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Großer Fehler: Wie weitermachen?

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Xninja

Großer Fehler: Wie weitermachen?

Hallo zusammen,

ich habe einen Riesenfehler begangen, da ich nicht so genau wußte welcher Bereich nach dem Studium der richtige ist habe ich mich gemischt auf Controlling und Marketingpositionen beworben.

Es hat dann mit einem super Angebot im Controlling geklappt. Diese Stelle habe ich vor ein paar Wochen angetreten und jetzt merke ich wie ätzend die Tätigkeit dort ist. Das ich mich total verschätzt habe und ich null Bock habe in diesem Bereich weiterzumachen. Außerdem wurde mir verschwiegen, dass ich längere Zeit im Rechnungswesen eingesetzt werden (totaler Hassbereich). Ehrlich gesagt, ich würde lieber Straßenkehren als dort weiterzumachen.
Da ich aber ein befristetes Mietverhältnis abgeschlossen habe will ich wenigstens die nächsten 2 Monate noch durchbeißen, um nicht mit mega-schulden rauszugehen. D.h. aber definitiv in der Probezeit kündigen.

Folgende fragen, ich hoffe es kann mir jem. weiterhelfen:

1) In dieser Zeit möchte ich mich weiterbewerben. Jetzt weiß ich aber nicht wie ich das in den Bewerbungsunterlagen berücksichtigen soll. Soll ich die Tätigkeit im Controlling mit 2 1/2 monatiger Beschäftigung erwähnen und explizit schreiben, dass mich dieser Bereich nicht reizt? Oder sollte ich es unter den Tisch fallen lassen und behaupten ich hätte gesundheitliche Probleme gehabt? Zwischen Studienabschluss und heute liegen immerhin gute 5-6 Monate.

2) Kann man mit einem Diplom auch noch auf Sachbearbeiterebene einsteigen? Oder wird man da grundsätzlich nicht genommen, weil man überqualifiziert ist? Ehrlich gesagt, habe ich nämlich auch keine Lust auf diese ganzen karrieregeilen Lackaffen. Freizeit und Zufriedenheit sind mir viel wichtiger, von daher wäre ein Sachbearbeiterjob mit vielleicht 2000 Brutto genau das richtige für mich.

3) Was gibt es noch für alternativen für unzufriedene BWLer? Wenn man nicht gerade als Taxifahrer oder Fließbandarbeiter enden möchte. Wie gesagt anspruchslosere Aufgaben, und weniger Gehalt würde ich ja absolut akzeptieren.

Und bitte keine Jammerlappen und "Whiner" Betitelungen, meine Psyche ist jetzt ohnehin nicht gerade in bester Verfassung, zumal ich noch gar nicht weiß wie ich die nächsten 2 Monate dort aushalten soll.

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WiWi Gast

Re: Großer Fehler: Wie weitermachen?

Machs wie ich, erstmal Einstieg als kaufmännischer Trainee. In dieser Traineezeit durchläufst du viele Bereiche des Unternehmens und kannst danach entscheiden, welcher Bereich für dich in Frage kommt.

Habe mein Traineeprogramm letzte Woche begonnen und bin begeistert. Nach einer Einführungswoche werde ich die nächsten Wochen in verschiedenen Unternehmensbereichen eingesetzt, wo ich umfassenden Einblick bekomme. Später gehts dann in Richtung Projektleitung. Hatte 40 Stundenwoche (Ok, wa Einführungswoche, aber werde niemals an die Zeiten im Handel oder Big4 rankommen :).

Wenn du dich nun auf einen komplett anderen Bereich bewerben willst, würd ich die Zeit im Controlling erwähnen. Sie können dir dann aber einen Strick draus ziehen, dass du nicht gleich zu Beginn deines Studiums wusstest, wo du nach dem Studium arbeiten willst (kranke Personaler!).

Nichts verkehrt machen kannst du aber eigentlich, wenn du die Stelle gar nicht erst erwähnst, war/ist ja keine Ewigkeit dort gewesen.

Ich drück dir die Daumen!!!!!

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WiWi Gast

Re: Großer Fehler: Wie weitermachen?

Was denkst du, wie viel Spass dir eine Sachbearbeiterposition machen wird? Ich geb dir schon mal eine Antwort: Nicht mehr als deine jetzige Stelle.
Ich würde an deiner Stelle erstmal weitermachen, jetzt gleich zu kündigen macht sich in deinem Lebenslauf nicht gut. Außer du bekommst weniger als 3000¤ brutto, dann würde ich mich weiter bewerben, du kannst deine frühe Kündigung dann immer mit dem miesen Gehalt rechtfertigen. (Klappt natürlich nicht, wenn du dich auf einen 2000¤-Job bewirbst ;).

Und P.S.: Keinesfalls würde ich Schulden machen, nur weil mir der Job nicht zusagt. At least, it pays the bills und wahrscheinlich kannst du sogar noch ein paar Hunderter pro Monat zurücklegen.

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WiWi Gast

Re: Großer Fehler: Wie weitermachen?

du schreibst es sei eine super stelle, nur auf die tätigkeit hast du keine lust.

1) es ist kein problem nach kurzer zeit zu wechseln, allerdings denke ich schon, dass du dort länger als zwei monate bleiben solltest. außerdem kriegst du ja in so einem schmalen zeitfenster gar keine neue stelle.

wenn die stelle "super" ist, musst du dich jetzt zusammenreißen. auf jeden fall musst du die stelle im lebenslauf erwähnen, was ja auch kein problem darstellt. allerdings ist es wahrscheinlich der falsche weg in die bewerbung explizit zu schreiben, dass du keine lust auf controlling hast. viel eher solltest du versuchen zu beschreiben, wie du deine jetzigen kenntnisse im marketing einsetzen kann.

Um das jetzige Arbeitsverhältnis erträglich zu machen, solltest du vielleicht mal ansprechen, dass nicht im ReWe arbeiten willst.

2) und 3) Hört sich für mich so an, als seine Probleme mit Kollegen und deren Gehabe die eigentliche Ursache für die Unzufriedenheit. Möglicherweise bist du in einem Konzern gelandet, wo sich die karrieregeilen BWLer am Anfang verheizen lassen.

Ich denke, es ist richtig, dann rechtzeitig wieder auszusteigen, wenn man merkt, dass das langfristig nicht das Richtige ist. Allerdings nicht sofort nach 2 Monaten, sondern vielleicht nach 6-12. Letztlich sammelst du auch für spätere Tätigkeiten wertvolle Erfahrungen, so dass du vielleicht einen Job überhalb der Sachbearbeiterebene findest, der Spaß macht und besser bezahlt wird.

