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Attraktive Jobs in den neuen Medien

Durch die neuen Medien sind neue Arbeitsbereiche und Berufe entstanden, die aufgrund ihrer Arbeitsaufgaben sehr beliebt bei jüngeren Menschen sind und oft auch gut bezahlt werden. Diese Berufsfelder sind vor allem durch das Fernsehen und Internet entstanden und waren teilweise bis vor wenigen Jahren gar keine anerkannten Ausbildungsberufe.

Medien, TV-Sender

Im Laufe der Jahre haben sich nicht nur die Bedürfnisse der Menschen, ihre Gewohnheiten, Hobbys und Interessen verändert, sondern auch die Berufsbilder. Während es noch viele „alte“ Berufe gibt, die mittlerweile auf neue Technologien umgestiegen sind, sind auch einige Berufe in den neuen Medien hinzugekommen, die es vor ein paar Jahrzehnten noch gar nicht gegeben hat, die nicht mal denkbar gewesen wären.

Wenngleich mittlerweile oft auch hier eine bestimmte Vorbildung oder Ausbildung wünschenswert ist, sind diese Berufe heute noch gut für Quereinsteiger geeignet. Viele dieser Jobs zielen dabei entweder auf IT-Verständnis oder allgemeines technisches Verständnis ab oder auf die persönliche Kreativität. Besonders beliebt sind dabei folgende Bereiche:


Spieleentwickler

Gerade die jüngere Generation träumt oft davon, später „irgendwas mit Spielen zu machen“. Spieleentwickler ist diesbezüglich eine Option, wenngleich der Bereich bei Spielebegeisterten sehr begehrt und eine Stelle aufgrund der großen Konkurrenz gar nicht so leicht zu finden ist. Allerdings bedeutet dieses Berufsfeld noch lange nicht, dass eine Person an allen Belangen, die zu einem guten Computerspiel gehören, beteiligt ist. Sicherlich gibt es solche Spieleentwickler, die von vorne bis hinten an einem Spiel mitarbeiten oder es sogar im Alleingang entwerfen, das sind dann aber meist sogenannte Indie-Games, die nicht für die breite Masse gedacht sind. Soll der Weg hingegen zu den wirklich großen Spieletiteln gehen, dann führt er in ein professionelles Entwicklerstudio. Hier finden sich verschiedene Bereiche der Spieleentwicklung. Beispielsweise wären der Grafiker, der Leveldesigner oder der Programmierer zu nennen. Um diesen Beruf zu wählen, braucht es aber ein bisschen mehr als den Wunsch, irgendetwas mit Spielen zu machen. Seit einigen Jahren gibt es beispielsweise den anerkannten Ausbildungsberuf Game Designer, auch die Games Academy ist eine staatlich anerkannte Ergänzungsschule, die verschiedene Ausbildungen in diesem Bereich anbietet. Spieleentwickler sind in der Regel – wenn sie denn bei größeren Entwicklerstudios arbeiten – fest angestellt, das Gehalt variiert dabei.
 

Content Manager

Eine andere Bezeichnung für den Content Manager kann auch Online-Redakteur sein. Unter diesem Namen können sich viele eventuell etwas mehr vorstellen, wenngleich das Berufsbild hier je nach ausgeschriebener Stelle stets ein wenig variieren kann. Im Internet gibt es viele Seiten, die von einzelnen Privatpersonen als Hobby betrieben werden. Es gibt jedoch auch eine Vielzahl von Seiten, hinter denen hauptberufliche Arbeit steckt, denn aufgrund der Größe dieser Seiten, muss eine Menge Inhalt („Content“) gefüllt werden. Content Manager sind dementsprechend solche Personen, die unter anderem Artikel schreiben und News beschaffen und zusammenstellen, aber auch der technische Bereich wie etwa die Wartung der Website und auch die Verwaltung und Organisation können unter diese Berufsbezeichnung fallen. Die Themengebiete sind dabei je nach Spezialisierung der Seite weit gefächert, sodass eine Karriere bei Prosiebengames beispielsweise für Interessierte der Games-Branche erstrebenswert ist.

