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PhD Programme Financial Economics - Makro/Finance/Monetary Economics

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WiWi Gast

PhD Programme Financial Economics - Makro/Finance/Monetary Economics

Liebes Forum,

nach einem BWL Bachelor (1,9 Top 5 Deutschland) starte ich nun in meinen Finance Master (ebenfalls Top 5 Deutschland) und möchte mich jetzt schon frühzeitig um mögliche PhD Programme in Finance bzw. Financial Economics und die dafür vorgesehenen Anforderungen kümmern. Wie im Titel schon erwähnt liegt mein Interessensgebiet im Bereich "Makroökonomie/Finance" (gern auch mit Fokus auf Geldtheorie). Alternative könnte ich mir aber auch etwas in die Richtung Portfoliotheorie vorstellen (bisher habe ich davon aber nur eine wage Vorstellung).

Mein GMAT liegt bei 710 (Q47 - 65%, V41 - 94%, Total: 710 - 91%). (Zudem 3 relevante Praktika im Gap Year (DAX / IB / Fintech) und umfassendes extracurr. Engagement.)

Welche Programme im In- und Ausland haltet ihr für empfehlenswert und realistisch?
Danke!

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WiWi Gast

Re: PhD Programme Financial Economics - Makro/Finance/Monetary Economics

Was ist das Ziel? Das fehlt ein wenig in deinem Beitrag.

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WiWi Gast

Re: PhD Programme Financial Economics - Makro/Finance/Monetary Economics

Danke für die Antwort.

Das Ziel wäre entweder (schwer planbar) eine weitere akademische Laufbahn bzw. Forschungsinstitute oder Makroinstitutionen wie EZB, IWF oder Bundesbank. Je nach Ausrichtung kämen als dritte Alternative auch forschungsnahe und quantitative Abteilungen in der Finanzindustrie in Frage (z.B. quant. Asset Management).

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WiWi Gast

Re: PhD Programme Financial Economics - Makro/Finance/Monetary Economics

Ok, dann rate ich dringend von "Programmen" ab. Diese sind auf einen bestimmten Zeitraum angelegt, der dir für die Forschungskarriere nicht helfen wird. Denn dazu benötigst du Zeit (also Freiheiten), finanzielle und personelle Unterstützung. Graduiertenkollegs bieten das nur auf dem Papier.

Schau dich nach den Professoren um, die auf dem Gebiet, was dich interessiert, publikationstark sind und versuche bei deinen eine Stelle zu ergattern. So lernst du am meisten und bekommst die meiste Unterstützung. Der Überhang an fähigen Forschern hat in den letzten Jahren dazu geführt, dass an praktisch allen Unis gute Leute (plus Forschungsnetzwerk!) zu finden sind.
Es bietet sich daher gegenteilig an, ein kleines Institut zu wählen, dafür aber die Gewissheit zu haben, dass man auch aktiv in der Forschung unterstützt wird.
Für deine Note oder "Top"-Uni interessiert sich niemand. Das ist alles austauschbar und sagt nichts über dich aus. Wichtig ist, was du in der Forschung leistest. Schau dir die namhaften Professuren an und mit wem sie publizieren. Wenn du keine Doktoranden darunter findest, dann bringt dir der Name bzw. die Uni exakt: Nichts.

Du wirst dann nach drei, vier Jahren ohne Anschlussfinanzierung ausgespuckt und kannst direkt in die Wirtschaft wechseln. Damit wird es auch bei den von dir vorgeschlagenen Institutionen nichts, denn die schauen auch ziemlich stark auf Publikationen. Wenn du das Risiko dahingehend minimieren willst, geh nach Frankfurt. Da hast du genügend Ausweichpläne, ohne weiteren Wohnortwechsel.

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WiWi Gast

Re: PhD Programme Financial Economics - Makro/Finance/Monetary Economics

WiWi Gast schrieb am 27.09.2017:

Ok, dann rate ich dringend von "Programmen" ab. Diese sind auf einen bestimmten Zeitraum angelegt, der dir für die Forschungskarriere nicht helfen wird. Denn dazu benötigst du Zeit (also Freiheiten), finanzielle und personelle Unterstützung. Graduiertenkollegs bieten das nur auf dem Papier.

Schau dich nach den Professoren um, die auf dem Gebiet, was dich interessiert, publikationstark sind und versuche bei deinen eine Stelle zu ergattern. So lernst du am meisten und bekommst die meiste Unterstützung. Der Überhang an fähigen Forschern hat in den letzten Jahren dazu geführt, dass an praktisch allen Unis gute Leute (plus Forschungsnetzwerk!) zu finden sind.
Es bietet sich daher gegenteilig an, ein kleines Institut zu wählen, dafür aber die Gewissheit zu haben, dass man auch aktiv in der Forschung unterstützt wird.
Für deine Note oder "Top"-Uni interessiert sich niemand. Das ist alles austauschbar und sagt nichts über dich aus. Wichtig ist, was du in der Forschung leistest. Schau dir die namhaften Professuren an und mit wem sie publizieren. Wenn du keine Doktoranden darunter findest, dann bringt dir der Name bzw. die Uni exakt: Nichts.