Evtl. hat deine Unzufriedenheit auch andere Ursachen, die du noch nicht kennst. Dann solltest du mal mit einem Psychologen sprechen, denn evtl wird es in einem anderen Job dann auch nicht besser.

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WiWi Gast

Re: Großer Fehler: Wie weitermachen?

Naja, also die zwei Monate wirst Du dort noch rumbekommen und dann schaust Du Dich nach was anderem um. Ich denk Du solltest nix wegen gesundheitlichen Problemen sagen...das klingt nicht so anregend für den künftigen Arbeitgeber.

Hast Du denn Praktikas gemacht in dem Bereich Controlling? Dann könntest Du bei der Wahrheit bleiben und sag doch einfach dass Du diese Erfahurng nun leider machen musstet, dass Du eigentlich kein Sprunghafter Mensch bist aber dass Du in dem Bereich einfach nicht arbeiten möchtest und das hast Du leider jetzt erst festgestellt. Versuch dem neuen AG dann gut zu verkaufen warum Du nun in seinen Bereich willst....

Ansonsten könntest Du mit Deiner Firma reden, dass sie Dir das nicht als Arbeitszeugnis sondern als Prakitkumszeugnis ausstellen. Dann bist Du aus allem fein raus und kannst sagen Du wolltest nach dem Studium erst mal ein Praktikum im Controlling machen und das ist aber nichts für Dich. Das wäre das Beste....aber lügen würde ich nicht. Manchmal muss man schwindeln, ich weiß aber nicht in dem Fall...das schreckt ihn ab und er denkt Du könntest auch bei ihm krank werden...das will ja kein AG

Also Zähne zusammenbeissen und durch....

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WiWi Gast

Re: Großer Fehler: Wie weitermachen?

Wenn Du zu lange im Controlling bleibst, wirst Du gegen die taufrischen Marketingabsolventen von der Uni keine Chance mehr haben, es sei denn, du hast Vitamin-B. Du wirst dann von den Praktikanten in der Personalabteilung in eine Erbsenzähler-Schublade geschoben. Unfair aber nicht zu ändern.

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Xninja

Re: Großer Fehler: Wie weitermachen?

Hallo an alle,

-nunja um es auch ganz realistisch einzuschätzen, was bringt es wenn ich länger als 2-3 Monate dort verbringe? Meine Chancen in einen anderen Fachbereich einzusteigen werden damit sicherlich nicht erhöht. Erklär das mal den Personalern, warum du 12 Monate im Controlling verbracht hast und dich nun für Marketingstellen bewirbst. Außerdem hasse ich es schon jetzt jeden Morgen zu diesem Arbeitsplatz zu gehen.

  • Ach so, ja ich hatte mich auch auf diese kaufmännischen Traineestellen beworben. Das wäre für mich als entscheidungsschwierigen Menschen auch genau richtig gewesen noch mal alle kaufmännischen Abt. kennen zu lernen, nur leider hat es dort nicht geklappt.

-Ich finde es einfach nur jammerschade, wie die eigenen Wünsche und Träume so leicht zerplatzen. Mein absoluter Wunsch wäre eine Tätigkeit als Produktmanager in der Videospiel-und Computerindustrie. Leider hat es dort auch nicht geklappt obwohl ich äußerst hervorragende Kentnnisse über den gesamten Markt besitze.

  • Die gesundheitlichen Sachen wollte ich núr erwähnen wenn gefragt wird, warum man eine so große Lücke nach Studiumende gehabt hat. Die Mitarbeit im Controlling zu erwähnen bei 2-3 Monaten halte ich nicht wirklich für sinnvoll, die kann man doch unter den Tisch kehren lassen oder? Hat doch viel eher den Anschein, "der ist nicht ehrgeizig und gibt gleich auf".

  • Die einzige Option die mir noch bleibt ist, nach den zwei Monaten um eine Versetzung in einen anderen Fachbereich zu beten, ansonsten kündige ich in der Probezeit. Ich halte das wirklich nicht länger als maximal drei Monate aus. Die Aufgaben sind kompliziert, langweilig und nervig. Bei mir gehen jedes Mal die Alarmglocken auf, wenn einer von den Kollegen wieder auf mich zukommt um mir Aufgaben zu geben.

  • Ich will nicht unbedingt ausschließen, dass auch anderweitige pschosoziale Probleme ihren Teil tragen. Ein anderer Jobeinsieg wäre mir eventuell auch nicht einfach gefallen. Allerdings ist das Hauptproblem nun absolute das fachliche. Ich habe Rewe bewußt nach dem Grundstudium abgewählt.

  • Außerdem komme ich einfach nicht mit dieser arbeitswütigen Arschkriecher und Lackmeiermentalität klar. Wenn ich diese Stelle weiter mache gebe ich einfach meine Ideale auf. Ich möchte nicht Teil eines solchen Teams sein und nur auf Wertorientierung achten. Ich bin ein äußerst sozialer, hilfsbereiter, gutmütiger und kollegialer Mensch. Also das genaue Gegenteil von den Leuten die da jetzt arbeiten.

  • Ich kann mir einfach nicht vorstellen, nur aufgrund einer Fehlentscheidung gebrandmarkt als Versager durchs Leben zu laufen. Irgendeine Möglichkeit wird sich wohl finden lassen, wie gesagt ich akzeptiere auch mageres Gehalt. Aber dann bitte nichts mehr im Controlling/Rewe. Vielleicht hätte ich nach meinem Zivi einfach im Krankenhaus bleiben sollen, Kisten rumschieben und Laub auffegen hat mir weitaus mehr Spaß bereitet als dieser Ätzjob! Mir wird jetzt schon schlecht, wenn ich daran denke am Montag dort wieder aufzukreuzen.
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WiWi Gast

Re: Großer Fehler: Wie weitermachen?

mach dir keinen kopf, ich hab diesselbe erfahrung gemacht, auch wenn es "doof" aussieht, was denkst du denn, wofür die probezeit da ist? die ist bestimmt nicht nur für den arbeitgeber gedacht, du hast genauso das recht innerhalb der probezeit festzustellen, dass der angebotene job doch nicht so zu dir passt, wie gedacht oder sogar evtl verkauft wurde.
im zweifel merkt dein ag eh, dass du probleme mit dem job hast und kündigt dir...also lieber doch selber die initiative ergreifen, wobei ich schon versuchen würde vorher einen alternativjob zu finden!!!
was deinen traumjob angeht, muss ich dich leider auch enttäuschen, letztlich finden nur die wenigsten ihren absoluten traumjob....

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WiWi Gast

Re: Großer Fehler: Wie weitermachen?

Wahrscheinlich sind Deine Probleme fachbereichsunabhängig. Du musst halt das erste Mal in deinem Leben richtig arbeiten. Übrigens wie passt das zusammen, ReWe zu hassen und im Controlling zu arbeiten? Bzw. eine komplizierte Tätigkeit die langweilig ist?

