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Informatiker-Schwemme?

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WiWi Gast

Informatiker-Schwemme?

Durch Zufall bin ich heute auf eine Zahl gestoßen, welche mich doch etwas verwundert hat. Es geht um die Anzahl der Informatik-Studierenden. Klar, BWL ist immer noch Massenfach Nr. 1, aber wenn ich alleine mal in meinem Unternehmen an meinem Standort schaue, sind dort ca. 30-40 studierte BWLer und ein Informatiker (auch noch Quereinsteiger).

Die reine Informatik ist mittlerweile das zweitbeliebteste Studienfach. Informatik und Wirtschaftsinformatik zusammen sind mittlerweile bei ca. 210k Studienanfängern, BWL bei 238k.

Aktuell sieht der Arbeitsmarkt sehr gut aus, völlig klar. Aber die Zahlen haben mich doch etwas verwundert, weil eigentlich jedem klar sein sollte, dass wir weit, weit mehr BWLer als Informatiker brauchen (ein Unternehmen hat nun mal Einkauf, Verkauf, Marketing, Finanzen, Controlling, HR, Logistik & Supply Chain Management, Business Development etc. und dann eben eine IT-Abteilung, wo bei uns ein einzelner Sys-Admin hockt).

Ja, es gibt auch die IT-Firmen, welche hauptsächlich ITler anstellen. Es gibt aber auch Steuerberatungen, Wirtschaftsprüfer, Unternehmensberater, etc. welche hauptsächlich BWLer anstellen.

Vor allem studieren fast 3x mehr Leute Informatik im Vergleich zu Maschinenbau. Software & Digitalisierung schön und gut, aber es kann mir keiner erzählen, dass wir 3x so viele Informatiker wie Maschinenbauer brauchen. Der Informatiker kann das Maschinenbau-Unternehmen digitalisieren, aber am Ende wäre es immer noch gut, wenn ein physisches Produkt herauskommt (und Deutschland ist nun mal nicht die Zentrale der FAANG-Firmen, welche hauptsächlich nicht-physische Produkte anbieten).

Bill Gates hatte mal gesagt, jeder soll programmieren können, aber nicht jeder sollte Programmierer werden. Der aktuelle Trend erscheint mir da etwas wie eine Fehlentwicklung. Ganz klar, aktuell ist Informatik top, aber knapp hinter BWL die zweitmeisten Studienanfänger und weit vor etwa Maschinenbau. Ob es da nicht 2030 oder später zum Schweinezyklus kommt?

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WiWi Gast

Informatiker-Schwemme?

Auch vor 5 Jahren haben viele Informatik studiert (welche jetzt fertig sein sollten), trotzdem haben wir jetzt keinen Informatiker Überhang.

Es werden viele Informatiker in jedem großen Unternehmen gebraucht.

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WiWi Gast

Informatiker-Schwemme?

Interessanter als die Zahl der Studenten, wäre wohl die Zahl der Absolventen.
Ich habe aber auch das Gefühl (Wirtschafts)Informatik hat BWL als das "Ich weiß nicht was ich studieren soll und damit macht man nichts verkehrt"-Fach abgelöst.

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WiWi Gast

Informatiker-Schwemme?

WiWi Gast schrieb am 09.11.2023:

Durch Zufall bin ich heute auf eine Zahl gestoßen, welche mich doch etwas verwundert hat. Es geht um die Anzahl der Informatik-Studierenden. Klar, BWL ist immer noch Massenfach Nr. 1, aber wenn ich alleine mal in meinem Unternehmen an meinem Standort schaue, sind dort ca. 30-40 studierte BWLer und ein Informatiker (auch noch Quereinsteiger).

Die reine Informatik ist mittlerweile das zweitbeliebteste Studienfach. Informatik und Wirtschaftsinformatik zusammen sind mittlerweile bei ca. 210k Studienanfängern, BWL bei 238k.

Erstmal würde ich gerne wissen, woher deine Zahlen stammen bzw. ob du die Statistik richtig gelesen hast.
Destatis spricht nämlich von 238k BWL / 143k Info / 66k Winfo Studenten Gesamt (nicht Studienanfängern!). Das ist ein massiver Unterschied zu deiner Aussage.

Die Abbruchquote in Informatik liegt seit Jahren konstant bei 50% (Winfo leicht geringer). In BWL hingegen bei 20%.

Es kann zwar beobachtet werden, dass die Menge an Info Studenten über einige Jahre konstant gestiegen ist. Allerdings ist die Menge der Info Absolventen (!) sehr konstant.
Dazu gibt es auch eine gewisse Quote, die nach einigen Jahren im Beruf merkt, dass IT nichts für sie ist.

Also zumindest bei uns im Konzern ist ganz klar das Ziel, die BWLer Positionen deutlich zu reduzieren und deutlich mehr ITler zu beschäftigen. Kann man auch gut an unseren Stellenausschreibungen sehen.

