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Aktien & GeldanlagePortfolio

Wie sieht euer Portfolio aus?

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WiWi Gast

Wie sieht euer Portfolio aus?

In welche Assetklassen zu welchen Anteilen seid ihr investiert und wie soll euer Portfolio langfristig aussehen?

Ich habe aktuell:
69% in Einzelaktien
30% in breit gestreute ETFs
1% in Cryptos seit letzter Woche.

Langfristig will ich eigentlich ein EFH und an Finanztitel
50% ETFs
30% Einzelaktien
15% Cash
5% andere, wobei ich hier noch offen lasse was andere sein soll.

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WiWi Gast

Wie sieht euer Portfolio aus?

Habe 95 % Einzelaktien, 5 % Krypto.

Depotwert: Ca. 60k

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WiWi Gast

Wie sieht euer Portfolio aus?

WiWi Gast schrieb am 30.11.2021:

In welche Assetklassen zu welchen Anteilen seid ihr investiert und wie soll euer Portfolio langfristig aussehen?

Ich habe aktuell:
69% in Einzelaktien
30% in breit gestreute ETFs
1% in Cryptos seit letzter Woche.

Langfristig will ich eigentlich ein EFH und an Finanztitel
50% ETFs
30% Einzelaktien
15% Cash
5% andere, wobei ich hier noch offen lasse was andere sein soll.

Ich habe zum März letztes Jahr mein Depot aufgelöst, nachdem es den zweiten Tag in Folge gefallen war (damals zum Glück noch hohe Gewinne mitgenommen).
Anschließend habe ich einen Teil des Geldes in einen Sparplan gesteckt, ein Haus angezahlt, einen Bitcoin gekauft, Ether gekauft und spekulative Aktien.

Durch den wahnsinnigen Anstieg der Kroptowährungen ist mein Depot vollkommen aus dem Gleichgewicht: Im MSCI World stecken etwa 30 Prozent, im DWS Top Dividende 30 Prozent, in BTC 30 Prozent und in ETH 5 Prozent, in Amazon 4 Prozent und in NEL 1 Prozent.

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WiWi Gast

Wie sieht euer Portfolio aus?

WiWi Gast schrieb am 30.11.2021:

In welche Assetklassen zu welchen Anteilen seid ihr investiert und wie soll euer Portfolio langfristig aussehen?

Ich habe aktuell:
69% in Einzelaktien
30% in breit gestreute ETFs
1% in Cryptos seit letzter Woche.

Langfristig will ich eigentlich ein EFH und an Finanztitel
50% ETFs
30% Einzelaktien
15% Cash
5% andere, wobei ich hier noch offen lasse was andere sein soll.

Seit etwas über einem Jahr dabei, bisher nur in Einzelaktien (v.a. Tech, aber auch Wasserstoff und Konsumgüter). Plane jetzt den Umstieg auf ETF World/EM 70/30 und dazu eben einzeln ausgewählte Einzelaktien.

Krypto bisher nicht geplant
Immo in Zukunft
Cash sollte auch immer vorhanden sein für eben spontan anfallende Kosten und als kleiner Puffer

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WiWi Gast

Wie sieht euer Portfolio aus?

Habe eigentlich erst vor ca. einem Jahr damit begonnen, mich aktiv mit Kapitalaufbau und Investment zu beschäftigen. Davor hatte ich nur ein Girokonto und ein Tagesgeldkonto, wo alles, was ich bei Gehaltseingang vom letzten Monat noch übrig hatte, drauf gewandert ist.

Aktueller Stand:
3 Monatsgehälter bleiben für größere Anschaffungen, Urlaube etc. auf dem TG.

Dazu ist dann ein klassisches 70/30 Portfolio gekommen (World / EM).
Dieses wird aktuell noch eher vorsichtig mit 500€ / Monat bespart. In der Regel bleibt aber am Ende des Monats immer noch etwas übrig, was dann zusätzlich ins Depot wandert.

Will definitiv vermeiden, eine zu hohe Sparrate zu haben und dann in teuren Monaten wie z.B. den Dezember ( Weihnachtsgeschenke, Skiurlaub ) in den Dispo zu rennen oder ständig vom TG umschichten zu müssen.
Langfristig soll die Sparrate aber nach oben korrigiert werden - vor allen wenn sich etwas am Gehalt tut.

Langfristig möchte ich auch gern 1-2 Einzelwerte mit verhältnismäßig kleiner Gewichtung kaufen, auch um mehr Erfahrung zu sammeln.

Cryptos sind für mich aktuell noch kein Thema, weil ich mich mit dem Thematik noch nicht wirklich auseinander gesetzt habe ('Never Buy Stock That You Don't Understand'). Aktuell wirkt das Ganze aufgrund der Volatilität noch wie eine riesengroße Blase auf mich. Lasse mich aber gern vom Gegenteil überzeugen :).

Ich finde am Thema Investieren super spannend, dass es auch dazu führt, sich generell kritisch mit dem eigenen Konsumverhalten auseinander zu setzen. Sicherlich sollte man nicht völlig asketisch leben und um jeden Preis die Sparrate maximieren, man macht sich jedoch schon darüber Gedanken, die eigenen Fixkosten zu minimieren und überlegt sich 2x, ob man sich etwas teures anschafft oder das Geld lieber investiert.

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WiWi Gast

Wie sieht euer Portfolio aus?

Finde die Frage eigentlich nur im Kontext des Alters und der allgemeinen Lebenssituation (Familie, Single, etc) sowie den Zukunftsplänen (sesshaft mit Haus oder bspw. viel von der Welt sehen als Expat) interessant.

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WiWi Gast

Wie sieht euer Portfolio aus?

Ich bin der Meinung, dass sie den Begriff Portfolio zu eng fassen. Insbesondere kommen noch sie selbst bzw. ihr Barwert (Humankapital) sowie der Barwert ihrer aktuellen Rentenansprüche in Betracht. Dies beachtet werden die meisten von Ihnen einen Aktienanteil von unter 10% haben. Und lassen bitte und in Gottes Namen die Finger von BTC. Alle Nobelpreisträger sehen das so.

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WiWi Gast

Wie sieht euer Portfolio aus?

Ich habe aktuell nur ETFs und Cash.
Mittelfristig soll mit dem Cash dann eine Immobilie angezahlt werden, sodass ich nur 80% finanzieren muss.

ETFs ganz klassisch MSCI World. Ich habe meine Position vor Kurzem nach der Erholung der Kurse mit schönem Gewinn temporär aufgelöst.

Ich gehe fest davon aus, dass die Kurse in Q4 und Q1 fallen werden. Es knischt überall in der weltweiten Wirtschaft und trotzdem sind wir fast wieder am All time high bei vielen Aktien und ETFs. Das sieht mir nach übertriebener Hoffnung aus.

In der Regel „investiere“ ich im Monat 2k.
1k ins Depot und 1k für die Anzahlung der Immobilie.

In der aktuellen Hochinflationsphase ist die Menge an Cash auf dem Konto natürlich nicht so toll. Aber ich will liquide sein, wenn ich das passende Objekt finde um dann direkt zuschlagen zu können.
Selbes gilt auch, wenn die Kurse nachgeben.

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WiWi Gast

Wie sieht euer Portfolio aus?

WiWi Gast schrieb am 05.12.2021:

Finde die Frage eigentlich nur im Kontext des Alters und der allgemeinen Lebenssituation (Familie, Single, etc) sowie den Zukunftsplänen (sesshaft mit Haus oder bspw. viel von der Welt sehen als Expat) interessant.

Ich, Single, Ende 50, habe vor 5 Jahren festgestellt, dass es unrealistisch ist, noch mit fast 67 zu arbeiten. Also mußte ich versuchen, in kürzerer Zeit als üblich ein ausreichendes Vermögen aufzubauen. Habe damals, was natürlich schon riskant ist, eien Kredit in Höhe meines Vermögens aufgenommen und zu 100% in Aktie investiert. Mit der Zeit immer diversifizierter. Habe dann letztes Jahr alle Aktien, die Gewinne eingefahren hatten, verkauft und in ETF investiert. Jetzt hab ich 90% etf, Schwerpunkt Amerika und 10% Einzelaktien.

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WiWi Gast

Wie sieht euer Portfolio aus?

WiWi Gast schrieb am 13.08.2022:

Finde die Frage eigentlich nur im Kontext des Alters und der allgemeinen Lebenssituation (Familie, Single, etc) sowie den Zukunftsplänen (sesshaft mit Haus oder bspw. viel von der Welt sehen als Expat) interessant.

Ich, Single, Ende 50, habe vor 5 Jahren festgestellt, dass es unrealistisch ist, noch mit fast 67 zu arbeiten. Also mußte ich versuchen, in kürzerer Zeit als üblich ein ausreichendes Vermögen aufzubauen. Habe damals, was natürlich schon riskant ist, eien Kredit in Höhe meines Vermögens aufgenommen und zu 100% in Aktie investiert. Mit der Zeit immer diversifizierter. Habe dann letztes Jahr alle Aktien, die Gewinne eingefahren hatten, verkauft und in ETF investiert. Jetzt hab ich 90% etf, Schwerpunkt Amerika und 10% Einzelaktien.

Da kann ich nur mit dem Kopf schütteln, falls es überhaupt stimmt.
Was ist denn ein Kredit in Höhe Deines Vermögens? Und wer würde Dir diesen für Aktienkäufe geben befinden regulatorischen Anforderungen an die Banken?

Losgelöst davon: Deine „Investmentstrategie“ ist keine. Performance lässt sich nicht übers Knie brechen und Rendite gibt es nicht ohne Risiko.

Langfristig ist - und dazu gibt es zig Simulationen und Backtestings - nichts Besseres als ein diversifiziertes Portfolio, das regelmäßig besser wird. Nimm Dir den MSCI World, der ist schon US-lastig, kaufe jeden Monat für die gleiche Menge nach und fang nicht an mal mehr oder weniger zu investieren, weil Du denkst, es ist gerade “teuer” oder “billig”. Market timing funktioniert nicht.

Wer zur Beimischung China stärker dabei haben möchte sollte nicht in China investieren, sondern in ETF, DAs westliche Unternehmen enthält, die stark vom China-Geschäft profitieren. So lässt sich die politische Unsicherheit aushebeln.

Ansonsten geduldig sein. Langfristig verdienst asi Dich damit dumm und dusselig. Eine Abkürzung gibt es aber nicht.

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WiWi Gast

Wie sieht euer Portfolio aus?

WiWi Gast schrieb am 13.08.2022:

WiWi Gast schrieb am 05.12.2021:

Finde die Frage eigentlich nur im Kontext des Alters und der allgemeinen Lebenssituation (Familie, Single, etc) sowie den Zukunftsplänen (sesshaft mit Haus oder bspw. viel von der Welt sehen als Expat) interessant.

Möge der Hebel mit ihnen sein.

Ich, Single, Ende 50, habe vor 5 Jahren festgestellt, dass es unrealistisch ist, noch mit fast 67 zu arbeiten. Also mußte ich versuchen, in kürzerer Zeit als üblich ein ausreichendes Vermögen aufzubauen. Habe damals, was natürlich schon riskant ist, eien Kredit in Höhe meines Vermögens aufgenommen und zu 100% in Aktie investiert. Mit der Zeit immer diversifizierter. Habe dann letztes Jahr alle Aktien, die Gewinne eingefahren hatten, verkauft und in ETF investiert. Jetzt hab ich 90% etf, Schwerpunkt Amerika und 10% Einzelaktien.

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WiWi Gast

Wie sieht euer Portfolio aus?

WiWi Gast schrieb am 13.08.2022:

Ich habe aktuell nur ETFs und Cash.
Mittelfristig soll mit dem Cash dann eine Immobilie angezahlt werden, sodass ich nur 80% finanzieren muss.

ETFs ganz klassisch MSCI World. Ich habe meine Position vor Kurzem nach der Erholung der Kurse mit schönem Gewinn temporär aufgelöst.

Ich gehe fest davon aus, dass die Kurse in Q4 und Q1 fallen werden. Es knischt überall in der weltweiten Wirtschaft und trotzdem sind wir fast wieder am All time high bei vielen Aktien und ETFs. Das sieht mir nach übertriebener Hoffnung aus.

In der Regel „investiere“ ich im Monat 2k.
1k ins Depot und 1k für die Anzahlung der Immobilie.

In der aktuellen Hochinflationsphase ist die Menge an Cash auf dem Konto natürlich nicht so toll. Aber ich will liquide sein, wenn ich das passende Objekt finde um dann direkt zuschlagen zu können.
Selbes gilt auch, wenn die Kurse nachgeben.

"Ich gehe fest davon aus, dass die Kurse in Q4 und Q1 fallen werden."

Warum gehen aus Ihrer Sicht die Preise dann nicht schon heute runter? Sie haben ein Gefühl ohne Validität. Wie war Ihr Gefühl im Tal des Corona Einbruchs? Gehen Sie mal in sich... hätten Sie erwartet was geschehen würde? Volatilität ist ein Maß für die Unsicherheit der Zukunft weil Preise so gut sind, dass sie praktisch nur noch auf Überraschungen reagieren.

Folgende Idee....

Sie notieren sich all ihre Prognosen auf eibem Zettel. Aktueller Kurs Aktie / Aktienmarkt 100. Prognose: 80 in einem Jahr. Jerzt schlagen sie die Drift über ein Jahr auf die 100 auf = 100×1,07^1=107. Die 107 ist nun die 50% Erwartung. Jetzt messen sie in Nachhinein ob sie richtig lagen. Über viele Prognosen werden sie feststellen, dass es eine Illusion ist das Q4 über die 7% p.a. Drift hinaus zu prognostizieren. Sie zahlen in der ERWARTUNG im Durchschnitt 7% p.a. auf alles was sie dem Aktienmarkt zur solche Überlegungen entziehen.

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WiWi Gast

Wie sieht euer Portfolio aus?

Aktuell 97% Aktien-ETF (FTSE All-World) und 3% Cash, nachdem ich im Bärenmarkt in drei Tranchen Aktien zugekauft habe.

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WiWi Gast

Wie sieht euer Portfolio aus?

25% in EM Dividenden ETF
25% in World Dividenden ETF
50% in Dividenden Einzelaktien

Großteil meines EK (55%) steckt aber auch in 4 Wohnungen. Eine selbstbewohnt. Die anderen vermietet.

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WiWi Gast

Wie sieht euer Portfolio aus?

Bester Beitrag hier! Soweit ihr nicht nennenswert geerbt habt, bringt jede Investition in Euch selbst die beste Rendite. Wenn ihr die 100.000 geknackt habt, könnt ihr Euch mit gutem Gewissens um das Thema kümmern, vorher habt ihr woanders einen deutlich größeren Hebel.

WiWi Gast schrieb am 13.08.2022:

Ich bin der Meinung, dass sie den Begriff Portfolio zu eng fassen. Insbesondere kommen noch sie selbst bzw. ihr Barwert (Humankapital) sowie der Barwert ihrer aktuellen Rentenansprüche in Betracht. Dies beachtet werden die meisten von Ihnen einen Aktienanteil von unter 10% haben. Und lassen bitte und in Gottes Namen die Finger von BTC. Alle Nobelpreisträger sehen das so.

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WiWi Gast

Wie sieht euer Portfolio aus?

WiWi Gast schrieb am 13.08.2022:

Aktuell 97% Aktien-ETF (FTSE All-World) und 3% Cash, nachdem ich im Bärenmarkt in drei Tranchen Aktien zugekauft habe.

Den richtigen Bärenmarkt haben wir doch noch gr nicht gesehen.
Vor 2 Jahren, als wir „nur“ die Pandemie hatten, waren wir im DAX bei unter 9.000 Punkten.

Jetzt haben wir Pandemie, Chinas Zero Covid Strategie, unterbrochene Lieferketten, Ukraine/Russland, Inflation, China/Taiwan, AKW unter Beschuss. Und schau mal, wo DAX und Co. stehen.

Und das alles hängt irgendwie dann auch noch zusammen und lässt sich schwer isolieren.

Ich sehe hier noch erhebliche Downside.
Den Langfrist-Investor mit Cash-Reserven wird das nicht stressen. Aber für alle Anderen könnte es ungemütlich werden.

