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Sind die hohen Gehälter in der Beratung gerechtfertigt?

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WiWi Gast

Sind die hohen Gehälter in der Beratung gerechtfertigt?

Kommilitone hat gerade bei Strategy& angefangen.

Als 24-jähriger nach dem Master bei denen 83k fix + Bonus = 95k komplett. Also de facto mehr als ein Oberarzt. Zum Einstieg. Mit 24/25 Jahren.

Ist das gerechtfertigt? Ja, sie müssen viel arbeiten. Ein Arzt allerdings auch (plus Nachtdienste).

Wie verkauft man so etwas der Gesellschaft? Wird es Neider unter den Freunden geben? Kann man das ganze Geld überhaupt ausgeben? Fragen über Fragen

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WiWi Gast

Re: Sind die hohen Gehälter in der Beratung gerechtfertigt?

Angebot und Nachfrage. Mehr braucht man dazu nicht zu sagen.

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WiWi Gast

Re: Sind die hohen Gehälter in der Beratung gerechtfertigt?

Ja es ist gerechtfertigt, den besten 500 Absolventen eines Jahrgangs bei den Arbeitszeiten so ein Gehalt zu zahlen.

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WiWi Gast

Re: Sind die hohen Gehälter in der Beratung gerechtfertigt?

Angebot (an fähigen Absolventen) gibt es ganz sicher genug.

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WiWi Gast

Re: Sind die hohen Gehälter in der Beratung gerechtfertigt?

Ich find diese Gehaltsdiskusion immer ein bisschen schwierig. Auch mit Fußballergehältern, auch wenn das nochmal ganz andere Dimensionen sind. Aber ich denk mir dann immer : geht doch nicht mehr ins Stadion, wenns euch nicht passt. Aber die Leute gehen... und solange es Unternehmen gibt, die bereit sind, für Berater soviel Geld auszugeben, werden auch diese Menschen so viel verdienen.

Und grundsätzlich denke ich sowieso, das unsere Gesellschaft so weit fortgeschritten ist, das jeder selbst etwas im Leben erreichen kann. Meine Eltern arbeiten beide im Supermarkt und ich musste während dem Studium mehr machen , als diejenigen, die jeden Monat 600 Euro von Papa bekommen haben. Aber ich habs auch gepackt und verdiene mittlerweile (okay ich bin schon 28 und nicht mehr 24) ebenfalls in dem Bereich zwischen 80 und 90 k.

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WiWi Gast

Re: Sind die hohen Gehälter in der Beratung gerechtfertigt?

Die Absolventen müssen diese Gehälter nicht der Gesellschaft verkaufen, das ist die Aufgabe der Unternehmen, die solche Gehälter zahlen. Und dann ist man im Prinzip genau bei dem Punkt meines Vorredner. Solange riesige Stundensätze für Beratungsleistungen bezahlt werden, können die Beratungen solche Gehälter zahlen. Und werden das auch, wenn sie die besten Köpfe haben wollen.

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WiWi Gast

Re: Sind die hohen Gehälter in der Beratung gerechtfertigt?

ob das gerechtfertigt ist, weil andere auch viel leisten? schwer zu beantworten...

fakt ist aber folgendes: ich hatte auch ein Angebot einer solchen klasse an UB, habe aber abgelehnt - weil mir meine Familie wichtiger ist - und das ist dann wahrer Luxus eben. Ich habe diese hohen summen immer als "schmerzensgeld" bezeichnet - und keiner konnte mir so recht bisher das Gegenteil beweisen: du wirst für eine enorme Arbeitsleistung, den Verzicht auf nennenswertes Privatleben usw entschädigt....

ist das also dann gerechtfertigt: ja - würde dennoch zu diesem Schluss kommen

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WiWi Gast

Re: Sind die hohen Gehälter in der Beratung gerechtfertigt?

Auf den Stundenlohn gerechnet ist das auch nicht viel über Facharbeiterniveau.

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WiWi Gast

Re: Sind die hohen Gehälter in der Beratung gerechtfertigt?

Niemanden interessiert der Stundenlohn. Natürlich muss sich das ein 35h/Woche Industrie Sachbearbeiter einreden lassen, dass er einen ähnlichen Stundenlohn wie ein Einsteiger (!) im Consulting. Nur das Problem ist aber, dass der Sachbearbeiter am Ende das Jahres mit einen 40k nach hause geht, während der Berater mit 95k seinen wohlverdienten Urlaub auf den Malediven genießt.

Manche Menschen wollen lieber weniger arbeiten, dafür keinen Luxus haben. Andere Menschen stört es nicht Werktags lange zu arbeiten, dafür aber im Urlaub Luxusreisen sich gönnen, ein schönes Haus kaufen und im späteren Alter auf ein Bankkonto mit 500k bis zu 1-2 Millionen schauen zu können.

Lounge Gast schrieb:

Auf den Stundenlohn gerechnet ist das auch nicht viel über
Facharbeiterniveau.

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WiWi Gast

Re: Sind die hohen Gehälter in der Beratung gerechtfertigt?

"einen ähnlichen Stundenlohn wie ein Einsteiger (!) im Consulting. "

Wenn ich bei Daimler 62k bei 35h bekomme bin ich auch Einsteiger ;-) Die restlichen 40h in denen du für 30k mehr arbeitest kann ich mir ein zweites Standbein schaffen, z.B. Start Up oder ähnliches. Wohlgemerkt bei FREIER Zeiteinteilung.

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WiWi Gast

Re: Sind die hohen Gehälter in der Beratung gerechtfertigt?

Ein ehemaliger Kollege von mir hat zuletzt in der Strategieabteilung eines großen deutschen Freizeitparks gearbeitet und war für die Prozessoptimierung zuständig und hat zudem die IT-Abteilung geleitet. Er war der Geschäftsführung direkt unterstellt. Gearbeitet hat er 60 Stunden pro Woche, an Gehalt hat er trotz hervorragender Leistungen nur 50000 Euro, einen Firmenwagen und 40 Freikarten bekommen.
Er hat dann gekündigt und hat vier Tage später einen Anruf einer kleinen Beratungsfirma (ca. 60 Berater) bekommen, die ihm im Gespräch 130000 Euor plus Firmenwagen offeriert haben. Wenn ich diesen Fall so betrachte, finde ich das Gehalt schon gerechtfertigt.