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WiWi Gast

Re: Großer Fehler: Wie weitermachen?

Tja, dass hört sich schwierig an! Meine Kollegen im Controlling sind extrem nett, die Truppe super entspannt und das Aufgabenfeld genial (ich selber arbeite nicht im Controlling) - Rewe und Bilanzierung ist schon eher was für sehr ruhige Gemüter, da möchte ich auch nicht tauschen!
Zum Sachbearbeiter: Da wäre ich ganz Vorsichtig - so einfach ist die Rechnung nicht - weniger arbeiten; wenige Geld = Alles Prima.

Du bist anscheinend sehr unglücklich, da du umgezogen bist scheinst Du zudem keinen Halt von Freunden oder Bekannten zu bekommen. Ich würde mich SOFORT neu bewerben! Neuer Job, neues Glück - mache Dich vorher nicht schon verrückt was die Personaler denken, dass weiß man eh nie!

Ich weiß nicht wie alt Du bist (ist auch nicht so extrem wichtig) - aber scheinbar sind Dir andere Werte als Geld, Erfolg etc. wichtig - schon mal darüber nachgedacht an den BWL Kram einen Haken zu machen und in Richtung Sozialwissenschaften zu gehen (mit oder ohne Studium) - eine Ausbildungsstelle findest Du sofort! Einen Praktikumsplatz bei einem NGO auch - so wie sich das bei Dir anhört solltest Du handeln - entweder eine neuer Job oder ganz raus und völlig neu anfangen, besser als die nächsten Jahre total unzufrieden zu sein.

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WiWi Gast

Re: Großer Fehler: Wie weitermachen?

Also, kleiner Tipp für den Bereich Marketing: Auch ich habe u.a. Marketing studiert und dachte nach meinem Diplom, dass das genau das ist was ich machen will. Nur sahen das die Personaler nicht ganz so :)

Also um im Bereich Marketing Fuß fassen zu können musst du 12 Praktika in genau dem Bereich, Auslandsaufenthalte und 45 Sprachen fließend vorweisen können. Echt pervers. Gruß an alle Personaler (Ihr seid so realitätsfern) :)

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Xninja

Re: Großer Fehler: Wie weitermachen?

Ich habe auch schon darüber nachgedacht, BWL ganz abzuhaken und von vorne zu begingen. Eine Tätigkeit mit sozialem Hintergrund halte ich nicht nur für ingesamt sinnvoller sondern auch für mich selbst als wohl zufriedenere Tätigkeit.

Das muss ich mal versuchen bei den NGOs unterzukommen. Ich denke auch nicht, dass mir der toughe Marketingjob z.b. bei Unilever oder Henkel zufreiden stellen würde. Marketing wär für mich nur etwas wenn ich im PC-Hardwarebereich oder PC- Videospielesektor einsteigen könnte.

Bei der Jobwahl habe ich wohl mächtig ins Klo gegriffen. Das hat man davon jahrelang nicht wirklich zu wissen was man eigentlich will. Lange Rede kurzer Sinn: Die nächsten 2-3 Monate muss ich durchgalten und in dieser Zeit Alternativen finden und bewerben.

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DAX Einkäufer

Re: Großer Fehler: Wie weitermachen?

Hallo xninja,

wie schade, dass wir uns unter solchen Vorzeichen wieder schreiben. Ich hatte dich eigentlich unter dem Stichwort "hat einen Job" verbucht und würde es viel lieber lesen, dass Du nach einiger Zeit glücklich und zufrieden aus dem Arbeitsleben berichtest. Nun hat der erste Anlauf nicht geklappt. Vorab wünsche ich Dir schon mal alles Gute für den nächsten Schritt. Ich bin mir sicher, dass Du das schaffen kannst.

Du beschreibst die Tätigkeit als "super Stelle", gleichzeitig schreibst Du aber von "ätzend" und "null Bock". Dies hat offensichtlich zwei Ursachen:

  1. Die Arbeit.
  2. Die Menschen.

Fangen wir bei Punkt 1 an. Was genau gefällt Dir an der Arbeit nicht? Ist sie Dir zu mathematisch? Oder hast Du gewisse "ethische" Grundlagen, die in dieser Tätigkeit nicht befriedigt werden? (Woran liegt das, stellt Ihr Waffen her!?)

Du schreibst weiter hinten, dass die Arbeit Dir als "sozialem und hilfsbereitem Menschen" zu "wertorientiert" ist. Nun weiss ich nicht genau, wo Du gelandet bist und wie man dort arbeitet, allerdings muss ich Dir eine Illusion nehmen: Dass nämlich irgendwo anders in der Wirtschaft nicht wertorientiert gearbeitet würde. Jede Firma hat eine Kosten- und Leistungsrechnung und wird darauf achten, dass am Ende Geld übrig ist. Das wird Dir im Marketing mindestens genauso nahe sein. Übrigens haben auch NGOs meistens eine relativ strenge Verwaltung, da gerade dort das Geld ohnehin knapp ist. Das ist KEINE Lösung für Dein Problem.

Übrigens ist Hilfsbereitschaft eines der wichtigsten Karriere-Kriterien, denn wer andere nicht unterstützt, wird niemals ein Team leiten können. Das nur nebenbei.

Noch eine Anmerkung: "Sachbearbeiterjobs" müssen nicht automatisch ein 9-5 Job mit mickrigem Gehalt sein. Bei uns heisst jeder "Sachbearbeiter", der noch keine Führungskraft ist. Da gibt es nicht wenige Sachbearbeiter mit 50-60K Gehalt und spannenden, strategischen Aufgaben.

Nun zum Problem 2: Die Menschen. Du schreibst, dass Dir die karrieregeilen Lackaffen zum Halse heraus hängen. Natürlich hast Du ein Recht auf eine persönliche Meinung zu Deinen Kollegen. Das Problem ist allerdings, dass man sich seine Kollegen niemals aussuchen kann. Selbst, wenn Du durch einen Jobwechsel in ein anderes Umfeld kommst, bedeutet das nicht, dass Du nicht nach ein paar Jahren wieder in solch einem Kollegenkreis landen kannst. Konkurrenz am Arbeitsplatz wird es immer geben. Für das Problem "Kollegen" gibt es im Grunde keine richtige Lösung. Das Stichwort "Unternehmenskultur" ist da vielleicht noch das wichtigste. Suche Dir ein Unternehmen, welches prinzipiell Menschen wie Dich akzeptiert und schätzt.

