DieManager von Morgen WiWi-TReFF.de - Zeitung & Forum für Wirtschaftsstudium & Karriere
Job-Trends: ArbeitsmarktOffene Stellen

Stellenrekord: 1.044.000 freie Jobs zum Jahresende 2016

Mehr als eine Million freie Stellen verzeichnete die IAB-Stellenerhebung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Mit einem Anteil von 81 Prozent wurde sogar ein neuer Höchststand bei sofort zu besetzenden Stellen erreicht.

Der Wirtschaftsteil einer Tageszeitung und eine Arbeitsmarktstatistik zur Jugendarbeitslosigkeit liegen auf einer schwarzen Computer-Tastatur.

Ende 2016 gab es über eine Million freie Jobs auf dem Arbeitsmarkt
28.02.2017, Nürnberg (iab) - Im vierten Quartal 2016 gab es auf dem ersten Arbeitsmarkt bundesweit 1.044.000 offene Stellen. Damit lag die Zahl der offenen Stellen um 6.000 über dem hohen Niveau des vierten Quartals 2015. Das geht aus der IAB-Stellenerhebung hervor, einer regelmäßigen Betriebsbefragung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB).

Verglichen mit dem dritten Quartal 2016 zeigt sich ein Anstieg um rund 80.000 offene Stellen. Ein Anstieg vom dritten auf das vierte Quartal entspricht dem üblichen Saisonmuster. Vom dritten Quartal 2015 auf das vierte Quartal 2015 fiel er mit rund 60.000 neue Stellen etwas geringer aus, in den Vorjahren dagegen höher.

Anzahl offener Stellen von 2010 bis 2016

In Westdeutschland waren im vierten Quartal 2016 gut 801.000 offene Stellen zu vergeben, in Ostdeutschland gut 242.000. Der Anteil der sofort zu besetzenden Stellen an allen offenen Stellen hat mit rund 81 Prozent einen neuen Höchststand auf dem Arbeitsmarkt erreicht.

„Die Ergebnisse der IAB-Stellenerhebung zeigen eine anhaltend gute und robuste Arbeitsmarktnachfrage in ganz Deutschland“, erklärte dazu der IAB-Arbeitsmarktforscher Alexander Kubis am Dienstag in Nürnberg.

Das IAB untersucht mit der IAB-Stellenerhebung viermal jährlich das gesamte Stellenangebot, also auch jene Stellen, die den Arbeitsagenturen nicht gemeldet werden. Im vierten Quartal 2016 lagen Antworten von rund 11.500 Arbeitgebern aller Wirtschaftsbereiche vor.

Im Forum zu Offene Stellen

5 Kommentare

Wo sucht ihr nach jobs?

WiWi Gast

WiWi Gast schrieb am 15.04.2018: Exakt, das geht von überall. Sonst empfehle ich noch Messen, um firmen kennenzulernen (von denen man vorher einige evtl. nicht kannte, oder "vergessen" hatt ...

2 Kommentare

IT Outsoucing (IT-Töchter der DAX Industrie Unternehmen )

WiWi Gast

Warum sollte "ausgegliederte" IT-Abteilungen keine strategische Relevanz haben?

2 Kommentare

Wo nach Jobs suchen?

WiWi Gast

Du suchst nur falsch...

14 Kommentare

Stellen überhaupt vorhanden?

WiWi Gast

So ziemlich jeder der auch nur im Ansatz irgendwas mit BWL studiert hat, angefangen von sozial- bis wein- und Sportbetriebswortschaft, reibt sich nach den ersten Absagen von Daimler, BMW, Bosch & Co. ...

12 Kommentare

Re: Digitalisierung: Da rollt was auf uns zu...

WiWi Gast

Jobs werden wegfallen und neue Jobs entstehen. Vor 1 Jahr hatten wir mal ein riesiges IT-Projekt mit Fokus von Automatisierung installiert bei einem Großkunden, in Folge dessen haben insgesamt fast bi ...

1 Kommentare

Leserkommentare: Portal der Bundesanstalt für Arbeit weit hinter Erwartungen

WiWi Gast

Was sollte eigentlich von hartz 4 Beziehern unternommen werden, sollte sich rausstellen, dass übergebene Vermittlungsvorschläge nicht ganz sauber sind: - z.B. die angeführten Firmen nicht existie ...