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WiWi Gast

Re: Sind die hohen Gehälter in der Beratung gerechtfertigt?

Wenn man jung ist, kann man auch viel arbeiten. U30 kann man ruhig volle Pulle machen und sollte schon eine gute Karrierebasis gelegt haben. Danach dann, Ü30, Wechsel in Industrie und Familienplanung abschließen.

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WiWi Gast

Re: Sind die hohen Gehälter in der Beratung gerechtfertigt?

Haha...U30 kann man ruhig volle Pulle machen?

Gerade bei U30 hat man die Chance, alles zu erleben, was ab Ü30 fast unmöglich ist.
Wenn man Angebot und Nachfrage betrachtet, dann sind die hohen Gehälter berechtigt.
Allerdings kann man ruhig mit dieser endlosen Diskussion nicht glücklich, wenn man Leistungen solcher UBs im Auge hat.

P.S.: Jeder Arbeitnehmer (egal, welche Branche) ist ersetzbar. Bei Fußballern theoretisch auch. Allerdings viel schwieriger bzw. nicht so einfach ersetzbar.

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WiWi Gast

Re: Sind die hohen Gehälter in der Beratung gerechtfertigt?

Interessant ist doch der Auftrag, den die UB bekommt. Wenn es um Produktionsgeschichten etc geht ist manchmal im Hause mehr Wissen vorhanden als manche "Manager" wahrhaben wollen.

Mein Bruder hatte mitbekommen, dass im Hause eine UB kommen soll wegen Produktion etc. - da manche Dinge verändert werden mussten.

Seinen Vorschlag wollte er gegen einige k? unterbreiten, was aber abgelehnt wurde - die Forderung war unverschämt und teuer meinte der Produktionsmanager.

Man vereinbarte einen versiegelten Umschlag zu hinterlegen und zu schauen was die UB...
1) alles vorschlägt
2) die Firma davon umsetzt
3) der ganze Spass (UB-Rechnung) kostet

Alles in allem wurde nur eine Lösung vorgeschlagen, diese umgesetzt und danach kam mein Bruder mit dem verschlossenen Umschlag wieder rein.

Der Managing Director war auch dabei und man öffnete den Umschlag, wobei sich dann ergab, die gleiche Lösung wie von der UB; mit z.T. effektiveren Maßnahmen und die Summe die mein Bruder haben wollte waren ca. 60% der Gesamtrechnung der UB.

Über die leeren Gesichter lacht mein Bruder noch heute...

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WiWi Gast

Re: Sind die hohen Gehälter in der Beratung gerechtfertigt?

Jaja immer die Mär der ach so smarten und intelligenteren Konzernmitarbeiter, die eigentlich alles besser können...

Wenn dem so wäre, würde es den Beruf des Beraters nicht geben. Jeder der in einer Beratung gearbeitet hat, weiß man wie behäbig und ineffizient es in Konzernen teilweise zugeht.

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WiWi Gast

Re: Sind die hohen Gehälter in der Beratung gerechtfertigt?

Immer diese Bekannten von Bekannten die alles sooo viel besser können als die ungebildeten, überbezahlten, bösen Berater

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WiWi Gast

Re: Sind die hohen Gehälter in der Beratung gerechtfertigt?

Und selbst wenn, haben die Mitarbeiter innerhalb der Organisation doch meistens gar nicht die Zeit dazu - viele arbeiten doch jetzt schon an der Kapazitätsgrenze. Irgendeiner muss die Arbeit ja auch machen. Nur weil der Kollege jetzt den richtigen Riecher hatte, heißt das auch nicht, dass er ihn immer haben wird - oder das es noch mehr von der Sorte gibt. Oft haben Mitarbeiter ja nur einen relativ kleinen Bereich den sie kennen/ in dem sie arbeiten - klar, dass da nicht immer das "Big Picture" betrachtet wird.

WiWi Gast schrieb am 26.09.2016:

Jaja immer die Mär der ach so smarten und intelligenteren Konzernmitarbeiter, die eigentlich alles besser können...

Wenn dem so wäre, würde es den Beruf des Beraters nicht geben. Jeder der in einer Beratung gearbeitet hat, weiß man wie behäbig und ineffizient es in Konzernen teilweise zugeht.

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WiWi Gast

Re: Sind die hohen Gehälter in der Beratung gerechtfertigt?

Was würde Mario Basler wohl hierauf antworten?

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WiWi Gast

Re: Sind die hohen Gehälter in der Beratung gerechtfertigt?

WiWi Gast schrieb am 26.09.2016:

Interessant ist doch der Auftrag, den die UB bekommt. Wenn es um Produktionsgeschichten etc geht ist manchmal im Hause mehr Wissen vorhanden als manche "Manager" wahrhaben wollen.

Mein Bruder hatte mitbekommen, dass im Hause eine UB kommen soll wegen Produktion etc. - da manche Dinge verändert werden mussten.

Seinen Vorschlag wollte er gegen einige k? unterbreiten, was aber abgelehnt wurde - die Forderung war unverschämt und teuer meinte der Produktionsmanager.

Man vereinbarte einen versiegelten Umschlag zu hinterlegen und zu schauen was die UB...
1) alles vorschlägt
2) die Firma davon umsetzt
3) der ganze Spass (UB-Rechnung) kostet

Alles in allem wurde nur eine Lösung vorgeschlagen, diese umgesetzt und danach kam mein Bruder mit dem verschlossenen Umschlag wieder rein.

Der Managing Director war auch dabei und man öffnete den Umschlag, wobei sich dann ergab, die gleiche Lösung wie von der UB; mit z.T. effektiveren Maßnahmen und die Summe die mein Bruder haben wollte waren ca. 60% der Gesamtrechnung der UB.

Über die leeren Gesichter lacht mein Bruder noch heute...

Lass mich raten: dein Bruder ist Schwabe??

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WiWi Gast

Re: Sind die hohen Gehälter in der Beratung gerechtfertigt?

Es geht bei der Beauftragung von externen Beratern auch häufig darum, einen neutralen Blick von außen zu gewährleisten. Erfahrene MItarbeiter sind nach Jahren so in die Strukturen eingefahren, dass sie quasi "Betriebsblind" werden. Und genau da, können externe Berater eher Problematiken erkennen, die Festangestellte als gegeben sehen bzw. kein Verbesserungspotential mehr erkennen.

