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Aufgeben? Externe Promotionsstellen / Promovieren neben dem Beruf klappt nicht

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vexlipe

Aufgeben? Externe Promotionsstellen / Promovieren neben dem Beruf klappt nicht

Hey!

Ich bin aktuell fest angestellt und alles ist fein im Beruf. Obwohl ich relativ viel arbeite, brenne ich für mein Fach und möchte dahingehend promovieren. Da ich eher aus bescheidenen Verhältnissen komme, habe ich mich nach dem Studium für den Beruf entschieden, um etwas "Existenz" für mich und die Familie aufbauen zu können. Sprich habe damals meinen Herzenswunsch der Promotion erst einmal zur Seite gepackt.

Nun möchte ich eine externe Promotion angehen. Karrieretechnisch bringt es mir nichts. Allerdings habe ich Forschungsfragen, die ich gerne untersuchen würde. Allerdings klappt es nirgendswo. Nicht, weil meine Bewerbungen nicht überzeugt haben, sondern weil die Profs. keine "Kapazitäten für externe Doktoranden" haben. Ich würde nachwievor meinen Job behalten wollen, da ich gkücklich bin. Die Schwierigkeit neben dem Job zu promovieren
, nehme ich im Kauf. Das Fachliche / die Analysen machen mir soviel Spaß als wäre es ein Hobby.

Nun weiß ich nicht, wie es weitergehen soll. Ich weiß nicht welche Dozenten externe Promotionsstudenten noch annehmen (Wirtschaftsprüfung oder auch Steuerlehre). Nachdem nun soviele Profs. die Möglichkeit einer externen Promotion abgewunken haben, bin ich etwas ratlos.

Habt ihr ggf. dieselbe Erfahrung gemacht? Hättet ihr sonst Alternativvorschläge, wie man Forschungsfragen, die man hat, via Promotion untersuchen könnte?

Danke!

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WiWi Gast

Aufgeben? Externe Promotionsstellen / Promovieren neben dem Beruf klappt nicht

Erstmal, warum suchst du nicht spezielle berufsbegleitende Optionen z.B. die Uni Nürnberg und wenn du googlest findest du auch zahlreiche andere bieten das an. Musst dazu auch nicht an eine private...

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Montrey

Aufgeben? Externe Promotionsstellen / Promovieren neben dem Beruf klappt nicht

vexlipe schrieb am 08.04.2021:

Hey!

Ich bin aktuell fest angestellt und alles ist fein im Beruf. Obwohl ich relativ viel arbeite, brenne ich für mein Fach und möchte dahingehend promovieren. Da ich eher aus bescheidenen Verhältnissen komme, habe ich mich nach dem Studium für den Beruf entschieden, um etwas "Existenz" für mich und die Familie aufbauen zu können. Sprich habe damals meinen Herzenswunsch der Promotion erst einmal zur Seite gepackt.

Nun möchte ich eine externe Promotion angehen. Karrieretechnisch bringt es mir nichts. Allerdings habe ich Forschungsfragen, die ich gerne untersuchen würde. Allerdings klappt es nirgendswo. Nicht, weil meine Bewerbungen nicht überzeugt haben, sondern weil die Profs. keine "Kapazitäten für externe Doktoranden" haben. Ich würde nachwievor meinen Job behalten wollen, da ich gkücklich bin. Die Schwierigkeit neben dem Job zu promovieren
, nehme ich im Kauf. Das Fachliche / die Analysen machen mir soviel Spaß als wäre es ein Hobby.

Nun weiß ich nicht, wie es weitergehen soll. Ich weiß nicht welche Dozenten externe Promotionsstudenten noch annehmen (Wirtschaftsprüfung oder auch Steuerlehre). Nachdem nun soviele Profs. die Möglichkeit einer externen Promotion abgewunken haben, bin ich etwas ratlos.

