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Berufseinstieg: Wo & WieBachelor

Arbeitsvermittler bei der Arbeitsagentur

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WiWi Gast

Integration Point, Erfahrungen

Hallo!

Hat jemand zufällig Erfahrung mit den Stellen beim Integration Point, die gerade häufig ausgeschrieben werden und kann was zur Arbeit dort sagen?

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WiWi Gast

Re: Integration Point, Erfahrungen

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Nix mehr los hier?

Bewirbt sich niemand mehr bei der Agentur bzw. beim Jobcenter? Oder zieht es nun alle zum BAMF? ;)

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lani20030

Re: Bundesagentur für Arbeit/Jobcenter, Vorstellungsgespräch Fragen, Rollenspiel, Erfahrungen

Hallo erstmal,

habe mich nach langem lesen nun auch hier angemeldet um auch meine Erfahrungen im Vorstellungsgespräch mit euch zu teilen.

Ich habe mich bei mehreren Bundesagenturen für Arbeit und Kommunen auf verschiedene Stellen beworben (immer auf ausgeschriebene Stellen). Ich hatte ein Vorstellungsgespräch für eine Stelle im Arbeitgeberservice und ein Gespräch für eine Stelle als Arbeitsvermittler. Beide Vorstellungsgespräche liefen wie auch hier beschrieben nach einem Fragenkatalog, welcher abgearbeitet wurde.

Es beginn mit "Dann erzählen Sie uns mal etwas über sich", zu einzelnen Stationen wurde näher gefragt.
Es kamen Fragen wie "Warum haben Sie sich hier beworben?"
"Was sind Ihre Stärken?"
"Wie gehen Sie mit Stress um"
"Was machen Sie um zu entspannen".

Dann kamen natürlich auch "fachliche" Fragen

wie "Wie sieht die aktuelle Marktlage aus"
"Was macht ein AGS/Arbeitsvermittler" bzw.
"Wie stellen Sie sich den Arbeitsalltag vor"
"Was ist der Unterschied Jobcenter und BA".

Dann kamen auch Fallbeispiele in denen gefragt wurde was man in der Situation machen würde. Es gab auch ein Rollenspiel welches aber im Gesprächsverlauf integriert war (Kunde kommt und hat keine Lust zu arbeiten, ihm gnügt Hartz4 --> Es lief darauf hinaus, dass man dem Kunden sagt, dass er Leistungen gekürzt bekommt, wenn er nicht mitwirken will.) Beide Gespräche liefen etwa 30-45 Minuten und man hat sich auch wohl gefühlt (Einzige mir unangenehme Frage war: "Wo und als was haben sie sich noch anderswo beworben und wie war das Ergebnis")

Zudem hatte ich ein Vorgespräch bei einem Jobcenter mit einem Mitarbeiter aus dem Arbeitgeberservice. Dieser führt zunächst ein Vorgespräch bevor das Bewerberrädchen überhaupt losgeht. Hier ging es aber hauptsächlich um private Dinge "Was ich gerne in der Freizeit mache, ob ich Sport mache, Haustiere habe..." Man will hier wohl erstmal abklopfen, ob die Person selbst vom menschlichen ins Team passt, da das Team wohl auch privat miteinander verkehrt. Ich sollte dann noch meine Bewerbung an den Mitarbeiter schicken um dann evtl. zum richtigen Vorstellungsgespräch eingeladen zu werden. Hier sollte es aber ein AC geben mit Gruppendiskussion, Einzeldiskussion und Einzelgespräch. Da ich aber schon eine Zusage für die Vermittlerstelle hatte, habe ich die Bewerbung nicht abgeschickt.

Nun habe ich zum 01.04. als Arbeitsvermittler angefangen und fühle mich auch gut aufgehoben. Ich hatte bisher nur Schulungen und habe einen "Stundenplan" für den nächsten Monat erhalten. Es gibt einen wechsel zwischen Schulungen und Hospitationen.

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WiWi Gast

Re: Bundesagentur für Arbeit/Jobcenter, Vorstellungsgespräch Fragen, Rollenspiel, Erfahrungen

wirklich toll! Vielen Dank für den reich-gedeckten Gabentisch an Informationen...

lani20030 schrieb:

Hallo erstmal,

habe mich nach langem lesen nun auch hier angemeldet um auch
meine Erfahrungen im Vorstellungsgespräch mit euch zu teilen.

Ich habe mich bei mehreren Bundesagenturen für Arbeit und
Kommunen auf verschiedene Stellen beworben (immer auf
ausgeschriebene Stellen). Ich hatte ein Vorstellungsgespräch
für eine Stelle im Arbeitgeberservice und ein Gespräch für
eine Stelle als Arbeitsvermittler. Beide
Vorstellungsgespräche liefen wie auch hier beschrieben nach
einem Fragenkatalog, welcher abgearbeitet wurde.

Es beginn mit "Dann erzählen Sie uns mal etwas über
sich", zu einzelnen Stationen wurde näher gefragt.
Es kamen Fragen wie "Warum haben Sie sich hier
beworben?"
"Was sind Ihre Stärken?"
"Wie gehen Sie mit Stress um"
"Was machen Sie um zu entspannen".

Dann kamen natürlich auch "fachliche" Fragen

wie "Wie sieht die aktuelle Marktlage aus"
"Was macht ein AGS/Arbeitsvermittler" bzw.
"Wie stellen Sie sich den Arbeitsalltag vor"
"Was ist der Unterschied Jobcenter und BA".

Dann kamen auch Fallbeispiele in denen gefragt wurde was man
in der Situation machen würde. Es gab auch ein Rollenspiel
welches aber im Gesprächsverlauf integriert war (Kunde kommt
und hat keine Lust zu arbeiten, ihm gnügt Hartz4 --> Es
lief darauf hinaus, dass man dem Kunden sagt, dass er
Leistungen gekürzt bekommt, wenn er nicht mitwirken will.)
Beide Gespräche liefen etwa 30-45 Minuten und man hat sich
auch wohl gefühlt (Einzige mir unangenehme Frage war:
"Wo und als was haben sie sich noch anderswo beworben
und wie war das Ergebnis")

Zudem hatte ich ein Vorgespräch bei einem Jobcenter mit einem
Mitarbeiter aus dem Arbeitgeberservice. Dieser führt zunächst
ein Vorgespräch bevor das Bewerberrädchen überhaupt losgeht.
Hier ging es aber hauptsächlich um private Dinge "Was
ich gerne in der Freizeit mache, ob ich Sport mache,
Haustiere habe..." Man will hier wohl erstmal abklopfen,
ob die Person selbst vom menschlichen ins Team passt, da das
Team wohl auch privat miteinander verkehrt. Ich sollte dann
noch meine Bewerbung an den Mitarbeiter schicken um dann
evtl. zum richtigen Vorstellungsgespräch eingeladen zu
werden. Hier sollte es aber ein AC geben mit
Gruppendiskussion, Einzeldiskussion und Einzelgespräch. Da
ich aber schon eine Zusage für die Vermittlerstelle hatte,
habe ich die Bewerbung nicht abgeschickt.

Nun habe ich zum 01.04. als Arbeitsvermittler angefangen und
fühle mich auch gut aufgehoben. Ich hatte bisher nur
Schulungen und habe einen "Stundenplan" für den
nächsten Monat erhalten. Es gibt einen wechsel zwischen
Schulungen und Hospitationen.

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WiWi Gast

Bezahlung Jobcenter Kommune

Gute Nachrichten für alle kommunalen Jobcenter Mitarbeiter. Ab 2017 erfolgt wohl eine Einstufung in den neuen TVÖD 9c was einen erheblichen Gehaltssprung zur Folge hat!

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WiWi Gast

Re: Integration Point, Erfahrungen

Woher hast du die Info? Ist mir neu.

antworten
WiWi Gast

Re: Bezahlung Jobcenter Kommune

Welcher Hochschulabsolvent tut sich freiwillig TVÖD9 an? Das ist doch nicht euer Ernst. Ich würde es höchstens machen, wenn ich nochmal richtig viel lerne und dadurch meine Karriere beschleunigen könnte. Aber die Arbeitsagentur ist doch eher eine berufliche Sackgasse mit einem lausigen Gehalt und vor allem schlechten Entwicklungschancen. Von daher so schnell wie möglich den Absprung schaffen.

antworten
WiWi Gast

Re: Bezahlung Jobcenter Kommune

TVÖD9 ist die normale Eingangsstufe für Fachhochschul-Diplom bzw. Bachelor. Dass man im ÖD nicht fürstlich bezahlt wird ist klar. Aber dem Studienabschluss angemessen. So toll ist der Bachelor ja nicht. Das FH-Diplom auch nicht. Also alles ganz ok.

Lounge Gast schrieb:

Welcher Hochschulabsolvent tut sich freiwillig TVÖD9 an? Das
ist doch nicht euer Ernst. Ich würde es höchstens machen,
wenn ich nochmal richtig viel lerne und dadurch meine
Karriere beschleunigen könnte. Aber die Arbeitsagentur ist
doch eher eine berufliche Sackgasse mit einem lausigen Gehalt
und vor allem schlechten Entwicklungschancen. Von daher so
schnell wie möglich den Absprung schaffen.

antworten
WiWi Gast

Re: Bezahlung Jobcenter Kommune

Für den Einstieg mag es vielleicht stimmen, dass die Einstiegsgehälter vergleichbar sind. Aber in der freien Wirtschaft kann man sich durch gute Leistung nach oben arbeiten. Im ÖD geht es nicht. Wenn man im gehobenen Dienst gefangen ist, dann gibt es irgendwann die Decke und es geht nicht mehr weiter. Als Master verkauft man sich mit E9 auch weit unter Wert. Von daher nicht machen und weiter suchen.

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WiWi Gast

Re: Agentur für Arbeit Arbeitsvermittlerin, Vorstellungsgespräch Fragen

Vielen Dank für die ausführliche Beschreibung Ihrer Tätigkeit
Ich möchte Sie nach den Tipps für das Vorstellungsgespräch fragen. Es handelt sich um die Stelle als Arbeitsvermittlerin,
Vielen Dank im Voraus!

antworten
SGBzwei

Re: Agentur für Arbeit Fachassistent Leistungsgewährung, Erfahrungen

Wie sieht denn der Job als Fachassistent Leistungsgewährung inhaltlich aus? Die Leute werden für 1 Jahr eingestellt und sind in der Regel Quereinsteiger, die nichts über das SGB II und vergleichbare Felder wissen. Wie schnell lernen die, sicher mit der Materie umzugehen? Gibt es eine gute Einarbeitung in den Stoff? Ich stelle es mir sehr schwer vor, von Null auf Hundert zu kommen bei der komplexen Materie. Und: Sprechen die Asylbewerber, die ein Recht auf Hartz IV haben, deutsch? Oder muss die gesamte Fachkommunikation dann auf englisch ablaufen?

antworten
WiWi Gast

Re: Integration Point, Erfahrungen

Die Asylbewerber sprechen natürlich alles deutsch und die Befristeten der BA und des BAmfs werden alle entfristet. Klaro!!!!!

