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Bester Zeitpunkt für Exit aus Consulting ist Manager

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WiWi Gast

Bester Zeitpunkt für Exit aus Consulting ist Manager

Hallo zusammen,

Ich bin derzeit noch frischer Analyst bei einer Beratung und lese immer recht angeregt über mein Berufsfeld.
Beim durchs Internet stöbern bin ich jetzt schon recht häufig über Artikel, Blogs und Foreneinträge (insb. Englisch sprachig) gestoßen, die aussagen, dass ein Exit aus dem Consulting am besten nach der Beförderung zum Manager passiert.

Mich würde jetzt mal interessieren wie eure Meinung dazu ist.

  • Also stimmt ihr damit überein?
  • Was sind die wichtigsten Gründe eurer Meinung nach?
  • Macht es wirklich einen Unterschied ob man als SC mit 5 Jahren oder als M mit 5 Jahren aber frisch befördert wechselt?
  • Wie verändern sich die Angebote wenn man solange bleibt und wie geht es dann weiter (z.B. im Vergleich zu jemanden mit 7 Jahren Erfahrung und davon 2 als M)?

MIr ist natürlich klar das es auch sehr Fallabhängig ist und man hier keine definitive Aussage treffen kann aber ich suche auch eher nach ein paar Meinungen/Erfahrufsberichten.

Vielen Dank!

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ExBerater

Bester Zeitpunkt für Exit aus Consulting ist Manager

Das habe ich schon mal irgendwo ausführlich beantwortet aber finde das natürlich nicht mehr.

Kurze Antwort: der beste Moment zum Ausstieg ist dann wenn du ein Angebot bekommt welches für dich persönlich am besten ist. Das kann in 3 Monaten zufällig auf einem Projekt beim Kunden sein oder in 4 Jahren als Principal über einen Headhunter.

Lange Antwort:
Die meisten Angebote bekommt mal wohl nach 1 bis 3 Jahren schlicht deshalb weil unzählige Headhunter die LinkedIn Profile von (oft frustrierten) Jung-Beratern abgrasen. 90% dieser Angebote sind dann Querwechsel ins inhouse Consulting großer Firmen wo man die großzügig eine "Manager" Position anbietet.

Qualitativ richtig gute Angebote gibt es sehr selten aus meiner Erfahrung heraus und werden auch immer seltener. Das liegt aktuell an corona aber strukturell auch daran dass es immer mehr Berater gibt, bei gleichzeitig immer mehr fähigen Leuten ausserhalb der Beratung sowie gute interne Entwicklungsprogramme in Konzernen.
Am Ende muss dann ein Berater ein extrem gutes und vor allem erkennbar spezialisiertes Profil haben um in einer Führungsfunktion einen Mehrwert zu bieten gegenüber internen Leuten.

Oft werden es dann meistens doch irgendwelche Strategiefunktionen, PMO, IC, Vorstandsbüro... oder Berater wechseln zu Start Ups.

Tendenziell halte ich eine Projektleiter Stufe für einen guten Moment zum Wechsel weil man dann ggf auch mal gezeigt hat dass man nicht nur Excel und ppt kann sondern auch etwas Verantwortung übernehmen kann. Echte Führung lernt man ja selbst als Partner nicht in der Beratung

WiWi Gast schrieb am 01.11.2020:

Hallo zusammen,

Ich bin derzeit noch frischer Analyst bei einer Beratung und lese immer recht angeregt über mein Berufsfeld.
Beim durchs Internet stöbern bin ich jetzt schon recht häufig über Artikel, Blogs und Foreneinträge (insb. Englisch sprachig) gestoßen, die aussagen, dass ein Exit aus dem Consulting am besten nach der Beförderung zum Manager passiert.

Mich würde jetzt mal interessieren wie eure Meinung dazu ist.

  • Also stimmt ihr damit überein?
  • Was sind die wichtigsten Gründe eurer Meinung nach?
  • Macht es wirklich einen Unterschied ob man als SC mit 5 Jahren oder als M mit 5 Jahren aber frisch befördert wechselt?
  • Wie verändern sich die Angebote wenn man solange bleibt und wie geht es dann weiter (z.B. im Vergleich zu jemanden mit 7 Jahren Erfahrung und davon 2 als M)?

