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Freelancer statt Angestellter beim selben Arbeitgeber - Vorgesetzte überzeugen

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WiWi Gast

Freelancer statt Angestellter beim selben Arbeitgeber - Vorgesetzte überzeugen

Ich arbeite aktuell seit etwas mehr als einem Jahr in einem kleinen IT-Unternehmen.
Die Unternehmenskultur gefällt mir gut. Die Kollegen gefallen mir ebenfalls. Nach einem Jahr habe ich 20% Gehaltserhöhung ausgehandelt und liege damit bei 48k brutto, was jetzt nicht berauschend hoch ist, aber auch nicht völlig unangemessen. Mich stört aktuell vor allem die Lernkurve, weshalb ich einen Arbeitgeberwechsel in betracht ziehe.

Mein Team ist chronisch unterbesetzt und die Einarbeitung dauert sehr lange. Wenn ich wechsle, dann hinterlasse ich eine Lücke die nicht so schnell geschlossen werden kann und mein Team hat auch nicht die Kapazität, um einen neuen Kollegen einzuarbeiten.

Nun kommt mein Anliegen. Ein harter Cut ist von meiner Seite eigentlich gar nicht gewünscht. Ich würde gerne weiterhin mit dem aktuellen Arbeitgeber als Freelancer zusammenarbeiten.

Hat das schon mal jemand von gemacht. Wie kann ich das am besten kommunizieren/verkaufen?
Ein Kollege, der seit Jahrzehnte in der Branche arbeitet, ist Freelancer und arbeitet mit meinem Arbeitgeber auf Rechnung. Er ist allerdings länger als Freelancer tätig als es das Unternehmen gibt. Wäre es angebracht ihn diesbezüglich um Rat zu fragen?

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WiWi Gast

Freelancer statt Angestellter beim selben Arbeitgeber - Vorgesetzte überzeugen

Ja kannst du sicher machen, wenn du wie dein "Kollege" Jahrzehnte an Erfahrung hast.

Nicht mit 1 yoe, da lacht dich ja jeder aus.

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WiWi Gast

Freelancer statt Angestellter beim selben Arbeitgeber - Vorgesetzte überzeugen

WiWi Gast schrieb am 07.10.2021:

Ich arbeite aktuell seit etwas mehr als einem Jahr in einem kleinen IT-Unternehmen.
Die Unternehmenskultur gefällt mir gut. Die Kollegen gefallen mir ebenfalls. Nach einem Jahr habe ich 20% Gehaltserhöhung ausgehandelt und liege damit bei 48k brutto, was jetzt nicht berauschend hoch ist, aber auch nicht völlig unangemessen. Mich stört aktuell vor allem die Lernkurve, weshalb ich einen Arbeitgeberwechsel in betracht ziehe.

Mein Team ist chronisch unterbesetzt und die Einarbeitung dauert sehr lange. Wenn ich wechsle, dann hinterlasse ich eine Lücke die nicht so schnell geschlossen werden kann und mein Team hat auch nicht die Kapazität, um einen neuen Kollegen einzuarbeiten.

Nun kommt mein Anliegen. Ein harter Cut ist von meiner Seite eigentlich gar nicht gewünscht. Ich würde gerne weiterhin mit dem aktuellen Arbeitgeber als Freelancer zusammenarbeiten.

Hat das schon mal jemand von gemacht. Wie kann ich das am besten kommunizieren/verkaufen?
Ein Kollege, der seit Jahrzehnte in der Branche arbeitet, ist Freelancer und arbeitet mit meinem Arbeitgeber auf Rechnung. Er ist allerdings länger als Freelancer tätig als es das Unternehmen gibt. Wäre es angebracht ihn diesbezüglich um Rat zu fragen?

Nein, das wird nicht funktionieren aus mehreren Gründen:

  1. Als Freelancer verdienst du wesentlich mehr als deine Ex-Kollegen, was die natürlich nicht gut finden werden (Neidfaktor).

  2. Vielleicht fänden auch andere Kollegen von dir es toll, für die gleiche Arbeit mehr Geld zu kriegen sprich Freelancer zu werden. Ich glaube nicht, dass dies seinem Chef gefallen würde.

