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Studienfach wechselnBWL-Studium

unglückliche Situation (Studienfachwechsel?)

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paulxyz

unglückliche Situation (Studienfachwechsel?)

Ich bin mittlerweile im dritten Semester Bwl und bin mir sehr unsicher. Ich sitze oft desinteressiert vor meinen Aufgaben und komme nie in einen Flow vor Interesse. Fächer wie Analysis / Lina oder Statistik waren interessant (was nicht heißt, dass ich unglaublich gut darin bin).
Das Studium habe ich damals begonnen, weil mich sowohl strategische als auch Volkswirtschaftliche Themen interessierten und ich sehr Spaß an der Analyse von Unternehmen (comparable comp. analysis etc.) hatte.

Bei vielen Vorlesungen denke ich mir, was bringt es mir jetzt den Mist zu lernen (nicht weil man es nie wieder braucht, weil es einfach unnötig ist und) Statt 1000 Marketing Folien wäre es viel interessanter die Basics zu lernen und dann noch etwas zum Thema Predictive-Analytics im Marketing etc.
Die Arbeitsmarktsituation macht mir auch ziemlich zu schaffen, ich habe Angst danach in einem einfachen Beruf zu landen, der mich nur langweilt (die Bezahlung hier mal ausgeklammert. IB, UB etc. wäre nichts für mich).

Zwei Alternativen die ich auch schon in während meiner Studienwahl und ehrlich gesagt konstant während meines Studiums beschäftigt haben, wären Wirtschaftsinformatik oder Wirtschaftsingenieurwesen.
Mir machen Datenbanken spaß, Themen wie Datenanalyse (lerne aus Spaß R), Business Intelligence, Vernetzung von Unternehmen, finde ich interessant. Auch die Logik an der Informatik finde ich faszinierend, aber keine Ahnung, ob ich gut damit umgehen kann.
Von Themen wie Software Engineering habe ich keine Ahnung und es klingt in meinem Kopf auch nicht super interessant.
Bei Wirtschaftsingenieurwesen finde ich Logistik / Produktionsplanung interessant, sowie die Shop Floor Automatisierung, gerade die Vernetzung von Maschinen mit Sensorik klingt spannend auch Daten aus Produktion
auslesen und diese auswerten...
Operations-Research (Simplex, Grafentheorie etc.) hat Spaß gemacht, die angewandteren Dinge wie "Material Requirements planing" liefen dann nicht mehr so.
Ich hatte in der Oberstufe jedoch keine Physik und ich weiß nicht wirklich ob mich Thermodynamik etc. interessiert.
ich denke diese Fächer wären für mich an einer Hochschule (München oder Karlsruhe sind da ganz interessant) zu präferieren. Aber ist das überhaupt machbar für mich (abgesehen von den Mathemodulen, habe da mal Altklausuren von den beiden gesehen, das ist nicht allzu wild) ich kenne mich mit keinem von beidem gut aus, woher weiß ich ob mich diese Dinge wirklich interessieren.
Ich habe Angst, dass ich einen Fehltritt mache, wenn ich wechsle.

Ich selbst komme hier jedoch nicht weiter und habe mir gedacht, vielleicht finde ich hier jemanden der mal in einer ähnlichen Situation war und mir helfen kann.

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WiWi Gast

unglückliche Situation (Studienfachwechsel?)

niemand?

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WiWi Gast

unglückliche Situation (Studienfachwechsel?)

WiWi Gast schrieb am 09.09.2021:

niemand?

Dein Text liest sich echt anstrengend. Daher wahrscheinlich keine Antworten.

BWL lohnt sich nur, wenn du zu den Top 10-(max) 20 Prozent gehörst. Dann sind die Chancen auf gute Stellen ganz okay. Wobei du ja sogar sagst, dass du nicht mal in diese Highperformer Stellen willst (UB,IB). Dann lass es sein mit BWL. Ansonsten wirst du nach deinem Studium feststellen, dass du als 0815 Sachbearbeiter endest und da ist nichts mehr mit Karriere.

