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Berufseinstieg: Wo & WieBerufsbachelor

Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!

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WiWi Gast

Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!

Heute morgen habe ich mich sehr aufgeregt, denn ich habe in der Zeitung gelesen, dass unsere Bundesbildungsministerin Anja Karliczek plant, Ausbildungen aufzuwerten und künftig als "Berufsbachelors" zu bezeichnen. Meister sollen dann zu "Berufs-Mastern" werden. Zudem soll man den Bachelor/Master-Rang auch durch einfache Fortbildungen erlangen können.

Ich halte das für einen Skandal und eine Abwertung unserer Leistungen!

Wie seht ihr das und was können wir dagegen tun?

Quellen:
https://www.wiwi-treff.de/Aufbaustudium-Fortbildung/Weiterbildung/BBiG-Novelle-2020-Berufsbachelor-und-Berufsmaster-gepant/Artikel-15633

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WiWi Gast

Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!

Ich empfinde das als die logische Konsequenz der deutschen (Bildungs-)Politik.

Warte noch 20 Jahre, dann bekommen alle Menschen ihre Abschlüsse für physische Anwesenheit...
Es kann ja nicht sein, dass Prüfungen nahelegen, die Schüler/Studierenden hätten einen unterschiedlichen Bildungs- und Wissensstand... Es kann nicht sein, was nicht sein darf. Das mag heute komisch anmuten, aber früher oder später wird eine unserer politischen Koryphäen auf diese brillante Idee kommen. Ein nicht zu vernachlässigender Teil dieser Elite hat ja ohne Abschluss studiert und das kann ja nun wirklich nicht an Bildung, Intellekt oder Kompetenz liegen...

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WiWi Gast

Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!

Dann hört einfach mal auf spd, linke und vor allem grüne zu wählen

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WiWi Gast

Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!

Ich finde diesen Vorstoß nur konsequent, denn es ist sozial ungerecht wenn manche Menschen einen bestimmten Abschluss (z.B. Bachelor) haben und andere nicht.

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WiWi Gast

Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!

WiWi Gast schrieb am 30.11.2018:

Ich finde diesen Vorstoß nur konsequent, denn es ist sozial ungerecht wenn manche Menschen einen bestimmten Abschluss (z.B. Bachelor) haben und andere nicht.

Du findest es ungerecht dass Leistung belohnt wird? Strebst du den Stillstand an?

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WiWi Gast

Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!

WiWi Gast schrieb am 30.11.2018:

WiWi Gast schrieb am 30.11.2018:

Ich finde diesen Vorstoß nur konsequent, denn es ist sozial ungerecht wenn manche Menschen einen bestimmten Abschluss (z.B. Bachelor) haben und andere nicht.

Du findest es ungerecht das Leistung belohnt wird? Strebst du den Stillstand an?

Lol

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WiWi Gast

Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!

Ich strebe Solidarität und soziale Gerechtigkeit an. Es wird bald ein bedingungsloses Grundeinkommen geben, warum dann nicht auch bedingungslose Abschlüsse? Das wäre nur gerecht, denn nicht jede_r ist so privilegiert studieren zu können. Um diese strukturelle Ungerechtigkeit auszugleichen, müssen auch Menschen, die - aus welchen Gründen auch immer - nicht die Möglichkeit haben zu studieren, einen Abschluss bekommen. So wird für Chancengleichheit auf dem Arbeitsmarkt gesorgt, das ist nur fair.

WiWi Gast schrieb am 30.11.2018:

WiWi Gast schrieb am 30.11.2018:

Ich finde diesen Vorstoß nur konsequent, denn es ist sozial ungerecht wenn manche Menschen einen bestimmten Abschluss (z.B. Bachelor) haben und andere nicht.

Du findest es ungerecht dass Leistung belohnt wird? Strebst du den Stillstand an?

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WiWi Gast

Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!

Ich empfehle dringend, Sarkasmusdefizite nachzuholen. Auch das ist eine Bildungslücke. Nicht jeder schreibt hinter seine Beiträge groß geschriebene LOLs, Smilies und !!!!!!!s...

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WiWi Gast

Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!

Was ändert eine Änderung des Namens Berufsausbildung zu Berufsbachelor an sozialer Ungerechtigkeit? Das bedingungslose Grundeinkommen ist etwas anderes, das den Menschen die Arbeitspflicht nehmen soll und gleichzeitig auf die Digitalisierung der Volkswirtschaften vorbereitet.

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WiWi Gast

Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!

Danke, für diesen hochironischen Beitrag!
Allerdings kann ich verstehen, wenn der ein oder andere die Ironie nicht sofort rausliest, da dein Beitrag doch teilweise bierernst rüber kommt.

WiWi Gast schrieb am 30.11.2018:

Ich strebe Solidarität und soziale Gerechtigkeit an. Es wird bald ein bedingungsloses Grundeinkommen geben, warum dann nicht auch bedingungslose Abschlüsse? Das wäre nur gerecht, denn nicht jede_r ist so privilegiert studieren zu können. Um diese strukturelle Ungerechtigkeit auszugleichen, müssen auch Menschen, die - aus welchen Gründen auch immer - nicht die Möglichkeit haben zu studieren, einen Abschluss bekommen. So wird für Chancengleichheit auf dem Arbeitsmarkt gesorgt, das ist nur fair.

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WiWi Gast

Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!

Ironie ist einfach rückschrittlich und unnötig.

WiWi Gast schrieb am 30.11.2018:

Danke, für diesen hochironischen Beitrag!
Allerdings kann ich verstehen, wenn der ein oder andere die Ironie nicht sofort rausliest, da dein Beitrag doch teilweise bierernst rüber kommt.

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WiWi Gast

Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!

Lustig wie die ganzen BWL-"Akademiker" ihre Felle davonschwimmen sehen :D

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WiWi Gast

Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!

Das war keine Ironie. Du hast den Punkt einfach nicht verstanden. Wir haben in Deutschland das System so umgebaut, dass du Abi und Bachelor praktisch mit der Geburt geschenkt bekommst. Selbst die Leute, die sich vor 10 Jahren noch auf der Realschule schwer getan hätten, laufen heute mit der "Reifeprüfung" rum. Drauf haben sie gar nichts mehr. Wir reden hier von der Masse. Nicht von den besten 30%, die auch ein höheres Niveau problemlos stemmen kann. Die gab es immer. Die wird es immer geben.

In der Ausbildung hat sich dagegen bislang an den Anforderungen kaum etwas verändert. Sie ist zudem zielgerichteter und damit nützlicher für die Gesellschaft. Natürlich ist es da gerecht, wenn sich der "soziale Status" annähert, wobei ein "Bachelor" für mich schon vom Wort her keiner ist. Es ist eine längst überfällige verbale Aufwertung, denn inzwischen kommt man mit einer Lehre finanziell weiter, als der größte Teil mit dem Massenprodukt Bachelor. Ich meine, wenn man nur zum Durchschnitt gehört.

WiWi Gast schrieb am 30.11.2018:

Danke, für diesen hochironischen Beitrag!
Allerdings kann ich verstehen, wenn der ein oder andere die Ironie nicht sofort rausliest, da dein Beitrag doch teilweise bierernst rüber kommt.

WiWi Gast schrieb am 30.11.2018:

Ich strebe Solidarität und soziale Gerechtigkeit an. Es wird bald ein bedingungsloses Grundeinkommen geben, warum dann nicht auch bedingungslose Abschlüsse? Das wäre nur gerecht, denn nicht jede_r ist so privilegiert studieren zu können. Um diese strukturelle Ungerechtigkeit auszugleichen, müssen auch Menschen, die - aus welchen Gründen auch immer - nicht die Möglichkeit haben zu studieren, einen Abschluss bekommen. So wird für Chancengleichheit auf dem Arbeitsmarkt gesorgt, das ist nur fair.

WiWi Gast schrieb am 30.11.2018:

WiWi Gast schrieb am 30.11.2018:

Ich finde diesen Vorstoß nur konsequent, denn es ist sozial ungerecht wenn manche Menschen einen bestimmten Abschluss (z.B. Bachelor) haben und andere nicht.

Du findest es ungerecht das Leistung belohnt wird? Strebst du den Stillstand an?

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WiWi Gast

Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!

WiWi Gast schrieb am 30.11.2018:

Dann hört einfach mal auf spd, linke und vor allem grüne zu wählen

Die Frau Karliczek ist übrigens von der CDU.

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WiWi Gast

Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!

Warum Ironie? Das tolle neue Bachelor/Master-System, das man für das tolle Europa eingeführt hat, hat dazu geführt, dass jeder Hinz und Kunz formal einen ähnlichen Abschluss hat wie ich, gute Noten besitzt und das alles bekommt, ohne was draufhaben zu müssen, da alles so easy ist. Das war eine soziale Ungerechtigkeit, denn der Leistungsgedanke wurde hier bereits ausgeschaltet.

Oder was meint ihr, warum wir heute zig Praktika machen müssen und Auslandssemester? Ja, weil wir uns abheben müssen, von der breiten Masse, was von der Note kaum geht, da die Anforderungen so niedrig sind. Hier ist die soziale Ungerechtigkeit zu sehen.

Wenn ich jetzt die Ausbildungen aufwerte, ist das nur gerecht, denn der Aufwand (3 Jahre, Theorie und Praxis, viel weniger Freizeit usw..) ist mittlerweile größer als beim Studium und die Leute sind eher besser als ein normaler Bachelor, wenn es um die Besetzung geht, da die meisten Bachelors sowieso kein Wissen anwenden können, sondern halt Folien auswendiglernen. Super! Ein Azubi kann wenigstens noch einen praktischen Leistungsnachweis und soziale Kompetenz bieten.

Ich finde es tatsächlich richtig und nein, ich habe meinen Einstieg gepackt und arbeite seit 2 Jahren. Ich bin kein frustrierter, aber, wenn ich sehe, wer heute alles studiert, dann frage ich mich schon, warum es noch Studium heißt und nicht betreutes Abschlüsseschenken.
WiWi Gast schrieb am 30.11.2018:

Danke, für diesen hochironischen Beitrag!
Allerdings kann ich verstehen, wenn der ein oder andere die Ironie nicht sofort rausliest, da dein Beitrag doch teilweise bierernst rüber kommt.

WiWi Gast schrieb am 30.11.2018:

Ich strebe Solidarität und soziale Gerechtigkeit an. Es wird bald ein bedingungsloses Grundeinkommen geben, warum dann nicht auch bedingungslose Abschlüsse? Das wäre nur gerecht, denn nicht jede_r ist so privilegiert studieren zu können. Um diese strukturelle Ungerechtigkeit auszugleichen, müssen auch Menschen, die - aus welchen Gründen auch immer - nicht die Möglichkeit haben zu studieren, einen Abschluss bekommen. So wird für Chancengleichheit auf dem Arbeitsmarkt gesorgt, das ist nur fair.

WiWi Gast schrieb am 30.11.2018:

WiWi Gast schrieb am 30.11.2018:

Ich finde diesen Vorstoß nur konsequent, denn es ist sozial ungerecht wenn manche Menschen einen bestimmten Abschluss (z.B. Bachelor) haben und andere nicht.

Du findest es ungerecht das Leistung belohnt wird? Strebst du den Stillstand an?

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WiWi Gast

Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!

Dann steht dem Bachelor im Firseursalon nichts mehr im Weg

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WiWi Gast

Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!

Ist doch egal, nur konsequent bei Deutschland's Gleichmacherei.
Dann gibts halt noch ne Runde im Assessment Center.