Nein es ist so, dass den Kunden stets ei Übersetzer begleitet!
Die Amtssprache bleibt weiterhin die deutsche Sprache!

Alles Gute

antworten
WiWi Gast

Re: Bundesagentur für Arbeit / Jobcenter, Entfristungen 2016

Na, das ist ja auch was 1500 ? mehr als Lehrer. Höchste Zeit, dass die Lehrer mit A9 anfangen und ebenfalls Sozialversicherungsbeiträge bezahlen. Quetzcoatl.

antworten
WiWi Gast

Re: BAMF-Stellen / Entfristungen 2016

Bamf sucht weiter Leute. Heute Info erhalten, dass alle derzeit beim Bamf befristeten zeitnah entfristet werden.

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WiWi Gast

Fragen im Vorstellungsgespräch als Arbeitsvermittler immernoch dieselben

Hallo liebe Forum-Teilnehmer,

ich hatte vor kurzem ein Vorstellungsgespräch bei der AA (Region Hessen) als Arbeitsvermittler. Es lief ungefähr so ab, wie schon oft beschrieben. 4 Personen, die jeweils 5-6 Fragen stellten. Es gleichte mehr einer Prüfung als einem Vorstellungsgespräch. Dank der Tatsache, dass ich dieses Forum fast vollständig durchgelesen hatte, war ich gut vorbereitet und es lief ganz gut. Hier kommen die Fragen:

Erzählen Sie zu Ihrem Lebenslauf, nennen Sie die wichtigsten Stationen.

  • Warum moechten Sie bei der AA arbeiten?
  • Welche Qualitäten bringen Sie dazu mit?
  • Welche Erfahrung mit Teamarbeit haben Sie?
  • Wie sieht der Aufgabenbereich eines Arbeitsvermittlers aus.
  • Würden Sie lieber im Arbeitgeber- ode Arbeitsnehmerservice arbeiten?
  • Sie müssen einen Arbeitgeber davon überzeugen, Ausbildungsplätze zu schaffen. Wie argumentieren bzw. Gehen Sie vor?
  • Sie müssen die Urlaubsplanung für die Kollegen machen, wie gehen Sie vor?
  • Was bedeutet für Sie Kundenorientierung?
  • Wissen Sie, was ein Arbeitsmarktberater ist?
  • Ein Arbeitnehmer-Kunde kommt zu Ihnen, ihm droht die Arbeitslosigkeit in 3 Monaten. Warum ist es für die AA wichtig, dass es nicht zur Arbeitslosigkeit kommt.
  • Mit welcher rechtlichen Basis arbeitet man meistens als Arbietsvermittler (SGB II ? Jobcenter und SGB III ? Agentur für Arbeit).
  • Außer den rechtlichen Rahmen, welche anderen Grenzen sind wichtig? (Sachlichkeit, Professionalität, emotionale Ditanz)
  • Worauf kommt es besonders an, dass ein Arbeitsloser schnellt wieder in die Arbeitswelt integriert wird?
  • Ihr Teamleiter ist unzufrieden mit Ihren Leistungen. Wie gehen Sie damit um?
  • Wie gehen Sie mit Fehlern um?
  • Ein Arbeitgeberkunde hat eine frei Stelle ausgeschrieben. Wie gehen Sie vor?

Als ich dann an der Reihe war, meine Fragen zu stellen, stellte sich heraus, dass die Stelle nicht einmal für die üblichen 2 Jahre vorgesehn ist, wie mir mein Arbeitsvermittler auch gesagt hat, sondern für ? 6 Monate. Also echt. Unglaublich. Und dabei soll die Einarbeitung 7 Wochen dauern, d.h. Werde knapp 2 Monate darauf vorbereitet, 4 Monate arbeiten zu dürfen.

Dann fand ich lustig, als ich gefragt hatte, wie ich die Erfahrung als Arbeitsvermittler weiter im Berufsleben nutzen kann. Große Augen und Stottern: ?Na... für alles halt. Ist sehr nützlich diese Erfahrung?.

Die Bezahlung beträgt 3100 brutto, immerhin.

Ansonsten waren die Interviewer ganz freundlich und sympatisch. Trotzdem finde ich es vollkommen unsinnig, diesen ganzen Aufwand zu betreiben, um Leute für 6 Monate einzustellen.

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WiWi Gast

Re: Fragen im Vorstellungsgespräch als Arbeitsvermittler immernoch dieselben

den Spaß hatte ich auch, ebenfalls für eine auf 6 Monats-Stelle. Lächerlich! Hatte trotzdem zugesagt, hatte gerade noch nichts anderes...mir wurde dann aus heiterem Himmel kurz vorher wieder abgesagt, nur um mir dann 1 Monat später wieder einen Vermittlungsvorschlag für so eine Stelle aufzudrücken. Unglaublich!

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WiWi Gast

Re: Bezahlung Jobcenter Kommune

Also ganz ehrlich......ich fange ab dem 1.09.2016 als Arbeitsvermittlerin an und ganz glücklich damit, denn es ist auch als Absolvent total schwer, was zu finden. Mir wurden von zeitarbeitsfirmen gehälter genannt, wo ich schon dacht: hab ich ein hochschulabschluss oder hauptschulabschluss...
35std/Woche 1800? brutto. also das ist doch unter aller Sau... ich habe freunde sie seit 2 jahren nach einem Job suchen und denen ist es mitlerweile sch... egal wie viel sie bekommen.

Also man sollte die bundesagentur für arbeit nicht schlecht reden. ich bekomme knapp 2000? netto und das ist ein super gehalt als absolvent und berufsanfänger.

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WiWi Gast

Re: Bezahlung Jobcenter Kommune

Dafür bist du dann teilweise nach 2 Jahren draußen und für den Arbeitsmarkt ist der Job bzw. die Agentur für Arbeit im Lebenslauf für Arbeitgeber nicht immer von Vorteil. Man sollte es sich halt gut überlegen....

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WiWi Gast

Re: Bezahlung Jobcenter Kommune

Durch die Förderung von Ausbildungen und Fortbildungen hat man dannach Erfahrung in der Personalentwicklung und kommt dort ganz gut unter

antworten
WiWi Gast

Re: Bezahlung Jobcenter Kommune

Lounge Gast schrieb:

Durch die Förderung von Ausbildungen und Fortbildungen hat
man dannach Erfahrung in der Personalentwicklung und kommt
dort ganz gut unter

Das stimmt überhaupt nicht! Die Tätigkeit bei der Arbeitsagentur als Arbeitsvermittler hat mit der betrieblichen Personalertätigkeit, auch im Bereich der Personalentwicklung nahezu überhaupt nichts zu tun. Nur weil man Weiterbildungen bezahlt (FbW etc.) und aus dem KursNet abliest ist man noch lange nicht super qualifiziert für die Personalentwicklung (die eher strategisch angelegt ist).

Nicht falsch verstehen: Ich finde es auch selber extrem ärgerlich, dass die Tätigkeiten bei der BA nur sehr eingeschränkt auf dem freien Arbeitsmarkt verwertet werden können. Aber leider ist es so, dass die Station Agentur für Arbeit im Lebenslauf keineswegs ein Pluspunkt darstellt (LEIDER!).

Mal davon abgesehen: Personalentwicklung ist ja sowieso ein Bereich der völlig überlaufen ist (sehr viele Bewerber, bei nahezu kaum Stellen). Ein Unternehmen wird zudem noch eher einen durchschnittlichen BWLer-Bachelor einstellen, der sich auf diesen Bereich spezialisiert hat, als einen Arbeitsvermittler, dessen Berufserfahrung hierfür kaum als einschlägig bewerten kann.

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WiWi Gast

Agentur für Arbeit 6-Monate-Vertrag

Trotz einzelner Meinungen in diesem Forum, dass die Station AA den Lebenslauf verderben kann, werde ich den Job am 5.09 für 6 Monate antreten. Ich glaube einfach nicht, dass beim AA zu arbeiten schlimmer sein kann als die Arbeitslosigkeit. Im Moment ist es leider Gottes die einzige Zusage, die ich nach 3 Monaten Arbeitssuche bekommen habe, und bin alleine schon für die Gelegenheit dankbar, mein Konto etwas auffüllen zu koennen.

Ich war längere Zeit im Ausland und habe die Perspektive komplett gewechselt. Wir haben es hier in der BRD recht gut. Habe mich im Ausland für die Hälfte des Geldes und natürlich ohne irgendwelche sozialen Leistungen über Wasser gehalten.

Nun, in Deutschland nach fast 3 Jahren angekommen, sehen die Perspektiven auch nicht so rosig aus. Mit jeder Absage schwinden das Selbsvertrauen und die Motivation.

Als Dipl-Übersetzerin für Russisch und Englisch bekomme ich lauter Absagen für die Stellen als Englisch-Übersetzerin. Russisch-Übersetzer werden aufgrund der Sanktionen gegen Russland in der freien Wirtchaft nicht mehr gesucht.In der heutigen Welt mit ihrem rasanten Wandel kann also ein Berufsbild durch politische Ereignisse gänzlich ungebraucht werden.

Selbs für die Stellen als Assistentin bekomme ich Absagen, da ich wahrscheinlich zu alt oder überqualifizert bin (MBA-Abschluss).

Es mag also sein, dass beim AA zu arbeiten nichts für die Karriere bringt, doch kann ich mir den Luxus einfach nicht leisten, da wählerisch zu sein.

Wie gesagt, ich bin dem AA eigentlich dankbar für diese Gelegenheit und werde diese 6 Monate dazu nutzen, mich intensiv weiterzubewerben und die Hoffnung nicht verlieren.

antworten
WiWi Gast

Re: Agentur für Arbeit 6-Monate-Vertrag

Lounge Gast schrieb:

Trotz einzelner Meinungen in diesem Forum, dass die Station
AA den Lebenslauf verderben kann, werde ich den Job am 5.09
für 6 Monate antreten. Ich glaube einfach nicht, dass beim AA
zu arbeiten schlimmer sein kann als die Arbeitslosigkeit.