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WiWi Gast

Wie sieht euer Portfolio aus?

20% cash
50% ETFs
20% Einzelaktien
5% crypto
5% gold

Insgesamt 500k + Bav-töpfe wo ich nicht rankomme bevor ich 62j bin (gerade so 100k).

Cash so hoch, weil ich seit geraumer Zeit nach einer ETW suche (und Anzahlung bräuchte), aber nichts geeignetes finde. Preis spielt weniger eine Rolle als das Objekt selbst (möchte was mit Charme, das ich als Nebenprojekt laufen lassen kann).

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WiWi Gast

Wie sieht euer Portfolio aus?

50% MSCI World
20% MSCI EM
20% S&P 500
5% Kryptos (3% Ethereum, 1% Polkadot, 1% Cardano)
5% Cash für Nachkäufe bei Kryptowährungen

Bis auf die Kryptowährungen alles passiv, langfristig angelegt unabhängig von jetzigen Krisen.

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WiWi Gast

Wie sieht euer Portfolio aus?

WiWi Gast schrieb am 13.08.2022:

Ich gehe fest davon aus, dass die Kurse in Q4 und Q1 fallen werden. Es knischt überall in der weltweiten Wirtschaft und trotzdem sind wir fast wieder am All time high bei vielen Aktien und ETFs. Das sieht mir nach übertriebener Hoffnung aus.

Ich bin aktuell unschlüssig. Ich bin jetzt einige Jahre dabei und zunehmend habe ich das Gefühl, dass ich die Kursverläufe nicht mehr "nachvollziehen" kann.

Ich hab den iShares Core MSCI World im Depot. Am Freitag Abend lag der fast bei 78 Euro, der bisherige Höchststand liegt bei knapp 80 Euro. Und das sind fast 30% plus zum Hoch prä Corona.

Allgemein haben viele Aktien im Verlauf des Freitag 2-3% zugelegt.

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WiWi Gast

Wie sieht euer Portfolio aus?

50% Crypto, 50% Nasdaq 100 ETF

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WiWi Gast

Wie sieht euer Portfolio aus?

WiWi Gast schrieb am 14.08.2022:

50% Crypto, 50% Nasdaq 100 ETF

Krass. Wie alt bist du?

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WiWi Gast

Wie sieht euer Portfolio aus?

%80 vermietete Immobilien
%14 Aktien
% 6 Cash
Gesamwert ca. 900k ( wirft ca 30k im Jahr ab )

Aktien in sich:
%60 ETF (FTSE Allworld mit Dividend )
%25 DAX Einzelaktien ( mit Dividend )
%8 China ETF ( mit Dividend )
%7 Gold ETC

Dass ich so viel in Immos investiert habe und dass ich DAX Einzelaktien habe, bereue ich. Daher ab jetzt, wird nur noch FTSE Allworld Invest ausgebaut.

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WiWi Gast

Wie sieht euer Portfolio aus?

WiWi Gast schrieb am 14.08.2022:

Aktuell 97% Aktien-ETF (FTSE All-World) und 3% Cash, nachdem ich im Bärenmarkt in drei Tranchen Aktien zugekauft habe.

Den richtigen Bärenmarkt haben wir doch noch gr nicht gesehen.
Vor 2 Jahren, als wir „nur“ die Pandemie hatten, waren wir im DAX bei unter 9.000 Punkten.

Jetzt haben wir Pandemie, Chinas Zero Covid Strategie, unterbrochene Lieferketten, Ukraine/Russland, Inflation, China/Taiwan, AKW unter Beschuss. Und schau mal, wo DAX und Co. stehen.

Und das alles hängt irgendwie dann auch noch zusammen und lässt sich schwer isolieren.

Ich sehe hier noch erhebliche Downside.
Den Langfrist-Investor mit Cash-Reserven wird das nicht stressen. Aber für alle Anderen könnte es ungemütlich werden.

Grundsätzlich kaufe ich bei Bärenmärkten in Tranchen ein. Es ist jedoch so, dass ich nicht mehr davon ausgehe, dass wir bei -40% landen werden. Da ist vieles bereits eingepreist. Die Börse ist ja auch immer gut 3-6 Monate der Wirtschaft voraus. Einen richtigen Washout hatten wir nur kurz zu Beginn. Liquiditätsprobleme gibt's im Moment auch nicht. Wenn nicht noch irgend ein umvorhergesehener Unfall/Ereignis eintritt, wird es m.E. schwierig noch auf -30% und mehr runterzukommen.

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WiWi Gast

Wie sieht euer Portfolio aus?

WiWi Gast schrieb am 13.08.2022:

Ich bin der Meinung, dass sie den Begriff Portfolio zu eng fassen. Insbesondere kommen noch sie selbst bzw. ihr Barwert (Humankapital) sowie der Barwert ihrer aktuellen Rentenansprüche in Betracht.

Ja das ist richtig, die eigene Erwerbs- und Aufstiegsfähigkeit ist ein Asset, das es wiederum auch zu managen gilt.

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know-it-all

Wie sieht euer Portfolio aus?

WiWi Gast schrieb am 15.08.2022:

Ich bin der Meinung, dass sie den Begriff Portfolio zu eng fassen. Insbesondere kommen noch sie selbst bzw. ihr Barwert (Humankapital) sowie der Barwert ihrer aktuellen Rentenansprüche in Betracht.

Ja das ist richtig, die eigene Erwerbs- und Aufstiegsfähigkeit ist ein Asset, das es wiederum auch zu managen gilt.

Machen kann man viel, aber das ändert nichts an der Tatsache, dass man "landläufig" als "Portfolio" nur die Assets (und damit generierte Erträge) aufzählt, die man schon realisiert hat, und nicht die, die irgendwann noch kommen, v.a. wenn deren Höhe weder bekannt noch garantiert ist.
Am ehesten kann man vielleicht noch schon erreichte garantierte oder verbriefte Renten- und Pensionsansprüche dazuzählen. Aber das potentielle Arbeitseinkommen, dass ich noch erzielen kann, ist in meiner Definition kein Bestandteil von "Portfolio".
So sehen es anscheinend auch alle vorherigen Schreiber hier im Thread.

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WiWi Gast

Wie sieht euer Portfolio aus?

Mal eine Frage zum Sparplan von Aktien.

Wie kann sich das auf Dauer lohnen? Bei meinem Anbiete zahle habe ich z.B. wenn ich eine Aktie per Sparplan in Wert von 100 Euro kaufe, nur 96,60 Euro im Depot, da der Rest für Gebühren drauf geht. Das drückt aber meine Rendite ganz schön.

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WiWi Gast

Wie sieht euer Portfolio aus?

Aktien auf Sparplan kaufen ist so ein Unsinn. Das haben jetzt aber schon einige Portale veröffentlicht.

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WiWi Gast

Wie sieht euer Portfolio aus?

WiWi Gast schrieb am 15.08.2022:

Mal eine Frage zum Sparplan von Aktien.

Wie kann sich das auf Dauer lohnen? Bei meinem Anbiete zahle habe ich z.B. wenn ich eine Aktie per Sparplan in Wert von 100 Euro kaufe, nur 96,60 Euro im Depot, da der Rest für Gebühren drauf geht. Das drückt aber meine Rendite ganz schön.

Kosten sind ein wichtiger Faktor.
Weiß nicht, bei welchem Anbieter du bist. Ich habe, bevor ich alles auf ETFs umgeschichtet habe, immer für 2.000€ Minimum gekauft, da sonst die Kosten in Relation zu hoch waren. 100€ für Aktien im Monat macht mE keinen Sinn. Nimm Dir MSCI World und bespar den und gut ist.

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WiWi Gast

Wie sieht euer Portfolio aus?

WiWi Gast schrieb am 15.08.2022:

Mal eine Frage zum Sparplan von Aktien.

Wie kann sich das auf Dauer lohnen? Bei meinem Anbiete zahle habe ich z.B. wenn ich eine Aktie per Sparplan in Wert von 100 Euro kaufe, nur 96,60 Euro im Depot, da der Rest für Gebühren drauf geht. Das drückt aber meine Rendite ganz schön.

Transaktionskosten hast du beim Handel am Kapitalmarkt immer. Egal ob Sparplan oder Einmal, gewisse Kosten gegen immer gegen deine Rendite.
Was sich jeweils mehr lohnt, hängt von deinem Broker und der konkreten Aktie ab.
Vergleichen verschiedener Broker für deine Anlagestrategie lohnt sich langfristig.

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WiWi Gast

Wie sieht euer Portfolio aus?

Die Gebühren sind nur beim Kauf fällig, je länger Du die Aktie hältst und desto höher der Kurs steigt, desto weniger fallen die Gebühren ins Gewicht.
Optimalerweise suchst Du Dir einen Anbieter, bei dem Sparpläne nur sehr geringe Orderkosten haben oder sogar gebührenfrei sind.

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know-it-all

Wie sieht euer Portfolio aus?

WiWi Gast schrieb am 15.08.2022:

Mal eine Frage zum Sparplan von Aktien.

Wie kann sich das auf Dauer lohnen? Bei meinem Anbiete zahle habe ich z.B. wenn ich eine Aktie per Sparplan in Wert von 100 Euro kaufe, nur 96,60 Euro im Depot, da der Rest für Gebühren drauf geht. Das drückt aber meine Rendite ganz schön.

Das entspricht etwa 3,52% Gebühren...!? Welcher Broker ist so teuer und warum bist du nicht längst zu einem günstigeren Anbieter gewechselt?

Die Frage wie sich das auf Dauer lohnen soll, musst du dir also hier selbst stellen.

Ganz abgesehen davon - bei solchen Kleinbeträgen wie 100 EUR monatlich sollte man IMHO nicht Einzelaktien besparen, da man damit keine ausreichende Diversifizierung hinbekommt. Der Rat kann folglich nur sein - so wie auch bereits hier jemand geschrieben hat - einen ETF-Sparplan auf einen breiten Index wie MSCI World (o.ä.) einzurichten. Es gibt ja durchaus Anbieter/Broker, die ETF Sparpläne komplett kostenlos anbieten.

Für mich persönlich liegt der Orderbetrag, ab dem sich Einmalkäufe lohnen, bei um die 1.000 EUR, da hier Kaufkosten von etwa 7,5€ (=0,75% der Ordersumme) anfallen. Kaufkosten von >1% wären für mich ehrlich gesagt komplett unakzeptabel.

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WiWi Gast

Wie sieht euer Portfolio aus?

know-it-all schrieb am 15.08.2022:

Ich bin der Meinung, dass sie den Begriff Portfolio zu eng fassen. Insbesondere kommen noch sie selbst bzw. ihr Barwert (Humankapital) sowie der Barwert ihrer aktuellen Rentenansprüche in Betracht.

Ja das ist richtig, die eigene Erwerbs- und Aufstiegsfähigkeit ist ein Asset, das es wiederum auch zu managen gilt.

Machen kann man viel, aber das ändert nichts an der Tatsache, dass man "landläufig" als "Portfolio" nur die Assets (und damit generierte Erträge) aufzählt, die man schon realisiert hat, und nicht die, die irgendwann noch kommen, v.a. wenn deren Höhe weder bekannt noch garantiert ist.
Am ehesten kann man vielleicht noch schon erreichte garantierte oder verbriefte Renten- und Pensionsansprüche dazuzählen. Aber das potentielle Arbeitseinkommen, dass ich noch erzielen kann, ist in meiner Definition kein Bestandteil von "Portfolio".
So sehen es anscheinend auch alle vorherigen Schreiber hier im Thread.

Oberste Maxime sollte die Sinnhaftigkeit in der Realität sein. Es ist oft nicht das was sie auf einen Zettel schreiben müssen um eine gute Note zu bekommen oder das was eine Mehrheit meint. Was nützt ihnen ihre Definition von Humankapital wenn ihre finanziellen Aussichten, ihre Werte, ihre Ziele und ihr Wohlbefinden davon abhängen? Die Länge, Breite und Sicherheit dieses Zahlungstromes beim ebtscheiden mit einzubeziehen halte ich in der daily operation für wichtig.

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know-it-all

Wie sieht euer Portfolio aus?

WiWi Gast schrieb am 17.08.2022:

Oberste Maxime sollte die Sinnhaftigkeit in der Realität sein. Es ist oft nicht das was sie auf einen Zettel schreiben müssen um eine gute Note zu bekommen oder das was eine Mehrheit meint. Was nützt ihnen ihre Definition von Humankapital wenn ihre finanziellen Aussichten, ihre Werte, ihre Ziele und ihr Wohlbefinden davon abhängen? Die Länge, Breite und Sicherheit dieses Zahlungstromes beim ebtscheiden mit einzubeziehen halte ich in der daily operation für wichtig.

Also manchmal hilft es ja den allersten Beitrag des Thread nochmal durchzulesen. Ich zitierte mal die Ausgangsfrage:

"In welche Assetklassen zu welchen Anteilen seid ihr investiert und wie soll euer Portfolio langfristig aussehen? "

Die Art der Frage impliziert doch geradezu, dass es um Asset im Sinne von Anlageklassen geht. Die Frage war aber _NICHT_ nach den Einkünften, weil dann müsste man tatsächlich das Einkommen betrachten und die Maßnahmen, die man ergreift, um selbiges zu steigern.
Ich verwies nur darauf, dass es eine gängige Definition von "Portfolio" gibt, und dazu gehört halt nicht die persönliche (Weiter-/Fort)Bildung oder nebenberufliche Einkünfte,
Entsprechend ist es auch sinnvoll, sich an gängigen Definitionen zu orientieren, auch wenn man persönlich anderer Meinung ist. In der Praxis stört es wohl eher, wenn jemand permanent gegen die Flussrichtung (=Mehrheit) schwimmt, nur weil er/sie meint es besser zu wissen und der "Standard" nicht gilt. Das kann man _mal_ machen, aber nicht dauerhaft ;-)

PS: um "Sie" (im Sinne der formalen Variante von "du") und "sie" (=weibliches Personalpronomen für die dritte Person) zu unterscheiden, schreibt man ersteres Groß. Gleiches gilt auch für die Unterscheidung von "Ihre" und "ihre". So sieht es übrigens der Standard (=deutsche Grammatik) vor. Das kann man gut finden, oder nicht, aber man sollte sich trotzdem daran halten. Wenn man das konsequent falsch schreibt, kann es sein, dass ein inhaltlich "gutes" Bewerbungsschreiben aufgrund Missachtung formaler Standards gleich in die Rundablage aussortiert wird usw.

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WiWi Gast

Wie sieht euer Portfolio aus?

know-it-all schrieb am 17.08.2022:

Oberste Maxime sollte die Sinnhaftigkeit in der Realität sein. Es ist oft nicht das was sie auf einen Zettel schreiben müssen um eine gute Note zu bekommen oder das was eine Mehrheit meint. Was nützt ihnen ihre Definition von Humankapital wenn ihre finanziellen Aussichten, ihre Werte, ihre Ziele und ihr Wohlbefinden davon abhängen? Die Länge, Breite und Sicherheit dieses Zahlungstromes beim ebtscheiden mit einzubeziehen halte ich in der daily operation für wichtig.

Also manchmal hilft es ja den allersten Beitrag des Thread nochmal durchzulesen. Ich zitierte mal die Ausgangsfrage:

"In welche Assetklassen zu welchen Anteilen seid ihr investiert und wie soll euer Portfolio langfristig aussehen? "

Die Art der Frage impliziert doch geradezu, dass es um Asset im Sinne von Anlageklassen geht. Die Frage war aber _NICHT_ nach den Einkünften, weil dann müsste man tatsächlich das Einkommen betrachten und die Maßnahmen, die man ergreift, um selbiges zu steigern.
Ich verwies nur darauf, dass es eine gängige Definition von "Portfolio" gibt, und dazu gehört halt nicht die persönliche (Weiter-/Fort)Bildung oder nebenberufliche Einkünfte,
Entsprechend ist es auch sinnvoll, sich an gängigen Definitionen zu orientieren, auch wenn man persönlich anderer Meinung ist. In der Praxis stört es wohl eher, wenn jemand permanent gegen die Flussrichtung (=Mehrheit) schwimmt, nur weil er/sie meint es besser zu wissen und der "Standard" nicht gilt. Das kann man _mal_ machen, aber nicht dauerhaft ;-)

PS: um "Sie" (im Sinne der formalen Variante von "du") und "sie" (=weibliches Personalpronomen für die dritte Person) zu unterscheiden, schreibt man ersteres Groß. Gleiches gilt auch für die Unterscheidung von "Ihre" und "ihre". So sieht es übrigens der Standard (=deutsche Grammatik) vor. Das kann man gut finden, oder nicht, aber man sollte sich trotzdem daran halten. Wenn man das konsequent falsch schreibt, kann es sein, dass ein inhaltlich "gutes" Bewerbungsschreiben aufgrund Missachtung formaler Standards gleich in die Rundablage aussortiert wird usw.

