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Startup Vertrieb oder IT-Bude

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WiWi Gast

Startup Vertrieb oder IT-Bude

Hi,

ich bin im Master IT-Management und auf Jobsuche. Mein Profil würde ich selbst als nicht so gut bezeichnen. Stehe auf 2,3 und im Bachelor BWL war ich 2,8. Beides Dorf FH. Praktika und Werkstudententätigkeiten im IT Sales und in der Entwicklung. In meiner Abschlussarbeit habe ich mich mit der Cloud Entwicklung beschäftigt.

Bei großen Firmen reicht es nicht zum Vorstellungsgespräch. Nun habe ich eine Möglichkeit Richtung Cloud Entwicklung in einem lokalen mini IT-Haus einzusteigen. Die Bezahlung ist unterirdisch aber besser als nichts und ich bekomme Schulungen für Zertifikate. Auf der anderen Seite könnte ich in einem Cloud ML startup anfangen. Das Gehalt ist sehr gut 48k fix und Variabel bei 75k gedeckelt. Nach einiger Zeit wären auch Steigerungen möglich. Wobei man berücksichtigen muss, dass es hart wird. Bestandskunden gibt es nicht.
Hat jemand Erfahrungen gemacht im Startup Vertrieb und kann mir Tipps geben? Es gibt zwar Foreneinträge von Faang Vertriebler mit super Gehalt. Aber das sind die großen Player zu denen ich nicht mal zum Vorstellungsgespräch geladen werde. Außerdem verfügen die über Bestandskunden und Kontaktadressen.

Ich frage mich, was langfristig mehr Geld und WLB bringt. Als Entwickler bzw. Berater müsste ich mehrere Wechsel durchführen, um ein gutes Gehalt zu bekommen und wäre evtl. breiter aufgestellt. Ist es wirklich so, dass man im Vertrieb so bombe verdient?
Als Berater springen die meisten vor der Managerposition ab, nachdem was ich hier so lese.

Für Input wäre ich dankbar.

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WiWi Gast

Startup Vertrieb oder IT-Bude

Finger weg von solchen Klitschen, gerade zum Berufseinstieg sollte man als High Potential unbedingt in einen namenhaften Konzern. In der IT umso wichtiger!

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WiWi Gast

Startup Vertrieb oder IT-Bude

WiWi Gast schrieb am 21.11.2020:

Finger weg von solchen Klitschen, gerade zum Berufseinstieg sollte man als High Potential unbedingt in einen namenhaften Konzern. In der IT umso wichtiger!

Toll Ratschlag, wenn man nicht mal zu denen eingeladen wird

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Fernuni

Startup Vertrieb oder IT-Bude

WiWi Gast schrieb am 22.11.2020:

WiWi Gast schrieb am 21.11.2020:

Finger weg von solchen Klitschen, gerade zum Berufseinstieg sollte man als High Potential unbedingt in einen namenhaften Konzern. In der IT umso wichtiger!

Toll Ratschlag, wenn man nicht mal zu denen eingeladen wird

Wie sehen denn die Arbeitszeiten aus.
Und wie ist das Gehalt bei IT Unternehmen?
Ich nehme mal an im Start up ist nicht nach 40 Stunden Schluß und Überstunden werden nicht vergütet.

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WiWi Gast

Startup Vertrieb oder IT-Bude

WiWi Gast schrieb am 21.11.2020:

Hi,

ich bin im Master IT-Management und auf Jobsuche. Mein Profil würde ich selbst als nicht so gut bezeichnen. Stehe auf 2,3 und im Bachelor BWL war ich 2,8. Beides Dorf FH. Praktika und Werkstudententätigkeiten im IT Sales und in der Entwicklung. In meiner Abschlussarbeit habe ich mich mit der Cloud Entwicklung beschäftigt.

Bei großen Firmen reicht es nicht zum Vorstellungsgespräch. Nun habe ich eine Möglichkeit Richtung Cloud Entwicklung in einem lokalen mini IT-Haus einzusteigen. Die Bezahlung ist unterirdisch aber besser als nichts und ich bekomme Schulungen für Zertifikate. Auf der anderen Seite könnte ich in einem Cloud ML startup anfangen. Das Gehalt ist sehr gut 48k fix und Variabel bei 75k gedeckelt. Nach einiger Zeit wären auch Steigerungen möglich. Wobei man berücksichtigen muss, dass es hart wird. Bestandskunden gibt es nicht.
Hat jemand Erfahrungen gemacht im Startup Vertrieb und kann mir Tipps geben? Es gibt zwar Foreneinträge von Faang Vertriebler mit super Gehalt. Aber das sind die großen Player zu denen ich nicht mal zum Vorstellungsgespräch geladen werde. Außerdem verfügen die über Bestandskunden und Kontaktadressen.

Ich frage mich, was langfristig mehr Geld und WLB bringt. Als Entwickler bzw. Berater müsste ich mehrere Wechsel durchführen, um ein gutes Gehalt zu bekommen und wäre evtl. breiter aufgestellt. Ist es wirklich so, dass man im Vertrieb so bombe verdient?
Als Berater springen die meisten vor der Managerposition ab, nachdem was ich hier so lese.

Für Input wäre ich dankbar.

Bin einige Jahre älter als Du und habe Erfahrung bei US-IT-Konzernen und Start-Ups.

Du musst für Dich selbst herausfinden, ob Du eher jemand für den Vertrieb oder die Entwicklung bist. Im Vertrieb wirst Du, insbesondere bei einem Start-Up, häufig keine soliden Strukturen vorfinden, sondern musst diese erst schaffen. Was Du von Beginn an und immer haben wirst ist Druck, weil „die Zahlen“ nicht von allein kommen. Entwicklung ist ein anderer Job, ist auch keine einfache Aufgabe, aber im Vergleich sind die Strukturen Deines Jobs klarer und Du wirst immer Ergebnis vorweisen können. Primär ist das Ganze eine Typfrage.

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WiWi Gast

Startup Vertrieb oder IT-Bude

WiWi Gast schrieb am 21.11.2020:

Hi,

ich bin im Master IT-Management und auf Jobsuche. Mein Profil würde ich selbst als nicht so gut bezeichnen. Stehe auf 2,3 und im Bachelor BWL war ich 2,8. Beides Dorf FH. Praktika und Werkstudententätigkeiten im IT Sales und in der Entwicklung. In meiner Abschlussarbeit habe ich mich mit der Cloud Entwicklung beschäftigt.

Bei großen Firmen reicht es nicht zum Vorstellungsgespräch. Nun habe ich eine Möglichkeit Richtung Cloud Entwicklung in einem lokalen mini IT-Haus einzusteigen. Die Bezahlung ist unterirdisch aber besser als nichts und ich bekomme Schulungen für Zertifikate. Auf der anderen Seite könnte ich in einem Cloud ML startup anfangen. Das Gehalt ist sehr gut 48k fix und Variabel bei 75k gedeckelt. Nach einiger Zeit wären auch Steigerungen möglich. Wobei man berücksichtigen muss, dass es hart wird. Bestandskunden gibt es nicht.
Hat jemand Erfahrungen gemacht im Startup Vertrieb und kann mir Tipps geben? Es gibt zwar Foreneinträge von Faang Vertriebler mit super Gehalt. Aber das sind die großen Player zu denen ich nicht mal zum Vorstellungsgespräch geladen werde. Außerdem verfügen die über Bestandskunden und Kontaktadressen.

Ich frage mich, was langfristig mehr Geld und WLB bringt. Als Entwickler bzw. Berater müsste ich mehrere Wechsel durchführen, um ein gutes Gehalt zu bekommen und wäre evtl. breiter aufgestellt. Ist es wirklich so, dass man im Vertrieb so bombe verdient?
Als Berater springen die meisten vor der Managerposition ab, nachdem was ich hier so lese.

Für Input wäre ich dankbar.

Moin,

immer schön wenn sich hier Studenten für den Vertrieb interessieren :-)
Bin selbst vor 3 Jahren im IT Vertrieb eingestiegen und habe es bisher nicht bereut. Die FAANG Gehälter, die hier oft rumschwirren sind meistens etwas hoch gegriffen, aber nicht so weit von der Wahrheit entfernt. Verdienen kann man also sehr gut.

