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Mathematiker Chancen auf dem Arbeitsmarkt

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WiWi Gast

Mathematiker Chancen auf dem Arbeitsmarkt

Hallo zusammen,

Ich bin auf dieses Forum gestoßen, da ich langsam an meinen Einstieg in die Wirtschaft denke. Ich habe mich nie wirklich mit dem Thema Job etc. auseinandergesetzt o.ä.
Des Weiteren habe ich noch nie ein Praktikum absolviert, da ich nie wirklich Zeit habe.

Habe Mathematik studiert (Bachelor: 1,6 und Master mit 1.4) und überlege noch eine Promotion dranzuhängen oder mit dem "Arbeiten" anzufangen. Würdet ihr mir empfehlen Praktika zu machen? Finde ich welche, da ich keinen wirtschaftlichen Bezug habe.

Würde mich über Möglichkeiten bzw. Tipps freuen.
Falls mein Alter eine Rolle spielt: 23 J.

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WiWi Gast

Mathematiker Chancen auf dem Arbeitsmarkt

Wtf, wenn du du ein bisschen coden kannst, nehmen dich doch alle mit Kusshand. Praktikum ist kein Muss, kann aber natürlich nützlich für dich sein zwecks Orientierung, welche Branche/welcher Arbeitgeber zu dir passt.

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WiWi Gast

Mathematiker Chancen auf dem Arbeitsmarkt

WiWi Gast schrieb am 11.01.2019:

Hallo zusammen,

Ich bin auf dieses Forum gestoßen, da ich langsam an meinen Einstieg in die Wirtschaft denke. Ich habe mich nie wirklich mit dem Thema Job etc. auseinandergesetzt o.ä.
Des Weiteren habe ich noch nie ein Praktikum absolviert, da ich nie wirklich Zeit habe.

Habe Mathematik studiert (Bachelor: 1,6 und Master mit 1.4) und überlege noch eine Promotion dranzuhängen oder mit dem "Arbeiten" anzufangen. Würdet ihr mir empfehlen Praktika zu machen? Finde ich welche, da ich keinen wirtschaftlichen Bezug habe.

Würde mich über Möglichkeiten bzw. Tipps freuen.
Falls mein Alter eine Rolle spielt: 23 J.

Was hattest du denn als Nebenfach im Studium? Welchen Matheschwerpunkt? Was interessiert dich?

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WiWi Gast

Mathematiker Chancen auf dem Arbeitsmarkt

Hatte Statistik als Schwerpunkt. Habe mir überlegt in einer Versicherung oder Bank zu arbeiten. Aber auch Richtung Data Science könnte ich mir vorstellen (am Liebsten in der Automobilindustrie, da ich Autos generell mag).
Coden kann ich nur oberflächlich. Also nichts komplexes. War mal ein Hobby in der Schule mehr nicht.
Ich bin total verunsichert, da jeder nur davon redet wie viel Praktika er gemacht hat und dass man ohne kaum Chancen hätte.

WiWi Gast schrieb am 11.01.2019:

WiWi Gast schrieb am 11.01.2019:

Hallo zusammen,

Ich bin auf dieses Forum gestoßen, da ich langsam an meinen Einstieg in die Wirtschaft denke. Ich habe mich nie wirklich mit dem Thema Job etc. auseinandergesetzt o.ä.
Des Weiteren habe ich noch nie ein Praktikum absolviert, da ich nie wirklich Zeit habe.

Habe Mathematik studiert (Bachelor: 1,6 und Master mit 1.4) und überlege noch eine Promotion dranzuhängen oder mit dem "Arbeiten" anzufangen. Würdet ihr mir empfehlen Praktika zu machen? Finde ich welche, da ich keinen wirtschaftlichen Bezug habe.

Würde mich über Möglichkeiten bzw. Tipps freuen.
Falls mein Alter eine Rolle spielt: 23 J.

Was hattest du denn als Nebenfach im Studium? Welchen Matheschwerpunkt? Was interessiert dich?

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WiWi Gast

Mathematiker Chancen auf dem Arbeitsmarkt

Also, als Mathematiker hast du durchaus bewiesen, dass du analytisch arbeiten / denken kannst - besser als 95% aller BWL FACT Schwerpunkt Studenten.

Dir zu Lasten kann man jedoch sagen: Die fancy Dinge, welche man im Studium lernt, benötigt man im Berufsleben meistens nicht. Praktisches Wissen ist gefragt.

Deswegen: Mach noch fix ein Praktikum und steige dann in die Bude ein, in welcher du das Praktikum machst. Verschwende aber nicht dein Talent - Data Science, Versicherung und Banking ist bereits die richtige Richtung.

