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Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

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WiWi Gast

Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

fairy schrieb am 30.12.2018:

WiWi Gast schrieb am 30.12.2018:

Ich bin noch im Studium aber ich spiele schon mit dem Gedanken mich auf Tax Transformation zu spezialisieren, da ich meinen Schwerpunkt auf Steuerlehre gelegt habe und zusätzlich IT-affin bin. Denkt ihr das ist eine gute Idee? Wäre interessant paar Meinungen zu hören von Leuten die im Bereich Tax arbeiten.

Kann ich empfehlen, wir suchen immer gute Leute mit dieser Spezalisierung. Aus welcher Region kommst du?

Ich studiere zurzeit in Düsseldorf. In welcher Region sucht ihr Leute für das Thema Tax Transformation?

antworten
WiWi Gast

Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

WiWi Gast schrieb am 31.12.2018:

fairy schrieb am 30.12.2018:

WiWi Gast schrieb am 30.12.2018:

Ich bin noch im Studium aber ich spiele schon mit dem Gedanken mich auf Tax Transformation zu spezialisieren, da ich meinen Schwerpunkt auf Steuerlehre gelegt habe und zusätzlich IT-affin bin. Denkt ihr das ist eine gute Idee? Wäre interessant paar Meinungen zu hören von Leuten die im Bereich Tax arbeiten.

Kann ich empfehlen, wir suchen immer gute Leute mit dieser Spezalisierung. Aus welcher Region kommst du?

Ich studiere zurzeit in Düsseldorf. In welcher Region sucht ihr Leute für das Thema Tax Transformation?

Was studierst du um im Bereich Tax Transformation arbeiten zu können ?

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WiWi Gast

Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

WiWi Gast schrieb am 31.12.2018:

WiWi Gast schrieb am 31.12.2018:

fairy schrieb am 30.12.2018:

WiWi Gast schrieb am 30.12.2018:

Ich bin noch im Studium aber ich spiele schon mit dem Gedanken mich auf Tax Transformation zu spezialisieren, da ich meinen Schwerpunkt auf Steuerlehre gelegt habe und zusätzlich IT-affin bin. Denkt ihr das ist eine gute Idee? Wäre interessant paar Meinungen zu hören von Leuten die im Bereich Tax arbeiten.

Kann ich empfehlen, wir suchen immer gute Leute mit dieser Spezalisierung. Aus welcher Region kommst du?

Ich studiere zurzeit in Düsseldorf. In welcher Region sucht ihr Leute für das Thema Tax Transformation?

Was studierst du um im Bereich Tax Transformation arbeiten zu können ?

BWL mit Schwerpunkt Steuerlehre. Ich habe davor aber eine Ausbildung zum Informatikkaufmann abgeschlossen + etwas Berufserfahrung gesammelt.

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fairy

Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

WiWi Gast schrieb am 31.12.2018:

fairy schrieb am 30.12.2018:

WiWi Gast schrieb am 30.12.2018:

Ich bin noch im Studium aber ich spiele schon mit dem Gedanken mich auf Tax Transformation zu spezialisieren, da ich meinen Schwerpunkt auf Steuerlehre gelegt habe und zusätzlich IT-affin bin. Denkt ihr das ist eine gute Idee? Wäre interessant paar Meinungen zu hören von Leuten die im Bereich Tax arbeiten.

Kann ich empfehlen, wir suchen immer gute Leute mit dieser Spezalisierung. Aus welcher Region kommst du?

Ich studiere zurzeit in Düsseldorf. In welcher Region sucht ihr Leute für das Thema Tax Transformation?

Ich suche Leute für BW (Stuttgart). aber grds. auch bundesweit. Bei Interesse schick mir gern deine Kontaktdaten.
Lg

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WiWi Gast

Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

Welchen Bereich würdet ihr heutzutage wählen und warum´: Steuerberatung oder Marketing?

antworten
WiWi Gast

Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

Dieser Konflikt besteht in aller Regel nicht, da beide Bereiche vollkommen unterschiedliche Menschentypen anziehen. Wie siehst du dich selbst? Als detailverliebten Nerd oder als coolen Checker? Wenn letzteres, dann Marketing.

WiWi Gast schrieb am 13.01.2019:

Welchen Bereich würdet ihr heutzutage wählen und warum´: Steuerberatung oder Marketing?

antworten
WiWi Gast

Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

Marketing würde ich nur nehmen, wenn du finanzielle Unterstützung bekommst. Weil viel verdienen wird man damit nicht

WiWi Gast schrieb am 13.01.2019:

Dieser Konflikt besteht in aller Regel nicht, da beide Bereiche vollkommen unterschiedliche Menschentypen anziehen. Wie siehst du dich selbst? Als detailverliebten Nerd oder als coolen Checker? Wenn letzteres, dann Marketing.

WiWi Gast schrieb am 13.01.2019:

Welchen Bereich würdet ihr heutzutage wählen und warum´: Steuerberatung oder Marketing?

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WiWi Gast

Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

Um sich sein Lebem zu finanzieren reicht es alle mal. Lokaler Konzern hier zahlt Einsteigern im Produktmamagement ~42k, Big4 Tax zahlt ~35k (Österreich).

WiWi Gast schrieb am 13.01.2019:

Marketing würde ich nur nehmen, wenn du finanzielle Unterstützung bekommst. Weil viel verdienen wird man damit nicht

WiWi Gast schrieb am 13.01.2019:

Dieser Konflikt besteht in aller Regel nicht, da beide Bereiche vollkommen unterschiedliche Menschentypen anziehen. Wie siehst du dich selbst? Als detailverliebten Nerd oder als coolen Checker? Wenn letzteres, dann Marketing.

WiWi Gast schrieb am 13.01.2019:

Welchen Bereich würdet ihr heutzutage wählen und warum´: Steuerberatung oder Marketing?

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WiWi Gast

Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

Ich studiere Wirtschaftsrecht und alle rechtlingen Module also auch Steuerrecht, gefallen mir sehr gut. Sachen wie Bilanzierung sind auch ganz cool aber bei Kostenrechnung oder Finance vergehts mir. Kann jemand mit diesen Interessen glücklich in der Steuerberatung werden?

antworten
Ceterum censeo

Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

WiWi Gast schrieb am 14.01.2019:

Ich studiere Wirtschaftsrecht und alle rechtlingen Module also auch Steuerrecht, gefallen mir sehr gut. Sachen wie Bilanzierung sind auch ganz cool aber bei Kostenrechnung oder Finance vergehts mir. Kann jemand mit diesen Interessen glücklich in der Steuerberatung werden?

Natürlich kann man mit diesen Interessen in der Steuerberatung glücklich werden. Ob einem ein Modul im Studium mal mehr oder weniger zugesagt hat entscheidet idR nicht über sein Empfinden in einem späteren Beruf. Ob du aber tatsächlich glücklich wirst, kannst du nur herausfinden, in dem du es versuchst.
Liebe Grüße

PS. Den sicher folgenden Beitrag unseres Foren-Trolls ("Erfahrung aus 2 Dekaden", "Berufsträger im siebten Lebensjahrzehnt", "Kapitalmarktorientierung", etc.) darfst du gerne ignorieren.

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WiWi Gast

Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

Ceterum censeo schrieb am 15.01.2019:
"Berufsträger im siebten Lebensjahrzehnt"

Gerne verlinke ich Dir diesbezüglich viele Kanzlei - Webseiten!

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WiWi Gast

Re: Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

WiWi Gast schrieb am 15.02.2016:

Ich glaube dass ein Senior Manager bei einer Big4 all in bei 100k oder drüber liegt.

Stimmt! Inklusive Bonus (den man regelmäßig zu mindestens 80% bekommt) ist man in einer bog 4 über 100k. I know what i am talking about...

antworten
WiWi Gast

Re: Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

die bog4 zahlen echt krass, weiß ich aus zweiter hand

WiWi Gast schrieb am 25.01.2019:

WiWi Gast schrieb am 15.02.2016:

Ich glaube dass ein Senior Manager bei einer Big4 all in bei 100k oder drüber liegt.

Stimmt! Inklusive Bonus (den man regelmäßig zu mindestens 80% bekommt) ist man in einer bog 4 über 100k. I know what i am talking about...

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WiWi Gast

Re: Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

Beste kaufmännische Ausbildung.

antworten
WiWi Gast

Re: Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

Es gibt zu viele Steuerberater ,für Jahrzehnte überlaufen, Lohnt somit nicht.

antworten
Marli

Re: Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

Ich habe innerhalb meines BWL Studiums im Bachelor auch ein Praktikum bei einem Steuerberater gemacht und fand es da total cool ;) Nach dem Master möchte ich auch in der Richtung arbeiten und bin auf jeden Fall der Meinung, dass sich das lohnt. Lass dich doch auch mal direkt von einem Steuerberater beraten, die kennen sich da am besten aus. Kann dir für ein Praktikum oder ähnliches auch auf jeden Fall einen Steuerberater empfehlen.

antworten
WiWi Gast

Re: Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

Hallo, endlich mal wieder jemand mit einer positiven Einstellung

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WiWi Gast

Re: Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

Marli schrieb am 30.01.2019:

Ich habe innerhalb meines BWL Studiums im Bachelor auch ein Praktikum bei einem Steuerberater gemacht und fand es da total cool ;) Nach dem Master möchte ich auch in der Richtung arbeiten und bin auf jeden Fall der Meinung, dass sich das lohnt. Lass dich doch auch mal direkt von einem Steuerberater beraten, die kennen sich da am besten aus. Kann dir für ein Praktikum oder ähnliches auch auf jeden Fall einen Steuerberater empfehlen.

Ein Praktikum ist immer etwas anderes als eine spätere Lebensentscheidung, sich durch ein entsprechendes Studium dauerhaft an eine Branche zu binden.

Überlege Dir, wer zukünftig aus Deiner Generation Mandant bei Dir werden könnte bzw. auch angesichts des zukünftigen technischen Fortschritts noch auf Deine Dienste angewiesen sein wird. Dies auch vor dem Hintergrund, daß es in der jüngeren Generation nur wenig Neugründungen von Betrieben aller Art gibt, da man von der Schule aus eher zum Angestelltendasein sozialisiert wird.

Bedenke zudem die Werbebeschränkung bei freien Berufen wie dem eines Steuerberaters.

antworten
WiWi Gast

Re: Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

Jemand der keine eigene 5 Mann-Kanzlei gründet, interessiert es nicht, ob aus seiner heutigen Generation jemand Mandant werden könnte.

99% der Absolventen arbeiten später bei großen etablierten WPGesellschaften, wo im worst case die riesigen Mandanten hin und her geschoben werden.

Deine infaltionär zur Propaganda missbrauchte Digitaliserung führt im übrigen bei diesen Gesellschaften lediglich dazu, dass das Reporting erleichtert wird.

Aber nice try.

WiWi Gast schrieb am 30.01.2019:

Marli schrieb am 30.01.2019:

Ich habe innerhalb meines BWL Studiums im Bachelor auch ein Praktikum bei einem Steuerberater gemacht und fand es da total cool ;) Nach dem Master möchte ich auch in der Richtung arbeiten und bin auf jeden Fall der Meinung, dass sich das lohnt. Lass dich doch auch mal direkt von einem Steuerberater beraten, die kennen sich da am besten aus. Kann dir für ein Praktikum oder ähnliches auch auf jeden Fall einen Steuerberater empfehlen.

Ein Praktikum ist immer etwas anderes als eine spätere Lebensentscheidung, sich durch ein entsprechendes Studium dauerhaft an eine Branche zu binden.

Überlege Dir, wer zukünftig aus Deiner Generation Mandant bei Dir werden könnte bzw. auch angesichts des zukünftigen technischen Fortschritts noch auf Deine Dienste angewiesen sein wird. Dies auch vor dem Hintergrund, daß es in der jüngeren Generation nur wenig Neugründungen von Betrieben aller Art gibt, da man von der Schule aus eher zum Angestelltendasein sozialisiert wird.

Bedenke zudem die Werbebeschränkung bei freien Berufen wie dem eines Steuerberaters.

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WiWi Gast

Re: Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

WiWi Gast schrieb am 30.01.2019:

Jemand der keine eigene 5 Mann-Kanzlei gründet, interessiert es nicht, ob aus seiner heutigen Generation jemand Mandant werden könnte.

99% der Absolventen arbeiten später bei großen etablierten WPGesellschaften, wo im worst case die riesigen Mandanten hin und her geschoben werden.

Deine infaltionär zur Propaganda missbrauchte Digitaliserung führt im übrigen bei diesen Gesellschaften lediglich dazu, dass das Reporting erleichtert wird.

Aber nice try.

Marli hat geschrieben, daß sie ihr Praktikum bei einem Steuerberater und nicht bei einer etablierten WP - Gesellschaft gemacht hat.

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WiWi Gast

Re: Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

Marli hat auch geschrieben, dass sie lediglich in dieser "Richtung" arbeiten möchte.

Und sofern sie nicht selbst gründet, sind deine Punkte einfach nur Propaganda wie immer.

WiWi Gast schrieb am 30.01.2019:

Jemand der keine eigene 5 Mann-Kanzlei gründet, interessiert es nicht, ob aus seiner heutigen Generation jemand Mandant werden könnte.

99% der Absolventen arbeiten später bei großen etablierten WPGesellschaften, wo im worst case die riesigen Mandanten hin und her geschoben werden.

Deine infaltionär zur Propaganda missbrauchte Digitaliserung führt im übrigen bei diesen Gesellschaften lediglich dazu, dass das Reporting erleichtert wird.

Aber nice try.

Marli hat geschrieben, daß sie ihr Praktikum bei einem Steuerberater und nicht bei einer etablierten WP - Gesellschaft gemacht hat.

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WiWi Gast

Re: Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

WiWi Gast schrieb am 30.01.2019:

Jemand der keine eigene 5 Mann-Kanzlei gründet, interessiert es nicht, ob aus seiner heutigen Generation jemand Mandant werden könnte.