Trotzdem stehe ich Beratern oft kritisch gegenüber. Ich war selber mal für 2 Jahre nach dem Studium tätig (Big4) und weiß, dass auch viele Dampfplauderer unter ihnen sind die sich sehr gut verkaufen können aber eher weniger fachliche Expertise vorzuweisen haben. (Auch wenn das viele hier im Forum wahrscheinlich nicht einsehen werden) Da achte ich nun besonders drauf, wenn wir im Konzern mal wieder Berater im Haus haben. (Was sehr häufig der Fall ist)

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WiWi Gast

Re: Sind die hohen Gehälter in der Beratung gerechtfertigt?

Natürlich sind die Gehälter gerechtfertigt- sie sind durch den Markt entstanden. Die Firmen zahlen die Honorare weil sie erwarten, den entsprechenden Gegenwert zu erhalten. Ob dem so ist, darüber darf gestritten werden. Das kann aber dem Berater egal sein.

Deine Frage zielte wohl eher auf die moralische Diskussion.
Ein Feuerwehrmann, der Dein Hab und Gut vor einer Flut oder Dich vor den Flammen rettet, der Arzt, der Dein Kind nach der Geburt notoperiert und dessen Leben rettet. Jeder würde sagen, dass diese Menschen mehr verdient hätten als derjenige, der etwa Dein Geld verwaltet. Jeder würde diesen "Helden" für Ihre Leistung sogar seinen gesamten Besitz geben.
Oder anders gesagt, würde z.B. ein Banker, Anwalt etc. und ein Arzt seine Dienstleistung auf der Grünen Wiese verkaufen- wer würde mehr erzielen?

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WiWi Gast

Re: Sind die hohen Gehälter in der Beratung gerechtfertigt?

ja nice beratung 90k bei 90 stunden woche. was für 1 life

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WiWi Gast

Re: Sind die hohen Gehälter in der Beratung gerechtfertigt?

Da Du den Sachbearbeiter mit "Einsteigern" im Consulting vergleichst- ein berufserfahrener Sachbearbeiter mit vergleichbarem Abschluss in der Industrie und 40k?
Natürlich muss sich das ein 60h/Woche Consultant einreden lassen :)

Frag mal die Sacharbeiter mit Uni-Abschluss in den IGM/Chemie/Energie-Betrieben. Oder besser nicht, sonst fällst Du noch von Deinem Tretroller :)

WiWi Gast schrieb am 23.09.2016:

Niemanden interessiert der Stundenlohn. Natürlich muss sich das ein 35h/Woche Industrie Sachbearbeiter einreden lassen, dass er einen ähnlichen Stundenlohn wie ein Einsteiger (!) im Consulting. Nur das Problem ist aber, dass der Sachbearbeiter am Ende das Jahres mit einen 40k nach hause geht, während der Berater mit 95k seinen wohlverdienten Urlaub auf den Malediven genießt.

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WiWi Gast

Re: Sind die hohen Gehälter in der Beratung gerechtfertigt?

WiWi Gast schrieb am 13.07.2018:

ja nice beratung 90k bei 90 stunden woche. was für 1 life

90 Stunden/Woche arbeitet kein Consultant.

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WiWi Gast

Re: Sind die hohen Gehälter in der Beratung gerechtfertigt?

Meiner Erfahrung nach gibt es zwei Hauptgründe für die Inanspruchnahme externer Berater.

  1. Skaleneffekte. Bestimmte Aufgaben (z.B. Compliance) lösen Beratungsfirmen einfach schneller und effizienter, als wenn sich jemand im Haus damit beschäftigen muss, weil es für sie einfach daily business ist.

  2. Auslagerung von Haftungsrisiken. Gerade bei superkomplexen Fragen (z.B. grenzüberschreitende M&A-Deals) greift man natürlich auf Berater zurück, weil da zuviel auf dem Spiel steht. Wenn solche Deals schiefgehen, kommt nächsten Monat der Umwandlungssteuerbescheid in siebenstelliger Höhe (Bsp). Sowas kann Unternehmen in die Insolvenz stürzen. Hat man sich auf Berater verlassen, hat man gegen die in solchen Fällen Regressansprüche.

Der Rest ist Makulatur. Kein Unternehmen mit halbwegs guten Leuten braucht die Hilfe von Jung-Beratern im Anzug, die viel Geld kosten und den ganzen Tag irgendwelche Excel-Listen und Powerpoint-Folien malen und runterbeten. Die erzählen meistens nichts anderes, als man sowieso schon weiß.

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WiWi Gast

Re: Sind die hohen Gehälter in der Beratung gerechtfertigt?

WiWi Gast schrieb am 24.09.2016:

"einen ähnlichen Stundenlohn wie ein Einsteiger (!) im Consulting. "

Wenn ich bei Daimler 62k bei 35h bekomme bin ich auch Einsteiger ;-) Die restlichen 40h in denen du für 30k mehr arbeitest kann ich mir ein zweites Standbein schaffen, z.B. Start Up oder ähnliches. Wohlgemerkt bei FREIER Zeiteinteilung.

An alle Berater: wenn ihr das wegen des Anspruchs, der Ebene, Vielfalt oder des Drives macht, verstehe ich es, aber bitte argumentiert nicht mit dem Gehalt.

Genau wie im post oben beschrieben arbeitet ihr euch dumm und dämlich, rafft eure Körper und Seele dahin, verpasst die Vielfältigkeit im Privatleben und das nur für auf das reine Gehalt bezogene letzte 25 %. mehr netto.

65k bei 35h ist einfach unschlagbar
Oder eben 150k bei 50h
Aber bitte keine 90k für 70h + leben aus dem Koffer

PS wird der Grenzsteuersatz noch mit berücksichtigt, wird das Gehaltsargument sehr sehr schnell ziemlich dünn.

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WiWi Gast

Re: Sind die hohen Gehälter in der Beratung gerechtfertigt?

Die 90.000 hat man im zweiten Jahr, es wird ja mehr. Und in keinem IGM-Unternehmen hast du spätestens im zweiten Jahr 90.000 Euro Gehalt.

Was viele nicht mögen, für mich aber ein relevanter Faktor ist: Wenn man unter der Woche beim Kunden ist, kann man abends sowieso nichts besonderes machen, dann kann man auch gleich arbeiten. Und ein Tinderdate pro Woche ist auch drin, macht man eben um 22 Uhr Schluss.

