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Jobwechsel & ExitUmzug

Wegzug aufgrund des Jobs - Alles aufgeben?

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WiWi Gast

Wegzug aufgrund des Jobs - Alles aufgeben?

Ich würde gerne mal Eure Einschätzungen / Meinungen zu folgendem Thema haben:

Ein Bekannter ist aufgrund eines guten Jobangebotes mit seiner Frau + Kind in eine Stadt fernab von seiner Familie und seinen Freunden gezogen. Er verdient im neuen Job recht gut (Automobilbranche). Dafür hat er aber in meinen Augen sehr sehr viel aufgegeben. Seine Frau ist mit der Situation auch nicht gerade glücklich, hält aber tapfer durch. Die Beiden haben ein Kind und ein Weiteres ist unterwegs. Die Fahrt zur Familie braucht schon so um die vier Stunden.
Kann ein Job so gut sein, dass man dafür so viel aufgibt? Ist Geld wirklich alles im Leben?

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WiWi Gast

Re: Wegzug aufgrund des Jobs - Alles aufgeben?

Ich wechsle bewußt alle paar Jahre den Standort um einfach nicht zu viel private Ablenkung vor Ort zu haben damit man sich besser auf das Arbeiten konzentrieren kann aber wenn man den ganzen Tag Daheim hockt oder das Kind im SUV durch die Gegend kutschiert kann ich mir schon vorstellen das einem die Decke auf den Kopf fällt.

Lounge Gast schrieb:

Ich würde gerne mal Eure Einschätzungen / Meinungen zu
folgendem Thema haben:

Ein Bekannter ist aufgrund eines guten Jobangebotes mit
seiner Frau + Kind in eine Stadt fernab von seiner Familie
und seinen Freunden gezogen. Er verdient im neuen Job recht
gut (Automobilbranche). Dafür hat er aber in meinen Augen
sehr sehr viel aufgegeben. Seine Frau ist mit der Situation
auch nicht gerade glücklich, hält aber tapfer durch. Die
Beiden haben ein Kind und ein Weiteres ist unterwegs. Die
Fahrt zur Familie braucht schon so um die vier Stunden.
Kann ein Job so gut sein, dass man dafür so viel aufgibt? Ist
Geld wirklich alles im Leben?

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WiWi Gast

Re: Wegzug aufgrund des Jobs - Alles aufgeben?

Kann jetzt schlecht sagen wie es ist wenn man eine eigene Familie hat, da ich gerade erst in den Beruf eingestiegen bin. Mir war allerdings immer klar das man für Karriere auch mal umziehen muss. Ich bin quasi seit Beginn des Studiums dauerhaft umgezogen. Zum Studium da hin dann Praktikum hier, Auslandssemester da und am Ende für die Bachelorarbeit wo anders hin. Hab in Aachen studiert und bin für den Beruf jetzt nach Berlin gezogen. Hier habe ich jetzt ein WG Zimmer. Mein gesamter Besitz ist vielleicht 1000? im Einkauf! wert.

Nach 2-3 Jahren versuche ich durch einen Wechsel aufzusteigen. Wenn mir die Chance eröffnet wird ins Ausland zu gehen müsste ich den Sperrmüll anrufen und könnte in ein paar Tagen weg sein.

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WiWi Gast

Re: Wegzug aufgrund des Jobs - Alles aufgeben?

Kommt darauf an. Vielleicht war mehr Gehalt notwendig wegen des zweiten Kindes. Wenn es allerdings nicht wirklich nötig ist, würde ich wahrscheinlich nicht nur wegen ein paar Euro mehr mit meiner Familie irgendwo hinziehen, wo abzusehen ist, dass wir uns da nicht wirklich wohl fühlen würden. Habe zwar noch keine Familie, aber da habe ich klare Prioritäten.

Meine Eltern sind damals aus ihrer Heimatstadt (Großstadt) weggezogen in eine eher kleinere Stadt, ich war noch klein. Wäre nicht unbedingt notwendig gewesen, da der alte Job meines Vaters gut war. Sie haben sich in der neuen Region nie wirklich wohlgefühlt (obwohl sie immer noch da leben) und vor allem meine Mutter wollte eigentlich immer nur weg. Unterstützung durch die Familie war dann auch nicht da, war nicht so schlimm, da meine Mutter zu Hause geblieben ist, aber wenn die Frau auch arbeiten möchte oder muss, wird es schwierig ohne familiäre Hilfe, es sei denn man möchte sein Kind in der Kita fremderziehen lassen. Dazu kam, dass ich meine Großeltern und Uroma nur in den Ferien gesehen habe, was ich jetzt im Nachhinein sehr schade finde.
Ach ja, mein Vater hat dann ein paar Jahre später seinen Job da verloren, weil die mal eben ´ne ganze Managementebene gestrichen haben. Kann man vorher nicht wissen, auch der alte Job hätte irgendwann weg sein können, aber da hätte man nicht sein ganzes Umfeld zurück gelassen.

Die Prioritäten Arbeit oder Leben sind sehr individuell, das kannst du gerade hier in diesem Forum sehen, wo sehr viele extrem zur Arbeit tendieren (z.B. der erste Post nach deinem Beitrag).

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WiWi Gast

Re: Wegzug aufgrund des Jobs - Alles aufgeben?

muss jeder selber entscheiden und hängt sehr stark von den Lebensumständen (verheiratet, Kind(er), Haus etc. ) ab. Kann man nicht pauschal sagen.

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WiWi Gast

Re: Wegzug aufgrund des Jobs - Alles aufgeben?

Alles eine Frage der Prioritäten bzw. der Einstellung.

Mit Kind und Kegel umzuziehen ist sicherlich nicht einfach. Man selbst findet durch den Job schnell neue Kontakte, aus denen sich ein Bekanntenkreis entwickeln kann. Für den Ehepartner ist es schon schwieriger, neben den beruflichen Kontakten des Anderen auch daneben noch Anschluss zu finden. Sehr aktive und kommunikative Menschen finden sich wohl schneller zurecht und bauen Kontakte auf. Ist man eher der Typ Nesthocker, kann das die Situation für alle kompliziert machen.

Ich würde die Region nur bei einem sehr sehr guten Angebot verlassen. Für einen kleinen Aufstieg (ohne die deutliche Perspektive auf mehr), wäre mir der Stress für meine Familie und damit auch letztlich für mich zu groß. Bei mir ist es also eine finanzielle Frage. Freunde/Familie kann man auch bei größerer Entfernung regelmäßig sehen. Diese Einschränkung würde ich aber nur bei deutlichem Mehrverdienst auf mich nehmen.

Wäre ich ungebunden, hätte ich kein Problem mit Standortwechseln. Die Ansicht von Poster Nummer 2 teile ich zwar gar nicht, weil zu extrem (man arbeitet, um zu leben und nicht anders herum!). Ab und zu etwas Neues zu erleben, ist aber doch reizvoll.

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WiWi Gast

Re: Wegzug aufgrund des Jobs - Alles aufgeben?

Was jetzt? Zuerst schreibst du, er ist mit Familie umgezogen (das finde ich noch akzeptabel). Weiter unten schreibst du, er ist ohne Familie umgezogen. Letzteres geht mal gar nicht.

Grundsätzlich sollte das private Glück immer über dem beruflichen stehen. Wer etwas anderes behauptet lügt sich entweder selbst in die Tasche, oder hat privates Glück noch nie erlebt. Kein beruflicher Erfolg kann dies auch nur annähernd ersetzen.

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WiWi Gast

Re: Wegzug aufgrund des Jobs - Alles aufgeben?

Troll oder einfach nur arm dran?

Lounge Gast schrieb:

Ich wechsle bewußt alle paar Jahre den Standort um einfach
nicht zu viel private Ablenkung vor Ort zu haben damit man
sich besser auf das Arbeiten konzentrieren kann [...}

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WiWi Gast

Re: Wegzug aufgrund des Jobs - Alles aufgeben?

Dein ganzes Leben lässt sich in ein paar Tagen auf dem Sperrmüll werfen, na das muss ja echt toll sein. So möchte man doch leben.

Lounge Gast schrieb:

Kann jetzt schlecht sagen wie es ist wenn man eine eigene
Familie hat, da ich gerade erst in den Beruf eingestiegen
bin. Mir war allerdings immer klar das man für Karriere auch
mal umziehen muss. Ich bin quasi seit Beginn des Studiums
dauerhaft umgezogen. Zum Studium da hin dann Praktikum hier,
Auslandssemester da und am Ende für die Bachelorarbeit wo
anders hin. Hab in Aachen studiert und bin für den Beruf
jetzt nach Berlin gezogen. Hier habe ich jetzt ein WG Zimmer.
Mein gesamter Besitz ist vielleicht 1000? im Einkauf! wert.

Nach 2-3 Jahren versuche ich durch einen Wechsel
aufzusteigen. Wenn mir die Chance eröffnet wird ins Ausland
zu gehen müsste ich den Sperrmüll anrufen und könnte in ein
paar Tagen weg sein.

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WiWi Gast

Re: Wegzug aufgrund des Jobs - Alles aufgeben?

