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Berufseinstieg: Wo & WieWIWIS

Re: Karriere als Durchschnittsabsolvent

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WiWi Gast

Re: Karriere als Durchschnittsabsolvent

Ich habe meinen BWL Bachelor mit 2,7 abgeschlossen. Habe dann bei einer Big4 in der Audit angefangen (durch meine Ausbildung und den dort chronischen Mangel an Nachwuchs hat es geklappt), bin dann nach guten Leistungen intern in die Advisory Sparte gewechselt, als Senior dann zu einer anderen Big4 ins Consulting und 2 Jahre später zu einer Tier2/3 "Strategie"-Beratung "mitgenommen worden" von einem Vorgesetzten. Gerade bei den letzten Wechseln ging es nie um Noten und Abschlüsse sondern immer um Erfahrung, bisherige Projekte und Empfehlungen. Da wo ich jetzt bin (aber auch schon bei den Big4) war ich immer umgeben von Leuten, die akademisch in einer ganz anderen Liga gespielt haben, am Ende des Tages aber auch nichts anderes machen als ich und nicht mehr verdienen. McKinsey und BCG kann ich mir natürlich abschmieren, ansonsten bin ich aber sehr zufrieden über den Weg, den ich noch gehen konnte trotz des schlechten Studiums, auch bezogen auf mein Gehalt.

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WiWi Gast

Re: Karriere als Durchschnittsabsolvent

Interessant. Kannst Du etwas zu Deiner Gehaltsentwicklung erzählen`? Danke!

WiWi Gast schrieb am 24.01.2018:

Ich habe meinen BWL Bachelor mit 2,7 abgeschlossen. Habe dann bei einer Big4 in der Audit angefangen (durch meine Ausbildung und den dort chronischen Mangel an Nachwuchs hat es geklappt), bin dann nach guten Leistungen intern in die Advisory Sparte gewechselt, als Senior dann zu einer anderen Big4 ins Consulting und 2 Jahre später zu einer Tier2/3 "Strategie"-Beratung "mitgenommen worden" von einem Vorgesetzten. Gerade bei den letzten Wechseln ging es nie um Noten und Abschlüsse sondern immer um Erfahrung, bisherige Projekte und Empfehlungen. Da wo ich jetzt bin (aber auch schon bei den Big4) war ich immer umgeben von Leuten, die akademisch in einer ganz anderen Liga gespielt haben, am Ende des Tages aber auch nichts anderes machen als ich und nicht mehr verdienen. McKinsey und BCG kann ich mir natürlich abschmieren, ansonsten bin ich aber sehr zufrieden über den Weg, den ich noch gehen konnte trotz des schlechten Studiums, auch bezogen auf mein Gehalt.

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WiWi Gast

Re: Karriere als Durchschnittsabsolvent

Das mit den hohen Gehältern für Handwerker kann ich bestätigen. Ein Kumpel von mir verdient auch deutlich über 3000 brutto und damit mehr als ich. Das Studium hat für die, die nicht zu den Topleuten gehören oder Glück haben, schon massiv an Wert verloren.

WiWi Gast schrieb am 24.01.2018:

Die Abnutzung in dem Alter lässt sich aber irgendwann nicht mehr durch Muskeln ausgleichen. Die Gehälter in dem Bereich sind zwar reizvoll und inzwischen deutlich höher als für den durchschnittlichen Akademiker, aber körperliche Arbeit liegt halt einfach auch nicht jedem.

WiWi Gast schrieb am 24.01.2018:

Das gilt nur für Personen die sowieso unsportlich sind.
Da ist die Rückenmuskulatur nach 20-30 Jahren ohne viel Bewegung einfach völlig verkümmert! Glaub mir, etwas Krafttraining nebenbei (speziell auch Rücken) und du wirst NIE derartige Wehwechen haben. Alles nur Zivilisations"krankheiten".
Betroffene machen dann auch den Fehler schlechthin: Den Rücken noch mehr "schonen", also vermehrt hinlegen etc. Das baut natürlich auch keine Muskulatur auf.
Dafür brauche ich dann keinen Arzt oder Orthopäden sondern ein Fitnessstudio oder wer es nicht alleine kann: Kieser Training.

WiWi Gast schrieb am 23.01.2018:

Bei einem Gesellen, der bis 55 als Geselle arbeitet, kann das so sein. Wenn er aber Meister oder Techniker wird, eher nicht. Und frage mal einen 55-jährigen akademischen Schreibtischtäter nach seinen Bandscheibenvorfällen und Rückenschmerzen ...

Schreibtischarbeit ist total ungesund. Das werden Dir auch Ärzte und Orthopäden bestätigen!

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WiWi Gast

Re: Karriere als Durchschnittsabsolvent

Dito. Ein Freund von mir ist Maler, hat seit seiner Hauptschule sich nicht weitergebildet und bekommt ebenfalls seine 3000Euro brutto.

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WiWi Gast

Re: Karriere als Durchschnittsabsolvent

Leider scheint das mittlerweile die Regel zu sein. Ich weiß noch, dass die früher mal deutlich weniger verdient haben. Aber seitdem jeder Abitur hat und studiert, weil es so easy ist, gibt es bei den Handwerkern Nachwuchsprobleme und die Firmen reißen sich um gute Gesellen. Angebot und Nachfrage. Schon krass, dass man heute da deutlich mehr verdienen kann, als mit Studium.

WiWi Gast schrieb am 24.01.2018:

Dito. Ein Freund von mir ist Maler, hat seit seiner Hauptschule sich nicht weitergebildet und bekommt ebenfalls seine 3000Euro brutto.

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WiWi Gast

Re: Karriere als Durchschnittsabsolvent

Wieso leider? Wer gute Arbeit bringt, verdient gutes Geld. Wenn die Art seiner Arbeit seltener geworden ist (Angebot), der Wunsch nach Handwerksleistungen aber genauso hoch oder - wegen der günstigen Baukredite - noch höher ist (Nachfrage), dann steigt einfach sein Preis (Gehalt). Das nennt man Markt. Der regelt das schon.

WiWi Gast schrieb am 24.01.2018:

Leider scheint das mittlerweile die Regel zu sein. Ich weiß noch, dass die früher mal deutlich weniger verdient haben. Aber seitdem jeder Abitur hat und studiert, weil es so easy ist, gibt es bei den Handwerkern Nachwuchsprobleme und die Firmen reißen sich um gute Gesellen. Angebot und Nachfrage. Schon krass, dass man heute da deutlich mehr verdienen kann, als mit Studium.

