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Wirtschaftsnobelpreis 2007 geht an drei US-Ökonomen

Der Wirtschaftsnobelpreis wird im Jahr 2007 an die US-Forscher Leonid Hurwicz, Eric Maskin and Roger Myerson für ihre Forschungen zu Grundlagen der so genannten »Mechanismus-Designtheorie« verliehen.

Nobelpreisträger

Wirtschaftsnobelpreis 2007 geht an drei US-Ökonomen
Den Wirtschaftsnobelpreis teilen sich in diesem Jahr der bereits emeritierte Leonid Hurwicz (90) von der University of Minnesota, Eric S. Maskin (56) vom Institute for Advanced Studies in Princeton und Roger B. Myerson (56) von der University of Chicago.

In der Begründung für die Preisverleihung wird der 90-jährige Wissenschaftler für die Initiierung der »Mechanismus-Designtheorie« ausgezeichnet, Maskin und Myerson für die weitere Entwicklung dieses Gebiets. Die Mechanismentheorie ist ein Teilgebiet der Spieltheorie und dient der Untersuchung von Märkten, in denen die Markt-Mechanismen versagen. Die drei US-Ökonomen forschten nach den optimalen Mechanismen, um wirtschaftspolitische Ziele wie privaten Gewinn und sozialen Wohlstand zu erreichen. Der Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften ist mit umgerechnet 1,1 Millionen Euro dotierte.

Leonid Hurwicz ist mit 90 Jahren der bisher älteste Nobelpreisträger und hat einen außergewöhnlichen Werdegang. Er wurde als Sohn polnischer Eltern 1917 in Moskau geboren. Von 1935 bis 1938 studierte er Physik in Warschau. Der Wissenschaftler hatte aber auch eine künstlerische Ader - so studierte er Piano am Musikkonservatorium in der polnischen Hauptstadt. Nach Aufenthalten an der London School of Economics 1938/39 und in Genf 1939/40 emigrierte Leonid Hurwicz 1940 in die USA, deren Staatsbürger er 1944 wurde.

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