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Steuerberaterprüfung für Versorgungswerk?

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WiWi Gast

Steuerberaterprüfung für Versorgungswerk?

Hallo allerseits,

ich überlege derzeit, das Steuerberaterexamen anzustreben, um in das Versorgungswerk zu kommen. Ich habe die dafür nötige Berufserfahrung aus meiner früheren Tätigkeit bereits gesammelt. Für meinen derzeitigen Job ware das Examen sicherlich hilfreich, allerdings ist es für meinen Bereich nicht wirklich einschlägig. Haltet ihr das für sinnvoll? Bin für Meinungen dankbar.

Viele Grüße! :)

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WiWi Gast

Re: Steuerberaterprüfung für Versorgungswerk?

Bei Tätigkeiten in der Industrie musst du dem Versorgungswerk immer eine Tätigkeitsbeschreibung liefern. Die Tätigkeit muss wesentliche Anteile der Tätigkeit eines Steuerberaters haben. Du bist dann in Zukunft halt auf bestimmte Tätigkeiten beschränkt und kannst die Stelle nicht mehr so frei wählen wie ein Betriebswirt.

Ob das Versorgungswerk wirklich eine bessere Rente bietet als die DRV kann ich dir aber auch nicht sagen. Ich habe noch keine Info über meine Rentenanwartschaft erhalten. Ich bin aber gespannt :=)

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WiWi Gast

Re: Steuerberaterprüfung für Versorgungswerk?

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WiWi Gast

Re: Steuerberaterprüfung für Versorgungswerk?

Die Steuerberaterprüfung ist sicherlich sinnvoll:

a) Steigert man damit seinen Marktwert (besonders bei Unternehmenswechsel)

b) Ist das Versorgungswerk attraktiver als die DRV. Die Tätigkeit muss dann jedoch die eines Steuerberaters entsprechen. Das muss man mal mit dem Versorgungswerk abklären. Du bist aber weiterhin flexibel. Wenn du irgendwann den Job wechseln und nicht mehr als Steuerberater tätig sein solltest, wechselst du einfach wieder in die DRV.

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WiWi Gast

Re: Steuerberaterprüfung für Versorgungswerk?

es kommt übrigens je nach bundesland drauf an, ob man nur oder zumindest tlw. vorbehaltsaufgaben übergeben muss. außerdem ist das versorgungswerk als motivation für den stb ein bisschen zu wenig. dafür leidet man zu viel ;-)

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know-it-all

Re: Steuerberaterprüfung für Versorgungswerk?

Mir wurde übrigens mal gesagt, dass ein Versorgungswerk grundsätzlich auch pleite gehen kann (zumindest theoretisch). Ich habe diese Aussage nicht selbst auf Wahrheitsgehalt geprüft, könnte mir aber vorstellen, dass es korrekt ist.
Das Risiko ist naturgemäß wohl eher gering, denn die Versorgungswerke unterliegen ihrerseits einer Aufsicht und die Kapitalanlagen können ja nicht einfach von heute auf morgen "verschwinden".
Nichtsdestotrotz - im Gegensatz zu den Versorgungswerken kann die DRV per Definition nicht pleite gehen weil sie letztendlich immer Einnahmen haben wird und zudem steuerlich bezuschusst wird. Schiefstände im Verhältnis zwischen Einnahmen und Ausgaben können und werden durch die Politik immer korrigiert werden, sei es durch Erhöhung der Beiträge oder Senkung der Leistungen.

Da man zudem auch die Möglichkeit in Betracht ziehen muss, dass irgendwann in der Zukunft die Versorgungswerke wieder in die DRV integriert werden, würde ich persönlich nicht ein schwieriges Examen wie den Steuerberater angehen, nur um den Fängen der DRV zu entfliehen :-)
Lieber einen Arbeitgeber suchen, der eine vernünftige betriebliche Altersvorsorge anbietet/ermöglicht und privat was aufbauen (Depot mit Kapitaleinkünften).

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WiWi Gast

Re: Steuerberaterprüfung für Versorgungswerk?

Ein Versorgungswerk kann pleite gehen. Aber ebenso kann auch die Anlagegesellschaft der betrieblichen Altersvorsorge pleite gehen. Oder die AGs, von denen man Aktien gekauft hat. Vollständige Sicherheit gibt es nicht. Aber die Versorungswerke unterliegen ja auch Regularien, so dass man davon ausgehen kann, dass die schon relativ sicher sind.

Und wenn die Versorgungswerke irgendwann in die DRV integriert werden, so besteht für die bisherigen Versicherten bzw. für die eingezahlten Beträge Bestandschutz. Dann wechsel man eben wieder zurück in die DRV.

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WiWi Gast

Re: Steuerberaterprüfung für Versorgungswerk?

Um es mal so in die Runde zu werfen: die kapitalanlagegebundenen Versorgungswerke leiden unter solchen Niedrig- bis Negativzinsphasen bei positiven Inflationsraten ganz schrecklich, der Rentenversicherung ist das egal.

antworten
know-it-all

Re: Steuerberaterprüfung für Versorgungswerk?

