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Promotionsvorhaben mit fast 37 - sinnvoll oder wahnsinn?

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WiWi Gast

Promotionsvorhaben mit fast 37 - sinnvoll oder wahnsinn?

Hallo zusammen,

vorab zu mir: Habe eine technische Berufsausbildung, dann BSc. in Betriebswirtschaftslehre an einer der Top5 Unis studiert und einen Wirtschafts-Ing. Master an einer eher weniger renommierten Uni. Aufgrund von Berufsausbildung, längerem Studium, etc. war ich erst mit knapp 32 fertig mit dem Master (aber immerhin "sehr gut" :-) )

War nach dem Studium ein paar Jahre im internationalen Projektmanagement tätig, habe dann die Firma gewechselt und leider mit dem neuen Arbeitgeber einen totalen Saftladen erwischt. Die neue Stadt gefiel mir aber sehr, und so nahm ich dort geschwind an einer Hochschule eine neue Stelle als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an. Die Stellenanzeige erschien interessant, dazu E13er Eingruppierung in höherer Stufe, und jede Menge Work-Life Balance (hatte ich lange nicht gehabt

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WiWi Gast

Promotionsvorhaben mit fast 37 - sinnvoll oder wahnsinn?

Warum willst du denn promovieren?

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WiWi Gast

Promotionsvorhaben mit fast 37 - sinnvoll oder wahnsinn?

Wenn du einen Prof findest der mitspielt und dein Umfeld mitspielt.. warum nicht?

Du hast noch 30 Jahre Jahre Berufsleben vor dir (angenommen Renteneintritt ist mit 67).

Was sind da 3-4 Jahre für ne Promotion?

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WiWi Gast

Promotionsvorhaben mit fast 37 - sinnvoll oder wahnsinn?

Ich denke für eine Promotion ist man nie zu alt.

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WiWi Gast

Promotionsvorhaben mit fast 37 - sinnvoll oder wahnsinn?

Einfache Antwort: es ist Wahnsinn.

Aber Schritt für Schritt: Was für Perspektiven erhoffst Du Dir damit?

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WiWi Gast

Promotionsvorhaben mit fast 37 - sinnvoll oder wahnsinn?

Hier wieder der TE. Sorry, aus irgendwelchen Gründen ist der komplette zweite Teil meines Beitrages abgehackt und hier nicht veröffentlicht worden.

Also zur Sache: Die Profs, die meine Chefs sind, sind totale Luschen, wie sich schnell herausstellte. Der eine hat nur wenig, der andere kaum Projekterfahrung. Einer ist Mitte 50, der andere kurz vorm Ruhestand. Unternehmenskontakte sind bei beiden Fehlanzeige, respektive werden durch unangemessenes, peinliches Verhalten sowie Unzuverlässigkeit der beiden schnell verbrannt.

Normalerweise würde ich jetzt zügig den Absprung zurück in die Wirtschaft versuchen, das hat sich aber aufgrund allseits bekannter Umstände bisher als unmöglich erwiesen.

Daher die Idee, doch noch eine Promotion abzureissen. Ich müsste dazu hier selbst mit einem gewissen Aufwand die Stelle "umdesignen", und für eine Verlängerung sorgen, das wäre aber ggf. machbar. Das wäre der erste Schritt. Dann wäre der Plan innerhalb von 2 Jahren + ggf. in Kooperation mit meiner alten Firma und einer Partner-Universität (die Hochschule an der ich bin hat kein Promotionsrecht) zu promovieren. Ich bin gerade dabei, ein für mich spannendes Thema zu entwickeln.

Potentielle Perspektiven:

  • Führungsposition in der Wirtschaft
  • Stelle als Prof an einer Hochschule

Was mich eben umtreibt ist die Frage, wie solch eine "späte" Promotion seitens der Wirtschaft/potentiellen Arbeitgebern gesehen wird.

Antworten, insbesondere von Promovierten mit ähnlich später Fertigstellung, wären daher sehr interessant :-)

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WiWi Gast

Promotionsvorhaben mit fast 37 - sinnvoll oder wahnsinn?

Warum genau ist es deiner Meinung nach Wahnsinn? Bitte begründen, danke :-)

WiWi Gast schrieb am 25.10.2020:

Einfache Antwort: es ist Wahnsinn.

Aber Schritt für Schritt: Was für Perspektiven erhoffst Du Dir damit?

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WiWi Gast

Promotionsvorhaben mit fast 37 - sinnvoll oder wahnsinn?

Ich bin der mit dem "Wahnsinn".

Leider muss ich sagen, dass mir Deine Selbstdarstellung ziemlich arrogant vorkommt. Profs sind "Luschen" (sagst DU, der überhaupt gerade mal 3 Jahre gearbeitet hat), beurteilst ihr Verhalten, als ob Du in der Position dazu wärst. "Normalerweise würde ich jetzt zügig den Absprung versuchen,..." --> ja, dann tu das doch!

Dann wird es noch besser: "Promotion abreissen", "Stelle umdesignen" -> fragt sich, warum Du Deine Stelle in dem "Saftladen" vorher nicht einfach "umdesignt" hast und hier mal "Perfomance abgerissen" hast. Und "eine Stelle verlängern" macht ein WissMa schonmal gar nicht, der ist nämlich das Ende der Nahrungskette.

Wie gesagt, etwas verwunderlich, dass jemand, der mit 32 seinen Master gemacht hat und dann ganze 3 Jahre gearbeitet hat, so eine Show abzieht. Wäre ich einer der Professoren, würd ich Dich ganz schnell einnorden oder Dir die Türe weisen. Dein bisheriger Werdegang spricht nun auch nicht gerade von Konstanz (Master mit 32, 2 Jahre Stelle X, <1 Jahr Stelle im "Saftladen", jetzt <1Jahre WissMa).

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WiWi Gast

Promotionsvorhaben mit fast 37 - sinnvoll oder wahnsinn?

Ach, das hab ich ja glatt übersehen (ich bin nochmal der mit "Wahnsinn"):

Bist an einer FH ohne Promotionsrecht und baust Dir Märchenschlösser - made my day!

WiWi Gast schrieb am 26.10.2020:

Hier wieder der TE. Sorry, aus irgendwelchen Gründen ist der komplette zweite Teil meines Beitrages abgehackt und hier nicht veröffentlicht worden.

Also zur Sache: Die Profs, die meine Chefs sind, sind totale Luschen, wie sich schnell herausstellte. Der eine hat nur wenig, der andere kaum Projekterfahrung. Einer ist Mitte 50, der andere kurz vorm Ruhestand. Unternehmenskontakte sind bei beiden Fehlanzeige, respektive werden durch unangemessenes, peinliches Verhalten sowie Unzuverlässigkeit der beiden schnell verbrannt.

Normalerweise würde ich jetzt zügig den Absprung zurück in die Wirtschaft versuchen, das hat sich aber aufgrund allseits bekannter Umstände bisher als unmöglich erwiesen.

Daher die Idee, doch noch eine Promotion abzureissen. Ich müsste dazu hier selbst mit einem gewissen Aufwand die Stelle "umdesignen", und für eine Verlängerung sorgen, das wäre aber ggf. machbar. Das wäre der erste Schritt. Dann wäre der Plan innerhalb von 2 Jahren + ggf. in Kooperation mit meiner alten Firma und einer Partner-Universität (die Hochschule an der ich bin hat kein Promotionsrecht) zu promovieren. Ich bin gerade dabei, ein für mich spannendes Thema zu entwickeln.

Potentielle Perspektiven:

  • Führungsposition in der Wirtschaft
  • Stelle als Prof an einer Hochschule

Was mich eben umtreibt ist die Frage, wie solch eine "späte" Promotion seitens der Wirtschaft/potentiellen Arbeitgebern gesehen wird.

Antworten, insbesondere von Promovierten mit ähnlich später Fertigstellung, wären daher sehr interessant :-)

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Ceterum censeo

Promotionsvorhaben mit fast 37 - sinnvoll oder wahnsinn?

WiWi Gast schrieb am 26.10.2020:

Hier wieder der TE. Sorry, aus irgendwelchen Gründen ist der komplette zweite Teil meines Beitrages abgehackt und hier nicht veröffentlicht worden.

Also zur Sache: Die Profs, die meine Chefs sind, sind totale Luschen, wie sich schnell herausstellte. Der eine hat nur wenig, der andere kaum Projekterfahrung. Einer ist Mitte 50, der andere kurz vorm Ruhestand. Unternehmenskontakte sind bei beiden Fehlanzeige, respektive werden durch unangemessenes, peinliches Verhalten sowie Unzuverlässigkeit der beiden schnell verbrannt.