MIr ist natürlich klar das es auch sehr Fallabhängig ist und man hier keine definitive Aussage treffen kann aber ich suche auch eher nach ein paar Meinungen/Erfahrufsberichten.

Vielen Dank!

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WiWi Gast

Bester Zeitpunkt für Exit aus Consulting ist Manager

Senior Manager T3 hier:

Aktuell gibt es mal was vom Kunden via Projekt. Headhunter kommt derzeit gar nichts bei mir. Gefühlt reduzieren sich die potentiellen Exitstellen von Manager auf Senior Manager irgendwie auch stark. Da wird die Pyramide, auch im Konzern, sehr eng.

Bin aber auch wenig spezialisiert, sondern Generalist. Wollte ich immer sein, aber vorteilhaft erscheint mir das nicht.

Auf Manager kann man noch (Senior) Projektleiter oder Teamleiter im Konzern sein. Das wäre mir als Senior Manager jetzt zu wenig. Aber Abteilungsleiter o.ä. ist gefühlt nicht drin. Aktuell natürlich ggf. auch eine unnormale Situation.

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ExBerater

Bester Zeitpunkt für Exit aus Consulting ist Manager

Ich bin mit 10,000+ Top Tier Beratern auf LinkedIn verbunden. Dort wird mir daher fast jeder Exit angezeigt. Ich bin da oft recht "überrascht" um nicht zu sagen verblüfft. Richtig krasse Exits sehe ich fast nie. Vermehrt sehe ich Wechsel zu Firmen die ich nicht kenne in Positionen die ich nicht verstehe. Oder manchmal Dinge wie: 3 Jahre Bain Ringfence Team und dann Wechsel zu einer kleinen PE als "Associate".

Nicht falsch verstehen: Vielleicht sind das gute Wechsel und die Leute verbessern sich finanziell. Will ich nicht in Frage stellen. Aber das was man so vor 20 Jahren dachte "3 Jahren McKinsey und dann wirst du Geschäftsbereichsleiter in einem Dax Konzern" ist völlig illusorisch.

(übrigens würde mein Wechsel vor 4 Jahren auch in die obige Kategorie fallen. Also keine großartige Außenwirkung aber doch ein sehr sehr guter Ausstieg aus der Beratung. Bei mir waren es aber auch 5 Jahren Dax, dann 5+ Jahre Beratung)

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WiWi Gast

Bester Zeitpunkt für Exit aus Consulting ist Manager

ExBerater schrieb am 08.11.2020:

Ich bin mit 10,000+ Top Tier Beratern auf LinkedIn verbunden. Dort wird mir daher fast jeder Exit angezeigt. Ich bin da oft recht "überrascht" um nicht zu sagen verblüfft. Richtig krasse Exits sehe ich fast nie. Vermehrt sehe ich Wechsel zu Firmen die ich nicht kenne in Positionen die ich nicht verstehe. Oder manchmal Dinge wie: 3 Jahre Bain Ringfence Team und dann Wechsel zu einer kleinen PE als "Associate".

Nicht falsch verstehen: Vielleicht sind das gute Wechsel und die Leute verbessern sich finanziell. Will ich nicht in Frage stellen. Aber das was man so vor 20 Jahren dachte "3 Jahren McKinsey und dann wirst du Geschäftsbereichsleiter in einem Dax Konzern" ist völlig illusorisch.

(übrigens würde mein Wechsel vor 4 Jahren auch in die obige Kategorie fallen. Also keine großartige Außenwirkung aber doch ein sehr sehr guter Ausstieg aus der Beratung. Bei mir waren es aber auch 5 Jahren Dax, dann 5+ Jahre Beratung)

1000 oder 10000??? Hast du die alle mit einem Bot automatisiert geaddet? Es kennt doch niemand 10.000 Menschen.

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WiWi Gast

Bester Zeitpunkt für Exit aus Consulting ist Manager

ExBerater schrieb am 08.11.2020:

Ich bin mit 10,000+ Top Tier Beratern auf LinkedIn verbunden.

Also mehr als es gibt :D Außer man definiert Top Tier sehr großzügig...

