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Re: Anerkennung Fernstudium

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WiWi Gast

Anerkennung Fernstudium

Hallo zusammen,

wollte mal eure Meinung hören zum Thema Fernstudium. Absolviere gerade ein solches an einer privaten FH mit Schwerpunkt Controlling. In diesem bereich möchte ich auch nach meinem Studium arbeiten.

Habt ihr Erfahrungen mit der Anerkennung eines solchen Studiums?
Zahlt sich der Auwand und die Mühen hinter her aus? Wir es gleich oder gar häher bewertet wie ein Vollzeitstudium? Ist ja immerhin derselbe Inhalt, oder?
Wäre schön, wenn jemand auch eigene Erfahrungen oder Erfahrungen von bekannten posten könnte. Würde mich sehr interessieren!

Vielen dank und Grüße

Sukram

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checker

Re: Anerkennung Fernstudium

Ganz ehrlich?

Ein Fernstudium wird deutlich geringer bewertet als ein Präsenzstudium. Formal anerkannt ist es schon.

Das hat objektive Gründe wie der fehlende Kontakt zu Studienkollegen der zu einer geringeren sozialisation unter akademikern führt. Oder der fehlende Beweis, dass man das Chaos der Hochschule beherrscht hat. Weiterhin fehlt der regelmäßig Kontakt zu den Profs bei deren Präsenzveranstaltungen man viel mitnimmt. Da man nebenher arbeitet kann man nicht verschiedene, angesehene Praktika machen.

Aber auch subjektiv: Es wird vermutet, dass nur dritt-klassige Profs lehrten oder die zweitklassigen anderer hochschulen sich nicht die gleiche Zeit nehmen.

Positiv wirkt sich natürlich die Praxiserfahrung aus und der Beweis die doppelbelastung gemeistert zu haben.

In summe wird es aber gringer bewertet als ein Präsenzstudium von Uni oder FH. Denke es wird so wie BA gewertet.

Anders sieht das dann mit einem nebenberuflichen Master aus.

Trotzdem lohnt sich ein solches Studium! Du hast danach auf jedenfall mehr möglichkeiten und kannst dich rein formal auf stellen bewerben zu denen du vorher keinen zugang gehabt hättest.

Also wenn es um die Frage geht: Präsenz- oder Fernstudium? Dann Präsenz!

Wenn es aber um die Frage geht weiter studieren oder ganz abbrechen? - Dann auf jeden Fall weiter machen!!!

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WiWi Gast

Re: Anerkennung Fernstudium

Hallo Checker,

danke für deine Einschätzung!

Warum siehst du fehlenden Kontakt zu den Kommilitonen als Problem? Durch ein Fernstudium zeigt man, dass man in der Lage ist, Probleme selbstständig zu lösen.
Klar kann man keine Praktika machen, aber sind studiumsbegleitende 4 Jahre Berufserfahrung nicht besser als jedes 6-monatige Praktikum?
Das mit den profs kann ich schlecht beurteilen, sind auf jedenfall alles Profs, die an den umliegenden FHs und unis lehren und Samstags halt bei uns die Vorlesungen halten.
Warum ist die Anerkennung deiner Meinung nach bei einem nebenberuflichen Master anders, als wenn man im Fernstudium sein Diplom macht?
Keine Sorge, egal was hier rauskommt, Abbrechen ist nicht ;-)

Danke und grüße Sukram

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WiWi Gast

Re: Anerkennung Fernstudium

Das Problem ist auch, dass das Niveau deutlich geringer ist.
Man kann in der kurzen Zeit ja gar nicht in die Tiefe einsteigen, wie bei einem Vollzeitstudium.
Zudem ist das Publikum ein ganz anderes. Häufig Leute, die ihr Studium auf dem zweiten Bildungsweg machen.

Und wie soll das Niveau auch nur annähernd an ein Vollzeitstudium heranreichen, wenn man Vollzeit 3 Jahre, im Mittel 45 Stunden die Woche (solange es nicht Philosophie ist, denn ein "echtes" Studium ist wie ein Vollzeitjob, entgegen der Meinung von Leuten, die noch nie eine Uni von innen gesehen haben) für ein Studium ackert und dann trotzdem noch schlechte Noten abgreift (und die obwohl die Teilnehmer oft Abiturienten mit 1,x Abi sind). Und Leute, oft auf dem zweiten Bildungsweg, parallel zur Arbeit, mit deutlich weniger Vorlesungen alles in der gleichen Zeit schaffen?! Da kann man alle Themen nur leicht anschneiden.

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WiWi Gast

Re: Anerkennung Fernstudium

LOL, so ein Mist selten gelesen. Ein "echtes" Studium ist wie ein Vollzeitjob. Die meisten Leute die ich kenne, investieren max. 20 Stunden fürs Studium die Woche und haben einen Schnitt von 2,0.

Ein richtiges Fernstudium (zB Hagen) ist gleich viel Wert wie ein normales Studium. Der Studieninhalt unterscheidet sich weder im Stoff noch im Niveau. Der Unterschied ist nur die Form der Lehre.

Sorry aber es gibt keinen Unterschied. Den Unterschied kennen anscheinend nur "Präsenz"-Studis. Aber die müssen es ja schlecht reden, immerhin ist jemand mit 3-4 Jahren Praxis (richtige Berufserfahrung und nicht nur Praktikas, wo man keine Verantwortung übernimmt) + ein Studium eine definitiv starke Konkurrenz.

Und das geht sich mit dem Arbeiten aus. 40h Arbeit + 20h Studium. War selbst zuerst auf der Präsenzuni und dann nach Hagen gewechselt. In Hagen gibts sogar meist mehr Stoff.

Profs in Hagen sind auch definitiv nicht drittklassig. Ein Präsenzstudie-Freund hatte von einem FernUni-Prof ein Buch für ein Fach.

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WiWi Gast

Re: Anerkennung Fernstudium

Mittelschule --> Fachwirt (IHK) --> Fernstudium (FH, BWL) --> KPMG, sofortzusage.

Meine bescheide Meinung als Personalentscheider ist, dass viele hier den Ruf der Uni überbewerten. Abschluss im Fernstudium ist mal was Anderes, man kann sich von der Masse besser abheben. Deswegen Chancen am Arbeitsmarkt sicherlich nicht schlechter tendenziell eher besser. Warum sollte ein nebenberuflicher Master die Ausnahme beim Fernstudium sein? =?!?=!

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WiWi Gast

Re: Anerkennung Fernstudium

Hallo zusammen,

hier nochmal der Thread-Eröffner.

Danke für eure esrten Einschätzungen. Die Meinungen scheinen ja doch weit auseinander zu gehen.

Muss selbst dazu sagen, dass viele meiner Freunde ein Vollzeitstudium an einer Uni oder FH machen. Von 40-45 Stunden sind die aber alle weit entfernt (studieren u.a. Mathe was ja nun wirklich kein einfaches Fach ist). Denke auch, dass es ja nochmal ein Unterschied ist zwischen Uni und FH. Frage ist, gibt es einen Unterschied zwischen FH im Voll- und Fernstudium?

Vom Stoff denke ich schon dass es das selbe ist, wir brauchen dafür ja auch länger und haben keine Semesterferien. D.h. wir lernen 15-20 Stunden JEDE Woche. Denke dass Vollzeit-Fh-Studenten auch nicht auf eine höhere Lernzeit kommen.
An den Vorposter: Wow das hört sich schon sehr gut an, obwohl ich dachte, dass dei nur Uni-Absolventen nehmen. Darf ich Fragen, an welcher Fern-FH du studiert hast?
An den Vor-vor-Poster: Überlege nach meinem FH Studium noch einen Master an der Fernuni-Hagen zu machen. Kannst du die Uni weiterempfehlen?