Außerdem würde ich bei dem zwischenmenschlichen Problem etwas tiefer in mich selbst gehen. Was ist es denn genau, was mich an diesen Kollegen so stört? Mag ich die nur deshalb nicht, weil die mich nicht respektieren? Habe ich Angst davor, hinter diesen Kollegen zurückzufallen? Stehe ich durch diese Kollegen schlechter da? Kommen diese Kollegen untereinander besser aus als mit mir? Wenn ja, woran könnte es liegen? Du schreibst von "weiteren, psychosozialen Probleme". Vermutest Du, dass es Dir generell schwer fällt, dich in ein berufliches Umfeld einzufügen? Hast Du denn derartige Probleme schon mal woanders gehabt, in einem Praktikum vielleicht oder innerhalb der Studenten Deiner Uni? Du musst aufpassen, dass Du nicht andere Menschen als Ursache für Deine eigenen Probleme heranziehst, denn damit läufst Du dem Problem eigentlich nur davon. Es wird Dich immer verfolgen.

Zur Probezeit: Ja, sie heisst Probezeit, weil man innerhalb dieser Zeit leicht kündigen kann. Ein Fehlschuss kann jedem passieren. Es wird auch nicht helfen, wenn Du dieses Problem verschweigst. Sei also offen und ehrlich zu anderen und sag ihnen: Es hat einfach nicht gepasst.

Wieso man skeptisch ist, wenn jemand nach 2 Monaten schon kündigt? Ganz einfach: Weil man vermutet, dass der Bewerber sich selbst nicht mal ein paar Monate Zeit gegeben hat, um das Umfeld wirklich unvoreingenommen zu begutachten und zu beurteilen. Nach 2 Monaten kannst Du noch gar nicht wissen, ob Du wirklich dort wegwillst. So sehen es zumindest die Personaler. Und so ganz Unrecht haben sie damit nicht.

KONKRET also folgende Vorschläge:

  1. SPRICH mit Deinem jetzigen Vorgesetzten darüber, womöglich auch mit anderen Führungskräften im Unternehmen. Zeig, dass Du dem Arbeitgeber gegenüber loyal bist und nicht unbedingt weg willst, dass Du aber innerhalb des Unternehmens einen Wechsel in einen anderen Bereich wünschst.

  2. Schieb das Problem nicht auf Deine Kollegen, das kauft Dir sowieso keiner ab. Wenn Du willst, dass man Dir eine zweite Chance gibt, musst Du zeigen, dass Du wirklich verstanden hast, wodurch Dein jetziges Problem verursacht wurde. Wenn Du nur sagst "die anderen sind mir unangenehm", gibt man Dir keine zweite Chance. Denn dann wurde über das eigentliche Problem gar nicht richtig nachgedacht.

  3. Berate dich mit anderen Berufseinsteigern, die Du persönlich kennst, über dieses Problem.

  4. Es gibt Arbeitspsychologen. Wenn man mit diesen Menschen spricht, heisst das noch lange nicht, dass man reif für die Anstalt ist. Es könnte doch sein, dass auch andere Menschen unter Deinem Problem leiden, Du es nur noch nicht weisst. Es kann sehr hilfreich für Dich sein, dich mit anderen Menschen zu unterhalten, die ähnlich denken und fühlen wie Du. Das gibt Dir Rückhalt, dass Du nicht der einzige bist.

  5. Zu Deiner Frage "was bringt es, wenn ich 2-3 Monate dort verbringe?" Vielleicht schnappst Du Fachwissen auf, welches Dein zukünftiger Arbeitgeber sinnvoll einsetzen kann. Wer nach 2 Monaten schon wieder geht, hat im Grunde GAR NICHTS gelernt. Dann waren die zwei Monate verschenkt.

  6. "Produktmanager in der Computer- und Videospielindustrie". Ist das eines Deiner privaten Hobbys? Ich sage Dir: Auch dort wird knallhart gerechnet. Es könnte frustrierend für Dich sein, dort zu arbeiten. Auf der anderen Seite: Versuch's doch einfach mal.

  7. Zu Deiner Angst, aufgrund einer Fehlentscheidung als Versager durchs Leben zu laufen: Ich möchte nicht altklug klingen, aber aus Fehlern kann man lernen. Dummköpfe sind nur diejenigen, die denselben Fehler wieder und wieder begehen. Ein einmaliger Fehler kann Dich reifen und klug werden lassen. Dazu musst Du aber wirklich über den Fehler nachdenken und aus ihm lernen, anstatt vor ihm davonzulaufen. Wenn Du dich einfach so woanders bewirbst, ohne wirklich zu wissen, WESHALB der heutige Job Dir diese Probleme bereitet hat, dann wirst Du denselben Fehler wieder und wieder begehen.

Trotz allem wünsche ich Dir morgen einen guten Start in die Woche.

D.Ek.

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WiWi Gast

Re: Großer Fehler: Wie weitermachen?

was soll man denn nach dem Studium schon für gigantische ReWe-Kenntnisse mitbringen..auch mit Belegung im Haupstudium.

Im Job fängt man meist sowieso mit ganz einfachen Grundkenntnissen an.

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WiWi Gast

Re: Großer Fehler: Wie weitermachen?

Ich nehme die Personaler zwar ungerne in Schutz, aber was sollen sie denn machen. 500 Bewerbungen auf eine Stelle sind im Marketing nichts ungewöhlniches. Da du nicht alle einladen kannst, brauchst du nun mal Selektionskriterien wie Praktika, Auslandsaufenthalte, Sprachen, etc.

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WiWi Gast

Re: Großer Fehler: Wie weitermachen?

Ja, aber hier hilft der Bereich Marketing doch auch nicht weiter - also wenn Du schon Probleme hast mit dem "BWLer" in eher "ruhigen" Disziplinen wie Controlling/Rewe etc. dann bringt das "Haifischbecken" Marketing/Sales rein gar nichts!

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WiWi Gast

Re: Großer Fehler: Wie weitermachen?

sorry, dass ich dir widerspreche, aber du solltest wirklich erst kündigen, wenn du einen andren job oder eine andere perspektive hast.

wenn du dich psychisch so ausgebrannt fühlst, dass du den job nicht mehr machen kannst, dann wäre die alternative natürlich auch, eine therapie oder ähnliches zu machen. nur brauchst du vorher auf jeden fall eine ärztliche unterschrift.

einfach kündigen und sich dann auf irgendeine krankheit berufen ist sicher gefährlich für deine späteren berufsaussichten.

du solltest vielleicht mal wirklich mit einem experten sprechen, der sich mit derartigen problemen auskennt, z.b. einem arbeitspsychologen oder so etwas ähnliches. ansonsten natürlich auf alte freunde zurückgreifen und deren rat hören.

und zu allerletzt: es gibt eben leute, die absolut karrieregeil sind und bei allem was sie machen immer den ton angeben. das heißt nicht, dass die leute immer mit ihrem job zufrieden sein müssen.
und es gibt eben auch leute, die ständig alles hinterfragen und sich nicht gern zu einem zahnrad machen lassen, wie das in unternehmen so üblich ist. vielleicht solltest du wirklich im sozialen bereich arbeiten.

