DieManager von Morgen WiWi-TReFF.de - Zeitung & Forum für Wirtschaftsstudium & Karriere
Off & Online-MarketingBMW

BMW erneut effizienteste deutsche Marke

BrandControl-Studie: Von den deutschen Herstellern setzt nach wie vor BMW seine Werbeinvestitionen am wirtschaftlichsten ein.

Das Bild zeigt einen kompletten Heißluftballon mit dem Korb darunter und Himmel.

BMW erneut effizienteste deutsche Marke
Frankfurt/Main (ots) - Dem japanischen PKW-Hersteller Honda ist die höchste Steigerung der Werbeeffizienz aller PKW-Marken in Deutschland gelungen. Gegenüber 2005 sparte Honda im Jahr 2006 503.000 Euro pro Werbeerinnerungspunkt ein. Von den deutschen Herstellern setzt nach wie vor BMW seine Werbeinvestitionen am wirtschaftlichsten ein. Das sind die Ergebnisse der alljährlich erscheinenden Effizienzstatistik des Frankfurter Institutes für Markencontrolling BrandControl.

»Attraktive neue Modelle wie der futuristisch anmutende Civic, ein kostenorientiertes Management, eine gute Agenturleistung und ein effizientes Marketingcontrolling haben zu dieser hervorragenden Leistung von Honda beigetragen«, erklärt BrandControl-Geschäftsführer Dr. Harald Jossé. Während die Honda-Werbung im Jahresdurchschnitt 2005 nur von 28 Prozent der deutschen Neuwagen-Kaufinteressenten bemerkt wurde, stieg der Wert auf 40 Prozent im Jahresdurchschnitt 2006. Und dies, obwohl Honda eine knappe Million Euro weniger Werbebudget zur Verfügung hatte.

Auch 2006 setzt BMW unter Deutschlands Autoherstellern seine Werbe-Investitionen am effizientesten ein. Die Münchner müssen pro Werbeerinnerungspunkt 1,3 Millionen Euro investieren und wirtschaften damit deutlich günstiger als Audi (1,6 Millionen Euro), Mercedes (1,7 Millionen Euro) und VW (2,5 Millionen Euro). Wie Honda arbeitet auch BMW mit einem detaillierten Marketingcontrolling-System und prüft jeden Werbe-Euro auf wirtschaftlichen Einsatz. Der Betrachtung zugrunde liegt die Relation zwischen Brutto-Werbeaufwand und erzielter Werbeerinnerung. So benötigte die erfolgreichste deutsche Automarke BMW lediglich 84,8 Millionen Euro, um die Aufmerksamkeit von 65 Prozent der deutschen Neuwagenkäufer zu finden. Audi schaffte es mit 110,7 Millionen Euro auf gerade 68 Prozent. Mercedes legt nochmals 8 Millionen Euro drauf und erreicht mit 118, 7 Millionen Euro eine Beachtung von 71 Prozent. Schlusslicht VW kommt mit 189,1 Millionen Euro auf 75 Prozent.

»Es ist erstaunlich«, meint BrandControl-Geschäftsführer Dr. Harald Jossé, »dass selbst kostenbewusste Manager wie Daimler-Chrysler-Chef Dieter Zetsche oder Martin Winterkorn von VW solche Effizienzwerte anscheinend nicht kritisch hinterfragen.« Es sei angesichts der allgemein bei den PKW-Konzernen eingeläuteten Sparmaßnahmen kaum verständlich, dass VW es sich leistet, 100 Millionen Euro mehr als BMW auszugeben, nur um 10 Prozentpunkte mehr Aufmerksamkeit zu erreichen. »VW, aber auch Audi und Mercedes könnten ohne weiteres 10 bis 20 Prozent ihrer Werbeausgaben einsparen, ohne an Werbeerinnerung zu verlieren«, sagt Effizienzexperte Jossé. Maßgeblich dafür sei aber ein ähnlich effizientes Marketingcontrolling, wie es beispielsweise Honda und BMW einsetzen.

