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Audit, Tax & Big4 Führungsposition

Wie viel Jahre BE für Führungsposition?

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WiWi Gast

Wie viel Jahre BE für Führungsposition?

Hallo zusammen,

was meint ihr wie viele Jahre man BE man auf dem Buckel haben sollte um sich auf eine Stelle mit Personalverantwortung zu bewerben?

Ist es utopisch nach 3 Jahren Audit als Leiter Rechnungswesen anfangen zu wollen? Fachlich ist das denk ich drin... Werden solche Bewerbungen direkt aussortiert wegen "Selbstüberschätzung"?

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WiWi Gast

Wie viel Jahre BE für Führungsposition?

Fachlich ist das drin? Überschätzt du dich nicht ein wenig?

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WiWi Gast

Wie viel Jahre BE für Führungsposition?

3 Jahre Erfahrung im Audit....
Also wenn ich mir vor Augen führe, was für Bübchen da bei uns als Prüfungsassistenten rumlaufen, da lacht doch jeder erfahrene Buchhalter drüber.

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WiWi Gast

Wie viel Jahre BE für Führungsposition?

3 Jahre Prüfungsassi und möchte schon "Leiter Rechnungswesen" werden...
Wie süß.

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WiWi Gast

Wie viel Jahre BE für Führungsposition?

WiWi Gast schrieb am 27.05.2019:

3 Jahre Erfahrung im Audit....
Also wenn ich mir vor Augen führe, was für Bübchen da bei uns als Prüfungsassistenten rumlaufen, da lacht doch jeder erfahrene Buchhalter drüber.

Zu viel Fachlichkeit verhindert nur gute Führung...

Das ist allerdings wie immer: Auch mir wurde von meinen teilweise 30 Jahre älteren Mitarbeitern anfangs suggeriert, sie würden "mich Bübchen schon hinkriegen". Kein halbes Jahr später war die Bude 40 Prozent effektiver als jemals zuvor und Respekt sowie gemeinsamer Spaß gegeben. Entweder es funktioniert und dann gibt es für mich, aus eigener Erfahrung heraus, kein "zu früh" oder es funktioniert nicht, dann sollte man es auch irgendwann sein lassen.

@TE: Lass dich deshalb nicht verunsichern und bewirb dich. Mehr als ein "Nein" passiert sowieso nicht.

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WiWi Gast

Wie viel Jahre BE für Führungsposition?

Versuchs doch einfach, was kann schon passieren im schlimmsten Fall? Im best case wirst du für ehrgeizig und zielstrebig gehalten. Lass dich nicht beeinflussen von Lemminge und zieh dein Ding durch
Ich kenne mich zwar in dem Bereich nicht aus, aber ich habe auch mit gerade mal einem Jahr BE eine sehr gute Position mit top Gehalt >80k

WiWi Gast schrieb am 28.05.2019:

3 Jahre Prüfungsassi und möchte schon "Leiter Rechnungswesen" werden...
Wie süß.

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WiWi Gast

Wie viel Jahre BE für Führungsposition?

Also 3 Jahre Prüfungsassistent qualifizieren dich nicht zum Leiter Rechnungswesen. Da musst du zwar grundsätzlich Ahnung von Buchhaltung haben, aber eine Führungsposition verlangt auch Menschenkenntnis, Teamfähigkeit, Leadership Skills. Wo hast du das da gelernt?

Ich will dir nicht absprechen, dass du den Job nicht könntest, vielleicht hast du die Fähigkeiten ja schon. Aber sei nicht enttäuscht, wenn du eher Absagen kriegst.

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WiWi Gast

Wie viel Jahre BE für Führungsposition?

Ja, die werden in der Regel aussortiert. Du hast doch keinerlei Führungserfahrung und ob du fachlich wirklich so gut bist, wie du es meinst, steht auf einem anderen Blatt,

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WiWi Gast

Wie viel Jahre BE für Führungsposition?

Wenn du Karriere machen willst, musst du asap aufsteigen.
95% der Leute die später mal Bereichsleiter, GF oder C-Level unterwegs sind, haben spätestens mit Ende 20 Führungspositionen inne gehabt.
Wenn du mit 30 keine Führungsposition hast, wird's schwer.
Wenn du mit 40 keine Führungsposition hast, gehst als Sachbearbeiter in Rente.

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WiWi Gast

Wie viel Jahre BE für Führungsposition?

Also Kumpel von mir war jetzt 3-4 Jahre Prüfungsassi für NGO's und hat jetzt von einem Mandanten (Stiftung 3,5k MA) ein Angebot als Leiter Finanzen/stellvertr. GF bekommen, da dieser in Rente geht.

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WiWi Gast

Wie viel Jahre BE für Führungsposition?

WiWi Gast schrieb am 27.05.2019:

3 Jahre Erfahrung im Audit....
Also wenn ich mir vor Augen führe, was für Bübchen da bei uns als Prüfungsassistenten rumlaufen, da lacht doch jeder erfahrene Buchhalter drüber.

Wenn ich mir vor Augen führe wie viel unqualifizierte Buchhalter es gibt und wie oft ich in 3 Jahren denen schon erzählen durfte warum sie jetzt falsch liegen und das anders gebucht werden muss.... dann muss ich zwar nicht lachen aber verstehe dein Kommentar nicht ganz.