Eine Ausbildung zum Content Manager gibt es nicht. Dementsprechend finden sich in diesem Job recht viele Quereinsteiger, die mit ihrer Kreativität zu arbeiten wissen. Für Festeinstellung werden aber ein Journalismus-Studium oder Grundkenntnisse in verschiedenen Programmiersprachen gerne gesehen. Viele Content Manager arbeiten allerdings auch freiberuflich für unterschiedliche Seiten oder Auftraggeber, wichtig sind dabei eine gute Rechtschreibung und Grammatik, sowie ein umfangreiches Allgemeinwissen oder zumindest die Bereitschaft, sich weiteres Wissen anzueignen.
 

Berufe rund ums Fernsehen

Während kaum jemand sich heutzutage noch ein Leben ohne Fernseher vorstellen kann, war dieser vor einigen Jahrzehnten noch etwas vollkommen Neues. Dementsprechend gehören auch die Berufe rund ums Fernsehen zu den Jobs in den neuen Medien. Dabei ist die Palette sehr breit gefächert. Angefangen vor der Kamera, beispielsweise als Moderator. An diesen Job heranzukommen ist natürlich nicht ganz so einfach und nur die wenigsten können tatsächlich richtig erfolgreich werden. Aber auch hinter der Kamera hat das Fernsehen einige Berufe zu bieten: Redakteur, Tontechniker, Kameramann, Produzent, Regisseur und viele mehr. Einen guten Einstieg in den Bereich Fernsehen und auch Radio bietet der staatlich anerkannte Ausbildungsberuf Kaufmann für audiovisuelle Medien. Hierbei sind die Arbeitnehmer für den kaufmännischen Teil eines Rundfunksenders zuständen, sie kümmern sich vor allem um das Marketing und den Vertrieb. Wenn der Kaufmann für audiovisuelle Medien auch nur indirekt mit dem Fernsehen zu tun hat, so ist dies doch ein guter Einstieg, um einen Blick hinter die Kulissen zu werfen.
 

Webdesigner

Während der Content Manager vor allem für den Inhalt einer Internetseite zuständig ist, so ist der Webdesigner für die Gestaltung eben dieser verantwortlich. Das Design, also das Erscheinungsbild, ist sein Steckenpferd, er macht die Homepage anschaulich und ist zudem für den strukturellen Aufbau zuständig. Der Wegdesigner entwirft beispielsweise ein Logo, gestaltet dieses farblich und ordnet es auf der Seite an. Eine wichtige Voraussetzung, um diesen Weg einzuschlagen, ist also Kreativität und ein Auge für Gestaltung. Doch das allein reicht noch nicht. Auch Kenntnisse in diversen Programmiersprachen, vor allem aber HTML und CSS, müssen vorhanden sein, oft werden in Stellenanzeigen auch bestimmte Programmkenntnisse vorausgesetzt. Webdesigner können in Festanstellung arbeiten, verdienen ihr Geld aber auch oft freiberuflich. Sicherlich ist das Wissen autodidaktisch erlernbar, viele Arbeitgeber setzen allerdings ein Studium aus dem Bereich Mediengestaltung voraus.
 


Bildquelle: Commons.wikimedia.org
Bild1 © Jordanhill School D&T Dept (CC BY 2.0)
Bild2 © Thecodeintellects / Bild3 © Razorsesoftware (CC BY-SA 3.0)

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Bulle, Boerse, Aktien, Frankfurt

Bestbezahlte Berufe sind Ärzte und WiWi-Berufe

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Eine Frau mit einem Lapptop sitzt an einem großen Tisch mit mehreren Stühlen in einem Büro.

