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Korrekte Rechtschreibung nachträglich lernen

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WiWi Gast

Korrekte Rechtschreibung nachträglich lernen

Wie viele andere vermutlich auch, schreibe ich entsprechend meines Gefühls. Ich weiß aber auch (durch Korrekturen anderer), dass ich nicht perfekt schreibe. Nun bin ich leider auch nicht mehr in der Schule, um dort Rechtschreibung und Interpunktion anständig zu lernen.

Es stellt sich mir also die Frage, wie ich es schaffe, in meinem Alter meine Fähigkeiten der Rechtschreibung und Interpunktion zu verfeinern. Dabei sehe ich jedoch auch das Problem, dass ich nicht genau weiß, welche Fehler genau ich mache (ich habe keinen Zugang zu Jemanden, der das wirklich gut kann und mir dauernd Texte korrigieren kann). Gerade die Kommasetzung empfinde ich, über die klassischen Regeln wie "um" und "dass" hinaus, als schwierig.

Darum wollte ich gerne hier mal fragen, ob sich Jemand damit vielleicht bereits (erfolgreich) auseinandergesetzt hat. Die Materialien die man per Google findet zielen in der Regel auf Schüler ab und erscheinen mir nicht ganz geeignet.

Lesen tue ich aufgrund meines Studiums viel, aber geholfen hat das bisher nicht.

Ich hoffe es gibt hier Jemanden, der vielleicht ein paar nützliche Ideen hat.

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WiWi Gast

Korrekte Rechtschreibung nachträglich lernen

LanguageTool Plugin und dann ganz viel auf Wiwi-Treff schreiben. :-D

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WiWi Gast

Korrekte Rechtschreibung nachträglich lernen

WiWi Gast schrieb am 05.09.2020:

Wie viele andere vermutlich auch, schreibe ich entsprechend meines Gefühls. Ich weiß aber auch (durch Korrekturen anderer), dass ich nicht perfekt schreibe. Nun bin ich leider auch nicht mehr in der Schule, um dort Rechtschreibung und Interpunktion anständig zu lernen.

Es stellt sich mir also die Frage, wie ich es schaffe, in meinem Alter meine Fähigkeiten der Rechtschreibung und Interpunktion zu verfeinern. Dabei sehe ich jedoch auch das Problem, dass ich nicht genau weiß, welche Fehler genau ich mache (ich habe keinen Zugang zu Jemanden, der das wirklich gut kann und mir dauernd Texte korrigieren kann). Gerade die Kommasetzung empfinde ich, über die klassischen Regeln wie "um" und "dass" hinaus, als schwierig.

Darum wollte ich gerne hier mal fragen, ob sich Jemand damit vielleicht bereits (erfolgreich) auseinandergesetzt hat. Die Materialien die man per Google findet zielen in der Regel auf Schüler ab und erscheinen mir nicht ganz geeignet.

Lesen tue ich aufgrund meines Studiums viel, aber geholfen hat das bisher nicht.

Ich hoffe es gibt hier Jemanden, der vielleicht ein paar nützliche Ideen hat.

Erstmal vorneweg: find's absolut top, dass du dich darum bemühst, dich aktiv verbessern möchtest! Ich bin hinsichtlich des Deutschen leicht neurotisch, und Dinge wie "das/dass" oder grauenhafte Interpunktion (am schlimmsten: Kommata an Stellen, an denen sie m. E. vollkommen offensichtlich nichts zu suchen haben!) bereiten mir fast schon physischen Schmerz. Leider scheint die deutsche Sprache tatsächlich so schwer zu sein, dass sie im Schriftlichen immer weniger Muttersprachler korrekt beherrschen.

