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Arbeitgeberranking 2015 - Die Top 100 der Wirtschaftswissenschaften

Für Studierende der Wirtschaftswissenschaften ist erstmals BMW der attraktivste Arbeitgeber, wie das Universum Arbeitgeberranking 2015 zeigt. Auf den weiteren Plätzen folgen Audi, Porsche, Google und Volkswagen. Jeder Dritte Studierende der Wirtschaftswissenschaften will bei einem Automobilhersteller arbeiten.

Segelboote mit dem BMW-Symbol auf offener See.

Arbeitgeberranking 2015 - Die Top 100 der Wirtschaftswissenschaften
Für Studierende der Wirtschaftswissenschaften ist erstmals BMW der attraktivste Arbeitgeber, wie das Universum Arbeitgeberranking 2015 zeigt. Auf den weiteren Plätzen folgen Audi, Porsche, Google, Volkswagen, Daimler, Lufthansa, McKinsey, adidas und ProSiebenSat.1 Media. Bei den angehenden Ingenieuren kann Audi seinen Spitzenplatz vom Vorjahr verteidigen und sich gegen BMW, Porsche, Volkswagen und Daimler/Mercedes-Benz durchsetzen, die die Plätze zwei bis fünf einnehmen.

Grafik zu den Top 5 Arbeitgebern von Studierenden der Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften, IT/Informatik und Naturwissenschaften in 2015. Sie zeigt zudem eine Liste der fünf wichtigsten Aspekte bei der Arbeitgeberwahl und der fünf wichtigsten Karriereziele.Der Universum Student Survey 2015 zufolge sollte der ideale Arbeitgeber ein attraktives Grundgehalt, ein freundliches Arbeitsumfeld und ein hohes Einkommen in der Zukunft bieten. Für die Studie befragte das Employer-Branding-Beratungsunternehmen Universum mehr als 34 000 Studierende in Deutschland zur Wahrnehmung und Attraktivität von Arbeitgebern sowie zu ihren langfristigen Karrierezielen.

Automobilindustrie attraktivste Branche
Die Automobilindustrie ist für die Studierenden der Wirtschaftswissenschaften und Ingenieurwissenschaften die mit Abstand attraktivste Branche. Jeder dritte Studierende der wirtschaftsnahen Studienfächer würde gerne bei einem Automobilhersteller arbeiten. Stefan Lake, Country Manager Deutschland bei Universum, erläutert: „Die Autobauer erfüllen die Erwartungen der jungen Talente. Sie bieten ein gutes Gehalt, angenehme Arbeitsbedingungen und Sicherheit. Deshalb liegen sie seit Jahren in unseren Rankings vorn.“

Unternehmensberater und Wirtschaftsprüfer setzen Aufwärtstrend fort
Unternehmensberatungen und Wirtschaftsprüfer sind bei den jungen Talenten wieder populärer. Bei den Studierenden der Wirtschaftswissenschaften liegt McKinsey wie im Vorjahr auf dem achten Platz und kann damit seine Platzierung in den Top Ten festigen. The Boston Consulting Group (BCG) rückt um drei Positionen vor und nimmt nun Platz 16 ein. Auch die Wirtschaftsprüfungsgesellschaften können im Ranking zulegen.

Stefan Lake: „Die Unternehmensberater und die Wirtschaftsprüfer mit ihren abwechslungsreichen Projekten und ihrer Internationalität sind für die jungen Talente spannende Arbeitgeber. Für die Absolventen ist jedoch häufig unklar, worin sich die Unternehmen dieser Branche unterscheiden – was das ganz Besondere ist, das sie ausmacht. Hier ist noch viel Kommunikationsarbeit zu leisten, denn der Kampf um die Top-Talente wird schärfer.“

Finanzbranche weiterhin mit Gegenwind – internationale Banken werden beliebter
Banken und Versicherungen aus Deutschland können ihren bereits seit einigen Jahren anhaltenden Abwärtstrend im Ranking der attraktivsten Arbeitgeber nicht stoppen.

Die internationalen Investmentbanken gewinnen demgegenüber weiter an Ansehen.

Erwartungen der jungen Talente an den künftigen Arbeitgeber
Für die jungen Talente ist ein Arbeitgeber dann besonders attraktiv, wenn er ein attraktives Grundgehalt, ein freundliches Arbeitsumfeld und ein hohes Einkommen in der Zukunft bietet. Kriterien, die nur wenig zu einem guten Arbeitgeberimage beitragen, sind dagegen, ob ein Unternehmen nur die Top-Talente rekrutiert, ob Minderheiten akzeptiert werden und ob das Unternehmen sich besonders dadurch auszeichnet, dass es für Gleichberechtigung eintritt.