Mein Rat: Schwenk um auf Wirtschaftsinformatik. Das ist aktuell die Zukunft und du bist der bessere Bwler mit sehr vielen Möglichkeiten. Lies dich da einfach mal ein. Du bist eh noch jung genug. Dann mach schön Praktika, schreib gute Noten und engagier dich irgendwo noch außeruniversitär, Auslandssemester nicht vergessen und dir liegt der Arbeitsmarkt zu Füßen.

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WiWi Gast

unglückliche Situation (Studienfachwechsel?)

Völlig in Ordnung, wenn du Zweifel am Studium hast.
Nun ist die Frage, ob das kurzfristige Zweifel sind (die durchlebt nämlich jeder Student mal) oder ob das Zweifel langfristiger Natur sind und sich diese dann im Endeffekt auf deine Noten auswirken.
Mit Wirtschaftsinformatik machst du nichts falsch, trotzdem würde ich dir empfehlen, dich mal in Vorlesungen zu setzen, um einen Eindruck zu gewinnen. Schau dir am besten auch schon mal Erstsemesterstoff des Informatikteils an.
Ich kann nur sagen, dass man gerade für Informatik brennen muss, um da was zu reißen, außerdem ist der Stoff (aus meiner Sicht) extrem trocken.
Zu Wirtschaftsingenieurwesen kann ich dir nicht viel sagen, denke aber, dass Wirtschaftsinformatik die besseren Jobmöglichkeiten bietet.

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WiWi Gast

unglückliche Situation (Studienfachwechsel?)

Hi, ich kenne deine Situation, weil ich mich auch immer für die statistischen Module interessiert habe.

Mein Rat wäre das Studienfach zu wechseln, weil du für die entsprechenden Master, die die gefallen würden, nicht genügend quantitative Credits im BWL Studium gemacht hast.
In den Niederlanden gibt es einiger Bachelor Studiengänge in Econometrics, Operations Research und Business Analytics, die sehr gut sein sollen mit top Berufsaussichten. Das würde ich mir an deiner Stelle mal angucken.
Alternativ gibt es auch die Möglichkeit einen Bachelor in Statistik zu machen (ich glaube an der LMU und TU Dortmund zb geht das).

Wenn du Interesse in Statistik hast, dann go for it und zwar direkt und nicht über BWL. Eine gute quantitative Ausbildung in dem Bereich öffnet dir dann einige berufliche Türen und du setzt dich von den ganzen BWLern ab.

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WiWi Gast

unglückliche Situation (Studienfachwechsel?)

WiWi Gast schrieb am 09.09.2021:

niemand?

Dein Text liest sich echt anstrengend. Daher wahrscheinlich keine Antworten.

BWL lohnt sich nur, wenn du zu den Top 10-(max) 20 Prozent gehörst. Dann sind die Chancen auf gute Stellen ganz okay. Wobei du ja sogar sagst, dass du nicht mal in diese Highperformer Stellen willst (UB,IB). Dann lass es sein mit BWL. Ansonsten wirst du nach deinem Studium feststellen, dass du als 0815 Sachbearbeiter endest und da ist nichts mehr mit Karriere.

Mein Rat: Schwenk um auf Wirtschaftsinformatik. Das ist aktuell die Zukunft und du bist der bessere Bwler mit sehr vielen Möglichkeiten. Lies dich da einfach mal ein. Du bist eh noch jung genug. Dann mach schön Praktika, schreib gute Noten und engagier dich irgendwo noch außeruniversitär, Auslandssemester nicht vergessen und dir liegt der Arbeitsmarkt zu Füßen.

Habe mir den Text gerade mal durchgelesen. Der Lesefluss und die allgemeine Struktur sind wirklich der Horror, werde ihn nochmal überarbeiten und dann erneut posten.
Ja diese Stellen sind nichts für mich, bin eher an der Industrie interessiert.

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WiWi Gast

unglückliche Situation (Studienfachwechsel?)

