DieManager von Morgen WiWi-TReFF.de - Zeitung & Forum für Wirtschaftsstudium & Karriere
Berufs- & Studienwahl Studienfinanzierung

Studienwahl: Studienanfänger gehen mit Optimismus ins Studium

Wer ein Studium aufnimmt, sieht darin vor allem eine Investition in die eigene Zukunft: Gute Berufsaussichten und geringe Arbeitslosigkeit unter Akademikern sind die Hauptgründe für eine Studienentscheidung.

Eine Frau mit Sonnenbrille und Rollschuhen hockt auf einer Startbahn.

Mit Optimismus ins Studium
Hannover, 11.09.2011 (his) - Wer ein Studium aufnimmt, sieht darin vor allem eine Investition in die eigene Zukunft: Gute Berufsaussichten und geringe Arbeitslosigkeit unter Akademikern sind die Hauptgründe für eine Studienentscheidung. Das ist das Ergebnis einer Befragung der Hochschul-Informations-System GmbH (HIS) unter einer repräsentativen Stichprobe von Personen, die im Schuljahr 2007/2008 an allgemeinbildenden oder beruflichen Schulen die Berechtigung zum Studium erworben haben.

"Die Befragung zeigt, dass die jungen Menschen klar verstanden haben: Die Ressource dieses Landes ist Wissen. Wer in Wissen investiert, sichert die eigene Zukunft - und gleichzeitig die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands" betonte Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung. "Deshalb freue ich mich darüber, dass die Zahl der Studienanfänger kontinuierlich zunimmt. Ich heiße jeden neuen Studenten und jede neue Studentin herzlich willkommen."

Der HIS-Befragung zufolge schätzen fast drei Viertel aller Studienberechtigten die Berufsaussichten für Absolventen eines Hochschulstudiums als gut oder sogar sehr gut ein. Auch die positive Selbsteinschätzung, einen akademischen Abschluss zu erreichen, sowie das Interesse an wissenschaftlicher Arbeit spielen eine große Rolle bei der Entscheidung, ein Studium aufzunehmen. Die Kosten, die mit einem Studium verbunden sind, fallen dagegen nur wenig ins Gewicht: Bei rund 70 Prozent der Studienberechtigten spielen sie keine oder nur eine geringe Rolle.

So ist auch die Zahl der Studienberechtigten, die sich durch Studiengebühren von einem Studium abhalten lassen, sehr gering. Der Studie zufolge hat 2008 höchstens ein Prozent all derer, die eine Hochschulzulassung haben, ausschließlich deswegen auf ein Studium verzichtet. Auch eine Abwanderung in gebührenfreie Länder lässt sich nicht nachweisen. Deutlich wichtiger für die Wahl des Studienortes sind ein dem fachlichen Interesse entsprechendes Studienangebot sowie die Nähe zum Heimatort.

Wie bereits bei der Befragung der Hochschulzugangsberechtigten 2006 wurden auch bei der neuen Befragung 2008 als häufigste Begründung für einen Studienverzicht Berufsziele genannt, die kein Studium voraussetzen. Erst danach spielen negative Merkmale eines Studiums wie z.B. "geringer Praxisbezug", unkalkulierbare Anforderungen" oder "lange Wartezeiten wegen Zulassungsbeschränkungen" eine Rolle. Bei Frauen sind diese nicht-finanziellen Aspekte für einen Studienverzicht einflussreicher als bei Männern.

Bei den finanziellen Motiven des Studienverzichts steht an erster Stellen ein Motiv, das die Attraktivität einer beruflichen Ausbildung in den Vordergrund stellt, nämlich der Wunsch, möglichst bald selber Geld zu verdienen.

Download [PDF, 126 Seiten - 3,3 MB]
Studie: Studienentscheidung im Kontext der Studienfinanzierung

Im Forum zu Studienfinanzierung

6 Kommentare

Studienfinanzierung Master

WiWi Gast

Hallo, ich bin derzeit am prüfen, wo und wie ich für meinen geplanten Master die aufgerufene Summe von ca. 30.000? per Darlehen aufnehmen kann. Natürlich sind die 30.000? nicht sofort, sondern semest ...

1 Kommentare

Studienfinanzierung: Stipendien - nur etwas für absolute Überflieger?

WiWi Gast

Stipendien sind nur etwas für engagierte Parteimitglieder, selbstlose Weltverbesserer oder absolute Überflieger? Als ?Durchschnittsstudentin? oder ?Durchschnittsstudent? hat man kaum eine Chance? Oder ...

