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Audit, Tax & Big4 Audit

Glück im Audit finden. Aber wie??

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Jürgen999

Glück im Audit finden. Aber wie??

Hallo liebe Community,

ich bin seit dem Oktober 2019 bei der BIG4 als Consultant unterwegs und möchte (Stand jetzt) im Jahr 2023 ins WP-Examen (habe die Anrechnung gem §13b und muss "nur" Prüfungswesen und Steuern schreiben). Nun zu meinem Problem: Es gibt viele Tage an denen der Job mir auch Spaß macht, aber es gibt eigentlich auch genauso viele Tage an denen ich unglücklich/unzufrieden bin. Ich bin dann direkt auf Stellenbörsen unterwegs und suche schon einen neuen Job. Paar Tage später verwerfe ich dann wieder meinen Plan und finde es dann doch nicht soo schlimm im Audit. Es ist bei mir auch so, dass wenn wir mal Feststellungen haben oder wir kleinere Fehler entdecken, ist es mir eigentlich sowas von egal, ob Sie das korrigieren oder nicht. Es geht eigenlich nur darum was unser Manager will. Aber mir ist das echt egal.

Meine Frage ist nun: Kann ich überhaupt mit so einem "mir-egal" Mindset im Audit glücklich werden? Ich habe Kollegen, die mir sagen, dass sie in der Nacht kein Auge zudrücken konnte, weil sie einen kleineren gefundenen Fehler nicht dem Manager mitgeteilt haben. Ich frage mich dann immer ob etwas mit mir falsch ist :D

Also die Frage zielt an die Leute im Audit, die glücklich sind. Wie habt ihr das geschafft und wie sieht euer "Mindset" aus? Ich würde auch so gerne glücklich im Audit werden, kann es aber nicht bzw. is t es bei mir immer ein Auf und AB.

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WiWi Gast

Glück im Audit finden. Aber wie??

Also mit einer "Mir doch egal"-Einstellung bist du weder im Audit, noch sonst wo gut aufgehoben.

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WiWi Gast

Glück im Audit finden. Aber wie??

Fehler als solche sind mir auch relativ egal, mich treibt eigentlich die Neugier an, was für Prozesse zu prüfende Unternehmen implementiert haben und wo es potenzielle Schwachpunkte gibt.
Was macht dir denn Spaß Bzw. Interessiert dich wirklich?

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WiWi Gast

Glück im Audit finden. Aber wie??

Jürgen999 schrieb am 02.03.2021:

Hallo liebe Community,

ich bin seit dem Oktober 2019 bei der BIG4 als Consultant unterwegs und möchte (Stand jetzt) im Jahr 2023 ins WP-Examen (habe die Anrechnung gem §13b und muss "nur" Prüfungswesen und Steuern schreiben). Nun zu meinem Problem: Es gibt viele Tage an denen der Job mir auch Spaß macht, aber es gibt eigentlich auch genauso viele Tage an denen ich unglücklich/unzufrieden bin. Ich bin dann direkt auf Stellenbörsen unterwegs und suche schon einen neuen Job. Paar Tage später verwerfe ich dann wieder meinen Plan und finde es dann doch nicht soo schlimm im Audit. Es ist bei mir auch so, dass wenn wir mal Feststellungen haben oder wir kleinere Fehler entdecken, ist es mir eigentlich sowas von egal, ob Sie das korrigieren oder nicht. Es geht eigenlich nur darum was unser Manager will. Aber mir ist das echt egal.

Meine Frage ist nun: Kann ich überhaupt mit so einem "mir-egal" Mindset im Audit glücklich werden? Ich habe Kollegen, die mir sagen, dass sie in der Nacht kein Auge zudrücken konnte, weil sie einen kleineren gefundenen Fehler nicht dem Manager mitgeteilt haben. Ich frage mich dann immer ob etwas mit mir falsch ist :D

Also die Frage zielt an die Leute im Audit, die glücklich sind. Wie habt ihr das geschafft und wie sieht euer "Mindset" aus? Ich würde auch so gerne glücklich im Audit werden, kann es aber nicht bzw. is t es bei mir immer ein Auf und AB.

Überlege doch einfach mal warum es Tage gibt an denen alles nervt. Kannst du da was dran ändern im Audit? Würde sich etwas daran ändern falls du den Job wechseln würdest? Überwiegen die schlechten oder die guten Tage?

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WiWi Gast

Glück im Audit finden. Aber wie??

Nicht der TE, doch auch im Audit FS tätig.

Wenn ich Fehler finde, kommuniziere ich diese mit meinem Partner (mehrmals). Bagatellen kläre ich i.d.R. auf dem kurzen Dienstweg mit dem Mandanten.

Was mein Partner hinterher damit macht (oftmals werden gröbere Sachen zurechtgebogen), ist mir egal. Manchmal kommt es vor, dass er hinterher ganz panisch wird, doch ich bin dafür NICHT VERANTWORTLICH, dass er sich schlecht organisiert.

Als WP würde ich mit vielen Dingen ganz anders umgehen.