Lounge Gast schrieb:

Um es mal so in die Runde zu werfen: die
kapitalanlagegebundenen Versorgungswerke leiden unter solchen
Niedrig- bis Negativzinsphasen bei positiven Inflationsraten
ganz schrecklich, der Rentenversicherung ist das egal.

Genau. Denn die Rentenversicherung hat ganz andere Probleme wie ein sich kontinuierlich verschlechterndes Verhältnis aus Einzahlern und Leistungsempfängern..
Wenn ich die Wahl zwischen den beiden Problemen hätten, würde ich die (zeitweise) Niedrigzinsphase bevorzugen, denn dort besteht wenigstens noch Hoffnung, dass die Zeit dieses Problem löst und uns irgendwann wieder positive Realzinsen gegönnt sind.

antworten
WiWi Gast

Re: Steuerberaterprüfung für Versorgungswerk?

Ist das so? Werden nicht Steuerberater tendenziell älter als Handwerker? Und hat nicht die Rentenkasse soeben 1 Mio mittelfristige Einzahler gewonnen, von denen die wenigsten dem StB-Versorgungswerk beitreten werden?

antworten
know-it-all

Re: Steuerberaterprüfung für Versorgungswerk?

Lounge Gast schrieb:

Ist das so? Werden nicht Steuerberater tendenziell älter als

Das Steuerberaterversorgungswerk hat natürlich die gleiche oder aufgrund der längeren Lebenserwartung von Steuerberatern sogar unvorteilhaftere Altersstruktur. Der Unterschied besteht in der Mittelherkunft der ausgezahlten Renten:

  • Rentenversicherung --> aus den laufenden Beiträgen ("von der Hand in den Mund")
  • Versorgungswerk --> aus den Kapitalanlagen (die jeder Einzahler für sich selbst erwirtschaftet hat)

Im Versorgungswerk bekommt der Leistungsempfänger also durchschnittlich das eingezahlte Kapital auch wieder ausgezahlt plus die darauf erwirtschafteten Erträge Handwerker? Und hat nicht die Rentenkasse soeben 1 Mio

mittelfristige Einzahler gewonnen, von denen die wenigsten
dem StB-Versorgungswerk beitreten werden?

Die Flüchtlinge retten unser Rentensystem?
Meiner Meinung bewirkt die Hereinholung zusätzlicher Beitragszahlergruppen (Flüchtlinge, vielleicht irgendwann auch mal die Selbstständigen oder Beamten) immer nur einen Aufschub der Probleme. Denn diese Gruppen leiden am Ende unter der gleichen Altersstruktur wie das bestehende Kollektiv der RV-"Mitglieder".
Die heutigen oder baldigen Rentner werden sich darüber natürlich freuen, denn der zu verteilende Kuchen wird zu diesem Moment erst mal größer ohne, dass die Anzahl der "Kuchenesser" zunimmt.

Die "neuen" Beitragszahler profitieren aber selbst nicht davon, denn wenn die mal alt sind und zum "Kuchenesser" werden, dann treten die bestehenden Probleme mit der Altersstruktur erneut auf.

Wirklich nachhaltig lösen kann man das also nur, wenn wieder dauerhaft und mehr Kinder geboren werden und das Verhältnis aus Einzahlern und Empfängern konstant bleibt. Oder man gibt eben irgendwann mal das ausschließliche Umlageverfahren auf und legt zumindest einen Teil der heutigen Beiträge sinnvoll an um in der Zukunft einen Teil der Renten daraus zu bezahlen.

antworten
WiWi Gast

Re: Steuerberaterprüfung für Versorgungswerk?

Dass die Rente immer von den aktuellen Arbeitnehmern gezahlt wird, hat aber auch einen großen Vorteil: man braucht sich um die Inflation keine Sorgen machen. Dahingegen muss die kapitalgedeckte Rente auch erstmal so viel Erträge machen. Rechne dir doch mal aus, wieviel Ertrag auf deine Beiträge erwirtschaftet werden muss, damit du nach 30 Beitragsjahren 20 Jahre Rente kassieren kannst.

antworten
WiWi Gast

Re: Steuerberaterprüfung für Versorgungswerk?

Ich sehe da keine. Eine typische Familie aus dem Orient oder Nordafrika hat mind. 5 Kinder (unabhängig von der finanziellen Situation). Daher sollte es in der Zukunft dauerhaft aufwärts gehen. Das Versorgungswerk wird jedoch weiterhin schwere Zeiten haben :-)

know-it-all schrieb:

Lounge Gast schrieb:

Ist das so? Werden nicht Steuerberater tendenziell älter
als

Das Steuerberaterversorgungswerk hat natürlich die gleiche
oder aufgrund der längeren Lebenserwartung von Steuerberatern
sogar unvorteilhaftere Altersstruktur. Der Unterschied
besteht in der Mittelherkunft der ausgezahlten Renten:

  • Rentenversicherung --> aus den laufenden Beiträgen
    ("von der Hand in den Mund")
  • Versorgungswerk --> aus den Kapitalanlagen (die jeder
    Einzahler für sich selbst erwirtschaftet hat)

Im Versorgungswerk bekommt der Leistungsempfänger also
durchschnittlich das eingezahlte Kapital auch wieder
ausgezahlt plus die darauf erwirtschafteten Erträge
Handwerker? Und hat nicht die Rentenkasse soeben 1 Mio

mittelfristige Einzahler gewonnen, von denen die wenigsten
dem StB-Versorgungswerk beitreten werden?