Du hast völlig Recht! Natürlich ist ein Job bei der BA, die verlässlich ein durchaus vernünftiges Gehalt zahlt, immer besser als die Arbeitslosigkeit. Und irgendeine Berufserfahrung ist auch immer besser als arbeitslos zu sein.

Was anderes ist aber, wenn man befristet über mehrere Jahre bei der BA ist. Dann noch in die Wirtschaft zu wechseln wird zunehmend schwieriger; das muss einem bewusst sein. Man darf halt nicht zu hohe Erwartungen an die Tätigkeit haben und das fälschlicherweise quasi als "Sprungbrett" hin zu einer besseren Tätigkeit sehen.

antworten
WiWi Gast

Re: Agentur für Arbeit 6-Monate-Vertrag

Es kommt wahrscheinlich wirlich darauf an, wo man mit seiner Berufserfahrung steht. Ich habe bereits mehr als 7 Jahre Berufserfahrung bei 3 verschiedenen Arbeitgebern (darunter auch ein Großkonzern) aus der freien Wirtschaft. Dann ist es wohl was anderes den Job bei AA als Übergang zu nutzen, als wenn ich "nur" die AA im Lebenslauf stehen hätte.

Ist eigentlich schade, dass ausgerechnet die Bundesagentur für Arbeit als einer der groeßten Mitarbeiter in Deutschland so einen schlechten Ruf in der Arbeitswelt genießt. Verkehrte Welt.

antworten
WiWi Gast

Re: Agentur für Arbeit 6-Monate-Vertrag

Wer sagt denn, dass die BA einen schlechten Ruf genießt? Primär sind es doch einzelne Leute hier im Forum, die ob ihrer eigenen geringen Perspektiven frustriert sind, die sowas behaupten. Ich kann den Frust vieler hier voll nachvollziehen und halte die Einstellungspraxis der BA für ein Unding. Gleichwohl kann ich den angeblichen schlechten Ruf der BA bei Personalern in der Wirtschaft nicht bestätigen.

Ich war nach Ende des Studium 2 Jahre bei der BA beschäftigt und habe eine erneute Vertragsverlängerung (mit Sachgrund als Elternzeitvertretung nach einer vorherigen Befristung ohne Sachgrund) dann abgelehnt, um wieder an die Uni zurückzukehren und noch ein Aufbaustudium draufzusatteln. Danach hatte ich diverse Vorstellungsgespräche in der Industrie und im ÖD, wo ich dann auch unbefristet untergekommen bin.

Im letzten VG kam z.B. die Frage, welche Kompetenzen und Erfahrungen ich denn als AV gesammelt hätte und inwieweit die mir bei meiner neuen Stelle (erst SB im Bereich OE, mittlerweile Referent) behilflich sein könnten. Ich habe die hohe Stressresistenz und Kommunikationsfähigkeit hervorgehoben. Letztere war ja durch diverse Fortbildungen bei der BA (interkulturelle Kompetenz und BeKo) auch bescheinigt.

Daher denke ich: Eine Chance ist ein befristeter Vertrag bei der BA allemal. Die Wahrscheinlichkeit einer unbefristeten Übernahme ist gering, aber man weiß nie, wie der Arbeitsmarkt sich entwickelt und welche politischen Entwicklungen vielleicht dazu führen, dass plötzlich doch wieder mehr AV benötigt werden (wie 2015, als der interne Sonder-SteA erschienen ist, über den viele Ex-Kollegen, die bei der Kommune waren, wieder zur BA zurückgekehrt sind).

Ferner sammelt man BE und verdient für den Anfang ganz okay (ca. 3100 ? zum Einstieg in TV BA IV + FS I). Für das, was man als AV tut, ist das in Ordnung, da gibt es viel schlechtere Jobs. Von daher denke ich: Ja, ein 6-Monats-Vertrag ist für einen AG des ÖD, der eine Vorbildfunktio bei der Einstellungspraxis haben sollte, eigentlich echt mies. Aber was hilft es, sich immer zu beklagen. That's Life! Deal with it! (Das sagt man seinen Kunden schließlich auch)

Ein 6-Monats-Vertrag bei der BA ist allemal besser als arbeitslos zu sein. Man kann was draus machen, denn aus einer Stelle heraus ist die Bewerbung auf einen neuen Job vermutlich erfolgversprechender als aus der Arbeitslosigkeit. Und wenn man sich in den 6 Monaten gut anstellt, richtig Glück halt und durch Zufall zur rechten Zeit am rechten Ort ist, kann es auch mit einer zeitweiligen oder später gar unbefristeten Weiterbeschäftigung bei der BA (oder dem Wechsel zur Kommune, falls im JC angestellt) klappen.

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WiWi Gast

Re: Agentur für Arbeit 6-Monate-Vertrag

Ich moechte mich für den Beitrag vom 21.08 wirklich herzlich bedanken. Er kommt zu einer Zeit, wo ich solche positiven Worte wirklich sehr noetig brauche, und gibt mir Mut und Hoffnung. Nachdem diese Woche nun weitere Absagen von verschiedenen Unternehmen kamen und ich bei einem Auswahlverfahren für eine weitere Stelle heute gescheitert bin, ist der 6-monatige Vertrag wie ein Segen.

Und es freut mich natürlich umso mehr, dass Du davon berichtest, dass die Arbeitserfahrung bei der Agentur für Arbeit nicht nur auf negative Reaktionen stoeßt. Ich freue mich jedenfalls auf den Job und auch auf die Schulung. Das stimmt: "That's life". Man weiß nicht, welche Chancen sich daraus ergeben.

DANKE DIR!

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WiWi Gast

Re: Agentur für Arbeit 6-Monate-Vertrag

Mensch der öffentliche Dienst ist mehr als nur die BA. Einfach mal bei Interamt.de schauen.

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WiWi Gast

Re: Bundesagentur f?r Arbeit / Jobcenter, Entfristungen 2016

ich h?re immer nur, dass man voraussichtlich nicht entfristet wird....ich wurde nach 9 monaten entfristet und hier in berlin werden st?ndig neue Mitarbeiter entfristet...man muss einfach nur gute Leistungen bringen, dann klappt das schon! Mir macht der Job als AV sehr viel Spa? und finde das Gehalt auch super. Man muss halt wissen, ob der Job einem liegt, oder ob man lieber was anderes machen w?rde. F?r die Arbeit, die man dort macht, kann man ?ber das Gehalt wirklich nicht meckern! Wenn man als Absolvent allerdings lieber eine 60h Woche hat und keine Freizeit mehr und dann nat?rlich auch mehr Geld verdient, dann sollte man sich nat?rlich einen anderen Job suchen

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WiWi Gast

Re: Bundesagentur f?r Arbeit / Jobcenter, Entfristungen 2016

Wirst du denn dann auch irgendwann verbeamtet? Das macht doch finanziell und altersvorsorgemäßig einen großen Unterschied und erst dann lohnt sich der Aufwand finanziell. Ich bin jetzt auch auf eine Tarifstelle im ÖD. Wenn ich da nicht schnellstens verbeamtet werde, bin ich da bald wieder weg.

antworten
WiWi Gast

Re: Bundesagentur f?r Arbeit / Jobcenter, Entfristungen 2016

Also ich werde nicht verbeamtet, nein. Aber was meinst du mit "erst dann lohnt sich der Aufwand finanziell "? Welcher Aufwand? Und in der Privatwirtschaft wird man doch auch nicht verbeamtet....Also ich habe vor dem JC 12 Jahre in der freien Wirtschaft gearbeitet und wesentlich weniger verdient und bin wie gesagt froh, bei der BA gelandet zu sein. Was besseres hätte mir echt nicht passieren können ( als alleinerziehende Mutter). Finanziell und Arbeitszeitentechnisch für mich perfekt. Andere sehen das natürlich anders. Wer sich die Jobs heutzutage aussuchen kann, der soll das machen :-)

antworten
WiWi Gast

Re: Integration Point, Erfahrungen

Im Jobcenter ist man doch in Tarifgruppe 12 eingruppiert, oder? Das sollte man nach 12 Jahren in der freien Wirtschaft schon locker drin haben als WiWi. Bei irgendwas mit Magister sieht das schon anders aus.

Der Unterschied zwischen Tarif und Beamter ist netto ja schon enorm. Nur im Beamtenverhältnis ist das Gesamtpaket konkurrenzfähig mit der freien Wirtschaft. Zudem würde es mich wurmen, wenn meine verbeamteten Kollegen nur aufgrund des Status trotz gleicher Arbeit finanziell besser gestellt sind.

antworten
WiWi Gast

Re: Integration Point, Erfahrungen

da ich nicht weiß, was die verbeamteten Kollegen verdienen, wurmt mich das nicht. Die meisten sind eh nicht verbeamtet. Ich bin bei der BA angestellt und als AV in Tarifgruppe IV eingruppiert. Die kommunalen Mitarbeiter verdienen da wesentlich weniger.

antworten
WiWi Gast

Re: Bundesagentur für Arbeit / Jobcenter, Entfristungen 2016

Denke, dass viele, die hier meckern einfach noch nicht lange genug arbeiten, um die Vorteile des ö.D. zu schätzen. Natürlich stehen Beamter noch besser da, als es Angestellte tun.
Dennoch sollte man auch solche Stellen nicht unterschätzen! Angestellte dürfen bspw. nicht unterbezahlt werden, für das was sie eig leisten. Es gilt also nicht das so. Laufbahnprinzip wie bei Beamten. Außerdem ist so eine Stelle meist
Auch was fürs Leben, wenn man bleiben möchte! Familienfreundlich!

antworten
WiWi Gast

Re: Bundesagentur für Arbeit/Jobcenter, Vorstellungsgespräch Fragen, Rollenspiel, Erfahrungen

Hallo hat jemand von euch Erfahrungen mit einem schriftlichen Vortest und kann mir etwas über Inhalte oder Ablauf sagen? Ich habe mich auf eine Stelle als Arbeitsvermittler beim Jobcenter beworben. Vielen Dank schon mal für die Hilfe.

antworten
WiWi Gast

Re: Bundesagentur für Arbeit / Jobcenter, Entfristungen 2016

Ein Beamter kann unterwertig beschäftigt werden. Er kann auch bundesweit versetzt werden. Beides geht bei einem Angestellten nicht.