Als ich vor 25 Jahren ein Praktikum bei einem Steuerberater gemacht habe, war dies noch konkret möglich, ein sechsstelliges DM - Einkommen erreichbar (u. a. mit dem belächelten Subventionssteuerrecht und kleinen Einkommensteuererlärungen mit mittlerem dreistelligem Honarar für eine Stunde Arbeit) und zudem gab es die selbst aufgebaute Kanzlei als Baustein der eigenen Altersvorsorge.

Daran sieht man nur, wie sich die wirtschaftlichen Aussichten der Branche insgesamt verschlechtert haben.

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WiWi Gast

Re: Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

Marli hat keine Aussage getroffen, in welcher Steuerkanzlei sie Praktikum machen wird. Ich verstehe nicht, wie dieses Thema 1.022 Beiträge haben kann.

Worauf beruht denn deine Aussage, dass sich die Branche insgesamt verschlechtert hat? Natürlich wird es die 1-5 Mann Wald- und Wiesenkanzlei möglicherweise bald nicht mehr geben. Aus meiner Sicht liegt das nicht an der Digitalisierung, sondern vorgelagert an der zunehmenden Regelungsdichte und Komplexität der Gesetzgebung. Deshalb ist eine zunehmende Konsolidierung zu beobachten.

Aufgrund von Einzelbeispielen Rückschlüsse auf die Branche zu ziehen halte ich für absurd. Und es spiegelt auch nicht das Bild der StB-Branche wider.

Natürlich lohnt sich der Weg zum StB noch, gerade wenn man Spaß an der Materie hat.

Ich arbeite seit 13 Jahren in der Steuergestaltung (Familiy Office, Nachfolgeberatung etc.) und ich sehe absolut keine Bedrohung. Ein exzellenter Steuerrechtler geht ohnhin nicht in ein "normales" Steuerbüro. Und die Absolventen hier im Forum werden zu 99 % nicht in die von dir genannten Büros gehen.

Folglich ist die ganze Diskussion hier absurd und geht auch komplett am Thema vorbei.

Und ein Gehalt jenseits der 100.000 T€ ist absolut möglich in den entsprechenden Positionen. Ihr dürft auch nicht vergessen, dass Steuerrecht eine extrem sichere Bank ist. In der Gestaltungsberatung wird die nächsten 30 Jahre keiner arbeitslos.

WiWi Gast schrieb am 30.01.2019:

WiWi Gast schrieb am 30.01.2019:

Jemand der keine eigene 5 Mann-Kanzlei gründet, interessiert es nicht, ob aus seiner heutigen Generation jemand Mandant werden könnte.

Als ich vor 25 Jahren ein Praktikum bei einem Steuerberater gemacht habe, war dies noch konkret möglich, ein sechsstelliges DM - Einkommen erreichbar (u. a. mit dem belächelten Subventionssteuerrecht und kleinen Einkommensteuererlärungen mit mittlerem dreistelligem Honarar für eine Stunde Arbeit) und zudem gab es die selbst aufgebaute Kanzlei als Baustein der eigenen Altersvorsorge.

Daran sieht man nur, wie sich die wirtschaftlichen Aussichten der Branche insgesamt verschlechtert haben.

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WiWi Gast

Re: Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

WiWi Gast schrieb am 30.01.2019:

Marli hat keine Aussage getroffen, in welcher Steuerkanzlei sie Praktikum machen wird. Ich verstehe nicht, wie dieses Thema 1.022 Beiträge haben kann.

Worauf beruht denn deine Aussage, dass sich die Branche insgesamt verschlechtert hat? Natürlich wird es die 1-5 Mann Wald- und Wiesenkanzlei möglicherweise bald nicht mehr geben. Aus meiner Sicht liegt das nicht an der Digitalisierung, sondern vorgelagert an der zunehmenden Regelungsdichte und Komplexität der Gesetzgebung. Deshalb ist eine zunehmende Konsolidierung zu beobachten.

Aufgrund von Einzelbeispielen Rückschlüsse auf die Branche zu ziehen halte ich für absurd. Und es spiegelt auch nicht das Bild der StB-Branche wider.

Natürlich lohnt sich der Weg zum StB noch, gerade wenn man Spaß an der Materie hat.

Ich arbeite seit 13 Jahren in der Steuergestaltung (Familiy Office, Nachfolgeberatung etc.) und ich sehe absolut keine Bedrohung. Ein exzellenter Steuerrechtler geht ohnhin nicht in ein "normales" Steuerbüro. Und die Absolventen hier im Forum werden zu 99 % nicht in die von dir genannten Büros gehen.

Folglich ist die ganze Diskussion hier absurd und geht auch komplett am Thema vorbei.

Und ein Gehalt jenseits der 100.000 T€ ist absolut möglich in den entsprechenden Positionen. Ihr dürft auch nicht vergessen, dass Steuerrecht eine extrem sichere Bank ist. In der Gestaltungsberatung wird die nächsten 30 Jahre keiner arbeitslos.

WiWi Gast schrieb am 30.01.2019:

WiWi Gast schrieb am 30.01.2019:

Jemand der keine eigene 5 Mann-Kanzlei gründet, interessiert es nicht, ob aus seiner heutigen Generation jemand Mandant werden könnte.

Als ich vor 25 Jahren ein Praktikum bei einem Steuerberater gemacht habe, war dies noch konkret möglich, ein sechsstelliges DM - Einkommen erreichbar (u. a. mit dem belächelten Subventionssteuerrecht und kleinen Einkommensteuererlärungen mit mittlerem dreistelligem Honarar für eine Stunde Arbeit) und zudem gab es die selbst aufgebaute Kanzlei als Baustein der eigenen Altersvorsorge.

Daran sieht man nur, wie sich die wirtschaftlichen Aussichten der Branche insgesamt verschlechtert haben.

Bist du Steuerberater oder BWL er mit Schwerpunkt Steuerrecht ?

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WiWi Gast

Re: Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

WiWi Gast schrieb am 30.01.2019:

Ich arbeite seit 13 Jahren in der Steuergestaltung (Familiy Office, Nachfolgeberatung etc.) und ich sehe absolut keine Bedrohung. Ein exzellenter Steuerrechtler geht ohnhin nicht in ein "normales" Steuerbüro. Und die Absolventen hier im Forum werden zu 99 % nicht in die von dir genannten Büros gehen.

Das hilft den übrigen fast 84.000 deutschen Steuerberatern wenig, da sich nur eine geringe Anzahl mit Familiy Offices und Nachfolgeberatung beschäftigt (schon angesichts der geringen Anzahl an Mandanten in Deutschland, die hierzu beratungsbedürftig sind).

Folglich ist die ganze Diskussion hier absurd und geht auch komplett am Thema vorbei.

Eben, weil die singulären Spitzenpositionen, die hier mit als Beispiel für den angeblichen wirtschaftlichen Erfolg und die Zukunftssicherheit der Branche aufgeführt werden, für die allermeisten nicht erreichbar sind.

So wie auch nur eine geringe Anzahl an Rechtsanwälten Rechtsanwalt am BGH wird (und werden kann).

antworten
WiWi Gast

Re: Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

WiWi Gast schrieb am 30.01.2019:

Und die Absolventen hier im Forum werden zu 99 % nicht in die von dir genannten Büros gehen.

Es sind durchwegs alles Akademiker, die diese Büros besitzen bzw. dort in leitender Funktion tätig sind.

Das sind dann die Doofen, Modernisierungsverlierer oder was auch immer ;-)

antworten
WiWi Gast

Re: Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

Ich bin Jurist und Steuerberater.

WiWi Gast schrieb am 30.01.2019:

Marli hat keine Aussage getroffen, in welcher Steuerkanzlei sie Praktikum machen wird. Ich verstehe nicht, wie dieses Thema 1.022 Beiträge haben kann.

Worauf beruht denn deine Aussage, dass sich die Branche insgesamt verschlechtert hat? Natürlich wird es die 1-5 Mann Wald- und Wiesenkanzlei möglicherweise bald nicht mehr geben. Aus meiner Sicht liegt das nicht an der Digitalisierung, sondern vorgelagert an der zunehmenden Regelungsdichte und Komplexität der Gesetzgebung. Deshalb ist eine zunehmende Konsolidierung zu beobachten.

Aufgrund von Einzelbeispielen Rückschlüsse auf die Branche zu ziehen halte ich für absurd. Und es spiegelt auch nicht das Bild der StB-Branche wider.

Natürlich lohnt sich der Weg zum StB noch, gerade wenn man Spaß an der Materie hat.

Ich arbeite seit 13 Jahren in der Steuergestaltung (Familiy Office, Nachfolgeberatung etc.) und ich sehe absolut keine Bedrohung. Ein exzellenter Steuerrechtler geht ohnhin nicht in ein "normales" Steuerbüro. Und die Absolventen hier im Forum werden zu 99 % nicht in die von dir genannten Büros gehen.

Folglich ist die ganze Diskussion hier absurd und geht auch komplett am Thema vorbei.

Und ein Gehalt jenseits der 100.000 T€ ist absolut möglich in den entsprechenden Positionen. Ihr dürft auch nicht vergessen, dass Steuerrecht eine extrem sichere Bank ist. In der Gestaltungsberatung wird die nächsten 30 Jahre keiner arbeitslos.

WiWi Gast schrieb am 30.01.2019:

WiWi Gast schrieb am 30.01.2019:

Jemand der keine eigene 5 Mann-Kanzlei gründet, interessiert es nicht, ob aus seiner heutigen Generation jemand Mandant werden könnte.

Als ich vor 25 Jahren ein Praktikum bei einem Steuerberater gemacht habe, war dies noch konkret möglich, ein sechsstelliges DM - Einkommen erreichbar (u. a. mit dem belächelten Subventionssteuerrecht und kleinen Einkommensteuererlärungen mit mittlerem dreistelligem Honarar für eine Stunde Arbeit) und zudem gab es die selbst aufgebaute Kanzlei als Baustein der eigenen Altersvorsorge.

Daran sieht man nur, wie sich die wirtschaftlichen Aussichten der Branche insgesamt verschlechtert haben.

Bist du Steuerberater oder BWL er mit Schwerpunkt Steuerrecht ?

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WiWi Gast

Re: Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

Es handelt sich nicht um singuläre Spitzenpositionen.
Die meisten Absolventen werden bereits von den 20 größten WP- und Steuerkanzleien abgesaugt. Bedenke, dass ein großer Anteil der 84.000 Steuerberater kurz vor der Rente stehen. Deshalb macht deine Aussage auch keinerlei Sinn, da du die Vergangenheit analysierst.

Du skizzierst ein völlig falsches Bild.

WiWi Gast schrieb am 30.01.2019:

WiWi Gast schrieb am 30.01.2019:

Ich arbeite seit 13 Jahren in der Steuergestaltung (Familiy Office, Nachfolgeberatung etc.) und ich sehe absolut keine Bedrohung. Ein exzellenter Steuerrechtler geht ohnhin nicht in ein "normales" Steuerbüro. Und die Absolventen hier im Forum werden zu 99 % nicht in die von dir genannten Büros gehen.

Das hilft den übrigen fast 84.000 deutschen Steuerberatern wenig, da sich nur eine geringe Anzahl mit Familiy Offices und Nachfolgeberatung beschäftigt (schon angesichts der geringen Anzahl an Mandanten in Deutschland, die hierzu beratungsbedürftig sind).

Folglich ist die ganze Diskussion hier absurd und geht auch komplett am Thema vorbei.

Eben, weil die singulären Spitzenpositionen, die hier mit als Beispiel für den angeblichen wirtschaftlichen Erfolg und die Zukunftssicherheit der Branche aufgeführt werden, für die allermeisten nicht erreichbar sind.

So wie auch nur eine geringe Anzahl an Rechtsanwälten Rechtsanwalt am BGH wird (und werden kann).

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WiWi Gast

Re: Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

Auch hier gleiches Spiel. Du betrachtest die Vergangenheit und den Status Quo. In Zukunft werden fähige Steuerrechtler in große Beratungshäuser gehen. Es werden IT-affine Steuerberater Prozessberatung betreiben bei Big-4 usw. usw.

Selbst wenn der Berufsstand aufgrund der Überalterung und den kleineren Kanzleien, die nicht mehr wettbewerbsfähig sind, schrumpfen würde, dann kannst du nicht behaupten, dass sich der StB generell nicht mehr lohnt.

Entscheidend ist, in welchen Bereich der StB gehen wird. Dein gravierender Fehler ist, dass du den heutigen Wissensstand der Absolventen völlig wegblendest. Das zieht sich durch deine gesamte Argumentationskette. Der heutige Steuerrechtler wird in ein Feld gehen, das natürlich zukunftsfähig ist. Umsatzsteuerberatung, int. Steuerrecht, Transfer Pricing, IT-affine Beratung, Gestaltung, Restrukturierung etc. etc.

WiWi Gast schrieb am 30.01.2019:

Und die Absolventen hier im Forum werden zu 99 % nicht in die von dir genannten Büros gehen.

Es sind durchwegs alles Akademiker, die diese Büros besitzen bzw. dort in leitender Funktion tätig sind.

Das sind dann die Doofen, Modernisierungsverlierer oder was auch immer ;-)

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WiWi Gast

Re: Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

WiWi Gast schrieb am 30.01.2019:

Es handelt sich nicht um singuläre Spitzenpositionen.
Die meisten Absolventen werden bereits von den 20 größten WP- und Steuerkanzleien abgesaugt. Bedenke, dass ein großer Anteil der 84.000 Steuerberater kurz vor der Rente stehen. Deshalb macht deine Aussage auch keinerlei Sinn, da du die Vergangenheit analysierst.

Du skizzierst ein völlig falsches Bild.