Was hast du denn an praktischer Erfahrung im Sales? Nur ein Praktikum? (Produkt, Firma?) Das ist jetzt tendenziell natürlich etwas schwach, aber ich kenne genügend Leute, die ohne Sales Erfahrung oder nur einem kurzen Praktikum/Werkstudent zumindest bei Firmen wie DocuSign untergekommen sind, also nicht die Flinte ins Korn werfen. Noten interessieren niemanden, die Zeugnisse musste ich bisher tatsächlich immer erst beim Vertragsabschluss vorlegen und ich war auch nicht viel besser im Studium als du.

Wenn du derzeit Zeit hast, mach einfach mal die ganzen Salesforce Trailblazer Zertifikate, die man kostenlos machen kann, wird bei vielen Firmen sehr gerne gesehen. Ebenso Rhetorik Kurse, falls es sowas in deiner Nähe gibt. Macht Spaß und ist gut für den CV.

Sales im Startup ist immer so eine Sache. Vorweg sei gesagt, ich kann da nur aus Erfahrung zweier Praktika während der Studienzeit sprechen, aber im Endeffekt ging es den Fulltime Angestellen auch nicht anders. Das erste war ein Startup mit vielleicht 50 Mitarbeitern, kurz nach Gründung. War ne tolle Zeit ingesamt, jeder Vertriebler hat 100-150 Cold Calls mit gekauften Lead Listen machen müssen, das habe ich als den puren Horror empfunden. Gerade wenn die Firma keiner kennt und das Produkt auch "neuartig" ist, stellt sich da schnell der Frust ein, wenn man sich die Conversion anschaut, Wenn du keine andere Möglichkeit hast, dann mach das ruhig, du wirst ne Menge lernen, aber stell dich darauf ein, dass es hart wird. Ist einfach, gerade am Anfang ein total anderes Gefühl, ob man den Kunden von seiner unbekannten Firma/Produkt überzeugen muss oder ob man im Sales bei einem großen Player anfängt. Letztendlich Typsache, aber mit gefällt letzteres deutlich besser, Mit wirklich "verkaufen" im klassischen Sinne ist da nicht viel, die Kunden kommen im Endeffekt fast von alleine, da geht es dann eher in die Richtung Produkt erklären, besten Usecase für den Kunden finden etc.

Es gibt in DE auch einige große US Player, die nicht so selektiv sind wie FAANG. Schau dir beispielsweise mal RedHat an.

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WiWi Gast

Startup Vertrieb oder IT-Bude

WiWi Gast schrieb am 22.11.2020:

Hi,

ich bin im Master IT-Management und auf Jobsuche. Mein Profil würde ich selbst als nicht so gut bezeichnen. Stehe auf 2,3 und im Bachelor BWL war ich 2,8. Beides Dorf FH. Praktika und Werkstudententätigkeiten im IT Sales und in der Entwicklung. In meiner Abschlussarbeit habe ich mich mit der Cloud Entwicklung beschäftigt.

Bei großen Firmen reicht es nicht zum Vorstellungsgespräch. Nun habe ich eine Möglichkeit Richtung Cloud Entwicklung in einem lokalen mini IT-Haus einzusteigen. Die Bezahlung ist unterirdisch aber besser als nichts und ich bekomme Schulungen für Zertifikate. Auf der anderen Seite könnte ich in einem Cloud ML startup anfangen. Das Gehalt ist sehr gut 48k fix und Variabel bei 75k gedeckelt. Nach einiger Zeit wären auch Steigerungen möglich. Wobei man berücksichtigen muss, dass es hart wird. Bestandskunden gibt es nicht.
Hat jemand Erfahrungen gemacht im Startup Vertrieb und kann mir Tipps geben? Es gibt zwar Foreneinträge von Faang Vertriebler mit super Gehalt. Aber das sind die großen Player zu denen ich nicht mal zum Vorstellungsgespräch geladen werde. Außerdem verfügen die über Bestandskunden und Kontaktadressen.

Ich frage mich, was langfristig mehr Geld und WLB bringt. Als Entwickler bzw. Berater müsste ich mehrere Wechsel durchführen, um ein gutes Gehalt zu bekommen und wäre evtl. breiter aufgestellt. Ist es wirklich so, dass man im Vertrieb so bombe verdient?
Als Berater springen die meisten vor der Managerposition ab, nachdem was ich hier so lese.

Für Input wäre ich dankbar.

Moin,

immer schön wenn sich hier Studenten für den Vertrieb interessieren :-)
Bin selbst vor 3 Jahren im IT Vertrieb eingestiegen und habe es bisher nicht bereut. Die FAANG Gehälter, die hier oft rumschwirren sind meistens etwas hoch gegriffen, aber nicht so weit von der Wahrheit entfernt. Verdienen kann man also sehr gut.

Was hast du denn an praktischer Erfahrung im Sales? Nur ein Praktikum? (Produkt, Firma?) Das ist jetzt tendenziell natürlich etwas schwach, aber ich kenne genügend Leute, die ohne Sales Erfahrung oder nur einem kurzen Praktikum/Werkstudent zumindest bei Firmen wie DocuSign untergekommen sind, also nicht die Flinte ins Korn werfen. Noten interessieren niemanden, die Zeugnisse musste ich bisher tatsächlich immer erst beim Vertragsabschluss vorlegen und ich war auch nicht viel besser im Studium als du.

Wenn du derzeit Zeit hast, mach einfach mal die ganzen Salesforce Trailblazer Zertifikate, die man kostenlos machen kann, wird bei vielen Firmen sehr gerne gesehen. Ebenso Rhetorik Kurse, falls es sowas in deiner Nähe gibt. Macht Spaß und ist gut für den CV.

Sales im Startup ist immer so eine Sache. Vorweg sei gesagt, ich kann da nur aus Erfahrung zweier Praktika während der Studienzeit sprechen, aber im Endeffekt ging es den Fulltime Angestellen auch nicht anders. Das erste war ein Startup mit vielleicht 50 Mitarbeitern, kurz nach Gründung. War ne tolle Zeit ingesamt, jeder Vertriebler hat 100-150 Cold Calls mit gekauften Lead Listen machen müssen, das habe ich als den puren Horror empfunden. Gerade wenn die Firma keiner kennt und das Produkt auch "neuartig" ist, stellt sich da schnell der Frust ein, wenn man sich die Conversion anschaut, Wenn du keine andere Möglichkeit hast, dann mach das ruhig, du wirst ne Menge lernen, aber stell dich darauf ein, dass es hart wird. Ist einfach, gerade am Anfang ein total anderes Gefühl, ob man den Kunden von seiner unbekannten Firma/Produkt überzeugen muss oder ob man im Sales bei einem großen Player anfängt. Letztendlich Typsache, aber mit gefällt letzteres deutlich besser, Mit wirklich "verkaufen" im klassischen Sinne ist da nicht viel, die Kunden kommen im Endeffekt fast von alleine, da geht es dann eher in die Richtung Produkt erklären, besten Usecase für den Kunden finden etc.

Es gibt in DE auch einige große US Player, die nicht so selektiv sind wie FAANG. Schau dir beispielsweise mal RedHat an.

Guter Beitrag. Topp. Kann nur bestätigen was Du sagst.

Im IT Sales, insbesondere bei US-Unternehmen, kommt ja noch hinzu, dass die Verweildauer in reinen Einsteigerjobs (teilweise auch in Folgejobs) nicht sehr lange ist, weil es eben ein anstrengender Job ist, der auch nicht jedem liegt. Meiner Erfahrung nach sind Noten und Zeugnisse da auch eher nachrangig.

Wenn Du zwischen Sales und Developer schwankst, wäre es eine Überlegung wert, mittelfristig eine Pre-Sales bzw. Sales Engineer Position anzupeilen. Dann wärst Du derjenige der z.B. dem Kunden diejenigen Dinge zum Produkt erklärt, die der reine Sales nicht abdeckt.

Wenn Du bei einem soliden Systemhaus einsteigst und dort so ein Skill Set aufbaust, dann wäre das auch nicht übel. Um die großen Player herum, gibt es ja zahlreiche Partner, bei denen die Jobs auch sehr interessant sind.

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WiWi Gast

Startup Vertrieb oder IT-Bude

WiWi Gast schrieb am 27.11.2020:

Hi,

ich bin im Master IT-Management und auf Jobsuche. Mein Profil würde ich selbst als nicht so gut bezeichnen. Stehe auf 2,3 und im Bachelor BWL war ich 2,8. Beides Dorf FH. Praktika und Werkstudententätigkeiten im IT Sales und in der Entwicklung. In meiner Abschlussarbeit habe ich mich mit der Cloud Entwicklung beschäftigt.