WiWi Gast schrieb am 24.01.2018:

Dito. Ein Freund von mir ist Maler, hat seit seiner Hauptschule sich nicht weitergebildet und bekommt ebenfalls seine 3000Euro brutto.

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WiWi Gast

Re: Karriere als Durchschnittsabsolvent

Das erste Audit Gehalt war 42k fix plus knapp über 2k Bonus, jetzt bin ich bei 75k fix und wie hoch der Bonus wird, muss sich noch zeigen, „angekündigt“ war etwas in der Größenordnung von 2-3 Monatsgehältern

WiWi Gast schrieb am 24.01.2018:

Interessant. Kannst Du etwas zu Deiner Gehaltsentwicklung erzählen`? Danke!

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WiWi Gast

Re: Karriere als Durchschnittsabsolvent

WiWi Gast schrieb am 24.01.2018:

Wieso leider? Wer gute Arbeit bringt, verdient gutes Geld. Wenn die Art seiner Arbeit seltener geworden ist (Angebot), der Wunsch nach Handwerksleistungen aber genauso hoch oder - wegen der günstigen Baukredite - noch höher ist (Nachfrage), dann steigt einfach sein Preis (Gehalt). Das nennt man Markt. Der regelt das schon.

WiWi Gast schrieb am 24.01.2018:

Leider scheint das mittlerweile die Regel zu sein. Ich weiß noch, dass die früher mal deutlich weniger verdient haben. Aber seitdem jeder Abitur hat und studiert, weil es so easy ist, gibt es bei den Handwerkern Nachwuchsprobleme und die Firmen reißen sich um gute Gesellen. Angebot und Nachfrage. Schon krass, dass man heute da deutlich mehr verdienen kann, als mit Studium.

WiWi Gast schrieb am 24.01.2018:

Dito. Ein Freund von mir ist Maler, hat seit seiner Hauptschule sich nicht weitergebildet und bekommt ebenfalls seine 3000Euro brutto.

Genau wie der Markt den Immobilienmarkt effizient regelt. Mein Gott, wie kann man nur indoktriniert sein! Typisch Wiwi von heute.

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WiWi Gast

Re: Karriere als Durchschnittsabsolvent

Wo genau ist jetzt dein Argument versteckt? Dass Handwerker heute deutlich mehr verdienen, als noch vor 7 Jahren, ist fakt. Dass das damit zusammenhängt, dass die Lehrlinge fehlen, weil alle studieren auch. Was ist denn jetzt das Problem?

WiWi Gast schrieb am 24.01.2018:

WiWi Gast schrieb am 24.01.2018:

Wieso leider? Wer gute Arbeit bringt, verdient gutes Geld. Wenn die Art seiner Arbeit seltener geworden ist (Angebot), der Wunsch nach Handwerksleistungen aber genauso hoch oder - wegen der günstigen Baukredite - noch höher ist (Nachfrage), dann steigt einfach sein Preis (Gehalt). Das nennt man Markt. Der regelt das schon.

WiWi Gast schrieb am 24.01.2018:

Leider scheint das mittlerweile die Regel zu sein. Ich weiß noch, dass die früher mal deutlich weniger verdient haben. Aber seitdem jeder Abitur hat und studiert, weil es so easy ist, gibt es bei den Handwerkern Nachwuchsprobleme und die Firmen reißen sich um gute Gesellen. Angebot und Nachfrage. Schon krass, dass man heute da deutlich mehr verdienen kann, als mit Studium.

WiWi Gast schrieb am 24.01.2018:

Dito. Ein Freund von mir ist Maler, hat seit seiner Hauptschule sich nicht weitergebildet und bekommt ebenfalls seine 3000Euro brutto.

Genau wie der Markt den Immobilienmarkt effizient regelt. Mein Gott, wie kann man nur indoktriniert sein! Typisch Wiwi von heute.

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WiWi Gast

Re: Karriere als Durchschnittsabsolvent

Alleine die Tatsache, dass Handwerker und Facharbeiter jetzt schon mehr verdienen, als die geistige Elite dieses Landes, zeigt, dass alles den Bach runtergeht.

Ich verstehe auch nicht, warum der Staat seine Elite nicht mehr schützt und beispielsweise Mindestlöhne nach Abschlüssen einführt. Es kann doch nicht sein, dass einer mit einer Lehre ohne geistigen Anspruch wie eine Tischlerausbildung mehr verdient als ein Akademiker.

Die Folge wird sein, dass wir in Ausland abwandern und den Standort weiter schwächen. In Zeiten des Fachkräftemangels und der Digitalisierung fatal.

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WiWi Gast

Re: Karriere als Durchschnittsabsolvent

Geistige Elite? Was immer das sein soll, wir wissen nach diesem Kommentar wohl schon mal, dass du nicht dazu gehörst!

WiWi Gast schrieb am 25.01.2018:

Alleine die Tatsache, dass Handwerker und Facharbeiter jetzt schon mehr verdienen, als die geistige Elite dieses Landes, zeigt, dass alles den Bach runtergeht.

Ich verstehe auch nicht, warum der Staat seine Elite nicht mehr schützt und beispielsweise Mindestlöhne nach Abschlüssen einführt. Es kann doch nicht sein, dass einer mit einer Lehre ohne geistigen Anspruch wie eine Tischlerausbildung mehr verdient als ein Akademiker.

Die Folge wird sein, dass wir in Ausland abwandern und den Standort weiter schwächen. In Zeiten des Fachkräftemangels und der Digitalisierung fatal.

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WiWi Gast

Re: Karriere als Durchschnittsabsolvent

Warum? Er hat doch recht! Ein Akademiker war auf einer höheren Schule und hat studiert und damit steht er von der Bildung her weit über einem profanen Handwerker. Natürlich sind wir Akademiker die geistige Elite dieses Landes. Wer denn sonst? Der Verputzer?

Natürlich ist es auch an der Zeit darüber zu reden, wie man seine eigene Elite schützt, denn wir produzieren die sehr schnell. Dadurch gibt es ein Marktungleichgewicht und die falschen, die nicht zur Elite gehören, verdienen die Gehälter, die die Elite verdienen sollte.

Einen Mindestlohn, abgestuft nach Qualifizierungsniveau halte ich auch für eine sehr gute Idee.

WiWi Gast schrieb am 25.01.2018:

Geistige Elite? Was immer das sein soll, wir wissen nach diesem Kommentar wohl schon mal, dass du nicht dazu gehörst!

