DieManager von Morgen WiWi-TReFF.de - Zeitung & Forum für Wirtschaftsstudium & Karriere
KündigungKündigen

Wie gutes Kündigungsgespräch mit Chef führen?

Autor
Beitrag
WiWi Gast

Wie gutes Kündigungsgespräch mit Chef führen?

Ich habe einen Arbeitsvertrag unterschrieben und muß nun noch meine alte Stelle kündigen. Ich habe richtig Bauchschmerzen und zwar weil

  1. habe ich meinem Chef gegenüber nie gesagt, dass ich unzufrieden bin
  2. will ich Diskussionen vermeiden a la "was wäre, wenn du dich mehr in diese und jene Richtung entwickeln würdest hier" oder "wenn du mehr Geld bekommen würdest".
  3. Ich übernehme da gerade sehr viel Arbeit, weil Kollegen ausgefallen sind. Mein Weggang ist eine kleine Katastrophe für die Abteilung.

Wie führt man ein solches Gespräch. Vor allem: wie eröffnet man es? Direkt mit der Tür ins Haus fallen?

antworten
WiWi Gast

Wie gutes Kündigungsgespräch mit Chef führen?

Push, mir geht es ähnlich..

Einige Kollegen sind gegangen und ich hab die ganze Mehrarbeit geschluckt. (50h+)

Am Gehalt tut sich rein garnichts, nach Rückfrage beim Chef meint er, er sehe die Mehrarbeit nicht.

Ich überlege zu kündigen.. Mir stehen für meine Position im Controlling min. 600 € Brutto mehr zu.

antworten
WiWi Gast

Wie gutes Kündigungsgespräch mit Chef führen?

Regel Nummer 1: niemand ist unersetzlich, insbesondere keine Sachbearbeiter. Du brauchst keine Taschentücher in das Gespräch mitnehmen, weil dein Chef vielleicht in Tränen ausbrechen wird. Du musst dich auch nicht mental vorbereiten, dass dein Chef ein Sack mit nem Dollarzeichen aus dem Schreibtisch holt.

Druck den Brief aus, geh zu deinem Chef, verkünde die Kündigung, bedanke dich für die gute Zusammenarbeit und werf den Brief ein auf dem Weg nach draußen. Wenn es besonders schnell geht, darfst du noch deinen Nachfolger einlernen. Mehr musst dich aber auch nicht kümmern.

antworten
WiWi Gast

Wie gutes Kündigungsgespräch mit Chef führen?

WiWi Gast schrieb am 23.11.2021:

Ich habe einen Arbeitsvertrag unterschrieben und muß nun noch meine alte Stelle kündigen. Ich habe richtig Bauchschmerzen und zwar weil

  1. habe ich meinem Chef gegenüber nie gesagt, dass ich unzufrieden bin
  2. will ich Diskussionen vermeiden a la "was wäre, wenn du dich mehr in diese und jene Richtung entwickeln würdest hier" oder "wenn du mehr Geld bekommen würdest".
  3. Ich übernehme da gerade sehr viel Arbeit, weil Kollegen ausgefallen sind. Mein Weggang ist eine kleine Katastrophe für die Abteilung.

Wie führt man ein solches Gespräch. Vor allem: wie eröffnet man es? Direkt mit der Tür ins Haus fallen?

Hey, erst einmal Glückwunsch zur neuen Stelle. Stelle ein 1on1 deinem Chef ein und spreche es relativ direkt an (Smalltalk, dann der Punkt). Sag, dass du ein Angebot vorliegen hast, dass deine momentane Firma wahrscheinlich nicht Matchen kann. Dass du hier zufrieden bist, doch dass das neue Angebot besser zu deinen beruflichen Aussichten passt und du dich dahin entwickeln möchtest.
Oder: dass du zufrieden bist, doch das neue Angebot ein so gutes Gesamtpaket liefert, dass du auch an deine Freundin/Frau/Familie denken musst.

antworten
WiWi Gast

Wie gutes Kündigungsgespräch mit Chef führen?