Meine sehr simplen Tipps: Wann immer du dir z. B. hinsichtlich eines Kommas nicht sicher bist: googlen! Nach wenigen Klicks zeigt dir der Duden die Lösung an und, umso nützlicher, frischt auch die grundsätzlichen Regeln nochmal auf. Danach bleibt's im Gedächtnis (bei mir zumindest), ansonsten: screenshoten. Ich habe auf meinem Handy einen extra Ordner, in dem ich derlei Screenshots sammle, auch von (bildungssprachlichen) Begriffen, die mir neu sind (google ein Wort sofort, wenn ich es nicht kenne). Hin und wieder sehe ich mir die dann nochmal an. Google hilft dir auch bzgl. Klein- oder Großschreibung und ob zusammen oder getrennt. Und: Ich schreibe auch über Telegram/WhatsApp in stets korrektem Deutsch, achte auf Interpunktion usw. Habe auf Letzteres mal eine Zeit lang weniger Wert gelegt und kam dadurch total raus. Manch ein neuer Gesprächspartner mag das erstmal seltsam finden, mir wurde auch schon 'unterstellt', ich würde doch bewusst hochgestochen formulieren und es mit der Interpunktion (liebe auch (korrekt) verschachtelte Sätze und das Semikolon, lege Wert auf die Unterscheidung zwischen Binde- und Gedankenstrich) übertreiben. Tatsächlich kommuniziere ich aber immer so, weil ich es nun mal als wichtig erachte. Also: Einfach immer und immer wieder, wann immer du dir unsicher bist, damit befassen. Das ist ja i. d. R. eine Sache von wenigen Sekunden.

PS: "Jemand/en" wird kleingeschrieben, und: "Die Materialien, die man per Google findet, [...]"

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WiWi Gast

Korrekte Rechtschreibung nachträglich lernen

WiWi Gast schrieb am 06.09.2020:

Und: Ich schreibe auch über Telegram/WhatsApp in stets korrektem Deutsch, achte auf Interpunktion usw. Habe auf Letzteres mal eine Zeit lang weniger Wert gelegt und kam dadurch total raus.

Habe das, wie ich finde, nicht ganz verständlich ausgedrückt: Das soll ein weiterer Tipp sein. Übung macht den Meister, und wenn du zwar dann und wann darauf achten möchtest, es dir meistens (Telegram/WA) aber egal ist, wird es dir deutlich schwererfallen, deine Interpunktion und das Gefühl für sie zu festigen. Wenn du aber konstant um ihre korrekte Anwendung bemüht bist, wird diese schnell zur Gewohnheit werden; die Regeln prägen sich ein.

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WiWi Gast

Korrekte Rechtschreibung nachträglich lernen

Zunächst einmal danke für die Antworten.

WiWi Gast schrieb am 06.09.2020:

Erstmal vorneweg: find's absolut top, dass du dich darum bemühst, dich aktiv verbessern möchtest! Ich bin hinsichtlich des Deutschen leicht neurotisch, und Dinge wie "das/dass" oder grauenhafte Interpunktion (am schlimmsten: Kommata an Stellen, an denen sie m. E. vollkommen offensichtlich nichts zu suchen haben!) bereiten mir fast schon physischen Schmerz. Leider scheint die deutsche Sprache tatsächlich so schwer zu sein, dass sie im Schriftlichen immer weniger Muttersprachler korrekt beherrschen.

Meine sehr simplen Tipps: Wann immer du dir z. B. hinsichtlich eines Kommas nicht sicher bist: googlen! Nach wenigen Klicks zeigt dir der Duden die Lösung an und, umso nützlicher, frischt auch die grundsätzlichen Regeln nochmal auf. Danach bleibt's im Gedächtnis (bei mir zumindest), ansonsten: screenshoten. Ich habe auf meinem Handy einen extra Ordner, in dem ich derlei Screenshots sammle, auch von (bildungssprachlichen) Begriffen, die mir neu sind (google ein Wort sofort, wenn ich es nicht kenne). Hin und wieder sehe ich mir die dann nochmal an. Google hilft dir auch bzgl. Klein- oder Großschreibung und ob zusammen oder getrennt. Und: Ich schreibe auch über Telegram/WhatsApp in stets korrektem Deutsch, achte auf Interpunktion usw. Habe auf Letzteres mal eine Zeit lang weniger Wert gelegt und kam dadurch total raus. Manch ein neuer Gesprächspartner mag das erstmal seltsam finden, mir wurde auch schon 'unterstellt', ich würde doch bewusst hochgestochen formulieren und es mit der Interpunktion (liebe auch (korrekt) verschachtelte Sätze und das Semikolon, lege Wert auf die Unterscheidung zwischen Binde- und Gedankenstrich) übertreiben. Tatsächlich kommuniziere ich aber immer so, weil ich es nun mal als wichtig erachte. Also: Einfach immer und immer wieder, wann immer du dir unsicher bist, damit befassen. Das ist ja i. d. R. eine Sache von wenigen Sekunden.