Arbeiten um zu leben oder leben um zu arbeiten? Natürlich ist sowas für einen einigermaßen normal denkenden Menschen einfach nur erbärmlich. Wenn Arbeit zu einzigen Lebensinhalt wird, dann kann man es auch gleich sein lassen. Das hat nichts mehr mit Leben zu tun und ist bloßes existieren.

Freunde, Familie und das soziale Umfeld sind der wichtigste Glücksfaktor für einen Menschen. Wenn das nicht existiert, dann kannst du Multi-Millionär sein und wirst trotzdem unglücklich sein.

Da Karriere machen auch recht zeitintensiv ist, haben die Karreristen leider neben den fehlenden sozialen Bindungen auch sonst keine Hobbys. Kenne ich gerade erst von einer jungen Kollegen, die jeden Tag mindestens 7:30 bis 19h da ist und auch am Wochenende öfters mal auf Arbeit fährt (45 Minuten pro Hinweg/Rückweg). Die weiß einfach nichts mit sich anzufangen, auch am Wochenende nicht. Da werden dann eben liegengebliebene Sachen bearbeitet, Meetings organisiert, etc.

Ihre einzigen sozialen Kontakte sind Familienmitglieder wie Eltern, Großeltern, usw... schon traurig das ganze... aber sie hat jetzt jedes Jahr 7-15% Gehaltssteigerungen bekommen. Das ist doch echt toll.

Bevor ich mein soziales Umfeld aufgebe, würde ich von Hartz 4 leben. Und das wird jeder andere normale denkende Mensch ebenso machen. Viele BWLer wurden während des Studiums leider einer Gehirnwäsche unterzogen. Geld als alleiniger Glücksfaktor. Viel Spaß damit...

Lounge Gast schrieb:

Ich würde gerne mal Eure Einschätzungen / Meinungen zu
folgendem Thema haben:

Ein Bekannter ist aufgrund eines guten Jobangebotes mit
seiner Frau + Kind in eine Stadt fernab von seiner Familie
und seinen Freunden gezogen. Er verdient im neuen Job recht
gut (Automobilbranche). Dafür hat er aber in meinen Augen
sehr sehr viel aufgegeben. Seine Frau ist mit der Situation
auch nicht gerade glücklich, hält aber tapfer durch. Die
Beiden haben ein Kind und ein Weiteres ist unterwegs. Die
Fahrt zur Familie braucht schon so um die vier Stunden.
Kann ein Job so gut sein, dass man dafür so viel aufgibt? Ist
Geld wirklich alles im Leben?

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WiWi Gast

Re: Wegzug aufgrund des Jobs - Alles aufgeben?

In meinem Freundeskreis sind 4 zwischen 200-350km weit weg gezogen und einer 700km (von der Küste nach Ingolstadt). Dazu gibt es 2 weitere, die 2 Straße von Ihrem Elternhaus (weg) weggezogen sind.

Jeder Mensch ist verschieden, der eine antwortet auf die Frage: "Wollen Sie ins Ausland und dort eine Führungsposition übernehmen?" mit "Wann geht der Flug?" .. Der nächste empfindet es als Beleidigung und würde nie wegziehen.

Ich selbst komme von der Küste, habe in Braunschweig studiert und arbeite jetzt in Köln. Will hier aber nach 3-5 Jahren wieder weg weil ich mMn. alles gesehen habe ..
Es geht für viele nicht um den Job bei solch einem Umzug, sondern darum was gesehen zu haben.

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WiWi Gast

Re: Wegzug aufgrund des Jobs - Alles aufgeben?

Echt? Du bist für den Beruf NACH Berlin gezogen? Das habe ich ja noch nie gehört! :D Respekt!

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WiWi Gast

Re: Wegzug aufgrund des Jobs - Alles aufgeben?

Antwort auf die erste Frage ("Kann ein Job so gut sein..."):
JA!

Antwort auf die zweite Frage ("Ist Geld wirklich alles im Leben"?"):
NEIN!

Finde ich interessant, dass du beides gleichsetzt und damit die erwünschte Antwort mittels der Ethikkeule erpressen willst.

Meine alternative Sicht: Ich wohne als eingefleischter Großstädter mittlerweile 650 km von zuhause entfernt in einer (für meinen Geschmack) Kleinstadt, in der ich niemanden kannte, als ich zugezogen bin. Der Grund:mein Job! Aber nicht für's Geld (von dem ich zugegebenermaßen gemessen an Alter und Berufserfahrung nicht zu wenig kriege) bin ich umgezogen, sondern wegen der speziellen Tätigkeit, die ich in meiner Heimatstadt so nicht ausüben könnte. Dazu kommt, dass ich von Kollegen und Vorgesetzten umgeben bin, an deren Fähigkeiten ich nicht zweifle, und das halte ich für einen nicht zu unterschätzenden Wert. Ich kann hier sehr viel lernen und meinen eigenen Marktwert steigern und das ist nicht nur für das zukünftige Gehalt wichtig, sondern erhöht die Auswahl, die ich bei einem möglichen späteren Jobwechsel haben werde. Und nicht zuletzt habe ich trotzdem sehr faire Arbeitszeiten.
Kurzum: ich bereue den Umzug nicht!

P.S.: Man kann nach einem Umzug auch ein paar Jahre in einer Stadt bleiben - die neuen Freunde und Bekannten kommen da schon ganz von allein.

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WiWi Gast

Re: Wegzug aufgrund des Jobs - Alles aufgeben?

Hättet ihr das auch gemacht, wenn es irgendeine Kleinstadt oder abgelegene Gegend wäre?
Bin im Moment noch am studieren, aber davor hab ich im Moment am meißten Angst, dass man die nächsten Jahre irgendwo auf dem Land festhängt und keinen Anschluss findet...

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WiWi Gast

Re: Wegzug aufgrund des Jobs - Alles aufgeben?

Er hat doch seine Familie mitgenommen. Das ist nämlich Frau und Kind, nicht die Eltern und Großeltern!

Lounge Gast schrieb:

Ich würde gerne mal Eure Einschätzungen / Meinungen zu
folgendem Thema haben:

Ein Bekannter ist aufgrund eines guten Jobangebotes mit
seiner Frau + Kind in eine Stadt fernab von seiner Familie
und seinen Freunden gezogen. Er verdient im neuen Job recht
gut (Automobilbranche). Dafür hat er aber in meinen Augen
sehr sehr viel aufgegeben. Seine Frau ist mit der Situation
auch nicht gerade glücklich, hält aber tapfer durch. Die
Beiden haben ein Kind und ein Weiteres ist unterwegs. Die
Fahrt zur Familie braucht schon so um die vier Stunden.
Kann ein Job so gut sein, dass man dafür so viel aufgibt? Ist
Geld wirklich alles im Leben?

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WiWi Gast

Re: Wegzug aufgrund des Jobs - Alles aufgeben?

Also, Familie hört nach meiner Ansicht nicht bei Frau und Kind auf. Dazu gehören nunmal auch die Eltern, die Geschwister etc.

Ich selber bin auch schon berufsbedingt aus meiner Heimatstadt weggezogen. Da war die Entfernung aber maximal 60 Autominuten, so dass man auch mal unterhalb der Woche zu Freunden / Familie etc. konnte.

Kann mir vorstellen, dass man einen solchen Schritt später bereuen wird, da man wirklich kostbare Zeit mit seiner Familie etc. verpasst - insbesondere wenn die eigenen Eltern auch schon was älter sind.

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WiWi Gast

Re: Wegzug aufgrund des Jobs - Alles aufgeben?

Woher kommt wohl der Begriff "Familiengründung" bzgl. Heirat und Kinderkriegen? Müsste man ja ansonsten nicht gründen, wenn sie ohnehin schon da wäre. "Verwandschaft" gibt es natürlich auch.

Lounge Gast schrieb:

Also, Familie hört nach meiner Ansicht nicht bei Frau und
Kind auf. Dazu gehören nunmal auch die Eltern, die
Geschwister etc.

Ich selber bin auch schon berufsbedingt aus meiner
Heimatstadt weggezogen. Da war die Entfernung aber maximal 60
Autominuten, so dass man auch mal unterhalb der Woche zu
Freunden / Familie etc. konnte.

Kann mir vorstellen, dass man einen solchen Schritt später
bereuen wird, da man wirklich kostbare Zeit mit seiner
Familie etc. verpasst - insbesondere wenn die eigenen Eltern
auch schon was älter sind.

antworten
WiWi Gast

Re: Wegzug aufgrund des Jobs - Alles aufgeben?

So ist das eben wenn man nach 12 jahren abi (18), keinen dienst, direkt bachelor (21) oder master durchschleust (23)

Da stehste dann mit 23 statt mit 26/27/28 und sollst schon genug lebenserfahrung haben um diesen schritt zu wagen.

Naja, für ne trainee-knechtschaft oder bankstertum reichts ja angeblich auch ;)

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WiWi Gast

Re: Wegzug aufgrund des Jobs - Alles aufgeben?

Interessant, dass Eltern nicht mehr zur Familie gezählt werden. Was geht in dieser Gesellschaft eigentlich gerade ab??

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WiWi Gast

Re: Wegzug aufgrund des Jobs - Alles aufgeben?