Habt ihr ggf. dieselbe Erfahrung gemacht? Hättet ihr sonst Alternativvorschläge, wie man Forschungsfragen, die man hat, via Promotion untersuchen könnte?

Danke!

Aufgeben? --> "I have never met a successful person that was a quitter. Successful people never, ever, give up!" Donald Trump

Wie du siehst aufgeben ist keine Option.

Wenn Du extern promovieren möchtest, musst du überlegen welchen Benefit du dem Prof. bieten kannst? In erster Linie sind externe Kandidaten erstmal nur eine Belastung für den Prof, er/sie muss also durch deine Arbeit einen Mehrwert sehen. Dieser Mehrwert können deine Forschungsfragen sein, die dem Prof ebenfalls interessieren. Darüber hinaus kann man anbieten, dass man ggf. den Lehrstuhl oder Studenten bei der einen oder anderen wissenschaftlichen Fragestellung die in das eigene Tätigkeitsfeld fallen, mit eigenen Erfahrungen aus der Praxis unterstützt.

Ein Exposé hast Du sicher schon angefertigt? Laut WIkipedia gibt es in Deutschland 49 Lehrstühle für Wirtschaftsprüfung, da wird sich wohl einer finden lassen. Des Weiteren kannst Du auch selbst Fachartikel erstellen und so auf dich aufmerksam machen.

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WiWi Gast

Aufgeben? Externe Promotionsstellen / Promovieren neben dem Beruf klappt nicht

Hast du schon vor Corona gesucht? Falls nein, solltest du nicht den Mut verlieren und es in einem halben Jahr nochmal probieren. Aktuell haben Profs deutlich mehr Absolventen zur Auswahl, die sich aufgrund des Jobmarktes für eine Promotion entscheiden. Das kann schon bald wieder ganz anders aussehen.

Viel Erfolg!

antworten
WiWi Gast

Aufgeben? Externe Promotionsstellen / Promovieren neben dem Beruf klappt nicht

Dann Zahl am besten für den Doktor und gehe an eine Business School. Da wirst du gut betreut, das Ding ist in 3 Jahren durch und du hast deine Forschungsfrage beantwortet.

An normalen Unis will kein Professor externe Doktoranten, die wollen ihre eigenen Skla*en haben. Ich habe meinen Doktor auch abgebrochen weil es das Gegenteil von dem ist, wie man es sich vorstellt.

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Ceterum censeo

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vexlipe schrieb am 08.04.2021:

Nun weiß ich nicht, wie es weitergehen soll. Ich weiß nicht welche Dozenten externe Promotionsstudenten noch annehmen (Wirtschaftsprüfung oder auch Steuerlehre). Nachdem nun soviele Profs. die Möglichkeit einer externen Promotion abgewunken haben, bin ich etwas ratlos.

Habt ihr ggf. dieselbe Erfahrung gemacht? Hättet ihr sonst Alternativvorschläge, wie man Forschungsfragen, die man hat, via Promotion untersuchen könnte?

Verrätst du mir ein wenig mehr zu deinem Thema? Vielleicht fällt mir noch jemand ein.
Ein paar Infos zu deiner Person wären auch ganz hilfreich; wenn das Profil etwas durchwachsen ist, wird es erfahrungsgemäß schwieriger.
Liebe Grüße

antworten
WiWi Gast

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Habe letztes Jahr dieselbe Erfahrung gemacht. Nur über persönliche Kontakte zum Prof aus Studentenzeit hat es für mich dann geklappt. Ansonsten überall keine Kapa/generell keine Externen.

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WiWi Gast

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Kann ich nur bestätigen und hat mir der Prof / Betreuer meiner Masterarbeit so bestätigt. Dazu noch externe Promotion macht es wieder schwieriger. Alternativen wurden hier genannt, explizit berufsbegleitende Promotionen gibt es auch an staatlichen Unis, daneben gibt es ein paar renommiertere private Hochschulen und dann gibt es natürlich auch die "Klitschen". Du wirst auch jetzt eine Promotion finden aber meine Empfehlung wäre warte einfach mal noch etwas bewerb dich gerne schon parallel bei Profs und führe paar Gespräche und in einem halben Jahr - Jahr suchst du dann richtig mit der großen Chance dass sich das ganze in eins - zwei Jahren normalisiert.