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WiWi Gast

Re: Großer Fehler: Wie weitermachen?

Ich bin als Trainee eingestiegen und ich denke auch jeden Tag, dass ich sterbe, wenn ich nur das Gebäude von außen sehe! Die Leute sind arrogant und unfreundlich, der Job ist das Letzte und ständig wird man blöd angemacht, dass man nichts tun würde, obwohl man schon eine 50 std woche hat.

Mittlerweile bin ich in die nächste Abteilung gekommen und mal schauen wie es wird, jedenfalls habe ich nach 2 Monaten damals auch gedacht, dass ich es keinen Tag länger schaffe, aber ich habe es durchgehalten. Und jetzt mal schauen ob das ganze Unternehmen so ist, oder nur die eine Abteilung.

Bin damals übrigens auch umgezogen für den Job und es ist echt besser auszuhalten, erstens geht halt alles Geld für den Umzug und die Möbel drauf und jetzt geht es mir viel besser wenn ich sehe, dass genug Geld auf meinem Konto ist für eine kleine Auszeit und dann sieht es besser im Lebenslauf aus und drittens ist es auch besser sich zu bewerben mit einem Vertrag in der Tasche.

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WiWi Gast

Re: Großer Fehler: Wie weitermachen?

Na ja, ich würde jetzt nicht gleich das Handtuch werfen. Das erste Mal arbeiten ist immer ein großer Schock. Versuche noch ein paar Monate durchzuhalten, bewirb Dich aber nebenher auf andere Stellen.

Ich kann Dich sehr gut verstehen - ich passe mit meinen idellen Werten auch in viele Unternehmen einfach nicht rein. Aber es gibt auch andere Unternehmen, in denen der Mitarbeiter zählt. Die sind dann vielleicht kleiner. Oder Verbände und Organisationen. Also, da wird sich schon was für Dich finden.
Kopf hoch.

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WiWi Gast

Re: Großer Fehler: Wie weitermachen?

Hi! An den Poster des Threads, ich kann das total nachempfinden, jede einzelne Zeile. Bin selbst total unglücklich mit der momentanen Situation. Habe einen Job angenommen, weil die Ausgangsbedingungen gut klangen, aber merke jetzt, Geld ist nich alles. Mir ist jeden MOrgen übel, weil mir die Arbeit keinen Spaß macht, ich schlafe kaum noch. Falls du Bock hast, können wir ja mal Kontaktdaten austauschen und evtl skypen, um Erfahrungsaustausch zu machen

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WiWi Gast

Re: Großer Fehler: Wie weitermachen?

Ich würd mich einfach für andere stellen bewerben und ganz klar angeben, dass controlling nciht dein FAll war. Nehme mal an, dass du dich ja nciht wieder für dide gleiche stelle bewerben wirst, von daher kann dei wahrheit doch cnihts chaden. bist glaub ich cniht der erste, dem der erste job gar nicht gefällt...

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WiWi Gast

Re: Großer Fehler: Wie weitermachen?

Hallo,

kann die Situation 1 zu 1 nachempfinden. In meinem letzten Praktikum habe ich ähnliche Erfahrungen gemacht wie die oben beschriebenen.

@vorvorposter:
natürlich gibt es auch Unternehmen, in denen der Mitarbeit zählt - WENN er seine Leistung bringt, und das ist denke ich in jedem Unternehmen so.

@threadstarter:
du schreibst weiter oben, dass dir die "BWL"-Mentalität nicht zusagt. Ich denke das ist ein ganz entscheidender Punkt. Die "Arbeitswut", Karrieregeilheit und Buckelmentalität wird auch in anderen Fachbereichen vorhanden sein (bes. Haifischbecken Vertrieb, Sales und Marketing). Mir geht's genau so, Lust das wir uns mal per msn austauschen?

Gruß!

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Xninja

Re: Großer Fehler: Wie weitermachen?

Hallo an alle. Und erst einmal recht herzlichen Dank für die Kommentare. Habe momentan nur Inetzugang über den Arbeitsplatz (wenigstens ein Lichtblick).

Ich wollte mal folgendes kollektiv beantworten:

-"Super Job" ja rein objektiv ist es von der Vertragsbedingung und den Entwicklungsmöglichkeiten eines der besten Angebote die ich jemals bekommen habe. Für jem. dem Controlling Spaß macht ist das die nummer 1 Stelle. Für jem. der hoch hinaus möchte sowieso, da äußerst Vorstandsnah.

  • So was gefällt mir an dem Job nicht: Ich habe einfach gemerkt, dass ich doch nicht der Zahlensklave bin und ich empfinde die Arbeit als total öde. Zahlen analysieren und aufbereiten ist echt nicht das was ich den Rest meines Lebens machen möchte. Zudem sind manche Sachen auch sowas von komplex, dass ich es nicht begreife und auch in der Bearbeitung nicht vorankommen. Zudem müssen auch noch Projekte betreut werden, die stark in den mathematischen-statistischen Bereich fallen. Und ich bin die komplette Matheniete. Controlling/Rewe dafür bin ich nicht geschaffen und das merke ich leider erst wenn ich im Beruf stehe. ;(

  • Die Frage ist jetzt tatsächlich nach nennenswerten Alternativen, was mir bislang im Kopf rumschwebt:

a) intern den Fachbereich wechseln, das wäre imo auf jeden Fall drin. Aber ich möchte keine weitere Fehlentscheidung treffen und weiß dann auch nicht in welchen Fachbereich ich mich versetzen lassen soll? Was es hier gibt ist Einkauf, Mat-wirtschaft, Vertrieb, Logistik und Perso. Wobei ich logistik und Einkauf nicht als Veretiefungsfach hatte. wo soll man denn hin, wenn man nicht der Zahlenfetischist ist und zudem kein Schniekel-Schnörgel Ego BWLer ist. Ihr habt ja angemerkt, dass Marketing/Sales noch schlimmer von den Leuten ist. Stimmt das wirklich? Ich bin auch von meinem Charakter nicht der typische Verkäufermensch mit super Smalltalkpotential.

