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BetriebswirtschaftslehreMedizin-Studium

BWL oder Medizin mit 25?

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marta95

BWL oder Medizin mit 25?

Hallo zusammen,

ich stehe momentan vor der Entscheidung BWL oder Medizin zu studieren (Beide Plätze sind mir sicher). Ich bin 25 und habe damals leider mein Abi wegen einer Angststörung/Depressionen abgebrochen. Ich bin dann in die Schweiz und habe als medizinische Sekretärin gearbeitet und dann doch noch mein Abi erfolgreich nachgeholt.

Hätte ich damals gewusst, dass ich die Fähigkeiten besitze, ein gutes Abi zu schreiben, hätte ich das alles nicht abgebrochen, aber gut, immerhin habe ich jetzt ein super Abi. Auf der anderen Seite mache ich mir etwas Sorgen um meine Zukunft. Ich bin 25, ohne Ausbildung oder Studium. Medizin fasziniert mich, vor allem der Bereich Virologie, aber das Risiko nach 6 Jahren eventuell das Studium nicht zu bestehen und mit 31 ohne Abschluss dazustehen, macht mir richtig Angst.

BWL wäre eine Verlegenheitslösung, drei Jahre Studium wären ja machbar und die Auswahl, die man danach hat sicher auch nicht schlecht. Bei BWL hätte ich vor, eventuell in die Krankenhausverwaltung zu gehen. Jetzt ist die Frage, ob man mit 25 und ohne Praktika nicht schon zu alt für BWL ist? Ich hätte dann ja erst mit 30 einen Master...

Da ich auch irgendwann vorhabe Kinder zu bekommen, wäre Medizin mit 31 und dann noch die Assistenzarzt Ausbildung ein zu langer Weg?

Ich frage mich oft auch, ob es nicht Alternativen zu beiden Studiengängen gibt... Insgesamt möchte ich einfach realistisch bleiben. Mein Lebenslauf ist nicht geradlinig und bei der BWL wird man doch schon sehr auf seinen Lebenslauf reduziert, ist das richtig?

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WiWi Gast

BWL oder Medizin mit 25?

Da ich auch irgendwann vorhabe Kinder zu bekommen, wäre Medizin mit 31 und dann noch die Assistenzarzt Ausbildung ein zu langer Weg?

Da fängt das Problem ja schon an. Du solltest dir erstmal Gedanken machen, was du wirklich im Leben machen möchtest und wo deine Prioritäten liegen. Tut mir leid, aber egal was mir Leute erzählen wollen, Familie und Karriere unter einen Hut zu bringen ist eine Herausforderung.

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WiWi Gast

BWL oder Medizin mit 25?

Ganz klar Medizin. Warum? Weil du es auch wirklich willst. Und denk bitte nicht nach, dass du das Studium nicht schaffst. Wenn man mit einer gewisse Ernsthaftigkeit an die Sache ran geht, schafft man jedes Studium

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WiWi Gast

BWL oder Medizin mit 25?

So gut wie jeder der in Medizin reinkommt schließt erfolgreich ab. In BWL sieht das ganz anders aus.

marta95 schrieb am 14.01.2021:

Hallo zusammen,
das Risiko nach 6 Jahren eventuell das Studium nicht zu bestehen und mit 31 ohne > Abschluss dazustehen, macht mir richtig Angst.

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WiWi Gast

BWL oder Medizin mit 25?

Hallo

Einmal zu der Angst mit 31 ohne Abschluss dazustehen:
Mein Cousin studiert Medizin und meinte zu mir er gehört zu der Sorte "Netflix-Studenten". Sprich es werden mehr Serien als Vorlesungen "bearbeitet" :D
Mich hatte das gewundert, bis er mir erzählte, dass Medizin an und für sich gar nicht so schwer ist. Das schwerste sei wohl überhaupt reinzukommen und danach ist das wohl wirklich machbar. Deswegen hab keine Angst, dass du das nicht schaffst. Man sieht dir an, dass du das willst. Und mit so einer Motivation müsste das wirklich problemlos klappen.

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DerMediziner

BWL oder Medizin mit 25?

