DieManager von Morgen WiWi-TReFF.de - Zeitung & Forum für Wirtschaftsstudium & Karriere
Berufs- & Studienwahl Studienberechtigte

Zahl der Studienberechtigten 2010 um 1,6 Prozent gestiegen

Im Jahr 2010 haben rund 456 600 Schülerinnen und Schüler in Deutschland die Hochschul- oder Fachhochschulreife erworben. Wie das Statistische Bundesamt nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, waren das 1,6 Prozent mehr als im Vorjahr.

Ein Mädchen mit einem grauen Kapuzenpullover mit der Aufschrift Abitur.

Zahl der Studienberechtigten 2010 um 1,6 Prozent gestiegen
Wiesbaden, 07.03.2011 (destatis) - Im Jahr 2010 haben rund 456 600 Schülerinnen und Schüler in Deutschland die Hochschul- oder Fachhochschulreife erworben. Wie das Statistische Bundesamt nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, waren das 1,6 Prozent mehr als im Vorjahr.
 
Aufgrund der Verkürzung der Gymnasialzeit auf acht Jahre erwarben in Hamburg im Jahr 2010 zwei Schuljahrgänge die Hochschulreife. Dies führte dort zu einer starken Zunahme der Anzahl der Studienberechtigten um 57,6 Prozent. Im Saarland hingegen ging sie um 32,4 Prozent zurück. Dort waren bereits im Jahr 2009 zwei Schuljahrgänge aufgrund der Verkürzung der Schulzeit aus den Gymnasien entlassen worden.
 
In den Ländern, die keine doppelten Entlassungsjahrgänge in den Jahren 2009 oder 2010 hatten, verlief die Entwicklung unterschiedlich: Im früheren Bundesgebiet stieg im Jahr 2010 die Zahl der Absolventen mit Hochschul- oder Fachhochschulreife in allen Ländern. In Schleswig-Holstein war der Zuwachs mit + 9,4 Prozent am höchsten. In den neuen Ländern einschließlich Berlin sank die Zahl der Studienberechtigten, und zwar um 19,5 Prozent. Von der negativen Entwicklung sind Sachsen (– 28,4 Prozent) und Sachsen-Anhalt (– 27,5 Prozent) am stärksten betroffen. Ursache hierfür ist die demografische Entwicklung inOstdeutschland. Bei dem für die Studienberechtigung relevanten Jahrgang 1991 betrug der Geburtenrückgang in den neuen Ländern 34,9 Prozent im Vergleich zum Jahrgang 1990.
 
Mit einem Anteil von 69,1 Prozent erwarb die Mehrheit der Studienberechtigten die allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife (315 300). 141 300 Absolventen und Absolventinnen erlangten die Fachhochschulreife. Von den Studienberechtigten des Jahres 2010 waren 52,8 Prozent Frauen und 47,2 Prozent Männer. Bei den Absolventen mit Fachhochschulreife betrug der Männeranteil 52,0 Prozent, bei denen mit allgemeiner oder fachgebundener Hochschulreife jedoch nur 45,0 Prozent.

Im Forum zu Studienberechtigte

14 Kommentare

Cass Business School BACHELOR!!

WiWi Gast

auch da muss ich dir natürlich zustimmen. BWL ist intellektuell überhaupt nicht anspruchsvoll und eher mit einem Handwerk zu vergleichen, keinesfalls akademisch. Die UK Unis sind da um Jahre voraus!

14 Kommentare

Kammerberufe

WiWi Gast

Ich würde mich eher von all den hier genannten Berufen erst mal entfernen und dir raten, dass du etwas machst, wo auch dein Interesse drin liegt. Du musst dir halt immer noch vor Augen halten, dass du ...

19 Kommentare

Private Hochschulen/ Auswahlverfahren WHU

WiWi Gast

WiWi Gast schrieb am 08.06.2018: LOL: WHU hat einfach eine Aura und einen Ruf, während Münster halt "nur" eine gute Uni ist ...

14 Kommentare

Uni Mainz — UB, IB

WiWi Gast

Mainz ist eine absolut solide Uni. Ich habe damals meinen Bachelor in Wiwi dort gemacht und bin mit der Ausbildung sehr zufrieden gewesen. Natürlich hat sie nicht das gleiche Placement wie manch ander ...

8 Kommentare

Master noch mit 27?

WiWi Gast

Ich habe selbst mit 28 meinen Master angefangen und ging auch. Ok, ich hatte da schon 6 Jahre Berufserfahrung und nebenbei noch weiter gearbeitet, aber hey, ich war auch 29 als ich fertig war. :D

17 Kommentare

Gute "Non-Target" für Master in Deutschland?

WiWi Gast

WiWi Gast schrieb am 07.06.2018: Ich studiere selber in Gießen vermutlich genauso wie du. Ich finde die Uni auch top, einerseits wegen des Standortvorteils und den mMn sehr soliden Profs, andere ...

5 Kommentare

Mannheim Master in Management oder ESSEC-Bocconi

WiWi Gast

Früher oder später würde ich schon sehr gerne nach Deutschland zurück. Sind Bocconi + ESSEC Master denn tatsächlich in Deutschland nur so viel wert wie der MMM. Das fällt mir schwer vorzustellen, da g ...

Artikel kommentieren

Als WiWi Gast oder Login

Zum Thema Studienberechtigte

Weiteres zum Thema Berufs- & Studienwahl

Der Kopf einer Frau mit einer Pagenfrisur.

