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Berufseinstieg: Wo & WieIT-Kenntnisse

IT-Kenntnisse unnötig?!

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WiWi Gast

IT-Kenntnisse unnötig?!

Wozu braucht man als klassischer BWLer mit Schwerpunkten wie Accounting, Marketing oder Personal IT-Kenntnisse, die über Office hinausgehen?

Ich lese hier ständig was von Weiterbildung in Richtung Python, Java, Machine Learning...Wozu braucht man das als normaler BWLer?

Das liest sich vielleicht nett auf dem Lebenslauf, aber mehr auch nicht. Das ist so ähnlich wie bei anderen Fremdsprachen außer Englisch: Will man irgendwas spezielles machen, dann ist es hilfreich, aber ansonsten interessiert es doch niemanden ob ich Französisch/Spanisch spreche oder Python/Java beherrsche...

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WiWi Gast

IT-Kenntnisse unnötig?!

Weil sich Berufe wandeln. Der Projektmanager wird zum IT Projektmanager, da die meisten Projekte in diesem Feld angesiedelt sind. Der Marketing Typ wird zum Analytics Marketing Manager, der die Marketing Dinge umsetzt und analysiert. Es ist beschähmend, wenn man in der Uni Vorlesungen zu Verdrängung hört, Lebenszyklen etc. und das alles auf einem Beamer. Wenn die Digital Schere kommt, sind BWLer die ersten die verlieren.

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WiWi Gast

IT-Kenntnisse unnötig?!

Überhaupt nicht und das wird auch in keiner Stellenanzeige gefordert

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WiWi Gast

IT-Kenntnisse unnötig?!

sei einfach aufgeschlossen, deinen Chef etc. wird es nicht interessieren, was und wie du es machst. Einfach learing by doing.

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WiWi Gast

IT-Kenntnisse unnötig?!

Man sollte jetzt kein vollkommener Idiot im Umgang mit Technik sein, aber alles andere spielt für einen BWLer keine Rolle.

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WiWi Gast

IT-Kenntnisse unnötig?!

Es ist wie Du es gesagt hast. Ausser man will was Spezielles machen, ist es unnötig, bestenfalls ein "nice to have", wo ein Entscheider beim drüber lesen sagt "schön, hat er/sie auch noch gemacht, weiter zum nächsten Punkt", ähnlich wie bei einem Hobby. Wer Interesse dafür hat, klar der kann das gerne machen oder wer etwas an der Schnittstelle machen will, wie IT Projektmanagement, dann ist es hilfreich. Teilweise kann es auch im Accounting hilfreich sein, als "nive to have" wenn man etwas tiefere IT Kenntnisse hat, wenn es darum geht Software zu testen oder so. SAP Anwenderkenntnisse sind häufig auch sehr wichtig, aber Entwicklung eher nicht, eben "nive to have".

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WiWi Gast

IT-Kenntnisse unnötig?!

Programmieren usw. braucht kein Mensch.

Ich (UBler) habe sogar schon von Managern gehört, dass deren Leute in der IT-Abteilung nicht programmieren sollen. Dafür sind sie zu teuer. Sie sollen lieber konzeptionell Denken. Das stupide Umsetzen im Sinne von Programmieren lässt sich dann sehr billig outsourcen.

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WiWi Gast

IT-Kenntnisse unnötig?!

Wo liest man denn bitte, dass ein BWLer spezielle IT Kenntnisse haben muss?

Ich habe das noch nie gelesen.

Excel und Powerpoint reichen für die meisten Jobs völlig.

Nice to have ist sowas wie MS Project oder irgend ein Grafikprogramm, falls man dann doch mal was illustieren muss.

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WiWi Gast

IT-Kenntnisse unnötig?!

WiWi Gast schrieb am 23.12.2018:

Programmieren usw. braucht kein Mensch.

Ich (UBler) habe sogar schon von Managern gehört, dass deren Leute in der IT-Abteilung nicht programmieren sollen. Dafür sind sie zu teuer. Sie sollen lieber konzeptionell Denken. Das stupide Umsetzen im Sinne von Programmieren lässt sich dann sehr billig outsourcen.

Ach ja die Manager...
Outsourcing geht zwar eigentlich immer langfristig in die Hose, aber hey solange die Boni im laufenden Geschäftsjahr stimmen...

Back to topic:
Richtige IT-Kenntnisse und BWL haben nichts miteinander zutun. Völlig verschiedene Bereiche.

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WiWi Gast

IT-Kenntnisse unnötig?!

SAP ist für viele BWLer ein Thema. Anwender sind sowieso viele, die nötigen Key-User müssen dann aber umfangreichere Kenntnisse haben. Customizing, evtl. selbst Reports erstellen, ABAP, alles nützlich und ein Fakter, sich von anderen abzuheben.

