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Berufseinstieg: Wo & WieBI

Business Intelligence ohne nennenswerte Controlling-Kenntnisse: Chancen

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WiWi Gast

Business Intelligence ohne nennenswerte Controlling-Kenntnisse: Chancen

Hallo zusammen,

ich bin derzeit in einem wirtschaftswissenschaftlichen Master. Interessiere mich mittlerweile sehr für den Bereich Business Intelligence und konnte mir im Laufe des Studiums auch Kenntnisse (Programmieren mit R, Sicherer Umgang mit SQL und grundsätzlich Ahnung von Datenbanken) aneignen. Bislang habe ich jedoch noch kein Praktikum in diesem Bereich gemacht, sondern lediglich im IT-Consulting, was nicht unbedingt viel mit BI im Kern zu tuen hat. Auf der Suche nach einem Praktikum fällt mir auf, das häufig Controlling gefordert ist und das hatte ich zu letzt im Grundstudium. Meint ihr es ist dennoch machbar in den Bereich einzusteigen ohne nennenswerte Controlling Kenntnisse? Gibt es vielleicht auch andere Schwerpunkte mit BI z.B. im Bereich Produktionsmanagement?
Freue mich über alle Antworten, die mir dabei bisschen weiterhelfen könnten, da die Möglichkeit Controlling noch zu belegen habe ich nicht mehr, da der Prof die Uni verlassen hat.

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WiWi Gast

Business Intelligence ohne nennenswerte Controlling-Kenntnisse: Chancen

Das ist schwer zu sagen, da BI häufig mit Reporting in Berührung kommt. Es kann also z.B. sein, dass du ein Reporting Tool für das Einkaufscontrolling entwickeln sollst. Aus meinem Empfinden sollte zumindest ein (starkes) Interesse am Controlling bestehen. Bei uns (DAX 30) wird BI/Analytics zwar auch mehr und mehr in der Produktion eingesetzt, ist aber eigentlich nur ein kleiner Teil. Ich halte es für schwer als WIWI Student ohne BI-Praktikum sich nur auf den z.B. Produktionsbereich bestzulegen.

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WiWi Gast

Business Intelligence ohne nennenswerte Controlling-Kenntnisse: Chancen

WiWi Gast schrieb am 26.09.2020:

Hallo zusammen,

ich bin derzeit in einem wirtschaftswissenschaftlichen Master. Interessiere mich mittlerweile sehr für den Bereich Business Intelligence und konnte mir im Laufe des Studiums auch Kenntnisse (Programmieren mit R, Sicherer Umgang mit SQL und grundsätzlich Ahnung von Datenbanken) aneignen. Bislang habe ich jedoch noch kein Praktikum in diesem Bereich gemacht, sondern lediglich im IT-Consulting, was nicht unbedingt viel mit BI im Kern zu tuen hat. Auf der Suche nach einem Praktikum fällt mir auf, das häufig Controlling gefordert ist und das hatte ich zu letzt im Grundstudium. Meint ihr es ist dennoch machbar in den Bereich einzusteigen ohne nennenswerte Controlling Kenntnisse? Gibt es vielleicht auch andere Schwerpunkte mit BI z.B. im Bereich Produktionsmanagement?
Freue mich über alle Antworten, die mir dabei bisschen weiterhelfen könnten, da die Möglichkeit Controlling noch zu belegen habe ich nicht mehr, da der Prof die Uni verlassen hat.

Mach doch ein Praktikum? Ich bin Winfo und es hat sich nicht eine Sau für meine Veranstaltungen im Bachelor interessiert

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WiWi Gast

Business Intelligence ohne nennenswerte Controlling-Kenntnisse: Chancen

kannst du ja jetzt noch intensiv im selbststudium nachholen

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WiWi Gast

Business Intelligence ohne nennenswerte Controlling-Kenntnisse: Chancen

WiWi Gast schrieb am 26.09.2020:

Das ist schwer zu sagen, da BI häufig mit Reporting in Berührung kommt. Es kann also z.B. sein, dass du ein Reporting Tool für das Einkaufscontrolling entwickeln sollst. Aus meinem Empfinden sollte zumindest ein (starkes) Interesse am Controlling bestehen. Bei uns (DAX 30) wird BI/Analytics zwar auch mehr und mehr in der Produktion eingesetzt, ist aber eigentlich nur ein kleiner Teil. Ich halte es für schwer als WIWI Student ohne BI-Praktikum sich nur auf den z.B. Produktionsbereich bestzulegen.

Danke erstmal für die Antwort. Ein Interesse fürs Controlling ist selbstverständlich da. Die Basics sitzen. Ein Praktikum will/werde ich definitiv in Angriff nehmen. Aber das macht schonmal ein wenig Mut, dass eine fehlende Controlling Vertiefung kein Ausschluss Kriterium darstellt.

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WiWi Gast

Business Intelligence ohne nennenswerte Controlling-Kenntnisse: Chancen

WiWi Gast schrieb am 27.09.2020:

WiWi Gast schrieb am 26.09.2020:

Das ist schwer zu sagen, da BI häufig mit Reporting in Berührung kommt. Es kann also z.B. sein, dass du ein Reporting Tool für das Einkaufscontrolling entwickeln sollst. Aus meinem Empfinden sollte zumindest ein (starkes) Interesse am Controlling bestehen. Bei uns (DAX 30) wird BI/Analytics zwar auch mehr und mehr in der Produktion eingesetzt, ist aber eigentlich nur ein kleiner Teil. Ich halte es für schwer als WIWI Student ohne BI-Praktikum sich nur auf den z.B. Produktionsbereich bestzulegen.

Danke erstmal für die Antwort. Ein Interesse fürs Controlling ist selbstverständlich da. Die Basics sitzen. Ein Praktikum will/werde ich definitiv in Angriff nehmen. Aber das macht schonmal ein wenig Mut, dass eine fehlende Controlling Vertiefung kein Ausschluss Kriterium darstellt.

Es hängt tatsächlich auch von der BI Stelle im Unternehmen ab. Wenn du Plattform Owner von z.B. Tableau bist wirst du weniger/gar keine Controlling-Kenntnisse benötigen. Diese Stellen werden vor allem von Info/Winfo Leuten besetzt, da du auch technische Kenntnisse Server Architektur, API, etc. benötigst (aber auch Consulting Fähigkeiten, da häufig Anfragen von Mitarbeitern deiner Firma bezüglich deines Produktes kommen). Wenn du allerdings in einer BI-Abteilung arbeitest, die dem Controlling zugeordnet ist, wirst du evtl. mehr Controlling Kenntnisse benötigen. Diese Stellen werden dann auch gerne von BWLern besetzt, die vorher vielleicht im Konzern schon als Controller gearbeitet haben.

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WiWi Gast

Business Intelligence ohne nennenswerte Controlling-Kenntnisse: Chancen

Weitaus wichtiger als Controlling-Kenntnisse sind Fähigkeiten bzgl. Data Warehouse, Datenmodellierung, - orchestrierung etc.

SQL ist in dem Bereich mehr als nur ein paar Joins, also schau da nochmal rein dass du da auf einem fortgeschrittenen Level bist.