Der Punkt ist ja, dass ein Leiter ReWe nicht bucht sondern eher Bilanzierungskenntnisse hat, die ein Buchhalter eben nicht in der Tiefe besitzt. Und mit Skills hat eine Bübchen optik nunmal weniger zu tun. Und umso unangenehmer dann wenn das Bübchen dem Buchhalte sagt wieso er die latenten steuern falsch gebucht hat. Kommt gerne mal vor sowas...

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WiWi Gast

Wie viel Jahre BE für Führungsposition?

Fachlich ist das definitiv möglich. Auf größeren Führungspositionen ist man sowieso fast ausschließlich High Level unterwegs.

Man darf und sollte aber die“Erfahrung“ nicht unterschätzen. 3 Jahre sind nun einfach sehr wenig, um genügend Situationen erlebt zu haben,
die dich für so eine Stelle wappnen. Natürlich ist das nicht ausgeschlossen, aber die Regel ist das nicht. Bei uns im Konzern geht der Führungsweg neben der klassischen Linienkarriere häufig über Projekte. (Teil-)Projektleitungserfahrung hilft da schon mal weiter. Ansonsten sieht man Führungspotential häufig schon durch Aktivitäten während schule und Studium (Klassensprecher, Vorstand im Student. Verein etc)... das sind explizite Situationen, die dich schon ein wenig vorbereiten können.

Daher kann man hier pauschal nur schwer eine Einschätzung treffen. Ich halte es unter gewissen Umständen aber für möglich - es kommt halt auf die Rahmenbedingungen an (wo, wie viele Ma, wie viel Bewerber, deine Qualifikation etc. pp.). Ich bin nach 4 Jahren in eine TL Stelle bei einem DAX 30 gekommen, habe aber durch extracurriculare Aktivitäten, Projektleitung und allgemein auch eine Art Nachwuchsführungsprogramm die Weichen gestellt. Mich also intern bewiesen. Die Regel ist das nicht, ich bin einer der jüngsten. Nur zwei ehemalige konzerneigene duale Studenten sind jünger, die sind aber auch direkt nach dem Bachelor eingestiegen..

Ich denke, als Externer wird es mit nur 3 Jahren BE und keinen sonstigen Erfahrungen und Qualifikationen schon sehr schwierig. Du wirst ja wahrscheinlich mit examinierten WP’s und internen Bewerbern konkurrieren. Aber hey: Ein Versuch schadet nie. Viel Glück!

antworten
WiWi Gast

Wie viel Jahre BE für Führungsposition?

WiWi Gast schrieb am 28.05.2019:

Fachlich ist das definitiv möglich. Auf größeren Führungspositionen ist man sowieso fast ausschließlich High Level unterwegs.

Man darf und sollte aber die“Erfahrung“ nicht unterschätzen. 3 Jahre sind nun einfach sehr wenig, um genügend Situationen erlebt zu haben,
die dich für so eine Stelle wappnen. Natürlich ist das nicht ausgeschlossen, aber die Regel ist das nicht. Bei uns im Konzern geht der Führungsweg neben der klassischen Linienkarriere häufig über Projekte. (Teil-)Projektleitungserfahrung hilft da schon mal weiter. Ansonsten sieht man Führungspotential häufig schon durch Aktivitäten während schule und Studium (Klassensprecher, Vorstand im Student. Verein etc)... das sind explizite Situationen, die dich schon ein wenig vorbereiten können.

Daher kann man hier pauschal nur schwer eine Einschätzung treffen. Ich halte es unter gewissen Umständen aber für möglich - es kommt halt auf die Rahmenbedingungen an (wo, wie viele Ma, wie viel Bewerber, deine Qualifikation etc. pp.). Ich bin nach 4 Jahren in eine TL Stelle bei einem DAX 30 gekommen, habe aber durch extracurriculare Aktivitäten, Projektleitung und allgemein auch eine Art Nachwuchsführungsprogramm die Weichen gestellt. Mich also intern bewiesen. Die Regel ist das nicht, ich bin einer der jüngsten. Nur zwei ehemalige konzerneigene duale Studenten sind jünger, die sind aber auch direkt nach dem Bachelor eingestiegen..

Ich denke, als Externer wird es mit nur 3 Jahren BE und keinen sonstigen Erfahrungen und Qualifikationen schon sehr schwierig. Du wirst ja wahrscheinlich mit examinierten WP’s und internen Bewerbern konkurrieren. Aber hey: Ein Versuch schadet nie. Viel Glück!

Danke für den guten Beitrag

antworten
Ceterum censeo

Wie viel Jahre BE für Führungsposition?

WiWi Gast schrieb am 27.05.2019:

Hallo zusammen,

was meint ihr wie viele Jahre man BE man auf dem Buckel haben sollte um sich auf eine Stelle mit Personalverantwortung zu bewerben?

Ist es utopisch nach 3 Jahren Audit als Leiter Rechnungswesen anfangen zu wollen? Fachlich ist das denk ich drin... Werden solche Bewerbungen direkt aussortiert wegen "Selbstüberschätzung"?

