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Wechsel zu KPMG - Pro und Kontra

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WiWi Gast

Wechsel zu KPMG - Pro und Kontra

Ich wollte es. Jetzt ist das Angebot da. Könnte als SM zu KPMG wechseln und dann liest man die Beiträge hier und kommt ins Grübeln…
Ich komme aus einer anderen Beratung, viel Arbeit ist mir also nicht Fremd und ja, das Angebot liegt gehaltstechnisch ca. 20% über meinem aktuellen Gehalt. Das wäre also ein Pro, aber ist man mit Anfang 40 nicht zu alt für den SM bzw. den damit verbundenen Druck und ist der Druck wirklich so schlimm?
Was würde aus eurer (internen) Erfahrung auf der Pro und Kontra Seite erscheinen?

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WiWi Gast

Wechsel zu KPMG - Pro und Kontra

Was mich bei KPMG stören würde ist, daß Du als SM noch lange keine PErsonalverantwortung hast. Alles in Partnerhänden. Ohne eigene Truppen ist ein eigener Partnercase aber deutlich schwieriger. Im Regelfall ist es zwar bei allen Big4 so, daß nur PArnter zählen und dort die PErsonalführung konzentriert ist. Aber nicht überall so krass. ICh bin bei einem der drei andren, hatte als junger SM schon ein paar direct reports und bin dann über ne Directorveförderung letztlich bei meinem Partnercase gelandet (noch nicht durch - sieht aber super aus). Ohne "meine" Leute hätte ich das nie geschafft. Und das bringt mehr und ist zuverlässiger auf Deiner Seite als die Zusicherungen eines noch so tollen Partnermentors (den Du trotzdem brauchst).

Von daher, wenn Dir der Wunsch nach mehr steht und Du kannst, stell KPMG in Frage. Generell, Du kommst ja aus der Beratung, spricht aber nichts gegen nen Wechsel für 20%+ auch nicht zu KPMG. :D

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WiWi Gast

Wechsel zu KPMG - Pro und Kontra

Vielen Dank!
Bei KPMG gibt es ja die Director Stufe nur als Ersatz für den Partner, wenn ich es richtig verstehe. Dass der Partnercase ohne Personalverantwortung sehr schwer zu realisieren ist, ist sicherlich ein Punkt auf der Kontra Seite, man wechselt schließlich nicht, ohne die Ambitionen zu haben irgendwann man den Partnercase zu meistern. Ist es bei KPMG wirklich so viel schwerer als bei den anderen? Wie soll eigentlich Akquisitionen ohne jegliche Personalverantwortung funktionieren? Und mal eine grundsätzliche Frage zum Stressfaktor - wie würdet ihr es einschätzen, bleibt für einen SM überhaupt noch Zeit fürs Privatleben?

WiWi Gast schrieb am 17.09.2023:

Was mich bei KPMG stören würde ist, daß Du als SM noch lange keine PErsonalverantwortung hast. Alles in Partnerhänden. Ohne eigene Truppen ist ein eigener Partnercase aber deutlich schwieriger. Im Regelfall ist es zwar bei allen Big4 so, daß nur PArnter zählen und dort die PErsonalführung konzentriert ist. Aber nicht überall so krass. ICh bin bei einem der drei andren, hatte als junger SM schon ein paar direct reports und bin dann über ne Directorveförderung letztlich bei meinem Partnercase gelandet (noch nicht durch - sieht aber super aus). Ohne "meine" Leute hätte ich das nie geschafft. Und das bringt mehr und ist zuverlässiger auf Deiner Seite als die Zusicherungen eines noch so tollen Partnermentors (den Du trotzdem brauchst).

Von daher, wenn Dir der Wunsch nach mehr steht und Du kannst, stell KPMG in Frage. Generell, Du kommst ja aus der Beratung, spricht aber nichts gegen nen Wechsel für 20%+ auch nicht zu KPMG. :D

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WiWi Gast

Wechsel zu KPMG - Pro und Kontra

Dass du ohne erfolgreiches Team kein Partner wirst, stimmt in aller Regel.
Aber ein Team kannst du doch aufbauen? Entweder aus deinem eigenen Netzwerk oder über Recruiting im neuen Job, wenn dein Thema bzw der Umsatz dahinter wächst.

Ansonsten würde es als SM ja nie einen Partner Case geben

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WiWi Gast

Wechsel zu KPMG - Pro und Kontra

Bei KPMG bist du von Anfang an half-Equity-Partner und machst nach ca. 4 Jahren deinen Full-Equity-Partner Case.
Bei EY bist du beispielsweise von Anfang an Associate Partner ohne jegliche EK-Anteile - auch wenn man die offizielle Bezeichnung "Associate Partner" aus Image-Gründen neulich abgeschafft hat.

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WiWi Gast

Wechsel zu KPMG - Pro und Kontra

Also zur Partner Beförderung kann ich nur wiedergeben was der bekannte Kpmgler mal hier ins Forum geschrieben hat. Kpmg setzt wohl verstärkt auf externe als Partner. Eigene SM werden selten Partner. Die Aussage ist allerdings auch schon wieder 3 Jahre alt.

Ansonsten würde ich dir empfehlen alte Beiträge vom besagten „Ein Kpmgler“ zu lesen, er war SM im Bereich Transformation FS und hat auch mal über seinen Arbeitsalltag berichtet. Evtl. schreibt er auch als anonymer Gast hier rein, aber sein Account ist nicht mehr aktiv. Eigenen Input kann ich leider nicht geben.

