DieManager von Morgen WiWi-TReFF.de - Zeitung & Forum für Wirtschaftsstudium & Karriere
Führung & StrategieArbeitsplatz

Führungskräfte wünschen sich helles, ruhiges Büro und Assistenz

Ein ruhiges, lichtdurchflutetes Büro und einen Assistenten, der bei der Arbeit unterstützt - so stellen sich laut einer Studie des Businessnetzwerks LinkedIn Fach- und Führungskräfte ihren Arbeitsplatz der Zukunft vor.

Führungskräfte wünschen sich helles, ruhiges Büro und Assistenz
München, 08.10.2012 (ots) - Ein ruhiges, lichtdurchflutetes Büro und einen Assistenten, der bei der Arbeit unterstützt - so stellen sich laut einer Studie des Businessnetzwerks LinkedIn Fach- und Führungskräfte ihren Arbeitsplatz der Zukunft vor. In der Umfrage mit Unterhaltungswert hat LinkedIn weltweit über 7.000 Arbeitnehmer - 420 davon in Deutschland - nach ihrem "Traumarbeitsplatz" befragt: Welche Technologien und Rahmenbedingungen wünschen Sie sich für die Zukunft? Weiterer Fokus der Erhebung waren Techniken und Trends im Büro, die in fünf Jahren den Arbeitsalltag prägen bzw. aus diesem verschwunden sein werden.

Die Studie zeigt: 37 Prozent der deutschen Fach- und Führungskräfte bevorzugen einen Arbeitsplatz, der frei ist von künstlichen Lichtquellen. Auf Platz zwei folgt der Traum von einer imaginären "Stummtaste", die alle Gespräche der Arbeitskollegen auf lautlos stellt (21 Prozent). Auf den dritten Platz haben die deutschen Fach- und Führungskräfte einen "ruhigen Ort im Büro, der für ein kurzes Nickerchen geeignet ist" gewählt (19 Prozent).

In diesem Punkt liegen die Deutschen auf einer Linie mit den internationalen Ergebnissen. Auch weltweit steht ein Schlafplatz im Büro mit 22 Prozent auf Platz drei der Wunschliste. Der international am häufigsten genannte Traum ist allerdings "Ein Assistent, der bei der täglichen Arbeit zur Hand geht". In Deutschland belegt dieser Wunsch lediglich den vierten Platz.

Weiterer Bestandteil der Umfrage war die Einschätzung nach Technologien und Trends, die in fünf Jahren den Büroalltag prägen oder aber aussterben werden. Deutsche Arbeitnehmer teilen bei diesem Vergleich die Ansichten ihrer internationalen Kollegen: Kassettenrekorder (85 Prozent), Faxgerät (74 Prozent) und Rotationskarteien (74 Prozent) sind dabei die Top-Drei Geräte, die über kurz oder lang aus Büros verschwinden werden. Auf den nachfolgenden Plätzen liegen geregelte Arbeitszeiten (55 Prozent), Desktop-PCs (39 Prozent), Festnetztelefone (33 Prozent) und Visitenkarten (12 Prozent), die laut Einschätzung der Befragten schon 2017 nicht mehr an unseren Arbeitsplätzen zu finden sein werden.

Smartphones (59 Prozent), flexible Arbeitszeiten (58 Prozent) und Videokonferenzen (57 Prozent) hingegen werden laut Umfrage die Zukunft prägen. Auch global gesehen sind diese Trends weit vorne angesiedelt. Lediglich Cloud Computing und Tablet-PCs werden international eine noch größere Bedeutung beigemessen. In Deutschland liegen diese Trends auf den Rängen vier (50 Prozent) und fünf (45 Prozent).

"Angesichts des rasanten Fortschritts bei Technologien und Innovationen ist es wenig verwunderlich, dass Hilfsmittel wie die Rotationskartei verstauben. Einige Arbeitsschritte und Geräte werden einfach überflüssig", sagt Alexander Zipp, Marketing Manager bei LinkedIn. "Der Vorteil neuer technischer Geräte und Plattformen wie LinkedIn ist, dass sie sich konstant weiterentwickeln und sich an die sich verändernden Bedürfnisse der Arbeitnehmer anpassen." LinkedIn ist schon jetzt Teil der Zukunftsvision deutscher Arbeitnehmer und bietet Funktionen, die alte Arbeitsweisen ersetzen. Das Businessnetzwerk erlaubt es Fach- und Führungskräften, ihr berufliches Netzwerk zu pflegen und auszubauen. Mit wenigen Klicks können LinkedIn Mitglieder neue Kontakte zu ihrem eigenen Netzwerk hinzufügen und dieses so kontinuierlich erweitern und managen. Klassische Ablagesysteme für Adressen oder andere Kontaktdetails werden überflüssig.

