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Wie stellt ihr euch den Beratungsalltag in der Zukunft (post-corona) vor?

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Berater123

Wie stellt ihr euch den Beratungsalltag in der Zukunft (post-corona) vor?

Hi Leute,

ich wollte von Euch mal hören, was eure Meinung bzw. Erwartung zu dem oben genannten Thema ist.
Ich persönlich denke, dass nach einer kleinen Anpassungsphase (paar Monate) der Beratungsalltag wieder der "Vor-Corona"-Zeit entsprechen wird. Sprich starker Kundenkontakt mit 4 Tagen die Woche beim Klienten. Ich denke, dass es zu sehr in der DNA der Beratungen verankert ist. Lediglich durch veränderte Erwartungen seitens des Klienten könnte sich dies ändern. Wenn diese bspw. mit der remote Unterstützung von Beratern einverstanden sind, käme es sicherlich zu weniger Reisetätigkeit.

Was meint ihr? Inwiefern wird ein Teil des aktuellen Arbeitsgeschehens (e.g. remote/ aus dem Office arbeiten, nicht den ganzen Tag mit dem Projektteam in Meeting-Räumen verbringen) übernommen werden?

Grüße,
J.

antworten
WiWi Gast

Wie stellt ihr euch den Beratungsalltag in der Zukunft (post-corona) vor?

Ich finde, das Beratungsgeschäft sollte, nachdem es ein ganzes Jahr remote funktioniert hat, gelernt haben, dass nur die wenigsten Beratungstätigkeiten eine Vollzeit-Anwesenheit vor Ort erfordern. Daher würde ich mich auch spätestens jetzt als Berater um eine vertragliche Zusicherung bemühen, dass ich weiter in diesem Modus arbeiten kann.

Man schmeißt halt einfach eine Menge Lebenszeit durch die ganzen Reisetätigkeiten weg und sowohl AG als auch AN sparen durch Home Office Geld.

Ich denke jedoch auch, wie der TE, dass es wieder auf 4 Tage vor Ort hinaus laufen wird und die Arbeitgeber uneinsichtig sind.

antworten
WiWi Gast

Wie stellt ihr euch den Beratungsalltag in der Zukunft (post-corona) vor?

Könnte mir ein 3/2-Tagesmodell vorstellen, auch wenn ich mir nicht sicher bin, ob es sinn macht.

Aus meiner Sicht spielen zwei Faktoren gegeneinander:

Pro-Remote/Büro:

  • Mitarbeiter wollen es (vermehrt)
  • Massiv gesunkene Kosten, die sowohl Auftraggeber als auch Beratungsfirma zu Gute kommen können (vermutlich eher letzterer)

Contra Remote:

  • Visability/ Rechtfertigung von hoher Tagessätze, was Remote einfach schwieriger ist

-> um den Contra-Punkt zu beheben, müsste man vermutlich ein Teil der Kosteneinsparungen an den Kunden weitergeben und zeigen, dass es trotzdem geht -> wird aber nicht passieren, da die Beratungsfirmen lieber ihre Leute verheizen als auf Geld zu verzichten

antworten
WiWi Gast

Wie stellt ihr euch den Beratungsalltag in der Zukunft (post-corona) vor?

Ich finde der Trend sollte mehr in Richtung 100%-Homeoffice mit freier Standortwahl gehen. Das würde die Wohnungsnot deutlich entschärfen und man kann sich ohne mulmiges Gefühl ein schönes Haus bauen. Zudem ist es umweltfreundlicher und auch gesünder.

antworten
ExBerater

Wie stellt ihr euch den Beratungsalltag in der Zukunft (post-corona) vor?

Was auch immer der Kunde verlangt wird gemacht, und im Zweifelsfall wird vorsichtshalber immer Vor-Ort Beratung anbieten.

Witzig wird es aber, wenn Firmen wirklich - wie zB Siemens angekündigt hat - vollständige remote work für alle erlauben werden. Macht ja auch keinen Sinn wenn am Ende nur dei Berater vor Ort sind

antworten
WiWi Gast

Wie stellt ihr euch den Beratungsalltag in der Zukunft (post-corona) vor?

Ich weiß nicht, bei welcher Beratung du tätig bist aber ich arbeite durch fehlende Reisezeit noch viel mehr. Die Reisen haben den Alltag etwas aufgelockert. Jetzt hat man Montags um 7:45 teils Meetings „weil man ja sonst eh gereist wäre“. Ohne Reisen und Abwechslung bleiben nur noch die anstrengenden Seiten der Beratung...

WiWi Gast schrieb am 17.01.2021:

Ich finde, das Beratungsgeschäft sollte, nachdem es ein ganzes Jahr remote funktioniert hat, gelernt haben, dass nur die wenigsten Beratungstätigkeiten eine Vollzeit-Anwesenheit vor Ort erfordern. Daher würde ich mich auch spätestens jetzt als Berater um eine vertragliche Zusicherung bemühen, dass ich weiter in diesem Modus arbeiten kann.

Man schmeißt halt einfach eine Menge Lebenszeit durch die ganzen Reisetätigkeiten weg und sowohl AG als auch AN sparen durch Home Office Geld.

Ich denke jedoch auch, wie der TE, dass es wieder auf 4 Tage vor Ort hinaus laufen wird und die Arbeitgeber uneinsichtig sind.

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WiWi Gast

Wie stellt ihr euch den Beratungsalltag in der Zukunft (post-corona) vor?