Aber 20% mehr Gehalt hört sich doch gut an. Müssten ja dann so 25-30K extra sein. Und SM bei Kpmg macht sich sicher nicht schlecht im CV. Also zur Not bekommst du auch noch einen Gescheiten Exit hin nach 1-2 Jahren.

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Voice of Reason

Wechsel zu KPMG - Pro und Kontra

Ich bin sogar als nicht-anonymer Schreiber hier unterwegs.

Ja, zu "meiner" Zeit hat man leider insbesondere in Consulting FS sehr stark auf externe Partner gesetzt - was ja auch letzten Endes der Grund dafür war, dass ich gegangen bin. Ich war bereits komplett durch den Partnerprozess durch, die Beförderung war bereits "zugesagt" und dann wurde doch "überraschend" der Head of Management Consulting FS von PwC abgeworben stattdessen.

Anyhow - so ganz kann ich die Argumente nicht nachvollziehen.
SM's haben keine Personalverantwortung und deswegen kann man kein Geschäft machen und wird kein Partner?
Also wenn sich nicht allzu viel geändert hat, gibt es sehr wohl SMs mit Personalverantwortung. Ja, nicht alle, aber doch eine gute Menge. Führungsspanne liegt meiner Erinnerung nach zwischen 6 und 10 im Idealfall.
Hier ist aber die Personalentwicklung und Auslastungssteuerung im Fokus, NICHT Vertriebserfolge mit der eigenen Mannschaft zu erzielen.

Und - als jemand der den Prozess komplett durchlaufen hat - die Frage ob das Personal für den eigenen Case bereits Gewehr-bei-Fuß steht war kein Thema in den vielen Panels und Leadership Assessments.
Ja, ein SM mit Personalverantwortung zu sein, sorgt für einen zusätzlichen Tick-Mark in deinem Profil und ist daher definitiv positiv anzusehen.
Hat aber nichts damit zu tun, ob diese Leute dann später für Dich an Deinem Case mit Dir arbeiten.

WiWi Gast schrieb am 18.09.2023:

Also zur Partner Beförderung kann ich nur wiedergeben was der bekannte Kpmgler mal hier ins Forum geschrieben hat. Kpmg setzt wohl verstärkt auf externe als Partner. Eigene SM werden selten Partner. Die Aussage ist allerdings auch schon wieder 3 Jahre alt.

Ansonsten würde ich dir empfehlen alte Beiträge vom besagten „Ein Kpmgler“ zu lesen, er war SM im Bereich Transformation FS und hat auch mal über seinen Arbeitsalltag berichtet. Evtl. schreibt er auch als anonymer Gast hier rein, aber sein Account ist nicht mehr aktiv. Eigenen Input kann ich leider nicht geben.

Aber 20% mehr Gehalt hört sich doch gut an. Müssten ja dann so 25-30K extra sein. Und SM bei Kpmg macht sich sicher nicht schlecht im CV. Also zur Not bekommst du auch noch einen Gescheiten Exit hin nach 1-2 Jahren.

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WiWi Gast

Wechsel zu KPMG - Pro und Kontra

WiWi Gast schrieb am 17.09.2023:

Vielen Dank!
Bei KPMG gibt es ja die Director Stufe nur als Ersatz für den Partner, wenn ich es richtig verstehe. Dass der Partnercase ohne Personalverantwortung sehr schwer zu realisieren ist, ist sicherlich ein Punkt auf der Kontra Seite, man wechselt schließlich nicht, ohne die Ambitionen zu haben irgendwann man den Partnercase zu meistern. Ist es bei KPMG wirklich so viel schwerer als bei den anderen? Wie soll eigentlich Akquisitionen ohne jegliche Personalverantwortung funktionieren? Und mal eine grundsätzliche Frage zum Stressfaktor - wie würdet ihr es einschätzen, bleibt für einen SM überhaupt noch Zeit fürs Privatleben?

Es werden auch Direktoren zu Partnern befördert. Ob das die Regel oder eher die Ausnahme ist, kann ich aber nicht sagen.

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WiWi Gast

Wechsel zu KPMG - Pro und Kontra

Danke dass du deine Erfahrungen hier teilst!
Um auf die Kernfrage zurück zu kommen: Pro und Kontra - Ist der schwerer Partner-Case das einzige, was dagegen spricht? Könntest du bitte etwas aus dem Alltag eines SM berichten? Ist die 60-Stunden Wiche wirklich die Regel und man ist ständig am Reisen? Weitere „Kontra“ habe ich im Forum nicht entdeckt.

Voice of Reason schrieb am 18.09.2023:

Ich bin sogar als nicht-anonymer Schreiber hier unterwegs.

Ja, zu "meiner" Zeit hat man leider insbesondere in Consulting FS sehr stark auf externe Partner gesetzt - was ja auch letzten Endes der Grund dafür war, dass ich gegangen bin. Ich war bereits komplett durch den Partnerprozess durch, die Beförderung war bereits "zugesagt" und dann wurde doch "überraschend" der Head of Management Consulting FS von PwC abgeworben stattdessen.

Anyhow - so ganz kann ich die Argumente nicht nachvollziehen.
SM's haben keine Personalverantwortung und deswegen kann man kein Geschäft machen und wird kein Partner?
Also wenn sich nicht allzu viel geändert hat, gibt es sehr wohl SMs mit Personalverantwortung. Ja, nicht alle, aber doch eine gute Menge. Führungsspanne liegt meiner Erinnerung nach zwischen 6 und 10 im Idealfall.
Hier ist aber die Personalentwicklung und Auslastungssteuerung im Fokus, NICHT Vertriebserfolge mit der eigenen Mannschaft zu erzielen.