Was sind die aktuell und zukünftig stark wachsenden Geschäftsfelder in der Branche Steuerberatung, die den jungen Berufsträgern hinsichtlich Einkommen und Vermögensaufbau ähnliches bieten wie es ein Berufsträger erfahren durfte, der heute in Ruhestand geht?

antworten
WiWi Gast

Re: Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

Oder ganz trivial, was muß man heute im Bereich Steuerberatung tun, um als Alleinverdiener eine Familie zu ernähren und sich ein Einfamilienhaus in den Vororten der großen Stadt leisten zu können?

Also das, was allen Altvorderen früher möglich war.

antworten
WiWi Gast

Re: Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

Ganz klar: Gestaltungsberatung, internationales Umsatzsteuerrecht, internationales Steuerrecht, Transfer Pricing, Nachfolgeberatung und dann in Zukunft wohl Prozessberatung im Rahmen der Digitalen Transformation.

Dann auch sehr attraktiv: Sämtliche Syndikuspositionen, Schnittstellen Controlling/Rechnungswesen, da das Steuerrecht immer komplexer wird und du jemanden brauchst, der davon etwas im Unternehmen versteht.

WiWi Gast schrieb am 30.01.2019:

Es handelt sich nicht um singuläre Spitzenpositionen.
Die meisten Absolventen werden bereits von den 20 größten WP- und Steuerkanzleien abgesaugt. Bedenke, dass ein großer Anteil der 84.000 Steuerberater kurz vor der Rente stehen. Deshalb macht deine Aussage auch keinerlei Sinn, da du die Vergangenheit analysierst.

Du skizzierst ein völlig falsches Bild.

Was sind die aktuell und zukünftig stark wachsenden Geschäftsfelder in der Branche Steuerberatung, die den jungen Berufsträgern hinsichtlich Einkommen und Vermögensaufbau ähnliches bieten wie es ein Berufsträger erfahren durfte, der heute in Ruhestand geht?

antworten
WiWi Gast

Re: Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

Ich bin Alleinverdiener mit zwei Kindern und wohne im Vordertaunus, 15 KM von Frankfurt am Main entfernt.

Sehr einfache Antwort:
Spezialisierung. Ich mache nur Erbrecht, Unternehmensnachfolge, Family Office. Ferner noch Weiterbildungsveranstaltungen in diesem Bereich.

WiWi Gast schrieb am 30.01.2019:

Oder ganz trivial, was muß man heute im Bereich Steuerberatung tun, um als Alleinverdiener eine Familie zu ernähren und sich ein Einfamilienhaus in den Vororten der großen Stadt leisten zu können?

Also das, was allen Altvorderen früher möglich war.

antworten
WiWi Gast

Re: Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

WiWi Gast schrieb am 30.01.2019:

Ich bin Alleinverdiener mit zwei Kindern und wohne im Vordertaunus, 15 KM von Frankfurt am Main entfernt.

Sehr einfache Antwort:
Spezialisierung. Ich mache nur Erbrecht, Unternehmensnachfolge, Family Office. Ferner noch Weiterbildungsveranstaltungen in diesem Bereich.

Das sind deutschlandweit einen Hand voll gut verdienender Experten.

An die Vorstadtvillen der Schreibmaschinenbilanzersteller kommt das aber nicht heran ;-(

antworten
WiWi Gast

Re: Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

WiWi Gast schrieb am 30.01.2019:

Ganz klar: Gestaltungsberatung, internationales Umsatzsteuerrecht, internationales Steuerrecht, Transfer Pricing, Nachfolgeberatung und dann in Zukunft wohl Prozessberatung im Rahmen der Digitalen Transformation.

Dann auch sehr attraktiv: Sämtliche Syndikuspositionen, Schnittstellen Controlling/Rechnungswesen, da das Steuerrecht immer komplexer wird und du jemanden brauchst, der davon etwas im Unternehmen versteht.

Es handelt sich nicht um singuläre Spitzenpositionen.
Die meisten Absolventen werden bereits von den 20 größten WP- und Steuerkanzleien abgesaugt. Bedenke, dass ein großer Anteil der 84.000 Steuerberater kurz vor der Rente stehen. Deshalb macht deine Aussage auch keinerlei Sinn, da du die Vergangenheit analysierst.

Du skizzierst ein völlig falsches Bild.

Was sind die aktuell und zukünftig stark wachsenden Geschäftsfelder in der Branche Steuerberatung, die den jungen Berufsträgern hinsichtlich Einkommen und Vermögensaufbau ähnliches bieten wie es ein Berufsträger erfahren durfte, der heute in Ruhestand geht?

Von welchen lukrativen Syndikuspositionen ist hier die Rede ?

antworten
WiWi Gast

Re: Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

Hallo zusammen,

ich überlege zur Zeit, ob ich die Nachfolge meines Vaters antreten und StB werden sollte. Mein Vater arbeitet selbstständig in einer Kanzlei und betreut ~20 Mandanten. Ich bin mit der Häfte des Studiums fertig und habe meinem Vater neben Schule und Studium ca. 6 Jahre ausgeholfen.
Die Mandanten sind alle Ü40/50 und sind größtenteils durch Mundpropaganda zu meinem Vater gekommen. Aus Angst vor der verteufelten Digitalisierung in dem Bereich bin ich mir aber nicht sicher, ob dieser Weg der richtige ist.
Klar, ich würde seine Mandanten alle übernehmen und hätte einen sehr entspannten Einstieg, aber in 20 Jahren sind auch diese Mandanten in Rente.

Meint ihr der stressige Weg zum StB lohnt sich in meinem Fall?

antworten
WiWi Gast

Re: Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

WiWi Gast schrieb am 30.01.2019:

WiWi Gast schrieb am 30.01.2019:

Ich bin Alleinverdiener mit zwei Kindern und wohne im Vordertaunus, 15 KM von Frankfurt am Main entfernt.

Sehr einfache Antwort:
Spezialisierung. Ich mache nur Erbrecht, Unternehmensnachfolge, Family Office. Ferner noch Weiterbildungsveranstaltungen in diesem Bereich.

Das sind deutschlandweit einen Hand voll gut verdienender Experten.

An die Vorstadtvillen der Schreibmaschinenbilanzersteller kommt das aber nicht heran ;-(

Also weil es früher (angeblich) mal besser war, lohnt sich der StB nicht mehr?
Ist das ernsthaft deine Argumentation?

antworten
WiWi Gast

Re: Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

WiWi Gast schrieb am 30.01.2019:

Hallo zusammen,

ich überlege zur Zeit, ob ich die Nachfolge meines Vaters antreten und StB werden sollte. Mein Vater arbeitet selbstständig in einer Kanzlei und betreut ~20 Mandanten. Ich bin mit der Häfte des Studiums fertig und habe meinem Vater neben Schule und Studium ca. 6 Jahre ausgeholfen.
Die Mandanten sind alle Ü40/50 und sind größtenteils durch Mundpropaganda zu meinem Vater gekommen. Aus Angst vor der verteufelten Digitalisierung in dem Bereich bin ich mir aber nicht sicher, ob dieser Weg der richtige ist.
Klar, ich würde seine Mandanten alle übernehmen und hätte einen sehr entspannten Einstieg, aber in 20 Jahren sind auch diese Mandanten in Rente.

Meint ihr der stressige Weg zum StB lohnt sich in meinem Fall?

Luxsusproblem

antworten
WiWi Gast

Re: Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

WiWi Gast schrieb am 30.01.2019:

Also weil es früher (angeblich) mal besser war, lohnt sich der StB nicht mehr?
Ist das ernsthaft deine Argumentation?

Es war einstmals eine glücklichere Branche, davon zeugen die Vorstadtvillen diverser Berufsangehöriger im Ruhestand.

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Ceterum censeo

Re: Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

WiWi Gast schrieb am 31.01.2019:

WiWi Gast schrieb am 30.01.2019:

Also weil es früher (angeblich) mal besser war, lohnt sich der StB nicht mehr?
Ist das ernsthaft deine Argumentation?

Es war einstmals eine glücklichere Branche, davon zeugen die Vorstadtvillen diverser Berufsangehöriger im Ruhestand.

Dies war einmal ein glücklicheres Forum - davon zeugen die vielen Jahre ohne deine Beiträge. ;-)

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WiWi Gast

Re: Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

Ceterum censeo schrieb am 31.01.2019:

Dies war einmal ein glücklicheres Forum - davon zeugen die vielen Jahre ohne deine Beiträge. ;-)

Dies ist - leider - heute die wirtschaftliche Realität für viele andere auch.

Vieles habe ich in Jahren meiner Berufstätigkeit bei teilweise jahrzehnte alten Kanzleien erlebt.

Es soll hier auch niemand mit Big 4 oder Next 10 als angebliche Rettung diesbezüglich darstellen, dort verdient man wohl etwas besser, gemessen an den heute üblichen Lebenshaltungskosten in deutschen Großstädten ist dies jedoch kaum der Rede wert bei Arbeitsbedingungen, wie sie sich in den Arbeitgeberbewertungsportalen nachlesen lassen.

Vor allen Dingen kann man heute quasi völlig vergessen, aus dem Stand eine profitable und wachsende Kanzlei aufzubauen, so wie es bis in die 90er Jahre noch möglich war.

Daß es dabei auch nicht immer glücklich ist, einem Altvorderen seine Kanzlei (-anteile) abzukaufen als zusätzliche Erschwernis.

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WiWi Gast

Re: Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

Ceterum censeo schrieb am 31.01.2019:

Dies war einmal ein glücklicheres Forum - davon zeugen die vielen Jahre ohne deine Beiträge. ;-)

Das Problem dahinter ist, daß die Wirtschaft in Deutschland nicht mehr so stark wächst wie früher, die allgemeine Konzentration hin zu größeren Einheiten überall im Wirtschaftsleben und der technische Fortschritt.

Dort, wo es noch glücklich läuft, nämlich bei exportorientierten, international tätigen Konzernen mag sich ein Angestellter mit der Qualifikation eines deutschen Steuerberaters in der Steuerabteilung verdingen.

Einen vergleichbaren Wohlstand wie früher mit einer Einzelkanzlei erreicht man auf diese Weise jedoch trotzdem nicht, es sei denn der Arbeitgeber ist börsennotiert, unterhält ein Mitarbeiteraktienprogramm und hat noch ein deutliches wirtschaftliches Wachstum vor sich.

Dies auch als allgemeine Empfehlung für potentiell glückliche Arbeitgeber.

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WiWi Gast

Re: Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

WiWi Gast schrieb am 30.01.2019:

WiWi Gast schrieb am 30.01.2019:

Hallo zusammen,

ich überlege zur Zeit, ob ich die Nachfolge meines Vaters antreten und StB werden sollte. Mein Vater arbeitet selbstständig in einer Kanzlei und betreut ~20 Mandanten. Ich bin mit der Häfte des Studiums fertig und habe meinem Vater neben Schule und Studium ca. 6 Jahre ausgeholfen.
Die Mandanten sind alle Ü40/50 und sind größtenteils durch Mundpropaganda zu meinem Vater gekommen. Aus Angst vor der verteufelten Digitalisierung in dem Bereich bin ich mir aber nicht sicher, ob dieser Weg der richtige ist.
Klar, ich würde seine Mandanten alle übernehmen und hätte einen sehr entspannten Einstieg, aber in 20 Jahren sind auch diese Mandanten in Rente.

Meint ihr der stressige Weg zum StB lohnt sich in meinem Fall?

Luxsusproblem

Die Stundenlöhne sinken, Mandanten werden weniger, die Arbeit wird digitaler. Ich finde schon, dass die Überlegung gerechtfertigt ist. Wenn man noch 40 Jahre Berufsleben vor sich hat, denkt man schon zweimal nach, in welche Richtung man sich entwickelt.

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WiWi Gast

Re: Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

Letztlich ist das veraltete, überkomplizierte und in vielen Bereichen nicht an den heutigen technischen Möglichkeiten angepaßte deutsche Steuerrecht nur das äußere Anzeichen des Wohlstandsverlusts und Rückschritts hierzulande, so daß selbst das Beamtentum heute scheinbar glücklicher wirkt.

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WiWi Gast

Re: Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

Wo hat Deutschland denn einen Wohlstandsverlust, du Held?

Deutschland hat einen Wohlstand wie nie zuvor, was zahlreiche Statistiken belegen, sei es die sinkende Arbeitslosenquote oder das aktuelle Durschnitsseinkommen.

Aber Hauptsache mal eine pseudo Weisheit zum Besten geben.

WiWi Gast schrieb am 31.01.2019:

Letztlich ist das veraltete, überkomplizierte und in vielen Bereichen nicht an den heutigen technischen Möglichkeiten angepaßte deutsche Steuerrecht nur das äußere Anzeichen des Wohlstandsverlusts und Rückschritts hierzulande, so daß selbst das Beamtentum heute scheinbar glücklicher wirkt.

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WiWi Gast

Re: Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

Ich hab es zwar nicht geschrieben, aber es ist doch sonnenklar, was der Schreiber gemeint hat:

Die Schere wächst, und aus eigenem Handeln kann man dagegen immer weniger tun.

"Früher" konnte der risikobereite Steuerberater gutes Geld verdienen ("Vorstadtvilla")

"Heute" kann der risikobereite Steuerberater auch gutes Geld verdienen, wird sich aber trotzdem nicht die Vorstadtvilla leisten können.

Es ist doch auch wohlbekannt: Der Reichtum in Deutschland ist seit den 80ern vervielfacht, aber die Arbeitsentgelte (sowohl angestellt als auch Auftragnehmer) haben sich verdoppelt, vielleicht verdreifacht. Das ist die Schere, die immer weiter aufgeht.

WiWi Gast schrieb am 31.01.2019:

Wo hat Deutschland denn einen Wohlstandsverlust, du Held?

Deutschland hat einen Wohlstand wie nie zuvor, was zahlreiche Statistiken belegen, sei es die sinkende Arbeitslosenquote oder das aktuelle Durschnitsseinkommen.