Du wirst dann nach drei, vier Jahren ohne Anschlussfinanzierung ausgespuckt und kannst direkt in die Wirtschaft wechseln. Damit wird es auch bei den von dir vorgeschlagenen Institutionen nichts, denn die schauen auch ziemlich stark auf Publikationen. Wenn du das Risiko dahingehend minimieren willst, geh nach Frankfurt. Da hast du genügend Ausweichpläne, ohne weiteren Wohnortwechsel.

Danke für den ausführlichen Kommentar. Meinst du mit Frankfurt jetzt doch deren PhD Programme? (Soweit ich weiß müsste mein Quant-Perzentil dafür höher liegen..) Oder meintest du, dass ich es bei einem der Frankfurter Lehrstühle versuchen soll?

Noch als kleine Verständnissfrage: Mit dem direkten Kontakt zu den Professoren meinst du dort als wissenschaftlicher Mitarbeiter anzufangen? Wie genau stellt sich der "Ablauf" hin zu einer Promotion in dem Fall dar und was sind die formellen Vorraussetzungen für solche Stellen?

Ich hoffe die Fragen klingen jetzt nicht zu planlos, nur während des Bachelors ist der Kontakt zur "wirklichen akademischen Welt" doch recht beschränkt...

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WiWi Gast

Re: PhD Programme Financial Economics - Makro/Finance/Monetary Economics

Damit war die Region gemeint. Es gibt das House of Finance, die Uni, die Bundesbank, die EZB. Alle haben Promotionsstellen zu bieten. Du musst dich mal ein wenig einlesen, da dies nicht vereinheitlich ist. Ein Freund von mir promoviert bspw. momentan auf einer Stelle der Bundesbank, ist aber nicht direkt vor Ort affiliert.

Promotion ist nicht Studium, wie du dir das vorstellst. Wenn du ein PhD-Programm wählst, das hardcoremäßig auf drei Jahre getaktet ist, dann machst du die Promotion allerdings wieder zum Studium, aus dem du nach 3 Jahren entlassen wirst, ohne dass du wirklich was von der Wissenschaft gesehen hast. Das anfertigen meines "besten" Artikels hat ja schon alles in allem drei Jahre gedauert (wenn man bei Null anfängt, bis zur Publikation).

Ich hatte das Glück, dass ich keine zeitliche Beschränkung hatte und daher gut 4,5-5 (mit allem) an der Diss gesessen habe. Und zwar mehr oder weniger Vollzeit. Das hat mir später extrem geholfen. Es ist alles eine Frage, was man daraus machen kann/möchte, daher gibt es keinen wirklichen Plan, den man schmieden kann. Du gehst immer ein Risiko ein.

Ich meine "wissenschaftliche Mitarbeiter"-Stellen. Diese werden in der Regel ausgeschrieben und du bewirbst dich darauf. Hast du so eine, kannst du dir langfristig ein Profil + Netzwerk aufbauen. Hast du das nicht, bist du einer von vielen auf den Konferenzen, der dann abends erzählt wo er dann schon überall tolles war und trotzdem am Ende auf der Straße steht. :-) Ok, das war etwas hart, aber die Intention sollte klar geworden sein.

Nicht das ich falsch verstanden werde, es gibt auch sehr gute Promotionsprogramme. Das in Bonn würde ich - wenn es mein Thema wäre - sicherlich empfehlen. Man muss halt abwägen, was man sich für Chancen dabei erhofft. Bekomme ich einen Draht zu nem Prof vor Ort, der mit mir direkt zwei A-Artikel in Koauthorenschaft in den drei Jahren schreibt, dann kann mich mir die Junior-Professur aussuchen. Die Frage ist eher, wie realistisch das ist. Daher die Anmerkung mal zu schauen, was die Profs so mit wem treiben.

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WiWi Gast

Re: PhD Programme Financial Economics - Makro/Finance/Monetary Economics

Ok damit habe ich mal einen Einblick gewonnen wo ich bei meiner weiteren Recherche überhaupt ansetzen sollte. Vielen Dank dafür!

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WiWi Gast

Re: PhD Programme Financial Economics - Makro/Finance/Monetary Economics

push - ebenfalls interessiert an PhD Programmen dieser Richtung

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