WiWi Gast schrieb am 10.04.2021:

Hast du schon vor Corona gesucht? Falls nein, solltest du nicht den Mut verlieren und es in einem halben Jahr nochmal probieren. Aktuell haben Profs deutlich mehr Absolventen zur Auswahl, die sich aufgrund des Jobmarktes für eine Promotion entscheiden. Das kann schon bald wieder ganz anders aussehen.

Viel Erfolg!

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WiWi Gast

Aufgeben? Externe Promotionsstellen / Promovieren neben dem Beruf klappt nicht

WiWi Gast schrieb am 10.04.2021:

TU München und RWTH Aachen haben einige externe Doktoranden.

www.time.rwth-aachen.de/cms/TIME/Die-Research-Area/Innovation-und-Entrepreneurship-WIN-/~ebuj/WIN-Team/?mobile=1

Ich frage mich wirklich wie die Themen an diesem Lehrstuhl aussehen. Malte Brettel ist ja schon sehr renommiert im Bereich Entrepreneurship. Aber schreiben die da alle über dieses Thema? Wirft das genug theoretische Fragestellungen für all diese Doktoranden ab?

antworten
WiWi Gast

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Ich promoviere extern. Geht nur über persönliche Kontakte meiner Erfahrung nach.
Die Profs wollen meist keine externen Doktoranden.
Allerdings bin ich externer Vollzeitdoktorand 40h (ohne anderen Job nebenher).

Promovieren nebenher stelle ich mir schwierig vor, 40h Job + 40h promovieren?
Persönlich empfehle ich Vollzeit zu promovieren (weil ich persönlich zu dumm und zu faul bin, 80h die Woche zu arbeiten)

vexlipe schrieb am 08.04.2021:

Hey!

Ich bin aktuell fest angestellt und alles ist fein im Beruf. Obwohl ich relativ viel arbeite, brenne ich für mein Fach und möchte dahingehend promovieren. Da ich eher aus bescheidenen Verhältnissen komme, habe ich mich nach dem Studium für den Beruf entschieden, um etwas "Existenz" für mich und die Familie aufbauen zu können. Sprich habe damals meinen Herzenswunsch der Promotion erst einmal zur Seite gepackt.

Nun möchte ich eine externe Promotion angehen. Karrieretechnisch bringt es mir nichts. Allerdings habe ich Forschungsfragen, die ich gerne untersuchen würde. Allerdings klappt es nirgendswo. Nicht, weil meine Bewerbungen nicht überzeugt haben, sondern weil die Profs. keine "Kapazitäten für externe Doktoranden" haben. Ich würde nachwievor meinen Job behalten wollen, da ich gkücklich bin. Die Schwierigkeit neben dem Job zu promovieren
, nehme ich im Kauf. Das Fachliche / die Analysen machen mir soviel Spaß als wäre es ein Hobby.

Nun weiß ich nicht, wie es weitergehen soll. Ich weiß nicht welche Dozenten externe Promotionsstudenten noch annehmen (Wirtschaftsprüfung oder auch Steuerlehre). Nachdem nun soviele Profs. die Möglichkeit einer externen Promotion abgewunken haben, bin ich etwas ratlos.

Habt ihr ggf. dieselbe Erfahrung gemacht? Hättet ihr sonst Alternativvorschläge, wie man Forschungsfragen, die man hat, via Promotion untersuchen könnte?

Danke!

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WiWi Gast

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Ja, bei manchen Unis stimmt das, hinzu kommt dass es aktuell schwierig ist durch einen großen Andrang an promovierenden. Trotzdem gilt auch dass es einige Unis gibt, an denen es leichter is extern zu promovieren (Uni Nürnberg-Erlangen z.B.).