Normalerweise würde ich jetzt zügig den Absprung zurück in die Wirtschaft versuchen, das hat sich aber aufgrund allseits bekannter Umstände bisher als unmöglich erwiesen.

Daher die Idee, doch noch eine Promotion abzureissen. Ich müsste dazu hier selbst mit einem gewissen Aufwand die Stelle "umdesignen", und für eine Verlängerung sorgen, das wäre aber ggf. machbar. Das wäre der erste Schritt. Dann wäre der Plan innerhalb von 2 Jahren + ggf. in Kooperation mit meiner alten Firma und einer Partner-Universität (die Hochschule an der ich bin hat kein Promotionsrecht) zu promovieren. Ich bin gerade dabei, ein für mich spannendes Thema zu entwickeln.

Potentielle Perspektiven:

  • Führungsposition in der Wirtschaft
  • Stelle als Prof an einer Hochschule

Was mich eben umtreibt ist die Frage, wie solch eine "späte" Promotion seitens der Wirtschaft/potentiellen Arbeitgebern gesehen wird.

Antworten, insbesondere von Promovierten mit ähnlich später Fertigstellung, wären daher sehr interessant :-)

Puh, mein lieber Freund und Kupferstecher. Ich bemühe mich ja meist um einen manierlichen Ton, dein Auftritt hoch zu Ross strapaziert meine Gutmütigkeit jedoch nicht unwesentlich.
Die Kompetenz eines Professors anhand dessen "Projekterfahrung" zu beurteilen ist schon arg hanebüchen. Hier sind zahlreiche andere Dinge wesentlich wichtiger, z. B. die wissenschaftliche Qualifikation oder insb. an Fachhochschulen die didaktische Kompetenz. Vor diesem Hintergrund sehe ich auch deine Perspektive als" Professor an einer Hochschule" kritisch. Du bist hier in keiner besonders günstigen Ausgangslage, da du - zumal noch nicht einmal zur Promotion angenommen - wohl kaum noch Promotion und ggf. Habilitation fertig stellen kannst, bevor du die jeweiligen beamtenrechtlichen Altersgrenzen erreichst (wenn ich die angepeilte Verbeamtung unterstelle). Aber da du ja planst "eine Promotion abzureissen" scheitert dein Vorhaben ebenso wahrscheinlich an der Qualität deiner wissenschaftlichen Arbeit; mit "rite" hat man es im akademischen Umfeld sehr schwer.
Ich möchte dich jedoch hier nicht von deinem Ziel abbringen oder dich entmutigen, ich möchte lediglich ein wenig Demut in dir wecken.
Liebe Grüße

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WiWi Gast

Promotionsvorhaben mit fast 37 - sinnvoll oder wahnsinn?

Ceterum censeo schrieb am 26.10.2020:

Puh, mein lieber Freund und Kupferstecher. Ich bemühe mich ja meist um einen manierlichen Ton, dein Auftritt hoch zu Ross strapaziert meine Gutmütigkeit jedoch nicht unwesentlich.
Die Kompetenz eines Professors anhand dessen "Projekterfahrung" zu beurteilen ist schon arg hanebüchen. Hier sind zahlreiche andere Dinge wesentlich wichtiger, z. B. die wissenschaftliche Qualifikation oder insb. an Fachhochschulen die didaktische Kompetenz. Vor diesem Hintergrund sehe ich auch deine Perspektive als" Professor an einer Hochschule" kritisch. Du bist hier in keiner besonders günstigen Ausgangslage, da du - zumal noch nicht einmal zur Promotion angenommen - wohl kaum noch Promotion und ggf. Habilitation fertig stellen kannst, bevor du die jeweiligen beamtenrechtlichen Altersgrenzen erreichst (wenn ich die angepeilte Verbeamtung unterstelle). Aber da du ja planst "eine Promotion abzureissen" scheitert dein Vorhaben ebenso wahrscheinlich an der Qualität deiner wissenschaftlichen Arbeit; mit "rite" hat man es im akademischen Umfeld sehr schwer.
Ich möchte dich jedoch hier nicht von deinem Ziel abbringen oder dich entmutigen, ich möchte lediglich ein wenig Demut in dir wecken.
Liebe Grüße

Ist das so, dass man mit "rite" raus ist?
Also z. B. im Blick auf FH Professur?

Ich selbst bin Wiwi M.Sc und hab nen M.Eng, bin Abteilungsleiter bei einem DAX30.
Allerdings schiele ich auf eine FH Professur, unterreicht nebenbei als Lehrbeauftragter an der DHBW, macht mir soweit Spaß. Und bis zur Rente will ich mir Konzernleben nicht geben.

Zur FH Prof fehlt mir jedoch die Promotion, bin am Überlegen diese berufsbegleitend in Angriff zu nehmen. Aber neben Management Job hast ja immer die Gefahr dass es nicht mehr als "rite" oder "satis bene" wird..

antworten
WiWi Gast

Promotionsvorhaben mit fast 37 - sinnvoll oder wahnsinn?

WiWi Gast schrieb am 26.10.2020:

Ceterum censeo schrieb am 26.10.2020:

Puh, mein lieber Freund und Kupferstecher. Ich bemühe mich ja meist um einen manierlichen Ton, dein Auftritt hoch zu Ross strapaziert meine Gutmütigkeit jedoch nicht unwesentlich.
Die Kompetenz eines Professors anhand dessen "Projekterfahrung" zu beurteilen ist schon arg hanebüchen. Hier sind zahlreiche andere Dinge wesentlich wichtiger, z. B. die wissenschaftliche Qualifikation oder insb. an Fachhochschulen die didaktische Kompetenz. Vor diesem Hintergrund sehe ich auch deine Perspektive als" Professor an einer Hochschule" kritisch. Du bist hier in keiner besonders günstigen Ausgangslage, da du - zumal noch nicht einmal zur Promotion angenommen - wohl kaum noch Promotion und ggf. Habilitation fertig stellen kannst, bevor du die jeweiligen beamtenrechtlichen Altersgrenzen erreichst (wenn ich die angepeilte Verbeamtung unterstelle). Aber da du ja planst "eine Promotion abzureissen" scheitert dein Vorhaben ebenso wahrscheinlich an der Qualität deiner wissenschaftlichen Arbeit; mit "rite" hat man es im akademischen Umfeld sehr schwer.
Ich möchte dich jedoch hier nicht von deinem Ziel abbringen oder dich entmutigen, ich möchte lediglich ein wenig Demut in dir wecken.
Liebe Grüße

Ist das so, dass man mit "rite" raus ist?
Also z. B. im Blick auf FH Professur?

Ich selbst bin Wiwi M.Sc und hab nen M.Eng, bin Abteilungsleiter bei einem DAX30.
Allerdings schiele ich auf eine FH Professur, unterreicht nebenbei als Lehrbeauftragter an der DHBW, macht mir soweit Spaß. Und bis zur Rente will ich mir Konzernleben nicht geben.

Zur FH Prof fehlt mir jedoch die Promotion, bin am Überlegen diese berufsbegleitend in Angriff zu nehmen. Aber neben Management Job hast ja immer die Gefahr dass es nicht mehr als "rite" oder "satis bene" wird..

Eine "rite" Promotion will niemand, nicht mal du für dein Ego und Gewissen. Wenn Ziel Promotion, dann sollte nicht "4 Gewinnt" gelten....

antworten
WiWi Gast

Promotionsvorhaben mit fast 37 - sinnvoll oder wahnsinn?

Hier wieder der TE.

Okay, hätte mir klar sein müssen dass sich einige hier auf den Schlipps getreten fühlen :-)
Die Einschätzung zu den Profs habe ich nicht exklusiv, sondern auch alle anderen hier on campus. Das harsche Urteil ist leider zutreffend.

Nochmal zur Sache. "rite" wäre niemals mein Ziel, sondern selbstverständlich ziele ich auf magna. Und zwei Jahre würde ich Vollzeit an der Diss arbeiten können. Wäre dann 39 bei Abschluss. Dann noch 2-3 Jahre in der Wirtschaft ackern, dann Prof. An einer FH braucht man keine Habilitation :-)

Übrigens war ich schon knapp 32 bei Abschluss des MSc, da ich nebenher knapp 4 Jahre in einer kleinen, selbst gegründeten Beratung aktiv war. Da kam ordentlich Kohle rein, und der schnelle Abschluss des Studiums war keine Priorität. Das war natürlich lange vor Pandemie-Zeiten :/

Also Freunde, taugt der Plan?

antworten
WiWi Gast

Promotionsvorhaben mit fast 37 - sinnvoll oder wahnsinn?