Bei großen Firmen reicht es nicht zum Vorstellungsgespräch. Nun habe ich eine Möglichkeit Richtung Cloud Entwicklung in einem lokalen mini IT-Haus einzusteigen. Die Bezahlung ist unterirdisch aber besser als nichts und ich bekomme Schulungen für Zertifikate. Auf der anderen Seite könnte ich in einem Cloud ML startup anfangen. Das Gehalt ist sehr gut 48k fix und Variabel bei 75k gedeckelt. Nach einiger Zeit wären auch Steigerungen möglich. Wobei man berücksichtigen muss, dass es hart wird. Bestandskunden gibt es nicht.
Hat jemand Erfahrungen gemacht im Startup Vertrieb und kann mir Tipps geben? Es gibt zwar Foreneinträge von Faang Vertriebler mit super Gehalt. Aber das sind die großen Player zu denen ich nicht mal zum Vorstellungsgespräch geladen werde. Außerdem verfügen die über Bestandskunden und Kontaktadressen.

Ich frage mich, was langfristig mehr Geld und WLB bringt. Als Entwickler bzw. Berater müsste ich mehrere Wechsel durchführen, um ein gutes Gehalt zu bekommen und wäre evtl. breiter aufgestellt. Ist es wirklich so, dass man im Vertrieb so bombe verdient?
Als Berater springen die meisten vor der Managerposition ab, nachdem was ich hier so lese.

Für Input wäre ich dankbar.

Moin,

immer schön wenn sich hier Studenten für den Vertrieb interessieren :-)
Bin selbst vor 3 Jahren im IT Vertrieb eingestiegen und habe es bisher nicht bereut. Die FAANG Gehälter, die hier oft rumschwirren sind meistens etwas hoch gegriffen, aber nicht so weit von der Wahrheit entfernt. Verdienen kann man also sehr gut.

Was hast du denn an praktischer Erfahrung im Sales? Nur ein Praktikum? (Produkt, Firma?) Das ist jetzt tendenziell natürlich etwas schwach, aber ich kenne genügend Leute, die ohne Sales Erfahrung oder nur einem kurzen Praktikum/Werkstudent zumindest bei Firmen wie DocuSign untergekommen sind, also nicht die Flinte ins Korn werfen. Noten interessieren niemanden, die Zeugnisse musste ich bisher tatsächlich immer erst beim Vertragsabschluss vorlegen und ich war auch nicht viel besser im Studium als du.

Wenn du derzeit Zeit hast, mach einfach mal die ganzen Salesforce Trailblazer Zertifikate, die man kostenlos machen kann, wird bei vielen Firmen sehr gerne gesehen. Ebenso Rhetorik Kurse, falls es sowas in deiner Nähe gibt. Macht Spaß und ist gut für den CV.

Sales im Startup ist immer so eine Sache. Vorweg sei gesagt, ich kann da nur aus Erfahrung zweier Praktika während der Studienzeit sprechen, aber im Endeffekt ging es den Fulltime Angestellen auch nicht anders. Das erste war ein Startup mit vielleicht 50 Mitarbeitern, kurz nach Gründung. War ne tolle Zeit ingesamt, jeder Vertriebler hat 100-150 Cold Calls mit gekauften Lead Listen machen müssen, das habe ich als den puren Horror empfunden. Gerade wenn die Firma keiner kennt und das Produkt auch "neuartig" ist, stellt sich da schnell der Frust ein, wenn man sich die Conversion anschaut, Wenn du keine andere Möglichkeit hast, dann mach das ruhig, du wirst ne Menge lernen, aber stell dich darauf ein, dass es hart wird. Ist einfach, gerade am Anfang ein total anderes Gefühl, ob man den Kunden von seiner unbekannten Firma/Produkt überzeugen muss oder ob man im Sales bei einem großen Player anfängt. Letztendlich Typsache, aber mit gefällt letzteres deutlich besser, Mit wirklich "verkaufen" im klassischen Sinne ist da nicht viel, die Kunden kommen im Endeffekt fast von alleine, da geht es dann eher in die Richtung Produkt erklären, besten Usecase für den Kunden finden etc.

Es gibt in DE auch einige große US Player, die nicht so selektiv sind wie FAANG. Schau dir beispielsweise mal RedHat an.

Guter Beitrag. Topp. Kann nur bestätigen was Du sagst.

Im IT Sales, insbesondere bei US-Unternehmen, kommt ja noch hinzu, dass die Verweildauer in reinen Einsteigerjobs (teilweise auch in Folgejobs) nicht sehr lange ist, weil es eben ein anstrengender Job ist, der auch nicht jedem liegt. Meiner Erfahrung nach sind Noten und Zeugnisse da auch eher nachrangig.

Wenn Du zwischen Sales und Developer schwankst, wäre es eine Überlegung wert, mittelfristig eine Pre-Sales bzw. Sales Engineer Position anzupeilen. Dann wärst Du derjenige der z.B. dem Kunden diejenigen Dinge zum Produkt erklärt, die der reine Sales nicht abdeckt.

Wenn Du bei einem soliden Systemhaus einsteigst und dort so ein Skill Set aufbaust, dann wäre das auch nicht übel. Um die großen Player herum, gibt es ja zahlreiche Partner, bei denen die Jobs auch sehr interessant sind.

Pre-Sales/Engineer habe ich gar nicht dran gedacht, aber stimmt das könnte für den TE auch passen. Ansonsten ist auch Customer Success noch eine Möglichkeit. Zumindest bei meinen Arbeitgebern wäre da ein Wechsel problemlos möglich gewesen nach der BDA/SDR Stufe in Richtung CS intern zu wechseln statt AE anzugehen.

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WiWi Gast

Startup Vertrieb oder IT-Bude

WiWi Gast schrieb am 22.11.2020:

Hi,

ich bin im Master IT-Management und auf Jobsuche. Mein Profil würde ich selbst als nicht so gut bezeichnen. Stehe auf 2,3 und im Bachelor BWL war ich 2,8. Beides Dorf FH. Praktika und Werkstudententätigkeiten im IT Sales und in der Entwicklung. In meiner Abschlussarbeit habe ich mich mit der Cloud Entwicklung beschäftigt.

Bei großen Firmen reicht es nicht zum Vorstellungsgespräch. Nun habe ich eine Möglichkeit Richtung Cloud Entwicklung in einem lokalen mini IT-Haus einzusteigen. Die Bezahlung ist unterirdisch aber besser als nichts und ich bekomme Schulungen für Zertifikate. Auf der anderen Seite könnte ich in einem Cloud ML startup anfangen. Das Gehalt ist sehr gut 48k fix und Variabel bei 75k gedeckelt. Nach einiger Zeit wären auch Steigerungen möglich. Wobei man berücksichtigen muss, dass es hart wird. Bestandskunden gibt es nicht.
Hat jemand Erfahrungen gemacht im Startup Vertrieb und kann mir Tipps geben? Es gibt zwar Foreneinträge von Faang Vertriebler mit super Gehalt. Aber das sind die großen Player zu denen ich nicht mal zum Vorstellungsgespräch geladen werde. Außerdem verfügen die über Bestandskunden und Kontaktadressen.

Ich frage mich, was langfristig mehr Geld und WLB bringt. Als Entwickler bzw. Berater müsste ich mehrere Wechsel durchführen, um ein gutes Gehalt zu bekommen und wäre evtl. breiter aufgestellt. Ist es wirklich so, dass man im Vertrieb so bombe verdient?
Als Berater springen die meisten vor der Managerposition ab, nachdem was ich hier so lese.

Für Input wäre ich dankbar.

Moin,

immer schön wenn sich hier Studenten für den Vertrieb interessieren :-)
Bin selbst vor 3 Jahren im IT Vertrieb eingestiegen und habe es bisher nicht bereut. Die FAANG Gehälter, die hier oft rumschwirren sind meistens etwas hoch gegriffen, aber nicht so weit von der Wahrheit entfernt. Verdienen kann man also sehr gut.