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WiWi Gast

Mathematiker Chancen auf dem Arbeitsmarkt

Das gilt höchstens für die kompetitivsten BWLer Jobs, vor allem Unternehmensberatung und Investment Banking. Wenn du dir dagegen einen Job suchst, wo es mehr auf wirkliche Fachkenntnisse z.B. in Statistik ankommt, sollten fehlende Praktika kein zu großes Hindernis sein.
Ein Praktikum machen wenn man noch nicht genau weiß was man will, ist natürlich immer eine gute Option. Allerdings gibt es leider viele Unternehmen, die an Master Absolventen keine Praktika mehr vergeben (auf Grund von politischen Initiativen, die eigentlich zum Schutz dienen sollen, nach einem fertigen Studium nicht als Praktikant "ausgebeutet" zu werden)

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WiWi Gast

Mathematiker Chancen auf dem Arbeitsmarkt

Für Data Science brauchst du aber solide Programmier/IT Kenntnisse. Die würden dir auch in der Bank oder Versicherung helfen. Was kannst du denn?

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WiWi Gast

Mathematiker Chancen auf dem Arbeitsmarkt

Laut diversen Leuten hier könntest auch locker in jeder Industrie-Entwicklungsabteilung einsteigen weil die richtig anspruchsvollen Aufgaben dort ja fast ausschließlich von Physikern und Mathematikern gemacht werden. Ingenieure sind bekanntlich mehr für das Handwerkliche zuständig (Stichwort Schraubenschlüssel).

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WiWi Gast

Mathematiker Chancen auf dem Arbeitsmarkt

WiWi Gast schrieb am 11.01.2019:

Laut diversen Leuten hier könntest auch locker in jeder Industrie-Entwicklungsabteilung einsteigen weil die richtig anspruchsvollen Aufgaben dort ja fast ausschließlich von Physikern und Mathematikern gemacht werden. Ingenieure sind bekanntlich mehr für das Handwerkliche zuständig (Stichwort Schraubenschlüssel).

Das ist korrekt und deshalb sollte er sich auch gezielt auf solche Bereiche bewerben (F&E) etc.

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WiWi Gast

Mathematiker Chancen auf dem Arbeitsmarkt

Hast Du ein richtiges Uni-Studium, oder war das angewandte Mathematik an der FH? Alter 23J:?? Der Sohn eines Kollegen studiert Mathe an der Uni seit fast 10 Jahren und hat den Master immer noch nicht fertig!!

WiWi Gast schrieb am 11.01.2019:

Hallo zusammen,

Ich bin auf dieses Forum gestoßen, da ich langsam an meinen Einstieg in die Wirtschaft denke. Ich habe mich nie wirklich mit dem Thema Job etc. auseinandergesetzt o.ä.
Des Weiteren habe ich noch nie ein Praktikum absolviert, da ich nie wirklich Zeit habe.

Habe Mathematik studiert (Bachelor: 1,6 und Master mit 1.4) und überlege noch eine Promotion dranzuhängen oder mit dem "Arbeiten" anzufangen. Würdet ihr mir empfehlen Praktika zu machen? Finde ich welche, da ich keinen wirtschaftlichen Bezug habe.

Würde mich über Möglichkeiten bzw. Tipps freuen.
Falls mein Alter eine Rolle spielt: 23 J.

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WiWi Gast

Mathematiker Chancen auf dem Arbeitsmarkt

Blödsinn, gecoded wird in Indien und das schon fast umsonst. Die Firmen, die ich kenne, setzen dafür keine hochbezahlten Akademiker ein.

Es ist in der Tat so, dass du mit Mathestudium nahezu alles machen kannst. 1-2 Praktika und Auslandserfahrung würde ich dir aber schon sehr empfehlen. Praktika nach dem Studium wirken immer komisch, als hätte man nichts anderes gefunden. Diese auf jeden Fall während des Studiums machen. Es reichen oft auch schon 6 Wochen, Hauptsache man hat die Brand im CV. 6 Wochen kann man doch immer irgendwie freischaufeln, z.B. direkt nach der letzten Klausur starten und dann noch ein bisschen ins neue Semester reinziehen.

Promotion würde ich auf keinen Fall machen. Damit steigst du fast nie höher ein als mit Master. Das Beste, was passieren kann, ist dass man dir zumindest die Zeit noch etwas als Berufserfahrung anrechnet. In guten UBs wirst du dann ungefähr so eingestuft wie jemand, der schon zwei Jahre gearbeitet hat. Das gleicht natürlich die massiven Nachteile einer Promotion ggü. einem Einstieg nach Master nicht aus: Ausfall von mehreren Jahresgehältern, Verpassen des ersten Karrieresprungs, Verpassen von wichtigen Berufserfahrungen, ...