Da du schon eine neue Stelle hast, kannst du es spätestens jetzt einmal mit Offenheit versuchen, die hätte zwar früher schon nicht geschadet, jetzt ist es aber vollkommen irrelevant, da selbst das Arbeitszeugnis durch die neue Stelle an Bedeutung verliert... Für dich eine sehr entspannte und einfache Situation.

Der Vorgesetzte wird aber so oder so "not amused" sein: Ich würde auch immer Transparenz und Offenheit erwarten und wäre auch unglücklich, wenn ich vor vollendete Taten gesetzt würde... mit Worten kannst du diese Ebene kaum kitten, außer du flunkerst ("Ich war ja nie unzufrieden, aber das neue Gesamtpackage ist einfach super!").

Punkt 1 ist ganz klar dein Bock: Wenn du unzufrieden bist und das nicht ansprichst, wird sich nie etwas ändern und du gibst deinem Vorgesetzten auch keine Chance, einzugreifen. Das finde ich von deiner Seite aus schwach.
Punkt 2 wird sich immer so ergeben, wenn du dementsprechend geschätzt wirst. Da ziehst du aber eine Trennlinie und schon ist alles gut.
Punkt 3 ist nicht dein Problem.

WiWi Gast schrieb am 23.11.2021:

Ich habe einen Arbeitsvertrag unterschrieben und muß nun noch meine alte Stelle kündigen. Ich habe richtig Bauchschmerzen und zwar weil

  1. habe ich meinem Chef gegenüber nie gesagt, dass ich unzufrieden bin
  2. will ich Diskussionen vermeiden a la "was wäre, wenn du dich mehr in diese und jene Richtung entwickeln würdest hier" oder "wenn du mehr Geld bekommen würdest".
  3. Ich übernehme da gerade sehr viel Arbeit, weil Kollegen ausgefallen sind. Mein Weggang ist eine kleine Katastrophe für die Abteilung.

Wie führt man ein solches Gespräch. Vor allem: wie eröffnet man es? Direkt mit der Tür ins Haus fallen?

antworten
WiWi Gast

Wie gutes Kündigungsgespräch mit Chef führen?

WiWi Gast schrieb am 23.11.2021:

Ich habe einen Arbeitsvertrag unterschrieben und muß nun noch meine alte Stelle kündigen. Ich habe richtig Bauchschmerzen und zwar weil

  1. habe ich meinem Chef gegenüber nie gesagt, dass ich unzufrieden bin
  2. will ich Diskussionen vermeiden a la "was wäre, wenn du dich mehr in diese und jene Richtung entwickeln würdest hier" oder "wenn du mehr Geld bekommen würdest".
  3. Ich übernehme da gerade sehr viel Arbeit, weil Kollegen ausgefallen sind. Mein Weggang ist eine kleine Katastrophe für die Abteilung.

Wie führt man ein solches Gespräch. Vor allem: wie eröffnet man es? Direkt mit der Tür ins Haus fallen?

Meine Tipps:
1) Nie etwas schlechtes sagen - NIE! Du wurdest angesprochen (nicht, dass Du gesucht hast), die neue Stelle interessiert Dich auch sehr (anstelle von die alte ist scheisse), usw.
2) Die neue Stelle so praesentieren, dass die alte nichts dagegen zu bieten hat. Damit signalisierst Du, dass sie gar nicht erst versuchen sollen, dich zu halten. Zum Beispiel Du wechselst in eine ganz andere Stadt, von Grosskonzern zu Startup oder anders herum … irgendetwas fundamentales, das nicht verhandelbar ist. Dann aber so wenig wie moeglich ueber die neue Stelle sprechen.
3) Nie ueber Gehalt sprechen; wenn Du wirklich weg willst, wird keine Gehaltserhoehung der Welt Dich langfristig Gluecklich machen.
4) Immer sagen und auch versuchen, die Transition zu unterstuetzen.
5) Sieh zu, dass Dein Team moeglichst
schnell informiert wird, so dass Du mit ihnen sprechen kannst. Meistens ist es schwierig, die gleiche Arbeitsmoral zu halten, wenn man gekuendigt hat. Aber die Kollegen verstehen es, wenn sie wissen, dass Du weggehst.

Und schliesslich: Immer alles so darstellen, als koenne Dein Chef nichts machen und hat auch nichts falsch gemacht. Hilf ihm, bei seinen Oberen gut auszusehen.