Was hast du denn an praktischer Erfahrung im Sales? Nur ein Praktikum? (Produkt, Firma?) Das ist jetzt tendenziell natürlich etwas schwach, aber ich kenne genügend Leute, die ohne Sales Erfahrung oder nur einem kurzen Praktikum/Werkstudent zumindest bei Firmen wie DocuSign untergekommen sind, also nicht die Flinte ins Korn werfen. Noten interessieren niemanden, die Zeugnisse musste ich bisher tatsächlich immer erst beim Vertragsabschluss vorlegen und ich war auch nicht viel besser im Studium als du.

Wenn du derzeit Zeit hast, mach einfach mal die ganzen Salesforce Trailblazer Zertifikate, die man kostenlos machen kann, wird bei vielen Firmen sehr gerne gesehen. Ebenso Rhetorik Kurse, falls es sowas in deiner Nähe gibt. Macht Spaß und ist gut für den CV.

Sales im Startup ist immer so eine Sache. Vorweg sei gesagt, ich kann da nur aus Erfahrung zweier Praktika während der Studienzeit sprechen, aber im Endeffekt ging es den Fulltime Angestellen auch nicht anders. Das erste war ein Startup mit vielleicht 50 Mitarbeitern, kurz nach Gründung. War ne tolle Zeit ingesamt, jeder Vertriebler hat 100-150 Cold Calls mit gekauften Lead Listen machen müssen, das habe ich als den puren Horror empfunden. Gerade wenn die Firma keiner kennt und das Produkt auch "neuartig" ist, stellt sich da schnell der Frust ein, wenn man sich die Conversion anschaut, Wenn du keine andere Möglichkeit hast, dann mach das ruhig, du wirst ne Menge lernen, aber stell dich darauf ein, dass es hart wird. Ist einfach, gerade am Anfang ein total anderes Gefühl, ob man den Kunden von seiner unbekannten Firma/Produkt überzeugen muss oder ob man im Sales bei einem großen Player anfängt. Letztendlich Typsache, aber mit gefällt letzteres deutlich besser, Mit wirklich "verkaufen" im klassischen Sinne ist da nicht viel, die Kunden kommen im Endeffekt fast von alleine, da geht es dann eher in die Richtung Produkt erklären, besten Usecase für den Kunden finden etc.

Es gibt in DE auch einige große US Player, die nicht so selektiv sind wie FAANG. Schau dir beispielsweise mal RedHat an.

Wie kommst du da drauf? Gerade RedHat fordert so massiv technische Skills und sortiert gnadenlos aus... Das ihre Produkte z.B. auch bei allen FAANG im Einsatz sind können sie es sich auch erlauben...
RedHat ist z.B. deutlich selektiver als die Mutter IBM.

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WiWi Gast

Startup Vertrieb oder IT-Bude

WiWi Gast schrieb am 28.11.2020:

Hi,

ich bin im Master IT-Management und auf Jobsuche. Mein Profil würde ich selbst als nicht so gut bezeichnen. Stehe auf 2,3 und im Bachelor BWL war ich 2,8. Beides Dorf FH. Praktika und Werkstudententätigkeiten im IT Sales und in der Entwicklung. In meiner Abschlussarbeit habe ich mich mit der Cloud Entwicklung beschäftigt.

Bei großen Firmen reicht es nicht zum Vorstellungsgespräch. Nun habe ich eine Möglichkeit Richtung Cloud Entwicklung in einem lokalen mini IT-Haus einzusteigen. Die Bezahlung ist unterirdisch aber besser als nichts und ich bekomme Schulungen für Zertifikate. Auf der anderen Seite könnte ich in einem Cloud ML startup anfangen. Das Gehalt ist sehr gut 48k fix und Variabel bei 75k gedeckelt. Nach einiger Zeit wären auch Steigerungen möglich. Wobei man berücksichtigen muss, dass es hart wird. Bestandskunden gibt es nicht.
Hat jemand Erfahrungen gemacht im Startup Vertrieb und kann mir Tipps geben? Es gibt zwar Foreneinträge von Faang Vertriebler mit super Gehalt. Aber das sind die großen Player zu denen ich nicht mal zum Vorstellungsgespräch geladen werde. Außerdem verfügen die über Bestandskunden und Kontaktadressen.

Ich frage mich, was langfristig mehr Geld und WLB bringt. Als Entwickler bzw. Berater müsste ich mehrere Wechsel durchführen, um ein gutes Gehalt zu bekommen und wäre evtl. breiter aufgestellt. Ist es wirklich so, dass man im Vertrieb so bombe verdient?
Als Berater springen die meisten vor der Managerposition ab, nachdem was ich hier so lese.

Für Input wäre ich dankbar.

Moin,

immer schön wenn sich hier Studenten für den Vertrieb interessieren :-)
Bin selbst vor 3 Jahren im IT Vertrieb eingestiegen und habe es bisher nicht bereut. Die FAANG Gehälter, die hier oft rumschwirren sind meistens etwas hoch gegriffen, aber nicht so weit von der Wahrheit entfernt. Verdienen kann man also sehr gut.

Was hast du denn an praktischer Erfahrung im Sales? Nur ein Praktikum? (Produkt, Firma?) Das ist jetzt tendenziell natürlich etwas schwach, aber ich kenne genügend Leute, die ohne Sales Erfahrung oder nur einem kurzen Praktikum/Werkstudent zumindest bei Firmen wie DocuSign untergekommen sind, also nicht die Flinte ins Korn werfen. Noten interessieren niemanden, die Zeugnisse musste ich bisher tatsächlich immer erst beim Vertragsabschluss vorlegen und ich war auch nicht viel besser im Studium als du.

Wenn du derzeit Zeit hast, mach einfach mal die ganzen Salesforce Trailblazer Zertifikate, die man kostenlos machen kann, wird bei vielen Firmen sehr gerne gesehen. Ebenso Rhetorik Kurse, falls es sowas in deiner Nähe gibt. Macht Spaß und ist gut für den CV.

Sales im Startup ist immer so eine Sache. Vorweg sei gesagt, ich kann da nur aus Erfahrung zweier Praktika während der Studienzeit sprechen, aber im Endeffekt ging es den Fulltime Angestellen auch nicht anders. Das erste war ein Startup mit vielleicht 50 Mitarbeitern, kurz nach Gründung. War ne tolle Zeit ingesamt, jeder Vertriebler hat 100-150 Cold Calls mit gekauften Lead Listen machen müssen, das habe ich als den puren Horror empfunden. Gerade wenn die Firma keiner kennt und das Produkt auch "neuartig" ist, stellt sich da schnell der Frust ein, wenn man sich die Conversion anschaut, Wenn du keine andere Möglichkeit hast, dann mach das ruhig, du wirst ne Menge lernen, aber stell dich darauf ein, dass es hart wird. Ist einfach, gerade am Anfang ein total anderes Gefühl, ob man den Kunden von seiner unbekannten Firma/Produkt überzeugen muss oder ob man im Sales bei einem großen Player anfängt. Letztendlich Typsache, aber mit gefällt letzteres deutlich besser, Mit wirklich "verkaufen" im klassischen Sinne ist da nicht viel, die Kunden kommen im Endeffekt fast von alleine, da geht es dann eher in die Richtung Produkt erklären, besten Usecase für den Kunden finden etc.

Es gibt in DE auch einige große US Player, die nicht so selektiv sind wie FAANG. Schau dir beispielsweise mal RedHat an.

Guter Beitrag. Topp. Kann nur bestätigen was Du sagst.

Im IT Sales, insbesondere bei US-Unternehmen, kommt ja noch hinzu, dass die Verweildauer in reinen Einsteigerjobs (teilweise auch in Folgejobs) nicht sehr lange ist, weil es eben ein anstrengender Job ist, der auch nicht jedem liegt. Meiner Erfahrung nach sind Noten und Zeugnisse da auch eher nachrangig.

Wenn Du zwischen Sales und Developer schwankst, wäre es eine Überlegung wert, mittelfristig eine Pre-Sales bzw. Sales Engineer Position anzupeilen. Dann wärst Du derjenige der z.B. dem Kunden diejenigen Dinge zum Produkt erklärt, die der reine Sales nicht abdeckt.

Wenn Du bei einem soliden Systemhaus einsteigst und dort so ein Skill Set aufbaust, dann wäre das auch nicht übel. Um die großen Player herum, gibt es ja zahlreiche Partner, bei denen die Jobs auch sehr interessant sind.