Die Flüchtlinge retten unser Rentensystem?
Meiner Meinung bewirkt die Hereinholung zusätzlicher
Beitragszahlergruppen (Flüchtlinge, vielleicht irgendwann
auch mal die Selbstständigen oder Beamten) immer nur einen
Aufschub der Probleme. Denn diese Gruppen leiden am Ende
unter der gleichen Altersstruktur wie das bestehende
Kollektiv der RV-"Mitglieder".
Die heutigen oder baldigen Rentner werden sich darüber
natürlich freuen, denn der zu verteilende Kuchen wird zu
diesem Moment erst mal größer ohne, dass die Anzahl der
"Kuchenesser" zunimmt.

Die "neuen" Beitragszahler profitieren aber selbst
nicht davon, denn wenn die mal alt sind und zum
"Kuchenesser" werden, dann treten die bestehenden
Probleme mit der Altersstruktur erneut auf.

Wirklich nachhaltig lösen kann man das also nur, wenn wieder
dauerhaft und mehr Kinder geboren werden und das Verhältnis
aus Einzahlern und Empfängern konstant bleibt. Oder man gibt
eben irgendwann mal das ausschließliche Umlageverfahren auf
und legt zumindest einen Teil der heutigen Beiträge sinnvoll
an um in der Zukunft einen Teil der Renten daraus zu bezahlen.

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WiWi Gast

Re: Steuerberaterprüfung für Versorgungswerk?

Ich bin als Steuerberater im Versorgungswerk versichert und habe mich deshalb ein wenig darüber informiert. Viel Informationen bekommt man aber leider nicht. Das System ist recht undurchsichtig in Deutschland.

  1. Ist es eine FALSCHINFORMATION, dass das Versorgungswerk lediglich eigene Beiträge anlegt und dann im Alter auszahlt. Es handelt sich tatsächlich um ein Mischsystem, dass sowohl einen umlage- als auch einen kapitalgedeckten Anteil hat. Bei der miesen Altersstruktur der freien Berufe in Deutschland werden die Versorgungswerke in die gleichen demographischen Probleme hineinlaufen wie die Deutsche Rentenversicherung. Ob der kapitalgedeckte Anteil es dann herausreißt, müsst ihr selber drüber spekulieren.

  2. Es gibt nicht das Versorgungswerk, sondern viele in Deutschland. Je nach Berufsgruppe und Region wird man in einem dieser Versorgungswerke mit anderen Versicherten zusammengefasst. Jedes Versorgungswerk hat seine eigene finanzielle Situation. Wie schon geschrieben, das System ist total undurchsichtig. Ein Steuerberater aus Berlin bekommt nicht das gleiche Resultat wie einer aus München, selbst wenn sie identische Beiträge zahlen.

  3. Was man später wirklich ausgezahlt bekommt, konnte ich nicht in Erfahrung bringen. Was ich herausfinden konnte war nur, dass bei meinem Versorgungswerk frühe Beiträge höher bewertet werden als späte Beiträge. Das ist bei der DRV nicht so. Außerdem zahlt das Versorgung keinen Zuschuss zur Krankenversicherung (was bei der DRV üblich ist). Wenn jetzt also ein junger Steuerberater seinen Bescheid vom Versorgungswerk bekommt und seine Beiträge relativ hoch gewichtet werden, weil er noch jung ist und er das dann mit seinem Kollegen vergleicht, der einen Bescheid von der DRV bekommt, dann sieht die zukünftige Rente des Versorgungswerks natürlich toller aus, schon allein wegen diesen zwei Faktoren. Keine Ahnung, was bei einer kritischen Analyse aller Faktoren herauskommen würde.

Die Leute vom Versorgungswerk konnten mir auch nie erklären, ob die Rente später mal regelmäßig angepasst wird. In der DRV wird sie das! Beim Versorgungswerk haben die nur gesagt, dass sie keine Ahnung haben, wie in Zukunft die Kassenlage ist. Wenn kein Geld da ist, wird die Rente nicht angepasst.

Evtl. könnte ein älterer Steuerberater / WP mal was dazu schreiben. Kriegt man beim Versorgungswerk eine regelmäßige Anpassung der Rentenhöhe? Bei der DRV kriegt man ja wenigstens ungefähr den Inflationsausgleich.

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know-it-all

Re: Steuerberaterprüfung für Versorgungswerk?

Lounge Gast schrieb:

Dass die Rente immer von den aktuellen Arbeitnehmern gezahlt
wird, hat aber auch einen großen Vorteil: man braucht sich um
die Inflation keine Sorgen machen. Dahingegen muss die
kapitalgedeckte Rente auch erstmal so viel Erträge machen.
Rechne dir doch mal aus, wieviel Ertrag auf deine Beiträge
erwirtschaftet werden muss, damit du nach 30 Beitragsjahren
20 Jahre Rente kassieren kannst.