Eine pauschale Aussage ist hier schwer zu treffen. Leiter Rechnungswesen ist nicht gleich Leiter Rechnungswesen. Ich kenne auch Prüfungsassis, die nach 3 Jahren BE als "Leiter Rechnungswesen" in die Industrie gewechselt sind; diese haben dann aber lediglich 2 Halbtagskräfte und eine Sekretärin unter sich. Andere sind nach 15 Jahren und als Senior Manager auf eine solche Stelle gewechselt - mit direkter Verantwortung für eine Abteilung mit mehr als hundert Mitarbeitern. Das Thema der (fachlichen) Eignung hängt ebenfalls stark von der Stelle ab. Für die Metallbearbeitung Hintertupfingen mögen 3 Jahre BE reichen, für Wirecard eher nicht.
Liebe Grüße

antworten
WiWi Gast

Wie viel Jahre BE für Führungsposition?

Ceterum censeo schrieb am 28.05.2019:

Hallo zusammen,

was meint ihr wie viele Jahre man BE man auf dem Buckel haben sollte um sich auf eine Stelle mit Personalverantwortung zu bewerben?

Ist es utopisch nach 3 Jahren Audit als Leiter Rechnungswesen anfangen zu wollen? Fachlich ist das denk ich drin... Werden solche Bewerbungen direkt aussortiert wegen "Selbstüberschätzung"?

Eine pauschale Aussage ist hier schwer zu treffen. Leiter Rechnungswesen ist nicht gleich Leiter Rechnungswesen. Ich kenne auch Prüfungsassis, die nach 3 Jahren BE als "Leiter Rechnungswesen" in die Industrie gewechselt sind; diese haben dann aber lediglich 2 Halbtagskräfte und eine Sekretärin unter sich. Andere sind nach 15 Jahren und als Senior Manager auf eine solche Stelle gewechselt - mit direkter Verantwortung für eine Abteilung mit mehr als hundert Mitarbeitern. Das Thema der (fachlichen) Eignung hängt ebenfalls stark von der Stelle ab. Für die Metallbearbeitung Hintertupfingen mögen 3 Jahre BE reichen, für Wirecard eher nicht.
Liebe Grüße

Für Wirecard haben anscheinend auch mehr als 3 Jahre BE nicht ausgericht :D

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WiWi Gast

Wie viel Jahre BE für Führungsposition?

WiWi Gast schrieb am 27.05.2019:

Hallo zusammen,

was meint ihr wie viele Jahre man BE man auf dem Buckel haben sollte um sich auf eine Stelle mit Personalverantwortung zu bewerben?

Ist es utopisch nach 3 Jahren Audit als Leiter Rechnungswesen anfangen zu wollen? Fachlich ist das denk ich drin... Werden solche Bewerbungen direkt aussortiert wegen "Selbstüberschätzung"?

Keine Ahnung, warum dieser alte Thread wieder hochgeholt wurde.

Aber in wohl 98 % aller Fälle scheint dies mehr als übertrieben zu sein. Vor einer Funktion als Leiter ReWe sollte erst einmal eine kleinere Führungsrolle z. B. Teamleiter, Teilbereichsleiter oder wie auch immer die Substrukturen sind, stehen.

Die 2 % Ausnahme bilden den Fall ab, wo der Leiter Rechnungswesen genau ein oder zwei MItarbeiter/in zu führen hat oder wo Papa oder Mama die Firma gehört.

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Ceterum censeo

Wie viel Jahre BE für Führungsposition?

WiWi Gast schrieb am 07.06.2024:

Ceterum censeo schrieb am 28.05.2019:

Eine pauschale Aussage ist hier schwer zu treffen. Leiter Rechnungswesen ist nicht gleich Leiter Rechnungswesen. Ich kenne auch Prüfungsassis, die nach 3 Jahren BE als "Leiter Rechnungswesen" in die Industrie gewechselt sind; diese haben dann aber lediglich 2 Halbtagskräfte und eine Sekretärin unter sich. Andere sind nach 15 Jahren und als Senior Manager auf eine solche Stelle gewechselt - mit direkter Verantwortung für eine Abteilung mit mehr als hundert Mitarbeitern. Das Thema der (fachlichen) Eignung hängt ebenfalls stark von der Stelle ab. Für die Metallbearbeitung Hintertupfingen mögen 3 Jahre BE reichen, für Wirecard eher nicht.
Liebe Grüße

Für Wirecard haben anscheinend auch mehr als 3 Jahre BE nicht ausgericht :D

Zugegeben, mein Beitrag ist nicht gut gealtert.
Liebe Grüße

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WiWi Gast

Wie viel Jahre BE für Führungsposition?

WiWi Gast schrieb am 27.05.2019:

Hallo zusammen,

was meint ihr wie viele Jahre man BE man auf dem Buckel haben sollte um sich auf eine Stelle mit Personalverantwortung zu bewerben?

Ist es utopisch nach 3 Jahren Audit als Leiter Rechnungswesen anfangen zu wollen? Fachlich ist das denk ich drin... Werden solche Bewerbungen direkt aussortiert wegen "Selbstüberschätzung"?

Bei mir war es am Ende nach 10 Jahren der Fall.
Aber auch eine sehr exponierte Stelle direkt ergattert.
Hätte aber auch nach 5 Jahren schhon das Zeug dazu gehabt. Dann wäre der Sprung aber sicherlich größer gewesen. So konnte ich weitere 5 Jahre als "Edel-Sachbearbeiter" an Projekten und Themen arbeiten und mein Standing und Netzwerk weiter aufbauen. Dann wirkte der Sprung zur Führungskraft "fast" normal.

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WiWi Gast

Wie viel Jahre BE für Führungsposition?

