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Master oder BerufseinstiegWPG

Einstieg in Stb oder wp

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mb1996

Einstieg in Stb oder wp

Hallo zusammen,
ich stehe aktuell vor der Frage, ob ich nach meinem Praktikum in einer Wirtschaftsprüfung dort als Assistent anfangen soll, oder doch erst noch meinen Wiwi master mache.
Habe einen Bachelor mit Finance/Controlling Vertiefung mit 2,4 abgeschlossen und daraufhin ein 6 monatiges Praktikum in besagter mittelständischer WP absolviert bzw. bin kurz vorm Ende.
Für mich steht auf jeden Fall fest dass es in diesen Bereich gehen soll. Allerding ist die Frage ob ich vielleicht mit einem Master durch die Theorie deutliche Vorteile später im Examen hätte. Andererseits könnte ich durch den direkten Einstieg als Assistent ein Jahr sparen (bin immerhin schon 25).

Gibts hier Leute die mir vllt ein paar Erfahrungsberichte schildern könnten?
Vielen Dank im Voraus.

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WiWi Gast

Einstieg in Stb oder wp

Wer WP werden will, sollte in meinen Augen nicht auf ein Jahr mehr oder weniger schielen, so exakt planbar ist das eh nicht. Ob dann alles mit der Freistellung so aufs Jahr genau klappt, du nicht doch mal Arbeitgeber wechselst oder so, da muss schon alles klappen damit man nach der Minimalzeit WP schreibt und wird.

Ich persönlich muss sagen mir hat der Master für den Steuerberater viel Vorwissen eingebracht. Die WP Vorbereitung habe ich noch nicht begonnen, die diesjährigen Themen in den Klausuren BWL VWL (wie sie hier im Portal gepostet wurden) kannte ich jedoch ausnahmslos aus dem Studium. Ich gehe davon aus, dass das den Einstieg in die Thematik vereinfachen wird.

Auf der anderen Seite:

  • a du bist schon 25, das ist kein Drama, aber langsam mal zu arbeiten würde deinen Finanzen über die Lebensspanne sicher nicht schaden. Und irgendwann wollte ich auch nicht mehr mit nem Studenten budget rumkrebsen
  • b aus der Praxis raus habe ich inzwischen doch schon einige Dinge gesehen, den einen oder anderen PS gelesen für irgendwelche Prüfungsprobleme etc. Ein solides Verständnis über die WP wird wohl für Prüfungswesen nicht schaden
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WiWi Gast

Einstieg in Stb oder wp

meine persönliche Meinung ist, dass du mit einem Jahr mehr Berufserfahrung mehr für die Examen mitnimmst als mit einem Jahr Studium.

Der Master ist daher aus meiner Sicht immer "nur" die sichere Wahl, weil du sofern du die Examen nicht schaffst (was auch bei guter Vorbereitung passieren kann) oder du nach 1-2 Jahren feststellst dass es doch nicht dein Ziel ist StB oder WP zu werden du bessere Chancen bei einem Wechsel hast, auch wenn der Abschluss mit steigender Berufserfahrung unwichtiger wird, gibt es dann viele potenzielle Stellen wo ein Master erwartet wird.

Wenn du dir sicher bist dass du die Examen machen willst (im Zweifel auch 2 oder 3 Versuche) dann steht einem direkten Berufseinstieg meiner Meinung nach nichts im Wege.

Generell gilt wenn du die Examen bestanden hast juckt es keine Sau was du vorher für nen Studienabschluss hattest

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lp610

Einstieg in Stb oder wp

Hi,

ich habe mich lange mit dem Thema beschäftigt, da ich auch vor dieser Entscheidung stand.
Bei ging es allerdings darum, ob ich einen berufsbegleitenden WP Master macht.
Ich habe mich gegen den Master entschieden, weil

  1. er nicht schneller zum WP führt. Das eine Jahr weniger notwendige Berufserfahrung wird durch die längere Studiendauer kompensiert (Bachelor 4 Jahre; Master 2 Jahre + Berufserfahrung 3 Jahre = 5 Jahre). Dies gilt idR auch für berufsbegleitende Master, da man durch den niedrigeren Beschäftigungsgrad (z.B. 80%) länger braucht, um die für das Examen notwendige Berufserfahrung zu sammeln.

  2. Ein niedrigerer Beschäftigungsgrad (bei einem berufsbegleitenden Master) geht mit einem niedrigeren Gehalt einher. Ich finde, dass ich ein wichtiger Punkt, da der Weg zum WP ohnehin schon anstrengend und lange ist und ich wenigstens mir die Möglichkeit haben möchte, mich selbst zu "belohnen". Klar verdient man als Einstiegsgehalt nicht das größte Geld, aber solange man das Geld komplett für sich zur Verfügung hat kann man gut davon leben (mit Spesen etc.).

  3. Berufsbegleitende Master sind sehr teuer (idR über 20k), sodass man grundsätzlich auf die finanzielle Unterstützung seitens des Arbeitgebers angewiesen ist. Dies hat eine mindestens 2 jährige Bindung an das Unternehmen als Folge). Die Vorbereitung für das WP Examen (ohne Gebühren der WPK) kostet bei Econect 12.700€. Das ist mE eine Summe, die man gut über einen Zeitraum von 1-2 Jahren sparen kann. Auf der anderen Seite ist es Zumindest bei meinem Arbeitgeber so, dass man bei einer finanziellen Unterstützung bis 10k ein Jahr gebunden ist. Das ist meiner Meinung nach noch "akzeptabel", sodass man selber nur 3-5k aufbringen müsste, wenn man sich dafür entscheidet, maximal 10k zu leihen.

  4. Modularisierung des WP Examens. Für mich spielt es keine Rolle, ob ich mit 28 oder 29 WP bin. Demensprechend kann man sich die Examina aufteilen, verzichtet durch keinen Master auf kein Gehalt und ist nicht bzw. weniger lange gebunden.

  5. Der wichtigste Punkt: Entwurf eines Gesetzes zur Modernisierung des notariellen Berufsrechts und zur Änderung weiterer Vorschriften -> Artikel 19 Nr.3b -> „(7) Bewerbende können zur Ablegung einzelner Teile der Prüfung zugelassen werden, wenn sie eine Tätigkeit nach Absatz 1 von wenigstens sechs Monaten
    nachweisen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie wird ermächtigt,
    durch Rechtsverordnung, die nicht der Zustimmung des Bundesrats bedarf, einzelne Prüfungsgebiete von der Regelung des Satzes 1 auszunehmen.“ -> Es ist geplant, dass man, abgesehen von dem Modul PW, die anderen Module bereits nach 6 Monaten ablegen kann. Meines Erachtens lohnt sich dann ein WP Master ohnehin nicht mehr.

Besten Gruß

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