Gary Becker erhielt 1992 einen Nobelpreis für seine Forschung zum Konzept des Humankapitals. Es ist eine Kernaussage der modernen Portfoliotheorie, dass ein Anleger seine gesamte Vermögensstituation bei Anlagentscheidungen berücksichtigen soll. Nur auf Ebene der Assets zu entscheiden greift zu kurz. Das war mein Beweggrund das Humankapital anzusprechen. Vielleicht geht es hier einigen Lesern um Entscheidungen im echten Leben.

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WiWi Gast

Wie sieht euer Portfolio aus?

Aktuell recht klassisch, Aktien + Cash.

70% MSCI World
20% MSCI EM
10% MSCI Europe

Ich habe EM bewusst etwas nach unten geschraubt. Ist mir zu China-lastig. Deren wirtschaftliche Perspektive schätze ich eher als unterdurchschnittlich ein, wenn deren Regierung so weitermacht.
Dafür habe ich dann noch separat Europa mit reingenommen, weil mir der Anteil im MSCI World zu gering war.

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WiWi Gast

Wie sieht euer Portfolio aus?

WiWi Gast schrieb am 17.08.2022:

know-it-all schrieb am 17.08.2022:

Oberste Maxime sollte die Sinnhaftigkeit in der Realität sein. Es ist oft nicht das was sie auf einen Zettel schreiben müssen um eine gute Note zu bekommen oder das was eine Mehrheit meint. Was nützt ihnen ihre Definition von Humankapital wenn ihre finanziellen Aussichten, ihre Werte, ihre Ziele und ihr Wohlbefinden davon abhängen? Die Länge, Breite und Sicherheit dieses Zahlungstromes beim ebtscheiden mit einzubeziehen halte ich in der daily operation für wichtig.

Also manchmal hilft es ja den allersten Beitrag des Thread nochmal durchzulesen. Ich zitierte mal die Ausgangsfrage:

"In welche Assetklassen zu welchen Anteilen seid ihr investiert und wie soll euer Portfolio langfristig aussehen? "

Die Art der Frage impliziert doch geradezu, dass es um Asset im Sinne von Anlageklassen geht. Die Frage war aber _NICHT_ nach den Einkünften, weil dann müsste man tatsächlich das Einkommen betrachten und die Maßnahmen, die man ergreift, um selbiges zu steigern.
Ich verwies nur darauf, dass es eine gängige Definition von "Portfolio" gibt, und dazu gehört halt nicht die persönliche (Weiter-/Fort)Bildung oder nebenberufliche Einkünfte,
Entsprechend ist es auch sinnvoll, sich an gängigen Definitionen zu orientieren, auch wenn man persönlich anderer Meinung ist. In der Praxis stört es wohl eher, wenn jemand permanent gegen die Flussrichtung (=Mehrheit) schwimmt, nur weil er/sie meint es besser zu wissen und der "Standard" nicht gilt. Das kann man _mal_ machen, aber nicht dauerhaft ;-)

PS: um "Sie" (im Sinne der formalen Variante von "du") und "sie" (=weibliches Personalpronomen für die dritte Person) zu unterscheiden, schreibt man ersteres Groß. Gleiches gilt auch für die Unterscheidung von "Ihre" und "ihre". So sieht es übrigens der Standard (=deutsche Grammatik) vor. Das kann man gut finden, oder nicht, aber man sollte sich trotzdem daran halten. Wenn man das konsequent falsch schreibt, kann es sein, dass ein inhaltlich "gutes" Bewerbungsschreiben aufgrund Missachtung formaler Standards gleich in die Rundablage aussortiert wird usw.

Gary Becker erhielt 1992 einen Nobelpreis für seine Forschung zum Konzept des Humankapitals. Es ist eine Kernaussage der modernen Portfoliotheorie, dass ein Anleger seine gesamte Vermögensstituation bei Anlagentscheidungen berücksichtigen soll. Nur auf Ebene der Assets zu entscheiden greift zu kurz. Das war mein Beweggrund das Humankapital anzusprechen. Vielleicht geht es hier einigen Lesern um Entscheidungen im echten Leben.

Mag sein, darum geht es hier aber nicht.

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WiWi Gast

Wie sieht euer Portfolio aus?

80 Prozent Immobilien (1 EFH selbstgenutzt, 3 Wohnungen vermietet)
10 Prozent BTC
5 Prozent MSCI World (500 p.M.)
5 Prozent ETH
Dann noch im Kommabereich NEL.

Die Kryptowährungen sind nur deshalb anteilig so hoch, da ich sie schon etwas länger liegen habe und sie ihren Wert vervielfacht haben.
Dazu kommen Riester, bAV, Rentenansprüche, Kunstgegenstände, Uhren, jeweils auch einige Zehntausend Euro.

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WiWi Gast

Wie sieht euer Portfolio aus?

WiWi Gast schrieb am 17.08.2022:

know-it-all schrieb am 17.08.2022:

Oberste Maxime sollte die Sinnhaftigkeit in der Realität sein. Es ist oft nicht das was sie auf einen Zettel schreiben müssen um eine gute Note zu bekommen oder das was eine Mehrheit meint. Was nützt ihnen ihre Definition von Humankapital wenn ihre finanziellen Aussichten, ihre Werte, ihre Ziele und ihr Wohlbefinden davon abhängen? Die Länge, Breite und Sicherheit dieses Zahlungstromes beim ebtscheiden mit einzubeziehen halte ich in der daily operation für wichtig.

Also manchmal hilft es ja den allersten Beitrag des Thread nochmal durchzulesen. Ich zitierte mal die Ausgangsfrage:

"In welche Assetklassen zu welchen Anteilen seid ihr investiert und wie soll euer Portfolio langfristig aussehen? "

Die Art der Frage impliziert doch geradezu, dass es um Asset im Sinne von Anlageklassen geht. Die Frage war aber _NICHT_ nach den Einkünften, weil dann müsste man tatsächlich das Einkommen betrachten und die Maßnahmen, die man ergreift, um selbiges zu steigern.
Ich verwies nur darauf, dass es eine gängige Definition von "Portfolio" gibt, und dazu gehört halt nicht die persönliche (Weiter-/Fort)Bildung oder nebenberufliche Einkünfte,
Entsprechend ist es auch sinnvoll, sich an gängigen Definitionen zu orientieren, auch wenn man persönlich anderer Meinung ist. In der Praxis stört es wohl eher, wenn jemand permanent gegen die Flussrichtung (=Mehrheit) schwimmt, nur weil er/sie meint es besser zu wissen und der "Standard" nicht gilt. Das kann man _mal_ machen, aber nicht dauerhaft ;-)

PS: um "Sie" (im Sinne der formalen Variante von "du") und "sie" (=weibliches Personalpronomen für die dritte Person) zu unterscheiden, schreibt man ersteres Groß. Gleiches gilt auch für die Unterscheidung von "Ihre" und "ihre". So sieht es übrigens der Standard (=deutsche Grammatik) vor. Das kann man gut finden, oder nicht, aber man sollte sich trotzdem daran halten. Wenn man das konsequent falsch schreibt, kann es sein, dass ein inhaltlich "gutes" Bewerbungsschreiben aufgrund Missachtung formaler Standards gleich in die Rundablage aussortiert wird usw.

Gary Becker erhielt 1992 einen Nobelpreis für seine Forschung zum Konzept des Humankapitals. Es ist eine Kernaussage der modernen Portfoliotheorie, dass ein Anleger seine gesamte Vermögensstituation bei Anlagentscheidungen berücksichtigen soll. Nur auf Ebene der Assets zu entscheiden greift zu kurz. Das war mein Beweggrund das Humankapital anzusprechen. Vielleicht geht es hier einigen Lesern um Entscheidungen im echten Leben.

Mag sein, darum geht es hier aber nicht.

Was meine Sie mit "hier". M.E. gibt es hier Leser mit unterschiedlichen Ansichten und Präferenzen.

Sei Humankapital die Summe der zukünftigen Einkünfte. Dank ihrer Fähigkeiten im Bereich der Rechtschreibung und der vermutlich "guten" Bewerbung konnten Sie ihr Humankapital wohl deutlich erhöhen. Ich wollte damit nur sagen, dass das Konzept des HK mehr ist als nur Weiterbildung. Diese lässt den vorhandenen Strom u.U. nur noch weiter im Wert steigern.

Dies im Hinterkopf würde ich weder kurz vor der Rente mit 2 hebeln noch irgendetwas anderes als Aktien für Neugeborene kaufen.

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WiWi Gast

Wie sieht euer Portfolio aus?

Ich finde den Ansatz auch richtig und wichtig. Es mag entspannend wirken, die Investitionsentscheidung auf ETF vs. Krypto zu reduzieren, jedoch führt dies regelmäßig zu suboptimalen Ergebnissen. Für den Erben mag die intensive Auseinandersetzungen mit Einzelaktien usw. sinnvoll sein, für alle anderen haben Fortbildung, Sidebusiness, Überstunden eine deutlich höhere ROI. Bei 200.000 E Vermögen sprechen wir von 10.000 E jährlicher Differenz zwischen 5% und 10% Rendite. Da gibt es woanders deutlich mehr Potenzial. Bei höheren Beträgen mag es natürlich anders aussehen. Wie bei jeder Tätigkeit ist der Stundensatz entscheidend.

WiWi Gast schrieb am 17.08.2022:

know-it-all schrieb am 17.08.2022:

Oberste Maxime sollte die Sinnhaftigkeit in der Realität sein. Es ist oft nicht das was sie auf einen Zettel schreiben müssen um eine gute Note zu bekommen oder das was eine Mehrheit meint. Was nützt ihnen ihre Definition von Humankapital wenn ihre finanziellen Aussichten, ihre Werte, ihre Ziele und ihr Wohlbefinden davon abhängen? Die Länge, Breite und Sicherheit dieses Zahlungstromes beim ebtscheiden mit einzubeziehen halte ich in der daily operation für wichtig.

Also manchmal hilft es ja den allersten Beitrag des Thread nochmal durchzulesen. Ich zitierte mal die Ausgangsfrage:

"In welche Assetklassen zu welchen Anteilen seid ihr investiert und wie soll euer Portfolio langfristig aussehen? "

Die Art der Frage impliziert doch geradezu, dass es um Asset im Sinne von Anlageklassen geht. Die Frage war aber _NICHT_ nach den Einkünften, weil dann müsste man tatsächlich das Einkommen betrachten und die Maßnahmen, die man ergreift, um selbiges zu steigern.
Ich verwies nur darauf, dass es eine gängige Definition von "Portfolio" gibt, und dazu gehört halt nicht die persönliche (Weiter-/Fort)Bildung oder nebenberufliche Einkünfte,
Entsprechend ist es auch sinnvoll, sich an gängigen Definitionen zu orientieren, auch wenn man persönlich anderer Meinung ist. In der Praxis stört es wohl eher, wenn jemand permanent gegen die Flussrichtung (=Mehrheit) schwimmt, nur weil er/sie meint es besser zu wissen und der "Standard" nicht gilt. Das kann man _mal_ machen, aber nicht dauerhaft ;-)

PS: um "Sie" (im Sinne der formalen Variante von "du") und "sie" (=weibliches Personalpronomen für die dritte Person) zu unterscheiden, schreibt man ersteres Groß. Gleiches gilt auch für die Unterscheidung von "Ihre" und "ihre". So sieht es übrigens der Standard (=deutsche Grammatik) vor. Das kann man gut finden, oder nicht, aber man sollte sich trotzdem daran halten. Wenn man das konsequent falsch schreibt, kann es sein, dass ein inhaltlich "gutes" Bewerbungsschreiben aufgrund Missachtung formaler Standards gleich in die Rundablage aussortiert wird usw.

Gary Becker erhielt 1992 einen Nobelpreis für seine Forschung zum Konzept des Humankapitals. Es ist eine Kernaussage der modernen Portfoliotheorie, dass ein Anleger seine gesamte Vermögensstituation bei Anlagentscheidungen berücksichtigen soll. Nur auf Ebene der Assets zu entscheiden greift zu kurz. Das war mein Beweggrund das Humankapital anzusprechen. Vielleicht geht es hier einigen Lesern um Entscheidungen im echten Leben.

Mag sein, darum geht es hier aber nicht.

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WiWi Gast

Wie sieht euer Portfolio aus?

know-it-all schrieb am 17.08.2022:

Oberste Maxime sollte die Sinnhaftigkeit in der Realität sein. Es ist oft nicht das was sie auf einen Zettel schreiben müssen um eine gute Note zu bekommen oder das was eine Mehrheit meint. Was nützt ihnen ihre Definition von Humankapital wenn ihre finanziellen Aussichten, ihre Werte, ihre Ziele und ihr Wohlbefinden davon abhängen? Die Länge, Breite und Sicherheit dieses Zahlungstromes beim ebtscheiden mit einzubeziehen halte ich in der daily operation für wichtig.

Also manchmal hilft es ja den allersten Beitrag des Thread nochmal durchzulesen. Ich zitierte mal die Ausgangsfrage:

"In welche Assetklassen zu welchen Anteilen seid ihr investiert und wie soll euer Portfolio langfristig aussehen? "

Die Art der Frage impliziert doch geradezu, dass es um Asset im Sinne von Anlageklassen geht. Die Frage war aber _NICHT_ nach den Einkünften, weil dann müsste man tatsächlich das Einkommen betrachten und die Maßnahmen, die man ergreift, um selbiges zu steigern.
Ich verwies nur darauf, dass es eine gängige Definition von "Portfolio" gibt, und dazu gehört halt nicht die persönliche (Weiter-/Fort)Bildung oder nebenberufliche Einkünfte,
Entsprechend ist es auch sinnvoll, sich an gängigen Definitionen zu orientieren, auch wenn man persönlich anderer Meinung ist. In der Praxis stört es wohl eher, wenn jemand permanent gegen die Flussrichtung (=Mehrheit) schwimmt, nur weil er/sie meint es besser zu wissen und der "Standard" nicht gilt. Das kann man _mal_ machen, aber nicht dauerhaft ;-)

PS: um "Sie" (im Sinne der formalen Variante von "du") und "sie" (=weibliches Personalpronomen für die dritte Person) zu unterscheiden, schreibt man ersteres Groß. Gleiches gilt auch für die Unterscheidung von "Ihre" und "ihre". So sieht es übrigens der Standard (=deutsche Grammatik) vor. Das kann man gut finden, oder nicht, aber man sollte sich trotzdem daran halten. Wenn man das konsequent falsch schreibt, kann es sein, dass ein inhaltlich "gutes" Bewerbungsschreiben aufgrund Missachtung formaler Standards gleich in die Rundablage aussortiert wird usw.

Was Sie zwischen den Ohren haben ist wie das "immaterielle Anlagevermögen" auf der Aktivseite in der Bilanz. Hier seien insbesondere Patente erwähnt. Das sind Assets! Es ist übrigens eine gute Idee sich selbst einmal in eine Art Bilanz zu packen.

Aktiv

HK
Renten
Immobilie
Aktien
Bank
Kasse

Passiv

EK
Rückstellungen
Verbindlichkeiten

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WiWi Gast

Wie sieht euer Portfolio aus?

WiWi Gast schrieb am 18.08.2022:

Was Sie zwischen den Ohren haben ist wie das "immaterielle Anlagevermögen" auf der Aktivseite in der Bilanz. Hier seien insbesondere Patente erwähnt. Das sind Assets! Es ist übrigens eine gute Idee sich selbst einmal in eine Art Bilanz zu packen.

