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Aktien & GeldanlageETF

Welche ETF‘s besparen

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WiWi Gast

Welche ETF‘s besparen

Hallo,

Ich bespare der Zeit den Core MSCI World USD.
Welches würdet ihr noch zusätzlich besparen, um irgendwann „erfolgreich“ zu sein.

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WiWi Gast

Welche ETF‘s besparen

Kommt auf deine Ziele drauf an - pauschal kann man das nicht sagen - ich erbitte ein paar mehr Infos: Sparsumme, Alter, Anlageziel (v.a. Dauer)

Klassisch ist jedoch eigentlich 70/30 World/ EM oder evtl. auch noch ein paar Satelliten um den Core herum (Einzelaktien oder Branchenetfs).

Keine Anlageberatung!

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WiWi Gast

Welche ETF‘s besparen

Ich würde zusätzlich den Nasdaq100 besparen, da die Technologiebranche stärkeres Wachstumspotenzial als alle Branchen zusammen haben.

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WiWi Gast

Welche ETF‘s besparen

WiWi Gast schrieb am 25.07.2021:

Ich würde zusätzlich den Nasdaq100 besparen, da die Technologiebranche stärkeres Wachstumspotenzial als alle Branchen zusammen haben.

Gewagte These. Gab Jahrzehte da hat der Nasdaq gewaltig underperformt.

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WiWi Gast

Welche ETF‘s besparen

In den letzten Jahren. Keiner weiß wie es zukünftig sein wird.

WiWi Gast schrieb am 25.07.2021:

Ich würde zusätzlich den Nasdaq100 besparen, da die Technologiebranche stärkeres Wachstumspotenzial als alle Branchen zusammen haben.

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WiWi Gast

Welche ETF‘s besparen

MSCI World + EM sind so der Klassiker. Reich wird man damit nicht, aber Wohlstand aufbauen kann man durchaus denke ich.

Zusätzlich könnte man noch einen Europe 600 dazunehmen - nimmt sich aber nicht viel.

Auch zu überlegen sind natürlich Sektorwetten auf bestimmte Branchen (e.g. Robotik, Clean Energy, ...) allerdings würde ich da jeweils ein nicht-gehyptes Thema nehmen - sonst sind starke Korrekturen zu wahrscheinlich unmittelbar (1-2 Jahre) nach dem Einstieg.

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WiWi Gast

Welche ETF‘s besparen

Was haltet ihr von spezielleren ETFs wie z.B. Biotechnologie?

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WiWi Gast

Welche ETF‘s besparen

WiWi Gast schrieb am 25.07.2021:

Was haltet ihr von spezielleren ETFs wie z.B. Biotechnologie?

Halte ich persönlich wenig von. ETFs sind gut, wenn sie breit gestreut sind. Ein ETF auf ein Thema oder eine Branche halte ich aber für wenig diversifiziert. Da hast du ja selten mehr als 30-50 Einzelwerte, oft von sehr jungen Unternehmen.

Wenn man wirklich auf einen Bereich wetten will, dann kann man auch Stockpicking betreiben. Die Erfahrung zeigt, dass sich in neuartigen Bereichen meistens 1-3 Unternehmen wirklich durchsetzen, während der Rest langfristig aus dem Markt verschwindet bzw. bedeutungslos wird. Mit einem ETF bekommst du zwar die Gewinne der führenden Unternehmen, trägst aber auch die Verluste der Verlierer.
Und wenn die Branche floppt, ist dein Geld bei beiden Varianten weg.

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WiWi Gast

Welche ETF‘s besparen

Vanguard FTSE Developed world + vanguard FTSE emerging markets.
Je nach Gusto paar Einzelwerte als Spaß und fertig.

Branchen etf sind raus geschmissenes Geld. Dann lieber 2-3 Marktführer in dem Bereich.

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WiWi Gast

Welche ETF‘s besparen

MSCI World und EM sind glaub nur Mid und Large Cap!? Wie wäre es noch mit etwas Small Cap?

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WiWi Gast

Welche ETF‘s besparen

WiWi Gast schrieb am 25.07.2021:

Was haltet ihr von spezielleren ETFs wie z.B. Biotechnologie?

Der ging bei mir in die Hose und hat nichts gebracht.

Bei mir lief eine ganze Zeit lang der Pictet Waterfund echt gut. War eine "Altlast" und wurde dann wegen den hohen laufenden Kosten (TER) gegen den iShare Global Water getauscht.

Ich hatte dann auch mal einen Healthcare-ETF gekauft, der isoliert betrachtet natürlich gut performed hat, aber im Relation zur aktuellen echt guten Performance der gängigen Kandidaten eher solala ist. Ich bin gerade dabei, den abzuverkaufen und wieder in die "Klassiker" zu gehen.

Ich bin auch mit etwa 35% im MSCI World und 35% im NASDAQ, wobei ich mir das immer genau anschaue, da der NASDAQ aktuell (und in letzter Zeit) ziemlich gut war/ist, aber auf lange Sicht bin ich da etwas misstrauisch.
Die restlichen 30% verteilen sich ein wenig auf S&P500, DAX, Global Water und Healthcare (noch)

Ist alles natürlich extrem USA-lastig, aber funktioniert halt

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WiWi Gast

Welche ETF‘s besparen

WiWi Gast schrieb am 25.07.2021:

WiWi Gast schrieb am 25.07.2021:

Was haltet ihr von spezielleren ETFs wie z.B. Biotechnologie?

Halte ich persönlich wenig von. ETFs sind gut, wenn sie breit gestreut sind. Ein ETF auf ein Thema oder eine Branche halte ich aber für wenig diversifiziert. Da hast du ja selten mehr als 30-50 Einzelwerte, oft von sehr jungen Unternehmen.

Wenn man wirklich auf einen Bereich wetten will, dann kann man auch Stockpicking betreiben. Die Erfahrung zeigt, dass sich in neuartigen Bereichen meistens 1-3 Unternehmen wirklich durchsetzen, während der Rest langfristig aus dem Markt verschwindet bzw. bedeutungslos wird. Mit einem ETF bekommst du zwar die Gewinne der führenden Unternehmen, trägst aber auch die Verluste der Verlierer.
Und wenn die Branche floppt, ist dein Geld bei beiden Varianten weg.

Im Zweifel gilt aber auch hier lieber einen branchenetf als einzelne Aktien einer Branche.

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WiWi Gast

Welche ETF‘s besparen

Ich habe einfach ein Weltportfolio:

US, Japan, APAC, EM, Europa, dazu Immobilien, Small Cap. Damit ist quasi alles auf der Welt abgedeckt.

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WiWi Gast

Welche ETF‘s besparen

WiWi Gast schrieb am 25.07.2021:

WiWi Gast schrieb am 25.07.2021:

Was haltet ihr von spezielleren ETFs wie z.B. Biotechnologie?

Halte ich persönlich wenig von. ETFs sind gut, wenn sie breit gestreut sind. Ein ETF auf ein Thema oder eine Branche halte ich aber für wenig diversifiziert. Da hast du ja selten mehr als 30-50 Einzelwerte, oft von sehr jungen Unternehmen.

Wenn man wirklich auf einen Bereich wetten will, dann kann man auch Stockpicking betreiben. Die Erfahrung zeigt, dass sich in neuartigen Bereichen meistens 1-3 Unternehmen wirklich durchsetzen, während der Rest langfristig aus dem Markt verschwindet bzw. bedeutungslos wird. Mit einem ETF bekommst du zwar die Gewinne der führenden Unternehmen, trägst aber auch die Verluste der Verlierer.
Und wenn die Branche floppt, ist dein Geld bei beiden Varianten weg.

Ist immer noch wesentlich besser als in eine einzelne Firma zu investieren um von einem Brachentrend zu profitieren. Diese Branchen-ETFs sind ja auch nicht mit Pre-Seed Startups gefüllt, da sind komplette Misserfolge unwahrscheinlich.
Deine Behauptung, dass sich langfristig nur 1-3 Unternehmen wirklich durchsetzen ist auch absoluter Humbug und ohne jegliche faktische Grundlage.
Dass ein Branchenflop negativ wäre, ist ja klar. Aber da ist es dann auch egal ob man in einen Einzelwert oder ETF investiert ist, dementsprechend kein Argument gegen den ETF

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WiWi Gast

Welche ETF‘s besparen

Private Equity ETF's

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WiWi Gast

Welche ETF‘s besparen

WiWi Gast schrieb am 25.07.2021:

Private Equity ETF's

Find ich interessant! Dann ist man ja - genaugenommen - Private Equity Investor, macht sich gut.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 25.07.2021:

Ich habe einfach ein Weltportfolio:

US, Japan, APAC, EM, Europa, dazu Immobilien, Small Cap. Damit ist quasi alles auf der Welt abgedeckt.

Und performt dementsprechend leider auch schlechter als ein reiner S P 500 etf. Aber jedem das seine oder?

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WiWi Gast

Welche ETF‘s besparen

WiWi Gast schrieb am 25.07.2021:

WiWi Gast schrieb am 25.07.2021:

Ich habe einfach ein Weltportfolio:

US, Japan, APAC, EM, Europa, dazu Immobilien, Small Cap. Damit ist quasi alles auf der Welt abgedeckt.

Und performt dementsprechend leider auch schlechter als ein reiner S P 500 etf. Aber jedem das seine oder?

Und der S&P 500 performt schlechter als der Nasdaq, dieser wiederum schlechter als Tesla (?), Tesla wiederum schlechter als Crypto XY. Und jetzt?

Relevant ist doch eher Rendite in Relation zum Risiko. Bei deinem Vorschlag investierst du eben in genau einem Land, das kann natürlich genau die richtige Idee sein, oder eben auch nicht. Da man nicht weiß, welche Regionen, Branchen und Länder in Zukunft die meiste Rendite bringen, sollte man eben breit diversifizieren. Da kannst du genau so gut Einzelwerten kaufen, nur den SP 500 zu nehmen hat nichts mit passiven Investieren zu tun, du wettest damit aktiv auf die USA und gegen den Rest der Welt.
Wenn du davon überzeugt bist, kann man das natürlich trotzdem so machen.

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WiWi Gast

Welche ETF‘s besparen

Ich bin seit 2015 50% Nasdaq 100, Rest in aktive US und Global Technology Funds. Gerade die Aktiven haben sich seit 2018 mehr als verdreifacht, kann mich nicht beklagen. Technology ist die Zukunft, würde niemals in was anderes investieren.

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WiWi Gast

Welche ETF‘s besparen

WiWi Gast schrieb am 25.07.2021:

Private Equity ETF's

Würde ich nur jemandem empfehlen, der sich genau damit auseinandersetzt was er da kauft. Denn es gibt listed GP stakes, listed evergreen funds, etc., alles verschiedene Modelle mit unterschiedlichen Aspekten die man beachten muss

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WiWi Gast

Welche ETF‘s besparen

WiWi Gast schrieb am 25.07.2021:

Ich habe einfach ein Weltportfolio:

US, Japan, APAC, EM, Europa, dazu Immobilien, Small Cap. Damit ist quasi alles auf der Welt abgedeckt.

Und performt dementsprechend leider auch schlechter als ein reiner S P 500 etf. Aber jedem das seine oder?

Ich habe mit einem Tech ETF fast 100% in einem Jahr gemacht, läuft sicher besser als dein S&P500. Aber jedem das seine oder? Was eine sinnbefreite Aussage. Das Portfolio des VP ist doch ganz klar auf geringes Risiko dank sehr großer Diversifizierung ausgelegt. Der S&P500 hingegen hat eben "nur" 500 Aktien die alle aus einem Land kommen. Die letzten Jahre mag die USA immer vorne gelegen haben, wer sagt dass das so bleibt?

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WiWi Gast

Welche ETF‘s besparen

Dotcom lässt grüßen

WiWi Gast schrieb am 25.07.2021:

Ich bin seit 2015 50% Nasdaq 100, Rest in aktive US und Global Technology Funds. Gerade die Aktiven haben sich seit 2018 mehr als verdreifacht, kann mich nicht beklagen. Technology ist die Zukunft, würde niemals in was anderes investieren.

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WiWi Gast

Welche ETF‘s besparen

InformationsTechnologie: A113FM. Bin mit dem sehr zufrieden.

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ExBerater

Welche ETF‘s besparen

Für einen "Älteren" wie mich ist es einigermaßen süß, dass hier scheinbar viele Leute von den letzten 1-3 Jahren auf die Zukunft schließen.
Ein Großteil der Aktienmärkte insbesondere aber die Technologiewerte sind massivst überbewertet. Da haben wir es mit der größten Blase aller Zeite zu tun. Es gibt einfach unendlich viel Geld welches nirgends Zinsen findet und daher ins Aktiensystem gepumpt wird.

Wenn das Ding dann mal wieder platz, sind alle eure "ich habe 30/50/100/300% gemacht " auf ein mal futsch - denn niemand von euch wird die theoretischen Gewinne vorher realisiert haben.

Klar, langfristig ist es sinnvoll in Aktien zu investieren. Aber diese Einstellung à la "ist doch ein No-Brainer...wer weniger als 20% im Jahr macht ist ein Idio" sind lustig

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WiWi Gast

Welche ETF‘s besparen

ExBerater schrieb am 26.07.2021:

Für einen "Älteren" wie mich ist es einigermaßen süß, dass hier scheinbar viele Leute von den letzten 1-3 Jahren auf die Zukunft schließen.
Ein Großteil der Aktienmärkte insbesondere aber die Technologiewerte sind massivst überbewertet. Da haben wir es mit der größten Blase aller Zeite zu tun. Es gibt einfach unendlich viel Geld welches nirgends Zinsen findet und daher ins Aktiensystem gepumpt wird.

Wenn das Ding dann mal wieder platz, sind alle eure "ich habe 30/50/100/300% gemacht " auf ein mal futsch - denn niemand von euch wird die theoretischen Gewinne vorher realisiert haben.

Klar, langfristig ist es sinnvoll in Aktien zu investieren. Aber diese Einstellung à la "ist doch ein No-Brainer...wer weniger als 20% im Jahr macht ist ein Idio" sind lustig

Also kann man sagen, du bist auch eher jemand der die klassischen ETFs a la MSCI World etc. empfehlen würde, statt auf Branchen zu setzen?