Also für mich ist Umzug auch völlig selbstverständlich. Allerdings bin ich erst 26. Mein Plan ist bis 30 alles zu tun was der Karriere hilft und dann aber zu versuchen auf eine feste Position in irgendeinem Dax Unternehmen zu kommen.

antworten
WiWi Gast

Re: Wegzug aufgrund des Jobs - Alles aufgeben?

Von den Eltern nabelt man sich i.d.R. ab - zumindest wäre das sinnvoll. Mit Familie wird die eigene Kernfamilie gemeint. Wer mit Mitte/Ende 20 immer noch nicht in der Lage ist, von Mutti wegzuziehen, hat ganz andere Probleme.

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WiWi Gast

Re: Wegzug aufgrund des Jobs - Alles aufgeben?

Eltern sind mehr Familie als Frau z.B. Eltern hat man nur einmal ,Frauen kommen und gehen. Und man kann auch mehrere haben.

antworten
WiWi Gast

Re: Wegzug aufgrund des Jobs - Alles aufgeben?

Sind hier eigentlich nur Müttersöhnchen unterwegs, die den Rest ihres Lebens in ihrem Elternhaus wohnen bleiben wollen?
Wenn derjenige seine Familie (Frau und Kind) mitgenommen hat ist es doch gut. Man kann halt nicht sein ganzes Leben im gleichen Ort bleiben, sondern muss auch mal was neues sehen. Mal abgesehen davon, dass es sich gehaltstechnisch und auch für die Erfahrung positiv auswirkt mal einen neuen Betrieb kennenzulernen.
Kenne selber Leute die mit ihrem Partner bei den Eltern im Haus eingezogen sind. Sorry, aber das geht gar nicht. Die tun mir echt leid!

antworten
WiWi Gast

Re: Wegzug aufgrund des Jobs - Alles aufgeben?

Es geht nicht darum, zuhause wohnen zu bleiben, allerdings geht es um das soziale Umfeld. Die allermeisten Menschen bleiben in ihrem angestammten Umfeld, sofern sie dort gut integriert snd. Frag mal die ganzen Leute, welche eine Ausbildung machen - denkst du auch nur einer von denen kommt auf die Idee, die Bäckerlehre in Buxthude anzufangen, weil man dort bessere Karrierechancen hat?

Schau bei anderen Fächern, welche nicht so sehr von der Prekarisierung betroffen sind wie BWL, etwa Ingenieure oder Lehrer. Da wird in Heimatnähe oder bestenfalls in der Heimat studiert und später auch dort gearbeitet.

Warum? Weil das alles noch normale Menschen sind, die wissen worauf es im Leben ankommt. Kleiner Tipp, es sind nicht die Zahlen auf dem Kontoauszug.

Wegziehen des Geldes wegen ist eine kleine Schicht in der Bevölkerung bei Leuten, welche in der Heimat partout nichts finden, weil sie zu schlecht sind und eine kleine Minderheit an Betriebswirten, welche von der großen Karriere träumen.

Man muss echt verzweifelt, echt extremst Geld über Freunde und Familie stellen oder einfach keine soziale Bindungen haben, weil sozial inkompetent, um auf die Idee zu kommen, des Geldes wegen xxx km wegzuziehen.

Sicher, es gibt Leute wo es Sinn macht. Ich kenne noch die dicken, sozial nicht integrierten Jungs aus der Oberstufe. Von denen sind so einige weit weg gezogen, manche sogar in's Ausland und manche zum Bund (Soldat auf Zeit). Das ist für solche Leute mal ein Neuanfang und sicher nicht schlecht.

Aber hey, ich freue mich über jeden, der sein Leben der Arbeit unterwirft und damit mein Leben besser macht. Also viel Spaß dabei.

Lounge Gast schrieb:

Sind hier eigentlich nur Müttersöhnchen unterwegs, die den
Rest ihres Lebens in ihrem Elternhaus wohnen bleiben wollen?
Wenn derjenige seine Familie (Frau und Kind) mitgenommen hat
ist es doch gut. Man kann halt nicht sein ganzes Leben im
gleichen Ort bleiben, sondern muss auch mal was neues sehen.
Mal abgesehen davon, dass es sich gehaltstechnisch und auch
für die Erfahrung positiv auswirkt mal einen neuen Betrieb
kennenzulernen.
Kenne selber Leute die mit ihrem Partner bei den Eltern im
Haus eingezogen sind. Sorry, aber das geht gar nicht. Die tun
mir echt leid!

antworten
WiWi Gast

Re: Wegzug aufgrund des Jobs - Alles aufgeben?

Kommt drauf an, wie sehr man sozial verwurzelt ist. Wenn man weder Freundin noch Partner hat, dann kann man auch an den Nordpol.

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WiWi Gast

Re: Wegzug aufgrund des Jobs - Alles aufgeben?

"Kenne selber Leute die mit ihrem Partner bei den Eltern im Haus eingezogen sind. Sorry, aber das geht gar nicht. Die tun mir echt leid! "

Warum? Was ist daran schlimm?

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WiWi Gast

Re: Wegzug aufgrund des Jobs - Alles aufgeben?

Lounge Gast schrieb:

Eltern sind mehr Familie als Frau z.B. Eltern hat man nur
einmal ,Frauen kommen und gehen. Und man kann auch mehrere
haben.

...sagte der kleine Junge.

Also ich verbringe ein Vielfaches an Zeit mit meiner Frau und unseren Kids im Vergleich zu der Zeit mit meinen Eltern.

Ein richtiger Mann hat die Cohones, die richtige Frau finden undeine eigene Familie zu gründen. Milchbubis bleiben bis ultimo bei Mama wohnen und werden danach aus Bequemlichkeit Junggeselle.

#notrollpost

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WiWi Gast

Re: Wegzug aufgrund des Jobs - Alles aufgeben?

Lounge Gast schrieb:

Lounge Gast schrieb:

Eltern sind mehr Familie als Frau z.B. Eltern hat man nur
einmal ,Frauen kommen und gehen. Und man kann auch mehrere
haben.

...sagte der kleine Junge.

Also ich verbringe ein Vielfaches an Zeit mit meiner Frau und
unseren Kids im Vergleich zu der Zeit mit meinen Eltern.

Ein richtiger Mann hat die Cohones, die richtige Frau finden
undeine eigene Familie zu gründen. Milchbubis bleiben bis
ultimo bei Mama wohnen und werden danach aus Bequemlichkeit
Junggeselle.

#notrollpost

Welchen Vorteil zieht man daraus?

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WiWi Gast

Re: Wegzug aufgrund des Jobs - Alles aufgeben?

Interessant. Meinst Du das ernst mit "erst 26"? Bin mit 19 aus dem tiefsten Nord-Westen Niedersachsens nach Aachen zum Studium. Mit 23 für 6 Monate nach Asien und mit 24 weiter nach Kölle zum Arbeiten. Zwischendurch noch 1 Jahr parallel in Berlin bei meiner Frau gelebt. Dann gemeinsam mit dieser mit 25 bzw. 26 Jahren nach München weiter und hier nun seit 6 Jahren. Meine Familie und die Freunde daheim haben das immer unterstützt und freuen sich natürlich auch, wenn man 2-3mal im Jahr die 800km Heimweg antritt und ihnen einen Besuch abstattet.

Denkt doch mal darüber nach, dass es gewisse Branchen und Berufe nicht an jeder Ecke gibt und man dafür ggf. auch mal Umziehen muss.

Cheers

Lounge Gast schrieb:

Also für mich ist Umzug auch völlig selbstverständlich.
Allerdings bin ich erst 26. Mein Plan ist bis 30 alles zu tun
was der Karriere hilft und dann aber zu versuchen auf eine
feste Position in irgendeinem Dax Unternehmen zu kommen.

antworten
WiWi Gast

Re: Wegzug aufgrund des Jobs - Alles aufgeben?

Habe immer gesagt, dass ich da hingehe, wo ich einen Job nach dem Studium bekommen kann. Das habe ich getan. 300 km von der Stadt entfernt, in der meine Freundin und mit meinem Kind wohnten. Für meine Freundin war es angeblich nie ein Problem, mit zu kommen. Ich hatte die Wahl: Hartz4 oder Job annehmen. Leider kamen Frau und Kind dann doch nicht mit. War ja nur eine befristete Stelle. Als ich dann eine unbefristete Stelle fand, wollte meine Freundin noch immer nicht mit und verließ mich nach 2,5 Monaten im neuen Job. Dummerweise musste ich betriebsbedingt nach der Probezeit gehen, da mein Projekt vom Auftraggeber gecancelt wurde. Da war ich dann: ohne Frau, ohne Kind und ohne Job.

Aber mal ehrlich: lieber arbeiten als Hartz4. Und sie wollte nicht mit, also wäre sie nichts für die Ewigkeit gewesen. Nur schade für mein Kind. Aber selbstverständlich habe ich die beiden ja im Stich gelassen. zumindest wird mir das seit Jahren von ihrer Familie vorgeworfen.....

Das alles ist nun schon 8 Jahre her. ich habe eine neue Frau kennen gelernt und mit ihr eine Familie gegründet. Ich bin wieder glücklich und wenn ich und mein erstes Kind uns sehen, verbringen wir ein gemütliches Wochenende; ohne Kindsmutter.

antworten
WiWi Gast

Re: Wegzug aufgrund des Jobs - Alles aufgeben?