WiWi Gast schrieb am 03.03.2021:

Also mit einer "Mir doch egal"-Einstellung bist du weder im Audit, noch sonst wo gut aufgehoben.

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WiWi Gast

Glück im Audit finden. Aber wie??

WiWi Gast schrieb am 03.03.2021:

Nicht der TE, doch auch im Audit FS tätig.

Wenn ich Fehler finde, kommuniziere ich diese mit meinem Partner (mehrmals). Bagatellen kläre ich i.d.R. auf dem kurzen Dienstweg mit dem Mandanten.

Was mein Partner hinterher damit macht (oftmals werden gröbere Sachen zurechtgebogen), ist mir egal. Manchmal kommt es vor, dass er hinterher ganz panisch wird, doch ich bin dafür NICHT VERANTWORTLICH, dass er sich schlecht organisiert.

Als WP würde ich mit vielen Dingen ganz anders umgehen.

WiWi Gast schrieb am 03.03.2021:

Also mit einer "Mir doch egal"-Einstellung bist du weder im Audit, noch sonst wo gut aufgehoben.

Welche Dinge würdest du zb anders angehen?

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WiWi Gast

Glück im Audit finden. Aber wie??

WiWi Gast schrieb am 03.03.2021:

Überlege doch einfach mal warum es Tage gibt an denen alles nervt. Kannst du da was dran ändern im Audit? Würde sich etwas daran ändern falls du den Job wechseln würdest? Überwiegen die schlechten oder die guten Tage?

Mich nervt zb, dass man viel zu wenig zeit für die Prüfung hat. Am Ende setzt man nur seine klicks und orientiert sich am Vorjahr und weiß gar nicht so recht was man da jetzt geprüft hat. Es wäre besser wenn wir mehr Zeit hätten, so hätte man auch die Möglichleit eine qualitativ gute Prüfung durchzuführen. Wie sehr ihr den Aspekt? Könnt ihr immer alles genau und gewissenhaft prüfen?

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WiWi Gast

Glück im Audit finden. Aber wie??

Bin auch im Audit und teile deine Einstellung. Wenn ich größere Feststellungen habe, kommuniziere ich das an den Manager und dann klären wir, wie damit umzugehen ist. Der eine Manager ist ziemlich geil drauf jeden scheiß über AMPT auf die Summary of Audit misstatements zu packen, der andere versucht alles unter Materiality wegzudiskutieren.

Im Endeffekt unterschreibt der Manager mit dem Partner das Testat und genau deswegen ist es mir auch egal, was mit Feststellungen passiert. Ich weise darauf hin, arbeite an einer Lösung oder lass den Manager das Ding mit dem Mandanten durchkauen, wenn der es unbedingt will. Mir ist das EGAL.
Ich glaube diese Einstellung ändert sich, wenn man selber WP ist und unterschreibt und nicht mehr der unterbezahlte Gehilfe mit 50-60 Wochenstunden ist.

Wieso sollte ich auch versuchen meinen Willen dem WP aufzuzwingen? Die endgültige Entscheidung muss der WP treffen, ob dieser auf meinen Vorschlag eingeht oder nicht kann mir egal sein. So viel passion habe ich dann auch nicht.

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Jürgen999

Glück im Audit finden. Aber wie??

WiWi Gast schrieb am 03.03.2021:

Bin auch im Audit und teile deine Einstellung. Wenn ich größere Feststellungen habe, kommuniziere ich das an den Manager und dann klären wir, wie damit umzugehen ist. Der eine Manager ist ziemlich geil drauf jeden scheiß über AMPT auf die Summary of Audit misstatements zu packen, der andere versucht alles unter Materiality wegzudiskutieren.

Im Endeffekt unterschreibt der Manager mit dem Partner das Testat und genau deswegen ist es mir auch egal, was mit Feststellungen passiert. Ich weise darauf hin, arbeite an einer Lösung oder lass den Manager das Ding mit dem Mandanten durchkauen, wenn der es unbedingt will. Mir ist das EGAL.
Ich glaube diese Einstellung ändert sich, wenn man selber WP ist und unterschreibt und nicht mehr der unterbezahlte Gehilfe mit 50-60 Wochenstunden ist.

Wieso sollte ich auch versuchen meinen Willen dem WP aufzuzwingen? Die endgültige Entscheidung muss der WP treffen, ob dieser auf meinen Vorschlag eingeht oder nicht kann mir egal sein. So viel passion habe ich dann auch nicht.

Also mir ist es ja bereits egal wenn ich überhaupt einen Fehler entdecke.. ob die jetzt Vorgang XY auf einem falschen Konto gebucht haben oder nicht.

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WiWi Gast

Glück im Audit finden. Aber wie??

WiWi Gast schrieb am 03.03.2021:

Bin auch im Audit und teile deine Einstellung. Wenn ich größere Feststellungen habe, kommuniziere ich das an den Manager und dann klären wir, wie damit umzugehen ist. Der eine Manager ist ziemlich geil drauf jeden scheiß über AMPT auf die Summary of Audit misstatements zu packen, der andere versucht alles unter Materiality wegzudiskutieren.