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WiWi Gast

Re: Sind die hohen Gehälter in der Beratung gerechtfertigt?

Ich glaube die Studies hier unterschätzen, wie ineffizient viele IG Metall Konzerne und Mittelständler in Deutschland sind. Ich war schon Teil von mehreren Beratungsteams, die die Trajectory einer Firma nachhaltig beeinflusst haben. Die Zusammenarbeit mit guten Beratungen kann über den tatsächlichen Erfolg von vielen Projekten entscheiden.

WiWi Gast schrieb am 13.07.2018:

Meiner Erfahrung nach gibt es zwei Hauptgründe für die Inanspruchnahme externer Berater.

  1. Skaleneffekte. Bestimmte Aufgaben (z.B. Compliance) lösen Beratungsfirmen einfach schneller und effizienter, als wenn sich jemand im Haus damit beschäftigen muss, weil es für sie einfach daily business ist.

  2. Auslagerung von Haftungsrisiken. Gerade bei superkomplexen Fragen (z.B. grenzüberschreitende M&A-Deals) greift man natürlich auf Berater zurück, weil da zuviel auf dem Spiel steht. Wenn solche Deals schiefgehen, kommt nächsten Monat der Umwandlungssteuerbescheid in siebenstelliger Höhe (Bsp). Sowas kann Unternehmen in die Insolvenz stürzen. Hat man sich auf Berater verlassen, hat man gegen die in solchen Fällen Regressansprüche.

Der Rest ist Makulatur. Kein Unternehmen mit halbwegs guten Leuten braucht die Hilfe von Jung-Beratern im Anzug, die viel Geld kosten und den ganzen Tag irgendwelche Excel-Listen und Powerpoint-Folien malen und runterbeten. Die erzählen meistens nichts anderes, als man sowieso schon weiß.

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WiWi Gast

Re: Sind die hohen Gehälter in der Beratung gerechtfertigt?

WiWi Gast schrieb am 14.07.2018:

Ich glaube die Studies hier unterschätzen, wie ineffizient viele IG Metall Konzerne und Mittelständler in Deutschland sind. Ich war schon Teil von mehreren Beratungsteams, die die Trajectory einer Firma

Die was?

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WiWi Gast

Re: Sind die hohen Gehälter in der Beratung gerechtfertigt?

WiWi Gast schrieb am 14.07.2018:

WiWi Gast schrieb am 14.07.2018:

Ich glaube die Studies hier unterschätzen, wie ineffizient viele IG Metall Konzerne und Mittelständler in Deutschland sind. Ich war schon Teil von mehreren Beratungsteams, die die Trajectory einer Firma

Die was?

Na die Trajectory

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WiWi Gast

Re: Sind die hohen Gehälter in der Beratung gerechtfertigt?

WiWi Gast schrieb am 14.07.2018:

WiWi Gast schrieb am 14.07.2018:

WiWi Gast schrieb am 14.07.2018:

Ich glaube die Studies hier unterschätzen, wie ineffizient viele IG Metall Konzerne und Mittelständler in Deutschland sind. Ich war schon Teil von mehreren Beratungsteams, die die Trajectory einer Firma

Die was?

Na die Trajectory

Sach ma auf deutsch ,

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WiWi Gast

Re: Sind die hohen Gehälter in der Beratung gerechtfertigt?

WiWi Gast schrieb am 14.07.2018:

Die 90.000 hat man im zweiten Jahr, es wird ja mehr. Und in keinem IGM-Unternehmen hast du spätestens im zweiten Jahr 90.000 Euro Gehalt.

Was viele nicht mögen, für mich aber ein relevanter Faktor ist: Wenn man unter der Woche beim Kunden ist, kann man abends sowieso nichts besonderes machen, dann kann man auch gleich arbeiten. Und ein Tinderdate pro Woche ist auch drin, macht man eben um 22 Uhr Schluss.

Kommt ja drauf an, was man unter "etwas besonderem" versteht. Seit ich arbeite gehe ich auch unter der Woche nicht mehr saufen. Trotzdem ist es schon deutlich mehr Lebensqualität, dass man alleine die Option hat, abends nach Hause zu kommen, ggf. noch ne Runde joggen zu gehen, Fußball zu gucken, was essen zu gehen, oder einfach nur rumzugammeln. Die Flexibilität ist das Entscheidende und die hast du als Berater nicht, weil von dir erwartet wird, bis ultimo im Büro zu sitzen.

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WiWi Gast

Re: Sind die hohen Gehälter in der Beratung gerechtfertigt?

Deswegen hab ich meine These ja auf Unternehmen mit halbwegs guten Leuten eingeschränkt. Pfeifen gibt es immer und überall. Da kann manchmal niemand mehr helfen.

WiWi Gast schrieb am 14.07.2018:

Ich glaube die Studies hier unterschätzen, wie ineffizient viele IG Metall Konzerne und Mittelständler in Deutschland sind. Ich war schon Teil von mehreren Beratungsteams, die die Trajectory einer Firma nachhaltig beeinflusst haben. Die Zusammenarbeit mit guten Beratungen kann über den tatsächlichen Erfolg von vielen Projekten entscheiden.

WiWi Gast schrieb am 13.07.2018:

Meiner Erfahrung nach gibt es zwei Hauptgründe für die Inanspruchnahme externer Berater.

  1. Skaleneffekte. Bestimmte Aufgaben (z.B. Compliance) lösen Beratungsfirmen einfach schneller und effizienter, als wenn sich jemand im Haus damit beschäftigen muss, weil es für sie einfach daily business ist.

  2. Auslagerung von Haftungsrisiken. Gerade bei superkomplexen Fragen (z.B. grenzüberschreitende M&A-Deals) greift man natürlich auf Berater zurück, weil da zuviel auf dem Spiel steht. Wenn solche Deals schiefgehen, kommt nächsten Monat der Umwandlungssteuerbescheid in siebenstelliger Höhe (Bsp). Sowas kann Unternehmen in die Insolvenz stürzen. Hat man sich auf Berater verlassen, hat man gegen die in solchen Fällen Regressansprüche.

Der Rest ist Makulatur. Kein Unternehmen mit halbwegs guten Leuten braucht die Hilfe von Jung-Beratern im Anzug, die viel Geld kosten und den ganzen Tag irgendwelche Excel-Listen und Powerpoint-Folien malen und runterbeten. Die erzählen meistens nichts anderes, als man sowieso schon weiß.