Das Gerücht der Informatikerschwemme gibt es jetzt seit 20 Jahren.
Früher hieß es: "Wer braucht schon Informatiker?",
Dann hieß es "Wir brauchen nur einen Admin im Keller".
Danach kam "Software kaufen wir ein, wofür brauchen wir Entwickler?".
Jetzt heißt es plötzlich "Wo sind die ganzen ITler?".

Unsere Welt wird immer digitaler. Und je digitaler es wird, desto mehr Informatiker wird man brauchen. Prinzipiell sehe ich da eher die BWLer in der Masse gefährdet, weil viele deren klassische Berufsfelder (Einkauf, Controlling, Buchhaltung, HR etc. etc.) zwar nicht wegfallen, aber deutlich stärker automatisiert werden können und auch sollen.
Schau mal in die Presse, wie oft große Konzerne Stellenabbau in der Verwaltung ankündigen. Inzwischen mind. wöchentlich?

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WiWi Gast

Informatiker-Schwemme?

Die Menschen vergessen gerne, dass der Markt für gute Informatiker riesig ist, die schlechteren, ohne Interesse und relevante Praktika etc. landen dann eben irgendwo in den weniger attraktiven Stellen.

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WiWi Gast

Informatiker-Schwemme?

WiWi Gast schrieb am 09.11.2023:

Vor allem studieren fast 3x mehr Leute Informatik im Vergleich zu Maschinenbau. Software & Digitalisierung schön und gut, aber es kann mir keiner erzählen, dass wir 3x so viele Informatiker wie Maschinenbauer brauchen.

Doch, genauso sieht es aus.
Jedes Unternehmen braucht Informatiker, aber nur ein Bruchteil aller Unternehmen braucht Ingenieure.
Informatiker machen nicht "nur" Digitalisierung, sondern viele entwickeln neue Produkte (weiter), oder landen in der Finanzbranche, überall wo Datenanalyse betrieben wird, oder machen eben auch Management Consulting, oder auch einfach ehemals klassische BWL-Jobs.

In jeder Abteilung "Einkauf, Verkauf, Marketing, Finanzen, Controlling, HR, Logistik & Supply Chain Management, oder Business Development" landen Informatiker. Je nach Geschäftsmodell macht das total Sinn. Wenn das Produkt eine Software ist, oder eine hohe technische Komponente hat, dann wären Informatiker im Verkauf oder auch HR wohl deutlich sinnvoller als BWLer.

Viele Berufe, die früher von BWLern übernommen wurden, stellen heute fast nur noch Informatiker ein, weil die Ansprüche sich komplett gewandelt haben. Das gilt fürs Trading, für das Asset Management, und für viele andere Stellen, insbesondere in Banken und Finanzdienstleistern.

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WiWi Gast

Informatiker-Schwemme?

Mit Wirtschaftsinformatik macht man vermutlich nichts verkehrt. Man steckt nicht zu tief in der Technik und kann gut auf Projekten mit IT Bezug und im Consulting arbeiten (das sind heutzutage ja sehr viele).

Schwierig wird es vermutlich für Leute mit sehr technischem Background. Also Datascience, AI-Researcher, Software-developer sind Jobs die man (leider) sehr gut in Länder auslagern kann, in denen der Entwickler die Hälfte kostet, dafür aber doppelt so gut in seinem Land leben kann und genausogut oder besser ausgebildet ist als der Entwickler in Deutschland.

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WiWi Gast

Informatiker-Schwemme?

Da die meisten Jobs sich in der Schnittstelle befinden, eignen sich reine Studiengänge sowieso nur noch bedingt.

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WiWi Gast

Informatiker-Schwemme?

Bei Informatik liegt die Abbrecherqoute bei 50 Prozent und an manchen Unis sogar höher. Es gibt des weiteren deutlich mehr offene Stellen als Absolventen in der IT. Die zunehmende Automatisierung in allen Bereichen braucht eine große Anzahl von ITlern. Ich habe den Eindruck, dir ist nicht ganz klar, was Informatik alles bei halten kann.

Und by the Way: Ein Großteil der heutigen BWL Aufgaben kann durch KI ersetzt werden. Wozu brauchen wir dann in Zukunft noch so viele BWLer?

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WiWi Gast

Informatiker-Schwemme?

Ja und nein wir haben definitiv eine gigantische Zahl an Leuten die in die Informatik wollen und es werden noch mehr aber auch einen sehr hohen Bedarf, wie in anderen Bereichen auch wird es auf die Spezialisierung und das Können ankommen. Für den Durchschnitt werden die Gehälter runter gehen und das Arbeitsfeld weniger interessant für die guten aber eher rauf. Ähnlich BWl mit nem 08&15 Marketing Abschluss tut man oft auch nicht mehr viel reißen aber andere Bereiche sind nach wie vor gefragt. Für Frontend und Data Science Stellen bekommen wir mittlerweile hunderte an Bewerbern da ist wirklich nur noch für echte Experten Luft , auf NetSec als Vergleich hatten wir 2 Bewerber.

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WiWi Gast

Informatiker-Schwemme?