Im Endeffekt unterschreibt der Manager mit dem Partner das Testat und genau deswegen ist es mir auch egal, was mit Feststellungen passiert. Ich weise darauf hin, arbeite an einer Lösung oder lass den Manager das Ding mit dem Mandanten durchkauen, wenn der es unbedingt will. Mir ist das EGAL.
Ich glaube diese Einstellung ändert sich, wenn man selber WP ist und unterschreibt und nicht mehr der unterbezahlte Gehilfe mit 50-60 Wochenstunden ist.

Wieso sollte ich auch versuchen meinen Willen dem WP aufzuzwingen? Die endgültige Entscheidung muss der WP treffen, ob dieser auf meinen Vorschlag eingeht oder nicht kann mir egal sein. So viel passion habe ich dann auch nicht.

Stimme dir zu 100% zu. Ich schrieb oben bereits, dass ich die Dinge als WPin anders angehen würde und dabei hast Du meinen Beitrag schon ergänzt :-)

Mein Partner diskutiert z.B. alles - auch offensichtliche Unrichtigkeiten - weg, quasi im vorauseilendem Gehorsam gegenüber dem Mandanten. Er besitzt kaum Rückgrat und das Standing beim Mandanten ist auch dementsprechend.
Unsere Motivation leidet auch drunter, manche Kollegen sehen über Fehler weg, weil klar ist, dass es sowieso wegdiskutiert wird. Kann ich verstehen, doch so würde ich bspw. nicht testieren wollen.

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WiWi Gast

Glück im Audit finden. Aber wie??

Jürgen999 schrieb am 04.03.2021:

WiWi Gast schrieb am 03.03.2021:

Bin auch im Audit und teile deine Einstellung. Wenn ich größere Feststellungen habe, kommuniziere ich das an den Manager und dann klären wir, wie damit umzugehen ist. Der eine Manager ist ziemlich geil drauf jeden scheiß über AMPT auf die Summary of Audit misstatements zu packen, der andere versucht alles unter Materiality wegzudiskutieren.

Im Endeffekt unterschreibt der Manager mit dem Partner das Testat und genau deswegen ist es mir auch egal, was mit Feststellungen passiert. Ich weise darauf hin, arbeite an einer Lösung oder lass den Manager das Ding mit dem Mandanten durchkauen, wenn der es unbedingt will. Mir ist das EGAL.
Ich glaube diese Einstellung ändert sich, wenn man selber WP ist und unterschreibt und nicht mehr der unterbezahlte Gehilfe mit 50-60 Wochenstunden ist.

Wieso sollte ich auch versuchen meinen Willen dem WP aufzuzwingen? Die endgültige Entscheidung muss der WP treffen, ob dieser auf meinen Vorschlag eingeht oder nicht kann mir egal sein. So viel passion habe ich dann auch nicht.

Also mir ist es ja bereits egal wenn ich überhaupt einen Fehler entdecke.. ob die jetzt Vorgang XY auf einem falschen Konto gebucht haben oder nicht.

Kommt darauf an... Wenn es darum geht, dass Rechnung XY iHV 500€ auf Konto 35632 statt auf 35633 gebucht wurde ist es irrelevant. Wenn es aber z.B. um Rückstellungen in Millionenhöhe geht, die falsch bilanziert wurden sollte die das auf gar keinen Fall egal sein.

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WiWi Gast

Glück im Audit finden. Aber wie??

Dein Job ist sicherzustellen, dass wesentliche Fehler aufgedeckt werden. Was du dabei empfindest ist relativ egal.

Auch kleine Fehler können zusammen in Summe wesentlich sein, deshalb sind alle gefundenen Fehler zu dokumentieren. Insbesondere sich ggf. die Prüfungshandlungen auszuweiten, wenn Fehler gefunden werden.

Glücklich werden kann man im Audit definitiv. Bis zum Abschluss des Examens (und gerne auch darüber hinaus) ist die Zeit definitiv als Ausbildung zu verstehen. Du wirst selten die interessanten Aufgaben bekommen.

Eventuell wäre es hilfreich, wenn du die BIG4 verlässt und in eine mittelständische WP-Gesellschaft oder zu einem kleinen WP wechselst, Die Vielfältigkeit der dann zu bewältigenden Aufgaben macht den Beruf vermutlich spannender.

Hier hat letztens jemand geschrieben WP sein, ist wie jeden Tag Sendung mit der Maus schauen. Ich kann das absolut bestätigen, fast täglich neue Dinge aus verschiedenen Branchen kennenzulernen, dabei selbst im Themenbereich Finanzen Experte für die Mandanten zu sein, mach zumindest mich (fast) täglich glücklich.

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WiWi Gast

Glück im Audit finden. Aber wie??

Ich war im Audit als auch Controlling... und musste feststellen, dass sich beide Bereiche unglaublich änhlich sind: In beiden Bereichen war es Horror, Fehler/Abweichungen zu entdecken und dann zu schauen woran es liegt. Ein Grund, warum ich weder in dem einen, noch in dem anderen Bereich arbeite.

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WiWi Gast

Glück im Audit finden. Aber wie??