Warum das alles? Man sieht sich immer 2x im Leben! Und Leute sprechen …

antworten
WiWi Gast

Wie gutes Kündigungsgespräch mit Chef führen?

Schön wird das sicher nicht, du hättest deinem Chef durchaus sagen können, dass dir die Mehrarbeit auf den Geist geht. Der Zug ist nun aber abgefahren, also würde ich einfach die Karten auf den Tisch legen und sagen, dass du gerne etwas neues machen würdest und ein super Angebot hast und daher gehen willst. Wenn er dann matchen will kannst du immernoch sagen es geht hauptsächlich um den Tapetenwechsel.

Zu dem, der Mehrarbeit macht und vom Chef keine Gehaltserhöhung kriegt mit der Begründung, er sehe die Mehrarbeit nicht: Such dir was neues und geh, klingt nach Horrorchef.

antworten
WiWi Gast

Wie gutes Kündigungsgespräch mit Chef führen?

Ruf deinen Chef an und bitte zeitnah um einen Termin, bei dem du etwas wichtiges besprechen musst.
Am besten am Freitag, dann kann er sich übers Wochenende etwas abregen.

Du hast schon eine neue Stelle, also kannst du da super entspannt sein. Wichtig: Du musst dich nicht rechtfertigen und dich auch zu nichts überreden lassen. Öffne dafür den Raum im Gespräch erst gar nicht. Es macht auch null Sinn, jetzt im Kündigungsgespräch dem Chef die Meinung zu geigen und zu sagen, was man alles scheiße fand. Das interessiert ihn eh nicht und fällt nur negativ auf dich zurück. Wenn er dich nach Gründen fragt, sag einfach, dass dich die Aufgaben im neuen Job spannend findest und du diesen Schritt positiv für deinen weiteren Werdegang siehst. Du bist ihm an diesem Punkt überhaupt keine Ehrlichkeit schuldig. Diskussionen a la "was kann man tun, damit du bleibst?" beugst du vor, indem du gleich am Anfang sagst, dass du den neuen Vertrag schon unterschrieben hast.

Eventuelle Probleme, die durch deinen Weggang entstehen, sind nicht dein Problem.
Stell dich drauf ein, dass du in deinen letzten Wochen viel dokumentieren und Kollegen einarbeiten musst.

antworten
WiWi Gast

Wie gutes Kündigungsgespräch mit Chef führen?

Vorab solltest du dir überlegen, ob deine Kündigung wirklich final ist oder dein Chef dich durch eine Gehaltssteigerung etc. halten können würde. Das musst du vorher fest mit dir selbst vereinbaren und mit einem entsprechenden "Schlachtplan" ins Gespräch gehen. Niemals in so einem wichtigen Gespräch spontan werden. Du musst klar wissen, was du willst.

Zudem solltest du eine kurze Checkliste im Kopf, (besser schriftich) haben mit Punkten, die besprochen werden müssen (Kündigungsfrist, evtl. Aufhebung, Bonuszahlung, endgültiges Austrittsdatum, Resturlaub etc.)

Vorher auch das schriftliche Kündigungsschreiben vorbereiten. Dieses reiche ich immer erst nach dem Gespräch bei HR ein, damit der Vorgesetzte nicht schon vorab informiert wird. Das wirkt finde ich unprofessionell.

Zum eigentlichen Ablauf:
Um einen Termin für ein außerordentliches Mitarbeitergespräch bitten.
Direkt zu Beginn des Gespräches klar und deutlich die Kündigung aussprechen. Verdeutlichen, dass einem der Schritt nicht leicht fällt und dieser seit längeren wohlüberlegt ist.
Alle Punkte besprechen, die für die Kündigung wichtig sind. Entweder Kündigungsschreiben zum Schluss dem Vorgesetzen überreichen oder im Nachgang bei HR abgeben.

Bei Rückwerbeversuchen cool bleiben und klar stellen, dass die Kündigung final ist, ein neuer Vertrag schon geschlossen wurde und man diesen Wechsel definitiv möchte.