WiWi Gast schrieb am 30.04.2021:

Ich promoviere extern. Geht nur über persönliche Kontakte meiner Erfahrung nach.
Die Profs wollen meist keine externen Doktoranden.
Allerdings bin ich externer Vollzeitdoktorand 40h (ohne anderen Job nebenher).

Promovieren nebenher stelle ich mir schwierig vor, 40h Job + 40h promovieren?
Persönlich empfehle ich Vollzeit zu promovieren (weil ich persönlich zu dumm und zu faul bin, 80h die Woche zu arbeiten)

vexlipe schrieb am 08.04.2021:

Hey!

Ich bin aktuell fest angestellt und alles ist fein im Beruf. Obwohl ich relativ viel arbeite, brenne ich für mein Fach und möchte dahingehend promovieren. Da ich eher aus bescheidenen Verhältnissen komme, habe ich mich nach dem Studium für den Beruf entschieden, um etwas "Existenz" für mich und die Familie aufbauen zu können. Sprich habe damals meinen Herzenswunsch der Promotion erst einmal zur Seite gepackt.

Nun möchte ich eine externe Promotion angehen. Karrieretechnisch bringt es mir nichts. Allerdings habe ich Forschungsfragen, die ich gerne untersuchen würde. Allerdings klappt es nirgendswo. Nicht, weil meine Bewerbungen nicht überzeugt haben, sondern weil die Profs. keine "Kapazitäten für externe Doktoranden" haben. Ich würde nachwievor meinen Job behalten wollen, da ich gkücklich bin. Die Schwierigkeit neben dem Job zu promovieren
, nehme ich im Kauf. Das Fachliche / die Analysen machen mir soviel Spaß als wäre es ein Hobby.

Nun weiß ich nicht, wie es weitergehen soll. Ich weiß nicht welche Dozenten externe Promotionsstudenten noch annehmen (Wirtschaftsprüfung oder auch Steuerlehre). Nachdem nun soviele Profs. die Möglichkeit einer externen Promotion abgewunken haben, bin ich etwas ratlos.

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WiWi Gast

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Ne die machen alle eine Berater-Diss ohne wirklichen Tiefgang oder Value Add. Die Promotion ist da vor allem die Belohnung, dass du 2-3 Jahre in praktischen Lehrstuhl Projekten geknechtet hast ;-) hat inzwischen bei MBB einen schwierigen Ruf wenn man da seine Diss schreibt.

WiWi Gast schrieb am 10.04.2021:

TU München und RWTH Aachen haben einige externe Doktoranden.

www.time.rwth-aachen.de/cms/TIME/Die-Research-Area/Innovation-und-Entrepreneurship-WIN-/~ebuj/WIN-Team/?mobile=1

Ich frage mich wirklich wie die Themen an diesem Lehrstuhl aussehen. Malte Brettel ist ja schon sehr renommiert im Bereich Entrepreneurship. Aber schreiben die da alle über dieses Thema? Wirft das genug theoretische Fragestellungen für all diese Doktoranden ab?

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WiWi Gast

Aufgeben? Externe Promotionsstellen / Promovieren neben dem Beruf klappt nicht

Wenn es dir wirklich um reine Forschungsfragen geht, mach einen berufsbegleitenden DBA.

Triagon (Malta) und Middlesex (London, UK) bieten Programme die "bezahlbare" Programme (18k bzw. 24k). Kannst aber auch monatlich zahlen und steuerlich absetzen. So das die effektive monetäre Belastung bei 300-400€ im Monat liegt. Kannst strukturiert promovieren, ohne Hiwi Jobs für deinen Doktorvater zu verrichten.

Und bevor hier wieder gebashe der DBA Programme kommt.. schaut mal bei Linked und Xing, gibt sogar FH Profs die mit dem DBA Profs wurden.