WiWi Gast schrieb am 09.09.2021:

Völlig in Ordnung, wenn du Zweifel am Studium hast.
Nun ist die Frage, ob das kurzfristige Zweifel sind (die durchlebt nämlich jeder Student mal) oder ob das Zweifel langfristiger Natur sind und sich diese dann im Endeffekt auf deine Noten auswirken.
Mit Wirtschaftsinformatik machst du nichts falsch, trotzdem würde ich dir empfehlen, dich mal in Vorlesungen zu setzen, um einen Eindruck zu gewinnen. Schau dir am besten auch schon mal Erstsemesterstoff des Informatikteils an.
Ich kann nur sagen, dass man gerade für Informatik brennen muss, um da was zu reißen, außerdem ist der Stoff (aus meiner Sicht) extrem trocken.
Zu Wirtschaftsingenieurwesen kann ich dir nicht viel sagen, denke aber, dass Wirtschaftsinformatik die besseren Jobmöglichkeiten bietet.

Ich habe die Zweifel tatsächlich schon länger. Ist es bei Wirtschaftsinformatik, wenn man es jetzt nicht an einer TU studiert, tatsächlich so har?, Module wie Diskrete Strukturen etc. kommen ja eigentlich nicht dran. Dachte, dass es machbar ist.

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WiWi Gast

unglückliche Situation (Studienfachwechsel?)

WiWi Gast schrieb am 10.09.2021:

Hi, ich kenne deine Situation, weil ich mich auch immer für die statistischen Module interessiert habe.

Mein Rat wäre das Studienfach zu wechseln, weil du für die entsprechenden Master, die die gefallen würden, nicht genügend quantitative Credits im BWL Studium gemacht hast.
In den Niederlanden gibt es einiger Bachelor Studiengänge in Econometrics, Operations Research und Business Analytics, die sehr gut sein sollen mit top Berufsaussichten. Das würde ich mir an deiner Stelle mal angucken.
Alternativ gibt es auch die Möglichkeit einen Bachelor in Statistik zu machen (ich glaube an der LMU und TU Dortmund zb geht das).

Wenn du Interesse in Statistik hast, dann go for it und zwar direkt und nicht über BWL. Eine gute quantitative Ausbildung in dem Bereich öffnet dir dann einige berufliche Türen und du setzt dich von den ganzen BWLern ab.

Etwas im Mathematischen Bereich schließe ich aus, dafür bin ich längst nicht gut genug.
Habe mir mal den Business Analytics Bachelor in Maastricht angeschaut, der hat einige interessante Module.

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WiWi Gast

unglückliche Situation (Studienfachwechsel?)

Wing würde ich persönlich nicht wirklich empfehlen. Habe nach dem 3. Semester gewechselt (BWL -> Wing) und bin an eine andere TU gegangen.
Im Endeffekt hatte ich nach 3 Semestern BWL einen ganz soliden Durchschnitt von 1,7, ohne viel zu lernen.
Jetzt im 4. Semester Wing merke ich doch, wie schwer das ganze eigentlich ist. Das positive: Die Wirtschaftsfächer wurden mir angerechnet. Das negative: Musst (natürlich) alle technischen Module ab dem 1. Semester mitmachen. Allerdings warteten da schon die großen Brocken wie technische Mechanik, Höhere Mathematik 1-3, ab dem 3. Semester dann Thermodynamik auf einen.

Mit sehr viel Fleiß packt man diese Klausuren schon, bestenfalls aber jedoch oft nur mit 4.0.

Außer den Wahlmodulen bietet sich bei uns kaum eine Gelegenheit, wie in BWL "zu punkten". Notendurchschnitt derzeit 2,6 und damit bewege ich mich schon ganz oben mit. Besserung durch einfachere Module nicht in Sicht, da erwartet einen noch manches Killerfach später...

Wenn du wirklich sehr motiviert bist und dich bei Technik nicht soviel quälen wirst (wie ich), kann man das Studium schon empfehlen. Einen guten Notenschnitt kannst du damit aber idR. vergessen, außer du bist ein Physik-Ass.

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WiWi Gast

unglückliche Situation (Studienfachwechsel?)

