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Take-Maracke-Förderpreises für Wirtschaftswissenschaften 2018 verliehen

Im Institut für Weltwirtschaft (IfW) fand die Verleihung des Take-Maracke-Preises für Wirtschaftswissenschaften 2018 statt. Mit diesem Preis werden eine oder mehrere herausragende Seminararbeiten von fortgeschrittenen Studierenden der Wirtschaftswissenschaften der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel prämiert. Der Take-Maracke-Preis wurde in diesem Jahr zum zwölften Mal verliehen.

Institut für Weltwirtschaft Kiel (IfW)

Take-Maracke-Förderpreises für Wirtschaftswissenschaften 2018 verliehen
Kiel, 12.03.2018 (ifw) - Am Montag, dem 05. März 2018 fand im Institut für Weltwirtschaft die diesjährige Verleihung des Take-Maracke-Preises statt. Mit diesem Preis werden eine oder mehrere herausragende Seminararbeiten von fortgeschrittenen Studierenden der Wirtschaftswissenschaften prämiert. Der Take-Maracke-Preis wurde in diesem Jahr zum zwölften Mal verliehen.

Zur Präsentation wurden von der Jury des Wirtschaftswissenschaftlichen Clubs die Arbeiten aus verschiedenen Seminaren eingeladen. In einem offenen Rennen präsentierte jeder Bewerber sein Thema und seine Arbeit in 10 Minuten und stellt sich den Fragen. Im Anschluss an die Vorträge ermittelt die Jury, der auch Studierende angehören, die Sieger.

Die große Bandbreite der Themen wird aus der Teilnehmer-Liste deutlich:

Jan Michael Hinz
Problems and Determinants of Internet Adoption in Rich and Poor Countries
Seminar: Innovation Economics (SoSe 2017)
Dr. Dohse

Lars Pauly
Digitalisierung als Herausforderung für die Personalführung in Unternehmen
Seminar: Organisation
Prof. Dr. Wolf

David Pipke
Overconfidence in Adolescents
Seminar: Quantitative Economics
Prof. Dr. Schmidt

Johanna Schnier
The Rise in Innovator´s Age at Peak Productivity: Reasons and Policy Implications
Seminar: Innovation Economics
Dr. Dohse

Sabine Stillger
Is There a Productivity Premium for Exporters? Evidence from India
Seminar: Advanced Economics
Prof. Görg, Ph.D.

Bartosz Wac
Happiness, Social Comparison, and the Role of Facebook
Seminar: Risk and Uncertainty
Prof. Dr. Schmidt

In seinem Grußwort zu Beginn der Veranstaltung betonte der Kieler Oberbürgermeister Dr. Ulf Kämpfer die hohe Aktualität der diesjährigen studentischen Beiträge. Digitalisierung beziehungsweise das Internet als bestimmende Themen sind auch für die Landeshauptstadt sehr wichtig.

Beispielhaft kann hierfür die prämierte Arbeit aus dem Seminar „Risiko und Unsicherheit“ von Prof. Dr. Ulrich Schmidt angeführt werden; Bartosz Wac gewann mit seiner Arbeit zum Thema Happiness, Social Comparison and the Role of Facebook einen 2. Preis. Im Zentrum der Arbeit steht die anhand von Studien belegte These, dass Facebook-Nutzer aufgrund stetiger persönlicher Vergleiche dazu neigen, sich unglücklich zu fühlen.

Ebenfalls ein 2. Platz wurde an David Pipke für seine Arbeit „Overconfidence in Adolescents“ vergeben, in der er Daten aus einer umfangreichen Schülerbefragung auswertete. Ein gewisser Anteil von Jungen neigt im Gegensatz zu gleichaltrigen Mädchen dazu, sich etwas zu überschätzen. Selbstüberschätzung kann zu fatalen Fehlern führen (Bsp. Broker, Militärführer), andererseits ist ein „gutes Selbstbewusstsein“ beruflich durchaus hilfreich.

Den 1. Preis erhielt Johanna Schnier für ihre im Vortrag souverän präsentierte Arbeit „The Rise in Innovator´s Age at Peak Productivity: Reasons and Policy Implications“ aus dem Seminar „Innovation Economics“ von Dr. Dirk Dohse. In der Arbeit hatte sie festgestellt, dass das Durchschnittsalter von Nobelpreisträgern zu dem Zeitpunkt, an dem deren Forschungen als nobelpreiswürdig eingestuft wurden, von ca. 1920 bis heute um ca. 9 Jahre gestiegen ist. Dies könnte mit einer zunehmenden Komplexität der Wissenschaften, im Bereich der Naturwissenschaften mit dem wachsenden Umfang der Forschungsapparaturen begründet werden. Hingegen sei eine gestiegene Ausbildungsdauer keine plausible Erklärung, weil sich im langfristigen Trend seit etwa 1990 die durchschnittliche Ausbildungsdauer wieder verkürzt habe.

Die Zuhörer konnten sich bei den Vorträgen, so der Präsident des Instituts für Weltwirtschaft, Prof. Dennis Snower, in seiner Laudatio für die Preisträger, von dem hohen Niveau der Arbeiten, aber auch von der praktischen Relevanz der erarbeiteten Themen überzeugen.

Die Kanzlei Take-Maracke hat mit dem von ihr gestifteten Preis eine nunmehr 12 Jahre bestehende Institution begründet, die ihren festen Platz im Kieler Wissenschaftsbetrieb habe, betonte abschließend Oberbürgermeister Kämpfer.

Im Forum zu CAU

2 Kommentare

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Kiel lehrt auf jeden Fall sehr forschungslastig. Zudem ist die Belastung mit 6 Modulen je Semester recht hoch. An anderen Unis hast du ein Modul weniger, ohne mehr Aufwand je Modul zu haben. Dafür has ...

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1 Kommentare

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Flappo

Hallo, hat jemand Erfahrungen mit dem Master Quantitative Finance in Kiel? Wie ist die Betreuung? Ist der mathematische Anspruch für einen VWLer schaffbar? Wie ist euer Eindruck im Allgemeinen? Mich w ...

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