Zudem sinnvoll, sich beispielsweise JavaScript/TypeScript anzueignen,
R ist zwar toll dass du es kannst, aber ich kenn keine Schnittstelle, die mittels R als Sprache angezapft wird.

Setz dich ferner mit Power BI und/oder Tableau auseinander, das sind so die zwei gängigsten Visualisierungstools

LG

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WiWi Gast

Business Intelligence ohne nennenswerte Controlling-Kenntnisse: Chancen

WiWi Gast schrieb am 27.09.2020:

Weitaus wichtiger als Controlling-Kenntnisse sind Fähigkeiten bzgl. Data Warehouse, Datenmodellierung, - orchestrierung etc.

SQL ist in dem Bereich mehr als nur ein paar Joins, also schau da nochmal rein dass du da auf einem fortgeschrittenen Level bist.

Zudem sinnvoll, sich beispielsweise JavaScript/TypeScript anzueignen,
R ist zwar toll dass du es kannst, aber ich kenn keine Schnittstelle, die mittels R als Sprache angezapft wird.

Setz dich ferner mit Power BI und/oder Tableau auseinander, das sind so die zwei gängigsten Visualisierungstools

LG

Danke für die Antwort. Auch sehr hilfreich. SQL, Datenmodellierung, Data Warehouse fühle ich mich recht sicher. Hatte das im ganzen Studium immer mit den Informatikern zusammen. Aber klar, besser geht immer.
Das mit Java Skript ist ein guter Hinweis. Da habe ich auch noch über die Uni die Möglichkeit etwas zu belegen und kann mich intensiv dran klemmen.

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WiWi Gast

Business Intelligence ohne nennenswerte Controlling-Kenntnisse: Chancen

WiWi Gast schrieb am 27.09.2020:

Weitaus wichtiger als Controlling-Kenntnisse sind Fähigkeiten bzgl. Data Warehouse, Datenmodellierung, - orchestrierung etc.

SQL ist in dem Bereich mehr als nur ein paar Joins, also schau da nochmal rein dass du da auf einem fortgeschrittenen Level bist.

Zudem sinnvoll, sich beispielsweise JavaScript/TypeScript anzueignen,
R ist zwar toll dass du es kannst, aber ich kenn keine Schnittstelle, die mittels R als Sprache angezapft wird.

Setz dich ferner mit Power BI und/oder Tableau auseinander, das sind so die zwei gängigsten Visualisierungstools

LG

Wo wird bei BI JS genutzt? Kenne mich in dem Bereich nicht aus, habe das aber so noch nie gehört

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WiWi Gast

Business Intelligence ohne nennenswerte Controlling-Kenntnisse: Chancen

Relevante BI Tools, die ich bisher bei Unternehmen angetroffen und bei uns im Portfolio sehe sind

  • PowerBI,
  • Tableau,
  • QlikSense
  • und neu SAP Analytics Cloud.

Business Intelligence kann in fast jedem Bereich angewendet werden. Ist nur die Frage, ob es eher in einem BWLer Kontext (Controlling) steht oder einem IT Kontext.

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WiWi Gast

Business Intelligence ohne nennenswerte Controlling-Kenntnisse: Chancen

+1

WiWi Gast schrieb am 29.09.2020:

Weitaus wichtiger als Controlling-Kenntnisse sind Fähigkeiten bzgl. Data Warehouse, Datenmodellierung, - orchestrierung etc.

SQL ist in dem Bereich mehr als nur ein paar Joins, also schau da nochmal rein dass du da auf einem fortgeschrittenen Level bist.

Zudem sinnvoll, sich beispielsweise JavaScript/TypeScript anzueignen,
R ist zwar toll dass du es kannst, aber ich kenn keine Schnittstelle, die mittels R als Sprache angezapft wird.

Setz dich ferner mit Power BI und/oder Tableau auseinander, das sind so die zwei gängigsten Visualisierungstools

LG

Wo wird bei BI JS genutzt? Kenne mich in dem Bereich nicht aus, habe das aber so noch nie gehört

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WiWi Gast

Business Intelligence ohne nennenswerte Controlling-Kenntnisse: Chancen

Kennt ihr gute Tutorials/Lernvideos/Kurse für PowerBI/Tableau? (insbesondere Datenextraktion aus rel. DB, NoSQL usw.)

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WiWi Gast

Business Intelligence ohne nennenswerte Controlling-Kenntnisse: Chancen

WiWi Gast schrieb am 29.09.2020:

Kennt ihr gute Tutorials/Lernvideos/Kurse für PowerBI/Tableau? (insbesondere Datenextraktion aus rel. DB, NoSQL usw.)

Datenextraktion, also den ETL-Prozess, kann man nur bedingt mit Power BI, teilweise mit Tableau, ausführen. Diese Softwaretools werden zwar immer besser, sind aber vielmehr für den Self-Service Bereich gemacht. Für professionelle Anwendungen, die ein BI Verantwortlicher ausführen würde, benötigt es schon andere Tools, SSIS oder Azure Data Factory.

Lernvideos bringen hier meiner Meinung nach nichts. So etwas lernt man nur durch das Anwenden, in z.B. einem Praktikum. Die vorhandene Dokumentation kann dabei nur eine Hilfestellung sein.

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WiWi Gast

Business Intelligence ohne nennenswerte Controlling-Kenntnisse: Chancen

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WiWi Gast schrieb am 29.09.2020:

Kennt ihr gute Tutorials/Lernvideos/Kurse für PowerBI/Tableau? (insbesondere Datenextraktion aus rel. DB, NoSQL usw.)

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WiWi Gast

Business Intelligence ohne nennenswerte Controlling-Kenntnisse: Chancen

Sehr interessantes Thema.

Mir geht es genau anders herum: Ich habe Wirtschaftswissentschaften studiert und daher Kenntnisse im Controlling und Rechnungswesen (im Studium darauf spezialisiert), von Business Intelligence bzw. der technischen Seite jedoch relativ wenig Ahnung (absolute Basics in SQL vorhanden, mehr jedoch nicht).

  • Gibt es denn auch Stellen, bei denen man als Controller mehr zu dem Thema Business Intelligence hingeführt wird?
  • Oder wird allgemein eher erwartet, dass man die Kenntnisse (großteils) bereits vor der Bewerbung beherrscht?
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WiWi Gast

Business Intelligence ohne nennenswerte Controlling-Kenntnisse: Chancen

WiWi Gast schrieb am 27.09.2020:

Weitaus wichtiger als Controlling-Kenntnisse sind Fähigkeiten bzgl. Data Warehouse, Datenmodellierung, - orchestrierung etc.

SQL ist in dem Bereich mehr als nur ein paar Joins, also schau da nochmal rein dass du da auf einem fortgeschrittenen Level bist.

Zudem sinnvoll, sich beispielsweise JavaScript/TypeScript anzueignen,
R ist zwar toll dass du es kannst, aber ich kenn keine Schnittstelle, die mittels R als Sprache angezapft wird.