WiWi Gast schrieb am 17.01.2021:

Ich finde, das Beratungsgeschäft sollte, nachdem es ein ganzes Jahr remote funktioniert hat, gelernt haben, dass nur die wenigsten Beratungstätigkeiten eine Vollzeit-Anwesenheit vor Ort erfordern. Daher würde ich mich auch spätestens jetzt als Berater um eine vertragliche Zusicherung bemühen, dass ich weiter in diesem Modus arbeiten kann.

Man schmeißt halt einfach eine Menge Lebenszeit durch die ganzen Reisetätigkeiten weg und sowohl AG als auch AN sparen durch Home Office Geld.

Ich denke jedoch auch, wie der TE, dass es wieder auf 4 Tage vor Ort hinaus laufen wird und die Arbeitgeber uneinsichtig sind.

Denke das wird eher von den Kunden getrieben sein. Keiner zahlt mehrere Tausend Euro pro Person am Tag, wenn diese dann nicht mal in der Firma sind.

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WiWi Gast

Wie stellt ihr euch den Beratungsalltag in der Zukunft (post-corona) vor?

:D wir haben ja noch locker 1 weiteres Jahr - also dann 2 Jahre insgesamt- um uns genau daran zu gewöhnen. Spätestens wenn viele Kunden ihre Räume mangels bedarf verkleinern...

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WiWi Gast

Wie stellt ihr euch den Beratungsalltag in der Zukunft (post-corona) vor?

Meine Erfahrung ist, dass durchs Home-Office die Arbeitsbelastung eher noch gestiegen ist. Früher hatte man die Reisezeiten wo man auch mal "offline" war. Sehe da (bei uns) keinen Vorteil für den AN. Ich spare im Home-Office auch sicher kein Geld - denn die Spesen / Hotelpunkte etc. sind natürlich auch weggefallen, was früher nochmal 500-1000 Euro Gewinn im Monat ausgemacht haben (haben eine sehr gute Spesen-Policy). Wesentliche Vorteile mMn sind lediglich der Dresscode, besseres Equipment zu Hause (Monitor) und das man Montags nicht mehr mega früh aufstehen muss.

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WiWi Gast

Wie stellt ihr euch den Beratungsalltag in der Zukunft (post-corona) vor?

WiWi Gast schrieb am 17.01.2021:

Ich denke jedoch auch, wie der TE, dass es wieder auf 4 Tage vor Ort hinaus laufen wird und die Arbeitgeber uneinsichtig sind.

Richtig, so wird es auch sein. Das Home Office wird nicht durchgeführt, weil es praktisch ist, sondern weil keine Alternativen bestehen.

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WiWi Gast

Wie stellt ihr euch den Beratungsalltag in der Zukunft (post-corona) vor?

WiWi Gast schrieb am 17.01.2021:

Ich finde, das Beratungsgeschäft sollte, nachdem es ein ganzes Jahr remote funktioniert hat, gelernt haben, dass nur die wenigsten Beratungstätigkeiten eine Vollzeit-Anwesenheit vor Ort erfordern. Daher würde ich mich auch spätestens jetzt als Berater um eine vertragliche Zusicherung bemühen, dass ich weiter in diesem Modus arbeiten kann.

Man schmeißt halt einfach eine Menge Lebenszeit durch die ganzen Reisetätigkeiten weg und sowohl AG als auch AN sparen durch Home Office Geld.

Ich denke jedoch auch, wie der TE, dass es wieder auf 4 Tage vor Ort hinaus laufen wird und die Arbeitgeber uneinsichtig sind.

Für MBB ist es klar:
Die Klienten wollen die Berater sehen.

Die Berater wollen ihr Team sehen (meistens ist man ja der einzige im local office)

Ein Kernteil der Arbeit ist persönliche Interaktion. Darauf will der Berater nicht verzichten. Darauf will die Firma nicht verzichten.

Wer aber lieber remote als in person arbeitet ist ja eher bei Big4 / T3

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WiWi Gast

Wie stellt ihr euch den Beratungsalltag in der Zukunft (post-corona) vor?

Wie ist das eigentlich, haben Beratungen ihre Tagessätze angepasst? Der Kunde könnte ja auch danach verlangen, dass Externe nicht mehr jeden Tag vor Ort sind, um Kosten zu sparen

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WiWi Gast

Wie stellt ihr euch den Beratungsalltag in der Zukunft (post-corona) vor?

Ich bin MBB-Berater und hoffe darauf, dass es wieder wird wie vor Corona. Die Arbeitsbelastung im Homeoffice hat zugenommen und viele angenehme Dinge des Alltags sind weggefallen (keine Gedanken ums Essen machen, persönliche Gespräche mit Klienten und Kollegen, Austausch im Büro, Schulungen etc.). Ich und viele meiner Kollegen sind genervt von der aktuellen 100%-Homeoffice Lösung.

antworten
WiWi Gast

Wie stellt ihr euch den Beratungsalltag in der Zukunft (post-corona) vor?

WiWi Gast schrieb am 18.01.2021:

Ich bin MBB-Berater und hoffe darauf, dass es wieder wird wie vor Corona. Die Arbeitsbelastung im Homeoffice hat zugenommen und viele angenehme Dinge des Alltags sind weggefallen (keine Gedanken ums Essen machen, persönliche Gespräche mit Klienten und Kollegen, Austausch im Büro, Schulungen etc.). Ich und viele meiner Kollegen sind genervt von der aktuellen 100%-Homeoffice Lösung.