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WiWi Gast

Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!

Da hat sie wohl jemand nicht verstanden :(

WiWi Gast schrieb am 30.11.2018:

Ironie ist einfach rückschrittlich und unnötig.

WiWi Gast schrieb am 30.11.2018:

Danke, für diesen hochironischen Beitrag!
Allerdings kann ich verstehen, wenn der ein oder andere die Ironie nicht sofort rausliest, da dein Beitrag doch teilweise bierernst rüber kommt.

WiWi Gast schrieb am 30.11.2018:

Ich strebe Solidarität und soziale Gerechtigkeit an. Es wird bald ein bedingungsloses Grundeinkommen geben, warum dann nicht auch bedingungslose Abschlüsse? Das wäre nur gerecht, denn nicht jede_r ist so privilegiert studieren zu können. Um diese strukturelle Ungerechtigkeit auszugleichen, müssen auch Menschen, die - aus welchen Gründen auch immer - nicht die Möglichkeit haben zu studieren, einen Abschluss bekommen. So wird für Chancengleichheit auf dem Arbeitsmarkt gesorgt, das ist nur fair.

WiWi Gast schrieb am 30.11.2018:

WiWi Gast schrieb am 30.11.2018:

Ich finde diesen Vorstoß nur konsequent, denn es ist sozial ungerecht wenn manche Menschen einen bestimmten Abschluss (z.B. Bachelor) haben und andere nicht.

Du findest es ungerecht das Leistung belohnt wird? Strebst du den Stillstand an?

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WiWi Gast

Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!

Finde ich gut. Man hat in Deutschland erst das hochwertige Studiensystem demontiert, wollte die totale Akademisierung und dann mit Entsetzen festgestellt, dass, wenn man die Anforderungen an Abitur und Studium auf das Minimum setzt, alle plötzlich studieren.

Anschließend hat man mit entsetzen gemerkt, dass, wenn alle studieren, gar keine mehr eine Lehre machen und wir in einen Fachkräftemangel laufen.

Nachdem man Jahre abgewartet hat und die Hoffnung, dass Migration die Lücken schließen könnte, dahin ist, versucht man jetzt halt das System zu retten, in dem man die duale Ausbildung stützt.

Ein wenig spät, aber richtig, um noch zu retten, was noch zu retten ist. Und ja, ich sehe auch nicht, wo ein Bachelor in der Summe ein höheres Niveau haben soll, als eine Ausbildung? Wegen der paar Folien, die die meisten heute sowieso inhaltlich nicht kapieren? Echt jetzt?

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WiWi Gast

Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!

Die Gleichmacherei gab es doch schon mit der Einführung des "Abitur für Alle" und des "Bachelors für Alle". Wer seine Studienanfängerquote (=Anteil derjenigen in einen Jahrgang, der studiert) in ein paar Jährchen von ca. 33% auf knapp 60% steigert, weiß, dass das nur geht, wenn man das Niveau kräftigt senkt und wenn man auch den begrenztesten Ochen im Stall mit Abi ausstattet. ;=)

WiWi Gast schrieb am 30.11.2018:

Ist doch egal, nur konsequent bei Deutschland's Gleichmacherei.
Dann gibts halt noch ne Runde im Assessment Centre.

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WiWi Gast

Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!

Ein Bachelor ist kein echter Akademiker und war immer nur Ausbildungsersatz. Er war der Ausbildung immer gleichgesetzt und wird das nun auch verbal. Das ist konsequent und richtig. Wer wirklich studieren will, soll den Master machen bzw. den Meister als Geselle.

WiWi Gast schrieb am 30.11.2018:

Lustig wie die ganzen BWL-"Akademiker" ihre Felle davonschwimmen sehen :D

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WiWi Gast

Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!

Alles, was die Attraktivität von Ausbildungen erhöht, ohne das Studium abzuwerten, ist doch gut. Ist doch volkswirtschaftlich total unsinnig, wenn bald 8 aus 10 Leuten ein Studium abschließen.

Und jetzt zittert mal nicht wegen so einer Namensänderung - ihr glaubt ja nicht, dass euch plötzlich keiner einstellt, nur weil's jetzt die Bezeichnung "Berufs-Bachelor" gibt.

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WiWi Gast

Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!

Ich finde die Wortwahl "Berufsbachelor" extrem unglücklich. Wobei ich mich auch nie mit dem Wort "Bachelor" als Studienabschluss anfreunden konnte aber dann noch Deutsch und Englisch vermischt.

Viele Berufe die in Deutschland in Ausbildung erfolgen sind im Ausland Studienabschlüsse (Krankenschwester z.B.) wo soll man jetzt die Grenze ziehen die Krankenschwester ja der Friseur Meister nein?

Mein subjektiver Eindruck zur Anforderung an eine Ausbildung und Studium ich habe gemacht:

  • Ausbildung als Informatikkaufmann auf 2.5 Jahre verkürzt
  • BWL Studium auf Diplom an einer Universität
  • M.Sc. berufsbegleitend an einer FH

Von der Belastung her würde ich Ausbildung und Universität bei mir als ähnlich anstrengend oder nicht anstrengend Einstufen. Klar die Anforderungen waren etwas anders, anstrengend war es trotzdem. Nur weil das Studium jetzt viel mehr Theorie hatte und man sich mehr selbstständig beschäftigen musste möchte ich es aber nicht als viel anspruchsvoller einstufen.

Das Studium neben der Arbeit empfand ich trotz des höchsten Zeitaufwandes als am wenigsten anstrengend vielleicht auch weil nicht wirklich Druck da war es zu bestehen.

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WiWi Gast

Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!

WiWi Gast schrieb am 30.11.2018:

Alles, was die Attraktivität von Ausbildungen erhöht, ohne das Studium abzuwerten, ist doch gut. Ist doch volkswirtschaftlich total unsinnig, wenn bald 8 aus 10 Leuten ein Studium abschließen.

Und jetzt zittert mal nicht wegen so einer Namensänderung - ihr glaubt ja nicht, dass euch plötzlich keiner einstellt, nur weil's jetzt die Bezeichnung "Berufs-Bachelor" gibt.

Es geht darum, dass der Begriff des Bachelors missbraucht wird.
Ich mache ein duales Studium und die Zeit, die ich in der Berufsschule könnte ich auch zuhause sitzen und an den Füßen spielen. Da kriegst du nicht mehr als eine geringe Menge Halbwissen vermittelt. Wie soll das auch anders gehen? Während du an einer Uni/FH Dozenten hast, die absolute Experten auf Ihrem Gebiet sind, sind auf der Berufsschule halt "nur" Lehrer, die zwar von dem was im Lehrplan steht eine Ahnung haben, aber meistens das Große und Ganze nicht verstanden haben und links und rechts vom Lehrplan keine Fragen beantworten können.

Bei aller Liebe. Sowas hat die Bezeichnung Bachelor nicht verdient.

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WiWi Gast

Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!

WiWi Gast schrieb am 30.11.2018:

Alles, was die Attraktivität von Ausbildungen erhöht, ohne das Studium abzuwerten, ist doch gut. Ist doch volkswirtschaftlich total unsinnig, wenn bald 8 aus 10 Leuten ein Studium abschließen.

Und jetzt zittert mal nicht wegen so einer Namensänderung - ihr glaubt ja nicht, dass euch plötzlich keiner einstellt, nur weil's jetzt die Bezeichnung "Berufs-Bachelor" gibt.

Die Arbeitsbedingungen im Handwerk oder Pflege erhöhe ich aber nicht durch einen neuen Abschlusstitel. Viel mehr Geld ist auch nicht drin, bzw bei den meisten auch kein Thema sondern eher, dass viele kein Bock mehr haben den ganzen Tag draußen zu sein, sich körperlich kaputt zu machen oder ständig wechselnde Arbeitszeiten zu haben.

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WiWi Gast

Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!

WiWi Gast schrieb am 30.11.2018:

WiWi Gast schrieb am 30.11.2018:

Alles, was die Attraktivität von Ausbildungen erhöht, ohne das Studium abzuwerten, ist doch gut. Ist doch volkswirtschaftlich total unsinnig, wenn bald 8 aus 10 Leuten ein Studium abschließen.

Und jetzt zittert mal nicht wegen so einer Namensänderung - ihr glaubt ja nicht, dass euch plötzlich keiner einstellt, nur weil's jetzt die Bezeichnung "Berufs-Bachelor" gibt.

Es geht darum, dass der Begriff des Bachelors missbraucht wird.
Ich mache ein duales Studium und die Zeit, die ich in der Berufsschule könnte ich auch zuhause sitzen und an den Füßen spielen. Da kriegst du nicht mehr als eine geringe Menge Halbwissen vermittelt. Wie soll das auch anders gehen? Während du an einer Uni/FH Dozenten hast, die absolute Experten auf Ihrem Gebiet sind, sind auf der Berufsschule halt "nur" Lehrer, die zwar von dem was im Lehrplan steht eine Ahnung haben, aber meistens das Große und Ganze nicht verstanden haben und links und rechts vom Lehrplan keine Fragen beantworten können.

Bei aller Liebe. Sowas hat die Bezeichnung Bachelor nicht verdient.

Bist du sicher, dass es bei dir nicht um persönliche Eitelkeit geht? Ich habe bis vor kurzem studiert und vorher eine Ausbildung gemacht. Kann daher noch direkt aus dem Alltag berichten.

Zum Thema Ausbildung. Die Berufsschule ist in Ordnung und gibt dir das mit, was du ans grundsätzlichen BWL-Inhalten brauchst. Mehr nicht. Das Gute an der Ausbildung war die praktische Erfahrung in Kombination damit, dass du lernst, wie du dich in einem Unternehmen verhalten musst. Für viele kommt noch der Punkt hinzu, dass sie einen Fuß im Unternehmen haben. Und mal ehrlich, der größte Teil bleibt ja nicht auf dem Niveau, sondern gewinnt sehr schnell an BE und ich kenne kaum einen Arbeitnehmer mit Ausbildungen, der nicht einige Fortbildungen gemacht hat. Ist doch Unsinn, dass die stehenbleiben.

Zum Thema Studium. Ich habe BWL studiert, was mir aber extrem negativ aufgefallen ist, ist, dass es mittlerweile an jeder Uni gefühlt 200 Studiengänge mit irgendwelchen BWL-Inhalten gibt, die inhaltlich von allem, was schwerer ist, als drei Folien auswendig lernen befreit wurde. Das Niveau in solchen Studiengängen ist nicht höher als an der Berufsschule, wird aber schön verschleiert, in dem man "Nichts" ausdehnt. Meine Freundin studiert sowas. Ich muss mir das Lachen immer vergleichen, wenn in ihrem "Online-Marketing-Studiengang" Fächer, die ich im gleichen Umfang als Nebenfächer hatte, über 6 Semester gedehnt werden. Um Gottes Willen!

Bei mir in der reinen BWL war es etwas besser, aber trotzdem habe ich mich oft geärgert, dass die Prüfungen so gemacht werden, dass wirklich jeder, auch wenn er kein Wort von dem was er lernt versteht, irgendwie durch Auswendiglernen noch eine 2 hinbekommt. Intellektuell läuft hier übrigens das gleiche Klientel rum, wie in der Berufsschule. Dort nix gerafft, hier auch nicht.
Und wenn man will, kann man aus einem BWL-Studium viel machen. Wenn man nicht will oder vom Kopf nicht kann, kommt man trotzdem locker durch - frustrierend!