Setz dich ferner mit Power BI und/oder Tableau auseinander, das sind so die zwei gängigsten Visualisierungstools

LG

Aus R hinaus kannst du jede (no)SQL Schnittstelle nutzen. Mit R kannst du dann - ganz ohne JS Kentnisse - recht einfach Webapplikationen und/oder Dashboards erstellen. R Shiny und RMarkdown sind die Zauberwörter. Zudem kannst du recht simpel eine REST API mit R erstellen.

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WiWi Gast

Business Intelligence ohne nennenswerte Controlling-Kenntnisse: Chancen

WiWi Gast schrieb am 30.09.2020:

Aus R hinaus kannst du jede (no)SQL Schnittstelle nutzen. Mit R kannst du dann - ganz ohne JS Kentnisse - recht einfach Webapplikationen und/oder Dashboards erstellen. R Shiny und RMarkdown sind die Zauberwörter. Zudem kannst du recht simpel eine REST API mit R erstellen.

R geht bereits Richtung Data Science. Das war hier nicht gefordert. Hier geht es um einfache BI Frontend Lösungen.

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WiWi Gast

Business Intelligence ohne nennenswerte Controlling-Kenntnisse: Chancen

Früher ja. Heute gibt es genug Winfos, die das machen

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WiWi Gast

Business Intelligence ohne nennenswerte Controlling-Kenntnisse: Chancen

Gängigste BI Lösung ist glaub ich wirklich PowerBI. Die Visualisierungen dort sind extrem einfach und schnell zu lernen, die dortigen DAX-Formeln sind evt. bisschen schwieriger, aber jeder mit kleiner IT-Affinität wird das schnell drauf haben. Ansonsten finde ich persönlich PowerBI sehr „sperrig“. Auf den ersten Blick ist es ein klasse Tool, wenn man jedoch ein bisschen damit arbeitet merkt man, dass eine Menge Funktionen fehlen.

Bsp. kann man nichtmal Tabellenspalten gleich formatieren (Höhe, Breite der Spalten) wie in Excel. Man muss tatsächlich das manuell mit der Hand machen :D Vllt hänge ich auch einfach und dafür gibts ne Lösung, laut Internet jedoch nicht.

Gibt viele solcher Kleinigkeiten, wenn man sich das offizielle PowerBI Forum von Microsoft anguckt, sieht man die ganzen Vorschläge für PowerBI Update-Vorschläge von den Nutzern. PowerBI ist irgendwie nur halb fertig programmiert worden :D

Hab 2 Jahre als Werkstudent im Controlling gearbeitet und dort quasi alleine ein ganzes PowerBI reporting implementiert und Reports gebaut. Werde bis heute darauf angesprochen bei Interviews

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Business Intelligence ohne nennenswerte Controlling-Kenntnisse: Chancen

Ich glaube, ich kann als Branchen Insider und BI Berater etwas dazu sagen.

Vorweg: Viel mit "hartem" Controlling wirst du nicht zu tun haben - Ein kleines Gespür für Zahlen ist jedoch nicht verkehrt. Größtenteils baust du - wie andere Poster schon richtig geschrieben haben - ETL / ELT Pipelines.

Der Nachwuchsmangel ist groß und bietet gute Zukunftsaussichten. Wenn du grundsätzliches SQL+ Datenbanken + Datenmodellierung (Kimball Star Schema)+ etwas Python kannst, solltest du ziemlich sicher ein Bewerbungsgespräch bekommen. Etwas Sozialkompetenz (d.h. kein total verklatschter Typ der Leute anspuckt beim reden) rundet dein Profil ab. So anspruchsvoll sind die Beratungen / Unternehmen dahingehend nicht.
Theoretisch bräuchtest du nicht einmal einen Studienabschluss. Hard Skills matters. Alles andere lernst du on the job - das kann bei Zeiten etwas hart und anstrengend sein, da sich der Bereich auch stetig wandelt und du eig. permanent am lernen und lesen bist. Dafür hast du am Ende Skills, die man dir nicht einfach "nachmachen" kann.

Deinen weiteren Karriereweg bestimmst du selber - es gibt Kollegen, die haben einmal X,Y gelernt und versuchen es bis zur Rente zu machen, andere Kollegen interessieren sich dafür auch in der Freizeit und bringen sich über eLearning neue Kompetenzen bei.

Abzweigungen können dich auch in die Rolle eines Projektmanagers oder eines Product Owners führen. Falls du direkt weißt, dass dich diese Rollen mehr ansprechen (werden sogar besser bezahlt als der ETL / ELT Entwickler), dann würde ich direkt darauf abzielen und mir die Ochsen Tour durch alle Technologien sparen, da du in diesen Rollen eher oberflächliches Wissen brauchst (d.h. Begriffe richtig einordnen, Entwickler und Kunden verstehen) und größtenteils mit dem Kunden / Team kommunizierst. Im Nachgang sehe ich diese Rolle sogar noch ein Stück weit attraktiver.

Die Exit Möglichkeiten sind vielfach d.h. quasi überall wo mit Daten gearbeitet wird - das bedeutet von Versicherungen, Banking, Automobil ist alles dabei. Die lukrativste Möglichkeit ist jedoch sicherlich die Selbstständigkeit. Bei guter Konjunktur und guter Auslastung sollten 800 - 1000 EUR / Tag drin sein. Jedoch springen eben auch immer mehr Leute auf den Zug - deswegen sollte man einfach schauen, wie es sich in der Zukunft entwickelt.

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WiWi Gast

Business Intelligence ohne nennenswerte Controlling-Kenntnisse: Chancen

Vielen Dank für die vielen Infos, DerZynischeAnalytiker!

Hättest Du denn auch einen Tipp für meine Situation?
Ich hatte folgendes geschrieben:

"Mir geht es genau anders herum: Ich habe Wirtschaftswissentschaften studiert und daher Kenntnisse im Controlling und Rechnungswesen (im Studium darauf spezialisiert), von Business Intelligence bzw. der technischen Seite jedoch relativ wenig Ahnung (absolute Basics in SQL vorhanden, mehr jedoch nicht).

Gibt es denn auch Stellen, bei denen man als Controller mehr zu dem Thema Business Intelligence hingeführt wird?
Oder wird allgemein eher erwartet, dass man die Kenntnisse (großteils) bereits vor der Bewerbung beherrscht?"

DerZynischeAnalytiker schrieb am 01.10.2020:

Ich glaube, ich kann als Branchen Insider und BI Berater etwas dazu sagen.

Vorweg: Viel mit "hartem" Controlling wirst du nicht zu tun haben - Ein kleines Gespür für Zahlen ist jedoch nicht verkehrt. Größtenteils baust du - wie andere Poster schon richtig geschrieben haben - ETL / ELT Pipelines.

Der Nachwuchsmangel ist groß und bietet gute Zukunftsaussichten. Wenn du grundsätzliches SQL+ Datenbanken + Datenmodellierung (Kimball Star Schema)+ etwas Python kannst, solltest du ziemlich sicher ein Bewerbungsgespräch bekommen. Etwas Sozialkompetenz (d.h. kein total verklatschter Typ der Leute anspuckt beim reden) rundet dein Profil ab. So anspruchsvoll sind die Beratungen / Unternehmen dahingehend nicht.
Theoretisch bräuchtest du nicht einmal einen Studienabschluss. Hard Skills matters. Alles andere lernst du on the job - das kann bei Zeiten etwas hart und anstrengend sein, da sich der Bereich auch stetig wandelt und du eig. permanent am lernen und lesen bist. Dafür hast du am Ende Skills, die man dir nicht einfach "nachmachen" kann.