Und - als jemand der den Prozess komplett durchlaufen hat - die Frage ob das Personal für den eigenen Case bereits Gewehr-bei-Fuß steht war kein Thema in den vielen Panels und Leadership Assessments.
Ja, ein SM mit Personalverantwortung zu sein, sorgt für einen zusätzlichen Tick-Mark in deinem Profil und ist daher definitiv positiv anzusehen.
Hat aber nichts damit zu tun, ob diese Leute dann später für Dich an Deinem Case mit Dir arbeiten.

WiWi Gast schrieb am 18.09.2023:

Aber 20% mehr Gehalt hört sich doch gut an. Müssten ja dann so 25-30K extra sein. Und SM bei Kpmg macht sich sicher nicht schlecht im CV. Also zur Not bekommst du auch noch einen Gescheiten Exit hin nach 1-2 Jahren.

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WiWi Gast

Wechsel zu KPMG - Pro und Kontra

War schon sehr lange nicht mehr hier im Forum. Ist mir gar nicht Bewusst gewesen, dass der Kpmgler ein neuen Account hat. Schön, dass sie dem Forum erhalten geblieben sind.

Voice of Reason schrieb am 18.09.2023:

Ich bin sogar als nicht-anonymer Schreiber hier unterwegs.

Ja, zu "meiner" Zeit hat man leider insbesondere in Consulting FS sehr stark auf externe Partner gesetzt - was ja auch letzten Endes der Grund dafür war, dass ich gegangen bin. Ich war bereits komplett durch den Partnerprozess durch, die Beförderung war bereits "zugesagt" und dann wurde doch "überraschend" der Head of Management Consulting FS von PwC abgeworben stattdessen.

Anyhow - so ganz kann ich die Argumente nicht nachvollziehen.
SM's haben keine Personalverantwortung und deswegen kann man kein Geschäft machen und wird kein Partner?
Also wenn sich nicht allzu viel geändert hat, gibt es sehr wohl SMs mit Personalverantwortung. Ja, nicht alle, aber doch eine gute Menge. Führungsspanne liegt meiner Erinnerung nach zwischen 6 und 10 im Idealfall.
Hier ist aber die Personalentwicklung und Auslastungssteuerung im Fokus, NICHT Vertriebserfolge mit der eigenen Mannschaft zu erzielen.

Und - als jemand der den Prozess komplett durchlaufen hat - die Frage ob das Personal für den eigenen Case bereits Gewehr-bei-Fuß steht war kein Thema in den vielen Panels und Leadership Assessments.
Ja, ein SM mit Personalverantwortung zu sein, sorgt für einen zusätzlichen Tick-Mark in deinem Profil und ist daher definitiv positiv anzusehen.
Hat aber nichts damit zu tun, ob diese Leute dann später für Dich an Deinem Case mit Dir arbeiten.

Aber 20% mehr Gehalt hört sich doch gut an. Müssten ja dann so 25-30K extra sein. Und SM bei Kpmg macht sich sicher nicht schlecht im CV. Also zur Not bekommst du auch noch einen Gescheiten Exit hin nach 1-2 Jahren.

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WiWi Gast

Wechsel zu KPMG - Pro und Kontra

WiWi Gast schrieb am 18.09.2023:

Danke dass du deine Erfahrungen hier teilst!
Um auf die Kernfrage zurück zu kommen: Pro und Kontra - Ist der schwerer Partner-Case das einzige, was dagegen spricht? Könntest du bitte etwas aus dem Alltag eines SM berichten? Ist die 60-Stunden Wiche wirklich die Regel und man ist ständig am Reisen? Weitere „Kontra“ habe ich im Forum nicht entdeckt.

Voice of Reason schrieb am 18.09.2023:

Ich arbeite im alten Team vom KPMGler also Management Consulting FS. 60 Stunden Woche ist eher abhängig von deinen Projekten und deiner Arbeitsweise etc.. Also ich kenne Senior Manager mit 45-50 Std Woche und welche mit 60 Std Woche, wobei letztere die absolute Ausnahme sind und dies auch nicht durchgehend gilt. Reisetätigkeit ist abhängig vom Projekt, bei uns ist die Reisetätigkeit in den letzten Jahren sehr gering, also alle 4-6 Wochen kommt das mal vor (ob das in der Industrie anders ist kann ich nicht sagen)

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WiWi Gast

Wechsel zu KPMG - Pro und Kontra

WiWi Gast schrieb am 18.09.2023:

War schon sehr lange nicht mehr hier im Forum. Ist mir gar nicht Bewusst gewesen, dass der Kpmgler ein neuen Account hat. Schön, dass sie dem Forum erhalten geblieben sind.

Voice of Reason schrieb am 18.09.2023:

Hallo, war vermutlich etwas verwirrend formuliert, aber "Voice of Reason" und "Ein KPMGler" sind nicht die selbe Person. Beide haben bei KPMG gearbeitet, während der KPMGler dort weiterhin arbeitet ist Voice of Reason allerdings mittlerweile woanders unterwegs.

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Voice of Reason

Wechsel zu KPMG - Pro und Kontra

Falsch - ich bin die gleiche Person.

Mein Profil sollte auch eigentlich genau das sagen, wenn man erst einmal draufklickt.

WiWi Gast schrieb am 18.09.2023:

Hallo, war vermutlich etwas verwirrend formuliert, aber "Voice of Reason" und "Ein KPMGler" sind nicht die selbe Person. Beide haben bei KPMG gearbeitet, während der KPMGler dort weiterhin arbeitet ist Voice of Reason allerdings mittlerweile woanders unterwegs.