Ich persönlich habe alles im Vanguard Life Strategy 80, einfach weil ich viel zu faul bin mir darüber irgendwelche Gedanken zu machen. Der ist mit 0,25% Kosten günstig, mein Sparplan kostet mich 0€, genauso wie die Depotgebühren. Rebalancing übernimmt der ETF von selbst und man ist super diversifiziert. So lange ich da am Ende auf eine Rendite von ~5% p.a. komme, ist mir alles egal.

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WiWi Gast

Welche ETF‘s besparen

ExBerater schrieb am 26.07.2021:

Für einen "Älteren" wie mich ist es einigermaßen süß, dass hier scheinbar viele Leute von den letzten 1-3 Jahren auf die Zukunft schließen.
Ein Großteil der Aktienmärkte insbesondere aber die Technologiewerte sind massivst überbewertet. Da haben wir es mit der größten Blase aller Zeite zu tun. Es gibt einfach unendlich viel Geld welches nirgends Zinsen findet und daher ins Aktiensystem gepumpt wird.

Wenn das Ding dann mal wieder platz, sind alle eure "ich habe 30/50/100/300% gemacht " auf ein mal futsch - denn niemand von euch wird die theoretischen Gewinne vorher realisiert haben.

Klar, langfristig ist es sinnvoll in Aktien zu investieren. Aber diese Einstellung à la "ist doch ein No-Brainer...wer weniger als 20% im Jahr macht ist ein Idio" sind lustig

Sagst du etwa, dass die Zinsen wieder steigen?
Deine Warnung ist korrekt und man sollte die Risiken beachten, aber die pure Arroganz in deinem Post lässt die guten Punkte leider untergehen

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WiWi Gast

Welche ETF‘s besparen

ExBerater ist halt schon fast ein Boomer :)

ExBerater schrieb am 26.07.2021:

Für einen "Älteren" wie mich ist es einigermaßen süß, dass hier scheinbar viele Leute von den letzten 1-3 Jahren auf die Zukunft schließen.
Ein Großteil der Aktienmärkte insbesondere aber die Technologiewerte sind massivst überbewertet. Da haben wir es mit der größten Blase aller Zeite zu tun. Es gibt einfach unendlich viel Geld welches nirgends Zinsen findet und daher ins Aktiensystem gepumpt wird.

Wenn das Ding dann mal wieder platz, sind alle eure "ich habe 30/50/100/300% gemacht " auf ein mal futsch - denn niemand von euch wird die theoretischen Gewinne vorher realisiert haben.

Klar, langfristig ist es sinnvoll in Aktien zu investieren. Aber diese Einstellung à la "ist doch ein No-Brainer...wer weniger als 20% im Jahr macht ist ein Idio" sind lustig

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WiWi Gast

Welche ETF‘s besparen

Ich bin selbst seit 9 Jahren im Aktienmarkt. Als ich Alphabet gekauft habe, lagen die bei 802 Euro. Da haben Freunde schon gesagt: "Jung, die sind massivst überbewertet".

Heute liegt Alphabet bei 2.250 Euro. Dann ist es halt überbewertet. Mir Jupp. Meinen Einstiegseinsatz hab ich schon abgezogen.

Laut diesem Forum ist eh alles überbewertet. Von Gold, Bitcoin, Aktien, ETFs bis zu Immos. Das wird ja eine gigantische Blase, die da bald platzt.

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WiWi Gast

Welche ETF‘s besparen

ExBerater schrieb am 26.07.2021:

Für einen "Älteren" wie mich ist es einigermaßen süß, dass hier scheinbar viele Leute von den letzten 1-3 Jahren auf die Zukunft schließen.
Ein Großteil der Aktienmärkte insbesondere aber die Technologiewerte sind massivst überbewertet. Da haben wir es mit der größten Blase aller Zeite zu tun. Es gibt einfach unendlich viel Geld welches nirgends Zinsen findet und daher ins Aktiensystem gepumpt wird.

Wenn das Ding dann mal wieder platz, sind alle eure "ich habe 30/50/100/300% gemacht " auf ein mal futsch - denn niemand von euch wird die theoretischen Gewinne vorher realisiert haben.

Klar, langfristig ist es sinnvoll in Aktien zu investieren. Aber diese Einstellung à la "ist doch ein No-Brainer...wer weniger als 20% im Jahr macht ist ein Idio" sind lustig

Du hast vollkommen recht. Aber was bleibt uns jüngeren denn schon anderes übrig? Cash halten ist genauso falsch. Ich hoffe, der Markt normalisiert sich ohne allzu großen Crash < -30% wieder.

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WiWi Gast

Welche ETF‘s besparen

ExBerater schrieb am 26.07.2021:

Für einen "Älteren" wie mich ist es einigermaßen süß, dass hier scheinbar viele Leute von den letzten 1-3 Jahren auf die Zukunft schließen.
Ein Großteil der Aktienmärkte insbesondere aber die Technologiewerte sind massivst überbewertet. Da haben wir es mit der größten Blase aller Zeite zu tun. Es gibt einfach unendlich viel Geld welches nirgends Zinsen findet und daher ins Aktiensystem gepumpt wird.

Wenn das Ding dann mal wieder platz, sind alle eure "ich habe 30/50/100/300% gemacht " auf ein mal futsch - denn niemand von euch wird die theoretischen Gewinne vorher realisiert haben.

Klar, langfristig ist es sinnvoll in Aktien zu investieren. Aber diese Einstellung à la "ist doch ein No-Brainer...wer weniger als 20% im Jahr macht ist ein Idio" sind lustig

Kein Grund zur Sorge, bei meinem Glück wird der Markt erst crashen wenn ich mein mickriges Vermögen rein investiert habe :/

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WiWi Gast

Welche ETF‘s besparen

ExBerater schrieb am 26.07.2021:

Für einen "Älteren" wie mich ist es einigermaßen süß, dass hier scheinbar viele Leute von den letzten 1-3 Jahren auf die Zukunft schließen.
Ein Großteil der Aktienmärkte insbesondere aber die Technologiewerte sind massivst überbewertet. Da haben wir es mit der größten Blase aller Zeite zu tun. Es gibt einfach unendlich viel Geld welches nirgends Zinsen findet und daher ins Aktiensystem gepumpt wird.

Du schreibst zwar, dass du schon "älter" bist, aber so erfahren kannst du nicht sein, wenn du von "massivst überbewertet" und "der größten Blase aller Zeite" sprichst. Warum: Wer wirklich erfahren ist, der stellt sich nicht hin und macht solche Aussagen!
Aber vielleicht bist du einer dieser Crash Guru/Propheten Anhänger, dann erübrigt sich jede Diskussion...
Kleine Tech-Werte die über Jahre keinen Gewinn machen werden sind zum Teil sehr ambitioniert bewertet, sind aber auch etliche in den letzten Monaten ziemlich zurück gekommen. Aber bei den Nasdaq-100 Werten sehe ich keine Blase, als günstig bewertet würde ich sie aber auch nicht bezeichnen.

Dass es aber pervers viel günstiges Geld gibt welches in Assets fließt, da bin ich bei dir.

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WiWi Gast

Welche ETF‘s besparen

WiWi Gast schrieb am 26.07.2021:

ExBerater schrieb am 26.07.2021:

Für einen "Älteren" wie mich ist es einigermaßen süß, dass hier scheinbar viele Leute von den letzten 1-3 Jahren auf die Zukunft schließen.
Ein Großteil der Aktienmärkte insbesondere aber die Technologiewerte sind massivst überbewertet. Da haben wir es mit der größten Blase aller Zeite zu tun. Es gibt einfach unendlich viel Geld welches nirgends Zinsen findet und daher ins Aktiensystem gepumpt wird.

Wenn das Ding dann mal wieder platz, sind alle eure "ich habe 30/50/100/300% gemacht " auf ein mal futsch - denn niemand von euch wird die theoretischen Gewinne vorher realisiert haben.

Klar, langfristig ist es sinnvoll in Aktien zu investieren. Aber diese Einstellung à la "ist doch ein No-Brainer...wer weniger als 20% im Jahr macht ist ein Idio" sind lustig

Richtig. Mike Burry (der ja bekanntlich den Börsencrash 2008 vorhergesagt hat) hat mal gesagt man erkennt eine Blase daran, wenn sich Märkte atypisch verhalten und genau das ist während Corona passiert. Wie kann es bitte sein, dass Autozulieferer und andere angeschlagene Konzerne während der Corona Pandemie einfach mal ihren Kurs verdoppeln. Wenn man die ´Nachrichten liest ist dort nur von Stellenabbau und Restrukturierung die Rede aber die Aktien erreichen regelmäßig neue Höchststände. Das ganze Eurosystem wird nur künstlich durch Nullzins und Staatsanleihenkäufe von der EZB am Leben gehalten. Aber lange wird es nichtmehr dauern bis das ganze System zusammenbricht und dann will ich sehen wie viel MSCI WORLD und NASDAQ noch wert sind...

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ExBerater

Welche ETF‘s besparen

Nein, ich sage ja, dass das Investieren in ETFs etc sinnvoll ist. Klaro!
Es geht mir aber um die teils sehr arrogante Einstellung oder die selbstverständliche Annahme, dass es nur immer so weitergehen kann wie die letzen zwei Jahre.

Man muss sich nur mal den exponentiellen Anstieg des NASDAQs anschauen, oder die irre Bewertungsinflation von allem was sich irgendwie "Tech" nennt, oder die Absurditäten die da als SPACs an die Börse gebracht werden. Das Allermeiste davon hat nie Gewinne erwirtschaftet, hat keinen Plan wie Gewinne erwirtschaftet werden können, und basiert oft nur auf Ausnutzung der GIG Economy. Gab mal einen Post wo jemand einen ETF oder Index erstellt hat mit hippen Tech Unternehmen die alle noch nie Gewinne gemacht haben. die Entwicklung war beeindruckend...

Es ist nun mal so: es ist zu viel Geld im Markt und kein Investor will das nächste Google oder Amazon verpassen. Nur was die Substanz angeht ist weit und breit sowas nicht in Sicht (nebenbei bemerkt: als einige glückliche in Amazon investiert haben war ja lange nicht klar, womit die überall mal irgendwann Geld machen würden)

Aber auch das stört nicht mehr, da es um Substanz schon lange nicht mehr geht sondern nur noch darum einen Hype zu generieren und eine gewisse Zeit lang am Leben zu erhalten. Kennt ihr das Spiel wo reium ein Luftballon aufgepumpt wird, und der bei dem er platzt hat verloren?...

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WiWi Gast

Welche ETF‘s besparen

WiWi Gast schrieb am 26.07.2021:

ExBerater schrieb am 26.07.2021:

Für einen "Älteren" wie mich ist es einigermaßen süß, dass hier scheinbar viele Leute von den letzten 1-3 Jahren auf die Zukunft schließen.
Ein Großteil der Aktienmärkte insbesondere aber die Technologiewerte sind massivst überbewertet. Da haben wir es mit der größten Blase aller Zeite zu tun. Es gibt einfach unendlich viel Geld welches nirgends Zinsen findet und daher ins Aktiensystem gepumpt wird.

Wenn das Ding dann mal wieder platz, sind alle eure "ich habe 30/50/100/300% gemacht " auf ein mal futsch - denn niemand von euch wird die theoretischen Gewinne vorher realisiert haben.

Klar, langfristig ist es sinnvoll in Aktien zu investieren. Aber diese Einstellung à la "ist doch ein No-Brainer...wer weniger als 20% im Jahr macht ist ein Idio" sind lustig

Kein Grund zur Sorge, bei meinem Glück wird der Markt erst crashen wenn ich mein mickriges Vermögen rein investiert habe :/

Ist doch kein Problem, wenn man >30 Jahre anlegt. 6-8 Jahre vor Renteneintritt fängt man an Teile des Depots zu „schlachten“, dann kann wenig passieren…

Stichwort Renditedreieck, 6-7% als langfristige Marktrendite sind realistisch.

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WiWi Gast

Welche ETF‘s besparen

ExBerater schrieb am 26.07.2021:

Für einen "Älteren" wie mich ist es einigermaßen süß, dass hier scheinbar viele Leute von den letzten 1-3 Jahren auf die Zukunft schließen.
Ein Großteil der Aktienmärkte insbesondere aber die Technologiewerte sind massivst überbewertet. Da haben wir es mit der größten Blase aller Zeite zu tun. Es gibt einfach unendlich viel Geld welches nirgends Zinsen findet und daher ins Aktiensystem gepumpt wird.

Wenn das Ding dann mal wieder platz, sind alle eure "ich habe 30/50/100/300% gemacht " auf ein mal futsch - denn niemand von euch wird die theoretischen Gewinne vorher realisiert haben.

Klar, langfristig ist es sinnvoll in Aktien zu investieren. Aber diese Einstellung à la "ist doch ein No-Brainer...wer weniger als 20% im Jahr macht ist ein Idio" sind lustig

Nichts ist überbewertet, sogar im Gegenteil: Durch Broker-Apps, Corona etc. sind so viele Leute in den Genuss von Aktien gekommen, welche sich davor nie damit befasst haben. Die weltweite Anzahl an Aktionären wird steigen und steigen, alleine deshalb weil die Zinsen mindestens das nächste Jahrzehnt (eher Jahrzente) sehr gering sein werden und es keine Alternativen gibt. Wachstum wird auch weitergehen, gerade durch die ökologische und digitale Transformation.

Dass es zwischendurch bessere und schlechtere Jahre geben wird, steht außer Frage. Aber ETF-Anleger haben einen Zeithorizont von 20 Jahren plus. Du kannst gerne noch Jahre bis Jahrzehnte warten, bis der "Crash" kommt, aber dann wunder dich nicht, dass andere mit realisierten Gewinnen schon lange vorbeigezogen sind

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WiWi Gast

Welche ETF‘s besparen

WiWi Gast schrieb am 26.07.2021:

ExBerater schrieb am 26.07.2021:

Für einen "Älteren" wie mich ist es einigermaßen süß, dass hier scheinbar viele Leute von den letzten 1-3 Jahren auf die Zukunft schließen.
Ein Großteil der Aktienmärkte insbesondere aber die Technologiewerte sind massivst überbewertet. Da haben wir es mit der größten Blase aller Zeite zu tun. Es gibt einfach unendlich viel Geld welches nirgends Zinsen findet und daher ins Aktiensystem gepumpt wird.