Deinen weiteren Karriereweg bestimmst du selber - es gibt Kollegen, die haben einmal X,Y gelernt und versuchen es bis zur Rente zu machen, andere Kollegen interessieren sich dafür auch in der Freizeit und bringen sich über eLearning neue Kompetenzen bei.

Abzweigungen können dich auch in die Rolle eines Projektmanagers oder eines Product Owners führen. Falls du direkt weißt, dass dich diese Rollen mehr ansprechen (werden sogar besser bezahlt als der ETL / ELT Entwickler), dann würde ich direkt darauf abzielen und mir die Ochsen Tour durch alle Technologien sparen, da du in diesen Rollen eher oberflächliches Wissen brauchst (d.h. Begriffe richtig einordnen, Entwickler und Kunden verstehen) und größtenteils mit dem Kunden / Team kommunizierst. Im Nachgang sehe ich diese Rolle sogar noch ein Stück weit attraktiver.

Die Exit Möglichkeiten sind vielfach d.h. quasi überall wo mit Daten gearbeitet wird - das bedeutet von Versicherungen, Banking, Automobil ist alles dabei. Die lukrativste Möglichkeit ist jedoch sicherlich die Selbstständigkeit. Bei guter Konjunktur und guter Auslastung sollten 800 - 1000 EUR / Tag drin sein. Jedoch springen eben auch immer mehr Leute auf den Zug - deswegen sollte man einfach schauen, wie es sich in der Zukunft entwickelt.

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WiWi Gast

Business Intelligence ohne nennenswerte Controlling-Kenntnisse: Chancen

Wow. Hier der TE. Das ist echt eine umfangreiche und beruhigende Antwort. Hatte zwischenzeitlich echt schwarz gesehen, was das ganze angeht. Aber einiges was du aufgezählt passt zu meinem Profil wie ich finde. Denke ich werde das dann auch weiterhin anstreben. Dank dir dafür.

DerZynischeAnalytiker schrieb am 01.10.2020:

Ich glaube, ich kann als Branchen Insider und BI Berater etwas dazu sagen.

Vorweg: Viel mit "hartem" Controlling wirst du nicht zu tun haben - Ein kleines Gespür für Zahlen ist jedoch nicht verkehrt. Größtenteils baust du - wie andere Poster schon richtig geschrieben haben - ETL / ELT Pipelines.

Der Nachwuchsmangel ist groß und bietet gute Zukunftsaussichten. Wenn du grundsätzliches SQL+ Datenbanken + Datenmodellierung (Kimball Star Schema)+ etwas Python kannst, solltest du ziemlich sicher ein Bewerbungsgespräch bekommen. Etwas Sozialkompetenz (d.h. kein total verklatschter Typ der Leute anspuckt beim reden) rundet dein Profil ab. So anspruchsvoll sind die Beratungen / Unternehmen dahingehend nicht.
Theoretisch bräuchtest du nicht einmal einen Studienabschluss. Hard Skills matters. Alles andere lernst du on the job - das kann bei Zeiten etwas hart und anstrengend sein, da sich der Bereich auch stetig wandelt und du eig. permanent am lernen und lesen bist. Dafür hast du am Ende Skills, die man dir nicht einfach "nachmachen" kann.

Deinen weiteren Karriereweg bestimmst du selber - es gibt Kollegen, die haben einmal X,Y gelernt und versuchen es bis zur Rente zu machen, andere Kollegen interessieren sich dafür auch in der Freizeit und bringen sich über eLearning neue Kompetenzen bei.

Abzweigungen können dich auch in die Rolle eines Projektmanagers oder eines Product Owners führen. Falls du direkt weißt, dass dich diese Rollen mehr ansprechen (werden sogar besser bezahlt als der ETL / ELT Entwickler), dann würde ich direkt darauf abzielen und mir die Ochsen Tour durch alle Technologien sparen, da du in diesen Rollen eher oberflächliches Wissen brauchst (d.h. Begriffe richtig einordnen, Entwickler und Kunden verstehen) und größtenteils mit dem Kunden / Team kommunizierst. Im Nachgang sehe ich diese Rolle sogar noch ein Stück weit attraktiver.

Die Exit Möglichkeiten sind vielfach d.h. quasi überall wo mit Daten gearbeitet wird - das bedeutet von Versicherungen, Banking, Automobil ist alles dabei. Die lukrativste Möglichkeit ist jedoch sicherlich die Selbstständigkeit. Bei guter Konjunktur und guter Auslastung sollten 800 - 1000 EUR / Tag drin sein. Jedoch springen eben auch immer mehr Leute auf den Zug - deswegen sollte man einfach schauen, wie es sich in der Zukunft entwickelt.

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WiWi Gast

Business Intelligence ohne nennenswerte Controlling-Kenntnisse: Chancen

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WiWi Gast schrieb am 01.10.2020:

Vielen Dank für die vielen Infos, DerZynischeAnalytiker!

Hättest Du denn auch einen Tipp für meine Situation?
Ich hatte folgendes geschrieben:

"Mir geht es genau anders herum: Ich habe Wirtschaftswissentschaften studiert und daher Kenntnisse im Controlling und Rechnungswesen (im Studium darauf spezialisiert), von Business Intelligence bzw. der technischen Seite jedoch relativ wenig Ahnung (absolute Basics in SQL vorhanden, mehr jedoch nicht).

Gibt es denn auch Stellen, bei denen man als Controller mehr zu dem Thema Business Intelligence hingeführt wird?
Oder wird allgemein eher erwartet, dass man die Kenntnisse (großteils) bereits vor der Bewerbung beherrscht?"

DerZynischeAnalytiker schrieb am 01.10.2020:

Ich glaube, ich kann als Branchen Insider und BI Berater etwas dazu sagen.

Vorweg: Viel mit "hartem" Controlling wirst du nicht zu tun haben - Ein kleines Gespür für Zahlen ist jedoch nicht verkehrt. Größtenteils baust du - wie andere Poster schon richtig geschrieben haben - ETL / ELT Pipelines.

Der Nachwuchsmangel ist groß und bietet gute Zukunftsaussichten. Wenn du grundsätzliches SQL+ Datenbanken + Datenmodellierung (Kimball Star Schema)+ etwas Python kannst, solltest du ziemlich sicher ein Bewerbungsgespräch bekommen. Etwas Sozialkompetenz (d.h. kein total verklatschter Typ der Leute anspuckt beim reden) rundet dein Profil ab. So anspruchsvoll sind die Beratungen / Unternehmen dahingehend nicht.
Theoretisch bräuchtest du nicht einmal einen Studienabschluss. Hard Skills matters. Alles andere lernst du on the job - das kann bei Zeiten etwas hart und anstrengend sein, da sich der Bereich auch stetig wandelt und du eig. permanent am lernen und lesen bist. Dafür hast du am Ende Skills, die man dir nicht einfach "nachmachen" kann.