Kritik würde ich versuchen, wenn überhaupt sehr diplomatisch zu kommunizieren. Letztlich bringt es dir persönlich eh nichts, Missstände anzusprechen wenn du ohnehin bald gehen wirst. Kommt aber auch auf den Typ des Vorgesetzten an. Würde ich nach Bauchgefühl entscheiden.

Wenn der Vorgesetzte emotional und vorwurfsvoll ("Du hättest ja was sagen können", "Ohne dich müssen die Kollegen mehr leisten" etc.) wird, würde ich Bedauern über die Aufwände, die dein Weggang verursacht, ausdrücken und gleichzeitig betonen, dass du die verbleibende Zeit selbstverständlich mit vollem Einsatz für Übergaben an Kollegen, Einarbeitung eines Neuen etc. nutzen wirst, damit dein Wegfall so gut wie möglich abgefedert wird.

Letztlich aber immer selbstbewusst bleiben und unterstreichen, dass man für seine persönliche Entwicklung diesen Schritt als notwendig und sinnvoll betrachtet und ihn auch konsequent gehen möchte.

antworten
WiWi Gast

Wie gutes Kündigungsgespräch mit Chef führen?

Einfach Termin mit ihm vereinbaren und geradeaus sagen was Sache ist. Du wirst ja nicht ohne Grund den Arbeitgeber wechseln.

antworten
WiWi Gast

Wie gutes Kündigungsgespräch mit Chef führen?

WiWi Gast schrieb am 24.11.2021:

WiWi Gast schrieb am 23.11.2021:

Ich habe einen Arbeitsvertrag unterschrieben und muß nun noch meine alte Stelle kündigen. Ich habe richtig Bauchschmerzen und zwar weil

  1. habe ich meinem Chef gegenüber nie gesagt, dass ich unzufrieden bin
  2. will ich Diskussionen vermeiden a la "was wäre, wenn du dich mehr in diese und jene Richtung entwickeln würdest hier" oder "wenn du mehr Geld bekommen würdest".
  3. Ich übernehme da gerade sehr viel Arbeit, weil Kollegen ausgefallen sind. Mein Weggang ist eine kleine Katastrophe für die Abteilung.

Wie führt man ein solches Gespräch. Vor allem: wie eröffnet man es? Direkt mit der Tür ins Haus fallen?

Meine Tipps:
1) Nie etwas schlechtes sagen - NIE! Du wurdest angesprochen (nicht, dass Du gesucht hast), die neue Stelle interessiert Dich auch sehr (anstelle von die alte ist scheisse), usw.
2) Die neue Stelle so praesentieren, dass die alte nichts dagegen zu bieten hat. Damit signalisierst Du, dass sie gar nicht erst versuchen sollen, dich zu halten. Zum Beispiel Du wechselst in eine ganz andere Stadt, von Grosskonzern zu Startup oder anders herum … irgendetwas fundamentales, das nicht verhandelbar ist. Dann aber so wenig wie moeglich ueber die neue Stelle sprechen.
3) Nie ueber Gehalt sprechen; wenn Du wirklich weg willst, wird keine Gehaltserhoehung der Welt Dich langfristig Gluecklich machen.
4) Immer sagen und auch versuchen, die Transition zu unterstuetzen.
5) Sieh zu, dass Dein Team moeglichst
schnell informiert wird, so dass Du mit ihnen sprechen kannst. Meistens ist es schwierig, die gleiche Arbeitsmoral zu halten, wenn man gekuendigt hat. Aber die Kollegen verstehen es, wenn sie wissen, dass Du weggehst.

Und schliesslich: Immer alles so darstellen, als koenne Dein Chef nichts machen und hat auch nichts falsch gemacht. Hilf ihm, bei seinen Oberen gut auszusehen.

Warum das alles? Man sieht sich immer 2x im Leben! Und Leute sprechen …

Bester Tip!

antworten
WiWi Gast

Wie gutes Kündigungsgespräch mit Chef führen?

