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Berufseinstieg: Wo & WieNotenschnitt

Hand aufs Herz. Wie wichtig sind Noten?

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WiWi Gast

Hand aufs Herz. Wie wichtig sind Noten?

Hallo.

Wenn ihr euch für ein Vollzeitangebot beworben hattet, wie wichtig waren da die Noten? Wurde jemand mal negativ auf evtl. schlechtere Noten angesprochen ?Sind die Praktika wichtig? Sind schlechte Noten direkt ein Ausschlusskriterium?

Danke euch!

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WiWi Gast

Hand aufs Herz. Wie wichtig sind Noten?

Wenn ihr euch für ein Vollzeitangebot beworben hattet, wie wichtig waren da die Noten?

--> Wichtig - je nachdem wie kompetitiv die Stelle ist umso wichtiger.

Wurde jemand mal negativ auf evtl. schlechtere Noten angesprochen ?

--> Ja.

Sind die Praktika wichtig?

--> Ja, viele Stelle verlangen relevante Praktika. Je kompetitiver die Stelle ist, desto wichtiger werden die Praktika.

Sind schlechte Noten direkt ein Ausschlusskriterium?

--> Natürlich. Wie oben kommt es hier auch auf den Wettbewerb an. Falls sich 500 auf die gleiche Stelle bewerben, werden die mit den schlechtesten Noten direkt ausgeschlossen.

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WiWi Gast

Hand aufs Herz. Wie wichtig sind Noten?

Ne, alles unwichtig.

1.0 mit 3 Praktika = 3.5 ohne Praktika

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WiWi Gast

Hand aufs Herz. Wie wichtig sind Noten?

Solange du 1,x hast ist es ziemlich egal

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WiWi Gast

Hand aufs Herz. Wie wichtig sind Noten?

Ich wurde in Vorstellungsgesprächen noch NIE auf Noten angesprochen. Die sind maximal durchschnitt.

Viel wichtiger sind konkrete praktische Erfahrungen (nicht nur tolle Zeugnisse) und Software-Kentnisse. Dort gab es sehr viele und tiefe Fragen.

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WiWi Gast

Hand aufs Herz. Wie wichtig sind Noten?

Und wie oft wurdest du zu Vorstellungsgesprächen eingeladen?

WiWi Gast schrieb am 01.01.2019:

Ich wurde in Vorstellungsgesprächen noch NIE auf Noten angesprochen. Die sind maximal durchschnitt.

Viel wichtiger sind konkrete praktische Erfahrungen (nicht nur tolle Zeugnisse) und Software-Kentnisse. Dort gab es sehr viele und tiefe Fragen.

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WiWi Gast

Hand aufs Herz. Wie wichtig sind Noten?

Als, wenn man in Foren nicht alles behaupten könnte ;)

WiWi Gast schrieb am 01.01.2019:

Und wie oft wurdest du zu Vorstellungsgesprächen eingeladen?

WiWi Gast schrieb am 01.01.2019:

Ich wurde in Vorstellungsgesprächen noch NIE auf Noten angesprochen. Die sind maximal durchschnitt.

Viel wichtiger sind konkrete praktische Erfahrungen (nicht nur tolle Zeugnisse) und Software-Kentnisse. Dort gab es sehr viele und tiefe Fragen.

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WiWi Gast

Hand aufs Herz. Wie wichtig sind Noten?

Man sollte immer zuerst das Beste annehmen. Wer in allen nur das Schlechte sehen will, scheint von sich auf andere zu schließen.

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WiWi Gast

Hand aufs Herz. Wie wichtig sind Noten?

Noten sind nun mal DAS erste Auswahl- und Ausschlusskriterium bei beliebten & attraktiven Stellen mit vielen Bewerbern. Nach der Hürde der Einladung zum VG/AC spielen Noten aber (oft) nur eine untergeordnete Rolle.

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WiWi Gast

Hand aufs Herz. Wie wichtig sind Noten?

Bei unseren Stellen bekommen wir mittelmäßig viele Bewerbungen. Vollzeitstellen sind sowieso durch Personalvermittler vorgefiltert, auf Praktika kommt alles direkt.
Noten sind für mich eine Art Hygienefaktor. Alles von 1,x-2,x ist ok. Darüber guckt man schon mal genauer, ob der Kandidat fachlich in Ordnung ist. Einer war dann mal dabei der schon ein paarmal durch Prüfungen gefallen ist und wiederholen musste. Das war für mich dann ein Ausschlusskriterium.
Ansonsten ist die praktische Erfahrung viel wichtiger. Wenn ich einen 1,x Kandidaten habe, der aber bisher nur an der Tankstelle gearbeitet hat oder einen 2,x, der aber schon 3 relevante Praktika hat, wäre dieser zu bevorzugen.

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WiWi Gast

Hand aufs Herz. Wie wichtig sind Noten?

Je mehr Berufserfahrung man hat, desto unwichtiger werden die Noten. Dann rücken die Arbeitszeugnisse in den Fokus. Da heute immer weniger Anschreiben verlangt werden und nur noch CV's in irgendeinen Bewerberpool hochgeladen werden, sind die Noten anfangs halt noch die Visitenkarte des Bewerbers. Und sind dadurch auch mit Hand auf dem Herzen wichtig!

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WiWi Gast

Hand aufs Herz. Wie wichtig sind Noten?

WiWi Gast schrieb am 02.01.2019:

Noten sind für mich eine Art Hygienefaktor. Alles von 1,x-2,x ist ok. Darüber guckt man schon mal genauer, ob der Kandidat fachlich in Ordnung ist. Einer war dann mal dabei der schon ein paarmal durch Prüfungen gefallen ist und wiederholen musste. Das war für mich dann ein Ausschlusskriterium.

In welchem Zeugnis steht bitte, wie oft jemand durch Prüfungen gefallen ist? Für mich wäre das der KO gewesen, da ich mich öfters bewusst habe durchfallen lassen, wenn mir die Fragen nicht gepasst haben.

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WiWi Gast

Hand aufs Herz. Wie wichtig sind Noten?

WiWi Gast schrieb am 02.01.2019:

WiWi Gast schrieb am 02.01.2019:

Noten sind für mich eine Art Hygienefaktor. Alles von 1,x-2,x ist ok. Darüber guckt man schon mal genauer, ob der Kandidat fachlich in Ordnung ist. Einer war dann mal dabei der schon ein paarmal durch Prüfungen gefallen ist und wiederholen musste. Das war für mich dann ein Ausschlusskriterium.

In welchem Zeugnis steht bitte, wie oft jemand durch Prüfungen gefallen ist? Für mich wäre das der KO gewesen, da ich mich öfters bewusst habe durchfallen lassen, wenn mir die Fragen nicht gepasst haben.

In meinem TOR steht das drin (Uni).

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WiWi Gast

Hand aufs Herz. Wie wichtig sind Noten?

80% der Unternehmen nutzen heute eine automatisierte Bewerbungssoftware. Da ist eine Eingangshürde die Note. Vor allem für Berufsanfänger. Passt die nicht, wirst du automatisch abgesagt. Es kann gut sein, dass kein Mensche je deine Bewerbung sieht.

Wenn es dir gelingt, die Bewerbung bei einem Menschen direkt zu platzieren, kannst du die Software und vielleicht auch die Notengrenze aushebeln, aber das fällt dann schon unter den Punkt "Vitamin B". Damit kann man alles aushebeln.

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WiWi Gast

Hand aufs Herz. Wie wichtig sind Noten?

WiWi Gast schrieb am 02.01.2019:
Einer war dann mal dabei der schon ein paarmal durch Prüfungen gefallen ist und wiederholen musste. Das war für mich dann ein Ausschlusskriterium.

Bei der Bewerbung sieht man nicht wie oft jemand durchgefallen ist, nur die Abschlussnote zählt.

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WiWi Gast

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Einige Unis schreiben Wiederholungsprüfungen in den Transcript of Records (FOM zB glaube ich) und die lassen wir uns auch geben. Bei Praktika hat man sonst ja eh immer nicht viel.
Das sortiere ich aber nicht direkt aus, denn es gibt auch Leute, die sich erstmal für eine Klausur anmelden, sie dann aber nicht machen und das zählt automatisch als durchgefallen. Sicherlich könnte mich da auch einer belügen, aber ich denke, im Gesamtbild und Auftreten merkt man, ob jemand ehrlich und authentisch ist. Gerade wenn man Nachfragen stellt.

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WiWi Gast

Hand aufs Herz. Wie wichtig sind Noten?

FOM ist keine Uni.

WiWi Gast schrieb am 02.01.2019:

Einige Unis schreiben Wiederholungsprüfungen in den Transcript of Records (FOM zB glaube ich) und die lassen wir uns auch geben. Bei Praktika hat man sonst ja eh immer nicht viel.
Das sortiere ich aber nicht direkt aus, denn es gibt auch Leute, die sich erstmal für eine Klausur anmelden, sie dann aber nicht machen und das zählt automatisch als durchgefallen. Sicherlich könnte mich da auch einer belügen, aber ich denke, im Gesamtbild und Auftreten merkt man, ob jemand ehrlich und authentisch ist. Gerade wenn man Nachfragen stellt.

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WiWi Gast

Hand aufs Herz. Wie wichtig sind Noten?

WiWi Gast schrieb am 02.01.2019:

Einige Unis schreiben Wiederholungsprüfungen in den Transcript of Records (FOM zB glaube ich) und die lassen wir uns auch geben. Bei Praktika hat man sonst ja eh immer nicht viel.
Das sortiere ich aber nicht direkt aus, denn es gibt auch Leute, die sich erstmal für eine Klausur anmelden, sie dann aber nicht machen und das zählt automatisch als durchgefallen. Sicherlich könnte mich da auch einer belügen, aber ich denke, im Gesamtbild und Auftreten merkt man, ob jemand ehrlich und authentisch ist. Gerade wenn man Nachfragen stellt.

Das glaubst du doch selbst nicht, dass man sich in einer Zeit, in der wirklich jeder studiert und gute Noten hat, extra sowas anschaut.

Bei den meisten Unternehmen sortiert eine Software diejenige aus, die vom Schnitt unter der gewünschten Mindestnote sind oder über die gewünschte Regelstudienzeit. Welche Kriterien relevant sind, lässt sich einstellen.

Ganz gewiss macht sich aber niemand die Mühe, bei gefühlten 1000 Bewerbungen auf einer Stelle, händisch sowas durchzuschauen. Das ist ein Märchen und reine Angstmacherei.

Wer eingeladen wird, hat die Notenhürde geschafft und käme prinzipiell in Frage. Es kommt dann nur auf den eigenen Auftritt und noch viel mehr auf den der anderen Kandidaten an, wenn man nicht die Nr. 1 ist.

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WiWi Gast

Hand aufs Herz. Wie wichtig sind Noten?

Kein Unternehmen schaut sich die Versuche an.
Der Beitrag ist Fake und soll die Studenten hier nur verunsichern!

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WiWi Gast

Hand aufs Herz. Wie wichtig sind Noten?

WiWi Gast schrieb am 02.01.2019:

Einige Unis schreiben Wiederholungsprüfungen in den Transcript of Records (FOM zB glaube ich) und die lassen wir uns auch geben. Bei Praktika hat man sonst ja eh immer nicht viel.
Das sortiere ich aber nicht direkt aus, denn es gibt auch Leute, die sich erstmal für eine Klausur anmelden, sie dann aber nicht machen und das zählt automatisch als durchgefallen. Sicherlich könnte mich da auch einer belügen, aber ich denke, im Gesamtbild und Auftreten merkt man, ob jemand ehrlich und authentisch ist. Gerade wenn man Nachfragen stellt.