Work-Life-Balance nach wie vor Top-Karriereziel
Die Work-Life-Balance, also ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Beruf und Privatleben, ist für die Studierenden schon seit einigen Jahren das wichtigste langfristige Karriereziel, gefolgt von Jobsicherheit und einer Arbeitsstelle, die intellektuelle Herausforderung bietet. Wenn man die Studierenden fragt, was sie mit Work-Life-Balance verbinden, nennen sie an erster Stelle, dass sich Familien- und Karriereplanung nicht stören und dass die Unternehmen ein positives Arbeitsklima bieten.

Was macht eine gute Führungskraft aus? Feedbackkultur gefragt
Welche Führungskultur in den Unternehmen herrscht, wird von den Studierenden sehr genau registriert. Gewünscht werden Führungskräfte, denen an der Entwicklung und Förderung ihrer Mitarbeiter gelegen ist, die offen kommunizieren und die es schaffen, die Visionen und Werte ihrer Unternehmens glaubwürdig zu vermitteln.

Universum-Deutschlandchef Stefan Lake erklärt: „Die Angehörigen der Generation Y bestehen auf regelmäßiges Feedback. Führungskräfte müssen in diesem Punkt umdenken. Die Zeiten, in denen Jahresgespräche ausreichend waren, sind vorbei.“

Hohe Wertschätzung der betrieblichen Altersvorsorge
Von den Zusatzleistungen, die Unternehmen ihren Mitarbeitern anbieten können, ist jungen Talenten die betriebliche Altersvorsorge besonders wichtig. Sie wurde von 44 Prozent der Befragten genannt. Auch Weiterbildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten werden von den Studierenden sehr geschätzt – diese wurden von 41 Prozent der Studienteilnehmer als besonders wünschenswert erachtet. Der Firmenwagen ist für 30 Prozent der Studierenden eine besonders wichtige Zusatzleisung. Jeweils etwa ein Fünftel wünscht sich eine Beteiligung am Unternehmensgewinn, zusätzliche Urlaubstage, Überstundenausgleich und Gesundheitsförderung.

Wie informieren sich Studierende über mögliche Arbeitgeber?
Den Studierenden steht heutzutage eine Vielzahl von Möglichkeiten zur Verfügung, wenn sie sich über potenzielle Arbeitgeber informieren wollen. Ganz oben auf der Rangliste der tatsächlich genutzten Kommunikationskanäle liegen laut der Studie die Sozialen Medien wie Facebook. Aber auch andere digitale Kanäle, etwa Karrierewebseiten der Arbeitgeber, Online-Jobbörsen und Webseiten zum Thema Karriere, sind gefragt.

Universum Arbeitgeberranking 2015 - TOP 100 Wirtschaftswissenschaften
http://universumglobal.com/rankings/germany/student/2015/business/

Universum Arbeitgeberranking Deutschland
http://universumglobal.com/rankings/germany/


Über die Universum Student Survey 2015 in Deutschland
Für die Universum Student Survey 2015 in Deutschland wurden zwischen Oktober 2014 und Februar 2015 insgesamt 34 607 Studierende an 140 Hochschulen in Deutschland befragt. Die meisten der Befragten waren angehende Wirtschaftswissenschaftler (37 Prozent) und Ingenieure (21 Prozent). Etwa 11 Prozent der Befragten kamen aus den Naturwissenschaften, und sieben Prozent studieren Informatik. Außerdem wurden Studierende der geistes- und rechtswissenschaftlichen Fachbereiche sowie aus den Fachbereichen Gesundheit/Medizin befragt. Die Studierenden wurden nach ihrer Einschätzung von Unternehmen als Arbeitgeber, ihren langfristigen Karrierezielen und zu weiteren Themen rund um Beruf und Karriere gefragt.

Im Forum zu WIWIS

1 Kommentare

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Was sind denn deine "halbwegs sinnvollen" Schwerpunkte, wenn ich fragen darf?

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Lounge Gast schrieb: An deiner Stelle hätt ich die Verlinkung erst einmal durchgelesen. Dann wäre dir das Zitat aufgefallen: ?Die Studie zeigt: Bachelor-Absolventen haben in Unternehmen ...

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