b) weiterbewerben und dabei auch unterqualifizierte Positionen mitnehmen. Habe hier gerade ein Stellenangebot als E-Commerce Shopmanagers gelesen. Wird kein Studium vorrausgesetzt, klingt aber interessanter als mein alter Job. Ich möchte auch gar nicht zu den Top Marketingstellen wie Unilver oder Beiersdorf, sondern eher keinere Unternehmen in so Bereiche wie E-Buisness, CRM etc. Wie schon gesagt Videospielebranche wäre perfekt. Mein absoluter Traum. Habe schon mal im Rahmen eines Gewinnspiels die Marketingabteilung von damals Sega kennengelern, super lockeres Team. Geile Tätigkeiten.
Die Frage ist nur, schaffe ich es wirklich an solch eine Stelle ranzukommen oder bleibt es mir ewig verbaut.? Es scheint mir wie ein Traum, den ich niemals ausleben darf.
Würde auch gerne sowas machen wie Sachbearbeiter bei der Stadt, der dann beim Einwohnermeldeamt arbeitet Aber da komme ich ja ohne entsprechende Verwaltungsausbildung auch nicht ran.

c) Komplett seitwärts einsteigen. Völlig abseits der BWL. Das setzt aber eine weitere Ausbildung vorraus. Vielleicht habe ich wirklich das falsche studiert. Wie schon oben erwähnt, damals im Zivi habe ich Laub aufgefegt und Kisten rumgeschoben, aber es war die bislang schönste Zeit in meinem Leben. Wenn man mir die Stelle wieder anbieten würde und mir 1800 brutto anbietet, ich würde sofort tauschen.

d) abbrechen zu Hause nen 450 Euro Job annehmen und nebenher vielleicht doch ne Therapie machen, vielleicht ist ja doch einiges im argen bei mir?

  • Am liebsten wäre es mir gewesen ich hätte so eine Traineestelle mit rotierendem Einsatzplan ergattert. Da hätte man in Ruhe alle bwl-relevanten Einsatzgebiete durchlauen können und ich wüßte was am Ende wirklich das richtige ist.

  • Besser wär vielleicht auch gewesen, kein Studium sondern nur betriebliche Ausbildung als Industriekaufmann oder so. Ich will ja später auch keine Führungsverantwortung übernehmen.

  • Ach so, Probleme mit dem Berufsleben habe ich auch schon davor gehabt, nämlich beim Praktikum, da habe ich auch nur die Tage bis zum Ende gezählt. Nur bei etwaigen Aushilfsjobs und halt dem Zivi hatte ich das Problem nicht, da hat es mir Spaß gemacht.

An alle die mit mir gerne über die "schreckliche und bitterbösen" Berufseinstieg eines BWLers plaudern möchten: Ich habe erst ab Februar wieder Inet zu hause, da könnte man gerne via MSN austauschen. Ansonsten einfach mal per privater Message Kontaktdaten anfragen. Ich schick euch dann meine mailadresse etc.

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WiWi Gast

Re: Großer Fehler: Wie weitermachen?

Die Praktika sind doch dazu da, Berufserfahrung zu sammeln und auszutesten, was dir gefällt. Wieviele hast du gemacht? Wenn du jetzt schreibst, du hättest schon bei den Praktika große Probleme gehabt, warum hast du nicht gleich die Notbremse gezogen?

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WiWi Gast

Re: Großer Fehler: Wie weitermachen?

Als BWL-Absolventen hat man ggf. auch gute chancen beim FInanzministerium, bzw. generell in der verwlatung, sofern du einen Uni-Abschluss hast.
Und da deine jetzige Stelle ja ganz gut (=viel Verantwortung + gut bezahlt)ist, enhme cih aml an, dass du keien allzu schlechten abschluss hast, doer?
von dher ist die verwaltung en ganz nette alternative.mehr als ausreichendes gehalt, sichere postition und annehmbare arbeitsbelastung. und es gibt diverese recht utnershciedliche stellen in den ministerien..

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WiWi Gast

Re: Großer Fehler: Wie weitermachen?

Hallo,

zuerst einmal wünsche ich dir, dass es dir bald besser geht und hoffe dir ein paar Anregungen dazu geben zu können.

Ich habe auch schon mal in einer ähnlichen Situation gesteckt, was letztendlich zu 4 Wochen Arbeitsunfähigigkeit und Therapie geführt hat, so dass ich deine Situation vielleicht nachvollziehen kann.

Du schreibst, du wusstest nicht was du nach dem Studium machen solltest und an anderer Stelle, dass du es bedauerst wie schnell Träume zerblatzen. Daher gehe ich davon aus, dass dieser Bereich vorher mal dein Wunsch gewesen sein musste. Dabei ensteht der Eindruck für mich, du hast nun einen neuen Traum (Produktmanager), obwohl du nicht wirklich weißt, ob es diesmal DAS Richtige ist. Vielleicht solltest du dir erstmal klar werden, was du wirklich willst. Was du hättest besser machen sollen, können ist dabei der falsche Ansatz. Was hast du gemacht und was ziehst du daraus für Schlüsse? Was kannst du jetzt besser machen, ohne dass Vergangenes zu Hindernissen wird? Wenn du weißt, was du willst überleg dir, wie du deine jetzige Tätigkeit als Vorteil verkaufen kannst. Vielleicht für etwas, für das du vorher abgelehnt worden bist?

Viel Glück!

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Xninja

Re: Großer Fehler: Wie weitermachen?

Zum Vorposter: Nein Controlling war nicht mein Wunschbereich. Mein Wunschbereich war ein Einstieg im Marketing bzw. E-Commerce der PC-Videospieleindustrie oder eines PC-Hardwareherstellers. Ich habe versucht anfangs in diesem Segment unterzukommen, aber es blieb mir ohne Berufserfahrung vergönnt. Deshalb ein Traum, der einfach so zerplatzt, obwohl ich rein objektiv enormes Marktverständnis und die entsprechende Fachkenntnisse verfüge.

Controlling war da eher so das, was dann letztendlich geklappt hat. Irgendwann hat man die Schnauze voll, wenn man zum dritten Mal aus dem AC fliegt oder wieder die xte Absage im Marketing gekommen ist. Und natürlich wird das Geld auch knapper.

Hätte ich die Möglichkeit die Zeit zurückzudrehen, ich hätte alles anders gemacht. Auf keinen Fall BWL studiert. Gerüchteweise sagt man, das studieren die, die nicht wissen was sie machen sollen. Stimmt also haargenau bei mir. So genau weiß ich noch nicht wie ich aus dem Dilemma heraus komme.

Ich überlege lieber ernsthaft ein handwerklichen Beruf zu ergreifen, mit entsprechender Ausbildung. Fern ab vom Büro. Mit meinen kaufmännischen Kenntnissen könnte ich mich dann auch eventuell selbständig machen. Sowieso ein langjähriger Wunsch, um nicht als ewiger Sklave oder Zahnrad in der Maschinerie zu verenden!