Ich bin Arzt.

Mit 25 das Medizinstudium anzufangen ist nicht ungewöhnlich. Ich möchte dir ein paar Punkte zu denken geben, in positiver wie in negativer Hinsicht:

  • Das Studium selbst ist tatsächlich sehr gut machbar. Phasenweise wird es sehr arbeitsintensiv (Anatomiekurs, Physikum, M2), aber alles in allem ist es ein recht entspanntes Studium. Auch arbeiten nebenbei ist für den größten Teil der Studienzeit kein Problem. Wenn dich ein Fach nicht interessiert reicht meistens das "Kreuzen" für eine 4. Wenn du einmal einen Studienplatz hast kannst du das Studium mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auch abschließen.
  • Die Ausbildung ist lang; wenn du ärztlich tätig sein willst geht kein Weg an der Facharztausbildung vorbei, und die ist in der Regel wesentlich härter als das Studium selbst. Du würdest sie mit 31, 32 Jahren beginnen und sie dauert im besten Fall 5 Jahre, oft länger. Du bist also Ende 30, bist du Fachärztin bist.
  • Es gibt genug Studenten, die das Studium mit 18 beginnen und mit 30 Fachärzte sind. Du wirst dich also während deiner gesamten, langen Ausbildung von Leuten rumkommandieren lassen müssen, die deutlich jünger sind als du. Das würde mich zumindest stören.
  • Wenn du irgendwelche Reste deiner Angststörung mit dir rumträgst würde ich mir das mit der Medizin gut überlegen. Die Verantwortung ist selbst bei den Routinetätigkeiten brutal, man macht sich da selbst als Medizinstudent kaum Gedanken. Ich liege regelmäßig abends im Bett und denke an Fehler, die ich im Laufe des Tages gemacht haben könnte, und ich war davor nie der Typ, der sich sonderlich Gedanken um irgendetwas gemacht hat. Kleinste, scheinbar banale Fehler können katastrophale Auswirkungen für den Patienten haben.
  • Schränke dich vorab nicht zu sehr ein, mit dem was du später tun willst. Die Virologie (kein klinisches Fach!) war zum Beispiel jahrzehntelang eine sehr brotlose Kunst ;) An der Uni wird man, was Facharztwahl und Karriere angeht, von den Herren (und einigen wenigen Damen) Professoren ziemlich indoktriniert und die akademische Karriere als das Non-Plus-Ultra dargestellt, obwohl sie sowohl in finanzieller Hinsicht als auch hinsichtlich der Work-Life-Balance eine eher schlechte Option darstellt (anders als hier im Forum meistens behauptet werden auch Oberärzte an den Unikliniken meistens nach Tarif bezahlt, und Chefarzt wird einer von 100). Es gibt entspanntere und lohnendere Wege als die Innere Medizin oder die Chirurgie an einer Uniklinik. Schau auch mal nach links und rechts.
  • Direkt zum letzten Punkt: Die Arbeitsbedingungen in der klassischen Arzttätigkeit sind eine absolute Katastrophe. Sprich mal mit ein paar jungen Ärzten, es ist skandalös, was da teilweise abläuft (das meiste hochgradig illegal). Es ist in meinen Augen sinnvoller, sich irgendeine Nische zu suchen, als sich über Jahre hinweg von den leitenden Ärzten und der Verwaltung schikanieren zu lassen.
  • Anders als Betriebswirte verfügt man nach dem Medizinstudium über einen "harten Skill", der sich immer irgendwie zu Geld machen lässt. Ärzte wird man auch im Kommunismus und nach dem Atomkrieg brauchen. Einen sichereren Job gibt es nicht.
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WiWi Gast

BWL oder Medizin mit 25?

Bitte werde keine Ärztin mit emotionaler Labilität. Als Arzt muss man nicht nur fachlich kompetent, sondern auch menschlich extrem gefestigt sein. Du wirst den Patienten und dir selbst keinen Gefallen tun.

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WiWi Gast

BWL oder Medizin mit 25?

Wenn du die Möglichkeit hast und es dich interessiert, würde ich auch Medizin studieren.