Was für ein Bullshit. Niemand fragt so etwas an.

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WiWi Gast

Hand aufs Herz. Wie wichtig sind Noten?

Das ist kein Fake. Bei uns gehen nicht 1000 Bewerbungen auf eine Praktikumsstelle ein und wir haben auch keine Software, dh ich und mein Kollege gucken uns die Kandidaten selber alle an. Wir fragen den Transcript immer mit an und werfen da kurz einen Blick drauf, ob was auffälliges drin ist. In 99% der Fälle ist alles normal und dann interessiert mich das auch nicht weiter. Aber du hast halt 1-2 Kandidaten pro Jahr, wo mal was komisches drin ist. Bei einem war es wirklich so, dass er durchgefallen ist und das steht da drin. Bei einer anderen Kandidatin war das auch der Fall, sie hatte aber glaubhaft dargelegt, dass es nur daran lag, dass sie die Klausuren eingeplant hat, sie dann aber verschoben hat. Das macht aber jede Uni / FH / DHBW anders.

Ggf guckt sich nicht jedes Unternehmen den Transcript an, aber einige definitiv.

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WiWi Gast

Hand aufs Herz. Wie wichtig sind Noten?

"Ich wurde in Vorstellungsgesprächen noch NIE auf Noten angesprochen. Die sind maximal durchschnitt.
Viel wichtiger sind konkrete praktische Erfahrungen (nicht nur tolle Zeugnisse) und Software-Kentnisse. Dort gab es sehr viele und tiefe Fragen."

Beitrag ist von mir, bitte genau lesen, in VORSTELLUNGSGESPRÄCHEN wurde ich nie auf Noten angesprochen. Was soll man im Gespräch auch über die Note z.B. in Allgemeine BWL reden?
Dass ich mit Sicherheit sehr oft wegen der Note vorab aussortiert wurde (ob von einer Software oder einem Hler) ist doch klar. Wenn man eine große Menge an Daten zu bewältigen hat braucht man nunmal Filter und da bietet sich die Note einfach an.

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WiWi Gast

Hand aufs Herz. Wie wichtig sind Noten?

sehr wichtig, nicht mal Vitamin B hilft manchmal. Hatte schon die Zusage für ein Praktikum, hat dann aber von HR aus doch nicht geklappt, weil mein Notendurchschnitt nach offiziellen Regeln des Unternehmens zu schlecht war für diesen bestimmten Bereich.

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WiWi Gast

Hand aufs Herz. Wie wichtig sind Noten?

Das hängt von der Studienrichtung ab. Bei einem Wiing spielen Noten keine Rolle. Bei BWL muss es schon 1,x sein. Wäre ja sinnlos für Wiings und BWLer gleiche Noten Schranken anzuwenden, da jeder 3,x Wiing eine 1,x BWL packen würde.

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WiWi Gast

Hand aufs Herz. Wie wichtig sind Noten?

Ihr mögt das so machen, seid damit aber wirklich ein Ausnahmefall.

Was sagt Dir das denn, wenn jemand mal durch eine Prüfung gerauscht ist? Das abgeschlossene Studium bzw. Diplom reicht offenbar nicht. Nein, da muss dann auch nach den Fehlversuchen geforscht werden, vielleicht hat da ja mal jemand eine Prüfung vergeigt und dann erst im zweiten Versuch geschafft. So einen Mitarbeiter will man auf keinen Fall, der lernt ja sogar aus seinen Fehlern.
Auch wenn es bei Euch "nur" um eine Praktikumsstelle geht, ist das aus meiner Sicht Erbsenzählerei der schlimmsten Kategorie.

WiWi Gast schrieb am 03.01.2019:

Das ist kein Fake. Bei uns gehen nicht 1000 Bewerbungen auf eine Praktikumsstelle ein und wir haben auch keine Software, dh ich und mein Kollege gucken uns die Kandidaten selber alle an. Wir fragen den Transcript immer mit an und werfen da kurz einen Blick drauf, ob was auffälliges drin ist. In 99% der Fälle ist alles normal und dann interessiert mich das auch nicht weiter. Aber du hast halt 1-2 Kandidaten pro Jahr, wo mal was komisches drin ist. Bei einem war es wirklich so, dass er durchgefallen ist und das steht da drin. Bei einer anderen Kandidatin war das auch der Fall, sie hatte aber glaubhaft dargelegt, dass es nur daran lag, dass sie die Klausuren eingeplant hat, sie dann aber verschoben hat. Das macht aber jede Uni / FH / DHBW anders.

Ggf guckt sich nicht jedes Unternehmen den Transcript an, aber einige definitiv.

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WiWi Gast

Hand aufs Herz. Wie wichtig sind Noten?

WiWi Gast schrieb am 03.01.2019:

Das hängt von der Studienrichtung ab. Bei einem Wiing spielen Noten keine Rolle. Bei BWL muss es schon 1,x sein. Wäre ja sinnlos für Wiings und BWLer gleiche Noten Schranken anzuwenden, da jeder 3,x Wiing eine 1,x BWL packen würde.

xD

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WiWi Gast

Hand aufs Herz. Wie wichtig sind Noten?

Die Praktikanten haben das Studium meist noch nicht beendet. Da ist das TOR noch relevant. Bei dem Bewerber bestand auch die Gefahr, dass er auch eine dritte Wiederholungsprüfung nicht schafft und dann exmatrikuliert wird. Wie gesagt, das sind echt die Ausnahmen. Auf 100 Bewerbungen hast du maximal einen solchen Kandidaten. Deswegen gucke ich das meist nur kurz an und dann wars das. Ob jemand 1,3 oder 2,7 in einem Fach hatte ist mir grundsätzlich egal. Aber ein paarmal kann man damit unerwünschte Kandidaten rausfiltern.

WiWi Gast schrieb am 03.01.2019:

Ihr mögt das so machen, seid damit aber wirklich ein Ausnahmefall.

Was sagt Dir das denn, wenn jemand mal durch eine Prüfung gerauscht ist? Das abgeschlossene Studium bzw. Diplom reicht offenbar nicht. Nein, da muss dann auch nach den Fehlversuchen geforscht werden, vielleicht hat da ja mal jemand eine Prüfung vergeigt und dann erst im zweiten Versuch geschafft. So einen Mitarbeiter will man auf keinen Fall, der lernt ja sogar aus seinen Fehlern.
Auch wenn es bei Euch "nur" um eine Praktikumsstelle geht, ist das aus meiner Sicht Erbsenzählerei der schlimmsten Kategorie.

WiWi Gast schrieb am 03.01.2019:

Das ist kein Fake. Bei uns gehen nicht 1000 Bewerbungen auf eine Praktikumsstelle ein und wir haben auch keine Software, dh ich und mein Kollege gucken uns die Kandidaten selber alle an. Wir fragen den Transcript immer mit an und werfen da kurz einen Blick drauf, ob was auffälliges drin ist. In 99% der Fälle ist alles normal und dann interessiert mich das auch nicht weiter. Aber du hast halt 1-2 Kandidaten pro Jahr, wo mal was komisches drin ist. Bei einem war es wirklich so, dass er durchgefallen ist und das steht da drin. Bei einer anderen Kandidatin war das auch der Fall, sie hatte aber glaubhaft dargelegt, dass es nur daran lag, dass sie die Klausuren eingeplant hat, sie dann aber verschoben hat. Das macht aber jede Uni / FH / DHBW anders.

Ggf guckt sich nicht jedes Unternehmen den Transcript an, aber einige definitiv.

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WiWi Gast

Hand aufs Herz. Wie wichtig sind Noten?

WiWi Gast schrieb am 03.01.2019:

Das ist kein Fake. Bei uns gehen nicht 1000 Bewerbungen auf eine Praktikumsstelle ein und wir haben auch keine Software, dh ich und mein Kollege gucken uns die Kandidaten selber alle an. Wir fragen den Transcript immer mit an und werfen da kurz einen Blick drauf, ob was auffälliges drin ist. In 99% der Fälle ist alles normal und dann interessiert mich das auch nicht weiter. Aber du hast halt 1-2 Kandidaten pro Jahr, wo mal was komisches drin ist. Bei einem war es wirklich so, dass er durchgefallen ist und das steht da drin. Bei einer anderen Kandidatin war das auch der Fall, sie hatte aber glaubhaft dargelegt, dass es nur daran lag, dass sie die Klausuren eingeplant hat, sie dann aber verschoben hat. Das macht aber jede Uni / FH / DHBW anders.

Ggf guckt sich nicht jedes Unternehmen den Transcript an, aber einige definitiv.

Natürlich ist das Fake. Fast jedes Unternehmen ab einer gewissen Größe nutzt eine automatisierte Software, die Filter wie Note oder Regelstudienzeit setzen kann und automatisiert absagt.

Du erzählt jetzt, dass ihr auf eine Praktikumsstelle 1000 Bewerbungen bekommt und du nur das machst, um 1000 Bewerbungen auf eine lächerliche Praktikantenstelle mit der Lupe überprüft. Ihr macht euch also wochenlange Arbeit, nur für eine Praktikumsstelle. Was ist denn, wenn ihr 10 Praktikumsstellen im Quartal vergebt? Schaut ihr euch dann im Quartal 10.000 Bewerbungen?

Wie viele wären das dann in der Stunde? 10 Stück? Oder doch weniger, weil 6 Minuten sind für eine genaue Prüfung und eine PC-Erfassung schon arg mager.

Das wären dann 1000 Stunden nur für Praktikantenbewerbungen überprüfen. Deine monatliche Arbeitszeit beträgt vermutlich ungefähr 750 Stunden. Das heißt, du bist 1,25 Monate nur damit beschäftigt, Praktikantenbewerbungen zu lesen. Anschließend musst du aber leider noch Absagen schreiben, einladen und Gesprächen führen, Stellen ausschreiben, Fragen beantworten, Rechenschaft ablegen. Da brauchst du sicher alleine für die Anschreiben auch 6 Minuten pro Bewerbungen. Macht also 2000 Stunden. Plus Bewerbungsgespräche. Das heißt, du bist im Quartal nur damit beschäftigt Praktikantenstellen zu besetzen.

Wie viele Leute habt ihr eigentlich eingestellt für die normalen Arbeitsstellen? 50? ;)

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WiWi Gast

Hand aufs Herz. Wie wichtig sind Noten?

Angesprochen wurde ich zwar, jedoch vorwiegend BEVOR ich irgendwelche Erfahrungen hatte.

Noten zäheln in erster Linie bei Bewerber/-innen ohne praktische Erfahrungen wie bspw. den 22-jährigen, Mini-fahrenden Anwaltssohn der es nie für notwendig gehalten hat ein Praktikum o.ä. zu absolvieren, weil er dies auf seiner Super-Uni nicht benötigt hat.

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WiWi Gast

Hand aufs Herz. Wie wichtig sind Noten?

WiWi Gast schrieb am 02.01.2019:

Bei unseren Stellen bekommen wir mittelmäßig viele Bewerbungen. Einer war dann mal dabei der schon ein paarmal durch Prüfungen gefallen ist und wiederholen musste. Das war für mich dann ein Ausschlusskriterium.