  3. Wichtigster Punkt: Scheinselbstständigkeit! Auf den Fragebögen der DRV zum Thema Scheinselbstständigkeit ist dies ein wichtiges Kriterium: Waren sie vorher Angestellter bei ihrem derzeitigen Auftraggeber? Das müsstest du dann mit: Ja, beantworten.

Insofern würde es mich wundern, wenn dein Chef das machen würde.

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WiWi Gast

Freelancer statt Angestellter beim selben Arbeitgeber - Vorgesetzte überzeugen

WiWi Gast schrieb am 07.10.2021:

Ich arbeite aktuell seit etwas mehr als einem Jahr in einem kleinen IT-Unternehmen.
Die Unternehmenskultur gefällt mir gut. Die Kollegen gefallen mir ebenfalls. Nach einem Jahr habe ich 20% Gehaltserhöhung ausgehandelt und liege damit bei 48k brutto, was jetzt nicht berauschend hoch ist, aber auch nicht völlig unangemessen. Mich stört aktuell vor allem die Lernkurve, weshalb ich einen Arbeitgeberwechsel in betracht ziehe.

Mein Team ist chronisch unterbesetzt und die Einarbeitung dauert sehr lange. Wenn ich wechsle, dann hinterlasse ich eine Lücke die nicht so schnell geschlossen werden kann und mein Team hat auch nicht die Kapazität, um einen neuen Kollegen einzuarbeiten.

Nun kommt mein Anliegen. Ein harter Cut ist von meiner Seite eigentlich gar nicht gewünscht. Ich würde gerne weiterhin mit dem aktuellen Arbeitgeber als Freelancer zusammenarbeiten.

Hat das schon mal jemand von gemacht. Wie kann ich das am besten kommunizieren/verkaufen?
Ein Kollege, der seit Jahrzehnte in der Branche arbeitet, ist Freelancer und arbeitet mit meinem Arbeitgeber auf Rechnung. Er ist allerdings länger als Freelancer tätig als es das Unternehmen gibt. Wäre es angebracht ihn diesbezüglich um Rat zu fragen?

Nein, das wird nicht funktionieren aus mehreren Gründen:

  1. Als Freelancer verdienst du wesentlich mehr als deine Ex-Kollegen, was die natürlich nicht gut finden werden (Neidfaktor).

  2. Vielleicht fänden auch andere Kollegen von dir es toll, für die gleiche Arbeit mehr Geld zu kriegen sprich Freelancer zu werden. Ich glaube nicht, dass dies seinem Chef gefallen würde.

Freelancer bekommen nicht mehr. Die Sozialabgaben etc... die der Chef vorher abführen musste, gehen direkt an den Freelancer. Frag mal Arbeitgeber, wie viel die ein Angestellter tatsächlich kostet. Das ist ungefähr das doppelte vom Bruttolohn.

  1. Wichtigster Punkt: Scheinselbstständigkeit! Auf den Fragebögen der DRV zum Thema Scheinselbstständigkeit ist dies ein wichtiges Kriterium: Waren sie vorher Angestellter bei ihrem derzeitigen Auftraggeber? Das müsstest du dann mit: Ja, beantworten.

Insofern würde es mich wundern, wenn dein Chef das machen würde.

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WiWi Gast

Freelancer statt Angestellter beim selben Arbeitgeber - Vorgesetzte überzeugen

WiWi Gast schrieb am 07.10.2021:

...

  1. Wichtigster Punkt: Scheinselbstständigkeit! Auf den Fragebögen der DRV zum Thema Scheinselbstständigkeit ist dies ein wichtiges Kriterium: Waren sie vorher Angestellter bei ihrem derzeitigen Auftraggeber? Das müsstest du dann mit: Ja, beantworten.

Das ist ein kritischer Punkt, da müsste wenigstens eine weitere Firma dazwischenhängen.

Insofern würde es mich wundern, wenn dein Chef das machen würde.