+1 als MBB Berater. Bei uns fühlen sich alle auch so.

antworten
WiWi Gast

Wie stellt ihr euch den Beratungsalltag in der Zukunft (post-corona) vor?

Hoffentlich zurück zum Alltag.

100 % home office nutzt nur den Unternehmen da Kosten gespart werden und soziale Interaktion findet nicht mehr statt.

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WiWi Gast

Wie stellt ihr euch den Beratungsalltag in der Zukunft (post-corona) vor?

Als IT Berater (Microsoft BI) hat sich bei mir persoenlich nicht allzu viel geaendert. Schon vor Corona waren die meisten meiner Projekte 2 - 3 Wochen im Monat remote. Demnach lediglich 1 - 2 Wochen je Monat beim Kunden einchecken (meistens in Kombination mit Sprint Reviews, etc.).

Ist mMn auch die beste Option. Der Berater behaelt ein Stueck weit den Kundenkontakt, kann sich allerdings viel mehr auf seine Arbeit fokussieren und nebenbei was Gutes fuer die Umwelt tun.

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WiWi Gast

Wie stellt ihr euch den Beratungsalltag in der Zukunft (post-corona) vor?

Bin selbst bei MBB. Bei uns ist es sehr vom Partner abhängig. Im Sommer waren wir teilweise beim Kunden obwohl der Kunde selbst komplett im homeoffice war...

ExBerater schrieb am 17.01.2021:

Was auch immer der Kunde verlangt wird gemacht, und im Zweifelsfall wird vorsichtshalber immer Vor-Ort Beratung anbieten.

Witzig wird es aber, wenn Firmen wirklich - wie zB Siemens angekündigt hat - vollständige remote work für alle erlauben werden. Macht ja auch keinen Sinn wenn am Ende nur dei Berater vor Ort sind

antworten
WiWi Gast

Wie stellt ihr euch den Beratungsalltag in der Zukunft (post-corona) vor?

WiWi Gast schrieb am 17.01.2021:

Ich weiß nicht, bei welcher Beratung du tätig bist aber ich arbeite durch fehlende Reisezeit noch viel mehr. Die Reisen haben den Alltag etwas aufgelockert. Jetzt hat man Montags um 7:45 teils Meetings „weil man ja sonst eh gereist wäre“. Ohne Reisen und Abwechslung bleiben nur noch die anstrengenden Seiten der Beratung...

Ich erinnere mich noch an Diskussionen von 2019, ob Reisezeit als Arbeitszeit angesehen werden sollte. Es wurde immer versichert, dass Berater da auch immer knallhart und effizient arbeiten.

Und jetzt stattdessen ein Beschwerde über Calls um 7:45 aus dem Home Office, die den Job noch stressiger machen als vorher.

antworten
WiWi Gast

Wie stellt ihr euch den Beratungsalltag in der Zukunft (post-corona) vor?

Ich hoffe und glaube nicht, dass die 4 Tage / Woche Facetime beim Kunden wieder obligatorisch werden. Sollte das der Fall werden, ist die Beratung auch kein Job mehr für mich und ich werde mich nach einer Alternative umschauen. Aus meiner Sicht ist das vor Ort sein um seiner selbst willen ein antiquiertes Modell, das einfach nicht mehr zeitgemäß ist.

Wenn ich eine eigene Beratung hätte, wäre die Vision 100% digital beraten.

antworten
WiWi Gast

Wie stellt ihr euch den Beratungsalltag in der Zukunft (post-corona) vor?

WiWi Gast schrieb am 18.01.2021:

Ich bin MBB-Berater und hoffe darauf, dass es wieder wird wie vor Corona. Die Arbeitsbelastung im Homeoffice hat zugenommen und viele angenehme Dinge des Alltags sind weggefallen (keine Gedanken ums Essen machen, persönliche Gespräche mit Klienten und Kollegen, Austausch im Büro, Schulungen etc.). Ich und viele meiner Kollegen sind genervt von der aktuellen 100%-Homeoffice Lösung.

+1 MBB
Ich mochte den Job davor, trotz seiner negativen Aspekte.
Die aktuelle Situation schlägt mir auf die Nerven. Positiv ist nur der Wegfall der Reisezeit.
Dafür fallen viele kleine Annehmlichkeiten weg, die den Job auch ein mit reizvoll gemacht haben. Zumal man momentan, durch den Wegfall der Spesen, einfach auch viel weniger verdient.
Wenn es so bleibt suche ich mir definitiv früher als gedacht einen anderen Job. Aber vollständig remote wird es nicht bleiben, ich denke, dass es eher projektabhängig sein wird.

antworten
ExBerater

Wie stellt ihr euch den Beratungsalltag in der Zukunft (post-corona) vor?

Wie ich es liebe wenn Leute von "digital" sprechen obwohl sie remote meinen, oder von mir aus "flexibel".
Oder heißt das, in den Beratungen wird aktuell analog gearbeitet? Also mit Schreibmaschine und Rechenschieber?

WiWi Gast schrieb am 18.01.2021:

Ich hoffe und glaube nicht, dass die 4 Tage / Woche Facetime beim Kunden wieder obligatorisch werden. Sollte das der Fall werden, ist die Beratung auch kein Job mehr für mich und ich werde mich nach einer Alternative umschauen. Aus meiner Sicht ist das vor Ort sein um seiner selbst willen ein antiquiertes Modell, das einfach nicht mehr zeitgemäß ist.