Wenn das Ding dann mal wieder platz, sind alle eure "ich habe 30/50/100/300% gemacht " auf ein mal futsch - denn niemand von euch wird die theoretischen Gewinne vorher realisiert haben.

Klar, langfristig ist es sinnvoll in Aktien zu investieren. Aber diese Einstellung à la "ist doch ein No-Brainer...wer weniger als 20% im Jahr macht ist ein Idio" sind lustig

Kein Grund zur Sorge, bei meinem Glück wird der Markt erst crashen wenn ich mein mickriges Vermögen rein investiert habe :/

Was macht man denn im besten Fall heute mit 50k Euro?
Stelle mir schon lange die Frage wohin mit dem Ersparten..

antworten
WiWi Gast

Welche ETF‘s besparen

MSCI ACWI ETF (80%) + Cash (20%)

That's it für mich!

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WiWi Gast

Welche ETF‘s besparen

WiWi Gast schrieb am 26.07.2021:

WiWi Gast schrieb am 26.07.2021:

ExBerater schrieb am 26.07.2021:

Für einen "Älteren" wie mich ist es einigermaßen süß, dass hier scheinbar viele Leute von den letzten 1-3 Jahren auf die Zukunft schließen.
Ein Großteil der Aktienmärkte insbesondere aber die Technologiewerte sind massivst überbewertet. Da haben wir es mit der größten Blase aller Zeite zu tun. Es gibt einfach unendlich viel Geld welches nirgends Zinsen findet und daher ins Aktiensystem gepumpt wird.

Wenn das Ding dann mal wieder platz, sind alle eure "ich habe 30/50/100/300% gemacht " auf ein mal futsch - denn niemand von euch wird die theoretischen Gewinne vorher realisiert haben.

Klar, langfristig ist es sinnvoll in Aktien zu investieren. Aber diese Einstellung à la "ist doch ein No-Brainer...wer weniger als 20% im Jahr macht ist ein Idio" sind lustig

Kein Grund zur Sorge, bei meinem Glück wird der Markt erst crashen wenn ich mein mickriges Vermögen rein investiert habe :/

Was macht man denn im besten Fall heute mit 50k Euro?
Stelle mir schon lange die Frage wohin mit dem Ersparten..

10 bis 15k als Cash und den Rest in einen breit diversifizierten ETF a la A1JX52.
Wenn in den nächsten Jahren Hauskauf o.ä. ansteht, natürlich alles als Festgeld halten.

antworten
WiWi Gast

Welche ETF‘s besparen

WiWi Gast schrieb am 26.07.2021:

MSCI ACWI ETF (80%) + Cash (20%)

That's it für mich!

A1JX52 mit negativer TD + Cash
-> That’s it für mich! Auch wenn der Unterschied verschwindend gering ist :D

antworten
WiWi Gast

Welche ETF‘s besparen

WiWi Gast schrieb am 26.07.2021:

MSCI ACWI ETF (80%) + Cash (20%)

That's it für mich!

Kann man machen muss man aber nicht.

antworten
WiWi Gast

Welche ETF‘s besparen

WiWi Gast schrieb am 26.07.2021:

ExBerater schrieb am 26.07.2021:

Für einen "Älteren" wie mich ist es einigermaßen süß, dass hier scheinbar viele Leute von den letzten 1-3 Jahren auf die Zukunft schließen.
Ein Großteil der Aktienmärkte insbesondere aber die Technologiewerte sind massivst überbewertet. Da haben wir es mit der größten Blase aller Zeite zu tun. Es gibt einfach unendlich viel Geld welches nirgends Zinsen findet und daher ins Aktiensystem gepumpt wird.

Wenn das Ding dann mal wieder platz, sind alle eure "ich habe 30/50/100/300% gemacht " auf ein mal futsch - denn niemand von euch wird die theoretischen Gewinne vorher realisiert haben.

Klar, langfristig ist es sinnvoll in Aktien zu investieren. Aber diese Einstellung à la "ist doch ein No-Brainer...wer weniger als 20% im Jahr macht ist ein Idio" sind lustig

Kein Grund zur Sorge, bei meinem Glück wird der Markt erst crashen wenn ich mein mickriges Vermögen rein investiert habe :/

Was macht man denn im besten Fall heute mit 50k Euro?
Stelle mir schon lange die Frage wohin mit dem Ersparten..

Bei mir ist es:

50% MSCI World
20% MSCI EM
20% EUWAX2 Gold
10% Bitcoin, ETH, Monero, CRO (für Kreditkarte)

Irgendwas wird schon noch was wert sein davon in 20 Jahren.

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WiWi Gast

Welche ETF‘s besparen

WiWi Gast schrieb am 27.07.2021:

WiWi Gast schrieb am 26.07.2021:

MSCI ACWI ETF (80%) + Cash (20%)

That's it für mich!

A1JX52 mit negativer TD + Cash
-> That’s it für mich! Auch wenn der Unterschied verschwindend gering ist :D

Diesen hatte ich jahrelang auch. Bin der Einfachheit halber nun auf thesaurierend umgestiegen. Dividenden waren mir zu mühsam...

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WiWi Gast

Welche ETF‘s besparen

Nur mal so ein Tipp, schau dir mal an was für Werte im Nadaq 100 so drin sind. Das sind hochprofitable Tanker die jährlich Milliarden an Gewinn einfahren. Solange die Profite von diesen Unternehmen exponentiell steigen spricht auch nichts gegen eine hohe Bewertung. Bei den SPACs gebe ich dir Recht, aber die wurden auch eher vor dem Börsengang gehyped. Mittlerweile ist da auch viel Luft wieder raus.

ExBerater schrieb am 26.07.2021:

Nein, ich sage ja, dass das Investieren in ETFs etc sinnvoll ist. Klaro!
Es geht mir aber um die teils sehr arrogante Einstellung oder die selbstverständliche Annahme, dass es nur immer so weitergehen kann wie die letzen zwei Jahre.

Man muss sich nur mal den exponentiellen Anstieg des NASDAQs anschauen, oder die irre Bewertungsinflation von allem was sich irgendwie "Tech" nennt, oder die Absurditäten die da als SPACs an die Börse gebracht werden. Das Allermeiste davon hat nie Gewinne erwirtschaftet, hat keinen Plan wie Gewinne erwirtschaftet werden können, und basiert oft nur auf Ausnutzung der GIG Economy. Gab mal einen Post wo jemand einen ETF oder Index erstellt hat mit hippen Tech Unternehmen die alle noch nie Gewinne gemacht haben. die Entwicklung war beeindruckend...

Es ist nun mal so: es ist zu viel Geld im Markt und kein Investor will das nächste Google oder Amazon verpassen. Nur was die Substanz angeht ist weit und breit sowas nicht in Sicht (nebenbei bemerkt: als einige glückliche in Amazon investiert haben war ja lange nicht klar, womit die überall mal irgendwann Geld machen würden)

Aber auch das stört nicht mehr, da es um Substanz schon lange nicht mehr geht sondern nur noch darum einen Hype zu generieren und eine gewisse Zeit lang am Leben zu erhalten. Kennt ihr das Spiel wo reium ein Luftballon aufgepumpt wird, und der bei dem er platzt hat verloren?...

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ExBerater

Welche ETF‘s besparen

Fairer Punkt!

WiWi Gast schrieb am 27.07.2021:

Nur mal so ein Tipp, schau dir mal an was für Werte im Nadaq 100 so drin sind. Das sind hochprofitable Tanker die jährlich Milliarden an Gewinn einfahren. Solange die Profite von diesen Unternehmen exponentiell steigen spricht auch nichts gegen eine hohe Bewertung. Bei den SPACs gebe ich dir Recht, aber die wurden auch eher vor dem Börsengang gehyped. Mittlerweile ist da auch viel Luft wieder raus.

ExBerater schrieb am 26.07.2021:

Nein, ich sage ja, dass das Investieren in ETFs etc sinnvoll ist. Klaro!
Es geht mir aber um die teils sehr arrogante Einstellung oder die selbstverständliche Annahme, dass es nur immer so weitergehen kann wie die letzen zwei Jahre.

Man muss sich nur mal den exponentiellen Anstieg des NASDAQs anschauen, oder die irre Bewertungsinflation von allem was sich irgendwie "Tech" nennt, oder die Absurditäten die da als SPACs an die Börse gebracht werden. Das Allermeiste davon hat nie Gewinne erwirtschaftet, hat keinen Plan wie Gewinne erwirtschaftet werden können, und basiert oft nur auf Ausnutzung der GIG Economy. Gab mal einen Post wo jemand einen ETF oder Index erstellt hat mit hippen Tech Unternehmen die alle noch nie Gewinne gemacht haben. die Entwicklung war beeindruckend...

Es ist nun mal so: es ist zu viel Geld im Markt und kein Investor will das nächste Google oder Amazon verpassen. Nur was die Substanz angeht ist weit und breit sowas nicht in Sicht (nebenbei bemerkt: als einige glückliche in Amazon investiert haben war ja lange nicht klar, womit die überall mal irgendwann Geld machen würden)

Aber auch das stört nicht mehr, da es um Substanz schon lange nicht mehr geht sondern nur noch darum einen Hype zu generieren und eine gewisse Zeit lang am Leben zu erhalten. Kennt ihr das Spiel wo reium ein Luftballon aufgepumpt wird, und der bei dem er platzt hat verloren?...

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WiWi Gast

Welche ETF‘s besparen

WiWi Gast schrieb am 26.07.2021:

ExBerater schrieb am 26.07.2021:

Für einen "Älteren" wie mich ist es einigermaßen süß, dass hier scheinbar viele Leute von den letzten 1-3 Jahren auf die Zukunft schließen.
Ein Großteil der Aktienmärkte insbesondere aber die Technologiewerte sind massivst überbewertet. Da haben wir es mit der größten Blase aller Zeite zu tun. Es gibt einfach unendlich viel Geld welches nirgends Zinsen findet und daher ins Aktiensystem gepumpt wird.

Wenn das Ding dann mal wieder platz, sind alle eure "ich habe 30/50/100/300% gemacht " auf ein mal futsch - denn niemand von euch wird die theoretischen Gewinne vorher realisiert haben.

Klar, langfristig ist es sinnvoll in Aktien zu investieren. Aber diese Einstellung à la "ist doch ein No-Brainer...wer weniger als 20% im Jahr macht ist ein Idio" sind lustig

Richtig. Mike Burry (der ja bekanntlich den Börsencrash 2008 vorhergesagt hat) hat mal gesagt man erkennt eine Blase daran, wenn sich Märkte atypisch verhalten und genau das ist während Corona passiert. Wie kann es bitte sein, dass Autozulieferer und andere angeschlagene Konzerne während der Corona Pandemie einfach mal ihren Kurs verdoppeln. Wenn man die ´Nachrichten liest ist dort nur von Stellenabbau und Restrukturierung die Rede aber die Aktien erreichen regelmäßig neue Höchststände. Das ganze Eurosystem wird nur künstlich durch Nullzins und Staatsanleihenkäufe von der EZB am Leben gehalten. Aber lange wird es nichtmehr dauern bis das ganze System zusammenbricht und dann will ich sehen wie viel MSCI WORLD und NASDAQ noch wert sind...

Und welche Konzerne sollen das sein?
VW hat einen irren Kursanstieg, der Rest der Brache ist froh wenn sie die Inflation schaffen

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WiWi Gast

Welche ETF‘s besparen

ExBerater schrieb am 26.07.2021:

Für einen "Älteren" wie mich ist es einigermaßen süß, dass hier scheinbar viele Leute von den letzten 1-3 Jahren auf die Zukunft schließen.
Ein Großteil der Aktienmärkte insbesondere aber die Technologiewerte sind massivst überbewertet. Da haben wir es mit der größten Blase aller Zeite zu tun. Es gibt einfach unendlich viel Geld welches nirgends Zinsen findet und daher ins Aktiensystem gepumpt wird.

Wenn das Ding dann mal wieder platz, sind alle eure "ich habe 30/50/100/300% gemacht " auf ein mal futsch - denn niemand von euch wird die theoretischen Gewinne vorher realisiert haben.

Klar, langfristig ist es sinnvoll in Aktien zu investieren. Aber diese Einstellung à la "ist doch ein No-Brainer...wer weniger als 20% im Jahr macht ist ein Idio" sind lustig

Zu viel Dirk Müller geguckt oder bist du vielleicht sogar Dirk Müller? :D

Die größte Gefahr für das Platzen der Blasen ist die Erhöhung des Leitzins, was aber die EZB in absehbarer Zeit nicht machen wird, weil dann diverse EU-Länder wie Italien, Spanien, Frankreich etc. nicht mehr ihre Kredite bedienen können und dann die EU vor einem massiven Problem steht, wohingegen die Griechenlandkriese ein Witz war. So bleibt der Leitzins niedrig und es kann weiter Schulden gemacht werden mit der Überflutung des Aktien- und Immobilienmarktes und der Entwertung der Sparer.

antworten
WiWi Gast

Welche ETF‘s besparen

WiWi Gast schrieb am 27.07.2021:

ExBerater schrieb am 26.07.2021:

Für einen "Älteren" wie mich ist es einigermaßen süß, dass hier scheinbar viele Leute von den letzten 1-3 Jahren auf die Zukunft schließen.
Ein Großteil der Aktienmärkte insbesondere aber die Technologiewerte sind massivst überbewertet. Da haben wir es mit der größten Blase aller Zeite zu tun. Es gibt einfach unendlich viel Geld welches nirgends Zinsen findet und daher ins Aktiensystem gepumpt wird.

Wenn das Ding dann mal wieder platz, sind alle eure "ich habe 30/50/100/300% gemacht " auf ein mal futsch - denn niemand von euch wird die theoretischen Gewinne vorher realisiert haben.

Klar, langfristig ist es sinnvoll in Aktien zu investieren. Aber diese Einstellung à la "ist doch ein No-Brainer...wer weniger als 20% im Jahr macht ist ein Idio" sind lustig

Zu viel Dirk Müller geguckt oder bist du vielleicht sogar Dirk Müller? :D

Die größte Gefahr für das Platzen der Blasen ist die Erhöhung des Leitzins, was aber die EZB in absehbarer Zeit nicht machen wird, weil dann diverse EU-Länder wie Italien, Spanien, Frankreich etc. nicht mehr ihre Kredite bedienen können und dann die EU vor einem massiven Problem steht, wohingegen die Griechenlandkriese ein Witz war. So bleibt der Leitzins niedrig und es kann weiter Schulden gemacht werden mit der Überflutung des Aktien- und Immobilienmarktes und der Entwertung der Sparer.