Im Forum zu BMW

2 Kommentare

Praktikum BMW Unterkunft / Wohnheim

alexandraA

Hallo :) Mein Praktikum beginnt ab 11. September. Leider habe ich noch keine Unterkunft in München und bin deshalb dringend auf der Suche danach. Falls ihr mir weiterhelfen könnt bzw. jemanden kennt, ...

9 Kommentare

Praktikum BMW Strategische Planung

WiWi Gast

Hallo zusammen, wollte mich auf folgende Stellenbeschreibung bewerben: LINK Das wäre mein erstes Praktikum, hätte ich da Chancen oder wäre das noch zu hoch gegriffen? Profil: Abi 2.0 VWL staatlich ...

9 Kommentare

ANÜ bei BMW oder Festanstellung im Elektronikkonzern

Vice91

Hallo, ich bin Ingenieur und stehe gerade vor einer schweren Entscheidung. Ich habe nun nach dem Studium gerade 2 Jobangebote vorliegen und würde gerne eure Meinung brauchen. - ANÜ bei BMW FIZ in Mün ...

16 Kommentare

Kündigungsfrist BMW IGM Bayern?

WiWi Gast

Hallo, kennt jemand die Kündigungsfrist speziell bei BMW als Festangestellter? In meinem Arbeitsvertrag kann ich dazu nichts finden. Und ohne aktiv Mitglied bei der IGM zu sein, findet man nur folgen ...

8 Kommentare

Praktikum BMW Konzernbesteuerung

WiWi Gast

Guten Abend zusammen, ich interessiere mich derzeit für ein Praktikum bei BMW im Bereich Konzernbesteuerung. Hat hier jemand Erfahrung dazu und könnte diese schildern? Wie hoch sind dafür die Chancen ...

3 Kommentare

Wohnheim Praktikum BMW in München

StudWingDA

Ich habe die Zusage für ein Praktikum bei BMW in München. Praktikumsbeginn ist in gut 2 Monaten. Weiß jemand ob es möglich ist noch ein Wohnheim von BMW zu bekommen und wieviel dies kosten würde? Hint ...

10 Kommentare

Internationale Traineeprogramme

semibaron

Hallo, seit meinem Abitur lebe ich dauerhaft im Ausland. Genauer in Österreich, Spanien, Mexiko und Japan. Nun stehe ich vor dem Abschluss meines General Management Masters (in Spanien) und suche n ...

Artikel kommentieren

Als WiWi Gast oder Login

Zum Thema BMW

BWM-Drift-Stuntshow im Kreisverkehr in Kapstadt mit roten BMW 2er Coupé.

Virales Marketing Video: BWM-Drift-Stuntshow im Kreisverkehr in Kapstadt

Filmreife Fahrfreude zeigt BMW beim der Drift-Stuntshow mit dem BMW M235i Coupé im Kreisverkehr in Kapstadt. Dort wurde die Straße zur Bühne einer Driftmob-Show mit fünf professionellen Stuntfahrern und einer Hollywood-Filmcrew, die alles in einem Video-Clip dokumentiert hat. Hollywood-Regisseur Mic Rodgers inszeniert diesen weltweit ersten Flashmob mit driftenden Fahrzeugen in Südafrika.

Die Spitze eines Kugelschreibers mit der Inschrift: Layout spiegelt sich.

Marketingbudgets der Digitalunternehmen fließt in Messen und Online-Marketing

Das Marketingbudget der ITK-Unternehmen beträgt im Schnitt 4,5 Prozent vom Umsatz. Etwa zwei Drittel des Marketingbudgets wird in Messen, Events und Online-Marketing investiert. Gut jedes zweite Unternehmen plant steigende Investitionen für Social Media und Suchmaschinenmarketing. Die größte Herausforderung im Marketing sehen die Unternehmen im Marketing-Controlling.