Hier vor Ort gab es einst einen Allgemeinmediziner (praktischer Arzt), der hatte drei Doktortitel: in Medizin, Philosophie und Theologie.

Als 80jähriger, damals ältester Student der Universität Heidelberg, promovierte er zudem in Jura.

antworten
WiWi Gast

Promotionsvorhaben mit fast 37 - sinnvoll oder wahnsinn?

Ich bleibe dabei: Wahnsinn. Aber mach Deine eigene Erfahrung, und wenn es am Geld nicht mangelt, dann ist es auch OK.

Verwunderlich nur, dass jmd, der 4 Jahre lang "ordentlich Kohle" in einer "kleinen, selbst gegründeten Beratung" scheffelt, sich jetzt mit E13 an der Fachhochschule bewegt und den Weg des geringsten Widerstands zur FH-Professur sucht.

WiWi Gast schrieb am 26.10.2020:

Hier wieder der TE.

Okay, hätte mir klar sein müssen dass sich einige hier auf den Schlipps getreten fühlen :-)
Die Einschätzung zu den Profs habe ich nicht exklusiv, sondern auch alle anderen hier on campus. Das harsche Urteil ist leider zutreffend.

Nochmal zur Sache. "rite" wäre niemals mein Ziel, sondern selbstverständlich ziele ich auf magna. Und zwei Jahre würde ich Vollzeit an der Diss arbeiten können. Wäre dann 39 bei Abschluss. Dann noch 2-3 Jahre in der Wirtschaft ackern, dann Prof. An einer FH braucht man keine Habilitation :-)

Übrigens war ich schon knapp 32 bei Abschluss des MSc, da ich nebenher knapp 4 Jahre in einer kleinen, selbst gegründeten Beratung aktiv war. Da kam ordentlich Kohle rein, und der schnelle Abschluss des Studiums war keine Priorität. Das war natürlich lange vor Pandemie-Zeiten :/

Also Freunde, taugt der Plan?

antworten
WiWi Gast

Promotionsvorhaben mit fast 37 - sinnvoll oder wahnsinn?

WiWi Gast schrieb am 26.10.2020:

Hier vor Ort gab es einst einen Allgemeinmediziner (praktischer Arzt), der hatte drei Doktortitel: in Medizin, Philosophie und Theologie.

Als 80jähriger, damals ältester Student der Universität Heidelberg, promovierte er zudem in Jura.

Ein gewisser Franz Kiraly hat mit 25 bereits in Medizin, Mathe und Physik promoviert.

Es gibt kein zu alt oder zu jung zum Promovieren.

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WiWi Gast

Promotionsvorhaben mit fast 37 - sinnvoll oder wahnsinn?

Nicht mal 1% der Promotionen werden mit Rite bewertet.

In Summe 80% der Promotionen sind magna oder summa cum laude.

WiWi Gast schrieb am 26.10.2020:

Ceterum censeo schrieb am 26.10.2020:

Puh, mein lieber Freund und Kupferstecher. Ich bemühe mich ja meist um einen manierlichen Ton, dein Auftritt hoch zu Ross strapaziert meine Gutmütigkeit jedoch nicht unwesentlich.
Die Kompetenz eines Professors anhand dessen "Projekterfahrung" zu beurteilen ist schon arg hanebüchen. Hier sind zahlreiche andere Dinge wesentlich wichtiger, z. B. die wissenschaftliche Qualifikation oder insb. an Fachhochschulen die didaktische Kompetenz. Vor diesem Hintergrund sehe ich auch deine Perspektive als" Professor an einer Hochschule" kritisch. Du bist hier in keiner besonders günstigen Ausgangslage, da du - zumal noch nicht einmal zur Promotion angenommen - wohl kaum noch Promotion und ggf. Habilitation fertig stellen kannst, bevor du die jeweiligen beamtenrechtlichen Altersgrenzen erreichst (wenn ich die angepeilte Verbeamtung unterstelle). Aber da du ja planst "eine Promotion abzureissen" scheitert dein Vorhaben ebenso wahrscheinlich an der Qualität deiner wissenschaftlichen Arbeit; mit "rite" hat man es im akademischen Umfeld sehr schwer.
Ich möchte dich jedoch hier nicht von deinem Ziel abbringen oder dich entmutigen, ich möchte lediglich ein wenig Demut in dir wecken.
Liebe Grüße

Ist das so, dass man mit "rite" raus ist?
Also z. B. im Blick auf FH Professur?

Ich selbst bin Wiwi M.Sc und hab nen M.Eng, bin Abteilungsleiter bei einem DAX30.
Allerdings schiele ich auf eine FH Professur, unterreicht nebenbei als Lehrbeauftragter an der DHBW, macht mir soweit Spaß. Und bis zur Rente will ich mir Konzernleben nicht geben.

Zur FH Prof fehlt mir jedoch die Promotion, bin am Überlegen diese berufsbegleitend in Angriff zu nehmen. Aber neben Management Job hast ja immer die Gefahr dass es nicht mehr als "rite" oder "satis bene" wird..

Eine "rite" Promotion will niemand, nicht mal du für dein Ego und Gewissen. Wenn Ziel Promotion, dann sollte nicht "4 Gewinnt" gelten....

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Ceterum censeo

Promotionsvorhaben mit fast 37 - sinnvoll oder wahnsinn?

WiWi Gast schrieb am 26.10.2020:

Ist das so, dass man mit "rite" raus ist?
Also z. B. im Blick auf FH Professur?

Ich selbst bin Wiwi M.Sc und hab nen M.Eng, bin Abteilungsleiter bei einem DAX30.
Allerdings schiele ich auf eine FH Professur, unterreicht nebenbei als Lehrbeauftragter an der DHBW, macht mir soweit Spaß. Und bis zur Rente will ich mir Konzernleben nicht geben.

Zur FH Prof fehlt mir jedoch die Promotion, bin am Überlegen diese berufsbegleitend in Angriff zu nehmen. Aber neben Management Job hast ja immer die Gefahr dass es nicht mehr als "rite" oder "satis bene" wird..

Eine "rite" Promotion will niemand, nicht mal du für dein Ego und Gewissen. Wenn Ziel Promotion, dann sollte nicht "4 Gewinnt" gelten....

Schließe mich hier weitestgehend an. Ich selbst weiß nicht, woher dieser Irrglaube rührt, dass jeder Abteilungsleiter mit halbseidenem Promotionsvorhaben sich direkt als künftiger FH-Prof. sieht. Sicherlich gibt es diese exponierten Einzelfälle, die Regel ist es sicherlich nicht. Die Bedeutung der Berufserfahrung außerhalb der Hochschule wird mEn insgesamt überschätzt von potentiellen Bewerbern. Die wissenschaftliche und didaktische Kompetenz ist hier viel eher von Bedeutung.

Wie dem auch sei, ich schweife ab. Bei uns im Professorium (und bei sonstigen Kollegen) herrscht intern die Meinung vor, dass für einen Ruf an eine FH schon ein "magna cum laude" nötig sei (für die Uni natürlich summa cum laude). Aber Ausnahmen bestätigen die Regel.
Liebe Grüße

antworten
WiWi Gast

Promotionsvorhaben mit fast 37 - sinnvoll oder wahnsinn?

Hier der TE.

Klar, Magna Cum Laude ist das Mindestziel, bei meinem Drive aber sicher auch erreichbar. Wohlgemerkt, ich sitze hier auf einer E13.3 Vollzeitstelle, die ich zu 90% zum promovieren nutzen kann. Die anderen 10% gehen für Kaffeetrinken und Lehraufträge drauf.

Kooperationen mit Unis sind hier an der FH usus, gibt noch X andere Promovenden die das hier so fahren. Der Vorteil ist dabei, dass man nicht für den eigentlichen Doktorvater knechten muss.

Ick glob ick mach det. Ewig Angestellter zu sein und dann eine magere Rente abzugreifen ist nicht wirklich attraktiv.

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WiWi Gast

Promotionsvorhaben mit fast 37 - sinnvoll oder wahnsinn?

Ceterum censeo schrieb am 27.10.2020:

WiWi Gast schrieb am 26.10.2020:

Ist das so, dass man mit "rite" raus ist?
Also z. B. im Blick auf FH Professur?