Wenn ich eine eigene Beratung hätte, wäre die Vision 100% digital beraten.

antworten
WiWi Gast

Wie stellt ihr euch den Beratungsalltag in der Zukunft (post-corona) vor?

WiWi Gast schrieb am 18.01.2021:

WiWi Gast schrieb am 18.01.2021:

Ich bin MBB-Berater und hoffe darauf, dass es wieder wird wie vor Corona. Die Arbeitsbelastung im Homeoffice hat zugenommen und viele angenehme Dinge des Alltags sind weggefallen (keine Gedanken ums Essen machen, persönliche Gespräche mit Klienten und Kollegen, Austausch im Büro, Schulungen etc.). Ich und viele meiner Kollegen sind genervt von der aktuellen 100%-Homeoffice Lösung.

+1 MBB
Ich mochte den Job davor, trotz seiner negativen Aspekte.
Die aktuelle Situation schlägt mir auf die Nerven. Positiv ist nur der Wegfall der Reisezeit.
Dafür fallen viele kleine Annehmlichkeiten weg, die den Job auch ein mit reizvoll gemacht haben. Zumal man momentan, durch den Wegfall der Spesen, einfach auch viel weniger verdient.
Wenn es so bleibt suche ich mir definitiv früher als gedacht einen anderen Job. Aber vollständig remote wird es nicht bleiben, ich denke, dass es eher projektabhängig sein wird.

Sehe ich auch so. Ich bin lieber 5 Tage die Woche beim Kunden statt garnicht. 3+2 fände ich optimal. Der Job lebt viel aus Kommunikation, zwischenmenschlichem etc. Den ganzen Tag zuhause vor meinem Bildschirm zu hocken taugt mir garnicht.

antworten
WiWi Gast

Wie stellt ihr euch den Beratungsalltag in der Zukunft (post-corona) vor?

WiWi Gast schrieb am 17.01.2021:

Könnte mir ein 3/2-Tagesmodell vorstellen, auch wenn ich mir nicht sicher bin, ob es sinn macht.

Aus meiner Sicht spielen zwei Faktoren gegeneinander:

Pro-Remote/Büro:

  • Mitarbeiter wollen es (vermehrt)
  • Massiv gesunkene Kosten, die sowohl Auftraggeber als auch Beratungsfirma zu Gute kommen können (vermutlich eher letzterer)

Contra Remote:

  • Visability/ Rechtfertigung von hoher Tagessätze, was Remote einfach schwieriger ist

-> um den Contra-Punkt zu beheben, müsste man vermutlich ein Teil der Kosteneinsparungen an den Kunden weitergeben und zeigen, dass es trotzdem geht -> wird aber nicht passieren, da die Beratungsfirmen lieber ihre Leute verheizen als auf Geld zu verzichten

eher werden die Consultant Gehälter gedrückt, wenn das Geschick vor Ort nicht mehr in vollen Umgang notwendig ist und man gefühlt nur noch aus dem Innendienst agiert. Die hohen Gehälter waren auch teilweise ein Ausgleich für die Reisebelastung und der persönliche Umgang vor Ort. Wenn alles fast nur noch Remotearbeit ist, dann brauche ich keinen Consultant im klassischen Sinne mehr mit entsprechenden Soft Skills.

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WiWi Gast

Wie stellt ihr euch den Beratungsalltag in der Zukunft (post-corona) vor?

WiWi Gast schrieb am 17.01.2021:

Ich finde der Trend sollte mehr in Richtung 100%-Homeoffice mit freier Standortwahl gehen. Das würde die Wohnungsnot deutlich entschärfen und man kann sich ohne mulmiges Gefühl ein schönes Haus bauen. Zudem ist es umweltfreundlicher und auch gesünder.

Naja die Preise in Pforzheim und Reutlingen sind aufgrund der Homeoffice Umstellung rasant angestiegen. Es mag sein, dass München und Co. dann nicht mehr ganz so teuer ist, aber man verlagert da Problem auf die attraktiven Kleinstädte drumherum.

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WiWi Gast

Wie stellt ihr euch den Beratungsalltag in der Zukunft (post-corona) vor?

Macht ja richtig Sinn beim Kunden vor Ort zu sein, wenn alle Mitarbeiter des Kunden im Home Office sind.

WiWi Gast schrieb am 18.01.2021:

Bin selbst bei MBB. Bei uns ist es sehr vom Partner abhängig. Im Sommer waren wir teilweise beim Kunden obwohl der Kunde selbst komplett im homeoffice war...

ExBerater schrieb am 17.01.2021:

Was auch immer der Kunde verlangt wird gemacht, und im Zweifelsfall wird vorsichtshalber immer Vor-Ort Beratung anbieten.

Witzig wird es aber, wenn Firmen wirklich - wie zB Siemens angekündigt hat - vollständige remote work für alle erlauben werden. Macht ja auch keinen Sinn wenn am Ende nur dei Berater vor Ort sind

antworten
WiWi Gast

Wie stellt ihr euch den Beratungsalltag in der Zukunft (post-corona) vor?

ExBerater schrieb am 18.01.2021:

Wie ich es liebe wenn Leute von "digital" sprechen obwohl sie remote meinen, oder von mir aus "flexibel".
Oder heißt das, in den Beratungen wird aktuell analog gearbeitet? Also mit Schreibmaschine und Rechenschieber?