Lounge Gast schrieb:

Denkt doch mal darüber nach, dass es gewisse Branchen und
Berufe nicht an jeder Ecke gibt und man dafür ggf. auch mal
Umziehen muss.

Bei BWLern sind das aber vielleicht 5%. Alles andere gibt es an jeder Ecke. Das mag z.B. bei Ings anders sein, die sich auf die Automobilwirtschaft spezialisieren und die es dann nach München, Wolfsburg, Stuttgart, etc. zieht, aber welche BWLer-Jobs gibt es bitte, die man nicht genauso bei der Bude in der Pampa antreten kann? Ob man das dann will ist nochmal 'ne andere Frage.

Lounge Gast schrieb:

Aber selbstverständlich habe ich die
beiden ja im Stich gelassen. zumindest wird mir das seit
Jahren von ihrer Familie vorgeworfen.....

Hast du ja im Grunde. Bzw. du hast dich für den Job und gegen die Familie entschieden. Daran sieht man aber auch, wie verkorkst der Arbeitsmarkt ist. Wenn man als Akademiker 300km weit wegziehen muss, um einen Job zu bekommen, dann stimmt etwas nicht.

antworten
WiWi Gast

Re: Wegzug aufgrund des Jobs - Alles aufgeben?

Denke mal die meisten die hier rumheulen von wegen "soziales umfeld verlassen" sind entweder etwas seltsam drauf bzgl prioritäten setzen oder wissen nicht zu schätzen wie gut es ihnen im vergleich zu den meisten anderen geht.

Wie bereits erwähnt wurde, sind die allermeisten überhaupt nicht in der lage einen ordentlichen job mit perspektive zu finden ohne in den entsprechenden regionen zu suchen und dann dort hin zu ziehen.
Das muss natürlich nicht berlin, münchen oder sonstwas sein, aber in norddeutschland gibt es nur an sehr wenigen orten berufstechnische möglichkeiten.
Und spätestens wenn man die karriereleiter etwas hochklettert, kannst du nicht mehr nach "heimat"nähe gehen.

antworten
WiWi Gast

Re: Wegzug aufgrund des Jobs - Alles aufgeben?

Ja, da haste vielleicht recht. Ich spreche da tatsächlich aus der Sicht des Ings. Gut, nicht im Automotive-Bereich aber eben noch spezieller.
Cheers

Lounge Gast schrieb:

Lounge Gast schrieb:

Denkt doch mal darüber nach, dass es gewisse Branchen und
Berufe nicht an jeder Ecke gibt und man dafür ggf. auch
mal
Umziehen muss.

Bei BWLern sind das aber vielleicht 5%. Alles andere gibt es
an jeder Ecke. Das mag z.B. bei Ings anders sein, die sich
auf die Automobilwirtschaft spezialisieren und die es dann
nach München, Wolfsburg, Stuttgart, etc. zieht, aber welche
BWLer-Jobs gibt es bitte, die man nicht genauso bei der Bude
in der Pampa antreten kann? Ob man das dann will ist nochmal
'ne andere Frage.

antworten
WiWi Gast

Re: Wegzug aufgrund des Jobs - Alles aufgeben?

Nichts kapiert? Das Leben besteht nicht aus "Karriereleitern", die zwingend hochgeklettert werden müssen.
Aber keine Sorge. Irgendwann, wenn du alt genug bist, wirst auch du das verstanden haben. Das gilt stellvertretend für all die "Karrieristen" hier im Forum (bzw. wahrscheinlich eher Pseudo-Karrieristen, denn wenn man genau hinschaut, schreien genau die am lautesten, die noch nicht einen Tag in ihrem Leben wirklich gearbeitet haben).

Lounge Gast schrieb:

Und spätestens wenn man die karriereleiter etwas
hochklettert, kannst du nicht mehr nach
"heimat"nähe gehen.

antworten
WiWi Gast

Re: Wegzug aufgrund des Jobs - Alles aufgeben?

Da ist die Frage, wer hier die Prioritäten seltsam wählt. Oben haben wir ja ein perfektes Beispiel für jemand, der wegen der Karriere weggezogen ist und dann dadurch beides verloren hat.

Aber wenn du 200 Euro netto mehr eintauschen möchtest gegen mehrmals in der Woche und am Wochenende Zeit mit Freunden, Familie und Freundin verbringen, dann wird das wohl die richtige Entscheidung für dich sein. Entweder du hast keine Freunde und keine Partnerin (also keine Opportunitätskosten) oder du schätzt diese eben so gering, dass für dich das weggehen kein Problem ist. Zum Glück habe ich solche sozialen Verlierer nicht im Freundeskreis.

Lounge Gast schrieb:

Denke mal die meisten die hier rumheulen von wegen
"soziales umfeld verlassen" sind entweder etwas
seltsam drauf bzgl prioritäten setzen oder wissen nicht zu
schätzen wie gut es ihnen im vergleich zu den meisten anderen
geht.

Wie bereits erwähnt wurde, sind die allermeisten überhaupt
nicht in der lage einen ordentlichen job mit perspektive zu
finden ohne in den entsprechenden regionen zu suchen und dann
dort hin zu ziehen.
Das muss natürlich nicht berlin, münchen oder sonstwas sein,
aber in norddeutschland gibt es nur an sehr wenigen orten
berufstechnische möglichkeiten.
Und spätestens wenn man die karriereleiter etwas
hochklettert, kannst du nicht mehr nach
"heimat"nähe gehen.

antworten
WiWi Gast

Re: Wegzug aufgrund des Jobs - Alles aufgeben?

Ganz ehrlich: Hübsche Frauen gibt es überall! Und die finden Männer attraktiv, die ihr Ding durchziehen, und nicht versuchen, es allen anderen recht zu machen!

antworten
WiWi Gast

Re: Wegzug aufgrund des Jobs - Alles aufgeben?

Und sie wollte nicht mit, also wäre sie nichts für die Ewigkeit >gewesen.

Aha, also hat die Frau sich vollkommen und ganz nach dem Mann zu richten. Der Satz oben sagt ja schon alles über deine ganze Einstellung.
Das fehlt mir in dieser ganzen Diskussion sowieso irgendwie. Alle reden immer nur über das, was sie tun würden. Wenn man Familie hat, hängen da aber zwei Leute mit drin. Der Satz "Ich würde das mit meinem Mann/Frau zusammen vorher genau überlegen" ist bis jetzt noch gar nicht gekommen.

antworten
WiWi Gast

Re: Wegzug aufgrund des Jobs - Alles aufgeben?

Ich habe meine Familie auf keinen Fall im Stich gelassen. Ich bin JEDES Wochenende zu ihnen gefahren. Sie lebten dort von Hartz4 und waren somit nicht mal am Ort gebunden! Ich wollte bei sofort mitnehmen. Meine Freundin hatte dort keinen Job und keine Freunde! Jemanden einen Vorwurf zu machen, weil er Arbeit angenommen hat, um seine Familie zu ernähren ist mehr als lächerlich!

antworten
WiWi Gast

Re: Wegzug aufgrund des Jobs - Alles aufgeben?

Und sie wollte nicht mit, also wäre sie nichts für die Ewigkeit >gewesen.

Aha, also hat die Frau sich vollkommen und ganz nach dem Mann zu richten. Der Satz oben sagt ja schon alles über deine ganze Einstellung.
Das fehlt mir in dieser ganzen Diskussion sowieso irgendwie. Alle reden immer nur über das, was sie tun würden. Wenn man Familie hat, hängen da aber zwei Leute mit drin. Der Satz "Ich würde das mit meinem Mann/Frau zusammen vorher genau überlegen" ist bis jetzt noch gar nicht gekommen.<

Ich war Praktikant, sie Hart4-Empfängerin. Kind frisch geboren. Entweder sieht man zu, dass man aus Hartz4 rauskommt, oder man wird langfristiger Hartz4-Bezieher. Und wenn dir von deiner Partnerin mitgeteilt wird, dass sie mit dem Kind mitgeht, dann verlässt man sich da drauf. Dann jedoch einen Rückzieher zu machen, zu vertrösten und verlangt, den Job abzulehnen, weil es in der jetzigen Region doch viele Jobs geben würde...das ist mies. Und dort belief sich die Arbeitslosenquote damals auf ca. 18%!!!! Das hat nichts mit "Frau muss sich nach Mann richten" zu tun.

Mit einem Kind trägst du nicht mehr nur Verantwortung für dich selbst. Du stehst dann nicht mehr an erster Stelle, sondern das Kind.

antworten
WiWi Gast

Re: Wegzug aufgrund des Jobs - Alles aufgeben?

Irgendwo hast Du natürlich auch recht. BWL-Absolventen haben ja sowieso nicht die ganz tollen Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Wenn es darum geht, eine Stelle zu besetzen, die früher jemand mit kaufmännischer Lehre inne gehabt hatte, muss man sich auch nicht örtlich total verändern.

Lounge Gast schrieb:

Da ist die Frage, wer hier die Prioritäten seltsam wählt.
Oben haben wir ja ein perfektes Beispiel für jemand, der
wegen der Karriere weggezogen ist und dann dadurch beides
verloren hat.