Die FED ist aber weit entscheidender als die EZB...

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WiWi Gast

Welche ETF‘s besparen

Gerne auch mal mein Depot "roasten".
Anlagehorizont: +20 Jahre
Alter: 24 Jahre

20 % MSCI World
20 % iShares Auton. & Robotics
20 % iShares Digital Security
ca. 15 % Tech Riesen, z.B. Facebook, Alphabet, Apple, NVIDIA, AMD
ca. 10 % Einzelne Solarwerte, z.B. SunRun, SolarEdge ...
ca. 10 % Nebenwerte, z.B. Aixtron, PVA Tepla, LKPF Laser
ca. 5 % Sepkulativ, z.B. Etherium und einige Pennystocks.

  • keine Anlageberatung -
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WiWi Gast

Welche ETF‘s besparen

WiWi Gast schrieb am 26.07.2021:

WiWi Gast schrieb am 26.07.2021:

ExBerater schrieb am 26.07.2021:

Für einen "Älteren" wie mich ist es einigermaßen süß, dass hier scheinbar viele Leute von den letzten 1-3 Jahren auf die Zukunft schließen.
Ein Großteil der Aktienmärkte insbesondere aber die Technologiewerte sind massivst überbewertet. Da haben wir es mit der größten Blase aller Zeite zu tun. Es gibt einfach unendlich viel Geld welches nirgends Zinsen findet und daher ins Aktiensystem gepumpt wird.

Wenn das Ding dann mal wieder platz, sind alle eure "ich habe 30/50/100/300% gemacht " auf ein mal futsch - denn niemand von euch wird die theoretischen Gewinne vorher realisiert haben.

Klar, langfristig ist es sinnvoll in Aktien zu investieren. Aber diese Einstellung à la "ist doch ein No-Brainer...wer weniger als 20% im Jahr macht ist ein Idio" sind lustig

Richtig. Mike Burry (der ja bekanntlich den Börsencrash 2008 vorhergesagt hat) hat mal gesagt man erkennt eine Blase daran, wenn sich Märkte atypisch verhalten und genau das ist während Corona passiert. Wie kann es bitte sein, dass Autozulieferer und andere angeschlagene Konzerne während der Corona Pandemie einfach mal ihren Kurs verdoppeln. Wenn man die ´Nachrichten liest ist dort nur von Stellenabbau und Restrukturierung die Rede aber die Aktien erreichen regelmäßig neue Höchststände. Das ganze Eurosystem wird nur künstlich durch Nullzins und Staatsanleihenkäufe von der EZB am Leben gehalten. Aber lange wird es nichtmehr dauern bis das ganze System zusammenbricht und dann will ich sehen wie viel MSCI WORLD und NASDAQ noch wert sind...

Der sagt alle paar Monate mal einen Crash voraus. Kein Wunder dass man da liege dann auch mal recht hat

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WiWi Gast

Welche ETF‘s besparen

Die Positionen des Nasdaq 100 sind zwar sportlich aber nicht übertrieben bewertet.
Tesla mal ausgenommen.
Die Unternehmen erwirtschaften fast alle mrd Gewinne und sind im Markt etabliert. Eine Blase kann ich nicht erkennen.
Klar mal kann es paar Prozent runtergehen vielleicht auch mal 15-20 aber davon geht die weöt nicht kaputt. Langfristig investieren ist hier der Schlüssel zum Erfolg und zur finanziellen Unabhängigkeit

antworten
WiWi Gast

Welche ETF‘s besparen

Ich bin mit 27 Jahren noch ein junger Investor und da ich als Beamter sowieso nicht deutlich vor 67 den Dienst niederlegen kann, habe ich auch nicht das Ziel als Frugalist davon zu leben.

Ich fahre sowohl am Kapitalmarkt als auch bei vermieteten Immobilien ein moderates Risiko in der Hoffnung mir in ein paar Jahren einfach im Hier und Jetzt einen besseren Lebensstandard zu leisten.

Demnach sieht mein Portfolio wie folgt aus:
60% MSCI World ACWI
30% Nasdaq
10% MDax als kleines Gegengewicht zu den USA.

Die Sparrate sieht wie folgt aus:
80% MSCI World ACWI
20% MDax

Der Nasdaq-Anteil war eigentlich nur mal eine Einmalzahlung. Auf Grund der Performance ist der Anteil aber einfach massiv gewachsen über die Jahre.

antworten
WiWi Gast

Welche ETF‘s besparen

WiWi Gast schrieb am 27.07.2021:

Gerne auch mal mein Depot "roasten".
Anlagehorizont: +20 Jahre
Alter: 24 Jahre

20 % MSCI World
20 % iShares Auton. & Robotics
20 % iShares Digital Security
ca. 15 % Tech Riesen, z.B. Facebook, Alphabet, Apple, NVIDIA, AMD
ca. 10 % Einzelne Solarwerte, z.B. SunRun, SolarEdge ...
ca. 10 % Nebenwerte, z.B. Aixtron, PVA Tepla, LKPF Laser
ca. 5 % Sepkulativ, z.B. Etherium und einige Pennystocks.

  • keine Anlageberatung -

Roasten will ich nicht, aber 20% MSCI World kommt mir ehrlich gesagt extrem wenig vor, zumal Robotics, IT Security und Solar doch ziemliche Nischen sind und die mal eben 50% des Portfolios ausmachen.

antworten
WiWi Gast

Welche ETF‘s besparen

WiWi Gast schrieb am 27.07.2021:

MSCI ACWI ETF (80%) + Cash (20%)

That's it für mich!

A1JX52 mit negativer TD + Cash
-> That’s it für mich! Auch wenn der Unterschied verschwindend gering ist :D

Diesen hatte ich jahrelang auch. Bin der Einfachheit halber nun auf thesaurierend umgestiegen. Dividenden waren mir zu mühsam...

Habe den Sparerpauschbetrag noch nicht ausgeschöpft, daher würde es für mich aktuell einen Sinn machen auf Thesaurierer umzusteigen.
Sobald der ausgeschöpft ist, werde ich natürlich auch wechseln.

antworten
WiWi Gast

Welche ETF‘s besparen

WiWi Gast schrieb am 27.07.2021:

Ich bin mit 27 Jahren noch ein junger Investor und da ich als Beamter sowieso nicht deutlich vor 67 den Dienst niederlegen kann, habe ich auch nicht das Ziel als Frugalist davon zu leben.

Ich fahre sowohl am Kapitalmarkt als auch bei vermieteten Immobilien ein moderates Risiko in der Hoffnung mir in ein paar Jahren einfach im Hier und Jetzt einen besseren Lebensstandard zu leisten.

Demnach sieht mein Portfolio wie folgt aus:
60% MSCI World ACWI
30% Nasdaq
10% MDax als kleines Gegengewicht zu den USA.

Die Sparrate sieht wie folgt aus:
80% MSCI World ACWI
20% MDax

Der Nasdaq-Anteil war eigentlich nur mal eine Einmalzahlung. Auf Grund der Performance ist der Anteil aber einfach massiv gewachsen über die Jahre.

Kannst dir ja als Motivation nehmen, deinen jetzigen Lebensstandard sprich Einkommen zu halten, aber die Arbeitszeit zu reduzieren. Beispiel: 4k Netto Verdienst, sobald du 400€ passiv verdienst, reduzierst du auf 90% usw. Bleibst bei deinen 4k, musst aber weniger dafür tun.

antworten
WiWi Gast

Welche ETF‘s besparen

Du kannst den Sparerpauschbetrag auch mit Thesaurierern nutzen.
Ich verkaufe einfach am Ende des Jahres so viele Anteile, dass ich 800 EUR Gewinn realisiere und kaufe dann sofort nach.
Die Transaktionskosten für Kauf und Verkauf sind deutlich geringer, als wenn ich die 800 EUR versteuern würde. Somit entsteht ein Opportunitätsgewinn.

WiWi Gast schrieb am 27.07.2021:

WiWi Gast schrieb am 27.07.2021:

MSCI ACWI ETF (80%) + Cash (20%)

That's it für mich!

A1JX52 mit negativer TD + Cash
-> That’s it für mich! Auch wenn der Unterschied verschwindend gering ist :D

Diesen hatte ich jahrelang auch. Bin der Einfachheit halber nun auf thesaurierend umgestiegen. Dividenden waren mir zu mühsam...

Habe den Sparerpauschbetrag noch nicht ausgeschöpft, daher würde es für mich aktuell einen Sinn machen auf Thesaurierer umzusteigen.
Sobald der ausgeschöpft ist, werde ich natürlich auch wechseln.

antworten
WiWi Gast

Welche ETF‘s besparen

WiWi Gast schrieb am 27.07.2021:

Du kannst den Sparerpauschbetrag auch mit Thesaurierern nutzen.
Ich verkaufe einfach am Ende des Jahres so viele Anteile, dass ich 800 EUR Gewinn realisiere und kaufe dann sofort nach.
Die Transaktionskosten für Kauf und Verkauf sind deutlich geringer, als wenn ich die 800 EUR versteuern würde. Somit entsteht ein Opportunitätsgewinn.

WiWi Gast schrieb am 27.07.2021:

WiWi Gast schrieb am 27.07.2021:

MSCI ACWI ETF (80%) + Cash (20%)

That's it für mich!

A1JX52 mit negativer TD + Cash
-> That’s it für mich! Auch wenn der Unterschied verschwindend gering ist :D

Diesen hatte ich jahrelang auch. Bin der Einfachheit halber nun auf thesaurierend umgestiegen. Dividenden waren mir zu mühsam...

Habe den Sparerpauschbetrag noch nicht ausgeschöpft, daher würde es für mich aktuell einen Sinn machen auf Thesaurierer umzusteigen.
Sobald der ausgeschöpft ist, werde ich natürlich auch wechseln.

Danke, das ist mir zwar bekannt, aber ich sehe da keinen Vorteil.
Meine Bank bietet kostenlos eine automatische Wiederanlage der Dividenden an, Transaktionskosten fallen also ohnehin weg.

antworten
WiWi Gast

Welche ETF‘s besparen

Ja, das ist richtig.

Aber meiner Meinung nach sind das Zukunftstrends, an denen kein Weg vorbei führt.
In den ETF´s sind innovative Unternehmen mit Millionen/Milliarden Gewinnen genau in diesem Bereich.

WiWi Gast schrieb am 27.07.2021:

Gerne auch mal mein Depot "roasten".
Anlagehorizont: +20 Jahre
Alter: 24 Jahre

20 % MSCI World
20 % iShares Auton. & Robotics
20 % iShares Digital Security
ca. 15 % Tech Riesen, z.B. Facebook, Alphabet, Apple, NVIDIA, AMD
ca. 10 % Einzelne Solarwerte, z.B. SunRun, SolarEdge ...
ca. 10 % Nebenwerte, z.B. Aixtron, PVA Tepla, LKPF Laser
ca. 5 % Sepkulativ, z.B. Etherium und einige Pennystocks.

  • keine Anlageberatung -

Roasten will ich nicht, aber 20% MSCI World kommt mir ehrlich gesagt extrem wenig vor, zumal Robotics, IT Security und Solar doch ziemliche Nischen sind und die mal eben 50% des Portfolios ausmachen.

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WiWi Gast

Welche ETF‘s besparen

Genau, Tech ist die neue Staatsanleihe. Bombensicher. LOL

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WiWi Gast

Welche ETF‘s besparen

Was haltet ihr vom MSCI EM? Jeder spricht immer von der 70/30 Regel aber der MSCI EM performt im Vergleich zum MSCI schon schlecht. Warum dann nicht direkt nur MSCI World?

antworten
WiWi Gast

Welche ETF‘s besparen

Weil sich EM´s durch die ganzen Insta-Hippies durchgesetzt hat. Hab den rausgeworfen. Die Performance ist sau schlecht. Dann lieber in Technologie-ETFs oder sowas.

A113FM ist soviel stärker als es der EM je sein wird.

antworten
WiWi Gast

Welche ETF‘s besparen

  • Moritz, 2. Semester (FH), Anlagehorizont 7 Monate, betrachteter Performance-Zeitraum 2 Jahre.

WiWi Gast schrieb am 08.09.2021:

Weil sich EM´s durch die ganzen Insta-Hippies durchgesetzt hat. Hab den rausgeworfen. Die Performance ist sau schlecht. Dann lieber in Technologie-ETFs oder sowas.

A113FM ist soviel stärker als es der EM je sein wird.

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WiWi Gast

Welche ETF‘s besparen

WiWi Gast schrieb am 08.09.2021:

Weil sich EM´s durch die ganzen Insta-Hippies durchgesetzt hat. Hab den rausgeworfen. Die Performance ist sau schlecht. Dann lieber in Technologie-ETFs oder sowas.

A113FM ist soviel stärker als es der EM je sein wird.

The trend is your friend, until he's not.

30% auf Apple und Microsoft, good luck!

antworten
WiWi Gast

Welche ETF‘s besparen

WiWi Gast schrieb am 08.09.2021:

Was haltet ihr vom MSCI EM? Jeder spricht immer von der 70/30 Regel aber der MSCI EM performt im Vergleich zum MSCI schon schlecht. Warum dann nicht direkt nur MSCI World?

Weil du deine Risiko damit weiter verringerst. Wenn es nach deiner Logik ginge könnte man ja einfach in einen high-performing Stock investieren und bräuchte gar keine ETFs…

antworten
know-it-all

Welche ETF‘s besparen

WiWi Gast schrieb am 08.09.2021:

Weil sich EM´s durch die ganzen Insta-Hippies durchgesetzt hat. Hab den rausgeworfen. Die Performance ist sau schlecht. Dann lieber in Technologie-ETFs oder sowas.

A113FM ist soviel stärker als es der EM je sein wird.

Wenn man sich die Gewichtungen der einzelnen Positionen im A113FM anschaut, dann kann man natürlich fast schon Einzelaktien kaufen..
Apple >18%
Microsoft >15%
Top 10: ~54%
Top 20: ~66%

Die Abhängigkeit von Einzeltiteln ist im MSCI EM deutlich kleiner - sieht man schon an den größten Positionen derzeit:
Taiwan Semiconductor <7%
Tencent <5%

Insofern lassen die sich nicht wirklich miteinander vergleichen. MSCI World Information Technology ist und bleibt eine Sektorwette (die in den letzten 10 Jahren viel Rendite eingebracht hat!)