Ich bin als Ausnahmefall 100% Remote, habe jetzt fast 3 Jahre BE, durchgehend in meiner jetzigen Firma. Davon nur ein halbes Jahr "Sachbearbeiter" gewesen und dann direkt Teilprojektleiter.
Ich möchte in den nächsten 2 Jahren den nächsten Schritt wagen, entweder Richtung Teamleitung oder ganzheitlicher Projektleitung.

Was würdet ihr mir raten? Da ich der einzige bin, der 100% Remote arbeitet, hat mir meine Teamleitung mitgeteilt, dass mehr Verantwortung daher schwierig wäre. Im Endeffekt entscheidet sowas aber die Abteilungsleitung und ich habe intern kein schlechtes Standing unter den anderen Teamleitern und dem Abteilungsleiter (teils alte Teamkollegen oder gemeinsame Themen betreut). Der Altersunterschied zu den Teamleitern ist aber halt enorm (15+ Jahre), wobei der Abteilungsleiter selber noch vergleichsweise jung ist.

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WiWi Gast

Wie viel Jahre BE für Führungsposition?

Bin nach 7 Jahren Länder CFO geworden - Leite ein Team von 11 Leute . War auch sehr aussergewöhnlich und ich bin einer der jüngsten CFOs weltwelt bei unserem Konzern.

Würde ich es wieder machen? Fraglich.

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WiWi Gast

Wie viel Jahre BE für Führungsposition?

Ich frage mich meist, warum man freiwillig Führungskraft werden will? Ich glaub, dass viele die das anstreben, sich nie wirklich mal damit beschäftigt haben, was es heißt, ein Team von 10+ Leuten fachlich unter sich zu haben. Meistens ist die Arbeit dann sehr "strategisch", also anders gesagt blabla. Du entfernst dich meistens schnell von dem operativen, also wo wirklich die Musik spielt. Dazu noch der Stress mit Dauerkranken oder krankmachenden Kollegen, alten Denkweisen Hierarchiedenken etc. Druck, Meilensteine und KPI zu erreichen. Ich hab das hautnah erlebt bei einer Führungskraft und kann für mich jedenfalls heute sagen "Nein Danke".

Um auch eine fachlich solide Führungskraft zu sein sollten meiner Meinung nach mindestens 5 Jahre BE vorliegen (besser 8). Dazu, evtl auch schon mit inbegriffen, mindestens 2 Jahre erste Führungserfahrung mit kleinen Teams. Das gilt für alle Bereiche, von Rewe / Controlling über Supply Chain, Recht, Zoll, Steuern, hin zu Sales und Engineering etc.

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WiWi Gast

Wie viel Jahre BE für Führungsposition?

WiWi Gast schrieb am 11.06.2024:

Ich frage mich meist, warum man freiwillig Führungskraft werden will? Ich glaub, dass viele die das anstreben, sich nie wirklich mal damit beschäftigt haben, was es heißt, ein Team von 10+ Leuten fachlich unter sich zu haben. Meistens ist die Arbeit dann sehr "strategisch", also anders gesagt blabla. Du entfernst dich meistens schnell von dem operativen, also wo wirklich die Musik spielt. Dazu noch der Stress mit Dauerkranken oder krankmachenden Kollegen, alten Denkweisen Hierarchiedenken etc. Druck, Meilensteine und KPI zu erreichen. Ich hab das hautnah erlebt bei einer Führungskraft und kann für mich jedenfalls heute sagen "Nein Danke".

Um auch eine fachlich solide Führungskraft zu sein sollten meiner Meinung nach mindestens 5 Jahre BE vorliegen (besser 8). Dazu, evtl auch schon mit inbegriffen, mindestens 2 Jahre erste Führungserfahrung mit kleinen Teams. Das gilt für alle Bereiche, von Rewe / Controlling über Supply Chain, Recht, Zoll, Steuern, hin zu Sales und Engineering etc.

Warum man Führungskraft werden will?

  • Treffen relevanter strategischer Entscheidungen. Bei guten Vorgesetzten ist es halt nicht nur blabla
  • deutlich schnellerer Gehaltsanstieg als bei den meisten Expertenrollen, man muss also nicht bis 70 ackern.
  • in vielen Unternehmen lastet der Druck genau auf den operativen Rollen, da sie am Ende der Kette sind. Ein guter TL würde die Abteilung schützen, aber oftmals nur Theorie.
antworten
WiWi Gast

Wie viel Jahre BE für Führungsposition?

WiWi Gast schrieb am 11.06.2024:

Ich frage mich meist, warum man freiwillig Führungskraft werden will? Ich glaub, dass viele die das anstreben, sich nie wirklich mal damit beschäftigt haben, was es heißt, ein Team von 10+ Leuten fachlich unter sich zu haben. Meistens ist die Arbeit dann sehr "strategisch", also anders gesagt blabla. Du entfernst dich meistens schnell von dem operativen, also wo wirklich die Musik spielt. Dazu noch der Stress mit Dauerkranken oder krankmachenden Kollegen, alten Denkweisen Hierarchiedenken etc. Druck, Meilensteine und KPI zu erreichen. Ich hab das hautnah erlebt bei einer Führungskraft und kann für mich jedenfalls heute sagen "Nein Danke".