WiWi Gast schrieb am 10.09.2021:

Hi, ich kenne deine Situation, weil ich mich auch immer für die statistischen Module interessiert habe.

Mein Rat wäre das Studienfach zu wechseln, weil du für die entsprechenden Master, die die gefallen würden, nicht genügend quantitative Credits im BWL Studium gemacht hast.
In den Niederlanden gibt es einiger Bachelor Studiengänge in Econometrics, Operations Research und Business Analytics, die sehr gut sein sollen mit top Berufsaussichten. Das würde ich mir an deiner Stelle mal angucken.
Alternativ gibt es auch die Möglichkeit einen Bachelor in Statistik zu machen (ich glaube an der LMU und TU Dortmund zb geht das).

Wenn du Interesse in Statistik hast, dann go for it und zwar direkt und nicht über BWL. Eine gute quantitative Ausbildung in dem Bereich öffnet dir dann einige berufliche Türen und du setzt dich von den ganzen BWLern ab.

Etwas im Mathematischen Bereich schließe ich aus, dafür bin ich längst nicht gut genug.
Habe mir mal den Business Analytics Bachelor in Maastricht angeschaut, der hat einige interessante Module.

Mach lieber WIng oder WInfo, damit hast du auch top Berufsaussichten und sparst dir den ganzen unangenehmen Kram. Operations research ist komplett weltfremd, da willst du kein Studium machen. Die wichtigsten Sachen werden auch in WIng und WInfo behandelt, ebenso in Statistik. Für deine Ziele ist das komplett ausreichend. Sonst beißt du dir später noch in den Hintern, weil du etwas abartig schweres studiert hast und im Job dann doch nur dämliche Power BI Reports per Drag n Drop baust.

antworten
WiWi Gast

unglückliche Situation (Studienfachwechsel?)

WiWi Gast schrieb am 10.09.2021:

Völlig in Ordnung, wenn du Zweifel am Studium hast.
Nun ist die Frage, ob das kurzfristige Zweifel sind (die durchlebt nämlich jeder Student mal) oder ob das Zweifel langfristiger Natur sind und sich diese dann im Endeffekt auf deine Noten auswirken.
Mit Wirtschaftsinformatik machst du nichts falsch, trotzdem würde ich dir empfehlen, dich mal in Vorlesungen zu setzen, um einen Eindruck zu gewinnen. Schau dir am besten auch schon mal Erstsemesterstoff des Informatikteils an.
Ich kann nur sagen, dass man gerade für Informatik brennen muss, um da was zu reißen, außerdem ist der Stoff (aus meiner Sicht) extrem trocken.
Zu Wirtschaftsingenieurwesen kann ich dir nicht viel sagen, denke aber, dass Wirtschaftsinformatik die besseren Jobmöglichkeiten bietet.

Ich habe die Zweifel tatsächlich schon länger. Ist es bei Wirtschaftsinformatik, wenn man es jetzt nicht an einer TU studiert, tatsächlich so har?, Module wie Diskrete Strukturen etc. kommen ja eigentlich nicht dran. Dachte, dass es machbar ist.

Ich empfehle nicht an eine TU9 zu gehen, wenn du kein Überflieger in Mathe bist. Ansonsten wird es hart in Mathe/Info und bestenfalls schaffst du einen durchschnittlichen Bachelor. Geh an eine normale Uni. Bei Winfo spielt es ohnehin kaum eine Rolle, wo du studiert hast. Danach kannst du immer noch einen sehr guten Master machen. Und bitte Praktika nicht vergessen. Viele Winfo BA glauben die nicht zu brauchen

antworten
WiWi Gast

unglückliche Situation (Studienfachwechsel?)

WiWi Gast schrieb am 11.09.2021:

Hi, ich kenne deine Situation, weil ich mich auch immer für die statistischen Module interessiert habe.

Mein Rat wäre das Studienfach zu wechseln, weil du für die entsprechenden Master, die die gefallen würden, nicht genügend quantitative Credits im BWL Studium gemacht hast.
In den Niederlanden gibt es einiger Bachelor Studiengänge in Econometrics, Operations Research und Business Analytics, die sehr gut sein sollen mit top Berufsaussichten. Das würde ich mir an deiner Stelle mal angucken.
Alternativ gibt es auch die Möglichkeit einen Bachelor in Statistik zu machen (ich glaube an der LMU und TU Dortmund zb geht das).

