DieManager von Morgen WiWi-TReFF.de - Zeitung & Forum für Wirtschaftsstudium & Karriere
Führung & StrategieUnternehmenserfolg

Studie: Manager-Qualität verantwortlich für Unternehmenswachstum

Verglichen wurde die Qualität der Führungskräfteentwicklung in den Top 20 Unternehmen mit zweistelligen Wachstumsraten mit anderen einstellig wachsenden Unternehmen.

Grüner Klee wächst aus einem Steinboden herraus.

Studie: Manager-Qualität verantwortlich für Unternehmenswachstum Wiesbaden, 11. Oktober 2004 (hw) - Die Führungskompetenz der Manager steht im direkten Zusammenhang mit dem Erfolg eines Unternehmens. Dies ist das Ergebnis der branchenübergreifenden Studie der Managementberatung Hewitt, an der sich 320 US-amerikanische Unternehmen beteiligten. Verglichen wurde die Qualität der Führungskräfteentwicklung in den Top 20 Unternehmen mit zweistelligen Wachstumsraten (sog. »double-digit-growth« Companies) mit anderen einstellig wachsenden Unternehmen (sog. »single-digit-growth« Companies). Branchenübergreifend fördern Unternehmen mit zweistelligen Wachstumszahlen die Entwicklung von Führungskräften stärker als weniger erfolgreiche Unternehmen. »Die Studie belegt, wie wichtig die strategisch angelegte Führungskräfteentwicklung für Unternehmen ist. Unter dem erhöhten Wettbewerbsdruck schnelllebiger und globaler Märkte entscheiden die Fähigkeiten des Managements über Erfolg oder Misserfolg«, so Piotr Bednarczuk, Geschäftsführer bei Hewitt.

Lernen in der Praxis
Bei erfolgreichen Unternehmen sind gezielte Maßnahmen zur Identifikation und Entwicklung von Führungskräften fester Bestandteil der Unternehmensstrategie. Mehr als 70 Prozent der Top 20 Unternehmen haben detaillierte Konzepte zur Auswahl, Entwicklung und Vergütung von Führungskräften, verglichen mit nur 38 Prozent bei den weniger stark wachsenden Unternehmen.

Die Führungskräfteentwicklung in diesen Top-Unternehmen umfasst ein besonders breites Spektrum an Maßnahmen. Dieses reicht von internen Seminaren über Job-Rotation bis zu Mentorenprogrammen. Während sämtliche Top 20 Unternehmen ihren Führungskräften spezielle Praxiseinsätze (sog. Rotational und Developmental Assignments) anbieten, sind es bei den einstellig wachsenden Unternehmen lediglich 35 Prozent.

  1. Seite 1: Lernen in der Praxis
  2. Seite 2: Talentsuche ist Chefsache

Im Forum zu Unternehmenserfolg

1 Kommentare

Welche "Skills" im Studium lernen?

WiWi Gast

Hallo, welche Skills würdet ihr empfehlen, im Studium zu lernen, um "gefragter" zu sein bzw. es vielleicht einen ticken einfacher beim Berufseinstieg zu haben. Mir ist durchaus bewusst dass in vers ...

1 Kommentare

Rheindata (Köln) - Erfahrungen

WiWi Gast

Hat hier jemand Infos zur BI-Beratung Rheindata in Köln? Würde mich über Infos zu Gehalt, Arbeitszeiten und Kultur freuen. Hat man dort auch als normaler BWLer Chancen?

1 Kommentare

Guidehouse Erfahrungen: Gehalt, Projekte, Klima?

FutureEnergy

Hallo, Hat jemand ein paar Insights zu Guidehouse? Die scheinen dieses Jahr öfter mal zu hiren im Bereich Energy. Es wäre klasse zu hören ob jemand mehr weiß: - Gehaltsbänder für Consultant / Se ...

1 Kommentare

Accenture Consulting: Personalentwicklungsmaßnahmen

WiWi Gast

Hallo zusammen, mich interessieren die Weiterbildungsmaßnahmen nach dem Jump Start Programm im Bereich Accenture Consulting. Wer bringt da einem die ganzen Consulting-Skills bei? Gibt es spezielle Tr ...

5 Kommentare

Porsche und Mercedes, Einstellungsstop oder wird weiter gesucht?

WiWi Gast

Genau, bei Mercedes suchen wir viele im Bereich MBOS und autonomes fahren, nicht nur rein Softwareentwickler sondern auch Bauteilverantwörtlicher, Lieferanten-Koordinatoren und Testing. Es könnte s ...