Der EM hat deswegen für Anleger, die eine breite(re) Differenzierung wünschen, durchaus seine Daseinsberechtigung und eine Wertentwicklung von knapp 7% p.a. auf Sicht von 10 Jahren würde ich ehrlich gesagt nicht als "sau schlecht" bezeichnen. Aber natürlich ist der Einwand, dass die Performance signifikant schlechter ist, als beim MSCI World ebenfalls berechtigt.

Wenn man auf das Segment EM nicht gänzlich verzichten will, kann man ja auch den Vanguard FTSE All-World besparen (WKN A1JX52) - der EM-Anteil darin ist geringer und beträgt um die 11%, wenn ich mich recht erinnere. Somit hätte hier der EM-Teil die Rendite des Gesamtportfolios auch weniger beeinträchtigt.

Und ich denke man muss auch nicht erwähnen, dass der Blick in die Vergangenheit und die Wertentwicklung in den letzten 5...10 Jahre nicht unbedingt etwas darüber aussagen, wie die Wertentwicklung zukünftig verläuft.
Wenn man sich die aktuellen Durchschnitts-KGVs anschaut, dann sind die Einzeltitel im MSCI EM einfach auch niedriger bewertet, was auch ein Zeichen für mehr zukünftiges Potential sein könnte:

MSCI World (laut Daten für A0RPWH) hat ein KGV von ~29 (!)
MSCI EM (laut Daten für A0HGWC) hat ein KGV von nur 19,7

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WiWi Gast

Welche ETF‘s besparen

WiWi Gast schrieb am 08.09.2021:

Was haltet ihr vom MSCI EM? Jeder spricht immer von der 70/30 Regel aber der MSCI EM performt im Vergleich zum MSCI schon schlecht. Warum dann nicht direkt nur MSCI World?

Weil du deine Risiko damit weiter verringerst. Wenn es nach deiner Logik ginge könnte man ja einfach in einen high-performing Stock investieren und bräuchte gar keine ETFs…

Die Argumentation höre ich immer, aber stimmt das Überhaupt?
Der A1JX52 ist in der Corona-Krise genauso runter wie der Ishares msci world. Eigentlich würde ich erwarten, dass sich die EM anders verhalten als der Rest der Welt und der FTSE All World weniger verliert.

Liegt das daran, dass Corona die erste wirklich vollkommen globale Krise ist? Oder ist es nicht eh so, dass die Zukunft eh in Richtung „ wir sind ein planet und sitzen alle im gleichen Boot“ geht? In ner globalisierten, digitalen Welt kann sich doch kaum ein Unternehmen von Krisen entziehen (auch die EMs nicht)?

Was denkt ihr?
Frage mich, ob MSCI World aka westliche Welt nicht einfach ausreicht. Kein all world und keine EMs?

antworten
know-it-all

Welche ETF‘s besparen

WiWi Gast schrieb am 09.09.2021:

Die Argumentation höre ich immer, aber stimmt das Überhaupt?
Der A1JX52 ist in der Corona-Krise genauso runter wie der Ishares msci world. Eigentlich würde ich erwarten, dass sich die EM anders verhalten als der Rest der Welt und der FTSE All World weniger verliert.

Das stimmt insofern als man sich regional noch weiter diversifiziert und die Abhängigkeit von Einzeltiteln reduziert. Wenn z.B. irgendwann mal der Kurs der FAANG-Aktien konsoliert wirst du möglicherweise im MSCI EM davon weniger spüren.

Liegt das daran, dass Corona die erste wirklich vollkommen globale Krise ist? Oder ist es nicht eh so, dass die Zukunft eh in Richtung „ wir sind ein planet und sitzen alle im gleichen Boot“ geht? In ner globalisierten, digitalen Welt kann sich doch kaum ein Unternehmen von Krisen entziehen (auch die EMs nicht)?

Ist kein gutes Beispiel für die Argumentation - aber der MSCI World eilt seit Längerem vom Allzeithoch zum nächsten. Hingegen hat der MSCI EM sein bisheriges Allzeithoch im Februar erreicht, und liegt inzwischen wieder deutlich darunter liegt (teils mehr als 10% vom Hoch entfernt). Es könnte aber natürlich genau so gut andersherum sein. Die Kursverläufe und -entwicklungen von MSCI World und MSCI EM sind also mitnichten exakt gleich.

Was denkt ihr?
Frage mich, ob MSCI World aka westliche Welt nicht einfach ausreicht. Kein all world und keine EMs?

Mit einem "MSCI World only" Investment machst du sicher nichts grundlegendes falsch, v.a. wenn eine Einproduktlösung notwendig/sinnvoll ist (bspw. bei geringen Sparsummen und Depotwerten).
Aber eine Einbeziehung der Emerging Markets ist im Gegenzug auch nicht verkehrt. Bei hohen fünf- oder gar sechstelligen Depotwerten, wirst du eventuell etwas anders über das Thema "Risikostreuung" denken ;-)

antworten
WiWi Gast

Welche ETF‘s besparen

WiWi Gast schrieb am 27.07.2021:

ExBerater schrieb am 26.07.2021:

Für einen "Älteren" wie mich ist es einigermaßen süß, dass hier scheinbar viele Leute von den letzten 1-3 Jahren auf die Zukunft schließen.
Ein Großteil der Aktienmärkte insbesondere aber die Technologiewerte sind massivst überbewertet. Da haben wir es mit der größten Blase aller Zeite zu tun. Es gibt einfach unendlich viel Geld welches nirgends Zinsen findet und daher ins Aktiensystem gepumpt wird.

Wenn das Ding dann mal wieder platz, sind alle eure "ich habe 30/50/100/300% gemacht " auf ein mal futsch - denn niemand von euch wird die theoretischen Gewinne vorher realisiert haben.

Klar, langfristig ist es sinnvoll in Aktien zu investieren. Aber diese Einstellung à la "ist doch ein No-Brainer...wer weniger als 20% im Jahr macht ist ein Idio" sind lustig

Kein Grund zur Sorge, bei meinem Glück wird der Markt erst crashen wenn ich mein mickriges Vermögen rein investiert habe :/

Was macht man denn im besten Fall heute mit 50k Euro?
Stelle mir schon lange die Frage wohin mit dem Ersparten..

Bei mir ist es:

50% MSCI World
20% MSCI EM
20% EUWAX2 Gold
10% Bitcoin, ETH, Monero, CRO (für Kreditkarte)

Irgendwas wird schon noch was wert sein davon in 20 Jahren.

Finde ich sehr gut!

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 27.07.2021:

Gerne auch mal mein Depot "roasten".
Anlagehorizont: +20 Jahre
Alter: 24 Jahre

20 % MSCI World
20 % iShares Auton. & Robotics
20 % iShares Digital Security
ca. 15 % Tech Riesen, z.B. Facebook, Alphabet, Apple, NVIDIA, AMD
ca. 10 % Einzelne Solarwerte, z.B. SunRun, SolarEdge ...
ca. 10 % Nebenwerte, z.B. Aixtron, PVA Tepla, LKPF Laser
ca. 5 % Sepkulativ, z.B. Etherium und einige Pennystocks.

  • keine Anlageberatung -

für mich der beste beitrag. stark!

antworten
WiWi Gast

Welche ETF‘s besparen

WiWi Gast schrieb am 07.11.2021:

Gerne auch mal mein Depot "roasten".
Anlagehorizont: +20 Jahre
Alter: 24 Jahre

20 % MSCI World
20 % iShares Auton. & Robotics
20 % iShares Digital Security
ca. 15 % Tech Riesen, z.B. Facebook, Alphabet, Apple, NVIDIA, AMD
ca. 10 % Einzelne Solarwerte, z.B. SunRun, SolarEdge ...
ca. 10 % Nebenwerte, z.B. Aixtron, PVA Tepla, LKPF Laser
ca. 5 % Sepkulativ, z.B. Etherium und einige Pennystocks.

  • keine Anlageberatung -

für mich der beste beitrag. stark!

Na ja
Viele branchenwetten und Dutzende Aktien werden 2 und 3Fach gespart. Hoffen wir dass das gut geht.

antworten
WiWi Gast

Welche ETF‘s besparen

know-it-all schrieb am 09.09.2021:

Die Argumentation höre ich immer, aber stimmt das Überhaupt?
Der A1JX52 ist in der Corona-Krise genauso runter wie der Ishares msci world. Eigentlich würde ich erwarten, dass sich die EM anders verhalten als der Rest der Welt und der FTSE All World weniger verliert.

Das stimmt insofern als man sich regional noch weiter diversifiziert und die Abhängigkeit von Einzeltiteln reduziert. Wenn z.B. irgendwann mal der Kurs der FAANG-Aktien konsoliert wirst du möglicherweise im MSCI EM davon weniger spüren.

Liegt das daran, dass Corona die erste wirklich vollkommen globale Krise ist? Oder ist es nicht eh so, dass die Zukunft eh in Richtung „ wir sind ein planet und sitzen alle im gleichen Boot“ geht? In ner globalisierten, digitalen Welt kann sich doch kaum ein Unternehmen von Krisen entziehen (auch die EMs nicht)?

Ist kein gutes Beispiel für die Argumentation - aber der MSCI World eilt seit Längerem vom Allzeithoch zum nächsten. Hingegen hat der MSCI EM sein bisheriges Allzeithoch im Februar erreicht, und liegt inzwischen wieder deutlich darunter liegt (teils mehr als 10% vom Hoch entfernt). Es könnte aber natürlich genau so gut andersherum sein. Die Kursverläufe und -entwicklungen von MSCI World und MSCI EM sind also mitnichten exakt gleich.

Was denkt ihr?
Frage mich, ob MSCI World aka westliche Welt nicht einfach ausreicht. Kein all world und keine EMs?

Mit einem "MSCI World only" Investment machst du sicher nichts grundlegendes falsch, v.a. wenn eine Einproduktlösung notwendig/sinnvoll ist (bspw. bei geringen Sparsummen und Depotwerten).
Aber eine Einbeziehung der Emerging Markets ist im Gegenzug auch nicht verkehrt. Bei hohen fünf- oder gar sechstelligen Depotwerten, wirst du eventuell etwas anders über das Thema "Risikostreuung" denken ;-)

In RK1 ein weltweit gestreuter ETF (FTSE All-World/MSCI ACWI) oder dann eben mit 2-4 ETF die Welt abdecken. Wichtiger als die genaueste Auswahl bezüglich Aktien ist nachweislich die Asset Allocation mit anderen Assetklassen. Macht ein Unterschied langfristig, ob man zu 60 oder 90% in Aktien investiert ist.

antworten
know-it-all

Welche ETF‘s besparen

WiWi Gast schrieb am 07.11.2021:

In RK1 ein weltweit gestreuter ETF (FTSE All-World/MSCI ACWI) oder dann eben mit 2-4 ETF die Welt abdecken. Wichtiger als die genaueste Auswahl bezüglich Aktien ist nachweislich die Asset Allocation mit anderen Assetklassen. Macht ein Unterschied langfristig, ob man zu 60 oder 90% in Aktien investiert ist.

RK1 beinhaltet nach landläufiger Definition doch gerade keine Aktien (oder Aktien-ETF), sondern TG, FG oder Staatsanleihen mit hohem A-Rating. Vielleicht meintest du ja stattdessen RK3, dann wäre es richtig..?
Deine Schlussfolgerung (letzter Satz) ist dann irgendwie aber wieder richtig ;-)

antworten
WiWi Gast

Welche ETF‘s besparen

WiWi Gast schrieb am 07.11.2021:

Gerne auch mal mein Depot "roasten".
Anlagehorizont: +20 Jahre
Alter: 24 Jahre

20 % MSCI World
20 % iShares Auton. & Robotics
20 % iShares Digital Security
ca. 15 % Tech Riesen, z.B. Facebook, Alphabet, Apple, NVIDIA, AMD
ca. 10 % Einzelne Solarwerte, z.B. SunRun, SolarEdge ...
ca. 10 % Nebenwerte, z.B. Aixtron, PVA Tepla, LKPF Laser
ca. 5 % Sepkulativ, z.B. Etherium und einige Pennystocks.

  • keine Anlageberatung -

für mich der beste beitrag. stark!

Beister Beitrag? Der MSCI World ist die einzig richtige Komponente. Davon abgesehen spekulierst Du auf unzählige Unternehmen, die teilweise schon mehrfach vor der Zerschlagung standen. Ich finds ja immer süß, wie der 0815 BWLer glaubt den Markt schlagen zu können und einfach mal in Unternehmen investiert ohne auch nur über jedes Detail bescheid zu wissen.

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WiWi Gast

Welche ETF‘s besparen

100% A2QL8V

Habe es eine Zeit lang mit Einzelaktien, verschiedenen ETFs etc. versucht, hatte welche die waren 30, 50 oder sogar 100% im Plus, hatte aber auch welche die viel verloren haben, zB Wirecard, JustEat, Alteryx... Im Endeffekt habe ich festgestellt, dass ich mit nem normalen MSCI World in den letzten 2 Jahren besser performed hätte. Da hätte ich mir den ganzen Aufwand sparen können den ich in die Einzeltitel etc. gesteckt habe.

Der jetzige ETF deckt die ganze Welt inkl. Small Caps ab, damit sind für mich alle relevanten Punkte drin. Habe auch nicht vor Frugalistisch zu leben oder dem letzten % Rendite nachzulaufen. Ich verdiene gut, meine Frau verdient gut, wir werden uns daher auch mal Wohneigentum leisten können. Also ist uns relativ egal, ob wir 6,7 oder 9% Rendite hätten machen können. Wenn der ETF da eine durchschnittliche Rendite von >4% schafft, sind wir zufrieden.

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WiWi Gast

Welche ETF‘s besparen

Viel Spaß beim Depot roasten: Habe ein MSCI World Depot welches monatlich ausschüttet.

Dafür habe ich 2 ETFs die 4x ausschütten (Jan/Apr/Jul/Okt bzw. Mrz/Jun/Sep/Dez), 1 ETF der halbjährlich ausschüttet (Feb/Aug) und 2 ETFs die jährlich ausschütten (Mai bzw. Nov). Bevor jetzt jemand meckert und sagt wie umständlich oder dämlich das ist: Ich wollte einfach nur einen MSCI World haben und monatliche Dividenden kassieren. Leider gibt es keinen monatlich ausschüttenden und auch keinen 4-fach zahlenden, der die mittleren Quartalsmonate abdeckt. Daher der Umweg über den Halbjährlichen und die 2 Jährlichen ETFs.