Bzgl. sieht die Mehrarbeit nicht... Chefs sind nicht blöd, sonst wären sie nicht da wo sie sind. Er hat die Arbeit dahin delegiert wo sie am ehesten ohne Murren und Kompensation gemacht wird. Wahrscheinlich weil er selbst nicht das Budget hat oder schlicht der eigene Boni davon abhängt. Am Ende vom Tag aber würde ich mir gar nicht soviel Gedanken machen wie dein Chef dazu steht, auch mehr Gehalt würde dich nicht langfristig glücklich machen. Freundlich aber bestimmt den Abschied verkünden und nicht mehr nachverhandeln. Unternehmen die ihre Mitarbeiter erst aufreiben lassen und erst im äussersten Fall bereit sind für vernünftigen Ausgleich zu sorgen lassen einen das danach spüren.

antworten
WiWi Gast

Wie gutes Kündigungsgespräch mit Chef führen?

Ich hab schon nen paar mal gekündigt und was sich bei mir bewährt hat:

  • Als erstes wird der direkte Vorgesetzte informiert, unter 4 Augen, niemand sonst
  • Mit dem Vorgesetzten besprechen wie er es handhaben möchte, wann und von wem werden die Kollegen informiert, Kündigung bei HR sofort oder erst später (natürlich nur so das dir daraus keine Nachteile entstehen)
  • Umstimmungsversuche rigoros abwimmeln, neuer Vertrag ist schon unterschrieben, Entscheidung steht fest, nein, mehr Geld ändert daran nichts

Und dann die restlichen Tage souverän durchziehen.

antworten
WiWi Gast

Wie gutes Kündigungsgespräch mit Chef führen?

WiWi Gast schrieb am 24.11.2021:

Ich hab schon nen paar mal gekündigt und was sich bei mir bewährt hat:

  • Als erstes wird der direkte Vorgesetzte informiert, unter 4 Augen, niemand sonst
  • Mit dem Vorgesetzten besprechen wie er es handhaben möchte, wann und von wem werden die Kollegen informiert, Kündigung bei HR sofort oder erst später (natürlich nur so das dir daraus keine Nachteile entstehen)
  • Umstimmungsversuche rigoros abwimmeln, neuer Vertrag ist schon unterschrieben, Entscheidung steht fest, nein, mehr Geld ändert daran nichts

Und dann die restlichen Tage souverän durchziehen.

Kann hier zu 100% zustimmen.

antworten
WiWi Gast

Wie gutes Kündigungsgespräch mit Chef führen?

Beliebte Taktik beim Daten: Nutze Ghosting.
Tauch einfach ab morgen nicht mehr in der Arbeit auf und brich den Kontakt ab ;)

antworten
WiWi Gast

Wie gutes Kündigungsgespräch mit Chef führen?

Glückwunsch zur neuen Stelle. Du wirst sie dir aus irgendeinem Grund gesucht haben. Entweder warst du offensichtlich nicht mehr zufrieden oder irgendwas in deinem Unterbewusstsein wird dich in diese Richtung gepusht haben. Jmd. der 100% zufrieden ist, wird sich nicht nach etwas neuem umsehen.

Musst du ein schlechtes Gewissen haben? Nein, absolut nicht. So funktioniert das Business, der Markt. Besseres Angebot und tschüss. Ich würde mir weder von Leuten in diesem anonymen Forum noch von deinem Chef im Gespräch irgendetwas in diese Richtung einreden lassen. Du musst dir immer vor Augen halten, dass das Unternehmen, in dem du arbeitest, auch nichts zu verschenken hat. Keine Ressourcen, keine Zeit und schon gar kein Geld.

In jenem Moment, wo du -in welcher Form auch immer- entbehrlich bist, wird dich die Firma nicht besser behandeln. Dann wird es heißen, der Markt/Geschäftsverlauf zwingt uns zu diesem Schritt und ist alternativlos. Kurz und knapp: Es interessiert sich niemand für dich persönlich, deine Umstände (Finanzen, Kredit, Frau, Kind) und dein Leben. Du musst dann selber klar kommen.

Und jetzt bist du eben schneller gewesen. Das bessere Angebot "zwingt" dich zu diesem Schritt, die Firma hat es, während du dort gearbeitet hast, verabsäumt, dich in irgendeiner Form zu binden - sei es durch Verantwortung, interessante Aufgaben, Projekte etc. Im Gegenteil: Sie haben den ganzen Dreck der anderen bei dir abgeladen und deine Motivation und deine Arbeitsethik schamlos bis zum Ende ausgenutzt.