3 Kommentare

Big4 Kündigungsfrist 3 Monate zum Quartalsende

WiWi Gast

Dass die Kündigungsfrist 3 Monate zum Quartalsende beträgt hält Dich doch nicht davon ab einen anderen Austrittszeitpunkt als ein Quartalsende zu wählen. Beispiel: Du kündigst zum Ende des Q2 zum 31. ...

Artikel kommentieren

Als WiWi Gast oder Login

Zum Thema Unternehmenserfolg

Weiteres zum Thema Führung & Strategie

Führungseigenschaften: Kompass mit Deutschlandfahne und Manager.

Weltspitze: Deutsche Top-Manager am zukunftsfähigsten

Die Mehrheit von Investoren bewertet deutsche Top-Manager als geeignet, die Probleme der Zukunft zu lösen. In keinem anderen Land ist das Vertrauen der Investoren in die Führungskräfte größer. In China dagegen glauben 82 Prozent der Investoren nicht an die Zukunftsfähigkeit der Manager. In den USA bezweifeln dies immerhin 70 Prozent, so das Ergebnis einer Management-Studie der Personalberatung Korn-Ferry.

Karriere zum DAX-CEO: Eine junger Manager im Anzug läuft eine lange Treppe hoch.

Fast jeder zweite DAX-Chef ist Wirtschaftswissenschaftler

Die Wirtschaftswissenschaftler dominieren das Topmanagement der DAX-Unternehmen. 56 Prozent der Vorstände in MDAX-Unternehmen und 47 Prozent der Vorstände im DAX und SDAX sind Wirtschaftswissenschaftler. Von den CEOs der TecDAX-Unternehmen hat dagegen lediglich jeder dritte Wirtschaftswissenschaften studiert. Jeder fünfte Vorstandschef, der erstmals ein Unternehmen führte, war zuvor Finanzvorstand. Die CEOs waren vorher am häufigsten Unternehmensberater, wie die Lebensläufe von 170 DAX-Vorständen laut dem "Headhunter" Korn Ferry zeigen.

Jobzufriedenheit: Eine weibliche Führungskraft lacht beim Telefonieren.

Jobzufriedenheit von Führungskräften am höchsten

Führungskräfte sind häufig sehr glücklich in ihrem Job. 41,7 Prozent der Führungskräfte bezeichnen sich als "sehr zufrieden" mit ihrer Arbeit. Akademikerinnen und Akademiker sind mit 39,5 Prozent generell überdurchschnittlich zufrieden im Job. Jeder dritte Erwerbstätige ist laut Statistischem Bundesamt in Deutschland mit seiner Tätigkeit "sehr zufrieden".

Managerinnen-Barometer 2018: Erfolge mit Frauenquote

Die Frauenquote für Aufsichtsräte wirkt. Der Frauenanteil ist auf 30 Prozent gestiegen. Dennoch sind Frauen in Spitzengremien großer Unternehmen noch immer deutlich in der Minderheit. Die Vorstände sind weiterhin eine Männerdomäne. Besonderen Aufholbedarf haben Banken und Versicherungen. Das ergibt das aktuelle Managerinnen-Barometer 2018 des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin).

E-Learning Management Podcasts

E-Learning: Management-Radio - Podcasts für Führungskräfte

Bei den E-Learning Management Podcasts von Management-Radio gibt es Audio-Beiträge rund um die Themen Management, Führung und Karriere auf 10 Kanälen.

Verhaltensökonomie - Der Sinn der Selbstüberschätzung

Der Wunsch, andere zu überzeugen, führt dazu, dass Menschen eine zu hohe Meinung von sich haben. Wer sich selbst überschätzt, dem fällt es tatsächlich leichter, andere zu überzeugen. Das zeigt die Studie aus 2019 von LMU-Ökonom Peter Schwardmann und Joël van der Weele von der Universität Amsterdam.

New-York, Freiheitsstatur,

CEO Challenge 2017: Die Sorgen der Chefs

Die unsichere politische Lage rund um den Globus ist aus Sicht deutscher Unternehmen derzeit die größte Herausforderung. Das geht aus einer gemeinsamen Umfrage von IW Consult und The Conference Board hervor. Sorgen vor einer globalen Rezession sind bei hiesigen Managern dagegen weniger verbreitet als in anderen Ländern.

Beliebtes zum Thema Karriere

Das Foto zeigt den Open Water Schwimmer Thomas Lurz im Porttrait.