Lounge Gast schrieb:

Denke, dass viele, die hier meckern einfach noch nicht lange
genug arbeiten, um die Vorteile des ö.D. zu schätzen.
Natürlich stehen Beamter noch besser da, als es Angestellte
tun.
Dennoch sollte man auch solche Stellen nicht unterschätzen!
Angestellte dürfen bspw. nicht unterbezahlt werden, für das
was sie eig leisten. Es gilt also nicht das so.
Laufbahnprinzip wie bei Beamten. Außerdem ist so eine Stelle
meist
Auch was fürs Leben, wenn man bleiben möchte!
Familienfreundlich!

antworten
WiWi Gast

Re: Bundesagentur für Arbeit / Jobcenter, Entfristungen 2016

Das ist nicht ganz richtig, es kommt drauf an, wer der Dienstherr ist. Bei der BA ist es meist eine Regionaldirektion oder - bei TE IV - die lokale Agentur. Dann gehts natürlich nur in dem Radius. Bei WiWis die auf dem Äquivalent eines Referenten anfangen ist es aber meist das Stammhaus in Nürnberg und von dort kann in jede Dienststelle bundesweit nach Bedarf versetzt werden.

Zwar auch nur unter Beachtung einer Sozialauswahl aber nun ja...

Lounge Gast schrieb:

Ein Beamter kann unterwertig beschäftigt werden. Er kann auch
bundesweit versetzt werden. Beides geht bei einem
Angestellten nicht.

antworten
WiWi Gast

Re: Bundesagentur für Arbeit / Jobcenter, Entfristungen 2016

Das ist richtig. Die Versetzbarkeit des Beamten richtet sich nach dem Dienstherrn. Ist es der Bund, so kann dies bundesweit erfolgen. Natürlich auch gegen seinen Willen. Und das kommt durchaus mal vor. Bei einem Angestellten steht der Dienstort im Arbeitsvertrag. Und das ist dann sicher. Ein Abteilungsleiter mit Angestelltenvertrag darf nicht als einfacher Sachbearbeiter eingesetzt werden. Bei einem Beamten geht das. Früher gab es für die Beamten mal den Grundsatz der amtsangemessenen Beschäftigung. Seit vielen Jahren ist das aber nicht mehr so.

Lounge Gast schrieb:

Das ist nicht ganz richtig, es kommt drauf an, wer der
Dienstherr ist. Bei der BA ist es meist eine
Regionaldirektion oder - bei TE IV - die lokale Agentur. Dann
gehts natürlich nur in dem Radius. Bei WiWis die auf dem
Äquivalent eines Referenten anfangen ist es aber meist das
Stammhaus in Nürnberg und von dort kann in jede Dienststelle
bundesweit nach Bedarf versetzt werden.

Zwar auch nur unter Beachtung einer Sozialauswahl aber nun
ja...

Lounge Gast schrieb:

Ein Beamter kann unterwertig beschäftigt werden. Er kann
auch
bundesweit versetzt werden. Beides geht bei einem
Angestellten nicht.

antworten
WiWi Gast

Re: Integration Point, Erfahrungen

Hallo zusammen,

ich habe diese Frage bereits in einem anderen Fachforum gestellt, aber noch keine Antwort bekommen. Daher stelle ich sie auch hier nochmal.

Ich bin mitte 30 und unbefristet bei der Bundesagentur für Arbeit beschäftigt, derzeit als Arbeitsvermittler in der TE IV in einem Jobcenter. Im Prinzip bin ich mit meinem Job zufrieden und erachte die Bundesagentur für Arbeit für einen guten Arbeitgeber (jedenfalls für die, die unbefristet da arbeiten). Denn das Gehalt ist für die zu leistende Arbeit wirklich okay und die Work/Life-Balance könnte kaum besser sein. Aber nichts desto trotz möchte ich schon gerne weiterkommen und in der Bundesagentur für Arbeit aufsteigen. Die Frage ist nur: Wie stelle ich das am besten an?

Ich habe derzeit die interne Bewertung C (eine übliche Bewertung; nur ca 20% erhalten die bessere Beurteilung B). Ohne B-Bewertung gibt es keine Chance auf eine PE. Bleibt also nur die Bewerbung auf freie Stellen im internen SteA. Meine eigentliche Kompetenz liegt im Qualitätsmanagement (bin sehr analytisch orientiert), was schon im Studium mein Interessenfokus war.

Kurzum strebe ich eine Fachexperten-Karriere in der Bundesagentur für Arbeit an. Zwecks dessen habe ich bereits eine privat finanzierte Fortbildung in Projektmanagement (nach GPM/IPMA Standards) und eine weitere in Prozessmanagement absolviert. Ende des Jahres will ich noch eine Fortbildung zum QM-Auditor absolvieren, um meine Chancen zu erhöhen, wenn ich mich im internen SteA nächstes Jahr mal auf eine Stelle im Bereich QM bewerbe.

Meine Bedenken sind: Ich habe zwar dann Fortbildungen in diesem Bereich, aber null QM-Berufserfahrung, weil ich eben immer nur als AV tätig war. Außer Studium (Abschluss M.A.) und mehrjähriger Erfahrung als Arbeitsvermittler gibt mein Lebenslauf nix her.

Ich bitte um einschätzung zu folgenden beiden Fragen:

1) Können die absolvierten Fortbildungen ein Stück weit die mangelnde Berufserfahrung im QM-Bereich kompensieren, oder werden seitens der Personalberater in der Bundesagentur für Arbeit von vornherein alle Bewerber ohne QM-BE raussortiert (wenn dem so ist, müsste ich wohl immer AV bleiben...)?

2) Die Bundesagentur für Arbeit qualifiziert ihr Personal über die Schulungszentren ja größtenteils intern (habe da auch intern die BeKo Qualifizierung erlangt). Werden extern erworbene Zertifikate (der GPM, IHK etc.) von den Personalberatern überrhaupt gewürdigt? (Ich habe die Zertifikate seit meinem Einstieg in den Job erlangt, ohne Wissen des Arbeitgebers).

Die Auditor-Zertifizierung würde mich knapp 5000 ? kosten. Das hätte ich binnen eines Jahres wieder rein, falls der Aufstieg von der TE IV in die TE III klappt. Aber die Frage ist, wie die Chance auf so einen ROI steht. Ich will schließlich nicht unnötig Geld ausgeben, wenn es gar nichts bringt, weil die Personalberater das nicht würdigen.

Einschätzungen sind willkommen. Es wäre allerdings nett, wenn diese nur von Leuten kommen, die wirklich bei der Bundesagentur für Arbeit arbeiten bzw. da mal gearbeitet haben. Danke!

antworten
WiWi Gast

Re: Integration Point, Erfahrungen

Bin auch im ÖD angestellt. Bei uns gibt es genau dafür einen Personalrat. Einfach mal vertraulich dort nachfragen. Dort gibt es dann die verlässlichsten Informationen.
Aber ich bezweifle, dass du hier eine aussagekräftige Antwort bekommst. Jeder Personaler ist anders. Der eine mag deine Zertifakte zu würdigen, der andere hingegen nicht.
Bei uns ist es so, dass du die Leute, die Erfahrung mit QM haben, an einer Hand abzählen kannst. Von daher würde jedoch Zusatzquali sicherlich positiv beurteilt werden.

antworten
WiWi Gast

Re: Integration Point, Erfahrungen

Danke für die Rückmeldung. Eine Kollegin aus dem Personalrat habe ich bereits vor Monaten angesprochen. Die erklärte aber, keinen wirklichen Einblick darin zu haben, nach welchen Kriterien die Personalberater auswählen. Sie müsste die einzustellenden Kandidaten zwar abnicken (Anhörung des PR), aber sie erfahren nicht, wer alles nicht genommen wurde.

antworten
WiWi Gast

Re: Integration Point, Erfahrungen

09.03.16 Lounge Gast

Die Arbeit im Integration Point ist anstrengend, es ist immer was los, aber dafür hast du eher selten mit Menschen zu tun, die seit 30 Jahren arbeitslos sind und kein Bock auf nichts haben.

antworten
WiWi Gast

Re: Bezahlung Jobcenter Kommune

14.08.16 Lounge Gast

Das ist nicht ganz richtig. Viele meiner Kollegen haben sich den sicheren Job geschnappt und sich aus der Beschäftigung heraus erfolgreich beworben.
Es kommt immer auf den eigenen Bereich an und wohin man will.

antworten
WiWi Gast

Re: Bundesagentur für Arbeit / Jobcenter, Entfristungen 2016

Es gibt immer wieder Entfristungsrunden.
Bei uns gab es beinah jedes Jahr eine Entfristungsrunde.
2014/2015/2016 wurden immer in einem großen Schwung 15-20 Menschen entfristet. Einige davon waren nicht einmal ein halbes Jahr dabei. Ein großer Teil davon waren Arbeitsvermittler. Aber es kommt immer auf den Standort an. Es gibt Jobcenter, die haben eine hohe Befristungsquote.

Also nicht aufgeben und auch intern fleißig bewerben.

antworten
WiWi Gast

Re: Integration Point, Erfahrungen

Hallo Zusammen, bei uns fängt am 01.11.2016 der erste Syrer als AV an. "Unbefristet" ist durchgesickert... ein reiner Qutoenmensch!

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WiWi Gast

Re: Integration Point, Erfahrungen

"Ich habe derzeit die interne Bewertung C (eine übliche Bewertung; nur ca 20% erhalten die bessere Beurteilung B). Ohne B-Bewertung gibt es keine Chance auf eine PE. Bleibt also nur die Bewerbung auf freie Stellen im internen SteA. Meine eigentliche Kompetenz liegt im Qualitätsmanagement (bin sehr analytisch orientiert), was schon im Studium mein Interessenfokus war. "

Dieses ganze Beurteilungsgezumpel bei der BA ist laecherlich. Quotenregelung fuer Beurteilungen wie im Kommunismus. Wer hart arbeitet kommt nicht weiter. Ich erinnere mich noch an das Theater vor 10 Jahren (so lange ist es her seit ich AV bei der Arge war) wo Kollegen sich in Teambesprechungen gegenseitig nieder gemacht haben......( Ach ja der eigens ausgebildete Nachwuchs von den hauseigenen FH's wird in den allermeisten Faellen als Fuehrungskraft eingesetzt (vom Teamleiter aufwaerts).

Das einzig positive an der BA/ARGE/Jobcenter etc ist die Work/Life balance, der Urlaubsanspruch, die Gleitzeit und das relative gute (im Verhaeltnis zur Taetigkeit stehende) Gehalt..