WiWi Gast schrieb am 10.11.2023:

Bei Informatik liegt die Abbrecherqoute bei 50 Prozent und an manchen Unis sogar höher. Es gibt des weiteren deutlich mehr offene Stellen als Absolventen in der IT. Die zunehmende Automatisierung in allen Bereichen braucht eine große Anzahl von ITlern. Ich habe den Eindruck, dir ist nicht ganz klar, was Informatik alles bei halten kann.

Und by the Way: Ein Großteil der heutigen BWL Aufgaben kann durch KI ersetzt werden. Wozu brauchen wir dann in Zukunft noch so viele BWLer?

Selbst wenn das stimmen würde (was nicht der Fall ist), wärst du als Informatiker nicht viel besser dran. Denn auch diese Jobs würde man dann wunderbar ersetzen können. Oder denkst du, in den Büros braucht man dann statt 100 BWLern unbedingt 100 Informatiker, die bei ChatGPT auf "Start" klicken?

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WiWi Gast

Informatiker-Schwemme?

Du wirst hier keine sinnvolle Antwort bekommen. Die einen sind die Infos die die Wahrheit nicht wahrhaben wollen (Eben noch geblendet dadurch dass sie in Senior Positionen sind, wo noch ein Mangel herrscht) und die anderen sind Bwler die schon seit Jahren den Untergang prophezeien. Wie immer liegt die Wahrheit irgendwo in der Mitte. Werden auch in 10 Jahren noch alle Absolventen mit Kusshand genommen, zu 100% nein, werden gute Informatiker Angst um ihren Job haben müssen, nein. Wirklich gesichert einen gut bezahlten Job gibt es sowieso nur mit Medizin bei allen anderen Berufen war es schon immer ein Kampf.

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WiWi Gast

Informatiker-Schwemme?

WiWi Gast schrieb am 10.11.2023:

Mit Wirtschaftsinformatik macht man vermutlich nichts verkehrt. Man steckt nicht zu tief in der Technik und kann gut auf Projekten mit IT Bezug und im Consulting arbeiten (das sind heutzutage ja sehr viele).

Schwierig wird es vermutlich für Leute mit sehr technischem Background. Also Datascience, AI-Researcher, Software-developer sind Jobs die man (leider) sehr gut in Länder auslagern kann, in denen der Entwickler die Hälfte kostet, dafür aber doppelt so gut in seinem Land leben kann und genausogut oder besser ausgebildet ist als der Entwickler in Deutschland.

mit dem letzten Satz hast du dich ins aus geschossen. Ich bezweifle stark, dass du mal mit z.B indischen oder Afrikanischen Programmierern gearbeitet hast. Software-design? gibt es nicht. Prüfen der Software auf Fehler? dauert Monate.

Bei uns sind super viele Unternehmen, die mittlerweile auf deutsche Dienstleister setzen als auf ausländische. Die einzigen, die es noch halbwegs gut hinbekommen sind osteuropäer. Den rest kannst du vergessen.

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TG

Informatiker-Schwemme?

WiWi Gast schrieb am 10.11.2023:

Bei Informatik liegt die Abbrecherqoute bei 50 Prozent und an manchen Unis sogar höher. Es gibt des weiteren deutlich mehr offene Stellen als Absolventen in der IT. Die zunehmende Automatisierung in allen Bereichen braucht eine große Anzahl von ITlern. Ich habe den Eindruck, dir ist nicht ganz klar, was Informatik alles bei halten kann.

Und by the Way: Ein Großteil der heutigen BWL Aufgaben kann durch KI ersetzt werden. Wozu brauchen wir dann in Zukunft noch so viele BWLer?

Es können in Zukunft mindestens genauso viele Aufgaben von KI für Info gelöst werden wie für BWL.

Also bis KI in BWL Berufen mal im (gehobenen) Mittelstand ankommt vergehen aber mal sicher noch 15 Jahre. Da werden so Standard IT Aufgaben garantiert schneller KI getrieben sein.

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WiWi Gast

Informatiker-Schwemme?

Verstehe die "Sorge" des TE absolut.
Wofür die ganzen Informatiker?
Deutsche Firmen machen sich eh komplett abhängig von den ganzen US-Unternehmen, gefühlt jedes Unternehmen setzt auf Microsoft,. Google etc
Das tägliche Geschäft in vielen IT -Bereichen wird immer mehr durch vorgefertigte Produkte abgelöst, maximal Low Code.

Es gibt einfach für alles eine vorgefertigte Lösung, welches jeden spezialisierten Informatiker in den Standardbereichen überflüssig macht.
Just my 2 cents...

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WiWi Gast

Informatiker-Schwemme?

WiWi Gast schrieb am 10.11.2023:

Verstehe die "Sorge" des TE absolut.
Wofür die ganzen Informatiker?
Deutsche Firmen machen sich eh komplett abhängig von den ganzen US-Unternehmen, gefühlt jedes Unternehmen setzt auf Microsoft,. Google etc
Das tägliche Geschäft in vielen IT -Bereichen wird immer mehr durch vorgefertigte Produkte abgelöst, maximal Low Code.