Deshalb, freue dich auf deinen neuen Job und lass dir nichts einreden. Du triffst die richtige Entscheidung. Alles Gute!

antworten
WiWi Gast

Wie gutes Kündigungsgespräch mit Chef führen?

Ist es dreist, wenn man dem Chef anbietet, dass man vielleicht in einigen Jahren sich nochmal bei dem alten Arbeitgeber bewerben wird, weil man sich grundsätzlich wohl gefühlt hat, aber jetzt erstmal was anderes will?

antworten
WiWi Gast

Wie gutes Kündigungsgespräch mit Chef führen?

WiWi Gast schrieb am 24.11.2021:

Ist es dreist, wenn man dem Chef anbietet, dass man vielleicht in einigen Jahren sich nochmal bei dem alten Arbeitgeber bewerben wird, weil man sich grundsätzlich wohl gefühlt hat, aber jetzt erstmal was anderes will?

Dreist ist das falsche Wort, "unnütz" trifft es eher.

  1. hilft das dem Chef heute gar nicht,
  2. wird es dem Chef auch für die Zukunft egal sein, denn wer weiß, wie lange er selber bleiben wird, und 3. ist das, falls Du einen guten Job gemacht hast, immer möglich.

Das wird Dir nicht dabei helfen, das Gespräch heute einfacher zu gestalten, sondern führt nur zu Verwirrung.

Sei ein Mann!

antworten
WiWi Gast

Wie gutes Kündigungsgespräch mit Chef führen?

WiWi Gast schrieb am 24.11.2021:

Ist es dreist, wenn man dem Chef anbietet, dass man vielleicht in einigen Jahren sich nochmal bei dem alten Arbeitgeber bewerben wird, weil man sich grundsätzlich wohl gefühlt hat, aber jetzt erstmal was anderes will?

Ja, zumindest in der Formulierung. Würde das auch nicht so betiteln, eher sowas sagen wie ich habe mich hier die ganze Zeit wohl gefühlt und es hat nichts mit dem Team, der Firma oder dem Chef zu tun. Aber würde nichts sagen i.S.v. ich bewerbe mich bald nochmal, das klingt ja dann als würdest du schon wieder deinen Abgang planen, kommt sicher gut an

antworten
WiWi Gast

Wie gutes Kündigungsgespräch mit Chef führen?

WiWi Gast schrieb am 24.11.2021:

Ist es dreist, wenn man dem Chef anbietet, dass man vielleicht in einigen Jahren sich nochmal bei dem alten Arbeitgeber bewerben wird, weil man sich grundsätzlich wohl gefühlt hat, aber jetzt erstmal was anderes will?

Würde das nicht anbieten in der Situation.

"Boomerang Employees" sind nicht soo selten. Gibt einen guten Artikel von Bloomberg, der die +/- beschreibt.

antworten
WiWi Gast

Wie gutes Kündigungsgespräch mit Chef führen?

WiWi Gast schrieb am 24.11.2021:

Ist es dreist, wenn man dem Chef anbietet, dass man vielleicht in einigen Jahren sich nochmal bei dem alten Arbeitgeber bewerben wird, weil man sich grundsätzlich wohl gefühlt hat, aber jetzt erstmal was anderes will?

Würde ich auch nicht anbieten.
Entweder das ergibt sich irgendwann oder eben nicht.

antworten
WiWi Gast

Wie gutes Kündigungsgespräch mit Chef führen?

WiWi Gast schrieb am 24.11.2021:

Ist es dreist, wenn man dem Chef anbietet, dass man vielleicht in einigen Jahren sich nochmal bei dem alten Arbeitgeber bewerben wird, weil man sich grundsätzlich wohl gefühlt hat, aber jetzt erstmal was anderes will?

Die Absicht dahinter ist sicherlich eine gute, aber der Millenial überschätzt seine eigene Bedeutung im Arbeitskontext, daher auch die verwirrten Einträge hier, ob es sein könne, dass das Arbeitszeugnis keine "1+" ist.