Okay - los gehts: Ich rechne besser mit 35 Beitragsjahren - das erscheint mir näher an der Realität als nur 30.
Das Szenario entspricht einem Sparplan mit 1.000 EUR monatlicher Einzahlung (=derzeitiger Maximalbetrag aus AG + AN-Anteil, der sich aus BBG und 18,7% Beitragssatz berechnet, aufgrundet von 989 EUR).
Verzinsung = 4% jährlich (langfristig gesehen erscheint das sogar eher konservativ, im Moment hingegen ist es natürlich eine optimistische Annahme).
Einzahlungszeitraum = 35 Jahre
Die Einzahlungen unterliegen einer Dynamik von 2% (=Annahme für zukünftige Steigerungen von Beitragssatz und BBG)
--> Das ergibt am Ende der Einzahlungszeit, bemessen nach heutiger Kaufkraft schlappe 1,193 Mio EUR Kapital.

Das ganze gebe ich jetzt in einen Entnahmeplan ein:
Startkapital = 1,193 Mio EUR
Auszahlungszeitraum = 20 Jahre
Jährliche Erhöhung der Auszahlungssumme um 2% (Rentensteigerung)
Verzinsung des Restguthabens weiterhin mit 4% jährlich.

--> Das ergibt eine anfängliche monatliche Rente von 6.047 EUR.

Reicht oder? (selbst wenn bei 2% Inflation das dann natürlich nicht mehr soviel wert ist)

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know-it-all

Re: Steuerberaterprüfung für Versorgungswerk?

Lounge Gast schrieb:

Ich bin als Steuerberater im Versorgungswerk versichert und
habe mich deshalb ein wenig darüber informiert. Viel
Informationen bekommt man aber leider nicht. Das System ist
recht undurchsichtig in Deutschland.

Danke für das Teilen Deiner interessanten Erkenntnisse!

  1. Ist es eine FALSCHINFORMATION, dass das Versorgungswerk
    lediglich eigene Beiträge anlegt und dann im Alter auszahlt.
    Es handelt sich tatsächlich um ein Mischsystem, dass sowohl
    einen umlage- als auch einen kapitalgedeckten Anteil hat. Bei
    der miesen Altersstruktur der freien Berufe in Deutschland
    werden die Versorgungswerke in die gleichen demographischen
    Probleme hineinlaufen wie die Deutsche Rentenversicherung. Ob
    der kapitalgedeckte Anteil es dann herausreißt, müsst ihr
    selber drüber spekulieren.

Ich persönlich halte eine Mischform aus beiden Extremen für ideal. Für ein rein-kapital basiertes System muss sich - im Falle von Anleihen - jemand in gleichem Maße verschulden und dafür Ausleihen ausgeben. Das geht nicht unbegrenzt gut oder führt zu steigenden Risiken wie Zahlungsausfall. Das Umlagenfinanzierte System ist, wie bereits geschildert, einigermaßen robust gegen Inflation. Eine Kombination aus beiden zur Risikominderung erscheint mir deswegen als die beste Variante.

  1. Was man später wirklich ausgezahlt bekommt, konnte ich
    nicht in Erfahrung bringen. Was ich herausfinden konnte war
    nur, dass bei meinem Versorgungswerk frühe Beiträge höher
    bewertet werden als späte Beiträge. Das ist bei der DRV nicht
    so. Außerdem zahlt das Versorgung keinen Zuschuss zur

Dieser Effekt klingt so, als sei es eine Folge der Kapitalanlage. Je früher eine solche Kapitalanlage erfolgt und je länger die Laufzeit desto größer ist logischerweis der Ertrag (Zinseszins). Bei der RV gibt es einen ähnlichen Effekt: einen Rentenpunkt erwirbt man wenn man exakt soviel Rentenbeiträge zahlt, wie der Durchschnitt aller Versicherten. Der Durchschnitt steigt im Zeitverlauf an, somit muss man auch das eigene Einkommen für eine gleichbleibende Zahl an Entgeltpunkten steigen.
Somit ist der Rentenpunktgegenwert jedes als Beitrag eingezahlten EUROs heute geringer als früher.

antworten
WiWi Gast

Re: Steuerberaterprüfung für Versorgungswerk?

So ein Unsinn! Das Versorgungswerk lohnt sich nicht. Wieder auf Depperljagd nach dem Motto: macht den StB (bitte) und alles wird gut... Man bekommt nicht mehr raus als in der DTRV. Glaubst du ein Fünfzeiler an Berechnungen kann alle Faktoren abbilden und auch gleichzeitig nachvollziehbar vergleichen?

know-it-all schrieb:

Lounge Gast schrieb:

Dass die Rente immer von den aktuellen Arbeitnehmern
gezahlt
wird, hat aber auch einen großen Vorteil: man braucht
sich um
die Inflation keine Sorgen machen. Dahingegen muss die
kapitalgedeckte Rente auch erstmal so viel Erträge machen.
Rechne dir doch mal aus, wieviel Ertrag auf deine Beiträge
erwirtschaftet werden muss, damit du nach 30
Beitragsjahren
20 Jahre Rente kassieren kannst.