Wie bereits gesagt ist die größte Schwierigkeit dort rein zu kommen. Ansonsten ist es aber auch ein normales Studium und mit etwas Fleiß machbar. Vor allem geht es dort quasi nur ums Bestehen.

Selbst als Assistenzarzt bist du schon auf nem Level, was manche BWLer nie oder erst spät erreichen. Der Schnitt steigt mit so 45k ein und nicht deutlich über 60k mit Zulagen wie als Mediziner.

Solltest du mit der Tätigkeit an sich Probleme haben, kannst du natürlich auch in anderen Bereichen als Arzt arbeiten. Forschung, auf Honorarbasis, Beratung oder in nem Bereich, wo man weniger Stress hat, weil die Leute schon tot sind.

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DerMediziner

BWL oder Medizin mit 25?

WiWi Gast schrieb am 14.01.2021:

Wenn du die Möglichkeit hast und es dich interessiert, würde ich auch Medizin studieren.

Wie bereits gesagt ist die größte Schwierigkeit dort rein zu kommen. Ansonsten ist es aber auch ein normales Studium und mit etwas Fleiß machbar. Vor allem geht es dort quasi nur ums Bestehen.

Selbst als Assistenzarzt bist du schon auf nem Level, was manche BWLer nie oder erst spät erreichen. Der Schnitt steigt mit so 45k ein und nicht deutlich über 60k mit Zulagen wie als Mediziner.

Solltest du mit der Tätigkeit an sich Probleme haben, kannst du natürlich auch in anderen Bereichen als Arzt arbeiten. Forschung, auf Honorarbasis, Beratung oder in nem Bereich, wo man weniger Stress hat, weil die Leute schon tot sind.

Bitte, bitte: Hört doch mal auf, als BWLer ständig so klischeebeladenen Unsinn über die Medizin zu erzählen. Das sind so Binsenweisheiten, die findet man in zwei Minuten bei Google, und sie sind nur halb richtig.

Der Mediziner hat auch 6,5 Jahre studiert und sowohl eine Arbeitsbelastung als auch eine Verantwortung, die deutlich über das hinausgehen, was die BWLer mit 45k leisten müssen. Stichwort 24h-Dienste, Überstunden, die man sich nicht aufschreiben darf, usw.

Wenn man in die entspannteren Bereiche geht fallen natürlich auch die Gehälter entsprechend. Mit Drittmittelvertrag in der Forschung verdient man vielleicht 2k netto.

Honoratarzt ist eine Variante der Selbstständigkeit (viele kombinieren auch Praxis und honorarärztliche Tätigkeit). Auch da geht ohne Facharzttitel nichts.

An der Uniklinik, an der ich studiert habe, galt die Patho als einer der Bereiche mit den schlimmsten Arbeitsbedinungen. Und Rechtsmedizin...schon einmal eine Toten nach einem schweren Verkehrsunfall gesehen? Oder mal darüber nachgedacht, wie es ist, bei einem Vergewaltigungsopfer Spuren im Intimbereich zu sichern? Dafür muss man geschaffen sein, ich fand den Rechtsmedizinkurs den mit Abstand schlimmsten im gesamten Studium.

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WiWi Gast

BWL oder Medizin mit 25?

Würde dem TE von BWL abraten. Externes Rechnungswesen... schon einmal eine Bilanz von einer Bank gesehen? Oder mal darüber nachgedacht, wie es ist, bei einem Versicherungskonzern Rückstellungen zu bilden? Dafür muss man geschaffen sein, ich fand den Rechnungswesenkurs den mit Abstand schlimmsten im gesamten Studium.

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WiWi Gast

BWL oder Medizin mit 25?

Mach das worin du deine Erfüllung siehst. Willst du wirklich eine so wichtige Lebensentscheidung von der Meinung eines Fremden in einem Forum abhängig machen? Wenn du dich gegen deine Wünsche entscheidest, wirst du es dein Leben lang bereuen.

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WiWi Gast

BWL oder Medizin mit 25?

Du scheinst vor Aufgaben Angst zu haben, dass du sie nicht bestehst. Das klingt nicht gut. Wie willst du da Menschen medizinisch behandeln?