WiWi Gast schrieb am 04.03.2021:

Ich war im Audit als auch Controlling... und musste feststellen, dass sich beide Bereiche unglaublich änhlich sind: In beiden Bereichen war es Horror, Fehler/Abweichungen zu entdecken und dann zu schauen woran es liegt. Ein Grund, warum ich weder in dem einen, noch in dem anderen Bereich arbeite.

Darf ich fragen was du jetzt machst?

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WiWi Gast

Glück im Audit finden. Aber wie??

WiWi Gast schrieb am 04.03.2021:

Dein Job ist sicherzustellen, dass wesentliche Fehler aufgedeckt werden. Was du dabei empfindest ist relativ egal.

Auch kleine Fehler können zusammen in Summe wesentlich sein, deshalb sind alle gefundenen Fehler zu dokumentieren. Insbesondere sich ggf. die Prüfungshandlungen auszuweiten, wenn Fehler gefunden werden.

Glücklich werden kann man im Audit definitiv. Bis zum Abschluss des Examens (und gerne auch darüber hinaus) ist die Zeit definitiv als Ausbildung zu verstehen. Du wirst selten die interessanten Aufgaben bekommen.

Eventuell wäre es hilfreich, wenn du die BIG4 verlässt und in eine mittelständische WP-Gesellschaft oder zu einem kleinen WP wechselst, Die Vielfältigkeit der dann zu bewältigenden Aufgaben macht den Beruf vermutlich spannender.

Hier hat letztens jemand geschrieben WP sein, ist wie jeden Tag Sendung mit der Maus schauen. Ich kann das absolut bestätigen, fast täglich neue Dinge aus verschiedenen Branchen kennenzulernen, dabei selbst im Themenbereich Finanzen Experte für die Mandanten zu sein, mach zumindest mich (fast) täglich glücklich.

Das hört sich ja echt interessant an aber mein Alltag aktuell ist zahlen im Prüfungsbericht abhaken und bei Abweichungen nachgucken woher diese stammen. Also nicht sehr erfüllend. Macht ihr nie diese stumpfen Aufgaben ?

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WiWi Gast

Glück im Audit finden. Aber wie??

WiWi Gast schrieb am 04.03.2021:

WiWi Gast schrieb am 04.03.2021:

Dein Job ist sicherzustellen, dass wesentliche Fehler aufgedeckt werden. Was du dabei empfindest ist relativ egal.

Auch kleine Fehler können zusammen in Summe wesentlich sein, deshalb sind alle gefundenen Fehler zu dokumentieren. Insbesondere sich ggf. die Prüfungshandlungen auszuweiten, wenn Fehler gefunden werden.

Glücklich werden kann man im Audit definitiv. Bis zum Abschluss des Examens (und gerne auch darüber hinaus) ist die Zeit definitiv als Ausbildung zu verstehen. Du wirst selten die interessanten Aufgaben bekommen.

Eventuell wäre es hilfreich, wenn du die BIG4 verlässt und in eine mittelständische WP-Gesellschaft oder zu einem kleinen WP wechselst, Die Vielfältigkeit der dann zu bewältigenden Aufgaben macht den Beruf vermutlich spannender.

Hier hat letztens jemand geschrieben WP sein, ist wie jeden Tag Sendung mit der Maus schauen. Ich kann das absolut bestätigen, fast täglich neue Dinge aus verschiedenen Branchen kennenzulernen, dabei selbst im Themenbereich Finanzen Experte für die Mandanten zu sein, mach zumindest mich (fast) täglich glücklich.

Das hört sich ja echt interessant an aber mein Alltag aktuell ist zahlen im Prüfungsbericht abhaken und bei Abweichungen nachgucken woher diese stammen. Also nicht sehr erfüllend. Macht ihr nie diese stumpfen Aufgaben ?

Diese stumpfen Aufgaben machst du in kleineren Niederlassungen (wie meiner) mit kleinen Auftragsvolumina sogar noch nach 3-5 Jahren mit Steuerberater, kurz vor der WP-Prüfung.
Da heißt es dann nämlich: Die große Gesellschaft machen wir gemeinsam und du übernimmst bitte noch die Kleine, während ich die andere Kleine mache. Da kaust du dann selbst als erfahrener Prüfer noch SB-Aktionen, Anhang/Lagebericht Häkchen, sbA, sbE und EB-Wert Abstimmung etc durch... Eben weil das Team nur aus 2-3 Leuten besteht.

In großen Niederlassungen sitzen erfahrene Prüfer bzw Prüfungsleiter jedoch das halbe Jahr über bei (M)Dax und monitoren sowie delegieren ihr Prüfungsteam und sind rechte Hand des Managers. Da geht es eher Richtung Management und die kümmern sich um komplexe Themen.

Es ist aber nie ausgeschlossen auch auf kleinere Projekte zu kommen, wo dann anpacken und wegprüfen gefragt ist.

An den TE: Guck dir doch deinen PL bzw die erfahreneren Teammitglieder an. Was für Aufgaben übernehmen die so? Dort wirst du mit Sicherheit nach 3 Jahren BE ebenfalls sein. Und wenn du dir das vorstellen kannst, Go for it. Ansonsten andere orientieren.