Okay - los gehts: Ich rechne besser mit 35 Beitragsjahren -
das erscheint mir näher an der Realität als nur 30.
Das Szenario entspricht einem Sparplan mit 1.000 EUR
monatlicher Einzahlung (=derzeitiger Maximalbetrag aus AG +
AN-Anteil, der sich aus BBG und 18,7% Beitragssatz berechnet,
aufgrundet von 989 EUR).
Verzinsung = 4% jährlich (langfristig gesehen erscheint das
sogar eher konservativ, im Moment hingegen ist es natürlich
eine optimistische Annahme).
Einzahlungszeitraum = 35 Jahre
Die Einzahlungen unterliegen einer Dynamik von 2% (=Annahme
für zukünftige Steigerungen von Beitragssatz und BBG)
--> Das ergibt am Ende der Einzahlungszeit, bemessen nach
heutiger Kaufkraft schlappe 1,193 Mio EUR Kapital.

Das ganze gebe ich jetzt in einen Entnahmeplan ein:
Startkapital = 1,193 Mio EUR
Auszahlungszeitraum = 20 Jahre
Jährliche Erhöhung der Auszahlungssumme um 2%
(Rentensteigerung)
Verzinsung des Restguthabens weiterhin mit 4% jährlich.

--> Das ergibt eine anfängliche monatliche Rente von 6.047
EUR.

Reicht oder? (selbst wenn bei 2% Inflation das dann natürlich
nicht mehr soviel wert ist)

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know-it-all

Re: Steuerberaterprüfung für Versorgungswerk?

Ich bin weder selbst in einem Versorgungswerk noch will ich irgendjemanden überzeugen dort hin zu wechseln. Ich bin allerdings der festen Überzeugung, dass man bei gleicher Einzahlung in einem kapitalbasierten Rentensystem am Ende mehr raus hat, als in einem System, dessen Erfolg allein mit der Demografie fällt oder steht. Vielleicht möchtest du ja ein paar mehr Argumente dagegen bringen als nur "so ein Unsinn".
Meine Rechnung war natürlich nur beispielhaft, um zu zeigen, welche Größenordnung der Kapitalstock aus einem ordentlich verzinsten Sparplan über einen Zeitraum von 35 Jahren erreichen kann.

Lounge Gast schrieb:

So ein Unsinn! Das Versorgungswerk lohnt sich nicht. Wieder
auf Depperljagd nach dem Motto: macht den StB (bitte) und
alles wird gut... Man bekommt nicht mehr raus als in der
DTRV. Glaubst du ein Fünfzeiler an Berechnungen kann alle
Faktoren abbilden und auch gleichzeitig nachvollziehbar
vergleichen?

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WiWi Gast

Re: Steuerberaterprüfung für Versorgungswerk?

Meine Frau ist in einem Versorgungswerk für Apotheker (Nordrhein). Ich kann aus eigener Erfahrung den ausführlichen Ausführungsbeitrag vom 25.01. nur zustimmen.
Die Versorgungswerke haben wie alle Versicherungen einen garantierten Zinssatz für die eingezahlten Beiträge. Dieser liegt aktuell für das Versorgungswerk meiner Frau aktuell bei 2,5%. Der ebenfalls bestehende Anteil der Umlagefinanzierung wird aktuell dafür genutzt die Altverträge mit den teilweise enorm hohen Wachstumszusagen am Leben zu halten. In Anbetracht der langsam steigenden Zinsen wird wohl keine Versorgungswerke pleite gehen, aber wenn man sich mal umhört, war das schon ein mittelgroßes Problem für die Versorgungswerke. In jedem Fall ist der niedrige Zinssatz für aktuelle (insbesondere junge) Mitglieder sehr unschön, da (wie oben Beschrieben) grade am Anfang Einzahlungen durch den Zinseszins höhere Auswirkungen haben.
Auch die Quote der Mitglieder/Rentner ist teilw. sehr aussagekräftig. 2014 waren das beim Versorgungswerk meiner Frau ca 1600 Rentner auf ca. 6000 Einzahler. Das Problem ist, dass kaum Mitglieder (seit Jahren fast konstant) dazukommen, aber auf der anderen Seite jedes Jahr 200 Rentner mehr bezahlt werden müssen.

Ob sich das Versorgungswerk lohnt werden meine Frau und ich (DRV) wohl erst wissen, wenn wir in Rente gehen und wir die Bescheide vergleichen. Super transparent ist es leider bei beiden nicht und selbst beim Versorgungswerk würde ich die Mittel lieber selber verwalten (oder eine bessere Übersicht/Kontrolle erhalten).

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WiWi Gast

Re: Steuerberaterprüfung für Versorgungswerk?

Würde ich grds. genauso sehen.... Das mit dem nachvollziehbar Vergleichen würden nicht mal offizielle Vertreter des Versorgungswerks hinkriegen, alleine schon deshalb weil viele Variablen in einer richtigen Berechnung inkludiert wären, die einfach nicht abzuschätzen sind (ungewisse Zukunft).