Aber wenn du 200 Euro netto mehr eintauschen möchtest gegen
mehrmals in der Woche und am Wochenende Zeit mit Freunden,
Familie und Freundin verbringen, dann wird das wohl die
richtige Entscheidung für dich sein. Entweder du hast keine
Freunde und keine Partnerin (also keine Opportunitätskosten)
oder du schätzt diese eben so gering, dass für dich das
weggehen kein Problem ist. Zum Glück habe ich solche sozialen
Verlierer nicht im Freundeskreis.

Lounge Gast schrieb:

Denke mal die meisten die hier rumheulen von wegen
"soziales umfeld verlassen" sind entweder etwas
seltsam drauf bzgl prioritäten setzen oder wissen nicht zu
schätzen wie gut es ihnen im vergleich zu den meisten
anderen
geht.

Wie bereits erwähnt wurde, sind die allermeisten überhaupt
nicht in der lage einen ordentlichen job mit perspektive
zu
finden ohne in den entsprechenden regionen zu suchen und
dann
dort hin zu ziehen.
Das muss natürlich nicht berlin, münchen oder sonstwas
sein,
aber in norddeutschland gibt es nur an sehr wenigen orten
berufstechnische möglichkeiten.
Und spätestens wenn man die karriereleiter etwas
hochklettert, kannst du nicht mehr nach
"heimat"nähe gehen.

antworten
WiWi Gast

Re: Wegzug aufgrund des Jobs - Alles aufgeben?

Ok, da hast du recht. Wenn du der Alleinverdiener warst und keinen anderen Job finden konntest, hat man tatsächlich keine Wahl.

antworten
WiWi Gast

Re: Wegzug aufgrund des Jobs - Alles aufgeben?

Lounge Gast schrieb:

Da ist die Frage, wer hier die Prioritäten seltsam wählt.
Oben haben wir ja ein perfektes Beispiel für jemand, der
wegen der Karriere weggezogen ist und dann dadurch beides
verloren hat.

Pech kannste immer haben. Letztendlich kann man nicht sagen wofür es gut ist/war...

Aber wenn du 200 Euro netto mehr eintauschen möchtest gegen
mehrmals in der Woche und am Wochenende Zeit mit Freunden,
Familie und Freundin verbringen, dann wird das wohl die
richtige Entscheidung für dich sein.

Ab einem gewissen alter sollte man soziale dynamiken anfangen zu verstehen.
WIRKLICH gute freunde (gibt i.d.r. nur ne hand voll) erkennt man meistens daran, dass man sich trotz solcher entwicklungen nicht fremd wird - unabhängig davon wie lange man sich schon nicht mehr gesehen hat.

Familie (nicht die neue die man selber mitbegründet, sondern die "alte") bleibt jedem für immer erhalten - ob man da jeden sonntag zum mittagessen aufschlagen muss oder ab und an ein besuch i.v. mit regelmäßigem fernkontakt nicht reichen muss jeder mit sich ausmachen. Ich finds teilweise in den paar weihnachtstagen schon anstrengend, freue mich aber jedesmal von jemandem zu hören/zu sehen.

Und wenn man es mit der alten (aka freundin) ernst meint und es vor allem kompatibel ist - bekommt man das geregelt. Z.b. mitziehen, temporär fernbeziehung whatever. Wird millionenfach so gelebt.

Und zu guter letzt:
Oftmals geht es gar nicht um die knete, erst recht nicht um solch lächerliche beiträge wie in deinem polemischen beispiel. Selbst 35 bzw 40 std können der horror werden wenn man mit seinen aufgaben nicht klarkommt. Deshalb sollte man sich einen beruf und job suchen, mit dem man klarkommt. Denn sonst ist die viele freizeit sehr viel weniger wert.

Entweder du hast keine
Freunde und keine Partnerin (also keine Opportunitätskosten)
oder du schätzt diese eben so gering, dass für dich das
weggehen kein Problem ist. Zum Glück habe ich solche sozialen
Verlierer nicht im Freundeskreis.

Wüßte nicht wieso man verlieren sollte, wenn man sich an den bedürfnisse aller beteiligten orientiert. Dann ist man äußerst sozial und in meinen augen eher gewinner denn verlierer.
Und die wichtigsten bedürfnisse sind für mich die meiner neu gegründeten familie und meine.

Aber hey, zum glück sind alle menschen unterschiedlich - sonst wärs langweilig/schlimm :)

antworten
WiWi Gast

Re: Wegzug aufgrund des Jobs - Alles aufgeben?

Sorry, aber wenn "Mann" eine Frau mit Kind zuhause hat und nach dem Studium direkt ein Jobangebot, ist die Diskussion bereits überflüssig. Natürlich geht dann erstmal der Job vor, da davon die Familie ernährt wird (gehe jetzt mal nicht von einem Kind im Teenageralter aus).

Oder soll erst bei jedem Jobangebot diskutiert werden, ob denn nicht...und überhaupt?? Erstmal annehmen und dann weitersehen. Wegbewerben kann man sich immer noch.

Das gilt natürlich auch für den umgekehrten Fall, wenn Frau Hauptverdiener ist und der Mann das Kind hütet.

Lounge Gast schrieb:

Und sie wollte nicht mit, also wäre sie nichts für die
Ewigkeit >gewesen.

Aha, also hat die Frau sich vollkommen und ganz nach dem Mann
zu richten. Der Satz oben sagt ja schon alles über deine
ganze Einstellung.
Das fehlt mir in dieser ganzen Diskussion sowieso irgendwie.
Alle reden immer nur über das, was sie tun würden. Wenn man
Familie hat, hängen da aber zwei Leute mit drin. Der Satz
"Ich würde das mit meinem Mann/Frau zusammen vorher
genau überlegen" ist bis jetzt noch gar nicht gekommen.

antworten
WiWi Gast

Re: Wegzug aufgrund des Jobs - Alles aufgeben?

Ich versuche alle 2 3 Jahre einen Job möglichst weit entfernt anzunehmen dann ist die erste Zeit die Ablenkung durch private Angelegenheiten nicht so massiv und man kann sich auf das Arbeiten konzentrieren.

antworten
WiWi Gast

Re: Wegzug aufgrund des Jobs - Alles aufgeben?

Seit Ende der 90er habe ich mich entschieden, ein Globalplayer zu sein. Von zu Hause aus, geht es in alle Welt, ich arbeite global. Das eigene EFH dient als Basislager, von dort aus starte ich die Jobs, die Übernachtungen, Reisekosten und Spesen bezahlen die Kunden. Das macht Spaß, man kommt viel umher, lernt die Welt und jede Menge Leute kennen. Ein soziales Umfeld im eigentlichen Sinne benötige und kenne ich nicht, da ich ja kaum zu Hause bin. Es gibt noch ein paar Bekannte aus früheren Zeiten, manchmal nerven irgendwelche Nachbarn mit Kontaktversuchen, damit kann ich aber leben. Das umherreisen macht schließlich mehr Spaß als sich zu Hause die Decke auf den Kopf fallen zu lassen.

antworten
WiWi Gast

Re: Wegzug aufgrund des Jobs - Alles aufgeben?

Auch wenn das natürlich ein Troll-Beitrag war. Solche Menschen gibt es wirklich. Ich wünsche diesen selbstverständlich ein langes und erfülltes Leben, aber spätestens auf dem Sterbebett merken diese Leute dann, was ihnen ihr "Global-Player"-Leben wirklich gebracht hat.

In diesem Sinne:
Reinhard Mey - Viertel vor sieben: /watch?v=61PL3KJFPss
Sollten sich einige hier mal anhören und darüber nachdenken.

Lounge Gast schrieb:

Seit Ende der 90er habe ich mich entschieden, ein
Globalplayer zu sein. Von zu Hause aus, geht es in alle Welt,
ich arbeite global. Das eigene EFH dient als Basislager, von
dort aus starte ich die Jobs, die Übernachtungen, Reisekosten
und Spesen bezahlen die Kunden. Das macht Spaß, man kommt
viel umher, lernt die Welt und jede Menge Leute kennen. Ein
soziales Umfeld im eigentlichen Sinne benötige und kenne ich
nicht, da ich ja kaum zu Hause bin. Es gibt noch ein paar
Bekannte aus früheren Zeiten, manchmal nerven irgendwelche
Nachbarn mit Kontaktversuchen, damit kann ich aber leben. Das
umherreisen macht schließlich mehr Spaß als sich zu Hause die
Decke auf den Kopf fallen zu lassen.

antworten
WiWi Gast

Re: Wegzug aufgrund des Jobs - Alles aufgeben?

Diese Diskussion gab es bereits mehrmals, was man anhand der relativ vielen Kommentare mit viel Provokationsfaktor und wenig hilfreichem Inhalt sieht.

Die ganze Nummer ist eine rein individuelle Entscheidung, ich finde es merkwürdig, dass die beiden Extremmeinungen so wenig Verständnis für die andere Seite äußern.

