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»Web-Erfinder« wird von Queen zum Ritter geschlagen

Sir Tim Berners-Lee freut sich und weißt auf Bedeutung des Web hin

Foto einer Figur der englischen Königin Queen Mum in einem blaune Kleid. Sie hat stilvoll die rechte Hand zum Gruß gehoben.

02. Januar 2004, ZDNet.de - Die Zeiten ändern sich: Früher waren Ritter edle Gestalten mit wallendem Haar, befreiten Jungfrauen aus Ihren Verließen und traten für die Entrechteten ein. Heute haben Sie Geheimratsecken, sitzen vor Tastatur und Bildschirm uns sorgen en passant dafür, dass Milliarden von Menschen per Web kommunizieren: Der sogenannte »Erfinder des World Wide Web«, Tim Berners-Lee, wird in den Ritterstand erhoben.

Sir Tim freute sich über die Ernennung, die vom britischen Buckingham Palace zum Jahreswechsel bekannt gegeben wurde: Die Ehrung sei ein Beweis dafür, dass das Web nicht nur ein Modetrend sei, sondern Bestand habe. »IT verändert die Welt und hat direkte Auswirkungen auf unser soziales Zusammenleben«, kommentierte der Direktor des World Wide Web Consortiums (W3C) den Schritt.

1989 veröffentlichte Berners-Lee erstmals seine Idee des »global hypertext space«. Zu dieser Zeit war er beim European Particle Physics Laboratory / CERN beschäftigt. Hyperlinks waren zwar schon zu diesem Zeitpunkt in Mode. Allerdings wurden damit nur Text-Passagen innerhalb eines Dokuments verlinkt. Neu war, eine Verknüpfung zwischen zwei Rechnern herzustellen. Berners-Lee`s Erfindung war der sogenannte »Universal Document Identifier (UDI)«, der später unter »Universal Resource Locator«, kurz URL bekannt wurde.

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