Lounge Gast schrieb:

Hallo!

Hat jemand zufällig Erfahrung mit den Stellen beim
Integration Point, die gerade häufig ausgeschrieben werden
und kann was zur Arbeit dort sagen?

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WiWi Gast

Re: Integration Point, Erfahrungen

Fast, um genau zu sein dürfen maximal 25% des Teams die Note B haben, aber in kleineren Häusern reicht auch ein C+ schon zur Förderung. Fakt ist aber, dass die Führungsstruktur der BA nun einmal 14 Kräfte der TE IV (etwa TVöD 10) auf 1 x TE III (ca. TVöD 12) und wiederum auf 8-10 dieser Kollegen eine Führungskraft der TE II (etwa TVöD 13 / hD) kommt.

Somit ist die Struktur, wenn auch in der Masse natürlich immer noch imposant, derart schlank, dass ein Aufstieg nur sehr begrenzt möglich ist. Wenn man also nicht die geborene Führungspersönlichkeit (in den Augen des eigenen Teamleiters, denn nur seine Bewertung zählt) ist, dann ist ein Aufstieg nur über die Bewerbung auf andere Fachbereiche, Grundsatzreferate etc, bzw. die Versetzung nach Nürnberg drin.

Für die TE III werden, wie berichtet, bevorzugt die agentureigenen FH Absolventen genommen, für Bereichsleiter, also TE II gibt es jedes Jahr im April ein Verfahren für Hochschulabsolventen. Nur wer über diese Schiene hineinkommt hat heutzutage realistische Chancen auf höhere Weihen, die hausinterne Ausbildung bzw. ein externer Bachelor bringen hier nichts für die Karriere.

Aber die Work-Life Balance ist tatsächlich besser als bei den meisten Bundesbehörden, nur allzu ambitioniert sollte man nicht sein, sonst wird man unglücklich dort...

Lounge Gast schrieb:

"Ich habe derzeit die interne Bewertung C (eine übliche
Bewertung; nur ca 20% erhalten die bessere Beurteilung B).
Ohne B-Bewertung gibt es keine Chance auf eine PE. Bleibt
also nur die Bewerbung auf freie Stellen im internen SteA.
Meine eigentliche Kompetenz liegt im Qualitätsmanagement (bin
sehr analytisch orientiert), was schon im Studium mein
Interessenfokus war. "

Dieses ganze Beurteilungsgezumpel bei der BA ist laecherlich.
Quotenregelung fuer Beurteilungen wie im Kommunismus. Wer
hart arbeitet kommt nicht weiter. Ich erinnere mich noch an
das Theater vor 10 Jahren (so lange ist es her seit ich AV
bei der Arge war) wo Kollegen sich in Teambesprechungen
gegenseitig nieder gemacht haben......( Ach ja der eigens
ausgebildete Nachwuchs von den hauseigenen FH's wird in
den allermeisten Faellen als Fuehrungskraft eingesetzt (vom
Teamleiter aufwaerts).

Das einzig positive an der BA/ARGE/Jobcenter etc ist die
Work/Life balance, der Urlaubsanspruch, die Gleitzeit und das
relative gute (im Verhaeltnis zur Taetigkeit stehende) Gehalt..

Lounge Gast schrieb:

Hallo!

Hat jemand zufällig Erfahrung mit den Stellen beim
Integration Point, die gerade häufig ausgeschrieben werden
und kann was zur Arbeit dort sagen?

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WiWi Gast

Re: Integration Point, Erfahrungen

Ich bin mal gespannt, ob das neue Lohngleichbehandlungsgesetzt von Fr. Schwesig Auswirkungen auf die Bezahlung BA versus Kommunal hat. Was denkt ihr?

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WiWi Gast

Re: Integration Point, Erfahrungen

Hallo!

also ich muss hier einmal eine Lanze brechen für die Bundesagentur für Arbeit sowie auch die Aufstiegsmöglichkeiten innerhalb der BA, sofern man bereit ist nach Nürnberg zu gehen. Ich habe als Arbeitsvermittler begonnen, bin dann in die IT der Bundesagentur für Arbeit gewechselt, ohne große Erfahrungen. In der IT werden immer wieder Mitarbeiter gesucht, die ein Interesse an Projektmanagement, QM, etc haben. Die Schulungsmöglichkeiten dort sind super, man kann viele externe Zertifizierungen bekommen. Die Qualitätsstandards der Prozesse sind so hoch, dass selbst erfahrene Berater den Hut ziehen. Hat man dort Berufserfahrung gesammelt, kommt man ohne Probleme sofort z.B. als Senior Consultant in einer Unternehmensberatung unter.
Dies sind meine Erfahrungen, die ich und auch einige andere mit der Bundesagentur für Arbeit gemacht haben.
Als Sprungbrett -wenn man Nürnberg nutzt und keinen Fachexperten Job hat- geradezu super!

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WiWi Gast

Re: Integration Point, Erfahrungen

Und was verdient man dann als Senior Consultant?

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WiWi Gast

Re: Integration Point, Erfahrungen

Hallo,
ich habe nun am 4.10 beim Jobcenter begonnen.

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WiWi Gast

Re: Integration Point, Erfahrungen

Die Bundesagentur für Arbeit soll im nächsten Jahr spezielle Arbeitskleidung mit Logo und Schutzwestencharakter an die An herausgeben!? Stimmt das? Erzählt ein Kollege von mit, der in der Bekleidungsindustrie im Verkauf tätig ist. Angeblich haben Sie den Auftrag bundesweit an Land gezogen!

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WiWi Gast

Re: Integration Point, Erfahrungen

Einheitliche Kleidung mit Schutzwestencharakter inner BA, ja? So mit großer roter Armbinde mit weißem A drauf!? Dabei haben wir bis zum 1. April doch noch ein paar Tage hin...

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WiWi Gast

Re: Bundesagentur für Arbeit / Jobcenter, Entfristungen 2016

Gibt es denn gar keine Neuigkeiten von der BA-Front, oder warum ist der Thread hier eingeschlafen?

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WiWi Gast

Re: Bundesagentur für Arbeit / Arbeitsvermittler, neue Entgeltordnung, Höhergruppierungen 2017

Vielleicht gibt`s ab Januar Neuigkeiten von den kommunal angestellten Arbeitsvermittlern, da sich hier durch die neue Entgeltordnung Möglichkeiten für Höhergruppierungen ergeben.

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WiWi Gast

Re: Integration Point, Erfahrungen

Ich finds ja immer wieder nett in die Threads von Bundesagentur für Arbeit und BAMF rein zu sehen. Unfassbar, was das organisatorisch für ein Chaos zu sein scheint. Da geht's einem in der eigenen Behörde doch gleich viel besser.

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WiWi Gast

Re: Integration Point, Erfahrungen

Ihr Lieben, ich wurde entfristet! Man sagte mir, dass beste Arbeit sich auszahle, ich daher entfristet wurde. Da ich den anderen Alteingessenen nach ein paar Monaten weit vorraus war, ist dies die Konsequenz: Macht beste Arbeit and you´re in.
Happy new year!

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WiWi Gast

Re: Integration Point, Erfahrungen

Ach, ist das schööön!! Tatsächlich durch Leistung, ja? Nicht etwa weiblich, blond, schlank und Mitte 20?? Falls nicht, dann Glückwunsch!

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WiWi Gast

Re: Integration Point, Erfahrungen

Ich weiß nicht, was daran toll sein soll, dass man bei der Arge entfristet wird. Die Arge ist doch eine Karrieresackgasse. Von daher sollte man froh sein, wenn man nicht entfristet wird, weil man dann gezwungen ist, sich was besseres zu suchen. Und alles andere ist besser als die Arge. Es sei denn, man ist verbeamtet.

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WiWi Gast

Re: Integration Point, Erfahrungen

Die "Arge" als Arbeitgeber gibt es nicht. Es gibt nur die gemeinsame Einrichtung aus Agentur für Arbeit und der Kommune, genannt Jobcenter.
Man ist daher bei einem der beiden Arbeitgeber angestellt. Bei der Bundesagentur für Arbeit verdient man beim Vergleich der Ebenen besser als bei der Kommune.
Man verdient weniger als in der freien Wirtschaft ja, dafür sind die Arbeitsbedingungen (Gleitzeit, keine verlorenen Überstunden, sicherer Arbeitsplatz bei Entfristung usw.) deutlich besser als anderswo.
"Karrieresackgasse" trifft auch nur bedingt zu. Formal gilt je größer die Stadt und damit die Standorte, desto bessere Entwicklungsmöglichkeiten hat man. Aufgrund der Überalterung im Öffentlichen Dienst sind die Perspektiven derzeit gut.
Verbeamtet wird man, zumindest bei der Bundesagentur für Arbeit, seit 2001 nicht mehr.

Lounge Gast schrieb:

Ich weiß nicht, was daran toll sein soll, dass man bei der
Arge entfristet wird. Die Arge ist doch eine
Karrieresackgasse. Von daher sollte man froh sein, wenn man
nicht entfristet wird, weil man dann gezwungen ist, sich was
besseres zu suchen. Und alles andere ist besser als die Arge.
Es sei denn, man ist verbeamtet.

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WiWi Gast

Re: Integration Point, Erfahrungen

Ich halte die Agentur für Arbeit zumindestens falls man aufsteigen will für den falschen Arbeitgeber im öffentlichen Dienst, dafür gibts bessere Arbeitgeber. Dort steigt kein externer eingestellter Mitarbeiter auf zum Teamleiter oder sonst was.

Ich bin froh das ich einen anderen Arbeitgeber im öffentlichen Dienst habe.

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WiWi Gast

Re: Integration Point, Erfahrungen

Das geht sehr wohl, aber auch eher in den großen Städten. Ich arbeite in Berlin. Bei uns hat jeder zweite TL mal als normaler Vermittler o.ä. angefangen.
Mein voriger TL ist jetzt Bereichsleiter. Auch er hat mal als externer Zugang unten angefangen und ist jetzt 2 Hierarchieebenen aufgestiegen.
Das ist sicherlich nicht im Wald- und Wiesenjobcenter in der Uckermark drin, aber wie gesagt, wer in die großen Einrichtungen geht, hat durchaus Möglichkeiten (vorausgesetzt man ist entfristet...)