6 Kommentare

Re: Sortiert nach Relevanz

WiWi Gast

WiWi Gast schrieb am 05.11.2017: Jemand, der Joballtag nicht richtig schreiben kann, glaube ich auch ;)

Artikel kommentieren

Als WiWi Gast oder Login

Zum Thema Offene Stellen

Ein Pfeiler mit der roten Aufschrift: Hot Spot - Der WLAN Zugang ins Internet.

Jobrekord: ITK-Branche mit 40.000 neuen Arbeitsplätzen

Die ITK-Branche wächst weiterhin stark. Mit einem prognostizierten Umsatzplus von 1,7 Prozent auf 164 Milliarden Euro werden im laufenden Jahr etwa 42.000 neue Arbeitsplätze entstehen. Wachstumstreiber ist vor allem die Informationstechnologie, die ein Umsatzplus von 3,1 Prozent und 88 Milliarden Euro verbucht. Software und IT-Services legen mit 6,3 Prozent am stärksten zu. So lauten die Prognosen des Digitalverbandes Bitkom für die ITK-Branche im Jahr 2018.

Weiteres zum Thema Job-Trends: Arbeitsmarkt

Statistik: ITK-Branche 2016 - 20.000 neue Stellen und 1,7 Prozent Umsatzwachstum

Die ITK-Branche befindet sich weiterhin im Aufschwung. Mit einer Wachstumsprognose von 1,7 Prozent werden im laufenden Jahr mindestens 20.000 neue Arbeitsplätze entstehen. Wachstumstreiber ist vor allem die Informationstechnologie, die einen Umsatzplus von 84 Milliarden Euro verbucht. Nach den aktuellen Ergebnissen des Digitalverbandes Bitkom soll die ITK-Branche auch im nächsten Jahr weiterwachsen, um 1,2 Prozent.

Beliebtes zum Thema Berufseinstieg

Jobbörsen-Kompass 2018: Das Foto zeigt einen Wirtschaftswissenschaftler im Anzug der die Jobbörse für WiWis von Staufenbiel.de auf dem Smarthone aufruft.

Jobbörsen-Kompass 2018: StepStone beste Jobbörse für WiWis

Jobbörsen-Kompass hat die besten deutschen Jobbörsen 2018 gekürt. Bei den Jobbörsen mit der Zielgruppe Wirtschaftswissenschaften gewann StepStone, gefolgt von Staufenbiel und Xing. Bei den Generalisten-Jobbörsen liegt StepStone ebenfalls auf Platz eins vor den Business-Netzwerken Indeed und Xing. Bei den Spezialisten-Jobbörsen stehen Staufenbiel und Unicum für die Jobsuche zum Berufseinstieg an der Spitze. Shooting Star mobileJob.com erzielt Platz drei. Die führenden Jobsuchmaschinen sind Kimeta.de, Jobbörse.de und Jobrapido.

Studien-Cover »Recruiting Trends 2018«

Recruiting Trends 2018: Jobbörsen sind Shooting Star

Online-Jobbörsen profitieren bei den Recruiting-Budgets in 2018 mit einem Anstieg von 28 auf 45 Prozent am meisten. Durch den Fachkräftemangel wird das Recruiting von Berufserfahrenen zum wichtigsten Thema im Recruiting. Es verdrängt damit das Arbeitgeberimage von Rang eins. Für fast 80 Prozent der Unternehmen gehörten Social Media Recruiting und Active Sourcing zudem zu den Top Themen. Shooting Stars der Recruiting Technologie sind Mitarbeiterempfehlungsplattformen, Videointerviewlösungen und Talentsuchmaschinen. Dies sind Ergebnisse der Studie "Recruiting Trends 2018" vom Institute for Competitive Recruiting.

Segelboote mit dem BMW-Symbol auf offener See mit Wind in den Segeln.

Unternehmensranking 2017: Die Top 100 Arbeitgeber für Wirtschaftswissenschaftler

Doppelsieg für BMW als beliebtester Arbeitgeber bei den Absolventen der Wirtschaftswissenschaften und dem Ingenieurwesen. Gefolgt von Audi, Daimler und Porsche ist die Automobilindustrie erneut die attraktivste Branche. PwC ist die einzige Wirtschaftsprüfungsgesellschaft und McKinsey die einzige Unternehmensberatung unter den Top 10 Arbeitgebern für Wirtschaftswissenschaftler. Die Beratungen gehören insgesamt zu den großen Gewinnern im Ranking. Die Deutsche Bank fällt in der Finanzbranche erstmals hinter EZB und Goldman Sachs von Platz 27 auf 43. Das zeigt die Business Edition des aktuellen trendence Graduate Barometer 2017.