Um auch eine fachlich solide Führungskraft zu sein sollten meiner Meinung nach mindestens 5 Jahre BE vorliegen (besser 8). Dazu, evtl auch schon mit inbegriffen, mindestens 2 Jahre erste Führungserfahrung mit kleinen Teams. Das gilt für alle Bereiche, von Rewe / Controlling über Supply Chain, Recht, Zoll, Steuern, hin zu Sales und Engineering etc.

Warum man Führungskraft werden will?

  • Treffen relevanter strategischer Entscheidungen. Bei guten Vorgesetzten ist es halt nicht nur blabla
  • deutlich schnellerer Gehaltsanstieg als bei den meisten Expertenrollen, man muss also nicht bis 70 ackern.
  • in vielen Unternehmen lastet der Druck genau auf den operativen Rollen, da sie am Ende der Kette sind. Ein guter TL würde die Abteilung schützen, aber oftmals nur Theorie.

Rückmeldung von einem TL:

Pro:

  • People Management macht mir mehr Spaß als operative Detailarbeit
  • Ich treffe gerne Entscheidungen
  • mehr Gehalt

Contra:

  • weniger Flexibilität
  • mehr Druck
  • mehr Arbeitszeit

Strategische Entscheidungen trifft ein Teamleiter in einem Konzern auch kein bisschen. Man hat vielleicht minimal mehr Einfluss, aber im Schnitt ist man doch noch sehr operativ unterwegs. Ich würde gerne noch 1-2 Stufen hoch (Gruppen, bzw. Abteilungsleiter). Da hat man weniger operative Themen, auch weniger mit dem Klein-Klein mancher Personalangelegenheiten zu tun und mehr strategische Entscheidungsgewalt (plus natürlich mehr Geld). Gefühlt wird da auch nicht viel mehr gearbeitet.

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WiWi Gast

Wie viel Jahre BE für Führungsposition?

Mein Ziel war immer möglichst schnell aufzusteigen, damit ich nicht mehr in Excel/Word/Powerpoint arbeiten muss und auch keine eMails mehr selbst beantworten muss.

antworten
WiWi Gast

Wie viel Jahre BE für Führungsposition?

WiWi Gast schrieb am 11.06.2024:

WiWi Gast schrieb am 11.06.2024:

Ich frage mich meist, warum man freiwillig Führungskraft werden will? Ich glaub, dass viele die das anstreben, sich nie wirklich mal damit beschäftigt haben, was es heißt, ein Team von 10+ Leuten fachlich unter sich zu haben. Meistens ist die Arbeit dann sehr "strategisch", also anders gesagt blabla. Du entfernst dich meistens schnell von dem operativen, also wo wirklich die Musik spielt. Dazu noch der Stress mit Dauerkranken oder krankmachenden Kollegen, alten Denkweisen Hierarchiedenken etc. Druck, Meilensteine und KPI zu erreichen. Ich hab das hautnah erlebt bei einer Führungskraft und kann für mich jedenfalls heute sagen "Nein Danke".

Um auch eine fachlich solide Führungskraft zu sein sollten meiner Meinung nach mindestens 5 Jahre BE vorliegen (besser 8). Dazu, evtl auch schon mit inbegriffen, mindestens 2 Jahre erste Führungserfahrung mit kleinen Teams. Das gilt für alle Bereiche, von Rewe / Controlling über Supply Chain, Recht, Zoll, Steuern, hin zu Sales und Engineering etc.

Warum man Führungskraft werden will?

  • Treffen relevanter strategischer Entscheidungen. Bei guten Vorgesetzten ist es halt nicht nur blabla
  • deutlich schnellerer Gehaltsanstieg als bei den meisten Expertenrollen, man muss also nicht bis 70 ackern.
  • in vielen Unternehmen lastet der Druck genau auf den operativen Rollen, da sie am Ende der Kette sind. Ein guter TL würde die Abteilung schützen, aber oftmals nur Theorie.

Rückmeldung von einem TL:

Pro:

  • People Management macht mir mehr Spaß als operative Detailarbeit
  • Ich treffe gerne Entscheidungen
  • mehr Gehalt

Contra:

  • weniger Flexibilität
  • mehr Druck
  • mehr Arbeitszeit

Strategische Entscheidungen trifft ein Teamleiter in einem Konzern auch kein bisschen. Man hat vielleicht minimal mehr Einfluss, aber im Schnitt ist man doch noch sehr operativ unterwegs. Ich würde gerne noch 1-2 Stufen hoch (Gruppen, bzw. Abteilungsleiter). Da hat man weniger operative Themen, auch weniger mit dem Klein-Klein mancher Personalangelegenheiten zu tun und mehr strategische Entscheidungsgewalt (plus natürlich mehr Geld). Gefühlt wird da auch nicht viel mehr gearbeitet.

Hört sich nach ner realistischen Einschätzung an. Mit strategischen Entscheidungen bei Führungskräften meine ich eig. auch eher die Abteilungsleiter. Die "Macht" der TL ist genau wie du sagst stark eingeschränkt.
Darf ich fragen, wie alt du bist und wie sich deine Karriere bis hierhin entwickelt hat? Ab wann du TL geworden bist usw.

antworten
WiWi Gast

Wie viel Jahre BE für Führungsposition?