Eines kann ich bestätigen: Wenn man die Anforderungen an die StB Prüfung nicht erheblich runter setzt, wird das VersW extreme Mitgliederprobleme haben. Und das schon spät. in 15 Jahren. Gute/anspruchsvolle Arbeit fordert entsprechende Entlohnung, die es überall zu geben scheint außer in der Steuerberatung

Ein nicht-StB

Lounge Gast schrieb:

So ein Unsinn! Das Versorgungswerk lohnt sich nicht. Wieder
auf Depperljagd nach dem Motto: macht den StB (bitte) und
alles wird gut... Man bekommt nicht mehr raus als in der
DTRV. Glaubst du ein Fünfzeiler an Berechnungen kann alle
Faktoren abbilden und auch gleichzeitig nachvollziehbar
vergleichen?

know-it-all schrieb:

Lounge Gast schrieb:

Dass die Rente immer von den aktuellen Arbeitnehmern
gezahlt
wird, hat aber auch einen großen Vorteil: man braucht
sich um
die Inflation keine Sorgen machen. Dahingegen muss
die
kapitalgedeckte Rente auch erstmal so viel Erträge
machen.
Rechne dir doch mal aus, wieviel Ertrag auf deine
Beiträge
erwirtschaftet werden muss, damit du nach 30
Beitragsjahren
20 Jahre Rente kassieren kannst.

Okay - los gehts: Ich rechne besser mit 35
Beitragsjahren -
das erscheint mir näher an der Realität als nur 30.
Das Szenario entspricht einem Sparplan mit 1.000 EUR
monatlicher Einzahlung (=derzeitiger Maximalbetrag aus
AG +
AN-Anteil, der sich aus BBG und 18,7% Beitragssatz
berechnet,
aufgrundet von 989 EUR).
Verzinsung = 4% jährlich (langfristig gesehen erscheint
das
sogar eher konservativ, im Moment hingegen ist es
natürlich
eine optimistische Annahme).
Einzahlungszeitraum = 35 Jahre
Die Einzahlungen unterliegen einer Dynamik von 2%
(=Annahme
für zukünftige Steigerungen von Beitragssatz und BBG)
--> Das ergibt am Ende der Einzahlungszeit, bemessen
nach
heutiger Kaufkraft schlappe 1,193 Mio EUR Kapital.

Das ganze gebe ich jetzt in einen Entnahmeplan ein:
Startkapital = 1,193 Mio EUR
Auszahlungszeitraum = 20 Jahre
Jährliche Erhöhung der Auszahlungssumme um 2%
(Rentensteigerung)
Verzinsung des Restguthabens weiterhin mit 4% jährlich.

--> Das ergibt eine anfängliche monatliche Rente von
6.047
EUR.

Reicht oder? (selbst wenn bei 2% Inflation das dann
natürlich
nicht mehr soviel wert ist)

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WiWi Gast

Re: Steuerberaterprüfung für Versorgungswerk?

Bei der Krankenversicherung war es ja auch sehr lange so, dass man immer davon geschwärmt hat, wie toll das doch wäre. Mittlerweile gibt es nur noch sehr wenig Leute, die die private Krankenversicherung wählen. Die Mehrheit lässt sich wieder freiwillig gesetzlich versichern, weil das einfach viele Vorteile hat.

Was ich mich bei den Versorgungswerken frage: Ist es für eine Rentenversicherung sinnvoll, eine sehr homogene Mitgliederschaft zu haben?

Im Internet habe ich z. B. gelesen, dass Akademiker im Schnitt 3 Jahre länger leben und die Versorgungswerke das Geld praktisch auf drei Lebensjahr mehr verteilen. Die DRV würde also in meinem Fall sich zu meinen Gunsten etwas "verrechnen", da sie ja nur von der allgemeinen Lebenserwartung ausgeht.

Bei den Steuerberatern ist es auch so, dass die eine wirklich sehr üble Altersstruktur haben. Ein großer Teil geht ab 2025 in Rente. Dann platzt die "Bombe". Und das strukturell noch mehr, als es sowieso in Deutschland allgemein aufgrund der Demographie der Fall sein wird. Bei meinen Rentenbescheid vom Versorgungswerk ist das so ein Faktor 1,0. Wird dieser Faktor im Jahr 2025 dann nach und nach auf 0,5 sinken?

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WiWi Gast

Re: Steuerberaterprüfung für Versorgungswerk?

know-it-all schrieb am 24.01.2017:

Mir wurde übrigens mal gesagt, dass ein Versorgungswerk grundsätzlich auch pleite gehen kann (zumindest theoretisch). Ich habe diese Aussage nicht selbst auf Wahrheitsgehalt geprüft, könnte mir aber vorstellen, dass es korrekt ist.
Das Risiko ist naturgemäß wohl eher gering, denn die Versorgungswerke unterliegen ihrerseits einer Aufsicht und die Kapitalanlagen können ja nicht einfach von heute auf morgen "verschwinden".
Nichtsdestotrotz - im Gegensatz zu den Versorgungswerken kann die DRV per Definition nicht pleite gehen weil sie letztendlich immer Einnahmen haben wird und zudem steuerlich bezuschusst wird. Schiefstände im Verhältnis zwischen Einnahmen und Ausgaben können und werden durch die Politik immer korrigiert werden, sei es durch Erhöhung der Beiträge oder Senkung der Leistungen.