Insgesamt hat mir das Studium viel gebracht. Aber halt, weil ich auch die Dinge verstehen wollte. Das gilt aber für viele einfach nicht und ganze Studiengänge würde ich vom Anspruch auch unter eine gute Ausbildung setzen.

Steinigt mich dafür als Verräter, aber so sind meine Erfahrungen.

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WiWi Gast

Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!

Vorab: Mir ist es vollkommen egal, ob der "Berufsbachelor" eingeführt wird oder nicht. Als jemand, der auch erst vor 11 Jahren Abitur gemacht hat (so viel wird sich da nicht geändert haben) frage ich mich aber schon, auf was für Bildungseinrichtungen die Masse hier so war.

Abidurchschnitt in BW lag bei ca. 2,4. An der Uni lag der Durchschnitt im Bachelor auch bei 2,4 und man muss bedenken, dass ca. 30-40 % die Uni ohne Abschluss verlassen. Der Master war dann ein kleines bisschen besser im Durchschnitt.

Was ich damit sagen will, ist, dass ich nicht den Eindruck habe, dass Abschlüsse verschenkt werden. Ich kenne genug, die aus dem Bachelor mit einem durchwachsenen 2er Schnitt gegangen sind und von denen ich eigentlich sagen würde, sie haben etwas auf dem Kasten.

In meiner Region kennen die HRler auch die Abschlussnoten, sodass ich durchaus behaupten kann, dass heute noch differenziert werden kann. Wenn der Berufsbachelor kommen sollte und die Azubis dann zufriedener sind, was solls. Ich sehe dadurch keine Gefahr für "echte Akademiker" mit Bachelorabschluss.

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WiWi Gast

Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!

WiWi Gast schrieb am 30.11.2018:

WiWi Gast schrieb am 30.11.2018:

Alles, was die Attraktivität von Ausbildungen erhöht, ohne das Studium abzuwerten, ist doch gut. Ist doch volkswirtschaftlich total unsinnig, wenn bald 8 aus 10 Leuten ein Studium abschließen.

Und jetzt zittert mal nicht wegen so einer Namensänderung - ihr glaubt ja nicht, dass euch plötzlich keiner einstellt, nur weil's jetzt die Bezeichnung "Berufs-Bachelor" gibt.

Die Arbeitsbedingungen im Handwerk oder Pflege erhöhe ich aber nicht durch einen neuen Abschlusstitel. Viel mehr Geld ist auch nicht drin, bzw bei den meisten auch kein Thema sondern eher das viele kein Bick mehr haben den ganzen Tag draußen zu sein, sich körperlich kaputt zu machen oder ständig wechselnde Arbeitszeiten zu haben.

1) Heute studieren 60% eines Jahrganges und die Leute braucht keiner. Sie steigen oft schlecht ein, oft gar nicht oder machen irgendwas, auch wenn wir hier immer von den Top-30% reden, sollten wir zur Kenntnis nehmen, dass hier nicht die Mehrheit schreibt, sondern überwiegend eine kleine Elite oder die, die es werden wollen. Nicht umsonst ist das durchschnittliche Einstiegsgehalt eines BWL-Bachelors in den letzten 4 Jahren von 33k auf 28k laut statistischem Bundesamt gesunken. Das ist einfach Angebot und Nachfrage. Und vor allem Qualität.

2) Wenn aber schon 60% eines Jahrgangs studieren und gut 10% nicht ausbildungsfähig oder studierbereit sind, dann bleiben nur grob 30% für alle Ausbildungsberufe. Das führt zu Mängeln und ich muss die Ausbildungsberufe aufwerten, denn sonst mache ich mir hier eine Katastrophe, die ich natürlich selbst verursacht habe durch meinen Akademisierungswahn auf niedrigstem Niveau. Mal im ernst? Willst du in Zukunft 6 Wochen warten, bis einer kommt und deinen Wasserrohrbruch für die Pauschale von 2000 Euro repariert? Ich nicht!

3) Das Handwerk hat seitdem es weniger Lehrlinge gibt, eine massive Aufwertung erfahren. Ein guter Geselle hat vor 10 Jahren vielleicht 30k verdient. Heute sind 40k keine Seltenheit mehr. Ich habe auch gestaunt. Logischerweise hat sich auch viel an den Bedingungen (u.a. Arbeitszeit) geändert.

4) Die Pflege hinkt hier noch hinterher. Stimmt. Ich denke, dass da aber auch was passieren wird und muss, wenn sie sich mal besser organisieren und die Opferhaltung verlassen.

5) Den körperlichen Verschleiß bekommt man nicht weg. Allerdings arbeite ich auch nicht gerade gesund, denn ich sitze den ganzen Tag und habe wenig Bewegung. Da geht es einem Dachdecker an der frischen Luft vermutlich besser. Die Frage ist doch immer, ob der Körper das noch mit macht wenn man mal 60 Jahre ist und nur noch ein paar Jahre hat. Gesund ist beides nicht.

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WiWi Gast

Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!

Wer sich mit einem Bachelor in BWL als Akademiker bezeichnet, hat die Kontrolle über sein Leben verloren.

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WiWi Gast

Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!

Das sind dann die BWLer die das Lehramtsstudium schlecht reden ;) bzw. über die Leichtigkeit klagen. Zumal ich mir sicher bin, dass ein Mathe-Lehrer mehr können muss (für das Studium, als auch Job) als ein Durchschnitts FH-Bachelor BWLer

just my 2 cents

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WiWi Gast

Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!

WiWi Gast schrieb am 30.11.2018:

Wer sich mit einem Bachelor in BWL als Akademiker bezeichnet, hat die Kontrolle über sein Leben verloren.

Das stimmt nicht. Im Nachbarthread lernen wir, dass BWL eigentlich das schwierigste Fach ist. Quasi genauso schwierig wie Mathe und Physik...

antworten
WiWi Gast

Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!

WiWi Gast schrieb am 30.11.2018:

Wer sich mit einem Bachelor in BWL als Akademiker bezeichnet, hat die Kontrolle über sein Leben verloren.

Das stimmt nicht. Im Nachbarthread lernen wir, dass BWL eigentlich das schwierigste Fach ist. Quasi genauso schwierig wie Mathe und Physik...

Wie sonst sollen sich die ganzen Leute als MBB / UB / DFHFJ§IJ rechtfertigen? Irgendwie muss doch der Selbstwert zu Stande kommen.

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WiWi Gast

Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!

"Im Anschluss an ihr Abitur absolvierte Karliczek bei der Deutschen Bank AG in Osnabrück eine zweijährige Ausbildung zur Bankkauffrau und wurde dort als Angestellte übernommen, wechselte jedoch 1993 in den familieneigenen Hotelbetrieb. Es folgte eine Ausbildung zur Hotelfachfrau mit anschließendem Erwerb der Ausbildereignung. Ab 1994 war Anja Karliczek als leitende Angestellte in dem von ihren beiden Brüdern geführten Ringhotel Teutoburger Wald tätig"

Damit sie sich in Zukunft selbst Berufsmaster nennen darf?

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WiWi Gast

Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!

Sowas passiert wenn Frauen aufgrund ihres Geschlechts an die Macht kommen.

Kann man nur hoffen, dass das so nicht durchkommt.

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WiWi Gast

Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!

Leute, ein kleines Schmankerl gibt es von mir, um euch zu verdeutlichen, wie es um Deutschlands Bildungselite steht:

Ich sitze in der Bib, neben mir zwei Studenten, der eine gibt dem anderen Nachhilfe in Wima. Die zwei sitzen an einer Aufgabe und müssen anscheinend irgendwelche Brüche kürzen..

O-Ton: Der "Lehrer" zum anderen: "Hmm, wenn 500/100= 5 sind, dann müsste 100/500 = 0,5 sein." Der andere überlegt lange.. "Stimmt, hast Recht!" ... (zwei Minuten später) "Hä, warum ist das Ergebnis jetzt falsch?"

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WiWi Gast

Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!

Atmet doch einmal tief durch.

Du kannst aus einem Hausmeister einen "Facility Manager" machen, er muss aber trotzdem weiterhin für den Mindestlohn den Dreck vom Boden aufwischen. Es ändert sich dadurch nichts. Wollt ihr deswegen nicht mehr "Manager" genannt werden?

Genauso ist es beim Bachelor... oder Master. Wen interessiert es, dass andere sich selbst so nennen? Eine Verwechslungsgefahr besteht zu 0,0 Prozent.

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WiWi Gast

Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!

Hier geht um einen konkreten Sachverhalt, der sehr viel Angriffsfläche bietet, und das einzige was dir einfällt, ist die Politikerin nicht inhaltlich, sondern aufgrund ihres Geschlechts anzugreifen?!

WiWi Gast schrieb am 30.11.2018:

Sowas passiert wenn Frauen aufgrund ihres Geschlechts an die Macht kommen.

Kann man nur hoffen, dass das so nicht durchkommt.

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WiWi Gast

Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!

Nein, aber Fakt ist, dass sie nur Ministerin wurde, weil Merkel ein 50% weibliches Kabinett versprochen hat. Das ist sogar innerhalb der CDU jedem bekannt. Mit kurzem Einsatz von Google wirst du sehen, wie viele Bundestagsabgeordnete das zugeben - nicht zuletzt sogar auch sie selbst.

WiWi Gast schrieb am 30.11.2018:

Hier geht um einen konkreten Sachverhalt, der sehr viel Angriffsfläche bietet, und das einzige was dir einfällt, ist die Politikerin nicht inhaltlich, sondern aufgrund ihres Geschlechts anzugreifen?!

WiWi Gast schrieb am 30.11.2018:

Sowas passiert wenn Frauen aufgrund ihres Geschlechts an die Macht kommen.

Kann man nur hoffen, dass das so nicht durchkommt.

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WiWi Gast

Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!

Ich seh’s schon kommen: “MBB mit non-target Berufsbachelor möglich?”

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WiWi Gast

Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!

Hab einen Fachwirt und danach einen Bachelor gemacht.
Bin ich dann Berufs-Master zusätzlich?
Berufsschule und Uni kann man kann übrigens null vergleichen!
Berufsschule ist in Mathe höchstens 3-Satz gefragt. Also Realschulniveau.
Wenn eure Uni gleichwertig war, würd ich gerne die Uni sehen :)

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WiWi Gast

Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!

Finde ich gut.

Fakt ist doch dass immer Leute studieren wollen, weil eine Ausbildung nicht gut genug ist.

Konsequenz: zu volle Hörsäle in den ersten Semester, zu hohe Abbruchquoten im Verlauf des Studiums, Mangel an Fachkräften.

So können wieder Ausbildungen attraktiver gemacht werden.

Sage ich als Uni-Bachelor Absolvent und aktueller Uni-Master Student.

Leute die sich über so etwas aufregen, sind dann vermutlich auch diejenigen, die lauthals danach schreien dass man doch bitte FH und Uni Abschlüsse gleichwertig betrachten soll ... ;)

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WiWi Gast

Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!

WiWi-Treff: "Dein Bachelor-Studium ist quasi mit einer Ausbildung gleichzusetzen und wertlos."
Politik: *setzt Studium quasi mit Ausbildung gleich*
WiWi-Treff: "mimimimimimi"

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WiWi Gast

Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!

Super, ich finde man sollte grundsätzlich jedem einen Dr. Titel verleihen und sich das ganze sparen.