Es gibt einfach für alles eine vorgefertigte Lösung, welches jeden spezialisierten Informatiker in den Standardbereichen überflüssig macht.
Just my 2 cents...

Korrekt und gleichzeitig wird bei der Politik dafür geworben, die Informatiker&Mintler - Ausbildung auf jedem Qualifikationslevel hochzufahren, am besten noch Einwanderung ohne Ende damit auch immer genug billiger Arbeitskräftenachschub gesichert ist. Währenddessen lachen sich Politik und Verwaltungsapperat ins Fäustchen, und lassen sich die Party von den dummen MINTlern, die beim Dienstleister schuften, bezahlten.

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WiWi Gast

Informatiker-Schwemme?

WiWi Gast schrieb am 10.11.2023:

Korrekt und gleichzeitig wird bei der Politik dafür geworben, die Informatiker&Mintler - Ausbildung auf jedem Qualifikationslevel hochzufahren, am besten noch Einwanderung ohne Ende damit auch immer genug billiger Arbeitskräftenachschub gesichert ist. Währenddessen lachen sich Politik und Verwaltungsapperat ins Fäustchen, und lassen sich die Party von den dummen MINTlern, die beim Dienstleister schuften, bezahlten.

Mit diesen "Arbeitskräften" habe ich täglich auf der Arbeit das Vergnügen. Ich darf nämlich diese Massen an absolut unbrauchbaren Bewerbungen vorsortieren. Wenn ihr die als Konkurrenz seht, dann solltet ihr euch tatsächlich Sorgen um euren Job machen.

Und das Indien-Argument wird doch langsam langweilig. Das geisterte schon vor 15 Jahren durch die Foren. Mittlerweile haben doch selbst die OEMs kapiert dass das keine gute Idee ist (leider viel zu spät).

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WiWi Gast

Informatiker-Schwemme?

Ich glaube es bringt nichts, wenn Leute, die nichts von Informatik verstehen, sich gegenseitig ihre falschen Theorien befeuern.

Ich glaube nicht, dass der TE "besorgt" ist, denn er ist ja ganz offensichtlich kein Informatiker.

WiWi Gast schrieb am 10.11.2023:

Korrekt und gleichzeitig wird bei der Politik dafür geworben, die Informatiker&Mintler - Ausbildung auf jedem Qualifikationslevel hochzufahren, am besten noch Einwanderung ohne Ende damit auch immer genug billiger Arbeitskräftenachschub gesichert ist. Währenddessen lachen sich Politik und Verwaltungsapperat ins Fäustchen, und lassen sich die Party von den dummen MINTlern, die beim Dienstleister schuften, bezahlten.

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WiWi Gast

Informatiker-Schwemme?

WiWi Gast schrieb am 10.11.2023:

Korrekt und gleichzeitig wird bei der Politik dafür geworben, die Informatiker&Mintler - Ausbildung auf jedem Qualifikationslevel hochzufahren, am besten noch Einwanderung ohne Ende damit auch immer genug billiger Arbeitskräftenachschub gesichert ist. Währenddessen lachen sich Politik und Verwaltungsapperat ins Fäustchen, und lassen sich die Party von den dummen MINTlern, die beim Dienstleister schuften, bezahlten.

Et voila, der "Fachkräftemangel" ist geboren:

  1. Man nehme eine Politik (Ampel), die immer schön möglichst breit über den "Fachkräftemangel" referiert

  2. Mittelstand und Dienstleister (kein Betriebsrat, keine Überstundenregelung, keine ordentliche BaV, mikriges Gehalt,...) klagen leider, dass sie einfach keinen Ingenieur mit 20+ Jahren an Berufserfahrung bei 50h+ für 35k€ finden!!

  3. Wichtig ist das VDI/VDE + Arbeitgeberverbände immer schön die Mühlen mit frischen ahnungslosen Studenten füllen

Never ever würde ich noch Masch-/ETechnik/Info/Mech studieren!!
Lieber staatlich regulierte Studiengänge ala Lehrer/Jura oder im Ausland Medizin (ohne NC)

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WiWi Gast

Informatiker-Schwemme?

WiWi Gast schrieb am 10.11.2023:

Du wirst hier keine sinnvolle Antwort bekommen. Die einen sind die Infos die die Wahrheit nicht wahrhaben wollen (Eben noch geblendet dadurch dass sie in Senior Positionen sind, wo noch ein Mangel herrscht) und die anderen sind Bwler die schon seit Jahren den Untergang prophezeien. Wie immer liegt die Wahrheit irgendwo in der Mitte. Werden auch in 10 Jahren noch alle Absolventen mit Kusshand genommen, zu 100% nein, werden gute Informatiker Angst um ihren Job haben müssen, nein. Wirklich gesichert einen gut bezahlten Job gibt es sowieso nur mit Medizin bei allen anderen Berufen war es schon immer ein Kampf.