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WiWi Gast

Glück im Audit finden. Aber wie??

Diese stumpfen Aufgaben treten im Audit vermehrt erst Ende Januar und im Februar auf. Wir sind ein relativ großes Team und im Regelfall erledigen solche Aufgaben bei uns Einsteiger und der Rest macht aufgrund der Erfahrung eben was anderes. Selbst die Einsteiger haben bei uns aber auch noch Praktikanten und Werkstudenten, die auch hier oft den größten Teil übernehmen. Hast du dementsprechend gute EInsteiger und gute Praktikanten, musst du als Reviewer im Nachgang eben nicht mehr so viel Zeit darin investieren.

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WiWi Gast

Glück im Audit finden. Aber wie??

WiWi Gast schrieb am 04.03.2021:

Ich war im Audit als auch Controlling... und musste feststellen, dass sich beide Bereiche unglaublich änhlich sind: In beiden Bereichen war es Horror, Fehler/Abweichungen zu entdecken und dann zu schauen woran es liegt. Ein Grund, warum ich weder in dem einen, noch in dem anderen Bereich arbeite.

Darf ich fragen was du jetzt machst?

Vor ein paar Tagen im Banking angefangen

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WiWi Gast

Glück im Audit finden. Aber wie??

Ich habe das Gefühl, dass die Antworten sich überhaupt nicht auf die Frage des TE abzielen.

Lieber TE, mir gings genauso. Mich hat das null gejuckt, ob da Feststellungen warne- im Gegenteil, mir ging das sowas von am Ar... vorbei. Ich muss dich leider enttäuschen, mit dieser Einstellung wird man im Audit nicht glücklich. War zumindest bei mir so und es hat 3 Jahre geedauert, bis ich die Reißlinie gezogen habe (im Nachhinein deutlich zu spät). Jedoch sind die Alternativen/Exits nicht so ideal auf dem Level, da nur Rewe/Controlling Jobs in Frage kommen, die genauso beschis sen… sind.

Das Problem an dieser Einstellung ist, dass das nur dann funktioniert, wenn man einen 9-5/dax/beamten Job hat, der entspannt ist. Audit ist aber nicht so. Du wirst entweder eine starke Motivation entwickeln müssen oder wirst wahninnig unglücklich. Körper und Psyche leiden darunter erheblich!

Ich würde schnell weg und mich für einen neuen Job mit dieser Einstellung bewerben - du brauchst für solche Jobs (Audit, M&A, Beratung), auch wenn kleinwenig intrinsistische Motivation, sonst hält man das nicht langfristig durch. Weder für Geld noch für sonstige sekundäre Motivationsgründe.

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WiWi Gast

Glück im Audit finden. Aber wie??

WiWi Gast schrieb am 05.03.2021:

Ich habe das Gefühl, dass die Antworten sich überhaupt nicht auf die Frage des TE abzielen.

Lieber TE, mir gings genauso. Mich hat das null gejuckt, ob da Feststellungen warne- im Gegenteil, mir ging das sowas von am Ar... vorbei. Ich muss dich leider enttäuschen, mit dieser Einstellung wird man im Audit nicht glücklich. War zumindest bei mir so und es hat 3 Jahre geedauert, bis ich die Reißlinie gezogen habe (im Nachhinein deutlich zu spät). Jedoch sind die Alternativen/Exits nicht so ideal auf dem Level, da nur Rewe/Controlling Jobs in Frage kommen, die genauso beschis sen… sind.

Das Problem an dieser Einstellung ist, dass das nur dann funktioniert, wenn man einen 9-5/dax/beamten Job hat, der entspannt ist. Audit ist aber nicht so. Du wirst entweder eine starke Motivation entwickeln müssen oder wirst wahninnig unglücklich. Körper und Psyche leiden darunter erheblich!

Ich würde schnell weg und mich für einen neuen Job mit dieser Einstellung bewerben - du brauchst für solche Jobs (Audit, M&A, Beratung), auch wenn kleinwenig intrinsistische Motivation, sonst hält man das nicht langfristig durch. Weder für Geld noch für sonstige sekundäre Motivationsgründe.

Danke!!

Darf man fragen wo du aktuell arbeitest?

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WiWi Gast

Glück im Audit finden. Aber wie??

@TE wenn du was sinnvolles in deinem Arbeitsleben machen willst, dann solltest du Medizin studieren und in der Afrika Gaumenspalten behandeln. Fast alle Jobs und ganz besonders die für BWLer in DE dienen nunmal nicht zur Erfüllung des Lebensglücks, sondern um die Miete zu bezahlen. Da macht es auch keinen Unterschied, ob du im Controlling Managementreports erstellst (die keiner liest), im ReWe Belege buchst (die keinen interessieren) oder im Audit arbeitest. Ich arbeite selber als WP bei einer Big4 im FS Audit und bin noch nie mit der Erwartung an die Arbeit gegangen, mein "Glück im Audit" zu finden. Das heißt natürlich nicht, dass mich nicht fachliche Themen durchaus motivieren, wenn es beispielsweise um komplexere Bewertungsthemen geht. Andererseits habe ich auch wenig Verständnis für übermotivierte Kollegen, die völlig abdrehen wenn sie mal einen Zahlendreher in einem Beleg finden. Der goldene Mittelweg hilft einem halt am besten, die Zeit gut rumzukommen.