Deinen weiteren Karriereweg bestimmst du selber - es gibt Kollegen, die haben einmal X,Y gelernt und versuchen es bis zur Rente zu machen, andere Kollegen interessieren sich dafür auch in der Freizeit und bringen sich über eLearning neue Kompetenzen bei.

Abzweigungen können dich auch in die Rolle eines Projektmanagers oder eines Product Owners führen. Falls du direkt weißt, dass dich diese Rollen mehr ansprechen (werden sogar besser bezahlt als der ETL / ELT Entwickler), dann würde ich direkt darauf abzielen und mir die Ochsen Tour durch alle Technologien sparen, da du in diesen Rollen eher oberflächliches Wissen brauchst (d.h. Begriffe richtig einordnen, Entwickler und Kunden verstehen) und größtenteils mit dem Kunden / Team kommunizierst. Im Nachgang sehe ich diese Rolle sogar noch ein Stück weit attraktiver.

Die Exit Möglichkeiten sind vielfach d.h. quasi überall wo mit Daten gearbeitet wird - das bedeutet von Versicherungen, Banking, Automobil ist alles dabei. Die lukrativste Möglichkeit ist jedoch sicherlich die Selbstständigkeit. Bei guter Konjunktur und guter Auslastung sollten 800 - 1000 EUR / Tag drin sein. Jedoch springen eben auch immer mehr Leute auf den Zug - deswegen sollte man einfach schauen, wie es sich in der Zukunft entwickelt.

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WiWi Gast

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Was gibt es hier noch zu pushen? Es wurde bereits alles gesagt.

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DerZynischeAnalytiker

Business Intelligence ohne nennenswerte Controlling-Kenntnisse: Chancen

WiWi Gast schrieb am 01.10.2020:

Vielen Dank für die vielen Infos, DerZynischeAnalytiker!

Hättest Du denn auch einen Tipp für meine Situation?
Ich hatte folgendes geschrieben:

"Mir geht es genau anders herum: Ich habe Wirtschaftswissentschaften studiert und daher Kenntnisse im Controlling und Rechnungswesen (im Studium darauf spezialisiert), von Business Intelligence bzw. der technischen Seite jedoch relativ wenig Ahnung (absolute Basics in SQL vorhanden, mehr jedoch nicht).

Gibt es denn auch Stellen, bei denen man als Controller mehr zu dem Thema Business Intelligence hingeführt wird?
Oder wird allgemein eher erwartet, dass man die Kenntnisse (großteils) bereits vor der Bewerbung beherrscht?"

DerZynischeAnalytiker schrieb am 01.10.2020:

Ich glaube, ich kann als Branchen Insider und BI Berater etwas dazu sagen.

Vorweg: Viel mit "hartem" Controlling wirst du nicht zu tun haben - Ein kleines Gespür für Zahlen ist jedoch nicht verkehrt. Größtenteils baust du - wie andere Poster schon richtig geschrieben haben - ETL / ELT Pipelines.

Der Nachwuchsmangel ist groß und bietet gute Zukunftsaussichten. Wenn du grundsätzliches SQL+ Datenbanken + Datenmodellierung (Kimball Star Schema)+ etwas Python kannst, solltest du ziemlich sicher ein Bewerbungsgespräch bekommen. Etwas Sozialkompetenz (d.h. kein total verklatschter Typ der Leute anspuckt beim reden) rundet dein Profil ab. So anspruchsvoll sind die Beratungen / Unternehmen dahingehend nicht.
Theoretisch bräuchtest du nicht einmal einen Studienabschluss. Hard Skills matters. Alles andere lernst du on the job - das kann bei Zeiten etwas hart und anstrengend sein, da sich der Bereich auch stetig wandelt und du eig. permanent am lernen und lesen bist. Dafür hast du am Ende Skills, die man dir nicht einfach "nachmachen" kann.

Deinen weiteren Karriereweg bestimmst du selber - es gibt Kollegen, die haben einmal X,Y gelernt und versuchen es bis zur Rente zu machen, andere Kollegen interessieren sich dafür auch in der Freizeit und bringen sich über eLearning neue Kompetenzen bei.

Abzweigungen können dich auch in die Rolle eines Projektmanagers oder eines Product Owners führen. Falls du direkt weißt, dass dich diese Rollen mehr ansprechen (werden sogar besser bezahlt als der ETL / ELT Entwickler), dann würde ich direkt darauf abzielen und mir die Ochsen Tour durch alle Technologien sparen, da du in diesen Rollen eher oberflächliches Wissen brauchst (d.h. Begriffe richtig einordnen, Entwickler und Kunden verstehen) und größtenteils mit dem Kunden / Team kommunizierst. Im Nachgang sehe ich diese Rolle sogar noch ein Stück weit attraktiver.

Die Exit Möglichkeiten sind vielfach d.h. quasi überall wo mit Daten gearbeitet wird - das bedeutet von Versicherungen, Banking, Automobil ist alles dabei. Die lukrativste Möglichkeit ist jedoch sicherlich die Selbstständigkeit. Bei guter Konjunktur und guter Auslastung sollten 800 - 1000 EUR / Tag drin sein. Jedoch springen eben auch immer mehr Leute auf den Zug - deswegen sollte man einfach schauen, wie es sich in der Zukunft entwickelt.

Hey, sorry - länger nicht mehr reingeschaut. Wenn Unternehmen im Controlling System ein BI System nutzen, so wirst du damit halt auch in Verbindung kommen. Dann kannst du sozusagen on-the-job dich etwas einbringen und ggbf. sogar reinwachsen. Bei einem meiner Kunden gibt es einen Mitarbeiter, der das mega spannend findet und der hat sich dann in der Vergangenheit neben mich gesetzt und ich habe ihm halt gezeigt was ich mache und so ist er auch da reingerutscht.

Alle Kombinationen sind gang und gäbe. Die einzige Inflexibilität, ist die Inflexibilität der Unternehmen im Kopf, dass die einfach zu viel Blödsinn in Ihre Stellenausschreibungen reinschreiben, wovon die hälfte Käse ist. Als ich mit meinem Master WiWi mich bei den Unternehmen beworben habe, kam einige Absagen, aufgrund meiner mangelnden technischen Kompetenz. Als ich dann paar BuzzWords drin hatte à la SQL, Datenbanken, und Python wurde ich eingestellt und durch paar technische Seminare durchgeschliffen und man ist fit für Kundeneinsätze.
Sprich: Als Junior lernst du sowieso alles von der Pike auf. Deswegen einfach lockere Grundlagen beibringen um etwas BuzzWording betreiben und ab geht's mit der Bewerbung.

Business Intelligence / Data Engineering ist bei weitem kein rocket Science und jeder WiWi der nicht komplett auf den Kopf gefallen ist und eine Zahlenaffinität hat, wird das easy packen.

Meine Study List wäre:

  • Etwas SQL (Joins, GroupBys, distinct etc.) > evtl. sogar mit einem billo Online Zertifikat
  • Etwas Power BI , 2 - 3 Tage etwas drin rumklicken
  • Datenbanken -> Was ist eine Datenbank ? Wozu ist die gut ?
  • Datenmodellierung Kimball locker lesen und schauen, dass man rafft was eine Dimension und was ein Faktum ist
  • Wenn man ganz viel langweile hat, kann man auch noch einen Online Python Kurs oder so belegen.