Ich hoffe und glaube nicht, dass die 4 Tage / Woche Facetime beim Kunden wieder obligatorisch werden. Sollte das der Fall werden, ist die Beratung auch kein Job mehr für mich und ich werde mich nach einer Alternative umschauen. Aus meiner Sicht ist das vor Ort sein um seiner selbst willen ein antiquiertes Modell, das einfach nicht mehr zeitgemäß ist.

Wenn ich eine eigene Beratung hätte, wäre die Vision 100% digital beraten.

"Digital" bezog sich hier auf die gesamte Arbeitsweise, inkl. der Digitalisierung der Facetime beim Kunden.

antworten
WiWi Gast

Wie stellt ihr euch den Beratungsalltag in der Zukunft (post-corona) vor?

WiWi Gast schrieb am 18.01.2021:

Ich bin MBB-Berater und hoffe darauf, dass es wieder wird wie vor Corona. Die Arbeitsbelastung im Homeoffice hat zugenommen und viele angenehme Dinge des Alltags sind weggefallen (keine Gedanken ums Essen machen, persönliche Gespräche mit Klienten und Kollegen, Austausch im Büro, Schulungen etc.). Ich und viele meiner Kollegen sind genervt von der aktuellen 100%-Homeoffice Lösung.

+1 MBB
Ich mochte den Job davor, trotz seiner negativen Aspekte.
Die aktuelle Situation schlägt mir auf die Nerven. Positiv ist nur der Wegfall der Reisezeit.
Dafür fallen viele kleine Annehmlichkeiten weg, die den Job auch ein mit reizvoll gemacht haben. Zumal man momentan, durch den Wegfall der Spesen, einfach auch viel weniger verdient.
Wenn es so bleibt suche ich mir definitiv früher als gedacht einen anderen Job. Aber vollständig remote wird es nicht bleiben, ich denke, dass es eher projektabhängig sein wird.

Sehe ich auch so. Ich bin lieber 5 Tage die Woche beim Kunden statt garnicht. 3+2 fände ich optimal. Der Job lebt viel aus Kommunikation, zwischenmenschlichem etc. Den ganzen Tag zuhause vor meinem Bildschirm zu hocken taugt mir garnicht.

3+2 finde ich etwas schwierig, u.a. da gleiche Anzahl an Flügen --> schei*e für die Umwelt

Besser wäre: Immer abwechselnd eine Woche (wie gehabt 4 Tage) beim Kunden und eine Woche zuhause.

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WiWi Gast

Wie stellt ihr euch den Beratungsalltag in der Zukunft (post-corona) vor?

Finde es interessant, wie unterschiedlich doch die Umsetzungen sind.

Ich mache z.B. IT-Consulting und für mich ist Home Office ein echter Mehrwert.
Die anfallende Arbeit ist ungefähr gleich geblieben.
Jedoch fällt die ganze Anfahrt etc. weg, die vorher verschwendete Lebenszeit war. Wenn ich früher um 8 beim Kunden sein wollte musste ich spätestens um 6 aufstehen. Mittlerweile geht mein Wecker um 7:30.
Wenn ich um 17 Uhr Feierabend gemacht habe, war ich nie vor 18/18:30 zuhause. Dazu wurde man nicht selten noch vom Kunden auf dem Flur abgefangen, um noch "eben kurz was zu besprechen". Mittlerweile mache ich um 17 Uhr meinen PC aus und bin 15 Minuten später beim Sport / Einkaufen etc.

Mir ist klar, dass das für MBB etc. nicht funktioniert, wo Präsenz ein Schlüsselfaktor ist. In anderen Beratungsfeldern ist HO jedoch eine totale Bereicherung und ich kann mir sogar mittlerweile einen Jobwechsel vorstellen, sollte sich eine derartige Möglichkeit nach Corona ergeben.

WiWi Gast schrieb am 17.01.2021:

Ich weiß nicht, bei welcher Beratung du tätig bist aber ich arbeite durch fehlende Reisezeit noch viel mehr. Die Reisen haben den Alltag etwas aufgelockert. Jetzt hat man Montags um 7:45 teils Meetings „weil man ja sonst eh gereist wäre“. Ohne Reisen und Abwechslung bleiben nur noch die anstrengenden Seiten der Beratung...

Ich finde, das Beratungsgeschäft sollte, nachdem es ein ganzes Jahr remote funktioniert hat, gelernt haben, dass nur die wenigsten Beratungstätigkeiten eine Vollzeit-Anwesenheit vor Ort erfordern. Daher würde ich mich auch spätestens jetzt als Berater um eine vertragliche Zusicherung bemühen, dass ich weiter in diesem Modus arbeiten kann.

Man schmeißt halt einfach eine Menge Lebenszeit durch die ganzen Reisetätigkeiten weg und sowohl AG als auch AN sparen durch Home Office Geld.

Ich denke jedoch auch, wie der TE, dass es wieder auf 4 Tage vor Ort hinaus laufen wird und die Arbeitgeber uneinsichtig sind.

antworten
WiWi Gast

Wie stellt ihr euch den Beratungsalltag in der Zukunft (post-corona) vor?

WiWi Gast schrieb am 18.01.2021:

Ich weiß nicht, bei welcher Beratung du tätig bist aber ich arbeite durch fehlende Reisezeit noch viel mehr. Die Reisen haben den Alltag etwas aufgelockert. Jetzt hat man Montags um 7:45 teils Meetings „weil man ja sonst eh gereist wäre“. Ohne Reisen und Abwechslung bleiben nur noch die anstrengenden Seiten der Beratung...

