BWL vs VWL vs WInfo?
Ich studiere derzeit Lehramt WiPo und Deutsch an der CAU zu Kiel, merke allerdings dass ich später nicht gerne als Lehrerin arbeiten möchte und habe das Gefühl, dass ich mehr erreichen möchte. Vermehrt wird mir von meinem Umfeld gesagt, ich wäre nicht als Lehrerin geeignet.
Soll ich weitermachen (1.Semester) oder den Wechsel:
Bachelor Bwl an Uni Kiel, oder VWL an CAU oder zurück zu meinen Eltern in die Heimat und an einer Hochschule Wirtschaftsinformatik beginnen? Alternativ VWL an der HHU Düsseldorf.
Zu mir: mich interessiert Wirtschaft, internationales. BWL würde ich mich in den Bereich Wirtschaftsinformatik oder Finance spezialisieren. Master dann auch in einem dieser Bereiche.
Man liesst ja immer wieder, dass BWLer sehr geringe Chancen haben. Wirtschaftsinformatik passt ausgehend von den Aussagen verwandter super zu mir. Hier wie gesagt an einer Hochschule (Mathe machbar, Programmierung bin ich ohnehin gewillt zu lernen).
Als Frau hat man im MINT Bereich auch viele Möglichkeiten und ich sehe hier eine sehr breite Möglichkeit, auch im Ausland. Ich würde im Bereich Beratung/ Consulting oder Cyber Sicherheit arbeiten möchten. VWL interessiert mich unfassbar, zudem auch politische Themen, Winfo aber auch. Ich war bei einem Assessment Center von Adidas für einen dualen Studiengang im vergangenen Jahr "Datascience & KI", habe sogar ein Angebot erhalten aber musste aus privaten Gründen (leider!!!) absagen :(.
Hier wäre nur der Nachteil, dass ich derzeit in Kiel im Wohnheim sehr preiswert wohnen kann (ca 300 Euro alles inklusive). Für Wirtschaftsinformatik an der Hochschule oder VWL an der HHU müsste ich ausziehen, zurück zu meinen Eltern in mein altes "Kinderzimmer". Pendelzeit zur Hochschule mit der Bahn und Bus circa 1h 30 Minuten pro Strecke, ich würde mir in diesem Falle warscheinlich ein Auto leasen oder zulegen.
Kiel ist von meiner Heimat circa 600KM entfernt, ich vermisse meine Heimat ehrlich gesagt auch sehr und mag es nicht wirklich, so weit von Familie entfernt zu leben- aber wäre es nicht ein totaler Rückschritt wieder zu den Eltern zu gehen?
Vorteil wäre hier, dass ich (aufgrund zurückliegender schwerer Depressionen, einer weiteren psychischen Erkrankung) Bezugspersonen habe. In Kiel hatte ich Phasen, wo ich angst hatte, wieder rückfällig zu werden, konnte mich aber wieder fangen.
Was würdet ihr mir nun empfehlen? Bezogen auf Berufschancen, Master Möglichkeiten, Gehalt, sowie persönlich?
- Lehramt bleiben, dann Master in spezialisiertem Bereich?
- Wechsel BWL Uni Kiel (Wiinfo Spezialisierung) und im Wohnheim bleiben (Nachteil: weit weg von Familie, sehr überlaufen, theoretisch?)
- Wechsel Wiinfo Hochschule, zurück zu Eltern ziehen (bei Familie aber keine Eigenständigkeit mehr?, Pendelzeit, keine Vorkenntnisse)
- Wechsel VWL HHU (Renommiert, bei Familie leben, viele Wahlmöglichkeiten, Freiheiten, allerdings wieder bei Eltern wohnen, sehr viel Mathematik)
Kurz zu mir: 2023 Abi mit 2,1. Dann Fernuni Hagen Jura (3 Semester), psychische Erkrankung führte zu Abbruch. Mathe: 11 Punkte, Geschichte und Biologie: 15 Punkte. Freiberuflich als Nachhilfelehrerin online tätig. Emphatisch, organisiert, kreativ, analytisch, eher introvertiert, sportlich, aktiver Lebensstil, kulturelles Interesse.
Bitte konstruktive Antworten :)
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