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WiWi Gast

Re: Sind die hohen Gehälter in der Beratung gerechtfertigt?

Bei unseren Kunden-Unternehmen hocken sogar sehr gute Leute mit Promotion von den Top Unis. Erfolgreich mal wirklich Veränderungen im Unternehmen schaffen können die aber nicht. Die Leute sind dabei oft nicht das Problem, sondern die starren Strukturen.

WiWi Gast schrieb am 14.07.2018:

Deswegen hab ich meine These ja auf Unternehmen mit halbwegs guten Leuten eingeschränkt. Pfeifen gibt es immer und überall. Da kann manchmal niemand mehr helfen.

WiWi Gast schrieb am 14.07.2018:

Ich glaube die Studies hier unterschätzen, wie ineffizient viele IG Metall Konzerne und Mittelständler in Deutschland sind. Ich war schon Teil von mehreren Beratungsteams, die die Trajectory einer Firma nachhaltig beeinflusst haben. Die Zusammenarbeit mit guten Beratungen kann über den tatsächlichen Erfolg von vielen Projekten entscheiden.

WiWi Gast schrieb am 13.07.2018:

Meiner Erfahrung nach gibt es zwei Hauptgründe für die Inanspruchnahme externer Berater.

  1. Skaleneffekte. Bestimmte Aufgaben (z.B. Compliance) lösen Beratungsfirmen einfach schneller und effizienter, als wenn sich jemand im Haus damit beschäftigen muss, weil es für sie einfach daily business ist.

  2. Auslagerung von Haftungsrisiken. Gerade bei superkomplexen Fragen (z.B. grenzüberschreitende M&A-Deals) greift man natürlich auf Berater zurück, weil da zuviel auf dem Spiel steht. Wenn solche Deals schiefgehen, kommt nächsten Monat der Umwandlungssteuerbescheid in siebenstelliger Höhe (Bsp). Sowas kann Unternehmen in die Insolvenz stürzen. Hat man sich auf Berater verlassen, hat man gegen die in solchen Fällen Regressansprüche.

Der Rest ist Makulatur. Kein Unternehmen mit halbwegs guten Leuten braucht die Hilfe von Jung-Beratern im Anzug, die viel Geld kosten und den ganzen Tag irgendwelche Excel-Listen und Powerpoint-Folien malen und runterbeten. Die erzählen meistens nichts anderes, als man sowieso schon weiß.

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WiWi Gast

Re: Sind die hohen Gehälter in der Beratung gerechtfertigt?

WiWi Gast schrieb am 14.07.2018:

Bei unseren Kunden-Unternehmen hocken sogar sehr gute Leute mit Promotion von den Top Unis. Erfolgreich mal wirklich Veränderungen im Unternehmen schaffen können die aber nicht. Die Leute sind dabei oft nicht das Problem, sondern die starren Strukturen.

Jo. Einige wenige gute Leute machen es auch noch nicht. Die ganze Abteilung muss schon ne gewisse Dynamik in sich tragen.

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WiWi Gast

Re: Sind die hohen Gehälter in der Beratung gerechtfertigt?

Bringt halt auch nix, wenn man gute Leute hat - die aber gar keine Zeit haben solche Projekte durchzuführen. I.d.R. sind doch alle mit dem Tagesgeschäft schon ausgelastet (oder tun zumindest so).

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WiWi Gast

Re: Sind die hohen Gehälter in der Beratung gerechtfertigt?

oft bringt die (top)management beratung auch gute interne ideen auf den tisch des ceos, was intern nie klappen würde.

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WiWi Gast

Re: Sind die hohen Gehälter in der Beratung gerechtfertigt?

WiWi Gast schrieb am 23.09.2016:

Niemanden interessiert der Stundenlohn. Natürlich muss sich das ein 35h/Woche Industrie Sachbearbeiter einreden lassen, dass er einen ähnlichen Stundenlohn wie ein Einsteiger (!) im Consulting. Nur das Problem ist aber, dass der Sachbearbeiter am Ende das Jahres mit einen 40k nach hause geht, während der Berater mit 95k seinen wohlverdienten Urlaub auf den Malediven genießt.

Manche Menschen wollen lieber weniger arbeiten, dafür keinen Luxus haben. Andere Menschen stört es nicht Werktags lange zu arbeiten, dafür aber im Urlaub Luxusreisen sich gönnen, ein schönes Haus kaufen und im späteren Alter auf ein Bankkonto mit 500k bis zu 1-2 Millionen schauen zu können.

Lounge Gast schrieb:

Auf den Stundenlohn gerechnet ist das auch nicht viel über
Facharbeiterniveau.

Kein Facharbeiter geht heute mit 40k nach Hause.

Ich habe zwar keine 35h Woche sondern nen 40h Vertrag (IGM 12b in Bayern), gehe aber auch mit 105k nach Hause. Und keine sekundengenau meine Gleizeit abfeiern.
Deshalb muss ich auch keinen langweiligen Urlaub auf den Malediven machen, sondern kann Aktivurlaub, Partyurlaub what ever machen weil ich mich im Job nicht wie Zitrone auspressen lasse.

Und auch die normalen Facharbeiter mit EG 6, 7, 8, 9 gehen eher mit 60k - 70k brutto heim.
zzgl. steuerfreien Schichtzulagen, jede Überstunde mit +25%/+50% ausbezahlt etc.
Und das verdienen die ab 18, 19, direkt nach der Lehre. Während der Berater bis zum Master nochmal 5 Jahre Verdienstausfall hat.

Der Berater hat auf dem Papier zwar seine 90k, aber im Gegensatz zum Sachbearbeiter in IGM / BCE hat er keine Gleitzeit etc. und im Gegensatz zum Facharbeiter muss er seine 90k auch voll versteuern ohne steuerfreie Zulagen.

Also in Wirklichkeit rechnen sich er UBler ihr Gehalt schön, nicht umgekehrt.

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WiWi Gast

Re: Sind die hohen Gehälter in der Beratung gerechtfertigt?

