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Arbeitgeber-Ranking WiWi-A

Graduate Barometer 2015: Google beliebteste Arbeitgeber unter WiWi-Absolventen

Google und Volkswagen sind die Wunscharbeitgeber europäischer Absolventen der Wirtschaftswissenschaften. Die IT- und Automobilbranche sowie die Wirtschaftsprüfungsgesellschaften dominieren die Top 10 der beliebtesten Arbeitgeber. Kein Beratungsunternehmen schaffte es bei den Wirtschaftswissenschaftlern in die Top 20. Während die bulgarischen Wirtschaftsabsolventen mit 6.400 Euro Jahresgehalt die niedrigsten Gehaltserwartungen haben, verlangen die Schweizer mit 67.400 Euro das höchste Gehalt.

Google workspace in einem Großraumbüro in der US-Zentrale.

Graduate Barometer 2015: Google beliebteste Arbeitgeber unter Absolventen
Die IT- und Automobilbranche sowie die Wirtschaftsprüfungsgesellschaften dominieren die Top 10 der beliebtesten Arbeitgeber der Wirtschaftswissenschaftler. Kein Beratungsunternehmen schaffte es in den Top 20. Als beliebtester Arbeitgeber der Branche platziert sich BCG auf Rang 22 und liegt damit noch vor McKinsey auf Platz 24. Das ist eines der Ergebnisse des Graduate Barometers, das das trendence Institut unter rund 300.000 abschlussnahen Studierenden an über 900 Universitäten in 24 Ländern Europas durchführt.

Top-Arbeitgeber Business Edition
Rang - Arbeitgeber - Prozent

  1. Google 11,33%
  2. Volkswagen 7,10%
  3. Apple 6,84%
  4. BMW Group 5,87%
  5. EY (Ernst & Young) 5,31%
  6. PwC 4,93%
  7. KPMG 4,49%
  8. Deloitte 4,37%
  9. L'Oréal 4,31%
  10. Microsoft 4,00%

Kopf-an-Kopf-Rennen der Wirtschaftsprüfungsgesellschaften
Die Big 4 liefern sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen um die Gunst der europäischen Wirtschaftswissenschaftler. EY ist der beliebteste Arbeitgeber der Branche auf Rang 5, gefolgt von PwC, KPMG und Deloitte auf den Rängen 6 bis 8. "Dieses enge Ergebnis zeigt den starken Wettbewerb der Prüfungsgesellschaften um die besten Talente", so trendence-Geschäftsführer Holger Koch. "Sie werben intensiv und flächendeckend in allen Ländern Europas um Absolventen, vor allem direkt an den Hochschulen."

Lieblingsbeschäftigung der Techniker: "Irgendwas mit Computern oder Autos"
Absolventen technischer Fächer wollen nach dem Studium am liebsten in die IT-Branche einsteigen. Vier der zehn beliebtesten Arbeitgeber sind Soft- und Hardware-Hersteller. Neben Google sind Microsoft, Apple und IBM in den Top 10 vertreten. Ebenfalls beliebt für den ersten Job ist die Automobilindustrie, allen voran die deutschen Unternehmen Volkswagen Group und BMW Group auf den Rängen 2 und 4 sowie der Zulieferer Bosch auf Rang 8.

Not macht flexibel
Je unsicherer die Arbeitsmarktlage in einem Land ist, desto flexibler sind die Absolventen: 87 Prozent der deutschen Studierenden wollen beispielsweise eine Festanstellung. In Portugal hingegen suchen nur 57 Prozent einen unbefristeten Job - 43 Prozent können sich hingegen auch einen Job auf Zeit gut vorstellen. "Arbeitgeber, die den Fachkräftemangel akut spüren, sollten sich in anderen Ländern Europas nach Absolventen umsehen. Sie sind flexibel und gut ausgebildet", so Holger Koch. Ein weiterer Vorteil: Absolventen aus Krisenländern haben bescheidenere Gehaltserwartungen.