Tolle Antwort. Ich glaube man muss einfach aktzeptieren, dass man die Berufswahl einfach nicht auf mehr als 5 Jahre extrapolieren kann. Die Sache zu überlegen, ist auf jedenfall gut. Aber insbesondere in Deutschland hat man damit scheinbar ein riesig großes Problem, wenn man seinen Beruf nicht auf 40Jahre "versichern" kann. (Betonung auf Angst und Sicherheit).

Btw jedem wird hier eine mindest Altersvorsorge quasi garantiert. Ich habe mal mit US-Amerikanern zusammengearbeitet. Dort ist der Arbeitsmarkt noch schnelllebiger. Seltsamerweise hatten die keine ständigen Ängste über einen hypotischen Überschuss in einer Nische. Da wird diese Unsicherheit einfach als normales Risiko und als bewältigtbar angenommen. Ich glaube das ändert man aber nicht.

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WiWi Gast

Informatiker-Schwemme?

WiWi Gast schrieb am 11.11.2023:

Mit diesen "Arbeitskräften" habe ich täglich auf der Arbeit das Vergnügen. Ich darf nämlich diese Massen an absolut unbrauchbaren Bewerbungen vorsortieren. Wenn ihr die als Konkurrenz seht, dann solltet ihr euch tatsächlich Sorgen um euren Job machen.

Und das Indien-Argument wird doch langsam langweilig. Das geisterte schon vor 15 Jahren durch die Foren. Mittlerweile haben doch selbst die OEMs kapiert dass das keine gute Idee ist (leider viel zu spät).

Naja beim Thema "unbrauchbare Bewerbungen" gehen bekanntlich die Meinungen auseinander.
Sehr viele Personaler wollen (min. Master, min. 30J BE in Themenfelder die es erst seit paar Jahren gibt, <25J alt, unbezahlte Überstunden, keine Partner/Kinder, weltweite Reisebereitschaft, Jahresbruttogehalt <35k €...)

Hm komisch dass es sooo wenig Bewerber nun gibt. Da muss man definitiv im Ausland suchen.
Die Boomer Generation geht schließlich in Rente und in Deutschland gibt's leider keine Fachkräfte!!
Gleichzeitig versucht man die Tätigkeiten seit Jahren zu automatisieren und die Personen Stück für Stück obsolet zu machen!

Traurig dieser "Fachkräftemangel"

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WiWi Gast

Informatiker-Schwemme?

WiWi Gast schrieb am 11.11.2023:

Naja beim Thema "unbrauchbare Bewerbungen" gehen bekanntlich die Meinungen auseinander.
Sehr viele Personaler wollen (min. Master, min. 30J BE in Themenfelder die es erst seit paar Jahren gibt, <25J alt, unbezahlte Überstunden, keine Partner/Kinder, weltweite Reisebereitschaft, Jahresbruttogehalt <35k €...)

Ist bei uns nicht so. Wir laden jeden ein der halbwegs Deutsch spricht und in seinem Anschreiben nicht den Eindruck erweckt als hätte er seine Kenntnisse gerade aus 5 Youtube-Videos bezogen. Wir sind halt kein Großkonzern (zahlen aber nicht sonderlich schlechter) und da siehts schon echt mau aus mit den vernünftigen Bewerbungen. Und wir sind in einer süddeutschen Großstadt.

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WiWi Gast

Informatiker-Schwemme?

Das ist keine neue Entwicklung, das war auch schon vor 30 Jahren so

WiWi Gast schrieb am 10.11.2023:

Verstehe die "Sorge" des TE absolut.
Wofür die ganzen Informatiker?
Deutsche Firmen machen sich eh komplett abhängig von den ganzen US-Unternehmen, gefühlt jedes Unternehmen setzt auf Microsoft,. Google etc
Das tägliche Geschäft in vielen IT -Bereichen wird immer mehr durch vorgefertigte Produkte abgelöst, maximal Low Code.

Es gibt einfach für alles eine vorgefertigte Lösung, welches jeden spezialisierten Informatiker in den Standardbereichen überflüssig macht.
Just my 2 cents...

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WiWi Gast

Informatiker-Schwemme?

Ich kenne jedenfalls niemanden der arbeitslos ist und das schliesst Leute ohne jegliche Ausbildung mit ein

WiWi Gast schrieb am 11.11.2023:

Naja beim Thema "unbrauchbare Bewerbungen" gehen bekanntlich die Meinungen auseinander.
Sehr viele Personaler wollen (min. Master, min. 30J BE in Themenfelder die es erst seit paar Jahren gibt, <25J alt, unbezahlte Überstunden, keine Partner/Kinder, weltweite Reisebereitschaft, Jahresbruttogehalt <35k €...)

Hm komisch dass es sooo wenig Bewerber nun gibt. Da muss man definitiv im Ausland suchen.
Die Boomer Generation geht schließlich in Rente und in Deutschland gibt's leider keine Fachkräfte!!
Gleichzeitig versucht man die Tätigkeiten seit Jahren zu automatisieren und die Personen Stück für Stück obsolet zu machen!