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WiWi Gast

Freelancer statt Angestellter beim selben Arbeitgeber - Vorgesetzte überzeugen

Puh, also ich glaube die einzige Chance wäre sowas in die Richtung zu sagen ich möchte mich Selbständig machen, habe auch ein paar Angebote (falls du wirklich welche hast) und dann nebenbei bemerken, dass du auch sehr gut vorstellen könntest als Freelancer im Unternehmen zu bleiben.

Die Frage ist ob der Chef anbeißt, man müsste aber bereit sein zu gehen. Ist halt die Frage ob es gern gesehen ist. Ein Kumpel von mir hat sowas bei seinem "großen" Arbeitgeber probiert. Chef war zum einen mega überrascht, dass er geht und zweitens hat sofort gesagt, dass Freelancing erst in ein paar Jahren in dem Laden in Frage kommt. Sonst macht es so die ganze Belegschaft...

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WiWi Gast

Freelancer statt Angestellter beim selben Arbeitgeber - Vorgesetzte überzeugen

TE hier. Erstmal vielen Dank für die Antworten.

Scheinselbstständigkeit! Auf den Fragebögen der DRV zum Thema Scheinselbstständigkeit ist dies ein wichtiges Kriterium: Waren sie vorher Angestellter bei ihrem derzeitigen Auftraggeber? Das müsstest du dann mit: Ja, beantworten.

Das ist tatsächlich ein Punkt den ich gar nicht bedacht habe. Ich habe mich dazu ein wenig eingelesen. Soweit ich das sehe, ist das kein grundsätzlich unlösbares Problem, aber hier ist in der Tat vorsicht geboten. Zumindest meine Motive (Arbeiten außerhalb der Kernarbeitszeiten, eigene Hardware verwenden können, keine Teilnahme an sinnlosen Meetings) sprechen gegen eine Scheinselbstständigkeit.

Als Freelancer verdienst du wesentlich mehr als deine Ex-Kollegen, was die natürlich nicht gut finden werden (Neidfaktor).

Vielleicht fänden auch andere Kollegen von dir es toll, für die gleiche Arbeit mehr Geld zu kriegen sprich Freelancer zu werden. Ich glaube nicht, dass dies seinem Chef gefallen würde.

Also wie hoch mein Honorar sein wird, ist nicht gesagt. Das müsste ich doch mit dem Auftraggeber, also dem jetzigen AG aushandeln, oder nicht? Könnte dann trotzdem sein bzw. ist sehr wahrscheinlich, dass ich trotzdem weniger verdienen werde als meine erfahrenen Kollegen.

Ja kannst du sicher machen, wenn du wie dein "Kollege" Jahrzehnte an Erfahrung hast.

Nicht mit 1 yoe, da lacht dich ja jeder aus.

Wie ich im Eingangspost geschrieben habe, möchte ich ohnehin den Arbeitgeber wechseln und wenn ich das mache, dann hinterlasse ich eine Lücke. Natürlich kann mein Arbeitgeber das Angebot ausschlagen mit der Begründung, dass ich keine 10+ Jahre Erfahrung habe, aber soweit ich das sehe, würde es dem Arbeitgeber (zumindest dem Team) mehr weh tun als mir. Die aktuelle Branche ist eine sehr kleine Technologie-Nische und in dieser Nische kennt man sich untereinander. Die Einarbeitung dauert gut ein Jahr und die Leute, die mich ersetzen könnten, sind bei Ihren jetzigen Arbeitgebern ganz zufrieden.

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WiWi Gast

Freelancer statt Angestellter beim selben Arbeitgeber - Vorgesetzte überzeugen

WiWi Gast schrieb am 07.10.2021:

Freelancer bekommen nicht mehr. Die Sozialabgaben etc... die der Chef vorher abführen musste, gehen direkt an den Freelancer. Frag mal Arbeitgeber, wie viel die ein Angestellter tatsächlich kostet. Das ist ungefähr das doppelte vom Bruttolohn.

Also ich habe als ehemaliger Freelancer mehr Geld bekommen, wie als Angestellter, bei einer Vollauslastung waren das doppelt soviel oder mehr.

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WiWi Gast

Freelancer statt Angestellter beim selben Arbeitgeber - Vorgesetzte überzeugen

WiWi Gast schrieb am 07.10.2021:

...