Ich selbst bin Wiwi M.Sc und hab nen M.Eng, bin Abteilungsleiter bei einem DAX30.
Allerdings schiele ich auf eine FH Professur, unterreicht nebenbei als Lehrbeauftragter an der DHBW, macht mir soweit Spaß. Und bis zur Rente will ich mir Konzernleben nicht geben.

Zur FH Prof fehlt mir jedoch die Promotion, bin am Überlegen diese berufsbegleitend in Angriff zu nehmen. Aber neben Management Job hast ja immer die Gefahr dass es nicht mehr als "rite" oder "satis bene" wird..

Eine "rite" Promotion will niemand, nicht mal du für dein Ego und Gewissen. Wenn Ziel Promotion, dann sollte nicht "4 Gewinnt" gelten....

Schließe mich hier weitestgehend an. Ich selbst weiß nicht, woher dieser Irrglaube rührt, dass jeder Abteilungsleiter mit halbseidenem Promotionsvorhaben sich direkt als künftiger FH-Prof. sieht. Sicherlich gibt es diese exponierten Einzelfälle, die Regel ist es sicherlich nicht. Die Bedeutung der Berufserfahrung außerhalb der Hochschule wird mEn insgesamt überschätzt von potentiellen Bewerbern. Die wissenschaftliche und didaktische Kompetenz ist hier viel eher von Bedeutung.

Wie dem auch sei, ich schweife ab. Bei uns im Professorium (und bei sonstigen Kollegen) herrscht intern die Meinung vor, dass für einen Ruf an eine FH schon ein "magna cum laude" nötig sei (für die Uni natürlich summa cum laude). Aber Ausnahmen bestätigen die Regel.
Liebe Grüße

Ich hatte auch Profs ganz ohne Dr. (an einer Technischen Hochschule).
Die waren aber absolute Experten auf ihren Gebieten (einer beriet u.a. die Bundesregierung in gewissen Technologiefragen), ein anderer war zuvor erfolgreicher Unternehmer(ensgründer).

Wenn ich die Vita anderer Profs. FH Profs anschaue, dann ist Industrieerfahrung ebendoch ein wichtiger Punkt.

Anders sieht es bei Uni Profs. aus, junge Uni. Profs. mit Anfang/Mitte 30 haben selten überhaupt 2 Jahre richtiger Berufserfahrung.

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WiWi Gast

Promotionsvorhaben mit fast 37 - sinnvoll oder wahnsinn?

Ceterum censeo schrieb am 27.10.2020:

WiWi Gast schrieb am 26.10.2020:

Ist das so, dass man mit "rite" raus ist?
Also z. B. im Blick auf FH Professur?

Ich selbst bin Wiwi M.Sc und hab nen M.Eng, bin Abteilungsleiter bei einem DAX30.
Allerdings schiele ich auf eine FH Professur, unterreicht nebenbei als Lehrbeauftragter an der DHBW, macht mir soweit Spaß. Und bis zur Rente will ich mir Konzernleben nicht geben.

Zur FH Prof fehlt mir jedoch die Promotion, bin am Überlegen diese berufsbegleitend in Angriff zu nehmen. Aber neben Management Job hast ja immer die Gefahr dass es nicht mehr als "rite" oder "satis bene" wird..

Eine "rite" Promotion will niemand, nicht mal du für dein Ego und Gewissen. Wenn Ziel Promotion, dann sollte nicht "4 Gewinnt" gelten....

Schließe mich hier weitestgehend an. Ich selbst weiß nicht, woher dieser Irrglaube rührt, dass jeder Abteilungsleiter mit halbseidenem Promotionsvorhaben sich direkt als künftiger FH-Prof. sieht. Sicherlich gibt es diese exponierten Einzelfälle, die Regel ist es sicherlich nicht. Die Bedeutung der Berufserfahrung außerhalb der Hochschule wird mEn insgesamt überschätzt von potentiellen Bewerbern. Die wissenschaftliche und didaktische Kompetenz ist hier viel eher von Bedeutung.

Wie dem auch sei, ich schweife ab. Bei uns im Professorium (und bei sonstigen Kollegen) herrscht intern die Meinung vor, dass für einen Ruf an eine FH schon ein "magna cum laude" nötig sei (für die Uni natürlich summa cum laude). Aber Ausnahmen bestätigen die Regel.
Liebe Grüße

Ein wenig hochnässige Antwort, findest du nicht?

Wenn jemand neben M.Sc auch einen M.Eng vorweisen kann, offenbar erfolgreich in der Industrie ist und (mit Freude) bereits einen Lehrauftrag an der DHBW hat, warum sollte so jemand nicht FH Prof werden können?

Zumal die größte Schwierigkeit einer Promotion darin besteht eine entsprechende Master/Diplom Note (besser 2,5) zu erreichen sowie einen Doktorvater zu finden.
Die Promotion selbst - nun ja.
Zum einen werden gerade im Wiwi Bereich in Deutschland rund 80% der Promotionen mit magna oder summa cum laude bewertet, rite wird gerade mal in 1% der Fälle vergeben.
Zum anderen sind Promotionen nun wahrlich kein Hexenwerk - habe vergleichsweise viele gelesen - auch die summa cum laude Promotionen sind oft nur mit ganz lauwarmen Wasser gekocht. Wer einen (sehr) guten Masterabschluss schafft, der schafft auch locker eine gute Promotion.

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WiWi Gast

Promotionsvorhaben mit fast 37 - sinnvoll oder wahnsinn?

Naja, nunmal halblang. Bist du an einer Uni oder an einer FH?

Ceterum censeo schrieb am 27.10.2020:

WiWi Gast schrieb am 26.10.2020:

Ist das so, dass man mit "rite" raus ist?
Also z. B. im Blick auf FH Professur?

Ich selbst bin Wiwi M.Sc und hab nen M.Eng, bin Abteilungsleiter bei einem DAX30.
Allerdings schiele ich auf eine FH Professur, unterreicht nebenbei als Lehrbeauftragter an der DHBW, macht mir soweit Spaß. Und bis zur Rente will ich mir Konzernleben nicht geben.

Zur FH Prof fehlt mir jedoch die Promotion, bin am Überlegen diese berufsbegleitend in Angriff zu nehmen. Aber neben Management Job hast ja immer die Gefahr dass es nicht mehr als "rite" oder "satis bene" wird..

Eine "rite" Promotion will niemand, nicht mal du für dein Ego und Gewissen. Wenn Ziel Promotion, dann sollte nicht "4 Gewinnt" gelten....

Schließe mich hier weitestgehend an. Ich selbst weiß nicht, woher dieser Irrglaube rührt, dass jeder Abteilungsleiter mit halbseidenem Promotionsvorhaben sich direkt als künftiger FH-Prof. sieht. Sicherlich gibt es diese exponierten Einzelfälle, die Regel ist es sicherlich nicht. Die Bedeutung der Berufserfahrung außerhalb der Hochschule wird mEn insgesamt überschätzt von potentiellen Bewerbern. Die wissenschaftliche und didaktische Kompetenz ist hier viel eher von Bedeutung.

Wie dem auch sei, ich schweife ab. Bei uns im Professorium (und bei sonstigen Kollegen) herrscht intern die Meinung vor, dass für einen Ruf an eine FH schon ein "magna cum laude" nötig sei (für die Uni natürlich summa cum laude). Aber Ausnahmen bestätigen die Regel.
Liebe Grüße

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WiWi Gast

Promotionsvorhaben mit fast 37 - sinnvoll oder wahnsinn?

Hier der TE.

Ich fürchte ich habe hier einigen WissMa an Unis, die schon länger mit ihrer Promotion beschäftigt sind und gleichzeitig hart von ihren Chefs geknechtet werden auf den Schlipps getreten. Hier an meiner FH ist das nicht so, sondern total lockere Atmo. Meine beiden Chef-Boys lassen mich auch in Ruhe und einfach machen.

Das beste bisher an dem Job ist der Kontakt in die Studentenszene. Übermorgen steht bei mir die Vasektomie an, dann kann ichs unbesorgt so richtig schön krachen lassen während der Promo-Phase :D

All the best!

antworten
WiWi Gast

Promotionsvorhaben mit fast 37 - sinnvoll oder wahnsinn?

WiWi Gast schrieb am 27.10.2020:

Ceterum censeo schrieb am 27.10.2020:

WiWi Gast schrieb am 26.10.2020:

Ist das so, dass man mit "rite" raus ist?
Also z. B. im Blick auf FH Professur?