WiWi Gast schrieb am 25.01.2018:

Alleine die Tatsache, dass Handwerker und Facharbeiter jetzt schon mehr verdienen, als die geistige Elite dieses Landes, zeigt, dass alles den Bach runtergeht.

Ich verstehe auch nicht, warum der Staat seine Elite nicht mehr schützt und beispielsweise Mindestlöhne nach Abschlüssen einführt. Es kann doch nicht sein, dass einer mit einer Lehre ohne geistigen Anspruch wie eine Tischlerausbildung mehr verdient als ein Akademiker.

Die Folge wird sein, dass wir in Ausland abwandern und den Standort weiter schwächen. In Zeiten des Fachkräftemangels und der Digitalisierung fatal.

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WiWi Gast

Re: Karriere als Durchschnittsabsolvent

WiWi Gast schrieb am 25.01.2018:

Alleine die Tatsache, dass Handwerker und Facharbeiter jetzt schon mehr verdienen, als die geistige Elite dieses Landes, zeigt, dass alles den Bach runtergeht.

Ich verstehe auch nicht, warum der Staat seine Elite nicht mehr schützt und beispielsweise Mindestlöhne nach Abschlüssen einführt. Es kann doch nicht sein, dass einer mit einer Lehre ohne geistigen Anspruch wie eine Tischlerausbildung mehr verdient als ein Akademiker.

Die Folge wird sein, dass wir in Ausland abwandern und den Standort weiter schwächen. In Zeiten des Fachkräftemangels und der Digitalisierung fatal.

Gebe dir vollkommen recht. Habe meinen Bachelor mit einer guten Abschlussnote. Nach etwa 9 Monaten Suche habe ich lediglich ein Stellenangebot mit lächerlichen 34k Euro Einstiegsgehalt im ÖD. Verdiene somit so viel wie mein Kumpel, der lediglich den Hauptschulabschluss besitzt und nur 100 Euro netto mehr als eine Erzieherin.

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WiWi Gast

Re: Karriere als Durchschnittsabsolvent

Ihr dürft nicht eure Einstiegsgehälter mit dem Lohn eines Handwerker Gesellen vergleichen...

Bei euch ist es wie gesagt der EINSTIEG. beim Gesellen tut sich in den nächsten 10-30 Jahren nicht mehr viel, außer er macht sich mit dem Meister Selbstständig. Aber selbst da dürft ihr euch nicht mit euren Einstiegsgehalt vergleichen sondern eher den Benchmark bei einem IT Consultant/Freelancer ansetzen.

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WiWi Gast

Re: Karriere als Durchschnittsabsolvent

WiWi Gast schrieb am 25.01.2018:

Ihr dürft nicht eure Einstiegsgehälter mit dem Lohn eines Handwerker Gesellen vergleichen...

Bei euch ist es wie gesagt der EINSTIEG. beim Gesellen tut sich in den nächsten 10-30 Jahren nicht mehr viel, außer er macht sich mit dem Meister Selbstständig. Aber selbst da dürft ihr euch nicht mit euren Einstiegsgehalt vergleichen sondern eher den Benchmark bei einem IT Consultant/Freelancer ansetzen.

Du hast ja grundsätzlich recht, aber die Gehaltssprünge im ÖD (gehobener Dienst) sind sehr moderat.

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WiWi Gast

Re: Karriere als Durchschnittsabsolvent

Auch der Immobilienmarkt wird durch Angebot und Nachfrage bestimmt. Deshalb läuft auch die Mietpreisbremse ins Leere.

WiWi Gast schrieb am 24.01.2018:

WiWi Gast schrieb am 24.01.2018:

Wieso leider? Wer gute Arbeit bringt, verdient gutes Geld. Wenn die Art seiner Arbeit seltener geworden ist (Angebot), der Wunsch nach Handwerksleistungen aber genauso hoch oder - wegen der günstigen Baukredite - noch höher ist (Nachfrage), dann steigt einfach sein Preis (Gehalt). Das nennt man Markt. Der regelt das schon.

WiWi Gast schrieb am 24.01.2018:

Leider scheint das mittlerweile die Regel zu sein. Ich weiß noch, dass die früher mal deutlich weniger verdient haben. Aber seitdem jeder Abitur hat und studiert, weil es so easy ist, gibt es bei den Handwerkern Nachwuchsprobleme und die Firmen reißen sich um gute Gesellen. Angebot und Nachfrage. Schon krass, dass man heute da deutlich mehr verdienen kann, als mit Studium.

WiWi Gast schrieb am 24.01.2018:

Dito. Ein Freund von mir ist Maler, hat seit seiner Hauptschule sich nicht weitergebildet und bekommt ebenfalls seine 3000Euro brutto.

Genau wie der Markt den Immobilienmarkt effizient regelt. Mein Gott, wie kann man nur indoktriniert sein! Typisch Wiwi von heute.

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WiWi Gast

Re: Karriere als Durchschnittsabsolvent

Die Elite verdient doch gut und muss nicht geschützt werden. Also die Professoren, die leitenden Angestellten in der Industrie u.s.w. Wer aber einen Bachelor oder Master hat, gehört noch lange nicht dazu!

WiWi Gast schrieb am 25.01.2018:

Warum? Er hat doch recht! Ein Akademiker war auf einer höheren Schule und hat studiert und damit steht er von der Bildung her weit über einem profanen Handwerker. Natürlich sind wir Akademiker die geistige Elite dieses Landes. Wer denn sonst? Der Verputzer?

Natürlich ist es auch an der Zeit darüber zu reden, wie man seine eigene Elite schützt, denn wir produzieren die sehr schnell. Dadurch gibt es ein Marktungleichgewicht und die falschen, die nicht zur Elite gehören, verdienen die Gehälter, die die Elite verdienen sollte.

Einen Mindestlohn, abgestuft nach Qualifizierungsniveau halte ich auch für eine sehr gute Idee.

WiWi Gast schrieb am 25.01.2018:

Geistige Elite? Was immer das sein soll, wir wissen nach diesem Kommentar wohl schon mal, dass du nicht dazu gehörst!

WiWi Gast schrieb am 25.01.2018:

Alleine die Tatsache, dass Handwerker und Facharbeiter jetzt schon mehr verdienen, als die geistige Elite dieses Landes, zeigt, dass alles den Bach runtergeht.

Ich verstehe auch nicht, warum der Staat seine Elite nicht mehr schützt und beispielsweise Mindestlöhne nach Abschlüssen einführt. Es kann doch nicht sein, dass einer mit einer Lehre ohne geistigen Anspruch wie eine Tischlerausbildung mehr verdient als ein Akademiker.