  1. Wichtigster Punkt: Scheinselbstständigkeit! Auf den Fragebögen der DRV zum Thema Scheinselbstständigkeit ist dies ein wichtiges Kriterium: Waren sie vorher Angestellter bei ihrem derzeitigen Auftraggeber? Das müsstest du dann mit: Ja, beantworten.

Das ist ein kritischer Punkt, da müsste wenigstens eine weitere Firma dazwischenhängen.

Da wird sowieso eine Firma dazwischen hängen, zumindest bei größeren Firmen bekommt kein Freelancer eine Direktbeauftragung, bei kleineren Firmen kann das vorkommen.

Davon abgesehen habe ich den Fall, den der TE beschreibt, selbst erlebt. Da wollten sich Consultants auf einem Projekt als Freelancer direkt beim Endkunden arbeiten. Da hat der Consulting-Partner sobald er das mitbekommen hat, die Consultants sofort vom Projekt genommen und gefeuert.

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WiWi Gast

Freelancer statt Angestellter beim selben Arbeitgeber - Vorgesetzte überzeugen

WiWi Gast schrieb am 07.10.2021:

...

  1. Wichtigster Punkt: Scheinselbstständigkeit! Auf den Fragebögen der DRV zum Thema Scheinselbstständigkeit ist dies ein wichtiges Kriterium: Waren sie vorher Angestellter bei ihrem derzeitigen Auftraggeber? Das müsstest du dann mit: Ja, beantworten.

Das ist ein kritischer Punkt, da müsste wenigstens eine weitere Firma dazwischenhängen.

Da wird sowieso eine Firma dazwischen hängen, zumindest bei größeren Firmen bekommt kein Freelancer eine Direktbeauftragung, bei kleineren Firmen kann das vorkommen.

Davon abgesehen habe ich den Fall, den der TE beschreibt, selbst erlebt. Da wollten sich Consultants auf einem Projekt als Freelancer direkt beim Endkunden arbeiten. Da hat der Consulting-Partner sobald er das mitbekommen hat, die Consultants sofort vom Projekt genommen und gefeuert.

Habe ich auch schon erlebt. Die Leute sind heute nach 10 Jahren noch beim Kunden und haben von ihrer ehemaligen Firma fast alle Freelancer abgezogen und firmieren mittlerweile selbst als Vermittler.

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WiWi Gast

Freelancer statt Angestellter beim selben Arbeitgeber - Vorgesetzte überzeugen

WiWi Gast schrieb am 07.10.2021:

Habe ich auch schon erlebt. Die Leute sind heute nach 10 Jahren noch beim Kunden und haben von ihrer ehemaligen Firma fast alle Freelancer abgezogen und firmieren mittlerweile selbst als Vermittler.

Ja, das war die gute alte Zeit. Früher hat man gute Stundensätze erhalten und es gab Freelancer, die jahrelang beim Kunden waren. Das wird heutzutage, aufgrund der rechtlichen Rahmenbedingungen, immer leider immer schwieriger.

Davon abgesehen konnte man früher als Einzelunternehmen an Aufträge kommen, heutzutage wird verlangt, dass eine GmbH/UG vorliegen muss. Die "goldenen" Jahre als Freelancer sind, meines Erachtens, leider vorbei.

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WiWi Gast

Freelancer statt Angestellter beim selben Arbeitgeber - Vorgesetzte überzeugen

WiWi Gast schrieb am 08.10.2021:

WiWi Gast schrieb am 07.10.2021:

Habe ich auch schon erlebt. Die Leute sind heute nach 10 Jahren noch beim Kunden und haben von ihrer ehemaligen Firma fast alle Freelancer abgezogen und firmieren mittlerweile selbst als Vermittler.

Ja, das war die gute alte Zeit. Früher hat man gute Stundensätze erhalten und es gab Freelancer, die jahrelang beim Kunden waren. Das wird heutzutage, aufgrund der rechtlichen Rahmenbedingungen, immer leider immer schwieriger.

Davon abgesehen konnte man früher als Einzelunternehmen an Aufträge kommen, heutzutage wird verlangt, dass eine GmbH/UG vorliegen muss. Die "goldenen" Jahre als Freelancer sind, meines Erachtens, leider vorbei.