Es gibt nunmal Menschen, die wollen ihr gesamtes Leben von der Schulzeit bis zur Rente in der gleichen Stadt / Region verbringen. Man kennt dadurch Leute seit Jahrzehnten, kann sich z.B. aktiv und langfristig in Vereinen einbringen, man interessiert sich für lokale Dinge (Lokalpolitik, Infrastrukturprojekte in der Gegend etc.) usw.

Bei anderen besteht der Sinn des Lebens im Erkunden vieler Orter, viele neue Menschen, viele Lebensstationen, ein Leben voller Abwechslung, tlw. auch ein Leben in gewisser Anonymität und wenig soziale Kontrolle durch Eltern/Umfeld, weniger dauerhafte Freunde, viele Bekannte (was nicht schlechter sein muss), ein selbstbestimmtes Leben.

Über dieses Thema kann man ein Buch schreiben, zu jedem von mir genannten Punkt einen Aufsatz, Pro und Contras. Ist es so schwer, die andere Seite zu verstehen?

antworten
WiWi Gast

Re: Wegzug aufgrund des Jobs - Alles aufgeben?

Lounge Gast schrieb:

Seit Ende der 90er habe ich mich entschieden, ein
Globalplayer zu sein. Von zu Hause aus, geht es in alle Welt,
ich arbeite global. Das eigene EFH dient als Basislager, von
dort aus starte ich die Jobs, die Übernachtungen, Reisekosten
und Spesen bezahlen die Kunden. Das macht Spaß, man kommt
viel umher, lernt die Welt und jede Menge Leute kennen. Ein
soziales Umfeld im eigentlichen Sinne benötige und kenne ich
nicht, da ich ja kaum zu Hause bin. Es gibt noch ein paar
Bekannte aus früheren Zeiten, manchmal nerven irgendwelche
Nachbarn mit Kontaktversuchen, damit kann ich aber leben. Das
umherreisen macht schließlich mehr Spaß als sich zu Hause die
Decke auf den Kopf fallen zu lassen.

Was hier in ungelenken Worten steht, ist ziemlicher Blödsinn. Da ich aber eine ähnliche Situation habe, mal meine Erfahrungen:

Ich wohne in einer Gegend mit soliden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, wenn auch nicht so wie in MUC, FRA oder HAM. Für mich war nach dem Studium klar, dass ich in meiner Heimat bleiben will.

War in den ersten Jahren bei einem Software-Hersteller und seit etlichen Jahren nun in der Unternehmensberatung. Es ist mehr oder weniger egal, wo man wohnt: In der Regel ist man eh unterwegs. Mit der Zeit lässt es aber nach. Einerseits ändern sich die Aufgaben. Und Angebote und internen Kram kann man auch herrlich vom Homeoffice erledigen. Dazu kommt, dass in den letzten Jahren die Bereitschaft auf Kundenseite wächst, Remote-Arbeit nicht nur zuzulassen, sondern explizit nachzufragen. Ich bin bspw. im Schnitt vielleicht noch eine Nacht die Woche im Hotel...

Bzgl. "Rumkommen" und was sehen: In der Beratung ist das zumindest nicht so. Auf dem Papier klingen meine Projekte spektakulär: Zürich, Wien, München, Hamburg, London, Brüssel, New York. Was ich effektiv gesehen habe: Büros, Flughäfen, Bahnhöfe, Hotels und einige wenige Restaurants/Kneipen für einen Absacker.

Bzgl. "nervige Kontaktversuche": Wir wohnen zu viert in einem anständigen Haus im Speckgürtel einer größeren Stadt. Erstens ist die Lebensqualität unschlagbar. Terrasse, Garten, Pool und Sauna sind mit zunehmendem Alter echt Argumente dafür. Zumal m.E. Kinder aufm Land aufwachsen sollten. Und unsere Peer Group hat großteils ähnliche Rahmenbedingungen: Gute Ausbildung, gutes Einkommen, ähnliche Wertvorstellungen. Da nerven Kontaktversuche eigentlich nicht. Ich sitze sehr gerne mit ähnlich Gesinnten bei einem guten Wein auf der Terrasse oder unternehme was...

antworten
WiWi Gast

Re: Wegzug aufgrund des Jobs - Alles aufgeben?

Man kann und sollte es akzeptieren, absolut. Ist ja auch schließlich deren Leben, das sie ihrem Arbeitgeber verpfänden. Nur verstehen muss man es nicht, denn es ist definitiv falsch.

Lounge Gast schrieb:

Diese Diskussion gab es bereits mehrmals, was man anhand der
relativ vielen Kommentare mit viel Provokationsfaktor und
wenig hilfreichem Inhalt sieht.

Die ganze Nummer ist eine rein individuelle Entscheidung, ich
finde es merkwürdig, dass die beiden Extremmeinungen so wenig
Verständnis für die andere Seite äußern.

Es gibt nunmal Menschen, die wollen ihr gesamtes Leben von
der Schulzeit bis zur Rente in der gleichen Stadt / Region
verbringen. Man kennt dadurch Leute seit Jahrzehnten, kann
sich z.B. aktiv und langfristig in Vereinen einbringen, man
interessiert sich für lokale Dinge (Lokalpolitik,
Infrastrukturprojekte in der Gegend etc.) usw.

Bei anderen besteht der Sinn des Lebens im Erkunden vieler
Orter, viele neue Menschen, viele Lebensstationen, ein Leben
voller Abwechslung, tlw. auch ein Leben in gewisser
Anonymität und wenig soziale Kontrolle durch Eltern/Umfeld,
weniger dauerhafte Freunde, viele Bekannte (was nicht
schlechter sein muss), ein selbstbestimmtes Leben.

Über dieses Thema kann man ein Buch schreiben, zu jedem von
mir genannten Punkt einen Aufsatz, Pro und Contras. Ist es so
schwer, die andere Seite zu verstehen?

antworten
WiWi Gast

Re: Wegzug aufgrund des Jobs - Alles aufgeben?

Wenn du Salzgitter, Buxtehude, Castrop-Rauxel oder Bielefeld als interessante Orte wahrnimmst, dann hast du vielleicht Recht. :D

Ich reise lieber 4-5 Wochen im Jahr und besuche die wirklich interessanten Orte auf dieser Welt, anstatt dass ich dieses dem letzten Pfennig hinterher kriechen auch noch als "Erkunden vieler Orte" euphemisiere.

Selbstbestimmt kannst du leben, wenn du eben nicht so sehr auf das Geld angewiesen bist. Nicht dass wir mit 7k Haushaltsnetto wenig hätten, aber wenn ich jetzt jedem Job hintergezogen wäre, durch Deutschland, dann wären es vlt. 7,2 oder 7,5k. Das wichtigste ist aber, dass ich mein Glück nicht an materiellen Sachen festmache. Ich kann auch mit 1k glücklich sein, wenn ich Freunde, Freundin, Familie in der Nähe habe. Wer sein Leben nur auf Geld ausrichtet, wird nie selbstbestimmt leben können. Er ist immer das Äffchen des Chefs und der Firma. Eine Kündigung von Dienstherr wäre der Zusammenbruch der Welt, weil dann das schöne Einkommen wegbrichst, wegen dessen man ALLES aufgegeben hat.

Im übrigen können wir uns, da wir uns auf einen Ort festgelegt haben, auch ein Haus leisten und dieses in ~ 10 Jahren abzahlen. Ab Mitte/Ende 30 miet- und zinsfrei leben kann die finanzielle Gesamtrechnung noch mal ein gutes Stück Richtung fester Wohnsitz verschieben.

Lounge Gast schrieb:

Bei anderen besteht der Sinn des Lebens im Erkunden vieler
Orter, viele neue Menschen, viele Lebensstationen, ein Leben
voller Abwechslung, tlw. auch ein Leben in gewisser
Anonymität und wenig soziale Kontrolle durch Eltern/Umfeld,
weniger dauerhafte Freunde, viele Bekannte (was nicht
schlechter sein muss), ein selbstbestimmtes Leben.

antworten
WiWi Gast

Re: Wegzug aufgrund des Jobs - Alles aufgeben?

Da hast du völlig Recht, aber ich sehe meine Freunde lieber 2-3x die Woche statt 2-3x im Jahr. Wenn das Wetter gut ist, dann wird halt in der Woche 17h/18h mal eine spontane Grillfeier gemacht. Wenn Champions League kommt, dann möchte ich nicht alleine vor dem Fernseher versauern. Das wird mit Freunden geschaut. Zur Fußball-WM haben wir uns alle fast täglich getroffen. Im Winter ist Weihnachtsmarktzeit, auch in der Woche natürlich, da gehen wir auch zusammen hin.

Lounge Gast schrieb:

Ab einem gewissen alter sollte man soziale dynamiken anfangen
zu verstehen.
WIRKLICH gute freunde (gibt i.d.r. nur ne hand voll) erkennt
man meistens daran, dass man sich trotz solcher entwicklungen
nicht fremd wird - unabhängig davon wie lange man sich schon
nicht mehr gesehen hat.

antworten
WiWi Gast

Re: Wegzug aufgrund des Jobs - Alles aufgeben?

"Ich reise lieber 4-5 Wochen im Jahr und besuche die wirklich interessanten Orte auf dieser Welt, anstatt dass ich dieses dem letzten Pfennig hinterher kriechen auch noch als "Erkunden vieler Orte" euphemisiere."