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Studienberufe sind in der Marketingbranche beliebter denn je. Wer außergewöhnlich gut ist, kann vielfältige Aufgaben übernehmen und das Unternehmen oder seine Marken positiv aufladen. Der beste Einstieg gelingt oft über Trainee-Stellen. Dagegen werden junge Akademiker im Bereich Vertrieb und Verkauf häufig für den Direkteinstieg gesucht. Im Zuge des demografischen Wandels und der Digitalisierung ist gleichermaßen das Personalwesen gefragt. Um die richtigen Antworten auf den kommenden Fachkräftemangel zu finden, sind Human Resource Manager erwünscht, die das Unternehmen kurz-, mittel- und langfristig strategisch unterstützen.

Ein blaues Schild mit der Aufschrift Steuerberatung und einem Muster mit grünen und weißen Punkten.

Berufe für Wirtschaftswissenschaftler 3: Steuerberatung, Wirtschaftsprüfung, Öffentlicher Dienst, Kammern, Verbände

Der Weg zum Steuerberater (StB) ist schwer aber die Berufsaussichten sind glänzend. Steuerberater sind in Deutschland gefragt und werden mit einem entsprechend guten Gehalt entlohnt. Noch exklusiver ist die Berufsgruppe der Wirtschaftsprüfer (WP), von denen es nur rund 14.000 Personen in Deutschland gibt. Vor allem im Bereich der Unternehmensberatung gibt es aktuell einige Wirtschaftsprüfungsgesellschaften, die Ausschau nach jungen Talenten halten und mit attraktiven Gehältern locken. Im Gegensatz zum Beruf der Steuerberater und Wirtschaftsprüfer finden Absolventen im Öffentlichen Dienst, in Kammern und Verbänden geregelte Arbeitszeiten und eine ausgezeichnete Work-Life-Balance.

Die Finanzmetropole Frankfurt.

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Als Fach- und Führungskräfte im Finanz- und Rechnungswesen sowie Controlling können Absolventen der Wirtschaftswissenschaften in viele Branchen eintauchen. In so ziemlich jedem Unternehmen werden Finanzexperten benötigt. Bei Banken und Versicherungen ist der Einstieg als Trainee für Hochschulabsolventen gängig. Auch im Einkauf, in der Logistik und in der Materialwirtschaft sind Wirtschaftswissenschaftler gefragt, die analytisches und logisches Denken mit sich bringen. In allen Branchen ist eins sicher: attraktive Gehälter und gute Aufstiegschancen.

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Der Lehrermangel greift weiter um sich: Nach wie vor werden Lehrer in den Naturwissenschaften gesucht. Aber auch die Digitalisierung und Automatisierung schafft neue Berufe, wie eSports-Manager und Robotik-Ingenieure. Das Karriereportal Gehalt.de hat die neuen Trend-Berufe 2017 benannt und aus knapp 2.500 Vergütungsangaben die entsprechenden Gehälter dazu ermittelt.

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Das kostenlose Job-Lexikon vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales informiert zu Jobsuche und Berufswahl. Es umfasst vom Arbeitsvertrag bis zum Vorstellungsgespräch knapp 200 Themen und bietet zudem einen Überblick weiterer Publikationen zu Ausbildung, Job und Berufswahl.

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Die bundesweite Studienplatzbörse »freie-studienplaetze.de« geht vom 1. Februar bis 30. April 2020 wieder online. Sie informiert Studieninteressierte tagesaktuell über noch verfügbare Studienplätze für ein Bachelorstudium oder Masterstudium in Deutschland für das Sommersemester 2020. Das Angebot umfasst Studienplätze in zulassungsbeschränkten Fächern, die noch im Losverfahren vergeben werden und in zulassungsfreien Fächern, die einfach frei geblieben sind.