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WiWi Gast

Wechsel zu KPMG - Pro und Kontra

Also ich hab mir den Account angeschaut und es ist ein und die selbe Person. Und das wurde auch von einem Forum Admin bestätigt. Ich weiß nicht welchen Kpmgler es sonst noch gibt. Aber „Ein Kpmgler“ ist definitiv „Voice of Reason“.

WiWi Gast schrieb am 18.09.2023:

Hallo, war vermutlich etwas verwirrend formuliert, aber "Voice of Reason" und "Ein KPMGler" sind nicht die selbe Person. Beide haben bei KPMG gearbeitet, während der KPMGler dort weiterhin arbeitet ist Voice of Reason allerdings mittlerweile woanders unterwegs.

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WiWi Gast

Wechsel zu KPMG - Pro und Kontra

Voice of Reason = Ein KPMGler
PS: Legende!

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WiWi Gast

Wechsel zu KPMG - Pro und Kontra

WiWi Gast schrieb am 18.09.2023:

Voice of Reason = Ein KPMGler
PS: Legende!

Voice of Reason = DER KPMGler
Fixed it 😉

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WiWi Gast

Wechsel zu KPMG - Pro und Kontra

Um auf eigentliche Thema zurückzukommen 😉 wer mag Internes teilen: was ist gut und was ist schlecht bei KPMG?

WiWi Gast schrieb am 18.09.2023:

Voice of Reason = Ein KPMGler
PS: Legende!

antworten
WiWi Gast

Wechsel zu KPMG - Pro und Kontra

WiWi Gast schrieb am 18.09.2023:

Um auf eigentliche Thema zurückzukommen 😉 wer mag Internes teilen: was ist gut und was ist schlecht bei KPMG?

WiWi Gast schrieb am 18.09.2023:

Schlecht bei KPMG ist immer, dass bei jeder Gehaltsrunde sich der BR und die GF bis ins Unermessliche streiten und es am Ende nur ganz wenig gibt. Sowas kenne ich von keiner anderen Big4. Stand heute wurde auch noch nichts beschlossen, es gibt noch keine Erhöhung. Streit zieht sich wohl noch Monatelang.

antworten
WiWi Gast

Wechsel zu KPMG - Pro und Kontra

Kann dem nur zustimmen. Die Gehälter sind im Vergleich zu den anderen Big 4 und sogar Next 10 deutlich zu niedrig. Zwar bin ich sonst allgemein sehr zufrieden, aber drückt auf Dauer doch schon sehr auf die Motivation.

WiWi Gast schrieb am 19.09.2023:

WiWi Gast schrieb am 18.09.2023:

Schlecht bei KPMG ist immer, dass bei jeder Gehaltsrunde sich der BR und die GF bis ins Unermessliche streiten und es am Ende nur ganz wenig gibt. Sowas kenne ich von keiner anderen Big4. Stand heute wurde auch noch nichts beschlossen, es gibt noch keine Erhöhung. Streit zieht sich wohl noch Monatelang.

antworten
WiWi Gast

Wechsel zu KPMG - Pro und Kontra

WiWi Gast schrieb am 19.09.2023:

Schlecht bei KPMG ist immer, dass bei jeder Gehaltsrunde sich der BR und die GF bis ins Unermessliche streiten und es am Ende nur ganz wenig gibt. Sowas kenne ich von keiner anderen Big4. Stand heute wurde auch noch nichts beschlossen, es gibt noch keine Erhöhung. Streit zieht sich wohl noch Monatelang.

Also als externer finde ich das immer ganz amüsant :) Hier im Forum geht dann wochenlang das Geschimpfe los mit dutzenden Kündigungsdrohungen...

antworten
WiWi Gast

Wechsel zu KPMG - Pro und Kontra

WiWi Gast schrieb am 18.09.2023:

Um auf eigentliche Thema zurückzukommen 😉 wer mag Internes teilen: was ist gut und was ist schlecht bei KPMG?

WiWi Gast schrieb am 18.09.2023:

Es hängt einfach so sehr von der service line und den teams ab. War 3 Jahre lang Staffi bei deal Advisory und habe fast genau die gleiche total Comp. gehabt wie Freunde bei den anderen Big4. Dass einem bei einem Wechsel +20% angeboten werden, ist Standard.

Zum Thema weitere Karriere und Partnercase kann ich nur meine Beobachtungen von "unten" weitergeben. Habe mehrere Beförderung von SM zu Director/Partner sowie Director zu Partner mitbekommen.

Du brauchst meiner Meinung nach 3 Elemente:

  • Backup von mehreren Partnern deiner Service Line (braucht natürlich etwas Zeit sich zu profilieren)
  • ein gutes Team (auch wenn du nicht direkte Personalverantwortung hast, musst du dir deine Assistant Manager und Manager früh heranziehen, da sind Organisation und people skills wichtig. Intern wird eben auch um die besten Ressourcen gekämpft und es gibt gewisse inoffizielle teams. Habe das letzte Jahr quasi nur in meinem Dreamteam aus Manager, SM und Partner zusammengearbeitet. Der SM ist jetzt Director)
  • ein Alleinstellungsmerkmal haben (Erfahrung, Kompetenzen, spezielle Projekte oder Kunden - irgendeinen Grund, dass man den Kuchen für alle vergrößert)
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WiWi Gast

Wechsel zu KPMG - Pro und Kontra

Kontra Zusammenfassend (bis jetzt):

  1. Partner-Case schwer bis unrealistisch.
  2. Jährliche Gehaltssteigerung zu niedrig
antworten
WiWi Gast

Wechsel zu KPMG - Pro und Kontra

Deal Advisory sagt man bei allen Big4 soll der härteste, aber auch der best bezahlte und wohl auch der durchlässigste (Richtung Partner/Director) sein - Stimmt es aus deiner Sicht?