PS: "Jemand/en" wird kleingeschrieben, und: "Die Materialien, die man per Google findet, [...]"

Die Tipps sind gut und setze ich so bereits auch um. Mein eigentliches Problem, und das kam im ersten Post vielleicht nicht deutlich genug raus, ist jedoch, dass ich eben beim schreiben erstmal immer der Meinung bin, dass das was ich schreibe, richtig ist. Besonders wenn es um Kommasetzung geht, ist es schwierig ein fehlendes oder überflüssiges Komma zu finden (da ja nicht immer alles ein "Komma vor dem um - wann?" ist).

Für weiteren Input bin ich sehr dankbar.

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WiWi Gast

Korrekte Rechtschreibung nachträglich lernen

WiWi Gast schrieb am 06.09.2020:

Zunächst einmal danke für die Antworten.

Erstmal vorneweg: find's absolut top, dass du dich darum bemühst, dich aktiv verbessern möchtest! Ich bin hinsichtlich des Deutschen leicht neurotisch, und Dinge wie "das/dass" oder grauenhafte Interpunktion (am schlimmsten: Kommata an Stellen, an denen sie m. E. vollkommen offensichtlich nichts zu suchen haben!) bereiten mir fast schon physischen Schmerz. Leider scheint die deutsche Sprache tatsächlich so schwer zu sein, dass sie im Schriftlichen immer weniger Muttersprachler korrekt beherrschen.

Meine sehr simplen Tipps: Wann immer du dir z. B. hinsichtlich eines Kommas nicht sicher bist: googlen! Nach wenigen Klicks zeigt dir der Duden die Lösung an und, umso nützlicher, frischt auch die grundsätzlichen Regeln nochmal auf. Danach bleibt's im Gedächtnis (bei mir zumindest), ansonsten: screenshoten. Ich habe auf meinem Handy einen extra Ordner, in dem ich derlei Screenshots sammle, auch von (bildungssprachlichen) Begriffen, die mir neu sind (google ein Wort sofort, wenn ich es nicht kenne). Hin und wieder sehe ich mir die dann nochmal an. Google hilft dir auch bzgl. Klein- oder Großschreibung und ob zusammen oder getrennt. Und: Ich schreibe auch über Telegram/WhatsApp in stets korrektem Deutsch, achte auf Interpunktion usw. Habe auf Letzteres mal eine Zeit lang weniger Wert gelegt und kam dadurch total raus. Manch ein neuer Gesprächspartner mag das erstmal seltsam finden, mir wurde auch schon 'unterstellt', ich würde doch bewusst hochgestochen formulieren und es mit der Interpunktion (liebe auch (korrekt) verschachtelte Sätze und das Semikolon, lege Wert auf die Unterscheidung zwischen Binde- und Gedankenstrich) übertreiben. Tatsächlich kommuniziere ich aber immer so, weil ich es nun mal als wichtig erachte. Also: Einfach immer und immer wieder, wann immer du dir unsicher bist, damit befassen. Das ist ja i. d. R. eine Sache von wenigen Sekunden.

PS: "Jemand/en" wird kleingeschrieben, und: "Die Materialien, die man per Google findet, [...]"

Die Tipps sind gut und setze ich so bereits auch um. Mein eigentliches Problem, und das kam im ersten Post vielleicht nicht deutlich genug raus, ist jedoch, dass ich eben beim schreiben erstmal immer der Meinung bin, dass das was ich schreibe, richtig ist. Besonders wenn es um Kommasetzung geht, ist es schwierig ein fehlendes oder überflüssiges Komma zu finden (da ja nicht immer alles ein "Komma vor dem um - wann?" ist).