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Wirtschaft studieren: Das Studium Betriebswirtschaftslehre (BWL)

Das Studium der Betriebswirtschaftslehre ist mit Abstand am beliebtesten in Deutschland. Nicht ohne Grund, denn BWL-Absolventen haben im Gesamtvergleich beste Job-Aussichten. Im Jahr 2013 haben 72.700 Studienanfänger und damit sechs Prozent mehr ein BWL-Studium begonnen. Dabei ist Betriebswirtschaftslehre bei Frauen und Männern gleichermaßen beliebt: Beinahe die Hälfte der Studienanfänger war weiblich. Insgesamt waren 222.600 Studierende in BWL eingeschrieben und rund 42.400 Abschlussprüfungen wurden in 2013 erfolgreich abgelegt. Mehr als zwei Drittel bestanden die Bachelor-Prüfung in BWL. Der Anteil der Masterabsolventen lag in BWL bei 21 Prozent.

Cover vom Ratgeber »Fernstudium an Fachhochschulen 2018«

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Die Zentralstelle für Fernstudien an Fachhochschulen (ZFH) hat unter dem Titel "Fernstudium - Einfach clever" einen aktualisierten Ratgeber herausgegeben. Der Ratgeber bietet Informationen rund um das Fernstudium. Tipps zu Bildungsurlaub, Fördermöglichkeiten und zur weiteren Recherche runden die Broschüre zum Fernstudium ab. Der Ratgeber zum Fernstudium kann kostenlos angefordert oder heruntergeladen werden.

Buchcover Studien- und Berufswahl 2018-2019

Broschüre Studienwahl und Berufswahl 2018/2019

Der offizielle Studienführer und grüne Klassiker »Studien- und Berufswahl«, herausgegeben von der Kultusministerkonferenz (KMK) und der Bundesagentur für Arbeit (BfA), informiert umfassend zur Studien- und Berufsplanung. Die aktuelle und 48. Auflage von Studien- und Berufswahl ist ab sofort erhältlich.

Buchstabenwürfel an einem Faden ergeben das Wort Master und auf einer Tafel stehen im Hintergrund die Abkürzungen BWL und VWL.

CHE Master-Ranking 2017: BWL, VWL, Wirtschaftsinformatik und Wirtschaftswissenschaften

Das neue CHE Master-Ranking 2017 für Masterstudierende der Fächer BWL, VWL, Wirtschaftsinformatik (WINF) und Wirtschaftswissenschaften (WIWI) ist erschienen. Beim BWL-Master der Universitäten schneiden die Universitäten Mannheim, Göttingen und die Privatuniversität HHL Leipzig am besten ab. Im Ranking der BWL-Masterstudiengänge an Fachhochschulen schaffte es die Hochschule Osnabrück als einzige bei allen Ranking-Faktoren in die Spitzengruppe. Im VWL-Master glänzten die Universitäten Bayreuth, Göttingen und Trier, im WINF-Master Bamberg und Paderborn sowie Frankfurt und Paderborn im WIWI-Master.

HHL Leipzig Graduate School of Management

Wirtschaft studieren: Das BWL-Studium an privaten Hochschulen

Private Hochschulen sind für ihren Innovationsgeist im deutschen Hochschulsystem bekannt. Als nichtstaatliche Hochschulen setzen private Hochschulen auf einen starken Praxisbezug und eine internationale Ausrichtung. In enger Zusammenarbeit mit Kooperationen aus Wirtschaft und Industrie wird Studenten der Berufseinstieg schon im Studium erleichtert. Damit wächst der Attraktivitäts-Index von privaten Hochschulen für Studieninteressierte, besonders für die Studiengänge Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre und andere Management-Fächern. Mehr als 60 Prozent der privaten Hochschulen bieten aktuell Studiengänge in den Wirtschaftswissenschaften an.

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Wirtschaft studieren: Das Studium der Wirtschaftswissenschaften (Wiwi)

Rund 21 Prozent aller Studenten wirtschaftswissenschaftlicher Fachrichtungen studieren Wirtschaftswissenschaften ohne Spezifikation. Im Studium der Wirtschaftswissenschaften wird zu gleichen Teilen Betriebswirtschaftslehre und Volkswirtschaftslehre gelehrt. Mit dem Lehramtsstudiengang können Studenten der Wirtschaftswissenschaften den Beruf als Lehrer am Berufskolleg ergreifen.