Aber Hauptsache mal eine pseudo Weisheit zum Besten geben.

WiWi Gast schrieb am 31.01.2019:

Letztlich ist das veraltete, überkomplizierte und in vielen Bereichen nicht an den heutigen technischen Möglichkeiten angepaßte deutsche Steuerrecht nur das äußere Anzeichen des Wohlstandsverlusts und Rückschritts hierzulande, so daß selbst das Beamtentum heute scheinbar glücklicher wirkt.

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WiWi Gast

Re: Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

Macht keinen Sinn, deine Argumentation darauf aufzubauen, dass die Schere zwischen Arm und Reich weiter auseinanderklafft aber dann im selben Zug anzuführen, dass sich die akademische Elite keine Vorstadtvilla mehr leisten kann wie zuvor.

Und der unteren Einkommensschicht kann es ziemlich egal sein, ob die Schere weiter auseinander geht,sofern die Inflation nicht gleichermaßen anzieht. Ihr geht es absolut gesehen besser als in den 80ern.

WiWi Gast schrieb am 31.01.2019:

Ich hab es zwar nicht geschrieben, aber es ist doch sonnenklar, was der Schreiber gemeint hat:

Die Schere wächst, und aus eigenem Handeln kann man dagegen immer weniger tun.

"Früher" konnte der risikobereite Steuerberater gutes Geld verdienen ("Vorstadtvilla")

"Heute" kann der risikobereite Steuerberater auch gutes Geld verdienen, wird sich aber trotzdem nicht die Vorstadtvilla leisten können.

Es ist doch auch wohlbekannt: Der Reichtum in Deutschland ist seit den 80ern vervielfacht, aber die Arbeitsentgelte (sowohl angestellt als auch Auftragnehmer) haben sich verdoppelt, vielleicht verdreifacht. Das ist die Schere, die immer weiter aufgeht.

WiWi Gast schrieb am 31.01.2019:

Wo hat Deutschland denn einen Wohlstandsverlust, du Held?

Deutschland hat einen Wohlstand wie nie zuvor, was zahlreiche Statistiken belegen, sei es die sinkende Arbeitslosenquote oder das aktuelle Durschnitsseinkommen.

Aber Hauptsache mal eine pseudo Weisheit zum Besten geben.

WiWi Gast schrieb am 31.01.2019:

Letztlich ist das veraltete, überkomplizierte und in vielen Bereichen nicht an den heutigen technischen Möglichkeiten angepaßte deutsche Steuerrecht nur das äußere Anzeichen des Wohlstandsverlusts und Rückschritts hierzulande, so daß selbst das Beamtentum heute scheinbar glücklicher wirkt.

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WiWi Gast

Re: Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

WiWi Gast schrieb am 31.01.2019:

Wo hat Deutschland denn einen Wohlstandsverlust, du Held?

Vor 20 Jahren gab es noch keine Tafelläden.

Konket zum Steuerberater: ein Beruf, der eine akademische Ausbildung erfordert sowie ständige Fort- und Weiterbildung, letztlich für viele aber nur zu einem Einkommen führt, wie ich es selbst erlebt habe, ist schlichtwegs nicht wert, daß man diesen ergreift.

Nicht ohne Grund bin ich und diese Kollegen nicht mehr in der Branche tätig.

Deutschland hat einen Wohlstand wie nie zuvor, was zahlreiche Statistiken belegen, sei es die sinkende Arbeitslosenquote oder das aktuelle Durschnitsseinkommen.

Glaube nie einer Statistik, die Du nicht gefälscht hast.

Mit ein Hauptbestandteil der Hartz - Reformen ab 2003 war der Ausbau des Niedriglohnsektors, was eines exportorientierten Landes wie Deutschland das glaubt, weiterhin mit Weltspitze zu sein kaum würdig ist.

Ansonsten siehe die Entwicklung des Durchschnittsentgelts während der vergangenen beiden Dekaden im Vergleich zu den Dekaden davor.

Aber Hauptsache mal eine pseudo Weisheit zum Besten geben.

Sog. "Vollbeschäftigung" bedeutet eben nicht, daß es allen, die nicht offiziell als arbeitslos gemeldet sind nun besonders gut geht.

Siehe die Entwicklung der Arbeitslosenrate in den USA, trotz ca. 40 Millionen nicht arbeitslosen (!) Beziehern von Lebensmittelmarken / "food stamps".

Vergleichbar dem japanischen Rentner, der ohne Hinzuverdienst nicht überleben kann trotz offizieller Arbeitslosenrate von 2,9% dort.

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WiWi Gast

Re: Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

Als ich mich vor 25 Jahren für eine Veriefung von Steurrecht im Rahmen meines Studiums entschieden habe war es so, daß das Internet und die damit mögliche Transparenz noch nicht existierte.

Dafür gab es eine kleinteilige Wirtschaftsstruktur (Bäcker, Metzger, Boutique, Rundfunk und Fernsehfachgeschäft, diverse mittelständische Produktionsbetriebe, etc.), die letztlich alle Steuerberater - Mandanten waren.

Daß diese Wirtschaftsstruktur damals schon in den letzten Zügen lag, konnte ich als Abiturient nicht wissen, zumal man von Staats wegen in Schulen von Personen ausgebildet wird, die ihr gesamtes (Berufs-)Leben lang nur staatliche Bildungseinrichtungen von innen gesehen haben.

Letztlich ist heute der Brotbackautomat und die Tiefkühltheke im Supermarkt kein Steuerberater - Mandant sondern Teil eines international tätigen Konzerns mit eigenem Rechnungswesen, der im Grunde nur noch eines Wirtschaftsprüfers für die Jahresabschlußprüfung bedarf, ähnlich bei Bekleidungs- oder Elektrohandelsketten und die Produktionsbetriebe verschwanden fast gänzlich ins Ausland.

Wer heute ein Steuerrechtsstudium aufnimmt, hat diese Perspektive gar nicht mehr sondern mit Grunde nur die Aussicht, sich als hochspezialisierter Galeeresklave in einer größeren Einheit zu verdingen.

Deshalb würde ich - wenn ich heute nochmals vor der Studiumswahl stünde - nicht mehr zu dem national beschränkten und perspektivlosem deutschen Steuerrecht optieren, sondern gleich in Richtung Rechnungswesen und Controlling und eine Tätigkeit im Rechnungswesen eines Mittelständlers oder Konzern anstreben.

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WiWi Gast

Re: Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

Ich bin der Steuerberater mit Spezialisierung Nachfolge, Familiy Office etc. Ich habe ja auch schon einen Beitrag geschrieben. An deiner Aussage ist mit Sicherheit nicht alles falsch.

Die StB- und WP-Branche hat sich, verglichen mit den 60,70 und 80er Jahren, erheblich verändert. Gerade im WP-Bereich sind die Honorare mittlerweile, gemessen an der elitären Qualifikation, ein Treppenwitz. Wenn unsere Seniorpartner von früher erzählen und damit meine ich die 70er / 80er Jahre, dann können einem schon die Tränen kommen. Gerade in der Abschlussprüfung wurden Honorare aufgerufen, die einem durchschnittlichen Stundensatz über alle Mitarbeiter von 500-700 € entsprachen.

Jetzt kommt auch die StB-Branche unter Druck, gerade durch die unfassbare Transparenz und Informationsverfügbarkeit des Internets. Das lässt sich nicht verleugnen.

Ich würde aber nicht soweit gehen, dass ich den StB generell nicht empfehlen würde. Du musst eben den richtigen Bereich wählen, dich spezialisieren und eine Syndikussstellung ist auch attraktiv.

Wir arbeiten relativ eng mit Flick Gocke Schaumburg zusammen. Partner rechnen hier zwischen 500 - 700 € die Stunde ab. Aber die haben dennoch Umsatzdruck. Die Branche ist kein Zuckerschlecken.

In einem Bereich widerspreche ich dir allerdings vehement. Controlling und Rechnungswesen sind alles andere als eine sichere Bank. Hier wird massiv automatisiert und, vor allem in Konzernen, ausgelagert. Gerade hat Samsung das komplette Accounting inkl. Backoffice nach Osteuropa verlagert.

WiWi Gast schrieb am 01.02.2019:

Als ich mich vor 25 Jahren für eine Veriefung von Steurrecht im Rahmen meines Studiums entschieden habe war es so, daß das Internet und die damit mögliche Transparenz noch nicht existierte.

Dafür gab es eine kleinteilige Wirtschaftsstruktur (Bäcker, Metzger, Boutique, Rundfunk und Fernsehfachgeschäft, diverse mittelständische Produktionsbetriebe, etc.), die letztlich alle Steuerberater - Mandanten waren.

Daß diese Wirtschaftsstruktur damals schon in den letzten Zügen lag, konnte ich als Abiturient nicht wissen, zumal man von Staats wegen in Schulen von Personen ausgebildet wird, die ihr gesamtes (Berufs-)Leben lang nur staatliche Bildungseinrichtungen von innen gesehen haben.

Letztlich ist heute der Brotbackautomat und die Tiefkühltheke im Supermarkt kein Steuerberater - Mandant sondern Teil eines international tätigen Konzerns mit eigenem Rechnungswesen, der im Grunde nur noch eines Wirtschaftsprüfers für die Jahresabschlußprüfung bedarf, ähnlich bei Bekleidungs- oder Elektrohandelsketten und die Produktionsbetriebe verschwanden fast gänzlich ins Ausland.

Wer heute ein Steuerrechtsstudium aufnimmt, hat diese Perspektive gar nicht mehr sondern mit Grunde nur die Aussicht, sich als hochspezialisierter Galeeresklave in einer größeren Einheit zu verdingen.

Deshalb würde ich - wenn ich heute nochmals vor der Studiumswahl stünde - nicht mehr zu dem national beschränkten und perspektivlosem deutschen Steuerrecht optieren, sondern gleich in Richtung Rechnungswesen und Controlling und eine Tätigkeit im Rechnungswesen eines Mittelständlers oder Konzern anstreben.

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WiWi Gast

Re: Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

WiWi Gast schrieb am 01.02.2019:

Als ich mich vor 25 Jahren für eine Veriefung von Steurrecht im Rahmen meines Studiums entschieden habe war es so, daß das Internet und die damit mögliche Transparenz noch nicht existierte.

Dafür gab es eine kleinteilige Wirtschaftsstruktur (Bäcker, Metzger, Boutique, Rundfunk und Fernsehfachgeschäft, diverse mittelständische Produktionsbetriebe, etc.), die letztlich alle Steuerberater - Mandanten waren.

Daß diese Wirtschaftsstruktur damals schon in den letzten Zügen lag, konnte ich als Abiturient nicht wissen, zumal man von Staats wegen in Schulen von Personen ausgebildet wird, die ihr gesamtes (Berufs-)Leben lang nur staatliche Bildungseinrichtungen von innen gesehen haben.

Letztlich ist heute der Brotbackautomat und die Tiefkühltheke im Supermarkt kein Steuerberater - Mandant sondern Teil eines international tätigen Konzerns mit eigenem Rechnungswesen, der im Grunde nur noch eines Wirtschaftsprüfers für die Jahresabschlußprüfung bedarf, ähnlich bei Bekleidungs- oder Elektrohandelsketten und die Produktionsbetriebe verschwanden fast gänzlich ins Ausland.

Wer heute ein Steuerrechtsstudium aufnimmt, hat diese Perspektive gar nicht mehr sondern mit Grunde nur die Aussicht, sich als hochspezialisierter Galeeresklave in einer größeren Einheit zu verdingen.

Deshalb würde ich - wenn ich heute nochmals vor der Studiumswahl stünde - nicht mehr zu dem national beschränkten und perspektivlosem deutschen Steuerrecht optieren, sondern gleich in Richtung Rechnungswesen und Controlling und eine Tätigkeit im Rechnungswesen eines Mittelständlers oder Konzern anstreben.

Danke für den Rat, ich stehe auch vor der Wahl Steuerlehre oder Accounting im Studium zu vertiefen. Ich denke ich spezialisiere mich nun eher in accounting

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WiWi Gast

Re: Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

Letztlich ist es unehrlich, junge Menschen für einen niedergehenden Beruf begeistern zu wollen, wo sich viele der dort Tätigen - mit Titel, wohlgemerkt - als 30er und 40er, also in einem Alter, wo sich deren akademische Ausbildung und bisher erworbener Erfahrungsschatz für diese auszahlen sollte, mangels auskömmlichem Einkommen und sonstiger Perspektive wieder davon abwenden.

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WiWi Gast

Re: Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

WiWi Gast schrieb am 01.02.2019:

Konket zum Steuerberater: ein Beruf, der eine akademische Ausbildung erfordert sowie ständige Fort- und Weiterbildung, letztlich für viele aber nur zu einem Einkommen führt, wie ich es selbst erlebt habe, ist schlichtwegs nicht wert, daß man diesen ergreift.

Viele werden aber kein Einkommen erhalten wie du mit deinem 30k-brutto-Einstieg in einer kleinen Kanzlei.

Wie gesagt fast jeder Absolvent wird bei den großen WP-Gesellschaften arbeiten, mit 42k~ einsteigen und nach 3-4 Jahren ziemlich planmäßig mit bestandenen Examen bei 60k+ landen.
Und auch die 120k+ mit denen ein SM mindestens nach hause geht sind relativ planbar, sofern man dabei bleibt.

Das Argument, dass es sich heute nicht mehr lohnt, weil es sich früher mehr gelohnt hat, ist doch sowieso völlig sinnfrei.
Wenn ich heute mit 100k nach hause gehe, ist es komplett irrelevant, ob ich früher dafür 500k oder 1€ bekommen hätte.

Und wenn sich dieses Angestelltenverhältnis nicht lohnen soll, dann lohnt sich sogut wie keins.