Care Marketing-Wettbewerb 2016 für Wirtschaftswissenschaften der Organisation Care-Pakete zum 70. Jubiläum.

Content-Marketing-Wettbewerb »Care 2016« für Wirtschaftsstudierende

Das erste CARE-Paket wurde vor 70 Jahren verschickt – und erreichte deutsche Familien kurz nach dem Zweiten Weltkrieg. Anlässlich dieses 70. Geburtstags rufen die Hilfsorganisation CARE Deutschland-Luxemburg e.V. und die Content-Marketing-Agentur Suxeedo zum Wettbewerb „Inhalte verändern die Welt“ auf. Alle Studenten der Wirtschaftswissenschaften sind eingeladen, für die Organisation eine digitale Content-Marketing-Kampagne zu entwickeln. Zu gewinnen gibt es Sachprämien von Apple. Bewerbungsschluss für die Einreichungen ist der 30. September 2016.

Werbung im U-Bahn Schacht "Yes News is good news".

Die Psychologie der Werbemittel

Mit dem Marketingmix werden potenzielle Kunden, also die Zielgruppe und auch Bestandskunden angesprochen. Ziele sind dabei, die Kundenzahlen zu optimieren und die Kundenbindung zu stärken. Marketing-Ziele lassen sich mit vielen Instrumenten erreichen. Werbegeschenke sind eines dieser Marketinginstrumente. Unternehmen unterschätzen oft die Wirkung kleiner Geschenke. Für Kunden und Interessenten sind Werbegeschenke jedoch nicht bloß Gegenstände.

Weiteres zum Thema Off & Online-Marketing

Heribert-Meffert Marketing-Lifetime-Award 2015

Marketing-Pionier Heribert Meffert mit Marketing Lifetime Award 2015 ausgezeichnet

Der Marketing-Pionier Heribert Meffert hat für sein Lebenswerk den neu ausgelobten Marketing Lifetime Award 2015 erhalten. Meffert gründete den ersten Marketing-Lehrstuhl in Deutschland und hat das Marketing über vier Jahrzehnte wesentlich geprägt. Der Deutsche Marketing Verband und die Marketing Zeitschrift absatzwirtschaft ehrten Heribert Meffert im Rahmen des Deutschen Marketing Tages am 3. Dezember 2015 in Stuttgart für seine herausragenden Verdienste.

Drei Schlangen mit ineinander geschobenen Einkaufswagen.

Know-How im Bereich Marktforschung erweitern: Professionelle Erstellung von Marktanalysen

Marktanalysen und Wettbewerbsanalysen sind in vielen Unternehmen unbeliebt, was weniger daran liegt, dass diese Analysen nicht als wichtig angesehen werden. Der Wert solcher Analysen ist Firmeninhabern und Mitarbeitern bekannt. Doch was in deutschen Unternehmen vielen Kopfzerbrechen bereitet, wenn diese Aufgaben anstehen, ist das fehlende Fachwissen dafür bei Unternehmern und Angestellten.

Beliebtes zum Thema News

Eine Frau mit blonden, langen Haaren hält ein Handy in der Hand.

Arbeitswelt 4.0: Digitalisierung im Job belastet Familienleben und Gesundheit

Die Digitalisierung und permanente Erreichbarkeit für E-Mails und Anrufe per Smartphone belastet die Gesundheit und schadet dem Familienleben. Das Risiko an Burnout zu erkranken steigt und knapp ein Viertel der Beschäftigten fühlen sich durch die Arbeit emotional erschöpft. Dies sind Ergebnisse der Studie „Auswirkungen der Digitalisierung der Arbeit auf die Gesundheit von Beschäftigten“.

Ein Mann mit Kopftaschenlampe sieht sich den Sternenhimmel an.