Excel selbst ist auch deutlich umfangreicher als viele glauben und VBA kann da auch sehr hilfreich sein. Auch hier gilt, ein bisschen "Rumpfuschen" kann jeder, wirklich komplexe Tools entwickeln nicht.
Dann wäre da noch SQL, irgendwelche Data Warehouses und vieles mehr, sobald man als BWLer aus der reinen Anwenderrolle herausmöchte ist man einfach schnell in der Situation, IT-Kenntnisse zu benötigen. Und gerade in Zeiten der Digitalisierung sollte man seine Aufgabe auch dort suchen, jemand der z.B. SAP betreut wird wahrscheinlich länger gebraucht als jemand, der nur darin bucht oder einen Bericht auf Knopfdruck zieht.

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WiWi Gast

IT-Kenntnisse unnötig?!

Welche IT Skills sollte man sich aneignen als BWLer in Anbetracht dessen, dass die Zukunft in digital angehauchten Jobs liegt? Ich werde ja nie so gut Python oder dergleichen programmieren können wie ein Info, daher die Bedenken ob das überhaupt sinnvoll ist. Auf der anderen Seite ist es auch fahrlässig zu glauben, dass man mit bisschen Excel die nächsten Jahrzehnte durchkommen wird, selbst in typischen BWLer Jobs wie Controlling.

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WiWi Gast

IT-Kenntnisse unnötig?!

Wenn Du wirklich (und ich meine wirklich) Excel und PowerPoint beherrschst, bist du für 95% der Situationen gerüstet.

Sei lieber richtig professionell in Excel (und ich meine nicht das "sehr gute Kenntnisse in Excel" a la VLOOKUP und OFFSET) - das hilft dir 20 mal mehr als Grundkenntnisse in Python oder Java zu besitzen. Allenfalls spezifische Programme für manche Jobs sind hilfreich (z. B. R oder MatLab an manchen Tradings Desks). Die werden dann aber auch explizit gefordert.

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WiWi Gast

IT-Kenntnisse unnötig?!

WiWi Gast schrieb am 22.03.2019:

Wenn Du wirklich (und ich meine wirklich) Excel und PowerPoint beherrschst, bist du für 95% der Situationen gerüstet.

Sei lieber richtig professionell in Excel (und ich meine nicht das "sehr gute Kenntnisse in Excel" a la VLOOKUP und OFFSET) - das hilft dir 20 mal mehr als Grundkenntnisse in Python oder Java zu besitzen. Allenfalls spezifische Programme für manche Jobs sind hilfreich (z. B. R oder MatLab an manchen Tradings Desks). Die werden dann aber auch explizit gefordert.

Python >>>>>>>> R = MatLab für alle Datenanalysen, u.a. für Trading

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WiWi Gast

IT-Kenntnisse unnötig?!

WiWi Gast schrieb am 22.03.2019:

WiWi Gast schrieb am 22.03.2019:

Wenn Du wirklich (und ich meine wirklich) Excel und PowerPoint beherrschst, bist du für 95% der Situationen gerüstet.

Sei lieber richtig professionell in Excel (und ich meine nicht das "sehr gute Kenntnisse in Excel" a la VLOOKUP und OFFSET) - das hilft dir 20 mal mehr als Grundkenntnisse in Python oder Java zu besitzen. Allenfalls spezifische Programme für manche Jobs sind hilfreich (z. B. R oder MatLab an manchen Tradings Desks). Die werden dann aber auch explizit gefordert.

Python >>>>>>>> R = MatLab für alle Datenanalysen, u.a. für Trading

Das einzige bei dem python deutlich ueberlegen ist ist machine learning und angrenzende Gebiete, durch packages wie tensorflow

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WiWi Gast

IT-Kenntnisse unnötig?!

Da man sich SAP aufgrund der notwendigen Lizenz schlecht selbst beibringen kann, finde ich es übertrieben, von einem Berufseinsteiger bzw. von jemandem, der vorher nicht im Konzern gearbeitet hat, SAP-Kenntnisse zu erwarten. Die notwendigen Anwenderkenntnisse unterscheiden sich eh und von Stelle zu Stelle und man lernt sie innerhalb von einem Tag. Die Unternehmen sollen halt wieder systematisch einarbeiten.

WiWi Gast schrieb am 23.12.2018:

SAP ist für viele BWLer ein Thema. Anwender sind sowieso viele, die nötigen Key-User müssen dann aber umfangreichere Kenntnisse haben. Customizing, evtl. selbst Reports erstellen, ABAP, alles nützlich und ein Fakter, sich von anderen abzuheben.

Excel selbst ist auch deutlich umfangreicher als viele glauben und VBA kann da auch sehr hilfreich sein. Auch hier gilt, ein bisschen "Rumpfuschen" kann jeder, wirklich komplexe Tools entwickeln nicht.
Dann wäre da noch SQL, irgendwelche Data Warehouses und vieles mehr, sobald man als BWLer aus der reinen Anwenderrolle herausmöchte ist man einfach schnell in der Situation, IT-Kenntnisse zu benötigen. Und gerade in Zeiten der Digitalisierung sollte man seine Aufgabe auch dort suchen, jemand der z.B. SAP betreut wird wahrscheinlich länger gebraucht als jemand, der nur darin bucht oder einen Bericht auf Knopfdruck zieht.

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