Da man zudem auch die Möglichkeit in Betracht ziehen muss, dass irgendwann in der Zukunft die Versorgungswerke wieder in die DRV integriert werden, würde ich persönlich nicht ein schwieriges Examen wie den Steuerberater angehen, nur um den Fängen der DRV zu entfliehen :-)
Lieber einen Arbeitgeber suchen, der eine vernünftige betriebliche Altersvorsorge anbietet/ermöglicht und privat was aufbauen (Depot mit Kapitaleinkünften).

Versorgungsmentalität? sich nicht auf den Arbeitgeber verlassen, macht abhängig und kann verdammt in die Hose gehen. Besser ist es, sich die private Altersversorgung selbst zu organisieren.

Zur Ursprungsfrage:

Versorgungswerk kann ein Baustein für die Altersvorsorge sein, aber bitte nicht alles auf diese Karte setzen. Das ist zu riskant. Dei Gründe wurden bereits genannt. Und ganz so toll, wie man meinen könnte, ist die Rendite dort nämlich auch nicht. Die Dynamisierung ist mit ca. 1% p. a. im Durchschnitt zudem grottig. Drei bis vier Prozent wären nötig: um den Realwert der Altersverosrgung zu halten. Denn: Selbst wer jedes Jahr seine Beiträge entsprechend der Erhöhung der Beitragsbessungsgrenze erhöht, wird real noch zurückfallen. Das ist vielen offenbar gar nicht bewusst. Man darf sich nicht von der prognostizierten Alteresrente beeindrucken lassen. Die bildet diese Entwicklung (jährliche Erhöhung der Beitragsbessungsgrenze, anwelcher sich die Bewertung der Beiträge 1:1 orientiert, plus (!!!) jährliche Inflationsrate) nämlich nicht ab. Hinzu kommt noch, dass das Versorgungswerk keinen Beitrag zur Krankenversicherung zahlt.

antworten
WiWi Gast

Re: Steuerberaterprüfung für Versorgungswerk?

Wie läuft das eigentlich verfahrenstechnisch? Muss man die Mitgliedschaft im Versorgungswerk mit der Bestellung extra beantragen oder ist das die Defautl Option, aus der man raus optieren muss? D.h., wenn ich in der gesetzlichen RV bleiben möchte, muss ich etwas tun?

antworten
WiWi Gast

Re: Steuerberaterprüfung für Versorgungswerk?

Meine Rechnung dazu:

ETF auf den amerikanischen Nasdaq - Index, bewirtschaftet mit der 200 - Tage - Linien - Strategie (GD 200):

1995 --> 2000: x 10
2003 --> 2007: x 2
2009 --> 2018: x 7

10 x 2 x 7 = 140

(Gewinne in Deutschland bis 2008 zuletzt nach einem Jahr Haltedauer steuerfrei)

Als vergleichbaren Index mit fast ausschließlich mittleren und Wachstumswerten existieren in Europa der deutsche MDAX - und TECDAX - Index, ggf. noch der britische FTSE 250 - Index.

antworten
WiWi Gast

Re: Steuerberaterprüfung für Versorgungswerk?

WiWi Gast schrieb am 17.03.2019:

Meine Rechnung dazu:

ETF auf den amerikanischen Nasdaq - Index, bewirtschaftet mit der 200 - Tage - Linien - Strategie (GD 200):

1995 --> 2000: x 10
2003 --> 2007: x 2
2009 --> 2018: x 7

10 x 2 x 7 = 140

(Gewinne in Deutschland bis 2008 zuletzt nach einem Jahr Haltedauer steuerfrei)

Als vergleichbaren Index mit fast ausschließlich mittleren und Wachstumswerten existieren in Europa der deutsche MDAX - und TECDAX - Index, ggf. noch der britische FTSE 250 -

Was für ein Schwachsinn. In der Milchmädchenrechnung mal einfach 2 Wirtchaftskrisen ausgeblendet.

antworten
WiWi Gast

Re: Steuerberaterprüfung für Versorgungswerk?

WiWi Gast schrieb am 17.03.2019:

WiWi Gast schrieb am 17.03.2019:

Meine Rechnung dazu:

ETF auf den amerikanischen Nasdaq - Index, bewirtschaftet mit der 200 - Tage - Linien - Strategie (GD 200):

1995 --> 2000: x 10
2003 --> 2007: x 2
2009 --> 2018: x 7

10 x 2 x 7 = 140

(Gewinne in Deutschland bis 2008 zuletzt nach einem Jahr Haltedauer steuerfrei)

Als vergleichbaren Index mit fast ausschließlich mittleren und Wachstumswerten existieren in Europa der deutsche MDAX - und TECDAX - Index, ggf. noch der britische FTSE 250 -

Was für ein Schwachsinn. In der Milchmädchenrechnung mal einfach 2 Wirtchaftskrisen ausgeblendet.

Die Wirtschaftskrisen haste mit Hilfe von GD 200 und laufender Kontrolle von Richtung und Steigerungsrate der amerikanischen Wertpapierkredite / Finra Margin Debt hoffentlich vermieden?