Ich selbst bin Wiwi M.Sc und hab nen M.Eng, bin Abteilungsleiter bei einem DAX30.
Allerdings schiele ich auf eine FH Professur, unterreicht nebenbei als Lehrbeauftragter an der DHBW, macht mir soweit Spaß. Und bis zur Rente will ich mir Konzernleben nicht geben.

Zur FH Prof fehlt mir jedoch die Promotion, bin am Überlegen diese berufsbegleitend in Angriff zu nehmen. Aber neben Management Job hast ja immer die Gefahr dass es nicht mehr als "rite" oder "satis bene" wird..

Eine "rite" Promotion will niemand, nicht mal du für dein Ego und Gewissen. Wenn Ziel Promotion, dann sollte nicht "4 Gewinnt" gelten....

Schließe mich hier weitestgehend an. Ich selbst weiß nicht, woher dieser Irrglaube rührt, dass jeder Abteilungsleiter mit halbseidenem Promotionsvorhaben sich direkt als künftiger FH-Prof. sieht. Sicherlich gibt es diese exponierten Einzelfälle, die Regel ist es sicherlich nicht. Die Bedeutung der Berufserfahrung außerhalb der Hochschule wird mEn insgesamt überschätzt von potentiellen Bewerbern. Die wissenschaftliche und didaktische Kompetenz ist hier viel eher von Bedeutung.

Wie dem auch sei, ich schweife ab. Bei uns im Professorium (und bei sonstigen Kollegen) herrscht intern die Meinung vor, dass für einen Ruf an eine FH schon ein "magna cum laude" nötig sei (für die Uni natürlich summa cum laude). Aber Ausnahmen bestätigen die Regel.
Liebe Grüße

Ein wenig hochnässige Antwort, findest du nicht?

Wenn jemand neben M.Sc auch einen M.Eng vorweisen kann, offenbar erfolgreich in der Industrie ist und (mit Freude) bereits einen Lehrauftrag an der DHBW hat, warum sollte so jemand nicht FH Prof werden können?

Zumal die größte Schwierigkeit einer Promotion darin besteht eine entsprechende Master/Diplom Note (besser 2,5) zu erreichen sowie einen Doktorvater zu finden.
Die Promotion selbst - nun ja.
Zum einen werden gerade im Wiwi Bereich in Deutschland rund 80% der Promotionen mit magna oder summa cum laude bewertet, rite wird gerade mal in 1% der Fälle vergeben.
Zum anderen sind Promotionen nun wahrlich kein Hexenwerk - habe vergleichsweise viele gelesen - auch die summa cum laude Promotionen sind oft nur mit ganz lauwarmen Wasser gekocht. Wer einen (sehr) guten Masterabschluss schafft, der schafft auch locker eine gute Promotion.

Kann ich nur bestätigen. Ich habe an einem MPI in Physik promoviert. Leider kann man 90 % der wissenschaftlichen Veröffentlichungen direkt in die Tonne hauen: Keiner wiederholt noch Experimente, keine Fehlerbalken und viel weichgespültes Blabla im Abstract "Um das Klima zu retten... Quantencomputer führen zu künstlicher Intelligenz mit radikalen Einschnitten...". Die moderne Forschung ist ein Witz. Ein solider Master im MINT Bereich mit guter praxisnaher (!) Berufserfahrung ist in vielen Fällen vorzuziehen.

Hinzu kommt noch, dass die meisten deutschen Doktoranden aus der lokalen Umgebung kamen. Abitur, Bachelor, Master - Alles im gleichen Dorf - 3-5 weitere Jahre am Lehrstuhl bleiben - Ups, da habe ich ja auf einmal einen weiteren akademischen Grad Dr. xyz ...
Leistungsträger kamen durchweg aus dem Ausland (China, Pakistan, Indien, Iran, Spanien, Osteuropa, Russland). Leider gehen auch hier die guten Studenten direkt in die USA und Deutschland bleibt 2. bzw. 3. Wahl.

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Ceterum censeo

Promotionsvorhaben mit fast 37 - sinnvoll oder wahnsinn?

WiWi Gast schrieb am 27.10.2020:

Ein wenig hochnässige Antwort, findest du nicht?

Solltest du dich an dieser Stelle persönlich angegriffen fühlen, bitte ich um Entschuldigung. Meine Antwort bezog sich nicht konkret auf deinen Beitrag, sondern vielmehr auf die abstrakte Gruppe der Personen mit Karriereziel FH-Professur.

Wenn jemand neben M.Sc auch einen M.Eng vorweisen kann, offenbar erfolgreich in der Industrie ist und (mit Freude) bereits einen Lehrauftrag an der DHBW hat, warum sollte so jemand nicht FH Prof werden können?

Niemand spricht davon, dass man dies nicht erreichen kann, ich möchte nur dem vorherrschenden Irrglaube nicht noch weiter Vorschub leisten. Ich sehe Jahr für Jahr die Schwierigkeiten und Probleme unserer Postdocs (intern wie extern), die, teilweise sogar habilitiert, daran scheitern, einen Ruf zu erhalten. Die goldenen Jahre sind hier vorbei, mittlerweile herrscht auch hier eine starke Konkurrenz.

Zumal die größte Schwierigkeit einer Promotion darin besteht eine entsprechende Master/Diplom Note (besser 2,5) zu erreichen sowie einen Doktorvater zu finden.
Die Promotion selbst - nun ja.
Zum einen werden gerade im Wiwi Bereich in Deutschland rund 80% der Promotionen mit magna oder summa cum laude bewertet, rite wird gerade mal in 1% der Fälle vergeben.
Zum anderen sind Promotionen nun wahrlich kein Hexenwerk - habe vergleichsweise viele gelesen - auch die summa cum laude Promotionen sind oft nur mit ganz lauwarmen Wasser gekocht. Wer einen (sehr) guten Masterabschluss schafft, der schafft auch locker eine gute Promotion.

Wenn dies deine persönliche Meinung ist, dann sei dir dies unbenommen. Wenn ich jetzt einmal - methodisch natürlich unsauber - eine kurze Nahbereichsempirie durchführen würde, wären die meisten Kollegen aber vermutlich anderer Ansicht.
Liebe Grüße

antworten
WiWi Gast

Promotionsvorhaben mit fast 37 - sinnvoll oder wahnsinn?

Sehr guter Beitrag. Genauso ist es, auch wenn die deutsche Professorenschaft das nicht wahrhaben will.

Es existiert auch ein Anteil (den ich nicht quantifizieren will/kann) an Professoren, die die Promotionsnote als "Belohnung" für die geleistete Unterstützung im Lehrstuhlmanagement sehen (Lehre, admin. Aufgaben).

Heißt: Arbeite ich gut in der Lehre und mache dem Chef alles recht, dann ist der Inhalt meiner Promotion nicht so wichtig - das scl ist sicher.

WiWi Gast schrieb am 27.10.2020:

Kann ich nur bestätigen. Ich habe an einem MPI in Physik promoviert. Leider kann man 90 % der wissenschaftlichen Veröffentlichungen direkt in die Tonne hauen: Keiner wiederholt noch Experimente, keine Fehlerbalken und viel weichgespültes Blabla im Abstract "Um das Klima zu retten... Quantencomputer führen zu künstlicher Intelligenz mit radikalen Einschnitten...". Die moderne Forschung ist ein Witz. Ein solider Master im MINT Bereich mit guter praxisnaher (!) Berufserfahrung ist in vielen Fällen vorzuziehen.

Hinzu kommt noch, dass die meisten deutschen Doktoranden aus der lokalen Umgebung kamen. Abitur, Bachelor, Master - Alles im gleichen Dorf - 3-5 weitere Jahre am Lehrstuhl bleiben - Ups, da habe ich ja auf einmal einen weiteren akademischen Grad Dr. xyz ...
Leistungsträger kamen durchweg aus dem Ausland (China, Pakistan, Indien, Iran, Spanien, Osteuropa, Russland). Leider gehen auch hier die guten Studenten direkt in die USA und Deutschland bleibt 2. bzw. 3. Wahl.

antworten
WiWi Gast

Promotionsvorhaben mit fast 37 - sinnvoll oder wahnsinn?

Guten Tag der Herr,

Magna oder Summa im verschulten Deutschland und insbesondere in WiWi sind wirklich keine große Kunst.