Über weitere Meinungen und Erfahrungen würde ich mich freuen!

Danke und Grüße

Sukram

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WiWi Gast

Re: Anerkennung Fernstudium

Das ist genau das was ich meine! Hat noch nie eine echte Uni von innen gesehen, aber weiß ganz genau wie es abläuft.

Natürlich gibt es auch mal Phasen im Semester in denen man weniger macht. Aber an der Uni (nicht FH) hat man nunmal auch meistens in den Ferien die Klausuren. D.h. man hat keine Ferien. Und in dieer Zeit lernt man dann eben 8-10 Stunden täglich, 7 Tage die Woche. So das übers Jahr natürlich 40-45 Stunden rauskommen. An den Top-Unis überlebt man anders gar nicht.

Ich habe übrigens mein Diplom Vollzeit ein sog. Elite-Uni gemacht. Meinen MBA wie es üblich ist berufsbegleitend. Und daher weiß ich wovon ich rede. Das berufsbegleitende Studium war vom Anspruch her ein schlechter Scherz. Auch wenn einige andere, hauptsächlich die die schon den Bachelor berufsbegleitend gemacht hatten, doch ganz schön gestöhnt hatten.

Bei uns in der Firma werden berufsbeleitende Studien zwar hoch angerechnet, aber immer unterhalb der Vollzeitabsolventen!

Lounge Gast schrieb:

LOL, so ein Mist selten gelesen. Ein "echtes"
Studium ist wie ein Vollzeitjob. Die meisten Leute die ich
kenne, investieren max. 20 Stunden fürs Studium die Woche und
haben einen Schnitt von 2,0.

Ein richtiges Fernstudium (zB Hagen) ist gleich viel Wert wie
ein normales Studium. Der Studieninhalt unterscheidet sich
weder im Stoff noch im Niveau. Der Unterschied ist nur die
Form der Lehre.

Sorry aber es gibt keinen Unterschied. Den Unterschied kennen
anscheinend nur "Präsenz"-Studis. Aber die müssen
es ja schlecht reden, immerhin ist jemand mit 3-4 Jahren
Praxis (richtige Berufserfahrung und nicht nur Praktikas, wo
man keine Verantwortung übernimmt) + ein Studium eine
definitiv starke Konkurrenz.

Und das geht sich mit dem Arbeiten aus. 40h Arbeit + 20h
Studium. War selbst zuerst auf der Präsenzuni und dann nach
Hagen gewechselt. In Hagen gibts sogar meist mehr Stoff.

Profs in Hagen sind auch definitiv nicht drittklassig. Ein
Präsenzstudie-Freund hatte von einem FernUni-Prof ein Buch
für ein Fach.

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WiWi Gast

Re: Anerkennung Fernstudium

@ Vorposter:

Glaub mir mein Freund, mit einem Fernstudium punktest Du auch bei den Großen, das ist mal Fakt.

Hab beides erlebt (Uni Vollzeit sowie Fernstudium), es gibt sowas wie einen Rahmenstoffplan im Hochschulrecht der erfüllt werden muss. In einem Vollzeitstudiengang verbringt man tendenziell mehr zeit mit Vorlesungen, Übungen usw. Das ist im Fernstudium deutlich weniger.

Liebe Leute hier im Forum, bitte daran denken, dass hier in Deutschland weniger die Uni, an der man abschliesst zählt. Entscheidend ist die Performance die später bei allen gleich verlangt wird.

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WiWi Gast

Re: Anerkennung Fernstudium

Ich habe zuerst ein Präsenzstudium an der Präsenz-Uni gemacht und dann berufsbegleitend ein weiteres Studium an einer Fern-FH und auch teilweise FernUni. Meine Erfahrung ist folgende:

  1. Uni/FH/BA/Fern/Präsenz - das ist im Arbeitsleben später völlig zweitrangig. Im Beruf zählt vor allem die tatsächliche Leistung. Wer glaubt, wegen einer Eliteuni bessere Chancen zu haben, der täuscht sich bei 95% der Arbeitgeber. Übrigens Big4 nehmen zurzeit eh jeden.

  2. Präsenzstudenten überschätzen ihre tatsächliche Lernzeit. Wenn man das Studium in der Regelstudienzeit schaffen will, hat man tatsächlich lange "Arbeitstage". Aber das kommt eher daher, dass man so viele Präsenzveranstaltungen hat. Tatsächlich gelernt wird vielleicht 1-2 Stunden maximal. Da kann ein gewissenhafter Fernstudenten durchaus mithalten.

  3. Der Stoff ist im Fernstudium der gleiche wie an einer formal vergleichbaren Präsenzhochschule. Auch die Klausurresultate sind völlig vergleichbar: An der FernUni Hagen hat man genauso die mörderischen Klausuren mit 60% Durchfallquote wie an einer Präsenz-Uni. An den privaten Fachhochschulen fällt kaum einer durch und der Schnitt ist bei 2,0 so wie an den Präsenz-Fachhochschulen auch. Eine Fern-FH mit einer Präsenz-Uni zu vergleichen, ist unfair. Man muss schon innerhalb des gleichen Hochschultyps vergleichen.

  4. Ja, es gibt im Fernstudium die Tendenz, aus Zeitmangel vor allem den Stoff zu lernen, bei dem man in der Prüfung den Schwerpunkt vermutet. Durch die längere Studiendauer vergisst man auch mehr als ein schneller Präsenzstudent. Es liegt aber an jedem selber, das für den eigenen Beruf relevante Wissen auf dem neuesten Stand zu halten und den künftigen Arbeitgeber davon zu überzeugen, dass man auch fachlich etwas drauf hat.
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WiWi Gast

Re: Anerkennung Fernstudium

Hallo,

denke auch, dass man mit dem Vergleichen vorsichtig sein sollte. Natürlich ist ein Studium an einer Elite-Uni etwas anderes, als an einer Fern-FH. Aber die Frage war ja auch nicht, ob man diese beiden vergleichen kann, sondern, ob ein fernstudium anerkannt ist. Und da sollte man eine Fern-FH auch mit einer "normalen" Fh vergleichen. Und da denke ich, kann das Fernstudium vom Stoff her auf jedenfall mithalten. Natürlich gibt es Nachteile gegenüber einer Präsenz-FH, aber es gibt auch große Vorteile, wie z.B. Berufserfahrung, Belastbarkeit, Disziplin und Zeitmanagement, die man nach so einem Studium vorweisen kann.
Im Endeffekt kommt es wohl auf den jeweiligen Personaler an, was er bevorzugt. Wenn man dann erstmal in ein paar Jahre gearbeitet hat, kann ich mir nicht vorstellen, dass dann noch ein großer Unterschied zwischen den beiden Studienarten gemacht wird.

Also keine Sorge und weitermachen!

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WiWi Gast

Re: Anerkennung Fernstudium

Hallo zusammen,

das Thema würde mich auch noch interessieren, v.a. ob jemand vielleicht noch ein paar Praxisbeispiele von erfolgreichen fernstudenten kennt, oder selbst Erfahrungen mit einer solchen uni hat.

Danke

Uccio

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WiWi Gast

Re: Anerkennung Fernstudium

Hallo Alle,

ich bin FernUni Hagen Studentin und finde, dass man definitiv nicht davon sprechen kann, dass die Uni weniger anerkannt ist. Ich w?rde behaupten, dass das Studium anerkannter ist als irgendwelche privaten Sachen. Ich habe meinen Bachelor an einer Pr?senzuni gemacht, da ich mit sicherheit in dem jungen Alter, frisch nach der Schule nicht diese Disziplin h?tte aufbringen k?nnen.