Pre-Sales/Engineer habe ich gar nicht dran gedacht, aber stimmt das könnte für den TE auch passen. Ansonsten ist auch Customer Success noch eine Möglichkeit. Zumindest bei meinen Arbeitgebern wäre da ein Wechsel problemlos möglich gewesen nach der BDA/SDR Stufe in Richtung CS intern zu wechseln statt AE anzugehen.

Hier TE:
Danke für alle Beiträge.
Könntest du mir bitte die Kürzel BDA/SDR und CS, AE erläutern?

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WiWi Gast

Startup Vertrieb oder IT-Bude

WiWi Gast schrieb am 28.11.2020:

Hi,

ich bin im Master IT-Management und auf Jobsuche. Mein Profil würde ich selbst als nicht so gut bezeichnen. Stehe auf 2,3 und im Bachelor BWL war ich 2,8. Beides Dorf FH. Praktika und Werkstudententätigkeiten im IT Sales und in der Entwicklung. In meiner Abschlussarbeit habe ich mich mit der Cloud Entwicklung beschäftigt.

Bei großen Firmen reicht es nicht zum Vorstellungsgespräch. Nun habe ich eine Möglichkeit Richtung Cloud Entwicklung in einem lokalen mini IT-Haus einzusteigen. Die Bezahlung ist unterirdisch aber besser als nichts und ich bekomme Schulungen für Zertifikate. Auf der anderen Seite könnte ich in einem Cloud ML startup anfangen. Das Gehalt ist sehr gut 48k fix und Variabel bei 75k gedeckelt. Nach einiger Zeit wären auch Steigerungen möglich. Wobei man berücksichtigen muss, dass es hart wird. Bestandskunden gibt es nicht.
Hat jemand Erfahrungen gemacht im Startup Vertrieb und kann mir Tipps geben? Es gibt zwar Foreneinträge von Faang Vertriebler mit super Gehalt. Aber das sind die großen Player zu denen ich nicht mal zum Vorstellungsgespräch geladen werde. Außerdem verfügen die über Bestandskunden und Kontaktadressen.

Ich frage mich, was langfristig mehr Geld und WLB bringt. Als Entwickler bzw. Berater müsste ich mehrere Wechsel durchführen, um ein gutes Gehalt zu bekommen und wäre evtl. breiter aufgestellt. Ist es wirklich so, dass man im Vertrieb so bombe verdient?
Als Berater springen die meisten vor der Managerposition ab, nachdem was ich hier so lese.

Für Input wäre ich dankbar.

Moin,

immer schön wenn sich hier Studenten für den Vertrieb interessieren :-)
Bin selbst vor 3 Jahren im IT Vertrieb eingestiegen und habe es bisher nicht bereut. Die FAANG Gehälter, die hier oft rumschwirren sind meistens etwas hoch gegriffen, aber nicht so weit von der Wahrheit entfernt. Verdienen kann man also sehr gut.

Was hast du denn an praktischer Erfahrung im Sales? Nur ein Praktikum? (Produkt, Firma?) Das ist jetzt tendenziell natürlich etwas schwach, aber ich kenne genügend Leute, die ohne Sales Erfahrung oder nur einem kurzen Praktikum/Werkstudent zumindest bei Firmen wie DocuSign untergekommen sind, also nicht die Flinte ins Korn werfen. Noten interessieren niemanden, die Zeugnisse musste ich bisher tatsächlich immer erst beim Vertragsabschluss vorlegen und ich war auch nicht viel besser im Studium als du.

Wenn du derzeit Zeit hast, mach einfach mal die ganzen Salesforce Trailblazer Zertifikate, die man kostenlos machen kann, wird bei vielen Firmen sehr gerne gesehen. Ebenso Rhetorik Kurse, falls es sowas in deiner Nähe gibt. Macht Spaß und ist gut für den CV.

Sales im Startup ist immer so eine Sache. Vorweg sei gesagt, ich kann da nur aus Erfahrung zweier Praktika während der Studienzeit sprechen, aber im Endeffekt ging es den Fulltime Angestellen auch nicht anders. Das erste war ein Startup mit vielleicht 50 Mitarbeitern, kurz nach Gründung. War ne tolle Zeit ingesamt, jeder Vertriebler hat 100-150 Cold Calls mit gekauften Lead Listen machen müssen, das habe ich als den puren Horror empfunden. Gerade wenn die Firma keiner kennt und das Produkt auch "neuartig" ist, stellt sich da schnell der Frust ein, wenn man sich die Conversion anschaut, Wenn du keine andere Möglichkeit hast, dann mach das ruhig, du wirst ne Menge lernen, aber stell dich darauf ein, dass es hart wird. Ist einfach, gerade am Anfang ein total anderes Gefühl, ob man den Kunden von seiner unbekannten Firma/Produkt überzeugen muss oder ob man im Sales bei einem großen Player anfängt. Letztendlich Typsache, aber mit gefällt letzteres deutlich besser, Mit wirklich "verkaufen" im klassischen Sinne ist da nicht viel, die Kunden kommen im Endeffekt fast von alleine, da geht es dann eher in die Richtung Produkt erklären, besten Usecase für den Kunden finden etc.

Es gibt in DE auch einige große US Player, die nicht so selektiv sind wie FAANG. Schau dir beispielsweise mal RedHat an.

Guter Beitrag. Topp. Kann nur bestätigen was Du sagst.

Im IT Sales, insbesondere bei US-Unternehmen, kommt ja noch hinzu, dass die Verweildauer in reinen Einsteigerjobs (teilweise auch in Folgejobs) nicht sehr lange ist, weil es eben ein anstrengender Job ist, der auch nicht jedem liegt. Meiner Erfahrung nach sind Noten und Zeugnisse da auch eher nachrangig.

Wenn Du zwischen Sales und Developer schwankst, wäre es eine Überlegung wert, mittelfristig eine Pre-Sales bzw. Sales Engineer Position anzupeilen. Dann wärst Du derjenige der z.B. dem Kunden diejenigen Dinge zum Produkt erklärt, die der reine Sales nicht abdeckt.

Wenn Du bei einem soliden Systemhaus einsteigst und dort so ein Skill Set aufbaust, dann wäre das auch nicht übel. Um die großen Player herum, gibt es ja zahlreiche Partner, bei denen die Jobs auch sehr interessant sind.

Pre-Sales/Engineer habe ich gar nicht dran gedacht, aber stimmt das könnte für den TE auch passen. Ansonsten ist auch Customer Success noch eine Möglichkeit. Zumindest bei meinen Arbeitgebern wäre da ein Wechsel problemlos möglich gewesen nach der BDA/SDR Stufe in Richtung CS intern zu wechseln statt AE anzugehen.

Hier TE:
Danke für alle Beiträge.
Könntest du mir bitte die Kürzel BDA/SDR und CS, AE erläutern?

BDA = Business Development Associate
SDR = Sales Development Representative
AE = Account Executive

BDA ist normalerweise die Einstiegsposition bei den US Tech Unternehmen, danach gehts dann weiter zum SDR und dann zum Account Executive (Account Manager). Manche haben da noch andere Name (Market Development Representative z.B. bei DocuSign), aber im Endeffekt sind das z.B. gängige Jobbezeichnungen bei US Unternehmen. An sich auch vollkommen egal wie die Jobs heißen, ich wollte eigentlich nur auf eine Sache hinaus; Selbst wenn du im Sales startest, dann kannst du da , zumindest bei großen Unternehmen oft noch rauswechseln und beispielsweise in Richtung CS (Customer Success) gehen. Ist zwar auch oft im Sales eingegliedert, aber eben keine Akquise Position in dem Sinne.

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WiWi Gast

Startup Vertrieb oder IT-Bude

WiWi Gast schrieb am 28.11.2020:

WiWi Gast schrieb am 28.11.2020:

Hi,

ich bin im Master IT-Management und auf Jobsuche. Mein Profil würde ich selbst als nicht so gut bezeichnen. Stehe auf 2,3 und im Bachelor BWL war ich 2,8. Beides Dorf FH. Praktika und Werkstudententätigkeiten im IT Sales und in der Entwicklung. In meiner Abschlussarbeit habe ich mich mit der Cloud Entwicklung beschäftigt.