Er "musste" nicht wiederholen, er wollte (!) wiederholen, ist drangeblieben, und hat es gepackt. Dass du dieses Fähigkeit als Personal als etwas negatives auslegst zeigt leider, dass du von deinem Job wenig Ahnung hast. Manche lernen schneller, manche langsamer, man kann aus der Ausbildungsphase überhaupt nicht ableiten wer von beiden Kandidaten am Ende der bessere sein wird, oftmals überholen auch die langsamen Lerner später in der Praxis, weil es auf viel mehr Eigenschaften ankommt, als wer in seinem Leben schon öfter mit Stoff XY in Berührung gekommen ist und eine Prüfung leichter geschafft hat.

Das einzige was man hier rauslesen konnte ist, dass der eine seine Prüfung einfach bestanden hat (Hier kann man nichts rauslesen weil man eben nicht weiß, wieviel arbeit dahinter steckte, vielleicht fiel es ihm/ihr auch spielend leicht weil er die Themen schon in der Vorbildung häufiger behandelt hat), bei dem anderen hingegen konnte man zweifelsfrei absolut erwiesen rauslesen, dass er keine Mühen gescheut hat es erneut zu und erneut zu versuchen und zu bestehen.

Leider hast du hier als Personaler völlig versagt.

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WiWi Gast

Hand aufs Herz. Wie wichtig sind Noten?

WiWi Gast schrieb am 28.10.2020:

Bei unseren Stellen bekommen wir mittelmäßig viele Bewerbungen. Einer war dann mal dabei der schon ein paarmal durch Prüfungen gefallen ist und wiederholen musste. Das war für mich dann ein Ausschlusskriterium.

Er "musste" nicht wiederholen, er wollte (!) wiederholen, ist drangeblieben, und hat es gepackt. Dass du dieses Fähigkeit als Personal als etwas negatives auslegst zeigt leider, dass du von deinem Job wenig Ahnung hast. Manche lernen schneller, manche langsamer, man kann aus der Ausbildungsphase überhaupt nicht ableiten wer von beiden Kandidaten am Ende der bessere sein wird, oftmals überholen auch die langsamen Lerner später in der Praxis, weil es auf viel mehr Eigenschaften ankommt, als wer in seinem Leben schon öfter mit Stoff XY in Berührung gekommen ist und eine Prüfung leichter geschafft hat.

Das einzige was man hier rauslesen konnte ist, dass der eine seine Prüfung einfach bestanden hat (Hier kann man nichts rauslesen weil man eben nicht weiß, wieviel arbeit dahinter steckte, vielleicht fiel es ihm/ihr auch spielend leicht weil er die Themen schon in der Vorbildung häufiger behandelt hat), bei dem anderen hingegen konnte man zweifelsfrei absolut erwiesen rauslesen, dass er keine Mühen gescheut hat es erneut zu und erneut zu versuchen und zu bestehen.

Leider hast du hier als Personaler völlig versagt.

Du sagst es: manche lernen schneller und manche langsamer, oder anders gesagt, mache sind intelligenter und manche weniger. Intelligenz korreliert stark mit beruflichen Erfolg. Ergo sind Noten schon ein gewisser Indikator.

antworten
WiWi Gast

Hand aufs Herz. Wie wichtig sind Noten?

WiWi Gast schrieb am 28.10.2020:

Er "musste" nicht wiederholen, er wollte (!) wiederholen, ist drangeblieben, und hat es gepackt.

Ob man das jetzt zwingend so positiv auslegen MUSS...

Aber du sprichst einen guten Punkt an:
Für mich (Big4 Manager Audit) sind Noten Teil eines Ersteindrucks vom Bewerber. Und dieser Ersteindruck kann dann im Zusammenspiel mit dem übrigen Bewerbungsmaterial "Kämpfer, der sich durchbeißt" sein oder auch "zielloser Schlaffi, der durchs Studium dümpelt und erst beim xten Versuch besteht". Im Zweifel klärt man dies dann im persönlichen Gespräch.

Was man aber letztendlich bedenken sollte:
Intelligent und talentiert einerseits und "Durchbeißen" andererseits schließt sich nicht aus. Im Zweifel nehm ich doch lieber den 1er-Bewerber, von dem ich keine Ahnung habe, wie gut er wirklich ist, als den 3er-Bewerber, von dem ich ebenfalls keine Ahnung habe, wie gut er ist.

Ja, es gibt gute Gründe für schlechte Noten. Aber jemand anderes erfüllt dies womöglich ebenso und hat obendrauf noch gute Noten.

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WiWi Gast

Hand aufs Herz. Wie wichtig sind Noten?

Hatte einmal ne Diskussion über Noten, als ich mich nach dem Fachabitur mit Ausbildung auf ein duales Studium KMU beworben habe. Ein Rechtsanwalt hat zwanghaft versucht meinen 1,3 er Kaufmann im Einzelhandel-notenschnitt aus der Berufsschule versucht in Abiturnoten umzurechnen. Hatte damit allerdings Probleme und hat es zum Schluss 1:1 als Abitur umgerechnet (warum auch immer er nicht einfach mein Fachabi genommen hat). Bin leider aufgrund der Noten nach dem Vorstellungsgespräch gegen ne 1,0 Abiturientin rausgeflogen. Notentechnisch aber absolut nicht zu vergleichen. Mein Fachabi war 2,5.

Sonst einmal ebenfalls als Bewerbung fürs Duale Studium bei Galeria Kaufhof warum ich 4 x 1 und 1x 3 in den Abschlussprüfung der IHK hatte. Anschließend wurde ich nie wieder bei Bewerbungen auf Praktika oder Werksstudententätigkeiten oder Vollzeitstellen auf Noten angesprochen. Auch nicht bei den Big 4. Ausschließlich auf Praktika oder meine Ausbildung (bin innerhalb der Branche geblieben).

Falls ihr nicht zu MBB oder Tier2 oder IB, ... wollt -> shit happens. Noten sind wie das Abitur- eine Eintrittskarte zum persönlichen Gespräch. anschließend jucken sie nicht mehr.

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WiWi Gast

Hand aufs Herz. Wie wichtig sind Noten?

Kommt stark auf Firma/Branche an. Hatte für meinen ersten Job viele VGs bei den bekannten US Techs, Noten wollte man immer erst sehen, wenn ich den Vertrag unterzeichne bzw. das Zeugnis eben für die Unterlagen.

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WiWi Gast

Hand aufs Herz. Wie wichtig sind Noten?

WiWi Gast schrieb am 28.10.2020:

Du sagst es: manche lernen schneller und manche langsamer, oder anders gesagt, mache sind intelligenter und manche weniger. Intelligenz korreliert stark mit beruflichen Erfolg. Ergo sind Noten schon ein gewisser Indikator.

Nein. Noten spiegeln oft Fleiß wider. Jeder, der fleißig und nicht herausragend dumm ist, kann (sehr) gute Noten schreiben. Ein intelligenter Mensch kann auch schlechte Noten bekommen, wenn er/sie/es schlichtweg zu faul ist, zu lernen. Was bringt es auch, wenn man ohne Lernen locker mit starken Büfflern mithalten kann? Gut, man fliegt hin und wieder unnötigerweise auf die Nase, sprich bekommt ein paar schlechte Noten, aber dafür kann man seine Zeit mit anderen Dingen verbringen, hat weniger Stress...

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WiWi Gast

Hand aufs Herz. Wie wichtig sind Noten?

Sehr gute Noten (≤ 1,2) erreicht man an der Uni aber idR nicht nur mit Fleiß. Es gehört schon mehr dazu, wenn jemand durchgehend so gut ist.

WiWi Gast schrieb am 29.10.2020:

Du sagst es: manche lernen schneller und manche langsamer, oder anders gesagt, mache sind intelligenter und manche weniger. Intelligenz korreliert stark mit beruflichen Erfolg. Ergo sind Noten schon ein gewisser Indikator.

Nein. Noten spiegeln oft Fleiß wider. Jeder, der fleißig und nicht herausragend dumm ist, kann (sehr) gute Noten schreiben. Ein intelligenter Mensch kann auch schlechte Noten bekommen, wenn er/sie/es schlichtweg zu faul ist, zu lernen. Was bringt es auch, wenn man ohne Lernen locker mit starken Büfflern mithalten kann? Gut, man fliegt hin und wieder unnötigerweise auf die Nase, sprich bekommt ein paar schlechte Noten, aber dafür kann man seine Zeit mit anderen Dingen verbringen, hat weniger Stress...

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WiWi Gast

Hand aufs Herz. Wie wichtig sind Noten?

Denke ich - wie gesagt - nicht.

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WiWi Gast

Hand aufs Herz. Wie wichtig sind Noten?

Noten sind unwichtig, wenn sie gut sind. Dies gilt für so ziemlich alle Karriereweisheiten... "Meine Promotion war dann gar nicht mehr wichtig." usw.

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WiWi Gast

Hand aufs Herz. Wie wichtig sind Noten?

Die Aussage wäre sinnvoller, wenn du jemanden zitieren würdest oder zumindest klarstellen würdest, was du nicht denkst.

WiWi Gast schrieb am 29.10.2020:

Denke ich - wie gesagt - nicht.

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WiWi Gast

Hand aufs Herz. Wie wichtig sind Noten?

Er "musste" nicht wiederholen, er wollte (!) wiederholen, ist drangeblieben, und hat es gepackt.

Ob man das jetzt zwingend so positiv auslegen MUSS...

Ist ja keine Auslegungssache, sondern ein Fakt. Die folgende Situation: Person steht vor Hürde die mehrere Anläufe brauchte um überwunden zu werden, bleibt dran und überwindet sie; hat ja eben genau so stattgefunden. Er hat hier also bewiesen dass er imstande ist Frusttoleranz zu entwickeln und weiter zu machen bis es klappt, nicht mehr, aber auch nicht weniger. Bei einem 1'er hingegen kann man einfach gar nix herauslesen weil die Note keinen Aufschluss über Konfliktbewältungspotential gibt.

Was man aber letztendlich bedenken sollte:
Intelligent und talentiert einerseits und "Durchbeißen" andererseits schließt sich nicht aus. Im Zweifel nehm ich doch lieber den 1er-Bewerber, von dem ich keine Ahnung habe, wie gut er wirklich ist, als den 3er-Bewerber, von dem ich ebenfalls keine Ahnung habe, wie gut er ist.
Ja, es gibt gute Gründe für schlechte Noten. Aber jemand anderes erfüllt dies womöglich ebenso und hat obendrauf noch gute Noten.

Ja aber Noten haben da einfach 1,0 vs. 3,0 mag insgesamt schon einen Unterschied machen. Aber sagen wir einen 1,2'er vs einen 2,2er, von dem letzterer obendrein noch mehr Anläufe für die Prüfungen brauchte.

Dass ersterer eine bessere Note hat, hat doch keine Aussagekraft. Vielleicht musste er weniger arbeiten, war finanziell besser aufgestellt, hatte einen besseren Dozenten, vielleicht lagen ihm die Prüfungsthemen wegen vorangiger Lebenserfahrung schon einfacher (beispielweise versteht man mit 28 VWL 100 mal besser und auf viel tieferer Ebene als mit 20, weil einem da einfach noch der geistige Horizont fehlt).

Ich hab's schon in der Berufswelt gesehen dass die vermeindlichen Durchschnittsleute in der Praxis dann die super Absolventen Raketenartig überholt haben. Weil Ausbildung, egal in welcher Form - auch dem Studium - erstmal gar nicht mal so viel Aufschluss gibt. Viel wichtiger ist was der Mensch für Perspektiven und Ansätze mitbringt und wieviel Lebenserfahrungen und Weisheiten in ihm stecken, wofür auswendig gelernte Matheformeln oder Buchhaltungstechniken ein ganz schlechter Spiegel sind.

antworten
WiWi Gast

Hand aufs Herz. Wie wichtig sind Noten?

