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(Junior) SAP-Berater - Erfahrungsberichte gesucht

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WiWi Gast

(Junior) SAP-Berater - Erfahrungsberichte gesucht

Hallo,

mit meiner jetzigen Sachbearbeiter-Tätigkeit bin ich nicht zufrieden und möchte mich daher umorientieren bzw. meine Chancen dort ergründen. Der Bereich SAP-Beratung klingt interessant und passt halbwegs zu meinem Profil.

Bevor ich mich irgendwo bewerbe, würde ich gerne vorab ein paar echte Erfahrungsberichte von der Tätigkeit lesen, um mir ein besseres Bild zu verschaffen.

Insbesondere interessiere mich folgende Aspekte:

  • Welchen Voraussetzungen wurden mitgebracht?
  • Womit konntet ihr im Lebenslauf/VG punkten?
  • Wie erfolgte die Auswahl?
  • Wie sah die Einarbeitung aus? Welche Aufgaben auf welchem Niveau wurden zugeteilt?
  • Wie ist das In- und Außendienstverhältnis zu Beginn?
  • Wie ist der Stresslevel?
  • Seid ihr mit den Konditionen (Wochenarbeitszeit, Work-life-Balance, Gehalt, Urlaubsanspruch etc.) zufrieden?
  • Ist das eine "Branche" mit einer hohen Fluktuation?

Ich bin für jeden Tatsachenbericht sehr dankbar!

Besten Gruß

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ColinMacLaren

Re: (Junior) SAP-Berater - Erfahrungsberichte gesucht

  • Welchen Voraussetzungen wurden mitgebracht?
    Magister Geschichte/Wirtschaftsgeographie, bereits 50% des Masters Informatik für GeWis

  • Womit konntet ihr im Lebenslauf/VG punkten?
    halbjähriger Vollzeit ABAP-Kurs mit Zerti dank Jobcenter

  • Wie erfolgte die Auswahl?
    drei Vorstellungsgespräche mit Geschäftsführung

  • Wie sah die Einarbeitung aus? Welche Aufgaben auf welchem Niveau wurden zugeteilt?
    zunächst viel Lesestoff, dann kleinere Aufgaben, nach einem halben Jahr Betreuung einer bestehenden Eigenentwicklung, nach gut einem Jahr weitgehenst selbstständig

  • Wie ist das In- und Außendienstverhältnis zu Beginn?
    100 - 0

  • Wie ist der Stresslevel?
    gähnende Langeweile

  • Seid ihr mit den Konditionen (Wochenarbeitszeit, Work-life-Balance, Gehalt, Urlaubsanspruch etc.) zufrieden?
    25h im Studium, danach 39. Gehalt für die Region OK, 30 Tage Urlaub + Weihnachten/Silvester - Top

  • Ist das eine "Branche" mit einer hohen Fluktuation?
    nein, die meisten sind schon x Jahre im Unternehmen

Ich bin für jeden Tatsachenbericht sehr dankbar!
SAP ist so spannend wie eine Wand anzustarren. Tu es nicht. Da hat selbst Unkraut jähten beim Zivi mehr Spaß gemacht.

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WiWi Gast

Re: (Junior) SAP-Berater - Erfahrungsberichte gesucht

Hi,

ich bin SAP-Berater und mir macht die Arbeit viel Spaß. Ich bin auch aus der IT-Ecke (Wirtschaftsinformatiker).

SAP-Umschüler sind ja fast schon eher die Regel als die Ausnahme. Es ist ein Unding, welche Unsummen das Jobcenter hier auf Kosten der Steuerzahler aufbringt. EIN HALBES JAHR Kurs? Die Leute müssten danach Götter sein. Oft können Sie aber trotz der üppigen Investition dennoch nicht viel. Es fehlen einfach a) die Grundlagen, b) der Intellekt und/oder c) das Interesse. Viele Berater sind froh, wenn sie überhaupt mal in irgendwas geschult werden.

Von daher bringt mich der Poster mit dem Magister Geschichte / Wirtschaftsgeographie auf die Palme. Lasst es doch einfach bleiben! Ich kenne solche Fälle wie dich. Das Desinteresse und/oder die mangelnde Eignung springen einem täglich ins Gesicht und Bremsen üblicherweise den ganzen Laden aus. Zum einen nerven mich derart unmotivierte Berater extrem, zum anderen ist es natürlich schön, wenn man schon als Einäugiger unter den Blinden punkten kann.

Es bringt aber weder euch, noch euren Kollegen/Kunden was, wenn ihr 0,00 Interesse an der Sache mitbringt. Glücklich scheinst du nicht mit deinem Job zu sein.

antworten
Bootbootboot

Re: (Junior) SAP-Berater - Erfahrungsberichte gesucht

"SAP ist so spannend wie eine Wand anzustarren. Tu es nicht. Da hat selbst Unkraut jähten beim Zivi mehr Spaß gemacht."