Bei großen Firmen reicht es nicht zum Vorstellungsgespräch. Nun habe ich eine Möglichkeit Richtung Cloud Entwicklung in einem lokalen mini IT-Haus einzusteigen. Die Bezahlung ist unterirdisch aber besser als nichts und ich bekomme Schulungen für Zertifikate. Auf der anderen Seite könnte ich in einem Cloud ML startup anfangen. Das Gehalt ist sehr gut 48k fix und Variabel bei 75k gedeckelt. Nach einiger Zeit wären auch Steigerungen möglich. Wobei man berücksichtigen muss, dass es hart wird. Bestandskunden gibt es nicht.
Hat jemand Erfahrungen gemacht im Startup Vertrieb und kann mir Tipps geben? Es gibt zwar Foreneinträge von Faang Vertriebler mit super Gehalt. Aber das sind die großen Player zu denen ich nicht mal zum Vorstellungsgespräch geladen werde. Außerdem verfügen die über Bestandskunden und Kontaktadressen.

Ich frage mich, was langfristig mehr Geld und WLB bringt. Als Entwickler bzw. Berater müsste ich mehrere Wechsel durchführen, um ein gutes Gehalt zu bekommen und wäre evtl. breiter aufgestellt. Ist es wirklich so, dass man im Vertrieb so bombe verdient?
Als Berater springen die meisten vor der Managerposition ab, nachdem was ich hier so lese.

Für Input wäre ich dankbar.

Moin,

immer schön wenn sich hier Studenten für den Vertrieb interessieren :-)
Bin selbst vor 3 Jahren im IT Vertrieb eingestiegen und habe es bisher nicht bereut. Die FAANG Gehälter, die hier oft rumschwirren sind meistens etwas hoch gegriffen, aber nicht so weit von der Wahrheit entfernt. Verdienen kann man also sehr gut.

Was hast du denn an praktischer Erfahrung im Sales? Nur ein Praktikum? (Produkt, Firma?) Das ist jetzt tendenziell natürlich etwas schwach, aber ich kenne genügend Leute, die ohne Sales Erfahrung oder nur einem kurzen Praktikum/Werkstudent zumindest bei Firmen wie DocuSign untergekommen sind, also nicht die Flinte ins Korn werfen. Noten interessieren niemanden, die Zeugnisse musste ich bisher tatsächlich immer erst beim Vertragsabschluss vorlegen und ich war auch nicht viel besser im Studium als du.

Wenn du derzeit Zeit hast, mach einfach mal die ganzen Salesforce Trailblazer Zertifikate, die man kostenlos machen kann, wird bei vielen Firmen sehr gerne gesehen. Ebenso Rhetorik Kurse, falls es sowas in deiner Nähe gibt. Macht Spaß und ist gut für den CV.

Sales im Startup ist immer so eine Sache. Vorweg sei gesagt, ich kann da nur aus Erfahrung zweier Praktika während der Studienzeit sprechen, aber im Endeffekt ging es den Fulltime Angestellen auch nicht anders. Das erste war ein Startup mit vielleicht 50 Mitarbeitern, kurz nach Gründung. War ne tolle Zeit ingesamt, jeder Vertriebler hat 100-150 Cold Calls mit gekauften Lead Listen machen müssen, das habe ich als den puren Horror empfunden. Gerade wenn die Firma keiner kennt und das Produkt auch "neuartig" ist, stellt sich da schnell der Frust ein, wenn man sich die Conversion anschaut, Wenn du keine andere Möglichkeit hast, dann mach das ruhig, du wirst ne Menge lernen, aber stell dich darauf ein, dass es hart wird. Ist einfach, gerade am Anfang ein total anderes Gefühl, ob man den Kunden von seiner unbekannten Firma/Produkt überzeugen muss oder ob man im Sales bei einem großen Player anfängt. Letztendlich Typsache, aber mit gefällt letzteres deutlich besser, Mit wirklich "verkaufen" im klassischen Sinne ist da nicht viel, die Kunden kommen im Endeffekt fast von alleine, da geht es dann eher in die Richtung Produkt erklären, besten Usecase für den Kunden finden etc.

Es gibt in DE auch einige große US Player, die nicht so selektiv sind wie FAANG. Schau dir beispielsweise mal RedHat an.

Guter Beitrag. Topp. Kann nur bestätigen was Du sagst.

Im IT Sales, insbesondere bei US-Unternehmen, kommt ja noch hinzu, dass die Verweildauer in reinen Einsteigerjobs (teilweise auch in Folgejobs) nicht sehr lange ist, weil es eben ein anstrengender Job ist, der auch nicht jedem liegt. Meiner Erfahrung nach sind Noten und Zeugnisse da auch eher nachrangig.

Wenn Du zwischen Sales und Developer schwankst, wäre es eine Überlegung wert, mittelfristig eine Pre-Sales bzw. Sales Engineer Position anzupeilen. Dann wärst Du derjenige der z.B. dem Kunden diejenigen Dinge zum Produkt erklärt, die der reine Sales nicht abdeckt.

Wenn Du bei einem soliden Systemhaus einsteigst und dort so ein Skill Set aufbaust, dann wäre das auch nicht übel. Um die großen Player herum, gibt es ja zahlreiche Partner, bei denen die Jobs auch sehr interessant sind.

Pre-Sales/Engineer habe ich gar nicht dran gedacht, aber stimmt das könnte für den TE auch passen. Ansonsten ist auch Customer Success noch eine Möglichkeit. Zumindest bei meinen Arbeitgebern wäre da ein Wechsel problemlos möglich gewesen nach der BDA/SDR Stufe in Richtung CS intern zu wechseln statt AE anzugehen.

Hier TE:
Danke für alle Beiträge.
Könntest du mir bitte die Kürzel BDA/SDR und CS, AE erläutern?

BDA = Business Development Associate
SDR = Sales Development Representative
AE = Account Executive

BDA ist normalerweise die Einstiegsposition bei den US Tech Unternehmen, danach gehts dann weiter zum SDR und dann zum Account Executive (Account Manager). Manche haben da noch andere Name (Market Development Representative z.B. bei DocuSign), aber im Endeffekt sind das z.B. gängige Jobbezeichnungen bei US Unternehmen. An sich auch vollkommen egal wie die Jobs heißen, ich wollte eigentlich nur auf eine Sache hinaus; Selbst wenn du im Sales startest, dann kannst du da , zumindest bei großen Unternehmen oft noch rauswechseln und beispielsweise in Richtung CS (Customer Success) gehen. Ist zwar auch oft im Sales eingegliedert, aber eben keine Akquise Position in dem Sinne.

Genau wie beschrieben, kenne auch ich die Bezeichnungen von Oracle und Salesforce, kann also die Aussagen meines Vorredners nur bestätigen. Die Einstiegsjobs sind häufig in Dublin angesiedelt, da sitzen also z.B. Deutsche und Franzosen in einem Büro und machen per Telefon Akquise in ihre Heimatländer hinein. Das könnte auch für Dich ein Einstiegspunkt sein, wenn Du Dir Kaltakquise zutraust, weil viele sich eben auch nicht trauen einen Job im Ausland zu machen, kommt da quasi ein „Filter“ dazu.

antworten
WiWi Gast

Startup Vertrieb oder IT-Bude

WiWi Gast schrieb am 29.11.2020:

WiWi Gast schrieb am 28.11.2020:

WiWi Gast schrieb am 28.11.2020:

Hi,

ich bin im Master IT-Management und auf Jobsuche. Mein Profil würde ich selbst als nicht so gut bezeichnen. Stehe auf 2,3 und im Bachelor BWL war ich 2,8. Beides Dorf FH. Praktika und Werkstudententätigkeiten im IT Sales und in der Entwicklung. In meiner Abschlussarbeit habe ich mich mit der Cloud Entwicklung beschäftigt.

Bei großen Firmen reicht es nicht zum Vorstellungsgespräch. Nun habe ich eine Möglichkeit Richtung Cloud Entwicklung in einem lokalen mini IT-Haus einzusteigen. Die Bezahlung ist unterirdisch aber besser als nichts und ich bekomme Schulungen für Zertifikate. Auf der anderen Seite könnte ich in einem Cloud ML startup anfangen. Das Gehalt ist sehr gut 48k fix und Variabel bei 75k gedeckelt. Nach einiger Zeit wären auch Steigerungen möglich. Wobei man berücksichtigen muss, dass es hart wird. Bestandskunden gibt es nicht.
Hat jemand Erfahrungen gemacht im Startup Vertrieb und kann mir Tipps geben? Es gibt zwar Foreneinträge von Faang Vertriebler mit super Gehalt. Aber das sind die großen Player zu denen ich nicht mal zum Vorstellungsgespräch geladen werde. Außerdem verfügen die über Bestandskunden und Kontaktadressen.