Wie bereits geschrieben, gibt es für alles pro und contra - Argumente. Vielleicht wurde es nicht deutlich, dass ein Ortswechsel oftmals aus NICHT finanziellen Motiven erfolgt, einfach, weil man neue Gegenden erleben will, ein neues soziales Umfeld sucht, einfach das Leben an verschiedenen Orten verbringen will. Wenn du meinst, in 4-5 Wochen pro Jahr die bereisten Gegenden kennen lernen kannst, dann ok. Andere können sich da einen Eindruck verschaffen, mehr nicht. Ich respektiere deine Sichtweise voll und ganz, kann aber auch die andere verstehen.

"Selbstbestimmt kannst du leben, wenn du eben nicht so sehr auf das Geld angewiesen bist."

Wie gesagt, man wechselt Orte nicht nur aus finanziellen Motiven.

"Wer sein Leben nur auf Geld ausrichtet, wird nie selbstbestimmt leben können."

So siehts aus.

"Im übrigen können wir uns, da wir uns auf einen Ort festgelegt haben, auch ein Haus leisten und dieses in ~ 10 Jahren abzahlen. Ab Mitte/Ende 30 miet- und zinsfrei leben kann die finanzielle Gesamtrechnung noch mal ein gutes Stück Richtung fester Wohnsitz verschieben."

Ich denke, die finanzielle Rechnung ist nicht entscheidend, jetzt nutzt du sie selbst als Argumentation für einen dauerhaften festen Wohnsitz?
Es gibt genügend Leute, die mit Mitte 50 auf ihr Leben zurückblicken und bereuen, sich sehr früh festgelegt zu haben, (gefühlt) nichts erlebt haben und karrieretechnisch auch wenig lief, weil man eben örtlich gebunden war.
Andererseits können andere mit Ende 30 auf ein abbezahltes Haus und jahrzehntelange Vereinskarrieren "zurückblicken". Beides ist völlig in Ordnung. Jeder wie er will.

antworten
WiWi Gast

Re: Wegzug aufgrund des Jobs - Alles aufgeben?

Lounge Gast schrieb:

Da hast du völlig Recht, aber ich sehe meine Freunde lieber
2-3x die Woche statt 2-3x im Jahr. Wenn das Wetter gut ist,
dann wird halt in der Woche 17h/18h mal eine spontane
Grillfeier gemacht. Wenn Champions League kommt, dann möchte
ich nicht alleine vor dem Fernseher versauern. Das wird mit
Freunden geschaut. Zur Fußball-WM haben wir uns alle fast
täglich getroffen. Im Winter ist Weihnachtsmarktzeit, auch in
der Woche natürlich, da gehen wir auch zusammen hin.

Geht mir auch ganz genau so. Aber das sind eben (leider) nicht die sehr guten freunde die ich seit der kindheit habe, sondern neue freunde, die ich in den letzten jahre dazugewonnen habe.

Mich würde mal sehr interessieren was passiert bzw du machst wenn einer deiner freunde die entscheidung trifft weg zu ziehen?
Aber wsl kommt das gar nicht vor weil du irgendwo in einer region haust wo man ohne probleme akzeptable jobs als akademiker bekommen und halten kann.

(Ist aber nur relativ wenigen vergönnt btw...)

antworten
WiWi Gast

Re: Wegzug aufgrund des Jobs - Alles aufgeben?

Mitte 50 und Karriere? Da bin ich doch schon lange im Ruhestand. :)

Ich weiß auch nicht, was du immer mit Verein meinst. Ein Verein ist doch gerade eher ein anonymer Haufen, welchem du dich in einer neuen Stadt problemlos anschließen kannst. Ich war zu Studienzeit in einem Kampfsportverein (Thaiboxen, kein Weich-Püppi-Mist :) ), da habe ich mich angemeldet, eine Zeit lang mitgemacht und bin mittlerweile wieder abgemeldet. Das gute war aber, dass ich es mit einem Freund zusammen machen konnte. Ebenso Fitnessstudio, wenn du das auch als Verein zählst, dort sind einige meiner Freunde auch angemeldet und wir gehen oft zusammen.

Ansonsten sind Kollegen und Vereine für die Karrieristen doch eine gute Möglichkeit, wenigstens ein bisschen sozialen Kontakte zu knüpfen. Das kommt sicher nicht daran ran, mit den besten Freunden, welche man Jahrzehnte kennt, Weihnachtsmarkt, Grillfeier oder Fußball zu schauen und dabei oder danach stundenlang reden zu können, aber wenn man nicht komplett vereinsamen will...

Das ist dann leider das typische Schicksal der Karrieristen. Die sehen 2-3x im Jahr ihre alten Freunde und ansonsten, falls es Frau und Kinder gibt oder gab, sitzt man bestenfalls nachdem die Kinder ausgezogen sind zu zweit zu hause, schaut fern und hat leider keine einzige Person in der gesamten Stadt, welche man als Freund bezeichnen könnte. Im schlimmsten Fall endet man ganz alleine, weil es keine Frau mit so einem geldgeilen Karrierejunkie aushält. Na gut, es gibt da eine spezielle Gattung Frau, welcher Geld sehr wichtig ist und der Mann egal, mit einer solchen könnte es klappen... viel Spaß!

Obwohl ich also ziemliches Unverständnis über solch' ein simples und unsoziales Leben hege, sollen die, die es machen wollen, nur machen. Meine Dividenden hängen von solchen Leuten ab, die ihr Leben für die Firma aufgeben. Wenn jeder nach 8h Kaffee trinken, surfen, bisschen Meetings abhalten und auf Facebook mit Freunden chatten seinen Stift fallen lässt ( - ein Hoch auf "Sachbearbeiter"-Stellen im Großkonzern - ), damit er spätestens vor 17h zuhause ist, dann kommt die Firma auch nicht voran. :)

Lounge Gast schrieb:

Es gibt genügend Leute, die mit Mitte 50 auf ihr Leben
zurückblicken und bereuen, sich sehr früh festgelegt zu
haben, (gefühlt) nichts erlebt haben und karrieretechnisch
auch wenig lief, weil man eben örtlich gebunden war.
Andererseits können andere mit Ende 30 auf ein abbezahltes
Haus und jahrzehntelange Vereinskarrieren
"zurückblicken". Beides ist völlig in Ordnung.
Jeder wie er will.

antworten
WiWi Gast

Re: Wegzug aufgrund des Jobs - Alles aufgeben?

"Ich weiß auch nicht, was du immer mit Verein meinst."

Damit meine ich kleine Sportvereine, in denen Leute tlw. Jahrzehntelang Mitglied sind, Vorstandsfunktionien ausführen und den Laden am Laufen halten.

"Wenn jeder nach 8h Kaffee trinken, surfen, bisschen Meetings abhalten und auf Facebook mit Freunden chatten seinen Stift fallen lässt ( - ein Hoch auf "Sachbearbeiter"-Stellen im Großkonzern - ), damit er spätestens vor 17h zuhause ist, dann kommt die Firma auch nicht voran. :)"

Danke, so sehe ich das auch :)

antworten
WiWi Gast

Re: Wegzug aufgrund des Jobs - Alles aufgeben?

Die Frage ist ja auch: Kann man heutzutage noch Karriere machen ohne alle paar Jahre umzuziehen?

antworten
WiWi Gast

Re: Wegzug aufgrund des Jobs - Alles aufgeben?

In den großen Konzernen halt ich es fast für ausgeschlossen. Es gibt genügend Leute, welche dieses Spiel alle 3-5 Jahre mitmachen. Diese werden jedem Sesshaften i.d.R. bevorzugt bei Beförderungen.
Ist auch verständlich, denn diese Personen werden auch in Zukunft nicht an ihrem Stuhl kleben, sondern performen um höhere Positionen zu erreichen.
Wenn der Mitarbeiter entwurzelt ist und wenig soziale Kontakte vor Ort hat, arbeitet der Mitarbeiter vermutlich auch länger.

Lounge Gast schrieb:

Ich würde gerne mal Eure Einschätzungen / Meinungen zu
folgendem Thema haben:

Ein Bekannter ist aufgrund eines guten Jobangebotes mit
seiner Frau + Kind in eine Stadt fernab von seiner Familie
und seinen Freunden gezogen. Er verdient im neuen Job recht
gut (Automobilbranche). Dafür hat er aber in meinen Augen
sehr sehr viel aufgegeben. Seine Frau ist mit der Situation
auch nicht gerade glücklich, hält aber tapfer durch. Die
Beiden haben ein Kind und ein Weiteres ist unterwegs. Die
Fahrt zur Familie braucht schon so um die vier Stunden.
Kann ein Job so gut sein, dass man dafür so viel aufgibt? Ist
Geld wirklich alles im Leben?

antworten
WiWi Gast

Re: Wegzug aufgrund des Jobs - Alles aufgeben?

Warum sollten sie? Drehen wir den Spieß doch einfach um: Es wird derjenige bevorzugt, der nicht bei der nächstbesten Gelegenheit abspringt, nur um ein paar Kröten mehr zu verdienen. Loyalität ist immerhin eine positive Eigenschaft.