Wuhahaha. Ich drücke mich normaler Weise nicht (mehr) so aus, aber: Lol. :D

Ich erinnere mich auch an deinen anderen Träd. Du magst die Tätigkeitsinhalte wohl wirklich nicht.

antworten
ColinMacLaren

Re: (Junior) SAP-Berater - Erfahrungsberichte gesucht

"SAP-Umschüler sind ja fast schon eher die Regel als die Ausnahme. Es ist ein Unding, welche Unsummen das Jobcenter hier auf Kosten der Steuerzahler aufbringt. EIN HALBES JAHR Kurs? Die Leute müssten danach Götter sein. Oft können Sie aber trotz der üppigen Investition dennoch nicht viel. Es fehlen einfach a) die Grundlagen, b) der Intellekt und/oder c) das Interesse. Viele Berater sind froh, wenn sie überhaupt mal in irgendwas geschult werden.

Von daher bringt mich der Poster mit dem Magister Geschichte / Wirtschaftsgeographie auf die Palme. Lasst es doch einfach bleiben! Ich kenne solche Fälle wie dich. Das Desinteresse und/oder die mangelnde Eignung springen einem täglich ins Gesicht und Bremsen üblicherweise den ganzen Laden aus. Zum einen nerven mich derart unmotivierte Berater extrem, zum anderen ist es natürlich schön, wenn man schon als Einäugiger unter den Blinden punkten kann."

Der Kurs war letzten Endes gar nicht sooo teuer, wie immer bei solchen Kursen didaktisch eine Katastrophe und Gott ist man danach auch nicht, weil unnötig viel Zeit mit den absoluten Basics vergeudet wurde (was man bei den formellen Anforderungen an den Kurs eigentlich voraussetzen könnte) und genau das, was man im Job braucht, dann gerade nicht hatte (speziell Schnittstellengeschichten).

Ich finde die Kurse generell vom Kosten-/Nutzenverhältnis sinnfrei, da kann man auch einfach ein Buch bei Rheinwerk kaufen und es sich am eigenen Entwicklungssystem angucken.

Mit 120 Credits in reiner Informatik an der Uni und 38 Credits in reiner BWL, TERP10, ABAP-Kurs, ABAP-Zerti, drei BW-Kursen bei ERP4Students (mit u.a. 6.000 EUR selbstfinanzierten Studien- und Kursgebühren Herr Steuerzahler) halte ich mich zudem nicht gerade für einen Umschüler ohne Grundlagen. Das ändert nichts daran dass der Job inhaltlich dröge wie nichts anderes ist und ich selbst beim "Kopierstationen schleppen und PCs-Aufbau"-Job neben dem Studium mehr Spaß hatte. Es war halt alternativlos, weil auch nach zwei Jahren intensiver Suche (parallel neben o.g. Weiterbildungen) in meinem gelernten und geliebten Fach kein Job zu bekommen war.

Jetzt setze ich erstmal einen Watchpoint, drücke F8 und starre eine Viertelstunde die Wand an bis der Report an der Stelle angekommen ist. Gute Nacht.

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WiWi Gast

Re: (Junior) SAP-Berater - Erfahrungsberichte gesucht

Hallo,

mich würde mal der Schritt davor interessieren, sprich, wie würde man überhaupt mal den Schritt - sei es als Werkstudent - in die SAP-Beratung schaffen. Studiere eigentlich Öffentliche Wirtschaft, habe aber ebenfalls das ERP4Students-Basis-Zertifikat und das SAP Application Associate. Die erste Bewerbung als Werkstudent bei KPMG ging schonmal daneben. Habe ich da zu hoch gezielt?

antworten
analyst

Re: (Junior) SAP-Berater - Erfahrungsberichte gesucht

WiWi Gast schrieb am 08.10.2020:

Hallo,

mich würde mal der Schritt davor interessieren, sprich, wie würde man überhaupt mal den Schritt - sei es als Werkstudent - in die SAP-Beratung schaffen. Studiere eigentlich Öffentliche Wirtschaft, habe aber ebenfalls das ERP4Students-Basis-Zertifikat und das SAP Application Associate. Die erste Bewerbung als Werkstudent bei KPMG ging schonmal daneben. Habe ich da zu hoch gezielt?

Bewerbe dich bei der SAP SE als Werkstudent.

antworten
WiWi Gast

Re: (Junior) SAP-Berater - Erfahrungsberichte gesucht

SAP ist doch eignetlich eher ein "Oldschool Bereich", der bei Absolventen eher unbeliebt ist. Dafür werden SAP Berater händeringend gesucht.
Verstehe nicht ganz, dass du da Probleme hast etwas zu finden. Würde mich aber nicht nur auf große Gesellschaften, Big4 etc. beschränken. Es gibt doch wirklich viele kleinere SAP Beratungen oder generell Dienstleister, die eine SAP Sparte haben.
Habe selbst mal in dem Bereich gearbeitet und da wurde gefühlt jeder gehired, der schon mal irgendwas von ABAP gehört hat.

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