Die wissenschaftliche Kompetenz ist für +- 50% der FH Studiengänge und Fächer zudem zu vernachlässigen. Genügend (junge) Professoren werden fortlaufend aus der Praxis rekrutiert und wenn ich mir so meine Kollegen auf der FH anschaue, dann sprechen wir von dem Klassiker: Durchschnittliche Lehrstuhldiss (am besten Monografie..) oder extern promoviert, keine nennenswerten Publikationen (und wenn, dann in so kruden Blättern wie "Der Betriebswirt") und schöne Praxiserfahrungen und Kontakte. Häufig sogar "sehr schöne" Praxiserfahrung (von Meckies über Deutschbänker oder Daimler ALs ist alles dabei). Das sind jedoch in meinen Augen keine schlechten Professoren sondern sie machen genau das, wofür die Fachhochschule da ist: Sie bereiten sehr gut auf die Praxis vor.

Insbesondere ist hierbei zu betonen, dass die Didaktik der Schlüssel ist und nicht eine übertheorisierte wissenschaftliche Kompetenz. Letztere bringt zumal jeder durchschnittliche Doktorand mit. Daher kann ich nicht erkennen, wieso du hier von exponierten Einzelfällen sprichst, obgleich sich meist das Modell nicht nennenswert unterscheidet. Jemand, der vor 5 Jahren eine mittelmäßige Lehrstuhldiss abgegeben hat soll nun implizit eine bessere Kompetenz für die FH-Professur besitzen als ein Abteilungsleiter, der nebenbei promoviert hat? Das ist nicht nachzuvollziehen. Zumal eigentlich schon immer nur der (unter-)durchschnittliche begabte Wissenschaftler an der FH gelandet ist und diese Professur noch heute zT nicht wissenschaftlich ernst genommen wird.

Hierbei sei allerdings gesagt, dass auch der "Kampf um FH-Professuren" kompetitiver wird. Aufgrund von vielen Auslandsrückkehrern sowie dem generell höheren Output an (sehr guten) Absolventen bewerben sich mittlerweile selbst an 0815 Universitäten sehr gute wissenschaftliche Profile mit zT beeindrucken Publikationslisten für ihr Alter. Während wie o.g. in der "alten Schule" in Deutschland noch die grundlegende Arroganz vorherrschte, dass sich FH und eine ernstzunehmende Professorenkarriere ausschließen, so singen heute doch auch immer mehr gute Post-Docs an den FHs vor.

Als junger Professor und nun doch schon etwas mehr Berufungskomissionen sehe ich aber immer wieder das gleiche Bild: Bei entsprechend relevanter Berufserfahrung mit potentiellem Netzwerk reicht auch ein cum laude für die Einladung zum Vorsingen. Und ab da entscheidet - wie so häufig im Leben - Sympathie und Präsentationskompetenz. Das oben bezeichnete Beispiel ist auch lange kein "exponierter Einzelfall" mehr. Und zumindest in meinem Kollegium wird da kein Unterschied zwischen externer und interner Diss gemacht.

LG

Ceterum censeo schrieb am 27.10.2020:

Ist das so, dass man mit "rite" raus ist?
Also z. B. im Blick auf FH Professur?

Ich selbst bin Wiwi M.Sc und hab nen M.Eng, bin Abteilungsleiter bei einem DAX30.
Allerdings schiele ich auf eine FH Professur, unterreicht nebenbei als Lehrbeauftragter an der DHBW, macht mir soweit Spaß. Und bis zur Rente will ich mir Konzernleben nicht geben.

Zur FH Prof fehlt mir jedoch die Promotion, bin am Überlegen diese berufsbegleitend in Angriff zu nehmen. Aber neben Management Job hast ja immer die Gefahr dass es nicht mehr als "rite" oder "satis bene" wird..

Eine "rite" Promotion will niemand, nicht mal du für dein Ego und Gewissen. Wenn Ziel Promotion, dann sollte nicht "4 Gewinnt" gelten....

Schließe mich hier weitestgehend an. Ich selbst weiß nicht, woher dieser Irrglaube rührt, dass jeder Abteilungsleiter mit halbseidenem Promotionsvorhaben sich direkt als künftiger FH-Prof. sieht. Sicherlich gibt es diese exponierten Einzelfälle, die Regel ist es sicherlich nicht. Die Bedeutung der Berufserfahrung außerhalb der Hochschule wird mEn insgesamt überschätzt von potentiellen Bewerbern. Die wissenschaftliche und didaktische Kompetenz ist hier viel eher von Bedeutung.

Wie dem auch sei, ich schweife ab. Bei uns im Professorium (und bei sonstigen Kollegen) herrscht intern die Meinung vor, dass für einen Ruf an eine FH schon ein "magna cum laude" nötig sei (für die Uni natürlich summa cum laude). Aber Ausnahmen bestätigen die Regel.
Liebe Grüße

antworten
WiWi Gast

Promotionsvorhaben mit fast 37 - sinnvoll oder wahnsinn?

Was bitte haben PostDocs mit der FH zu tun?

PostDocs sind eben NICHT das Recruiting-Ziel für FHs, sondern Leute, die Ahnung von der Berufspraxis haben.

Leider ist an deutschen Universitäten der Irrglaube weit verbreitet, die FH-Professur sei der Notnagel für gescheiterte Uni-Karrieren, der Ausweg aus den "prekären Verhältnissen" und den "unfairen Arbeitsbedingungen", der "verdiente lebenslange Beamtenlohn" für 20 Jahre Universitätsbüchelei.

Ceterum censeo schrieb am 27.10.2020:

Ein wenig hochnässige Antwort, findest du nicht?

Solltest du dich an dieser Stelle persönlich angegriffen fühlen, bitte ich um Entschuldigung. Meine Antwort bezog sich nicht konkret auf deinen Beitrag, sondern vielmehr auf die abstrakte Gruppe der Personen mit Karriereziel FH-Professur.

Wenn jemand neben M.Sc auch einen M.Eng vorweisen kann, offenbar erfolgreich in der Industrie ist und (mit Freude) bereits einen Lehrauftrag an der DHBW hat, warum sollte so jemand nicht FH Prof werden können?

Niemand spricht davon, dass man dies nicht erreichen kann, ich möchte nur dem vorherrschenden Irrglaube nicht noch weiter Vorschub leisten. Ich sehe Jahr für Jahr die Schwierigkeiten und Probleme unserer Postdocs (intern wie extern), die, teilweise sogar habilitiert, daran scheitern, einen Ruf zu erhalten. Die goldenen Jahre sind hier vorbei, mittlerweile herrscht auch hier eine starke Konkurrenz.

Zumal die größte Schwierigkeit einer Promotion darin besteht eine entsprechende Master/Diplom Note (besser 2,5) zu erreichen sowie einen Doktorvater zu finden.
Die Promotion selbst - nun ja.
Zum einen werden gerade im Wiwi Bereich in Deutschland rund 80% der Promotionen mit magna oder summa cum laude bewertet, rite wird gerade mal in 1% der Fälle vergeben.
Zum anderen sind Promotionen nun wahrlich kein Hexenwerk - habe vergleichsweise viele gelesen - auch die summa cum laude Promotionen sind oft nur mit ganz lauwarmen Wasser gekocht. Wer einen (sehr) guten Masterabschluss schafft, der schafft auch locker eine gute Promotion.

Wenn dies deine persönliche Meinung ist, dann sei dir dies unbenommen. Wenn ich jetzt einmal - methodisch natürlich unsauber - eine kurze Nahbereichsempirie durchführen würde, wären die meisten Kollegen aber vermutlich anderer Ansicht.
Liebe Grüße

antworten
WiWi Gast

Promotionsvorhaben mit fast 37 - sinnvoll oder wahnsinn?

Also an meiner FH war es - vor Corona - unheimlich schwierig Professuren zu besetzen.
Aufgrund der bis dahin glänzenden Wirtschaftslage waren die Positionen bis dato aufgrund der geringeren Vergütung schlichtweg nicht attraktiv für promovierte Praktiker mit passender Erfahrung.

antworten
Ceterum censeo

Promotionsvorhaben mit fast 37 - sinnvoll oder wahnsinn?

WiWi Gast schrieb am 27.10.2020:

Was bitte haben PostDocs mit der FH zu tun?

PostDocs sind eben NICHT das Recruiting-Ziel für FHs, sondern Leute, die Ahnung von der Berufspraxis haben.

