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Absurditäten in PE: Welche Erfahrungen habt ihr mit Operating Models und unnötigen Aufgaben gemacht?

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WiWi Gast

Absurditäten in PE: Welche Erfahrungen habt ihr mit Operating Models und unnötigen Aufgaben gemacht?

Hallo zusammen,

ich arbeite seit kurzem im IB und habe mit einigen Funds zu tun. Nachdem ich einige gesehen habe, muss ich sagen, dass die Unterschiede in deren Operating Models zum Teil immens sind.

Natürlich unterscheiden sich die Funds bzgl Professionalität bei steigender Größe und tlw auch durch deren Investmentansatz, aber überraschenderweise sind selbst Funds auf gleicher AUM/Fund Size in gleicher Strategie teilweise sehr unterschiedlich. Während einige Funds sehr viel an Advisor auslagern, professionelle In-house Teams haben, sparen andere aggressiv und lassen selbst unnötigste Adminaufgaben durch das Investment Team machen - drum Augen auf bei der Fund-Wahl.

Welche kuriosen Erfahrungen ihr in Bezug auf Operating Models und unnötige Aufgaben während Praktika oder Vollzeitbeschäftigung im PE gemacht habt. Zum Beispiel habe ich gesehen, dass Orlando Geld spart, indem sie die Commercial Due Diligence intern machen, Argos Wityu lässt das Investmentteam sogar selbst die NDAs überprüfen und entwerfen und bei Main Capital sitzen die Analysten wie im Call Center und machen Cold Calling Akquise von Targets! Habt ihr ähnliche Anekdoten?

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WiWi Gast

Absurditäten in PE: Welche Erfahrungen habt ihr mit Operating Models und unnötigen Aufgaben gemacht?

WiWi Gast schrieb am 19.12.2023:

Hallo zusammen,

ich arbeite seit kurzem im IB und habe mit einigen Funds zu tun. Nachdem ich einige gesehen habe, muss ich sagen, dass die Unterschiede in deren Operating Models zum Teil immens sind.

Natürlich unterscheiden sich die Funds bzgl Professionalität bei steigender Größe und tlw auch durch deren Investmentansatz, aber überraschenderweise sind selbst Funds auf gleicher AUM/Fund Size in gleicher Strategie teilweise sehr unterschiedlich. Während einige Funds sehr viel an Advisor auslagern, professionelle In-house Teams haben, sparen andere aggressiv und lassen selbst unnötigste Adminaufgaben durch das Investment Team machen - drum Augen auf bei der Fund-Wahl.

Welche kuriosen Erfahrungen ihr in Bezug auf Operating Models und unnötige Aufgaben während Praktika oder Vollzeitbeschäftigung im PE gemacht habt. Zum Beispiel habe ich gesehen, dass Orlando Geld spart, indem sie die Commercial Due Diligence intern machen, Argos Wityu lässt das Investmentteam sogar selbst die NDAs überprüfen und entwerfen und bei Main Capital sitzen die Analysten wie im Call Center und machen Cold Calling Akquise von Targets! Habt ihr ähnliche Anekdoten?

Super Thread-Idee! Anybody anything? Würde ich mich auch extrem interessieren

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WiWi Gast

Absurditäten in PE: Welche Erfahrungen habt ihr mit Operating Models und unnötigen Aufgaben gemacht?

WiWi Gast schrieb am 19.12.2023:

Hallo zusammen,

ich arbeite seit kurzem im IB und habe mit einigen Funds zu tun. Nachdem ich einige gesehen habe, muss ich sagen, dass die Unterschiede in deren Operating Models zum Teil immens sind.

Natürlich unterscheiden sich die Funds bzgl Professionalität bei steigender Größe und tlw auch durch deren Investmentansatz, aber überraschenderweise sind selbst Funds auf gleicher AUM/Fund Size in gleicher Strategie teilweise sehr unterschiedlich. Während einige Funds sehr viel an Advisor auslagern, professionelle In-house Teams haben, sparen andere aggressiv und lassen selbst unnötigste Adminaufgaben durch das Investment Team machen - drum Augen auf bei der Fund-Wahl.

Welche kuriosen Erfahrungen ihr in Bezug auf Operating Models und unnötige Aufgaben während Praktika oder Vollzeitbeschäftigung im PE gemacht habt. Zum Beispiel habe ich gesehen, dass Orlando Geld spart, indem sie die Commercial Due Diligence intern machen, Argos Wityu lässt das Investmentteam sogar selbst die NDAs überprüfen und entwerfen und bei Main Capital sitzen die Analysten wie im Call Center und machen Cold Calling Akquise von Targets! Habt ihr ähnliche Anekdoten?