Für manche Jobs ist Fleiß einfach enorm wichtig. Da sind die Noten der beste Indikator für. Gerade bei Abschlussarbeiten habe ich aber auch das Gefühl, dass gute 1 Komma Leute viel strukturierter und selbstständiger wissenschaftlich arbeiten. Also zusätzlich zum Fleiß-Faktor.

WiWi Gast schrieb am 01.01.2019:

Hallo.

Wenn ihr euch für ein Vollzeitangebot beworben hattet, wie wichtig waren da die Noten? Wurde jemand mal negativ auf evtl. schlechtere Noten angesprochen ?Sind die Praktika wichtig? Sind schlechte Noten direkt ein Ausschlusskriterium?

Danke euch!

antworten
WiWi Gast

Hand aufs Herz. Wie wichtig sind Noten?

Fleiß ist Motivationssache. Ob man im Berufsleben motiviert und fleißig ist, kann ein Fremder nicht zu 100% einschätzen und Noten zeigen das auch nicht. Zumindest nicht bei jedem. Es gibt Ausreißer.

War im Studium faul wie sonst was, wirklich nie gelernt und mit 2,x rausgegangen. Heute kloppe ich nach Lust und Laune gerne 10 Stunden am Tag und erbringe "sehr gute" Leistung. Meine Vorgesetzten sind super zufrieden.

antworten
BrioniFanboy87

Hand aufs Herz. Wie wichtig sind Noten?

WiWi Gast schrieb am 03.01.2019:

Das hängt von der Studienrichtung ab. Bei einem Wiing spielen Noten keine Rolle. Bei BWL muss es schon 1,x sein. Wäre ja sinnlos für Wiings und BWLer gleiche Noten Schranken anzuwenden, da jeder 3,x Wiing eine 1,x BWL packen würde.

Und jeder Jurist mit "ausreichenden" Staatsexamen würde eine 1,x in Wiing packen.
Sehr sinnvoll, Deine pauschale Aussage und mal wieder das obligatorische Pushen des eigenen Studiengangs.

antworten
Arl Kess

Hand aufs Herz. Wie wichtig sind Noten?

Noten sind gar nicht so wichtig, wie man denkt, Leute. Wichtig sind top-brutale Kompetenzentwicklungen, Persönlichkeitsentwicklungen und ggf. Kenntnisse in den Bereichen e-commerce, Digitalisierungsoptimierung und/oder Strukturvertrieb.

antworten
WiWi Gast

Hand aufs Herz. Wie wichtig sind Noten?

Bin nach ein paar Berufsjahren mittlerweile nochmal als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an eine regional durchaus renommierte Fachhochschule zurückgekehrt.

Habe selbst an renommierten Top-Unis studiert und bin schockiert über die inflationäre Notenvergabe in Haus- und Abschlussarbeiten. Für auch argumentativ äußerst schwache und grammatikalisch unterirdischste Arbeiten wird hier im Bereich zwischen 1,0 und 1,7 bewertet.

Grund: Je mehr Arbeiten ein Prof betreut, desto höher seine Vergütung. Es gibt hier sogenannte leistungsbezogene Zuschläge zum Gehalt. Und ja, es ist eine staatliche FH. Der Anreiz, Studenten anzuziehen um Arbeiten zu betreuen läuft eben über eine gute Notenvergabe.

Für mich heisst das nach Rückkehr in die Wirtschaft: Von den wenigen Kandidaten die ich auf eine Stelle einlade (von > 30 Bewerbern sind das i.d.R. ca. 3-4) lasse ich mir nun auch die Masterarbeiten zum Interview mitbringen.

Mit anderen Worten: Die Kandidaten mit erstklassigen Noten, die nicht von bekannten Top-Unis kommen, nehme ich ganz genau unter die Lupe. Denn Noten sind schlichtweg kein geeignetes Kriterium zur Leistungsbeurteilung mehr.

So Long
el Jambo

antworten
WiWi Gast

Hand aufs Herz. Wie wichtig sind Noten?

WiWi Gast schrieb am 29.10.2020:

WiWi Gast schrieb am 28.10.2020:

Du sagst es: manche lernen schneller und manche langsamer, oder anders gesagt, mache sind intelligenter und manche weniger. Intelligenz korreliert stark mit beruflichen Erfolg. Ergo sind Noten schon ein gewisser Indikator.

Nein. Noten spiegeln oft Fleiß wider. Jeder, der fleißig und nicht herausragend dumm ist, kann (sehr) gute Noten schreiben. Ein intelligenter Mensch kann auch schlechte Noten bekommen, wenn er/sie/es schlichtweg zu faul ist, zu lernen. Was bringt es auch, wenn man ohne Lernen locker mit starken Büfflern mithalten kann? Gut, man fliegt hin und wieder unnötigerweise auf die Nase, sprich bekommt ein paar schlechte Noten, aber dafür kann man seine Zeit mit anderen Dingen verbringen, hat weniger Stress...

Nein, im Prinzip ist es doch so:
Gute Noten schafft man entweder durch Fleiß oder Intelligenz.
Für schlechte Noten fehlt dir beides.
Sehr gute Noten wiederum bedürfen Intelligenz und ein gewisses Maß an Fleiß.

Ausnahmen bestätigen die Regel, aber in meinem Umfeld gibt es niemand mit wirklich schlechten Noten im Abi oder im Studium, den ich als hochintelligent bezeichnen würde.

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WiWi Gast

Hand aufs Herz. Wie wichtig sind Noten?

Noten sind zum Berufseinstieg eigentlich immer wichtig, da sie deine Leistungen der letzten Jahre widerspiegeln.
Ja natürlich die eine Uni ist schwerer als die andere, der eine Schwerpunkt ist schwer, der eine Studiengang ist schwerer usw. Daher ist es auch nicht sinnvoll klare Notenwerte als "gut" oder schlecht anzugeben, das müsst ihr selbst einschätzen können.
Natürlich sind Noten nicht das einzige Kriterium, Praktika, Werkstudentenjobs aber auch ehrenamtlich Tätigkeiten werden auch immer wichtiger, je mehr ihr hier nachzuweisen habt umso mehr kann man hier auch schlechte Noten ausgleichen.

Interessant finde ich immer Beiträge von Nutzern hier im Forum, die sich beschweren, das Noten zu stark gewichtet werden, die aber auch sonst nichts getan haben. Fragt euch selber:"Welches Kriterium soll man hier den bewerten?"

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WiWi Gast

Hand aufs Herz. Wie wichtig sind Noten?

WiWi Gast schrieb am 01.11.2020:

Vielleicht musste er weniger arbeiten, war finanziell besser aufgestellt, hatte einen besseren Dozenten, vielleicht lagen ihm die Prüfungsthemen wegen vorangiger Lebenserfahrung schon einfacher (beispielweise versteht man mit 28 VWL 100 mal besser und auf viel tieferer Ebene als mit 20, weil einem da einfach noch der geistige Horizont fehlt).

Ich hab's schon in der Berufswelt gesehen dass die vermeindlichen Durchschnittsleute in der Praxis dann die super Absolventen Raketenartig überholt haben.

Dass Noten sehr wenig über die tatsächlichen Fähigkeiten eines Menschen aussagen ein einem Beruf erfolgreich zu sein, ist mir schon klar. Ich habe auch schon erlebt, wie ein dualer Student mit 1,0-Abi eingestiegen ist, bei dem ich mich gefragt habe, ob der ohne Unterstützung überhaupt selbst die Schuhe binden kann. ;)

Dass Noten aber umgekehrt aussagen würden, dass der mit den schlechteren Noten immer auch der hartnäckigere und durchsetzungsstärkere Kandidat wäre, ist aber doch auch Unsinn, oder?

Ich mein: Wenn jemand schon in seinem BWL-Studium gezwungen war, seine Kämpferfähigkeiten zu beweisen, dann mach ich (Manager Audit) mir ernsthafte Sorgen, ob der intellektuell ein WP-Examen schultern kann. Es geht doch nicht darum den härtesten Malocher für den Untertagebau zu identifizieren, sondern wir sprechen hier von Akademikern - da ist dem "durchbeißen und kämpfen" irgendwo auch eine Grenze gesetzt.

"Er hatte sich stets extrem bemüht" ist dann menschlich beeindrucken, aber erfüllt eben ggf. nicht die Ansprüche.

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WiWi Gast

Hand aufs Herz. Wie wichtig sind Noten?

Zwei enge Freunde haben ihren Bachelor mit >2,6 beendet. Über Umwege bei BIG4 reingekommen. Nach 2 Jahren zum IGM-Konzern gewechselt und verdienen nun 80k+ und das nach 4 Jahren BE. Sobald man sich extrem gut verkaufen kann, sind Noten zweitrangig.

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WiWi Gast

Hand aufs Herz. Wie wichtig sind Noten?

Arl Kess schrieb am 02.11.2020:

Noten sind gar nicht so wichtig, wie man denkt, Leute. Wichtig sind top-brutale Kompetenzentwicklungen, Persönlichkeitsentwicklungen und ggf. Kenntnisse in den Bereichen e-commerce, Digitalisierungsoptimierung und/oder Strukturvertrieb.

Kann ich bestätigen. Skalierung auch brutal wichtig.

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WiWi Gast

Hand aufs Herz. Wie wichtig sind Noten?

Mit anderen Worten: Die Kandidaten mit erstklassigen Noten, die nicht von bekannten Top-Unis kommen, nehme ich ganz genau unter die Lupe. Denn Noten sind schlichtweg kein geeignetes Kriterium zur Leistungsbeurteilung mehr.

Gerade bei "Top Unis" herrscht ein starker Irrglaube. Liest man sich mal die tatsächlichen Bewertungen von Studenten die dort studieren auf den entsprechenden Hochschulbewertungsseiten durch, stellt man fest, dass diese Unis nicht "Top" sind weil sie die Studenten so sehr fördern, mit ihnen zusammenarbeiten und so eine tolle Aufbereitung der Thematiken haben.

Sondern sie gelten als "top" weil es "schwer" ist. Der Schwierigkeitsgrad kommt laut studierenden vor allem deshalb zustande, weil ihnen möglichst viel Arbeit in kürzester Zeit aufgedrückt wird, so dass manche Termine nur unter massiver Anstrengung einzuhalten sind, weshalb dann auch viele durchfallen.

Hier wird Bulemie-Lernen noch mehr einprogrammiert als an anderen Hochschulen, denn was anderes bleibt den studierenden ja unter diesen Umständen nicht übrig.

Top Uni/FH wäre für mich durch positive Eigenschaften: Förderung der Studenten, breite Auswahl an Kursen, die Zeit, sich wirklich tiefgründig und kompetent mit Themengebieten auseinanderzusetzen und auch Vorlesungen die für die Zukunft wichtig sein werden.

Wenn man hingegen von den Studenten hört, dass sie das Gefühl haben, dass man gegen sie (!) statt mit ihnen arbeitet (vor allem von den sog. "Target Unis") und der Schwierigkeitsgrad durch künstlichen Druck entsteht indem man Zeit verknappt, dann ist das genau das Gegenteil von einem ausgeglichenem, geförderten, eigenständig arbeitendem Studenten der sich in der Tiefe und Breite mit Themen auseinandergesetzt hat.