Die Ausschüttung liegt bei ca. 1,3% dieses Jahr, war aber schon mal bei über 2%. Da mein Depot knapp 200k hat, kommt da monatlich ein hübsches Sümmchen zusammen. Momentan lasse ich die Dividenden noch automatisch anlegen, aber langfristig überlege ich davon entweder einen Teil des Immokredits zu zahlen oder zB in Teilzeit zu gehen und das fehlende Geld aufzustocken.

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WiWi Gast

Welche ETF‘s besparen

Für unter 200€ netto Dividende pro Monat in Teilzeit gehen?? Cool…
Aber ehrlich, ein Dividendenzahler ETF macht absolut keinen Sinn bevor man nicht ein siebenstelliges Depot hat und davon (ich meine so 3-4%) leben kann. Ansonsten nur unnötig viel arbeit für gar nix

WiWi Gast schrieb am 17.11.2021:

Viel Spaß beim Depot roasten: Habe ein MSCI World Depot welches monatlich ausschüttet.

Dafür habe ich 2 ETFs die 4x ausschütten (Jan/Apr/Jul/Okt bzw. Mrz/Jun/Sep/Dez), 1 ETF der halbjährlich ausschüttet (Feb/Aug) und 2 ETFs die jährlich ausschütten (Mai bzw. Nov). Bevor jetzt jemand meckert und sagt wie umständlich oder dämlich das ist: Ich wollte einfach nur einen MSCI World haben und monatliche Dividenden kassieren. Leider gibt es keinen monatlich ausschüttenden und auch keinen 4-fach zahlenden, der die mittleren Quartalsmonate abdeckt. Daher der Umweg über den Halbjährlichen und die 2 Jährlichen ETFs.

Die Ausschüttung liegt bei ca. 1,3% dieses Jahr, war aber schon mal bei über 2%. Da mein Depot knapp 200k hat, kommt da monatlich ein hübsches Sümmchen zusammen. Momentan lasse ich die Dividenden noch automatisch anlegen, aber langfristig überlege ich davon entweder einen Teil des Immokredits zu zahlen oder zB in Teilzeit zu gehen und das fehlende Geld aufzustocken.

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know-it-all

Welche ETF‘s besparen

WiWi Gast schrieb am 18.11.2021:

Für unter 200€ netto Dividende pro Monat in Teilzeit gehen?? Cool…
Aber ehrlich, ein Dividendenzahler ETF macht absolut keinen Sinn bevor man nicht ein siebenstelliges Depot hat und davon (ich meine so 3-4%) leben kann. Ansonsten nur unnötig viel arbeit für gar nix

Die Idee nur mit MSCI World ETFs ein Depot mit monatlichen Ausschüttungen zu bauen ist mir, zugegeben, auch noch nicht untergekommen.
Immerhin wurde hiermit die grundsätzliche Machbarkeit bewiesen - Herzlichen Glückwunsch! :-)

Per se finde ich Ausschütter auch nicht unbedingt verkehrt. Immerhin kann man mit den ausgeschütteten Beträgen zwischen den einzelnen Anlageklassen (World vs. EM usw) im Depot rebalancen oder und man verbraucht den Sparerpauschbetrag - jeweils ohne Verkäufe realisieren zu müssen. Außerdem sind Ausschüttungen in schlechten Börsenzeiten ein wenig "Balsam auf die geschundene Anlegerseele".
Mein ETF-/Fonds-Depot schüttet inzwischen auch um die 3.000 EUR pro Jahr aus, wobei ich aber auf das Geld definitiv derzeit nicht angewiesen bin, und deswegen wird das typischerweise auch alsbald wieder neu angelegt

Für ein regelmäßiges Einkommen halte ich ausschüttende MSCI World ETFs allerdings auch nicht für eine besonders geeignete Anlageklasse, denn die Ausschüttungen schwanken das Jahr über sehr stark:

  • quartalsweise zahlende Produkte (bspw. IE00B0M62Q58) schütten typischerweise im späten Frühjahr bis September aufgrund der in Dividendensaison in Deutschland und anderen Ländern mehr als, als im Winterhalbjahr (Dez, März). Denn die Zahlung einer Quartalsdividende ist ja nicht in allen Ländern üblich, sondern primär in USA oder auch UK
  • in den Monaten, in denen jährlich zahlende ETFs ausschütten, dürfte man typischerweise dann auch einen Peak in den monatlichen Auszahlungen sehen

Die Strategie ist also auch nur bedingt geeignet, um unmittelbar laufende Kosten damit abzudecken. Wenn aber die ETF-Ausschüttungen eher als eine Art "nice-to-have" Paralleleinkommen dienen, dann braucht man nicht zwingend eine monatliche Zahlung und braucht folglich auch weniger ETFs im Depot (bspw. nur einen oder zwei Quartalszahler).
Oder es tut dann ggf. auch ein thesaurierender ETF, von dem man immer dann soviele Anteile verkauft (bspw. 1 x pro Quartal) wie man eben Geld benötigt

Für regelmäßiges monatliches und einigermaßen gleichbleibendes Einkommen eignen sich Anleihen-ETFs (bspw. iShares IE00B2NPKV68) IMHO deutlich besser und man bekommt dort auch eine aus Jahr hochgerechnete Ausschüttungsrendite zwischen 3 und 4%.

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WiWi Gast

Welche ETF‘s besparen

WiWi Gast schrieb am 17.11.2021:

Viel Spaß beim Depot roasten: Habe ein MSCI World Depot welches monatlich ausschüttet.

Dafür habe ich 2 ETFs die 4x ausschütten (Jan/Apr/Jul/Okt bzw. Mrz/Jun/Sep/Dez), 1 ETF der halbjährlich ausschüttet (Feb/Aug) und 2 ETFs die jährlich ausschütten (Mai bzw. Nov). Bevor jetzt jemand meckert und sagt wie umständlich oder dämlich das ist: Ich wollte einfach nur einen MSCI World haben und monatliche Dividenden kassieren. Leider gibt es keinen monatlich ausschüttenden und auch keinen 4-fach zahlenden, der die mittleren Quartalsmonate abdeckt. Daher der Umweg über den Halbjährlichen und die 2 Jährlichen ETFs.

Die Ausschüttung liegt bei ca. 1,3% dieses Jahr, war aber schon mal bei über 2%. Da mein Depot knapp 200k hat, kommt da monatlich ein hübsches Sümmchen zusammen. Momentan lasse ich die Dividenden noch automatisch anlegen, aber langfristig überlege ich davon entweder einen Teil des Immokredits zu zahlen oder zB in Teilzeit zu gehen und das fehlende Geld aufzustocken.

Ist steuerlich betrachtet natürlich absoluter Käse Dividenden zu kassieren wenn man sowieso alles reinvestiert. Dazu 7-fach Gebühren bezahlen für ein und den selben ETF. So zeigst du, dass man selbst mit dem denkbar einfachsten ETF seine Nettorendite mal eben um 1-2% zerstören reduzieren kann wenn man sich 0,0 informiert.

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WiWi Gast

Welche ETF‘s besparen

WiWi Gast schrieb am 18.11.2021:

Für unter 200€ netto Dividende pro Monat in Teilzeit gehen?? Cool…
Aber ehrlich, ein Dividendenzahler ETF macht absolut keinen Sinn bevor man nicht ein siebenstelliges Depot hat und davon (ich meine so 3-4%) leben kann. Ansonsten nur unnötig viel arbeit für gar nix

WiWi Gast schrieb am 17.11.2021:

Viel Spaß beim Depot roasten: Habe ein MSCI World Depot welches monatlich ausschüttet.

Dafür habe ich 2 ETFs die 4x ausschütten (Jan/Apr/Jul/Okt bzw. Mrz/Jun/Sep/Dez), 1 ETF der halbjährlich ausschüttet (Feb/Aug) und 2 ETFs die jährlich ausschütten (Mai bzw. Nov). Bevor jetzt jemand meckert und sagt wie umständlich oder dämlich das ist: Ich wollte einfach nur einen MSCI World haben und monatliche Dividenden kassieren. Leider gibt es keinen monatlich ausschüttenden und auch keinen 4-fach zahlenden, der die mittleren Quartalsmonate abdeckt. Daher der Umweg über den Halbjährlichen und die 2 Jährlichen ETFs.

Die Ausschüttung liegt bei ca. 1,3% dieses Jahr, war aber schon mal bei über 2%. Da mein Depot knapp 200k hat, kommt da monatlich ein hübsches Sümmchen zusammen. Momentan lasse ich die Dividenden noch automatisch anlegen, aber langfristig überlege ich davon entweder einen Teil des Immokredits zu zahlen oder zB in Teilzeit zu gehen und das fehlende Geld aufzustocken.

Da steht doch langfristig und nicht "jetzt sofort" :D Langfristig kann in 20 Jahren sein, man weiß ja nicht wie alt der VP ist. Und wieso machen die ETFs Arbeit? Zumindest bei Flatex und ich nehme an auch bei anderen Brokern kann man Dividenden sofort wiederanlegen lassen, sofern >25€. Sollte ja hier der Fall sein. Sprich du hast keine Arbeit damit. Wenn du irgendwann das Geld willst, stellst du die automatische Wiederanlage aus.

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know-it-all

Welche ETF‘s besparen

WiWi Gast schrieb am 18.11.2021:

Ist steuerlich betrachtet natürlich absoluter Käse Dividenden zu kassieren wenn man sowieso alles reinvestiert.

Steuerlich betrachtet muss man immer den Einzelfall sehen. Ausschüttungen sind sinnvoll, sofern der Sparerpauschbetrag sonst nicht verbraucht wird, usw.
In den meisten Fällen, v.a. wenn tatsächlich unmittebar reinvestiert wird, dürfte deine Aussage aber richtig sein.

Dazu 7-fach Gebühren bezahlen für ein und den selben ETF. So zeigst du, dass man selbst mit dem denkbar einfachsten ETF seine Nettorendite mal eben um 1-2% zerstören reduzieren kann wenn man sich 0,0 informiert.

Hier bin ich nicht unbedingt deiner Meinung. Bei vielen Brokern sind die Ordergebühren (vollständig oder zumindest überwiegend) abhängig vom oder proportional zum Orderwert, oder es wird gar ein fester Betrag pro Kauf berechnet.
Und da ist es letztendlich komplett egal, ob man nun monatlich den gleichen ETF bespart (bei konstanter Sparsumme) oder monatlich wechselnde ETFs.
Und bei stark orderwertabhängigen Gebührenstrukturen macht es auch keinen (wesentlichen) Unterschied, ob man nun Anteile eines ETF für 6.000 EUR kauft, oder zwei ETF für je 3.000 EUR oder auch 6 ETF für je 1.000 EUR (analog beim Verkauf).
Bei hinreichend großen Depots (mind. 5 und 6 stellige Werte) und langer Haltedauer ist es also weniger relevant ob man nun ein einzelne MSCI World Position hat oder 3 oder 5 und das hat auch keinen signifikanten Einfluss mehr auf Kosten und Rendite.

Bei welchselnden Aktionsprodukten (bspw. geringere Gebühren für Sparplan oder Kauf bestimmter ETF) kann es außerdem auch sinnvoll sein, zwischen ETFs auf den gleichen Index hin- und her zu wechseln.
Aufgrund dieser Tatsache habe ich bspw. auch 2 x MSCI World und 2 x MSCI EM ETFs (Positionen mit jeweils 5 stelligen Buchwerten) im Depot.

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WiWi Gast

Welche ETF‘s besparen

Ich bespare seit fast 3 Jahren den A1JX52. Bin jetzt am überlegen zum thesaurierenden A2PKXG zu wechseln. Es hört sich für mich einfach entspannter an. Wenn die Dividenden direkt wieder "angelegt" werden, muss man sich nicht um das ETF-Portfolio kümmern.

Frage für mich ist jetzt, wie ich am besten von A1JX52 auf A2PKXG wechseln kann?
Bei der DKB gibt es jetzt die Aktion, gebührenlos diese ETFs zu kaufen. Kann ich dann einfach alle A1JX52 Anteile verkaufen und damit dann gebührenfrei A2PKXG Anteile kaufen?

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WiWi Gast

Welche ETF‘s besparen

Wie schafft Ihr es alle den Sparerpauschalbetrag so leicht auszuschöpfen.
Ich bespare einen auschüttenden MSCI W (A2H9QY) und habe da momentan 42k drin. Dieses Jahr hat er nach der Teilfreistellung nur 350 Euro ausgeschuettet, die mit dem Sparerpauschalbetrag gegengerechnet wurden. Ich muss also Ende des Jahres nochmal ein paar Scheine kaufen-verkaufen um die vollen 800Euro auszuschöpfen.

Damit das durch die Ausschüttung von selbst kommt bräuchte ich Stand heute knapp 100k davon. Das wird noch ein paar Jahre mit meiner Sparrate dauern

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WiWi Gast

Welche ETF‘s besparen

know-it-all schrieb am 18.11.2021:

Hier bin ich nicht unbedingt deiner Meinung. Bei vielen Brokern sind die Ordergebühren (vollständig oder zumindest überwiegend) abhängig vom oder proportional zum Orderwert, oder es wird gar ein fester Betrag pro Kauf berechnet.
Und da ist es letztendlich komplett egal, ob man nun monatlich den gleichen ETF bespart (bei konstanter Sparsumme) oder monatlich wechselnde ETFs.
Und bei stark orderwertabhängigen Gebührenstrukturen macht es auch keinen (wesentlichen) Unterschied, ob man nun Anteile eines ETF für 6.000 EUR kauft, oder zwei ETF für je 3.000 EUR oder auch 6 ETF für je 1.000 EUR (analog beim Verkauf).
Bei hinreichend großen Depots (mind. 5 und 6 stellige Werte) und langer Haltedauer ist es also weniger relevant ob man nun ein einzelne MSCI World Position hat oder 3 oder 5 und das hat auch keinen signifikanten Einfluss mehr auf Kosten und Rendite.