Aktiv

HK
Renten
Immobilie
Aktien
Bank
Kasse

Passiv

EK
Rückstellungen
Verbindlichkeiten

ETF fehlen

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know-it-all

Wie sieht euer Portfolio aus?

WiWi Gast schrieb am 18.08.2022:

Es ist übrigens eine gute Idee sich selbst einmal in eine Art Bilanz zu packen.

Aktiv

HK
Renten
Immobilie
Aktien
Bank
Kasse

Passiv

EK
Rückstellungen
Verbindlichkeiten

Okay. Ich geb' es auf und ziehe mich aus der Diskussion zurück. Mir fehlt jedenfalls als Privatperson die Phantasie dazu, "mich in eine Bilanz zu packen".

Nur noch eine Anmerkung dazu: Im Übrigen bewertet man in der Bilanz die Assets auch typischerweise zu Anschaffungs-/Herstellungskosten oder ggf. zum aktuellen Wert, aber - soweit ich weiß - nicht nach dem möglichen zukünftigen Ertragspotential.
Folglich kannst du (ich finde "Sie" passt nicht zu diesem Forum) dann unter "HK" (Humankapital) dann gerne deine Ausbildungen als Assets bilanzieren, aber nicht die Summe deines zukünftigen Einkommens aufgrund deiner Ausbildung.
Sonst müsste ich meinem Portfolio für die Aktien ja auch die zukünftigen Dividendenerträge mit bilanzieren.
In Summe verstehe ich dann wirklich nicht, warum das mit der Bilanz denn wirklich "eine gute Idee" sein sollte :-)

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WiWi Gast

Wie sieht euer Portfolio aus?

WiWi Gast schrieb am 18.08.2022:

Was Sie zwischen den Ohren haben ist wie das "immaterielle Anlagevermögen" auf der Aktivseite in der Bilanz. Hier seien insbesondere Patente erwähnt. Das sind Assets! Es ist übrigens eine gute Idee sich selbst einmal in eine Art Bilanz zu packen.

Aktiv

HK
Renten
Immobilie
Aktien
Bank
Kasse

Passiv

EK
Rückstellungen
Verbindlichkeiten

ETF fehlen

Nein. Ein ETF ist ohne weiteres Wissen über dessen Bestandteile keinem Asset zuzuordnen. Sie bestehen aus einem oder mehreren Assets. Es ist m.E. nur sehr schlau das Asset Aktien mit maximaler Diversifikation und günstig mit einem Aktien ETF abzudecken.

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WiWi Gast

Wie sieht euer Portfolio aus?

know-it-all schrieb am 18.08.2022:

Es ist übrigens eine gute Idee sich selbst einmal in eine Art Bilanz zu packen.

Aktiv

HK
Renten
Immobilie
Aktien
Bank
Kasse

Passiv

EK
Rückstellungen
Verbindlichkeiten

Okay. Ich geb' es auf und ziehe mich aus der Diskussion zurück. Mir fehlt jedenfalls als Privatperson die Phantasie dazu, "mich in eine Bilanz zu packen".

Nur noch eine Anmerkung dazu: Im Übrigen bewertet man in der Bilanz die Assets auch typischerweise zu Anschaffungs-/Herstellungskosten oder ggf. zum aktuellen Wert, aber - soweit ich weiß - nicht nach dem möglichen zukünftigen Ertragspotential.
Folglich kannst du (ich finde "Sie" passt nicht zu diesem Forum) dann unter "HK" (Humankapital) dann gerne deine Ausbildungen als Assets bilanzieren, aber nicht die Summe deines zukünftigen Einkommens aufgrund deiner Ausbildung.
Sonst müsste ich meinem Portfolio für die Aktien ja auch die zukünftigen Dividendenerträge mit bilanzieren.
In Summe verstehe ich dann wirklich nicht, warum das mit der Bilanz denn wirklich "eine gute Idee" sein sollte :-)

Bitte geben Sie nicht auf. Es ist nur eine Spannung die sich auftut. Vielleicht lohnt es sich diese durch nachdenken und nicht durch aufgeben (zurück in die aktuelle Denkweise) abzubauen. Das ist es was ich meine wenn ich schreibe, dass es im echten Leben nicht immer darum geht wiederzugeben was ein Lehrer erklärt hat. Was sie schreiben ist richtig. Was nützt die Ausführung zu Anschaffungs-/Herstellungskosten? Es ist aus meiner Sicht logisch, dass auch Patente mit einem Wert bilanziert und abgeschrieben werden. Ganze Geschäftsmodelle basieren auf diesem Teil der Aktivseite.

Nun die Trennung zum Thema "sich in eine Bilanz packen". Vergessen Sie mal HGB, IFRS oder sonst was.

Wenn man sich nach o.g. "Bilanz" betrachte tut man es den Firmen nach. Man ist eine Firma welche Arbeit anbietet und dafür Lohn erhält. Wenn man jetzt noch seine freien Mittel jeden Monat betrachtet (Zahlungsstrom welcher nicht benötigt wird - z.B. 20% des regulären Gehalts), als Ergänzung zu den Bestandsgrößen einer Bilanz, ist man ziemlich gut im Bilde über sich. Über die Zeit verringert sich Ihr HK und fließt, insofern nicht konsumiert, in andere Assets. Das kann man steuern und im Vorfeld über die langfristigen Auswirkungen nachdenken. Aus diesem Blickwinkel kann man m.E. sehr gute Entscheidungen treffen.

Was nützt eine isolierte Diskussion über die "klassische" 70/30 Aufteilung im "Portfolio"? Nix! Der Kontext fehlt. Ein mehrfacher Millionär (normales Konsumverhalten) und ein Neugeborener würden sofort erkennen, dass sie absolut keine Sicherheiten brauchen --> jeder verfügbare EUR in Aktien. Ein hoch Verschuldeter in der Mitte des Lebens und wenig freien Mitteln (links rein, rechts raus) sollte als Ergänzung über Sicherheiten nachdenken. Die heutige Bilanz ist ein Kind historischer Entwicklungen über Jahrhunderte. Liquidität, Verschuldungsgrad, gewichtete Rendite der Aktivseite, Eigenkapital etc... Alles nicht zu vernachlässigende Parameter für Decision Making...

Dann gibt es noch einen anderen wichtigen Teil. Wer sind sie? Was sind ihre Werte? Wie ändert sich Ihr Schlafverhalten mit zunehmenden Risiko? Wo will ich hin?

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende...

antworten
WiWi Gast

Wie sieht euer Portfolio aus?

know-it-all schrieb am 18.08.2022:

Es ist übrigens eine gute Idee sich selbst einmal in eine Art Bilanz zu packen.

Aktiv

HK
Renten
Immobilie
Aktien
Bank
Kasse

Passiv

EK
Rückstellungen
Verbindlichkeiten

Okay. Ich geb' es auf und ziehe mich aus der Diskussion zurück. Mir fehlt jedenfalls als Privatperson die Phantasie dazu, "mich in eine Bilanz zu packen".

Nur noch eine Anmerkung dazu: Im Übrigen bewertet man in der Bilanz die Assets auch typischerweise zu Anschaffungs-/Herstellungskosten oder ggf. zum aktuellen Wert, aber - soweit ich weiß - nicht nach dem möglichen zukünftigen Ertragspotential.
Folglich kannst du (ich finde "Sie" passt nicht zu diesem Forum) dann unter "HK" (Humankapital) dann gerne deine Ausbildungen als Assets bilanzieren, aber nicht die Summe deines zukünftigen Einkommens aufgrund deiner Ausbildung.
Sonst müsste ich meinem Portfolio für die Aktien ja auch die zukünftigen Dividendenerträge mit bilanzieren.
In Summe verstehe ich dann wirklich nicht, warum das mit der Bilanz denn wirklich "eine gute Idee" sein sollte :-)

Mach dir mal ne Liste mit allem was einen finanziellen Unterschied für dich macht. Entsprechend angeordnet darf man Bilanz drüber schreiben :-)

antworten
WiWi Gast

Wie sieht euer Portfolio aus?

TE hier. Ich verstehe die ganze Diskussion um das Humankapital nicht.

Lassen wir die Frage beiseite, ob zukünftige potentielle Einnahmen zum Portfolio zählen oder nicht.
Mich macht das Thema Humankapital aus einem ganz anderen Grund stutzig. Es korreliert null mit der (finanziellen) Investitionshöhe oder mit dem Ertrag.
Ein Master an der FernUni Hagen ist ziemlich angesehen und kostet keine 2k.
Ein Master an einer privaten FernFH kostet 15k und hat wenig ansehen.

Wissen gibt es im Internet und in Bibliotheken quasi kostenlos und Arbeitserfahrung, die ohnehin jedes teure Zertifikat schlägt, ist normalerweise mit Einnahmen verbunden und erfordert keine Anfangsinvestition.
Auch ist die Humankapitalkurve progressiv. Von ungelernt zu Ausbildung ist ein hoher Sprung. Von Ausbildung zu Bachelor ist nochmal ein hoher Sprung. Von bachelor zu Master werden die Gehaltsunterschiede kleiner und wenn man schon einen Master hat, kann man sein Gehalt durch einen weiteren Bachelor/Master selten signifikant steigern.

Fazit: Investition in Finanztitel uns Investition in Humankapital gehen Hand in Hand und sind keine Alternativen.

antworten
WiWi Gast

Wie sieht euer Portfolio aus?

Klassisches 70/30 World / EM Portfolio mit ~1k Sparrate / Monat.

antworten
WiWi Gast

Wie sieht euer Portfolio aus?

WiWi Gast schrieb am 23.08.2022:

TE hier. Ich verstehe die ganze Diskussion um das Humankapital nicht.

Lassen wir die Frage beiseite, ob zukünftige potentielle Einnahmen zum Portfolio zählen oder nicht.
Mich macht das Thema Humankapital aus einem ganz anderen Grund stutzig. Es korreliert null mit der (finanziellen) Investitionshöhe oder mit dem Ertrag.
Ein Master an der FernUni Hagen ist ziemlich angesehen und kostet keine 2k.
Ein Master an einer privaten FernFH kostet 15k und hat wenig ansehen.

Wissen gibt es im Internet und in Bibliotheken quasi kostenlos und Arbeitserfahrung, die ohnehin jedes teure Zertifikat schlägt, ist normalerweise mit Einnahmen verbunden und erfordert keine Anfangsinvestition.
Auch ist die Humankapitalkurve progressiv. Von ungelernt zu Ausbildung ist ein hoher Sprung. Von Ausbildung zu Bachelor ist nochmal ein hoher Sprung. Von bachelor zu Master werden die Gehaltsunterschiede kleiner und wenn man schon einen Master hat, kann man sein Gehalt durch einen weiteren Bachelor/Master selten signifikant steigern.

Fazit: Investition in Finanztitel uns Investition in Humankapital gehen Hand in Hand und sind keine Alternativen.

"Sei Humankapital die Summe des zukünftigen Gehaltsstromes."

Das hat nichts mit dem zu tun was ein Master kostet. Das wäre, und das sehe ich so wie Sie, sinnlos. Hagen halte ich auch für eine gute Adresse ;-)

Beispiel. Sie verdienen 2k im Monat und erwarten noch 30 Jahre zu arbeiten. HK = 2k×30×12=720k. Wenn man jetzt noch eine Berufsunfähigkeitsversicherung hat und eine Qualifikation mit vielen Nachfragern besitzt ist das ein relativ "sicheres" Asset. Bitte keine Kommentare zu Inflation, Gehaltssteigerung, Zusatzausbildung und Karrieresprung. Kann man alles berücksichtigen und sich was tolles daraus basteln. Es geht hier nut um die Grundidee. Ich finde es erstaunlich wie weise teilweise im Detail diskutiert wird und der Kontext fehlt.

Dann noch etwas an "know-it-all". Was glauben Sie würde ein Aktienkurs tun wenn von der AG in Zukunft keine Gewinne mehr zu erwarten sind? Der Wert einer Aktie bemisst sich insbesondere nach zukünftigen Gewinnerwartungen! Die berücksichtigen Sie doch auch, oder? Es ist teilweise schwer erträglich was hier gelegentlich geschrieben wird. Nahezu 2000 Beiträge haben Sie verfasst. Lesen und verstehen Sie lieber ein paar gute Bücher zum Thema. Das ist ein gut gemeinter Rat.

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know-it-all

Wie sieht euer Portfolio aus?

WiWi Gast schrieb am 24.08.2022:

Dann noch etwas an "know-it-all". Was glauben Sie würde ein Aktienkurs tun wenn von der AG in Zukunft keine Gewinne mehr zu erwarten sind? Der Wert einer Aktie bemisst sich insbesondere nach zukünftigen Gewinnerwartungen! Die berücksichtigen Sie doch auch, oder?

Danke für die Info! Das ist mir komplett neu *Ironie off*
Der Unterschied bei der Bilanzierung ist, dass ich die Aktie - entsprechende Liquidität im Markt vorausgesetzt - zu jedem Zeitpunkt zum Kurswert verkaufen und in *Cash* umwandeln kann. Deswegen kann ich eine Aktie in meiner "persönlichen" Bilanz und meinem Portfolio auch zum Kurswert bewerten.
Um es mit "Humankapital" zu vergleichen - ich bilanziere für meine Aktien nicht (!) die zukünftigenden Dividenden, weil diese weder der Höhe nach sicher sind, noch weiß ich wie lange mir diese Erträge zugehen.

Es ist teilweise schwer erträglich was hier gelegentlich geschrieben wird. Nahezu 2000 Beiträge haben Sie verfasst. Lesen und verstehen Sie lieber ein paar gute Bücher zum Thema. Das ist ein gut gemeinter Rat.

Danke für den Tipp! Werde ich aber trotzdem nicht tun, weil ich mir einbilde, dass ich durchaus Ahnung vom Thema habe. Meine Beiträge sind über meinen User gut als solche zu erkennen. Wenn es also schwer erträglich ist, mich zu lesen, dann bitte einfach alle Beitrage, in denen "know-it-all" drüber steht, ignorieren. Wird mir persönlich nicht weh tun...

PS: Immerhin hast du es geschafft, dass ich meine eigene Ankündigung wieder über den Haufen geworfen habe...*verflixt*

ich schrieb am 18.08.2022:

Okay. Ich geb' es auf und ziehe mich aus der Diskussion zurück. Mir fehlt jedenfalls als Privatperson die Phantasie dazu, "mich in eine Bilanz zu packen".

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WiWi Gast

Wie sieht euer Portfolio aus?

WiWi Gast schrieb am 24.08.2022:

"Sei Humankapital die Summe des zukünftigen Gehaltsstromes."

Das hat nichts mit dem zu tun was ein Master kostet. Das wäre, und das sehe ich so wie Sie, sinnlos. Hagen halte ich auch für eine gute Adresse ;-)

Beispiel. Sie verdienen 2k im Monat und erwarten noch 30 Jahre zu arbeiten. HK = 2k×30×12=720k. Wenn man jetzt noch eine Berufsunfähigkeitsversicherung hat und eine Qualifikation mit vielen Nachfragern besitzt ist das ein relativ "sicheres" Asset. Bitte keine Kommentare zu Inflation, Gehaltssteigerung, Zusatzausbildung und Karrieresprung. Kann man alles berücksichtigen und sich was tolles daraus basteln. Es geht hier nut um die Grundidee. Ich finde es erstaunlich wie weise teilweise im Detail diskutiert wird und der Kontext fehlt.

Nochmal der TE hier. Die Grundidee leuchtet mir ein und ich verstehe auch die Motivation dahinter, aber sie wirft gleichzeitig neue Fragen. Z.B. muss ich meine Frau als eine langfristige Verbindlichkeit auflisten. Was sie akkumuliert auf 30 Jahre an Kohle ausgibt, ist schon beachtlich. ;-)

Aber jetzt mal im Ernst, ich stimme dir vollkommen zu, dass der Kontext extrem wichtig ist. Z.B macht ein Finanzprodukt mit 20 Jahren Anlagehorizont wohl wenig sinn, wenn man die 60 Jahre geknackt hat. Auch brauche ich als Beamter andere Sicherheiten als wenn ich Freiberufler bin.

Ich kann mich trotzdem nicht mit der Idee anfreunden Humankapital so wie du es definierst in einer persönlichen Bilanz aufzulisten.