Ich frage mich, was langfristig mehr Geld und WLB bringt. Als Entwickler bzw. Berater müsste ich mehrere Wechsel durchführen, um ein gutes Gehalt zu bekommen und wäre evtl. breiter aufgestellt. Ist es wirklich so, dass man im Vertrieb so bombe verdient?
Als Berater springen die meisten vor der Managerposition ab, nachdem was ich hier so lese.

Für Input wäre ich dankbar.

Moin,

immer schön wenn sich hier Studenten für den Vertrieb interessieren :-)
Bin selbst vor 3 Jahren im IT Vertrieb eingestiegen und habe es bisher nicht bereut. Die FAANG Gehälter, die hier oft rumschwirren sind meistens etwas hoch gegriffen, aber nicht so weit von der Wahrheit entfernt. Verdienen kann man also sehr gut.

Was hast du denn an praktischer Erfahrung im Sales? Nur ein Praktikum? (Produkt, Firma?) Das ist jetzt tendenziell natürlich etwas schwach, aber ich kenne genügend Leute, die ohne Sales Erfahrung oder nur einem kurzen Praktikum/Werkstudent zumindest bei Firmen wie DocuSign untergekommen sind, also nicht die Flinte ins Korn werfen. Noten interessieren niemanden, die Zeugnisse musste ich bisher tatsächlich immer erst beim Vertragsabschluss vorlegen und ich war auch nicht viel besser im Studium als du.

Wenn du derzeit Zeit hast, mach einfach mal die ganzen Salesforce Trailblazer Zertifikate, die man kostenlos machen kann, wird bei vielen Firmen sehr gerne gesehen. Ebenso Rhetorik Kurse, falls es sowas in deiner Nähe gibt. Macht Spaß und ist gut für den CV.

Sales im Startup ist immer so eine Sache. Vorweg sei gesagt, ich kann da nur aus Erfahrung zweier Praktika während der Studienzeit sprechen, aber im Endeffekt ging es den Fulltime Angestellen auch nicht anders. Das erste war ein Startup mit vielleicht 50 Mitarbeitern, kurz nach Gründung. War ne tolle Zeit ingesamt, jeder Vertriebler hat 100-150 Cold Calls mit gekauften Lead Listen machen müssen, das habe ich als den puren Horror empfunden. Gerade wenn die Firma keiner kennt und das Produkt auch "neuartig" ist, stellt sich da schnell der Frust ein, wenn man sich die Conversion anschaut, Wenn du keine andere Möglichkeit hast, dann mach das ruhig, du wirst ne Menge lernen, aber stell dich darauf ein, dass es hart wird. Ist einfach, gerade am Anfang ein total anderes Gefühl, ob man den Kunden von seiner unbekannten Firma/Produkt überzeugen muss oder ob man im Sales bei einem großen Player anfängt. Letztendlich Typsache, aber mit gefällt letzteres deutlich besser, Mit wirklich "verkaufen" im klassischen Sinne ist da nicht viel, die Kunden kommen im Endeffekt fast von alleine, da geht es dann eher in die Richtung Produkt erklären, besten Usecase für den Kunden finden etc.

Es gibt in DE auch einige große US Player, die nicht so selektiv sind wie FAANG. Schau dir beispielsweise mal RedHat an.

Guter Beitrag. Topp. Kann nur bestätigen was Du sagst.

Im IT Sales, insbesondere bei US-Unternehmen, kommt ja noch hinzu, dass die Verweildauer in reinen Einsteigerjobs (teilweise auch in Folgejobs) nicht sehr lange ist, weil es eben ein anstrengender Job ist, der auch nicht jedem liegt. Meiner Erfahrung nach sind Noten und Zeugnisse da auch eher nachrangig.

Wenn Du zwischen Sales und Developer schwankst, wäre es eine Überlegung wert, mittelfristig eine Pre-Sales bzw. Sales Engineer Position anzupeilen. Dann wärst Du derjenige der z.B. dem Kunden diejenigen Dinge zum Produkt erklärt, die der reine Sales nicht abdeckt.

Wenn Du bei einem soliden Systemhaus einsteigst und dort so ein Skill Set aufbaust, dann wäre das auch nicht übel. Um die großen Player herum, gibt es ja zahlreiche Partner, bei denen die Jobs auch sehr interessant sind.

Pre-Sales/Engineer habe ich gar nicht dran gedacht, aber stimmt das könnte für den TE auch passen. Ansonsten ist auch Customer Success noch eine Möglichkeit. Zumindest bei meinen Arbeitgebern wäre da ein Wechsel problemlos möglich gewesen nach der BDA/SDR Stufe in Richtung CS intern zu wechseln statt AE anzugehen.

Hier TE:
Danke für alle Beiträge.
Könntest du mir bitte die Kürzel BDA/SDR und CS, AE erläutern?

BDA = Business Development Associate
SDR = Sales Development Representative
AE = Account Executive

BDA ist normalerweise die Einstiegsposition bei den US Tech Unternehmen, danach gehts dann weiter zum SDR und dann zum Account Executive (Account Manager). Manche haben da noch andere Name (Market Development Representative z.B. bei DocuSign), aber im Endeffekt sind das z.B. gängige Jobbezeichnungen bei US Unternehmen. An sich auch vollkommen egal wie die Jobs heißen, ich wollte eigentlich nur auf eine Sache hinaus; Selbst wenn du im Sales startest, dann kannst du da , zumindest bei großen Unternehmen oft noch rauswechseln und beispielsweise in Richtung CS (Customer Success) gehen. Ist zwar auch oft im Sales eingegliedert, aber eben keine Akquise Position in dem Sinne.

Genau wie beschrieben, kenne auch ich die Bezeichnungen von Oracle und Salesforce, kann also die Aussagen meines Vorredners nur bestätigen. Die Einstiegsjobs sind häufig in Dublin angesiedelt, da sitzen also z.B. Deutsche und Franzosen in einem Büro und machen per Telefon Akquise in ihre Heimatländer hinein. Das könnte auch für Dich ein Einstiegspunkt sein, wenn Du Dir Kaltakquise zutraust, weil viele sich eben auch nicht trauen einen Job im Ausland zu machen, kommt da quasi ein „Filter“ dazu.

Hier TE:
Danke für die Info. Bevor es zu den US Firmen abdriftet, ja Kaltaquise traue ich mir zu und habe es bereits als Werkstudent gemacht. Der Punkt ist nur, das ich nicht mal zum Vorstellungsgespräch bei denen eingeladen werde. Vielleicht kann ich es mit Berufserfahrung nochmal später versuchen.

antworten
WiWi Gast

Startup Vertrieb oder IT-Bude

Meine Güte. Zitiert doch nicht den ganzen Thread, nur um dann drei Zeilen drunter zu schreiben.

antworten
WiWi Gast

Startup Vertrieb oder IT-Bude

Wieso findest du ein Gehalt von 48 fix bzw. 75 mit Provision unterirdisch?
Für mich wären schon die 48 ein absolutes Traumgehalt. Und das noch zum Einstieg!

antworten
WiWi Gast

Startup Vertrieb oder IT-Bude

WiWi Gast schrieb am 30.11.2020:

Wieso findest du ein Gehalt von 48 fix bzw. 75 mit Provision unterirdisch?
Für mich wären schon die 48 ein absolutes Traumgehalt. Und das noch zum Einstieg!

Hier TE:
Im Eingangspost habe ich "unterirdisch" auf die andere Entwicklerstelle bezogen. Die bieten 38k mit Zertifizierungskursen an. Allerdings habe ich von Bekannten mitbekommen, dass solche Azure, AWS usw. Zertifikatskosten von deren Firmen alle übernommen werden(=also Standard).

Dabei habe ich die Frage über die späteren Entwicklungsmöglichkeiten aufgeworfen.

antworten
WiWi Gast

Startup Vertrieb oder IT-Bude

Um auf die Ursprungsfrage der Entwicklungsmöglichkeiten einzugehen: Du kannst im Vertrieb sehr gut verdienen. Dir muss aber klar sein, dass damit eine sehr hohe Leistungstransparenz und auch ein hoher Erwartungsdruck einhergeht. Und dass Du gerade bei einem Startup ohne großen Markennamen richtig ackern musst, um hier auf Spur zu kommen. Nur damit wir uns nicht falsch verstehen: auch die FAANG-Leute haben Ziele, die ambitioniert sind. Geschenkt wird Dir auch da nichts. Die Akquise läuft aber anders, wenn Du von einem bekannten Anbieter anrufst. Dazu kommt ein wohl auch mit zu betreuender Teil an Bestandskunden.