3 Kommentare

Doppelabschlussprogramme im Master

WiWi Gast

Hallo, mich interessiert im Anschluss an meinem Bachelor ein Master mit Doppelabschlussprogramm (bevorzugt MSc + MBA) . Besonders interessant sind dabei aktuell die Programme Master in Management ...

8 Kommentare

Duales Studium bei Capgemini oder Uni Mannheim

A123MIR

Guten Abend zusammen, ich habe mich bei Capgemini für ein duales Studium der Informatik beworben. Angenommen, ich bestehe die Einstellungtests und das ganze Drumherum. Wäre es sinnvoll, die Stelle ...

20 Kommentare

Optimierung CV - Master nach DHBW Bachelor

PH9411

Servus! Ich bin bald am Ende des fünften Semesters meines dualen Studiums: Dax 30 Unternehmen Erfahrungen aus der Strategie - Abteilung und Corporate Finance Notendurchschnitt 2.0 Abitur: 2.0 A ...

32 Kommentare

WHU Bachelor Erfahrung

WiWi Gast

Hallo Leute, Ich gehe zur Zeit noch in die 12. Klasse, möchte jedoch nach meinem Abitur BWL, am besten an der WHU studieren. Mein Abischnitt wird vermutlich zwischen 2,0-2,5 liegen. Habe ich damit Ch ...

16 Kommentare

Woher kommt diese große Hass gegenüber BWL-/WiWi-Studenten?

WiWi Gast

Guten Abend. Frage siehe oben. Warum werden BWLer und Studenten von fachverwandten Fächer teilweise so sehr verachtet? Ich lese in Foren ständig, dass BWLer und Co Versager wären, die keine Fähi ...

Artikel kommentieren

Als WiWi Gast oder Login

Zum Thema Studienfinanzierung

Eine Frau oder Studentin ohne Kopf sitzt mit einer kaputten Jeans und einem weißen Pullover auf dem Fußboden.

Studienfinanzierung: Finanzieller Druck für Studierende steigt

Mittlerweile jobben gut zwei Drittel der Studierenden neben dem Studium, wie die 21. Sozialerhebung zeigt. Der größte Ausgabeposten ist mit durchschnittlich 323 Euro im Monat die Miete. In Hochschulstädten wie München, Köln, Frankfurt, Hamburg oder Berlin ist es deutlich mehr. Die Einnahmen der Studierenden betragen im Schnitt 918 Euro im Monat, von denen die Eltern 309 Euro beisteuern. Das zeigt auch den Handlungsbedarf beim BAföG-Höchstsatz von 735 Euro.

Die Gradiation Cap mit einigen Münzen vor der Weltkarte

Studienfinanzierung im Ausland

Ein Auslandsstudium oder Auslandssemester kann teuer werden. Dafür das nötige Kleingeld zu sparen, geht über Nebenjobs oder den elterlichen Zuschuss. Das Ersparte reicht jedoch häufig bei Weitem nicht aus. Dafür gibt es in Deutschland zahlreiche Möglichkeiten, sich das Auslandsstudium finanzieren zu lassen. Auslandsbafög, Bildungskredite, Stipendien, Erasmus & Co – WiWi-TReFF zeigt, welche Unterstützung es gibt.

Weiteres zum Thema Berufs- & Studienwahl

Der Kopf einer Frau mit einer Pagenfrisur.

Lebenseinkommen: Wirtschaftsstudium bringt Männern 529.000 Euro mehr als Ausbildung

Mit einem Universitätsabschluss steigt das Lebenseinkommen um durchschnittlich etwa 390.000 Euro und mit einem Fachhochschulabschluss um 270.000 Euro gegenüber einer Ausbildung. Durch ein Wirtschaftsstudium wächst das Lebenseinkommen bei Männern um durchschnittlich gut 529.000 Euro und bei Frauen um knapp 248.000 Euro. Ein Studium schützt zudem besser vor Arbeitslosigkeit. So lauten die Ergebnisse der aktuellen Bildungsstudie 2017 vom Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung.

Online-Studienführer studieren-ohne-abitur.de

Online-Studienführer »studieren-ohne-abitur.de«

Es gibt so viele Hochschulabsolventen ohne Abitur wie noch nie. Die Anzahl der Studierenden ohne Abitur und Fachhochschulreife hat sich seit 2007 auf 45.900 in 2013 nahezu verdreifacht. Mit 4.400 Absolventen haben 2013 so viele Studierende ohne Abitur wie noch nie erfolgreich ihr Studium beendet. Über 6.500 solcher Studiengänge verzeichnet der Online-Studienführer »studieren-ohne-abitur.de«.

