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Studentenjob & FinanzenBAföG

Studierende erhalten 371 Euro BAföG im Schnitt

Die Ausgaben des Bundes und der Länder nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) betrugen im Jahr 2004 insgesamt 2 212 Millionen Euro und 114 Millionen Euro oder 6 Prozent mehr als im Vorjahr.

Ein Gebäudeausschnitt mit langen Fenstern oder Lüftungsschächten.

Studierende erhalten 371 Euro BAföG im Schnitt
Wiesbaden, 05.08.2005 (destatis) - Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, erhielten im Jahr 2004 in Deutschland rund 810 000 Personen (gut 312 000 Schüler und Schülerinnen sowie 497 000 Studierende) Leistungen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG). Dies waren rund 33 000 oder 4 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Zahl der geförderten Studierenden stieg um rund 16 000 (+ 3%), die der geförderten Schüler und Schülerinnen um 17 000 (+ 6%). Die Förderung erstreckte sich zum Teil nicht über ein volles Jahr. Im Durchschnitt wurden 532 000 Personen (192 000 Schüler und Schülerinnen, 340 000 Studierende) je Monat gefördert (+ 5%).

49 Prozent der BAföG-Empfänger erhielten Vollförderung, also den maximalen Förderungsbetrag. Seine Höhe hängt ab von der Ausbildungsstätte (etwa Berufsfachschule oder Hochschule) und der Unterbringung (etwa bei den Eltern oder auswärts). 51 Prozent der BAföG-Empfänger erhielten Teilförderung, die geleistet wird, wenn das Einkommen der Geförderten oder deren Eltern bestimmte Grenzen übersteigt. In absoluten Zahlen gab es 2004 rund 394 000 Vollgeförderte, 9 Prozent mehr als 2003, während die Zahl der Teilgeförderten mit rund 416 000 konstant blieb.

Die Ausgaben des Bundes und der Länder nach dem BAföG betrugen im Jahr 2004 insgesamt 2 212 Millionen Euro, 114 Millionen Euro oder 6 Prozent mehr als im Vorjahr. Für die Schülerförderung wurden 698 Millionen Euro (+ 47 Millionen) bereitgestellt und für die Studierendenförderung 1 514 Millionen Euro (+ 68 Millionen). Im Durchschnitt erhielten geförderte Schülerinnen und Schüler monatlich 303 Euro pro Kopf und geförderte Studierende 371 Euro pro Kopf. Der durchschnittliche Förderungsbetrag je Person und Monat ist damit seit 2003 nahezu gleich geblieben.

31 Prozent aller Geförderten wohnten bei ihren Eltern, 69 Prozent außerhalb des Elternhauses.

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