Meiner eigenen Erfahrung nach haben die meisten Leute gro?en Respekt, wenn man ein Fernstudium nebenberuflich macht. Der Workload ist wirklich teilweise enorm und ich hatte auch schon verzweiflungsanf?lle. Das Argument zu wenig Kontakt zu Studienkollegen und Lehrk?rpern zu haben kann ich auch nicht best?tigen, da man auch Seminare besuchen muss und Lerngruppen bildet und Kolloquien, Sprechstunden, Tutorien und etc. hat.
Ich muss aber einfach sagen, was mit dem Fernstudium m?glich ist im Vergleich zu meinen ehemaligen Studienkollegen, die immernoch an einer Pr?senzuni h?ngen: Ich konnte w?hrend des Masters relevante Praktikas annehmen, bereits in einen guten Beruf einsteiegen, schreibe auch f?r meine Firma meine Masterthesis gerade und steige in 3 Monaten in eine neue Position ein, welche mind 3 Jahre Berufserfahrung und einen Masterabschluss verlangt. Solche Karrierevorst??e w?ren nicht m?glich. Der Konzern in dem ich arbeite unterst?tzt Fernstudierende sehr und was man mit einem Fernstudium unter Beweis stellt, kann leider keine sogenannte Eliteuni toppen. Das ist allerdings nur meine Meinung, basierend auf meinen Erfahrungen. Ich denke jeder sollte das machen, was ihm liegt und womit er sich wohlf?hlt. Das wichtigste ist, egal wo man studiert, dass die Zeit vern?nftig genutzt wird. Elitestudenten, welche nie gearbeitet haben und in Muttis Scho? sa?en, haben leider keine guten Chancen ohne Vitamin B auf den Arbeitsmarkt zu gelangen. Man muss leider realistisch sein.

Joli

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WiWi Gast

Re: Anerkennung Fernstudium

F?r Weiterbildung ist Fernstudium normal und in Ordnung (weiteren Master, MBA o.?.).
Aber das Basisstudium sollte immer Vollzeit sein. Man wird mit Fernstudium immer anders angesehen als ein Vollzeitstudent. Gro?teil der Eintsiegspositionen fallen so weg.

antworten
WiWi Gast

Re: Anerkennung Fernstudium

Interessant. Ich habe genau die andere Beurteilung erlebt. Zu mir habe auch an einer Präsenzuni angefangen, dann einen Job und berufsbegleitend meinen Master gemacht. Das Fernstudium toppt einfach alles: Flexibilität, Berufserfahrung, der Austausch zwischen den Studenten war immer durch eine Onlineplattform, Foren und einer aktiven Studierendenschaft gewährleistet. Außerdem ist die Austattung der Uni (denn es gab auch Präsenzphasen blockweise) aufgrund der Studiengebühren klasse und die Professoren waren ebenfalls top, da die meisten von anderen renommierten Unis kamen.

Ich denke eher, das die Fernstudenten einen eklatanten Vorteil hinsichtlich Berufserfahrung, Praxis, Wissen und Belastbarkeit haben, denn bspw. können die Ihr gelerntes Wissen direkt in die Praxis umsetzen und ausprobieren. Aber es ist auch klar, warum man keine Elite Unis im Bereich der Fernstudien findet:

  1. soll Wissen vermittelt werden.
  2. die Uni hat daher eher eine Dienstleistungsfunktion und keine Forschungsfunktion
  3. die meisten sind privatfinanziert, was dazu führt, das man für diese Dienstleisungsfunktion lieber in bessere Profs und Ausstattung investiert.
  4. esprit de corps. Durch die räumliche Distanz wird natürlich eher Eigenprötlertum gefördert. Man lernt auf den Seminaren sicher immer interessante Menschen kennen, aber man war eben nicht mit dem ein oder anderen Einen heben und weiß man geht mit ihm jetzt durch das Tal der Prüfungen xD Sowas verbindet und schafft eine ungemein beeindruckende Atmosphäre.

Der Markt für berufsbegleidende Studiengänge ist aber qualitativ überhaupt nicht homogen und so muss man 3 mal schauen, ob die Hochschule/Uni staatlich anerkannt, vom WR akkrediert ist und ob die Studiengänge von einer Agentur wie Acquin oder Fibaa akkreditiert wurden.

Alles in allem würde ich folgendes Fazit ziehen.
Fernstudenten haben/ können haben eine fundierte state of the art ausbildung, die sich nicht hinter einer Präsenzuni verstecken braucht, Berufs-und Lebenserfahrung und mehr Geld :-) Präsenzstudenten werden natürlich zu Topexperten in Ihrem Fach herangezogen, schließlich beschäftigen sich diese Vollzeit (also 40h) nur mit Ihrem Thema. Damit schafft man gut Theoretiker.
Denke es kommt am Ende aufdie Rahmenbedingungen an, wie bspw. die Stelle, den Personaler uswusf. Viel Glück bei der Entscheidung.

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WiWi Gast

Re: Anerkennung Fernstudium

Es stimmt nicht, dass man generell anders angesehen wird, wenn man als Basisstudium ein Fernstudium gemacht hat. Es kommt immer auf den Einzelfall an. Vergleich doch mal folgende zwei Fälle:

  1. Kandidat: Abiturient mit Durchschnitt 1,6 entscheidet sich gegen ein Präsenzstudium und für eine Ausbildung zum Bankkaufmann. Schon im 1. Ausbildungsjahr beginnt er mit einem Fernstudium an einer privaten FH. Mit 25 hat er endlich seinen Bachelor mit guten Noten aber auch zusätzlich eine Ausbildung zum Bankkaufmann und 4 Jahre echte Berufserfahrung.

  2. Kandidat: Abiturient mit Durchschnitt 2,9 möchte unbedingt "richtig" studieren gehen und immatrikuliert sich gleich nach dem Abi an irgendeiner unbekannten Uni zum Sommersemester, weil es sonst für ein BWL-Studium bei seinen Noten gar nicht gereicht hätte. Im Studium ist er kein Überflieger und die Praktikumssuche läuft außerdem zäh. Deshalb ist er am Ende 3 Semester über der Regelstudienzeit, bald 24 Jahre alt, keine echte Berufserfahrung oder Ausbildung und die Bachelor-Note ist auch nur 3,0.

Welchen Kandidaten werden 99% der Arbeitgeber deiner Meinung nach bevorzugen?

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WiWi Gast

Re: Anerkennung Fernstudium

Master ist auch was anderes.
Einen weiterbildenden oder vertiefenden Master finde ich berufsbegleitend sehr sinnvoll, da man erlerntes gleich andwenden kann.
Aber das Grundstudium, also de Bachelor, sollte Vollzeit erfolgen. Die Basics müssen einfach reingepauckt werden. Und das eben tief und komplex. Und die Tiefe und Komplexität kann man eben im Fernstudium nicht ereichen. Und wenn die Basics nie richtig sitzen und die grundsätzlich benötigte Denkweise fehlt, wird man das auch nach Jahren noch negativ merken.

Lounge Gast schrieb:

Interessant. Ich habe genau die andere Beurteilung erlebt. Zu
mir habe auch an einer Präsenzuni angefangen, dann einen Job
und berufsbegleitend meinen Master gemacht. Das Fernstudium
toppt einfach alles: Flexibilität, Berufserfahrung, der
Austausch zwischen den Studenten war immer durch eine
Onlineplattform, Foren und einer aktiven Studierendenschaft
gewährleistet. Außerdem ist die Austattung der Uni (denn es
gab auch Präsenzphasen blockweise) aufgrund der
Studiengebühren klasse und die Professoren waren ebenfalls
top, da die meisten von anderen renommierten Unis kamen.