WiWi Gast schrieb am 19.09.2023:

Es hängt einfach so sehr von der service line und den teams ab. War 3 Jahre lang Staffi bei deal Advisory und habe fast genau die gleiche total Comp. gehabt wie Freunde bei den anderen Big4. Dass einem bei einem Wechsel +20% angeboten werden, ist Standard.

Zum Thema weitere Karriere und Partnercase kann ich nur meine Beobachtungen von "unten" weitergeben. Habe mehrere Beförderung von SM zu Director/Partner sowie Director zu Partner mitbekommen.

Du brauchst meiner Meinung nach 3 Elemente:

  • Backup von mehreren Partnern deiner Service Line (braucht natürlich etwas Zeit sich zu profilieren)
  • ein gutes Team (auch wenn du nicht direkte Personalverantwortung hast, musst du dir deine Assistant Manager und Manager früh heranziehen, da sind Organisation und people skills wichtig. Intern wird eben auch um die besten Ressourcen gekämpft und es gibt gewisse inoffizielle teams. Habe das letzte Jahr quasi nur in meinem Dreamteam aus Manager, SM und Partner zusammengearbeitet. Der SM ist jetzt Director)
  • ein Alleinstellungsmerkmal haben (Erfahrung, Kompetenzen, spezielle Projekte oder Kunden - irgendeinen Grund, dass man den Kuchen für alle vergrößert)
antworten
WiWi Gast

Wechsel zu KPMG - Pro und Kontra

WiWi Gast schrieb am 19.09.2023:

Kontra Zusammenfassend (bis jetzt):

  1. Partner-Case schwer bis unrealistisch.
  2. Jährliche Gehaltssteigerung zu niedrig

Das wären in meinen Augen nur dann Contras, wenn man nicht noch einen Wechsel später in Erwägung ziehen würde.

antworten
WiWi Gast

Wechsel zu KPMG - Pro und Kontra

Die Frage, die ich mir stellen würde ist ob man bei der aktuellen Wirtschaftslage - drohende Rezession - zur einer UB wechseln sollte.

antworten
WiWi Gast

Wechsel zu KPMG - Pro und Kontra

AlsSM wechselt man nicht mit dem Gedanken in 1-2 wieder zu wechseln. Finde die Überlegungen sind sehr Berechtigt.

WiWi Gast schrieb am 20.09.2023:

WiWi Gast schrieb am 19.09.2023:

Das wären in meinen Augen nur dann Contras, wenn man nicht noch einen Wechsel später in Erwägung ziehen würde.

antworten
WiWi Gast

Wechsel zu KPMG - Pro und Kontra

Als SM zur KPMG zu wechseln würde ich abraten. Die aktuelle Gehaltsrunde soll nur 2% für Mitarbeiter mit Fixgehalt über T€130 (da dürften die erfahrenen SM alle drunter fallen. Damit muten die den Mitarbeitern einen realen Lohnverlust zu. Bei den anderen Mitarbeitern sollen es 4% + geben - auch deutlich unter der aktuellen Inflationsrate.

antworten
WiWi Gast

Wechsel zu KPMG - Pro und Kontra

WiWi Gast schrieb am 20.09.2023:

Deal Advisory sagt man bei allen Big4 soll der härteste, aber auch der best bezahlte und wohl auch der durchlässigste (Richtung Partner/Director) sein - Stimmt es aus deiner Sicht?

Dazu können nur die wenigsten Leute eine richtige Einschätzung geben. Bei Deal Advisory hat man so gut wie nichts mit den anderen Consultingbereichen zu tun. Würde sagen, dass man innerhalb von Deal Advisory bei TS und M&A schneller aufsteigen kann. Habe dort mit Partnern unter 35 gearbeitet. Bei VAL ist ein Partner unter 40 eher undenkbar.

Bei den Gehältern kann das schon stimmen. Auf Juniorebene hat man im Vergleich zu den anderen Services meist schon etwas mehr bekommen. Letztendlich vielleicht 3-4k mehr aufs Jahr gesehen, weshalb ich mir keine so riesigen Unterschiede vorstellen kann.

antworten
WiWi Gast

Wechsel zu KPMG - Pro und Kontra

WiWi Gast schrieb am 20.09.2023:

Als SM zur KPMG zu wechseln würde ich abraten. Die aktuelle Gehaltsrunde soll nur 2% für Mitarbeiter mit Fixgehalt über T€130 (da dürften die erfahrenen SM alle drunter fallen. Damit muten die den Mitarbeitern einen realen Lohnverlust zu. Bei den anderen Mitarbeitern sollen es 4% + geben - auch deutlich unter der aktuellen Inflationsrate.

Korrigiert mich, wenn ich falsch liege. War das nicht schon immer der Fall, dass man bei KPMG bei einem Fixum >120k nur seine 2% pro Jahr bekommt? Wirkliche Gehaltssteigerungen gibt es als erfahrener Senior Manager nicht mehr (abgesehen von Partner/Director Beförderung). Das ist bei jeder Big4 so. Wenn man nicht aufsteigt, muss man für mehr Gehalt wechseln. Denke, dass der TE sich dessen bewusst ist.

antworten
WiWi Gast

Wechsel zu KPMG - Pro und Kontra

WiWi Gast schrieb am 21.09.2023:

Korrigiert mich, wenn ich falsch liege. War das nicht schon immer der Fall, dass man bei KPMG bei einem Fixum >120k nur seine 2% pro Jahr bekommt? Wirkliche Gehaltssteigerungen gibt es als erfahrener Senior Manager nicht mehr (abgesehen von Partner/Director Beförderung). Das ist bei jeder Big4 so. Wenn man nicht aufsteigt, muss man für mehr Gehalt wechseln. Denke, dass der TE sich dessen bewusst ist.