Daher wird der Chef bald einen anderen Philipp, Alexander oder Benedit einstellen und den TE schnell vergessen haben.

antworten

Artikel zu Kündigen

Jobwechsel ist häufigster Grund für Gehaltserhöhungen

Gehaltserhöhung: Ein Junger man im Sprung symolisiert einen Jobwechsel mit Gehaltssprung

Eine hohe Firmentreue sorgt nicht für ein Lohnplus. Bei jedem dritten Deutschen war der Grund für die letzte Gehaltssteigerung ein Jobwechsel. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie mit 1.000 Arbeitnehmern des Personaldienstleisters Robert Half.

Abfindung für eigene Kündigung steigert Mitarbeiterzufriedenheit

Ein Schild mit der Aufschrift "Exit - Thank you for Visiting" symbolisiert das Thema der Abfindung für die Mitarbeiterzufriedenheit.

Der Ansatz klingt zunächst unlogisch: Amazon gibt seinen Mitarbeitern in den USA die Möglichkeit, zu kündigen und dabei noch bis zu 5.000 Dollar Abfindung zu kassieren. Die einzige Bedingung: Sie dürfen sich nicht noch einmal dort bewerben. Warum der Konzern das anbietet und wieso das sinnvoll sein kann, kommentiert Sven Hennige, Senior Managing Director Central Europe & France bei Robert Half.

Headhunter of the Year Award 2017 – Die Besten der Besten

Gewinner Foto Headhunter of the Year 2017

Der „Headhunter oft the Year“-Award 2017 ist vergeben. Der Preis wurde verliehen in den Kategorien Best Newcomer, Candidate Experience und Client Experience sowie im Executive Search für "Boutiques & Local Players" und "Large Players & Holdings". Die Headhunter des Jahres sind: Geneva Consulting & Management Group GmbH, SELECTEAM Deutschland GmbH, Sapplier GmbH, Pentagon AG; Passion for People GmbH.

Headhunter of the Year 2016 – die Gewinner sind gekürt

Bildmaterial zum Headhunter of the Year-Award 2016

Der „Headhunter oft the Year“-Award 2016 ist vergeben. Der Preis wurde verliehen in den Kategorien Best Newcomer, Recruiting Innovation, Best eBrand, Candidate Experience und Executive Search. Die Headhunter des Jahres sind: Pape Consulting Group AG, Dr. Terhalle & Nagel Personalberatung GmbH, MANNROTH GmbH & Co. KG, Dwight Cribb Personalberatung GmbH, Pentagon AG.

Headhunter of the Year 2016 – Nominierte stehen fest

Bildmaterial zum Headhunter of the Year-Award 2016

32 nominierte Unternehmen aus der Personalberatungsbranche haben es in die Endauswahl geschafft und hoffen am 2. Juni auf den Preis „Headhunter of the Year 2016“. Der Preis „Headhunter of the Year“ wird in den Kategorien Candidate Experience, Executive Search, Recruiting Innovation, Best eBrand und Best Newcomer vom Karrieredienst Experteer vergeben. Insgesamt haben sich 88 Unternehmen beworben.

Personalberatung in Deutschland 2014/2015 - Führungskräfte mit IT-Know-how heiß begehrt

Ein Arbeitsplatz mit Laptop, einer Kaffeetasse, zwei Stiften und zerknüllten Zetteln.

Der Branchenumsatz der Personalberatung stieg in Deutschland im Jahr 2014 um 5,7 Prozent auf 1,7 Milliarden Euro. Die Prognose für 2015 liegt bei 6,2 Prozent. Heiß begehrt sind Fach- und Führungskräfte mit Know-how in Digitaler Transformation. Jobsuchmaschinen, Expertenplattformen und Social-Media-Kanälen wie Xing oder Linkedin verändern die Branche.

Studie: Jeder zweite Deutsche unzufrieden im Job

Jobzufriedenheit Umfrage zum Arbeitsklima

Fast die Hälfte der Arbeitnehmer in Deutschland ist mit ihrem Job nicht zufrieden. 45 Prozent der Arbeitnehmer wollen in den nächsten zwölf Monaten den Job wechseln. Der Wunsch nach mehr Gehalt, Abwechslung und Anerkennung geben häufig den Ausschlag.