Was gerechtfertigt ist bestimmt der Markt, bzw. die Nachfrage. Man kann sich halt generell die Frage stellen welchen Zweck eine Beratung hat, hier muss man unterscheiden. Es gibt "Beratung" die dient einfach dazu, bestimmte Projekte in einem Unternehmen umzusetzen, weil entweder die internen MA ausgelastet sind, oder es sich nicht lohnt in dem Umfang wie für das Projekt notwendig ist interne Kapazitäten zu schaffen. Dann gibt es die Form der Beratung die stark auf strategische Dinge abzielt, hier wird oft gesagt, dass die Berater neue Ideen einbringen für die strategische Ausrichtung, defacto ist die Beratung hier eine externe Bestätigungsfunktion für die Geschäftsleitung (auch gegenüber dem Aufsichtsgremium) bzw. dient politisch dazu Dinge umzusetzen die für die Geschäftsleitung zu heikel sind. Klingt ketzerisch, aber gerade in der strategischen Beratung ist der Mehrwert im Sinne von neuen Ideen häufig begrenzt.

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WiWi Gast

Sind die hohen Gehälter in der Beratung gerechtfertigt?

WiWi Gast schrieb am 22.09.2016:

Kommilitone hat gerade bei Strategy& angefangen.

Als 24-jähriger nach dem Master bei denen 83k fix + Bonus = 95k komplett. Also de facto mehr als ein Oberarzt. Zum Einstieg. Mit 24/25 Jahren.

Ist das gerechtfertigt? Ja, sie müssen viel arbeiten. Ein Arzt allerdings auch (plus Nachtdienste).

95k ergeben als Single etwa 4300 Euro netto im Monat.
Ergibt bei etwa 70h durchschnittlicher Arbeitszeit pro Woche einen Nettostundenlohn von rund 14,30 Euro, was fuer einen Berufseinstieg mit Master vielleicht ein leicht ueberdurchschnittlicher Nettostundenlohn ist.
Fuer angebliche Hoechstperformer finde ich diesen Stundenlohn ehrlich gesagt unattraktiv, gerade da diese ja eigentlich noch attraktivere Optionen haben muessten, und die hohen Arbeitszeiten ja sicherlich auch physische und psychische Probleme verursachen koennen, und kaum Zeit fuer Freunde und Hobbies bleibt.

antworten
WiWi Gast

Sind die hohen Gehälter in der Beratung gerechtfertigt?

WiWi Gast schrieb am 10.08.2020:

Kommilitone hat gerade bei Strategy& angefangen.

Als 24-jähriger nach dem Master bei denen 83k fix + Bonus = 95k komplett. Also de facto mehr als ein Oberarzt. Zum Einstieg. Mit 24/25 Jahren.

Ist das gerechtfertigt? Ja, sie müssen viel arbeiten. Ein Arzt allerdings auch (plus Nachtdienste).

95k ergeben als Single etwa 4300 Euro netto im Monat.
Ergibt bei etwa 70h durchschnittlicher Arbeitszeit pro Woche einen Nettostundenlohn von rund 14,30 Euro, was fuer einen Berufseinstieg mit Master vielleicht ein leicht ueberdurchschnittlicher Nettostundenlohn ist.
Fuer angebliche Hoechstperformer finde ich diesen Stundenlohn ehrlich gesagt unattraktiv, gerade da diese ja eigentlich noch attraktivere Optionen haben muessten, und die hohen Arbeitszeiten ja sicherlich auch physische und psychische Probleme verursachen koennen, und kaum Zeit fuer Freunde und Hobbies bleibt.

Keiner bei S& macht 70h, im dritten sind’s dann 130k, Exit top, und ja woanders kriegt man anfangs (!) ähnlichen Stundenlohn aber nie mit der Aussicht so viel absolut zu kriegen. Oder wäre für dich ein Job mit 4h pro Woche zum Stundenlohn von 50€ besser als woanders 40h für 35€???

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WiWi Gast

Sind die hohen Gehälter in der Beratung gerechtfertigt?

Leute wie du gehören definitiv in die Industrie. Dieses umgerechne in Stundenlohn bringt dir vllt was für dein Ego, aber am Ende des Tages kann sich der Berater trotzdem eher ein Haus, Auto, mehr Urlaube & sparen leisten als du. Den meisten Beratern ist klar, dass der Stundenlohn nicht der beste ist. Aber wenn man bei den großen Beratungen ab Jahr 3 schon 120k verdient (ja bei MBB und Tier 2 ist es so), dann kannst du dich natürlich weiterhin über deinen tollen Stundenlohn freuen während der Berater 40k mehr nach hause bringt im Jahr.

WiWi Gast schrieb am 10.08.2020:

Kommilitone hat gerade bei Strategy& angefangen.

Als 24-jähriger nach dem Master bei denen 83k fix + Bonus = 95k komplett. Also de facto mehr als ein Oberarzt. Zum Einstieg. Mit 24/25 Jahren.

Ist das gerechtfertigt? Ja, sie müssen viel arbeiten. Ein Arzt allerdings auch (plus Nachtdienste).

95k ergeben als Single etwa 4300 Euro netto im Monat.
Ergibt bei etwa 70h durchschnittlicher Arbeitszeit pro Woche einen Nettostundenlohn von rund 14,30 Euro, was fuer einen Berufseinstieg mit Master vielleicht ein leicht ueberdurchschnittlicher Nettostundenlohn ist.
Fuer angebliche Hoechstperformer finde ich diesen Stundenlohn ehrlich gesagt unattraktiv, gerade da diese ja eigentlich noch attraktivere Optionen haben muessten, und die hohen Arbeitszeiten ja sicherlich auch physische und psychische Probleme verursachen koennen, und kaum Zeit fuer Freunde und Hobbies bleibt.

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ExBerater

Sind die hohen Gehälter in der Beratung gerechtfertigt?

Solange die UB das Geld für die hohen Gehälter erwirtschaftet, kann uns ja eigentlich egal sein, wie viel sie bezahlen.

"Angebot und Nachfrage" als Grund heranzuziehen halte ich aber für falsch. Es gibt - wie dieses Forum beweist - ja mehr als genug die sich für den Job interessieren und ihn auch könnten. Dazu muss man nur mal sehen, wie viele jedes Jahr BWL, Wing, Winfo,... abschließen, und vor allem wie das Verhältnis aus Bewerbern zu Zusagen in den Top Beratungen ist.
Angebot ist also mehr als genug da.

Etwas wichtiger ist der Konkurrenkampf unter den UBs. Da schlicht und ergreifend alle den selben Job bieten, und es auch beim Image keinerlei nennenswerte Unterscheidungen gibt, muss man halt mit dem Gehalt spielen um die "Besten" zu bekommen.
oder sogar die mit dem eher schwachen Image müssen noch mehr Zahlen um Gute zu bekommen.