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WiWi Gast

Bester Zeitpunkt für Exit aus Consulting ist Manager

ich kann nur von big4 sprechen. Da haben sich die Angebote mit der Managerbeförderung wirklich von einem Tag auf den anderen deutlich verändert. Statt Referent spricht man dann direkt über Teamleiter und jedem ist klar, dass du nicht mehr für 75K wechselst sondern schon Minimum 100K drin sein müssen

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WiWi Gast

Bester Zeitpunkt für Exit aus Consulting ist Manager

ExBerater schrieb am 08.11.2020:

Ich bin mit 10,000+ Top Tier Beratern auf LinkedIn verbunden. Dort wird mir daher fast jeder Exit angezeigt. Ich bin da oft recht "überrascht" um nicht zu sagen verblüfft. Richtig krasse Exits sehe ich fast nie. Vermehrt sehe ich Wechsel zu Firmen die ich nicht kenne in Positionen die ich nicht verstehe. Oder manchmal Dinge wie: 3 Jahre Bain Ringfence Team und dann Wechsel zu einer kleinen PE als "Associate".

Nicht falsch verstehen: Vielleicht sind das gute Wechsel und die Leute verbessern sich finanziell. Will ich nicht in Frage stellen. Aber das was man so vor 20 Jahren dachte "3 Jahren McKinsey und dann wirst du Geschäftsbereichsleiter in einem Dax Konzern" ist völlig illusorisch.

(übrigens würde mein Wechsel vor 4 Jahren auch in die obige Kategorie fallen. Also keine großartige Außenwirkung aber doch ein sehr sehr guter Ausstieg aus der Beratung. Bei mir waren es aber auch 5 Jahren Dax, dann 5+ Jahre Beratung)

Witzig wie du in jedem Thread eigentlich nur versuchst Berater schlecht zu reden, musst es wohl nicht weil gebracht haben. Natürlich sind die Wechsel nicht wie früher, aber ob du wirklich 10.000 “Top Tier” Berater kennst... gleichzeitig zeigst du, dass du die exits nicht mal einordnen kannst. Es war schon immer völlig normal nach 2-3 Jahren als Associate ins PE zu wechseln. Die Stufen sind nun mal anders im PE und da verdienst du trotzdem um einiges mehr. Kein Junior wird jemals höher wechseln ohne vorher Deal Erfahrung zu sammeln. Das ist ein klassischer und hoch begehrter Einstieg.

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WiWi Gast

Bester Zeitpunkt für Exit aus Consulting ist Manager

Der ExBerater hat gelegentlich gute Insights. Man merkt ihm stellenweise aber auch seinen Frust an. Vielleicht tut genau das diesem Forum aber auch gut. Beratung ist kein Karriere-Automatismus.
Das verstehen viele Leute aber nicht ...

WiWi Gast schrieb am 09.11.2020:

ExBerater schrieb am 08.11.2020:

Ich bin mit 10,000+ Top Tier Beratern auf LinkedIn verbunden. Dort wird mir daher fast jeder Exit angezeigt. Ich bin da oft recht "überrascht" um nicht zu sagen verblüfft. Richtig krasse Exits sehe ich fast nie. Vermehrt sehe ich Wechsel zu Firmen die ich nicht kenne in Positionen die ich nicht verstehe. Oder manchmal Dinge wie: 3 Jahre Bain Ringfence Team und dann Wechsel zu einer kleinen PE als "Associate".

Nicht falsch verstehen: Vielleicht sind das gute Wechsel und die Leute verbessern sich finanziell. Will ich nicht in Frage stellen. Aber das was man so vor 20 Jahren dachte "3 Jahren McKinsey und dann wirst du Geschäftsbereichsleiter in einem Dax Konzern" ist völlig illusorisch.

(übrigens würde mein Wechsel vor 4 Jahren auch in die obige Kategorie fallen. Also keine großartige Außenwirkung aber doch ein sehr sehr guter Ausstieg aus der Beratung. Bei mir waren es aber auch 5 Jahren Dax, dann 5+ Jahre Beratung)

Witzig wie du in jedem Thread eigentlich nur versuchst Berater schlecht zu reden, musst es wohl nicht weil gebracht haben. Natürlich sind die Wechsel nicht wie früher, aber ob du wirklich 10.000 “Top Tier” Berater kennst... gleichzeitig zeigst du, dass du die exits nicht mal einordnen kannst. Es war schon immer völlig normal nach 2-3 Jahren als Associate ins PE zu wechseln. Die Stufen sind nun mal anders im PE und da verdienst du trotzdem um einiges mehr. Kein Junior wird jemals höher wechseln ohne vorher Deal Erfahrung zu sammeln. Das ist ein klassischer und hoch begehrter Einstieg.