Abgesehen davon, gäbe es Studienalternativen, die Medizin und BWL verbinden.
Z.B. "Notfallhilfe und Rettungsmanagement" oder "Management in der Gefahrenabwehr" oder ähnliche! Dabei machst du auch die Ausbildung zum Notfallsanitäter.

Oder auch BWL mit Schwerpunkt Management im Gesundheitswesen z.B. an der HS Flensburg.

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WiWi Gast

BWL oder Medizin mit 25?

Noch ein weiterer Punkt der für dich wichtig sein sollte, wenn du dir Sorgen machst das Studium nicht zu schaffen: Die meisten Studenten, die abbrechen bzw. nicht bestehen, tun dies am Anfang, während der ersten 2, 3 Semester.

Natürlich kannst du auch bei einem Staatsexamen noch durchfallen, aber die meisten Studiengänge sind so aufgebaut, dass die meisten Leute die die ersten Semester packen, auch den letztendlichen Abschluss schaffen.

antworten
WiWi Gast

BWL oder Medizin mit 25?

WiWi Gast schrieb am 14.01.2021:

Würde dem TE von BWL abraten. Externes Rechnungswesen... schon einmal eine Bilanz von einer Bank gesehen? Oder mal darüber nachgedacht, wie es ist, bei einem Versicherungskonzern Rückstellungen zu bilden? Dafür muss man geschaffen sein, ich fand den Rechnungswesenkurs den mit Abstand schlimmsten im gesamten Studium.

Ich würde mich mal soweit aus dem Fenster lehnen, dass die Menge an denjenigen, die mit einem Job im Rechnungswegen klarkommen, größer ist als diejenigen, die sich jeden Tag verunstaltete Leichen antun können.

antworten
WiWi Gast

BWL oder Medizin mit 25?

Ich würde mich mal aus dem Fenster lehnen und behaupten, dass das ein schwachsinniges Argument gegen das Medizinstudium ist, weil es a) Teil der Sache ist, auf die man sich einlässt und man vorher weiß und b) nur einen Teil eines gigantischen Bereiches ausmacht. Nur weil man Patho nicht mag, kann man kein Arzt werden oder Medizin studieren, oder was? Naja, was weiß ich denn schon als Pöbel aka BWLer.

WiWi Gast schrieb am 14.01.2021:

Würde dem TE von BWL abraten. Externes Rechnungswesen... schon einmal eine Bilanz von einer Bank gesehen? Oder mal darüber nachgedacht, wie es ist, bei einem Versicherungskonzern Rückstellungen zu bilden? Dafür muss man geschaffen sein, ich fand den Rechnungswesenkurs den mit Abstand schlimmsten im gesamten Studium.

Ich würde mich mal soweit aus dem Fenster lehnen, dass die Menge an denjenigen, die mit einem Job im Rechnungswegen klarkommen, größer ist als diejenigen, die sich jeden Tag verunstaltete Leichen antun können.

antworten
WiWi Gast

BWL oder Medizin mit 25?

WiWi Gast schrieb am 14.01.2021:

Ich würde mich mal aus dem Fenster lehnen und behaupten, dass das ein schwachsinniges Argument gegen das Medizinstudium ist, weil es a) Teil der Sache ist, auf die man sich einlässt und man vorher weiß und b) nur einen Teil eines gigantischen Bereiches ausmacht. Nur weil man Patho nicht mag, kann man kein Arzt werden oder Medizin studieren, oder was? Naja, was weiß ich denn schon als Pöbel aka BWLer.

WiWi Gast schrieb am 14.01.2021:

Würde dem TE von BWL abraten. Externes Rechnungswesen... schon einmal eine Bilanz von einer Bank gesehen? Oder mal darüber nachgedacht, wie es ist, bei einem Versicherungskonzern Rückstellungen zu bilden? Dafür muss man geschaffen sein, ich fand den Rechnungswesenkurs den mit Abstand schlimmsten im gesamten Studium.