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WiWi Gast

Re: Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

Dann musst du aber auch das Big Picture sehen und solltest generell den Leuten hier von einem BWL Studium abraten aufgrund der Automatisierung. Deine Argumentation bezieht sich auf kleinere Kanzleien.

In deine Betrachtung müsstest du nämlich auch sämtliche Schnittstellen in den Bereichen Controlling / Rechnungswesen / Finanzen mit einbeziehen.

Hier zahlt sich das StB-Examen deutlich aus und du schaffst dir eine Position, die dich sehr viel schwerer zu ersetzen macht. Ich arbeite z. B. in einem Konzern, der in einer GmbH & Co. KG organisiert ist und es gibt sehr viele Personengesellschaften. Die Komplexität, gerade in der Steuerbilanz, ist hier sehr hoch. Daneben kannst du auch dein Wissen weitergeben und Seminare halten.

Dem StB-Titel kommt, nach wie vor, in der Branche ein sehr hohes Prestige zu. Er wird verbunden mit fachlicher Exzellenz, Durchhaltevermögen, Gewissenhaftigkeit, Verschwiegenheit etc. etc.

Deshalb ist es viel zu einseitig, wenn du die Chancen innerhalb der Unternehmen nicht mit einbeziehst.

Der StB ist nämlich genauso geeignet für sämtliche Controlling und Rechnungswesenpositionen und das noch verbunden mit sehr tiefem steuerlichen Spezialwissen.

WiWi Gast schrieb am 01.02.2019:

Letztlich ist es unehrlich, junge Menschen für einen niedergehenden Beruf begeistern zu wollen, wo sich viele der dort Tätigen - mit Titel, wohlgemerkt - als 30er und 40er, also in einem Alter, wo sich deren akademische Ausbildung und bisher erworbener Erfahrungsschatz für diese auszahlen sollte, mangels auskömmlichem Einkommen und sonstiger Perspektive wieder davon abwenden.

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WiWi Gast

Re: Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

WiWi Gast schrieb am 01.02.2019:

Hier zahlt sich das StB-Examen deutlich aus und du schaffst dir eine Position, die dich sehr viel schwerer zu ersetzen macht. Ich arbeite z. B. in einem Konzern, der in einer GmbH & Co. KG organisiert ist und es gibt sehr viele Personengesellschaften. Die Komplexität, gerade in der Steuerbilanz, ist hier sehr hoch. Daneben kannst du auch dein Wissen weitergeben und Seminare halten.

Sobald es sich um ein europaweit oder gar international tätiges Unternehmen handelt, nützt Dir das alles nur noch wenig, da jedes Land eine eigene Steuerrechtsordnung besitzt.

Hier hilft eher ein Wissen um Bilanzierungsstandards wie IFRS, US - GAAP oder J - GAAP.

Dem StB-Titel kommt, nach wie vor, in der Branche ein sehr hohes Prestige zu. Er wird verbunden mit fachlicher Exzellenz, Durchhaltevermögen, Gewissenhaftigkeit, Verschwiegenheit etc. etc.

Vergleichbar könnte man zunächst ein Maschinenbaustudium absolvieren, um danach ein Auto bedienen (und ggf. reparieren) zu können oder ein Studium der Elektrotechnik vor der Computernutzung.

Wem es das für das Prestige wert ist.

Außerdem will ich nicht wissen, was nach Jahren des stressigen Berufalltags fernab der Branche Steuerberatung und versäumter oder unterbliebener Fort- und Weiterbildung noch davon praxisrelevantes übrig geblieben ist.

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WiWi Gast

Re: Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

WiWi Gast schrieb am 01.02.2019:

Macht keinen Sinn, deine Argumentation darauf aufzubauen, dass die Schere zwischen Arm und Reich weiter auseinanderklafft aber dann im selben Zug anzuführen, dass sich die akademische Elite keine Vorstadtvilla mehr leisten kann wie zuvor.

Und der unteren Einkommensschicht kann es ziemlich egal sein, ob die Schere weiter auseinander geht,sofern die Inflation nicht gleichermaßen anzieht. Ihr geht es absolut gesehen besser als in den 80ern.

Ich glaube, Du musst Dir den Thread nochmal durchlesen. Wir reden hier nicht vom H4-Empfänger, sondern vom Steuerberater. Der hat sehr wohl einen relativen Einkommensverlust erfahren, und das habe ich beschrieben.

Aber schön für Dich, wenn du dich drauf freust, dass Dein zukünftiger Lebensstill besser ist als er in den 90ern war - endlich Flachbildschirm und jeden Tag Fleisch!

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WiWi Gast

Re: Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

WiWi Gast schrieb am 01.02.2019:

Macht keinen Sinn, deine Argumentation darauf aufzubauen, dass die Schere zwischen Arm und Reich weiter auseinanderklafft aber dann im selben Zug anzuführen, dass sich die akademische Elite keine Vorstadtvilla mehr leisten kann wie zuvor.

Und der unteren Einkommensschicht kann es ziemlich egal sein, ob die Schere weiter auseinander geht,sofern die Inflation nicht gleichermaßen anzieht. Ihr geht es absolut gesehen besser als in den 80ern.

Ich glaube, Du musst Dir den Thread nochmal durchlesen. Wir reden hier nicht vom H4-Empfänger, sondern vom Steuerberater. Der hat sehr wohl einen relativen Einkommensverlust erfahren, und das habe ich beschrieben.

Aber schön für Dich, wenn du dich drauf freust, dass Dein zukünftiger Lebensstill besser ist als er in den 90ern war - endlich Flachbildschirm und jeden Tag Fleisch!

Aber 45k für einen angestellten Steuerberater mit umfangreicher Verpflichtung zur Fort- und Weiterbildung sind jetzt nicht gerade der Hit?

War für mich dann auch der Anlaß, mein ursprüngliches Berufsziel zu überdenken.

Meine Kollegin mit den 45k einst und ich sind heute nicht mehr in der Branche tätig.

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WiWi Gast

Re: Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

Du nimmst zwar formal Bezug auf meinen Beitrag indem Du ihn zitierst, ich kann aber keinen inhaltlichen Zusammenhang erkennen. Was willst Du sagen?

WiWi Gast schrieb am 01.02.2019:

Macht keinen Sinn, deine Argumentation darauf aufzubauen, dass die Schere zwischen Arm und Reich weiter auseinanderklafft aber dann im selben Zug anzuführen, dass sich die akademische Elite keine Vorstadtvilla mehr leisten kann wie zuvor.

Und der unteren Einkommensschicht kann es ziemlich egal sein, ob die Schere weiter auseinander geht,sofern die Inflation nicht gleichermaßen anzieht. Ihr geht es absolut gesehen besser als in den 80ern.

Ich glaube, Du musst Dir den Thread nochmal durchlesen. Wir reden hier nicht vom H4-Empfänger, sondern vom Steuerberater. Der hat sehr wohl einen relativen Einkommensverlust erfahren, und das habe ich beschrieben.

Aber schön für Dich, wenn du dich drauf freust, dass Dein zukünftiger Lebensstill besser ist als er in den 90ern war - endlich Flachbildschirm und jeden Tag Fleisch!

Aber 45k für einen angestellten Steuerberater mit umfangreicher Verpflichtung zur Fort- und Weiterbildung sind jetzt nicht gerade der Hit?

War für mich dann auch der Anlaß, mein ursprüngliches Berufsziel zu überdenken.

Meine Kollegin mit den 45k einst und ich sind heute nicht mehr in der Branche tätig.

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WiWi Gast

Re: Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

Selbstverständlich nützt es dir was. Du bearbeitest dann eben die nationalen Normen. Fresenius hat eine riesige Steuerabteilung (Tax Compliance, Corporate Tax, Indirect Taxes) usw. usw. Außerdem gibt es mit fast allen Ländern DBA's, sodass es dir sehr wohl möglich ist die Besteuerung zu klären.

Bedenke, dass du in einer Steuerabteilung der BASF oder Lufthansa mit Examen und Berufserfahrung locker 100 T€ erreichst und das bei einer nahezu 100 %igen Jobssicherheit.

Meinst du die Menschen mit dem IFRS oder US-GAAP-Wissen, die in Polen, Rumänien oder Indien sitzen? Siehe Samsung, siehe einige Automobilzulieferer etc.

Deine Aussagen bezüglich Prestige sind einfach nur völlig falsch. Wenn du mit entsprechenden Abteilungen, Behörden, Banken usw. kommunizierst, dann ist der Steuerberater in jedem Fall ein Aushängeschild.

Wieso bist du in der Industrie fernab vom Berufsalltag? Du musst dich tagtäglich mit steuerrechtlichen Fragestellungen bezogen auf das Unternehmen und deren Betriebsstätten auseinandersetzen. Fortbildungen zahlt natürlich das Unternehmen.

WiWi Gast schrieb am 01.02.2019:

Hier zahlt sich das StB-Examen deutlich aus und du schaffst dir eine Position, die dich sehr viel schwerer zu ersetzen macht. Ich arbeite z. B. in einem Konzern, der in einer GmbH & Co. KG organisiert ist und es gibt sehr viele Personengesellschaften. Die Komplexität, gerade in der Steuerbilanz, ist hier sehr hoch. Daneben kannst du auch dein Wissen weitergeben und Seminare halten.

Sobald es sich um ein europaweit oder gar international tätiges Unternehmen handelt, nützt Dir das alles nur noch wenig, da jedes Land eine eigene Steuerrechtsordnung besitzt.

Hier hilft eher ein Wissen um Bilanzierungsstandards wie IFRS, US - GAAP oder J - GAAP.

Dem StB-Titel kommt, nach wie vor, in der Branche ein sehr hohes Prestige zu. Er wird verbunden mit fachlicher Exzellenz, Durchhaltevermögen, Gewissenhaftigkeit, Verschwiegenheit etc. etc.

Vergleichbar könnte man zunächst ein Maschinenbaustudium absolvieren, um danach ein Auto bedienen (und ggf. reparieren) zu können oder ein Studium der Elektrotechnik vor der Computernutzung.

Wem es das für das Prestige wert ist.

Außerdem will ich nicht wissen, was nach Jahren des stressigen Berufalltags fernab der Branche Steuerberatung und versäumter oder unterbliebener Fort- und Weiterbildung noch davon praxisrelevantes übrig geblieben ist.

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WiWi Gast

Re: Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

Einige meiner Mitstreiter im Berufsexamen sind nach 3-5 Jahren von der Beratung rausrotiert in die Industrie. Der eine ist kaufmännischer Leiter im Mittelstand und verdient zwischen 120-140 T€.

Der anderer ist in die Konzernsteuerabteilung eines DAX-Konzerns und liegt ohne große Personalverantwortung als Spezialist bei knapp 100 T€.

Und die sind beide 35 Jahre alt.

Woher hast du diesen groben Unfug bezüglich 45k für angestellte Steuerberater?

WiWi Gast schrieb am 01.02.2019:

Aber 45k für einen angestellten Steuerberater mit umfangreicher Verpflichtung zur Fort- und Weiterbildung sind jetzt nicht gerade der Hit?

War für mich dann auch der Anlaß, mein ursprüngliches Berufsziel zu überdenken.

Meine Kollegin mit den 45k einst und ich sind heute nicht mehr in der Branche tätig.

antworten
WiWi Gast

Re: Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

WiWi Gast schrieb am 01.02.2019:

Hier zahlt sich das StB-Examen deutlich aus und du schaffst dir eine Position, die dich sehr viel schwerer zu ersetzen macht. Ich arbeite z. B. in einem Konzern, der in einer GmbH & Co. KG organisiert ist und es gibt sehr viele Personengesellschaften. Die Komplexität, gerade in der Steuerbilanz, ist hier sehr hoch. Daneben kannst du auch dein Wissen weitergeben und Seminare halten.

Sobald es sich um ein europaweit oder gar international tätiges Unternehmen handelt, nützt Dir das alles nur noch wenig, da jedes Land eine eigene Steuerrechtsordnung besitzt.

Hier hilft eher ein Wissen um Bilanzierungsstandards wie IFRS, US - GAAP oder J - GAAP.

Das ist doch totaler Quatsch. Auch international tätige Unternehmen werden jeweils lokal besteuert. Darüber hinaus haben diese Unternehmen zahlreiche Fragestellungen bei grenzübergreifenden Sachverhalten. Sei es bei M&A, Verrechnungspreisen, Konzernumstrukturierungen oder USt. Und da sind sobald Deutsche Töchter oder Deutsche Mütter betroffen sind auch Deutsche Steuerberater gefragt.

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WiWi Gast

Re: Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

Es hat keinen Sinn liebe Mitforisten.
Allein an diesen Aussagen sieht man doch, dass die gesamte Argumentation nur auf den Kanzleien, die 1-15 Mitarbeiter haben und irgendwo in Buxtehude ansässig sind, beruht.

Ich habe selten jemanden gesehen, der so hartnäckig ist und so gebetsmühlenartig die gleiche (falsche) Argumentation wiederholt. Dadurch werden die Argumente auch nicht richtiger.

Und dazu noch von jemandem, der nie den StB-Titel erkämpft hat. Das ist schon Slapstick!

WiWi Gast schrieb am 01.02.2019:

Hier zahlt sich das StB-Examen deutlich aus und du schaffst dir eine Position, die dich sehr viel schwerer zu ersetzen macht. Ich arbeite z. B. in einem Konzern, der in einer GmbH & Co. KG organisiert ist und es gibt sehr viele Personengesellschaften. Die Komplexität, gerade in der Steuerbilanz, ist hier sehr hoch. Daneben kannst du auch dein Wissen weitergeben und Seminare halten.

Sobald es sich um ein europaweit oder gar international tätiges Unternehmen handelt, nützt Dir das alles nur noch wenig, da jedes Land eine eigene Steuerrechtsordnung besitzt.