Gehaltsschere in Europa geht auseinander
Europas Wirtschaftsstudierende erwarten ein Einstiegsgehalt von 23.500 Euro brutto pro Jahr, Techniker rechnen mit 25.900 Euro Lohn. Doch die Gehaltserwartungen innerhalb Europas gehen immer stärker auseinander. Die Extrembeispiele: Bulgarische Wirtschaftsabsolventen verlangen 6.400 Euro Jahresgehalt. Schweizer Wirtschaftswissenschaftler erwarten mit 67.400 Euro mehr als das Zehnfache als Gehalt. Das Wunscheinstiegsgehalt deutscher Absolventen liegt mehr als 20.000 Euro über dem europäischen Durchschnitt. Die Freizeit kommt jedoch vor dem Gehalt. In fast allen europäischen Ländern wollen Studierende weniger arbeiten, sind dafür aber bereit, beim Gehalt kürzer zu treten. Die überwältigende Mehrheit der Studierenden hält auch die Unternehmenskultur für wichtig.


Download TOP 100 Arbeitgeber [PDF, 3 Seiten - 152 KB]
Graduate Barometer 2015 - Business Edition

Download TOP 100 Arbeitgeber [PDF, 3 Seiten - 144 KB]
Graduate Barometer 2015 - Engineering/IT Edition


Die trendence Studie "Graduate Barometer 2015" befragt jährlich europäische Studierende an über 900 Universitäten in 24 Ländern nach ihren Wunscharbeitgebern und Karriereplänen. In diesem Jahr nahmen rund 300.000 Befragte aus Business-, Ingenieurs- und IT-Studiengängen teil. An der Business Edition nahmen davon rund 99.000 Absolventen aus den Wirtschaftswissenschaften teil.

Im Forum zu WiWi-A

12 Kommentare

IT-Controlling auch für Wiwi Absolventen?

WiWi Gast

Ich denke viele unterschätzen die Bedeutsamkeit des Bereichs IT-Controlling. Habe ich selbst zunächst auch, aber es gibt (verhältnismäßig) ziemlich wenige gute IT-Controller und dank stetig steigender ...

139 Kommentare

Wirtschaft hält wenig von Bachelor-Absolventen

WiWi Gast

Lounge Gast schrieb: An deiner Stelle hätt ich die Verlinkung erst einmal durchgelesen. Dann wäre dir das Zitat aufgefallen: ?Die Studie zeigt: Bachelor-Absolventen haben in Unternehmen ...

1 Kommentare

Einstiegsgehälter BWL-VWL-Absolventen 2010

WiWi Gast

Die Studie ist unrealistisch. Uni/Master unteres Dezil + 10000 in Zeiten der Krise von 2009 bis 2010. Wers glaubt und bei Gehaltsverhandlungen einsetzt...

265 Kommentare

Wie schlimm steht es um die Absolventen?

WiWi Gast

PS: "2006 gab es über rekordträchtige 23500 BWL-Studien-Anfänger" bezieht sich auf FH/UNI. Die ganzen Berufsakademien, VWA, Fernstudium etc zugerechnet sollen es 2007 fast 39000 gewesen sein diese w ...

72 Kommentare

Lehramt als Alternative für WiWi-Absolventen?

WiWi Gast

Hi! Bin gerade im Ref und muss sagen, es ist kein Zuckerschlecken. Ohne dass Wochenende zu schlachten ist kaum ein Durchkommen.

42 Kommentare

Keine Jobs für Absolventen/BWLer ??!!

WiWi Gast

warum sind denn Jobs im Finanzbereich dubios? Vielleicht solltet ihr euch da mal bewerben. Auf careerbuilder gibt es momentan wieder ne menge

312 Kommentare

Chancen der "schlechten" Absolventen

WiWi Gast

Laut den überall einsehbaren Plänen der EU sollen viele Ausbildungen in Bachelor-Studiengänge umgewandelt werden. Lehrstellen werden in Zukunft eher abgebaut und von Bachelorstudiengängen ersetzt. das ...

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