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Nicht nur bei den Löhnen liegen Frauen nach wie vor zurück, auch in puncto Altersversorgung sind Frauen deutlich schlechter aufgestellt. Das liegt insbesondere an den geringeren Arbeitsentgelten von Frauen. Hinzu kommt, dass Frauen öfter ihre Erwerbtätigkeit für den Familienzuwachs unterbrechen. Das Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) hat dafür geschlechtsspezifische Unterschiede bei der gesetzlichen Rente analysiert und den sogenannten Gender Pension Gap ermittelt.

OECD-Wirtschaftsbericht 2016: Deutschland steht vor Demografie- und Technologie-Wandel

Ein Senior mit Brille liest die Tageszeitung.

Der OECD-Wirtschaftsbericht für das Jahr 2016 attestiert Deutschland aktuell eine solide wirtschaftliche Verfassung. Zukünftig sind hohe Investitionen in Menschen der Schlüssel für Produktivität und Lebensstandard, denn Deutschland steht vor einem großen demografischen und technologischen Wandel. Ein zentraler Faktor für die Wirtschaftskraft und den sozialen Zusammenhalt ist dabei die erfolgreiche Integration der Flüchtlinge.

Broschüre: Die betriebliche Altersversorgung

Cover der Broschüre zur BETRIEBLICHEN ALTERSVORSORGE vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft GDV.

Welche Möglichkeiten und Wege zur Vorsorge es für die betriebliche Altersversorgung gibt, erläutert die neu aufgelegt Broschüre »Die betriebliche Altersversorgung« ausführlich. Anschauliche Rechenbeispiele und Schaubilder machen die Sachverhalte leicht verständlich.

Betriebsrente: Ungleichbehandlung von Arbeitern und Angestellten zulässig

Die unterschiedliche Behandlung von Arbeitern und Angestellten bezüglich der Betriebsrente ist erlaubt. Das entschied das Bundesarbeitsgericht (BAG) unter dem Aspekt, dass die Ungleichbehandlung sachlich gerechtfertigt ist.

Ausreichend Geld im Rentenalter? – Ein Drittel der Deutschen ist wenig zuversichtlich

Ein Kopf eines Rentners mit Brille und Mütze von der Seite aufgenommen.

37 Prozent der deutschen Internetnutzer gehen davon aus, genügend Geld für den gewünschten Lebensstil im Rentenalter zu haben. Ein Drittel glaubt in Deutschland dagegen nicht, das Geld für den gewünschten Lebensstandard im Rentenalter zur Verfügung zu haben. Länder mit einer staatlich geförderten Altersvorsorge sind weniger zuversichtlich, dass das Geld im Rentenalter ausreicht.

E-Book: BMAS-Broschüre »Zusätzliche Altersvorsorge«

Cover der BAMS-Broschüre "Zusätzlichen Altersvorsorge".

Die zusätzliche Altersvorsorge - ergänzend zur gesetzlichen Rentenversicherung - wird immer wichtiger und staatlich gefördert. Die Broschüre ist ein praktischer Ratgeber auf dem Weg zu einem finanziell gesicherten Ruhestand.

rentenpaket.de - Informationsseite zu den Leistungen des Rentenpakets

Screenshot von der Internetseite www.rentenpaket.de.

Das seit Juli 2014 geltende Rentenpaket der Bundesregierung enthält unter anderem die abschlagsfreie Rente ab 63 und die Mütterrente. Die Internetseite rentenpaket.de informiert zu den neuen Leistungen des Rentenpakets und bietet einen Renten-Rechner zur Bestimmung des Renteneintrittsalters.

Auch höher Qualifizierte zweifeln, ob sie ihre Arbeit bis zur Rente durchhalten können

Die Rente mit 67 ist zwar besonders für Menschen mit körperlich anstrengenden Berufen ein Problem. Höher qualifizierte Angestellte stehen ihr allerdings ebenfalls kritisch gegenüber, zeigt eine aktuelle Untersuchung.

Betriebliche Altersversorgung: Keine Aufklärungspflicht über Anspruch auf Entgeltumwandlung für Arbeitgeber

Die Worte BETRIEBLICHE ALTERSVORSORGE auf einer Kreidetafel geschrieben.

Arbeitnehmer haben einen Rechtsanspruch auf Entgeltumwandlung, um in die betriebliche Altersversorgung einzuzahlen. Auf diesen Anspruch muss der Arbeitgeber jedoch nicht hinweisen. Das hat das Bundesarbeitsgericht (BAG) entschieden.

Topmanager wollen nicht bis 67 arbeiten

Ein Seniorenpaar sitzt auf einer Bank, wobei man nur die Oberkörper sieht und die Blicke sind in die entgegengesetzte Richtung gerichtet.

Topmanager aus der Wirtschaft möchten im Schnitt schon mit knapp 64 Jahren beruflich kürzer treten, Spitzenpolitiker wollen dagegen etwa zwei Jahre länger arbeiten.

Arbeitgeber beteiligen sich meist an betrieblicher Altersversorgung der Mitarbeiter

Rentnerehepaar auf einer Bank.

90 Prozent der Zusagen für die betriebliche Altersversorgung werden gemeinsam von Arbeitgeber und Arbeitnehmer oder ausschließlich vom Arbeitgeber finanziert. Die beitragsorientierte Leistungszusage hat sich bei den Pensionsplänen flächendeckend durchgesetzt.

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