Und das ist nur die Mindesterhöhung und nicht die Maximle.

antworten
WiWi Gast

Wechsel zu KPMG - Pro und Kontra

Witzig, ich dachte auch immer Ein_KMPGler ist der Tom W. aus M. und VoR ist wer komplett anderes. Wieder was gelernt.

Um zum Thema was beizutragen: Ich würds nicht machen, da mir die Big4 einfach unsympathisch sind :D

antworten
WiWi Gast

Wechsel zu KPMG - Pro und Kontra

Bei manchen frage ich mich tatsächlich wie sie es zu einer Big 4 schaffen.
Wie der Vorposter schrieb, handelt es sich um Mindest(!)-erhöhungen.
Theoretisch wäre es sogar möglich, dass ein SM mit Fixum über 130k sogar 8% erhält.
Wie immer kommt auf die jeweilige Service-Line sowie auf weitere Faktoren an.

Btw, 2% von 130k = 2600 EUR entsprechen 5,7% eines New-Joiner-Gehalts im Audit vom Vorjahr.
Also bitte nochmal alles in Relation betrachten.

antworten
Voice of Reason

Wechsel zu KPMG - Pro und Kontra

lol - grüß Tom von mir, haben uns schon lange nicht mehr gesehen.
Aber nein, er ist definitiv nicht Ein_KPMGler.

WiWi Gast schrieb am 21.09.2023:

Witzig, ich dachte auch immer Ein_KMPGler ist der Tom W. aus M. und VoR ist wer komplett anderes. Wieder was gelernt.

Um zum Thema was beizutragen: Ich würds nicht machen, da mir die Big4 einfach unsympathisch sind :D

antworten
WiWi Gast

Wechsel zu KPMG - Pro und Kontra

WiWi Gast schrieb am 21.09.2023:

Bei manchen frage ich mich tatsächlich wie sie es zu einer Big 4 schaffen.
Wie der Vorposter schrieb, handelt es sich um Mindest(!)-erhöhungen.
Theoretisch wäre es sogar möglich, dass ein SM mit Fixum über 130k sogar 8% erhält.
Wie immer kommt auf die jeweilige Service-Line sowie auf weitere Faktoren an.

Btw, 2% von 130k = 2600 EUR entsprechen 5,7% eines New-Joiner-Gehalts im Audit vom Vorjahr.
Also bitte nochmal alles in Relation betrachten.

Die Relation ist, dass bei 8% Inflationsrate eine Gehaltserhöhung von 2% einen realen Lohnrückgang bedeutet, berücksichtigt man noch die Steigerungen der Beitragsbemessungsgrenzen für die Sozialbersicherungen hinzu, dann schneidet man noch schlechter ab. Eine individuelle Steigerung über den 2% ist zwar grds. möglich, kommt aber in der Praxis nicht vor. Im Endeffekt ist das die Ansage "up or out" . Senior Experts werden anscheinend nicht mehr gewollt.

antworten
WiWi Gast

Wechsel zu KPMG - Pro und Kontra

Dass der Gehalt ab 130k fix nicht weiter wesentlich steigt ist aber jammern auf einen sehr hohen Niveau ;)

WiWi Gast schrieb am 21.09.2023:

WiWi Gast schrieb am 21.09.2023:

Die Relation ist, dass bei 8% Inflationsrate eine Gehaltserhöhung von 2% einen realen Lohnrückgang bedeutet, berücksichtigt man noch die Steigerungen der Beitragsbemessungsgrenzen für die Sozialbersicherungen hinzu, dann schneidet man noch schlechter ab. Eine individuelle Steigerung über den 2% ist zwar grds. möglich, kommt aber in der Praxis nicht vor. Im Endeffekt ist das die Ansage "up or out" . Senior Experts werden anscheinend nicht mehr gewollt.

antworten
WiWi Gast

Wechsel zu KPMG - Pro und Kontra

WiWi Gast schrieb am 21.09.2023:

Dass der Gehalt ab 130k fix nicht weiter wesentlich steigt ist aber jammern auf einen sehr hohen Niveau ;)

Zumal man als Senior Manager auch noch Tantieme bekommt

antworten
WiWi Gast

Wechsel zu KPMG - Pro und Kontra

WiWi Gast schrieb am 21.09.2023:

Die Relation ist, dass bei 8% Inflationsrate eine Gehaltserhöhung von 2% einen realen Lohnrückgang bedeutet, berücksichtigt man noch die Steigerungen der Beitragsbemessungsgrenzen für die Sozialbersicherungen hinzu, dann schneidet man noch schlechter ab. Eine individuelle Steigerung über den 2% ist zwar grds. möglich, kommt aber in der Praxis nicht vor. Im Endeffekt ist das die Ansage "up or out" . Senior Experts werden anscheinend nicht mehr gewollt.

Dein Argument mag auf den ersten Blick sinnig erscheinen, doch beim weiteren Nachdenken macht es wenig Sinn.
Die Verbraucherinflation betrifft geringere Einkommensgruppen wesentlich stärker als Personen mit 130k aufwärts.