Hier hilft eher ein Wissen um Bilanzierungsstandards wie IFRS, US - GAAP oder J - GAAP.

Das ist doch totaler Quatsch. Auch international tätige Unternehmen werden jeweils lokal besteuert. Darüber hinaus haben diese Unternehmen zahlreiche Fragestellungen bei grenzübergreifenden Sachverhalten. Sei es bei M&A, Verrechnungspreisen, Konzernumstrukturierungen oder USt. Und da sind sobald Deutsche Töchter oder Deutsche Mütter betroffen sind auch Deutsche Steuerberater gefragt.

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WiWi Gast

Re: Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

WiWi Gast schrieb am 01.02.2019:

Woher hast du diesen groben Unfug bezüglich 45k für angestellte Steuerberater?

Das erhielt meine Kollegin vor 12 Jahren bei einer Steuerberatungsgesellschaft mit damals 14 Angestellten.

antworten
WiWi Gast

Re: Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

WiWi Gast schrieb am 01.02.2019:

Hier zahlt sich das StB-Examen deutlich aus und du schaffst dir eine Position, die dich sehr viel schwerer zu ersetzen macht. Ich arbeite z. B. in einem Konzern, der in einer GmbH & Co. KG organisiert ist und es gibt sehr viele Personengesellschaften. Die Komplexität, gerade in der Steuerbilanz, ist hier sehr hoch. Daneben kannst du auch dein Wissen weitergeben und Seminare halten.

Sobald es sich um ein europaweit oder gar international tätiges Unternehmen handelt, nützt Dir das alles nur noch wenig, da jedes Land eine eigene Steuerrechtsordnung besitzt.

Hier hilft eher ein Wissen um Bilanzierungsstandards wie IFRS, US - GAAP oder J - GAAP.

Das ist doch totaler Quatsch. Auch international tätige Unternehmen werden jeweils lokal besteuert. Darüber hinaus haben diese Unternehmen zahlreiche Fragestellungen bei grenzübergreifenden Sachverhalten. Sei es bei M&A, Verrechnungspreisen, Konzernumstrukturierungen oder USt. Und da sind sobald Deutsche Töchter oder Deutsche Mütter betroffen sind auch Deutsche Steuerberater gefragt.

Die französische und russische Konzerntochter eines deutschen Konzerns zahlen ebenfalls in Deutschland Umsatz- und Ertragssteuern?

antworten
WiWi Gast

Re: Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

Dann ist deinem Kollegen, so hart es auch klingen mag, nicht mehr zu helfen.

WiWi Gast schrieb am 01.02.2019:

Woher hast du diesen groben Unfug bezüglich 45k für angestellte Steuerberater?

Das erhielt meine Kollegin vor 12 Jahren bei einer Steuerberatungsgesellschaft mit damals 14 Angestellten.

antworten
WiWi Gast

Re: Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

Und ich dachte vor 12 Jahren war die Welt aufgrund des Subventionsteuerrecht noch in Ordnung... Zusätzlich konnte man also die angestellten Steuerberater noch ausnehmen, da diese keine Möglichkeit hatten, selbst vom Subventionsteuerrecht zu profitieren. Diese haben sich dann allerdings alle an den Kapitalmarkt orientiert, deswegen muss man den verbliebenen angestellten Steuerberatern jetzt mehr zahlen.

Mal Spaß beiseite:
In den letzten Kommentaren wird häufig die kleine Kanzlei schlecht geredet. Ich komme aus einer spezialisierten Kanzlei und habe früher hauptsächlich Gestaltungsberatung gemacht. Um mich mal selbstständig machen zu können, bin ich im Anschluss in eine kleiner Kanzlei, welche hauptsächlich mit Jahresabschlüssen beschäftigt ist. Nun kaufe ich mich in eine Kanzlei ein. Diese hat knapp 40 Mitarbeiter und verdient ihre Geld auch mit Jahresabschlüssen etc.

Meiner Meinung nach lässt sich damit auch in den nächsten Jahren noch ordentlich verdienen. Je mehr in diesem Bereich automatisiert wird, desto leichter tut man sich beim geldverdienen. Ich habe ehrlich gesagt nicht das Gefühl, dass die Mandanten in Heerscharen zu den coolen Onlineberatern gehen. Diese können doch auch nur Marketing und am Ende sind sie nicht wirklich billiger. Unsere Mandanten wollen Sparringspartner auf Augenhöhe, mit denen Sie Entscheidungen diskutieren können. Sie wollen Beratung vom Steuerberater und der Jahresabschluss interessiert sie eigentlich überhaupt nicht. Ist doch gut, wenn dass dann automatisch geht. Notfalls spare ich mir halt ein paar Mitarbeiter...

Ein Partner einer kleineren Steuerberatungsgesellschaft lacht doch heute noch jeden Senior Manager einer Big4 aus.

PS: Man soll gar nicht glauben, wie viele Mandanten es gibt, die kaufmännisch keine Ahnung haben und ein Vermögen verdienen. Die haben keine Lust vorm PC zu sitzen und irgendwelche Buchhaltungen zu machen. Die geben das ab und konzentrieren sich auf das was sie können. Und die bezahlen auch gerne dafür, dass sie sich um den scheiß nicht kümmern müssen.

WiWi Gast schrieb am 01.02.2019:

Dann ist deinem Kollegen, so hart es auch klingen mag, nicht mehr zu helfen.

WiWi Gast schrieb am 01.02.2019:

Woher hast du diesen groben Unfug bezüglich 45k für angestellte Steuerberater?

Das erhielt meine Kollegin vor 12 Jahren bei einer Steuerberatungsgesellschaft mit damals 14 Angestellten.

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WiWi Gast

Re: Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

WiWi Gast schrieb am 01.02.2019:

PS: Man soll gar nicht glauben, wie viele Mandanten es gibt, die kaufmännisch keine Ahnung haben und kein Vermögen verdienen. Die haben keine Lust vorm PC zu sitzen und irgendwelche Buchhaltungen zu machen. Die geben das ab und konzentrieren sich auf das was sie nicht können. Und die bezahlen schließlich auch nicht dafür, dass sie sich um den scheiß nicht kümmern müssen.

Genau, daraus resultieren die nicht zu unterschätzenden Honorarausfälle mancher Kanzleien.

Trotzdem finden solche Mandanten immer wieder Berater, schließlich sind Mandanten gesucht und teilweise sogar kostbare Handelsware ("Nun kaufe ich mich in eine Kanzlei ein...")

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WiWi Gast

Re: Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

Die Zukunft wird zeigen, ob es sich lohnt.

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WiWi Gast

Re: Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

45k bekomm ich schon zum Einstieg bei einer Big4 direkt nach der Uni ohne Examen.

?

WiWi Gast schrieb am 01.02.2019:

Aber 45k für einen angestellten Steuerberater mit umfangreicher Verpflichtung zur Fort- und Weiterbildung sind jetzt nicht gerade der Hit?

War für mich dann auch der Anlaß, mein ursprüngliches Berufsziel zu überdenken.

Meine Kollegin mit den 45k einst und ich sind heute nicht mehr in der Branche tätig.

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WiWi Gast

Re: Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

Die Rede war von einem "Wohlstandsverlust Deutschlands" und der "Schere zwischen Arm und Reich" von daher geht es unter anderem sehr wohl um die untere Einkommensschicht und nicht nur um Steuerberater.

WiWi Gast schrieb am 01.02.2019:

Macht keinen Sinn, deine Argumentation darauf aufzubauen, dass die Schere zwischen Arm und Reich weiter auseinanderklafft aber dann im selben Zug anzuführen, dass sich die akademische Elite keine Vorstadtvilla mehr leisten kann wie zuvor.

Und der unteren Einkommensschicht kann es ziemlich egal sein, ob die Schere weiter auseinander geht,sofern die Inflation nicht gleichermaßen anzieht. Ihr geht es absolut gesehen besser als in den 80ern.

Ich glaube, Du musst Dir den Thread nochmal durchlesen. Wir reden hier nicht vom H4-Empfänger, sondern vom Steuerberater. Der hat sehr wohl einen relativen Einkommensverlust erfahren, und das habe ich beschrieben.

Aber schön für Dich, wenn du dich drauf freust, dass Dein zukünftiger Lebensstill besser ist als er in den 90ern war - endlich Flachbildschirm und jeden Tag Fleisch!

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WiWi Gast

Re: Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

WiWi Gast schrieb am 01.02.2019:

45k bekomm ich schon zum Einstieg bei einer Big4 direkt nach der Uni ohne Examen.

Der Grund, warum ich damals nicht zu den Big 4 gegangen bin waren einerseits die Schilderungen eines ehemaligen, heute ebenfalls nicht mehr in der Branche tätigen Kollegen, der früher bei KPMG tätig war, wie er sich um 5.00 uhr morgens mit dem Zug nach Frankfurt aufgemacht hat und teilweise erst um 20.00 Uhr abends wieder von dort zurückgekehrt ist.

Zudem besaß ich damals schon aus rein privaten Gründen Vermögenswerte in Höhe des hundertfachen (x 100) meines damaligen Bruttogehalts. Seitdem sind diese nicht weniger geworden und ich wüßte ehrlich gesagt nicht, wie ich dieses seitherige Plus mit den hier genannten berufsüblichen Gehältern hätte ansparen sollen.

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WiWi Gast

Re: Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

WiWi Gast schrieb am 01.02.2019:

45k bekomm ich schon zum Einstieg bei einer Big4 direkt nach der Uni ohne Examen.

?

Der Unterschied zwischen 30k p.a. und 45k p.a. sind bei Steuerklasse 1 gerade EUR 631,12 mehr netto im Monat. Also das was man üblicherweise in eine Großstadt allein an Mehrkosten durch die teueren Mieten hat. Rechnet selbst nach mit einem Brutto - Nettolohnrechner.

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WiWi Gast

Re: Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

Das ist schön für dich.

Du sagst aber, dass sich der ganze Aufwand nicht lohnt, weil du (DU!) als angestellter StB nur 45k verdienst, was allgemeingültig nunmal Käse ist.
Soviel bekomme ich im Moment schon direkt nach der Uni im ersten Berufsjahr im Tax ohne Examen - und das wird auch auf 99% aller Absolventen so zutreffen.
Fortbildung und Weiterbildung wird hier übrigens bezahlt und findet während der ganz normalen Arbeitszeit statt.

Viele Grüße aus Frankfurt von jemanden, der um halb 9 losfährt, um 9 im Büro ist und Freitags um 17 Uhr wieder seine Wohnung betritt.

WiWi Gast schrieb am 01.02.2019:

WiWi Gast schrieb am 01.02.2019:

45k bekomm ich schon zum Einstieg bei einer Big4 direkt nach der Uni ohne Examen.

Der Grund, warum ich damals nicht zu den Big 4 gegangen bin waren einerseits die Schilderungen eines ehemaligen, heute ebenfalls nicht mehr in der Branche tätigen Kollegen, der früher bei KPMG tätig war, wie er sich um 5.00 uhr morgens mit dem Zug nach Frankfurt aufgemacht hat und teilweise erst um 20.00 Uhr abends wieder von dort zurückgekehrt ist.

Zudem besaß ich damals schon aus rein privaten Gründen Vermögenswerte in Höhe des hundertfachen (x 100) meines damaligen Bruttogehalts. Seitdem sind diese nicht weniger geworden und ich wüßte ehrlich gesagt nicht, wie ich dieses seitherige Plus mit den hier genannten berufsüblichen Gehältern hätte ansparen sollen.

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WiWi Gast

Re: Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

Eine Gesellschaft die zum Einstieg schon 15k mehr zahlt, wird auch bei den Gehaltsentwicklungen meilenweit vorbeizeihen.
Es geht darum, dass der Einsteiger(!) mit 45k schon soviel bekommt wie da der examinierte Berufsträger mit 12 Jahren(!) Berufserfahrung.

Von daher ist deine tolle Nettorechnung ausm Internettool komplett irrelevant.

Natürlich lohnt es sich nicht, wenn man als examinierter StB mit 45k heim geschickt wird.
Soviel bekommt heutzutage bei einer Big4 aber der Student, der nichtmal ans Examen denkt.

WiWi Gast schrieb am 01.02.2019:

45k bekomm ich schon zum Einstieg bei einer Big4 direkt nach der Uni ohne Examen.

?

Der Unterschied zwischen 30k p.a. und 45k p.a. sind bei Steuerklasse 1 gerade EUR 631,12 mehr netto im Monat. Also das was man üblicherweise in eine Großstadt allein an Mehrkosten durch die teueren Mieten hat. Rechnet selbst nach mit einem Brutto - Nettolohnrechner.

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WiWi Gast

Re: Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

WiWi Gast schrieb am 01.02.2019:

Natürlich lohnt es sich nicht, wenn man als examinierter StB mit 45k heim geschickt wird.
Soviel bekommt heutzutage bei einer Big4 aber der Student, der nichtmal ans Examen denkt.

Nach berufsüblicher Fausformel "Bruttogehalt x 3" müßte derjenige einen Jahresumsatz von 135k stemmen oder - wegen Urlaubs- und Fortbildungszeiten - einen Monatsumsatz von ca. 14k bzw. ein Tageshonorar von EUR 667,00.

Bei 6 abrechenbaren Stunden arbeitstäglich entspricht dies einem Netto - Stundensatz von EUR 110,00.

Nur, daß die Dimensionen bekannt sind, von denen wir hier reden.

Und dies als Berufsanfänger!

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WiWi Gast

Re: Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

Jetzt wird es langsam völlig absurd. Du verlierst dich immer mehr in einer absoluten Nonsense-Diskussion. Warum erspartst du uns allen das nicht endlich?

Ich begreife nicht, wie man eine Verbindung zwischen seiner privaten Vermögenssphäre und dem gewählten Beruf herstellen kann. Wenn du das 100fache deines Bruttoeinkommens an Vermögenswerten hast und du diese Situation mit deinem Bruttoeinkommen vergleichst, so würde wohl auch jeder andere Beruf im Controlling, im Rechnungswesen oder sonstwo nicht in Frage kommen.