Wenn du Interesse in Statistik hast, dann go for it und zwar direkt und nicht über BWL. Eine gute quantitative Ausbildung in dem Bereich öffnet dir dann einige berufliche Türen und du setzt dich von den ganzen BWLern ab.

Etwas im Mathematischen Bereich schließe ich aus, dafür bin ich längst nicht gut genug.
Habe mir mal den Business Analytics Bachelor in Maastricht angeschaut, der hat einige interessante Module.

Mach lieber WIng oder WInfo, damit hast du auch top Berufsaussichten und sparst dir den ganzen unangenehmen Kram. Operations research ist komplett weltfremd, da willst du kein Studium machen. Die wichtigsten Sachen werden auch in WIng und WInfo behandelt, ebenso in Statistik. Für deine Ziele ist das komplett ausreichend. Sonst beißt du dir später noch in den Hintern, weil du etwas abartig schweres studiert hast und im Job dann doch nur dämliche Power BI Reports per Drag n Drop baust.

Ja, Ich denke auch einer der beiden Studiengänge wäre interessant, die Frage ist nur welcher von beiden.

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WiWi Gast

unglückliche Situation (Studienfachwechsel?)

WiWi Gast schrieb am 11.09.2021:

Hi, ich kenne deine Situation, weil ich mich auch immer für die statistischen Module interessiert habe.

Mein Rat wäre das Studienfach zu wechseln, weil du für die entsprechenden Master, die die gefallen würden, nicht genügend quantitative Credits im BWL Studium gemacht hast.
In den Niederlanden gibt es einiger Bachelor Studiengänge in Econometrics, Operations Research und Business Analytics, die sehr gut sein sollen mit top Berufsaussichten. Das würde ich mir an deiner Stelle mal angucken.
Alternativ gibt es auch die Möglichkeit einen Bachelor in Statistik zu machen (ich glaube an der LMU und TU Dortmund zb geht das).

Wenn du Interesse in Statistik hast, dann go for it und zwar direkt und nicht über BWL. Eine gute quantitative Ausbildung in dem Bereich öffnet dir dann einige berufliche Türen und du setzt dich von den ganzen BWLern ab.

Etwas im Mathematischen Bereich schließe ich aus, dafür bin ich längst nicht gut genug.
Habe mir mal den Business Analytics Bachelor in Maastricht angeschaut, der hat einige interessante Module.

Mach lieber WIng oder WInfo, damit hast du auch top Berufsaussichten und sparst dir den ganzen unangenehmen Kram. Operations research ist komplett weltfremd, da willst du kein Studium machen. Die wichtigsten Sachen werden auch in WIng und WInfo behandelt, ebenso in Statistik. Für deine Ziele ist das komplett ausreichend. Sonst beißt du dir später noch in den Hintern, weil du etwas abartig schweres studiert hast und im Job dann doch nur dämliche Power BI Reports per Drag n Drop baust.

Ja, für mich wäre es einer der beiden Studiengänge, die Frage ist nur welcher.

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WiWi Gast

unglückliche Situation (Studienfachwechsel?)

Wing höre ich mehr raus bei dir. Wechsel einfach

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WiWi Gast

unglückliche Situation (Studienfachwechsel?)

WiWi Gast schrieb am 11.09.2021:

Völlig in Ordnung, wenn du Zweifel am Studium hast.
Nun ist die Frage, ob das kurzfristige Zweifel sind (die durchlebt nämlich jeder Student mal) oder ob das Zweifel langfristiger Natur sind und sich diese dann im Endeffekt auf deine Noten auswirken.
Mit Wirtschaftsinformatik machst du nichts falsch, trotzdem würde ich dir empfehlen, dich mal in Vorlesungen zu setzen, um einen Eindruck zu gewinnen. Schau dir am besten auch schon mal Erstsemesterstoff des Informatikteils an.
Ich kann nur sagen, dass man gerade für Informatik brennen muss, um da was zu reißen, außerdem ist der Stoff (aus meiner Sicht) extrem trocken.
Zu Wirtschaftsingenieurwesen kann ich dir nicht viel sagen, denke aber, dass Wirtschaftsinformatik die besseren Jobmöglichkeiten bietet.