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Montrey

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WiWi Gast schrieb am 30.04.2021:

Ich promoviere extern. Geht nur über persönliche Kontakte meiner Erfahrung nach.
Die Profs wollen meist keine externen Doktoranden.
Allerdings bin ich externer Vollzeitdoktorand 40h (ohne anderen Job nebenher).

Promovieren nebenher stelle ich mir schwierig vor, 40h Job + 40h promovieren?
Persönlich empfehle ich Vollzeit zu promovieren (weil ich persönlich zu dumm und zu faul bin, 80h die Woche zu arbeiten)

vexlipe schrieb am 08.04.2021:

Hey!

Ich bin aktuell fest angestellt und alles ist fein im Beruf. Obwohl ich relativ viel arbeite, brenne ich für mein Fach und möchte dahingehend promovieren. Da ich eher aus bescheidenen Verhältnissen komme, habe ich mich nach dem Studium für den Beruf entschieden, um etwas "Existenz" für mich und die Familie aufbauen zu können. Sprich habe damals meinen Herzenswunsch der Promotion erst einmal zur Seite gepackt.

Nun möchte ich eine externe Promotion angehen. Karrieretechnisch bringt es mir nichts. Allerdings habe ich Forschungsfragen, die ich gerne untersuchen würde. Allerdings klappt es nirgendswo. Nicht, weil meine Bewerbungen nicht überzeugt haben, sondern weil die Profs. keine "Kapazitäten für externe Doktoranden" haben. Ich würde nachwievor meinen Job behalten wollen, da ich gkücklich bin. Die Schwierigkeit neben dem Job zu promovieren
, nehme ich im Kauf. Das Fachliche / die Analysen machen mir soviel Spaß als wäre es ein Hobby.

Nun weiß ich nicht, wie es weitergehen soll. Ich weiß nicht welche Dozenten externe Promotionsstudenten noch annehmen (Wirtschaftsprüfung oder auch Steuerlehre). Nachdem nun soviele Profs. die Möglichkeit einer externen Promotion abgewunken haben, bin ich etwas ratlos.

Habt ihr ggf. dieselbe Erfahrung gemacht? Hättet ihr sonst Alternativvorschläge, wie man Forschungsfragen, die man hat, via Promotion untersuchen könnte?

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WiWi Gast

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Es geht halt deswegen nur schwerlich, weil du ja nicht in die Forschung willst.

Es ist so: die Währung in der Wissenschaft ist Reputation. Ein nicht unbedeutender Teil ist, wie gut man seine PhDs platziert. Das ist übrigens auch bei guten Business Schools der Fall (auch wg Rankings).
Als Prof ist eine gute Betreuung in der Tat zeitraubend und lohnt sich, wenn der Doktorand dann mit einem eigenen guten Forschungsprogramm an eine möglichst gute Adresse wechselt.

Externe Promovierte bleiben meistens in der Wirtschaft und haben selten Interesse an der Forschung, sieht man ja hier im Forum.

Daher muss man sich den DBA ja auch für teuer Geld kaufen. Wenns sonst nix bringt, gibt es Geld.

Im Gegensatz dazu kriegt jeder PhD mit High Potential ein Stipendium und muss nichtmal mehr für den Prof arbeiten. Das ist sogar inzwischen in Deutschland bei den Topadressen der Fall. Man investiert also in dich.

Kannst dir denken, was die Profs jeweils von diesen zwei Typen halten.

Also, wie überzeugt man den Prof, dass man echt forschen will? Insbesondere gute Leute die oft nichtmal am Wochenende frei nehmen, weil sie mit Herz Wissenschaftler sind?
Sicher nicht mit Teilzeit...

Denk mal drüber nach: PhDs gehen in die Forschung, nehmen enormes Karriererisiko auf sich, verdienen immer unangemessen wenig verglichen mit dem was sie sonstwo verdienen klnnten, sind bereit über Jahrzehnte mit Zeitveträgen in unterschiedlichen Ländern zu arbeiten, haben praktisch keine Option für Familienplanung und... machen es trotzdem.