Beliebtes zum Thema Studienwahl

Header Bilder der Wiwi-Studiengänge / Betriebswirtschaftslehre BWL

Wirtschaft studieren: Das Studium Betriebswirtschaftslehre (BWL)

Das Studium der Betriebswirtschaftslehre ist mit Abstand am beliebtesten in Deutschland. Nicht ohne Grund, denn BWL-Absolventen haben im Gesamtvergleich beste Job-Aussichten. Im Jahr 2013 haben 72.700 Studienanfänger und damit sechs Prozent mehr ein BWL-Studium begonnen. Dabei ist Betriebswirtschaftslehre bei Frauen und Männern gleichermaßen beliebt: Beinahe die Hälfte der Studienanfänger war weiblich. Insgesamt waren 222.600 Studierende in BWL eingeschrieben und rund 42.400 Abschlussprüfungen wurden in 2013 erfolgreich abgelegt. Mehr als zwei Drittel bestanden die Bachelor-Prüfung in BWL. Der Anteil der Masterabsolventen lag in BWL bei 21 Prozent.

HHL Leipzig Graduate School of Management

Wirtschaft studieren: Das BWL-Studium an privaten Hochschulen

Private Hochschulen sind für ihren Innovationsgeist im deutschen Hochschulsystem bekannt. Als nichtstaatliche Hochschulen setzen private Hochschulen auf einen starken Praxisbezug und eine internationale Ausrichtung. In enger Zusammenarbeit mit Kooperationen aus Wirtschaft und Industrie wird Studenten der Berufseinstieg schon im Studium erleichtert. Damit wächst der Attraktivitäts-Index von privaten Hochschulen für Studieninteressierte, besonders für die Studiengänge Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre und andere Management-Fächern. Mehr als 60 Prozent der privaten Hochschulen bieten aktuell Studiengänge in den Wirtschaftswissenschaften an.

Wirtschaft studieren: Das BWL-Studium an der Fachhochschule (FH)

Ein Studium der Wirtschaftswissenschaften an einer Fachhochschule ist in Deutschland sehr gefragt. Der anhaltende Aufwärtstrend an einer Fachhochschule (FH) ein Studium aufzunehmen, hat vor allem einen Grund: der anwendungsbezogene Lehrunterricht. Derzeit studieren rund 63.089 Studenten an Fachhochschulen in Studiengängen aus den Fächern Recht-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften.

Wichtige Branchen für Wirtschaftswissenschaftler

Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre, Wirtschaftsinformatik und Wirtschaftsingenieurwesen: Absolventen mit Abschlüssen in einem wirtschaftswissenschaftlichen Studienfach stehen fast alle Branche in Deutschland offen, um den Berufseinstieg zu schaffen. Einige Branchen in Deutschland sind dabei umsatzstärker als andere oder haben bessere Renditen. Es bieten sich zahlreiche Berufsfelder und Jobs an, die es zu entdecken gilt.

Screenshot Homepage freie-studienplaetze.de

freie-studienplaetze.de - Offizielle Studienplatzbörse bis Ende Oktober 2017 geöffnet

Die bundesweite Studienplatzbörse »freie-studienplaetze.de« ist seit dem 1. August 2017 wieder online. Sie informiert Studieninteressierte tagesaktuell über noch verfügbare Studienplätze für ein Bachelorstudium oder Masterstudium in Deutschland für das Wintersemester 2017/18. Das Angebot umfasst Studienplätze in zulassungsbeschränkten Fächern, die noch im Losverfahren vergeben werden und in zulassungsfreien Fächern, die einfach frei geblieben sind.

Der Kopf einer Frau mit einer Pagenfrisur.

Lebenseinkommen: Wirtschaftsstudium bringt Männern 529.000 Euro mehr als Ausbildung

Mit einem Universitätsabschluss steigt das Lebenseinkommen um durchschnittlich etwa 390.000 Euro und mit einem Fachhochschulabschluss um 270.000 Euro gegenüber einer Ausbildung. Durch ein Wirtschaftsstudium wächst das Lebenseinkommen bei Männern um durchschnittlich gut 529.000 Euro und bei Frauen um knapp 248.000 Euro. Ein Studium schützt zudem besser vor Arbeitslosigkeit. So lauten die Ergebnisse der aktuellen Bildungsstudie 2017 vom Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung.

Die bunt angeleuchtete Oper von Sydney.

Deutsch-australischer Doppel-Abschluss Bachelor of Business Management

An der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt (FHWS) profitieren Studierende von dem Double Degree-Austauschprogramm mit dem International College of Management Sydney (ICMS). Während des Studiums gehen Studierende für drei Semester nach Sydney in Australien und erlangen neben dem Bachelor of Arts an der FHWS, an der ICMS den Bachleor of Business Management (BBM).

Feedback +/-

Feedback