Eine völlig verwirrte Argumentation.

WiWi Gast schrieb am 01.02.2019:

WiWi Gast schrieb am 01.02.2019:

45k bekomm ich schon zum Einstieg bei einer Big4 direkt nach der Uni ohne Examen.

Der Grund, warum ich damals nicht zu den Big 4 gegangen bin waren einerseits die Schilderungen eines ehemaligen, heute ebenfalls nicht mehr in der Branche tätigen Kollegen, der früher bei KPMG tätig war, wie er sich um 5.00 uhr morgens mit dem Zug nach Frankfurt aufgemacht hat und teilweise erst um 20.00 Uhr abends wieder von dort zurückgekehrt ist.

Zudem besaß ich damals schon aus rein privaten Gründen Vermögenswerte in Höhe des hundertfachen (x 100) meines damaligen Bruttogehalts. Seitdem sind diese nicht weniger geworden und ich wüßte ehrlich gesagt nicht, wie ich dieses seitherige Plus mit den hier genannten berufsüblichen Gehältern hätte ansparen sollen.

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WiWi Gast

Re: Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

Hier ist die Rede vom Einstiegsgehalt. Wenn du sauber argumentieren würdest, müsstest du monetäre Faktoren, also das Gehalt über die Totalperiode (gesamtes Arbeitsleben) betrachten sowie nicht monetäre Faktoren, wie z.B. Jobsicherheit.

Und was das alles mit der StB-Branche zu tun hat erschließt sich mir nicht.

WiWi Gast schrieb am 01.02.2019:

WiWi Gast schrieb am 01.02.2019:

45k bekomm ich schon zum Einstieg bei einer Big4 direkt nach der Uni ohne Examen.

?

Der Unterschied zwischen 30k p.a. und 45k p.a. sind bei Steuerklasse 1 gerade EUR 631,12 mehr netto im Monat. Also das was man üblicherweise in eine Großstadt allein an Mehrkosten durch die teueren Mieten hat. Rechnet selbst nach mit einem Brutto - Nettolohnrechner.

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WiWi Gast

Re: Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

Und was soll mir das jetzt sagen bzw. inwiefern hat das jetzt irgendeine Relevanz?

Dass der Student schon im ersten Jahr 45k im Tax bekommt, ist allgemein bekannt und ob er den "notwendigen" Umsatz bringt oder die Gesellschaft die Kosten selbst voll trägt, ist dem Berufsträger doch egal.

Fakt ist:

Du sagst es lohnt sich nicht, weil du als examinierter StB 45k bekommen hast (LOL), was soviel ist wie ein frischer Absolvent schon im ersten Jahr bekommt.

WiWi Gast schrieb am 01.02.2019:

WiWi Gast schrieb am 01.02.2019:

Natürlich lohnt es sich nicht, wenn man als examinierter StB mit 45k heim geschickt wird.
Soviel bekommt heutzutage bei einer Big4 aber der Student, der nichtmal ans Examen denkt.

Nach berufsüblicher Fausformel "Bruttogehalt x 3" müßte derjenige einen Jahresumsatz von 135k stemmen oder - wegen Urlaubs- und Fortbildungszeiten - einen Monatsumsatz von ca. 14k bzw. ein Tageshonorar von EUR 667,00.

Bei 6 abrechenbaren Stunden arbeitstäglich entspricht dies einem Netto - Stundensatz von EUR 110,00.

Nur, daß die Dimensionen bekannt sind, von denen wir hier reden.

Und dies als Berufsanfänger!

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WiWi Gast

Re: Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

Deine Formel kannst du auf eine Wald- und Wiesenkanzlei beziehen. Big 4 hat eine ganz andere Struktur. Die rechnen Stundensätze zwischen 250-700 € ab - je nach Rang und Spezialgebiet.

Was du hier völlig wegblendest ist die Abrechnung nach Gebührenordnung und damit die Skalierbarkeit. Und hier dürfte man - durch die Komplexität der Fälle - eher am oberen Ende liegen.

Eine völlig andere Welt als deine Wald- und Wieseneinzelkanzleiwelt.

Wieder einmal eine völlig absurde Argumentation.

WiWi Gast schrieb am 01.02.2019:

WiWi Gast schrieb am 01.02.2019:

Natürlich lohnt es sich nicht, wenn man als examinierter StB mit 45k heim geschickt wird.
Soviel bekommt heutzutage bei einer Big4 aber der Student, der nichtmal ans Examen denkt.

Nach berufsüblicher Fausformel "Bruttogehalt x 3" müßte derjenige einen Jahresumsatz von 135k stemmen oder - wegen Urlaubs- und Fortbildungszeiten - einen Monatsumsatz von ca. 14k bzw. ein Tageshonorar von EUR 667,00.

Bei 6 abrechenbaren Stunden arbeitstäglich entspricht dies einem Netto - Stundensatz von EUR 110,00.

Nur, daß die Dimensionen bekannt sind, von denen wir hier reden.

Und dies als Berufsanfänger!

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WiWi Gast

Re: Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

Ich hatte vor Jahren die Hoffnung, mein Bruttogehalt deutlich steigern zu können, da die Qualifikation eines deutschen Steuerberater quasi als eierlegende Wollmilchsau gehandelt wird, wie es sich auch hier im Forum zeigt.

Leider erwies sich dies als Trugschluß.

Ohne mein Vermögen wäre ich heute wohl auch im Rechnungswesen von Mittelstand oder Industrie tätig.

WiWi Gast schrieb am 01.02.2019:

Jetzt wird es langsam völlig absurd. Du verlierst dich immer mehr in einer absoluten Nonsense-Diskussion. Warum erspartst du uns allen das nicht endlich?

Ich begreife nicht, wie man eine Verbindung zwischen seiner privaten Vermögenssphäre und dem gewählten Beruf herstellen kann. Wenn du das 100fache deines Bruttoeinkommens an Vermögenswerten hast und du diese Situation mit deinem Bruttoeinkommen vergleichst, so würde wohl auch jeder andere Beruf im Controlling, im Rechnungswesen oder sonstwo nicht in Frage kommen.

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WiWi Gast

Re: Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

Die Argumentation ist an Lächerlichkeit nicht mehr zu überbieten.
Mit 12 Jahren Berufserfahrung wird der Big 4 Einsteiger mit StB-Examen in jedem Fall 6-stellig verdienen.

Du musst also vergleichen: 45k mit 12 Jahren Berufserfahrung und 120k (was niedrig gegriffen ist) für den Big 4 Menschen, der 12 Jahre Berufserfahrung hat.

WiWi Gast schrieb am 01.02.2019:

Eine Gesellschaft die zum Einstieg schon 15k mehr zahlt, wird auch bei den Gehaltsentwicklungen meilenweit vorbeizeihen.
Es geht darum, dass der Einsteiger(!) mit 45k schon soviel bekommt wie da der examinierte Berufsträger mit 12 Jahren(!) Berufserfahrung.

Von daher ist deine tolle Nettorechnung ausm Internettool komplett irrelevant.

Natürlich lohnt es sich nicht, wenn man als examinierter StB mit 45k heim geschickt wird.
Soviel bekommt heutzutage bei einer Big4 aber der Student, der nichtmal ans Examen denkt.

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WiWi Gast

Re: Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

Verschone uns einfach von deinen subjektiven Erfahrungen. So wichtig bist du nicht, dass diese Erfahrungen eine Allgemeingültigkeit für die gesamten Branche besitzen.

Im Rechnungswesen oder im Controlling hättest du sicher das 10 fache verdient.
Schon klar ;-)

WiWi Gast schrieb am 01.02.2019:

Ich hatte vor Jahren die Hoffnung, mein Bruttogehalt deutlich steigern zu können, da die Qualifikation eines deutschen Steuerberater quasi als eierlegende Wollmilchsau gehandelt wird, wie es sich auch hier im Forum zeigt.

Leider erwies sich dies als Trugschluß.

Ohne mein Vermögen wäre ich heute wohl auch im Rechnungswesen von Mittelstand oder Industrie tätig.

WiWi Gast schrieb am 01.02.2019:

Jetzt wird es langsam völlig absurd. Du verlierst dich immer mehr in einer absoluten Nonsense-Diskussion. Warum erspartst du uns allen das nicht endlich?

Ich begreife nicht, wie man eine Verbindung zwischen seiner privaten Vermögenssphäre und dem gewählten Beruf herstellen kann. Wenn du das 100fache deines Bruttoeinkommens an Vermögenswerten hast und du diese Situation mit deinem Bruttoeinkommen vergleichst, so würde wohl auch jeder andere Beruf im Controlling, im Rechnungswesen oder sonstwo nicht in Frage kommen.

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WiWi Gast

Re: Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

WiWi Gast schrieb am 01.02.2019:

Deine Formel kannst du auf eine Wald- und Wiesenkanzlei beziehen. Big 4 hat eine ganz andere Struktur. Die rechnen Stundensätze zwischen 250-700 € ab - je nach Rang und Spezialgebiet.

Dies gilt wohl für erfahrene Mitarbeiter und Berufsträger.

Nicht jedoch für Berufsanfänger, die zuerst eingewiesen, begleitet und deren Arbeitsergebnisse kontrolliert werden müssen.

Was du hier völlig wegblendest ist die Abrechnung nach Gebührenordnung und damit die Skalierbarkeit. Und hier dürfte man - durch die Komplexität der Fälle - eher am oberen Ende liegen.

Also subventionieren die Big 4 die Einstiegsgehälter?

Eine völlig andere Welt als deine Wald- und Wieseneinzelkanzleiwelt.

Wieder einmal eine völlig absurde Argumentation.

Nichtsdestotrotz wechselte ein früherer Kollege von KPMG zur Steuerberatungsgesellschaft mit 14 Mitarbeitern, u. a. weil er wegen dem weiten Anfahrtsweg nicht mehr um 5.00 Uhr aufstehen und um 20.00 Uhr nach Hause kommen wollte.

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WiWi Gast

Re: Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

WiWi Gast schrieb am 01.02.2019:

Die Argumentation ist an Lächerlichkeit nicht mehr zu überbieten.
Mit 12 Jahren Berufserfahrung wird der Big 4 Einsteiger mit StB-Examen in jedem Fall 6-stellig verdienen.

Gehaltsportale weisen einen Medianwert von 72k auf, weil wohl auch die Big 4 den wirtschaftlichen Zusammenhang nicht aufheben konnten, daß nur das an Gehältern ausbezahlt werden kann, was andere einzahlen.

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WiWi Gast

Re: Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

Er sagt ja, dass 45k als examinierter StB ein Witz und kein allgemeingültiger Maßstab ist, weil das schon der Einsteiger(!) im Tax einer Big 4 bekommt und dieser mit Examen und 12 Jahren jenseits der 100k liegt.

WiWi Gast schrieb am 01.02.2019:

Die Argumentation ist an Lächerlichkeit nicht mehr zu überbieten.
Mit 12 Jahren Berufserfahrung wird der Big 4 Einsteiger mit StB-Examen in jedem Fall 6-stellig verdienen.

Du musst also vergleichen: 45k mit 12 Jahren Berufserfahrung und 120k (was niedrig gegriffen ist) für den Big 4 Menschen, der 12 Jahre Berufserfahrung hat.

WiWi Gast schrieb am 01.02.2019:

Eine Gesellschaft die zum Einstieg schon 15k mehr zahlt, wird auch bei den Gehaltsentwicklungen meilenweit vorbeizeihen.
Es geht darum, dass der Einsteiger(!) mit 45k schon soviel bekommt wie da der examinierte Berufsträger mit 12 Jahren(!) Berufserfahrung.

Von daher ist deine tolle Nettorechnung ausm Internettool komplett irrelevant.

Natürlich lohnt es sich nicht, wenn man als examinierter StB mit 45k heim geschickt wird.
Soviel bekommt heutzutage bei einer Big4 aber der Student, der nichtmal ans Examen denkt.

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WiWi Gast

Re: Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

Mitarbeiter in den ersten 1-3 Berufsjahren werden mit circa 150 € abgerechnet.
Die Big4 subventionieren gar nichts. Die Gebührenordnung sorgt nur dafür, dass die Margen pro Mitarbeiter höher werden.

Schaue dir mal die Geschäftsberichte an. So schlecht geht es denen nicht ;-)

Ich komme selbst ursprünglich aus dem TAX-Bereich von Ernst & Young. Diese Arbeitszeiten, wie du sie anführst, kenne ich eher aus dem Audit-Bereich. Ich hatte relativ geregelte Arbeitszeiten, es sei denn, du arbeitest sehr projektbezogen, z.B. Transaction Tax.

WiWi Gast schrieb am 01.02.2019:

Deine Formel kannst du auf eine Wald- und Wiesenkanzlei beziehen. Big 4 hat eine ganz andere Struktur. Die rechnen Stundensätze zwischen 250-700 € ab - je nach Rang und Spezialgebiet.

Dies gilt wohl für erfahrene Mitarbeiter und Berufsträger.

Nicht jedoch für Berufsanfänger, die zuerst eingewiesen, begleitet und deren Arbeitsergebnisse kontrolliert werden müssen.

Was du hier völlig wegblendest ist die Abrechnung nach Gebührenordnung und damit die Skalierbarkeit. Und hier dürfte man - durch die Komplexität der Fälle - eher am oberen Ende liegen.

Also subventionieren die Big 4 die Einstiegsgehälter?

Eine völlig andere Welt als deine Wald- und Wieseneinzelkanzleiwelt.

Wieder einmal eine völlig absurde Argumentation.