Spaß beiseite: Ein BWL Studium ist so gesehen sowieso für die Katz, weil eine Berufsausbildung in dem Bereich fast genauso gut ist. Bei MINT Bereichen ist der Unterschied da schon größer, allerdings lohnt sich MINT trotzdem nicht wirklich. Kosten/Nutzen ist in BWL immer noch besser.

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WiWi Gast

Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!

Ich sehe das Problem eher im populistischen Potential was eine Lohndrückerei bzw. -stagnation zur Folge haben könnte. "Wieso sollte ein Berufsbachelor nicht gleich wie ein Bachelor verdienen?" könnte dann eine mögliche Frage in naher Zukunft sein. Am Ende ist dann halt jeder gleich arm weil ja sowieso alle gleich sind.

Denn eins vergisst man immer. Die Bevölkerung Deutschlands ist über sozialistische Parolen immer aufwühlbar. Egal aus welchem politischen Lager sie kommen bzw. kamen.

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WiWi Gast

Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!

Ich verstehe ernsthaft nicht, wieso ihr euch wegen der Bezeichnung so aufregt. Ist doch völlig schnuppe, wie etwas heißt, es geht doch nur darum zu was dich der Abschluss berechtigt. Ob Berufs-Bachelor oder Ausbildung es ist und bleibt doch das Selbe wie vorher.

Ihr fühlt euch hier scheinbar alle auf den Schlips getreten? Arbeitet mal mehr an eurem Selbstbewusstsein.

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WiWi Gast

Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!

WiWi Gast schrieb am 30.11.2018:

Ich verstehe ernsthaft nicht, wieso ihr euch wegen der Bezeichnung so aufregt. Ist doch völlig schnuppe, wie etwas heißt, es geht doch nur darum zu was dich der Abschluss berechtigt. Ob Berufs-Bachelor oder Ausbildung es ist und bleibt doch das Selbe wie vorher.

Ihr fühlt euch hier scheinbar alle auf den Schlips getreten? Arbeitet mal mehr an eurem Selbstbewusstsein.

Ob das jetzt Berufs-Bachelor heißt oder wie auch immer, am Ende zählt das was aufm Lebenslauf steht. Konzerne werden nicht plötzlich Friseurangestellte hiren weil diese einen "Master" haben.

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WiWi Gast

Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!

also sind eure "high performer" studiengänge doch nicht so high wie ihr hier immer tut, wenn ihr angst vor leuten mit ausbildung habt.

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WiWi Gast

Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!

Ich freue mich so auf meine Visitenkarte :D

Berufsausbildung: Berufs-Bachelor...
dann den Fachwirt: Berufs-Master...
offizielle Englische Übersetzung des Fachwirts: Bachelor of... (CCI)
Bachelor of Arts
und Master of Science

Kaum kompliziert :D

Im Übrigen gibt es einen deutschen Qualifikationsrahmen der schon längst den Fachwirt mit dem Bachelor gleichsetzt und den Betriebswirt mit dem Master.

Kenne auch einen Fall, bei welchem eine Firma den Fachwirt als Bachelorabschluss "anerkannt" bzw. angesehen hat. (Die Person hat den Qualifikationsrahmen als Argument genutzt, war aber auch schon vorher im UN)

Da ich den direkten Vergleich habe, kann ich das in keinster Weise nachvollziehen.

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WiWi Gast

Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!

Welches Etikett am Ende dran hängt ist doch nicht wichtig. Die meisten Arbeitgeber wissen sehr wohl zu unterscheiden zwischen Bachelor/Berufsbachelor/Master/Berufsmaster/Diplom/Ausbildung FH/UNI etc.

Es erinnert mich ein wenig an die mittlere Reife in Bayern. Diese erwarb man ursprünglich an der Realschule, und später bekam man sie über den M-Zweig auch an der Hauptschule. Hat viele geärgert, jedoch hatte ich den Eindruck, dass die meisten Betriebe einen "klassischen Realschüler" bevorzugen (wenn es die Ausbildung denn notwendig macht..)

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WiWi Gast

Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!

WiWi Gast schrieb am 02.12.2018:

Welches Etikett am Ende dran hängt ist doch nicht wichtig. Die meisten Arbeitgeber wissen sehr wohl zu unterscheiden zwischen Bachelor/Berufsbachelor/Master/Berufsmaster/Diplom/Ausbildung FH/UNI etc.

Es erinnert mich ein wenig an die mittlere Reife in Bayern. Diese erwarb man ursprünglich an der Realschule, und später bekam man sie über den M-Zweig auch an der Hauptschule. Hat viele geärgert, jedoch hatte ich den Eindruck, dass die meisten Betriebe einen "klassischen Realschüler" bevorzugen (wenn es die Ausbildung denn notwendig macht..)

Kann ich nur zustimmen. In Bayern erhält man auch eine mittlere Reife mit einer bestandenen dreijährigen Berufsausbildung bei einem bestimmten Notendurchschnitt. Trotzdem hat diese mittlere Reife mit einem Realschulabschluss nichts gemeinsam. Mich als ehemaliger Realschüler hat das auch nie gestört, das ehemaliger Hauptschüler auf diesem Wege ihre mittlere Reife bekommen. Warum auch. Ich habe mich immer gefreut für die.

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WiWi Gast

Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!

Naja aber ne mittlere Reife mit guten Noten aus Bayern ist ja schon sowas wie ein 1,0 Abi in Bremen oder Berlin ne

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WiWi Gast

Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!

WiWi Gast schrieb am 30.11.2018:

Ich strebe Solidarität und soziale Gerechtigkeit an. Es wird bald ein bedingungsloses Grundeinkommen geben, warum dann nicht auch bedingungslose Abschlüsse? Das wäre nur gerecht, denn nicht jede_r ist so privilegiert studieren zu können. Um diese strukturelle Ungerechtigkeit auszugleichen, müssen auch Menschen, die - aus welchen Gründen auch immer - nicht die Möglichkeit haben zu studieren, einen Abschluss bekommen. So wird für Chancengleichheit auf dem Arbeitsmarkt gesorgt, das ist nur fair.

WiWi Gast schrieb am 30.11.2018:

WiWi Gast schrieb am 30.11.2018:

Ich finde diesen Vorstoß nur konsequent, denn es ist sozial ungerecht wenn manche Menschen einen bestimmten Abschluss (z.B. Bachelor) haben und andere nicht.

Du findest es ungerecht dass Leistung belohnt wird? Strebst du den Stillstand an?

Hat begrenzt was mit Priviligiert sein zu tun. Gibt Leute die es schwerer haben als andere ja. Was ist die Lösung? Arsch aufreißen und 110% geben. Sehe es nicht ein das es Leute gibt die sich Jahrelang in der Schule die Eier schaukeln, nichts gebacken kriegen und den Arsch von der Politik hinterhergetragen bekommen.

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WiWi Gast

Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!

WiWi Gast schrieb am 03.12.2018:

Naja aber ne mittlere Reife mit guten Noten aus Bayern ist ja schon sowas wie ein 1,0 Abi in Bremen oder Berlin ne

Man hatte doch festgestellt das in Bayern das Abi nicht so schwer ist, wie allgemein angenommen, sondern das der Großteil der Bayer leider am unteren Ende der Skala liegt. Mensa beklagte sich bereits über zu wenige Vertreter aus der Region.

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WiWi Gast

Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!

WiWi Gast schrieb am 03.12.2018:

WiWi Gast schrieb am 30.11.2018:

Ich strebe Solidarität und soziale Gerechtigkeit an. Es wird bald ein bedingungsloses Grundeinkommen geben, warum dann nicht auch bedingungslose Abschlüsse? Das wäre nur gerecht, denn nicht jede_r ist so privilegiert studieren zu können. Um diese strukturelle Ungerechtigkeit auszugleichen, müssen auch Menschen, die - aus welchen Gründen auch immer - nicht die Möglichkeit haben zu studieren, einen Abschluss bekommen. So wird für Chancengleichheit auf dem Arbeitsmarkt gesorgt, das ist nur fair.

WiWi Gast schrieb am 30.11.2018:

WiWi Gast schrieb am 30.11.2018:

Ich finde diesen Vorstoß nur konsequent, denn es ist sozial ungerecht wenn manche Menschen einen bestimmten Abschluss (z.B. Bachelor) haben und andere nicht.

Du findest es ungerecht dass Leistung belohnt wird? Strebst du den Stillstand an?

Hat begrenzt was mit Priviligiert sein zu tun. Gibt Leute die es schwerer haben als andere ja. Was ist die Lösung? Arsch aufreißen und 110% geben. Sehe es nicht ein das es Leute gibt die sich Jahrelang in der Schule die Eier schaukeln, nichts gebacken kriegen und den Arsch von der Politik hinterhergetragen bekommen.

Finde das auch zu pauschal. Seit den 70er Jahren haben wir ein Bafög-System und das erlaubt es wirklich jedem zu studieren, wenn er es will und vor allem kann. Gleiches gilt für das Schulsystem in dem es wirklich sehr viele Möglichkeiten gibt, neben dem Gymnasium noch eine Hochschulzugangsberechtigung nachzuholen. Zu größten Teilen werden die auch mit elternunbabhängigem Bafög gefördert.

Ich bezweifle, dass ein anderes Land so eine Kombination aus verschiedenen Geldbezügen (Bafög, Kindergeld, Steuervergünstigungen bei Nebenarbeit) hat. Das ermöglichte es wirklich jedem Kind zu studieren.

Daher hat sich der Anteil eines Jahrganges, die studieren auch über lange Zeit auf ca. 30 - 35% eingependelt. Das entspricht vermutlich auch bei der intellektuellen Normalverteilung dem Anteil der Bevölkerung, die wirklich intelligent ist. Einzelfälle, in denen ein Kind hängenbleibt und ein strohdummes Balg dank Papa doch studiert wird es immer geben. Insgesamt ist aber von System alles getan gewesen für Gerechtigkeit und dafür, dass es genetisch hapert oder ein Elternhaus beispielsweise dem Kind nicht die Landessprache beibringt, da finde ich sind die Fehler woanders zu suchen bzw. an genetischen Ursachen ändert man nichts.

Dieses tolle System haben wir Mitte/Ende der 2000er gesprengt, als einige EU-Fanatiker geglaubt haben, dass wir mit totaler Anpassung die Vereinten Staaten von Europa schaffen werden. Dafür sollte die duale Ausbildung in Deutschland weg und alles akademisiert werden. Dafür hat man Abiturienten gebraucht. Also hat man das Niveau des Abiturs auf das der Hauptschule runtergesetzt. In manchen Bundesländern mehr. In manchen weniger.
Logischerweise haben dann auch sehr viele Abitur und wollen studieren. Also hat man das Niveau im Studium auf ein Minimum reduziert.

Man jubelte, denn die Akademisierungsquote schien zu explodieren, 33% auf fast 60% ist schon was, weil alle studieren. Leider hatte man übersehen, dass sich doch nicht alle Lehrberufe akademisieren lassen bzw. bei manchen (z.B. Pflege) stockt es schon seit gut 10 Jahren, ein Konzept zu finden. Nur machte jetzt kaum einer mehr Ausbildung. Es droht ein selbstgemachter Fachkräftemangel. Man versuchte die Lücken durch Migration zu schließen, doch es gelang nicht.

Jetzt steht man an dem Punkt, an dem man jetzt steht. Man muss irgendwie die Ausbildung aufwerten und sei es durch den Bachelorgrad. Am Ende ist das sowieso egal, denn der Bachelor war immer noch eine akademisierte Ausbildung, nur ist die Reform ins Stocken geraten, weil man die Durchführung Fanatikern und Ideologen überlassen hatte. Im Grunde genommen wird jetzt einfach nur fertigakademisiert.