Kannst ja mal dir deine persönliche Inflationsrate errechnen ausgehend von deinen historischen Anschaffungen. Wenn du dazu dein Gehalt von 130k betrachtest, wirst du definitiv weit unter der offiziellen Verbraucherinflation liegen.

antworten
WiWi Gast

Wechsel zu KPMG - Pro und Kontra

Vielen Dank an alle für die Diskussion. Ich fasse es mal zusammen, bis auf den schwierigen Partner-Case, im Vergleich zu den anderen Big4, gibt es nichts, was gegen den Wechsel sprechen würde - so sehe ich es auch. Habs unterzeichnet, und jetzt bleibt nur noch eins zu tun - die Zeit bis zum Start genießen!

antworten
WiWi Gast

Wechsel zu KPMG - Pro und Kontra

WiWi Gast schrieb am 23.09.2023:

Vielen Dank an alle für die Diskussion. Ich fasse es mal zusammen, bis auf den schwierigen Partner-Case, im Vergleich zu den anderen Big4, gibt es nichts, was gegen den Wechsel sprechen würde - so sehe ich es auch. Habs unterzeichnet, und jetzt bleibt nur noch eins zu tun - die Zeit bis zum Start genießen!

Die Entscheidung, einen Arbeitsvertrag auf Basis von Meinungen in einem anonymen Forum zu unterschreiben finde ich schon lässig

antworten
WiWi Gast

Wechsel zu KPMG - Pro und Kontra

Was wäre denn eine geeignetere Entscheidungsgrundlage? Sicherlich hast du hier den Troll-Faktor, aber es sollte für jeden aufmerksamen Leser möglich sein, einen unrealistischen Kommentar von einer Meinung zu unterscheiden.

Daneben hast du eben ein großes Stimmungsbild und das ist absolut das, was ein Entscheider in einer solchen Situation haben KANN, nicht, was er haben WILL. Dass Wollen und Können hier nicht eins sind, das steht ja nicht zur Debatte.

Jedenfalls hat der TE ja gar nicht zum Ausdruck gebracht, dass es sich um das einzige bzw. alleinige Entscheidungskriterium handelte. Ich denke also schon, dass die Entscheidungsfindung grds. gerechtfertigt ist.

WiWi Gast schrieb am 24.09.2023:

Die Entscheidung, einen Arbeitsvertrag auf Basis von Meinungen in einem anonymen Forum zu unterschreiben finde ich schon lässig

antworten
WiWi Gast

Wechsel zu KPMG - Pro und Kontra

WiWi Gast schrieb am 24.09.2023:

Die Entscheidung, einen Arbeitsvertrag auf Basis von Meinungen in einem anonymen Forum zu unterschreiben finde ich schon lässig

Die Beiträge hier haben nur meine Entscheidung bekräftigt.

antworten
WiWi Gast

Wechsel zu KPMG - Pro und Kontra

WiWi Gast schrieb am 20.09.2023:

Die Frage, die ich mir stellen würde ist ob man bei der aktuellen Wirtschaftslage - drohende Rezession - zur einer UB wechseln sollte.

Finde die schwierige Wirtschaftslage spricht eher für einen Wechsel zu einer UB, von der Lage können die Berater am meisten profitieren.

antworten
WiWi Gast

Wechsel zu KPMG - Pro und Kontra

Weiß jemand wie so ein zweiter Arbeitstag (nach dem Welcome day) bei KPMG mit den Partnern aussehen kann? Hat jemand vielleicht Insights was an dem Tag gemacht wird?

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Horváth trauert um Controlling-Papst und Firmengründer Péter Horváth

Das Foto zeigt Péter Horváth, den Gründer der Managementberatung Horváth & Partner

Péter Horváth, der Controlling-Pionier und Firmengründer der Unternehmensberatung Horváth, ist am 4. Juni 2022 im Alter von 85 Jahren gestorben. Die über 1.000 Mitarbeitenden der international tätigen Managementberatung Horváth trauern um ihren Aufsichtsrat. 1973 baute Péter Horváth an der TU Darmstadt den ersten Lehrstuhl für Controlling in Deutschland auf. Sein Standardwerk „Controlling“ ist inzwischen in der 14. Auflage erschienen und gilt unter Wirtschaftsstudierenden als Controlling-Bibel.

Macht ein Hidden Champion aus NRW das Consulting von morgen?

Noch ist die viadee Unternehmensberatung AG unter IT-Talenten ein echter Geheimtipp. Sie vereint Beratung und Softwareentwicklung und berät regionale Unternehmen in NRW. In den Mittelpunkt stellt sie dabei ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Neben der individuellen Förderung loben diese flache Hierarchien, ein familiäres Arbeitsumfeld und eine außergewöhnliche Work-Life-Balance. Dafür wurde die viadee bei „Bester Arbeitgeber Deutschland 2022“ gerade mit Platz 6 und in NRW mit Platz 2 ausgezeichnet.

Die Unternehmensberatung

Cover: Die Unternehmensberatung: Von der strategischen Konzeption zur praktischen Umsetzung

Der Beratungsbranche boomt durch die Digitalisierung. Welche Anforderungen stellt die Digitalisierung an die Beratungsbranche? Was fasziniert so viele Absolventen der Wirtschaftswissenschaften an der Unternehmensberatung? Berater-Flüsterer Dirk Lippold zeigt in der neu erschienen dritten Auflage seines Consulting-Klassikers »Die Unternehmensberatung«, wie sich die Beratung zukünftig verändern wird.

Roland Berger übernimmt POLARIXPARTNER

Ein Wolkenkratzer symbolisiert die Übernahme der POLARIXPARTNER durch die Unternehmensberatung Roland Berger.