WiWi Gast schrieb am 11.06.2024:

Ich frage mich meist, warum man freiwillig Führungskraft werden will? Ich glaub, dass viele die das anstreben, sich nie wirklich mal damit beschäftigt haben, was es heißt, ein Team von 10+ Leuten fachlich unter sich zu haben. Meistens ist die Arbeit dann sehr "strategisch", also anders gesagt blabla. Du entfernst dich meistens schnell von dem operativen, also wo wirklich die Musik spielt. Dazu noch der Stress mit Dauerkranken oder krankmachenden Kollegen, alten Denkweisen Hierarchiedenken etc. Druck, Meilensteine und KPI zu erreichen. Ich hab das hautnah erlebt bei einer Führungskraft und kann für mich jedenfalls heute sagen "Nein Danke".

Um auch eine fachlich solide Führungskraft zu sein sollten meiner Meinung nach mindestens 5 Jahre BE vorliegen (besser 8). Dazu, evtl auch schon mit inbegriffen, mindestens 2 Jahre erste Führungserfahrung mit kleinen Teams. Das gilt für alle Bereiche, von Rewe / Controlling über Supply Chain, Recht, Zoll, Steuern, hin zu Sales und Engineering etc.

Warum man Führungskraft werden will?

  • Treffen relevanter strategischer Entscheidungen. Bei guten Vorgesetzten ist es halt nicht nur blabla
  • deutlich schnellerer Gehaltsanstieg als bei den meisten Expertenrollen, man muss also nicht bis 70 ackern.
  • in vielen Unternehmen lastet der Druck genau auf den operativen Rollen, da sie am Ende der Kette sind. Ein guter TL würde die Abteilung schützen, aber oftmals nur Theorie.

Rückmeldung von einem TL:

Pro:

  • People Management macht mir mehr Spaß als operative Detailarbeit
  • Ich treffe gerne Entscheidungen
  • mehr Gehalt

Contra:

  • weniger Flexibilität
  • mehr Druck
  • mehr Arbeitszeit

Strategische Entscheidungen trifft ein Teamleiter in einem Konzern auch kein bisschen. Man hat vielleicht minimal mehr Einfluss, aber im Schnitt ist man doch noch sehr operativ unterwegs. Ich würde gerne noch 1-2 Stufen hoch (Gruppen, bzw. Abteilungsleiter). Da hat man weniger operative Themen, auch weniger mit dem Klein-Klein mancher Personalangelegenheiten zu tun und mehr strategische Entscheidungsgewalt (plus natürlich mehr Geld). Gefühlt wird da auch nicht viel mehr gearbeitet.

Hört sich nach ner realistischen Einschätzung an. Mit strategischen Entscheidungen bei Führungskräften meine ich eig. auch eher die Abteilungsleiter. Die "Macht" der TL ist genau wie du sagst stark eingeschränkt.
Darf ich fragen, wie alt du bist und wie sich deine Karriere bis hierhin entwickelt hat? Ab wann du TL geworden bist usw.

Ich bin 35 und seit 2 Jahren Teamleiter. Davor war ich Manager bei einer Big4 im Technology Consulting. Von dort habe ich mich aktiv auf die TL Stelle beworben. Das Unternehmen ist ein Konzern mit niedrigem 1-stelligem Milliardenumsatz in meiner Heimatregion. Vor dem Wechsel hatte ich ~7 Jahre Berufserfahrung und war seit knapp 2 Jahren Manager mit relevanter Projekterfahrung in der Vita. Ich habe an Uni und FH studiert, mehrjährige Auslandserfahrung und meinen Master mit 1,4 abgeschlossen.

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WiWi Gast

Wie viel Jahre BE für Führungsposition?

Ich wurde nach meiner Industriepromotion Teamleiter von 5 Leuten in R&D. (27J)
Hab mich dann mit einer Mischung aus Performance, relevanter Erfahrung, Auslandsarbeit und Wechsel bis zum VP hochgearbeitet (3 Firmenwechsel) innerhalb von 10 Jahren (bin jetzt 37).

Bin nicht klüger noch besser als andere und auch nicht der geborene Leader.
Es war die Mischung aus den Faktoren und auch Risikobereitschaft.

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WiWi Gast

Wie viel Jahre BE für Führungsposition?

Gratulation zu der Rolle - wie sieht dein Package aus ?

WiWi Gast schrieb am 11.06.2024:

Ich frage mich meist, warum man freiwillig Führungskraft werden will? Ich glaub, dass viele die das anstreben, sich nie wirklich mal damit beschäftigt haben, was es heißt, ein Team von 10+ Leuten fachlich unter sich zu haben. Meistens ist die Arbeit dann sehr "strategisch", also anders gesagt blabla. Du entfernst dich meistens schnell von dem operativen, also wo wirklich die Musik spielt. Dazu noch der Stress mit Dauerkranken oder krankmachenden Kollegen, alten Denkweisen Hierarchiedenken etc. Druck, Meilensteine und KPI zu erreichen. Ich hab das hautnah erlebt bei einer Führungskraft und kann für mich jedenfalls heute sagen "Nein Danke".

Um auch eine fachlich solide Führungskraft zu sein sollten meiner Meinung nach mindestens 5 Jahre BE vorliegen (besser 8). Dazu, evtl auch schon mit inbegriffen, mindestens 2 Jahre erste Führungserfahrung mit kleinen Teams. Das gilt für alle Bereiche, von Rewe / Controlling über Supply Chain, Recht, Zoll, Steuern, hin zu Sales und Engineering etc.

Warum man Führungskraft werden will?