Nichtsdestotrotz wechselte ein früherer Kollege von KPMG zur Steuerberatungsgesellschaft mit 14 Mitarbeitern, u. a. weil er wegen dem weiten Anfahrtsweg nicht mehr um 5.00 Uhr aufstehen und um 20.00 Uhr nach Hause kommen wollte.

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WiWi Gast

Re: Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

Stundensatz für Tax Consultants/Professionals (Einsteiger) liegt in etwa bei 180€-200€ je nach Projekt.

Also ich wohne 40km entfernt von Frankfurt und brauche 30min, 45min~ von Haustür zu Bürotür.

Da Arbeitsbeginn bei einer Big4 in der Regel 9:00 Uhr ist, frag ich mich, weshalb und unter welchen Umständen man dann um 5:00 morgens schon los müsste. So oder so ist das kein Argument gegen eine Big4.

Aber ist wahrscheinlich die selbe helle Person die mit 12 Jahren Berufserfahrung und Examen für 45k arbeiten gegangen ist.

WiWi Gast schrieb am 01.02.2019:

Deine Formel kannst du auf eine Wald- und Wiesenkanzlei beziehen. Big 4 hat eine ganz andere Struktur. Die rechnen Stundensätze zwischen 250-700 € ab - je nach Rang und Spezialgebiet.

Dies gilt wohl für erfahrene Mitarbeiter und Berufsträger.

Nicht jedoch für Berufsanfänger, die zuerst eingewiesen, begleitet und deren Arbeitsergebnisse kontrolliert werden müssen.

Was du hier völlig wegblendest ist die Abrechnung nach Gebührenordnung und damit die Skalierbarkeit. Und hier dürfte man - durch die Komplexität der Fälle - eher am oberen Ende liegen.

Also subventionieren die Big 4 die Einstiegsgehälter?

Eine völlig andere Welt als deine Wald- und Wieseneinzelkanzleiwelt.

Wieder einmal eine völlig absurde Argumentation.

Nichtsdestotrotz wechselte ein früherer Kollege von KPMG zur Steuerberatungsgesellschaft mit 14 Mitarbeitern, u. a. weil er wegen dem weiten Anfahrtsweg nicht mehr um 5.00 Uhr aufstehen und um 20.00 Uhr nach Hause kommen wollte.

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WiWi Gast

Re: Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

Gehaltsportale sind in dieser Hinsicht kompletter BS, weil dort StB = StB, egal ob frischer Manager oder langjähriger Senior Manager.

WiWi Gast schrieb am 01.02.2019:

Gehaltsportale weisen einen Medianwert von 72k auf, weil wohl auch die Big 4 den wirtschaftlichen Zusammenhang nicht aufheben konnten, daß nur das an Gehältern ausbezahlt werden kann, was andere einzahlen.

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WiWi Gast

Re: Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

Dieser Thread lässt teilweise echt tief blicken. Ich bin gerade am Ende meines Masters und ziehe den Weg des StB ebenfalls in Betracht. Ich habe an sich nichts gegen eine vernünftig geführte Diskussion, in der ARGUMENTATIV und FUNDIERT eine Thematik eruiert wird. Die "Gegenseite" führt allerings auf allen Seiten immer wieder die gleichen Argumente an: "Digitalisierung zestört das Verdienstpotential der künftigen Berufsträger".

Das mag ceteris paribus ja stimmen. Ausgeblendet wird allerdings entweder der Einfluss der Digitalisierung auf ALLES oder eben der daraus resultierenden Möglichkeiten und weiteren Wege. Man bekommt teilweise das Gefühl, dass die Gegenseitige irgendwie auf dem Weg des StB gescheitert wäre und den Austritt aus der Branche nehmen musste. Ich für meinen Teil würde auch vor dem Hintergrund einer Digitalisierung noch den Weg des StB einschlagen, weil ich anpassungsfähig und flexibel bin.

Eine Änderung kommt nicht plötzlich und von heute auf morgen, wenngleich sie sehr schnell gehen kann. Das muss man sich bewusst sein und frühzeitig versuchen einen Weg zu finden darauf reagieren zu können bzw. besser vorher zu agieren. Das gilt für alle Berufe. Dass sehr kleine Kanzleien stark getroffen werden können steht außer Frage. Hier wird immer wieder versucht, die Entwicklung der letzten 30 Jahre zu interpolieren. Leider klappt das aber rein logisch nicht. Es werden zwangsläufig Türen entstehen, die der StB öffnen kann, wenn er denn will. Nur deshalb zu sagen, dass es sich nicht lohnt ist nicht wirklich zielführend.

Digitalisierung ernst nehmen, aber darin auch Chancen sehen. Darum geht es doch eigenltich? In allen Bereichen.

antworten
WiWi Gast

Re: Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

Absolut korrekt. Ich begebe mich auch mal auf das Niveau des Kritikers hier und argumentiere aus meiner subjektiven Erfahrung heraus. Ich bin seit 14 Jahren in der Branche und seit 8 Jahren Steuerberater. Ich wohne im Rhein-Main-Gebiet. Ich kenne sehr sehr viele Berufskollegen durch Kongresse, Kammerarbeit, Verbände etc. etc.

Alle, die mehr als 10 Jahre Berufserfahrung haben, den Titel mehr als 5 Jahre haben und ambitioniert sind, verdienen sehr gutes Geld. Ein 6-stelliges Gehalt ist hier eher die Regel.

Aber die Kollegen kommen dann eher aus größeren Einheiten, muss nicht unbedingt Big4 sein.

Gehaltsportale kannst du in die Tonne treten. Entspricht einfach nicht einer repräsentativen Grundgesamtheit. Ich hätte kein Interesse dort mein Gehalt zu posten. Die Portale haben den gleichen Fehler, wie Arbeitgeberbewertungsportale sowie z.B. Jameda für Ärzte. Der mit wenig Gehalt postet eher, der mit schlechten Erfahrungen postet eher, der mit einer schlechten Behandlung postet eher.

antworten
WiWi Gast

Re: Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

Der Kritiker hier, der gefühlt seine immer gleiche, völlig falsche Argumentation in 1001 Beiträgen hier mantraartig runterleiert, hat das eben nicht verstanden.

Er interpoliert die Wald- und Wiesenkanzlei, die noch schlecht geführt wurde on top und sein eigenes Scheitern auf dem Weg zum StB in die Zukunft.

antworten
WiWi Gast

Re: Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

Fern der Branche und allen dort vorherrschenden Zwängen sehe ich Untenstehendes als Ausfluß des berufsüblichen Scheuklappendenkens und dem in der Branche vorherrschenden Geist, der konsequent negiert, daß es noch besseres und einträglicheres gibt als im Berufstand tätig zu sein.

WiWi Gast schrieb am 01.02.2019:

Der Kritiker hier, der gefühlt seine immer gleiche, völlig falsche Argumentation in 1001 Beiträgen hier mantraartig runterleiert, hat das eben nicht verstanden.

Er interpoliert die Wald- und Wiesenkanzlei, die noch schlecht geführt wurde on top und sein eigenes Scheitern auf dem Weg zum StB in die Zukunft.

antworten
WiWi Gast

Re: Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

Ich glaube eher, dass deine absurden Argumentationsketten Ausfluss von maximal erlebter Frustration während deines Berufslebens sind.

WiWi Gast schrieb am 01.02.2019:

Fern der Branche und allen dort vorherrschenden Zwängen sehe ich Untenstehendes als Ausfluß des berufsüblichen Scheuklappendenkens und dem in der Branche vorherrschenden Geist, der konsequent negiert, daß es noch besseres und einträglicheres gibt als im Berufstand tätig zu sein.

antworten
Ceterum censeo

Re: Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

WiWi Gast schrieb am 01.02.2019:

Fern der Branche und allen dort vorherrschenden Zwängen sehe ich Untenstehendes als Ausfluß des berufsüblichen Scheuklappendenkens und dem in der Branche vorherrschenden Geist, der konsequent negiert, daß es noch besseres und einträglicheres gibt als im Berufstand tätig zu sein.

Herrlich. Ich persönlich bin zwar ein Freund eines geschliffen Duktus, aber bin nun trotzdem so frei, den obigen Text zeitgemäß zu übersetzen und zusammen zu fassen:

"Ich habe Recht, weil ich habe es so erlebt. Wer etwas anderes behauptet, ist ein verblendeter Berufsträger und ohnehin Teil der großen Steuerberater-Verschwörung"

Ich freue mich schon auf den nächsten Teil.
Liebe Grüße

antworten
WiWi Gast

Re: Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

Hätte man sich vor 25 Jahren schon vergleichbar über die Branche und deren Zukunftsaussichten informieren können, hätte ich niemals in diese Richtung vertieft.

Da große Konzerne heute ihre Buchhaltung in Staaten Osteuropas und Indien verlagern, wo als Monatslohn gezahlt wird, was hier mancher als Stundensatz verlangt (s.o.), kann ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, daß dies für jedermann im Berufstand realistisch erreichbar sein könnte.

Meine persönlichen Konsequenzen daraus habe ich schon vor Jahren gezogen und seither nicht bereut.

Ceterum censeo schrieb am 01.02.2019:

Herrlich. Ich persönlich bin zwar ein Freund eines geschliffen Duktus, aber bin nun trotzdem so frei, den obigen Text zeitgemäß zu übersetzen und zusammen zu fassen:

"Ich habe Recht, weil ich habe es so erlebt. Wer etwas anderes behauptet, ist ein verblendeter Berufsträger und ohnehin Teil der großen Steuerberater-Verschwörung"

Ich freue mich schon auf den nächsten Teil.
Liebe Grüße

antworten
WiWi Gast

Re: Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

Wir haben es doch verstanden:
Im Prinzip hast du insgesamt weniger erreicht und verdient als 99% aller Absolvent im 2. Berufsjahr die im Tax einer Big4 arbeiten. Aber zum Glück hast du aus privaten Gründen ein krasses Vermögen.

Du klingst wie so ne 60 jährige Oma, die kein Plan hat was heute abgeht aber vor sich hin schimpft.

antworten
WiWi Gast

Re: Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

Vorhin hast du unseren Studenten noch empfohlen lieber in das Controlling oder Rechnungswesen großer Konzerne zu gehen anstatt Steuerberater zu werden. Jetzt führst du aus, dass das Accounting nach Indien verlagert wird.

Flick Gocke Schaumburg hat genau diese Konzerne, nämlich sämtliche DAX-Konzerne als Mandanten. Big 4 mit Sicherheit auch. Diese Steuerberater werden niemals obsolet werden.

WiWi Gast schrieb am 01.02.2019:

Hätte man sich vor 25 Jahren schon vergleichbar über die Branche und deren Zukunftsaussichten informieren können, hätte ich niemals in diese Richtung vertieft.

Da große Konzerne heute ihre Buchhaltung in Staaten Osteuropas und Indien verlagern, wo als Monatslohn gezahlt wird, was hier mancher als Stundensatz verlangt (s.o.), kann ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, daß dies für jedermann im Berufstand realistisch erreichbar sein könnte.

Meine persönlichen Konsequenzen daraus habe ich schon vor Jahren gezogen und seither nicht bereut.

Ceterum censeo schrieb am 01.02.2019:

Herrlich. Ich persönlich bin zwar ein Freund eines geschliffen Duktus, aber bin nun trotzdem so frei, den obigen Text zeitgemäß zu übersetzen und zusammen zu fassen:

"Ich habe Recht, weil ich habe es so erlebt. Wer etwas anderes behauptet, ist ein verblendeter Berufsträger und ohnehin Teil der großen Steuerberater-Verschwörung"

Ich freue mich schon auf den nächsten Teil.
Liebe Grüße

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WiWi Gast

Re: Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

WiWi Gast schrieb am 01.02.2019:

Du klingst wie so ne 60 jährige Oma, die kein Plan hat was heute abgeht aber vor sich hin schimpft.

Wo sind denn die viele jungen, zahlungskräftigen neuen Mandanten mit hohen Gegenstandswerten, an denen man gut verdienen kann und die man sich nicht kaufen muß?

Wenn es denn so wäre, müßte man vergleichbar wie in den 50er bis 90er Jahren aus dem Stand eine Kanzlei eröffnen können und erfolgreich sein?

Also die Zeit, wo sich auch viele ehemalige Finanzbeamte unter Aufgabe ihrer Pension als Steuerberater selbständig gemacht haben.

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WiWi Gast

Re: Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

Die guten Mandanten sind bei den großen Gesellschaften, wo selbst der Einsteiger schon 45k bekommt und einen Stundensatz von 150 Euro hat.
Würde doch jetzt schon gesagt, weshalb also nochmal die Frage?

WiWi Gast schrieb am 01.02.2019:

Du klingst wie so ne 60 jährige Oma, die kein Plan hat was heute abgeht aber vor sich hin schimpft.

Wo sind denn die viele jungen, zahlungskräftigen neuen Mandanten mit hohen Gegenstandswerten, an denen man gut verdienen kann und die man sich nicht kaufen muß?

Wenn es denn so wäre, müßte man vergleichbar wie in den 50er bis 90er Jahren aus dem Stand eine Kanzlei eröffnen können und erfolgreich sein?

Also die Zeit, wo sich auch viele ehemalige Finanzbeamte unter Aufgabe ihrer Pension als Steuerberater selbständig gemacht haben.

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WiWi Gast

Re: Lohnt sich der harte Weg zum Steuerberater (StB) noch ?

Hmmm also ohne mich in den Battle einmischen zu wollen:

Ich bezweifele mal

  • sowohl, dass der angestellte Steuerberater heute noch so gut verdient wie in den 90ern
  • als auch, dass der selbstständige StB noch so gut verdient wie in den 90ern.

Grund:

  • Kostensparungen auf der Konzernseite (angestellte StB)
  • Wegfall von Kleinbetrieben (selbstständige StB)

Und die Sache mit den 100k nach 10 Jahren - wir sind hier im Wiwi-treff, da ist das ein Einstiegsgehalt bei DAX30 mit Bachelor. :-)

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