Frag dich mal warum.

antworten
WiWi Gast

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Als externer Doktorand werde ich zwar von einem Prof betreut, aber von der Uni nicht bezahlt, das ist richtig.
Aber ich promoviere/forsche 40h in einer Firma, welche mich dafür auch bezahlt. Es gibt dafür einen speziellen Doktorandenvertrag von der Personalabteilung. Dieser ist befristet und mit wenig Gehalt (2,5k brutto/ Monat), aber zum Leben reicht es.

Falls du so ein Modell auch, anstrebst beachte, VOR der Einstellung im Unternehmen zu klären, dass du alles von deiner Forschung veröffentlichen darfst. Hab auch schon einen Doktoranden kennengelernt, der das (in einer anderen Firma) nicht gemacht hat und dem dann nach ein paar Jahren Forschung gesagt wurde, er darf nicht veröffentlichen, da das alles Betriebsgeheimnis bleiben soll.

Wenn das geklärt ist, ist promovieren in einer Firma eine feine Sache:

  • es ist verglichen mit der Uni mehr Geld da, das ich für Forschungsgeräte/Konferenzreisen ausgeben kann
  • falls es gewisse Geräte doch nicht gibt, kann ich einfach Dinge an der Uni benutzen, da hat auch keiner was dagegen, da ich ja offiziell Doktorand bin
  • Wahrscheinlichkeit zur Übernahme nach der Promotion in dieser Firma ist sehr hoch, was das Promotionsende etwas entspannter macht, da nicht gleichzeitig die Jobsuche losgeht

Montrey schrieb am 30.04.2021:

WiWi Gast schrieb am 30.04.2021:

Ich promoviere extern. Geht nur über persönliche Kontakte meiner Erfahrung nach.
Die Profs wollen meist keine externen Doktoranden.
Allerdings bin ich externer Vollzeitdoktorand 40h (ohne anderen Job nebenher).

Promovieren nebenher stelle ich mir schwierig vor, 40h Job + 40h promovieren?
Persönlich empfehle ich Vollzeit zu promovieren (weil ich persönlich zu dumm und zu faul bin, 80h die Woche zu arbeiten)

vexlipe schrieb am 08.04.2021:

Hey!

Ich bin aktuell fest angestellt und alles ist fein im Beruf. Obwohl ich relativ viel arbeite, brenne ich für mein Fach und möchte dahingehend promovieren. Da ich eher aus bescheidenen Verhältnissen komme, habe ich mich nach dem Studium für den Beruf entschieden, um etwas "Existenz" für mich und die Familie aufbauen zu können. Sprich habe damals meinen Herzenswunsch der Promotion erst einmal zur Seite gepackt.

Nun möchte ich eine externe Promotion angehen. Karrieretechnisch bringt es mir nichts. Allerdings habe ich Forschungsfragen, die ich gerne untersuchen würde. Allerdings klappt es nirgendswo. Nicht, weil meine Bewerbungen nicht überzeugt haben, sondern weil die Profs. keine "Kapazitäten für externe Doktoranden" haben. Ich würde nachwievor meinen Job behalten wollen, da ich gkücklich bin. Die Schwierigkeit neben dem Job zu promovieren
, nehme ich im Kauf. Das Fachliche / die Analysen machen mir soviel Spaß als wäre es ein Hobby.

Nun weiß ich nicht, wie es weitergehen soll. Ich weiß nicht welche Dozenten externe Promotionsstudenten noch annehmen (Wirtschaftsprüfung oder auch Steuerlehre). Nachdem nun soviele Profs. die Möglichkeit einer externen Promotion abgewunken haben, bin ich etwas ratlos.

Habt ihr ggf. dieselbe Erfahrung gemacht? Hättet ihr sonst Alternativvorschläge, wie man Forschungsfragen, die man hat, via Promotion untersuchen könnte?

Danke!

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