Ich würde mich mal soweit aus dem Fenster lehnen, dass die Menge an denjenigen, die mit einem Job im Rechnungswegen klarkommen, größer ist als diejenigen, die sich jeden Tag verunstaltete Leichen antun können.

Es ging darum, dass die Alternativen, die angeführt wurden, oft einfach keine sind. "Zu den Toten gehen, wenn man keinen Stress will" ist halt für viele keine Option.

Davon abgesehen, wer die Pathologie und die Rechtsmedizin nicht auseinanderhalten kann, sollte einfach kein Wort über das Medizinstudium verlieren.

antworten
WiWi Gast

BWL oder Medizin mit 25?

Du musst nicht Pathologe werden, um teils ziemliche Verunstaltungen sehen zu müssen. Jeder Facharzt ist mit sowas konfrontiert, fängt schon bei sehr unschönen Hauterkrankungen und nicht abheilenden Wunden an. Das muss nicht immer gleich ne verunstaltete Leiche sein.

WiWi Gast schrieb am 14.01.2021:

Ich würde mich mal aus dem Fenster lehnen und behaupten, dass das ein schwachsinniges Argument gegen das Medizinstudium ist, weil es a) Teil der Sache ist, auf die man sich einlässt und man vorher weiß und b) nur einen Teil eines gigantischen Bereiches ausmacht. Nur weil man Patho nicht mag, kann man kein Arzt werden oder Medizin studieren, oder was? Naja, was weiß ich denn schon als Pöbel aka BWLer.

WiWi Gast schrieb am 14.01.2021:

Würde dem TE von BWL abraten. Externes Rechnungswesen... schon einmal eine Bilanz von einer Bank gesehen? Oder mal darüber nachgedacht, wie es ist, bei einem Versicherungskonzern Rückstellungen zu bilden? Dafür muss man geschaffen sein, ich fand den Rechnungswesenkurs den mit Abstand schlimmsten im gesamten Studium.

Ich würde mich mal soweit aus dem Fenster lehnen, dass die Menge an denjenigen, die mit einem Job im Rechnungswegen klarkommen, größer ist als diejenigen, die sich jeden Tag verunstaltete Leichen antun können.

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WiWi Gast

BWL oder Medizin mit 25?

marta95 schrieb am 14.01.2021:

Hallo zusammen,

ich stehe momentan vor der Entscheidung BWL oder Medizin zu studieren (Beide Plätze sind mir sicher). Ich bin 25 und habe damals leider mein Abi wegen einer Angststörung/Depressionen abgebrochen. Ich bin dann in die Schweiz und habe als medizinische Sekretärin gearbeitet und dann doch noch mein Abi erfolgreich nachgeholt.

Hätte ich damals gewusst, dass ich die Fähigkeiten besitze, ein gutes Abi zu schreiben, hätte ich das alles nicht abgebrochen, aber gut, immerhin habe ich jetzt ein super Abi. Auf der anderen Seite mache ich mir etwas Sorgen um meine Zukunft. Ich bin 25, ohne Ausbildung oder Studium. Medizin fasziniert mich, vor allem der Bereich Virologie, aber das Risiko nach 6 Jahren eventuell das Studium nicht zu bestehen und mit 31 ohne Abschluss dazustehen, macht mir richtig Angst.

BWL wäre eine Verlegenheitslösung, drei Jahre Studium wären ja machbar und die Auswahl, die man danach hat sicher auch nicht schlecht. Bei BWL hätte ich vor, eventuell in die Krankenhausverwaltung zu gehen. Jetzt ist die Frage, ob man mit 25 und ohne Praktika nicht schon zu alt für BWL ist? Ich hätte dann ja erst mit 30 einen Master...

Da ich auch irgendwann vorhabe Kinder zu bekommen, wäre Medizin mit 31 und dann noch die Assistenzarzt Ausbildung ein zu langer Weg?

Ich frage mich oft auch, ob es nicht Alternativen zu beiden Studiengängen gibt... Insgesamt möchte ich einfach realistisch bleiben. Mein Lebenslauf ist nicht geradlinig und bei der BWL wird man doch schon sehr auf seinen Lebenslauf reduziert, ist das richtig?