Ich denke eher, das die Fernstudenten einen eklatanten
Vorteil hinsichtlich Berufserfahrung, Praxis, Wissen und
Belastbarkeit haben, denn bspw. können die Ihr gelerntes
Wissen direkt in die Praxis umsetzen und ausprobieren. Aber
es ist auch klar, warum man keine Elite Unis im Bereich der
Fernstudien findet:

  1. soll Wissen vermittelt werden.
  2. die Uni hat daher eher eine Dienstleistungsfunktion und
    keine Forschungsfunktion
  3. die meisten sind privatfinanziert, was dazu führt, das man
    für diese Dienstleisungsfunktion lieber in bessere Profs und
    Ausstattung investiert.
  4. esprit de corps. Durch die räumliche Distanz wird
    natürlich eher Eigenprötlertum gefördert. Man lernt auf den
    Seminaren sicher immer interessante Menschen kennen, aber man
    war eben nicht mit dem ein oder anderen Einen heben und weiß
    man geht mit ihm jetzt durch das Tal der Prüfungen xD Sowas
    verbindet und schafft eine ungemein beeindruckende Atmosphäre.

Der Markt für berufsbegleidende Studiengänge ist aber
qualitativ überhaupt nicht homogen und so muss man 3 mal
schauen, ob die Hochschule/Uni staatlich anerkannt, vom WR
akkrediert ist und ob die Studiengänge von einer Agentur wie
Acquin oder Fibaa akkreditiert wurden.

Alles in allem würde ich folgendes Fazit ziehen.
Fernstudenten haben/ können haben eine fundierte state of the
art ausbildung, die sich nicht hinter einer Präsenzuni
verstecken braucht, Berufs-und Lebenserfahrung und mehr Geld
:-) Präsenzstudenten werden natürlich zu Topexperten in Ihrem
Fach herangezogen, schließlich beschäftigen sich diese
Vollzeit (also 40h) nur mit Ihrem Thema. Damit schafft man
gut Theoretiker.
Denke es kommt am Ende aufdie Rahmenbedingungen an, wie bspw.
die Stelle, den Personaler uswusf. Viel Glück bei der
Entscheidung.

antworten
WiWi Gast

Re: Anerkennung Fernstudium

Nochmals Poster von 19.1.

Hab auch eine Präsenzuni 2 Semester von innen gesehen. Der Aufwand der hier beschrieben wird ist einfach zu hoch. Keiner meiner ehemaligen Studienkollegen hat solchen Aufwand, außer man hat schlechte Lernfähigkeiten bzw. Verständnisfähigkeiten. Der großteil der Zeit beim Präsenzstudium geht halt für die Pendlerrei, den Präsenzveranstaltungen und den Wartezeiten zwischen Kursen drauf. Das ist aber keine effektive Lernzeit. Bezweifle dass sich die meisten Präsenzstudis wirklich so tief mit dem Stoff befassen.

Bei mir im Unternehmen ist egal ob Präsenz- oder Fernuni (Hagen). Damals als ich den Job bekam waren auch ein paar Absolventen von einer Präsenzuni da. Wie ich später heraus fand (Gespräch mit Personal- und Abteilungschef) hab ich beim fachlichen Gespräch am besten abgeschnitten und wurde eingestellt. Also fachlich bzw. Niveau mäßig ist nunmal (wie auch von anderen Vorposter bestätigt, da es staatlich vorgebene Lernziele gibt) --> Fernuni = Uni, da auch Uni = Uni.

Es ist auch nicht so, dass man während der Arbeit das Studium in 6 Sems. schafft. Die meisten brauchen definitiv länger. Ich hab auch (inkl. der 2 Sems. Präsenzuni), weiter 6 benötigt, weils anders neben den Job nicht ging.

Ich treffe immer wieder auch Studienkollegen von der Präsenzuni. Zwei von denen habe ich auch Nachhilfe gegeben bzw. ein paar Themen erklärt, die ihnen auf der Präsenzuni in der Vorlesung vom Prof. nicht gut erklärt wurden. Ich hab mit ihnen dann die Aufgaben für den Kurs gemacht. --> und auch da wieder, kein unterschied beim Stoff/Niveau in den Kursen.

Sicher unterscheiden sich die Univeristäten, meines Erachtens aber nur in der Schwerpunktsetzung. Ich kann nur für FernUni Hagen sprechen, andere FernUnis kenne ich nicht. Deshalb würde ich die Fernuni Hagen im deutschen Durschnitt einordnen und sicher nicht erst hinter allen anderen Unis.

In anderen Ländern ist man auf diesem Gebiet sowieso weiter. Da gibt es von fast jeder Uni solche Fernlehr-Möglichkeiten und so wird sich dass auch in D entwickeln.

Nachteil von der FernUni ist halt, dass man sich doch alles selbst beibringen muss. Und überhaupt in den Vertiefungsfächer die Kurse ziemlich mager sind. Da heißt dann wirklich nur mehr Bücher lesen und lesen und lesen.

antworten
WiWi Gast

Re: Anerkennung Fernstudium

Ich finde man sollte auch unter den Fernunis unterscheiden.

Und da muss man sagen, dass der Großteil einfach murks ist. Das sind Unternehmen die Profit machen müssen. Ich hab schon FOM Absolventen gesehen, die nicht mal richtig zwischen Aktiva und Passiva unterscheiden konnten, geschweige denn das Niveau eines Akademikers hatten.

Die FernUni hagen dagegen zum Beispiel, ist top. Da bekommt man nichts geschenkt. Sieht man auch daran, dass bei den Klausuren Leute durchfallen, was bei vielen anderen privaten praktisch nicht passiert.

antworten
WiWi Gast

Re: Anerkennung Fernstudium

Hallo,

kann jemand was zu der AKAD sagen? Erfahrungen, Meinungen, Kritik?
Kennt die jemand, ist sie anerkannt in der Wirtschaft?

Wäre super! Danke!

antworten
WiWi Gast

Re: Anerkennung Fernstudium

Hallo,

ich habe das BWL-Vordiplom in Hagen gemacht, das Hauptstudium dann an einer Präsenzuni. Ich wollte sehen, ob sich eine Präsenzuni wirklich unterscheidet. Ich finde die Präsenzuni leichter, weil man sich nicht alles selbst aus den Unterlagen beibringen muss. Vom Niveau her macht es aber keinen Unterschied. Da lernst in Mannheim wahrscheinlich auch nicht viel mehr als in Hagen. Ich finde auch die Argumentation mit "Eliteuni" für einen Bachelor nicht so passend. Unsere Eliteunis sind für die Forschung ausgezeichnet worden, nicht für die Lehre. Wenn man den Master macht oder promoviert, finde ich den Ruf der Hochschule wichtiger.

antworten
WiWi Gast

Re: Anerkennung Fernstudium

Ich weiß nicht, ob die Argumentation mit dem besseren Studium auf alle Vollzeitstudenten zutrifft. Ich habe selbst an einer Top10-Uni Vollzeit BWL studiert. Mit dem Studium habe ich mich, mal abgesehen von den Prüfungszeiten, sicher nicht mehr als 20 Stunden in der Woche beschäftigt. Das hätte jemand auch nebenbei machen können...Welcher Vollzeit Student arbeitet wirklich jede Woche 40 Stunden?

antworten
WiWi Gast

Re: Anerkennung Fernstudium

Bin AKAD-Absolvent. Abschluss zum Dipl-Betriebswirt (FH).
Gibt Vor- und Nachteile würd ich sagen.

Insgesamt find ich es für Vollzeitbeschäftigte vom Umfang und der Tiefe her angemessen. Gibt dort im GS auch durchaus einige Fächer mit relativ hohen Durchfallqouten. 35 - 40 %.

Dozenten (meist Praktiker oder FH-Profs) und Hauptamtliche Profs der AKAD sind Praxisaffin und kompetent.