Im Forum zu Arbeitsplatz

23 Kommentare

Langes Sitzen im Büro

WiWi Gast

Naja besser das Inventar selber mitbringen als sich an irgendwelchen Uralt-Schreibtischen oder auf kaputten Stühlen den Rücken zu ruinieren... Lounge Gast schrieb: ...

6 Kommentare

Arbeitsplatz (Sitzplatz) Vergabe

DAX Einkäufer

Wie sagt man so schön: "There is no free lunch!" Mehr fällt mir dazu auch nicht ein.

5 Kommentare

Big 4 Advisory anspruchslose Aufgaben

WiWi Gast

1. was soll der Hashtag, möchtest du damit was unterstreichen? 2. was erwartest du bei (Management) Beratung ? Geht halt um konzeptionelle und strukturelle Fähigkeiten. Andererseits auch eine sehr ...

2 Kommentare

Karriere nach VWL Promotion

WiWi Gast

Im Praktikum traf ich einige promovierte VWLer. Einige waren im Bereich Wirtschaftsforschung. Portfoliomanagement und Produktentwicklung taetig. Die Forschungsgebiete (Oekonometrie, Finanzmarktforschu ...

1 Kommentare

Anrechnung der Praxisphase zum Steuerberaterexamen

WiWi Gast

Hallo zusammen, Ich bin neu im Forum und würde gerne von eurem Wissen partizipieren ;-) Nach der Ausbildung zum Steuerfachangestellten habe ich noch ein duales Studium abgeschlossen und strebe n ...

2 Kommentare

Welche alternativen zum Einkauf? Möglichkeiten?

WiWi Gast

Wie wäre es mir Projektmanagement, oder in den indirekten Einkauf wechseln?

1 Kommentare

Einstieg Transfer Pricing & Int. Tax Big4

WiWi Gast

Ich plane später einmal im Transfer Pricing bei einer Big4 zu arbeiten. Jedoch stellt sich für mich jetzt die Frage ob es vllt. nicht sinnvoller wäre zunächst die ersten Jahre bis zum StB in einer Int ...

Artikel kommentieren

Als WiWi Gast oder Login

Zum Thema Arbeitsplatz

Die richtige Büroausstattung

Die richtige Ausstattung für ein Büro ist entscheidend für das Arbeitsklima. Ist die Ausstattung hochwertig und ergonomisch, fällt die Arbeit leichter und die Mitarbeiter sind produktiver. Besteht zudem ein häufiger Kundenkontakt, ist es erforderlich repräsentative Räume einzurichten, die zudem vom Rest der Arbeitsfläche getrennt sind.

Weiteres zum Thema Führung & Strategie

Ein schwarzer Kompass mit einem weißen Zifferblatt und grünen Richtungsanzeigern.

Moderne Managementtechniken sichern Unternehmenserfolg

Die aktuellen Managementtechniken sind meist langfristige Wachstumsstrategien. In Deutschland sind Kundenmanagement, Outsourcing und Benchmarking die meistgenutzten Managementinstrumente. Neue Werkzeuge wie Big-Data-Analyse oder die digitale Transformation werden von deutschen Managern seltener als in anderen Ländern eingesetzt. Eine wachsende Komplexität, Cyber-Attacken und die abnehmende Kundenloyalität sind weltweit große Herausforderungen.

Frau, Boss, Chefin, Führungskraft, Managerinnen,

Führungskräfte-Monitor 2017: Mehr Managerinnen jedoch mit Gehaltsnachteil

Der Frauenanteil unter den Führungskräften ist in den Jahren von 1995 bis 2015 um rund zehn Prozentpunkte auf etwa 30 Prozent gestiegen. Aktuell nimmt der Frauenanteil bei den Führungskräften allerdings nur noch langsam zu. Der Gehaltsnachteil von Managerinnen beträgt durchschnittlich 23 Prozent, so der „Führungskräfte-Monitor 2017“ des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung.

KMU-Personalarbeit-Studien  kleine-und-mittlere Unternehmen

KOFA.de – Portal zur Personalarbeit in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU)

Das Portal KOFA.de hilft kleinen und mittleren Unternehmen dabei, ihre Personalarbeit zu verbessern. Ziel des Kompetenzzentrums Fachkräftesicherung (KOFA) ist es, zentraler Ansprechpartner zur Personalarbeit und Fachkräftesicherung für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) zu sein. KOFA bietet Hilfe bei der Auswahl, Planung und Umsetzung von Maßnahmen in der Personalarbeit.

