DieManager von Morgen WiWi-TReFF.de - Zeitung & Forum für Wirtschaftsstudium & Karriere
Arbeitsleben & HR-NewsHRM

Personaler sehen Hoffnungsschimmer für Beschäftigung

Human-Resource-Klimaindex 2006, erhoben von der Managementberatung Kienbaum: Trotz Aufschwung befindet sich die Personalarbeit weiter unter Druck. Personaler sehen aber Hoffnungsschimmer für Beschäftigung.

Gehaltsstudie Managergehälter Österreich
Personaler sehen Hoffnungsschimmer für Beschäftigung
Berlin, 01.03.2006 (kb) - In den Personalabteilungen der Unternehmen macht sich vorsichtiger Optimismus breit. 67 Prozent der Personalverantwortlichen beurteilen die wirtschaftliche Entwicklung für 2006 positiv. Die Erwartungen an Umsatz und Rendite sind gegenüber den bereits guten Ergebnissen aus 2005 weiter gestiegen. Diese positive Stimmung schlägt sich in den Erwartungen zur Beschäftigungsentwicklung nieder. Während für 2005 noch rund 41 Prozent von einer abnehmenden Beschäftigung berichten, erwarten dies nur noch rund 31 Prozent für 2006. Zumindest der drastische Abbau der vergangenen Jahre scheint also gestoppt. Dies sind Ergebnisse des HR-Klima-Index 2006, durchgeführt von der Managementberatung Kienbaum. An der Studie beteiligten sich rund 270 Unternehmen aus Deutschland und der Schweiz.

Zwar erwarten mehr als 50 Prozent der Befragten eine steigende Bedeutung der Personalarbeit in ihren Unternehmen, dies spiegelt sich jedoch nicht in der finanziellen und personellen Ausstattung der Personalbereiche wider. Während sich für die HR-Budgets ein leicht positiver Trend ergibt, wird die Personalausstattung der Personalbereiche weiter zurückgehen, sogar stärker als in 2005. Besonders ausgeprägt ist der Handlungsdruck für die Personalbereiche bei Finanzdienstleistern. Hier fallen die Erwartungen für 2006 sogar noch schlechter aus als die bereits unterdurchschnittliche Entwicklung in 2005. Überdurchschnittliche Steigerungen erwartet der Sektor Dienstleistungen für die HR-Budgets, der Handel hingegen für die Zahl der HR-Mitarbeiter.

Einigkeit über alle Wirtschaftssektoren hinweg besteht dagegen bei der Frage nach dem Top-Thema der Personalarbeit in 2006: Die Steigerung der Führungs- und Managementqualität wird mit Abstand als wichtigstes Aufgabenfeld des Personalmanagements angesehen. Weitere wichtige Themen sind Themen wie Motivation und Engagement, Nachfolgeplanung oder Personalcontrolling wachsen in ihrer Bedeutung speziell für einzelne Wirtschaftszweige. Herausforderungen, die sich aus dem demografischen Wandel ergeben wie die Alterstruktur der Belegschaft oder Diversity Management werden hingegen auch 2006 nur eine untergeordnete Rolle spielen.

Im Forum zu HRM

10 Kommentare

Duales Studium BWL - Schwerpunkt Personal, Berufschancen

WiWi Gast

Ich war in Maastricht, kenne aber Leute die nach Mannheim sind. England ist in der Regel wohl auch kein Problem. Und es gibt noch andere Unis wo es keinen Protektionismus gibt (auch in Deutschland, be ...

3 Kommentare

Welches Masterprogramm

WiWi Gast

Es kommt der blöde Moment, wo du eine Entscheidung treffen musst, bei der sich erst hinterher rausstellt, ob du richtig oder falsch gelegen hast. Sorry, aber da du die Vor- Nachteile von allen Progra ...

1 Kommentare

Personalmanagement

WiWi Gast

Hallo! Ich habe eine aktuelle Prüfungsfrage, auf die ich einfach keine Antwort finde. Vllt könnt Ihr mir da weiterhelfen. 4. Erläutern Sie bitte die aus Ihrer Sicht Vor- und Nachteile des Konzeptes ...

1 Kommentare

Master-Studium in England (Erfahrungen?)

edruk

Hallo Leute, kurz zu meiner Person ich bin 25 Jahre alt habe vor kurzem mein Bachelor in Angewandte Elektronik gemacht und möchte mein Master in England machen jedoch erwies sich die Suche nach einer ...

1 Kommentare

Masterstudium Personalwesen/ HR gesucht

WiWi Gast

Guten Abend, ich suche einen Master in Human Resources/Personalwesen recruiting, den man nach einem ersten geisteswissenschaftlichen Studium nicht-konsekutiv studieren kann (also ohne erstes bwl-stu ...

24 Kommentare

Wer kennt sich gut mit englischen Unis aus?

WiWi Gast

den kennst du oder ? LINK Dann gibts noch die Russell Group. LINK

7 Kommentare

Personalchancen immer noch so schlecht?