Deshalb je nach Broker die Ausschüttung keinen Sinn, wenn ich diese wieder reinvestiere.
Bei der ING zB sind Sparpläne kostenfrei, die lege ich einmal an und lasse die alleine laufen. Ausschüttungen werden automatisch wieder angelegt ohne Aufwand oder Kosten.

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know-it-all

Welche ETF‘s besparen

WiWi Gast schrieb am 18.11.2021:

Wie schafft Ihr es alle den Sparerpauschalbetrag so leicht auszuschöpfen.
Ich bespare einen auschüttenden MSCI W (A2H9QY) und habe da momentan 42k drin. Dieses Jahr hat er nach der Teilfreistellung nur 350 Euro ausgeschuettet, die mit dem Sparerpauschalbetrag gegengerechnet wurden. Ich muss also Ende des Jahres nochmal ein paar Scheine kaufen-verkaufen um die vollen 800Euro auszuschöpfen.

Damit das durch die Ausschüttung von selbst kommt bräuchte ich Stand heute knapp 100k davon. Das wird noch ein paar Jahre mit meiner Sparrate dauern.

Tja viel kannst du nicht machen, außer...

  • mehr sparen und warten bis die Zeit reif ist...
  • ggf. dem Depot ausschüttende ETFs auf andere Indizes (MSCI EM, Stoxx 600 Europe) beimischen - da gibt es zuweilen etwas höhere Ausschüttungsrenditen als im MSCI World

Wenn man sich so die Geschäfts-Zwischenberichte und wirtschaftliche Entwicklung in diesem Jahr anschaut, darf man zudem auch davon ausgehen, dass viele Unternehmen ihre Dividenden im nächsten Jahr signifikant erhöhen werden. Da die ETFs die erhaltenen Dividenden typischerweise als Ausschüttungen an die ETF-Anteilseigner weitergeben, dürfte dieses Plus im nächsten Jahr auch bei den Ausschüttungen spürbar sein/werden.
Also einfach mal abwarten und weitersparen. Irgendwann wird es dann schon reichen, um die 801 EUR vollständig auszuschöpfen.

PS: Da du ja den Amundi MSCI World ETF besparst und dieser 1x jährlich im November ausschüttet, bleibt die Spannung auf die Höhe der Ausschüttung für dich im Jahr 2022 ja wieder fast bis Jahresende erhalten :-)
Mir überweist Amundi dieser Tage 480€ brutto (=336€ nach TFSt) für 400 Anteile an WKN A2H9Q0 (MSCI EM)... Das ist die höchste einzelne Ausschüttungssumme eines ETF/Fonds, die ich jemals erhalten habe. Die Anteile haben derzeit einen Wert von ~22.400€ - das entspricht einer Ausschüttungsrendite von immerhin 2,1%.

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WiWi Gast

Welche ETF‘s besparen

WiWi Gast schrieb am 18.11.2021:

Wie schafft Ihr es alle den Sparerpauschalbetrag so leicht auszuschöpfen.
Ich bespare einen auschüttenden MSCI W (A2H9QY) und habe da momentan 42k drin. Dieses Jahr hat er nach der Teilfreistellung nur 350 Euro ausgeschuettet, die mit dem Sparerpauschalbetrag gegengerechnet wurden. Ich muss also Ende des Jahres nochmal ein paar Scheine kaufen-verkaufen um die vollen 800Euro auszuschöpfen.

Damit das durch die Ausschüttung von selbst kommt bräuchte ich Stand heute knapp 100k davon. Das wird noch ein paar Jahre mit meiner Sparrate dauern

Richtig, rein mit ETF braucht man schon, je nach Jahresperformance, einen soliden fünfstelligen Betrag im PF.
Den Sparerpauschbetrag aber mit Aktien zu knacken, das ist relativ einfach, zumindest bei den aktuellen Performance vieler Einzelwerte.

Einfaches persönliches Beispiel: 10x Microsoft für je 175€ im Januar gekauft, Stand heute 299€. Macht dann vor Steuer einen Gewinn von 1.240€. Da sind die 801€ schnell weg.

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know-it-all

Welche ETF‘s besparen

WiWi Gast schrieb am 18.11.2021:

Richtig, rein mit ETF braucht man schon, je nach Jahresperformance, einen soliden fünfstelligen Betrag im PF.
Den Sparerpauschbetrag aber mit Aktien zu knacken, das ist relativ einfach, zumindest bei den aktuellen Performance vieler Einzelwerte.

Einfaches persönliches Beispiel: 10x Microsoft für je 175€ im Januar gekauft, Stand heute 299€. Macht dann vor Steuer einen Gewinn von 1.240€. Da sind die 801€ schnell weg.

Es ging doch wohl gerade darum mit Ausschüttungen (und gerne auch Dividenden) den Pauschbetrag auszuschöpfen, nicht durch Realisierung von Veräußerungsgewinnen. Um's auf dein Beispiel zu beziehen: vermutlich brauchst du viel viel mehr als 10 Microsoft-Aktien um mit deren Dividenden den Pauschbetrag zu verbrauchen ;-)

Oder andersrum: die YTD-Performance des thesauriernden MSCI World von iShares (A0RPWH) beträgt im Moment 21,3%. Über den Daumen gepeilt, hätte man zum Jahresbegin etwa 5.400€ in Anteile dieses ETF investieren müssen, um heute durch Verkauf und nach Teilfreistellung einen Gewinn in Höhe des Sparerpauschbetrages zu realisieren. (also reicht auch mal ein vierstelliger Betrag; die Microsoft-Aktie wird auch nicht in jedem Jahr einen Gewinn abwerfen wie 2021).

Aber wie gesagt: ETFs kauft man eher selten zum Traden (Kauf und Verkauf mit Gewinnerzielungsabsicht), sondern als "Buy&Hold" Investition mit dem Ziel der langfristigen Wertsteigerung.

Kleine Anekdote: Ich habe im Jahr 2013 für meine 320 Prosieben-Aktien eine Dividende von 5,65€ pro Aktie ausgezahlt bekommen - das waren in Summe >1.800€, und hat damit auf einen Schlag den Sparerpauschbetrag >2mal aufgebraucht. Bezogen auf meine Einstandskosten von ca. 2,40€ pro Aktie (gekauft Ende 2008) entsprach allein diese Auszahlung einer Rendite (Yield on cost) von ~240% :-)

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WiWi Gast

Welche ETF‘s besparen

WiWi Gast schrieb am 18.11.2021:

Wie schafft Ihr es alle den Sparerpauschalbetrag so leicht auszuschöpfen.
Ich bespare einen auschüttenden MSCI W (A2H9QY) und habe da momentan 42k drin. Dieses Jahr hat er nach der Teilfreistellung nur 350 Euro ausgeschuettet, die mit dem Sparerpauschalbetrag gegengerechnet wurden. Ich muss also Ende des Jahres nochmal ein paar Scheine kaufen-verkaufen um die vollen 800Euro auszuschöpfen.

Damit das durch die Ausschüttung von selbst kommt bräuchte ich Stand heute knapp 100k davon. Das wird noch ein paar Jahre mit meiner Sparrate dauern

Richtig, rein mit ETF braucht man schon, je nach Jahresperformance, einen soliden fünfstelligen Betrag im PF.
Den Sparerpauschbetrag aber mit Aktien zu knacken, das ist relativ einfach, zumindest bei den aktuellen Performance vieler Einzelwerte.

Einfaches persönliches Beispiel: 10x Microsoft für je 175€ im Januar gekauft, Stand heute 299€. Macht dann vor Steuer einen Gewinn von 1.240€. Da sind die 801€ schnell weg.

Also wenn ich meine etfs so angucke was die dieses Jahr erzielt haben

+30%
+22%
+2%

Da muss ich keine Einzelaktien kaufen....

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WiWi Gast

Welche ETF‘s besparen

Es gibt einige sehr interessante Artikel und auch super Videos dazu bei YouTube, dass es absolut nichts bringt, den Sparer Pauschbetrag aus zu schöpfen und immer wieder neu anzulegen. Dieses, doch über 30-40 Jahre sehr aufwändige Procedere bringt ganz am Ende der Laufzeit den ein oder anderen Hunderter (!!) mehr. Mehr aber auch nicht. Absolute Zeitverschwendung. Lieber den Steuerstundungseffekt entsprechend mitnehmen, Zeit sparen und am Ende mit dem gleichen Geld nach Hause gehen

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WiWi Gast

Welche ETF‘s besparen

0% in "normalen" ETFs:D

Ich habe 6-7 Einzelwerte und bin einfach nur am zocken.
AMD, NVIDIA, Tesla, ASML, Google, Amazon, Palantir, Microsoft : Anteil am PF: 80%

Dann zocke ich noch ein bisschen mit 3x leveraged ETFs (TQQQ etc.). : Anteil am PF: 10%
Dann noch ein bisschen Crypto: Anteil am PF: 10%

Ich weiss alle im Forum werden sich die Haende ueber dem Kopf zusammenschlagen und mir erzaehlen mein Risiko ist so hoch und meine Performance wird den Markt nicht schlagen. Mag alles sein, aber ich mag es halt mir Technologien und Einzelaktien anzuschauen und zu analysieren und ich mag es viel Risiko zu gehen. Im Endeffekt bin ich mir der Risiken bewusst und daher ist es ok wenn das Geld weg ist oder wenn ich 10x mache:)

Alter 34: PF Groesse: 550k und habe noch 75k als Cash Reserve (oder um Dips zu kaufen). Monatliche Investitionssumme: ca. 5-6k Euro

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know-it-all

Welche ETF‘s besparen

WiWi Gast schrieb am 18.11.2021:

Es gibt einige sehr interessante Artikel und auch super Videos dazu bei YouTube, dass es absolut nichts bringt, den Sparer Pauschbetrag aus zu schöpfen und immer wieder neu anzulegen. Dieses, doch über 30-40 Jahre sehr aufwändige Procedere bringt ganz am Ende der Laufzeit den ein oder anderen Hunderter (!!) mehr. Mehr aber auch nicht. Absolute Zeitverschwendung. Lieber den Steuerstundungseffekt entsprechend mitnehmen, Zeit sparen und am Ende mit dem gleichen Geld nach Hause gehen

An der Besteuerung ergeben sich alle paar Jubeljahre deutliche Änderungen. Ich nenne mal nur ein paar davon:

  • Sparerpauschbetrag für eine Einzelperson bis 2006 noch 1370€
  • Einführung Abgeltungssteuer zum 01.01.2009
  • Investmentsteuergesetz mit Einführung der Teilfreistellung für Aktienfonds zum 01.01.2018

Jegliche Langzeitstudien ("30-40 Jahre") sind deshalb mit Vorsicht zu geniesen, da immer unterstellt wird, dass sich an der geltenden Besteuerung in dieser Zeit nichts ändert.

Ich persönliche gehe bspw. davon aus, dass der Steuersatz für Kapitalerträge (25%) zukünftig sicher nicht abgesenkt wird, ggf. aber angehoben wird. Möglicherweise erfolgt die Besteuerung auch irgendwann wieder mit dem persönlichen Steuersatz. Sollte das so kommen, kann sich der vermeintliche Vorteil des Verschiebens aller Erträge in die Zukunft ("Steuerstundung") auch schnell ins Gegenteil verkehren.
Ganz abgesehen davon verstehe ich auch nicht, warum es viel Aufwand sein sollte bspw. in einem nur aus Thesaurierenden ETF bestehenden Depot, jedes Jahr ein paar Anteile kurz zu verkaufen, den realisierten Gewinn gegen den Pauschbetrag zu verrechnen, und das Geld sofort wieder anzulegen. Das ist eigentlich ein No-Brainer und spart im Zweifel für jedes Jahr um die 200€ (=Steuer auf 801€ Gewinn) oder sogar 400€ (bei Verheirateten), abzgl. der Kosten für 2 Wertpapierorder (~20€) und ggf. einem geringfügigen Spread zwischen den Kursen für Verkauf und Kauf (zur Haupthandelszeit beinahe zu vernachlässigen).
Bei einer Laufzeit von "30 oder 40 Jahren" käme dabei schon ein ordentliches Sümmchen zusammen.
Der Aufwand dafür bei einem gut verwalteten Depot: keine 10 Minuten. Den hypthetischen Stundenlohn für diese "Mühe" kannst du dir dann selbst leicht ausrechnen.

Ich habe übrigens auch schon einige Modellrechnungen gesehen, in denen der Effekt der Steuerstundung bei Thesaurierenden ETF in Summe günstiger kommt als die sofortige Realisierung von Gewinnen mit einem ausschüttenden ETF mit Wiederanlage der Beträge nach Abzug der Steuer. Das mag wohl so sein, hängt aber auch immer davon ab, welchen Anteil die Ausschüttungen an der Gesamtrendite/Performance eines ETF haben (also Verhältnis aus Kursgewinn vs. Ausschüttungen).
Was auch wichtig ist: man muss sich mit seiner Anlagestrategie auch "wohlfühlen", selbst wenn vielleicht ein paar Zehntel Rendite weniger rauskommen als bei der "optimalen" Strategie. Ich fühle mich persönlich mit einem regelmäßigen Cashflow aus Ausschüttungen wohler und bevorzuge deswegen ausschüttende ETFs (--> könnte ich auch als "meine und persönliche und irrationale Macke" bezeichnen).
Die ausgeschütteten Beträge lege ich in der Regel auch wieder an, nur eben betreibe ich damit gleich noch Re-Balancing zwischen den 4 Komponenten in meinem ETF-Depot.
Da ich keine ETF-Sparpläne bediene, sondern jeden Monat eine, manchmal auch 2, normale Order, je zwischen 1.000 und 1.500€, ausführe geht das mit dem Rebalancen auch ganz gut, d.h. ich kann nach einer Ausschüttung in der nächsten Order einfach für ein paar € mehr kaufen und muss nicht ständig die Sparpläne ändern.

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WiWi Gast

Welche ETF‘s besparen

Sehr berit gestreut ist der Vanguard ESG Global All Cap UCITS ETF (ISIN: IE00BNG8L278 WKN: A2QL8U)

Sind knapp 6.000 Werte in DM und EM von small cap bis large cap.

Ob man den ESG Filter gut oder schlecht findet oder egal muss jeder für sich wissen.

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WiWi Gast

Welche ETF‘s besparen

Puh leider auch etwas Halbwissen dabei…
Zunächst einmal ist die Abgeltungssteuer nicht 25% sondern 26,37%.
Und er zählt bei Aktien ETFs auch nur auf 70% der Erträge (Teilfreistellung), somit ergeben sich nochmal größere Beträge (ab 2022 wohl noch größer bei Erhöhung des Pauschbetrages auf 1.000€ pP).