Ich erinnere mich noch an Diskussionen von 2019, ob Reisezeit als Arbeitszeit angesehen werden sollte. Es wurde immer versichert, dass Berater da auch immer knallhart und effizient arbeiten.

Und jetzt stattdessen ein Beschwerde über Calls um 7:45 aus dem Home Office, die den Job noch stressiger machen als vorher.

Naja, Fakt ist, dass die Arbeitsbelastung deutlich zugenommen hat - zumindest bei mir (T2). Früher hat man z.B. donnerstags etwas früher Schluss gemacht. I.d.R. hat man zwar im Zug/Flugzeug noch gearbeitet, aber es war meistens Schluss wenn man zu Hause ankam. Heute ist es ein ganz normaler Arbeitstag, oft bis nach Mitternacht. Als man freitags noch im Office war gab es ab 17:00 eine Happy Hour - heutzutage habe ich um 18:00 Uhr noch SteerCo mit dem Kunden - das wäre früher ein mega No-Go gewesen.

Dazu kommt, dass man sich zu Hause nun noch selbst versorgen / Haushalt machen muss. Natürlich bei erhöhten Kosten, da Spesen usw. wegfallen.

Im Worst-Case vereinen sich die beiden Welten in der Zukunft - Reise zum Kunden von Mo-Mi + HO auf Volllast am Do+Fr, weil "man ist ja zu Hause". ;-)

antworten
WiWi Gast

Wie stellt ihr euch den Beratungsalltag in der Zukunft (post-corona) vor?

BIG4 hier:

Ich wünsche mir 3 Tage vor Ort und 2 Tage remote. Habe vorher auch 6 Jahre 4 Tage vor Ort gemacht. Eine Reduktion finde ich gut., aber mir fehlt der Lebensstil schon teilweise sehr. Das macht für mich einfach viel am Job aus. Ohne das Reisen, neue Städte, Restaurants, Hotels und insbesondere neue Menschen direkt persönlich kennenlernen ist der Job für mich deutlich weniger attraktiv geworden. Das Leben ist aber aktuell auch sonst natürlich sehr ereignisarm...

antworten
WiWi Gast

Wie stellt ihr euch den Beratungsalltag in der Zukunft (post-corona) vor?

Meint ihr, dass Anwesenheit vor Ort wieder zunimmt? Bei den Kunden sind ja die Leute zukünftig auch vermehrt im Homeoffice.

antworten
WiWi Gast

Wie stellt ihr euch den Beratungsalltag in der Zukunft (post-corona) vor?

WiWi Gast schrieb am 26.07.2021:

Meint ihr, dass Anwesenheit vor Ort wieder zunimmt? Bei den Kunden sind ja die Leute zukünftig auch vermehrt im Homeoffice.

Kunden-, Chef- und Projektabhängig, wer heute seinen Mitarbeitern viel Home Office gewährt, wird dieses auch bei externen Dienstleistern ähnlich handhaben.
PMO, IT oder Einkaufsoptimierung geht sicher eher remote als Change/Transformation Projekte.
Die Budgets sind in vielen Branchen deutlich geschmolzen. Das hat auch hohen Einfluss auf die Tagessätze. Mein Arbeitgeber wurde von vielen Kunden gezwungen über 30% nachzulassen.
Das kann normalerweise nicht mit den aktuellen hohen Gehältern einher gehen, die Office days werden daher auf Kurzarbeit geschrieben. :)
Kassieren das KuG am Jahresende in Form von Boni.

antworten
WiWi Gast

Wie stellt ihr euch den Beratungsalltag in der Zukunft (post-corona) vor?

Naja, um die Beratungsbranche und das dafür vorhandene Budget muss man sich absolut keine Sorgen machen - MBB wächst wie blöd, es wird eher über Salary raises, Boni, Days Off usw geredet als über das Gegenteil. Und eingestellt wird auch wie sonst was.

WiWi Gast schrieb am 26.07.2021:

WiWi Gast schrieb am 26.07.2021:

Meint ihr, dass Anwesenheit vor Ort wieder zunimmt? Bei den Kunden sind ja die Leute zukünftig auch vermehrt im Homeoffice.

Kunden-, Chef- und Projektabhängig, wer heute seinen Mitarbeitern viel Home Office gewährt, wird dieses auch bei externen Dienstleistern ähnlich handhaben.
PMO, IT oder Einkaufsoptimierung geht sicher eher remote als Change/Transformation Projekte.
Die Budgets sind in vielen Branchen deutlich geschmolzen. Das hat auch hohen Einfluss auf die Tagessätze. Mein Arbeitgeber wurde von vielen Kunden gezwungen über 30% nachzulassen.
Das kann normalerweise nicht mit den aktuellen hohen Gehältern einher gehen, die Office days werden daher auf Kurzarbeit geschrieben. :)
Kassieren das KuG am Jahresende in Form von Boni.

antworten
ExBerater

Wie stellt ihr euch den Beratungsalltag in der Zukunft (post-corona) vor?

Zu Beginn der Pandemie war ich sicher, dass bald nach der Pandemie alles genau so sein wird wir zuvor, was das Beraterleben angeht. Inzwischen denke ich etwas anders.