Die AKAD kooperiert mit namhaften Unternehmen wie Siemens, Lufthansa, Daimler usw.
Dort sind auch Beschäftigte dieser Firmen als Studenten eingeschrieben. Auch die Finanzbranche ist vertreten.
Kann so schlecht also nicht sein. Sonst würden diese Firmen nicht die üppigen Studiengebühren übernehmen.

Der Abschluss ist auch staatlich anerkannt, ein wichtiger Faktor, da die Studiengänge akkreditiert werden müssen.

Meines Erachtens kann ich jedem ein solches Studium empfehlen, der sich für die Praxis die notwendigen Facts aneignen möchte.

Vom Zeitfaktor her und der Theorietiefe natürlich nicht mit der Fernuni- Hagen zu vergleichen. Aber je nachdem für welche Hochschule man sich entscheidet verfolgt man auch andere Interessen.

antworten
checker

Re: Anerkennung Fernstudium

Ich würde sagen man lernt auf 3 Ebenen:

Fachlich (Stoff)
Persönlich vom Prof
Persönlich von den Studienkollegen

Bei einem Fernstudium hat man nur den Stoff. Der Prof der (zumindest an unserer FH) auf die eigene persönlichkeit bildet indem eher Dialoge anregt und seine Meinungen (die man ja nicht annehmen muss/soll) mitteilt fällt da weg.

Auch der kontakt zu den Studienkollegen hat mir viel gebracht. Wie sehen die die Möglichkeiten? Welche Lebensplanungen gibt es? Wie will man die erreichen? Tipps usw.

Fällt alles weg. Ich habe eine Duale Ausbildung gemacht und danach ein Vollzeit studium. Ich möchte die Zeit dabei nciht missen. Werde demächst auch an Fernstudium als Weiterbildung beginnen. Das mache ich aber nur weil ich es nebenberuflich machen will wegen Beruf (bin jetzt schon im Job). Präsenz wäre mir auch lieber.

Wie hier geschrieben gibt es auch etliche vorteile. Ich denke was besser ist kann man kaum bewerten, da es auch von den persölichen Präferenzen abhängt.

Lounge Gast schrieb:

Hallo Checker,

danke für deine Einschätzung!

Warum siehst du fehlenden Kontakt zu den Kommilitonen als
Problem? Durch ein Fernstudium zeigt man, dass man in der
Lage ist, Probleme selbstständig zu lösen.
Klar kann man keine Praktika machen, aber sind
studiumsbegleitende 4 Jahre Berufserfahrung nicht besser als
jedes 6-monatige Praktikum?
Das mit den profs kann ich schlecht beurteilen, sind auf
jedenfall alles Profs, die an den umliegenden FHs und unis
lehren und Samstags halt bei uns die Vorlesungen halten.
Warum ist die Anerkennung deiner Meinung nach bei einem
nebenberuflichen Master anders, als wenn man im Fernstudium
sein Diplom macht?
Keine Sorge, egal was hier rauskommt, Abbrechen ist nicht ;-)

Danke und grüße Sukram

antworten
WiWi Gast

Re: Anerkennung Fernstudium

Der Vergleich AKAD und Fernuni Hagen hinkt auch etwas sehr extrem:
AKAD = Fachhochschulen, FernUNI Hagen: Uni :-)
Glaub die 40 Stunden sind Theorie, aber so sollte es eigentlich sein

antworten
WiWi Gast

Re: Anerkennung Fernstudium

FernUni Hagen legt sehr viel Wert auf formale, abstrakte Darstellungen, auf Formeln usw. Das hat mir in meinem Beruf nur sehr selten weitergeholfen. Bei AKAD war der inhaltliche Schwerpunkt ein anderer und ich hatte hier mehr Bezüge zur Praxis. Außerdem hat mir bei AKAD besser gefallen, dass die Abschlussarbeit einen starken Praxisbezug hatte und meine Interessen berücksichtigt wurden.

Meiner Meinung nach kann man nicht generell sagen, dass Uni immer besser ist als Fachhochschule. Es kommt einfach darauf an, was man selber möchte. In vielen BWLer-Berufen benötigt man die an der Uni ausführlicher gelehrte Methodik gar nicht. Dafür benötigt man andere Kenntnisse, die an der Uni gar nicht oder zu oberflächlich vermittelt werden. Wer nur an der Uni wegen dem Prestige studiert, tut mir leid.

antworten
WiWi Gast

Re: Anerkennung Fernstudium

kurzer Einwand von mir (Dipl an Fern-FH erworben, direkt nach dem Abi neben der Ausbildung).
Feedback bisher grundweg positiv, die meisten sind eher beeindruckt dass man diesen Weg gewählt hat. Egal ob UB, WP oder Konzerne von jedem bekam ich Gesprächseinladungen obwohl ich "nur" ein Fernstudium hatte.

antworten
WiWi Gast

Re: Anerkennung Fernstudium

Hallo Vorposter,

das klingt ja sehr vielversprechend. Ist naürlich auch top wenn man neben der Ausbildung ein Studium absolviert und mit anfang 20 eine Ausbildung, eine Studium und Berufserfahrung vorzeigen kann!

Darf man Fragen, wo du studiert hast?

antworten
WiWi Gast

Re: Anerkennung Fernstudium

Ein Fernstudium ist anerkannt. In zwei verschiedenen Arten:

1.) Formal
Du solltest bei der Hochschulwahl halt darauf geachtet haben, dass dein Fernstudium akkreditiert und die Hochschule staatlich anerkannt ist. Dann hast du schonmal rein formal überhaupt keinen Unterschied zu einem Vollzeitstudium

2.) Gesellschaftlich
Wer sich in einem Fernstudium neben dem Job durchbeißt, der zeigt ja, dass er ehrgeizig ist und nicht so schnell den Kopf in den Sand steckt. Das rechnen Personalverantwortliche den Bewerbern hoch an und daher ist ein Fernstudium sehr anerkannt.

Guck mal hier: http://www.studieren-berufsbegleitend.de/berufsbegleitendes-studium-und-fernstudium/wie-anerkannt-ist-berufsbegleitendes-studium/, da wird diese Diskussion genau weitergeführt.

antworten
WiWi Gast

Re: Anerkennung Fernstudium

Hallo,

Danke für die vielen Meinungen und Eindrücke.

Ja Anbieter ist Akkreditiert. Von dem her mache ich mir auch keine Sorgen.

Kann noch jemand aus persönlichen/ bekannten Erfahrungen berichten?

Grüße der Thread-Eröffner

antworten
WiWi Gast

Re: Anerkennung Fernstudium

Zeig mir ein Studium das nicht akkreditiert ist!? Sind sie alle! Das ist garantiert kein Gütesiegel!

Tatsache ist, dass es wirklich noch sehr viel Mist gibt. Es gibt viele Pseudohochschulen, die sind reine Gelddruck-Unternehmen und die lotsen alle durch. Es gibt keine Durchfallquoten bei gleichzeitigem mäßigem Niveau der Teilnehmer und noch mäßigerem Niveau der Prüfungen. Und da wissen auch die Personaler und sind oft dementsprechend zurückhaltend. Wenn man neben der Ausbildung noch ein Studium absolvieren kann, dann sagt das alles über das Niveau des Studiums.
Wirklich bekannt für gute Lehre im Fernstudium ist nur die Fern Uni Hagen.

Lounge Gast schrieb:

Ein Fernstudium ist anerkannt. In zwei verschiedenen Arten:

1.) Formal
Du solltest bei der Hochschulwahl halt darauf geachtet haben,
dass dein Fernstudium akkreditiert und die Hochschule
staatlich anerkannt ist. Dann hast du schonmal rein formal
überhaupt keinen Unterschied zu einem Vollzeitstudium

2.) Gesellschaftlich
Wer sich in einem Fernstudium neben dem Job durchbeißt, der
zeigt ja, dass er ehrgeizig ist und nicht so schnell den Kopf
in den Sand steckt. Das rechnen Personalverantwortliche den
Bewerbern hoch an und daher ist ein Fernstudium sehr anerkannt.