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WiWi Gast

Glück im Audit finden. Aber wie??

Die Gedanken des Vorposters finde ich sehr interessant.
Ich könnte mir auch gut vorstellen, dass die Flucht aus dem Audit zum Teil dadurch begründet ist, dass man nach den süßen Jahren des Studentenlebens ziemlich schlucken muss, wenn es dann ins Arbeitsleben geht.

Aber nur eine Vermutung, da ich selber erst am Ende meines Studiums stehe.
Oder würdet ihr sagen, dass die Audit Aussteiger in ihren neuen Jobs Controlling, ReWe etc. deutlich glücklicher sind?

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WiWi Gast

Glück im Audit finden. Aber wie??

WiWi Gast schrieb am 06.03.2021:

@TE wenn du was sinnvolles in deinem Arbeitsleben machen willst, dann solltest du Medizin studieren und in der Afrika Gaumenspalten behandeln. Fast alle Jobs und ganz besonders die für BWLer in DE dienen nunmal nicht zur Erfüllung des Lebensglücks, sondern um die Miete zu bezahlen. Da macht es auch keinen Unterschied, ob du im Controlling Managementreports erstellst (die keiner liest), im ReWe Belege buchst (die keinen interessieren) oder im Audit arbeitest. Ich arbeite selber als WP bei einer Big4 im FS Audit und bin noch nie mit der Erwartung an die Arbeit gegangen, mein "Glück im Audit" zu finden. Das heißt natürlich nicht, dass mich nicht fachliche Themen durchaus motivieren, wenn es beispielsweise um komplexere Bewertungsthemen geht. Andererseits habe ich auch wenig Verständnis für übermotivierte Kollegen, die völlig abdrehen wenn sie mal einen Zahlendreher in einem Beleg finden. Der goldene Mittelweg hilft einem halt am besten, die Zeit gut rumzukommen.

Danke das ist ein Mindset das ich mir aneignen sollte aber wie bist du früher als wo Assistent damit umgegangen wenn du stumpfe Aufgaben erledigen musstest? Ich komme mir dann immer wie der letzte Depp vor ind frage mich wieso ich studiert habe?

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WiWi Gast

Glück im Audit finden. Aber wie??

WiWi Gast schrieb am 06.03.2021:

@TE wenn du was sinnvolles in deinem Arbeitsleben machen willst, dann solltest du Medizin studieren und in der Afrika Gaumenspalten behandeln. Fast alle Jobs und ganz besonders die für BWLer in DE dienen nunmal nicht zur Erfüllung des Lebensglücks, sondern um die Miete zu bezahlen. Da macht es auch keinen Unterschied, ob du im Controlling Managementreports erstellst (die keiner liest), im ReWe Belege buchst (die keinen interessieren) oder im Audit arbeitest. Ich arbeite selber als WP bei einer Big4 im FS Audit und bin noch nie mit der Erwartung an die Arbeit gegangen, mein "Glück im Audit" zu finden. Das heißt natürlich nicht, dass mich nicht fachliche Themen durchaus motivieren, wenn es beispielsweise um komplexere Bewertungsthemen geht. Andererseits habe ich auch wenig Verständnis für übermotivierte Kollegen, die völlig abdrehen wenn sie mal einen Zahlendreher in einem Beleg finden. Der goldene Mittelweg hilft einem halt am besten, die Zeit gut rumzukommen.

Danke das ist ein Mindset das ich mir aneignen sollte aber wie bist du früher als wo Assistent damit umgegangen wenn du stumpfe Aufgaben erledigen musstest? Ich komme mir dann immer wie der letzte Depp vor ind frage mich wieso ich studiert habe?

Stumpfe Aufgaben gibt es überall, wirklich überall! Und wo landen Aufgaben auf die niemand Lust hat? Meist bei Praktikanten, Werkstudenten und Juniors. Ist ja auch logisch - irgendwer muss es eben machen. Dabei ist es auch egal ob man bei Big4, Dax30 oder MBB ist.

antworten
WiWi Gast

Glück im Audit finden. Aber wie??

Stumpfe Aufgaben gibt es überall, wirklich überall! Und wo landen Aufgaben auf die niemand Lust hat? Meist bei Praktikanten, Werkstudenten und Juniors. Ist ja auch logisch - irgendwer muss es eben machen. Dabei ist es auch egal ob man bei Big4, Dax30 oder MBB ist.

Genau dass, vielen Leuten muss mal klar werden, dass der Abschluss des Studiums und darauffolgende Berufseinstieg der Beginn der Berufsausbildung und nicht der Abschluss ist!

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WiWi Gast

Glück im Audit finden. Aber wie??