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WiWi Gast

Bester Zeitpunkt für Exit aus Consulting ist Manager

Wo redet er die Berater schlecht? Er relativiert doch nur. Heutzutage wird mit dem Begriff Consultant sowieso um sich geschmissen, dass jeder 3. Consulting macht entweder bei Big4 und co. oder Inhouse. Dies merkt man auch vermehrt in den Stellenausschreibungen.

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WiWi Gast

Bester Zeitpunkt für Exit aus Consulting ist Manager

"Consulting" muss meiner Meinung nach auch hier im Forum viel mehr spezifiziert werden.
Vom Top MBB Strategieberater bis zum Codemonkey, der in einer Verleihbude arbeitet hat doch mittlerweile jeder "Consultant" auf der Visitenkarte stehen.
Sogar der Kellner im Restaurant um die Ecke kann mich zu meiner Menüauswahl "beraten".

Der Begriff ist für mich auch völlig verwaschen und sagt überhaupt nichts aus. Ich habe bei meinem Jobwechsel 2018 (kleines Unternehmen), welches mich als "Consultant" anstellen wollte, auch ganz klar eine andere Berufsbezeichnung gewünscht und bekommen.

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WiWi Gast

Bester Zeitpunkt für Exit aus Consulting ist Manager

Ich finde auch nicht, dass der ExBerater Dude hier schlecht über Berater spricht. Frust kennt zudem auch jeder... Ganz im Gegenteil, der Kollege relativiert doch eher. Umso interssanter, dass sich da der eine oder andere Berater wohl auf den Schlips getreten fühlt.

Tatsache ist, dass die Ära der eiskalten Elite (Siehe Artikel MM 1984) aus Top-Beratern tatsächlich vorbei ist. Mit 5 Jahren McKinsey stand einem in den 90ern tatsächlich noch die AL Tür im Dax30 Konzern offen, dem ist heute mitnichten so. Die Entwicklungen dahingehend sind nachvollziehbar: 1. Mehr Absolventen und Berater 2. Konzerne konzentrieren sich seit einer knappen Dekade wieder sehr stark auf interne Karrieren (Basis: Trainee) und 3. IC Abteilungen sind mittlerweile fast Standard (KostenfragexEffizienz)

Um auf die eigentliche Frage zurückzukommen: Kommt wie immer drauf an und liegt an den persönlichen Zielen. Ich kenne auch diejenigen, die seit Berufsstart tatsächlich nur 2-3 Jahre geblieben sind und dann eine "0815" Konzernstelle ergattert haben. Die wollten einfach die paar Jahre und Lernkurve mitnehmen. Wieder andere sind auf Partnerlevel gewechselt (Bereichsleitung, Leitung IC, eigenes Unternehmen). Ich für meinen Teil habe das Gefühl, dass seit der Managerbeförderung die attraktiveren Stellenangebote durch die HH kamen. Attraktiv bedeutet für mich nicht unbedingt Führung sondern das Gesamtpaket. ..war schon alles dabei. Fixum bisher nicht unter 85k. Das beste - rein finanzielle - Angebot kam bisher von einem großen Handelskonzern (>130k)... Ich bin zudem in einer T3.

Müsste ich die Frage pauschal beantworten, wäre es also der Manager. 1-2 Jahre mit der Bezeichnung im CV machen schon einen deutlichen Unterschied.

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ExBerater

Bester Zeitpunkt für Exit aus Consulting ist Manager

Oh habe die Diskussion hier verpasst.