Also da sind keine Kuriositäten in der Liste. Interne CDD gibt es bei einigen Funds, NDAs checken ist auch normal (ist ja auch kein Hexenwerk und geht schneller als wenn man da auf Legal warten muss) und Cold Calling Akquise ist Standard bei Läden die kleinteiliges Buy&Build im großen Maßstab machen

Klingt wie jemand, der noch nicht ein mal ein PE Praktikum gemacht hat und nur Erfahrungsberichte anderer Leute aufgeschnappt hat.
Was glaubt ihr denn was man im PE macht? Nur coole Models bauen und hier und da ein paar Mio in irgendwelche Deals ballern?

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WiWi Gast

Absurditäten in PE: Welche Erfahrungen habt ihr mit Operating Models und unnötigen Aufgaben gemacht?

Ich musste lachen, als ich las 'Geld sparen, indem man CDD selbst macht'. Hast du mal darüber nachgedacht, dass es verschiedene Gründe geben kann, die CDD intern durchzuführen? Glaubst du wirklich, dass Orlando die CDD nicht auslagert, nur weil es billiger ist, eigene Mitarbeiter daran buckeln zu lassen? Es kann auch sein, dass das Unternehmen sich mit dem Business Case vertraut machen möchte, da MBB manchmal absolut nicht gründlich genug arbeitet. Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass MBB manchmal nur fünf Expertengespräche für LC Deals führt, während wir bei der Unternehmensgrösse teilweise eher 20-30 durchführen würden. Die NDAs bei Main Capital sind auch nicht ungewöhnlich. Ich kenne mindestens fünf kleinere Fonds über meine Freundesgruppe, die das kurzfristig selbst erledigen. Oft reicht es, wenn der Praktikant und ein geschulter First-year einen schnellen Blick darauf werfen, und das in 95% der Fälle. Du scheinst nicht ganz in der Realität zu leben, mein Lieber, aber du kannst gerne weiterhin glauben, dass es viel klüger wäre, all diese Dinge auszulagern.

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WiWi Gast

Absurditäten in PE: Welche Erfahrungen habt ihr mit Operating Models und unnötigen Aufgaben gemacht?

WiWi Gast schrieb am 29.01.2024:

Hallo zusammen,

ich arbeite seit kurzem im IB und habe mit einigen Funds zu tun. Nachdem ich einige gesehen habe, muss ich sagen, dass die Unterschiede in deren Operating Models zum Teil immens sind.

Natürlich unterscheiden sich die Funds bzgl Professionalität bei steigender Größe und tlw auch durch deren Investmentansatz, aber überraschenderweise sind selbst Funds auf gleicher AUM/Fund Size in gleicher Strategie teilweise sehr unterschiedlich. Während einige Funds sehr viel an Advisor auslagern, professionelle In-house Teams haben, sparen andere aggressiv und lassen selbst unnötigste Adminaufgaben durch das Investment Team machen - drum Augen auf bei der Fund-Wahl.

Welche kuriosen Erfahrungen ihr in Bezug auf Operating Models und unnötige Aufgaben während Praktika oder Vollzeitbeschäftigung im PE gemacht habt. Zum Beispiel habe ich gesehen, dass Orlando Geld spart, indem sie die Commercial Due Diligence intern machen, Argos Wityu lässt das Investmentteam sogar selbst die NDAs überprüfen und entwerfen und bei Main Capital sitzen die Analysten wie im Call Center und machen Cold Calling Akquise von Targets! Habt ihr ähnliche Anekdoten?

Super Thread-Idee! Anybody anything? Würde ich mich auch extrem interessieren

Der Thread ist doppelt, hier sind paar Antworten:
https://www.wiwi-treff.de/Berufseinstieg-Wo-and-Wie/Unterschiede-zwischen-den-PEs/Diskussion-112508

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WiWi Gast

Absurditäten in PE: Welche Erfahrungen habt ihr mit Operating Models und unnötigen Aufgaben gemacht?

Es gibt genügend Funds, die aus Kostengründen sehr viel in-house machen, das jetzt zu verleugnen und zu behaupten - das macht Sinn, ist jetzt auch nicht realitätsnah. CDD-Analysen inhouse, z.B. weil man keine Finanzierung braucht, sind jetzt nicht wirklich toll für denjenigen der es liefern muss; spreche aus eigener Erfahrung!

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WiWi Gast

Absurditäten in PE: Welche Erfahrungen habt ihr mit Operating Models und unnötigen Aufgaben gemacht?

Bin auf der Debt Seite: Es gibt schon den ein oder anderen PE, der CDDs auffällig häufig inhouse macht. Andere PEs dann wiederum quasi nie.

Es kann natürlich immer Situationen geben, wo man eine externe CDD nicht unbedingt benötigt.

Aber bei einigen stehen definitiv Kostengründen im Vordergrund - und ich rede da nicht nur von Micro Cap...

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WiWi Gast

Absurditäten in PE: Welche Erfahrungen habt ihr mit Operating Models und unnötigen Aufgaben gemacht?

Viel Spaß bei der ganzen Marketsegmentierung, Research, Experten-, Kunden- und Zuliefererinterviews. Kann auch bestätigen, dass sich einige Funds bezüglich Berateeeinsatz sehr unterscheiden.