Aus dem Putsch ist sogar eine AG geworden.

Selbst GmbHs etc. reichen oft nicht, eine ehemalige Firma von. In verlangte beispielsweise den Nachweis von wenigstens 5 sozialversicherungspflichtigen Angestellten im letzten Glied der Kette das die wirkliche Leistung erbracht hat.

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WiWi Gast

Freelancer statt Angestellter beim selben Arbeitgeber - Vorgesetzte überzeugen

WiWi Gast schrieb am 08.10.2021:

WiWi Gast schrieb am 08.10.2021:

WiWi Gast schrieb am 07.10.2021:

Habe ich auch schon erlebt. Die Leute sind heute nach 10 Jahren noch beim Kunden und haben von ihrer ehemaligen Firma fast alle Freelancer abgezogen und firmieren mittlerweile selbst als Vermittler.

Ja, das war die gute alte Zeit. Früher hat man gute Stundensätze erhalten und es gab Freelancer, die jahrelang beim Kunden waren. Das wird heutzutage, aufgrund der rechtlichen Rahmenbedingungen, immer leider immer schwieriger.

Davon abgesehen konnte man früher als Einzelunternehmen an Aufträge kommen, heutzutage wird verlangt, dass eine GmbH/UG vorliegen muss. Die "goldenen" Jahre als Freelancer sind, meines Erachtens, leider vorbei.

Aus dem Putsch ist sogar eine AG geworden.

Selbst GmbHs etc. reichen oft nicht, eine ehemalige Firma von. In verlangte beispielsweise den Nachweis von wenigstens 5 sozialversicherungspflichtigen Angestellten im letzten Glied der Kette das die wirkliche Leistung erbracht hat.

Kann ich bestätigen. Externe Freelancer unterliegen bei meinem AG einer besonderen Prüfung (größere Umsätze des freelancers müssen bei weiteren Auftraggebern außerhalb unseres Konzerns erfolgen, Abrechnung nicht auf stundenbasis sondern nur Gewerke, marktauftritt, darf nicht bei uns angestellt gewesen sein in den vergangenen Jahren etc etc.).
Führt dazu, dass wir wie viele andere Unternehmen auch Freelancer nach und nach ausphasen und nur noch Firmen mit sozialversicherungspflichtig beschäftigten sourcen. Das Freelancer Modell wird mehr und mehr aussterben, so lange die Scheinselbstänsigkeitsthematik nicht von der Politik klarer ausgelegt wird.

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WiWi Gast

Freelancer statt Angestellter beim selben Arbeitgeber - Vorgesetzte überzeugen

Der TE schreibt ja, dass er eine kleine Lernkurve hat, das finde ich hier mit den wichtigsten Punkt. So alt scheint der TE noch nicht zu sein & seine Freelancer Tätigkeit würde in erster Linie dem AG erstmal weiterhelfen. Stundensatz kann man doch prozentual wie vorher anpassen, das dürfte mit ein paar Rechnungen schnell ausgrechnet sein. Würde mich an deiner Stelle erstmal bei anderen Firmen bewerben & schauen, ob ich überhaupt etwas besseres kriege, da du ja meintest du bist in einer nieschen Branche. Ansonsten würde ich immer den Schritt zu etwas neuem wagen, denn dein Wissen ist am Ende des Tages dein Kapital.

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Freelancer statt Angestellter beim selben Arbeitgeber - Vorgesetzte überzeugen

Die Sache mit der Scheinselbstständigkeit ist leider so gewollt. Ich habe manchmal das Gefühl, dahinter stecken die großen in der Branche. Dabei ist es das natürlichste der Welt - sein Geld durch seine eigene Schöpfungskraft zu verdienen. Wer jedoch im Consulting ist oder war, kann sich ja selber schnell zusammenrechnen, dass er/sie von ihren fakturierten Stunden max. 40% sieht. Der Rest wird in der Pyramide weiter abgegeben. Vielfach gibt es noch das ANÜ Konstrukt - dabei wird der Tagessatz hochgerechnet + Marge des Vermittlers und an den Freelancer weitergereicht.

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