  • Treffen relevanter strategischer Entscheidungen. Bei guten Vorgesetzten ist es halt nicht nur blabla
  • deutlich schnellerer Gehaltsanstieg als bei den meisten Expertenrollen, man muss also nicht bis 70 ackern.
  • in vielen Unternehmen lastet der Druck genau auf den operativen Rollen, da sie am Ende der Kette sind. Ein guter TL würde die Abteilung schützen, aber oftmals nur Theorie.

Rückmeldung von einem TL:

Pro:

  • People Management macht mir mehr Spaß als operative Detailarbeit
  • Ich treffe gerne Entscheidungen
  • mehr Gehalt

Contra:

  • weniger Flexibilität
  • mehr Druck
  • mehr Arbeitszeit

Strategische Entscheidungen trifft ein Teamleiter in einem Konzern auch kein bisschen. Man hat vielleicht minimal mehr Einfluss, aber im Schnitt ist man doch noch sehr operativ unterwegs. Ich würde gerne noch 1-2 Stufen hoch (Gruppen, bzw. Abteilungsleiter). Da hat man weniger operative Themen, auch weniger mit dem Klein-Klein mancher Personalangelegenheiten zu tun und mehr strategische Entscheidungsgewalt (plus natürlich mehr Geld). Gefühlt wird da auch nicht viel mehr gearbeitet.

Hört sich nach ner realistischen Einschätzung an. Mit strategischen Entscheidungen bei Führungskräften meine ich eig. auch eher die Abteilungsleiter. Die "Macht" der TL ist genau wie du sagst stark eingeschränkt.
Darf ich fragen, wie alt du bist und wie sich deine Karriere bis hierhin entwickelt hat? Ab wann du TL geworden bist usw.

Ich bin 35 und seit 2 Jahren Teamleiter. Davor war ich Manager bei einer Big4 im Technology Consulting. Von dort habe ich mich aktiv auf die TL Stelle beworben. Das Unternehmen ist ein Konzern mit niedrigem 1-stelligem Milliardenumsatz in meiner Heimatregion. Vor dem Wechsel hatte ich ~7 Jahre Berufserfahrung und war seit knapp 2 Jahren Manager mit relevanter Projekterfahrung in der Vita. Ich habe an Uni und FH studiert, mehrjährige Auslandserfahrung und meinen Master mit 1,4 abgeschlossen.

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WiWi Gast

Wie viel Jahre BE für Führungsposition?

je nach Bonus 125-135k bei etwa 42h/ Woche

WiWi Gast schrieb am 11.06.2024:

Gratulation zu der Rolle - wie sieht dein Package aus ?

Ich frage mich meist, warum man freiwillig Führungskraft werden will? Ich glaub, dass viele die das anstreben, sich nie wirklich mal damit beschäftigt haben, was es heißt, ein Team von 10+ Leuten fachlich unter sich zu haben. Meistens ist die Arbeit dann sehr "strategisch", also anders gesagt blabla. Du entfernst dich meistens schnell von dem operativen, also wo wirklich die Musik spielt. Dazu noch der Stress mit Dauerkranken oder krankmachenden Kollegen, alten Denkweisen Hierarchiedenken etc. Druck, Meilensteine und KPI zu erreichen. Ich hab das hautnah erlebt bei einer Führungskraft und kann für mich jedenfalls heute sagen "Nein Danke".

Um auch eine fachlich solide Führungskraft zu sein sollten meiner Meinung nach mindestens 5 Jahre BE vorliegen (besser 8). Dazu, evtl auch schon mit inbegriffen, mindestens 2 Jahre erste Führungserfahrung mit kleinen Teams. Das gilt für alle Bereiche, von Rewe / Controlling über Supply Chain, Recht, Zoll, Steuern, hin zu Sales und Engineering etc.

Warum man Führungskraft werden will?

  • Treffen relevanter strategischer Entscheidungen. Bei guten Vorgesetzten ist es halt nicht nur blabla
  • deutlich schnellerer Gehaltsanstieg als bei den meisten Expertenrollen, man muss also nicht bis 70 ackern.
  • in vielen Unternehmen lastet der Druck genau auf den operativen Rollen, da sie am Ende der Kette sind. Ein guter TL würde die Abteilung schützen, aber oftmals nur Theorie.

Rückmeldung von einem TL:

Pro:

  • People Management macht mir mehr Spaß als operative Detailarbeit
  • Ich treffe gerne Entscheidungen
  • mehr Gehalt

Contra:

  • weniger Flexibilität
  • mehr Druck
  • mehr Arbeitszeit

Strategische Entscheidungen trifft ein Teamleiter in einem Konzern auch kein bisschen. Man hat vielleicht minimal mehr Einfluss, aber im Schnitt ist man doch noch sehr operativ unterwegs. Ich würde gerne noch 1-2 Stufen hoch (Gruppen, bzw. Abteilungsleiter). Da hat man weniger operative Themen, auch weniger mit dem Klein-Klein mancher Personalangelegenheiten zu tun und mehr strategische Entscheidungsgewalt (plus natürlich mehr Geld). Gefühlt wird da auch nicht viel mehr gearbeitet.

Hört sich nach ner realistischen Einschätzung an. Mit strategischen Entscheidungen bei Führungskräften meine ich eig. auch eher die Abteilungsleiter. Die "Macht" der TL ist genau wie du sagst stark eingeschränkt.
Darf ich fragen, wie alt du bist und wie sich deine Karriere bis hierhin entwickelt hat? Ab wann du TL geworden bist usw.