Etwaiger Standesdünkel ist hier fehl am Platz, denn ein Bachelor war immer krumm angesehen und wurde noch nie als echtes Studium ernstgenommen.

Ich finde die endgültige Gleichsetzung grundsätzlich richtig. Bachelor und Ausbildung sind ein Niveau. Geben wir der hochwertigen deutschen Ausbildung die entsprechende Anerkennung und versuchen wir nicht künstlich den Bachelor, über den in vielen Unternehmen nur gelacht wird, aufzuwerten.

Was ich aber grundfalsch finde, ist die Art und Weise, denn hier wird nur konsequent politisches Versagen verschleiert: Anstatt ganz klar zu kommunizieren, was ein Bachelor ist und sein soll, wird weiter die Mär vom großen Akademiker erzählt und die Masse fällt dann aus allen Wolken, wenn man weniger als die Menschen mit Ausbildung verdient. Stattdessen wird einfach ein Etikett drangeklebt. Na super!

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WiWi Gast

Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!

WiWi Gast schrieb am 30.11.2018:

Ich verstehe ernsthaft nicht, wieso ihr euch wegen der Bezeichnung so aufregt. Ist doch völlig schnuppe, wie etwas heißt, es geht doch nur darum zu was dich der Abschluss berechtigt. Ob Berufs-Bachelor oder Ausbildung es ist und bleibt doch das Selbe wie vorher.

Ihr fühlt euch hier scheinbar alle auf den Schlips getreten? Arbeitet mal mehr an eurem Selbstbewusstsein.

Weil es in diesem Forum viele Memmen gibt, die sich über den Namen ihres Arbeitgebers oder der besuchten Uni definieren. Jeder, der einen einigermaßen gefestigten Charakter hat, interessiert sowas doch null. Außerdem wird es einem doch mehr als einfach gemacht nach dem ach so wertlosen Bachelor mit einer 1,x, 1-2 Praktika und einem Auslandssemester abzuschließen. Damit ist man immer noch besser als 90% der Kommilitonen..

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WiWi Gast

Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!

WiWi Gast schrieb am 03.12.2018:

WiWi Gast schrieb am 30.11.2018:

Ich verstehe ernsthaft nicht, wieso ihr euch wegen der Bezeichnung so aufregt. Ist doch völlig schnuppe, wie etwas heißt, es geht doch nur darum zu was dich der Abschluss berechtigt. Ob Berufs-Bachelor oder Ausbildung es ist und bleibt doch das Selbe wie vorher.

Ihr fühlt euch hier scheinbar alle auf den Schlips getreten? Arbeitet mal mehr an eurem Selbstbewusstsein.

Weil es in diesem Forum viele Memmen gibt, die sich über den Namen ihres Arbeitgebers oder der besuchten Uni definieren. Jeder, der einen einigermaßen gefestigten Charakter hat, interessiert sowas doch null. Außerdem wird es einem doch mehr als einfach gemacht nach dem ach so wertlosen Bachelor mit einer 1,x, 1-2 Praktika und einem Auslandssemester abzuschließen. Damit ist man immer noch besser als 90% der Kommilitonen..

Um es gleich vorweg zu nehmen: Inhaltlich bin ich eigentlich nah bei dir.

Dein Beitrag stößt aber alleine schon deshalb sauer auf, weil du erst einmal in einem Rundumschlag alles und jeden beleidigst...

Das mit dem "einigermaßen gefestigten Charakter" sehe ich aber auch in engem Zusammenhang mit dem beruflichen Erfolg und Status: Jemand, der bei einem Kleinstunternehmen befristet beschäftigt ist, hat ganz andere Sorgen (zumindest in Deutschland) als jemand, der "es geschafft hat". So kann ich natürlich entspannt auf die arbeitenden Befristeten herablächeln, wenn ich bei Daimler, VW, Bayer oder BASF unbefristet arbeite - Dax Tier 1 eben... :)

Dennoch bin ich im Grunde bei dir: Etwas durch die Hose atmen, Leistung zeigen, fertig.

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WiWi Gast

Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!

Ich werde nächstes Jahr meinen Master beginnen und hab bisher nur eine Ausbildung gemacht. Viele wissen heutzutage immer noch nicht, dass das überhaupt möglich ist. Aber ich hatte nie einen Bachelor gemacht und trotzdem werde ich schlussendlich auf gleicher Ebene mit alle anderen Masteranden stehen. Das hat mir aber nicht nur Zeit und Geld erspart, sondern mir gleichzeitig auch noch wertvolle Berufserfahrung gebracht. Kann den Leuten nur empfehlen, dass sie direkt einen Master machen, wenn sie eh schon eine Ausbildung haben. Den Master ohne Bachelor kann man heute problemlos studieren.

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WiWi Gast

Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!

Sorry aber worüber beschwert ihr euch eig? Mittlerweile sind FHs mit Kombination Bachelor und BWL oder gerade Wing bzw Winf so nah an einer Ausbildung dran, das es schon kaum einen Unterschied macht. Ich kenne Ausbildungen die teilweise härter sind als viele Studiengänge an FHs. Mir soll es reicht sein und der Master dient dazu dich abzuheben. Die Krone ist dann halt die Promotion. Für mich verwischen sich ansonsten die Grenzen viel zu sehr.

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WiWi Gast

Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!

WiWi Gast schrieb am 03.12.2018:

Ich werde nächstes Jahr meinen Master beginnen und hab bisher nur eine Ausbildung gemacht. Viele wissen heutzutage immer noch nicht, dass das überhaupt möglich ist. Aber ich hatte nie einen Bachelor gemacht und trotzdem werde ich schlussendlich auf gleicher Ebene mit alle anderen Masteranden stehen. Das hat mir aber nicht nur Zeit und Geld erspart, sondern mir gleichzeitig auch noch wertvolle Berufserfahrung gebracht. Kann den Leuten nur empfehlen, dass sie direkt einen Master machen, wenn sie eh schon eine Ausbildung haben. Den Master ohne Bachelor kann man heute problemlos studieren.

Richtig, weil der Bachelor schon seit der Einführung als "berufliche Erstausbildung" gilt. Erst die Medien und Universitäten haben ihn zum echten akademischen Abschluss verklärt, was er nie war und nie sein wird. Es wäre nur konsequent, die Ausbildungsabschlüsse auch als akademische Bachelors zu bezeichnen. Ein Vordiplom wurde auch nie so bezeichnet.

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WiWi Gast

Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!

WiWi Gast schrieb am 03.12.2018:

Sorry aber worüber beschwert ihr euch eig? Mittlerweile sind FHs mit Kombination Bachelor und BWL oder gerade Wing bzw Winf so nah an einer Ausbildung dran, das es schon kaum einen Unterschied macht. Ich kenne Ausbildungen die teilweise härter sind als viele Studiengänge an FHs. Mir soll es reicht sein und der Master dient dazu dich abzuheben. Die Krone ist dann halt die Promotion. Für mich verwischen sich ansonsten die Grenzen viel zu sehr.

Das will man hier im Forum nicht hören! Man gehört einer kleinen Elite von 60% der Bevölkerung unter 30 an und das ist ein elitärer Klub, der nichts mit einer profanen Ausbildung zu tun hat. Man macht keinen Bachelor. Man lebt ihn.

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WiWi Gast

Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!

WiWi Gast schrieb am 03.12.2018:

WiWi Gast schrieb am 03.12.2018:

WiWi Gast schrieb am 30.11.2018:

Ich verstehe ernsthaft nicht, wieso ihr euch wegen der Bezeichnung so aufregt. Ist doch völlig schnuppe, wie etwas heißt, es geht doch nur darum zu was dich der Abschluss berechtigt. Ob Berufs-Bachelor oder Ausbildung es ist und bleibt doch das Selbe wie vorher.

Ihr fühlt euch hier scheinbar alle auf den Schlips getreten? Arbeitet mal mehr an eurem Selbstbewusstsein.

Weil es in diesem Forum viele Memmen gibt, die sich über den Namen ihres Arbeitgebers oder der besuchten Uni definieren. Jeder, der einen einigermaßen gefestigten Charakter hat, interessiert sowas doch null. Außerdem wird es einem doch mehr als einfach gemacht nach dem ach so wertlosen Bachelor mit einer 1,x, 1-2 Praktika und einem Auslandssemester abzuschließen. Damit ist man immer noch besser als 90% der Kommilitonen..

Um es gleich vorweg zu nehmen: Inhaltlich bin ich eigentlich nah bei dir.

Dein Beitrag stößt aber alleine schon deshalb sauer auf, weil du erst einmal in einem Rundumschlag alles und jeden beleidigst...

Das mit dem "einigermaßen gefestigten Charakter" sehe ich aber auch in engem Zusammenhang mit dem beruflichen Erfolg und Status: Jemand, der bei einem Kleinstunternehmen befristet beschäftigt ist, hat ganz andere Sorgen (zumindest in Deutschland) als jemand, der "es geschafft hat". So kann ich natürlich entspannt auf die arbeitenden Befristeten herablächeln, wenn ich bei Daimler, VW, Bayer oder BASF unbefristet arbeite - Dax Tier 1 eben... :)

Dennoch bin ich im Grunde bei dir: Etwas durch die Hose atmen, Leistung zeigen, fertig.

Mein Beitrag war vielleicht etwas harsch, aber genau das ist doch das Problem heutzutage: alles und jeder fühlt sich bei jeglichem Mist sofort getriggert. Mal tief durch die Hose zu atmen und das eigene Ego nicht für wichtig nehmen, würde vielen Leuten helfen.

Am Ende des Tages ist jeder seines Glückes Schmied. Wir leben immer noch in einem Land in dem einem nahezu alle Möglichkeiten offen stehen. Wenn einem seine derzeitige Situation missfällt, dann Arsch aufreißen und für den Erfolg arbeiten.

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WiWi Gast

Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!

WiWi Gast schrieb am 30.11.2018:

WiWi Gast schrieb am 30.11.2018:

Ich finde diesen Vorstoß nur konsequent, denn es ist sozial ungerecht wenn manche Menschen einen bestimmten Abschluss (z.B. Bachelor) haben und andere nicht.

Du findest es ungerecht dass Leistung belohnt wird? Strebst du den Stillstand an?

Seit wann lohnt denn Leistung?
Vitamin B >>>>>>>>>>>>>>> Leistung
Wenn unser BIP erstmal dank Crash um 70% einbricht, ja dann lohnt beim Wiederaufbau Leistung. Zur Zeit allerdings nicht.

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WiWi Gast

Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!

WiWi Gast schrieb am 03.12.2018:

Seit wann lohnt denn Leistung?
Vitamin B >>>>>>>>>>>>>>> Leistung
Wenn unser BIP erstmal dank Crash um 70% einbricht, ja dann lohnt beim Wiederaufbau Leistung. Zur Zeit allerdings nicht.

Ich würde schon sagen, dass Leistung die Voraussezung für eine nachhaltig erfolgreiche Karriere ist. Leider hast du aber schon recht, dass Vitamin B nicht zu unterschätzen ist. Leider ist dadurch Leistung alleine nicht genug, um Karriere zu machen. Es gibt genug Angestellte, die gut / sehr gut arbeiten und es trotzdem "nicht schaffen".

antworten
WiWi Gast

Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!