WiWi Gast schrieb am 29.01.2024:

Bin auf der Debt Seite: Es gibt schon den ein oder anderen PE, der CDDs auffällig häufig inhouse macht. Andere PEs dann wiederum quasi nie.

Es kann natürlich immer Situationen geben, wo man eine externe CDD nicht unbedingt benötigt.

Aber bei einigen stehen definitiv Kostengründen im Vordergrund - und ich rede da nicht nur von Micro Cap...

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WiWi Gast

Absurditäten in PE: Welche Erfahrungen habt ihr mit Operating Models und unnötigen Aufgaben gemacht?

WiWi Gast schrieb am 29.01.2024:

Bin auf der Debt Seite: Es gibt schon den ein oder anderen PE, der CDDs auffällig häufig inhouse macht. Andere PEs dann wiederum quasi nie.

Es kann natürlich immer Situationen geben, wo man eine externe CDD nicht unbedingt benötigt.

Aber bei einigen stehen definitiv Kostengründen im Vordergrund - und ich rede da nicht nur von Micro Cap...

Klar, was Partner von der Mgmt Fee nicht für Berater ausgeben, wandert in die eigene Tasche

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WiWi Gast

Absurditäten in PE: Welche Erfahrungen habt ihr mit Operating Models und unnötigen Aufgaben gemacht?

War mal intern in einem SmallCap Fund. Da wurden sämtliche DDs für die Übernahme von einem €300m+ Unternehmen von mehreren Free-Lance Beratern gemacht, nachem man mit den Next10/Big4 sehr schlechte Erfahrungen gemacht hatte.

Wird auch heute noch so gemacht. Die Freelancer sind von der Erfahrung her auf Partner Level, kosten aber nur so viel wie ein Senior Consultant und man finanziert keinen Wasserkopf und irgendwelche Juniors, die für eine 10 Minuten Aufgabe 10h brauchen.

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WiWi Gast

Absurditäten in PE: Welche Erfahrungen habt ihr mit Operating Models und unnötigen Aufgaben gemacht?

Small Cap Fund und Akquisition von €300m EV Companies passt nicht zusammen. Freelancer DD Berater sind ganz nett, aber bringen einem bei einer Bankenfinanzierung eher wenig, da die Reputation und tlw. auch Reliance auf die Informationen fehlen.

WiWi Gast schrieb am 30.01.2024:

War mal intern in einem SmallCap Fund. Da wurden sämtliche DDs für die Übernahme von einem €300m+ Unternehmen von mehreren Free-Lance Beratern gemacht, nachem man mit den Next10/Big4 sehr schlechte Erfahrungen gemacht hatte.

Wird auch heute noch so gemacht. Die Freelancer sind von der Erfahrung her auf Partner Level, kosten aber nur so viel wie ein Senior Consultant und man finanziert keinen Wasserkopf und irgendwelche Juniors, die für eine 10 Minuten Aufgabe 10h brauchen.

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WiWi Gast

Absurditäten in PE: Welche Erfahrungen habt ihr mit Operating Models und unnötigen Aufgaben gemacht?

WiWi Gast schrieb am 29.01.2024:

Viel Spaß bei der ganzen Marketsegmentierung, Research, Experten-, Kunden- und Zuliefererinterviews. Kann auch bestätigen, dass sich einige Funds bezüglich Berateeeinsatz sehr unterscheiden.

Bin auf der Debt Seite: Es gibt schon den ein oder anderen PE, der CDDs auffällig häufig inhouse macht. Andere PEs dann wiederum quasi nie.

Es kann natürlich immer Situationen geben, wo man eine externe CDD nicht unbedingt benötigt.

Aber bei einigen stehen definitiv Kostengründen im Vordergrund - und ich rede da nicht nur von Micro Cap...

Debt Guy again:
Yes, gerade Aquisition Financing kann man aber ohne externe CDD sowieso quasi knicken. Das habe ich bisher auch noch nie erlebt, dass es da nichts Externes gab.

Sind eher die Refis bei denen die ein oder andere Bude sich die Kosten für eine externe CDD spart und das dann inhouse fabriziert. Da braucht man es - case by case - tatsächlich nicht immer zwingend, erleichtert aber natürlich für den Approval vieles.

Ist ein andere Post, aber: Freelancer CDDs habe ich bisher auch nicht gesehen, das ist auch absolute Zeit/Geldverschwendung, weil das - to the best of my knowledge - kein Finanzierer akzeptieren wird. Für mich ein Microcap Thema, wo es eh kein Buyout Debt gibt - da brauchst du dann logischerweise auch keine CDD und kannst die Infos nach Bedarf über einzelne Freelancer/Industry Expert holen für die Investment-Entscheidung.

Bei 300m€ EV Buyout keine professionelle CDD im Finanzierungskontext ist absoluter Quatsch. Und selbst bei All-Equity halte ich das für gelinde gesagt unwahrscheinlich - so angreifbar will sich im zweifel keiner ggü. den Investoren machen, falls das Investment schief geht.

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