Seltsam, ich dachte seit jeher, dass primär Postdoktoranden hierfür in Frage kommen. Aber in diesem Fall frage ich einmal den Harry aus dem Moseleck, mit über 40 Jahren Berufserfahrung ist geradezu berufen, um jungen Menschen etwas beizubringen (was er mEn ohnehin bereits tagtäglich tut). ;-)
Aber damit genug der Flapsigkeit und der Diskussion, weitere Ausführungen wären bloß vergebliche Liebesmüh.
Liebe Grüße

antworten
WiWi Gast

Promotionsvorhaben mit fast 37 - sinnvoll oder wahnsinn?

Ein Blick in die Landeshochschulgesetze dürfte helfen.

Insofern hast Du Recht: Das Gesetz sollte man nicht diskutieren. Nur ist es keine "vergebliche Liebesmüh", sondern einfach Fakt. Hier nochmal, damit es auch alle lesen können, am Beispiel NRW:

§ 36 Einstellungsvoraussetzungen für Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer

(5) für Professorinnen und Professoren an Fachhochschulen darüber hinaus besondere Leistungen bei der Anwendung oder Entwicklung wissenschaftlicher Erkenntnisse und Methoden, die während einer fünfjährigen berufspraktischen Tätigkeit, von denen mindestens drei Jahre außerhalb des Hochschulbereichs ausgeübt worden sein müssen, auf einem Gebiet erbracht wurden, das ihren Fächern entspricht; soweit es in besonderen Ausnahmefällen der Eigenart des Faches und den Anforderungen der Stelle entspricht, können an die Stelle dieser Voraussetzungen zusätzliche wissenschaftliche Leistungen gemäß Nummer 4 treten;

Ceterum censeo schrieb am 27.10.2020:

WiWi Gast schrieb am 27.10.2020:

Was bitte haben PostDocs mit der FH zu tun?

PostDocs sind eben NICHT das Recruiting-Ziel für FHs, sondern Leute, die Ahnung von der Berufspraxis haben.

Seltsam, ich dachte seit jeher, dass primär Postdoktoranden hierfür in Frage kommen. Aber in diesem Fall frage ich einmal den Harry aus dem Moseleck, mit über 40 Jahren Berufserfahrung ist geradezu berufen, um jungen Menschen etwas beizubringen (was er mEn ohnehin bereits tagtäglich tut). ;-)
Aber damit genug der Flapsigkeit und der Diskussion, weitere Ausführungen wären bloß vergebliche Liebesmüh.
Liebe Grüße

antworten
WiWi Gast

Promotionsvorhaben mit fast 37 - sinnvoll oder wahnsinn?

Da hast Du (mindestens) teilweise Recht, ABER...

mit 5,2k netto / Monat (StKl. III, verheiratet, 2 Kids) ist die W2-Besoldung nicht so schlecht wie ihr Ruf. Bevor die Diskussion losgeht: Zieh noch 400 Euro ab für PKV (Prof'in. und die beiden Kinder), dann bist Du bei 4,8k netto.

Sicher nichts, was eine 40-jährige Abteilungsleiterin vom Hocker reisst. Aber halt auch nicht die Armut, die gerne propagiert wird. Dabei darf auch gerne mit eingerechnet werden, dass die FH-Prof'in sich gerne noch was dazuverdienen darf (welcher Abteilungsleiter macht das?). Und dass sie - so sie will - sich 5 Monate nur für Forschung, Familie oder Konferenzen frei einteilen darf - ohne dass ihr jemand reinplappert (außer den Kids).

WiWi Gast schrieb am 27.10.2020:

Also an meiner FH war es - vor Corona - unheimlich schwierig Professuren zu besetzen.
Aufgrund der bis dahin glänzenden Wirtschaftslage waren die Positionen bis dato aufgrund der geringeren Vergütung schlichtweg nicht attraktiv für promovierte Praktiker mit passender Erfahrung.

antworten
Ceterum censeo

Promotionsvorhaben mit fast 37 - sinnvoll oder wahnsinn?

WiWi Gast schrieb am 27.10.2020:

Insofern hast Du Recht: Das Gesetz sollte man nicht diskutieren. Nur ist es keine "vergebliche Liebesmüh", sondern einfach Fakt. Hier nochmal, damit es auch alle lesen können, am Beispiel NRW:

§ 36 Einstellungsvoraussetzungen für Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer

(5) für Professorinnen und Professoren an Fachhochschulen darüber hinaus besondere Leistungen bei der Anwendung oder Entwicklung wissenschaftlicher Erkenntnisse und Methoden, die während einer fünfjährigen berufspraktischen Tätigkeit, von denen mindestens drei Jahre außerhalb des Hochschulbereichs ausgeübt worden sein müssen, auf einem Gebiet erbracht wurden, das ihren Fächern entspricht; soweit es in besonderen Ausnahmefällen der Eigenart des Faches und den Anforderungen der Stelle entspricht, können an die Stelle dieser Voraussetzungen zusätzliche wissenschaftliche Leistungen gemäß Nummer 4 treten;

Ich zitiere mal die vorstehenden Punkte der genannten Rechtsnorm:

  1. Abgeschlossenes Hochschulstudium;
  2. pädagogische Eignung, die durch eine entsprechende Vorbildung nachgewiesen oder ausnahmsweise im Berufungsverfahren festgestellt wird; § 122 Absatz 4 des Landesbeamtengesetzes bleibt unberührt;
  3. besondere Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit, die in der Regel durch die Qualität einer Promotion nachgewiesen wird;

Insbesondere der letzte Punkt bekräftigt mich in meiner Überzeugung, dass primär promovierte Gesellen erwünscht sind ;-)
Liebe Grüße

PS. Der Juris in mir kann dir sagen, das Gesetz sollte man sehr wohl diskutieren. Ansonsten wären zahlreiche Dissertationen der Rechtswissenschaft plötzlich ohne Bedeutung. Neben der Legislative und der Judikative ist mEn insb. die Wissenschaft zu einer andauernden Überprüfung und Fortbildung der Rechtslage angehalten.

antworten
WiWi Gast

Promotionsvorhaben mit fast 37 - sinnvoll oder wahnsinn?

Ceterum censeo schrieb am 27.10.2020:

WiWi Gast schrieb am 27.10.2020:

Insofern hast Du Recht: Das Gesetz sollte man nicht diskutieren. Nur ist es keine "vergebliche Liebesmüh", sondern einfach Fakt. Hier nochmal, damit es auch alle lesen können, am Beispiel NRW:

§ 36 Einstellungsvoraussetzungen für Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer

(5) für Professorinnen und Professoren an Fachhochschulen darüber hinaus besondere Leistungen bei der Anwendung oder Entwicklung wissenschaftlicher Erkenntnisse und Methoden, die während einer fünfjährigen berufspraktischen Tätigkeit, von denen mindestens drei Jahre außerhalb des Hochschulbereichs ausgeübt worden sein müssen, auf einem Gebiet erbracht wurden, das ihren Fächern entspricht; soweit es in besonderen Ausnahmefällen der Eigenart des Faches und den Anforderungen der Stelle entspricht, können an die Stelle dieser Voraussetzungen zusätzliche wissenschaftliche Leistungen gemäß Nummer 4 treten;

Ich zitiere mal die vorstehenden Punkte der genannten Rechtsnorm:

  1. Abgeschlossenes Hochschulstudium;
  2. pädagogische Eignung, die durch eine entsprechende Vorbildung nachgewiesen oder ausnahmsweise im Berufungsverfahren festgestellt wird; § 122 Absatz 4 des Landesbeamtengesetzes bleibt unberührt;
  3. besondere Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit, die in der Regel durch die Qualität einer Promotion nachgewiesen wird;

Insbesondere der letzte Punkt bekräftigt mich in meiner Überzeugung, dass primär promovierte Gesellen erwünscht sind ;-)
Liebe Grüße

PS. Der Juris in mir kann dir sagen, das Gesetz sollte man sehr wohl diskutieren. Ansonsten wären zahlreiche Dissertationen der Rechtswissenschaft plötzlich ohne Bedeutung. Neben der Legislative und der Judikative ist mEn insb. die Wissenschaft zu einer andauernden Überprüfung und Fortbildung der Rechtslage angehalten.

"... die während einer fünfjährigen berufspraktischen Tätigkeit, von denen mindestens drei Jahre AUßERHALB des Hochschulbereichs.." Hast du die?

antworten
WiWi Gast

Promotionsvorhaben mit fast 37 - sinnvoll oder wahnsinn?

Schlechter Verlierer.