Leidenschaft für den Erfolg – Interview mit Rekord-Weltmeister Thomas Lurz

Thomas Lurz ist 12-facher Rekord-Weltmeister mit zwei Olympiamedaillen. Über mehr als 10 Jahre galt er als bester Freiwasserschwimmer der Welt. Parallel dazu ist er Redner, Coach und Autor. Wie gelingt so eine Traumkarriere? Mit WiWi-TReFF hat er über die Erfolgsfaktoren seiner Doppelkarriere gesprochen.

Führungseigenschaften: Kompass mit Deutschlandfahne und Manager.

Weltspitze: Deutsche Top-Manager am zukunftsfähigsten

Die Mehrheit von Investoren bewertet deutsche Top-Manager als geeignet, die Probleme der Zukunft zu lösen. In keinem anderen Land ist das Vertrauen der Investoren in die Führungskräfte größer. In China dagegen glauben 82 Prozent der Investoren nicht an die Zukunftsfähigkeit der Manager. In den USA bezweifeln dies immerhin 70 Prozent, so das Ergebnis einer Management-Studie der Personalberatung Korn-Ferry.

CFA-Prüfung zum Chartered Financial Analyst

Chartered Financial Analyst: Rekord von über 250.000 CFA-Prüfungen

Die Nachfrage nach der Chartered Financial Analyst (CFA) Qualifikation erreicht im Juni 2019 einen neuen Höchststand. Die Zahl der weltweiten Anmeldungen zu CFA-Prüfungen stieg im Vorjahresvergleich um 11 Prozent, gibt CFA Institute, der führende globale Berufsverband für die Investmentbranche bekannt. Besonders in den Schwellenländern wächst das Interesse an der Weiterbildung für Vermögensverwalter, Portfoliomanager, professionelle Investor und Finanzanalysten.

Drei Absolventenhüte symbolisieren die geplanten neuen Berufsabschlüsse Berufsspezialist, Berufsbachelor und Berufsmaster.

BBiG-Novelle 2020: Berufsbachelor und Berufsmaster gepant

Das Bundesbildungsministerium plant das Berufsbildungsgesetz (BBiG) mit Wirkung zum Jahr 2020 anzupassen. Ziel ist es, dadurch die Berufsausbildung zu stärken. Kern der BBiG-Novelle sind die drei neuen Berufsabschlüsse "Berufsspezialist", "Berufsbachelor" und "Berufsmaster". Die Hochschulrektorenkonferenz warnt vor einer Verwechslungsgefahr mit Hochschulabschlüssen.

Karriere zum DAX-CEO: Eine junger Manager im Anzug läuft eine lange Treppe hoch.

Fast jeder zweite DAX-Chef ist Wirtschaftswissenschaftler

Die Wirtschaftswissenschaftler dominieren das Topmanagement der DAX-Unternehmen. 56 Prozent der Vorstände in MDAX-Unternehmen und 47 Prozent der Vorstände im DAX und SDAX sind Wirtschaftswissenschaftler. Von den CEOs der TecDAX-Unternehmen hat dagegen lediglich jeder dritte Wirtschaftswissenschaften studiert. Jeder fünfte Vorstandschef, der erstmals ein Unternehmen führte, war zuvor Finanzvorstand. Die CEOs waren vorher am häufigsten Unternehmensberater, wie die Lebensläufe von 170 DAX-Vorständen laut dem "Headhunter" Korn Ferry zeigen.

Jobzufriedenheit: Eine weibliche Führungskraft lacht beim Telefonieren.

Jobzufriedenheit von Führungskräften am höchsten

Führungskräfte sind häufig sehr glücklich in ihrem Job. 41,7 Prozent der Führungskräfte bezeichnen sich als "sehr zufrieden" mit ihrer Arbeit. Akademikerinnen und Akademiker sind mit 39,5 Prozent generell überdurchschnittlich zufrieden im Job. Jeder dritte Erwerbstätige ist laut Statistischem Bundesamt in Deutschland mit seiner Tätigkeit "sehr zufrieden".

Das Bild zeigt passend zur Manpower-Studie "Karriereziele" einen Kompass und das Wort "Karriere"

Karriereziele 2018: Jeder Zweite wünscht sich mehr Gehalt

Aktuell machen die Deutschen ihren Job vorwiegend wegen des Geldes. Mehr Gehalt ist entsprechend der zentrale Karrierewunsch von jedem Zweiten für 2018. Wie wichtig es ist, Kenntnisse rund um die Digitalisierung aufzubauen, haben nur wenige Arbeitnehmer erkannt. 18 Prozent der Deutschen sind karrieremüde und möchten weniger arbeiten. Zu diesen Ergebnissen kommt die Manpower-Studie „Karriereziele 2018“.