Es gibt aber auch Söhne, deren Väter jede Menge Vitamin B in der Industrie haben, und die dann trotzdem arbeitslos sind.

WiWi Gast schrieb am 03.12.2018:

WiWi Gast schrieb am 03.12.2018:

Seit wann lohnt denn Leistung?
Vitamin B >>>>>>>>>>>>>>> Leistung
Wenn unser BIP erstmal dank Crash um 70% einbricht, ja dann lohnt beim Wiederaufbau Leistung. Zur Zeit allerdings nicht.

Ich würde schon sagen, dass Leistung die Voraussezung für eine nachhaltig erfolgreiche Karriere ist. Leider hast du aber schon recht, dass Vitamin B nicht zu unterschätzen ist. Leider ist dadurch Leistung alleine nicht genug, um Karriere zu machen. Es gibt genug Angestellte, die gut / sehr gut arbeiten und es trotzdem "nicht schaffen".

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WiWi Gast

Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!

WiWi Gast schrieb am 03.12.2018:

Es gibt aber auch Söhne, deren Väter jede Menge Vitamin B in der Industrie haben, und die dann trotzdem arbeitslos sind.

WiWi Gast schrieb am 03.12.2018:

WiWi Gast schrieb am 03.12.2018:

Seit wann lohnt denn Leistung?
Vitamin B >>>>>>>>>>>>>>> Leistung
Wenn unser BIP erstmal dank Crash um 70% einbricht, ja dann lohnt beim Wiederaufbau Leistung. Zur Zeit allerdings nicht.

Ich würde schon sagen, dass Leistung die Voraussezung für eine nachhaltig erfolgreiche Karriere ist. Leider hast du aber schon recht, dass Vitamin B nicht zu unterschätzen ist. Leider ist dadurch Leistung alleine nicht genug, um Karriere zu machen. Es gibt genug Angestellte, die gut / sehr gut arbeiten und es trotzdem "nicht schaffen".

...und es gibt auch Menschen aus dem Prekariat, die es "zu etwas bringen".
Der Regelfall bzw. die deutliche Tendenz dürfte aber sein: "Der Teufel sch... immer auf den dicksten Haufen". Ich kann mir vorstellen, dass das nicht zu zerreden ist, eher sind die Ausnahmen hier die Bestätigung der Regel...

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WiWi Gast

Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!

Ich als fachkraft finde es sehr verwirrend, aber eine notwendige Konsequenz aber nicht nachvollziehbar bzw. schwer.

Das Problem wäre besser gelöst, wenn man die anforderungen des abiturs erhöht.
Denn ein akademikerüberschuss kann dazu führen, dass die kleinen gezwungen werden für einfache posten wo ein meister ausgereicht hätte, einen master ing. Zu machen.

Wenn man es jetzt so macht wie die ministerin, kann man da entgegen wirken, die Qualität der arbeit bleibt ja gleich ob jetzt einer mit bachlor drinnen sitzt oder ein meister.

Die deutsche Ausbildung ist sehr gut und in anderen ländern hoch angesehen, da ist eine deutsche fachkraft in dem land zb. China, arabische länder mehr wert als deren Ingenieure bzw. Hat mehr zu sagen als deren Ingenieure xD.

Solche Bezeichnungen gibts auch in ösiland und schweiz.
Ich hoffe mal dieser plan versperrt berufsqulifizierende nicht den weg ins studium, wäre ja schade wenn qualifizierende menschen nicht studieren gehen könnten.

Den das abi soll ja oft nur fürs studium vorbereiten aber das kann auch eine ausbildung.

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WiWi Gast

Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!

Wo ist der Skandal?

Für >90% der Arbeitsplätze, die von BWL Absolventen belegt werden, wäre kein Studium nötig gewesen. Meistens wäre auch eine Ausbildung oder ein Schulabschluss nicht nötig gewesen.

Wir brauchen nicht mehr als 10% Akademiker. Das wären dann echte Akademiker, nicht der Quatsch, den wir jetzt haben.

antworten
WiWi Gast

Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!

WiWi Gast schrieb am 25.02.2019:

Wo ist der Skandal?

Für >90% der Arbeitsplätze, die von BWL Absolventen belegt werden, wäre kein Studium nötig gewesen. Meistens wäre auch eine Ausbildung oder ein Schulabschluss nicht nötig gewesen.

Wir brauchen nicht mehr als 10% Akademiker. Das wären dann echte Akademiker, nicht der Quatsch, den wir jetzt haben.

Die akademiker sind doch jetzt kaum mehr was wert.
Die werden nur für höhere Angestellten tätigkeiten ausgebildet.
Aber in echt, sind die Großverdiener noch die fachkräfte die sich hocharbeiten.

In mein Fachbereich(gleisbau) muss ein externer ing. Erstmal mind. 1 jahr fortbildungen besuchen, damit er/sie aufs fachliche Niveau eines Facharbeiters kommt und Verantwortung übernehmen kann.
Der dagegem haben es die internen Facharbeiter leichter aufzusteigen und das nur mit dem meister.

Wenns so weiter geht mit den ganzen bwl Studenten, glaub ich mehr das dann der Verkäufer in einzelhandel mindestens ein bwl studium braucht um die tätigkeit auszuführen bzw. Jeder muss erst unten anfangen und die besten kommen dann auf höhere Positionen, egal was man studiert hat.
Wie in der usa halt.

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WiWi Gast

Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!

WiWi Gast schrieb am 25.02.2019:

Ich als fachkraft finde es sehr verwirrend, aber eine notwendige Konsequenz aber nicht nachvollziehbar bzw. schwer.

Das Problem wäre besser gelöst, wenn man die anforderungen des abiturs erhöht.
Denn ein akademikerüberschuss kann dazu führen, dass die kleinen gezwungen werden für einfache posten wo ein meister ausgereicht hätte, einen master ing. Zu machen.

Wenn man es jetzt so macht wie die ministerin, kann man da entgegen wirken, die Qualität der arbeit bleibt ja gleich ob jetzt einer mit bachlor drinnen sitzt oder ein meister.

Die deutsche Ausbildung ist sehr gut und in anderen ländern hoch angesehen, da ist eine deutsche fachkraft in dem land zb. China, arabische länder mehr wert als deren Ingenieure bzw. Hat mehr zu sagen als deren Ingenieure xD.

Solche Bezeichnungen gibts auch in ösiland und schweiz.
Ich hoffe mal dieser plan versperrt berufsqulifizierende nicht den weg ins studium, wäre ja schade wenn qualifizierende menschen nicht studieren gehen könnten.

Den das abi soll ja oft nur fürs studium vorbereiten aber das kann auch eine ausbildung.

Ausbildungen sollen im Ausland höher angesehen sein? Glaube ich nicht. Gibt es dafür Studien oder konkrete Beispiele? Meiner Erfahrung nach nämlich genau andersherum. Man konnte mit Ausbildungen nichts anfangen, während man unter genormten Studienabschlüssen auch international den Begriff kannte.

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WiWi Gast

Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!

freue mich schon wenn ich nach meiner ausbilung zum bürokaufmann ebenfalls wie alle bachelorabsolventen angesehen werde. wir lernen extrem viel bwl zeug und arbeiten direkt praktisch. ich finde die anpassung gut. endlich.

antworten
WiWi Gast

Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!

WiWi Gast schrieb am 25.02.2019:

freue mich schon wenn ich nach meiner ausbilung zum bürokaufmann ebenfalls wie alle bachelorabsolventen angesehen werde. wir lernen extrem viel bwl zeug und arbeiten direkt praktisch. ich finde die anpassung gut. endlich.

Cool. Kannst du vielleicht mal eine Aufstellung machen, was ihr so in BWL lernt?

antworten
WiWi Gast

Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!

WiWi Gast schrieb am 25.02.2019:

freue mich schon wenn ich nach meiner ausbilung zum bürokaufmann ebenfalls wie alle bachelorabsolventen angesehen werde. wir lernen extrem viel bwl zeug und arbeiten direkt praktisch. ich finde die anpassung gut. endlich.

xD guter Versuch (8/10).
Von den ausgebildeten Bürokaufleuten schaffen es vllt. 50 % einfachste Excel-Aufgaben zu übernehmen oder einigermaßen fehlerfreie E-Mails und Schreiben zu verfassen.
Eure betriebswirtschaftlichen Inhalte sind das Buchen von Vorgängen in Buchführungssoftware.

Trotzdem ist es mir persönlich vollkommen egal, ob "Berufsbachelors" kommen, oder nicht.
Ein Personaler erkennt im CV direkt, ob es sich um einen akademischen Basisabschluss oder einen Egoschmeichler handelt.

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Threat

Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!

„Bachelor sind keine Akademiker“, „BWL muss man sowieso nicht studieren“, „In der Ausbildung lernt man fast mehr als im Bachelor-Studium“...

Man man man, hier ist ja die geballte Kompetenz versammelt. Fühlt ihr euch gut, wenn ihr Absolventen, welche stolz auf ihren Abschluss sind, so runter zieht?
Das ganze anonyme Bashing ist doch sowas von kindisch. Und solche Leute wollen wirklich Akademiker sein.

Jetzt zum eigentlichen Thema: Prinzipiell soll man das nennen, wie man will. Ich finde es aber nicht gut, weil man den Anschein bekommt, der theoretische Teil wäre statt in der Berufsschule auf der Hochschule. Der Begriff „Berufsbachelor“ würde also eher zum Dualen Studium oder berufsbegleitenden Studium passen.

Man soll doch froh sein, dass man nach der Ausbildung einen greifbaren Titel hat. Rein begrifflich ist einem der „Industriekaufmann“ doch eher ein Begriff als ein „Bachelor in BWL-Industrie“.

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Threat

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WiWi Gast schrieb am 25.02.2019:

WiWi Gast schrieb am 25.02.2019:

freue mich schon wenn ich nach meiner ausbilung zum bürokaufmann ebenfalls wie alle bachelorabsolventen angesehen werde. wir lernen extrem viel bwl zeug und arbeiten direkt praktisch. ich finde die anpassung gut. endlich.

Cool. Kannst du vielleicht mal eine Aufstellung machen, was ihr so in BWL lernt?

Nichts gegen kaufmännische Ausbildungen, aber die kann man nicht mit einem BWL-Studium vergleichen. Ja, vorneweg: Ich habe BWL dual studiert - und einige hier sehen das nicht als Studium an. Kann nur über Erfahrungen von Freunden berichten. Die haben in der Berufsschule ein Fach namens „BWL“, in das sämtliche Basics gesteckt werden. Deshalb kratzt man auch nur oberflächlich an einzelnen Themen, Abteilungen etc. Mag sein, dass das bei einem BWL-Studium ohne Spezialisierung bzw. Vertiefung auch so ist. Aber da werden halt Personal, Bilanzierung, Finanzierung, Arbeitsrecht etc. nicht in ein Fach gesteckt, sondern das sind selbstständige Vorlesungen.

2 meiner Kommilitonen wurden wegen Finanzbuchführung exmatrikuliert und haben dann bei unserem Arbeitgeber des Dualen Studiums eine Ausbildung angefangen. Beide (in unterschiedlichen Berufsschulen) waren plötzlich die Klassenbesten in Buchhaltung. Das sagt schon einiges aus.