Mit alle Aspekten, (Vorabsteuer beim Thesaurierer, FIFO Prinzip etc) ist der Unterschied natürlich nicht 200€ pro Jahr sondern viel viel geringer. In 30-40 Jahren sind es vielleicht so 2.000€, also so 50€ pro Jahr Vorteil. Schaut mal das Video „ETFS: 4 Steuerstrategien durchgerechnet….

know-it-all schrieb am 19.11.2021:

WiWi Gast schrieb am 18.11.2021:

Es gibt einige sehr interessante Artikel und auch super Videos dazu bei YouTube, dass es absolut nichts bringt, den Sparer Pauschbetrag aus zu schöpfen und immer wieder neu anzulegen. Dieses, doch über 30-40 Jahre sehr aufwändige Procedere bringt ganz am Ende der Laufzeit den ein oder anderen Hunderter (!!) mehr. Mehr aber auch nicht. Absolute Zeitverschwendung. Lieber den Steuerstundungseffekt entsprechend mitnehmen, Zeit sparen und am Ende mit dem gleichen Geld nach Hause gehen

An der Besteuerung ergeben sich alle paar Jubeljahre deutliche Änderungen. Ich nenne mal nur ein paar davon:

  • Sparerpauschbetrag für eine Einzelperson bis 2006 noch 1370€
  • Einführung Abgeltungssteuer zum 01.01.2009
  • Investmentsteuergesetz mit Einführung der Teilfreistellung für Aktienfonds zum 01.01.2018

Jegliche Langzeitstudien ("30-40 Jahre") sind deshalb mit Vorsicht zu geniesen, da immer unterstellt wird, dass sich an der geltenden Besteuerung in dieser Zeit nichts ändert.

Ich persönliche gehe bspw. davon aus, dass der Steuersatz für Kapitalerträge (25%) zukünftig sicher nicht abgesenkt wird, ggf. aber angehoben wird. Möglicherweise erfolgt die Besteuerung auch irgendwann wieder mit dem persönlichen Steuersatz. Sollte das so kommen, kann sich der vermeintliche Vorteil des Verschiebens aller Erträge in die Zukunft ("Steuerstundung") auch schnell ins Gegenteil verkehren.
Ganz abgesehen davon verstehe ich auch nicht, warum es viel Aufwand sein sollte bspw. in einem nur aus Thesaurierenden ETF bestehenden Depot, jedes Jahr ein paar Anteile kurz zu verkaufen, den realisierten Gewinn gegen den Pauschbetrag zu verrechnen, und das Geld sofort wieder anzulegen. Das ist eigentlich ein No-Brainer und spart im Zweifel für jedes Jahr um die 200€ (=Steuer auf 801€ Gewinn) oder sogar 400€ (bei Verheirateten), abzgl. der Kosten für 2 Wertpapierorder (~20€) und ggf. einem geringfügigen Spread zwischen den Kursen für Verkauf und Kauf (zur Haupthandelszeit beinahe zu vernachlässigen).
Bei einer Laufzeit von "30 oder 40 Jahren" käme dabei schon ein ordentliches Sümmchen zusammen.
Der Aufwand dafür bei einem gut verwalteten Depot: keine 10 Minuten. Den hypthetischen Stundenlohn für diese "Mühe" kannst du dir dann selbst leicht ausrechnen.

Ich habe übrigens auch schon einige Modellrechnungen gesehen, in denen der Effekt der Steuerstundung bei Thesaurierenden ETF in Summe günstiger kommt als die sofortige Realisierung von Gewinnen mit einem ausschüttenden ETF mit Wiederanlage der Beträge nach Abzug der Steuer. Das mag wohl so sein, hängt aber auch immer davon ab, welchen Anteil die Ausschüttungen an der Gesamtrendite/Performance eines ETF haben (also Verhältnis aus Kursgewinn vs. Ausschüttungen).
Was auch wichtig ist: man muss sich mit seiner Anlagestrategie auch "wohlfühlen", selbst wenn vielleicht ein paar Zehntel Rendite weniger rauskommen als bei der "optimalen" Strategie. Ich fühle mich persönlich mit einem regelmäßigen Cashflow aus Ausschüttungen wohler und bevorzuge deswegen ausschüttende ETFs (--> könnte ich auch als "meine und persönliche und irrationale Macke" bezeichnen).
Die ausgeschütteten Beträge lege ich in der Regel auch wieder an, nur eben betreibe ich damit gleich noch Re-Balancing zwischen den 4 Komponenten in meinem ETF-Depot.
Da ich keine ETF-Sparpläne bediene, sondern jeden Monat eine, manchmal auch 2, normale Order, je zwischen 1.000 und 1.500€, ausführe geht das mit dem Rebalancen auch ganz gut, d.h. ich kann nach einer Ausschüttung in der nächsten Order einfach für ein paar € mehr kaufen und muss nicht ständig die Sparpläne ändern.

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Reichtum ungleich verteilt: Rekordhoch von 2043 Milliardären

Das Bild zeigt als Symbol für Reichtum und eine ungleiche Vermögensverteilung die riesen Luxus-Yacht eines Milliardärs.

Die Anzahl der Milliardäre stieg auf ein Rekordhoch von 2043 Milliardären. 82 Prozent des 2017 erwirtschafteten Vermögens floss in die Taschen des reichsten Prozents der Weltbevölkerung. Jeden zweiten Tage kam ein neuer Milliardär hinzu. Die 3,7 Milliarden Menschen, die die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung ausmachen, profitieren dagegen nicht vom aktuellen Vermögenswachstum. Das geht aus dem Bericht „Reward Work, not Wealth 2018“ hervor, den die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam veröffentlicht hat.

DAX wird um zehn Werte auf 40 Unternehmen erweitert

Geldanlage in Aktien oder Anleihen

Ab September 2021 wird der deutsche Leitindex DAX um zehn Werte auf insgesamt 40 Unternehmen erweitert. Im Gegenzug verkleinert sich der MDAX Aktienindex von 60 auf 50 Unternehmen. Der DAX sollt durch zusätzliche Qualitätskriterien an internationale Standards angeglichen und gestärkt werden. Bei der Finanzbranche, Unternehmen, Verbänden und Privataktionären finden die Regeländerungen beim DAX eine breite Akzeptanz.

Fondsvermögen von Depotbanken wächst um ein Prozent

Das von Depotbanken verwahrte Vermögen deutscher Fonds stieg 2018 um ein Prozent. Insgesamt betreuten die 40 Verwahrstellen in Deutschland zum Jahresende 2018 ein Vermögen von 2.079 Milliarden Euro.

DAI-Renditedreieck

Das Renditedreieck mit den DAX-Renditen der letzten 50 Jahre zeigt die langfristige Entwicklung der Aktienanlage in deutsche Standardwerte.

Das DAI-Renditedreieck des Deutschen Aktieninstituts veranschaulicht die historische Renditeentwicklung der Geldanlage in Aktien. Das Rendite-Dreieck visualisiert die Kurs- und Dividendenentwicklung in Aktien des DAX über Zeiträume von einem bis zu 50 Jahren. Historisch betrachtet lagen die jährlichen Renditen für Anlagezeiträume von 20-Jahren im Schnitt bei rund 9 Prozent. Das eingesetzte Vermögen verdoppelte sich bei dieser Wertentwicklung etwa alle 8 Jahre.

Dividendenstudie: Rekordausschüttung der 137 Dax-Unternehmen

Cover der FOM-Dividendenstudie 2017

Dividendenrekord - Die deutschen Börsenfirmen schütten im Jahr 2017 gut 46 Milliarden Euro an ihre Aktionärinnen und Aktionäre aus. Das sind neun Prozent mehr Dividenden als im Vorjahr 2016 und der höchste Wert seit dem Jahr 2008. Insgesamt zahlen 137 von den 160 in DAX, MDAX, TecDAX und SDAX vertretenen Unternehmen eine Dividende. Mehr als je zuvor.

Chatbots für Broker

Trading: Chatbots für Broker

Wie kann ein Conversational-User-Interface mit KI-Funktionalität die Ansprache, Konvertierung und Aktivierung von Tradern unterstützen? Evgeny Sorokin ist Leiter der R&D-Abteilung bei Devexperts, einem Entwickler von Handelsplattformen und Finanzmarktdaten-Lösungen. Er gibt einen Überblick über die Möglichkeiten, die Chatbots als neuer Kommunikationskanal bieten.

Die Mittelschicht in Deutschland ist stabil: Rund 40 Millionen Menschen zählen dazu

Knapp 48 Prozent der deutschen Bevölkerung zählt zur Mittelschicht – das sind rund 40 Millionen Menschen. Zur Mittelschicht zählen Alleinstehende mit durchschnittlichem Netto-Einkommen von 1.760 Euro pro Monat und Paare mit Kindern unter 14 Jahren von 3.690 Euro Einkommen. Wer 80 bis 150 Prozent davon zur Verfügung hat, zählt laut IW-Studie „Die Mittelschicht in Deutschland – vielschichtig und stabil“ zu dieser Kategorie.

Investment-Barometer: Eigenheim, betriebliche Altersvorsorge und Gold attraktivste Geldanlagen

Beliebte Geldanlagen in Deutschland

Das Sparbuch sowie Tagesgeld- und Festgeldkonten bleiben nach wie vor die bewährte Geldanlage bei den deutschen Sparern. Aus dem Investment-Barometer des GfK Vereins geht auch hervor, dass viele daran denken, ihr Erspartes in Immobilien, betriebliche Altersvorsorge und Gold zu investieren. Aktien und Fonds gewinnen langsam ebenfalls an Attraktivität.

Die richtigen ETFs für den Sparplan auswählen

Kreide-Schriftzug "ETF-Sparplan" auf einer schwarzen Tafel.

ETFs sind börsengehandelte Fonds und werden als Geldanlage immer beliebter. Sie können online gehandelt werden, sind kostengünstig und bieten eine breite Risikostreuung. Sie versprechen eine gute Rendite und eignen sich für die langfristige Anlage. Wer langfristig mit geringen regelmäßigen Einzahlungen Vermögen aufbauen möchte, kann einen ETF-Sparplan eröffnen.

Leitindex: Wie gut eignet sich der DAX als Gradmesser für die deutsche Wirtschaft?

Das Foto zeigt ein Kurs-Chart vom Deutschen Aktienindex DAX.

Der DAX ist der größte deutsche Aktienindex und gilt für viele Investoren, Unternehmen und Analysten als wichtiger Gradmesser für den Zustand der deutschen Wirtschaft. Bereits seit dem 1. Juli 1988 existiert der deutsche Leitindex - doch hat der DAX wirklich Signalwirkung für die gesamte Bundesrepublik? Eine Antwort auf diese Frage zeigt, ob der DAX seine Bedeutung zurecht verdient.

Private Altersvorsorge: Rentenlücke mit Aktien schließen

Ein spanischer Stier aus Metall steht für Konjunktur und den Ifo-Geschäftsklimaindex.

„Altersvorsorge in Deutschland – Ohne Aktien geht es nicht“: Das ist das Ergebnis der Studie „Lebensstandard im Alter sichern – Rentenlücke mit Aktien schließen“. Die Studie zeigt langfristige Renditevorteile von Aktien für die private Altersvorsorge und zeigt an Länder-Beispielen, wie ihre Systeme der Altersvorsorge mithilfe von Aktien erfolgsversprechend sind.

Die besten Geldanlagen 2017: Toprenditen mit Aktien

Aktienbesitzer konnten sich 2017 über Toprenditen freuen. Wer am ersten Handelstag 2017 deutsche Standardaktien aus den DAX-Werten kaufte, konnte am Ende des ersten Handelstages 2018 eine Rendite aus Kursgewinnen und Dividenden von etwa elf Prozent verbuchen. Die Zinsen lagen im Jahr 2017 dagegen lediglich im Promille-Bereich.

Die beliebtesten Broker Apps im Überblick

Das Bild zeigt ein Smartphone, auf dem in einer Broker-App gerade die aktuellen Börsenkurse angezeigt werden.

Um an Finanzmärkten zu agieren, wird längst kein fester Heim-PC oder Laptop benötigt. Im 21. Jahrhundert können Trader über eine Broker-App (Trading Apps) standortunabhängig handeln. Das geht zudem wann und wo sie wollen, sofern der Markt geöffnet ist. Mit einer Trading-App können Fiat-Währungen, Kryptowährungen, Aktien und andere Vermögenswerte gehandelt werden. Einige dieser Apps bieten zudem seitens des Brokers kleine Extras, die für eine bestimmte Trader-Gruppe besonders interessant sind. Der Beitrag stellt drei der besten Broker Apps in einer kurzen Zusammenfassungen vor.

Geldanlage: Zehn Aktien-Tipps für Anleger

Börsenteil der Tageszeitung mit Zinssätzen und Aktienkursen.

Schock für Sparer: EZB-Chef Draghi hat die Zinsen abgeschafft. Das Sparen mit Tagesgeld, Festgeld oder Sparbuch lohnt sich aktuell nicht mehr. Wer risikobereit ist, sollte seine Geldanlagen in Aktien investieren. Das berichtet der Bundesverband deutscher Banken und gibt zehn wertvolle Aktien-Tipps für Anleger.

Rekord-Zinstief: EZB-Chef senkt Leitzins erstmals auf null

ZEB-Leitzins von null - Ein goldenes Sparschwein mit einer 0-Cent-Münze.

"Money for nothing" - Die Europäische Zentralbank (EZB) senkt den Leitzins auf null. EZB-Präsident Mario Draghi kündigte zudem an, den Strafzins für Einlagen von Banken bei der EZB auf 0,4 Prozent zu erhöhen. Ausserdem will die EZB mehr Langfristkredite für Banken auflegen, den monatlichen Ankauf von Anleihen ab April von 60 auf 80 Milliarden Euro ausweiten und zukünftig auch Unternehmensanleihen ankaufen. Der EZB-Chef stellte weiter klar, dass dauerhaft mit sehr niedrigen Zinsen zu rechnen ist.

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WiWi Gast

Ich habe ein ausschüttendes Weltportfolio mit ca. 2,5% Ausschüttungsrendite. Die Ausschüttungen kommen monatlich. Momentan sind da ...

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