That's it.
Würde ich mich heute nochmal bewerben, würde ich für die o.g. Topic nicht mehr als 60 - 80 Stunden investieren und mich dann überall bewerben. Ich habe da dummerweise über 4 Monate reinversenkt, damals.

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WiWi Gast

Business Intelligence ohne nennenswerte Controlling-Kenntnisse: Chancen

DerZynischeAnalytiker schrieb am 20.10.2020:

WiWi Gast schrieb am 01.10.2020:

Vielen Dank für die vielen Infos, DerZynischeAnalytiker!

Hättest Du denn auch einen Tipp für meine Situation?
Ich hatte folgendes geschrieben:

"Mir geht es genau anders herum: Ich habe Wirtschaftswissentschaften studiert und daher Kenntnisse im Controlling und Rechnungswesen (im Studium darauf spezialisiert), von Business Intelligence bzw. der technischen Seite jedoch relativ wenig Ahnung (absolute Basics in SQL vorhanden, mehr jedoch nicht).

Gibt es denn auch Stellen, bei denen man als Controller mehr zu dem Thema Business Intelligence hingeführt wird?
Oder wird allgemein eher erwartet, dass man die Kenntnisse (großteils) bereits vor der Bewerbung beherrscht?"

DerZynischeAnalytiker schrieb am 01.10.2020:

Ich glaube, ich kann als Branchen Insider und BI Berater etwas dazu sagen.

Vorweg: Viel mit "hartem" Controlling wirst du nicht zu tun haben - Ein kleines Gespür für Zahlen ist jedoch nicht verkehrt. Größtenteils baust du - wie andere Poster schon richtig geschrieben haben - ETL / ELT Pipelines.

Der Nachwuchsmangel ist groß und bietet gute Zukunftsaussichten. Wenn du grundsätzliches SQL+ Datenbanken + Datenmodellierung (Kimball Star Schema)+ etwas Python kannst, solltest du ziemlich sicher ein Bewerbungsgespräch bekommen. Etwas Sozialkompetenz (d.h. kein total verklatschter Typ der Leute anspuckt beim reden) rundet dein Profil ab. So anspruchsvoll sind die Beratungen / Unternehmen dahingehend nicht.
Theoretisch bräuchtest du nicht einmal einen Studienabschluss. Hard Skills matters. Alles andere lernst du on the job - das kann bei Zeiten etwas hart und anstrengend sein, da sich der Bereich auch stetig wandelt und du eig. permanent am lernen und lesen bist. Dafür hast du am Ende Skills, die man dir nicht einfach "nachmachen" kann.

Deinen weiteren Karriereweg bestimmst du selber - es gibt Kollegen, die haben einmal X,Y gelernt und versuchen es bis zur Rente zu machen, andere Kollegen interessieren sich dafür auch in der Freizeit und bringen sich über eLearning neue Kompetenzen bei.

Abzweigungen können dich auch in die Rolle eines Projektmanagers oder eines Product Owners führen. Falls du direkt weißt, dass dich diese Rollen mehr ansprechen (werden sogar besser bezahlt als der ETL / ELT Entwickler), dann würde ich direkt darauf abzielen und mir die Ochsen Tour durch alle Technologien sparen, da du in diesen Rollen eher oberflächliches Wissen brauchst (d.h. Begriffe richtig einordnen, Entwickler und Kunden verstehen) und größtenteils mit dem Kunden / Team kommunizierst. Im Nachgang sehe ich diese Rolle sogar noch ein Stück weit attraktiver.

Die Exit Möglichkeiten sind vielfach d.h. quasi überall wo mit Daten gearbeitet wird - das bedeutet von Versicherungen, Banking, Automobil ist alles dabei. Die lukrativste Möglichkeit ist jedoch sicherlich die Selbstständigkeit. Bei guter Konjunktur und guter Auslastung sollten 800 - 1000 EUR / Tag drin sein. Jedoch springen eben auch immer mehr Leute auf den Zug - deswegen sollte man einfach schauen, wie es sich in der Zukunft entwickelt.

Hey, sorry - länger nicht mehr reingeschaut. Wenn Unternehmen im Controlling System ein BI System nutzen, so wirst du damit halt auch in Verbindung kommen. Dann kannst du sozusagen on-the-job dich etwas einbringen und ggbf. sogar reinwachsen. Bei einem meiner Kunden gibt es einen Mitarbeiter, der das mega spannend findet und der hat sich dann in der Vergangenheit neben mich gesetzt und ich habe ihm halt gezeigt was ich mache und so ist er auch da reingerutscht.

Alle Kombinationen sind gang und gäbe. Die einzige Inflexibilität, ist die Inflexibilität der Unternehmen im Kopf, dass die einfach zu viel Blödsinn in Ihre Stellenausschreibungen reinschreiben, wovon die hälfte Käse ist. Als ich mit meinem Master WiWi mich bei den Unternehmen beworben habe, kam einige Absagen, aufgrund meiner mangelnden technischen Kompetenz. Als ich dann paar BuzzWords drin hatte à la SQL, Datenbanken, und Python wurde ich eingestellt und durch paar technische Seminare durchgeschliffen und man ist fit für Kundeneinsätze.
Sprich: Als Junior lernst du sowieso alles von der Pike auf. Deswegen einfach lockere Grundlagen beibringen um etwas BuzzWording betreiben und ab geht's mit der Bewerbung.

Business Intelligence / Data Engineering ist bei weitem kein rocket Science und jeder WiWi der nicht komplett auf den Kopf gefallen ist und eine Zahlenaffinität hat, wird das easy packen.

Meine Study List wäre:

  • Etwas SQL (Joins, GroupBys, distinct etc.) > evtl. sogar mit einem billo Online Zertifikat
  • Etwas Power BI , 2 - 3 Tage etwas drin rumklicken
  • Datenbanken -> Was ist eine Datenbank ? Wozu ist die gut ?
  • Datenmodellierung Kimball locker lesen und schauen, dass man rafft was eine Dimension und was ein Faktum ist
  • Wenn man ganz viel langweile hat, kann man auch noch einen Online Python Kurs oder so belegen.

That's it.
Würde ich mich heute nochmal bewerben, würde ich für die o.g. Topic nicht mehr als 60 - 80 Stunden investieren und mich dann überall bewerben. Ich habe da dummerweise über 4 Monate reinversenkt, damals.

Für den Einstieg als Junior in einer Beratung reicht das sicherlich. Gilt aber auch für andere Bereiche. Wenn ich 80 Stunden Java per Online Kurs lerne kann ich auch als Junior Consultant einsteigen. Das Learning findet dann auch on the Job statt.

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WiWi Gast

Business Intelligence ohne nennenswerte Controlling-Kenntnisse: Chancen

DerZynischeAnalytiker schrieb am 20.10.2020:

Hey, sorry - länger nicht mehr reingeschaut. Wenn Unternehmen im Controlling System ein BI System nutzen, so wirst du damit halt auch in Verbindung kommen. Dann kannst du sozusagen on-the-job dich etwas einbringen und ggbf. sogar reinwachsen. Bei einem meiner Kunden gibt es einen Mitarbeiter, der das mega spannend findet und der hat sich dann in der Vergangenheit neben mich gesetzt und ich habe ihm halt gezeigt was ich mache und so ist er auch da reingerutscht.