Die Folge wird sein, dass wir in Ausland abwandern und den Standort weiter schwächen. In Zeiten des Fachkräftemangels und der Digitalisierung fatal.

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WiWi Gast

Re: Karriere als Durchschnittsabsolvent

Möglicherweise macht Dein Kumpel mit Hauptschulabschluß aber einen Job, der seinem Unternehmen gutes Geld einbringt? Dann verdient er auch eine gute Bezahlung!

WiWi Gast schrieb am 25.01.2018:

WiWi Gast schrieb am 25.01.2018:

Alleine die Tatsache, dass Handwerker und Facharbeiter jetzt schon mehr verdienen, als die geistige Elite dieses Landes, zeigt, dass alles den Bach runtergeht.

Ich verstehe auch nicht, warum der Staat seine Elite nicht mehr schützt und beispielsweise Mindestlöhne nach Abschlüssen einführt. Es kann doch nicht sein, dass einer mit einer Lehre ohne geistigen Anspruch wie eine Tischlerausbildung mehr verdient als ein Akademiker.

Die Folge wird sein, dass wir in Ausland abwandern und den Standort weiter schwächen. In Zeiten des Fachkräftemangels und der Digitalisierung fatal.

Gebe dir vollkommen recht. Habe meinen Bachelor mit einer guten Abschlussnote. Nach etwa 9 Monaten Suche habe ich lediglich ein Stellenangebot mit lächerlichen 34k Euro Einstiegsgehalt im ÖD. Verdiene somit so viel wie mein Kumpel, der lediglich den Hauptschulabschluss besitzt und nur 100 Euro netto mehr als eine Erzieherin.

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WiWi Gast

Re: Karriere als Durchschnittsabsolvent

Elite ist ja in der Regel eine kleine Minderheit. Akademiker, bei einer Studienanfaengerquote, von um die 60% pauschal als Elite zu bezeichnen halte ich fuer schwierig.

Im Endeffekt wird sich auch bei uns eine Struktur wie in den USA/Korea herauskristalisieren. Elite = Ivy League Abschluss mit guten Noten und damit praedestinierten Zugang zu den top Jobs. Die breite Masse fuer Buerojobs sind dann alle anderen Unis (mit gewissen Abstufungen natuerlich). Und die restlichen Jobs werden von Leuten ohne Abchluss gemacht bzw. von ex-Azubis und von weniger erfolgreichen Akademikern.

Die Frage ist nur ob es eher Richtung USA geht (also eher nach der Faehigkeit der Eltern das teure Ivy League Studium zu finanzieren) oder eher richtung Korea (brutales Sieben durch Leistung/Abschlussklausuren an den Schulen).

WiWi Gast schrieb am 25.01.2018:

Alleine die Tatsache, dass Handwerker und Facharbeiter jetzt schon mehr verdienen, als die geistige Elite dieses Landes, zeigt, dass alles den Bach runtergeht.

Ich verstehe auch nicht, warum der Staat seine Elite nicht mehr schützt und beispielsweise Mindestlöhne nach Abschlüssen einführt. Es kann doch nicht sein, dass einer mit einer Lehre ohne geistigen Anspruch wie eine Tischlerausbildung mehr verdient als ein Akademiker.

Die Folge wird sein, dass wir in Ausland abwandern und den Standort weiter schwächen. In Zeiten des Fachkräftemangels und der Digitalisierung fatal.

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WiWi Gast

Re: Karriere als Durchschnittsabsolvent

WiWi Gast schrieb am 25.01.2018:

Möglicherweise macht Dein Kumpel mit Hauptschulabschluß aber einen Job, der seinem Unternehmen gutes Geld einbringt? Dann verdient er auch eine gute Bezahlung!

WiWi Gast schrieb am 25.01.2018:

WiWi Gast schrieb am 25.01.2018:

Gebe dir vollkommen recht. Habe meinen Bachelor mit einer guten Abschlussnote. Nach etwa 9 Monaten Suche habe ich lediglich ein Stellenangebot mit lächerlichen 34k Euro Einstiegsgehalt im ÖD. Verdiene somit so viel wie mein Kumpel, der lediglich den Hauptschulabschluss besitzt und nur 100 Euro netto mehr als eine Erzieherin.

Ja tapezieren und Wände streichen, sehr anspruchsvoll. Zudem hat er gestanden, dass er nicht ein Buch für seine Ausbildung benötigt hat. Das sagt alles über diesen Beruf aus.

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WiWi Gast

Re: Karriere als Durchschnittsabsolvent

Hach wie ist das schön, die selbsternannte Elite ruft jetzt schon nach Vater Staat und Mindestlohn :D

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WiWi Gast

Re: Karriere als Durchschnittsabsolvent

Es geht nicht um den Anspruch,sondern was es einbringt. Offensichtlich bringt er mehr ein als du. Von der Logik ausgenommen werden sollten nur soziale und in Teilen künstlerische Berufe.

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WiWi Gast

Re: Karriere als Durchschnittsabsolvent

WiWi Gast schrieb am 25.01.2018:

WiWi Gast schrieb am 25.01.2018:

Möglicherweise macht Dein Kumpel mit Hauptschulabschluß aber einen Job, der seinem Unternehmen gutes Geld einbringt? Dann verdient er auch eine gute Bezahlung!

WiWi Gast schrieb am 25.01.2018:

WiWi Gast schrieb am 25.01.2018:

Gebe dir vollkommen recht. Habe meinen Bachelor mit einer guten Abschlussnote. Nach etwa 9 Monaten Suche habe ich lediglich ein Stellenangebot mit lächerlichen 34k Euro Einstiegsgehalt im ÖD. Verdiene somit so viel wie mein Kumpel, der lediglich den Hauptschulabschluss besitzt und nur 100 Euro netto mehr als eine Erzieherin.

Ja tapezieren und Wände streichen, sehr anspruchsvoll. Zudem hat er gestanden, dass er nicht ein Buch für seine Ausbildung benötigt hat. Das sagt alles über diesen Beruf aus.

Was bist Du für ein mieser Charakter...

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WiWi Gast

Re: Karriere als Durchschnittsabsolvent

Mit solchen Aussagen musst du hier im Forum etwas vorsichtig sein. Die selbsternannte Elite hier wird das kaum verstehen.