Lebenseinkommen: Wirtschaftsstudium bringt Männern 529.000 Euro mehr als Ausbildung

Mit einem Universitätsabschluss steigt das Lebenseinkommen um durchschnittlich etwa 390.000 Euro und mit einem Fachhochschulabschluss um 270.000 Euro gegenüber einer Ausbildung. Durch ein Wirtschaftsstudium wächst das Lebenseinkommen bei Männern um durchschnittlich gut 529.000 Euro und bei Frauen um knapp 248.000 Euro. Ein Studium schützt zudem besser vor Arbeitslosigkeit. So lauten die Ergebnisse der aktuellen Bildungsstudie 2017 vom Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung.

Screenshot vom Online-Studienführer studieren-ohne-abitur.de

Online-Studienführer »studieren-ohne-abitur.de«

Es gibt so viele Hochschulabsolventen ohne Abitur wie noch nie. Die Anzahl der Studierenden ohne Abitur und Fachhochschulreife hat sich seit 2007 auf 45.900 in 2013 nahezu verdreifacht. Mit 4.400 Absolventen haben 2013 so viele Studierende ohne Abitur wie noch nie erfolgreich ihr Studium beendet. Über 6.500 solcher Studiengänge verzeichnet der Online-Studienführer »studieren-ohne-abitur.de«.

Beliebtes zum Thema Studienwahl

Cover vom Ratgeber »Fernstudium an Fachhochschulen 2018«

Ratgeber »Fernstudium an Fachhochschulen 2018«

Die Zentralstelle für Fernstudien an Fachhochschulen (ZFH) hat unter dem Titel "Fernstudium - Einfach clever" einen aktualisierten Ratgeber herausgegeben. Der Ratgeber bietet Informationen rund um das Fernstudium. Tipps zu Bildungsurlaub, Fördermöglichkeiten und zur weiteren Recherche runden die Broschüre zum Fernstudium ab. Der Ratgeber zum Fernstudium kann kostenlos angefordert oder heruntergeladen werden.

WWU Universität Münster Schloss Hörsaal

WWU Münster mit 50 Business Schools weiter AACSB akkreditiert

Die Westfälische Wilhelms-Universität Münster hat sich im Fachbereich Wirtschaftswissenschaften erneut erfolgreich AACSB akkreditiert. Insgesamt fünfzig Business Schools weltweit konnten ihr US-Gütesiegel »AACSB« in den Bereichen Business, Business & Accounting oder Accounting verlängern. Das hat die amerikanische "Association to Advance Collegiate Schools of Business" (AACSB) bekannt gegeben.

Header Bilder der Wiwi-Studiengänge / Betriebswirtschaftslehre BWL

Wirtschaft studieren: Das Studium Betriebswirtschaftslehre (BWL)

Das Studium der Betriebswirtschaftslehre ist mit Abstand am beliebtesten in Deutschland. Nicht ohne Grund, denn BWL-Absolventen haben im Gesamtvergleich beste Job-Aussichten. Im Jahr 2013 haben 72.700 Studienanfänger und damit sechs Prozent mehr ein BWL-Studium begonnen. Dabei ist Betriebswirtschaftslehre bei Frauen und Männern gleichermaßen beliebt: Beinahe die Hälfte der Studienanfänger war weiblich. Insgesamt waren 222.600 Studierende in BWL eingeschrieben und rund 42.400 Abschlussprüfungen wurden in 2013 erfolgreich abgelegt. Mehr als zwei Drittel bestanden die Bachelor-Prüfung in BWL. Der Anteil der Masterabsolventen lag in BWL bei 21 Prozent.

Buchstabenwürfel an einem Faden ergeben das Wort Master und auf einer Tafel stehen im Hintergrund die Abkürzungen BWL und VWL.

CHE Master-Ranking 2017: BWL, VWL, Wirtschaftsinformatik und Wirtschaftswissenschaften

Das neue CHE Master-Ranking 2017 für Masterstudierende der Fächer BWL, VWL, Wirtschaftsinformatik (WINF) und Wirtschaftswissenschaften (WIWI) ist erschienen. Beim BWL-Master der Universitäten schneiden die Universitäten Mannheim, Göttingen und die Privatuniversität HHL Leipzig am besten ab. Im Ranking der BWL-Masterstudiengänge an Fachhochschulen schaffte es die Hochschule Osnabrück als einzige bei allen Ranking-Faktoren in die Spitzengruppe. Im VWL-Master glänzten die Universitäten Bayreuth, Göttingen und Trier, im WINF-Master Bamberg und Paderborn sowie Frankfurt und Paderborn im WIWI-Master.

HHL Leipzig Graduate School of Management

Wirtschaft studieren: Das BWL-Studium an privaten Hochschulen

Private Hochschulen sind für ihren Innovationsgeist im deutschen Hochschulsystem bekannt. Als nichtstaatliche Hochschulen setzen private Hochschulen auf einen starken Praxisbezug und eine internationale Ausrichtung. In enger Zusammenarbeit mit Kooperationen aus Wirtschaft und Industrie wird Studenten der Berufseinstieg schon im Studium erleichtert. Damit wächst der Attraktivitäts-Index von privaten Hochschulen für Studieninteressierte, besonders für die Studiengänge Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre und andere Management-Fächern. Mehr als 60 Prozent der privaten Hochschulen bieten aktuell Studiengänge in den Wirtschaftswissenschaften an.

Header Bilder der Wiwi-Studiengänge / Wirtschaftswissenschaften

Wirtschaft studieren: Das Studium der Wirtschaftswissenschaften (Wiwi)

Rund 21 Prozent aller Studenten wirtschaftswissenschaftlicher Fachrichtungen studieren Wirtschaftswissenschaften ohne Spezifikation. Im Studium der Wirtschaftswissenschaften wird zu gleichen Teilen Betriebswirtschaftslehre und Volkswirtschaftslehre gelehrt. Mit dem Lehramtsstudiengang können Studenten der Wirtschaftswissenschaften den Beruf als Lehrer am Berufskolleg ergreifen.