Digitalstrategen: Chief Digital Officer (CDO) – das Einhorn unter den Top-Managern

Das Berufsbild des Chief Digital Officer (CDO) ist brandneu. Aktuell haben erst lediglich zwei Prozent der großen Unternehmen die Position eines CDO geschaffen. Der digitale Wandel muss jedoch in der Unternehmensspitze verankert werden. Dies ist Aufgabe des Chief Digital Officers, welcher eine Digitalstrategie erarbeiten und die Digitalisierung von Unternehmen und Geschäftsmodellen vorantreiben und gestalten soll.

Industrie 4.0

Industrie 4.0: Weltweite Rekord-Investitionen bis 2020 von 900 Milliarden US-Dollar pro Jahr

Für die Digitalisierung entlang der Wertschöpfungskette wollen branchenbezogene Unternehmen bis 2020 mehr als 900 Milliarden US-Dollar investieren. Von der Industrie 4.0 versprechen sich die Unternehmen signifikante Vorteile bei Kosten, Effizienz und Gewinn; das zeigt die neue globale Studie der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC).

Jahreswirtschaftsbericht 2017 - Bruttoinlandsprodukt wächst um 1,4 Prozent

Nach dem Verzicht auf seine Kanzlerkandidatur stellte Sigmar Gabriel den aktuellen Jahresbericht 2017 vor. Aus dem Bericht mit dem Titel „Für inklusives Wachstum in Deutschland und Europa“ geht hervor, dass das Bundeskabinett eine Zunahme des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts von 1,4 Prozent erwartet. Grund für den Rückgang im Vergleich zum Vorjahr von 1,7 auf 1,4 Prozent ist die geringere Anzahl von Arbeitstagen.

Drei übereinander gestapelte Pakete von adidas,amazon und outletcity.

Unternehmensranking 2016: Die Top 100 deutschen E-Commerce-Händler

Im Bereich E-Commerce ist Amazon weiterhin der umsatzstärkste Onlinehändler in Deutschland. Mit 7,8 Mrd. Euro Umsatz befindet sich der Internet-Gigant weit vor Otto.de mit 2,3 Mrd. Euro und Zalando.de mit 1 Mrd. Euro Umsatz. Alle Top 100 E-Commerce-Händler erwirtschafteten 2015 zusammen einen Jahrsumsatz von 24,4 Mrd. Euro und eine Umsatzsteigerung von 13 Prozent. Das geht aus der aktuellen EHI-Studie "E-Commerce-Markt Deutschland 2016" hervor.

Ein Mann im grauen Pullover stützt sich auf einer Fensterbank ab und schaut nach draußen.

Beraterhonorare: Tagessätze von Unternehmensberatern gestiegen

Deutsche Unternehmensberater verzeichneten 2015 und 2016 einen Anstieg ihrer Honorare von durchschnittlich 1,3 Prozent. Für 2017 wird von einer ähnlichen Erhöhung der Tagessätze ausgegangen. In der Strategieberatung variiert der Tagessatz für einen Projektleiter der Hierarchiestufe Manager und Senior Manager über alle Größenklassen gesehen von 1.150 bis 2.275 Euro. Vergleichbare Tagessätze in der IT-Beratung liegen zwischen 950 und 1.800 Euro, wie die Studie "Honorare in der Unternehmensberatung 2015/2016" vom Bundesverband Deutscher Unternehmensberater (BDU) zeigt.

Industrie 4.0

Industrie 4.0: Viele deutsche Unternehmen ohne Strategie

Neun von zehn deutschen Unternehmen sehen Industrie 4.0 als Chance. Aber nur jedes fünfte Unternehmen hat eine Strategie und Verantwortlichkeiten für die Industrie 4.0 definiert. 44 Prozent können zudem keine Fortschritte beim Thema verzeichnen. Vorreiter investieren im Schnitt 18 Prozent ihres Forschungs- und Entwicklungsbudgets im Bereich Industrie 4.0, wie eine aktuelle McKinsey-Studie zeigt.

Feedback +/-

Feedback