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WiWi Gast

Re: Großer Fehler: Wie weitermachen?

klingt doch ok mit handwerklichem beruf & Selbstständig machen. kann aber aus dem bekanntenkreis dir eins sagen: am anfang sicher ne höllenarbeit sich das aufzubauen.

das gute ist halt du machst es für dich, und nich für irgendwelche aktionäre. wenns einmal läuft kann es n recht entspannter job sein wenn du deine stammkunden hast.

antworten
WiWi Gast

Re: Großer Fehler: Wie weitermachen?

"Hätte ich die Möglichkeit die Zeit zurückzudrehen, ich hätte alles anders gemacht. Auf keinen Fall BWL studiert. Gerüchteweise sagt man, das studieren die, die nicht wissen was sie machen sollen. Stimmt also haargenau bei mir. So genau weiß ich noch nicht wie ich aus dem Dilemma heraus komme.

Ich überlege lieber ernsthaft ein handwerklichen Beruf zu ergreifen, mit entsprechender Ausbildung. Fern ab vom Büro. Mit meinen kaufmännischen Kenntnissen könnte ich mich dann auch eventuell selbständig machen. Sowieso ein langjähriger Wunsch, um nicht als ewiger Sklave oder Zahnrad in der Maschinerie zu verenden!"

Ich stimme dir sowas von zu, obwohl ich (fast) schon immer BWL studieren wollte. Und das meine ich ernsthaft!
BWL wird allgemein überhaupt nicht geschätzt. Ehrlich gesagt hat es ein Handwerker viel angenehmer und verdient im Regelfall auch nicht erheblich weniger.

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WiWi Gast

Re: Großer Fehler: Wie weitermachen?

"Ich stimme dir sowas von zu, obwohl ich (fast) schon immer BWL studieren wollte. Und das meine ich ernsthaft!"

geile Formulierung!

@threadstarter:

du mußt wissen was du willst und was dir liegt. Ein Selbständiger arbeitet in der Regel mehr als ein Angestellter, und wenn die Firma drauf geht geht er mit drauf. Ein Angestellter bewirbt sich woanders und kann wahrscheinlich relativ schnell wieder gutes Geld verdienen. Ist deine Firma am A**** bist du es auch - sollte man nie vergessen.

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WiWi Gast

Re: Großer Fehler: Wie weitermachen?

Hör auf rumzujammern und versuch einfach das Beste draus zu machen. Du scheinst ein Romantiker zu sein und obendrein noch ziemlich naiv. Schon mal ansatzweise nachgedacht, was es bedeutet sich selbstständig zu machen? Wenn ich das schon höre-"ein Handwerker hat es viel angenehmer." Glaube mir, Du wirst dich erstmal umgucken, wenn Du jeden morgen um 6 oder 7 auf der Matte stehen musst. Mach das erstmal 10-15 Jahre. Du wirst es Dir spätestens dann selber danken, dass Du studiert hast.

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Xninja

Re: Großer Fehler: Wie weitermachen?

Meint ihr wirklich ich bin so naiv und träume mir ein alternatives Pradies zusammen? Natürlich wäre eine Selbständigkeit ein erheblicher Knochenjob und mit extrem viel Risiko verbunden. Aber dann arbeite ich für mich SELBST! Und nicht für irgendwelche Aktionäre, Vorstände etc. Für mein eigenes Geschäft wäre ich bereit Freizeit zu opfern, nicht aber für eine fremde Firma.

Außerdem habe ich schon durchaus körperlich hart gearbeitet und musste schon oft jeden Tag um 6 auf der Matte stehen. Von Möbelpackerei bis zum Gelände fegen oder im Versorgungsdienst des Krankenhauses. Jeder dieser Jobs hat mir mehr Spaß gemacht als mein jetziger.

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WiWi Gast

Re: Großer Fehler: Wie weitermachen?

also was mich wundert, Leute die eigentlich nicht ins controlling wollten , finden bzw kriegen eine Stelle als Controller, aber die , die als Schwerpunkt Controlling im Studium hatten jammern herum , dass Sie keine Stelle als Controller finden, kann mir hier jemand diese Situation erklären??

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Xninja

Re: Großer Fehler: Wie weitermachen?

Ähm, ich hatte u.a. auch Controlling als Vertiefungsfach. Nur war das eher wirklich Schmalspurcontrolling mit ein bißchen Break Even und DB Rechnung.

Aber mal eine andere Frage: Ich würde liebend gerne ein Pogramm beginnen, bei dem ich alle kaufmännischen Abteilungen kennen lernen kann. Weiß jemand wo ich danach suchen sollte? Die gängigen Jobbörsen suchen immer nur für einen bestimmten Zielbereich.

Ich möchte aber ein Traineeprogramm mit wechselnden Abteilungen machen. Vor allem auch lieber in einem mittelständischen Unternehmen. Hat da jem. Vorschläge?

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WiWi Gast

Re: Großer Fehler: Wie weitermachen?

Controller werden ja nun wirklich massenhaft gesucht. Da müsste eigentlich jeder, der das als spezielles Fach hatte, nen job finden.

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WiWi Gast

Re: Großer Fehler: Wie weitermachen?

also kaumännische Traineeprogramme bieten folgende Firmen an (eigene Bewerbungserfahrung):

  • Kemna
  • Bosch Textil GmbH
  • Eurovia/Strabag
  • rentacar (Management-Nachwuchs/Trainee)
  • Max Bögle.

Ansonsten google einfach nach kaufmännischer Trainee.

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WiWi Gast

Re: Großer Fehler: Wie weitermachen?

Man sollte im Leben das machen/ werden was man gut kann

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Xninja

Re: Großer Fehler: Wie weitermachen?

Mit dem machen was man gut kann oder einem sehr viel Spaß bereitet ist das immer so eine Sache. Ich stimme dir prinzipiell zu.

  1. Gibt es überhaupt einen normal funktionierenden Arbeitsmarkt für das was ich kann/ mir Spaß macht?

  2. Falls ja, werde ich dann in der Bewrbungsphase genommen oder flege ich raus und es bleibt mir verbaut?

Ich wollte ja mal aus wirklich persönlichem Interesse Ägyptologie/Archäologie oder Völkerkunde studieren. Nur was zur Hölle willst du danach machen? Die meisten verenden in Gelegenheitsjobs oder verirren sich doch letztendlich in der Wirtschaft mit nem normalen BWLer job.

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WiWi Gast

Re: Großer Fehler: Wie weitermachen?

Schön wäre es, wenn man das machen könnte, was man gut kann. Leider gibt es der Arbeitsmarkt in vielen Bereichen nicht her und man muss viel Glück haben.

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WiWi Gast

Re: Großer Fehler: Wie weitermachen?

man MUSS sogar das machen was man GUT kann. Alles andere bereinigt der MArkt. Konkurrenz belebt ja bekanntlich das Geschäft ;-)

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DAX Einkäufer

Re: Großer Fehler: Wie weitermachen?