Traurig dieser "Fachkräftemangel"

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WiWi Gast

Informatiker-Schwemme?

WiWi Gast schrieb am 11.11.2023:

Mit diesen "Arbeitskräften" habe ich täglich auf der Arbeit das Vergnügen. Ich darf nämlich diese Massen an absolut unbrauchbaren Bewerbungen vorsortieren. Wenn ihr die als Konkurrenz seht, dann solltet ihr euch tatsächlich Sorgen um euren Job machen.

Und das Indien-Argument wird doch langsam langweilig. Das geisterte schon vor 15 Jahren durch die Foren. Mittlerweile haben doch selbst die OEMs kapiert dass das keine gute Idee ist (leider viel zu spät).

Na ja Indien tatsächlich nicht aber wir haben Teams in Polen, Slowenien, Slowakei, Vietnam, Rumänien und die sind definitiv genauso gut wenn nicht noch besser und motivierter aber gleichzeitig billiger. Momentan ist der Bedarf einfach so hoch dass wir egal woher echte gute Senior Stellen nicht besetzen können so das für Deutsche auch noch Platz ist außerdem gibt es einige Bereiche die man lieber nicht auslagert. Die Party geht aber auch nur auf wenn der Bedarf die nächsten 10 Jahre so ansteigt wie er die letzten 30 Jahre angestiegen ist. Sollte er runter gehen sitzen viele auf der Straße das kann ich dir versprechen. Die richtig guten Leute die auch international konkurrieren mal ausgenommen .

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WiWi Gast

Informatiker-Schwemme?

Bitte studiert alle bloß kein Info/Winfo!
Ich möchte mir weiterhin meinen Job und meine Benefits aussuchen können.

Praktisch ist, am Ende kommt es aufs Können an. Punkt.
Ich habe in meinem Leben schon so viele IT-Nieten mit M.Sc. Informatik gesehen, das kann man sich gar nicht vorstellen. Und daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern.
Die schlechten und mittelmäßigen Leute werden es in Zukunft natürlich viel schwerer haben als heute. Diese Phase gab es vor 10 Jahren schon mal.
Aktuell herrscht halt noch Ausnahmesituation am IT-Job-Markt. Diese Ausnahmesituation darf man nicht auf die Ewigkeit erwarten.

Wer wirklich was kann, wird auch in den nächsten 50 Jahren immer gefragt sein und sich den Job aussuchen können. Aber das setzt halt mehr als einen Uni-Abschluss voraus.
Und das Schöne ist, der wahre Filter ist etwas, dass man sich nicht aneignen kann: Logisches Denken, Intrinsische Motivation und echtes Interesse an der Materie. Daran fehlt es auch 99% der Informatikstudenten aus meiner Erfahrung.

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WiWi Gast

Informatiker-Schwemme?

Zum Ausgangspost: Relevant sind nicht die Studierenden-, sondern die Absolventenzahlen.
Zum Großteil des Rests: Blinde, die von der Farbe reden. Aber das ist im wiwi-Forum ja zu Informatik Gang und Gäbe.

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WiWi Gast

Informatiker-Schwemme?

WiWi Gast schrieb am 11.11.2023:

Bitte studiert alle bloß kein Info/Winfo!
Ich möchte mir weiterhin meinen Job und meine Benefits aussuchen können.

Praktisch ist, am Ende kommt es aufs Können an. Punkt.
Ich habe in meinem Leben schon so viele IT-Nieten mit M.Sc. Informatik gesehen, das kann man sich gar nicht vorstellen. Und daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern.
Die schlechten und mittelmäßigen Leute werden es in Zukunft natürlich viel schwerer haben als heute. Diese Phase gab es vor 10 Jahren schon mal.
Aktuell herrscht halt noch Ausnahmesituation am IT-Job-Markt. Diese Ausnahmesituation darf man nicht auf die Ewigkeit erwarten.

Wer wirklich was kann, wird auch in den nächsten 50 Jahren immer gefragt sein und sich den Job aussuchen können. Aber das setzt halt mehr als einen Uni-Abschluss voraus.
Und das Schöne ist, der wahre Filter ist etwas, dass man sich nicht aneignen kann: Logisches Denken, Intrinsische Motivation und echtes Interesse an der Materie. Daran fehlt es auch 99% der Informatikstudenten aus meiner Erfahrung.

Ist aber trotzdem genau das Problem schau dir mal Medizin an da bekommt wirklich jeder einen hoch bezahlten Job selbst bei Jura musst schon wirklich schlecht sein aber bei Informatik sind wir eher bei den besten 5%. Das merke ich auch bei uns auf der einen Hinsicht bekommen wir hunderte Bewerber und lehnen mehr ab als je zuvor(Junior) aber gleichzeitig rekrutieren wir direkt schon von der Uni bevor Leute fertig sind um die Besten zu bekommen. Meine Vermutung ist dass es in der Informatik sein wird wie in allen anderen Ingenieurs Bereichen, in denen man ein paar echte Ingenieure braucht der Rest aber eher Fabrikarbeiter Level ist, mit ähnlicher Bezahlung. Auf Deutsch heißt das absolute Experten in Spezial Bereichen werden zukünftig wahrscheinlich noch mehr gefragt sein, genauso wie Schnittstellen Positionen die sich vor Kommunikation nicht scheuen aber es werden auch 95% der Standard Jobs obsolet oder schlecht bezahlt werden.