Ich habe die Zweifel tatsächlich schon länger. Ist es bei Wirtschaftsinformatik, wenn man es jetzt nicht an einer TU studiert, tatsächlich so har?, Module wie Diskrete Strukturen etc. kommen ja eigentlich nicht dran. Dachte, dass es machbar ist.

Ich empfehle nicht an eine TU9 zu gehen, wenn du kein Überflieger in Mathe bist. Ansonsten wird es hart in Mathe/Info und bestenfalls schaffst du einen durchschnittlichen Bachelor. Geh an eine normale Uni. Bei Winfo spielt es ohnehin kaum eine Rolle, wo du studiert hast. Danach kannst du immer noch einen sehr guten Master machen. Und bitte Praktika nicht vergessen. Viele Winfo BA glauben die nicht zu brauchen.

Hätte bei Winfo / Wing eher an FH gedacht.

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WiWi Gast

unglückliche Situation (Studienfachwechsel?)

WiWi Gast schrieb am 10.09.2021:

Völlig in Ordnung, wenn du Zweifel am Studium hast.
Nun ist die Frage, ob das kurzfristige Zweifel sind (die durchlebt nämlich jeder Student mal) oder ob das Zweifel langfristiger Natur sind und sich diese dann im Endeffekt auf deine Noten auswirken.
Mit Wirtschaftsinformatik machst du nichts falsch, trotzdem würde ich dir empfehlen, dich mal in Vorlesungen zu setzen, um einen Eindruck zu gewinnen. Schau dir am besten auch schon mal Erstsemesterstoff des Informatikteils an.
Ich kann nur sagen, dass man gerade für Informatik brennen muss, um da was zu reißen, außerdem ist der Stoff (aus meiner Sicht) extrem trocken.
Zu Wirtschaftsingenieurwesen kann ich dir nicht viel sagen, denke aber, dass Wirtschaftsinformatik die besseren Jobmöglichkeiten bietet.

Ich habe die Zweifel tatsächlich schon länger. Ist es bei Wirtschaftsinformatik, wenn man es jetzt nicht an einer TU studiert, tatsächlich so har?, Module wie Diskrete Strukturen etc. kommen ja eigentlich nicht dran. Dachte, dass es machbar ist.

Es ist definitiv machbar, wenn du dich regelmäßig hinsetzt und nacharbeitest. Es ist einfacher als z.B. reine Informatik und nein, du brauchst für das Fach kein Intelligenzbolzen sein.
Fleiß, Interesse an der Thematik und Durchhaltevermögen müssen aber vorhanden sein.

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WiWi Gast

unglückliche Situation (Studienfachwechsel?)

Also ich lese raus, dass Winfo an einer normalen Uni (keine TU9) einfacherer ist und der Schnitt somit besser?

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WiWi Gast

unglückliche Situation (Studienfachwechsel?)

WiWi Gast schrieb am 12.09.2021:

Wing höre ich mehr raus bei dir. Wechsel einfach

Hier der TE, vielen Dank.
Was hältst du vom KIT in dem Bereich bzw. der Hochschule in Karlsruhe?

antworten
WiWi Gast

unglückliche Situation (Studienfachwechsel?)

WiWi Gast schrieb am 13.09.2021:

WiWi Gast schrieb am 12.09.2021:

Wing höre ich mehr raus bei dir. Wechsel einfach

Hier der TE, vielen Dank.
Was hältst du vom KIT in dem Bereich bzw. der Hochschule in Karlsruhe?

Mach ja kein Wing, die Zukunft sieht in dem Bereich düster aus. Mach Winfo. Da ist dir ein Job so gut wie sicher und meiner Meinung nach ist das Fach an JEDER Uni mit guten Noten machbar. Es kommt nur auf dich selbst an.