Cover vom Lehrbuch "Allgemeine Managementlehre".

Literatur-Tipp: Lehrbuch »Allgemeine Managementlehre«

Der Klassiker zur Managementlehre präsentiert neben bewährtem Management-Wissen aktuelle Trends. So widmet sich ein neues Kapitel dem Management von Industrie 4.0. Die komplett überarbeitete, aktualisierte und erweiterte Neuauflage 2016 überrascht zudem mit einem Kapitel zum Sinn als Motivationsfaktor in der modernen Personalführung. »Allgemeine Managementlehre« ist ein didaktisch perfektes, modernes Management-Lehrbuch.

Ein Werbeplakat mit einer jungen Frau und der Schrift "Meine Karriereleiter bau ich lieber selbst".

Managerinnen-Barometer 2016: Frauenanteile in Spitzengremien großer Unternehmen steigen kaum

Die Frauenanteile in Vorständen und Aufsichtsräten der 200 umsatzstärksten Unternehmen lagen Ende des Jahres 2015 bei gut sechs Prozent. Nur wenige Unternehmen gehen mit gutem Beispiel voran und erfüllen bereits die geplante gesetzliche Frauenquote von 30-Prozent. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung in Berlin hat über 500 Unternehmen und Geldhäuser auf ihre Frauenquote in Spitzenpositionen hin untersucht.

Beliebtes zum Thema Karriere

Ein schwarzer Kompass mit einem weißen Zifferblatt und grünen Richtungsanzeigern.

Moderne Managementtechniken sichern Unternehmenserfolg

Die aktuellen Managementtechniken sind meist langfristige Wachstumsstrategien. In Deutschland sind Kundenmanagement, Outsourcing und Benchmarking die meistgenutzten Managementinstrumente. Neue Werkzeuge wie Big-Data-Analyse oder die digitale Transformation werden von deutschen Managern seltener als in anderen Ländern eingesetzt. Eine wachsende Komplexität, Cyber-Attacken und die abnehmende Kundenloyalität sind weltweit große Herausforderungen.

Frau, Boss, Chefin, Führungskraft, Managerinnen,

Führungskräfte-Monitor 2017: Mehr Managerinnen jedoch mit Gehaltsnachteil

Der Frauenanteil unter den Führungskräften ist in den Jahren von 1995 bis 2015 um rund zehn Prozentpunkte auf etwa 30 Prozent gestiegen. Aktuell nimmt der Frauenanteil bei den Führungskräften allerdings nur noch langsam zu. Der Gehaltsnachteil von Managerinnen beträgt durchschnittlich 23 Prozent, so der „Führungskräfte-Monitor 2017“ des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung.

New-York, Freiheitsstatur,

CEO Challenge 2017: Die Sorgen der Chefs

Die unsichere politische Lage rund um den Globus ist aus Sicht deutscher Unternehmen derzeit die größte Herausforderung. Das geht aus einer gemeinsamen Umfrage von IW Consult und The Conference Board hervor. Sorgen vor einer globalen Rezession sind bei hiesigen Managern dagegen weniger verbreitet als in anderen Ländern.

Eltern mit zwei Kindern auf den Schultern am Strand. Vereinbarkeit von Beruf und Familie

Mehr Müttern und Vätern gelingt die Vereinbarkeit von Beruf und Familie

Die Voraussetzungen für erwerbstätige Mütter haben sich in Deutschland verbessert. Aus der OECD-Studie „Dare to Share“ zur Partnerschaftlichkeit in Familie und Beruf geht hervor: 70 Prozent der Mütter sind erwerbstätig, davon arbeiteten mit 39 Prozent überdurchschnittlich viele Mütter in Deutschland in Teilzeit. Die hohe Teilzeitquote bei Müttern zeigt jedoch, dass eine wirklich ausgeglichene Aufteilung von bezahlter und unbezahlter Arbeit innerhalb von Familien noch nicht die Regel ist.

Markus Thomas Münter

Professor des Jahres 2016: Volkswirt Markus Thomas Münter siegt in Wirtschaftswissenschaften

Prof. Dr. Markus Thomas Münter von der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes gewinnt im Rennen um den Titel "Professor des Jahres 2016" in den Wirtschaftswissenschaften. Auf den 2. Platz wurde Prof. Dr. Marcus Labbé von der Hochschule Augsburg gewählt. Platz drei belegt die Professorin für Allgemeine Betriebswirtschafslehre Michaela Hönig von der Hochschule Frankfurt.

Feedback +/-

Feedback