Das sind Menschen, denen mit Bulemie-Lernen und Dauerfrust Wissen hineingeprügelt wird - ein weiteres gutes Beispiel dafür, warum gute Noten kein guter Indikator sind um einen Kandidaten zu bewerten.

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WiWi Gast

Hand aufs Herz. Wie wichtig sind Noten?

WiWi Gast schrieb am 02.11.2020:

Dass Noten aber umgekehrt aussagen würden, dass der mit den schlechteren Noten immer auch der hartnäckigere und durchsetzungsstärkere Kandidat wäre, ist aber doch auch Unsinn, oder?

Kann man natürlich vorher nicht wissen, aber bei einem der mehrere Anläufe für eine Prüfung gebraucht hat kann man jedenfalls faktisch ablesen, dass er einer ist der dranbleibt und durchzieht und sich von mehreren Niederlagen nicht erschüttern lässt. Vielleicht ist der 1'er auch so einer, vielleicht aber nicht - bei dem anderen ist das schon bereits gegeben, da es ja ablesbar ist.

Ich mein: Wenn jemand schon in seinem BWL-Studium gezwungen war, seine Kämpferfähigkeiten zu beweisen, dann mach ich (Manager Audit) mir ernsthafte Sorgen, ob der intellektuell ein WP-Examen schultern kann. Es geht doch nicht darum den härtesten Malocher für den Untertagebau zu identifizieren, sondern wir sprechen hier von Akademikern - da ist dem "durchbeißen und kämpfen" irgendwo auch eine Grenze gesetzt.

Ein BWL-Studium kann wie gesagt aus verschiedensten Gründen schwer sein. Wenn der 1,0'er z.B. bei Mama gewohnt hat und die Semesterbeiträge von der Familie finanziert bekam während der 2,0'er der 3 Anläufe für eine Prüfung brauchte nebenbei 2x die Woche arbeiten war um sein Bafög aufzustocken und vielleicht einen schlechten Dozenten hatte der das Wissen nicht gut vermittelt hat, dann ist der Unterschied allein hierdrin schon begründet, und nicht etwa darin, dass er "blöder" ist. Dafür stand er aber bereits auf eigenen Beinen und musste weit mehr für seinen Abschluss stemmen.

Die Arbeitswelt später hat sehr wenig mit der FH/Uni zu tun. Während eine FH/Uni gern mal gegen ihre Studenten arbeitet, vor allem die sogenannten "Targets" um ihren "schweren" Ruf zu behalten, arbeitet ein Arbeitgeber i.d.R. mit seinen Mitarbeiten zusammen und versucht sie zu pushen, anstatt ihnen Steine in den Weg zu legen und künstlich schwere Aufgaben zu setzen, denn es ist ja im Interesse des AG's dass alles gut läuft. Die Hochschulen setzen oftmals nicht auf Effizienz oder das bestmögliche Ergebnis für den Studenten - leider. Insbesondere die Unis die unverständlicherweise einen beliebten Ruf haben, weil sie "schwer" sind.

"Er hatte sich stets extrem bemüht" ist dann menschlich beeindrucken, aber erfüllt eben ggf. nicht die Ansprüche.

Wenn die Ansprüche sind jemanden einzustellen der mit möglichst vielen Stützrädern einen glatten 1,x Abschluss ohne Probleme hinbekommen hat dann nicht, nein. Wenn die Ansprüche sind einen menschlich weiter entwickelten Mitarbeiter zu bekommen, der Schwierigkeiten, Niederlagen und Hürden meistern kann, dann schon.

Denn lernen können wir am Ende alle, am Ende kommen wir alle auf die benötigte Qualifikation, ist ja alles kein Hexenwerk. Und dann zählt nur noch wer man menschlich ist und welche anderen Eigenschaften man mitbringt.

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WiWi Gast

Hand aufs Herz. Wie wichtig sind Noten?

WiWi Gast schrieb am 02.11.2020:
Interessant finde ich immer Beiträge von Nutzern hier im Forum, die sich beschweren, das Noten zu stark gewichtet werden, die aber auch sonst nichts getan haben. Fragt euch selber:"Welches Kriterium soll man hier den bewerten?"

Das ist ganz leicht: Den potentiellen Arbeitnehmer fragen, warum er das Fach studiert hat. Welche Fächer er am liebsten belegt hat und warum. Warum er in die Firma möchte, was er sich verspricht, welche Ziele er hat. Wie er über sein Fachgebiet denkt, warum er findet, dass die Arbeit die er verrichten möchte bedeutsam ist. Ob er Weiterbildungspläne hat, wie Ehrgeizig er ist.

Es gibt hundert interessantere Fragen als die nach den Noten. In der Arbeitswelt zählen 100 Aspekte in Unison, da wird keiner mehr fragen welche Abschlussnote irgendwer hatte weil er besser auswendig lernen konnte. Viel wichtiger ist was einer mental auf dem Kasten hat und was er als Individuum in die Firma bringt. Ein Mensch beeinflusst seine Kollegen und den Arbeitsalltag. Ein Mensch ist eben ein Mensch, ein fühlendes und wirkendes Wesen das Einfluss auf alles um sich herum nehmen muss, da geht es um weitaus wichtigeres als Prüfungsergebnisse sondern darum, dass es einfach passt.

Das haben ja auch einige Firmen erkannt die dann auch Bewerbern mit krummen Lebenslauf und durchschnittlichen Noten die Chance geben, wovon man dann des öfteren positive Ergebnisse hört. Firmen die hier auf einen guten Schnitt schielen haben nicht verstanden, worauf es ankommt, und ziehen die völlig falschen Rückschlüsse daraus.

Einen Menschen Anhand einer Note zu bewerten die nebenbei bemerkt auch sein 3 Jahre jüngere ich beinhaltet ist so schlau wie die wirtschaftliche Lage in 4 Jahren von heute aus zu messen. Menschen entwickeln sich stetig weiter.

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BernhardDiener

Hand aufs Herz. Wie wichtig sind Noten?

WiWi Gast schrieb am 01.01.2019:

Hallo.

Wenn ihr euch für ein Vollzeitangebot beworben hattet, wie wichtig waren da die Noten? Wurde jemand mal negativ auf evtl. schlechtere Noten angesprochen ?Sind die Praktika wichtig? Sind schlechte Noten direkt ein Ausschlusskriterium?

Danke euch!

Ich habe mich zwar noch nicht für einen Job als Absolvent beworben, da ich mich derzeit noch im letzten Bachelor Wing Semester befinde, jedoch habe ich mit 2,4 ein Praktikum bei BMW und ein Praktikum + anschließende Werkstudententätigkeit bei VW bekommen.

antworten
WiWi Gast

Hand aufs Herz. Wie wichtig sind Noten?

BernhardDiener schrieb am 02.11.2020:

Hallo.

Wenn ihr euch für ein Vollzeitangebot beworben hattet, wie wichtig waren da die Noten? Wurde jemand mal negativ auf evtl. schlechtere Noten angesprochen ?Sind die Praktika wichtig? Sind schlechte Noten direkt ein Ausschlusskriterium?

Danke euch!

Ich habe mich zwar noch nicht für einen Job als Absolvent beworben, da ich mich derzeit noch im letzten Bachelor Wing Semester befinde, jedoch habe ich mit 2,4 ein Praktikum bei BMW und ein Praktikum + anschließende Werkstudententätigkeit bei VW bekommen.

Der Jobeinstieg bei einem Konzern ist auch um einiges schwerer als ein Praktikum dort zu machen. Vor allem Daimler war zumindest bis vor ein paar Jahren bekannt dafür dass man dort relativ leicht Praktikum und Seminararbeit schreiben kann während ein Festeinstieg fast unmöglich ist.

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WiWi Gast

Hand aufs Herz. Wie wichtig sind Noten?

Produktivität ist ein Produkt aus Schnelligkeit und Relevanz.

Auch wenn das Gelernte nicht wirklich nützlich ist, sind die Prozesse die zum lernen geführt haben anwendbar auf anderen Tätigkeiten. Sprich, man lernt wie man gute Arbeit in wenigster Zeit durchführen kann.

Das ist auch einzige was dann im Job relevant sein wird - zumindest wenn dieser sehr anspruchsvoll sein soll.

Manchmal wundere ich mich wirklich, mit welchen Leuten ich hier umgeben bin... Zum Glück war ich auch einer globalen Top 5 - da hab ich Menschen von eurem Typ nicht gesehen.

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WiWi Gast

Hand aufs Herz. Wie wichtig sind Noten?

WiWi Gast schrieb am 02.11.2020:

Auch wenn das Gelernte nicht wirklich nützlich ist, sind die Prozesse die zum lernen geführt haben anwendbar auf anderen Tätigkeiten. Sprich, man lernt wie man gute Arbeit in wenigster Zeit durchführen kann.

In der echten Arbeitswelt geht es nicht darum Dinge möglichst schnell durchzuführen, sondern möglichst gut. Long Wins > Quick Wins. Ein gewisses Tempo ist wichtig, aber insgesamt nur ein Teil von vielen. Gerade ein Studium sollte aber die Zeit bieten eben keine Abstriche in der Komplexität und Tiefe des Lernens machen zu müssen, sondern gründlich und gut zu lernen, denn da hat man (sofern die Uni es einem nicht unnötig schwer macht) noch genau die Zeit dafür.

Manchmal wundere ich mich wirklich, mit welchen Leuten ich hier umgeben bin... Zum Glück war ich auch einer globalen Top 5 - da hab ich Menschen von eurem Typ nicht gesehen.

Du klingst ehrlich gesagt wie jemand der gerade erst im dritten Semester ist.

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WiWi Gast

Hand aufs Herz. Wie wichtig sind Noten?

WiWi Gast schrieb am 03.11.2020:

WiWi Gast schrieb am 02.11.2020:

Auch wenn das Gelernte nicht wirklich nützlich ist, sind die Prozesse die zum lernen geführt haben anwendbar auf anderen Tätigkeiten. Sprich, man lernt wie man gute Arbeit in wenigster Zeit durchführen kann.

In der echten Arbeitswelt geht es nicht darum Dinge möglichst schnell durchzuführen, sondern möglichst gut. Long Wins > Quick Wins. Ein gewisses Tempo ist wichtig, aber insgesamt nur ein Teil von vielen. Gerade ein Studium sollte aber die Zeit bieten eben keine Abstriche in der Komplexität und Tiefe des Lernens machen zu müssen, sondern gründlich und gut zu lernen, denn da hat man (sofern die Uni es einem nicht unnötig schwer macht) noch genau die Zeit dafür.

Manchmal wundere ich mich wirklich, mit welchen Leuten ich hier umgeben bin... Zum Glück war ich auch einer globalen Top 5 - da hab ich Menschen von eurem Typ nicht gesehen.

Du klingst ehrlich gesagt wie jemand der gerade erst im dritten Semester ist.

In der "echten Arbeitswelt" geht es schon auch mal darum "Dinge möglichst schnell durchzuführen". Je nach Arbeitsumfeld und Vorgesetzten kann es schon passieren das man ein Thema bekommt in das man sich schnell einarbeiten muss um es anschließend dem Chef usw. zu erklären. Passiert in der UB oder im Audit sehr oft, im Konzern oder ÖD weniger. Bei Arbeitsüberlastung kann es auch durchaus sein das Quantität mal vor Qualität geht. Ist also schon wichtig. Bei dem Teil mit den Studium stimme ich dir zu.

antworten
WiWi Gast

Hand aufs Herz. Wie wichtig sind Noten?