Meine Annahme:

  • Großer Druck auf Berater Budgets hält an
  • Viele Mitarbeiter in Konzernen eh flexibel in Hybrid Arbeitsmodellen
  • Ergo: Es gibt tendenziell weniger Geld und auch weniger Grund 5 Tage vor Ort zu sein beim Kunden. Da schlägt man zwei Fliegen mit einer Klappe - oder sogar 3: Weniger Reisen (weil "net zero und so.."), Ausgleich der geringeren Budgets, und Anpassung an das was Kunden auch tun
  • Die Frage ist: wie wird es sich auf die Officeflächen der Beratungen auswirken, die ja bis dato oft zu 90% leerstanden von Mo-Do. Entweder, Partner werden auch mehr Office Präsenz bestehen, oder aber man brauch langfristig auch (noch) weniger Büroflächen.
antworten
WiWi Gast

Wie stellt ihr euch den Beratungsalltag in der Zukunft (post-corona) vor?

  • Die Frage ist: wie wird es sich auf die Officeflächen der Beratungen auswirken, die ja bis dato oft zu 90% leerstanden von Mo-Do. Entweder, Partner werden auch mehr Office Präsenz bestehen, oder aber man brauch langfristig auch (noch) weniger Büroflächen.

Man braucht vor allem auch andere Büroflächen. Wenn man von Mo-Do beim Kunden war, brauchte man am Freitag nicht den halben Tag Teams Call. Das ändert sich bei der Remote-Arbeit, i.e. es werden wesentlich mehr Möglichkeiten für ungestörte (und nicht störende) Calls gebraucht.

antworten
WiWi Gast

Wie stellt ihr euch den Beratungsalltag in der Zukunft (post-corona) vor?

Ich fänd es toll wenn man normal wieder im Büro arbeiten tät und mit dem Auto zur Arbeit.

antworten
WiWi Gast

Wie stellt ihr euch den Beratungsalltag in der Zukunft (post-corona) vor?

WiWi Gast schrieb am 27.07.2021:

  • Die Frage ist: wie wird es sich auf die Officeflächen der Beratungen auswirken, die ja bis dato oft zu 90% leerstanden von Mo-Do. Entweder, Partner werden auch mehr Office Präsenz bestehen, oder aber man brauch langfristig auch (noch) weniger Büroflächen.

Man braucht vor allem auch andere Büroflächen. Wenn man von Mo-Do beim Kunden war, brauchte man am Freitag nicht den halben Tag Teams Call. Das ändert sich bei der Remote-Arbeit, i.e. es werden wesentlich mehr Möglichkeiten für ungestörte (und nicht störende) Calls gebraucht.

Remote Arbeit bleibt aber nicht - insbesondere nicht bei MBB.

antworten
ExBerater

Wie stellt ihr euch den Beratungsalltag in der Zukunft (post-corona) vor?

just gerade sehe ich auf LInkedIn dass Bain ankündigt von nun an noch viel flexibler zu sein bei den Arbeitszeitmodellen und der Frage von wo man arbeitet....

WiWi Gast schrieb am 27.07.2021:

WiWi Gast schrieb am 27.07.2021:

  • Die Frage ist: wie wird es sich auf die Officeflächen der Beratungen auswirken, die ja bis dato oft zu 90% leerstanden von Mo-Do. Entweder, Partner werden auch mehr Office Präsenz bestehen, oder aber man brauch langfristig auch (noch) weniger Büroflächen.

Man braucht vor allem auch andere Büroflächen. Wenn man von Mo-Do beim Kunden war, brauchte man am Freitag nicht den halben Tag Teams Call. Das ändert sich bei der Remote-Arbeit, i.e. es werden wesentlich mehr Möglichkeiten für ungestörte (und nicht störende) Calls gebraucht.

Remote Arbeit bleibt aber nicht - insbesondere nicht bei MBB.

antworten
WiWi Gast

Wie stellt ihr euch den Beratungsalltag in der Zukunft (post-corona) vor?

Wie ist denn Status Quo bei den MBBs in Deutschland? Seid ihr schon wieder beim Kunden vor Ort?

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Nach US-Präsident Trump scheint auch Präsident Macron an Hydroxychloroquin interessiert

Coronavirus-COVID-19 Resochin/Chloroquin Malaria-Medikament von Bayer AG

US-Präsident Donald Trump könnte Recht behalten mit seiner Notfallzulassung des deutschen Arzneimittels Resochin. Nach US-Präsident Trump scheint auch Präsident Macron an Hydroxychloroquin interessiert. Ärzte in Frankreich und Amerika haben Erfolge in der Behandlung von Covid-19 mit dem Medikament signalisiert. Bayer hatte den USA drei Millionen Tabletten des Malaria-Medikaments mit dem Wirkstoff Chloroquin gespendet. Deutschland hat sich das Medikament ebenfalls gesichert.

Bosch entwickelt COVID-19-Schnelltest

Das Bild zeigt ein Gerät für den COVID-19-Schnelltest auf den Coronavirus der Firma Bosch Healthcare Solutions und Randox Laboratories Ltd.

Das Unternehmen Bosch Healthcare Solutions hat einen COVID-19-Schnelltest zur Diagnose des Coronavirus entwickelt. Mit dem neuen Analysegerät Vivalytic soll das Test-Ergebnis innerhalb von zweieinhalb Stunden vorliegen. Mit dem COVID-19-Schnelltest will Bosch dazu beitragen, die Coronavirus-Pandemie einzudämmen.

Coronavirus-Karte: Coronavirus-Fälle in Deutschland

Screenshot der Coronavirus-Karte für Deutschland »corona.rki.de« vom Robert-Koch-Institut.