Am Ende des Tages ist das aber auch deshalb möglich, weil die "Lebenserwartung" in der Beratung ja etwas 2-3 Jahre ist. Das heißt, eine UB hat gar nicht die Notwendigkeit, ein sinnvolles Gehaltsgefüge bis zur Rente zu struktieren. Man stellt Leute für viel Geld ein, die gehen nach 2 Jahren, man stellt wieder neue ein für etwas das gleiche Gehalt.

Probleme wird es nur vermehrt dort geben, wo immer mehr Tausende von Beratern einen Exit in die Industrie suchen, und feststellen werden, dass dort deutlich weniger bezahlt wird, oder noch schlimmer, es immer weniger Positionen für sie geben wird.
Man merkt ja schon seit Jahren, dass der Blick der Berater eher auf Start Ups geht, wo Verwirklichung eher im Fokus steht als ein Gehaltssprung beim Exit

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WiWi Gast

Sind die hohen Gehälter in der Beratung gerechtfertigt?

Ich denke, 90% der top berater wären auch gute Ärzte. So schwierig ist nur das Bestehen eines Medizinstudium nicht. Von daher ist das Gehalt gerechtfertigt.

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WiWi Gast

Sind die hohen Gehälter in der Beratung gerechtfertigt?

Macht man mehr oder weniger?

WiWi Gast schrieb am 10.08.2020:

Kommilitone hat gerade bei Strategy& angefangen.

Als 24-jähriger nach dem Master bei denen 83k fix + Bonus = 95k komplett. Also de facto mehr als ein Oberarzt. Zum Einstieg. Mit 24/25 Jahren.

Ist das gerechtfertigt? Ja, sie müssen viel arbeiten. Ein Arzt allerdings auch (plus Nachtdienste).

95k ergeben als Single etwa 4300 Euro netto im Monat.
Ergibt bei etwa 70h durchschnittlicher Arbeitszeit pro Woche einen Nettostundenlohn von rund 14,30 Euro, was fuer einen Berufseinstieg mit Master vielleicht ein leicht ueberdurchschnittlicher Nettostundenlohn ist.
Fuer angebliche Hoechstperformer finde ich diesen Stundenlohn ehrlich gesagt unattraktiv, gerade da diese ja eigentlich noch attraktivere Optionen haben muessten, und die hohen Arbeitszeiten ja sicherlich auch physische und psychische Probleme verursachen koennen, und kaum Zeit fuer Freunde und Hobbies bleibt.

Keiner bei S& macht 70h, im dritten sind’s dann 130k, Exit top, und ja woanders kriegt man anfangs (!) ähnlichen Stundenlohn aber nie mit der Aussicht so viel absolut zu kriegen. Oder wäre für dich ein Job mit 4h pro Woche zum Stundenlohn von 50€ besser als woanders 40h für 35€???

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WiWi Gast

Sind die hohen Gehälter in der Beratung gerechtfertigt?

WiWi Gast schrieb am 10.08.2020:

Leute wie du gehören definitiv in die Industrie. Dieses umgerechne in Stundenlohn bringt dir vllt was für dein Ego, aber am Ende des Tages kann sich der Berater trotzdem eher ein Haus, Auto, mehr Urlaube & sparen leisten als du. Den meisten Beratern ist klar, dass der Stundenlohn nicht der beste ist. Aber wenn man bei den großen Beratungen ab Jahr 3 schon 120k verdient (ja bei MBB und Tier 2 ist es so), dann kannst du dich natürlich weiterhin über deinen tollen Stundenlohn freuen während der Berater 40k mehr nach hause bringt im Jahr.

Kommilitone hat gerade bei Strategy& angefangen.

Als 24-jähriger nach dem Master bei denen 83k fix + Bonus = 95k komplett. Also de facto mehr als ein Oberarzt. Zum Einstieg. Mit 24/25 Jahren.

Ist das gerechtfertigt? Ja, sie müssen viel arbeiten. Ein Arzt allerdings auch (plus Nachtdienste).

95k ergeben als Single etwa 4300 Euro netto im Monat.
Ergibt bei etwa 70h durchschnittlicher Arbeitszeit pro Woche einen Nettostundenlohn von rund 14,30 Euro, was fuer einen Berufseinstieg mit Master vielleicht ein leicht ueberdurchschnittlicher Nettostundenlohn ist.
Fuer angebliche Hoechstperformer finde ich diesen Stundenlohn ehrlich gesagt unattraktiv, gerade da diese ja eigentlich noch attraktivere Optionen haben muessten, und die hohen Arbeitszeiten ja sicherlich auch physische und psychische Probleme verursachen koennen, und kaum Zeit fuer Freunde und Hobbies bleibt.

Und was kaufst du dir dann von deinen 20k netto mehr? :D

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WiWi Gast

Sind die hohen Gehälter in der Beratung gerechtfertigt?

WiWi Gast schrieb am 10.08.2020:

Ich denke, 90% der top berater wären auch gute Ärzte. So schwierig ist nur das Bestehen eines Medizinstudium nicht. Von daher ist das Gehalt gerechtfertigt.

Mit so einer arroganten und unüberlegten Aussage würdest du sicher nicht zu den guten Ärzten gehören :D

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WiWi Gast

Sind die hohen Gehälter in der Beratung gerechtfertigt?

WiWi Gast schrieb am 10.08.2020:

Kommilitone hat gerade bei Strategy& angefangen.

Als 24-jähriger nach dem Master bei denen 83k fix + Bonus = 95k komplett. Also de facto mehr als ein Oberarzt. Zum Einstieg. Mit 24/25 Jahren.

Ist das gerechtfertigt? Ja, sie müssen viel arbeiten. Ein Arzt allerdings auch (plus Nachtdienste).

95k ergeben als Single etwa 4300 Euro netto im Monat.
Ergibt bei etwa 70h durchschnittlicher Arbeitszeit pro Woche einen Nettostundenlohn von rund 14,30 Euro, was fuer einen Berufseinstieg mit Master vielleicht ein leicht ueberdurchschnittlicher Nettostundenlohn ist.
Fuer angebliche Hoechstperformer finde ich diesen Stundenlohn ehrlich gesagt unattraktiv, gerade da diese ja eigentlich noch attraktivere Optionen haben muessten, und die hohen Arbeitszeiten ja sicherlich auch physische und psychische Probleme verursachen koennen, und kaum Zeit fuer Freunde und Hobbies bleibt.