Als Ergänzung, da ich mich in einem anderen Kommentar über das Bashing aufrege: Ausbildung, Bachelor, Master und Doktor haben alle ihre Daseinsberechtigung und logischerweise steigen die Anforderungen von Stufe zu Stufe. Das soll aber nicht heißen, dass man keine kaufmännische Ausbildung machen soll. Wer praxisorientiert arbeiten will und genau weiß, was er machen möchte, für den ist die Ausbildung wahrscheinlich ein besserer Weg als bis zur Promotion, um dann letztendlich Personalsachbearbeiter zu sein, was man eigentlich schon immer machen wollte.

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WiWi Gast

Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!

aktuell GuV rechnung. T Konten, make or buy. denke wir werden gleichwertig wie in einem bwl studium ausgebildet. daher freue ich mich über die anpassung und hoffentlich gibt es dann das gleiche gehalt wie bei einem BWL uni absolventen.

WiWi Gast schrieb am 25.02.2019:

WiWi Gast schrieb am 25.02.2019:

freue mich schon wenn ich nach meiner ausbilung zum bürokaufmann ebenfalls wie alle bachelorabsolventen angesehen werde. wir lernen extrem viel bwl zeug und arbeiten direkt praktisch. ich finde die anpassung gut. endlich.

Cool. Kannst du vielleicht mal eine Aufstellung machen, was ihr so in BWL lernt?

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WiWi Gast

Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!

WiWi Gast schrieb am 25.02.2019:

aktuell GuV rechnung. T Konten, make or buy. denke wir werden gleichwertig wie in einem bwl studium ausgebildet. daher freue ich mich über die anpassung und hoffentlich gibt es dann das gleiche gehalt wie bei einem BWL uni absolventen.

WiWi Gast schrieb am 25.02.2019:

WiWi Gast schrieb am 25.02.2019:

freue mich schon wenn ich nach meiner ausbilung zum bürokaufmann ebenfalls wie alle bachelorabsolventen angesehen werde. wir lernen extrem viel bwl zeug und arbeiten direkt praktisch. ich finde die anpassung gut. endlich.

Cool. Kannst du vielleicht mal eine Aufstellung machen, was ihr so in BWL lernt?

Sorry, aber was ihr an „BWL Zeug“ in der Berufsschule habt, lässt sich nicht mit einem Bachelor vergleichen. Und du bist nach der Ausbildung als Bürokaufmann (welche noch die niedrigste kaufmännische Ausbildung ist) nicht einem Bachelor gleichgestellt. Zumindest nicht als Berufseinsteiger.
Nichts gegen deine Ausbildung, aber man sollte schon vernünftig differenzieren können.

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WiWi Gast

Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!

Nach einer Berufsausbildung hat man noch keinen "Berufsbachelor". Man würde den Titel Berufsspezialist tragen. Mit einem Meister würde man erst den Berufsbachelor haben.

Mit zusätzlichen bisher nicht näher definierten Weiterbildungen könnte man dann den Titel Berufsmaster tragen. Ich glaube das ist einigen hier nicht ganz bewusst oder es wurde nicht genau gelesen.

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WiWi Gast

Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!

Also ich habe vor einigen jahren mal die Ausbildung zum Industriekaufmann abgeschlossen.

Habe jetzt (bald) n duales Studium Winfo fertig und muss der Fairness halber sagen, dass das, was wir in der DHBW an BWL/VWL/RW lernen schon um einiges tiefer geht als das, was ich in der Ausbildung hatte.

Davon abgesehen wird ne Ausbildung durch den neuen Namen nicht zum gleichbedeutenden Bachelor - sondern eben zum "Berufsbachelor" -. JEDER weiß nach wie vor, dass jmd mit dem "Berufsbachelor" "nur" ne Ausbildung hat. Man könnte es auch Apfel oder Banane nennen... Ist total egal.

Gehälter werden selbstverständlich nicht angepasst, wieso auch :D.

Menschen sollte halt klar werden, dass das nur n "Rename" mit komplett alter Bezahlung,Leistung,Anforderungen etc pp ist.

Also ruhig durch die Hose atmen :)!

LG

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WiWi Gast

Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!

Ich habe den direkten Vergleich und wohl so etwas, was man dann den Berufsmaster nennen würde. Ich habe nach der Ausbildung zum Bürokaufmann meinen Wirtschaftsfachwirt und einige Zeit später meinen Betriebswirt gemacht. Aktuell studiere ich im 5. Semester Wing. Ich muss sagen dass das wissen was ich in meinen Aufstiegsfortbildungen erlernt habe, merkbar über dem Niveau meines Studium liegt. Unter anderem auch deshalb, weil ich es neben der Vollzeit Arbeit machen musste. Ich denke das Studium ist heute einfach nicht mehr das Wert, was es früher Wert war. Man gucke sich nur diese ganzen halbakademischen Studiengänge an, bei reiner BWL oder VWL mag es ja noch gehen. Ich finde diese politische Angleichung ist einfach nur der letzte Schritt, der das offensichtliche jetzt auch noch offiziell macht.

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WiWi Gast

Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!

Die Bezahlung hängt von der Stelle ab, nicht vom Abschluss. Welcher Bachelor oder Ausbildung ist egal.

WiWi Gast schrieb am 25.02.2019:

Also ich habe vor einigen jahren mal die Ausbildung zum Industriekaufmann abgeschlossen.

Habe jetzt (bald) n duales Studium Winfo fertig und muss der Fairness halber sagen, dass das, was wir in der DHBW an BWL/VWL/RW lernen schon um einiges tiefer geht als das, was ich in der Ausbildung hatte.

Davon abgesehen wird ne Ausbildung durch den neuen Namen nicht zum gleichbedeutenden Bachelor - sondern eben zum "Berufsbachelor" -. JEDER weiß nach wie vor, dass jmd mit dem "Berufsbachelor" "nur" ne Ausbildung hat. Man könnte es auch Apfel oder Banane nennen... Ist total egal.

Gehälter werden selbstverständlich nicht angepasst, wieso auch :D.

Menschen sollte halt klar werden, dass das nur n "Rename" mit komplett alter Bezahlung,Leistung,Anforderungen etc pp ist.

Also ruhig durch die Hose atmen :)!

LG

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WiWi Gast

Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!

Ausbildung = Berufsspezialist
Meister = Berufsbachelor
Meister mit weiterbildungen = Berufsmaster

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WiWi Gast

Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!

Ich verstehe auch nicht, wieso sich so viele Leute über die Bezeichnung Berufsbachelor echauffieren. Den Unternehmen ist es bekannt, was die Unterschiede zwischen Ausbildung und Studium sind, sodass beide Gruppen nicht unbedingt miteinander konkurrieren. Und wenn der Berufsbachelor bessere Leistungen als der Uni-Bachelor bringt, hat er den Job auch verdient. Das duale Ausbildungsmodell war in Deutschland bisher immer sehr erfolgreich und wenn die Attraktivität durch die Namensänderung wieder gesteigert wird, sehe ich das positiv. Der akadmische Abschluss wird damit meiner Meinung nach nicht herabgesetzt.

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WiWi Gast

Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!

Ich habe den direkten Vergleich und bin deswegen nicht Voreingenommen.

Ich war auf der Realschule. Anschließend Abitur über Fachoberschule Wirtschaft und dann die Berufsausbildung Bürokaufmann. Anschließend Bachelor und Master. Das heißt 4 x BWL ;)

Ganz ehrlich? Die Inhalte im Studium waren kein Stück schwerer als auf den vorherigen Stationen. Es war das Gleiche. Ich würde sogar sagen, dass Buchführung und Controlling an der Fachoberschule wesentlich schwerer war, als im Studium. Von den Prüfungen.

Meine vorherige Stationen deckten aber natürlich nicht das komplette BWL ab , so wenig wie das Studium ausreichend die Praxis abdeckt. Ich rede hier explizit von den Teilbereichen und da war nicht wirklich ein Unterschied zu erkennen.

Man braucht jetzt wirklich nicht z.B. ein paar Buchungssätze zu "Verwissenschaftlichen". Da macht man sich doch lächerlich. Die sind doch immer gleich.

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WiWi Gast

Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!

LOL, was hier zusammengeschwurbelt wird ist das reinste Äpfel mit Birnen vergleichen. Azubis und Fachoberschüler die - putzigerweise - denken sie sind halbe Master, Master und Bachelor die sich aufregen, dass ihre Abschlüsse entwertet werden und zu allem Überdruss auch noch die Leute die ein Studium der BWL kein Studium nennen wollen. Viel Erfolg mit eurer Einstellung.
Ich kann USt verbuchen und weiß was ne Buchhalternase ist, gebt mir endlich einen Titel und eure Anerkennung!!

P.S.: Sind dann Berufsschullehrer bald auch Berufsprofessoren? Sind dann Lehramts Professoren sowas wie Berufs-Berufsprofessoren??

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WiWi Gast

Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!

WiWi Gast schrieb am 25.03.2019:

LOL, was hier zusammengeschwurbelt wird ist das reinste Äpfel mit Birnen vergleichen. Azubis und Fachoberschüler die - putzigerweise - denken sie sind halbe Master, Master und Bachelor die sich aufregen, dass ihre Abschlüsse entwertet werden und zu allem Überdruss auch noch die Leute die ein Studium der BWL kein Studium nennen wollen. Viel Erfolg mit eurer Einstellung.
Ich kann USt verbuchen und weiß was ne Buchhalternase ist, gebt mir endlich einen Titel und eure Anerkennung!!

P.S.: Sind dann Berufsschullehrer bald auch Berufsprofessoren? Sind dann Lehramts Professoren sowas wie Berufs-Berufsprofessoren??

Komm runter. Das was man heute im gesamten Studiun lernt, hat mab früher in den ersten 2 Jahren gelernt, zumindest in BWL.

In BWL hat das Studium die Ausbildung schon längst ersetzt, da es so günstiger für das Unternehmen ist.

Komm damit klar und bilde dir nichts auf deinen Bachelor oder Master ein.

Herzlichst

Ein Doktorand der VWL

antworten
WiWi Gast

Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!

Ein skandal ist es nicht und wirklich bitter nötig.

So viele Akademiker bzw. Bwler die abschließen, kann man nicht mehr als besonders ansehen, da wird der bwler gebau in der selben stelle eingesetzt wie einer mit Ausbildung und mache die gleiche arbeit, nur der unterschied ist, das der bwler durch das Studium sogesagt in mehr bereiche kann zb. Steuerberatung was ein gelernter bankkaufmann schwer kann.
Das zählt auch für andere Studiengänge.

Früher kamen sogar meister/gelernte kaufmänner in vorstandspositionen, was jetzt kaum mehr so ist und nur noch in alten betrieben noch so durchgeführt wird, das man sich hocharbeiten kann.

In amerika, Australien usw. Kann man sich noch von unten nach oben hocharbeiten ohne studium und hat fachlich oft mals mehr drauf als manch Akademiker.
Sowas braucht Deutschland wieder, da genau die kleinen männer/frauen/gesellen die großen firmen erbaut haben, wo jetzt jeder bwler arbeiten will und genau die kleinen schlecht redet und denken die wären was besseres und genau für die arbeiten die so klein angefangen haben.

Dazu noch, wäre es vllt besser wenn man den bwl namensabschluss wieder umändert zum alten namen unswar KAUFMANN was der bwler ist und nicht für chefpositionen ausgebildet.
Das machen dann andere zb. Die Ingenieure.

Mfg
MW

antworten
WiWi Gast

Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!

WiWi Gast schrieb am 30.03.2019:

Ein skandal ist es nicht und wirklich bitter nötig.