WiWi Gast schrieb am 25.01.2018:

Hach wie ist das schön, die selbsternannte Elite ruft jetzt schon nach Vater Staat und Mindestlohn :D

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WiWi Gast

Re: Karriere als Durchschnittsabsolvent

WiWi Gast schrieb am 25.01.2018:

WiWi Gast schrieb am 25.01.2018:

WiWi Gast schrieb am 25.01.2018:

Möglicherweise macht Dein Kumpel mit Hauptschulabschluß aber einen Job, der seinem Unternehmen gutes Geld einbringt? Dann verdient er auch eine gute Bezahlung!

WiWi Gast schrieb am 25.01.2018:

WiWi Gast schrieb am 25.01.2018:

Gebe dir vollkommen recht. Habe meinen Bachelor mit einer guten Abschlussnote. Nach etwa 9 Monaten Suche habe ich lediglich ein Stellenangebot mit lächerlichen 34k Euro Einstiegsgehalt im ÖD. Verdiene somit so viel wie mein Kumpel, der lediglich den Hauptschulabschluss besitzt und nur 100 Euro netto mehr als eine Erzieherin.

Ja tapezieren und Wände streichen, sehr anspruchsvoll. Zudem hat er gestanden, dass er nicht ein Buch für seine Ausbildung benötigt hat. Das sagt alles über diesen Beruf aus.

Was bist Du für ein mieser Charakter...

Ist doch die verdammte Wahrheit!

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WiWi Gast

Re: Karriere als Durchschnittsabsolvent

"Ja tapezieren und Wände streichen, sehr anspruchsvoll. Zudem hat er gestanden, dass er nicht ein Buch für seine Ausbildung benötigt hat. Das sagt alles über diesen Beruf aus."

Ein guter Freund von mir ist gelernter Elektriker, gute 5 Jahre Berufserfahrung, hat sich dann auf Brandmeldeanlagen und deren Wartung spezialisiert. Grund hierfür war eine neue EU Verordnung in Sachen Brandschutz.
Damit hat er sich selbst in einer absoluten Nische positioniert, verdient ca 6000 brutto jeden Monat. Sein Abschluss? Hauptschule, Ausbildung, besagter Lehrgang.

Er sagt selbst, er ist nicht die hellste Kerze auf der Torte. Aber er hat aus seinen Veranlagungen das Beste gemacht, sich klug aufgestellt und verdient jetzt mit 25 deutlich über dem Durchschnitt.

Was sagt uns das? Sei besser als der Rest (oder zumindest schwimme oben mit) und du verdienst auch gut. Just my 2 cents.

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WiWi Gast

Re: Karriere als Durchschnittsabsolvent

Sowas passiert wenn man Justus heißt, sich aber den Hermes Gürtel nicht leisten kann.

WiWi Gast schrieb am 25.01.2018:

Möglicherweise macht Dein Kumpel mit Hauptschulabschluß aber einen Job, der seinem Unternehmen gutes Geld einbringt? Dann verdient er auch eine gute Bezahlung!

WiWi Gast schrieb am 25.01.2018:

WiWi Gast schrieb am 25.01.2018:

Gebe dir vollkommen recht. Habe meinen Bachelor mit einer guten Abschlussnote. Nach etwa 9 Monaten Suche habe ich lediglich ein Stellenangebot mit lächerlichen 34k Euro Einstiegsgehalt im ÖD. Verdiene somit so viel wie mein Kumpel, der lediglich den Hauptschulabschluss besitzt und nur 100 Euro netto mehr als eine Erzieherin.

Ja tapezieren und Wände streichen, sehr anspruchsvoll. Zudem hat er gestanden, dass er nicht ein Buch für seine Ausbildung benötigt hat. Das sagt alles über diesen Beruf aus.

Was bist Du für ein mieser Charakter...

Ist doch die verdammte Wahrheit!

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WiWi Gast

Re: Karriere als Durchschnittsabsolvent

WiWi Gast schrieb am 25.01.2018:

"Ja tapezieren und Wände streichen, sehr anspruchsvoll. Zudem hat er gestanden, dass er nicht ein Buch für seine Ausbildung benötigt hat. Das sagt alles über diesen Beruf aus."

Ein guter Freund von mir ist gelernter Elektriker, gute 5 Jahre Berufserfahrung, hat sich dann auf Brandmeldeanlagen und deren Wartung spezialisiert. Grund hierfür war eine neue EU Verordnung in Sachen Brandschutz.
Damit hat er sich selbst in einer absoluten Nische positioniert, verdient ca 6000 brutto jeden Monat. Sein Abschluss? Hauptschule, Ausbildung, besagter Lehrgang.

Er sagt selbst, er ist nicht die hellste Kerze auf der Torte. Aber er hat aus seinen Veranlagungen das Beste gemacht, sich klug aufgestellt und verdient jetzt mit 25 deutlich über dem Durchschnitt.

Was sagt uns das? Sei besser als der Rest (oder zumindest schwimme oben mit) und du verdienst auch gut. Just my 2 cents.

Schön für ihn, das freut mich doch sehr!

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WiWi Gast

Re: Karriere als Durchschnittsabsolvent

Ich verstehe auch nicht, was an dem Vorschlag, einen Mindestlohn nach Bildungsniveau so schlecht sein soll. Eigentlich belohnt er Leistung. Ich wäre da auch dafür.

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WiWi Gast

Re: Karriere als Durchschnittsabsolvent

Die "verdammte" Frustration muss groß sein.

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WiWi Gast

Re: Karriere als Durchschnittsabsolvent

Die ist auch groß! Erst wirt man mit großen Versprechen in ein Studium gelockt. Und dann gibt es keine oder zu wenig Top-Stellen und am Ende nur die, die man auch mit einer kaufmännischen Ausbildung bekommen hätte. Am Ende verdient man weniger oder nicht mehr, als auf dem normalen Weg, hat aber seine Ausbildung komplett selbst bezahlt und auch noch schulden. Das ist arglistige Täuschung einer ganzen Generation!

Daher unterstütze ich auch den Vorschlag eines Mindestlohnes für Akademiker, um unsere Leistungen zu würdigen. Allerdings würde ich das nicht so arrogant ausdrücken, wie mein Vorposter. Den Mindestlohn soll es nicht für eine "Elite" geben, dass sind wir bei der Menge an Absolventen sicher nicht mehr, aber für das Qualifikationsniveau. Das wäre gerecht und angebracht, schließlich spült das Niveau auch mehr Geld in die Kassen,

WiWi Gast schrieb am 25.01.2018:

Die "verdammte" Frustration muss groß sein.