Na klar gibt es einen Markt für das, was Du gut kannst. Du musst es nur selbst erstmal erkennen. Dinge wie Ägyptologie sind keine Fähigkeiten, sondern Themengebiete. Nicht für jedes Themengebit gibt es einen gleich guten Markt. Die Themengebiete Ingenieurswissenschaften, Jura, Wirtschaft und Medizin werden immer einen irgendwie besseren Markt haben als die Themengebiete Germanistik, Sozialpädagogik, Philosophie und Ägyptologie.

Persönlichen Fähigkeiten sind etwas anderes. Sie liegen viel tiefer in Dir. Und sie haben auch wenig damit zu tun, welches Studienfach Du wählst. Nehmen wir einmal an, es gehörte zu Deinen persönlichen Stärken, dass Du gut mit Menschen klarkommst und strukturiert denken kannst. Mit dieser Fähigkeit könntest Du ein frei schaffender Sozialpädagoge werden, der auf der Straße Leute anspricht und zu ihren persönlichen Ansichten befragt. Dein Einkommen wäre wahrscheinlich NULL, weil Dir keiner dafür Geld gibt. Du könntest aber auch in den Direktvertrieb einer Versicherung gehen und richtig ordentlich Geld scheffeln, indem Du viele gute Abschlüsse machst. Beides würde auf derselben Fähigkeit fußen.

Nur eines muss auch klar sein: Wenn Du einmal etwas gefunden hast, was Du gut kannst, dann darf dieser Beruf nicht daran scheitern, dass Du

a) für bestimmte Branchen nicht arbeiten willst, weil sie Dich nicht "interessieren",
b) mit bestimmten Menschen nicht klarkommst, weil sie Dich in Deinem Ego nicht bestätigen,
c) an bestimmte Wohnorte nicht ziehen möchtest, weil es Dir dort nicht gefällt.

Wenn Deine Erkenntnis der eigenen Fähigkeiten wirklich einmal stattgefunden hat und Du wirklich spürst, bei welchen Fragen Du besser bist als alle anderen auf dieser Welt, dann müssen solche Punkte einfach überwunden werden.

Natürlich ist es ein weiter Weg dorthin, und es gibt nicht wenige Menschen, die niemals am Ziel ankommen. Das sind zum Beispiel solche, die sich von vornherein nicht mit der Frage beschäftigen, welche Fähigkeiten sie eigentlich haben, weil sie ihre Arbeit nur als etwas ansehen, wo man morgens hingeht, an der Pforte sein Gehirn abgibt und abends wieder nach Hause geht.

Weshalb habe ich das Gefühl, dass Du selbst noch sehr weit davon entfernt bist, Deine Stärken zu erkennen und ein Gespür dafür zu entwickeln, wo auf dieser Welt ein Platz für Dich als zufriedenen und produktiven Menschen ist? Du hast überhaupt keine Ahnung, was Du willst. Du weisst nur, was Du NICHT willst. Mit dem Ausschlussverfahren kann man seine berufliche Entwicklung aber nicht vorantreiben. Eine Negativ-Version allein hilft Dir nicht, Deine Ziele zu erreichen.

antworten
Xninja

Re: Großer Fehler: Wie weitermachen?

Ich habe einfach keine besonderen Stärken! Außer wenn man Ehrlichkeit, hilfsbereitschaft, Gründlichkeit, Gewissenhaftigkeit und Freundlichkeit dazu zählt. Aber wirklich persönliche Eigenschaften wie Durchsetzungsvermögen, Ehrgeiz und Enthusiasmus oder der besonders gute Umgang mit Menschen besitze ich nicht.

Sorry Nullanzeige. Das ich das falsche Tätigkeitsprofil aufgefriffen habe weiß ich ja bereits.

Künstlerisch kann ich auch nix, ganz zu schweigen von analytischen Fähigkeiten. Ich kann nichts, womit man wirklich was brauchbares im Arbeitsleben machen kann.

Außer man sagt mir ich soll laub auffegen. Da mache ich meinen Job ordentlich und es bereitet mir weitaus mehr Freude als in nem Büro auf "Sysiphous Spuren" Zahlen eines Konzerns zu analysieren.

Arbeit ist eben nicht nur für mich, sondern für viele andere ein notwendiges Übel um seine Brötchen zu verdienen. Die restlichen 4% haben einfach Glück gehabt.

Es wurde schließlich schon im Thread angesprochen: "Die wenigsten finden letztendlich einen Job der ihnen Spaß macht".

Ich habe meine Meinung zu unserer kruden Arbeits und Wirtschaftswelt, und es gibt rein objektiv einiges an diesem Teilbereich unseres Lebens zu kritisieren. Zahnrad in der Maschinerie der für einen chef Typen buckelt, will und werde ich nicht werden.

Es wird Zeit, dass das Bürgergeld eingeführt wird. Das würde der allgemeinen soziokulturellen Kultur wieder mehr Eigenraum und Freiheit verschaffen.

Ich bin jedenfalls heilfroh aus dieser Alptraum AG bald rauszukommen und mir einen Job außerhalb der BWL und meiner Qualifikation zu suchen.

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Absolventin123

Willst Du wirklich wechseln?

Jetzt muss ich auch mal was sagen. Es kann nicht sein, dass Du nix kannst. Du hast immerhin Dein Studium erfolgreich abgeschlossen und einen guten/attraktiven Job in einem Konzern. Selbst von den Absolventen können das die wenigsten behaupten. Und wenn sie Dir dort nichts zutrauen würden, Stichwort Durchsetzungsvermögen etc., hätten sie Dich nicht als Controller eingestellt. Es wird gerade in den Konzernen keiner mehr im Vorbeigehen genommen. Du musstest doch bestimmt auch einen Auswahlprozeß durchlaufen? Ich arbeite übrigens auch im Controlling. Wenn Du magst kannst mir mal privat schreiben!

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Xninja

Re: Willst Du wirklich wechseln?

Hallo Absolventin123,

mein Studium der BWL betrachte ich im Nachhinein als Schmalspurstudium . Da kommt fast jeder durch. Und mit ein bißchen Fleiß (nicht Intelligenz), schafft man auch einen Abschluss im Einserbereich.

Wie ich den Job im Konzern bekommen konnte, ist mir nachwievor rätselhaft. Vielleicht lag es daran, dass es kein Assesment Center gegeben hat. Wie soll man auch Eigenschaften wie Durchsetzungsvermögen und Ehrgeiz anhand eines 1 stündigen Vorstellungsgesprächs herausfinden. Das Gespräch ist doch ein einziger Lügenmarathon.

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WiWi Gast

Re: Willst Du wirklich wechseln?

Und, wie sieht's jetzt aus? Machste jetzt was außerhalb der BWL?

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