Roland Berger verstärkt sich mit dem Team von POLARIXPARTNER und baut seine Expertise im Bereich Kostenoptimierung weiter aus. Die in Saarburg (Rheinland-Pfalz) ansässige Beratung beschäftigte zuletzt rund 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. POLARIXPARTNER unterstützt Unternehmen sowohl bei der Strategieentwicklung als auch bei der Optimierung von Kosten und Prozessen zur nachhaltigen Verbesserung der Effizienz.

Fallstudienworkshop: Volkswagen Consulting Case Race 2022

VW-Consulting: Fallstudienworkshop "Case Race 2022"

Wer hinter die Kulissen der Strategieberatung und des Volkswagen Konzerns blicken möchte, hat dazu beim "Case Race 2022" Gelegenheit. Der Fallstudienworkshop von Volkswagen Consulting findet vom 13. bis 15. Juli 2022 in Wolfsburg statt. Bewerben können sich Studierende im Bachelor oder Master, Absolvent:innen und Young Professionals mit bis zu einem Jahr Berufserfahrung. Die Bewerbungsfrist für den Fallstudienworkshop von Volkswagen Consulting ist der 15. Juni 2022.

Accenture übernimmt Ingenieurberatung umlaut

Wirtschaftsingenieur

Accenture wächst mit der Übernahme von umlaut im Kerngeschäft der Digitalisierungsberatung weiter. Das internationale Beratungsunternehmen reagiert damit auf die zunehmende Digitalisierung der industriellen Fertigung und der steigenden Nachfrage nach Beratungsleistungen dabei. Die Ingenieurberatung umlaut ist die jüngste zahlreicher Akquisitionen. Vor einigen Wochen erst hatte Accenture die deutsche Strategieberatung Homburg & Partner und die deutsche Technologieberatung SALT Solutions übernommen.

Accenture übernimmt Strategieberatung Homburg & Partner

Ein Messbecher mit einer roten Flüssigkeit.

Accenture übernimmt die deutsche Strategieberatung Homburg & Partner mit Kunden aus dem Gesundheitssektor, der Industriegüter- und Chemieindustrie. Die internationale Managementberatung Accenture verstärkt sich mit dem 73-köpfigen Team vor allem in den Bereichen Marktstrategie, Vertrieb und Preismanagement.

Horvath mit neuem Markenauftritt auf Wachstumskurs

horvath-Logo-Rebranding

Horváth & Partners feiert den 40. Geburtstag mit einem Rebranding. Im Zentrum des neuen Markenauftritts steht die Verkürzung des Markennamens auf Horváth. Der Namensteil „& Partners“ entfällt. Die Doppelraute als Signet kennzeichnet künftig das Logo. Inhaltlich spielt insbesondere das stark wachsenden Geschäft der Transformationsberatung eine tragende Rolle.

Tanas Consulting: Pionierarbeit bei der Anwendung von ChatGPT im Geschäftsumfeld

Zwei Unternehmensberater arbeiten gemeinsam an einem Macbook für einen Kunden an einer KI-Strategie zu ChatGPT.

Seit kurzem haben GPT-Technologien die künstliche Intelligenz revolutioniert und den Weg für große Fortschritte im Bereich der Sprachverarbeitung geebnet. ChatGPT, das prominenteste Beispiel, hat sich rasch zu einem wertvollen Instrument im Geschäftsumfeld entwickelt. Seine Fähigkeit, komplexe Anfragen zu bearbeiten und präzise Antworten zu liefern, ermöglicht es Unternehmen, Arbeitsabläufe zu optimieren und eine bessere Kommunikation mit ihren Zielgruppen zu erreichen. Mit diesen Technologien stehen Unternehmen vor einem neuen Zeitalter der Automatisierung mit Potenzial, Geschäftsprozesse grundlegend zu verändern.

Consultingbranche 2019: Beratertalente bleiben umkämpft

BDU-Studie Consultingbranche 2019: Ein Unternhemensberater liest eine Wirtschaftszeitung.

In der Consultingbranche ist der Branchenumsatz 2018 um 7,3 Prozent auf 33,8 Milliarden Euro gestiegen. Auch für 2019 sind die deutschen Unternehmensberater lautet der Branchenstudie „Facts & Figures zum Beratermarkt“ des Bundesverbandes Deutscher Unternehmensberater (BDU) zuversichtlich. Die Jobaussichten für Beratertalente sind erneut entsprechend gut. 90 Prozent der großen und Dreiviertel der mittelgroßen Beratungen planen, in 2019 zusätzliche Juniorberater und Seniorberater einzustellen.

Managementberatung AT Kearney mit Rebranding

Die Worte AT und raus stehen für die Kürzung des Firmennamens der Beratung AT Kearney um die Buchstaben A und T.

Die aus den USA stammende globale Managementberatung AT Kearney hat ein umfassendes Rebranding angekündigt. Die neue Marke "Kearney" soll die Menschlichkeit unterstreichen, die Kunden, Kollegen und Alumni nach eigenen Angaben der Firma am meisten schätzen.

Bain übernimmt die dänische Beratung Qvartz

Übernahme der dänischen Beratung Qvartz durch Bain.

Die internationale Unternehmensberatung Bain & Company übernimmt das dänische Beratungsunternehmen Qvartz. Bain stärkt mit der Übernahme seine Führungsposition in den nordischen Ländern. Die beiden Consulting-Unternehmen arbeiten aktuell an den Einzelheiten der vereinbarten Transaktion.

Antworten auf Wechsel zu KPMG - Pro und Kontra

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