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WiWi Gast

Re: Karriere als Durchschnittsabsolvent

Das es ernsthaft Leute gibt, die denken, allein die Tatsache, ein paar Jahre in der Uni gesessen zu haben, qualifiziert sie automatisch für ein hohes Gehalt :D ihr tut mir wirklich leid...

antworten
WiWi Gast

Re: Karriere als Durchschnittsabsolvent

DaSS es ernsthaft Leute gibt, die studiert haben und immer noch nicht "s" von "ss" unterscheiden können, tut mir auch leid.
WiWi Gast schrieb am 25.01.2018:

Das es ernsthaft Leute gibt, die denken, allein die Tatsache, ein paar Jahre in der Uni gesessen zu haben, qualifiziert sie automatisch für ein hohes Gehalt :D ihr tut mir wirklich leid...

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WiWi Gast

Re: Karriere als Durchschnittsabsolvent

Wir reden hier von einem Mindestlohn für Akademiker. Der sollte so bei 15 - 20 Euro legen. Ein angemessenes Gehalt ist das ganz bestimmt nicht und schon gar nicht hoch.

WiWi Gast schrieb am 25.01.2018:

Das es ernsthaft Leute gibt, die denken, allein die Tatsache, ein paar Jahre in der Uni gesessen zu haben, qualifiziert sie automatisch für ein hohes Gehalt :D ihr tut mir wirklich leid...

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WiWi Gast

Re: Karriere als Durchschnittsabsolvent

WiWi Gast schrieb am 25.01.2018:

Ich verstehe auch nicht, was an dem Vorschlag, einen Mindestlohn nach Bildungsniveau so schlecht sein soll. Eigentlich belohnt er Leistung. Ich wäre da auch dafür.

Nein, ein normaler Mindestlohn verhindert Ausbeutung (vereinfacht gesagt), Leistung wird durch ein hohes Gehalt belohnt, welches der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer für seine Arbeit zahlt, damit er nicht zu einem Konkurrenten geht (salopp gesagt)

Ma ernsthaft, das ist der typischste "Generation Y" Kommentar seit langem. an einer Uni sollte man gelernt haben, dass man in Konkurrenz zu den anderen Arbeitskräften steht und das ein Gehalt (Preis) durch Angebot und nachfrage geregelt wird. Dein Vorschlag würde also eigentlich diejenigen belohnen, die sich irgendwie, überspitzt formuliert mit einer 4,0 nach 25 Semestern, zu einem Bachelorabschluss gequält haben. das soll dann Belohnung von Leistung sein? Naja immerhin war er länger auf der Uni als die meisten Masterabsolventen

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WiWi Gast

Re: Karriere als Durchschnittsabsolvent

Wie du schon richtig erkannt hast, du hast mehr mit einem Handwerker gemeinsam als dir lieb ist. Anstatt über den Handwerker herzuziehen, solltest du dich mit diesem lieber solidarisieren. Dann könnt ihr gemeinsam rote Fahnen schwenken, Die Linke wählen und das Kapital verteufeln. Die selbsternannte Elite, Muhahahaha

WiWi Gast schrieb am 25.01.2018:

Alleine die Tatsache, dass Handwerker und Facharbeiter jetzt schon mehr verdienen, als die geistige Elite dieses Landes, zeigt, dass alles den Bach runtergeht.

Ich verstehe auch nicht, warum der Staat seine Elite nicht mehr schützt und beispielsweise Mindestlöhne nach Abschlüssen einführt. Es kann doch nicht sein, dass einer mit einer Lehre ohne geistigen Anspruch wie eine Tischlerausbildung mehr verdient als ein Akademiker.

Die Folge wird sein, dass wir in Ausland abwandern und den Standort weiter schwächen. In Zeiten des Fachkräftemangels und der Digitalisierung fatal.

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WiWi Gast

Re: Karriere als Durchschnittsabsolvent

In einem Wiwi-Forum die Marktgesetze außer Kraft setzen zu wollen... lässt tief blicken.

Sagt euch "Eigenverantwortung" etwas?
Ich verdiene selbst auch keine 100.000,-, aber ich mache weder die Politik noch meine Eltern dafür verantwortlich, sondern arbeite hart und wechsele demnächst das dritte Mal den Arbeitgeber. Das mit der Karriereleiter funktioniert, man muss aber auch wollen...

antworten
WiWi Gast

Re: Karriere als Durchschnittsabsolvent

WiWi Gast schrieb am 25.01.2018:

In einem Wiwi-Forum die Marktgesetze außer Kraft setzen zu wollen... lässt tief blicken.

Sagt euch "Eigenverantwortung" etwas?
Ich verdiene selbst auch keine 100.000,-, aber ich mache weder die Politik noch meine Eltern dafür verantwortlich, sondern arbeite hart und wechsele demnächst das dritte Mal den Arbeitgeber. Das mit der Karriereleiter funktioniert, man muss aber auch wollen...

Die Wiwis von heute fordern eben lieber einen Mindestlohn als sich selbst anzustrengen... oder gar Selbstkritik zu üben.

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WiWi Gast

Re: Karriere als Durchschnittsabsolvent

... und bezeichnen sich dann noch als Elite.

WiWi Gast schrieb am 26.01.2018:

WiWi Gast schrieb am 25.01.2018:

In einem Wiwi-Forum die Marktgesetze außer Kraft setzen zu wollen... lässt tief blicken.

Sagt euch "Eigenverantwortung" etwas?
Ich verdiene selbst auch keine 100.000,-, aber ich mache weder die Politik noch meine Eltern dafür verantwortlich, sondern arbeite hart und wechsele demnächst das dritte Mal den Arbeitgeber. Das mit der Karriereleiter funktioniert, man muss aber auch wollen...

Die Wiwis von heute fordern eben lieber einen Mindestlohn als sich selbst anzustrengen... oder gar Selbstkritik zu üben.

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schnibulus

Re: Karriere als Durchschnittsabsolvent

Wie viele Bewerbungen hast du geschrieben?

Bei mir war es 3-stellig. Ich habe eine Kaufmännische Ausbildung (1,7) + kurze Zeit in dem Unternehmen weitergearbeitet, B. Sc. (2,0) und Praktikum bei einem der großen deutschen Automobilhersteller gemacht. Habe im Juli mit Bewerbungen angefangen, im September war das Praktikum zu Ende und Ende November habe ich einen Vertrag unterschrieben. Insgesamt 90% Absagen kassiert und wenn Angebote kamen, dann im Bereich 34k-39k. Ich hatte 45k gefordert und finde das auch nicht zu viel. Habe alle Angebote ausgeschlagen, die unter meiner Forderung waren. Leider gibt es immer Idioten, die sich unter Wert verkaufen. Schlussendlich habe ich einen IG Metall Betrieb gefunden und verdiene durch Tarifvertrag und Bezahlung nach Tätigkeit (nicht Berufserfahrung/ Abschluss) 63k und damit deutlich mehr als ich gefordert hatte.