Für mich persönlich wäre es eine Verschwendung von Geld und Lebenszeit ohne Nutzen

WiWi Gast schrieb am 11.01.2019:

Wtf, wenn du du ein bisschen coden kannst, nehmen dich doch alle mit Kusshand. Praktikum ist kein Muss, kann aber natürlich nützlich für dich sein zwecks Orientierung, welche Branche/welcher Arbeitgeber zu dir passt.

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WiWi Gast

Mathematiker Chancen auf dem Arbeitsmarkt

WiWi Gast schrieb am 12.01.2019:

Blödsinn, gecoded wird in Indien und das schon fast umsonst. Die Firmen, die ich kenne, setzen dafür keine hochbezahlten Akademiker ein.

Haha, das war vielleicht mal Anfang der 2000er so. Jedes Unternehmen, dass mal die "Inder-Erfahrung" gemacht hat, ist schreiend zurück nach Deutschland gelaufen.
Paar Kunden meinten bei uns auch, dass wir zu teuer wären und Accenture viel billiger (die sourcen alles nach Indien aus). Nach spätestens 1 Jahr standen die bettelnd wieder auf der Matte. Haben dann jeweils 50-100% auf den ursprünglichen Stundensatz drauf bekommen. Haben zwar ordentlich geschluckt, aber zahlen tun sie trotzdem.

In einem autonomen Auto, dass in Indien programmiert wurde, würde ich auch für 1 Millionen nicht sitzen wollen.

Nicht umsonst stellen große Firmen in D aktuell alles ein, was ein "Hello World" auf der Konsole ausgeben kann.

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WiWi Gast

Mathematiker Chancen auf dem Arbeitsmarkt

WiWi Gast schrieb am 12.01.2019:

Blödsinn, gecoded wird in Indien und das schon fast umsonst. Die Firmen, die ich kenne, setzen dafür keine hochbezahlten Akademiker ein.

Es ist in der Tat so, dass du mit Mathestudium nahezu alles machen kannst. 1-2 Praktika und Auslandserfahrung würde ich dir aber schon sehr empfehlen. Praktika nach dem Studium wirken immer komisch, als hätte man nichts anderes gefunden. Diese auf jeden Fall während des Studiums machen. Es reichen oft auch schon 6 Wochen, Hauptsache man hat die Brand im CV. 6 Wochen kann man doch immer irgendwie freischaufeln, z.B. direkt nach der letzten Klausur starten und dann noch ein bisschen ins neue Semester reinziehen.

Promotion würde ich auf keinen Fall machen. Damit steigst du fast nie höher ein als mit Master. Das Beste, was passieren kann, ist dass man dir zumindest die Zeit noch etwas als Berufserfahrung anrechnet. In guten UBs wirst du dann ungefähr so eingestuft wie jemand, der schon zwei Jahre gearbeitet hat. Das gleicht natürlich die massiven Nachteile einer Promotion ggü. einem Einstieg nach Master nicht aus: Ausfall von mehreren Jahresgehältern, Verpassen des ersten Karrieresprungs, Verpassen von wichtigen Berufserfahrungen, ...

Für mich persönlich wäre es eine Verschwendung von Geld und Lebenszeit ohne Nutzen

WiWi Gast schrieb am 11.01.2019:

Wtf, wenn du du ein bisschen coden kannst, nehmen dich doch alle mit Kusshand. Praktikum ist kein Muss, kann aber natürlich nützlich für dich sein zwecks Orientierung, welche Branche/welcher Arbeitgeber zu dir passt.

Promotion verschwendete Lebenszeit? Würde ich nicht so sagen

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WiWi Gast

Mathematiker Chancen auf dem Arbeitsmarkt

Was würdest denn du sagen?

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WiWi Gast

Mathematiker Chancen auf dem Arbeitsmarkt

Es immer davon ab, was man machen möchte. Es gibt durchaus Stellen bei denen eine Promotion bevorzugt wird.