Alle Kombinationen sind gang und gäbe. Die einzige Inflexibilität, ist die Inflexibilität der Unternehmen im Kopf, dass die einfach zu viel Blödsinn in Ihre Stellenausschreibungen reinschreiben, wovon die hälfte Käse ist. Als ich mit meinem Master WiWi mich bei den Unternehmen beworben habe, kam einige Absagen, aufgrund meiner mangelnden technischen Kompetenz. Als ich dann paar BuzzWords drin hatte à la SQL, Datenbanken, und Python wurde ich eingestellt und durch paar technische Seminare durchgeschliffen und man ist fit für Kundeneinsätze.
Sprich: Als Junior lernst du sowieso alles von der Pike auf. Deswegen einfach lockere Grundlagen beibringen um etwas BuzzWording betreiben und ab geht's mit der Bewerbung.

Business Intelligence / Data Engineering ist bei weitem kein rocket Science und jeder WiWi der nicht komplett auf den Kopf gefallen ist und eine Zahlenaffinität hat, wird das easy packen.

Meine Study List wäre:

  • Etwas SQL (Joins, GroupBys, distinct etc.) > evtl. sogar mit einem billo Online Zertifikat
  • Etwas Power BI , 2 - 3 Tage etwas drin rumklicken
  • Datenbanken -> Was ist eine Datenbank ? Wozu ist die gut ?
  • Datenmodellierung Kimball locker lesen und schauen, dass man rafft was eine Dimension und was ein Faktum ist
  • Wenn man ganz viel langweile hat, kann man auch noch einen Online Python Kurs oder so belegen.

That's it.
Würde ich mich heute nochmal bewerben, würde ich für die o.g. Topic nicht mehr als 60 - 80 Stunden investieren und mich dann überall bewerben. Ich habe da dummerweise über 4 Monate reinversenkt, damals.

Sorry, aber deine Aussage sagt wirklich nur aus, dass es scheinbar viel zu wenige qualifizierte/studierte Leute auf dem Markt gibt. Wer sich 2/3 Tage mit Power BI beschäftigt hat, kann das Tool ganz bestimmt nicht im Job anwenden. Nur für dieses Thema sollte man schonmal mindestens ein Power BI Projekt mal im Praktikum oder auch gerne im echten Job absolviert haben. Denn auch für so ein Power BI Projekt brauchst du einiges an Erfahrung in puncto Umsetzung. Aber es kann schon sein, dass für eine Juniorstelle nicht mehr verlangt wird, weil die Unternehmen wirklich keine Leute finden und dann auf willige und lernfähige Leute zurückgreifen müssen.

Ich merke im Job auch hin und wieder, wie BWLer in dieser Position arbeiten. Sie bekommen das zwar hin, aber irgendwie fehlen doch die letzten 10-15 Prozent. Es hat schon Gründe, weshalb man BWL und nicht Informatik/WINFO studiert.

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DerZynischeAnalytiker

Business Intelligence ohne nennenswerte Controlling-Kenntnisse: Chancen

WiWi Gast schrieb am 20.10.2020:

DerZynischeAnalytiker schrieb am 20.10.2020:

Hey, sorry - länger nicht mehr reingeschaut. Wenn Unternehmen im Controlling System ein BI System nutzen, so wirst du damit halt auch in Verbindung kommen. Dann kannst du sozusagen on-the-job dich etwas einbringen und ggbf. sogar reinwachsen. Bei einem meiner Kunden gibt es einen Mitarbeiter, der das mega spannend findet und der hat sich dann in der Vergangenheit neben mich gesetzt und ich habe ihm halt gezeigt was ich mache und so ist er auch da reingerutscht.

Alle Kombinationen sind gang und gäbe. Die einzige Inflexibilität, ist die Inflexibilität der Unternehmen im Kopf, dass die einfach zu viel Blödsinn in Ihre Stellenausschreibungen reinschreiben, wovon die hälfte Käse ist. Als ich mit meinem Master WiWi mich bei den Unternehmen beworben habe, kam einige Absagen, aufgrund meiner mangelnden technischen Kompetenz. Als ich dann paar BuzzWords drin hatte à la SQL, Datenbanken, und Python wurde ich eingestellt und durch paar technische Seminare durchgeschliffen und man ist fit für Kundeneinsätze.
Sprich: Als Junior lernst du sowieso alles von der Pike auf. Deswegen einfach lockere Grundlagen beibringen um etwas BuzzWording betreiben und ab geht's mit der Bewerbung.

Business Intelligence / Data Engineering ist bei weitem kein rocket Science und jeder WiWi der nicht komplett auf den Kopf gefallen ist und eine Zahlenaffinität hat, wird das easy packen.

Meine Study List wäre:

  • Etwas SQL (Joins, GroupBys, distinct etc.) > evtl. sogar mit einem billo Online Zertifikat
  • Etwas Power BI , 2 - 3 Tage etwas drin rumklicken
  • Datenbanken -> Was ist eine Datenbank ? Wozu ist die gut ?
  • Datenmodellierung Kimball locker lesen und schauen, dass man rafft was eine Dimension und was ein Faktum ist
  • Wenn man ganz viel langweile hat, kann man auch noch einen Online Python Kurs oder so belegen.

That's it.
Würde ich mich heute nochmal bewerben, würde ich für die o.g. Topic nicht mehr als 60 - 80 Stunden investieren und mich dann überall bewerben. Ich habe da dummerweise über 4 Monate reinversenkt, damals.

Sorry, aber deine Aussage sagt wirklich nur aus, dass es scheinbar viel zu wenige qualifizierte/studierte Leute auf dem Markt gibt. Wer sich 2/3 Tage mit Power BI beschäftigt hat, kann das Tool ganz bestimmt nicht im Job anwenden. Nur für dieses Thema sollte man schonmal mindestens ein Power BI Projekt mal im Praktikum oder auch gerne im echten Job absolviert haben. Denn auch für so ein Power BI Projekt brauchst du einiges an Erfahrung in puncto Umsetzung. Aber es kann schon sein, dass für eine Juniorstelle nicht mehr verlangt wird, weil die Unternehmen wirklich keine Leute finden und dann auf willige und lernfähige Leute zurückgreifen müssen.

Ich merke im Job auch hin und wieder, wie BWLer in dieser Position arbeiten. Sie bekommen das zwar hin, aber irgendwie fehlen doch die letzten 10-15 Prozent. Es hat schon Gründe, weshalb man BWL und nicht Informatik/WINFO studiert.

Ich habe einen kompletten betriebswirtschaftlichen Hintergrund. Bedeutet es, dass ich mich nun für immer und alle Ewigkeiten auf eine Richtung fixiert habe ?