  1. Problem:
    Angenommen es gebe eine zuverlässige Methode für jede Person in jeder Lebenslage ihren Humankapital exakt zu bewerten. Dann wäre eine Funktion des Humankapitals gegen die Zeit eine monoton fallende Funktion. Anders gesagt mein Humankapital hätte bei meiner Geburt seinen Maximum und würde danach monoton fallen bis ich irgendwann gar keine Einkünfte habe.
    Da ich von meinem Einkommen ohne Erbschaft nicht 100% sparen kann, sondern eher so 10-30%, ist die Summe meiner Bilanz als armer Student höher als nach mehrere Jahre Arbeit.

  2. Problem:
    Dieser Kontext wird durch die Aufnahme des HK in der aktiva immer noch nicht deutlich. Angenommen eine beliebige Person hat einen HK von 1 Mio, kann ich nicht herauslesen, ob es sich um einen Beamten, Selbstständigen, oder Angestellten handelt. Ich kann auch nicht sagen, ob es sich hierbei um einen 20 jährigen Sachbearbeiter oder einen 65 CEO mit einer Million Jahreseinkommen, der kurz vor der Rente steht.
antworten
WiWi Gast

Wie sieht euer Portfolio aus?

Meine Güte. Wenn jemand offensichtlich nach dem Portfolio fragt, will er/sie wissen, wie man investiert/allokiert ist und vielleicht noch die ein oder andere ISIN/WKN.

Pseud-Intellektuelle Diskussionen zu Humankapital/Bilanzierung etc. dienen einfach nur der Berfriedigung einer Profilneurose.

Zur Frage:
30% Cash
40% Immobilien (Direktinvestment)
30% ETF, davon 80% MSCI World und 20% EM
(Monatlicher Sparplan von 5k in MSCI World. Einmal im Jahr wenn Bonus kommt, rebalancing, um 80/20 Verhältnis wiederherzustellen

antworten
WiWi Gast

Wie sieht euer Portfolio aus?

Könnten wir nicht einfach mal zum eigentlichen Thema zurückkommen?!

Mein derzeitiges Portfolio:

  • 25% ETFs
  • 20% Einzelaktien
  • 20% Cash
  • 15% Materielles (Laptop, Hifi-Anlage, Auto usw.)
  • 10% Gold
  • unberücksichtigt, da nicht liquide, aber fest zugesagt, sind Leistungen aus dem Versorgungswerk und dem Versorgungsbeitrag meines Unternehmens.
  • unberücksichtigt, da nicht bewertbar, sind Dinge wie Gesundheit, Bildung, soziales Netzwerk, Familie, Kinder usw.

Langfristig:

  • 35% Aktien / Etfs / Fonds / Rohstoffe
  • 30% Immos
  • 15% Materielles
  • 15% Cash
  • 5% Sonstiges: Kunst, Gold, Whiskey, Uhren
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WiWi Gast

Wie sieht euer Portfolio aus?

WiWi Gast schrieb am 27.08.2022:

"Sei Humankapital die Summe des zukünftigen Gehaltsstromes."

Das hat nichts mit dem zu tun was ein Master kostet. Das wäre, und das sehe ich so wie Sie, sinnlos. Hagen halte ich auch für eine gute Adresse ;-)

Beispiel. Sie verdienen 2k im Monat und erwarten noch 30 Jahre zu arbeiten. HK = 2k×30×12=720k. Wenn man jetzt noch eine Berufsunfähigkeitsversicherung hat und eine Qualifikation mit vielen Nachfragern besitzt ist das ein relativ "sicheres" Asset. Bitte keine Kommentare zu Inflation, Gehaltssteigerung, Zusatzausbildung und Karrieresprung. Kann man alles berücksichtigen und sich was tolles daraus basteln. Es geht hier nut um die Grundidee. Ich finde es erstaunlich wie weise teilweise im Detail diskutiert wird und der Kontext fehlt.

Nochmal der TE hier. Die Grundidee leuchtet mir ein und ich verstehe auch die Motivation dahinter, aber sie wirft gleichzeitig neue Fragen. Z.B. muss ich meine Frau als eine langfristige Verbindlichkeit auflisten. Was sie akkumuliert auf 30 Jahre an Kohle ausgibt, ist schon beachtlich. ;-)

Aber jetzt mal im Ernst, ich stimme dir vollkommen zu, dass der Kontext extrem wichtig ist. Z.B macht ein Finanzprodukt mit 20 Jahren Anlagehorizont wohl wenig sinn, wenn man die 60 Jahre geknackt hat. Auch brauche ich als Beamter andere Sicherheiten als wenn ich Freiberufler bin.

Ich kann mich trotzdem nicht mit der Idee anfreunden Humankapital so wie du es definierst in einer persönlichen Bilanz aufzulisten.

  1. Problem:
    Angenommen es gebe eine zuverlässige Methode für jede Person in jeder Lebenslage ihren Humankapital exakt zu bewerten. Dann wäre eine Funktion des Humankapitals gegen die Zeit eine monoton fallende Funktion. Anders gesagt mein Humankapital hätte bei meiner Geburt seinen Maximum und würde danach monoton fallen bis ich irgendwann gar keine Einkünfte habe.
    Da ich von meinem Einkommen ohne Erbschaft nicht 100% sparen kann, sondern eher so 10-30%, ist die Summe meiner Bilanz als armer Student höher als nach mehrere Jahre Arbeit.

  2. Problem:
    Dieser Kontext wird durch die Aufnahme des HK in der aktiva immer noch nicht deutlich. Angenommen eine beliebige Person hat einen HK von 1 Mio, kann ich nicht herauslesen, ob es sich um einen Beamten, Selbstständigen, oder Angestellten handelt. Ich kann auch nicht sagen, ob es sich hierbei um einen 20 jährigen Sachbearbeiter oder einen 65 CEO mit einer Million Jahreseinkommen, der kurz vor der Rente steht.

Auf die Idee mit der Frau bin ich noch nicht gekommen ;-) Aber gehen Sie der Fragestellung doch einmal nach ;-)

Ich habe eine Weile gebraucht um mich von Nachkommastellen zu lösen. Die Zukunft ist zu ungewiss dafür. Das ist wiederum das Schöne. Es geht im Grunde nur darum nicht grob falsch als exakt daneben zu liegen. Bauen Sie sich doch das HK um, dass es für Sie Sinn ergibt. Die Alternative es nicht zu beachten wäre für Sie persönlich, so glaube ich, auch nicht die ideale Lösung. Zumindest lese ich das so.

Ich erkenne, dass die Idee des HK nicht von jedem geteilt wird. Ich verwies auf einen Nobelpreis in diesem Zusammenhang und habe argumentiert. Die Idee ist keine private, aus den Wolken gegriffene Idee. Zu einem Portfolio gehört für mich HK. Deshalb betrachte ich HK als Teil dieses Treads. Die entscheidende Frage ist, ob es Kosten verursacht das HK nicht zu betrachten. Ich denke, dass es das tut und ich möchte sie nicht tragen. Wer das anders sieht muss sich auch keine Sorgen machen. Es kostet ja nichts.

antworten
WiWi Gast

Wie sieht euer Portfolio aus?

WiWi Gast schrieb am 27.08.2022:

"Sei Humankapital die Summe des zukünftigen Gehaltsstromes."

Das hat nichts mit dem zu tun was ein Master kostet. Das wäre, und das sehe ich so wie Sie, sinnlos. Hagen halte ich auch für eine gute Adresse ;-)

Beispiel. Sie verdienen 2k im Monat und erwarten noch 30 Jahre zu arbeiten. HK = 2k×30×12=720k. Wenn man jetzt noch eine Berufsunfähigkeitsversicherung hat und eine Qualifikation mit vielen Nachfragern besitzt ist das ein relativ "sicheres" Asset. Bitte keine Kommentare zu Inflation, Gehaltssteigerung, Zusatzausbildung und Karrieresprung. Kann man alles berücksichtigen und sich was tolles daraus basteln. Es geht hier nut um die Grundidee. Ich finde es erstaunlich wie weise teilweise im Detail diskutiert wird und der Kontext fehlt.

Nochmal der TE hier. Die Grundidee leuchtet mir ein und ich verstehe auch die Motivation dahinter, aber sie wirft gleichzeitig neue Fragen. Z.B. muss ich meine Frau als eine langfristige Verbindlichkeit auflisten. Was sie akkumuliert auf 30 Jahre an Kohle ausgibt, ist schon beachtlich. ;-)

Aber jetzt mal im Ernst, ich stimme dir vollkommen zu, dass der Kontext extrem wichtig ist. Z.B macht ein Finanzprodukt mit 20 Jahren Anlagehorizont wohl wenig sinn, wenn man die 60 Jahre geknackt hat. Auch brauche ich als Beamter andere Sicherheiten als wenn ich Freiberufler bin.

Ich kann mich trotzdem nicht mit der Idee anfreunden Humankapital so wie du es definierst in einer persönlichen Bilanz aufzulisten.

  1. Problem:
    Angenommen es gebe eine zuverlässige Methode für jede Person in jeder Lebenslage ihren Humankapital exakt zu bewerten. Dann wäre eine Funktion des Humankapitals gegen die Zeit eine monoton fallende Funktion. Anders gesagt mein Humankapital hätte bei meiner Geburt seinen Maximum und würde danach monoton fallen bis ich irgendwann gar keine Einkünfte habe.
    Da ich von meinem Einkommen ohne Erbschaft nicht 100% sparen kann, sondern eher so 10-30%, ist die Summe meiner Bilanz als armer Student höher als nach mehrere Jahre Arbeit.

  2. Problem:
    Dieser Kontext wird durch die Aufnahme des HK in der aktiva immer noch nicht deutlich. Angenommen eine beliebige Person hat einen HK von 1 Mio, kann ich nicht herauslesen, ob es sich um einen Beamten, Selbstständigen, oder Angestellten handelt. Ich kann auch nicht sagen, ob es sich hierbei um einen 20 jährigen Sachbearbeiter oder einen 65 CEO mit einer Million Jahreseinkommen, der kurz vor der Rente steht.

Ich nochmal. Sie stellen sich durch die Betrachtung von HK gute Fragen. Entscheidend ist ihr Eigenkapital. Wenn Sie als junger Berufseinsteiger 25% ihres Einkommens in Aktien ETF investieren könnte es sein, dass sich ihr EK bis zur Rente kaum ändert da der Zinseszins ihrem Konsum ausgleicht. 7% p.a. --> reale Verdoppelung alle 10 Jahre on the long run. Ist doch auch eine interessante Erkenntnis.

Andere Überlegung dazu. Wenn Sie in der Lage sind mit 75% ihre Einkommens auszukommen müssen sie in der Rente auch nur einen Strom von 75% ihres Gehalts sichern. Deutlich innerhalb seines Einkommens zu leben ist, insofern möglich, wichtig für mich.

HK als Sicherheit zu begreifen (Berufsunfähigkeit und mehrere Nachfrager vorausgesetzt) erhöht vielleicht Ihr Investment in Aktien ETF.

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know-it-all

Wie sieht euer Portfolio aus?

WiWi Gast schrieb am 28.08.2022:

Könnten wir nicht einfach mal zum eigentlichen Thema zurückkommen?!

Mein derzeitiges Portfolio:

  • 25% ETFs
  • 20% Einzelaktien
  • 20% Cash
  • 15% Materielles (Laptop, Hifi-Anlage, Auto usw.)
  • 10% Gold
  • unberücksichtigt, da nicht liquide, aber fest zugesagt, sind Leistungen aus dem Versorgungswerk und dem Versorgungsbeitrag meines Unternehmens.
  • unberücksichtigt, da nicht bewertbar, sind Dinge wie Gesundheit, Bildung, soziales Netzwerk, Familie, Kinder usw.

Verstehst du unter "Materielles" alles was du als "anfassbare" Gegenstände so in einer Wohnung (oder Garage) stehen hast ? Die Logik das als Bestandteil des Portfolios aufzuführen ist auch etwas eigen... Die Abgrenzung zwischen reinen Konsumgütern und solchen, die ggf. auch zur Arbeit/Erzielung von Einkommen genutzt werden können (wie "Laptop") ist ja doch eher willkürlich.
Und, nein, ich möchte jetzt keine neue "Bilanz-Diskussion" über diesen Umstand anfangen ;-)

Langfristig:

  • 35% Aktien / Etfs / Fonds / Rohstoffe
  • 30% Immos
  • 15% Materielles
  • 15% Cash
  • 5% Sonstiges: Kunst, Gold, Whiskey, Uhren
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WiWi Gast

Wie sieht euer Portfolio aus?

know-it-all schrieb am 29.08.2022:

Könnten wir nicht einfach mal zum eigentlichen Thema zurückkommen?!

Mein derzeitiges Portfolio:

  • 25% ETFs
  • 20% Einzelaktien
  • 20% Cash
  • 15% Materielles (Laptop, Hifi-Anlage, Auto usw.)
  • 10% Gold
  • unberücksichtigt, da nicht liquide, aber fest zugesagt, sind Leistungen aus dem Versorgungswerk und dem Versorgungsbeitrag meines Unternehmens.
  • unberücksichtigt, da nicht bewertbar, sind Dinge wie Gesundheit, Bildung, soziales Netzwerk, Familie, Kinder usw.

Verstehst du unter "Materielles" alles was du als "anfassbare" Gegenstände so in einer Wohnung (oder Garage) stehen hast ? Die Logik das als Bestandteil des Portfolios aufzuführen ist auch etwas eigen... Die Abgrenzung zwischen reinen Konsumgütern und solchen, die ggf. auch zur Arbeit/Erzielung von Einkommen genutzt werden können (wie "Laptop") ist ja doch eher willkürlich.
Und, nein, ich möchte jetzt keine neue "Bilanz-Diskussion" über diesen Umstand anfangen ;-)

Habs als prozentuale Aufteilung meines Vermögens verstanden. Wieso? Weil es nicht wenige Menschen gibt die einen erheblichen Teil ihres Vermögens in ihrer Küche / Auto / whatever haben und ich damit zeigen möchte, dass es bei mir einen relativ kleinen Anteil ausmacht. Natürlich sind bei der Auflistung auch reine Konsumgüter wie z.B. mein E-Bike bei, was aber auch mal schnell >2.500 € (Zeitwert) ausmacht. Die Dinge die ich berücksichtigt habe sind nur Dinge die mir zu 100% gehören und die ich bei Bedarf sinnvoll verkaufen könnte. Ob das jetzt dem klassischen Portfoliomanagement entspricht ist mir dabei reichlich egal.

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WiWi Gast

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know-it-all schrieb am 29.08.2022:

Könnten wir nicht einfach mal zum eigentlichen Thema zurückkommen?!

Mein derzeitiges Portfolio:

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  • 20% Einzelaktien
  • 20% Cash
  • 15% Materielles (Laptop, Hifi-Anlage, Auto usw.)
  • 10% Gold
  • unberücksichtigt, da nicht liquide, aber fest zugesagt, sind Leistungen aus dem Versorgungswerk und dem Versorgungsbeitrag meines Unternehmens.
  • unberücksichtigt, da nicht bewertbar, sind Dinge wie Gesundheit, Bildung, soziales Netzwerk, Familie, Kinder usw.

Verstehst du unter "Materielles" alles was du als "anfassbare" Gegenstände so in einer Wohnung (oder Garage) stehen hast ? Die Logik das als Bestandteil des Portfolios aufzuführen ist auch etwas eigen... Die Abgrenzung zwischen reinen Konsumgütern und solchen, die ggf. auch zur Arbeit/Erzielung von Einkommen genutzt werden können (wie "Laptop") ist ja doch eher willkürlich.
Und, nein, ich möchte jetzt keine neue "Bilanz-Diskussion" über diesen Umstand anfangen ;-)

Langfristig:

  • 35% Aktien / Etfs / Fonds / Rohstoffe
  • 30% Immos
  • 15% Materielles
  • 15% Cash
  • 5% Sonstiges: Kunst, Gold, Whiskey, Uhren

Was haben Sie denn gegen eine Bilanz? Nochmal... Firmen tun das aus guten praktischen Gründen so. Setzen Sie sich doch mal 20 Stunden hin und überlegen wie Ihnen diese Idee helfen könnte.