WiWi Gast schrieb am 03.11.2020:
In der "echten Arbeitswelt" geht es schon auch mal darum "Dinge möglichst schnell durchzuführen". Je nach Arbeitsumfeld und Vorgesetzten kann es schon passieren das man ein Thema bekommt in das man sich schnell einarbeiten muss um es anschließend dem Chef usw. zu erklären. Passiert in der UB oder im Audit sehr oft, im Konzern oder ÖD weniger. Bei Arbeitsüberlastung kann es auch durchaus sein das Quantität mal vor Qualität geht. Ist also schon wichtig. Bei dem Teil mit den Studium stimme ich dir zu.

Ja, bei Kleinigkeiten wird das der Fall sein, der Chef wird dich aber nicht bitten dich mal eben schnell in wichtige und große Themen einzuarbeiten damit du ihm dann mit deinen Rookie-Perspektiven nach 2 Wochen auf die Thematik erklärst wie die Welt funktioniert.

Es geht also meistens nicht um schnelllebige oberflächliche Fähigkeiten sondern um ausgeprägte Fähigkeiten, und ich behaupte mal wer in seinem Studium lernen musste seinen Nebenjob und andere Schwierigkeiten im Leben, innerliche und äußerliche egal welcher Art zu meistern, der hat davon mehr als der 1,x'er der im Hotel Mama gewohnt und den Luxus eines generell leichten Leben gehabt hat, und dann in der Arbeitswelt zum ersten Mal lernt mit Konflikten und Schwierigkeiten höheren Kalibers klarkommen und sich währenddessen organisieren zu müssen.

Das trifft uns alle nämlich mal, die einen früher, die anderen später. Wer das früh schon hinter sich hat, ist gestählert für die Zukunft. Würde man das Idelogisieren könnte man sogar sagen, einer der gestruggelt hat und es mit mehreren Anläufen gepackt hat trotz nicht idealer Lebensumstände, ist ein Soldat aus der Schlacht, und einer bei dem alles glatt lief, ist ein studierter Soldat der den Kampf nur aus dem Buch kennt, wenn überhaupt.

Ist natürlich überspitzt dargestellt bzw. eine Symbolik, aber im Kern zutreffend.

Persönlich würde ich als Chef den bevorzugen der da schon Frustresistenz und Ehrgeiz bewiesen hat, bei dem weiß ich, dass wenn irgendwas im Job passiert er höchstwahrscheinlich wieder in der Lage sein wird, am Ball zu bleiben und sich inzwischen Methoden angeeignet hat um in schwierigen Situationen zu bestehen. Kann der 1,x'er vielleicht auch, weiß man aber eben nicht. Im Worst Case bricht er dann irgendwann zusammen weil er sowas noch nie wirklich durchmachen musste, das ist on the job dann nicht so günstig wie im Studium.

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WiWi Gast

Hand aufs Herz. Wie wichtig sind Noten?

WiWi Gast schrieb am 03.11.2020:

WiWi Gast schrieb am 03.11.2020:
In der "echten Arbeitswelt" geht es schon auch mal darum "Dinge möglichst schnell durchzuführen". Je nach Arbeitsumfeld und Vorgesetzten kann es schon passieren das man ein Thema bekommt in das man sich schnell einarbeiten muss um es anschließend dem Chef usw. zu erklären. Passiert in der UB oder im Audit sehr oft, im Konzern oder ÖD weniger. Bei Arbeitsüberlastung kann es auch durchaus sein das Quantität mal vor Qualität geht. Ist also schon wichtig. Bei dem Teil mit den Studium stimme ich dir zu.

Ja, bei Kleinigkeiten wird das der Fall sein, der Chef wird dich aber nicht bitten dich mal eben schnell in wichtige und große Themen einzuarbeiten damit du ihm dann mit deinen Rookie-Perspektiven nach 2 Wochen auf die Thematik erklärst wie die Welt funktioniert.

Es geht also meistens nicht um schnelllebige oberflächliche Fähigkeiten sondern um ausgeprägte Fähigkeiten, und ich behaupte mal wer in seinem Studium lernen musste seinen Nebenjob und andere Schwierigkeiten im Leben, innerliche und äußerliche egal welcher Art zu meistern, der hat davon mehr als der 1,x'er der im Hotel Mama gewohnt und den Luxus eines generell leichten Leben gehabt hat, und dann in der Arbeitswelt zum ersten Mal lernt mit Konflikten und Schwierigkeiten höheren Kalibers klarkommen und sich währenddessen organisieren zu müssen.

Das trifft uns alle nämlich mal, die einen früher, die anderen später. Wer das früh schon hinter sich hat, ist gestählert für die Zukunft. Würde man das Idelogisieren könnte man sogar sagen, einer der gestruggelt hat und es mit mehreren Anläufen gepackt hat trotz nicht idealer Lebensumstände, ist ein Soldat aus der Schlacht, und einer bei dem alles glatt lief, ist ein studierter Soldat der den Kampf nur aus dem Buch kennt, wenn überhaupt.

Ist natürlich überspitzt dargestellt bzw. eine Symbolik, aber im Kern zutreffend.

Persönlich würde ich als Chef den bevorzugen der da schon Frustresistenz und Ehrgeiz bewiesen hat, bei dem weiß ich, dass wenn irgendwas im Job passiert er höchstwahrscheinlich wieder in der Lage sein wird, am Ball zu bleiben und sich inzwischen Methoden angeeignet hat um in schwierigen Situationen zu bestehen. Kann der 1,x'er vielleicht auch, weiß man aber eben nicht. Im Worst Case bricht er dann irgendwann zusammen weil er sowas noch nie wirklich durchmachen musste, das ist on the job dann nicht so günstig wie im Studium.

Ist wirklich weltmeisterklasse wie du schlechte Noten wegrationalisierst.

Bin ein Immigrant erster Generation aus einer Familie die zu den 10% sozialschwächsten in Deutschland gehört. Habe es trotzdem an eine Top 5 Uni global geschafft mit ausgezeichneten Noten. Paralell 4 Praktika & zahlreiche Leadership Tätigkeiten.

Heutzutage weiß keiner meinen Hintergrund - die glauben sogar ich wäre einer der arroganten Schnösel denen ein silberner Löffel in den Mund gestopft wurde.

Gestruggelt habe ich auch nicht wirklich. Mir fiel einfach sehr viel leicht und ich sehe die Welt anders als die anderen.

Und du willst mir sagen dass jemand mit nem 2,x ein besserer Mitarbeiter sein soll weil der "gestruggelt" hat?

Komm schon man...

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WiWi Gast

Hand aufs Herz. Wie wichtig sind Noten?

WiWi Gast schrieb am 03.11.2020:

In der "echten Arbeitswelt" geht es schon auch mal darum "Dinge möglichst schnell durchzuführen". Je nach Arbeitsumfeld und Vorgesetzten kann es schon passieren das man ein Thema bekommt in das man sich schnell einarbeiten muss um es anschließend dem Chef usw. zu erklären. Passiert in der UB oder im Audit sehr oft, im Konzern oder ÖD weniger. Bei Arbeitsüberlastung kann es auch durchaus sein das Quantität mal vor Qualität geht. Ist also schon wichtig. Bei dem Teil mit den Studium stimme ich dir zu.

Ja, bei Kleinigkeiten wird das der Fall sein, der Chef wird dich aber nicht bitten dich mal eben schnell in wichtige und große Themen einzuarbeiten damit du ihm dann mit deinen Rookie-Perspektiven nach 2 Wochen auf die Thematik erklärst wie die Welt funktioniert.

Es geht also meistens nicht um schnelllebige oberflächliche Fähigkeiten sondern um ausgeprägte Fähigkeiten, und ich behaupte mal wer in seinem Studium lernen musste seinen Nebenjob und andere Schwierigkeiten im Leben, innerliche und äußerliche egal welcher Art zu meistern, der hat davon mehr als der 1,x'er der im Hotel Mama gewohnt und den Luxus eines generell leichten Leben gehabt hat, und dann in der Arbeitswelt zum ersten Mal lernt mit Konflikten und Schwierigkeiten höheren Kalibers klarkommen und sich währenddessen organisieren zu müssen.

Das trifft uns alle nämlich mal, die einen früher, die anderen später. Wer das früh schon hinter sich hat, ist gestählert für die Zukunft. Würde man das Idelogisieren könnte man sogar sagen, einer der gestruggelt hat und es mit mehreren Anläufen gepackt hat trotz nicht idealer Lebensumstände, ist ein Soldat aus der Schlacht, und einer bei dem alles glatt lief, ist ein studierter Soldat der den Kampf nur aus dem Buch kennt, wenn überhaupt.

Ist natürlich überspitzt dargestellt bzw. eine Symbolik, aber im Kern zutreffend.

Persönlich würde ich als Chef den bevorzugen der da schon Frustresistenz und Ehrgeiz bewiesen hat, bei dem weiß ich, dass wenn irgendwas im Job passiert er höchstwahrscheinlich wieder in der Lage sein wird, am Ball zu bleiben und sich inzwischen Methoden angeeignet hat um in schwierigen Situationen zu bestehen. Kann der 1,x'er vielleicht auch, weiß man aber eben nicht. Im Worst Case bricht er dann irgendwann zusammen weil er sowas noch nie wirklich durchmachen musste, das ist on the job dann nicht so günstig wie im Studium.

In dem Text lese ich viele, meiner Ansicht nach, gefährliche Rückschlüsse.

Jemand der schlechte Noten hat, hat diese ja nicht automatisch aufgrund der schlechteren Lebensumstände, sondern kann diese auch durchaus selbst verschuldet haben. Genauso ist es völliger Unsinn zu behaupten, das ein 1er Schnitt mangelnde Frustresistenz bedeutet im Gegenteil, jeder der sich die Mühe macht zu lernen bis er Top auf eine Klausur usw. vorbereitet ist, beweist erstmal Durchhaltevermögen. Auch die von dir genannten Beispiele sind, besonders für Berufsanfänger Unsinn:

Wenn als Anfänger jemand mit einer Aufgabe überfordert ist, will ich gerade nicht, das er eine gefühlte Ewigkeit dran arbeitet und am Ende ein schlechtes Ergebnis abliefert. Ich will das er seine Grenzen richtig einschätzt und Fragt(!), damit ich es ihm gleich richtig erklären kann und er so die Möglichkeit hat es zu lernen.

Sehr gute und weniger gute Noten stehen für sich genommen erst einmal für gute und weniger gute akademische Leistungen und für nichts weiter. Hier zusätzliche Angaben zu erfinden und als allgemeingültig hinzustellen ist sinnlos. Natürlich kann es in der Praxis vorkommen das ein Lebenslauf mit schlechten Noten sehr gut passt.

Zu der Geschwindigkeit: Ehrlich gesagt weiß ich nicht was du mir hier versuchst zu sagen... natürlich muss man sich auch mal in größere und wichtige Themen einarbeiten und natürlich hat man auch dafür nicht ewig Zeit und muss versuchen, das neben seinen alltäglichen Aufgaben zu tun.
Da ist Zeitmanagement und eine schnelle Einarbeitung extrem wichtig.
Tiefergehende Wissen oder auch Fachwissen extrem wichtig. Ich behaupte aber da hat jeder Berufsanfänger so seine Probleme mit.

antworten
WiWi Gast

Hand aufs Herz. Wie wichtig sind Noten?