Was glaubst du denn, machst du denn als Junior ? Direkt hochkomplexe Projekte ? Die ersten 2-3 Monate hockst du in deiner Ecke und liest dir Bücher durch und klickst Tutorials durch bevor du erfahrenen Kollegen (so wie mir ;-)) über die Schulter schaust. Wenn die Erwartungen an einen neuen MA frisch von der Uni sind, dass er bereits produktiv arbeiten kann, so wundert mich der Fachkräftemangel nicht. Das gilt übrigens für 95% aller Jobs in der Wirtschaft.

Wenn der BWLer die o.g. Punkte in 2 Wochen abarbeitet und lernt, wird er genauso einen guten Start hinlegen wie der Winfler auch ohne vorheriges Praktikum o.ä.

Ich finde, dafür sollte man sich auch nicht hergeben - Praktikanten machen häufig für 3 Monate das gleiche wie die Juniors und werden dann einfach auf eine Junior Stelle gesetzt nach ihrem Praktikum und sofort im Projekt platziert. Die Ausnahme ist jedoch, dass der Junior, der direkt einsteigt das dreifache an Kohle netto pro Monat bekommt.

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WiWi Gast

Business Intelligence ohne nennenswerte Controlling-Kenntnisse: Chancen

Schon einmal vielen Dank für Deinen sehr hilfreichen Beitrag.
Du hast mir auf jeden Fall Mut gemacht.

DerZynischeAnalytiker schrieb am 20.10.2020:

Vielen Dank für die vielen Infos, DerZynischeAnalytiker!

Hättest Du denn auch einen Tipp für meine Situation?
Ich hatte folgendes geschrieben:

"Mir geht es genau anders herum: Ich habe Wirtschaftswissentschaften studiert und daher Kenntnisse im Controlling und Rechnungswesen (im Studium darauf spezialisiert), von Business Intelligence bzw. der technischen Seite jedoch relativ wenig Ahnung (absolute Basics in SQL vorhanden, mehr jedoch nicht).

Gibt es denn auch Stellen, bei denen man als Controller mehr zu dem Thema Business Intelligence hingeführt wird?
Oder wird allgemein eher erwartet, dass man die Kenntnisse (großteils) bereits vor der Bewerbung beherrscht?"

DerZynischeAnalytiker schrieb am 01.10.2020:

Ich glaube, ich kann als Branchen Insider und BI Berater etwas dazu sagen.

Vorweg: Viel mit "hartem" Controlling wirst du nicht zu tun haben - Ein kleines Gespür für Zahlen ist jedoch nicht verkehrt. Größtenteils baust du - wie andere Poster schon richtig geschrieben haben - ETL / ELT Pipelines.

Der Nachwuchsmangel ist groß und bietet gute Zukunftsaussichten. Wenn du grundsätzliches SQL+ Datenbanken + Datenmodellierung (Kimball Star Schema)+ etwas Python kannst, solltest du ziemlich sicher ein Bewerbungsgespräch bekommen. Etwas Sozialkompetenz (d.h. kein total verklatschter Typ der Leute anspuckt beim reden) rundet dein Profil ab. So anspruchsvoll sind die Beratungen / Unternehmen dahingehend nicht.
Theoretisch bräuchtest du nicht einmal einen Studienabschluss. Hard Skills matters. Alles andere lernst du on the job - das kann bei Zeiten etwas hart und anstrengend sein, da sich der Bereich auch stetig wandelt und du eig. permanent am lernen und lesen bist. Dafür hast du am Ende Skills, die man dir nicht einfach "nachmachen" kann.

Deinen weiteren Karriereweg bestimmst du selber - es gibt Kollegen, die haben einmal X,Y gelernt und versuchen es bis zur Rente zu machen, andere Kollegen interessieren sich dafür auch in der Freizeit und bringen sich über eLearning neue Kompetenzen bei.

Abzweigungen können dich auch in die Rolle eines Projektmanagers oder eines Product Owners führen. Falls du direkt weißt, dass dich diese Rollen mehr ansprechen (werden sogar besser bezahlt als der ETL / ELT Entwickler), dann würde ich direkt darauf abzielen und mir die Ochsen Tour durch alle Technologien sparen, da du in diesen Rollen eher oberflächliches Wissen brauchst (d.h. Begriffe richtig einordnen, Entwickler und Kunden verstehen) und größtenteils mit dem Kunden / Team kommunizierst. Im Nachgang sehe ich diese Rolle sogar noch ein Stück weit attraktiver.

Die Exit Möglichkeiten sind vielfach d.h. quasi überall wo mit Daten gearbeitet wird - das bedeutet von Versicherungen, Banking, Automobil ist alles dabei. Die lukrativste Möglichkeit ist jedoch sicherlich die Selbstständigkeit. Bei guter Konjunktur und guter Auslastung sollten 800 - 1000 EUR / Tag drin sein. Jedoch springen eben auch immer mehr Leute auf den Zug - deswegen sollte man einfach schauen, wie es sich in der Zukunft entwickelt.

Hey, sorry - länger nicht mehr reingeschaut. Wenn Unternehmen im Controlling System ein BI System nutzen, so wirst du damit halt auch in Verbindung kommen. Dann kannst du sozusagen on-the-job dich etwas einbringen und ggbf. sogar reinwachsen. Bei einem meiner Kunden gibt es einen Mitarbeiter, der das mega spannend findet und der hat sich dann in der Vergangenheit neben mich gesetzt und ich habe ihm halt gezeigt was ich mache und so ist er auch da reingerutscht.

Alle Kombinationen sind gang und gäbe. Die einzige Inflexibilität, ist die Inflexibilität der Unternehmen im Kopf, dass die einfach zu viel Blödsinn in Ihre Stellenausschreibungen reinschreiben, wovon die hälfte Käse ist. Als ich mit meinem Master WiWi mich bei den Unternehmen beworben habe, kam einige Absagen, aufgrund meiner mangelnden technischen Kompetenz. Als ich dann paar BuzzWords drin hatte à la SQL, Datenbanken, und Python wurde ich eingestellt und durch paar technische Seminare durchgeschliffen und man ist fit für Kundeneinsätze.
Sprich: Als Junior lernst du sowieso alles von der Pike auf. Deswegen einfach lockere Grundlagen beibringen um etwas BuzzWording betreiben und ab geht's mit der Bewerbung.

Business Intelligence / Data Engineering ist bei weitem kein rocket Science und jeder WiWi der nicht komplett auf den Kopf gefallen ist und eine Zahlenaffinität hat, wird das easy packen.

Meine Study List wäre:

  • Etwas SQL (Joins, GroupBys, distinct etc.) > evtl. sogar mit einem billo Online Zertifikat
  • Etwas Power BI , 2 - 3 Tage etwas drin rumklicken
  • Datenbanken -> Was ist eine Datenbank ? Wozu ist die gut ?
  • Datenmodellierung Kimball locker lesen und schauen, dass man rafft was eine Dimension und was ein Faktum ist
  • Wenn man ganz viel langweile hat, kann man auch noch einen Online Python Kurs oder so belegen.

That's it.
Würde ich mich heute nochmal bewerben, würde ich für die o.g. Topic nicht mehr als 60 - 80 Stunden investieren und mich dann überall bewerben. Ich habe da dummerweise über 4 Monate reinversenkt, damals.

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