Die haben ihr materielles Anlage- bzw. Umlaufvermögen in der Bilanz. Wenn hier jemand 15% verbucht würde ich das auch nicht vernachlässigen. So sieht man, dass es 15% sind, dieser Anteil negativ rentiert und zur Not schnell liquidiert werden kann. Daraus leiten sich Fragen ab. Passen die 15%? Was wäre wenn ich den nächst kleineren Laptop gekauft hätte und die Differenz in Aktien ETF gesteckt hätte? Alles Fragen welche sie jeder selbst beantworten sollte.

Und ich haue noch einen drauf bei HK. Angenommen Ihnen ist bewusst, dass sie 20% ihres Einkommens jeden Monat frei zur Verfügung haben. Das stecken sie in Aktien ETF. Diese freien Mittel sind bestens zur Finanzierung der berühmten kaputten Waschmaschine geeignet. Sie könnten damit auch ein neues Auto finanzieren wenn das alte unerwartet seinen Geist aufgibt. Das wirft die Frage auf wie groß eine Cash Reserve dimensioniert sein sollte. Wenn sie da beispielsweise Cash i.H. der Kosten eines Autos vorhalten und es passiert 10 Jahre nichts kostet sie das ein Auto. Sie haben es 10 Jahre dem Aktienmarkt entzogen. Wenn's kaputt geht könnten Sie es zu günstigen Zinsen z.B. über eine Autobank finanzieren indem sie statt neue ETF zu kaufen einfach über eine gewisse Zeit den Kredit bevorzugen.

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WiWi Gast

Wie sieht euer Portfolio aus?

WiWi Gast schrieb am 29.08.2022:

know-it-all schrieb am 29.08.2022:

Könnten wir nicht einfach mal zum eigentlichen Thema zurückkommen?!

Mein derzeitiges Portfolio:

  • 25% ETFs
  • 20% Einzelaktien
  • 20% Cash
  • 15% Materielles (Laptop, Hifi-Anlage, Auto usw.)
  • 10% Gold
  • unberücksichtigt, da nicht liquide, aber fest zugesagt, sind Leistungen aus dem Versorgungswerk und dem Versorgungsbeitrag meines Unternehmens.
  • unberücksichtigt, da nicht bewertbar, sind Dinge wie Gesundheit, Bildung, soziales Netzwerk, Familie, Kinder usw.

Verstehst du unter "Materielles" alles was du als "anfassbare" Gegenstände so in einer Wohnung (oder Garage) stehen hast ? Die Logik das als Bestandteil des Portfolios aufzuführen ist auch etwas eigen... Die Abgrenzung zwischen reinen Konsumgütern und solchen, die ggf. auch zur Arbeit/Erzielung von Einkommen genutzt werden können (wie "Laptop") ist ja doch eher willkürlich.
Und, nein, ich möchte jetzt keine neue "Bilanz-Diskussion" über diesen Umstand anfangen ;-)

Langfristig:

  • 35% Aktien / Etfs / Fonds / Rohstoffe
  • 30% Immos
  • 15% Materielles
  • 15% Cash
  • 5% Sonstiges: Kunst, Gold, Whiskey, Uhren

Was haben Sie denn gegen eine Bilanz? Nochmal... Firmen tun das aus guten praktischen Gründen so. Setzen Sie sich doch mal 20 Stunden hin und überlegen wie Ihnen diese Idee helfen könnte.

Die haben ihr materielles Anlage- bzw. Umlaufvermögen in der Bilanz. Wenn hier jemand 15% verbucht würde ich das auch nicht vernachlässigen. So sieht man, dass es 15% sind, dieser Anteil negativ rentiert und zur Not schnell liquidiert werden kann. Daraus leiten sich Fragen ab. Passen die 15%? Was wäre wenn ich den nächst kleineren Laptop gekauft hätte und die Differenz in Aktien ETF gesteckt hätte? Alles Fragen welche sie jeder selbst beantworten sollte.

Und ich haue noch einen drauf bei HK. Angenommen Ihnen ist bewusst, dass sie 20% ihres Einkommens jeden Monat frei zur Verfügung haben. Das stecken sie in Aktien ETF. Diese freien Mittel sind bestens zur Finanzierung der berühmten kaputten Waschmaschine geeignet. Sie könnten damit auch ein neues Auto finanzieren wenn das alte unerwartet seinen Geist aufgibt. Das wirft die Frage auf wie groß eine Cash Reserve dimensioniert sein sollte. Wenn sie da beispielsweise Cash i.H. der Kosten eines Autos vorhalten und es passiert 10 Jahre nichts kostet sie das ein Auto. Sie haben es 10 Jahre dem Aktienmarkt entzogen. Wenn's kaputt geht könnten Sie es zu günstigen Zinsen z.B. über eine Autobank finanzieren indem sie statt neue ETF zu kaufen einfach über eine gewisse Zeit den Kredit bevorzugen.

Die Idee den eigenen Privathaushalt in eine Bilanz zu packen nicht grundsätzlich schlecht, aber dann bitte richtig und nicht irgendwie.

Weder Humankapital noch Konsumgüter haben in einer Haushaltsbilanz etwas verloren.
Bevor ich das begründe, möchte ich aber kurz auf dein Beispiel mit dem Auto kurz eingehen, denn ich finde es nicht wirklich passend. Es beantwortet nämlich nicht die Frage, ob ein ein Auto etwas in der Bilanz verloren hat. Es geht hierbei ausschließlich um die Entscheidung zwischen zwei Assetklassen ( Aktien-ETFs und Cash ) bei Unsicherheit. Wäre die Rendite von ETFs sicher, würden sich auch unterjährige Investitionszeiträume lohnen eh man das Auto kauft.

Nun zur eigentlichen Begründung der o.g. These.
Investitionen eines Unternehmens dienen zur Gewinnerzielung. Ein Unternehmen kauft eine Maschine mit der Absicht mehr Gewinn zu erzielen als die ursprünglichen Anschaffungskosten. Konsumgüter dienen nicht der Gewinnerzielung. Damit ist es grenzwertig diese zum Vermögen dazuzuzählen.
Ferner können Unternehmen Laptops und co. binnen 1-2 Jahre abschreiben und verringern somit stark ihre Steuerlast.
Das kann eine Privatperson nicht.
Daher erschließt sich mir nicht der Sinn einen Fernseher finanziell von einem konsumierten Urlaub oder eine geöffnete Packung Frischkäse.

Man könnte es natürlich weiterspinnen und sagen, dass wenn man Konsumgüter mit der Absicht kauft sie zu einem späteren Zeitpunkt wieder gebraucht zu verkaufen, könnte man vielleicht argumentieren, dass diese mit dem potentiellen Liquiditätserlös zu bewerten sind, aber wer zur Hölle macht sowas außer vielleicht bei einem PKW, aber es frisst so viel Geld, dass man da einfach nicht von einem Vermögenswert sprechen kann.

Humankapital zum Vermögen zu zählen finde ich auch grenzwertig aus diversen Gründen. Hier wird HK als die Summe aller zukünftigen Gewinne definiert und nicht realisierte Gewinne dürfen nicht bilanziert werden (Vorsichtsprinzip). Auch müssten sie eben noch diskontiert werden. Nur zu welchen Zins? Und bevor wir all diese Fragen stellen, muss überhaupt geprüft werden, ob HK überhaupt aktivierungsfähig ist. Sind nicht realisierte Gewinne aus eigener Arbeitskraft selbstständig am Absatzmarkt veräußerbar? Nein. Damit gilt ein Bilanzierungsverbot.

Klar könnte argumentieren, dass es hierbei nur um eine Idee und man Bilanzierungsregeln nicht so ernst nehmen soll und es sei ja schließlich keine echte Bilanz, aber ich finde es halt komisch, dass man sich einerseits das schön rechnet nach dem Motto „ein Unternehmen zählt das Laptop zum Betriebsvermögen. Warum darf ich das nicht?“ aber auf der anderen Seite soll man es nicht zu ernst nehmen, wenn es un Bilanzierungsverbote und Bewertungsprinzipien geht.

Am Ende des Tages geht es um den zukünftigen eigenen Wohlstands im Alter und da hilft weder eine dubiose Hochrechnung des zukünftigen Gehalt auf 40 Jahren noch die Zuzählung eines Fernsehers/Laptops/PKWs zum dem Vermögen, den ich später zur Aufstockung meiner Rente verwenden möchte.

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WiWi Gast

Wie sieht euer Portfolio aus?

WiWi Gast schrieb am 24.09.2022:

know-it-all schrieb am 29.08.2022:

Könnten wir nicht einfach mal zum eigentlichen Thema zurückkommen?!

Mein derzeitiges Portfolio:

  • 25% ETFs
  • 20% Einzelaktien
  • 20% Cash
  • 15% Materielles (Laptop, Hifi-Anlage, Auto usw.)
  • 10% Gold
  • unberücksichtigt, da nicht liquide, aber fest zugesagt, sind Leistungen aus dem Versorgungswerk und dem Versorgungsbeitrag meines Unternehmens.
  • unberücksichtigt, da nicht bewertbar, sind Dinge wie Gesundheit, Bildung, soziales Netzwerk, Familie, Kinder usw.

Verstehst du unter "Materielles" alles was du als "anfassbare" Gegenstände so in einer Wohnung (oder Garage) stehen hast ? Die Logik das als Bestandteil des Portfolios aufzuführen ist auch etwas eigen... Die Abgrenzung zwischen reinen Konsumgütern und solchen, die ggf. auch zur Arbeit/Erzielung von Einkommen genutzt werden können (wie "Laptop") ist ja doch eher willkürlich.
Und, nein, ich möchte jetzt keine neue "Bilanz-Diskussion" über diesen Umstand anfangen ;-)

Langfristig:

  • 35% Aktien / Etfs / Fonds / Rohstoffe
  • 30% Immos
  • 15% Materielles
  • 15% Cash
  • 5% Sonstiges: Kunst, Gold, Whiskey, Uhren

Was haben Sie denn gegen eine Bilanz? Nochmal... Firmen tun das aus guten praktischen Gründen so. Setzen Sie sich doch mal 20 Stunden hin und überlegen wie Ihnen diese Idee helfen könnte.

Die haben ihr materielles Anlage- bzw. Umlaufvermögen in der Bilanz. Wenn hier jemand 15% verbucht würde ich das auch nicht vernachlässigen. So sieht man, dass es 15% sind, dieser Anteil negativ rentiert und zur Not schnell liquidiert werden kann. Daraus leiten sich Fragen ab. Passen die 15%? Was wäre wenn ich den nächst kleineren Laptop gekauft hätte und die Differenz in Aktien ETF gesteckt hätte? Alles Fragen welche sie jeder selbst beantworten sollte.

Und ich haue noch einen drauf bei HK. Angenommen Ihnen ist bewusst, dass sie 20% ihres Einkommens jeden Monat frei zur Verfügung haben. Das stecken sie in Aktien ETF. Diese freien Mittel sind bestens zur Finanzierung der berühmten kaputten Waschmaschine geeignet. Sie könnten damit auch ein neues Auto finanzieren wenn das alte unerwartet seinen Geist aufgibt. Das wirft die Frage auf wie groß eine Cash Reserve dimensioniert sein sollte. Wenn sie da beispielsweise Cash i.H. der Kosten eines Autos vorhalten und es passiert 10 Jahre nichts kostet sie das ein Auto. Sie haben es 10 Jahre dem Aktienmarkt entzogen. Wenn's kaputt geht könnten Sie es zu günstigen Zinsen z.B. über eine Autobank finanzieren indem sie statt neue ETF zu kaufen einfach über eine gewisse Zeit den Kredit bevorzugen.

Die Idee den eigenen Privathaushalt in eine Bilanz zu packen nicht grundsätzlich schlecht, aber dann bitte richtig und nicht irgendwie.

Weder Humankapital noch Konsumgüter haben in einer Haushaltsbilanz etwas verloren.
Bevor ich das begründe, möchte ich aber kurz auf dein Beispiel mit dem Auto kurz eingehen, denn ich finde es nicht wirklich passend. Es beantwortet nämlich nicht die Frage, ob ein ein Auto etwas in der Bilanz verloren hat. Es geht hierbei ausschließlich um die Entscheidung zwischen zwei Assetklassen ( Aktien-ETFs und Cash ) bei Unsicherheit. Wäre die Rendite von ETFs sicher, würden sich auch unterjährige Investitionszeiträume lohnen eh man das Auto kauft.

Nun zur eigentlichen Begründung der o.g. These.
Investitionen eines Unternehmens dienen zur Gewinnerzielung. Ein Unternehmen kauft eine Maschine mit der Absicht mehr Gewinn zu erzielen als die ursprünglichen Anschaffungskosten. Konsumgüter dienen nicht der Gewinnerzielung. Damit ist es grenzwertig diese zum Vermögen dazuzuzählen.
Ferner können Unternehmen Laptops und co. binnen 1-2 Jahre abschreiben und verringern somit stark ihre Steuerlast.
Das kann eine Privatperson nicht.
Daher erschließt sich mir nicht der Sinn einen Fernseher finanziell von einem konsumierten Urlaub oder eine geöffnete Packung Frischkäse.

Man könnte es natürlich weiterspinnen und sagen, dass wenn man Konsumgüter mit der Absicht kauft sie zu einem späteren Zeitpunkt wieder gebraucht zu verkaufen, könnte man vielleicht argumentieren, dass diese mit dem potentiellen Liquiditätserlös zu bewerten sind, aber wer zur Hölle macht sowas außer vielleicht bei einem PKW, aber es frisst so viel Geld, dass man da einfach nicht von einem Vermögenswert sprechen kann.

Humankapital zum Vermögen zu zählen finde ich auch grenzwertig aus diversen Gründen. Hier wird HK als die Summe aller zukünftigen Gewinne definiert und nicht realisierte Gewinne dürfen nicht bilanziert werden (Vorsichtsprinzip). Auch müssten sie eben noch diskontiert werden. Nur zu welchen Zins? Und bevor wir all diese Fragen stellen, muss überhaupt geprüft werden, ob HK überhaupt aktivierungsfähig ist. Sind nicht realisierte Gewinne aus eigener Arbeitskraft selbstständig am Absatzmarkt veräußerbar? Nein. Damit gilt ein Bilanzierungsverbot.

Klar könnte argumentieren, dass es hierbei nur um eine Idee und man Bilanzierungsregeln nicht so ernst nehmen soll und es sei ja schließlich keine echte Bilanz, aber ich finde es halt komisch, dass man sich einerseits das schön rechnet nach dem Motto „ein Unternehmen zählt das Laptop zum Betriebsvermögen. Warum darf ich das nicht?“ aber auf der anderen Seite soll man es nicht zu ernst nehmen, wenn es un Bilanzierungsverbote und Bewertungsprinzipien geht.

Am Ende des Tages geht es um den zukünftigen eigenen Wohlstands im Alter und da hilft weder eine dubiose Hochrechnung des zukünftigen Gehalt auf 40 Jahren noch die Zuzählung eines Fernsehers/Laptops/PKWs zum dem Vermögen, den ich später zur Aufstockung meiner Rente verwenden möchte.

Danke für diesen sachlich gehaltenen Beitrag.

Ich betrachte die Renditen von Aktien ETF als sicher wenn ich Entscheidungen treffe und gehe real von 6% p.a. aus. Sie haben recht. Es geht um die Entscheidung zwischen Cash und Aktien. In der Meteorologie gibt es Linien gleichen Luftdrucks. Kursverläufe sind Linien gleichen Discounts zukünftig erwarteter Gewinne. Unsicherheit ist der Grund dafür, dass dieser Discount im Kurs "eingraviert" ist. Dafür bin ich sehr dankbar. Ich möchte mein sehr, sehr langfristiges Endvermögen maximieren. Wenn wir den zeitlichen Aspekt ins Spiel bringen sind reale p.a.-Renditen kurzfristig sehr unsicher und langfristig sehr sicher (Regression zur Mitte). Sie kennen bestimmt die Assetklassen-Charts von Jeremy Siegel über mehr als 200 Jahre. Da können Sie quasi (logarithmische Ordinate) mit einem Lineal einen Strich durchziehen.