Für weiteren Input bin ich sehr dankbar.

Hm. Lies dir in diesem Fall die Sätze nochmal durch und versuche, auf Haupt- und Nebensätze zu achten, längere, geschachtelte Sätze aufzusplitten. Das ist im Endeffekt genau das, was jeder, der Kommasetzung beherrscht, tut, nur, dass es irgendwann intuitiv und ohne bewusstes Splitten klappt.

Bsp.:

  • "dass das was ich schreibe, richtig ist", korrekt wäre: "dass das, was ich schreibe, richtig ist": "was ich schreibe" ist ein Relativsatz, der sich auf das vorangegangene Pronomen "das" bezieht. Demnach wird der Relativsatz mit dem Relativpronomen "was" eingeleitet. Relativsätze werden in eingeschobener Form mit Kommata vom eigentlichen Satz, in diesem Fall dem Nebensatz (s. "dass"), abgetrennt.
  • "Besonders wenn es um Kommasetzung geht, ist es schwierig ein fehlendes oder überflüssiges Komma zu finden.", korrekt wäre: "Besonders[,] wenn es um Kommasetzung geht, ist es schwierig, ein fehlendes oder überflüssiges Komma zu finden." Das erste Komma ist optional, je nachdem, ob du "besonders" betonen möchtest oder nicht. Das Komma nach "ist es schwierig" läutet einen weiteren Nebensatz ein, welcher folglich vom Hauptsatz abgetrennt werden muss: mit ebendiesem Komma. Nebensätze erkennst du daran, dass das (konjugierte) Verb am Satzende steht – im vorliegenden Fall handelt es sich um einen subjektlosen Nebensatz, daher zu + Infinitiv statt konjugiertem Verb.

Wichtig ist, dass du die Regeln kennst und verstehst. D. h., dass du nicht nur erkennen kannst, ob an Stelle X ein Komma stehen muss, sondern auch begründen kannst, warum, oder warum nicht. Im (Online-)Duden gibt es viele hilfreiche Artikel zu Regeln der Kommasetzung, ich würde dir außerdem raten, dich noch einmal konkret mit Haupt- und Nebensätzen zu befassen. Es hilft ungemein, die Struktur, den Satzbau durchschaut zu haben.

Mach dir keinen Druck! Interpunktion ist wirklich sehr komplex. Der erste Schritt in die richtige Richtung ist, dass du tatsächlich bemüht bist, lernen und es richtig machen möchtest. Jetzt gilt es, dranzubleiben. Du wirst schnell erste Verbesserungen und ein sich besserndes Sprachgefühl bemerken können, was bestärkt und motiviert, trotzdem ist es ein langer Weg, der niemals wirklich endet.

Ich würde sagen, dass ich schon sehr gutes Deutsch spreche/schreibe, trotzdem google ich ständig dieses oder jenes – weil ich mir nicht hundertprozentig sicher bin, weil ich es (besser) wissen und unbedingt richtig machen will. Der springende Punkt ist der: Die allermeisten Menschen juckt's einfach überhaupt nicht, die überlegen nicht einmal, während sie schreiben, und sollten sie sich doch mal nicht sicher sein, dann ist es ihnen trotzdem egal, nicht wichtig genug, um sich dem anzunehmen. Die fragen nicht nach, googlen nicht, lernen nicht dazu, weil sie nicht ernsthaft darum bemüht sind, korrekt, 'perfekt' zu schreiben. Für die ist Sprache, auch im Schriftlichen, eben Mittel zum Zweck.
"Du verstehst doch auch ohne Komma und trotz Rechtschreibfehler, was ich dir sagen will?!" Das ist traurig, mir unverständlich, und der Grund, weswegen die großartige deutsche Sprache echt vor die Hunde geht.

Viel Erfolg!

PS: "beim Schreiben" groß, da substantiviertes Verb.