Wie die Entwicklungsmöglichkeiten im Bereich Entwicklung sind, kann ich nicht einschätzen. Ich bin Vertriebler, vom Rest habe ich keine Ahnung ;)

Was mich an der von Dir beschriebenen Vertriebsstelle stört ist die Deckelung bei 75k. Nicht die Zahl, sondern eher der Umstand, dass Du damit einem Verkäufer ein unnötiges Limit setzt. Wenn Du für die 75k 1 Mio Umsatz machen sollst und diese nach 9 Monaten erreichst: hörst Du dann auf zu verkaufen? Sind 2 Mio dann nicht 100k Einkommen wert?
Die Zahlen sind fiktiv, aber es wird vielleicht deutlich, was ich meine. Ich persönlich würde niemals in einer Bude arbeiten, bei der meine Provision gedeckelt ist.

antworten
WiWi Gast

Startup Vertrieb oder IT-Bude

Normalerweise gibt es im Vertrieb einen sogenannten Booster.

Das bedeutet, dass innerhalb eines Jahres die Provision in % umso mehr steigt , je mehr Umsatz über Ziel verkauft wurde.

Wenn man zum Beispiel durch Glück gleich nach einem Monat einen großen Deal an Land zieht und das Jahreziel erreicht, macht es für die Firma keinen Sinn dass man den Rest des Jahres rumsitzt. Stattdessen sollte man weiterhin Gas geben.

WiWi Gast schrieb am 30.11.2020:

Um auf die Ursprungsfrage der Entwicklungsmöglichkeiten einzugehen: Du kannst im Vertrieb sehr gut verdienen. Dir muss aber klar sein, dass damit eine sehr hohe Leistungstransparenz und auch ein hoher Erwartungsdruck einhergeht. Und dass Du gerade bei einem Startup ohne großen Markennamen richtig ackern musst, um hier auf Spur zu kommen. Nur damit wir uns nicht falsch verstehen: auch die FAANG-Leute haben Ziele, die ambitioniert sind. Geschenkt wird Dir auch da nichts. Die Akquise läuft aber anders, wenn Du von einem bekannten Anbieter anrufst. Dazu kommt ein wohl auch mit zu betreuender Teil an Bestandskunden.

Wie die Entwicklungsmöglichkeiten im Bereich Entwicklung sind, kann ich nicht einschätzen. Ich bin Vertriebler, vom Rest habe ich keine Ahnung ;)

Was mich an der von Dir beschriebenen Vertriebsstelle stört ist die Deckelung bei 75k. Nicht die Zahl, sondern eher der Umstand, dass Du damit einem Verkäufer ein unnötiges Limit setzt. Wenn Du für die 75k 1 Mio Umsatz machen sollst und diese nach 9 Monaten erreichst: hörst Du dann auf zu verkaufen? Sind 2 Mio dann nicht 100k Einkommen wert?
Die Zahlen sind fiktiv, aber es wird vielleicht deutlich, was ich meine. Ich persönlich würde niemals in einer Bude arbeiten, bei der meine Provision gedeckelt ist.

antworten
WiWi Gast

Startup Vertrieb oder IT-Bude

WiWi Gast schrieb am 30.11.2020:

Um auf die Ursprungsfrage der Entwicklungsmöglichkeiten einzugehen: Du kannst im Vertrieb sehr gut verdienen. Dir muss aber klar sein, dass damit eine sehr hohe Leistungstransparenz und auch ein hoher Erwartungsdruck einhergeht. Und dass Du gerade bei einem Startup ohne großen Markennamen richtig ackern musst, um hier auf Spur zu kommen. Nur damit wir uns nicht falsch verstehen: auch die FAANG-Leute haben Ziele, die ambitioniert sind. Geschenkt wird Dir auch da nichts. Die Akquise läuft aber anders, wenn Du von einem bekannten Anbieter anrufst. Dazu kommt ein wohl auch mit zu betreuender Teil an Bestandskunden.

Wie die Entwicklungsmöglichkeiten im Bereich Entwicklung sind, kann ich nicht einschätzen. Ich bin Vertriebler, vom Rest habe ich keine Ahnung ;)

Was mich an der von Dir beschriebenen Vertriebsstelle stört ist die Deckelung bei 75k. Nicht die Zahl, sondern eher der Umstand, dass Du damit einem Verkäufer ein unnötiges Limit setzt. Wenn Du für die 75k 1 Mio Umsatz machen sollst und diese nach 9 Monaten erreichst: hörst Du dann auf zu verkaufen? Sind 2 Mio dann nicht 100k Einkommen wert?
Die Zahlen sind fiktiv, aber es wird vielleicht deutlich, was ich meine. Ich persönlich würde niemals in einer Bude arbeiten, bei der meine Provision gedeckelt ist.

Danke für deine Antwort. Der Umstand, dass noch keine Bestandkunden existieren wurde natürlich berücksichtigt. Wir haben uns auf ein potenzielles realistisches Umsatzziel mit variablen Gehalt auf insgesamt 75k also ~25k variabl. geeinigt. Unter Berücksichtigung dass erst noch Erfahrungen gesammelt werden müssen--> Vertriebskanäle, Zielkunden usw. Habe das falsch rübergebracht bezüglich Deckelung. Für Hauptstadtverhältnisse ein super Einstiegsgehalt.

Insgesamt sehe ich sehr große Verdienstmöglichkeiten, natürlich nur wenn es sich positiv entwickelt. Bis es dazu kommt, wird es hart.
Meine Bedenken zielen in die Richtung ab, dass ich mich für das Risiko entscheide. Evtl. könnte ich auch auf Sicherheit gehen und einen Entwickler Job annehmen. Das waren bzw. sind meine Gedanken. Weil ich nicht weiß, wie es in einen halbem Jahr aussehen wird.

antworten
WiWi Gast

Startup Vertrieb oder IT-Bude

WiWi Gast schrieb am 30.11.2020:

Um auf die Ursprungsfrage der Entwicklungsmöglichkeiten einzugehen: Du kannst im Vertrieb sehr gut verdienen. Dir muss aber klar sein, dass damit eine sehr hohe Leistungstransparenz und auch ein hoher Erwartungsdruck einhergeht. Und dass Du gerade bei einem Startup ohne großen Markennamen richtig ackern musst, um hier auf Spur zu kommen. Nur damit wir uns nicht falsch verstehen: auch die FAANG-Leute haben Ziele, die ambitioniert sind. Geschenkt wird Dir auch da nichts. Die Akquise läuft aber anders, wenn Du von einem bekannten Anbieter anrufst. Dazu kommt ein wohl auch mit zu betreuender Teil an Bestandskunden.

Wie die Entwicklungsmöglichkeiten im Bereich Entwicklung sind, kann ich nicht einschätzen. Ich bin Vertriebler, vom Rest habe ich keine Ahnung ;)

Was mich an der von Dir beschriebenen Vertriebsstelle stört ist die Deckelung bei 75k. Nicht die Zahl, sondern eher der Umstand, dass Du damit einem Verkäufer ein unnötiges Limit setzt. Wenn Du für die 75k 1 Mio Umsatz machen sollst und diese nach 9 Monaten erreichst: hörst Du dann auf zu verkaufen? Sind 2 Mio dann nicht 100k Einkommen wert?
Die Zahlen sind fiktiv, aber es wird vielleicht deutlich, was ich meine. Ich persönlich würde niemals in einer Bude arbeiten, bei der meine Provision gedeckelt ist.

Das mit der Deckelung ist zwar etwas seltsam, aber recht üblich bei Startups denke ich. Bitterer Beigeschmack, aber man kann das Ganze ja für 1 Jahr mitnehmen (da wirst du dann sowieso noch nichts von der Deckelung merken) und dann wechseln. Wenn der TE mal etwas Erfahrung mitbringt, flattern die Anfragen auf LinkedIn nur so herein. Zumindest war das damals bei mir so, dass schon nach einem halben Jahr quasi täglich (ordentliche!) Anfragen kamen.

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