Consultingstudie: IT-Berater wechseln am häufigsten ihren Job

Jeder fünfte Mitarbeiter eines Consultingunternehmens mit dem Schwerpunkt Informationstechnologie (IT) verlässt im Jahresverlauf sein Unternehmen. Damit weisen IT-Beratungen die höchste Fluktuationsrate in der Unternehmensberatungsbranche auf.

Rivalität am Arbeitsplatz: Wenn Wettbewerb zu weit geht

Kämpfende Hirsche, die mit ihrern Geweihen aufeinander losgehen.

Eine internationale Monster Umfrage zeigt, dass jeder fünfte Befragte bereits den Job gewechselt hat, um Arbeitsplatzrivalitäten zu entfliehen. Weitere 26 Prozent haben schon eine Kündigung aus diesem Grund in Betracht gezogen.

BDU-Marktstudie: Personalberatung in Deutschland 2013/2014 - Starker Stellenmarkt

Ein Anschluß für Starkstrom mit einer roten Abdeckung sowie 3 blau abgedeckte Stromdosen.

Der Branchenumsatz der Personalberatung in Deutschland stieg 2013 verhalten um 3,2 Prozent auf 1,6 Milliarden Euro. Die Top-Manager identifizieren sich immer weniger mit ihren Unternehmen. Dies sind Ergebnisse der Marktstudie „Personalberatung in Deutschland 2012/2013“ vom Bundesverband Deutscher Unternehmensberater.

Arbeitslosigkeit belastet auch Psyche des Partners stark

Ein 30 Meter hoher Werbescreen in London warnt davor, dass 3 Millionen UK Jobs vom Handel mit der EU abhängen und durch den Brexit in Gefahr sind.

Die Gesundheitskosten einer Arbeitslosigkeit werden unterschätzt. Eine Studie des Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung zeigt, dass die Psyche beider Partner in nahezu gleichem Maße leidet, wenn einer der beiden Lebensgefährten arbeitslos wird.

Wenig Zufriedenheit an deutschen Arbeitsplätzen

Ein Raum mit mehreren Tischen auf denen Computer, Tastaturen und Bildschirme stehen.

Deutsche Arbeitnehmer sind im Vergleich weniger glücklich mit dem Job. Insbesondere die jüngeren Arbeitnehmer zeigten sich überraschend unzufrieden. Das sind die Ergebnisse einer globalen GfK-Umfrage im Auftrag von Monster.

Jeder siebte mit Jobwechsel in diesem Jahr

Ein grünes Schild mit einem weißen, rennenden Männchen und einem Pfeil nach links mit der Bedeutung eines Notausganges.

In diesem Jahr heuert jeder siebte Deutsche bei einem neuen Arbeitgeber an. Damit liegt Deutschland unter dem europäischen Durchschnitt von 18,3 Prozent. Das geht aus einer weltweiten Studie der internationalen Unternehmensberatung Hay Group hervor.

Sorge um Arbeitslosigkeit auf historischem Tiefstand

Für die Deutschen bleibt das Thema Arbeitslosigkeit zwar auch in diesem Jahr die Sorge Nummer eins, aber die Tendenz ist weiter rückläufig. So lautet ein Ergebnis der aktuellen Studie „Challenges of Europe“ des GfK Vereins, der die Bürger Europas jährlich nach den dringend zu lösenden Aufgaben in ihrem Land befragt.

Umziehen für den Job: Jeder vierte Deutsche hat's gemacht

Jeder vierte Deutsche ist allein aus beruflichen Gründen schon mindestens einmal umgezogen. Viele von ihnen mehrfach und ein kleiner Teil sogar ins Ausland. Dies zeigt eine repräsentative Infas-Umfrage im Auftrag der Bertelsmann Stiftung.

Antworten auf Wie gutes Kündigungsgespräch mit Chef führen?

Als WiWi Gast oder Login

Forenfunktionen

Kommentare 22 Beiträge

Diskussionen zu Kündigen

4 Kommentare

Guter Abgang

WiWi Gast

Ich habe es ziemlich silent gemacht. Persönliches Gespräch mit dem Chef (vor Corona) geführt. Danach den Brief bei HR eingeworfe ...

Weitere Themen aus Kündigung