Es war in der Diskussion hier immer klar, dass es um PROMOVIERTE Menschen geht. Das hat auch jeder der Diskussionsteilnehmer so wahrgenommen. Jetzt drehst Du es so, als wären hier ausschließlich Abteilungsleiter ohne Promotion gemeint gewesen.

Ceterum censeo schrieb am 27.10.2020:

WiWi Gast schrieb am 27.10.2020:

Insofern hast Du Recht: Das Gesetz sollte man nicht diskutieren. Nur ist es keine "vergebliche Liebesmüh", sondern einfach Fakt. Hier nochmal, damit es auch alle lesen können, am Beispiel NRW:

§ 36 Einstellungsvoraussetzungen für Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer

(5) für Professorinnen und Professoren an Fachhochschulen darüber hinaus besondere Leistungen bei der Anwendung oder Entwicklung wissenschaftlicher Erkenntnisse und Methoden, die während einer fünfjährigen berufspraktischen Tätigkeit, von denen mindestens drei Jahre außerhalb des Hochschulbereichs ausgeübt worden sein müssen, auf einem Gebiet erbracht wurden, das ihren Fächern entspricht; soweit es in besonderen Ausnahmefällen der Eigenart des Faches und den Anforderungen der Stelle entspricht, können an die Stelle dieser Voraussetzungen zusätzliche wissenschaftliche Leistungen gemäß Nummer 4 treten;

Ich zitiere mal die vorstehenden Punkte der genannten Rechtsnorm:

  1. Abgeschlossenes Hochschulstudium;
  2. pädagogische Eignung, die durch eine entsprechende Vorbildung nachgewiesen oder ausnahmsweise im Berufungsverfahren festgestellt wird; § 122 Absatz 4 des Landesbeamtengesetzes bleibt unberührt;
  3. besondere Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit, die in der Regel durch die Qualität einer Promotion nachgewiesen wird;

Insbesondere der letzte Punkt bekräftigt mich in meiner Überzeugung, dass primär promovierte Gesellen erwünscht sind ;-)
Liebe Grüße

PS. Der Juris in mir kann dir sagen, das Gesetz sollte man sehr wohl diskutieren. Ansonsten wären zahlreiche Dissertationen der Rechtswissenschaft plötzlich ohne Bedeutung. Neben der Legislative und der Judikative ist mEn insb. die Wissenschaft zu einer andauernden Überprüfung und Fortbildung der Rechtslage angehalten.

antworten
Ceterum censeo

Promotionsvorhaben mit fast 37 - sinnvoll oder wahnsinn?

WiWi Gast schrieb am 28.10.2020:

"... die während einer fünfjährigen berufspraktischen Tätigkeit, von denen mindestens drei Jahre AUßERHALB des Hochschulbereichs.." Hast du die?

Du magst es kaum glauben, aber ich persönlich bin sogar der Meinung, dass dieser Wert de lege lata noch zu niedrig angesetzt ist. Ich würde hier ganz plakativ sogar eine Verdoppelung gutheißen, um die Lehrenden in die Lage zu versetzen, den Praxisbezug adäquat herzustellen.
Was deine Frage und den etwas unbeholfenen Versuch eines argumentum ad hominem angeht: Hier muss ich dich leider enttäuschen; in Anbetracht meines fortgeschrittenen Lebensalters verfüge ich über einen reichen Fundus an Berufserfahrung, intra- wie extrauniversitär.
Liebe Grüße

antworten
Himmelfürstin

Promotionsvorhaben mit fast 37 - sinnvoll oder wahnsinn?

Back to the topic. Geh die Promotion an, wenn du die Chance hast. Du wirst noch lange genug arbeiten müssen. Und gerade in der jetzigen Krisenzeit ist eine kleine Promotionszeit ganz angenehm. Du solltest halt schauen, dass du in 3-4 Jahren fertig wirst. Schreib einfach eine Schmalspurdiss. Ausgearbeitete Theorie, aktueller Stand, vergleiche und entwickle irgendein Konzept und validiere mit fragwürdigen Daten, habe guten Draht zum DV und schon haste dein Titel. Ob es ne summa oder magna oder schlechter wird ist für dich nebensächlich (btw wissen viele Personaler gar nicht, dass es auch eine Note auf die Doktorarbeit gibt). Zudem ist die Zeit die du jetzt als TV e13 Angestellter hast auch Berufserfahrung. Denn du arbeitest 40 oder 39,5h pro Woche an diverse Themen. Die Firma die dir das nicht als Berufserfahrung zollt, würde ich gleich den Rücken zukehren. Du hast immerhin einen sozialversicherungspflichten Job und wenn die Inhalte sich mit dem decken, was du später wieder in der Wirtschaft machts, dann sehe ich das schon als Berufserfahrung an.

antworten
WiWi Gast

Promotionsvorhaben mit fast 37 - sinnvoll oder wahnsinn?

Ich habe keine Promotion selbst gemacht, bin 35 und spiele mit dem Gedanken, nach dem in meinem EMBA Programm einige Leute mit Doktortitel drinsaßen.

Viele haben den Doc erst nach ein paar Jahren in der Industrie gemacht, nachdem man auch einen viel besseren Eindruck davon bekommt was einem wichtig ist, was einen interessiert und wo evtl noch eine Forschungslücke herrscht.

Man muss nicht zwingend forschen und auch nicht an der Uni lehren, ein Doc in jungen Jahren ist eher relevant wenn man die akademische Karriere einschlagen will, wenn man das nicht vorhat kann man einen machen um sich beispielsweise in einen Vorstand zu katapultieren, so haben das einige Kommilitonen gemacht.

antworten
WiWi Gast

Promotionsvorhaben mit fast 37 - sinnvoll oder wahnsinn?

Guter Beitrag :-)

WiWi Gast schrieb am 11.11.2020:

Ich habe keine Promotion selbst gemacht, bin 35 und spiele mit dem Gedanken, nach dem in meinem EMBA Programm einige Leute mit Doktortitel drinsaßen.

Viele haben den Doc erst nach ein paar Jahren in der Industrie gemacht, nachdem man auch einen viel besseren Eindruck davon bekommt was einem wichtig ist, was einen interessiert und wo evtl noch eine Forschungslücke herrscht.

Man muss nicht zwingend forschen und auch nicht an der Uni lehren, ein Doc in jungen Jahren ist eher relevant wenn man die akademische Karriere einschlagen will, wenn man das nicht vorhat kann man einen machen um sich beispielsweise in einen Vorstand zu katapultieren, so haben das einige Kommilitonen gemacht.

antworten
WiWi Gast

Promotionsvorhaben mit fast 37 - sinnvoll oder wahnsinn?

WiWi Gast schrieb am 26.10.2020:

Hier vor Ort gab es einst einen Allgemeinmediziner (praktischer Arzt), der hatte drei Doktortitel: in Medizin, Philosophie und Theologie.

Als 80jähriger, damals ältester Student der Universität Heidelberg, promovierte er zudem in Jura.

Geiler Typ. Meine das vollkommen unironisch. Echt ein super Beispiel dafür, wie wertvoll und erstrebenswert bestmögliche Bildung und Wissen sind. Und dann noch Philosophie und Theologie, habe schon des Öfteren gehört, dass die (wider Erwarten?) zu den härtesten Promotionen gehören sollen. Chapeau!

antworten
WiWi Gast

Promotionsvorhaben mit fast 37 - sinnvoll oder wahnsinn?

WiWi Gast schrieb am 27.10.2020:

Das beste bisher an dem Job ist der Kontakt in die Studentenszene. Übermorgen steht bei mir die Vasektomie an, dann kann ichs unbesorgt so richtig schön krachen lassen während der Promo-Phase :D

Ich zitiere den Beitrag über mir - geiler Typ! Da es dir offensichtlich eher nachrangig um Industrie-Karriere oder Forschungsoutput geht, wurschtel dich eben irgendwie durch dein Dissertationprojekt und klär auch mit fast 40 die Studentinnen - die jedes Jahr neuen Erstsemester werden ja bekanntlich nicht älter.

Dann aber bitte nicht weinen, wenn nach Abschluss weder die Industrie ("kaum relevante Berufserfahrung") noch die akademische Welt ("Dauerstudent mit FH-Schmalspur-Diss") mit offenen Armen auf dich warten.

Real Talk: wenn du noch zurück in die Industrie willst, dann jetzt sofort. Bei deinem Proifl wird es (völlig unabhängig von Corona) jetzt schon schwierig, mit ein paar weiteren Lebensjahren ohne weitere Praxiserfahrung dürfte es dann unmöglich sein.

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