Ich habe tatsächlich ca. 16,000 LinkedIn Kontakte. Ich trete mit jedem Berater (in Europa) in Kontakt, da dies meine (potenziellen) Kunden sind. Das sind T1, T2, T3 Berater, Big 4, und auch Berater von Boutiquen (und natürlich auch Ex-Berater, da die meisten ja in 2-3 Jahren raus sind, und ich seit 5 Jahren "sammele")

Frust:
Überhaupt kein Frust auf meiner Seite. Ich habe einen absoluten Traum-Exit geschafft (kontaktiert über Xing), den ich nur aufgrund meiner UB Erfahrung bekommen habe.
Ich bin heute als Geschäftsführer für zwei Standorte zuständig, Firma ist irrsinnig erfolgreich, ich bin super happy, dass ich in meiner Funktion täglich mit allen Top Beratungen arbeite und in Kontakt bin. Ich glaube wirklich, dass es kaum jemanden gibt der einen so umfassenden Blick auf die Branche hat.
Wer mehr wissen will, kann in einer PN gerne auch meinen Namen nennen um da transparent zu sein.

Worum es mir hier geht ist eine Relativierung teilweise falscher/naiver Vorstellungen hier im Forum. Zudem hoffe ich, dass ich für einige hier interessante Perspektiven aufzeigen kann, da ich eben 5 Jahre Industrieerfahrung habe, 5 Jahre UB Erfahrung, und jetzt auch schon bald 5 Jahre Erfahrung nach Exit

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WiWi Gast

Bester Zeitpunkt für Exit aus Consulting ist Manager

WiWi Gast schrieb am 09.11.2020:

ExBerater schrieb am 08.11.2020:

Ich bin mit 10,000+ Top Tier Beratern auf LinkedIn verbunden. Dort wird mir daher fast jeder Exit angezeigt. Ich bin da oft recht "überrascht" um nicht zu sagen verblüfft. Richtig krasse Exits sehe ich fast nie. Vermehrt sehe ich Wechsel zu Firmen die ich nicht kenne in Positionen die ich nicht verstehe. Oder manchmal Dinge wie: 3 Jahre Bain Ringfence Team und dann Wechsel zu einer kleinen PE als "Associate".

Nicht falsch verstehen: Vielleicht sind das gute Wechsel und die Leute verbessern sich finanziell. Will ich nicht in Frage stellen. Aber das was man so vor 20 Jahren dachte "3 Jahren McKinsey und dann wirst du Geschäftsbereichsleiter in einem Dax Konzern" ist völlig illusorisch.

(übrigens würde mein Wechsel vor 4 Jahren auch in die obige Kategorie fallen. Also keine großartige Außenwirkung aber doch ein sehr sehr guter Ausstieg aus der Beratung. Bei mir waren es aber auch 5 Jahren Dax, dann 5+ Jahre Beratung)

Witzig wie du in jedem Thread eigentlich nur versuchst Berater schlecht zu reden, musst es wohl nicht weil gebracht haben. Natürlich sind die Wechsel nicht wie früher, aber ob du wirklich 10.000 “Top Tier” Berater kennst... gleichzeitig zeigst du, dass du die exits nicht mal einordnen kannst. Es war schon immer völlig normal nach 2-3 Jahren als Associate ins PE zu wechseln. Die Stufen sind nun mal anders im PE und da verdienst du trotzdem um einiges mehr. Kein Junior wird jemals höher wechseln ohne vorher Deal Erfahrung zu sammeln. Das ist ein klassischer und hoch begehrter Einstieg.

Ich sehe auch nicht in wie weit ExBerater hier Beratungen schlecht redet?
Er wertet ja nicht in Bezug auf die Exits die er beobachtet oder meinst du er redet die Exits klein, weil er sagt "3 Jahren McKinsey und dann wirst du Geschäftsbereichsleiter in einem Dax Konzern ist völlig illusorisch."?

Ich denke man sollte berücksichtigen, dass Exits auch branchenabhängig sind. Da ExBerater hauptsächlich in der Industrie und Automobilbranche tätig war, denke ich, dass seine Beobachtungen u. Einschätzungen vermutlich auch einen Bias in Bezug auf diese Branche haben.
Meinen Beobachtungen hier decken sich aber mit seinen Erzählungen und zeigen, dass man z.B. als Manager von McK/BCG nicht als Abteilungsleiter zu Daimler/VW wechselt. Man kann sich ja die externen Stellenausschreibungen für Berater ja durchlesen oder die Exits auf LinkedIn anschauen.
Auch in Bezug auf interne Förderprogramme hat er meine Einschätzung nach recht. Sieht man ja bei Daimler z.B. am neu aufgelegten Inspire.

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WiWi Gast

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