Nicht aufgeben und immer motiviert bleiben.

WiWi Gast schrieb am 25.01.2018:

WiWi Gast schrieb am 25.01.2018:

Alleine die Tatsache, dass Handwerker und Facharbeiter jetzt schon mehr verdienen, als die geistige Elite dieses Landes, zeigt, dass alles den Bach runtergeht.

Ich verstehe auch nicht, warum der Staat seine Elite nicht mehr schützt und beispielsweise Mindestlöhne nach Abschlüssen einführt. Es kann doch nicht sein, dass einer mit einer Lehre ohne geistigen Anspruch wie eine Tischlerausbildung mehr verdient als ein Akademiker.

Die Folge wird sein, dass wir in Ausland abwandern und den Standort weiter schwächen. In Zeiten des Fachkräftemangels und der Digitalisierung fatal.

Gebe dir vollkommen recht. Habe meinen Bachelor mit einer guten Abschlussnote. Nach etwa 9 Monaten Suche habe ich lediglich ein Stellenangebot mit lächerlichen 34k Euro Einstiegsgehalt im ÖD. Verdiene somit so viel wie mein Kumpel, der lediglich den Hauptschulabschluss besitzt und nur 100 Euro netto mehr als eine Erzieherin.

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WiWi Gast

Re: Karriere als Durchschnittsabsolvent

Habe um die 85 Bewerbungen geschrieben, hatte 7 VG und lediglich eine Zusage vom ÖD.

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WiWi Gast

Re: Karriere als Durchschnittsabsolvent

Das muss eine Mischung aus allem sein... Glück, zur richtigen Zeit am richtigen Ort, sich auch mal durchbeißen... ich weiß es nicht, also ich bin rein statistisch sicher sogar unter dem Durchschnitt und es ging auch.

Ich hab mit 2,x abgeschlossen. Weit nach Regelstudienzeit und somit auch natürlich viel zu alt.
Sehr gutes Abi, aber im Studium war es durchwachsen. Ich musste früher kaum gezielt lernen und war dann doch auch faul/desinteressiert... Ich habe sehr schwankend gelernt (von 1 Nacht bis 2 Wochen war alles dabei) und die Noten im Studium waren auch entsprechend schwankend... ich hab von 1,0 bis 4 alles auf meinem Abschlusszeugnis (leider kein Witz).
Beispiel - Für Marketing habe ich 1 Nacht gelernt (kam so auf die Hälfte des Stoffs), hab 2 von 4 Fragen beantworten können ... von den anderen 2 Themen hatte ich noch nie gehört, hab aber bestimmt 2 Seiten pro Thema geschrieben, einfach so nach gesundem Menschenverstand...ich hatte ne 4.

Heute ärger ich mich aber schon darüber. Damals auch schon, aber es ging einfach irgendwie nicht... so sauber, wie zur Klausurenphase, war es bei mir sonst nie in der Bude.

Was ich sagen will: keine tollen Noten, kein Top Zeugnis und noch ewig gebraucht.

Trotzdem habe ich einen Job gefunden.
Ich kommentiere das ganze auch nicht oder rechtfertige es und wurde tatsächlich noch NIE(!!) danach gefragt. Weder nach dem Alter noch nach den Noten. Ich nehme an, die, wo es relevant wäre, haben mich sowieso nicht eingeladen.

Habe während des Studiums Praktika gemacht und als Werkstudent gearbeitet, mit sehr guten Zeugnissen durchweg und bei Unternehmen, die jeder kennt. Da hab ich mich aber nicht beworben.

Habe letztendlich in einer (laut Forum max.) T3-Beratung angefangen, für knapp 45k all-in. Das war nett, aber irgendwie auch langweilig... und locker in 3 Tagen/Woche zu erledigen (liegt natürlich auch am Projekt). Freitags habe ich zuhause Computer gespielt und Wäsche gemacht - war quasi in "Bereitschaft". Ich habe zu einem Mittelständler gewechselt (mit deutlichem Gehaltssprung im mittleren zweistelligen Prozentbereich) und jetzt tatsächlich viel mehr Arbeit und Action.

Und das trotz Scheißnoten und hohem Alter. Das wird alles nicht so heiß gegessen, wie es gekocht wird. Zum Einstieg ca 25 Bewerbungen nur bei Großunternehmen und 2 Einladungen. Später über Personalberater ca. 5 Jobs vorgeschlagen bekommen, 2 Vorstellungsgespräche. Beim dritten war die erste Frage, ob ich im Gehalt runtergehen würde, wo ich natürlich nein gesagt habe... auf den Opener muss man gar nicht erst weitermachen.

antworten
WiWi Gast

Re: Karriere als Durchschnittsabsolvent

WiWi Gast schrieb am 27.01.2018:

Das muss eine Mischung aus allem sein... Glück, zur richtigen Zeit am richtigen Ort, sich auch mal durchbeißen... ich weiß es nicht, also ich bin rein statistisch sicher sogar unter dem Durchschnitt und es ging auch.

Ich hab mit 2,x abgeschlossen. Weit nach Regelstudienzeit und somit auch natürlich viel zu alt.
Sehr gutes Abi, aber im Studium war es durchwachsen. Ich musste früher kaum gezielt lernen und war dann doch auch faul/desinteressiert... Ich habe sehr schwankend gelernt (von 1 Nacht bis 2 Wochen war alles dabei) und die Noten im Studium waren auch entsprechend schwankend... ich hab von 1,0 bis 4 alles auf meinem Abschlusszeugnis (leider kein Witz).
Beispiel - Für Marketing habe ich 1 Nacht gelernt (kam so auf die Hälfte des Stoffs), hab 2 von 4 Fragen beantworten können ... von den anderen 2 Themen hatte ich noch nie gehört, hab aber bestimmt 2 Seiten pro Thema geschrieben, einfach so nach gesundem Menschenverstand...ich hatte ne 4.

Heute ärger ich mich aber schon darüber. Damals auch schon, aber es ging einfach irgendwie nicht... so sauber, wie zur Klausurenphase, war es bei mir sonst nie in der Bude.

Was ich sagen will: keine tollen Noten, kein Top Zeugnis und noch ewig gebraucht.