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WiWi Gast

Informatiker-Schwemme?

WiWi Gast schrieb am 11.11.2023:

Ist aber trotzdem genau das Problem schau dir mal Medizin an da bekommt wirklich jeder einen hoch bezahlten Job selbst bei Jura musst schon wirklich schlecht sein aber bei Informatik sind wir eher bei den besten 5%.

Medizin und Jura haben andere Zugangs- und Abschlusshürden.

Bekomme in Deutschland erstmal einen Medizinstudienplatz und zieh das mind. 6 Jahre durch. Und danach kommt dann noch die lange Assistenzarztzeit und die Facharztausbildung und dann fängt man an ordentlich Geld zu verdienen. Der Mediziner muss locker 12 Jahre seines Lebens Gas geben, bevor er dann als Facharzt anfängt die Früchte seiner Arbeit zu ernten.

Bei Jura sieht es nicht anders aus. Hier kommt das dicke Ende durch das 1. und 2. StEx. Wer da verhaut, landet am Ende bei 45k ohne Aufstiegsperspektive. Und selbst mit Top Abschluss, kommt dann erst die wirklich anstregende Phase. Die ersten 5 Jahr in der GK wird man richtig geknechtet. Ja man verdient hier schon gutes Geld, aber ein gutes Leben hat man dadurch trotzdem nicht.

Der Informatiker kann sich mit 21 nach 3 Jahren Bachelor eine Stelle suchen und anfangen das Leben zu genießen. Wenn man nicht direkt was gutes bei einem großen Unternehmen bekommt, macht man mal 2-3 Jahre IT Beratung bei Accenture und Co. Ja das kann etwas unangenehm sein, aber aus eigener Erfahrung ist IT Beratung immer noch sehr entspannt verglichen damit, was Mediziner und Top Juristen am Anfang ihrer Karriere ertragen müssen.
Aber mit 25 steht man dann stabil im Berufsleben, mit Berufserfahrung und gutem Gehalt. Da hängen Mediziner und Juristen noch Mitten in ihrer Ausbildung. Die sind Anfang 30 bevor das Leben für sie wirklich anfängt. Und das wird am Ende natürlich durch ein höheres Gehalt irgendwo kompensiert. Aber ist es das wert?

antworten
Dante

Informatiker-Schwemme?

WiWi Gast schrieb am 10.11.2023:

Interessanter als die Zahl der Studenten, wäre wohl die Zahl der Absolventen.
Ich habe aber auch das Gefühl (Wirtschafts)Informatik hat BWL als das "Ich weiß nicht was ich studieren soll und damit macht man nichts verkehrt"-Fach abgelöst.

Genau das ist der Punkt. Bei Informatik brechen weit über 50% ihr Studium ab. Weit entfernt von einer Schwemme. Während bei BWL quasi jeder durchgeschleust wird. Insbesondere wenn man sich in irgendwas vertieft was nichts mit Mathe zu tun.

Das WiInf mehr zum neuen BWL wird kann ich bestätigen. Aber alle die das aus genau dem Grund studieren kannste hinter her in allem technischen vergessen und die arbeiten auch meiner Erfahrung nach nicht mit irgendwas was mit Technik zu tun hat, sondern in BWL Berufen. Da hätten sie auch gleich das Original studieren können, insbesondere weil es die gleichen sind, die sich durch die IT Module quälen.

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Die Zahl der Studierenden in Wirtschaftsingenieurwesen steigt seit mehr als 20 Jahren kontinuierlich. Ausschlaggebend sind der sichere Einstieg in die Berufswelt und die attraktiven Gehaltsaussichten für Wirtschaftsingenieure und Wirtschaftsingenieurinnen. Als Schnittstelle zwischen Technik und Wirtschaft profitieren Unternehmen von Wirtschaftsingenieuren und Wirtschaftsingenieurinnen, die sowohl betriebswirtschaftliche als auch naturwissenschaftliche Betrachtungsweisen kennen. Allein im Jahr 2014 haben rund 13.000 WIng-Studierende ihren Abschluss gemacht, während knapp 23.000 Studienanfänger verzeichnet wurden. Insgesamt studierten in dem Jahr über 80.000 Studierende Wirtschaftsingenieurwesen.

NC-Quoten in Wirtschaftswissenschaften im Wintersemester 2016/2017 am höchsten

Ein Mädchen mit einem grauen Kapuzenpullover mit der Aufschrift Abitur.