Lounge Gast schrieb:

In den großen Konzernen halt ich es fast für ausgeschlossen.
Es gibt genügend Leute, welche dieses Spiel alle 3-5 Jahre
mitmachen. Diese werden jedem Sesshaften i.d.R. bevorzugt bei
Beförderungen.
Ist auch verständlich, denn diese Personen werden auch in
Zukunft nicht an ihrem Stuhl kleben, sondern performen um
höhere Positionen zu erreichen.
Wenn der Mitarbeiter entwurzelt ist und wenig soziale
Kontakte vor Ort hat, arbeitet der Mitarbeiter vermutlich
auch länger.

Lounge Gast schrieb:

Ich würde gerne mal Eure Einschätzungen / Meinungen zu
folgendem Thema haben:

Ein Bekannter ist aufgrund eines guten Jobangebotes mit
seiner Frau + Kind in eine Stadt fernab von seiner Familie
und seinen Freunden gezogen. Er verdient im neuen Job
recht
gut (Automobilbranche). Dafür hat er aber in meinen Augen
sehr sehr viel aufgegeben. Seine Frau ist mit der
Situation
auch nicht gerade glücklich, hält aber tapfer durch. Die
Beiden haben ein Kind und ein Weiteres ist unterwegs. Die
Fahrt zur Familie braucht schon so um die vier Stunden.
Kann ein Job so gut sein, dass man dafür so viel
aufgibt? Ist
Geld wirklich alles im Leben?

antworten
WiWi Gast

Re: Wegzug aufgrund des Jobs - Alles aufgeben?

"In den großen Konzernen halt ich es fast für ausgeschlossen. Es gibt genügend Leute, welche dieses Spiel alle 3-5 Jahre mitmachen. Diese werden jedem Sesshaften i.d.R. bevorzugt bei Beförderungen.
Ist auch verständlich, denn diese Personen werden auch in Zukunft nicht an ihrem Stuhl kleben, sondern performen um höhere Positionen zu erreichen.
Wenn der Mitarbeiter entwurzelt ist und wenig soziale Kontakte vor Ort hat, arbeitet der Mitarbeiter vermutlich auch länger."

Naja, das würde ja heißen, dass die Unternehmen bevorzugt Leute einstellen, die nicht aus der Region kommen. Ich habe die Erfahrungen gemacht, dass ich insbesondere bei Bewerbungen, die weiter weg waren fast nur Absagen bekam, bei Unternehmen in der Nähe hingegen viele Einladungen (und auch ein paar wenige Zusagen).

"Warum sollten sie? Drehen wir den Spieß doch einfach um: Es wird derjenige bevorzugt, der nicht bei der nächstbesten Gelegenheit abspringt, nur um ein paar Kröten mehr zu verdienen. Loyalität ist immerhin eine positive Eigenschaft."

Naja, wenn jemand 10 Jahre den gleichen Job macht, sich jeglicher Veränderung verwehrt, maximal Dienst nach Vorschrift macht, andauernd nur am rummotzen ist und auch sonst kommunikativ sehr negativ eingestellt ist dann hat das nichts mit Loyaliltät, sondern eher was mit "Ausnutzen der (faktischen) Unkündbarkeit" zu tun. Insbesondere bei Industriebeamten habe ich dieses Phänomen schon öfters erlebt.

antworten
WiWi Gast

Re: Wegzug aufgrund des Jobs - Alles aufgeben?

Thema verfehlt?
Wer hat irgendetwas von "Dienst nach Vorschrift" geschrieben? Schon mal darüber nachgedacht, dass es auch Menschen gibt, die einfach in einem Unternehmen oder sogar auf einer Position bleiben, weil es ihnen gefällt? Ansonsten gibt es in größeren Unternehmen auch genügend interne Aufstiegsmöglichkeiten oder zumindest Möglichkeiten zum Positionswechsel.

Schon seltsam, was die Leute hier so für Vorstellungen vom Arbeitsleben haben. Wahrscheinlich sind das genau die, die noch nie ein Unternehmen von innen gesehen haben.

Lounge Gast schrieb:

Naja, wenn jemand 10 Jahre den gleichen Job macht, sich
jeglicher Veränderung verwehrt, maximal Dienst nach
Vorschrift macht, andauernd nur am rummotzen ist und auch
sonst kommunikativ sehr negativ eingestellt ist dann hat das
nichts mit Loyaliltät, sondern eher was mit "Ausnutzen
der (faktischen) Unkündbarkeit" zu tun. Insbesondere bei
Industriebeamten habe ich dieses Phänomen schon öfters erlebt.

antworten
Vertriebsmensch

Re: Wegzug aufgrund des Jobs - Alles aufgeben?

Also,

wir sind ca. 8mal umgezogen in unserem Leben. meist wg. Vergrößerung der Familie und 2x beruflich. Am Anfang ca. 130km von zu Haus weg, ist natürlich keine echte Entfernung, mit Familie wurde sich so 5-6mal im Jahr getroffen.

Mit Kindern dann gab es nochmal einen letzten Umzug beruflich mit der festen Absprache, dass es der letzte ist, egal was passiert.

Komischerweise ist bei uns meine Frau diejenige, die den Freundeskreis aufbaut (Krabbelgruppe Baby usw). Jetzt wohnen wir wieder ca. 10km von meinem Heimatort entfernt. D.h. so ein Wegzug kann auch für die persönliche Entwicklung gut sein und bedeutet nicht sofort ein nie mehr zurückkommen.

antworten
WiWi Gast

Re: Wegzug aufgrund des Jobs - Alles aufgeben?

"Thema verfehlt?
...
Wahrscheinlich sind das genau die, die noch nie ein Unternehmen von innen gesehen haben."

Eben nicht. 4 Jahre Berufserfahrung in 2 Konzernen.

"Wer hat irgendetwas von "Dienst nach Vorschrift" geschrieben? Schon mal darüber nachgedacht, dass es auch Menschen gibt, die einfach in einem Unternehmen oder sogar auf einer Position bleiben, weil es ihnen gefällt?"

Das war genau meine Annahme, bevor ich die Stelle im Konzern vor 3 Jahren angetreten habe. Dann habe ich irgendwann gelernt, dass es nicht immer gerne gesehen wird, wenn man zu lange auf einer Position bleibt. Andersrum gesagt: Die Leute, die seit 10, 15 oder 20 Jahren auf der Position (oder zumindest der Abteilung) sind, sind eben die "faulen" Industriebeamten.

antworten
WiWi Gast

Re: Wegzug aufgrund des Jobs - Alles aufgeben?

War mal hier in UK bei einer Recruiting Veranstaltung von Unilever. Die haben klipp und klar gesagt, wenn man für sie arbeitet, muss man quasi ab dem Trainee Programm immer auf Abruf stehen und dahin gehen, wo die einen hinschicken. Eine Freundin von mir hat dann mal nachgefragt, wie das aussieht, wenn Familie oder so irgendwann mit drin hängen. Die Antwort war quasi: "Yeah, I don´t know... You will have to work that out."
Der Laden hatte sich damit für uns beide als potenzieller Arbeitgeber erledigt.

antworten
WiWi Gast

Re: Wegzug aufgrund des Jobs - Alles aufgeben?

ähnliches habe ich bei einem großen Automobilkonzern in München erlebt, dort werden alle 2-3 Jahre die Abteilungen gewechselt, Know How transfer, von der Produktion in die Planung, dann in die Entwicklung, dann wieder Produktion etc. finde ich eine sehr gute Strategie.

Jetzt zum TO: ich stehe vor einer ähnlichen Entscheidung (Auswandern in die USA). Meine Frau sagt wenn die Kohle stimmt dann kriegen wir das schon hin, der Meinung bin ich nicht. 1. Stimmt die Kohle nie (auch wenn es anfägnlich so scheint) 2. ein Netzwerk vor Ort ist wichtiger als man denkt. Allerdings haben wir das schon einmal geschafft und schaffen es dann wohl auch wieder.

antworten
WiWi Gast

Re: Wegzug aufgrund des Jobs - Alles aufgeben?

Könnte aber für diejenigen perfekt sein, die keine Familie planen.

Lounge Gast schrieb:

War mal hier in UK bei einer Recruiting Veranstaltung von
Unilever. Die haben klipp und klar gesagt, wenn man für sie
arbeitet, muss man quasi ab dem Trainee Programm immer auf
Abruf stehen und dahin gehen, wo die einen hinschicken. Eine
Freundin von mir hat dann mal nachgefragt, wie das aussieht,
wenn Familie oder so irgendwann mit drin hängen. Die Antwort
war quasi: "Yeah, I don´t know... You will have to work
that out."
Der Laden hatte sich damit für uns beide als potenzieller
Arbeitgeber erledigt.

antworten

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Rivalität am Arbeitsplatz: Wenn Wettbewerb zu weit geht

Kämpfende Hirsche, die mit ihrern Geweihen aufeinander losgehen.

Eine internationale Monster Umfrage zeigt, dass jeder fünfte Befragte bereits den Job gewechselt hat, um Arbeitsplatzrivalitäten zu entfliehen. Weitere 26 Prozent haben schon eine Kündigung aus diesem Grund in Betracht gezogen.

Antworten auf Wegzug aufgrund des Jobs - Alles aufgeben?

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