Ich halte keine großen Cash Reserven. Am Ende vom Monat hätte ich lieber 15,35 EUR als 17,56 EUR auf dem Konto. Die Opportunität ist eine Renditeerwartung von real 6% p.a.. Ich habe deshalb keinerlei Finanzierungsprobleme. Erstens könnte ich sofort und formlos einen Dispo für nominal 6,5% p.a. in Anspruch nehmen. Zweitens, hier kommt das HK als Flussgröße ins Spiel, benötige ich 30% meines Einkommens für nichts. Das ist mein Innenfinanzierungsvolumen. Der Dispo Zins liegt unter der erwarteten Rendite von Aktien. Er wird zudem nur gezogen wenn nötig (noch nie). Er ist schnell wieder abgezahlt. Unsicherheit ist für mich der Grund schlechthin auch kurzfristig maximal zu Investieren um sehr, sehr langfristig ein höheres Endvermögen erwarten zu können. In meinem Setup, und das kann bei jeden anders sein, würde eine Kassenhaltung über den alltäglichen Bedarf hinaus (Transaktionskasse + 25% Vorsichtskasse) ein geringeres Endvermögen erwarten lassen. Für mich spielt HK (Bestands- und Flussgröße) bei diesen Erwägungen eine große Rolle. Anders formuliert... würde ich 10.000 EUR in der Kasse halten würde sich die Erwartung an mein Endvermögen reduzieren.

Ich sehe es so wie Sie, dass es am Ende des Tages um den eigenen Wohlstand bzw. der Ihrer Liebsten geht. Ich persönlich habe nur die wirklichen großen Dinge in der "Bilanz". Mein Auto ist da nicht dabei. Es steigt massiv im Wert wenn es voll getankt ist :-) Ich versuche "penny foolish and pound wise" zu sein. Mich würde interessieren wie ihr gedankliches Framework zur Kassenhaltung ist.

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WiWi Gast

Wie sieht euer Portfolio aus?

Zur Kassenhaltung:
Als ich angestellt war, hatte ich eine geringe Cash-Haltung (<10k), weil mein Job sicher war.

Jetzt, Startup-Unternehmer, halte ich eine höhere Cash-Quote, um a) in das Unternehmen noch investieren zu können und b) eine hohe Handlungsfähigkeit trotz Unischerheit zu bewahren.
Startup ist ein Highrisk-Highreward Investment (mit hohen Ausfallraten). Wegen des Risikos, bin ich mehr in Cash. Die Startup-Anteile bewerte ich aktuell mit 0 Euro in meinem Portfolio, weil die auf Jahre nicht liquide / veräußerbar sind.

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WiWi Gast

Wie sieht euer Portfolio aus?

WiWi Gast schrieb am 28.09.2022:

Zur Kassenhaltung:
Als ich angestellt war, hatte ich eine geringe Cash-Haltung (<10k), weil mein Job sicher war.

Jetzt, Startup-Unternehmer, halte ich eine höhere Cash-Quote, um a) in das Unternehmen noch investieren zu können und b) eine hohe Handlungsfähigkeit trotz Unischerheit zu bewahren.
Startup ist ein Highrisk-Highreward Investment (mit hohen Ausfallraten). Wegen des Risikos, bin ich mehr in Cash. Die Startup-Anteile bewerte ich aktuell mit 0 Euro in meinem Portfolio, weil die auf Jahre nicht liquide / veräußerbar sind.

Das ist wohl eine realistische Einschätzung. Ich wünsche gutes Gelingen und das nötige Glück.

antworten
WiWi Gast

Wie sieht euer Portfolio aus?

Push - ich lese mich seit geraumer Zeit fleißig ein.
Macht es Sinn 100% in den MSCI World zu gehen, während ich mich weiter einlese? (Bzw. weitere ETFs in Kombination)

antworten
WiWi Gast

Wie sieht euer Portfolio aus?

WiWi Gast schrieb am 18.10.2022:

Push - ich lese mich seit geraumer Zeit fleißig ein.
Macht es Sinn 100% in den MSCI World zu gehen, während ich mich weiter einlese? (Bzw. weitere ETFs in Kombination)

das musst du selbst wissen, aber der MSCI world ist auf lange sicht (20 jahre) sehr wahrscheinlich eine solide wahl. würde aber in deiner lage als anfänger nirgendwo 100% reingehen. dazu gibt es in der aktuellen situation einfach noch zu viele risiken (inflation, krieg, zinsen, lieferkette, covid, energie, russland,china...). niemand weiß wohin es die nächsten monate hingeht. ich persönlich habe das gefühl, dass die stimmung gerade schon extrem schlecht ist und dass man sicher schon ein paar schnäppchen einkaufen kann. niemand verspricht dir aber, dass der plan der FED aufgeht - wenn die inflation die nächsten monate immernoch über den erwartungen liegt, gleichzeitig der arbeitsmarkt in den USA noch halbwegs robust aussieht, wird die FED die zinsen weiter anheben und dann sind auch gut nochmal 10 - 20% kursverlust drin. niemand kann auch sagen wie es energiepolitisch in europa weitergeht. Bedenke auch, dass im MSCI world die größten positionen US-aktien sind und du dich dort als euroinvestor aktuell in eine sehr teure währung einkaufst. kurz und knapp: Meiner meinung nach wäre ein sparplan sicher die bessere alternative. In der aktuellen situation cash zu haben ist auch ein nicht zu unterschätzender luxus.

antworten
WiWi Gast

Wie sieht euer Portfolio aus?

WiWi Gast schrieb am 18.10.2022:

Push - ich lese mich seit geraumer Zeit fleißig ein.
Macht es Sinn 100% in den MSCI World zu gehen, während ich mich weiter einlese? (Bzw. weitere ETFs in Kombination)

Diese Frage kann dir keiner beantworten Bro. Am besten du liest einfach noch ein bisschen weiter

antworten
WiWi Gast

Wie sieht euer Portfolio aus?

WiWi Gast schrieb am 18.10.2022:

Push - ich lese mich seit geraumer Zeit fleißig ein.
Macht es Sinn 100% in den MSCI World zu gehen, während ich mich weiter einlese? (Bzw. weitere ETFs in Kombination)

Was meinst du mit 100 %? 100 % deines Vermögens oder deiner Sparrate?

Wichtig ist, dass du beginnst. Ja, 100 % deiner Sparrate ist nicht verkehrt, um erstmal zu starten. Den Sparplan anpassten kannst du immer noch.

100 % des Vermögens als Einmalzahlung würde ich nicht machen

antworten
WiWi Gast

Wie sieht euer Portfolio aus?

WiWi Gast schrieb am 18.10.2022:

Push - ich lese mich seit geraumer Zeit fleißig ein.
Macht es Sinn 100% in den MSCI World zu gehen, während ich mich weiter einlese? (Bzw. weitere ETFs in Kombination)

Wenn es eine größere Summe ist dann eher über einen Zeitraum verteilt zur Risikominimierung. Wenn es als Anfang ein Sparplan zum Vermögensaufbau sein soll dann ist das zumindest nicht verkehrt.

antworten
WiWi Gast

Wie sieht euer Portfolio aus?

Aktuell nahezu
95 % Cash. Falls es klappt gibt es hoffentlich über 3% Zinsen drauf auf kurze Frist.
Werde wohl Stufenweise in Aktien ETF's investieren.

Ziel ist eigentlich
60% Aktien
40% Immobilien

Keine Ahnung ob Bonds langfristig Sinn machen.

antworten
WiWi Gast

Wie sieht euer Portfolio aus?

WiWi Gast schrieb am 18.10.2022:

Push - ich lese mich seit geraumer Zeit fleißig ein.
Macht es Sinn 100% in den MSCI World zu gehen, während ich mich weiter einlese? (Bzw. weitere ETFs in Kombination)

Ja

antworten
WiWi Gast

Wie sieht euer Portfolio aus?

WiWi Gast schrieb am 18.10.2022:

Push - ich lese mich seit geraumer Zeit fleißig ein.
Macht es Sinn 100% in den MSCI World zu gehen, während ich mich weiter einlese? (Bzw. weitere ETFs in Kombination)

Gleich 30% MSCI Emerging Markets mitreinnehmen, dann passt das :)

antworten
WiWi Gast

Wie sieht euer Portfolio aus?

WiWi Gast schrieb am 18.10.2022:

Aktuell nahezu
95 % Cash. Falls es klappt gibt es hoffentlich über 3% Zinsen drauf auf kurze Frist.
Werde wohl Stufenweise in Aktien ETF's investieren.

Ziel ist eigentlich
60% Aktien
40% Immobilien

Keine Ahnung ob Bonds langfristig Sinn machen.

Bedenken Sie, das Risiko einen zeitlichen Aspekt hat. Für Kinder sind Bonds als Altersvorsorge wohl eine sehr schlechte Wahl. Spätestens ab 20 Jahren Horizont haben globale Aktien Indexfonds ein kaum noch vorhandenes Risiko eines realen Verlustes nach unten bzw. ein hohe Wahrscheinlichkeit eines "ordentlichen" realen Gewinns. Viel Erfolg.

antworten
WiWi Gast

Wie sieht euer Portfolio aus?

WiWi Gast schrieb am 18.10.2022:

Push - ich lese mich seit geraumer Zeit fleißig ein.
Macht es Sinn 100% in den MSCI World zu gehen, während ich mich weiter einlese? (Bzw. weitere ETFs in Kombination)

Was meinst du mit 100 %? 100 % deines Vermögens oder deiner Sparrate?

Wichtig ist, dass du beginnst. Ja, 100 % deiner Sparrate ist nicht verkehrt, um erstmal zu starten. Den Sparplan anpassten kannst du immer noch.

100 % des Vermögens als Einmalzahlung würde ich nicht machen

Sorry - ja, 100% der monatlichen Sparrate. Vielen Dank euch!

antworten
WiWi Gast

Wie sieht euer Portfolio aus?

WiWi Gast schrieb am 18.10.2022:

Push - ich lese mich seit geraumer Zeit fleißig ein.
Macht es Sinn 100% in den MSCI World zu gehen, während ich mich weiter einlese? (Bzw. weitere ETFs in Kombination)

Persönlich würde ich den MSCI ACWI nehmen um gleich etwas EM drin zu haben. Aber was falsch macht man mit beiden nicht. Und ruhig 100% der Sparrate rein - wenn bereits ein ausreichender Notgroschen vorhanden ist.

Hab dieses Jahr auch ordentlich investiert und bin mittlerweile bei 90% Investitionsquote bezogen auf mein liquides Gesamtvermögen.

antworten
WiWi Gast

Wie sieht euer Portfolio aus?

WiWi Gast schrieb am 19.10.2022:

Push - ich lese mich seit geraumer Zeit fleißig ein.
Macht es Sinn 100% in den MSCI World zu gehen, während ich mich weiter einlese? (Bzw. weitere ETFs in Kombination)

Was meinst du mit 100 %? 100 % deines Vermögens oder deiner Sparrate?

Wichtig ist, dass du beginnst. Ja, 100 % deiner Sparrate ist nicht verkehrt, um erstmal zu starten. Den Sparplan anpassten kannst du immer noch.

100 % des Vermögens als Einmalzahlung würde ich nicht machen

Sorry - ja, 100% der monatlichen Sparrate. Vielen Dank euch!

Wer mit Aktien/Fonds hantiert, sollte sich ein bisschen auskennen, das ist bei dir scheinbar nicht der Fall

antworten
know-it-all

Wie sieht euer Portfolio aus?

WiWi Gast schrieb am 19.10.2022:

Wer mit Aktien/Fonds hantiert, sollte sich ein bisschen auskennen, das ist bei dir scheinbar nicht der Fall

Bei Aktien pflichte ich bei, aber für das Besparen eines MSCI World ETF braucht es wirklich keine besonderen Kenntnisse ;-)

antworten
WiWi Gast

Wie sieht euer Portfolio aus?

know-it-all schrieb am 19.10.2022:

Wer mit Aktien/Fonds hantiert, sollte sich ein bisschen auskennen, das ist bei dir scheinbar nicht der Fall

Bei Aktien pflichte ich bei, aber für das Besparen eines MSCI World ETF braucht es wirklich keine besonderen Kenntnisse ;-)

Falsch, um den MSCI World überhaupt erst zu kaufen, musst du bei der Bank bestätigen, dass du das Risiko kennst und verstehst. Sonst kannst du nicht mal das Depot eröffnen.

antworten
WiWi Gast

Wie sieht euer Portfolio aus?

Dafür reicht es, einfach ein paar Häkchen anzukreuzen, also sind nicht wirklich Kenntnisse erforderlich.

WiWi Gast schrieb am 19.10.2022:

know-it-all schrieb am 19.10.2022:

Wer mit Aktien/Fonds hantiert, sollte sich ein bisschen auskennen, das ist bei dir scheinbar nicht der Fall

Bei Aktien pflichte ich bei, aber für das Besparen eines MSCI World ETF braucht es wirklich keine besonderen Kenntnisse ;-)

Falsch, um den MSCI World überhaupt erst zu kaufen, musst du bei der Bank bestätigen, dass du das Risiko kennst und verstehst. Sonst kannst du nicht mal das Depot eröffnen.

antworten
WiWi Gast

Wie sieht euer Portfolio aus?

WiWi Gast schrieb am 19.10.2022:

know-it-all schrieb am 19.10.2022:

Wer mit Aktien/Fonds hantiert, sollte sich ein bisschen auskennen, das ist bei dir scheinbar nicht der Fall

Bei Aktien pflichte ich bei, aber für das Besparen eines MSCI World ETF braucht es wirklich keine besonderen Kenntnisse ;-)

Falsch, um den MSCI World überhaupt erst zu kaufen, musst du bei der Bank bestätigen, dass du das Risiko kennst und verstehst. Sonst kannst du nicht mal das Depot eröffnen.

Bestätigen muss man das bei der Eröffnung zwar schon, aber richtig nachgeprüft, ob man diese Kenntnisse auch wirklich hat wird das nicht. Natürlich sollte man nicht völlig blauäugig sein Vermögen in ETFs anlegen. Es reicht wenn man sich mit dem Thema auseinandersetzt und das dauert auch nicht allzu lange.

antworten
WiWi Gast

Wie sieht euer Portfolio aus?

Ich hab ein Jahresnetto in Cash. Werde ich bei 10% Inflation wohl etwas verkleinern.

Meine Altersvorsorge besteht aus GRV, eine überschaubare bAV (festverzinslich, im Grunde ziemlicher Blödsinn) und private Säule 100% ETF, wo ich per Sparplan kontinuierlich nachkaufe.

Mein zweites Depot hat die Zielallokation 30% All world ETF, 30% all world high dividend ETF, 10% diverse ETF, 20% RK1 (derzeit Cash, demnächst teilweise auch wieder Festgeldleiter) und 10% Gold (physisch und extra).
Sollten Aktien wieder ein neues ATH erreichen und Anleihen wieder attraktiver werden gehe ich dort evtl. auch auf 60% Aktien/ETF zurück.

Hat bisher auch in 2022 halbwegs schmerzfrei funktioniert, auch weil ich bei Aktien ETF noch am Nachkaufen war. So einen Kleinwagen herum hab ich an Buchwert verloren.

Das zweite Depot dient eines Tages evtl. mal dem Eigenkapital für einen Immobilienkauf. Falls das nichts wird sollen die Dividenden über kurz oder lang die Kaltmiete abdecken.

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WiWi Gast

Wie sieht euer Portfolio aus?

WiWi Gast schrieb am 13.08.2022:

Ansonsten geduldig sein. Langfristig verdienst asi Dich damit dumm und dusselig. Eine Abkürzung gibt es aber nicht.

Mit Ende 50 hilft einem Geduld nicht mehr. Das ist was für Leute Ende 20.

Die Million 30 Jahre später mit 90 Jahren erreicht zu haben bringt es dann auch nicht.

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WiWi Gast

Wie sieht euer Portfolio aus?

schlecht

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WiWi Gast

Wie sieht euer Portfolio aus?

Wie legt ihr derzeit euer Geld an? Ich sehe derzeit nur Verlustbringer wie Aktien, ETFs, Uhren, Cryptos, ...
Ich habe nun etwas in Bonds umgeschichtet, was aber bei 10% Inflation nur ein Tropfen auf dem heißen Stein ist.