Studiengänge mit Numerus Clausus (NC) sind im kommenden Wintersemester 2016/2017 am meisten in den Fächergruppen in Rechts-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften zu finden. Besonders diejenigen, die in Hamburg und Bremen studieren wollen, werden vor Ort fast drei Viertel aller Studiengänge mit Zulassungsbeschränkung vorfinden. Studiengänge ohne NC gibt es vor allem in Rheinland-Pfalz und Mecklenburg-Vorpommern. Das zeigen die neuen Ergebnisse des CHE Centrum für Hochschulentwicklung.

Studienplatzvergabe in Betriebswirtschaftslehre (BWL): Bewerbung, NC und Wartezeit

Jonas in der Berliner U-Bahn

Die Betriebswirtschaftslehre, kurz BWL, ist das beliebteste Studienfach in Deutschland. Der Weg zum Studienplatz kann daher steinig sein. Die Chancen auf einen Studienplatz in BWL sind an Hochschulen sehr unterschiedlich und hängen von Abiturnote und Qualifikation ab. Das Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) hat aktuell Zulassungsverfahren und die Studienplatzvergabe an deutschen Universitäten und Fachhochschulen untersucht. Dabei werden häufige Fragen zu Numerus Clausus, Wartezeit und Auswahlverfahren speziell am Beispiel der Betriebswirtschaftslehre beantwortet.

Wirtschaft studieren: Das Studium Immobilienwirtschaft

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Immobilien als Geldanlage gewinnen seit einigen Jahren rasant an Bedeutung. Aktuell erlebt die Branche der Immobilienwirtschaft einen Boom. Qualifizierte Mitarbeiter und Berufseinsteiger haben oft die Wahl, welcher Arbeitgeber infrage kommt, denn das Angebot übersteigt die Nachfrage. Mit einem Studium im Immobilienmanagement (Real Estate Management) bewegen junge Akademiker sich in eine schnell entwickelnde, attraktive Zukunft.

Wirtschaft studieren: Das Studium Volkswirtschaftslehre (VWL)

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Das Studium der Volkswirtschaftslehre ist verglichen zum populären Studiengang Betriebswirtschaftslehre weniger überlaufen. Im Wintersemester 2014/15 waren in Deutschland insgesamt 20.400 Studierende im Fach Volkswirtschaftslehre eingeschrieben. Das sind sechs Prozent der Wirtschaftsstudenten. Auf die Studenten der BWL entfallen dagegen 53 Prozent. In das Fach Volkswirtschaftslehre (VWL) hatten sich 2014/15 rund 6.300 Studienanfänger eingeschrieben und knapp 3.400 Bachelorstudenten und Masterstudenten absolvierten ihren VWL-Abschluss.

Studienführer Wirtschaftswissenschaften

Buchcover Studienführer Wirtschaftswissenschaften

Ein wirklich sehr gelungener und umfassender FAZ-Ratgeber für alle die mit dem Gedanken spielen, sich für ein Wirtschaftsstudium zu entscheiden.

Wirtschaft studieren: Das Studium Philosophy & Economics (P&E)

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Der Studiengang Philosophy & Economics (P&E) an der Universität Bayreuth ist in Deutschland seit 2000 als Pionier-Studiengang etabliert. Seinen Ursprung hat der Studiengang als Philosophy, Politics and Economics (PPE) an der britischen University of Oxford. Ähnliche Studienkonzepte haben sich auch an wenigen anderen Hochschulen, wie an der Frankfurt School of Finance & Management, entwickelt. Dabei ist Philosophy and Economics an der Uni Bayreuth mit beispielsweise rund 138 Studienanfängern im WS 2014/15 und mittlerweile über 600 Absolventinnen und Absolventen der größte Studiengang seiner Art in Deutschland.

Online-Lexikon »Enzyklopädie der Wirtschaftsinformatik«

Screenshot Homepage enzyklopaedie-der-wirtschaftsinformatik.de

Die Enzyklopädie der Wirtschaftsinformatik ist ein umfassendes Nachschlagewerk, das wesentliche Begriffe aus der Wirtschaftsinformatik erläutert und für jedermann online frei zugänglich ist. Die Stichwörter werden je nach Thema in kurzen, mittleren oder längeren Beiträgen erläutert.

Wirtschaft studieren: Das Studium Wirtschaftspädagogik (WiPäd)

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Das Studium der Wirtschaftspädagogik galt früher fast ausschließlich als Lehrer-Studium. Auch heute noch ergreift mehr als die Hälfte der Absolventen den Lehrberuf. Sie unterrichten kaufmännische Fächer an berufsbildenden mittleren und höheren Schulen. Personalmanagement als strategischer Bestandteil ist in Unternehmen unverzichtbar, sodass auch viele Wirtschaftspädagogen den Weg in die Privatwirtschaft gehen. In Zeiten des demografischen Wandels, der Digitalisierung, Globalisierung und des Wertewandels nimmt dieser Bereich eine wichtige Schnittstelle ein und schafft so neue interessante Berufsfelder für Wirtschaftspädagogen und Wirtschaftspädagoginnen.

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