WiWi Gast schrieb am 03.11.2020:

Jemand der schlechte Noten hat, hat diese ja nicht automatisch aufgrund der schlechteren Lebensumstände, sondern kann diese auch durchaus selbst verschuldet haben. Genauso ist es völliger Unsinn zu behaupten, das ein 1er Schnitt mangelnde Frustresistenz bedeutet im Gegenteil, jeder der sich die Mühe macht zu lernen bis er Top auf eine Klausur usw. vorbereitet ist, beweist erstmal Durchhaltevermögen. Auch die von dir genannten Beispiele sind, besonders für Berufsanfänger Unsinn:

Es geht nicht um schlechte Noten, sondern darum für eine Prüfung mehrere Anläufe zu brauchen, sie dann aber zu bestehen, ob man das nun mit 1,x; 2,x oder 3,x tut.

Viele der weltgrößten Unternehmer sind erstmal mit mehreren Unternehmen gescheitert. Sind sie deshalb schlecht als die bei denen es auf Anhieb geklappt hat? Nein. Unter ersteren befinden sich die größten überhaupt, und das nicht durch reinen Zufall.

Es geht hier nicht darum zu behaupten, dass jeder der seine erste Prüfung versemmelt hat ein Genie ist, sondern darum, dass man bei Leuten die sich von mehrfachen Niederschlägen nicht abhalten haben lassen besser zu werden und zu bestehen, eben diese wichtige Fähigkeit direkt ablesen kann - ganz objektiv. Das ist keine Frage des Geschmacks. Und diese gleiche Frage lässt sich bei denen bei denen es glatt lief nicht ablesen, da ist der Status "Unbekannt", da man dort diese Fähigkeit eben nicht beobachten konnte.

Wenn als Anfänger jemand mit einer Aufgabe überfordert ist, will ich gerade nicht, das er eine gefühlte Ewigkeit dran arbeitet und am Ende ein schlechtes Ergebnis abliefert. Ich will das er seine Grenzen richtig einschätzt und Fragt(!), damit ich es ihm gleich richtig erklären kann und er so die Möglichkeit hat es zu lernen.

Man lernt nicht, dass eine Herdplatte heiß ist weil jemand das einem sagt, sondern weil man ein Mal drauf fasst und sich verbrennt. Vielleicht auch ein zweites und drittes Mal, falls das erste nicht "schlimm genug" war. Und wenn derjenige private Gründe hat die zu seinem Struggle in der Arbeit führen und er nicht imstande ist sich in schweren/harten Zeiten zu organisieren und dranzubleiben weil er in dem Maße noch nie damit konfrontiert wurde, dann wird guter Zuspruch erstmal auch nicht so viel bringen. Das ist etwas wo man einfach durch muss.

Zu der Geschwindigkeit: Ehrlich gesagt weiß ich nicht was du mir hier versuchst zu sagen... natürlich muss man sich auch mal in größere und wichtige Themen einarbeiten und natürlich hat man auch dafür nicht ewig Zeit und muss versuchen, das neben seinen alltäglichen Aufgaben zu tun.
Da ist Zeitmanagement und eine schnelle Einarbeitung extrem wichtig.
Tiefergehende Wissen oder auch Fachwissen extrem wichtig. Ich behaupte aber da hat jeder Berufsanfänger so seine Probleme mit.

Ich will damit sagen dass die erwiesene Fähigkeit des glatten 1,x'er ohne Extra-Anläufe bei Prüfungen Themen schnell auswendig zu lernen nicht so viel wert ist wie die erwiesene Fähigkeite desjenigen der bei mehreren Rückschlägen bei den Prüfungen nicht aufgegeben und sich gesteigert und im Anschluss bestanden hat, sich auf längere Sicht gut zu organisieren wenn es hart wird und mental auch stark genug zu sein diese Niederlagen auszuhalten und dabei nicht den Ehrgeiz zu verlieren, es besser zu machen.

Denn in deinem Beispiel - sich schnell on the job was anzueignen weil man das dem Chef schnell in klar verständlichen Häppchen erklären können soll, ist eben solch ein recht oberflächerlicher und simpler Fall. Den Laden aber zu schmeissen wenn die Umsatzzahlen mal nicht so gut sind, Mitarbeiter in der Abteilung Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen verlieren und es andere Probleme gibt die den Progress verlangsamen oder parallel übergreifend gemanaged werden wollen, dann ist es wertvoll sich mit solchen Lagen auszukennen, da die notwendige Dynamik und den Biss zu entwickeln aus dieser "Schei*e" Gold zu machen.

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WiWi Gast

Hand aufs Herz. Wie wichtig sind Noten?

WiWi Gast schrieb am 03.11.2020:

WiWi Gast schrieb am 03.11.2020:

Jemand der schlechte Noten hat, hat diese ja nicht automatisch aufgrund der schlechteren Lebensumstände, sondern kann diese auch durchaus selbst verschuldet haben. Genauso ist es völliger Unsinn zu behaupten, das ein 1er Schnitt mangelnde Frustresistenz bedeutet im Gegenteil, jeder der sich die Mühe macht zu lernen bis er Top auf eine Klausur usw. vorbereitet ist, beweist erstmal Durchhaltevermögen. Auch die von dir genannten Beispiele sind, besonders für Berufsanfänger Unsinn:

Es geht nicht um schlechte Noten, sondern darum für eine Prüfung mehrere Anläufe zu brauchen, sie dann aber zu bestehen, ob man das nun mit 1,x; 2,x oder 3,x tut.

Viele der weltgrößten Unternehmer sind erstmal mit mehreren Unternehmen gescheitert. Sind sie deshalb schlecht als die bei denen es auf Anhieb geklappt hat? Nein. Unter ersteren befinden sich die größten überhaupt, und das nicht durch reinen Zufall.

Es geht hier nicht darum zu behaupten, dass jeder der seine erste Prüfung versemmelt hat ein Genie ist, sondern darum, dass man bei Leuten die sich von mehrfachen Niederschlägen nicht abhalten haben lassen besser zu werden und zu bestehen, eben diese wichtige Fähigkeit direkt ablesen kann - ganz objektiv. Das ist keine Frage des Geschmacks. Und diese gleiche Frage lässt sich bei denen bei denen es glatt lief nicht ablesen, da ist der Status "Unbekannt", da man dort diese Fähigkeit eben nicht beobachten konnte.

Wenn als Anfänger jemand mit einer Aufgabe überfordert ist, will ich gerade nicht, das er eine gefühlte Ewigkeit dran arbeitet und am Ende ein schlechtes Ergebnis abliefert. Ich will das er seine Grenzen richtig einschätzt und Fragt(!), damit ich es ihm gleich richtig erklären kann und er so die Möglichkeit hat es zu lernen.

Man lernt nicht, dass eine Herdplatte heiß ist weil jemand das einem sagt, sondern weil man ein Mal drauf fasst und sich verbrennt. Vielleicht auch ein zweites und drittes Mal, falls das erste nicht "schlimm genug" war. Und wenn derjenige private Gründe hat die zu seinem Struggle in der Arbeit führen und er nicht imstande ist sich in schweren/harten Zeiten zu organisieren und dranzubleiben weil er in dem Maße noch nie damit konfrontiert wurde, dann wird guter Zuspruch erstmal auch nicht so viel bringen. Das ist etwas wo man einfach durch muss.

Zu der Geschwindigkeit: Ehrlich gesagt weiß ich nicht was du mir hier versuchst zu sagen... natürlich muss man sich auch mal in größere und wichtige Themen einarbeiten und natürlich hat man auch dafür nicht ewig Zeit und muss versuchen, das neben seinen alltäglichen Aufgaben zu tun.
Da ist Zeitmanagement und eine schnelle Einarbeitung extrem wichtig.
Tiefergehende Wissen oder auch Fachwissen extrem wichtig. Ich behaupte aber da hat jeder Berufsanfänger so seine Probleme mit.

Ich will damit sagen dass die erwiesene Fähigkeit des glatten 1,x'er ohne Extra-Anläufe bei Prüfungen Themen schnell auswendig zu lernen nicht so viel wert ist wie die erwiesene Fähigkeite desjenigen der bei mehreren Rückschlägen bei den Prüfungen nicht aufgegeben und sich gesteigert und im Anschluss bestanden hat, sich auf längere Sicht gut zu organisieren wenn es hart wird und mental auch stark genug zu sein diese Niederlagen auszuhalten und dabei nicht den Ehrgeiz zu verlieren, es besser zu machen.

Denn in deinem Beispiel - sich schnell on the job was anzueignen weil man das dem Chef schnell in klar verständlichen Häppchen erklären können soll, ist eben solch ein recht oberflächerlicher und simpler Fall. Den Laden aber zu schmeissen wenn die Umsatzzahlen mal nicht so gut sind, Mitarbeiter in der Abteilung Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen verlieren und es andere Probleme gibt die den Progress verlangsamen oder parallel übergreifend gemanaged werden wollen, dann ist es wertvoll sich mit solchen Lagen auszukennen, da die notwendige Dynamik und den Biss zu entwickeln aus dieser "Schei*e" Gold zu machen.

Was genau soll uns dein Beitrag sagen? Dass schlechte Noten in Wirklichkeit ein Qualitätsmerkmal sind und die miesen Absolventen die eigentlichen Hidden Champions? Dass gute Noten in Wahrheit eine Schwäche sind? Keine deiner küchenpsychologischen Erklärungen macht irgendeinen Sinn und sie sind für einen Akademiker auch extrem peinlich.

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WiWi Gast

Hand aufs Herz. Wie wichtig sind Noten?

Je weniger Berufserfahrung man hat umso wichtiger sind Noten. Natürlich ist nicht jeder mit 1,0 ein zukünftiger "Highperformer" und jeder mit 3,5 ein "Lowperformer", die wahrscheinlichkeit dass jemand mit 1,0 aber auch im Berufsleben mehr bringt als jemand mit 3,5 ist einfach höher. Es gilt aber auch hier Ausnahmen bestätigten die Regel und wenn jemand mit 3,5 mehr und besser arbeitet als jemand mit 1,0 wird sich auch keiner für die 3,5 interessieren.

Direkt nach dem Studium haben die meisten Absolventen aber vielleicht 1-2 Praktika und die sind in der Regel, wie 95% aller Praktikazeugnisse, gut. Da sind Noten dann eben doch ein entscheidender Faktor weil es sonst nicht viel gibt.

Wenn der mit 3,5 wirklich so toll ist: Praktika kriegt man auch mit schlechten Noten und dann würde derjenige halt hierüber ein Jobangebot bekommen.

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WiWi Gast

Hand aufs Herz. Wie wichtig sind Noten?

Ich glaube nochmal das ganze zu zitieren macht es zu unübersichtlich.

Nein auch mehrere Anläufe für einen Prüfungsversuch zu benötigen ist erst einmal kein Qualitätsmerkmal. Auch hier kann der Grund genauso schlechte Prüfungsvorbereitung usw. sein. Ich kann genauso argumentieren, das es von sehr viel Einsatz zeugt, sich so lange an ein Thema zu setzen bis man ein gutes Ergebnis erzielt anstatt 2mal davor Mist abzugeben.
Wir alle lieben die Geschichte vom Underdog der sich gegen alle Widrigkeiten zum trotz durchsetzt aber genau das ist es nunmal eine Geschichte.