Guck mal hier:
http://www.studieren-berufsbegleitend.de/berufsbegleitendes-studium-und-fernstudium/wie-anerkannt-ist-berufsbegleitendes-studium/, da wird diese Diskussion genau weitergeführt.

antworten
WiWi Gast

Re: Anerkennung Fernstudium

Hallo,

also wenn ich nicht arbeiten würde und jünger wäre, hätte ich natürlich ein Vollzeit-Studium an einer Uni/FH vorgezogen.

Da ich aber nach dem Abitur eine Ausbildung zur Industriekauffrau gemacht habe und danach gleich in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis übernommen wurde, hat sich für mich die Frage gestellt, wie ich danach weiter vorankommen kann.

Ich habe mich fürs Fernstudium an einer FH entschieden, da mir das Risiko, meine gute Vollzeitstelle aufzugeben und finanzielle Einbußen zu haben, zu groß war. Zudem sammle ich weiter Berufserfahrung (mittlerweile 7 Jahre), die mir zu Gute kommen wird.

Es zahlt sich nicht sofort bei mir aus, aber ich kann nach und nach immer mehr Projekte übernehmen und komme so im Unternehmen im Gegensatz zu meinen Kollegen in interessantere Aufgabengebiete hinein, ohne mich neu bewerben zu müssen.

Sicher lohnt ein Fernstudium besonders, wenn man bereits berufstätig ist oder in einem Unternehmen arbeitet, das eine FH/Uni unterstützt.

Ob Fern-FH oder Fern-Uni besser ist, liegt sicher in der jeweiligen Präferenz des Studenten, auch in der des Personalers, der einen anschließend bewertet.

Wichtig ist, dass man sich wohl fühlt und mit der Organisation der Uni und dem Aufbau der Lernhefte zurecht kommt. Oftmals kann man ja auch Probelektionen anfordern oder einen Probemonat absolvieren, um die Schule zu testen.

Bei mir waren neben den Kosten und der natürlich wichtigen Akkreditierung auch die Anfahrtswege zu den Präsenzseminaren und Klausuren sowie die Terminflexibilität der Hochschule diesbezüglich ein Kriterium.

Viele angebotene Termine erlauben eine flexiblere Gestaltung, wenige Termine machen ein Studium hingegen verbindlicher, das hängt davon ab, was für ein Lerntyp man ist.

Meine Erfahrung ist, dass Fernstudenten nicht negativer bewertet werden, da ein solches Maß an Aufwand (es hat mich manches Mal an den Rand des Wahnsinns gebracht) und Selbstdisziplin bei weiterhin gesammelter Berufserfahrung einfach honoriert werden muss.

Es gibt Stellen, bei denen ist ein (Forschungs-)theoretischer Background mehr gefordert, hier sind Präsenzabsolventen sicher im Vorteil. Bei Stellen, wo ich direkte Erfahrung brauche, wie z.B. Umgang mit Kunden, Verhandlungsgeschick etc. kann ein Fernstudent besser geeignet sein.

Mein Arbeitsaufwand liegt bei 1-2 Stunden abends in der Woche pro Tag und am Wochenende dann 5-6 Stunden pro Tag, also ca. 20 Stunden zu den normal 40 Stunden auf der Arbeit.

Große inhaltliche Unterschiede im Lernstoff im Vergleich mit Präsenzstudenten habe ich nicht festgestellt, wäre auch verwunderlich, da die Lehrpläne ja festgelegt und alle recht ähnlich sind. Im Präsenzstudium wird mehr vertieft durch Übungen, dafür empfinde ich mein Studium manchmal als zielgerichteter.

Man lernt nicht direkt viele Studenten kennen, aber hat ja bereits gute Kontakte durch den Job und ich habe z.B. durchaus neue, gute Freunde, z.B. auf Seminaren, gefunden, mit denen ich mich auch privat treffe.

Es gibt meist einen Online-Campus zur Kommunikation sowie einen persönlichen Studienbetreuer, was sehr angenehm ist, da ich Zeit spare, weil ich mich nicht mit Organisationsfragen herumschlagen muss.

Die Ausstattung an den Privat-FH's ist besser aufgrund der Studiengebühren, jedoch fällt man in der Tat seltener bei Prüfungen durch. Das mag aber auch daran liegen, dass ich immer einen direkten Ansprechpartner habe und nicht einer von vielen in einem Hörsaal bin, der auf sich allein gestellt ist.

Es wird bei uns pro Studiengang ein Seminar im Ausland ermöglicht, das ich aber nicht überbewerte, da meine Erfahrung ja eher aus dem Job kommt.

Alles in allem ist eine solche Ausbildung nie verloren und wenn man bereits beruflich fest im Sattel sitzt, eine gute Sache, um risikolos seine Position auszubauen.

Ansonsten ist auch ein Präsenzstudium gut, sofern man nicht zu alt ist. Es wäre schon etwas merkwürdig, wenn ich in meinem Alter noch im Hörsaal neben lauter Abiturienten sitzen würde *g*.

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WiWi Gast

Re: Anerkennung Fernstudium

@ Vorposter
Dieser Sichtweise kann ich voll zustimmen.
Ich habe mich für ein Fernstudium entschieden da ich meine Vollzeitstelle nicht für ein Präsenzstudium aufgeben wollte.
Teilweise kann ich Aussagen wie "geringe Sozialisation" oder "fehlender Beweis dass man das Chaos der Hochschule beherrscht hat" nicht nachvollziehen. Eine 41 Stundenwoche + Überstunden + Fernstudium unter einen Hut zu bringen dürfte Organisationstalent genug erfordern. Die tägliche Zusammenarbeit mit den "lieben" Kollegen erfordert ebenfalls einiges an Soft-Skills.

Die Durchfallquoten einer (Fern-)Hochschule als wesentlichen Maßstab für Qualität anzusetzen halte ich für gewagt. Bei der Fernuni Hagen oder einer Präsenzhochschule kann ich für einen Bruchteil der Studiengebühren einer privaten Hochschule studieren. Dieses kann durchaus auch Einfluss auf die Lernbereitschaft eines Student haben, da hier der finanzielle Verlust wesentlich höher ist.

Ein Punkt den ich absolut nicht bestätigen kann ist der Vorwurf der drittklassigen Professoren. Viele Professoren meiner Fernhochschule lehren an der ESB Reutlingen. Diese hat als Fachhochschule einen sehr guten Ruf in WiWi. In Seminaren und bei Rückfragen konnte ich ebenfalls nicht feststellen, dass Desinteresse oder Zeitmangel vorliegt.

Wo ein (FH-)Fernstudium sicherlich absolut nicht geeignet ist, ist für eine akademische oder sehr theorielastige Laufbahn. Da ist ein Präsenzuniabsolvent wesentlich besser geschult. Sobald es aber um praktische Problemlösungskompetenz geht, braucht sich ein Fernstudienabsolvent absolut nicht zu verstecken. Viele Uniabsolventen werden im Beruf die schmerzliche Erfahrung machen, dass Theorie und Praxis häufig nicht zusammenpassen.
Ich arbeite in der ILV und musste mir schon einige Male Aussagen wie "das vergessen Sie mal schnell wieder" anhören wenn ich mit Modellen aus den Lehrüchern "ankam".