So viele Akademiker bzw. Bwler die abschließen, kann man nicht mehr als besonders ansehen, da wird der bwler gebau in der selben stelle eingesetzt wie einer mit Ausbildung und mache die gleiche arbeit, nur der unterschied ist, das der bwler durch das Studium sogesagt in mehr bereiche kann zb. Steuerberatung was ein gelernter bankkaufmann schwer kann.
Das zählt auch für andere Studiengänge.

Früher kamen sogar meister/gelernte kaufmänner in vorstandspositionen, was jetzt kaum mehr so ist und nur noch in alten betrieben noch so durchgeführt wird, das man sich hocharbeiten kann.

In amerika, Australien usw. Kann man sich noch von unten nach oben hocharbeiten ohne studium und hat fachlich oft mals mehr drauf als manch Akademiker.
Sowas braucht Deutschland wieder, da genau die kleinen männer/frauen/gesellen die großen firmen erbaut haben, wo jetzt jeder bwler arbeiten will und genau die kleinen schlecht redet und denken die wären was besseres und genau für die arbeiten die so klein angefangen haben.

Dazu noch, wäre es vllt besser wenn man den bwl namensabschluss wieder umändert zum alten namen unswar KAUFMANN was der bwler ist und nicht für chefpositionen ausgebildet.
Das machen dann andere zb. Die Ingenieure.

Mfg
MW

Im Bereich "Steuern" tut sich vermutlich auch der Marketing-Master sehr schwer und auf das Thema Steuern kann man sich auch über die Ausbildung besser qualifizieren, als jemals mit dem genannten Marketing Master. Die Prüfung zum Steuerberater ist immer noch eine Ausbildungs bzw. Fortbildungssache ;)

antworten
WiWi Gast

Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!

WiWi Gast schrieb am 30.03.2019:

Ein skandal ist es nicht und wirklich bitter nötig.

So viele Akademiker bzw. Bwler die abschließen, kann man nicht mehr als besonders ansehen, da wird der bwler gebau in der selben stelle eingesetzt wie einer mit Ausbildung und mache die gleiche arbeit, nur der unterschied ist, das der bwler durch das Studium sogesagt in mehr bereiche kann zb. Steuerberatung was ein gelernter bankkaufmann schwer kann.
Das zählt auch für andere Studiengänge.

Früher kamen sogar meister/gelernte kaufmänner in vorstandspositionen, was jetzt kaum mehr so ist und nur noch in alten betrieben noch so durchgeführt wird, das man sich hocharbeiten kann.

In amerika, Australien usw. Kann man sich noch von unten nach oben hocharbeiten ohne studium und hat fachlich oft mals mehr drauf als manch Akademiker.
Sowas braucht Deutschland wieder, da genau die kleinen männer/frauen/gesellen die großen firmen erbaut haben, wo jetzt jeder bwler arbeiten will und genau die kleinen schlecht redet und denken die wären was besseres und genau für die arbeiten die so klein angefangen haben.

Dazu noch, wäre es vllt besser wenn man den bwl namensabschluss wieder umändert zum alten namen unswar KAUFMANN was der bwler ist und nicht für chefpositionen ausgebildet.
Das machen dann andere zb. Die Ingenieure.

Mfg
MW

Im Bereich "Steuern" tut sich vermutlich auch der Marketing-Master sehr schwer und auf das Thema Steuern kann man sich auch über die Ausbildung besser qualifizieren, als jemals mit dem genannten Marketing Master. Die Prüfung zum Steuerberater ist immer noch eine Ausbildungs bzw. Fortbildungssache ;)

da hast recht nur wollte ichs mal als beispiel nehmen.
Genau weiß ich nicht, wer mit welcher ausbildung was machen kann.
Außer vllt im technischen bereich, sonst wirds schwer wenns richtung bwl geht.

Mfg
MW

antworten
WiWi Gast

Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!

Ingenieure für Chefpositionen? Ich glaube da irrt sich jemand gewaltig, denn das ist auch kaum besser als BWL. Ingenieure gibt es sogar noch weit mehr rein Mengentechnisch und man gucke sich nur an wieviele in der Zeitarbeit landen. Im Endeffekt sehe ich aber einen Betriebswirt IHK bzw. Techniker auch deutlich höherwertig. Den besten Ruf genießen wohl noch Mathematiker und danach Physiker.

antworten
WiWi Gast

Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!

WiWi Gast schrieb am 31.03.2019:

Ingenieure für Chefpositionen? Ich glaube da irrt sich jemand gewaltig, denn das ist auch kaum besser als BWL. Ingenieure gibt es sogar noch weit mehr rein Mengentechnisch und man gucke sich nur an wieviele in der Zeitarbeit landen. Im Endeffekt sehe ich aber einen Betriebswirt IHK bzw. Techniker auch deutlich höherwertig. Den besten Ruf genießen wohl noch Mathematiker und danach Physiker.

Ja, ist nicht ungewöhnlich, ich kenne nur einen Ingenieur, der hat tyssemkrupp aus der pleite geholfen, er ist Elektrotechnik ing. Mit den titel Dr.-ing. .

Dazu hab ich mal erfahren, das in vielen Ingenieur Studiengängen auch etwas bwl ist, weshalb es nicht unmöglich ist, auch aufzusteigen.

Ja ob zeitarbeit oder nicht, man hat vorteile und nachteile in der zeitarbeit.
Aber den ing. Gehts besser als viele bwler.

Ein ich sehe ein betriebswirt techniker auch sehr hochwertig.
Aber viele inhalte kann man schwer mit ein studium vergleichen.
Aber mir kommts so vor, als wären die bwl Absolventen einfach nur ein allrounder und werden am anfang mit den gelernten Angestellten gleich gestellt und eher als angestellte für alle fälle ausgebildet statt als chef.

Mathematiker und physiker sind genau so gesehen wie die Ingenieure, mehr ansehen haben die trotzdem nicht, mit einen mediziner bzw. Arzt können die in bezug zum ansehen nicht konkurrieren und das merkt man an der studienplatzvergabe.

Mfg
MW

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WiWi Gast

Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!

Push

Heute offiziell abgenickt worden. Tritt dann ab 2020 in Kraft

antworten
WiWi Gast

Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!

Halte ich sowieso für Quatsch, dass ein Bachelor nicht auf gleicher Ebene mit einer Ausbildung steht. Für beides braucht man ca. 3 Jahre. Beim einen hat man den Vorteil vom Praxisbezug, beim anderen den Vorteil des akademischen Arbeitens. An und für sich sind beide aber gleichwertig, da macht so eine Aufwertung durchaus Sinn.

antworten
WiWi Gast

Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!

WiWi Gast schrieb am 15.05.2019:

Push

Heute offiziell abgenickt worden. Tritt dann ab 2020 in Kraft

War auch so zu erwarten. Damit haben wir es endlich geschafft: Ab 2020 sind damit 90% der Bevölkerung Akademiker. Da die restlichen 10% sowieso fast immer Sozialleistungen kassieren, rechnen wir die raus und schon sind wir endlich das 100%-Akademiker-Volk.

Jeder gehört denn zur 100%-Elite und jeder wird mit mindesten 50k einsteigen. Wie mit so einem einfachen Gesetz Weltgeschichte geschrieben wurde, ist faszinierend und beeindruckend!

antworten
WiWi Gast

Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!

WiWi Gast schrieb am 15.05.2019:

Push

Heute offiziell abgenickt worden. Tritt dann ab 2020 in Kraft

Dann sind wir ja vom 14.05.2019 zum 15.05.2019 eine (fast) komplette Nation von Akademikern geworden! Wieso wird das nicht mit einem Staatsakt gefeiert?

antworten
WiWi Gast

Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!

ich bin bereits berufsbachelor, verdiene aber nur 25.000 jährlich. das ist unfair. ich bin gut ausgebildeter bürokaufmann. 2020 bekomme ich dann ebenfalls 42.000.

antworten
WiWi Gast

Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!

WiWi Gast schrieb am 15.05.2019:

Halte ich sowieso für Quatsch, dass ein Bachelor nicht auf gleicher Ebene mit einer Ausbildung steht. Für beides braucht man ca. 3 Jahre. Beim einen hat man den Vorteil vom Praxisbezug, beim anderen den Vorteil des akademischen Arbeitens. An und für sich sind beide aber gleichwertig, da macht so eine Aufwertung durchaus Sinn.

lächerlich. Meine >60h Wochen im studium....da hätt ich auch in einer BBS chillen können

antworten
WiWi Gast

Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!

Jeder mit Ahnung weiß dass wir viel zu viele Theoretiker haben und kaum Leute die praktisch arbeiten können. Diese Aufwertung ist die einzig logische Konsequenz und mehr als gerechtfertigt. Der Betriebswirt der IHK steht dann auch bald auf dem selben Level wie der Master.

antworten
WiWi Gast

Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!

WiWi Gast schrieb am 25.02.2019:

aktuell GuV rechnung. T Konten, make or buy. denke wir werden gleichwertig wie in einem bwl studium ausgebildet. daher freue ich mich über die anpassung und hoffentlich gibt es dann das gleiche gehalt wie bei einem BWL uni absolventen.

freue mich schon wenn ich nach meiner ausbilung zum bürokaufmann ebenfalls wie alle bachelorabsolventen angesehen werde. wir lernen extrem viel bwl zeug und arbeiten direkt praktisch. ich finde die anpassung gut. endlich.

Cool. Kannst du vielleicht mal eine Aufstellung machen, was ihr so in BWL lernt?

Sorry, aber was ihr an „BWL Zeug“ in der Berufsschule habt, lässt sich nicht mit einem Bachelor vergleichen. Und du bist nach der Ausbildung als Bürokaufmann (welche noch die niedrigste kaufmännische Ausbildung ist) nicht einem Bachelor gleichgestellt. Zumindest nicht als Berufseinsteiger.
Nichts gegen deine Ausbildung, aber man sollte schon vernünftig differenzieren können.

Was für ein Nonsense. Wo steht denn bitte, dass der Bürokaufmann die niedrigste der kaufmännischen Ausbildungen sein soll? Es handelt sich dabei um eine kaufmännische Ausbildung und zwischen den kfm. Ausbildungen wird da nicht unterschieden. Es sei denn es handelt sich nur um eine teil-kaufmännische Ausbildung à la Automobilkaufmann oder Einzelhandelskaufmann. Das sind aber auch Ausbildungen, die nicht zu 100% im Büro stattfinden.

antworten
WiWi Gast

Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!

WiWi Gast schrieb am 15.05.2019:

Halte ich sowieso für Quatsch, dass ein Bachelor nicht auf gleicher Ebene mit einer Ausbildung steht. Für beides braucht man ca. 3 Jahre. Beim einen hat man den Vorteil vom Praxisbezug, beim anderen den Vorteil des akademischen Arbeitens. An und für sich sind beide aber gleichwertig, da macht so eine Aufwertung durchaus Sinn.

Exakt. Ein Bachelor hat doch mit dem echten Studium von früher nichts mehr zu tun.

antworten
WiWi Gast

Skandal! Ausbildungen sollen zu "Berufsbachelor" umbenannt werden!

Joah... Aber auch manche der Auszubildenden brauchen viele, viele Stunden nach der Schule zur Nacharbeit. Das liegt eben daran, dass sie besonders sind. Vielleicht bist du einfach ebenfalls besonders und deine Kommilitonen waren etwas fixer?

WiWi Gast schrieb am 15.05.2019:

lächerlich. Meine >60h Wochen im studium....da hätt ich auch in einer BBS chillen können

antworten

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