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WiWi Gast

Mathematiker Chancen auf dem Arbeitsmarkt

Habe es in Karlsruhe an der Uni studiert. Reine Mathematik also keine angewandte..
Hatte leider keine Zeit für Praktika da ich jede freie Minute mit Lernen verbracht habe.
Daher möchte ich das jetzt nachholen...Hoffe es ist nicht schon zu spät

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WiWi Gast

Mathematiker Chancen auf dem Arbeitsmarkt

Mach doch einfach noch einen Master in Wirtschaftsmathematik. Lass dir Mathe anrechnen und ab geht's. Dann hast du genug Zeit für Praktika. Sollte alles in ~ 1,5 Jahren machbar sein. Dann biste knapp 25 und dir stünde einfach alles offen. Ist doch top.

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WiWi Gast

Mathematiker Chancen auf dem Arbeitsmarkt

Hattest du kein Nebenfach im Studium? Was war das?

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WiWi Gast

Mathematiker Chancen auf dem Arbeitsmarkt

WiWi Gast schrieb am 12.01.2019:

Habe es in Karlsruhe an der Uni studiert. Reine Mathematik also keine angewandte..
Hatte leider keine Zeit für Praktika da ich jede freie Minute mit Lernen verbracht habe.
Daher möchte ich das jetzt nachholen...Hoffe es ist nicht schon zu spät

Was sind denn deine Erfahrungen mit der Bewerbung auf normale Jobs? Klappt ja vielleicht auch ohne Praktika.

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WiWi Gast

Mathematiker Chancen auf dem Arbeitsmarkt

Word!

Kleiner Exkurs, damit das hier nicht so stehen bleibt:
Hab drei Unternehmen durch, darunter auch DAX und leite ein Entwicklungsteam: das mit dem Inder aus Banglore ist seit fünfzehn Jahren vorbei, so viele Unternehmen kannst Du also nicht von innen gesehen haben. ;)

Outsourcing wird inzwischen überwiegend durch die Integration von externen via Remote-Connection gemacht. Requirements übern Zaun schmeißen und hoffen, dass was brauchbares zurückkommt hat sich nicht bewährt und widerspricht auch der agilen Entwicklung, auf die inzwischen jede halbwegs aktuelle Entwicklungsabteilung setzt (in welcher genauen Form auch immer).
Ironischerweise wird der Indienansatz noch stark von einem der fortschrittlichsten IT-Länder praktiziert: die Heimat des Silicon valleys ist das sehr gespalten: entweder top notch oder wie vor zwanzig Jahren ;) Sieht man auch an den Massen an Indern, die sich in Deutschland bewerben. Die haben fast amerikanische Beauftragungen im Lebenslauf. Die deutschen Beauftragungen sind da seit spätestens 2010 sehr rar.

Also:

  1. Softwareentwicklung ist aktuell in Deutschland sehr gesucht und mittelfristig sicher. Wie es in 20 Jahres aussieht, kann Dir keiner sagen. Das trifft aber auf die "Sachjobs" zu. Insbesondere in der Branche darf man nicht zu lange an alten Trends festhalten, nach drei Jahren sieht die Welt komplett anders aus. Siehe aktuelle Suche nach AI Experten oder der Boom von Javascript Frameworks seit ca. 2012 (Etablierung von HTML5).

  2. In der Entwicklung zählen Fachkenntnisse und Erfahrung. Als Absolvent ist ein größeres Unternehmen ganz gut. Erstens stellen die eher Absolventen ein und zweitens kann man sich dort anfangs gut weiterbilden. Geht aber auch bei kleineren IT-Spezialisten

WiWi Gast schrieb am 12.01.2019:

WiWi Gast schrieb am 12.01.2019:

Blödsinn, gecoded wird in Indien und das schon fast umsonst. Die Firmen, die ich kenne, setzen dafür keine hochbezahlten Akademiker ein.

Haha, das war vielleicht mal Anfang der 2000er so. Jedes Unternehmen, dass mal die "Inder-Erfahrung" gemacht hat, ist schreiend zurück nach Deutschland gelaufen.
Paar Kunden meinten bei uns auch, dass wir zu teuer wären und Accenture viel billiger (die sourcen alles nach Indien aus). Nach spätestens 1 Jahr standen die bettelnd wieder auf der Matte. Haben dann jeweils 50-100% auf den ursprünglichen Stundensatz drauf bekommen. Haben zwar ordentlich geschluckt, aber zahlen tun sie trotzdem.

In einem autonomen Auto, dass in Indien programmiert wurde, würde ich auch für 1 Millionen nicht sitzen wollen.

Nicht umsonst stellen große Firmen in D aktuell alles ein, was ein "Hello World" auf der Konsole ausgeben kann.

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WiWi Gast

Mathematiker Chancen auf dem Arbeitsmarkt

Ich kenne es aus der IT Beratung schon so, dass Programmieren billig outgesourced wird. Wenn auch nicht immer nach Indien.

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