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Studieninhalte wichtiger als Abschlussnote

Unternehmen achten genauer auf die Qualifikationen ihrer Bewerber. Beim Studium sind ihnen die Inhalte wichtiger als die Abschlussnoten. Das ist ein Ergebnis der Studie Staufenbiel JobTrends Deutschland 2011.

Jobtrends Wirtschaftswissenschaftler gefragt

Studieninhalte wichtiger als Abschlussnote
Köln, 23.05.2011 (sb) - Unternehmen achten genauer auf die Qualifikationen ihrer Bewerber. Beim Studium sind ihnen die Inhalte wichtiger als die Abschlussnoten. Wirtschaftliches Verständnis erwarten sie auch von Informatikern und Ingenieuren. Das sind zwei
Ergebnisse der Studie Staufenbiel JobTrends Deutschland 2011. Für die Studie wurden HR-Entscheider in Deutschland zu den Qualifikationsanforderungen an Hochschulabsolventen befragt.

Bachelor und Master: Master-Abschluss holt auf
Das Universitätsdiplom hat auch mehr als zehn Jahre nach Bologna bei den akzeptierten Abschlüssen immer noch die Nase vorn.
Allerdings liegt das Diplom (98 Prozent) nur noch knapp vor dem Master (94 Prozent). Auch der Bachelor (BA) ist trotz aller Kritik an Bologna in den Unternehmen angekommen. Wie im Vorjahr akzeptieren laut Staufenbiel JobTrends Deutschland 2011 vier von fünf Arbeitgebern den BA-Abschluss.

Studium: Studieninhalte vor Abschlussnote und Studiendauer
Die Studieninhalte der Bewerber interessieren die Arbeitgeber noch mehr als ihre Noten. Das gilt für sämtliche Fachrichtungen. Insgesamt 96 Prozent der Unternehmen nennen Studienschwerpunkte und Fächerkombination als wichtigstes studienbezogenes
Einstellungskriterium, drei Viertel achten auf die Abschlussnote. Weniger Unternehmen als in den Vorjahren nennen die Studiendauer als wichtiges Kriterium: Die standardisierten Bachelor- und Master-Studienordnungen scheinen die Bedeutung der
Studiendauer in den Hintergrund treten zu lassen.

Zusatzqualifikationen: Wirtschaftliches Verständnis auch bei Technikern
Die internationale Geschäftssprache zu beherrschen und praktische Erfahrungen mitzubringen, gehört laut Staufenbiel JobTrends Deutschland 2011 mittlerweile zum Pflichtprogramm: Knapp 90 Prozent der Unternehmen erwarten Englischkenntnisse und
Praktika von ihren Bewerbern. Mehr als 70 Prozent der Arbeitgeber wünschen sich außerdem Bewerber mit betriebswirtschaftlichem Verständnis. Auch 65 Prozent der Unternehmen mit Bedarf an Informatikern und 58 Prozent der Arbeitgeber, die Ingenieuren suchen, achten darauf.

Soft Skills: Fachwissen reicht nicht mehr
Fachwissen allein reicht heute nicht mehr aus, um im Berufsleben zu bestehen. Soft Skills sind gefragt. Ganz oben auf der Liste stehen in den Unternehmen Eigeninitiative, Kommunikationsfähigkeit und analytische Fähigkeiten. Neun von zehn Unternehmen wollen hierauf nicht verzichten. Teamfähigkeit und Belastbarkeit sind ihnen ähnlich wichtig.

Über die Studie
Die Studie Staufenbiel JobTrends Deutschland analysiert jedes Jahr die Qualifikationsanforderungen von Unternehmen an Hochschulabsolventen und hält Trends am Akademiker-Arbeitsmarkt fest. Für JobTrends Deutschland 2011 wurden 329 Unternehmen mit zusammen mehr als 4,5 Millionen Mitarbeitern befragt. Die Befragung führte das Berliner Trendence Institut im Auftrag von Staufenbiel Institut durch.

Über Staufenbiel Institut
Staufenbiel ist der führende Anbieter von Personalmarketing- und Recruiting-Lösungen für junge Akademiker in Deutschland. Wir unterstützen Unternehmen auf der Suche nach den Fach- und Führungskräften von morgen und beraten Studenten, Absolventen
und Young Professionals bei Berufseinstieg und Karriereplanung.

Download [PDF, 58 Seiten, 4.5 MB]
Staufenbiel JobTrends 2011

Im Forum zu Noten

18 Kommentare

Masternote schlechter als Bachelornote/Abi

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1 Kommentare

scheiß Note schreiben oder schieben

WiWi Gast

Moin ich habe morgen ne Klausur und habe mich scheiße vorbereitet. Denke es wird wenn überhaupt im 3er Bereich sein. Es wäre ein Freiversuch wegen Corona. Meine Bedenken: Diese scheiß note wird da ...

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