WiWi Gast

Nö 37000 Euro soll das Einstiegsgehalt für Menschen mit ökonomisch akademischen Hintergrund sein .Also das habe ich auch schon gefunden mit dem Personalfachkaufmann ,aber dafür braucht man paar Jahre ...

Artikel kommentieren

Als WiWi Gast oder Login

Zum Thema HRM

Ein Sozialversicherungsausweis in verschiedenen Sprachen.

Informationsportal.de - Neues BMAS-Portal unterstützt Arbeitgeber bei Sozialversicherung

Existenzgründer und Selbstständige als Arbeitgeber haben Fragen über Fragen, wenn es um die Einstellung von Arbeitnehmern geht. Welche Vorrausetzungen müssen erfüllt sein? Was muss bei einer Einstellung beachtet werden? Was passiert, wenn sich die Umstände ändern? Das neue Online-Angebot „Informationsportal“ des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales unterstützt zukünftige und erfahrene Arbeitgeber in allen relevanten Fragen zum Thema Sozialversicherung.

KMU-Personalarbeit-Studien  kleine-und-mittlere Unternehmen

KOFA.de – Portal zur Personalarbeit in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU)

Das Portal KOFA.de hilft kleinen und mittleren Unternehmen dabei, ihre Personalarbeit zu verbessern. Ziel des Kompetenzzentrums Fachkräftesicherung (KOFA) ist es, zentraler Ansprechpartner zur Personalarbeit und Fachkräftesicherung für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) zu sein. KOFA bietet Hilfe bei der Auswahl, Planung und Umsetzung von Maßnahmen in der Personalarbeit.

Ein weißes Fenster mit blau karierter Gardiene und dem hinter der Scheibe schräg hängendem Schild: Staff only.

Personalabteilungen haben ein Imageproblem

Das Image der Personalbereiche ist in vielen Unternehmen eher schlecht – und das, obwohl der Faktor Mensch als Erfolgsgarant für nachhaltigen unternehmerischen Erfolg immer wichtiger wird: Sowohl Führungskräfte aus anderen Geschäftsbereichen als auch die Mitarbeiter der Personalabteilungen selbst schätzen den Wertbeitrag des HR-Bereichs als gering bis mäßig ein.

Weiteres zum Thema Arbeitsleben & HR-News

Eine Frau mit blonden, langen Haaren hält ein Handy in der Hand.

Arbeitswelt 4.0: Digitalisierung im Job belastet Familienleben und Gesundheit

Die Digitalisierung und permanente Erreichbarkeit für E-Mails und Anrufe per Smartphone belastet die Gesundheit und schadet dem Familienleben. Das Risiko an Burnout zu erkranken steigt und knapp ein Viertel der Beschäftigten fühlen sich durch die Arbeit emotional erschöpft. Dies sind Ergebnisse der Studie „Auswirkungen der Digitalisierung der Arbeit auf die Gesundheit von Beschäftigten“.

Screenshot Homepage demowanda.de

demowanda.de - Fachportal zum demografischen Wandel der Arbeitswelt

Die Menschen werden älter, die Bevölkerungsentwicklung verändert den Arbeitsmarkt – der demografische Wandel bringt neue Herausforderungen für die Gesellschaft mit sich. Das neue Informationsportal demowanda.de beleuchtet die Arbeitswelt aus verschiedenen Perspektiven unter dem Aspekt des demografischen Wandels. Wie verändert sich der Arbeitsmarkt? Welche Arbeitsbedingungen müssen geschaffen werden? Wie wichtig sind berufliche Aus- und Weiterbildung?

Ein Sozialversicherungsausweis in verschiedenen Sprachen.

Informationsportal.de - Neues BMAS-Portal unterstützt Arbeitgeber bei Sozialversicherung

Existenzgründer und Selbstständige als Arbeitgeber haben Fragen über Fragen, wenn es um die Einstellung von Arbeitnehmern geht. Welche Vorrausetzungen müssen erfüllt sein? Was muss bei einer Einstellung beachtet werden? Was passiert, wenn sich die Umstände ändern? Das neue Online-Angebot „Informationsportal“ des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales unterstützt zukünftige und erfahrene Arbeitgeber in allen relevanten Fragen zum Thema Sozialversicherung.

Spatial Economics: Rekordtief von Entfernungskosten verändert Geschäftsmodelle und Arbeitsleben

In der neuen posturbanen Ökonomie werden sich Menschen und ihre Arbeitsstätten zunehmend voneinander entfernen. Der Technologiewandel verändert, durch extrem gesunkene Kosten der räumlichen Distanz (Spatial Economics), die Lage von Produktionsstandorten und Beschäftigungsschwerpunkten. Das wird auch die Arbeitswelt beeinflussen. Mehr Mitarbeiter werden dadurch aus Vorstädten in ländlichere Gebiete ziehen, so lautet das Ergebnis der Studie "Spatial Economics: The Declining Cost of Distance" der Strategieberatung Bain.