Ich bin 35 und seit 2 Jahren Teamleiter. Davor war ich Manager bei einer Big4 im Technology Consulting. Von dort habe ich mich aktiv auf die TL Stelle beworben. Das Unternehmen ist ein Konzern mit niedrigem 1-stelligem Milliardenumsatz in meiner Heimatregion. Vor dem Wechsel hatte ich ~7 Jahre Berufserfahrung und war seit knapp 2 Jahren Manager mit relevanter Projekterfahrung in der Vita. Ich habe an Uni und FH studiert, mehrjährige Auslandserfahrung und meinen Master mit 1,4 abgeschlossen.

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WiWi Gast

Wie viel Jahre BE für Führungsposition?

Die Frage ist doch, was man unter einer Führungsposition überhaupt versteht. Was ein "Leiter Rechnungswesen" ist, kann je nach Unternehmen ganz unterschiedlich sein.

Wenn man drei Jahre Berufserfahrung im Audit hat, dann kann man in einem Start-up oder einem Kleinunternehmen sicherlich eine Stelle als "Leiter Rechnungswesen" ergattern. In der Realität wird man dann aber vielleicht maximal drei Mitarbeiter führen, die alle fachfremd im Rechnungswesen sind. Die brauchen halt einfach nur jemanden, der sich für die Buchhaltung verantwortlich fühlt, bei Bedarf Überstunden macht und der zumindest vom Fach ist und nicht angelernt wie die anderen. Mit echter Führungsrolle hat das aber wenig zu tun. Das ist dann eher so eine Art Teamleiter.

Ich habe vor ein paar Jahren ein Start-up steuerlich betreut. Und da gab es auch so einen "Leiter Rechnungswesen". Der hatte auch nur wenig Berufserfahrung, keine Titel usw.. Es waren alle in dem Start-up auch ziemlich jung. Am Ende ist das Start-up größer geworden. Und dann haben die angefangen die Führungspositionen neu aufzustellen. Die haben dann Leute vom Konzern geholt, die im Konzern auf höhere Stufen gekommen sind. Und dann haben sie sich von dem Leiter Rechnungswesen getrennt. Sie haben ihm angeboten, die Buchhaltung weiter zu betreuen. Worauf er aber keine Lust hatte. Und sie haben ihm gesagt, dass er in deren Augen eben im Moment nicht das "Format" hätte für mehr als das. Er ist dann freiwillig gegangen.

Daher nicht blenden lassen von überzogenen Jobtiteln. Immer kritisch hinterfragen, welche Rolle wirklich dahinter steckt. Ich hatte auch schon Mandanten, wo der CFO in Wirklichkeit nur Sachbearbeiter Buchhaltung war. Die einzige Person, die der "geführt" hat, war eine Halbtagskraft, die die Faktura gemacht hat....

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WiWi Gast

Wie viel Jahre BE für Führungsposition?

WiWi Gast schrieb am 12.06.2024:

Die Frage ist doch, was man unter einer Führungsposition überhaupt versteht. Was ein "Leiter Rechnungswesen" ist, kann je nach Unternehmen ganz unterschiedlich sein.

Wenn man drei Jahre Berufserfahrung im Audit hat, dann kann man in einem Start-up oder einem Kleinunternehmen sicherlich eine Stelle als "Leiter Rechnungswesen" ergattern. In der Realität wird man dann aber vielleicht maximal drei Mitarbeiter führen, die alle fachfremd im Rechnungswesen sind. Die brauchen halt einfach nur jemanden, der sich für die Buchhaltung verantwortlich fühlt, bei Bedarf Überstunden macht und der zumindest vom Fach ist und nicht angelernt wie die anderen. Mit echter Führungsrolle hat das aber wenig zu tun. Das ist dann eher so eine Art Teamleiter.

Ich habe vor ein paar Jahren ein Start-up steuerlich betreut. Und da gab es auch so einen "Leiter Rechnungswesen". Der hatte auch nur wenig Berufserfahrung, keine Titel usw.. Es waren alle in dem Start-up auch ziemlich jung. Am Ende ist das Start-up größer geworden. Und dann haben die angefangen die Führungspositionen neu aufzustellen. Die haben dann Leute vom Konzern geholt, die im Konzern auf höhere Stufen gekommen sind. Und dann haben sie sich von dem Leiter Rechnungswesen getrennt. Sie haben ihm angeboten, die Buchhaltung weiter zu betreuen. Worauf er aber keine Lust hatte. Und sie haben ihm gesagt, dass er in deren Augen eben im Moment nicht das "Format" hätte für mehr als das. Er ist dann freiwillig gegangen.

Daher nicht blenden lassen von überzogenen Jobtiteln. Immer kritisch hinterfragen, welche Rolle wirklich dahinter steckt. Ich hatte auch schon Mandanten, wo der CFO in Wirklichkeit nur Sachbearbeiter Buchhaltung war. Die einzige Person, die der "geführt" hat, war eine Halbtagskraft, die die Faktura gemacht hat....

Man kann Leitung übernehmen, wenn man (a) die notwendigen Führungsqualitäten und (b) die relevante Fachlichkeit an den Tag legt. Ob das mit 0, 3, 5 oder 10 Jahren der Fall ist, ist doch völlig irrelevant.

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