Lounge Gast schrieb:

Ich halte die Agentur für Arbeit zumindestens falls man
aufsteigen will für den falschen Arbeitgeber im öffentlichen
Dienst, dafür gibts bessere Arbeitgeber. Dort steigt kein
externer eingestellter Mitarbeiter auf zum Teamleiter oder
sonst was.

Ich bin froh das ich einen anderen Arbeitgeber im
öffentlichen Dienst habe.

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WiWi Gast

Re: Integration Point, Erfahrungen

Glaube ich nicht. Und dann sind wir wieder beim Thema, warum stellt die Bundesagentur für Arbeit nicht endlich mal unbefristet ein? Geht doch bei anderen Behörden (Bundes) auch? Ich bin Mitarbeiter der DRV und bei uns wird in der Regel immer unbefristet eingestellt auf allen Ebenen. Vorher war ich bei der BG und dort war das auch so. Ich denke trotzdem ist bei anderen Behörden der Aufstieg für Externe viel eher möglich. Allerdings kann ich da nicht wirklich mitreden, habe ja ne Verwaltungsausbildung für den gehobenen Dienst und war nie Externer.

Meine Tätigkeit führt mich regelmäßig in Kontakt mit der Bundesagentur für Arbeit und wie oft da das Personal wechselt ist echt unglaublich. Erst vor Weihnachten hat sich eine Mitarbeiterin der BA wieder verabschiedet nach 2 Jahre.... Bin schon gespannt auf das neue Gesicht Ende Januar, welches sie ersetzt. :(

Das einzigste was an der Bundesagentur für Arbeit gut ist der Tarifvertrag, den würde ich mir auch wünschen. Ich glaube hätten die TVÖD, würden die viel schwerer Mitarbeiter finden für die befristeten Tätigkeiten. Gleitzeit, keine verlorenen Überstunden und sicherer Arbeitsplatz gibts ja überall im öffentlichen Dienst aus meiner Sicht kein Wettbewerbsvorteil für die BA als Arbeitgeber.

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WiWi Gast

Re: Integration Point, Erfahrungen

Glaube ich nicht. Und dann sind wir wieder beim Thema, warum
stellt die Bundesagentur für Arbeit nicht endlich mal
unbefristet ein?

Es wird immer auf die Haushaltsplanung geschoben. Man stolpert aber gerade über die Vielzahl an Flüchtlingen, die nach ihrer Anerkennung nun arbeiten dürfen und über das Jobcenter betreut werden müssen.
Das hätte man durchaus kommen sehen können und Personal aufstocken und langfristig binden können. Daher ist die Kritik berechtigt.

Geht doch bei anderen Behörden (Bundes)
auch? Ich bin Mitarbeiter der DRV und bei uns wird in der
Regel immer unbefristet eingestellt auf allen Ebenen.

Dem kann ich nicht zustimmen. Hatte mich, als ich noch befristet bei der Bundesagentur für Arbeit war, umfassend bei anderen ÖD-Einrichtungen beworben, auch bei der Deutschen Rentenversicherung.
In 90% der Fälle waren die Stellenangebote befristet. Die DRV hatte Jahresverträge geboten. Der Befristungswahn ist verbreitet im ÖD, gerade wenn man keinen ausbildungstechnischen ÖD-Background hat.

Das einzigste was an der Bundesagentur für Arbeit gut ist der
Tarifvertrag, den würde ich mir auch wünschen. Ich glaube
hätten die TVÖD, würden die viel schwerer Mitarbeiter finden
für die befristeten Tätigkeiten. Gleitzeit, keine verlorenen
Überstunden und sicherer Arbeitsplatz gibts ja überall im
öffentlichen Dienst aus meiner Sicht kein Wettbewerbsvorteil
für die BA als Arbeitgeber.

Jein. Die Bundesagentur für Arbeit ist für Bewerber nicht aufgrund der spannenden Perspektiven oder dem Tarifvertrag attraktiv, sondern weil sie auch Leute einstellt, die Laberfächer studiert haben.
Da der Arbeitsmarkt für Kulturwissenschaftler, Kunsthistoriker oder Religionswissenschaftler eher mau ist, würde es auch bei einem schlechten TV genug Bewerber geben.
Ob das für die Bundesagentur für Arbeit ein erstrebenswertes Ziel ist, steht auf einem anderen Blatt.

Wie gesagt, aus meiner Erfahrung tun sich erst Entwicklungsmöglichkeiten auf, wenn man fest im Sattel sitzt.

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WiWi Gast

Re: Integration Point, Erfahrungen

Entfristung bei der BA nur durch Migrationshintergrung möglich!
Selbst entfristet worden.. habe russsich als Russin studiert und bin jetzt in Essen im AGS! Ohne Einsatz zum Erfolg! ;)

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WiWi Gast

Re: Integration Point, Erfahrungen

Schlicht und ergreifend Blödsinn, hör bitte auf die Leute so jeck zu machen. Entfristungen laufen über die Etatisierung von befristeten Stellen oder Streichung eines KW Vermerks.
Danach gibt es ein klares Ranking, i.d.R. für alle Bestandskräfte mit Note B oder besser (25% des jeweiligen Teams dürfen maximal damit bewertet sein), bei großen Wellen auch mit C(+). Wer dieses Kriterium erfüllt, für den zählt dann ausschließlich der Punktwert, welcher aus 1,0 Punkten für jeden angebrochenen Monat der Zugehörigkeit zur BA, maximal 5,0 Sonderpunkten für Schwerbehinderung oder alleinerziehende, sowie einem Zuschlag von x Punkten besteht, wenn man von einer Standortschließung betroffen war und zuvor auf eine Diensstelle die mehr als 60km vom damaligen Wohnort entfernt ist versetzt wurde.

Migrationshintergrund wie auch Frauenquote (erfüllt bei der Bundesagentur für Arbeit) spielen keine Rolle, höchstens bei der Bewertung durch einen wenig objektiven Teamleiter. Einzig Schwerbehinderte haben durch die Quote nach wie vor Vorrang.

Lounge Gast schrieb:

Entfristung bei der BA nur durch Migrationshintergrung möglich!
Selbst entfristet worden.. habe russsich als Russin studiert
und bin jetzt in Essen im AGS! Ohne Einsatz zum Erfolg! ;)

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WiWi Gast

Entgeltgruppe Kommunale Beschäftigte

Wer hat bereits Erfahrung mit der Einordnung der Kommunalen Beschäftigten? Gibt es 9a, 9b oder 9c?

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WiWi Gast

Re: Integration Point, Erfahrungen

Hier bei uns gibt`s 9c - immerhin nähern wir uns dem TVBA an :)

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WiWi Gast

Re: Bundesagentur für Arbeit / Jobcenter, Entfristungen 2016

Guten Morgen,

sind hier schon Arbeitsvermittler im Jobcenter die automatisch aus einem laufenden Vertrag in 9c eingruppiert worden sind? Höre immer nur von Neuanstellungen in 9c und die bereits Beschäftigten bekommen nur die 9b.

Beste Grüße
Ein Leidensgenosse in 9b

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WiWi Gast

Re: BA Arbeitsvermittler, Erfahrungen

Nach vielem Lesen gebe ich auch mal meinen Senf dazu:

Ich bin jetzt knapp 1 Jahr in der Bundesagentur für Arbeit als Arbeitsvermittler in einer Dienststelle im Ruhrgebiet. Hier mal mein subjektiver Erfahrungsbericht bzw. pro/ contra für diejenigen, die sich für eine Stelle in der BA interessieren.

Pro:

  • es werden oft Leute eingestellt, die gerade arbeitslos sind. Auch wenn dies in erster Linie aus statistischen Gründen geschieht, finde ich dass das in der heutigen Zeit nicht zu verachten ist. Habe selbst die Erfahrung gemacht, dass viele Arbeitgeber in der freien Wirtschaft arbeitslose Bewerber kategorisch ablehnen/ nicht ins Auswahlverfahren einbeziehen, da sich leider doch bei vielen das Vorurteil des "faulen Sozialschmarotzers" hält.

  • Tarif/ Sozialleistungen/ Arbeitszeit: wie überall sonst im ÖD: Gleitzeit, 39 Std. Woche (für Angestellte), 30 Tage Urlaub, Arbeitszeitkonto, durch Funktionszulagen auch faires Gehalt, betriebliche Altersvorsorge, insges. also gute Work-Life-Balance

  • Kollegenzusammenhalt: Dies gilt sicher nicht BA-übergreifend, aber meine und die Erfahrung anderer zeigt, dass es auch nicht absolute Ausnahme ist. In vielen Teams herrscht ein gutes Miteinander, große Hilfsbereitschaft und man hat auch viel zu lachen

  • Vereinbarkeit Familie/ Beruf: es gibt viele, die aufgrund familiärer Verpflichtungen zum Teil Home-Office machen, um trotz Kindern ausreichend Stunden arbeiten zu können. Es gibt sehr viele flexible TZ Modelle. Auch das aus meiner Sicht nicht selbstverständlich.

  • Gender Mainstraeming/ Gleichberechtigung: Frauenquote insges. sehr hoch, auch wenn in der Führungsetage mehr Männer sind. Ist von Standort zu Standort aber sehr unterschiedlich, bei meiner Dienststelle sind zB viele Frauen auch in hohen Führungsebenen, ist aber nicht überall so

-Einarbeitung/ Weiterbildung: Aus meiner Sicht ist die Einarbeitung umfassend und gut organisiert, man wird zu Beginn viel geschult und hat auch darüber hinaus gute Weiterbildungsmöglichkeiten (in den Genuss mancher Seminare kommt man auch als Befristeter!) Mir persönlich haben manche dieser Seminare nicht nur gut gefallen, sondern ich habe wirklich was daraus fürs weitere Leben mitnehmen können

  • Arbeitsinhalte: Entgegen vieler Meinungen hat man aus meiner Sicht viel Freiraum und Gestaltungsmöglichkeiten bei seinem Job. Mir macht die Arbeit sehr viel Spaß und ich gehe gerne hin. Das ist aber natürlich Typ-/Charaktersache.

Contra:

  • Karriere: Wer die große Karriere mit 6 oder 7 stelligem Gehalt anstrebt, für den ist die BA definitiv nichts!

  • Befristungen: Das leidige Thema, das sich leider hält.Wer von extern kommt, ist grds. immer erst befristet. Man hat aber die Möglichkeit, sich auf interne Stellenausschreibungen für unbefristete Stellen zu bewerben. Auf diesem Weg haben schon viele, wenn auch nicht alle, den Sprung in die Entfristung geschafft

Insgesamt kann man sagen, dass die BA wie jeder andere Arbeitgeber auch seine Vor-und Nachteile hat. Es ist weder alles perfekt noch alles schlecht, am besten man macht sich selbst ein Bild. Ansonsten gilt wie überall: Man muss sich erst klar werden, was man genau will, wie man arbeiten will, wo die eigenen Stärken/ Bedürfnisse liegen und welche Kompromisse man ggf. eingehen kann.