Coronavirus-Karte - Eine neue Karte vom Robert-Koch-Institut zeigt die Coronavirus-Fälle in Deutschland. Die interaktive Deutschland-Karte zeigt für alle Landkreise und Bundesländer, wie viele Fälle von Infizierten mit dem Coronavirus es dort gibt.

Corona-Shutdown wird Deutschland bis zu 729 Milliarden Euro kosten

Präsident ifo Institut Prof. Dr. Dr. h.c. Clemens Fuest

Das Coronavirus wird die deutsche Wirtschaft durch Produktionsausfälle, Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit Hunderte von Milliarden Euro kosten. Das zeigt eine Szenarioanalyse des ifo Instituts zur partiellen Stilllegung der Wirtschaft. Bei einem Shutdown von zwei Monaten erreichen die Kosten 255 bis 495 Milliarden Euro und das Bruttoinlandsprodukt sinkt um etwa 7-11 Prozent. Bei drei Monaten erreichen die Kosten 354 bis 729 Milliarden Euro und das BIP fällt um die 10-20 Prozent.

EU setzt Schuldengrenze für Staatsdefizite aus

EU-Fahne: Grenze für Staatsdefizite ausgesetzt

Die Coronavirus-Pandemie ist ein großer Schock für die europäische und globale Wirtschaft, der sich der Kontrolle der Regierungen entzieht. Die EU-Kommission schlägt daher vor, die im fiskalpolitischen Rahmen vorgesehene Ausweichklausel des Stabilitäts- und Wachstumspakts zu aktivieren.

Sofortpro­gramme in Milliardenhöhe für Deutschland und Europa

Covid-19: Sofortpro­gramme in Milliardenhöhe für Deutschland und Europa

Deutschland hat in der Coronakrise ein Sofortpro­gramm für Beschäftigte und Unternehmen in Milliardenhöhe vorgelegt. Bundesfinanzminister Olaf Scholz und Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier kündigten ein flexibleres Kurzarbeitergeld, steuerliche Liquiditätshilfe und unbegrenzte Kredite für Unternehmen an. Unterstützt wird zudem die gemeinsame "Corona Response Initiative" der Europäischen Kommission von 25 Milliarden Euro.

Coronakrise: Bayern verhängt Ausgangssperre

Ausgangssperre Coronavirus: Die bayrische Flagge vor grauem Himmel.

Bayern hat im Kampf gegen das Coronavirus zunächst für zwei Wochen eine vorläufig Ausgangsbeschränkung erlassen. Die Ausgangssperre gilt ab Samstag, dem 21. März 2020, im gesamten Bundesland.

Keine US-Übernahme von deutschem Impfstoff-Hersteller

Das Foto zeigt eine Labor-Maschine vom deutschen Impfstoff-Hersteller CureVac AG in Tübingen.

Nach Medienberichten der "Welt am Sonntag" hat die US-Regierung unter Donald Trump versucht, den deutschen Impfstoff-Hersteller CureVac AG zu übernehmen. Mit einer Rekordsumme im Milliardenbereich war laut Gerüchten geplant, sich Medikamente und Impfstoffe gegen das Coronavirus exklusiv für die USA zu sichern. Die CureVac AG weist die Spekulationen über einen Verkauf zurück und betont, den Impfstoff gegen das Coronavirus (COVID-19) für Menschen und Patienten in der ganzen Welt zu entwickeln.

Impfstoff gegen Coronavirus vor Durchbruch?

Impfstoff-Coronavirus: Eine Spritze symbolisiert die Impfung für das Coronavirus (COVID-19)

Bei der Entwicklung von einem Impfstoff gegen das Coronavirus (COVID-19) gibt es erste Erfolge. Das israelische Forschungsinstitut MIGAL hat eigenen Angaben zufolge einen wirksamen Impfstoff gegen das Vogel-Coronavirus entwickelt. Laut der Forscher lasse sich dieser Impfstoff zeitnah an einen Impfstoff für das COVID-19 Coronavirus für den Menschen angepassen.

DIVI-Intensivbetten-Register für COVID-19 Patienten

Das Berliner Krankenhaus Charite.

Das neue DIVI-Intensivbetten-Register zeigt, in welchen Kliniken wie viele Intensivbetten für Patienten mit dem Coronavirus zur Verfügung stehen. Auf einer Deutschlandkarte werden tagesaktuelle alle verfügbaren und freien Behandlungskapazitäten für Corona-Patienten angezeigt.

Coronavirus: Sondergutachten der Wirtschaftsweisen

Wirtschaftsweisen - Der Sachverständigenrat für Wirtschaft zur wissenschaftlichen Politikberatung.

Die Ausbreitung des neuartigen Corona-Virus (SARS-CoV-2) stellt die Welt vor große und bislang nicht gekannte Herausforderungen. Die gesundheitspolitischen Maßnahmen gehen mit starken ökonomischen Auswirkungen weltweit einher. Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung analysiert die Lage in einem Sondergutachten und diskutiert geeignete wirtschaftspolitische Maßnahmen zur Bewältigung der Krise.

Coronavirus: Wirtschaftlicher Schaden für Deutschland gewiss

DIW-Präsident Prof. Marcel Fratzscher

DIW-Präsident Marcel Fratzscher hält einen wirtschaftlichen Schaden für Deutschland infolge der Ausbreitung des Coronavirus für unausweichlich. Die deutsche Wirtschaft ist abhängiger vom internationalen Handel, als andere europäische Länder. Daher ist Deutschland von der Ausbreitung des Coronavirus in China und Europa wirtschaftlich stärker betroffen.

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