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DSW-Studie: Wohnraum für Studierende reicht noch nicht

Die Zahl der öffentlich geförderten Wohnheimplätze hat sich zwar etwas erhöht, hinkt dem Bedarf aufgrund der stark steigenden Zahl von Studierenden aber weiter hinterher. Das geht aus einer neuen Übersicht des Deutschen Studentenwerks (DSW) hervor.

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DSW-Studie: Wohnraum für Studierende reicht noch nicht
Berlin, 07. 09.2012 (dsw) - Die Zahl der öffentlich geförderten Wohnheimplätze hat sich zwar etwas erhöht, hinkt dem Bedarf aufgrund der stark steigenden Zahl von Studierenden aber weiter hinterher. Das geht aus einer neuen Übersicht des Deutschen Studentenwerks (DSW) hervor.

„Wir benötigen mindestens 25.000 zusätzliche, preisgünstige Wohnheimplätze“, fordert DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde. „Die Erstsemester- und die Studierendenzahlen bleiben hoch; mehr preisgünstiger Wohnraum für Studierende ist nötiger denn je.“

Gemäß der DSW-Übersicht „Wohnraum für Studierende 2012“ sind rund 10.000 Wohnheimplätze derzeit in Bau oder in Planung: mehr als 3.000 in Baden-Württemberg, rund 2.500 in Bayern, 1.700 in Hessen, 1.400 in Rheinland-Pfalz. In Nordrhein-Westfalen und Hamburg sind jeweils etwa 500 Plätze geplant oder im Bau.

Meyer auf der Heyde würdigte die Anstrengungen in diesen Ländern. Aber, so Meyer auf der Heyde: „Es reicht noch nicht. Zu diesem Wintersemester 2012/2013 zeichnet sich wieder ab, dass es für die Studierenden in den Großstädten und Ballungszentren schwierig wird, eine preisgünstige Bleibe zu bekommen.“

Insgesamt gibt es derzeit in Deutschland rund 228.500 öffentlich geförderte Wohnheimplätze für Studierende, davon sind rund 181.000 in der Trägerschaft der 58 Studentenwerke, die im Deutschen Studentenwerk (DSW) organisiert sind. Die Mieten
liegen im Durchschnitt bei lediglich 215 Euro im Monat, einschließlich Nebenkosten, bei Neubauten in der Regel zwischen 215 bis 300 Euro Warmmiete.

Die Gesamtzahl dieser preisgünstigsten Plätze hat sich nach Beendigung der gemeinsamen Bund-Länder-Förderprogramme in den 1990er Jahre allerdings nicht wesentlich erhöht. „Aber die Studierendenzahlen sind seitdem förmlich explodiert“, kommentiert Meyer auf der Heyde, „1999 gab es rund 1,7 Millionen Studierende, heute sind es 2,4 Millionen.“

„Die soziale Infrastruktur muss mit der Zahl der Studierenden mitwachsen. Die Wohnheim-, Mensa- und Beratungskapazitäten der Studentenwerke müssen mit öffentlicher Förderung ausgebaut werden“, fordert Meyer auf der Heyde.

Download [PDF, 28 Seiten, 2 MB]
Wohnraum für Studierende. Statistische Übersicht 2012

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