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WiWi Gast

Re: BA Arbeitsvermittler, Erfahrungen

Na in der Aufzählung fehlt doch bei Contra ganz klar die übermäßige Statistik und Zahlenreiterei bei der Bundesagentur für Arbeit.

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WiWi Gast

Re: Integration Point, Erfahrungen

Nochmal zum Thema Einstellung und Entfristungen. Es ist bei der BA ganz klar so, dass Frauen und Migranten bevorzugt eingestellt und entfristet werden. Dieses Vorgehen ist seit Jahren der Fall. Ich kenne so extrem nur von der Arbeitsagentur. Weitere Feststellung in diesem Zusammengang je mehr Lowperformer und Paradiesvögel desto eher entfristet! Beste Grüße aus einem AGS im Ruhrgebiet ;)

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WiWi Gast

Vorstellungsgespräch Agentur für Arbeit Arbeitgeberservice (AGS)

Hi Leute, ich habe demnächst ein Vorstellungsgespräch beim Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit. Der AGS hat natürlich, denke ich, schon eine gewisse Repräsentationsfunktion, da dort ja mit AG interagiert wird.

Wie sieht es dort aber mit dem Dresscode im VG aus? Ich habe null Problem damit, in dunklem Anzug und Krawatte (konservativ) dort zu erscheinen. Allerdings habe ich in einigen AC und VG die Erfahrung gemacht, fass ich in grauem Jackett, dunkler Business-Hose und blauen Business-Hemd (ohne Krawatte) wesentlich authentischer und lockerer wirke als im Anzug.

Was meint ihr? Anzug-Pflicht, oder ist Jackett (ohne Krawatte) auch in Ordnung? Es handelt sich um eine normale Arbeitsvermittler-Stelle ohne Personalverantwortung.

antworten
WiWi Gast

Re: Vorstellungsgespräch Agentur für Arbeit Arbeitgeberservice (AGS)

@1.4.17 Ich hatte damals einen grauen Anzug, blaue Krawatte und weißes Hemd an. Hat geklappt und bin entfristet worden. Bei der Arbeit dann im übrigen nie im Anzug :-)

antworten
WiWi Gast

Vorstellungsgespräch BA, Erfahrungen

Hat jemand schon mal in Osnabrück ein Vorstellungsgespräch bei der Bundesagentur für Arbeit gehabt?

antworten
WiWi Gast

Re: Vorstellungsgespräch BA, Erfahrungen

Hallo,

ich habe hier einen VV für ein befristetes Stellenangebot (Haushaltsmittel) für ein Berliner JC als Arbeitsvermittler für SGB2 hier liegen.
Im Angebot steht, dass sich niemand bewerben darf, der vorher bereits bei einem JC oder der BA beschäftigt war.
Meine Frage: Gilt die 3 Jahre Regelung bei ehemals befristeten Kräften noch oder ist das wirklich so zu verstehen, dass man niemals dort gearbeitet haben darf?

Gibt es zur Zeit interne Stellenausschreibungen für unbefristete Mitarbeiter SGB III / SGBII oder ist mal wieder keine Planstelle vorhanden?

Danke!

antworten
WiWi Gast

Re: Vorstellungsgespräch BA, Erfahrungen

Es bedeutet, dass seit dem Ende deiner letzten Beschäftigung bei der BA, welche nach § 14 (2) TzBfG ohne Sachgrund befristet war mindestens 3 Jahre (agenturüblich 3 volle Kalenderjahre plus das, in dem Du ausgeschieden bist) liegen müssen.

Dauerstellen in der BA werden auf TE IV grundsätzlich nur von kommunaler Seite ausgeschrieben, in Berlin also nach dem deutlich schlechter bezahlten TV-L Berlin. Die künftigen Dauerkräfte der BA werden ausschließlich aus vorher befristeten Kollegen, teilweise nach einer Kombination von Einstellung mit und ohne Sachgrund über 3 Jahre (oder mehr) rekrutiert, basierend auf den Bewertungen ihrer jeweiligen Teamleiter.

Ein weitergehender Ausschluss, wie es in deiner Ausschreibung genannt wird, würde gegen das AGG verstoßen (was mich jetzt nicht wundern würde), zudem auch gegen das GG. Insofern, wenn schon 3 Jahre draußen, einfach bewerben und bei Absage noch zwei Monatsgehälter der TE IV als Schmerzensgeld einfordern...

WiWi Gast schrieb am 16.10.2017:

Hallo,

ich habe hier einen VV für ein befristetes Stellenangebot (Haushaltsmittel) für ein Berliner JC als Arbeitsvermittler für SGB2 hier liegen.
Im Angebot steht, dass sich niemand bewerben darf, der vorher bereits bei einem JC oder der BA beschäftigt war.
Meine Frage: Gilt die 3 Jahre Regelung bei ehemals befristeten Kräften noch oder ist das wirklich so zu verstehen, dass man niemals dort gearbeitet haben darf?

Gibt es zur Zeit interne Stellenausschreibungen für unbefristete Mitarbeiter SGB III / SGBII oder ist mal wieder keine Planstelle vorhanden?

Danke!

antworten
WiWi Gast

Re: Vorstellungsgespräch BA, Erfahrungen

„Ein weitergehender Ausschluss, wie es in deiner Ausschreibung genannt wird, würde gegen das AGG verstoßen (was mich jetzt nicht wundern würde), zudem auch gegen das GG. Insofern, wenn schon 3 Jahre draußen, einfach bewerben und bei Absage noch zwei Monatsgehälter der TE IV als Schmerzensgeld einfordern...“

Wieso sollte der Ausschluss gegen das AGG verstoßen? Wo siehst du eine Diskriminierung hinsichtlich der Rasse / ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität?

Und gegen welchen Artikel des Grundgesetzes verstößt ein Arbeitgeber, der auf dem Gebiet des privaten Rechts agiert?

antworten
WiWi Gast

Re: Integration Point, Erfahrungen

WiWi Gast schrieb am 10.09.2016:

Hallo zusammen,

ich habe diese Frage bereits in einem anderen Fachforum gestellt, aber noch keine Antwort bekommen. Daher stelle ich sie auch hier nochmal.

Ich bin mitte 30 und unbefristet bei der Bundesagentur für Arbeit beschäftigt, derzeit als Arbeitsvermittler in der TE IV in einem Jobcenter. Im Prinzip bin ich mit meinem Job zufrieden und erachte die Bundesagentur für Arbeit für einen guten Arbeitgeber (jedenfalls für die, die unbefristet da arbeiten). Denn das Gehalt ist für die zu leistende Arbeit wirklich okay und die Work/Life-Balance könnte kaum besser sein. Aber nichts desto trotz möchte ich schon gerne weiterkommen und in der Bundesagentur für Arbeit aufsteigen. Die Frage ist nur: Wie stelle ich das am besten an?

Ich habe derzeit die interne Bewertung C (eine übliche Bewertung; nur ca 20% erhalten die bessere Beurteilung B). Ohne B-Bewertung gibt es keine Chance auf eine PE. Bleibt also nur die Bewerbung auf freie Stellen im internen SteA. Meine eigentliche Kompetenz liegt im Qualitätsmanagement (bin sehr analytisch orientiert), was schon im Studium mein Interessenfokus war.

Kurzum strebe ich eine Fachexperten-Karriere in der Bundesagentur für Arbeit an. Zwecks dessen habe ich bereits eine privat finanzierte Fortbildung in Projektmanagement (nach GPM/IPMA Standards) und eine weitere in Prozessmanagement absolviert. Ende des Jahres will ich noch eine Fortbildung zum QM-Auditor absolvieren, um meine Chancen zu erhöhen, wenn ich mich im internen SteA nächstes Jahr mal auf eine Stelle im Bereich QM bewerbe.

Meine Bedenken sind: Ich habe zwar dann Fortbildungen in diesem Bereich, aber null QM-Berufserfahrung, weil ich eben immer nur als AV tätig war. Außer Studium (Abschluss M.A.) und mehrjähriger Erfahrung als Arbeitsvermittler gibt mein Lebenslauf nix her.

Ich bitte um einschätzung zu folgenden beiden Fragen:

1) Können die absolvierten Fortbildungen ein Stück weit die mangelnde Berufserfahrung im QM-Bereich kompensieren, oder werden seitens der Personalberater in der Bundesagentur für Arbeit von vornherein alle Bewerber ohne QM-BE raussortiert (wenn dem so ist, müsste ich wohl immer AV bleiben...)?

2) Die Bundesagentur für Arbeit qualifiziert ihr Personal über die Schulungszentren ja größtenteils intern (habe da auch intern die BeKo Qualifizierung erlangt). Werden extern erworbene Zertifikate (der GPM, IHK etc.) von den Personalberatern überrhaupt gewürdigt? (Ich habe die Zertifikate seit meinem Einstieg in den Job erlangt, ohne Wissen des Arbeitgebers).

Die Auditor-Zertifizierung würde mich knapp 5000 ? kosten. Das hätte ich binnen eines Jahres wieder rein, falls der Aufstieg von der TE IV in die TE III klappt. Aber die Frage ist, wie die Chance auf so einen ROI steht. Ich will schließlich nicht unnötig Geld ausgeben, wenn es gar nichts bringt, weil die Personalberater das nicht würdigen.

Einschätzungen sind willkommen. Es wäre allerdings nett, wenn diese nur von Leuten kommen, die wirklich bei der Bundesagentur für Arbeit arbeiten bzw. da mal gearbeitet haben. Danke!

Das ist ja der Hammer.

Ein "AV" Arbeitsvermittler?? weiss nicht welche Qualifikationen in seinem Bereich relevant sind und fragt nach nötigen Zertifikaten... Du gehörst direkt gefeuert. Wie willst du anderen helfen, einen Job zu bekommen? Weisst ja selber nix...

antworten
WiWi Gast

Re:

Was ist denn das für ein Ton?
Wieso gehört ein AV gefeuert wenn er um Rat fragt? Wie borniert kann man sein?
Das kann keiner beantworten, der nicht in der Materie drin ist - schon gar kein AV! Weder in der BA noch in der Kommune!
Meine persönliche Meinung: es lohnt sich nicht. Erststudium ist BWL?