Was die Anerkennung eines Fernstudiums angeht, hängt das sehr stark vom einzelnen Unternehmen ab. Pauschale Aussagen kann man m. E. nicht machen. So kann in einem Fall eher der Praktiker mit theoretischem Hintergrund gefragt sein, in einem anderen Fall passt dieser überhaupt nicht zum Unternehmen.
Ich habe selber erlebt wie in unserem Controlling der Abteilungsleiterposten mit einem Diplom-Kaufmann mit Uni-Abschluss besetzt wurde. Dieser hat sich etwa 6 Monate gehalten bis er durch einen gelernten Industriekaufmann ersetzt wurde.
Der Karriereaufschwung durch ein Fernstudium ist aber auch kein Automatismus. Als ich mit dem Studium anfing, hat es das Unternehmen nicht interessiert. Die anspruchsvolleren Aufgaben kamen dann aber trotzdem und mittlerweile bin ich mehrfach nach der verbleibenden Studiendauer gefragt worden.

Wenn ich mir die Jobs meiner Kommilitonen so anschaue muss ich sagen, dass diese teilweise bereits da sind, wo viele andere Uni-Absolventen irgendwann mal hin wollen. Arbeitgeber wie BMW, Deutsche Bank, Eurocopter, Lufthansa usw. sind regelmäßig vertreten. Ein Abteilungsleiter einer Bank hat seine Motivation zu studieren so beschrieben: "Ich möchte nicht, dass meine Mitarbeiter besser qualifiziert sind als ich."

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WiWi Gast

Re: Anerkennung Fernstudium

Ja, richtig und somit denke ich, dass es den Personalern nicht soooo wichtig ist, an welcher Uni man nun war und ob man eine 1,6 oder 2,0 hat, sondern die entscheiden sich für dich, wenn du vor ihnen sitzt und mit ihnen Fachgespräche führst. Der Abschluss ist nur die Eintrittskarte ins Theater, die Plätze werden vor Ort ausgesucht.

Im Job werden üblicherweise bei Prüfungen keine Notenpunkte verteilt und es geht auch nicht immer nur nach dem Tempo, sondern man muss konstant engagiert sein und nachhaltige Lösungen bringen. Das hat ein Fernstudent gelernt, da er sein Wissen sofort praktisch anwenden kann.

FH vs. Uni: sicher bekommt man mit Uni-Abschlüssen mehr Gehalt, man fängt aber auch meist erst später im Berufsleben an und sitzt schneller im Schleudersitz, denn die gewünschte hohe Verantwortung bedeutet auch ein hohes Risiko.

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WiWi Gast

Re: Anerkennung Fernstudium

Hallo zusammen,

denke auch das es eher unwichtig ist, wo man seinen Abschluss gemacht, sondern das es eichtig ist, DASS man ihn gemacht hat. Kann mir nicht vorstellen, dass nach einigen Jahren Berufserfahrung noch irgendjemand danach fragt, wo man seinen Abschluss gemacht hat. Da ist es eher wichtiger, was man geleistet hat. Der Abschluss ist da nur noch ein formaler Türöffner.

Studiere selbst berufsbegleitend und kann sagen, dass der Inhalt tatsächlich der selbe wie bei einer Präsenz-FH ist. Ob es jetzt besser ist, täglich Kontakt zu Kommilitonen und Dozenten zu haben oder nebenher berufserfahrung zu sammeln muss jeder für sich entscheiden. Der Wissensstand ist hinterher theoretisch der selbe.

Denke auch, dass man sieht was einige mit einer VWA/IHK Weiterbildung erreichen und da ist ein Fern-FH-Studium vom Anspruch her deutlich höher anzusehen (habe hier den Vergleich zu Kollegen).

Von daher würde ich mir keine all zu großen Sorgen machen!

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WiWi Gast

Re: Anerkennung Fernstudium

IHK und Fernstudium kannst du auch nicht vergleichen! Das eine ist eine Weiterbildung, das andere ein wissenschaftliches Studium, da liegen Welten dazwischen!
fernstudium auf jedenfall höher! Aber ob es im vergleich zum präsenzstuium besser oder schlechter bewertet wird, hängt wahrscheinlich von der zu beurteilenden person ab...
Kenne keinen der durch ein fernstudium einen Nachteil hatte...

antworten
WiWi Gast

Re: Anerkennung Fernstudium

Na ja, jetzt ist IHK und ein Studium ja gleichgestellt.
http://www.pnp.de/nachrichten/heute_in_ihrer_tageszeitung/politik/331953_Handwerks-Meister-wird-Bachelor-gleichgestellt.html

Sprich ein Friseurmeister und ein Ingenieur sind gleichwertig.

Gute Nacht Deutschland!

Lounge Gast schrieb:

IHK und Fernstudium kannst du auch nicht vergleichen! Das
eine ist eine Weiterbildung, das andere ein
wissenschaftliches Studium, da liegen Welten dazwischen!
fernstudium auf jedenfall höher! Aber ob es im vergleich zum
präsenzstuium besser oder schlechter bewertet wird, hängt
wahrscheinlich von der zu beurteilenden person ab...
Kenne keinen der durch ein fernstudium einen Nachteil hatte...

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WiWi Gast

Re: Anerkennung Fernstudium

Allerdings!

Lounge Gast schrieb:

Gute Nacht Deutschland!

Lounge Gast schrieb:

IHK und Fernstudium kannst du auch nicht vergleichen! Das
eine ist eine Weiterbildung, das andere ein
wissenschaftliches Studium, da liegen Welten dazwischen!
fernstudium auf jedenfall höher! Aber ob es im vergleich
zum
präsenzstuium besser oder schlechter bewertet wird, hängt
wahrscheinlich von der zu beurteilenden person ab...
Kenne keinen der durch ein fernstudium einen Nachteil
hatte...

antworten
WiWi Gast

Re: Anerkennung Fernstudium

Also , Friseurmeister ist eher Handwerkskammer, so viel mal zur Info.

Ist zwar nicht optimal, ganz abwegig ist das aber dennoch nicht.

Beispielsweise im Bankbereich:

Es steht ein Bachelor (6 Semester) gegen einen Bankkaufmann (2 bzw. 2,5 Jahre) + Bankfachwirt (4 Semester berufsbegleitend als "Meister"). Im klassischen Universalbankgeschäft wird man sehr wahrscheinlich keinen Unterschied merken (so jedenfalls meine Erfahrung), z. B. Firmenkundengeschäft (KMU, was wahrscheinlich 90 % des Marktes ausmacht).

Endlich mal jemand, der das relativ neutral betrachtet, obwohl manche Studenten immernoch glauben, dass mit dem Bachelor der ganz große Sprung die Regel ist.

antworten
WiWi Gast

Re: Anerkennung Fernstudium

Ich habe sowohl an einer Präsenzuni als auch an der FernUni Hagen studiert.
Ich konnte keinen Unterschied im Umfang und Tiefe des Lehrstoffes feststellen.
Subjektiv hatte ich aber das Gefühl, dass in Hagen recht scharf bewertet wird.

Auch für meinen Arbeitgeber steht fest, dass ein Abschluss der FU Hagen einem normalen Präsenzuni-Abschluss entspricht. Das gleiche gilt für Fern-FH und Präsenz-FH Abschlüsse.

antworten
WiWi Gast

Re: Anerkennung Fernstudium

Gibts es noch weitere Meinungen zu diesem Thema? Erfahrungen mit Fern-FHs? Kritik, Lob, etc..

Danke.

antworten
WiWi Gast

Re: Anerkennung Fernstudium

Es gibt eben auch viele zwielichtige Fern-FHs.
Wenn es "Fern" sein sol, aber auch der Ruf was zählen soll, dann eigentlich nur die FernUni Hagen.

antworten
WiWi Gast

Re: Anerkennung Fernstudium

Und wie siehts mit dem Ruf der AKAD aus? Soll doch auch ganz anständig sein, oder?