Beliebtes zum Thema News

Eine Frau mit blonden, langen Haaren hält ein Handy in der Hand.

Arbeitswelt 4.0: Digitalisierung im Job belastet Familienleben und Gesundheit

Die Digitalisierung und permanente Erreichbarkeit für E-Mails und Anrufe per Smartphone belastet die Gesundheit und schadet dem Familienleben. Das Risiko an Burnout zu erkranken steigt und knapp ein Viertel der Beschäftigten fühlen sich durch die Arbeit emotional erschöpft. Dies sind Ergebnisse der Studie „Auswirkungen der Digitalisierung der Arbeit auf die Gesundheit von Beschäftigten“.

Ein Mann mit Kopftaschenlampe sieht sich den Sternenhimmel an.

Digitalstrategen: Chief Digital Officer (CDO) – das Einhorn unter den Top-Managern

Das Berufsbild des Chief Digital Officer (CDO) ist brandneu. Aktuell haben erst lediglich zwei Prozent der großen Unternehmen die Position eines CDO geschaffen. Der digitale Wandel muss jedoch in der Unternehmensspitze verankert werden. Dies ist Aufgabe des Chief Digital Officers, welcher eine Digitalstrategie erarbeiten und die Digitalisierung von Unternehmen und Geschäftsmodellen vorantreiben und gestalten soll.

Industrie 4.0

Industrie 4.0: Weltweite Rekord-Investitionen bis 2020 von 900 Milliarden US-Dollar pro Jahr

Für die Digitalisierung entlang der Wertschöpfungskette wollen branchenbezogene Unternehmen bis 2020 mehr als 900 Milliarden US-Dollar investieren. Von der Industrie 4.0 versprechen sich die Unternehmen signifikante Vorteile bei Kosten, Effizienz und Gewinn; das zeigt die neue globale Studie der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC).

Jahreswirtschaftsbericht 2017 - Bruttoinlandsprodukt wächst um 1,4 Prozent

Nach dem Verzicht auf seine Kanzlerkandidatur stellte Sigmar Gabriel den aktuellen Jahresbericht 2017 vor. Aus dem Bericht mit dem Titel „Für inklusives Wachstum in Deutschland und Europa“ geht hervor, dass das Bundeskabinett eine Zunahme des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts von 1,4 Prozent erwartet. Grund für den Rückgang im Vergleich zum Vorjahr von 1,7 auf 1,4 Prozent ist die geringere Anzahl von Arbeitstagen.

Drei übereinander gestapelte Pakete von adidas,amazon und outletcity.

Unternehmensranking 2016: Die Top 100 deutschen E-Commerce-Händler

Im Bereich E-Commerce ist Amazon weiterhin der umsatzstärkste Onlinehändler in Deutschland. Mit 7,8 Mrd. Euro Umsatz befindet sich der Internet-Gigant weit vor Otto.de mit 2,3 Mrd. Euro und Zalando.de mit 1 Mrd. Euro Umsatz. Alle Top 100 E-Commerce-Händler erwirtschafteten 2015 zusammen einen Jahrsumsatz von 24,4 Mrd. Euro und eine Umsatzsteigerung von 13 Prozent. Das geht aus der aktuellen EHI-Studie "E-Commerce-Markt Deutschland 2016" hervor.

Ein Mann im grauen Pullover stützt sich auf einer Fensterbank ab und schaut nach draußen.

Beraterhonorare: Tagessätze von Unternehmensberatern gestiegen

Deutsche Unternehmensberater verzeichneten 2015 und 2016 einen Anstieg ihrer Honorare von durchschnittlich 1,3 Prozent. Für 2017 wird von einer ähnlichen Erhöhung der Tagessätze ausgegangen. In der Strategieberatung variiert der Tagessatz für einen Projektleiter der Hierarchiestufe Manager und Senior Manager über alle Größenklassen gesehen von 1.150 bis 2.275 Euro. Vergleichbare Tagessätze in der IT-Beratung liegen zwischen 950 und 1.800 Euro, wie die Studie "Honorare in der Unternehmensberatung 2015/2016" vom Bundesverband Deutscher Unternehmensberater (BDU) zeigt.

Industrie 4.0

Industrie 4.0: Viele deutsche Unternehmen ohne Strategie

Neun von zehn deutschen Unternehmen sehen Industrie 4.0 als Chance. Aber nur jedes fünfte Unternehmen hat eine Strategie und Verantwortlichkeiten für die Industrie 4.0 definiert. 44 Prozent können zudem keine Fortschritte beim Thema verzeichnen. Vorreiter investieren im Schnitt 18 Prozent ihres Forschungs- und Entwicklungsbudgets im Bereich Industrie 4.0, wie eine aktuelle McKinsey-Studie zeigt.

Feedback +/-

Feedback