Ich habe übrigens ein ähnliches Problem. Würde gerne wechseln und bin nun wieder am Stellen suchen.
Auf Dauer ist das nichts für den Kopf mit Maßnahmen besetzen, den Leuten immer das gleiche erzählen und sich chronisch langweilen.
Ich bin in einer Kommune, zusätzlich in mehreren Projekten (ohne Ausgleich) eingebunden. Hätte ich die Projekte nicht, wär ich schon längst weg.

antworten
WiWi Gast

Was macht Ihr bei Kundenbeschwerden

Hey allerseits,

was haltet Ihr von dem Versuch eines Berliner Arbeitsvermittlers, eine Kundin in einen S**shop zu schicken?

Wie würdet Ihr damit umgehen, wenn Euch das "aus Versehen passiert wäre"? Die Stelle hieß "Helfer Verkauf" und dann kam raus, dass es sich um ein S**kino mit Shop handelte - der Laden ist nur ein Teil des Unternehmens.
Die Betroffene war auch keine Unbekannte, sondern eine Art "Politikerin", die lieber "ins schmutzige Geschäft Politik" als in Zeitarbeit oder S**shops wollte.

Kam bei Euch auch schonmal sowas vor? Wie würdet Ihr mit den Reaktionen eines Kunden umgehen?

Zur Info: ich bin nicht als AV tätig, würde nur gern wissen, wie (andere) AVs das machen würden...

antworten
WiWi Gast

Re: Integration Point, Erfahrungen

WiWi Gast schrieb am 06.10.2016:

Hallo Zusammen, bei uns fängt am 01.11.2016 der erste Syrer als AV an. "Unbefristet" ist durchgesickert... ein reiner Qutoenmensch!

Bei Dir haben wohl die Interkulturellen Kompetenzseminare nicht soooviel gebracht ne? Ich wette um ALLES, was ich besitze, dass der "Quotensyrer" besser qualifiziert ist, als Du, scheiss-faschist.

antworten
WiWi Gast

Re: Arbeitsvermittler bei der Arbeitsagentur

Hallo, will mich im kommenden Jahr als Arbeitsvermittler bewerben, weiß wer ob welche noch eingestellt werden mit der momentanen Lage mit der Regierung oder wie ist das?

LG Saskia

antworten
WiWi Gast

Re: Arbeitsvermittler bei der Arbeitsagentur

WiWi Gast schrieb am 05.12.2017:

Hallo, will mich im kommenden Jahr als Arbeitsvermittler bewerben, weiß wer ob welche noch eingestellt werden mit der momentanen Lage mit der Regierung oder wie ist das?

LG Saskia

Eingestellt wird immer, zumindest in den wachsenden Großstädten und Ballungszentren. Da sind dann auch die Chancen auf eine Entfristung höher als in ländlichen Regionen.

antworten
WiWi Gast

Re: Arbeitsvermittler bei der Arbeitsagentur

Hallo zusammen, ich fange im Januar als Arbeitsvermittler im Arbeitgeberservice an.

Meine Frage für diejenigen in ähnlicher Position:
wie viel Zeit verbringt ihr im Büro bzw. wie viel Zeit "besucht" ihr Arbeitgeber vor Ort im Unternehmen/Betrieb?

antworten
WiWi Gast

Re: Arbeitsvermittler bei der Arbeitsagentur

WiWi Gast schrieb am 07.12.2017:

Hallo zusammen, ich fange im Januar als Arbeitsvermittler im Arbeitgeberservice an.

Meine Frage für diejenigen in ähnlicher Position:
wie viel Zeit verbringt ihr im Büro bzw. wie viel Zeit "besucht" ihr Arbeitgeber vor Ort im Unternehmen/Betrieb?

Beim Arbeitgeber wirst du kaum sein, der Arbeitsalltag sieht aus wie folgt:

Du sitzt vor dem PC und erarbeitest Vermittlungsvorschläge. Außerdem nimmst du telefonisch Arbeitsangebote von Arbeitgebern auf und pflegst sie in die Jobbörse ein. Dann unternimmst du Suchläufe und hältst die Datenbank aktuell. Wenn du keine Karriere anstrebst und froh bist, wenn du nach 39 Stunden in der Woche nach Hause kannst, dann ist der Job etwas für dich. Ich denke die Agentur hat einen schlechteren Ruf als sie verdient. Wenn du der Typ für die Arbeit bist, kannst du sehr glücklich damit werden.

antworten

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Die Digitalisierung ist längst nicht mehr aufzuhalten. Um auf dem zukünftigen Arbeitsmarkt bestehen zu können, sollten junge Talente während des Studiums darauf vorbereitet werden. Fähigkeiten in der Analyse großer Datenmengen, Webanalysen und Programmierung zu besitzen, sehen Toptalente für den Berufseinstieg als zentral an. Das ergeben die neuen Ergebnisse der Umfrage „Most Wanted“ des Karrierenetzwerks e-fellows.net und der Unternehmensberatung McKinsey & Company.

Bildung auf einen Blick 2016: Start ins Berufsleben funktioniert

OECD-Bildungsbericht-2016 Start-ins-Berufsleben

Die aktuelle OECD-Studie „Bildung auf einen Blick 2016“ bestätigt: Die deutsche Erwerbslosenquote liegt in allen Bildungsbereichen unter dem OECD-Durchschnitt. Das berufliche Bildungssystem in Deutschland beweist seine Stärke durch den reibungslosen Übergang von der Ausbildung in den Beruf. Der Bericht zeigt, wer einen Studienabschluss ergreift, hat einen Gehaltsvorteil von mehr als 50 Prozent. Im Ländervergleich sind in Deutschland besonders MINT-Studiengänge beliebt.

Literatur-Tipp: Top-Karriere mit Staufenbiel Wirtschaftswissenschaftler

Handbuch-Staufenbiel Wirtschaftswissenschaftler 2010

Der erste Job soll top sein: Wer als Wirtschaftswissenschaftler nach der Uni durchstarten will, sollte auch Experte in Sachen Karriere, Bewerbung, Arbeitgeber und Einstiegsgehälter sein. Wie es mit Karriere und Jobeinstieg klappt, das zeigt zweimal im Jahr jeweils die aktuelle Ausgabe von »Staufenbiel Wirtschaftswissenschaftler«.

Unternehmen legen bei Absolventen am meisten Wert auf Praxiserfahrung

Eine blaue Mappe mit der weißen Aufschrift Bewerbung rechts oben in der Ecke, auf einem Hocker im Garten.

Die Hochschul-Recruiting-Studie 2014 der Jobbörse Jobware und der Hochschule Koblenz deckt die wichtigsten Einstellungskriterien auf. Die Unternehmen legen bei Absolventen am meisten Wert auf die Praxiserfahrung, den passenden Studiengang und Studienschwerpunkt.

OECD-Bildungsbericht 2014 - Rekordniveau bei Hochschulabschlüssen

OECD-Bildungsbericht 2014

In Deutschland erwerben mit 31 Prozent so viele wie nie einen Hochschulabschluss und ihre Jobaussichten sind perfekt. Nur 2,4 Prozent der Akademiker sind arbeitslos und sie verdienten 2012 mit einem Studium 74 Prozent mehr als ohne. Das geht aus dem aktuellen OECD-Bericht 2014 „Bildung auf einen Blick“ hervor.

6 Prozent mehr Hochschul­absol­venten im Jahr 2013

Eine undurchsichtige Tür mit dem angeklebten Papierschild Prüfung.

Im Prüfungsjahr 2013 erwarben rund 436 400 Absolventinnen und Absolventen einen Hochschul­abschluss an deutschen Hochschulen. In den Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften waren es insgesamt 139 756 Hochschul­absol­venten, von denen 80 529 einen Bachelorabschluss machten.

Meister sind Akademikern ab sofort gleichgestellt

Ein Frisörgeschäft mit dem Namen: Meisterschnitt.

Der berufliche Meister und der akademische Bachelorabschluss sind ab sofort gleichwertig. Meisterbriefe enthalten fortan den Hinweis, dass der Abschluss im Deutschen und Europäischen Qualifikationsrahmen dem Niveau 6 entspricht. Dieser Stufe ist auch der Bachelorabschluss zugeordnet.

Reisekostenerstattung beim Berufseinstieg

Ein Taxischild au dem Autodach.

Fahrt-, Umzugs-, Trennungskostenbeihilfen und Reisekostenerstattung beim Berufseinstieg. Bestimmten Berufsgruppen wie Volks- oder Betriebswirten werden für die Bewerbung im europäischen Ausland einmalig die Flugkosten erstattet.

Erfolg ist etwas anderes als Leistung

Auf einer kleiner Tafel stehen, mit Kreide geschrieben, die Worte Job und Studium.

Der Harvard Business Review befasst sich in einen aktuellen Beitrag damit, wie der Berufseinstieg von Akademikern für Nachwuchskräfte und Unternehmen gelingt. Reines Fachwissen reicht oftmals für einen guten Einstieg nicht mehr aus. Betont wird die Wertigkeit von Softskills und Praxiserfahrung.

Vitamin-B beim Berufseinstieg der Königsweg

Eine goldene selbstgebastelte Krone.

Hochschulabsolventen, die über persönliche Kontakte ihre erste Stelle finden, erzielen höhere Gehälter, haben bessere Aufstiegschancen und bleiben diesem Arbeitgeber länger treu, so lautet das Ergebnis einer Absolventenbefragung vom Bayerischen Staatsinstitut für Hochschulforschung.

Pendlerrepublik Deutschland

Eine leicht, mit Autos befahreren Autobahn mit einem Verkehrsschild und einer Brücke im Hintergrund.

Deutschland ist zur Pendlerrepublik geworden. Immer mehr Berufstätige nehmen weite Anfahrten in Kauf, um zu ihrem Arbeitsplatz zu gelangen. Besonders für junge Berufseinsteiger ist die plötzliche hohe Anforderung an ihre berufliche Mobilität oft schwierig.

Über 400 000 Hoch­schul­ab­sol­ven­ten im Jahr 2012

Studienabschluss, Studium-Abschluss,

Im Prüfungsjahr 2012 erwarben 413 300 Absolventinnen und Absolventen einen Hochschulabschluss an deutschen Hochschulen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, hat sich damit die Zahl der Hochschulabsolventinnen und -absolventen im Vergleich zum Prüfungsjahr 2002 nahezu verdoppelt.

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