Trotzdem habe ich einen Job gefunden.
Ich kommentiere das ganze auch nicht oder rechtfertige es und wurde tatsächlich noch NIE(!!) danach gefragt. Weder nach dem Alter noch nach den Noten. Ich nehme an, die, wo es relevant wäre, haben mich sowieso nicht eingeladen.

Habe während des Studiums Praktika gemacht und als Werkstudent gearbeitet, mit sehr guten Zeugnissen durchweg und bei Unternehmen, die jeder kennt. Da hab ich mich aber nicht beworben.

Habe letztendlich in einer (laut Forum max.) T3-Beratung angefangen, für knapp 45k all-in. Das war nett, aber irgendwie auch langweilig... und locker in 3 Tagen/Woche zu erledigen (liegt natürlich auch am Projekt). Freitags habe ich zuhause Computer gespielt und Wäsche gemacht - war quasi in "Bereitschaft". Ich habe zu einem Mittelständler gewechselt (mit deutlichem Gehaltssprung im mittleren zweistelligen Prozentbereich) und jetzt tatsächlich viel mehr Arbeit und Action.

Und das trotz Scheißnoten und hohem Alter. Das wird alles nicht so heiß gegessen, wie es gekocht wird. Zum Einstieg ca 25 Bewerbungen nur bei Großunternehmen und 2 Einladungen. Später über Personalberater ca. 5 Jobs vorgeschlagen bekommen, 2 Vorstellungsgespräche. Beim dritten war die erste Frage, ob ich im Gehalt runtergehen würde, wo ich natürlich nein gesagt habe... auf den Opener muss man gar nicht erst weitermachen.

Wie alt bist du denn? Bachelor oder Master? Was hast du studiert?

antworten
WiWi Gast

Re: Karriere als Durchschnittsabsolvent

WiWi Gast schrieb am 27.01.2018:

WiWi Gast schrieb am 27.01.2018:

Das muss eine Mischung aus allem sein... Glück, zur richtigen Zeit am richtigen Ort, sich ...

Wie alt bist du denn? Bachelor oder Master? Was hast du studiert?

Habe BWL studiert, inkl Master. Habe nebenbei noch eine Gewi studiert und auch beide Abschlüsse, Noten nur minimal besser, auch 2,x und Fach komplett irrelevant für den Job. Danach (wie kam ich drauf, warum)wurde ich schon gefragt in Gesprächen, aber mehr so als Aufhänger. Anfang 30 eingestiegen.

antworten
WiWi Gast

Re: Karriere als Durchschnittsabsolvent

Bin als Durchschnittsabsolvent bei den Big4 eingestiegen, sehr zufrieden.

antworten
WiWi Gast

Re: Karriere als Durchschnittsabsolvent

Bei welcher Tier3 UB verdient man denn 45k? Wahrscheinlich bist du bei den Big4 eingestiegen und dafür ist dein Profil in Ordnung. In den Advisory Sparten dort landen selten Überflieger.

WiWi Gast schrieb am 27.01.2018:

WiWi Gast schrieb am 27.01.2018:

Das muss eine Mischung aus allem sein... Glück, zur richtigen Zeit am richtigen Ort, sich auch mal durchbeißen... ich weiß es nicht, also ich bin rein statistisch sicher sogar unter dem Durchschnitt und es ging auch.

Ich hab mit 2,x abgeschlossen. Weit nach Regelstudienzeit und somit auch natürlich viel zu alt.
Sehr gutes Abi, aber im Studium war es durchwachsen. Ich musste früher kaum gezielt lernen und war dann doch auch faul/desinteressiert... Ich habe sehr schwankend gelernt (von 1 Nacht bis 2 Wochen war alles dabei) und die Noten im Studium waren auch entsprechend schwankend... ich hab von 1,0 bis 4 alles auf meinem Abschlusszeugnis (leider kein Witz).
Beispiel - Für Marketing habe ich 1 Nacht gelernt (kam so auf die Hälfte des Stoffs), hab 2 von 4 Fragen beantworten können ... von den anderen 2 Themen hatte ich noch nie gehört, hab aber bestimmt 2 Seiten pro Thema geschrieben, einfach so nach gesundem Menschenverstand...ich hatte ne 4.

Heute ärger ich mich aber schon darüber. Damals auch schon, aber es ging einfach irgendwie nicht... so sauber, wie zur Klausurenphase, war es bei mir sonst nie in der Bude.

Was ich sagen will: keine tollen Noten, kein Top Zeugnis und noch ewig gebraucht.

Trotzdem habe ich einen Job gefunden.
Ich kommentiere das ganze auch nicht oder rechtfertige es und wurde tatsächlich noch NIE(!!) danach gefragt. Weder nach dem Alter noch nach den Noten. Ich nehme an, die, wo es relevant wäre, haben mich sowieso nicht eingeladen.

Habe während des Studiums Praktika gemacht und als Werkstudent gearbeitet, mit sehr guten Zeugnissen durchweg und bei Unternehmen, die jeder kennt. Da hab ich mich aber nicht beworben.

Habe letztendlich in einer (laut Forum max.) T3-Beratung angefangen, für knapp 45k all-in. Das war nett, aber irgendwie auch langweilig... und locker in 3 Tagen/Woche zu erledigen (liegt natürlich auch am Projekt). Freitags habe ich zuhause Computer gespielt und Wäsche gemacht - war quasi in "Bereitschaft". Ich habe zu einem Mittelständler gewechselt (mit deutlichem Gehaltssprung im mittleren zweistelligen Prozentbereich) und jetzt tatsächlich viel mehr Arbeit und Action.

Und das trotz Scheißnoten und hohem Alter. Das wird alles nicht so heiß gegessen, wie es gekocht wird. Zum Einstieg ca 25 Bewerbungen nur bei Großunternehmen und 2 Einladungen. Später über Personalberater ca. 5 Jobs vorgeschlagen bekommen, 2 Vorstellungsgespräche. Beim dritten war die erste Frage, ob ich im Gehalt runtergehen würde, wo ich natürlich nein gesagt habe... auf den Opener muss man gar nicht erst weitermachen.

Wie alt bist du denn? Bachelor oder Master? Was hast du studiert?

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WiWi Gast

Re: Karriere als Durchschnittsabsolvent

Ja, ich meinte ja auch, dass mein Profil eben Durchschnitt ist bzw. drunter.
Ging ja auch mehr darum, dass einige hier meinen, es wäre quasi unmöglich einen Job zu finden. Das kann ich nicht bestätigen.

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