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WiWi Gast

unglückliche Situation (Studienfachwechsel?)

Wirtschaftsinformatik und kein Ingenieursstudium wählen. Ingenieure haben eine düstere Zukunft, bin selber einer. Ich hatte Glück und bin bei DAX30 IGM gelandet. Sehe aber immer mehr wie schwer is zukünftig wird. Es gibt kaum Stellen für Ingenieure. Lese nur noch SCRUM, IT, usw....

antworten
WiWi Gast

unglückliche Situation (Studienfachwechsel?)

Ihr seid echt witzig. Ich, Wing aus TU9 mit mittelmäßigen Noten bin bei Daimler gelandet. Alle meine Kommilitonen haben ähnlich gute Jobs gefunden. Ihr dürft nicht vergessen, dass Deutsche Ingenieurskunst nicht umsonst mal so genannt wurde. :)

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WiWi Gast

unglückliche Situation (Studienfachwechsel?)

WiWi Gast schrieb am 14.09.2021:

Wirtschaftsinformatik und kein Ingenieursstudium wählen. Ingenieure haben eine düstere Zukunft, bin selber einer. Ich hatte Glück und bin bei DAX30 IGM gelandet. Sehe aber immer mehr wie schwer is zukünftig wird. Es gibt kaum Stellen für Ingenieure. Lese nur noch SCRUM, IT, usw....

ja das stimmt aktuell leider, aber bedenke dass der TE grad im dritten semester ist. wenn er jetzt nochmal ein volles ing studium macht, sind wir schon wieder 6 jahre später. aktuell steigen die absolventenzahlen in der informatik massiv an und die zahlen in den ing wissenschaften gehen zurück. gleichzeitig haben wir hier immernoch eine riesige industrie deren stärke im kern auf den ingenieurwissenschaften beruht. es ist natürlich eine wette auf die zukunft, die niemand vorhersagen kann, aber ich gehe davon aus dass die wertschöpfung in zukunft in der verbindung von software und hardware liegt. der maschinenbauer mit entsprechender ausrichtung sollte also eigentlich eine gute zukunft haben.

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WiWi Gast

unglückliche Situation (Studienfachwechsel?)

Also ich lese Wing in vielen Stellenausschreibungen, ich will ja nicht Maschinenbau studieren...

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WiWi Gast

unglückliche Situation (Studienfachwechsel?)

WiWi Gast schrieb am 11.09.2021:

Wing würde ich persönlich nicht wirklich empfehlen. Habe nach dem 3. Semester gewechselt (BWL -> Wing) und bin an eine andere TU gegangen.
Im Endeffekt hatte ich nach 3 Semestern BWL einen ganz soliden Durchschnitt von 1,7, ohne viel zu lernen.
Jetzt im 4. Semester Wing merke ich doch, wie schwer das ganze eigentlich ist. Das positive: Die Wirtschaftsfächer wurden mir angerechnet. Das negative: Musst (natürlich) alle technischen Module ab dem 1. Semester mitmachen. Allerdings warteten da schon die großen Brocken wie technische Mechanik, Höhere Mathematik 1-3, ab dem 3. Semester dann Thermodynamik auf einen.

Mit sehr viel Fleiß packt man diese Klausuren schon, bestenfalls aber jedoch oft nur mit 4.0.

Außer den Wahlmodulen bietet sich bei uns kaum eine Gelegenheit, wie in BWL "zu punkten". Notendurchschnitt derzeit 2,6 und damit bewege ich mich schon ganz oben mit. Besserung durch einfachere Module nicht in Sicht, da erwartet einen noch manches Killerfach später...

Wenn du wirklich sehr motiviert bist und dich bei Technik nicht soviel quälen wirst (wie ich), kann man das Studium schon empfehlen. Einen guten Notenschnitt kannst du damit aber idR. vergessen, außer du bist ein Physik-Ass.

Würde nicht an eine TU gehen, hätte eher an eine FH gedacht.

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WiWi Gast

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