WiWi Gast schrieb am 07.03.2021:

Stumpfe Aufgaben gibt es überall, wirklich überall! Und wo landen Aufgaben auf die niemand Lust hat? Meist bei Praktikanten, Werkstudenten und Juniors. Ist ja auch logisch - irgendwer muss es eben machen. Dabei ist es auch egal ob man bei Big4, Dax30 oder MBB ist.

Genau dass, vielen Leuten muss mal klar werden, dass der Abschluss des Studiums und darauffolgende Berufseinstieg der Beginn der Berufsausbildung und nicht der Abschluss ist!

Vielleicht mal an die WPs hier:

Wie war es bei euch in den ersten 1-2 Jahren?

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WiWi Gast

Glück im Audit finden. Aber wie??

Ich bin direkt bei einer Erstprüfung einer Großbank eingestiegen, da gab es damals nix groß stumpfes aus dem Vorjahr vorrollen. Wir haben damals alles neu aufgesetzt und hab dabei verdammt viel gelernt - Vorteil war auch, das ich selbst aus einer Großbank komme und daher viele Dinge kannte und daher auch recht schnell andere Aufgaben bekommen habe.

Bei mir wars so, dass ich ab dem 4 Jahr operativ als Teamlead für ganze Bereiche fungiert habe (mein Chef war ein WP) und im 5 Jahr dann komplett das Team übernommen (damals nur mit StB)

WiWi Gast schrieb am 08.03.2021:

WiWi Gast schrieb am 07.03.2021:

Stumpfe Aufgaben gibt es überall, wirklich überall! Und wo landen Aufgaben auf die niemand Lust hat? Meist bei Praktikanten, Werkstudenten und Juniors. Ist ja auch logisch - irgendwer muss es eben machen. Dabei ist es auch egal ob man bei Big4, Dax30 oder MBB ist.

Genau dass, vielen Leuten muss mal klar werden, dass der Abschluss des Studiums und darauffolgende Berufseinstieg der Beginn der Berufsausbildung und nicht der Abschluss ist!

Vielleicht mal an die WPs hier:

Wie war es bei euch in den ersten 1-2 Jahren?

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WiWi Gast

Glück im Audit finden. Aber wie??

WiWi Gast schrieb am 04.03.2021:

Dein Job ist sicherzustellen, dass wesentliche Fehler aufgedeckt werden. Was du dabei empfindest ist relativ egal.

Auch kleine Fehler können zusammen in Summe wesentlich sein, deshalb sind alle gefundenen Fehler zu dokumentieren. Insbesondere sich ggf. die Prüfungshandlungen auszuweiten, wenn Fehler gefunden werden.

Glücklich werden kann man im Audit definitiv. Bis zum Abschluss des Examens (und gerne auch darüber hinaus) ist die Zeit definitiv als Ausbildung zu verstehen. Du wirst selten die interessanten Aufgaben bekommen.

Eventuell wäre es hilfreich, wenn du die BIG4 verlässt und in eine mittelständische WP-Gesellschaft oder zu einem kleinen WP wechselst, Die Vielfältigkeit der dann zu bewältigenden Aufgaben macht den Beruf vermutlich spannender.

Hier hat letztens jemand geschrieben WP sein, ist wie jeden Tag Sendung mit der Maus schauen. Ich kann das absolut bestätigen, fast täglich neue Dinge aus verschiedenen Branchen kennenzulernen, dabei selbst im Themenbereich Finanzen Experte für die Mandanten zu sein, mach zumindest mich (fast) täglich glücklich.

Das hört sich ja echt interessant an aber mein Alltag aktuell ist zahlen im Prüfungsbericht abhaken und bei Abweichungen nachgucken woher diese stammen. Also nicht sehr erfüllend. Macht ihr nie diese stumpfen Aufgaben ?

Doch natürlich, diese "stumpfen" Aufgaben müssen auch gemacht werden, nur werden diese eben vom Assistenten übernommen und nicht von mir als WP.

Unser Prüferteam besteht aus 3-4 Personen und übernehme Aufgaben die wahrscheinlich mit der eines Senior Managers vergleichbar sind. Das ist natürlich ein Weg der erstmal gegangen werden muss um dort anzukommen. Deswegen auch die Aussage mit der Ausbildungszeit.

Deine Tätigkeit im Bereich Audit wird sich definitiv verändern und deutlich interessanter werden, wenn du weiterhin motiviert am Ball bleibst.

antworten
WiWi Gast

Glück im Audit finden. Aber wie??

Ich glaube es kommt generell stark auf das Team und den Partner an. Zudem ob man in einer next 10 oder Big 4 arbeitet. Bei mir ist es so, dass man froh ist mich zu haben, weil ich Verständnis und Interesse für das Banking mitbringe (zusätzlich zur Arbeitserfahrung während des Studiums). Es gibt scheinbar auch nicht viele gute Bewerber die langfristig im Audit FS Bereich arbeiten möchten (kaum neue Bewerber).

Zu der Tätigkeit im Audit kann ich nur sagen, dass der Bereich FS Banking vielleicht etwas komplexere Sachverhalte abverlangt. Es geht nich nur darum seine Haken zu setzen, was man auch macht, aber mMn nicht der überwiegende Teil der Arbeit ist, sondern auch die Geschäftsmodelle/Prozesse usw. versteht. Anders kannst du es auch nicht prüfen. Völlig ahnungslos das aus dem Vorjahr kopieren geht nicht.