Tatsächlich musste ich diesen Abschnitt mehrfach überarbeiten, weil die Argumentation für mich sp abstrus und abwegig ist. Ich habe in meinem Leben noch nie mit jemanden diskutieren müssen, das ein Berufsanfänger viel fragen muss und hätte nie gedacht das mal tun zu müssen. Die Methode die du beschreibst funktioniert nur, wenn sich jemand das das Arbeitsergebnisse haarklein ansieht und anschließend(kurzfristig) ein sehr ausführliches Feedback gibt.
Ist sehr Zeitaufwendig, deshalb haben die meisten Chefs oder Kollegen zur Einarbeitung keine Zeit für und dann kann es passieren, das es große Probleme verursacht wenn es auffällt aber funktioniert.

Ich finde die "erwiesen Fähigkeiten" schön, ich sehe da Rückschlüsse die gar nicht da sind.
Bei den Aufgaben die du beschreibst verlassen wir denke ich auch den Bereich wo wir irgendwie mit Uni Noten argumentieren können. Kein CEO wird noch nach seinen Uni beurteilt. Das es für einen CEO nicht wichtig ist sich schnell auch mal oberflächlich in Themen einzulesen halte ich aber für Unsinn. Um bei deinem Beispiel zu bleiben: der Chef muss nach meinem "kleinen verständlichen Happen" ja eine Entscheidung treffen und das Gefühl haben eine fundierte Entscheidung zu treffen, dafür ist eine schnelle Auffassungsgabe unabdingbar.

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WiWi Gast

Hand aufs Herz. Wie wichtig sind Noten?

WiWi Gast schrieb am 04.11.2020:

Je weniger Berufserfahrung man hat umso wichtiger sind Noten. Natürlich ist nicht jeder mit 1,0 ein zukünftiger "Highperformer" und jeder mit 3,5 ein "Lowperformer", die wahrscheinlichkeit dass jemand mit 1,0 aber auch im Berufsleben mehr bringt als jemand mit 3,5 ist einfach höher. Es gilt aber auch hier Ausnahmen bestätigten die Regel und wenn jemand mit 3,5 mehr und besser arbeitet als jemand mit 1,0 wird sich auch keiner für die 3,5 interessieren.

Direkt nach dem Studium haben die meisten Absolventen aber vielleicht 1-2 Praktika und die sind in der Regel, wie 95% aller Praktikazeugnisse, gut. Da sind Noten dann eben doch ein entscheidender Faktor weil es sonst nicht viel gibt.

Wenn der mit 3,5 wirklich so toll ist: Praktika kriegt man auch mit schlechten Noten und dann würde derjenige halt hierüber ein Jobangebot bekommen.

Jemand, der im Jahr 2020 in einem BWL-Bachelor nur eine 3,5 hat ist entweder faul oder dumm. Der Durchschnitt ist bei 2,3 bis 2,4 und es studiert wirklich jeder. Jeder. Es ist so einfach. Selbst, wenn man sich nur ein paar Tage vor den Prüfungen hinhockt ist eine 2,X für wirklich jeden drin. Eine große Karriere machen weder die Faulen, noch die Dummen. Wir sollten endlich aufhören so zu tun, als wären wir noch 2006, in einer Zeit in der ein Studium immer etwas besönderes war, egal, wie man es bestanden hat. Die Note wäre aber auch damals grenzwertig gewesen, aber egal, wir leben 2020 und da ist der Bachelor-Abschluss der Standard für Deutschland. Der Standard und nicht einmal der wird auch nur im Ansatz erreicht.

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WiWi Gast

Hand aufs Herz. Wie wichtig sind Noten?

WiWi Gast schrieb am 04.11.2020:

Je weniger Berufserfahrung man hat umso wichtiger sind Noten. Natürlich ist nicht jeder mit 1,0 ein zukünftiger "Highperformer" und jeder mit 3,5 ein "Lowperformer", die wahrscheinlichkeit dass jemand mit 1,0 aber auch im Berufsleben mehr bringt als jemand mit 3,5 ist einfach höher. Es gilt aber auch hier Ausnahmen bestätigten die Regel und wenn jemand mit 3,5 mehr und besser arbeitet als jemand mit 1,0 wird sich auch keiner für die 3,5 interessieren.

Direkt nach dem Studium haben die meisten Absolventen aber vielleicht 1-2 Praktika und die sind in der Regel, wie 95% aller Praktikazeugnisse, gut. Da sind Noten dann eben doch ein entscheidender Faktor weil es sonst nicht viel gibt.

Wenn der mit 3,5 wirklich so toll ist: Praktika kriegt man auch mit schlechten Noten und dann würde derjenige halt hierüber ein Jobangebot bekommen.

Jemand, der im Jahr 2020 in einem BWL-Bachelor nur eine 3,5 hat ist entweder faul oder dumm. Der Durchschnitt ist bei 2,3 bis 2,4 und es studiert wirklich jeder. Jeder. Es ist so einfach. Selbst, wenn man sich nur ein paar Tage vor den Prüfungen hinhockt ist eine 2,X für wirklich jeden drin. Eine große Karriere machen weder die Faulen, noch die Dummen. Wir sollten endlich aufhören so zu tun, als wären wir noch 2006, in einer Zeit in der ein Studium immer etwas besönderes war, egal, wie man es bestanden hat. Die Note wäre aber auch damals grenzwertig gewesen, aber egal, wir leben 2020 und da ist der Bachelor-Abschluss der Standard für Deutschland. Der Standard und nicht einmal der wird auch nur im Ansatz erreicht.

Ich bin der den zu zitierst.

Wie gesagt, in der Regel deuten bessere Noten auch auf eine besser Performance im Job hin und gerade am Anfang der Karriere (dem Jobeinstieg) sind sie nunmal zweifelsohne wichtig. Wie wichtig genau hängt vom Gesamtpaket, der Stelle und dem Unternehmen ab aber so zu tun, als wären Noten zum Berufseinstieg nur eine Randnotiz ist meiner Meinung nach schlichtweg falsch. Wenn dem so wäre müssten schlechte Noten ja nicht "kompensiert" werden.

Es ist aber nunmal auch so, dass dich nach deinem Berufseinstieg keiner mehr nach den Noten fragt. Es interessieren die Projekte die du gemacht hast und die Arbeit die du geleistet hast. Ich kenne weder die Uninoten meines Chefs noch die meiner Kollegen und offen gesagt ist es mir auch egal. Warum sollten mich die Noten auch interessieren wenn die Leistung stimmt?
Das Problem bei schlechten Noten ist nur das man zum Berufseinstieg erstmal in die Position kommen muss obiges zu beweisen.

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WiWi Gast

Hand aufs Herz. Wie wichtig sind Noten?

WiWi Gast schrieb am 04.11.2020:

WiWi Gast schrieb am 04.11.2020:

Je weniger Berufserfahrung man hat umso wichtiger sind Noten. Natürlich ist nicht jeder mit 1,0 ein zukünftiger "Highperformer" und jeder mit 3,5 ein "Lowperformer", die wahrscheinlichkeit dass jemand mit 1,0 aber auch im Berufsleben mehr bringt als jemand mit 3,5 ist einfach höher. Es gilt aber auch hier Ausnahmen bestätigten die Regel und wenn jemand mit 3,5 mehr und besser arbeitet als jemand mit 1,0 wird sich auch keiner für die 3,5 interessieren.

Direkt nach dem Studium haben die meisten Absolventen aber vielleicht 1-2 Praktika und die sind in der Regel, wie 95% aller Praktikazeugnisse, gut. Da sind Noten dann eben doch ein entscheidender Faktor weil es sonst nicht viel gibt.

Wenn der mit 3,5 wirklich so toll ist: Praktika kriegt man auch mit schlechten Noten und dann würde derjenige halt hierüber ein Jobangebot bekommen.

Jemand, der im Jahr 2020 in einem BWL-Bachelor nur eine 3,5 hat ist entweder faul oder dumm. Der Durchschnitt ist bei 2,3 bis 2,4 und es studiert wirklich jeder. Jeder. Es ist so einfach. Selbst, wenn man sich nur ein paar Tage vor den Prüfungen hinhockt ist eine 2,X für wirklich jeden drin. Eine große Karriere machen weder die Faulen, noch die Dummen. Wir sollten endlich aufhören so zu tun, als wären wir noch 2006, in einer Zeit in der ein Studium immer etwas besönderes war, egal, wie man es bestanden hat. Die Note wäre aber auch damals grenzwertig gewesen, aber egal, wir leben 2020 und da ist der Bachelor-Abschluss der Standard für Deutschland. Der Standard und nicht einmal der wird auch nur im Ansatz erreicht.

Ich bin der den zu zitierst.

Wie gesagt, in der Regel deuten bessere Noten auch auf eine besser Performance im Job hin und gerade am Anfang der Karriere (dem Jobeinstieg) sind sie nunmal zweifelsohne wichtig. Wie wichtig genau hängt vom Gesamtpaket, der Stelle und dem Unternehmen ab aber so zu tun, als wären Noten zum Berufseinstieg nur eine Randnotiz ist meiner Meinung nach schlichtweg falsch. Wenn dem so wäre müssten schlechte Noten ja nicht "kompensiert" werden.

Es ist aber nunmal auch so, dass dich nach deinem Berufseinstieg keiner mehr nach den Noten fragt. Es interessieren die Projekte die du gemacht hast und die Arbeit die du geleistet hast. Ich kenne weder die Uninoten meines Chefs noch die meiner Kollegen und offen gesagt ist es mir auch egal. Warum sollten mich die Noten auch interessieren wenn die Leistung stimmt?
Das Problem bei schlechten Noten ist nur das man zum Berufseinstieg erstmal in die Position kommen muss obiges zu beweisen.

Alles richtig, aber wir reden hier vom Berufseinstieg und da ist Note nun einmal das Kriterium, das entscheidet, ob man überhaupt über die erste Hürde kommt. Oft macht das ne Software, die automatisch Absagen schreibt. Die Note entscheidet daher bei vielen Unternehmen darüber, ob überhaupt je ein Mensch die Bewerbung zu sehen bekommt. Ob man überhaupt eingeladen wird. Sie ist auch ein Rechtfertigungskriterium gegenüber dem Betriebsrat in schlechten Zeiten, bei denen man lieber teure Mitarbeiter loswird.

Das ist die Realität und man braucht das nicht zu relativieren, in dem man so tut, als wäre der Standard und das ist das Studium nur von aalglatten Typen, die sich nie anstrengen mussten, erreichbar und miese Leistungen irgendwie charakterbildend wären. Wer deutlich unter dem sowieso schon leicht erreichbaren Schnitt performt, hat ganz einfach Defizite und ist kein verkanntes Genie. Wir leben nicht mehr in Diplomzeitalter, in dem das Studium an sich einen schon aus der Masse herausgehoben hat und selbst da, blieben unterirdische Leistungen unterirdische Leistungen, wenn der Durchschnitt auch schlechter war als heute. Hier wird aber so getan, als wären miese Noten ein Qualitätsmerkmal und Nobelpreiswürdig.

Dass ab ca. 2 - 5 Jahren BE die Noten keine wirkliche Rolle mehr spielen, ist aber auch klar, aber da bewirbt man sich auch nicht mehr auf Anfängerstellen oder einfache Stellen, bei denen die Noten die fehlende BE ausgleichen müssen. Das sind zwei verschiedene Fälle. Es ist noch keiner Vorstandsvorsitzender geworden, weil er vor 30 Jahren eine 1,0 an der Uni hatte.

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