Warum immer nur Medizin oder BWL? Als ob es nichts dazwischen gibt:

Psychologie
Medizintechnik
Medizinphysik (die bekommen übrigens im Krankenhaus den Arzttarif)
Gesundheitsökonomie
Wirtschaftspsychologie
Pflegewissenschaften
Therapiewissenschaften
Wirtschaftspsychologie
Biochemie
Neurowissenschaften
Zahnmedizin
Pflegepädagogik etc.

Sorry aber was sollen immer diese BWL oder Medizin Posts. Wenn ihr euch schon zwischen derart grundverschiedenen Sachen nicht entscheiden könnt.....wie soll das im Job laufen?

antworten
DerMediziner

BWL oder Medizin mit 25?

WiWi Gast schrieb am 14.01.2021:

marta95 schrieb am 14.01.2021:

Hallo zusammen,

ich stehe momentan vor der Entscheidung BWL oder Medizin zu studieren (Beide Plätze sind mir sicher). Ich bin 25 und habe damals leider mein Abi wegen einer Angststörung/Depressionen abgebrochen. Ich bin dann in die Schweiz und habe als medizinische Sekretärin gearbeitet und dann doch noch mein Abi erfolgreich nachgeholt.

Hätte ich damals gewusst, dass ich die Fähigkeiten besitze, ein gutes Abi zu schreiben, hätte ich das alles nicht abgebrochen, aber gut, immerhin habe ich jetzt ein super Abi. Auf der anderen Seite mache ich mir etwas Sorgen um meine Zukunft. Ich bin 25, ohne Ausbildung oder Studium. Medizin fasziniert mich, vor allem der Bereich Virologie, aber das Risiko nach 6 Jahren eventuell das Studium nicht zu bestehen und mit 31 ohne Abschluss dazustehen, macht mir richtig Angst.

BWL wäre eine Verlegenheitslösung, drei Jahre Studium wären ja machbar und die Auswahl, die man danach hat sicher auch nicht schlecht. Bei BWL hätte ich vor, eventuell in die Krankenhausverwaltung zu gehen. Jetzt ist die Frage, ob man mit 25 und ohne Praktika nicht schon zu alt für BWL ist? Ich hätte dann ja erst mit 30 einen Master...

Da ich auch irgendwann vorhabe Kinder zu bekommen, wäre Medizin mit 31 und dann noch die Assistenzarzt Ausbildung ein zu langer Weg?

Ich frage mich oft auch, ob es nicht Alternativen zu beiden Studiengängen gibt... Insgesamt möchte ich einfach realistisch bleiben. Mein Lebenslauf ist nicht geradlinig und bei der BWL wird man doch schon sehr auf seinen Lebenslauf reduziert, ist das richtig?

Warum immer nur Medizin oder BWL? Als ob es nichts dazwischen gibt:

Psychologie
Medizintechnik
Medizinphysik (die bekommen übrigens im Krankenhaus den Arzttarif)
Gesundheitsökonomie
Wirtschaftspsychologie
Pflegewissenschaften
Therapiewissenschaften
Wirtschaftspsychologie
Biochemie
Neurowissenschaften
Zahnmedizin
Pflegepädagogik etc.

Sorry aber was sollen immer diese BWL oder Medizin Posts. Wenn ihr euch schon zwischen derart grundverschiedenen Sachen nicht entscheiden könnt.....wie soll das im Job laufen?

Ich würde grundsätzlich davon abraten, im medizinischen Bereich irgendetwas außer Medizin (oder Zahnmedizin) zu studieren.
Man stößt ohne Approbation sonst immer sehr schnell an eine gläserne Decke.
Psychologie ist noch einmal ein ganz anderes Fach.
Zahnmedizin ist, was die hard facts (Gehalt, klinische Karrieremöglichkeiten, Freizeit) angeht, ein extrem gutes Studium, aber die Tätigkeit ist wieder sehr speziell und man ist sehr darauf festgelegt. Aber wenn man da Lust drauf hat - go for it!

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WiWi Gast

BWL oder Medizin mit 25?

und wenn du nochmal eine Ausbildung machst?

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