Mir ist es auch egal mit den Feststellungen und Fehlern, solange sie nicht eine enorme Tragweite haben. Sehe das alles auch relativ entspannt und mag diese Korinthenkacker-Mentalität überhaupt nicht. Da ich dennoch analytisch veranlagt bin und kritisch denke, passe ich auf eine etwas entspanntere Art rein, was man sicherlich auch zu schätzen weiß. Ich sehe das persönlich als Vorteil, wenn man nicht diese Zwangsneurosen hat und einfach entspannt prüft. Die Haltung (Gelassenheit) trägt man auch nach Außen und gefällt dem Mandant sicherlich auch besser.

Mein Ziel ist es erstmal viel zu lernen nach dem Studium und dann kann man immer noch in viele andere Bereiche in der Finance Branche wechseln. Vorallem wenn dein Studium nicht bereits voll auf Audit/Accounting ausgelegt war.

antworten
WiWi Gast

Glück im Audit finden. Aber wie??

WiWi Gast schrieb am 18.03.2021:

Ich glaube es kommt generell stark auf das Team und den Partner an. Zudem ob man in einer next 10 oder Big 4 arbeitet. Bei mir ist es so, dass man froh ist mich zu haben, weil ich Verständnis und Interesse für das Banking mitbringe (zusätzlich zur Arbeitserfahrung während des Studiums). Es gibt scheinbar auch nicht viele gute Bewerber die langfristig im Audit FS Bereich arbeiten möchten (kaum neue Bewerber).

Zu der Tätigkeit im Audit kann ich nur sagen, dass der Bereich FS Banking vielleicht etwas komplexere Sachverhalte abverlangt. Es geht nich nur darum seine Haken zu setzen, was man auch macht, aber mMn nicht der überwiegende Teil der Arbeit ist, sondern auch die Geschäftsmodelle/Prozesse usw. versteht. Anders kannst du es auch nicht prüfen. Völlig ahnungslos das aus dem Vorjahr kopieren geht nicht.

Mir ist es auch egal mit den Feststellungen und Fehlern, solange sie nicht eine enorme Tragweite haben. Sehe das alles auch relativ entspannt und mag diese Korinthenkacker-Mentalität überhaupt nicht. Da ich dennoch analytisch veranlagt bin und kritisch denke, passe ich auf eine etwas entspanntere Art rein, was man sicherlich auch zu schätzen weiß. Ich sehe das persönlich als Vorteil, wenn man nicht diese Zwangsneurosen hat und einfach entspannt prüft. Die Haltung (Gelassenheit) trägt man auch nach Außen und gefällt dem Mandant sicherlich auch besser.

Mein Ziel ist es erstmal viel zu lernen nach dem Studium und dann kann man immer noch in viele andere Bereiche in der Finance Branche wechseln. Vorallem wenn dein Studium nicht bereits voll auf Audit/Accounting ausgelegt war.

Danke

antworten
WiWi Gast

Glück im Audit finden. Aber wie??

Gerne.
Ich habe dann noch einen finance master begonnen und habe praktika im IB und sales & trading gemacht. Jetzt steh ich kurz vor dem Zurück ins Berufsleben bzw. in einem dieser beiden Bereiche. Ist kein gewöhnlicher weg und war schei ße hart. Nun hoffe ich, dass mir der nächste job in einem dieser beiden bereiche deutlich mehr spaß machen wird bzw mit einem besseren gehalt.

WiWi Gast schrieb am 06.03.2021:

Ich habe das Gefühl, dass die Antworten sich überhaupt nicht auf die Frage des TE abzielen.

Lieber TE, mir gings genauso. Mich hat das null gejuckt, ob da Feststellungen warne- im Gegenteil, mir ging das sowas von am Ar... vorbei. Ich muss dich leider enttäuschen, mit dieser Einstellung wird man im Audit nicht glücklich. War zumindest bei mir so und es hat 3 Jahre geedauert, bis ich die Reißlinie gezogen habe (im Nachhinein deutlich zu spät). Jedoch sind die Alternativen/Exits nicht so ideal auf dem Level, da nur Rewe/Controlling Jobs in Frage kommen, die genauso beschis sen… sind.

Das Problem an dieser Einstellung ist, dass das nur dann funktioniert, wenn man einen 9-5/dax/beamten Job hat, der entspannt ist. Audit ist aber nicht so. Du wirst entweder eine starke Motivation entwickeln müssen oder wirst wahninnig unglücklich. Körper und Psyche leiden darunter erheblich!

Ich würde schnell weg und mich für einen neuen Job mit dieser Einstellung bewerben - du brauchst für solche Jobs (Audit, M&A, Beratung), auch wenn kleinwenig intrinsistische Motivation, sonst hält man das nicht langfristig durch. Weder für Geld noch für sonstige sekundäre Motivationsgründe.

Danke!!

Darf man fragen wo du aktuell arbeitest?

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