Man verdient gut, doch wegen der hohen Steuerlast und Inflation kann man kein Vermögen aufbauen - zum Verzweifeln.

antworten
WiWi Gast

Wie sieht euer Portfolio aus?

WiWi Gast schrieb am 04.11.2022:

Wie legt ihr derzeit euer Geld an? Ich sehe derzeit nur Verlustbringer wie Aktien, ETFs, Uhren, Cryptos, ...
Ich habe nun etwas in Bonds umgeschichtet, was aber bei 10% Inflation nur ein Tropfen auf dem heißen Stein ist.

Man verdient gut, doch wegen der hohen Steuerlast und Inflation kann man kein Vermögen aufbauen - zum Verzweifeln.

Ich habe vor ein paar Jahren Gold gekauft. Rendite war eher bescheiden aber „ok“. Habe vor etlichen Monaten mein Portfolio liquidiert und halte alles in Devisenkonten. Hauptsache kein Euro

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WiWi Gast

Wie sieht euer Portfolio aus?

Verluste bei ETF und Aktien sind reine Buchverluste. This time it's not different.

WiWi Gast schrieb am 04.11.2022:

Wie legt ihr derzeit euer Geld an? Ich sehe derzeit nur Verlustbringer wie Aktien, ETFs, Uhren, Cryptos, ...
Ich habe nun etwas in Bonds umgeschichtet, was aber bei 10% Inflation nur ein Tropfen auf dem heißen Stein ist.

Man verdient gut, doch wegen der hohen Steuerlast und Inflation kann man kein Vermögen aufbauen - zum Verzweifeln.

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WiWi Gast

Wie sieht euer Portfolio aus?

So denken die Leute, die nie Gewinne machen. Verluste müssen immer sofort realisiert werden, ob verkauft oder nicht. Gewinne werden erst realisiert, wenn man verkauft.

WiWi Gast schrieb am 06.11.2022:

Verluste bei ETF und Aktien sind reine Buchverluste. This time it's not different.

Wie legt ihr derzeit euer Geld an? Ich sehe derzeit nur Verlustbringer wie Aktien, ETFs, Uhren, Cryptos, ...
Ich habe nun etwas in Bonds umgeschichtet, was aber bei 10% Inflation nur ein Tropfen auf dem heißen Stein ist.

Man verdient gut, doch wegen der hohen Steuerlast und Inflation kann man kein Vermögen aufbauen - zum Verzweifeln.

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WiWi Gast

Wie sieht euer Portfolio aus?

WiWi Gast schrieb am 04.11.2022:

Wie legt ihr derzeit euer Geld an? Ich sehe derzeit nur Verlustbringer wie Aktien, ETFs, Uhren, Cryptos, ...
Ich habe nun etwas in Bonds umgeschichtet, was aber bei 10% Inflation nur ein Tropfen auf dem heißen Stein ist.

Man verdient gut, doch wegen der hohen Steuerlast und Inflation kann man kein Vermögen aufbauen - zum Verzweifeln.

Habe ein paar Immobilien, die ich aber alle stark geheblt habe und erst langsam über den Cashflow abbezahle. Daher zähle ich die mal nicht zum Portfolio.
Ansonsten habe ich rund 100k in einem ETF/Aktien Depot. Bis dieses Jahr ausschließlich Dividenden Titel. Die meisten aus den USA mit ca. 4% Dividendenrendite. Diese waren natürlich dieses Jahr auch eine zeitlang negativ. Aber seit ein zwei Monaten bin ich mit übersschaubaren 5% im Plus. Dividendentitel schlagen sich in der Krise immer ganz gut (insbesondere Öl (Shell), Versicherungen (MuRe)) und Konsumgüter (Pepsi/Cola und co). Nur mein Emerging Markets ETF hat sich seit dem Krieg nicht mehr erholt. Sonst wäre mein Depot wohl weit 2 stellig im Plus.

Seit dieser Woche sind nun auch endlich Tech Aktien in meinem Depot. Bin nach den Ergebnisvorstellungen diese Woche nun bei den großen mit ein paar tausend eingestiegen. Plane diese Position nun über die nächsten Wochen/Monaten auszubauen. Hatte es während Corona nicht gemacht und es dann irgendwie bereut. Hole es daher nun nach.

antworten
WiWi Gast

Wie sieht euer Portfolio aus?

So denken Leute mit einem Overconfidence Bias und ohne Ahnung von der Materie.

WiWi Gast schrieb am 06.11.2022:

So denken die Leute, die nie Gewinne machen. Verluste müssen immer sofort realisiert werden, ob verkauft oder nicht. Gewinne werden erst realisiert, wenn man verkauft.

Verluste bei ETF und Aktien sind reine Buchverluste. This time it's not different.

Wie legt ihr derzeit euer Geld an? Ich sehe derzeit nur Verlustbringer wie Aktien, ETFs, Uhren, Cryptos, ...
Ich habe nun etwas in Bonds umgeschichtet, was aber bei 10% Inflation nur ein Tropfen auf dem heißen Stein ist.

Man verdient gut, doch wegen der hohen Steuerlast und Inflation kann man kein Vermögen aufbauen - zum Verzweifeln.

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WiWi Gast

Wie sieht euer Portfolio aus?

WiWi Gast schrieb am 06.11.2022:

So denken die Leute, die nie Gewinne machen. Verluste müssen immer sofort realisiert werden, ob verkauft oder nicht. Gewinne werden erst realisiert, wenn man verkauft.

Verluste bei ETF und Aktien sind reine Buchverluste. This time it's not different.

Wie legt ihr derzeit euer Geld an? Ich sehe derzeit nur Verlustbringer wie Aktien, ETFs, Uhren, Cryptos, ...
Ich habe nun etwas in Bonds umgeschichtet, was aber bei 10% Inflation nur ein Tropfen auf dem heißen Stein ist.

Man verdient gut, doch wegen der hohen Steuerlast und Inflation kann man kein Vermögen aufbauen - zum Verzweifeln.

what?

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WiWi Gast

Wie sieht euer Portfolio aus?

Also ich konzentriere mich nur auf die Rente ab 65 Jahre bei meinem Portfolio. Bin jetzt 50.

Stand heute:
Betriebsrente: 1000€ Im monat
Private Altersvorsorge: 2500€ Im Monat
Haus (Baujahr 2006, derzeitiger Wert 700 tsd) mit 60 abbezahlt.
Haus in Griechenland. Wert: 200 tsd.
Staatliche Rente: ?
Das Geld wird stand heute also für ein gutes rentendasein reichen und das ist das wichtigste neben dem das ich bereits heute in Wohlstand lebe durch ein sehr gutes Haushaltseinkommen.

antworten
WiWi Gast

Wie sieht euer Portfolio aus?

What?

WiWi Gast schrieb am 06.11.2022:

So denken die Leute, die nie Gewinne machen. Verluste müssen immer sofort realisiert werden, ob verkauft oder nicht. Gewinne werden erst realisiert, wenn man verkauft.

Verluste bei ETF und Aktien sind reine Buchverluste. This time it's not different.

Wie legt ihr derzeit euer Geld an? Ich sehe derzeit nur Verlustbringer wie Aktien, ETFs, Uhren, Cryptos, ...
Ich habe nun etwas in Bonds umgeschichtet, was aber bei 10% Inflation nur ein Tropfen auf dem heißen Stein ist.

Man verdient gut, doch wegen der hohen Steuerlast und Inflation kann man kein Vermögen aufbauen - zum Verzweifeln.

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WiWi Gast

Wie sieht euer Portfolio aus?

Wieso arbeitest Du denn noch? Um das Haus abzuzahlen?

WiWi Gast schrieb am 06.11.2022:

Also ich konzentriere mich nur auf die Rente ab 65 Jahre bei meinem Portfolio. Bin jetzt 50.

Stand heute:
Betriebsrente: 1000€ Im monat
Private Altersvorsorge: 2500€ Im Monat
Haus (Baujahr 2006, derzeitiger Wert 700 tsd) mit 60 abbezahlt.
Haus in Griechenland. Wert: 200 tsd.
Staatliche Rente: ?
Das Geld wird stand heute also für ein gutes rentendasein reichen und das ist das wichtigste neben dem das ich bereits heute in Wohlstand lebe durch ein sehr gutes Haushaltseinkommen.

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WiWi Gast

Wie sieht euer Portfolio aus?

Weil ich die Betriebsrente und die Altersvorsorge erst ab 63 bekomme. Darum arbeite ich noch. Ich brauch ja schließlich noch Geld zum Leben derzeit und das Haus zahl ich ja noch bis 60 ab.

WiWi Gast schrieb am 09.11.2022:

Wieso arbeitest Du denn noch? Um das Haus abzuzahlen?

Also ich konzentriere mich nur auf die Rente ab 65 Jahre bei meinem Portfolio. Bin jetzt 50.

Stand heute:
Betriebsrente: 1000€ Im monat
Private Altersvorsorge: 2500€ Im Monat
Haus (Baujahr 2006, derzeitiger Wert 700 tsd) mit 60 abbezahlt.
Haus in Griechenland. Wert: 200 tsd.
Staatliche Rente: ?
Das Geld wird stand heute also für ein gutes rentendasein reichen und das ist das wichtigste neben dem das ich bereits heute in Wohlstand lebe durch ein sehr gutes Haushaltseinkommen.

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WiWi Gast

Wie sieht euer Portfolio aus?

Ach watt herrlich. Dieser ganze Aktivismus, die Meinungen und die Aufregung. Arithmetik der Märkte + Effizienz --> Aktien ETF auf buy & hold und nach 20 Jahren >95% der Marktteilnehmer outperformed. Leute... einfach mal SPIVA ansehen. Das ist das was passiert. Scheint für viele ganz schön schwierig zu sein eine simple Tatsache zu akzeptieren. Nix tun... ;-)

Bin schon gespannt auf die Kommentare... ;-)

antworten
WiWi Gast

Wie sieht euer Portfolio aus?

„Wie wir alle in der dritten Schulklasse lernten – und manche von uns noch einmal 2008 – verdampft jede Serie positiver Zahlen, egal wie beeindruckend, wenn sie mit einer einzelnen Null multipliziert wird. Die Finanzgeschichte lehrt, dass Leverage leider oft Nullen produziert, auch wenn er von cleveren Leuten praktiziert wird.“ (Warren Buffett, Letter to the Shareholders of Berkshire Hathaway 2010)

WiWi Gast schrieb am 06.11.2022:

Wie legt ihr derzeit euer Geld an? Ich sehe derzeit nur Verlustbringer wie Aktien, ETFs, Uhren, Cryptos, ...
Ich habe nun etwas in Bonds umgeschichtet, was aber bei 10% Inflation nur ein Tropfen auf dem heißen Stein ist.

Man verdient gut, doch wegen der hohen Steuerlast und Inflation kann man kein Vermögen aufbauen - zum Verzweifeln.

Habe ein paar Immobilien, die ich aber alle stark geheblt habe und erst langsam über den Cashflow abbezahle. Daher zähle ich die mal nicht zum Portfolio.
Ansonsten habe ich rund 100k in einem ETF/Aktien Depot. Bis dieses Jahr ausschließlich Dividenden Titel. Die meisten aus den USA mit ca. 4% Dividendenrendite. Diese waren natürlich dieses Jahr auch eine zeitlang negativ. Aber seit ein zwei Monaten bin ich mit übersschaubaren 5% im Plus. Dividendentitel schlagen sich in der Krise immer ganz gut (insbesondere Öl (Shell), Versicherungen (MuRe)) und Konsumgüter (Pepsi/Cola und co). Nur mein Emerging Markets ETF hat sich seit dem Krieg nicht mehr erholt. Sonst wäre mein Depot wohl weit 2 stellig im Plus.

Seit dieser Woche sind nun auch endlich Tech Aktien in meinem Depot. Bin nach den Ergebnisvorstellungen diese Woche nun bei den großen mit ein paar tausend eingestiegen. Plane diese Position nun über die nächsten Wochen/Monaten auszubauen. Hatte es während Corona nicht gemacht und es dann irgendwie bereut. Hole es daher nun nach.

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WiWi Gast

Wie sieht euer Portfolio aus?

WiWi Gast schrieb am 09.11.2022:

Ach watt herrlich. Dieser ganze Aktivismus, die Meinungen und die Aufregung. Arithmetik der Märkte + Effizienz --> Aktien ETF auf buy & hold und nach 20 Jahren >95% der Marktteilnehmer outperformed. Leute... einfach mal SPIVA ansehen. Das ist das was passiert. Scheint für viele ganz schön schwierig zu sein eine simple Tatsache zu akzeptieren. Nix tun... ;-)

Bin schon gespannt auf die Kommentare... ;-)

In dieser Phase gehen die Aktien wieder schön von den zittrigen Händen in die hartgesottenen Hände über. Kostolany lässt Grüßen.

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WiWi Gast

Wie sieht euer Portfolio aus?

Selbstbewohnte ETW in A Stadt/A Lage (schuldenfrei)

Depot: 40k (50% ETF/ 50%Einzelaktien (weils mir Spaß macht))

Cash: 4Nettogehälter ~ 13k
Gold/Schmuck/Uhr: 5-6k

  1. Schicht: 15k bei 50 Eigenanteil und 150 AG

Gesetzliche RV nehme ich für mich komplett raus, ich bin noch unter 30, daher ist für mich jeder Cent, der da mal rausspringt, ein Cent mehr ;).

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WiWi Gast

Wie sieht euer Portfolio aus?

Ich habe keine ETFs oder Aktien.
Habe ca. 200k auf dem Tagesgeldkonto und 6 Wohneinheiten, die sich mit der Miete komplett tilgen lassen + ca. 10% positiver Cashflow.

antworten
WiWi Gast

Wie sieht euer Portfolio aus?

Ich habe den kurzen Peak nach der letzten FED Sitzung genutzt und bin aus den Growth Titeln mit einem schönen Gewinn raus. Denke nicht, dass da in den nächsten 18-24 Monaten groß Luft für weiteres Wachstum ist, nach der Rallye der letzten 10 Jahre.

Umgeschichtet in Dividenden ETFs. Wesentlich stabiler und liefern mir in nächster Zeit zumindest konstant 3-4% Rendite über die schwierige wirtschaftliche Zeit. Danach mal weitersehen, wenn die akuten Krisen weniger geworden sind.

Auf mein gesamtes "Vermögen" gesehen, aktuell 60% Aktien und 40% auf dem Konto.

antworten
WiWi Gast

Wie sieht euer Portfolio aus?

WiWi Gast schrieb am 08.12.2022:

Ich habe den kurzen Peak nach der letzten FED Sitzung genutzt und bin aus den Growth Titeln mit einem schönen Gewinn raus. Denke nicht, dass da in den nächsten 18-24 Monaten groß Luft für weiteres Wachstum ist, nach der Rallye der letzten 10 Jahre.

Umgeschichtet in Dividenden ETFs. Wesentlich stabiler und liefern mir in nächster Zeit zumindest konstant 3-4% Rendite über die schwierige wirtschaftliche Zeit. Danach mal weitersehen, wenn die akuten Krisen weniger geworden sind.

Auf mein gesamtes "Vermögen" gesehen, aktuell 60% Aktien und 40% auf dem Konto.

Ihr Gedanke, dass da "nicht groß Luft für Wachstum" ist, hat der Rest des Marktes natürlich nicht. Das sehen die nicht und deshalb ist es auch so leicht den Markt zu schlagen. Nur auf die Story kommt das an, nicht darauf ob der Preis die Story schon reflektiert.

antworten
WiWi Gast

Wie sieht euer Portfolio aus?

WiWi Gast schrieb am 08.12.2022:

Ich habe keine ETFs oder Aktien.
Habe ca. 200k auf dem Tagesgeldkonto und 6 Wohneinheiten, die sich mit der Miete komplett tilgen lassen + ca. 10% positiver Cashflow.

Never ever! Ich wette, dass Sie sich das schön rechnen.

antworten
WiWi Gast

Wie sieht euer Portfolio aus?

80% ETF
10% Aktien
10% Krypto

Dazu
Whiskysammlung 8-10k
Weinkeller 5-10k
Hühner 2-3k

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