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WiWi Gast

Korrekte Rechtschreibung nachträglich lernen

Vielen Dank für die umfassenden Antworten. Ich werde wohl zunächst nochmal bei 0 anfangen und mir plump alle Regeln anschauen und gucken, was ich kenne und was nicht.

WiWi Gast schrieb am 07.09.2020:

Hm. Lies dir in diesem Fall die Sätze nochmal durch und versuche, auf Haupt- und Nebensätze zu achten, längere, geschachtelte Sätze aufzusplitten. Das ist im Endeffekt genau das, was jeder, der Kommasetzung beherrscht, tut, nur, dass es irgendwann intuitiv und ohne bewusstes Splitten klappt.

Bsp.:

  • "dass das was ich schreibe, richtig ist", korrekt wäre: "dass das, was ich schreibe, richtig ist": "was ich schreibe" ist ein Relativsatz, der sich auf das vorangegangene Pronomen "das" bezieht. Demnach wird der Relativsatz mit dem Relativpronomen "was" eingeleitet. Relativsätze werden in eingeschobener Form mit Kommata vom eigentlichen Satz, in diesem Fall dem Nebensatz (s. "dass"), abgetrennt.
  • "Besonders wenn es um Kommasetzung geht, ist es schwierig ein fehlendes oder überflüssiges Komma zu finden.", korrekt wäre: "Besonders[,] wenn es um Kommasetzung geht, ist es schwierig, ein fehlendes oder überflüssiges Komma zu finden." Das erste Komma ist optional, je nachdem, ob du "besonders" betonen möchtest oder nicht. Das Komma nach "ist es schwierig" läutet einen weiteren Nebensatz ein, welcher folglich vom Hauptsatz abgetrennt werden muss: mit ebendiesem Komma. Nebensätze erkennst du daran, dass das (konjugierte) Verb am Satzende steht – im vorliegenden Fall handelt es sich um einen subjektlosen Nebensatz, daher zu + Infinitiv statt konjugiertem Verb.

Wichtig ist, dass du die Regeln kennst und verstehst. D. h., dass du nicht nur erkennen kannst, ob an Stelle X ein Komma stehen muss, sondern auch begründen kannst, warum, oder warum nicht. Im (Online-)Duden gibt es viele hilfreiche Artikel zu Regeln der Kommasetzung, ich würde dir außerdem raten, dich noch einmal konkret mit Haupt- und Nebensätzen zu befassen. Es hilft ungemein, die Struktur, den Satzbau durchschaut zu haben.

Mach dir keinen Druck! Interpunktion ist wirklich sehr komplex. Der erste Schritt in die richtige Richtung ist, dass du tatsächlich bemüht bist, lernen und es richtig machen möchtest. Jetzt gilt es, dranzubleiben. Du wirst schnell erste Verbesserungen und ein sich besserndes Sprachgefühl bemerken können, was bestärkt und motiviert, trotzdem ist es ein langer Weg, der niemals wirklich endet.

Ich würde sagen, dass ich schon sehr gutes Deutsch spreche/schreibe, trotzdem google ich ständig dieses oder jenes – weil ich mir nicht hundertprozentig sicher bin, weil ich es (besser) wissen und unbedingt richtig machen will. Der springende Punkt ist der: Die allermeisten Menschen juckt's einfach überhaupt nicht, die überlegen nicht einmal, während sie schreiben, und sollten sie sich doch mal nicht sicher sein, dann ist es ihnen trotzdem egal, nicht wichtig genug, um sich dem anzunehmen. Die fragen nicht nach, googlen nicht, lernen nicht dazu, weil sie nicht ernsthaft darum bemüht sind, korrekt, 'perfekt' zu schreiben. Für die ist Sprache, auch im Schriftlichen, eben Mittel zum Zweck.
"Du verstehst doch auch ohne Komma und trotz Rechtschreibfehler, was ich dir sagen will?!" Das ist traurig, mir unverständlich, und der Grund, weswegen die großartige deutsche Sprache echt vor die Hunde geht.

Viel Erfolg!

PS: "beim Schreiben" groß, da substantiviertes Verb.

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