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WiWi Gast

Re: Anerkennung Fernstudium

Der Ruf einer Hochschule spielt keine Rolle. AKAD ist staatlich anerkannt und damit ist die Diskussion beendet. Die Arbeitgeber führen doch kein internes "Ranking" der Hochschulen. Die schauen sich die Bewerber eher im Detail an und da kommt es darauf an, was man für die Stelle persönlich mitbringt und mit welchen für den Arbeitgeber relevanten Fragestellungen man sich schon beschäftigt hat.

Was nützt es denn, wenn ein Bewerber ein formal höherwertiges Studium hat, aber nichts mitbringt, was der Arbeitgeber gebrauchen kann? Man bewirbt sich ja nicht als Wissenschaftler, sondern als Mitarbeiter in der freien Wirtschaft. Gerade FernUni Hagen ist oft "Elfenbeinturm" mit viel zu theoretischem Stoff, das gar nicht auf den Bedarf des Arbeitsmarkts abgestimmt ist.

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WiWi Gast

Re: Anerkennung Fernstudium

Ich denke der Ruf wird schon immer wichtiger.

Ich weiß, dass z.B. mein Chef bei Uni-Absolventen schlechtere Noten akzeptiert, als er dies bei FHlern tun würde. Das soll keine Wertung sein. Das macht er einfach.
Und ich denke eine namhafte Uni ist nie verkehrt.

Aber grundsätzlich ist bei uns in Deutschland jeder Abschluss was wert und hart erarbeitet und jeder wird damit seine Chance bekommen.

antworten
WiWi Gast

Re: Anerkennung Fernstudium

Dass Uni und FH eine unterschiedliche Notenskala haben, ist allgemein bekannt. Das sehen die Arbeitgeber mit der Zeit ja auch, dass die Noten an der FH im Schnitt besser sind, wenn sie viele Abschlusszeugnisse gesehen haben. Wer an der FH in BWL eine 2,0 hat, liegt genau im Durchschnitt, während die gleiche Note an der Uni schon deutlich im oberen Drittel liegt. Wenn man wirklich gut ist, dann kann man aber auch an der FH einen sehr guten 1-er-Schnitt machen und dann sehen die Arbeitgeber ja auch, dass man nicht der durchschnittliche Bewerber ist, auch wenn man "nur" von der FH kommt.

Was ich allerdings anzweifeln würde, ist, dass Arbeitgeber eine konkrete Vorstellung haben, dass diese oder jene Hochschule besser oder schlechter ist als eine andere. Die deutschen Hochschulen können sich gar nicht so stark "differenzieren" und die Arbeitgeber haben nicht die Zeit und den Überblick für so was. Außerdem sagt die besuchte Hochschule auch nicht wirklich viel über den Bewerber und seine Leistung in der Praxis aus.

antworten
WiWi Gast

Re: Anerkennung Fernstudium

Ich denke der Ruf wird überbewertet. Wichtig sind die Noten, so denken die Personaler....

antworten
WiWi Gast

Re: Anerkennung Fernstudium

Hochschule ist imho völlig egal, Hauptsache Studium, sprich Akkreditierung muss passen...
Nach eingen Jahren fragt eh keiner mehr danach...

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WiWi Gast

Re: Anerkennung Fernstudium

Daumen hoch !!!

antworten
WiWi Gast

Re: Anerkennung Fernstudium

Was denkt ihr über ein berufsbegleitendes Master Fernstudium an einer privaten FH?

antworten
WiWi Gast

Re: Anerkennung Fernstudium

Leute,

wenn Ihr ein Fernstudium machen wollt, dann ab an die FerUni Hagen.

Deutschlands einzige staatliche Feruniversität.

Deren Abschluss ist absolut gleichwertig und Ihr braucht euch niemals anhören irgendwas geschenkt bekommen zu haben.

Bacherlor, Master und sogar 1. Jur. Staatsexamen kann man sich dort berufsbegleitend erarbeiten!

antworten
WiWi Gast

Re: Anerkennung Fernstudium

Push

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WiWi Gast

Re: Anerkennung Fernstudium

WiWi Gast schrieb am 25.05.2018:

Leute,

wenn Ihr ein Fernstudium machen wollt, dann ab an die FerUni Hagen.

Deutschlands einzige staatliche Feruniversität.

Deren Abschluss ist absolut gleichwertig und Ihr braucht euch niemals anhören irgendwas geschenkt bekommen zu haben.

Bacherlor, Master und sogar 1. Jur. Staatsexamen kann man sich dort berufsbegleitend erarbeiten!

Das ist genau der falsche Gedanke "anhören lassen". Das kann man sich unter den studenten und hier im Forum anhören. Ein Personaler hat mir noch nie gesagt, dass er es besser gefunden hätte, wenn ich berufsbegleitend an der uni gewesen wäre. Oder es als KO-Kriterium bewertet.

Irgendwo wird es ein paar Personaler geben, die sich immer noch auf ihr eigenes Uni Diplom was einbilden. Die Mehrheit interessiert es aber nicht, ob FH oder Uni berufsbegleitend, wenn beides akkreditiert ist.

antworten
WiWi Gast

Re: Anerkennung Fernstudium

WiWi Gast schrieb am 09.05.2019:

Leute,

wenn Ihr ein Fernstudium machen wollt, dann ab an die FerUni Hagen.

Deutschlands einzige staatliche Feruniversität.

Deren Abschluss ist absolut gleichwertig und Ihr braucht euch niemals anhören irgendwas geschenkt bekommen zu haben.

Bacherlor, Master und sogar 1. Jur. Staatsexamen kann man sich dort berufsbegleitend erarbeiten!

Das ist genau der falsche Gedanke "anhören lassen". Das kann man sich unter den studenten und hier im Forum anhören. Ein Personaler hat mir noch nie gesagt, dass er es besser gefunden hätte, wenn ich berufsbegleitend an der uni gewesen wäre. Oder es als KO-Kriterium bewertet.

Irgendwo wird es ein paar Personaler geben, die sich immer noch auf ihr eigenes Uni Diplom was einbilden. Die Mehrheit interessiert es aber nicht, ob FH oder Uni berufsbegleitend, wenn beides akkreditiert ist.

+1
Master im Fernstudium inklusive Berufserfahrung ist mehr Wert als manche hier im Forum denken.

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WiWi Gast

Re: Anerkennung Fernstudium

WiWi Gast schrieb am 09.05.2019:

WiWi Gast schrieb am 09.05.2019:

Leute,

wenn Ihr ein Fernstudium machen wollt, dann ab an die FerUni Hagen.

Deutschlands einzige staatliche Feruniversität.

Deren Abschluss ist absolut gleichwertig und Ihr braucht euch niemals anhören irgendwas geschenkt bekommen zu haben.

Bacherlor, Master und sogar 1. Jur. Staatsexamen kann man sich dort berufsbegleitend erarbeiten!

Das ist genau der falsche Gedanke "anhören lassen". Das kann man sich unter den studenten und hier im Forum anhören. Ein Personaler hat mir noch nie gesagt, dass er es besser gefunden hätte, wenn ich berufsbegleitend an der uni gewesen wäre. Oder es als KO-Kriterium bewertet.

Irgendwo wird es ein paar Personaler geben, die sich immer noch auf ihr eigenes Uni Diplom was einbilden. Die Mehrheit interessiert es aber nicht, ob FH oder Uni berufsbegleitend, wenn beides akkreditiert ist.

+1
Master im Fernstudium inklusive Berufserfahrung ist mehr Wert als manche hier im Forum denken.

Dem kann man nur zustimmen.

Während Duales Studium = Studium
Ist Berufserfahrung + Fernstudium = Doppelte Belastung und wird auch dementsprechend honoriert.

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