Keiner bei S& macht 70h, im dritten sind’s dann 130k, Exit top, und ja woanders kriegt man anfangs (!) ähnlichen Stundenlohn aber nie mit der Aussicht so viel absolut zu kriegen. Oder wäre für dich ein Job mit 4h pro Woche zum Stundenlohn von 50€ besser als woanders 40h für 35€???

Am liebsten waeren mir nach deiner Logik natuerlich 144h die Woche zu je 25 Euro, dann wuerde ich zwar mein Privatleben komplett ruinieren, aber immerhin das Einkommen maximieren :D

So wie du kann man nur denken, wenn einem Freizeit voellig egal ist und man sich ausschliesslich ueber den Job definiert. Das ist natuerlich vollkommen ok und zu respektieren, aber dass du nicht in der Lage bist, dich in das Nutzenmaximierungsproblem eines normalen Menschen, der neben Geld auch noch das Gut Freizeit schaetzt, wobei durch den Tradeoff eben der (Netto-)Stundenlohn relevant wird, hineinzuversetzen, zeigt, dass du nach meiner Definition schon mal kein High Potential bist.
Ciao Kakao :)

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Himmelfürstin

Sind die hohen Gehälter in der Beratung gerechtfertigt?

Bei Strategy& ist aber die W/L Balance ziemlich schlecht. 60 Std / Woche kommen da schon mal häufiger vor. In fast jedem IGM Konzern kann auch interne Konzernkarrie gemacht haben und wer einmal bei EG15 oder je nach Tarif EG17 angelangt ist, wird über jeden Berater nur müde lachen können. 110k bei 35 Std sind keine Seltenheit. Viele Berater zielen auf so eine Position in nem Dax30 Unternehmen ab oder warum verschwinden viele Berater bereits nach 2-3 Jahren (Exit)? Langfristig fährt man in einem Konzern immer besser.

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WiWi Gast

Sind die hohen Gehälter in der Beratung gerechtfertigt?

Himmelfürstin schrieb am 11.08.2020:

Bei Strategy& ist aber die W/L Balance ziemlich schlecht. 60 Std / Woche kommen da schon mal häufiger vor. In fast jedem IGM Konzern kann auch interne Konzernkarrie gemacht haben und wer einmal bei EG15 oder je nach Tarif EG17 angelangt ist, wird über jeden Berater nur müde lachen können. 110k bei 35 Std sind keine Seltenheit. Viele Berater zielen auf so eine Position in nem Dax30 Unternehmen ab oder warum verschwinden viele Berater bereits nach 2-3 Jahren (Exit)? Langfristig fährt man in einem Konzern immer besser.

Man merkt, dass du keine Ahnung von Strategieberatung hast. Wenn ich irgendwo unterschreiben könnte, dass ich nur noch 60h-Wochen habe, würde ich das sofort tun...

antworten
WiWi Gast

Sind die hohen Gehälter in der Beratung gerechtfertigt?

Himmelfürstin schrieb am 11.08.2020:

Bei Strategy& ist aber die W/L Balance ziemlich schlecht. 60 Std / Woche kommen da schon mal häufiger vor. In fast jedem IGM Konzern kann auch interne Konzernkarrie gemacht haben und wer einmal bei EG15 oder je nach Tarif EG17 angelangt ist, wird über jeden Berater nur müde lachen können. 110k bei 35 Std sind keine Seltenheit. Viele Berater zielen auf so eine Position in nem Dax30 Unternehmen ab oder warum verschwinden viele Berater bereits nach 2-3 Jahren (Exit)? Langfristig fährt man in einem Konzern immer besser.

Da hat sich wohl endlich mal jemand nach 100 Threads für einen Job entschieden

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WiWi Gast

Re: Sind die hohen Gehälter in der Beratung gerechtfertigt?

WiWi Gast schrieb am 10.08.2020:

WiWi Gast schrieb am 23.09.2016:

Niemanden interessiert der Stundenlohn. Natürlich muss sich das ein 35h/Woche Industrie Sachbearbeiter einreden lassen, dass er einen ähnlichen Stundenlohn wie ein Einsteiger (!) im Consulting. Nur das Problem ist aber, dass der Sachbearbeiter am Ende das Jahres mit einen 40k nach hause geht, während der Berater mit 95k seinen wohlverdienten Urlaub auf den Malediven genießt.

Manche Menschen wollen lieber weniger arbeiten, dafür keinen Luxus haben. Andere Menschen stört es nicht Werktags lange zu arbeiten, dafür aber im Urlaub Luxusreisen sich gönnen, ein schönes Haus kaufen und im späteren Alter auf ein Bankkonto mit 500k bis zu 1-2 Millionen schauen zu können.

Lounge Gast schrieb:

Auf den Stundenlohn gerechnet ist das auch nicht viel über
Facharbeiterniveau.

Kein Facharbeiter geht heute mit 40k nach Hause.

Ich habe zwar keine 35h Woche sondern nen 40h Vertrag (IGM 12b in Bayern), gehe aber auch mit 105k nach Hause. Und keine sekundengenau meine Gleizeit abfeiern.
Deshalb muss ich auch keinen langweiligen Urlaub auf den Malediven machen, sondern kann Aktivurlaub, Partyurlaub what ever machen weil ich mich im Job nicht wie Zitrone auspressen lasse.

Und auch die normalen Facharbeiter mit EG 6, 7, 8, 9 gehen eher mit 60k - 70k brutto heim.
zzgl. steuerfreien Schichtzulagen, jede Überstunde mit +25%/+50% ausbezahlt etc.
Und das verdienen die ab 18, 19, direkt nach der Lehre. Während der Berater bis zum Master nochmal 5 Jahre Verdienstausfall hat.

Der Berater hat auf dem Papier zwar seine 90k, aber im Gegensatz zum Sachbearbeiter in IGM / BCE hat er keine Gleitzeit etc. und im Gegensatz zum Facharbeiter muss er seine 90k auch voll versteuern ohne steuerfreie Zulagen.

Also in Wirklichkeit rechnen sich er UBler ihr Gehalt schön, nicht umgekehrt.

Eben!

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